-
Diese
Erfindung betrifft die Verwendung bestimmter Cyanochinolinverbindungen
bei der Behandlung und Hemmung von Kolonpolypen.
-
Kolonpolypen
kommen in sowohl einem familiären
Muster (familiäre
adenomatöse
Polyposis (FAP)), als auch sporadisch vor. FAP plagt annähernd 25000
Patienten in den US, während
geschätzt
wird, dass sporadische adenomatöse
Polypen (SAP) in annähernd
2 Millionen Leuten pro Jahr allein in den US vorkommen. All diese
Patienten sind gefährdet,
Adenokarzinom des Kolon zu entwickeln. Im Fall von FAP beträgt das Risiko im
Grunde genommen 100 und diese Patienten unterziehen sich üblicherweise
in einem frühen
Alter einer Kolektomie. Patienten mit sporadischen Polypen werden
mit Polypektomie behandelt und brauchen aufgrund ihres angeborenen
Risikos, wiederkehrende Polypen zu entwickeln, periodische kolonoskopische
Untersuchung. Tatsächlich
sind Eltern und Geschwister dieser Patienten ebenfalls gefährdet, Kolorektalkrebs
zu entwickeln.
-
Die
genetische Grundlage für
FAP ist mit Anwesenheit von Mutationen im APC-Gen in Verbindung
gebracht worden. Ähnliche
APC-Mutationen sind
in Patienten mit sporadischen Polypen gefunden worden. Biochemisch
kommt die APC-Mutation in Verbindung mit der erhöhten Expression von Cyclooxygenaseenzymen, insbesondere
COX-2 vor. Diese
Enzyme sind für
die Herstellung von Prostenoiden (Prostaglandine; (PGs)) wesentlich,
die eine Anzahl an Funktionen im Darm vermitteln, einschließlich Motilität, vaskulärem Tonus,
Angiogenese und mukosalem Schutz. Von PGs wird ebenfalls behauptet,
dass sie Apoptose abhalten und dies wird als eine Erklärung für Polypenbildung
vorgeschlagen.
-
Die
Therapie von FAP und SAP hat sich auf das Hemmen von COX-Enzymen
fokussiert. Es existieren beträchtliche
Beweise für
die Wirksamkeit von COX-Hemmern beim Verringern von Polypenbildung.
Diese COX-Hemmer sind überwiegend
NSAIDs, wie Clinoril, Sulindac, Piroxicam und Etodoloc, von welchen
alle äquivalent
in ihrer Wirkung zu sein scheinen. Ein Hauptproblem bei NSAID-Therapie
ist die Entwicklung von ernsten Nebenwirkungen gewesen, einschließlich peptischer
Ulzeration und cholestatischer Hepatitis und renaler papillärer Nekrose.
Langzeittherapie mit NSAIDs für
die Behandlung von Polypen wird daher als für die Praxis ungeeignet angesehen.
-
Es
ist kürzlich
vorgeschlagen worden, dass die Aktivierung und Überexpression von COX-2 in
adenomatösen
Polypen Folge von Aktivierung des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors
(EGFR) ist. EGFR-Stimulation durch einen seiner Liganden – Amphiregulin
(AR), induziert das Kern-Targeting von COX-2, Freisetzung von PGs
und nachfolgend Mitogenese in polarisierten Kolon-Epithel-Zellen. Von COX-2
Hemmern ist gezeigt worden, dass sie diese Ereignisserie verhindern.
-
WO-98/43960
und US-6002008 offenbaren die Verwendung von substituierten 3-Cyano-chinolinen zum
Behandeln oder Hemmen des Wachstums eines Neoplasma, wobei das Neoplasma
ausgewählt
wird aus der Gruppe bestehend aus Brust, Niere, Blase, Mund, Larynx, Ösophagus,
Magen, Kolon, Eierstock und Lunge.
-
Beschreibung der Erfindung
-
Diese
Erfindung sieht die Verwendung einer Verbindung der Formel 1:
vor, worin:
X für Cycloalkyl
mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen steht, welches gegebenenfalls substituiert
sein kann mit einem oder mehreren Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen-Gruppen;
oder für
einen Pyridinyl, Pyrimidinyl oder Phenyl-Ring steht; worin der Pyridinyl,
Pyrimidinyl oder Phenyl-Ring gegebenenfalls mono-, di- oder trisubstituiert sein
kann mit einem Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Halogen, Alkyl mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2–6 Kohlenstoffatomen, Alkinyl
mit 2–6
Kohlenstoffatomen, Azido, Hydroxyalkyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Halogenmethyl,
Alkoxymethyl mit 2–7
Kohlenstoffatomen, Alkanoyloxymethyl mit 2–7 Kohlenstoffatomen, Alkoxy
mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkylthio mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Hydroxy,
Trifluormethyl, Cyano, Nitro, Carboxy, Carboalkoxy mit 2–7 Kohlenstoffatomen,
Carboalkyl mit 2–7
Kohlenstoffatomen, Phenoxy, Phenyl, Thiophenoxy, Benzoyl, Benzyl,
Amino, Alkylamino mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Dialkylamino mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen,
Phenylamino, Benzylamino, Alkanoylamino mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Alkenoylamino
mit 3–8
Kohlenstoffatomen, Alkinoylamino mit 3–8 Kohlenstoffatomen und Benzoylamino;
n
0–1 ist;
Y
für -NH-,
-O-, -S- oder -NR- steht;
R für Alkyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen
steht;
R
1, R
2,
R
3 und R
4 jeweils
unabhängig
Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Alkenyl
mit 2–6 Kohlenstoffatomen,
Alkinyl mit 2–6
Kohlenstoffatomen, Alkenyloxy mit 2–6 Kohlenstoffatomen, Alkinyloxy
mit 2–6
Kohlenstoffatomen, Hydroxymethyl, Halogenmethyl, Alkanoyloxy mit
1–6 Kohlenstoffatomen,
Alkenoyloxy mit 3–8
Kohlenstoffatomen, Alkinoyloxy mit 3–8 Kohlenstoffatomen, Alkanoyloxymethyl
mit 2–7
Kohlenstoffatomen, Alkenoyloxymethyl mit 4–9 Kohlenstoffatomen, Alkinoyloxymethyl
mit 4–9
Kohlenstoffatomen, Alkoxymethyl mit 2–7 Kohlenstoffatomen, Alkoxy
mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkylthio mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Alkylsulfinyl
mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkylsulfonyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Alkylsulfonamido
mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkenylsulfonamido mit 2–6 Kohlenstoffatomen, Alkinylsulfonamido
mit 2–6
Kohlenstoffatomen, Hydroxy, Trifluormethyl, Cyano, Nitro, Carboxy,
Carboalkoxy mit 2–7
Kohlenstoffatomen, Carboalkyl mit 2–7 Kohlenstoffatomen, Phenoxy,
Phenyl, Thiophenoxy, Benzyl, Amino, Hydroxyamino, Alkoxyamino mit
1–4 Kohlenstoffatomen,
Alkylamino mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Dialkylamino mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen,
Aminoalkyl mit 1–4
Kohlenstoffatomen, N-Alkylaminoalkyl mit 2–7 Kohlenstoffatomen, N,N-Dialkylaminoalkyl
mit 3–14
Kohlenstoffatomen, Phenylamino, Benzylamino,

darstellen,
R
5 für
Alkyl mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkyl gegebenenfalls substituiert mit einem oder
mehreren Halogenatomen, Phenyl oder Phenyl gegebenenfalls substituiert
mit einem oder mehreren Halogen, Alkoxy mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Trifluormethyl,
Amino, Nitro, Cyano oder Alkyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen-Gruppen
steht;
R
6 für Wasserstoff, Alkyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen
oder Alkenyl mit 2–6
Kohlenstoffatomen steht;
R
7 für Chlor
oder Brom steht;
R
8 für Wasserstoff,
Alkyl mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Aminoalkyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen, N-Alkylaminoalkyl mit
2–9 Kohlenstoffatomen;
N,N-Dialkylaminoalkyl mit 3–12
Kohlenstoffatomen, N-Cycloalkylaminoalkyl mit 4–12 Kohlenstoffatomen, N-Cycloalkyl-N-alkylaminoalkyl
mit 5–18
Kohlenstoffatomen, N,N-Dicycloalkylaminoalkyl mit 7–18 Kohlenstoffatomen,
Morpholino-N-alkyl, worin die Alkylgruppe 1–6 Kohlenstoffatome hat, Piperidino-N-alkyl,
worin die Alkylgruppe 1–6
Kohlenstoffatome hat, N-Alkyl-piperidino-N-alkyl, worin jede Alkylgruppe
1–6 Kohlenstoffatome
hat, Azacycloalkyl-N-alkyl mit 3–11 Kohlenstoffatomen, Hydroxyalkyl
mit 1–6 Kohlenstoffatomen,
Alkoxyalkyl mit 2–8
Kohlenstoffatomen, Carboxy, Carboalkoxy mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Phenyl,
Carboalkyl mit 2–7
Kohlenstoffatomen, Chlor, Fluor oder Brom steht;
Z für Amino,
Hydroxy, Alkoxy mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkylamino, worin die Alkylkomponente 1–6 Kohlenstoffatome
hat, Dialkylamino, worin jede der Alkylkomponenten 1–6 Kohlenstoffatome
hat, Morpholino, Piperazino, N-Alkylpiperazino, worin die Alkylkomponente
1–6 Kohlenstoffatome
hat oder Pyrrolidino steht;
m = 1–4, q = 1–3 und p = 0–3;
jeder
der Substituenten R
1, R
2,
R
3 oder R
4, die
sich an angrenzenden Kohlenstoffatomen befinden, zusammen den zweiwertigen
Rest -O-C(R
8)
2-O-
darstellen kann;
oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz davon,
mit der Maßgabe,
dass, wenn Y für
-NH- steht, R
1, R
2,
R
3, und R
4 für Wasserstoff
stehen und n 0 ist, X nicht für
2-Methylphenyl steht, bei der Herstellung eines Medikaments zum
Behandeln oder Hemmen von Kolonpolypen in einem Säuger; mit
der weiteren Maßgabe,
dass das Medikament kein NSAID umfasst.
-
Die
pharmazeutisch annehmbaren Salze sind jene, welche von solchen organischen
und anorganischen Säuren
abgeleitet werden wie: Essig-, Milch-, Zitronen-, Wein-, Bernstein-,
Malein-, Malon-, Glucon-, Salz-, Bromwasserstoff-, Phosphor-, Salpeter-,
Schwefel-, Methansulfon- und ähnlichen
bekannten annehmbaren Säuren.
-
Der
Alkylanteil der Alkyl-, Alkoxy-, Alkanoyloxy-, Alkoxymethyl-, Alkanoyloxymethyl-,
Alkylsulfinyl-, Alkylsulfonyl-, Alkylsulfonamido-, Carboalkoxy-,
Carboalkyl-, Alkanoylamino-aminoalkyl-, Alkylaminoalkyl-, N,N-Dicycloalkylaminoalkyl, Hydroxyalkyl-
und Alkoxyalkyl-Substituenten schließt sowohl geradkettige, als auch
verzweigte Kohlenstoffketten ein. Die Cycloalkylanteile von N-Cycloalkyl-N-alkylaminoalkyl-
und N,N-Dicycloalkylaminoalkyl-Substituenten schließen sowohl
einfache Carbozyklen, als auch Carbozyklen ein, welche Alkylsubstituenten
enthalten. Der Alkenylanteil der Alkenyl-, Alkenoyloxymethyl-, Alkenyloxy-,
Alkenylsulfonamido-Substituenten schließt sowohl geradkettige, als
auch verzweigte Kohlenstoffketten ein und eine oder mehrere Stellen
von Unsättigung.
Der Alkinylanteil der Alkinyl-, Alkinoyloxymethyl-, Alkinylsulfonamido-,
Alkinyloxy-Substituenten schließt
sowohl geradkettige, als auch verzweigte Kohlenstoffketten ein und
eine oder mehrere Stellen von Unsättigung. Carboxy ist definiert
als ein -CO2H-Rest. Carboalkoxy mit 2–7 Kohlenstoffatomen
ist definiert als ein -CO2R''-Rest, wo R'' einen
Alkylrest mit 1–6
Kohlenstoffatomen darstellt. Carboalkyl ist definiert als ein -COR''-Rest, wo R'' einen
Alkylrest mit 1–6
Kohlenstoffatomen darstellt. Alkanoyloxy ist definiert als ein -OCOR''-Rest, wo R'' einen
Alkylrest mit 1–6
Kohlenstoffatomen darstellt. Alkanoyloxymethyl ist definiert als
R''CO2CH2-Rest, wo R''-
einen Alkylrest mit 1–6
Kohlenstoffatomen darstellt. Alkoxymethyl ist definiert als R''OCH2-Rest, wo
R'' einen Alkylrest
mit 1–6
Kohlenstoffatomen darstellt. Alkylsulfinyl ist definiert als R''SO-Rest, wo R'' einen
Alkylrest mit 1–6
Kohlenstoffatomen darstellt. Alkylsulfonyl ist definiert als R''SO2-Rest, wo
R'' einen Alkylrest
mit 1–6
Kohlenstoffatomen darstellt. Alkylsulfonamido, Alkenylsulfonamido, Alkinylsulfonamido
sind definiert als R''SO2NH-Rest,
wo R'' einen Alkylrest
mit 1–6
Kohlenstoffatomen, einen Alkenylrest mit 2–6 Kohlenstoffatomen, beziehungsweise
einen Alkinylrest mit 2–6
Kohlenstoffatomen darstellt. N-Alkylcarbamoyl ist definiert als
R''NHCO-Rest, wo R'' einen Alkylrest mit 1–6 Kohlenstoffatomen
darstellt. N,N-Dialkylcarbamoyl ist definiert als R''R'NCO-Rest,
wo R'' einen Alkylrest
mit 1–6
Kohlenstoffatomen darstellt, R' einen
Alkylrest mit 1–6
Kohlenstoffatomen darstellt und R' und R'' gleich
oder unterschiedlich sein können.
Wenn X substituiert ist, wird es bevorzugt, dass es mono-, di- oder
trisubstituiert ist, wobei monosubstituiert am meisten bevorzugt
wird. Es wird bevorzugt, dass von den Substituenten R1,
R2, R3 und R4 mindestens einer für Wasserstoff steht und es
wird am meisten bevorzugt, dass zwei oder drei für Was serstoff stehen. Ein Azacycloalkyl-N-alkyl-Substituent
verweist auf einen monocyclischen Heterocyclus, der ein Stickstoffatom enthält, an welchem
ein gerad- oder verzweigtkettiger Alkylrest substituiert ist. Ein
Morpholino-N-alkyl-Substituent ist ein Morpholinring, substituiert
am Stickstoffatom mit einem gerad- oder verzweigtkettigen Alkylrest. Ein
Piperidino-N-alkyl-Substituent ist ein Piperidinring, substituiert
an einem der Stickstoffatome mit einem gerad- oder verzweigtkettigen
Alkylrest. Ein N-Alkyl-piperidino-N-alkyl-Substituent ist ein Piperidinring,
substituiert an einem der Stickstoffatome mit einer gerad- oder verzweigtkettigen
Alkylgruppe und an dem anderen Stickstoffatom mit einem gerad- oder
verzweigtkettigen Alkylrest.
-
Die
Verbindungen dieser Erfindung können
einen asymmetrischen Kohlenstoff enthalten; in solchen Fällen decken
die Verbindungen dieser Erfindung das Racemat und die einzelnen
R- und S-Enantiomere ab, und in dem Fall, wo mehr als ein asymmetrischer
Kohlenstoff existiert, die einzelnen Diastereomere, ihre Racemate
und einzelnen Enantiomere.
-
Wie
gemäß dieser
Erfindung verwendet, bedeutet der Begriff Vorsehen einer wirksamen
Menge entweder direkte Verabreichung solch einer Verbindung dieser
Erfindung oder Verabreichen einer Proarznei, eines Derivats oder
Analogs, welches eine wirksame Menge der Verbindung dieser Erfindung
innerhalb des Körpers
bilden wird.
-
Die
Herstellung der Verbindungen dieser Erfindung, umfasst durch Formel
5, wird unten in Fließdiagramm
A beschrieben, wo Y und n wie oben beschrieben sind und X' Cycloalkyl oder
Phenyl darstellt, gegebenenfalls substituiert mit einem oder mehreren
Substituenten, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen,
Alkenyl mit 2–6
Kohlenstoffatomen, Alkinyl mit 2–6 Kohlenstoffatomen, Halogenmethyl,
Alkoxy mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkylthio mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Trifluormethyl,
Cyano, Nitro, Carboalkyl mit 2–7
Kohlenstoffatomen, Phenoxy, Phenyl, Thiophenoxy, Benzyl, Dialkylamino
mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen. R1', R2', R3' und R4' stehen jeweils unabhängig für Wasserstoff, Halogen,
Alkyl mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit 2–6 Kohlenstoffatomen, Alkinyl
mit 2–6
Kohlenstoffatomen, Alkenyloxy mit 2–6 Kohlenstoffatomen, Alkinyloxy
mit 2–6
Kohlenstoffatomen, Halogenmethyl, Alkoxyme thyl mit 2–7 Kohlenstoffatomen,
Alkoxy mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkylthio mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Alkylsulfinyl
mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkylsulfonyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Alkylsulfonamido
mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Trifluormethyl, Cyano, Nitro, Carboxy, Carboalkyl
mit 2–7
Kohlenstoffatomen, Phenoxy, Phenyl, Thiophenoxy, Benzyl, Alkoxyamino
mit 1–4
Kohlenstoffatomen, Dialkylamino mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen,
N,N-Dialkylaminoalkyl mit 3–14
Kohlenstoffatomen, Phenylamino, Benzylamino, N-Alkylcarbamoyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen,
N,N-Dialkylcarbamoyl mit 2–12
Kohlenstoffatomen. Jede der Substituenten R1', R2',
R3' oder
R4',
die sich an benachbarten Kohlenstoffatomen befinden, können zusammen
den zweiwertigen Rest -O-C(R8)2-O-
darstellen. Gemäß der in
Fließdiagramm
A umrissenen Umsetzungsfolge wird ein Chinolin-3-carbonsäureester
der Formel 2 mit Base hydrolysiert, um eine Carbonsäure der
Formel 3 vorzusehen. Die Carbonsäuregruppe
von 3 wird zu einem Acylimidazol umgewandelt durch ihr Erhitzen
mit Carbonyldiimidazol in einem inerten Lösungsmittel wie Dimethylformamid
(DMF) gefolgt von der Zugabe von Ammoniak, um das Amid 4 zu ergeben.
Dehydratation der Amid funktionellen Gruppe mit einem Dehydratisierungsmittel
wie Trifluoressigsäureanhydrid
in Pyridin, Phosphorpentoxid in einem inerten Lösungsmittel oder Ähnlichem
ergibt die 3-Cyano-chinoline 5 dieser Erfindung. In jenen Fällen, wo
irgendwelche der Zwischenverbindungen ein asymmetrisches Kohlenstoffatom
haben, können
sie als das Racemat oder als die einzelnen R- oder S-Enantiomere verwendet
werden, in welchem Fall die Verbindungen dieser Erfindung die racemische
oder R-, bzw. S-optisch aktiven Formen haben werden. Die Chinolin-3-carbonsäureester
der Formel 2, die Chinolin-3-carbonsäuren der
Formel 3 und die Chinolin-3-carbonsäureamide der Formel 4, welche
benötigt
werden, um die Verbindungen dieser Erfindung herzustellen, sind
entweder nach Stand der Technik bereits bekannt oder können durch nach
Stand der Technik bekannte Verfahren hergestellt werden, wie in
den folgenden verweisen detailliert beschrieben: Sarges, Reinhard;
Gallagher, Andrea; Chambers, Timothy J.; Yeh, Li An, J. Med. Chem.,
36, 2828 (1993); Savini, Luisa; Massarelli, Paola; Pellerano, Cesare;
Bruni, Giancarlo, Farmaco, 48(6), 805 (1993); Ife, Robert J.; Brown,
Thomas H.; Keeling, David J.; Leach, Colin, J. Med. Chem., 35, 3413
(1992); Hanifin, J. William; Capuzzi, Rosemary; Cohen, Elliott,
J. Med. Chem., 12(5), 1096 (1969); Marecki, Paul E.; Bambury, Ronald
E., J. Pharm. Sci., 73 (8), 1141 (1984); Pellerano, C.; Savini,
L.; Massarelli, P.; Bruni, G.; Fiaschi, A. I., Farmaco, 45(3), 269,
(1990); Marecki, Paul E.; Bambury, Ronald E.; J. Pharm. Sci., 73(8),
114 (1984); Patentanmeldung WO 8908105; US-Patent 4343804; US-Patent
3470186.
-
-
Die
Herstellung der Verbindungen dieser Erfindung umfasst durch Formel
10 und Formel 11, wird unten in Fließdiagramm B beschrieben, wo
Y, p und n wie oben beschrieben sind. X'' wird
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Cycloalkyl oder Phenyl, gegebenenfalls
substituiert mit einem oder mehreren Substituenten, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Alkenyl
mit 2–6
Kohlenstoffatomen, Alkinyl mit 2–6 Kohlenstoffatomen, Halogenmethyl,
Alkoxymethyl mit 2–7 Kohlenstoffatomen,
Alkanoyloxymethyl mit 2–7
Kohlenstoffatomen, Alkoxy mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkylthio mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Trifluormethyl,
Cyano, Nitro, Carboxy, Carboalkoxy mit 2–7 Kohlenstoffatomen, Carboalkyl
mit 2–7
Kohlenstoffatomen, Phenoxy, Phenyl, Thiophenoxy, Benzoyl, Benzyl,
Dialkylamino mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, Phenylamino, Benzylamino,
Alkanoylamino mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkenoylamino mit 3–8 Kohlenstoffatomen, Alkinoylamino
mit 3–8
Kohlenstoffatomen und Benzoylamino. Jedes R
9 steht
unabhängig
für Wasserstoff,
Phenyl oder Alkyl mit 1–6
Kohlenstoffatomen. Die Komponenten (R
10)
k stellen 1 bis 3 Substituenten an dem aromatischen
Ring dar, die gleich oder unterschiedlich sein können und unabhängig ausgewählt werden
aus der Gruppe Wasserstoff, Halogen, Alkyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Alkenyl mit
2–6 Kohlenstoffatomen,
Alkinyl mit 2–6
Kohlenstoffatomen, Alkenyloxy mit 2–6 Kohlenstoffatomen, Alkinyloxy
mit 2–6
Kohlenstoffatomen, Halogenmethyl, Alkoxymethyl mit 2–7 Kohlenstoffatomen,
Alkoxy mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkylthio mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Alkylsulfinyl
mit 1–6
Kohlenstoffatomen, Alkylsulfonyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen, Trifluormethyl,
Cyano, Nitro, Carboxy, Carboalkyl mit 2–7 Kohlenstoffatomen, Phenoxy,
Phenyl, Thiophenoxy, Benzyl, Alkoxyamino mit 1–4 Kohlenstoffatomen, Dialkylamino
mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen, N,N-Dialkylaminoalkyl mit 3–14 Kohlenstoffatomen,
Phenylamino, Benzylamino, N-Alkylcarbamoyl mit 1–6 Kohlenstoffatomen, N,N-Dialkylcarbamoyl
mit 2–12
Kohlenstoffatomen. R
11 steht für einen
Rest und wird ausgewählt
aus der Gruppe:
worin
q, R
5, R
6, R
7, und R
8 wie oben
definiert sind. R''' steht für Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
vorzugsweise Isobutyl. Gemäß der in
Fließdiagramm
B umrissenen Umsetzungsfolge ergibt Acylierung von 6 mit entweder
einem Säurechlorid
der Formel 8 oder einem gemischten Anhydrid der Formel 9 (welches
aus der entsprechenden Carbonsäure
hergestellt wird) in einem inerten Lösungsmittel wie Tetrahydrofuran
(THF) in Gegenwart einer organischen Base wie Pyridin, Triethylamin
oder N-Methylmorpholin die Verbindungen dieser Erfindung, dargestellt
durch Formel 11. In jenen Fällen
wo 8 oder 9 ein asymmetrisches Kohlenstoffatom haben, können sie
als das Racemat oder als die einzelnen R- oder S-Enantiomere verwendet
werden, in welchem Fall die Verbindungen dieser Erfindung die racemischen
oder R- beziehungsweise S-optisch aktiven Formen haben werden. Acylierung
von 6 mit einem cyclischen Anhydrid der Formel 7 in einem inerten
Lösungsmittel
wie Tetrahydrofuran in Gegenwart eines basischen Katalysators wie
Pyridin oder Triethylamin ergibt die Verbindungen der Erfin dung
der Formel 10. Die Verbindungen der Formel 6 mit p = 0 können aus
den aromatischen Nitro-substituierten Verbindungen durch Reduzieren
der Nitrogruppe mit einem Reduktionsmittel wie Eisen und Ammoniumchlorid
in Alkohol, Natriumhydrosulfit in einem wässerigen Gemisch oder Ähnlichem
hergestellt werden.
-
-
Die
Herstellung der Verbindungen dieser Erfindung, umfasst durch Formel
18, wird unten in Fließdiagramm
C beschrieben, wo X, Y, n, R1', R2', R3' und R4' wie oben beschrieben
sind. Das substituierte Anilin der Formel 12 wird mit oder ohne
Lösungsmittel
mit dem Reagens 13 erhitzt, um Zwischenverbindungen 14 als ein Gemisch
aus Isomeren zu ergeben. Thermolyse von 14 in einem hoch siedenden
Lösungsmittel
wie Diphenylether bei 200–350°C ergibt
die 3-Cyano-chinolone der Formel 15; diese Zwischenverbindungen
können
auch in der 4-Hydroxychinolin tautomeren Form vorkommen. In jenen
Fällen,
wo R4' für ein Wasserstoffatom
steht, können
die Zwischenverbindungen 15 als ein Gemisch aus zwei Regioisomeren
gebildet werden. Diese Isomere können
durch Verfahren getrennt werden, welche nach Stand der Technik gut
bekannt sind, einschließlich,
aber nicht begrenzt auf fraktionierte Kristallisation und chromatographische
Methoden. Die getrennten Isomere können dann getrennt in die Verbindungen
der Erfindung umgewandelt werden. Alternativ können die Isomere bei einer
späteren
Stufe der Synthese getrennt werden. Erhitzen von Verbindungen 15
mit oder ohne Lösungsmittel
mit einem Chlorierungsmittel wie Phosphoroxychlorid oder Phosphorpentachlorid
ergibt die 4-Chlor-3-cyano-chinoline
der Formel 16. Kondensation von 16 mit einem nukleophilen Amin,
Anilin, Mercaptan, Thiophenol, Phenol oder Alkoholreagens der Formel
17 ergibt die 3-Cyano-chinoline dieser Erfindung der Formel 18;
diese Kondensation kann durch Erhitzen des Umsetzungsgemisches oder
durch Verwenden von basischen Katalysatoren wie Trialkylaminen,
Natriumhydrid in einem inerten Lösungsmittel,
Natrium- oder Kaliumalkoxiden in einem Alkohollösungsmittel und Ähnlichem
beschleunigt werden. In jenen Fällen,
wo die Substituenten X, R1', R2', R3' und R4' ein asymmetrisches
Kohlenstoffatom beisteuern können,
können
die Zwischenverbindungen als das Racemat oder als die einzelnen
R- oder S-Enantiomere verwendet werden, in welchem Fall die Verbindungen
dieser Erfindung die racemischen oder R- beziehungsweise S-optisch
aktiven Formen haben werden. In Fällen, wo die Substituenten
X, R1',
R2',
R3' und
R4' mehr
als ein asymmetrisches Kohlenstoffatom beisteuern können, können Diastereomere
vorhanden sein; diese können
durch nach Stand der Technik gut bekannte Verfahren getrennt werden,
einschließlich,
aber nicht begrenzt auf fraktionierte Kristallisation und chromatographische
Methoden.
-
-
Die
Herstellung von Zwischenverbindung 21 (identisch mit Zwischenverbindung
15 von Fließdiagramm
C) kann auch wie unten in Fließdiagramm
D beschrieben hergestellt werden. Erhitzen des substituierten Anilins
der Formel 19 mit Dimethylformamid-dimethylacetal mit oder ohne
Lösungsmittel
ergibt Zwischenverbindungen für
Formel 20. Die Umsetzung von 20 mit einem bis zehn Äquivalenten
Acetonitril unter Verwendung einer Base wie Natriummethoxid oder Ähnlichem
in einem inerten Lösungsmittel
ergibt die 3-Cyano-chinolone 21 oder die 3-Cyano-4-hydroxy-chinolin-Tautomere
davon, welche unter Verwendung der oben in Fließdiagramm C umrissenen Verfahren
in Verbindungen dieser Erfindung umgewandelt werden können.
-
-
Formel
22 wird unten angegeben, worin R1, R2, R3, R4,
n und X' wie oben
definiert sind.
-
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3, oder R4 der
Formel 22 für
eine Nitrogruppe steht, kann sie durch Reduktion unter Verwendung
eines Reduktionsmittels wie Eisen in Essigsäure in die entsprechende Aminogruppe
umgewandelt werden.
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 für
eine Aminogruppe steht, kann sie durch Alkylierung mit mindestens
zwei Äquivalenten
eines Alkylhalogenids mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen durch Erhitzen
in einem inerten Lösungsmittel
in die entsprechende Dialkylaminogruppe mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen umgewandelt
werden.
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 für
eine Methoxygruppe steht, kann sie durch Umsetzung mit einem Demethylierungsmittel
wie Bortribromid in einem inerten Lösungs mittel oder durch Erhitzen
mit Pyridiniumchlorid mit oder ohne Lösungsmittel in die entsprechende
Hydroxygruppe umgewandelt werden.
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4, der
Formel 22 für
eine Aminogruppe steht, kann sie durch die Umsetzung mit einem Alkylsulfonylchlorid,
Alkenylsulfonylchlorid beziehungsweise Alkinylsulfonylchlorid in einem
inerten Lösungsmittel
unter Verwendung eines basischen Katalysators wie Triethylamin oder
Pyridin in die entsprechende Alkylsulfonamido-, Alkenylsulfonamido- oder Alkinylsulfonamidogruppe
mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen umgewandelt werden. Alternativ kann,
wenn eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel 22
für eine
Aminogruppe steht, sie durch die Umsetzung mit einem Reagens C1-C(R'6)2-CHR'6SO2Cl, worin R'6 Wasserstoff
oder Alkyl mit 1–4
Kohlenstoffatomen darstellt, in einem inerten Lösungsmittel unter Verwendung
eines Überschusses
an organischer Base wie Triethylamin in die entsprechende Alkenylsulfonamidogruppe
umgewandelt werden.
-
Wo
zwei von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 benachbarte Methoxygruppen darstellen, kann die entsprechende
Verbindung mit benachbarten Hydroxygruppen unter Verwendung eines
Demethylierungsmittels wie Bortribromid in einem inerten Lösungsmittel
oder durch Erhitzen mit Pyridiniumchlorid mit oder ohne Lösungsmittel
hergestellt werden.
-
Wo
zwei von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 benachbarte Hydroxygruppen darstellen, können sie in die Verbindung
umgewandelt werden, wo die beiden benachbarten R1-,
R2-, R3- oder R4-Gruppen
zusammen den zweiwertigen Rest -O-C(R8)2-O- darstellen, worin R8 wie
oben definiert ist, durch die Umsetzung mit einem Reagens J-C(R8)2-J, worin J für Chlor,
Brom oder Iod steht und jedes J gleich oder unterschiedlich sein
kann, unter Verwendung einer Base wie Cäsiumcarbonat oder Kaliumcarbonat
in einem inerten Lösungsmittel
und Erhitzen wie erforderlich.
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 eine Aminogruppe darstellt, kann sie durch Alkylierung mit einem Äquivalent
eines Alkylhalogenids mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen durch Erhitzen
in einem inerten Lösungsmittel
oder durch reduktive Alkylierung unter Verwendung eines Aldehyds
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und eines Reduktionsmittels wie Natriumcyanoborhydrid
in einem protischen Lösungsmittel
wie Wasser oder Al kohol oder Gemischen daraus in die entsprechende
Alkylaminogruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen umgewandelt werden.
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 für
Hydroxy steht, kann es durch Umsetzung mit einem passenden Carbonsäurechlorid,
Anhydrid oder gemischten Anhydrid in einem inerten Lösungsmittel unter
Verwendung von Pyridin oder einem Trialkylamin als Katalysator in
die entsprechende Alkanoyloxygruppe mit 1–6 Kohlenstoffatomen umgewandelt
werden.
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 für
Hydroxy steht, kann es durch Umsetzung mit einem passenden Carbonsäurechlorid,
Anhydrid oder gemischten Anhydrid in einem inerten Lösungsmittel unter
Verwendung von Pyridin oder einem Trialkylamin als Katalysator in
die entsprechende Alkenoyloxygruppe mit 1–6 Kohlenstoffatomen umgewandelt
werden.
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 für
Hydroxy steht, kann es durch Umsetzung mit einem passenden Carbonsäurechlorid,
Anhydrid oder gemischten Anhydrid in einem inerten Lösungsmittel unter
Verwendung von Pyridin oder einem Trialkylamin als Katalysator in
die entsprechende Alkinoyloxygruppe umgewandelt werden.
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 für
Carboxy oder eine Carboalkoxygruppe mit 2–7 Kohlenstoffatomen steht,
kann es durch Reduktion mit einem passenden Reduktionsmittel wie
Boran, Lithiumborhydrid oder Lithiumaluminiumhydrid in einem inerten
Lösungsmittel
in die entsprechende Hydroxymethylgruppe umgewandelt werden; die
Hydroxymethylgruppe kann ihrerseits durch Umsetzung in einem inerten
Lösungsmittel
mit einem halogenierenden Reagens wie Phosphortribromid, um eine
Brommethylgruppe zu ergeben, oder Phosphorpentachlorid, um eine
Chlormethylgruppe zu ergeben, in die entsprechende Halogenmethylgruppe
umgewandelt werden. Die Hydroxymethylgruppe kann mit einem passenden
Säurechlorid, Anhydrid
oder gemischten Anhydrid in einem inerten Lösungsmittel unter Verwendung
von Pyridin oder einem Trialkylamin als Katalysator acyliert werden,
um die Verbindungen dieser Erfindung mit der entsprechenden Alkanoyloxymethylgruppe
mit 2–7
Kohlenstoffatomen, Alkenoyloxymethylgruppe mit 2–7 Kohlenstoffatomen oder Alkinoyloxymethylgruppe
mit 2–7
Kohlenstoffatomen zu ergeben.
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 für eine
Halogenmethylgruppe steht, kann sie durch Ersetzen des Halogenatoms
mit einem Natriumalkoxid in einem inerten Lösungsmittel in eine Alkoxymethylgruppe
mit 2–7
Kohlenstoffatomen umgewandelt werden.
-
Wo
eines oder mehr von R1, R2,
R3 oder R4 der Formel
22 eine Halogenmethylgruppe darstellt, kann sie durch Ersetzen des
Halogenatoms mit Ammoniak, einem primären, beziehungsweise sekundären Amin
in einem inerten Lösungsmittel
in eine Aminomethylgruppe, N-Alkylaminomethylgruppe mit 2–7 Kohlenstoffatomen
oder N,N-Dialkylaminomethylgruppe
mit 3–14
Kohlenstoffatomen umgewandelt werden.
-
Wo
eines oder mehr von R
1, R
2,
R
3 oder R
4 der Formel
22 eine H
2N(CH
2)
p-Gruppe darstellt, kann sie in die entsprechenden
Gruppen:
umgewandelt
werden, worin R
5 und p wie oben definiert
sind, durch Umsetzen mit Phosgen in einem inerten Lösungsmittel
wie Toluol in Gegenwart einer Base wie Pyridin, um ein Isocyanat
zu ergeben, welches seinerseits mit einem Überschuss des Alkohols R
5-OH oder Aminen R
5-NH
2 beziehungsweise (R
5)
2NH behandelt wird.
-
Wo
eines oder mehr von R
1, R
2,
R
3 oder R
4 der Formel
22 für
eine HO-(CH
2)
p-Gruppe
steht, kann sie in die entsprechenden Gruppen:
umgewandelt
werden, worin R
5 und p wie oben definiert
sind, durch die Umsetzung in einem inerten Lösungsmittel unter Verwendung
eines basischen Katalysators wie Pyridin mit einem passenden Alkyl-
oder Phenylchlorformat, R
5-OCOCl, Alkyl-
oder Phenyl-substituierten Isocyanat, R
5-N=C=O
oder Alkyl- beziehungsweise Phenyl-substituierten Carbonsäurechlorid,
R
5-COCl.
-
Wo
eines oder mehr von R
1, R
2,
R
3 oder R
4 der Formel
22 für eine
HO-(CH
2)
p-Gruppe
steht, kann sie in die entsprechende Gruppe:
umgewandelt werden, worin
R
5 und p wie oben definiert sind, durch
die Umsetzung in einem inerten Lösungsmittel
unter Verwendung eines basischen Katalysators wie Pyridin mit einem
Reagens (R
5)
2NCOCl.
-
Die
Fähigkeit
der Verbindungen dieser Erfindung, Kolonpolypen zu behandeln oder
zu hemmen, wurde in einem pharmakologischen in vivo Standardtestverfahren
wie unten beschrieben gezeigt. Die Verbindung von Beispiel 399 wurde
in diesem Verfahren, welches familiärer adenomatöser Polyposis
(FAP) in Menschen nacheifert, als repräsentative Verbindung dieser
Erfindung bewertet. Die in diesem Testverfahren verwendete Min-Maus,
gegenwärtig
das beste erhältliche
Modell für
FAP, ist ein Stamm, der beide Kopien des APC-Gens verloren hat.
Diese Tiere entwickeln multiple intestinale Polypen (Adenome). Die
Polypen, die sich in Min-Mäusen
entwickeln, exprimieren EGFR und haben aktiviertes COX-2. NSAIDs
wie wie Sulindac und Etodoloc können
intestinale Polypenformulierung in diesen Tieren verringern (aber
nicht ausrotten), was darauf hinweist, dass COX-2 und die schließliche Herstellung
von PGs wahrscheinlich für
diese Wirkungen verantwortlich ist. Das Folgende beschreibt kurz
das verwendete Verfahren und die in diesem pharmakologischen Standardtestverfahren
erhaltenen Ergebnisse.
-
Die
Verbindung von Beispiel 399 wurde mit einem Standard-Mausfutter gemischt
und Tieren wurde für 60
Tage ad libitum Zugang zur Nahrung gegeben. Basierend auf geschätztem Nahrungsverbrauch
wurde die Verbindung von Beispiel 399 bei einer Konzentration entsprechend
Nahrungsaufnahme der Tiere von entweder 5 mg/kg/Tag oder 150 mg/kg/Tag
zugegeben. Am Tag 61 wurden 10–15
Tiere in jeder Behandlungsgruppe + 10–15 Kontrolltiere (nur Futter)
entsprechend jeder Behandlungsgruppe geopfert und bezüglich Polypenanzahl
bewertet. Die folgende Tabelle fasst die Ergebnisse zusammen.
-
-
Diese
Daten zeigen, dass die Verbindungen dieser Erfindung wirksam Polypenbildung
in Tieren mit Mutationen in ihren APO-Genen hemmen. Basierend auf
den in diesem pharmakologischen Standardtestverfahren erhaltenen
Ergebnissen sind die Verbindungen dieser Erfindung brauchbar beim
Behandeln oder Hemmen der Bildung von Kolonpolypen.
-
Die
Fähigkeit
eines EGFR-Kinasehemmers, Kolonpolypen zu behandeln oder zu hemmen,
wurde in einem pharmakologischen in vivo Standardtestverfahren wie
unten beschrieben unter Verwendung von (4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
als repräsentativer
EGFR-Kinasehemmer
gezeigt. Die Herstellung und Wirksamkeit von (4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
als EGFR-Kinasehemmer werden in US-Patent 6002008 beschrieben. Dieser
wirkkräftige
EGFR-Kinasehemmer (4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
hat sich beim signifikanten Verringern von Polypenanzahlen in Mäusen als
wirksam erwiesen.
-
Das
unten beschriebene Verfahren eifert familiärer adenomatöser Polyposis
(FAP) in Menschen nach, unter Verwendung der Min-Maus (C57BL/6J-Min/+),
welches ein Stamm von Mäusen
ist, der eine Mutation im APC (adenomatösen Polyposis coli) Gen hat.
Diese Tiere entwickeln multiple intestinale Polypen (Adenome), wenn
sie mit einer fettreichen Diät
aufgezogen werden, die schließlich
bei einem Alter von 120 Tagen aufgrund von Anämie und oder intestinaler Blockierung
zum Tod führten.
Die Polypen, die sich in Min-Mäusen
entwickeln, exprimieren EGFR und haben aktiviertes COX-2. Das Folgende
beschreibt kurz das verwendete Verfahren und die in diesem pharmakologischen
Standardtestverfahren erhaltenen Ergebnisse.
-
Testtiere
wurden in zwei Behandlungsgruppen aufgeteilt:
Gruppe I, Kontrolle
und Gruppe II, (4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid. Die an
Gruppe II verabreichte Testverbindung wurde mit AIN-93G Mäusefutter (Bioserve,
Frenchtown, NJ) vermischt und den Tieren wurde ad libitum Zugang
zur Nahrung gegeben, in Mengen, welche der annähernden täglichen Dosis von 20 mg/kg
(4-Dimethyl-amino-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenyl-amino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
entsprachen. Die Tiere wurden für 60
Tage behandelt. Die Nahrung wurde einmal pro Woche gewogen, um den
Verbrauch zu bestimmen, und die Tiere wurden ebenfalls wöchentlich
gewogen. Am Tag 61 wurden die Tiere mit CO2-Inhalation
eingeschläfert
und der gesamte Darmtrakt vom Magen zum Anus wurde entfernt. Dem
Darmtrakt wurde Bouins-Fixativ injiziert und er durfte für mehrere
Tage fixieren. Die Darmtrakte wurden dann geöffnet und die Anzahl an Polypen
wurde gezählt.
Statistische Analyse wurde unter Verwendung des Student-t-Tests
durchgeführt;
ein p-Wert von ≤ 0,05
wird als statistisch signifikant angesehen.
-
Die
folgende Tabelle fasst die Ergebnisse zusammen, die erhalten wurden.
-
-
Die
in diesem pharmakologischen Standardtestverfahren erhaltenen Ergebnisse
zeigten, dass Behandlung mit (4-Dimethylaminobut-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
allein die Polypenanzahlen 87 Prozent verringerte, im Vergleich
zur AIN-93G Kontrolldiät
allein.
-
Die
Verbindungen dieser Erfindung können
rein formuliert werden, oder können
mit einem oder mehreren pharmazeutisch annehmbaren Trägern zur
Verabreichung kombiniert werden. Zum Beispiel Lösungsmittel, Verdünnungsmittel
und Ähnliches,
und können
oral in solchen Formen wie Tabletten, Kapseln, dispergierbaren Pulvern,
Granalien oder Suspensionen, welche zum Beispiel von etwa 0,05 bis
5% Suspensionsmittel enthalten, Sirupen, welche zum Beispiel von
etwa 10 bis 50% Zucker enthalten und Elixieren, welche zum Beispiel
von etwa 20 bis 50% Ethanol enthalten und Ähnlichem verabreicht werden,
oder parenteral in Form von steriler injizierbarer Lösung oder
Suspension, welche von etwa 0,05 bis 5% Suspensionsmittel in einem
isotonischen Medium enthält.
Solche pharmazeutischen Präparate
können
zum Beispiel von etwa 0,05 bis zu etwa 90% des Wirkstoffs in Kombination
mit dem Träger
enthalten, üblichererweise
zwischen etwa 5% und 60% nach Gewicht.
-
Die
wirksame Dosierung an eingesetztem Wirkstoff kann je nach bestimmter
eingesetzter Verbindung, dem Verabreichungsmodus und der Schwere
des behandelten Zustands variieren. Jedoch werden im Allgemeinen
zufriedenstellende Ergebnisse erhalten, wenn die Verbindungen der
Erfindung bei einer täglichen
Dosierung von etwa 0,5 bis etwa 1000 mg/kg Tierkörpergewicht verabreicht werden,
gegebenenfalls gegeben in aufgeteilten Dosen zwei bis vier Mal am
Tag, oder in Depotform. Für
die meisten großen
Säuger
beträgt
die gesamte tägliche
Dosierung von etwa 1 bis 1000 mg, vorzugsweise von etwa 2 bis 500
mg. Dosierungsformen, welche zur inneren Verwendung geeignet sind,
umfassen von etwa 0,5 bis 1000 mg der wirksamen Verbindung in enger
Vermischung mit einem festen oder flüssigen pharmazeutisch annehmbaren
Träger.
Dieser Dosierungsplan kann angepasst werden, um die optimale therapeutische
Antwort vorzusehen. Zum Beispiel können mehrere geteilte Dosen
täglich
verabreicht werden, oder die Dosis kann proportional reduziert werden,
wie durch die Erfordernisse der therapeutischen Situation angezeigt.
-
Die
Verbindungen dieser Erfindung können
oral, als auch auf intravenösen,
intramuskulären
oder subkutanen Wegen verabreicht werden. Feste Träger schließen Stärke, Lactose,
Dicalciumphosphat, mikrokristalline Cellulose, Sucrose und Kaolin
ein, während
flüssige
Träger
steriles Wasser, Polyethylenglycole, nichtionische Surfaktanten
und essbare Öle
wie Mais-, Erdnuss- und Sesamöle
einschließen,
wie der Art des Inhaltsstoffs und der gewünschten besonderen Verabreichungsform
angemessen. Hilfsstoffe, welche üblicherweise bei
der Herstellung von pharmazeutischen Zusammensetzungen eingesetzt
werden, können
vorteilhafterweise eingeschlossen werden, wie Geschmacksstoffe,
Farbstoffe, Konservierungsstoffe und Antioxidantien, zum Beispiel
Vitamin E, Ascorbinsäure,
BHT und BHA.
-
Die
bevorzugten pharmazeutischen Zusammensetzungen vom Standpunkt der
Leichtigkeit der Herstellung und Verabreichung sind feste Zusammensetzungen,
insbesondere Tabletten und hart-befüllte oder flüssig-befüllte Kapseln.
Orale Verabreichung der Verbindungen wird bevorzugt.
-
In
einigen Fällen
kann es wünschenswert
sein, die Verbindungen in Form eines Aerosols direkt in die Luftwege
zu verabreichen.
-
Die
Verbindungen dieser Erfindung können
ebenfalls parenteral oder intraperitoneal verabreicht werden. Lösungen oder
Suspensionen dieser wirksamen Verbindungen als freie Base oder pharmakologisch
annehmbares Salz können
in Wasser, geeignet gemischt mit einem Surfaktanten wie Hydroxypropylcellulose
hergestellt werden. Dispersionen können auch in Glycerol, flüssigen Polyethylenglycolen
und Gemischen daraus in Ölen
hergestellt werden. Unter gewöhnlichen
Bedingungen der Lagerung und Verwendung enthalten diese Präparate einen
Konservierungsstoff, um das Wachstum von Mikroorganismen zu verhindern.
-
Die
pharmazeutischen Formen, welche zur injizierbaren Verwendung geeignet
sind, schließen
sterile wässerige
Lösungen
oder Dispersionen und sterile Pulver für die extemporane Herstellung
von sterilen injizierbaren Lösungen
oder Dispersionen ein. In allen Fällen muss die Form steril sein
und muss zu dem Ausmaß flüssig sein,
dass leichte Spritzbarkeit besteht. Sie muss unter den Bedingungen
der Herstellung und Lagerung stabil sein und sie muss gegen die
verunreinigende Wirkung von Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen geschützt sein.
Der Träger
kann ein Lösungsmittel
oder ein Dispersionsmedium sein, enthaltend zum Beispiel Wasser,
Ethanol, Polyol (z.B. Glycerol, Propylenglycol und flüssiges Polyethylenglycol),
geeignete Gemische daraus und Pflanzenöle.
-
Zur
Behandlung von Krebs können
die Verbindungen dieser Erfindung in Kombination mit anderen Antitumorsubstanzen
oder mit Bestrahlungstherapie verabreicht werden. Diese anderen
Substanzen oder Bestrahlungsbehandlungen können zur gleichen Zeit oder
zu anderen Zeiten als die Verbindungen dieser Erfindung gegeben
werden. Diese kombinierten Therapien können Synergie bewirken und
verbesserte Wirksamkeit ergeben. Zum Beispiel können die Verbindungen dieser
Erfindung in Kombination mit mitotischen Hemmern wie Taxol oder
Vinblastin, Alkylierungsmitteln wie Cisplatin oder Cyclophosamid,
Antimetaboliten wie 5-Fluorouracil oder Hydroxyurea, DNA-Interkalatoren
wie Adriamycin oder Bleomycin, Topoisomerasehemmern wie Etoposid
oder Camptothecin und Antiöstrogenen
wie Tamoxifen verwendet werden.
-
Die
Herstellung von repräsentativen
Beispielen der Verbindungen dieser Erfindung wird unten beschrieben.
-
Beispiel 1
-
1,4-Dihydro-7-methoxy-4-oxo-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 30,2 g (245,2 mmol) 3-Methoxyanilin und 41,5 g (245,2
mmol) Ethyl(ethoxymethylen)-cyanoacetat wurde in Abwesenheit von
Lösungsmittel
für 30
Minuten auf 140°C
erhitzt. Zum sich ergebenden Öl
wurden 1200 ml Dowtherm zugegeben. Die Lösung wurde unter Rühren unter
Stickstoff für
22 Stunden refluxiert. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur gekühlt und
Feststoff wurde gesammelt und mit Hexanen gewaschen. Der Feststoff
wurde aus Essigsäure
umkristallisiert, um 17 g 1,4-Dihydro-7-methoxy-4-oxo-3-chinolincarbonitril
zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 200,9.
-
Beispiel 2
-
4-Chlor-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4,0 g (20 mmol) 1,4-Dihydro-7-methoxy-4-oxo-3-chinolincarbonitril
und 8,3 g (40 mmol) Phosphorpentachlorid wurde bei 165°C für 3 Stunden
erhitzt. Das Gemisch wurde mit Hexanen verdünnt und der Feststoff wurde
gesammelt. Der Feststoff wurde mit Kochsalzlösung und verdünnter Natriumhydroxidlösung gemischt
und mehrere Male mit einem Gemisch aus Tetrahydrofuran und Ethylacetat
extrahiert. Die Lösung
wurde über
Magnesiumsulfat getrocknet und durch ein Kissen aus Silicagel filtriert,
was 3,7 g 4-Chlor-7-methoxy-3-chinolincarbonitril als einen weißen Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 218,9.
-
Beispiel 3
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
Eine
Lösung
aus 2,97 g (13,6 mmol) 4-Chlor-7-methoxy-3-chinolincarbonitril und
4,67 g (27,2 mmol) 3-Bromanilin in 76 ml Methoxyethanol wurde unter
Stickstoff für
5 Stunden refluxiert. Die Lösung
wurde gekühlt und
mit Ether verdünnt.
Feststoff wurde gesammelt und mit Ether gewaschen. Der Feststoff
wurde mit einem heißen
Gemisch aus Ethylacetat und Natriumbicarbonatlösung ge rührt. Die organische Schicht
wurde abgetrennt und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde aus einem Chloroform-Ethylacetatgemisch umkristallisiert,
was 1,6 g 4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
als einen weißen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 354,1,
356,1.
-
Beispiel 4
-
1,4-Dihydro-7-methoxy-6-nitro-4-oxo-3-chinolincarbonitril
-
Zu
einer Suspension aus 10 g (49,6 mmol) 1,4-Dihydro-7-methoxy-4-oxo-3-chinolincarbonitril
in 160 ml Trifluoressigsäureanhydrid
wurden 6 g (74,9 mmol) Ammoniumnitrat über einen Zeitraum von 3 Stunden zugegeben.
Das Gemisch wurde für
zusätzliche
zwei Stunden gerührt. Überschüssiges Anhydrid
wurde bei verringertem Druck bei 45°C entfernt. Der Rückstand
wurde mit 500 ml Wasser gerührt.
Der Feststoff wurde gesammelt und mit Wasser gewaschen. Der Feststoff
wurde in 1000 ml siedender Essigsäure gelöst und die Lösung wurde
mit Entfärbungskohle
behandelt. Das Gemisch wurde filtriert und zu einem Volumen von
300 ml konzentriert. Kühlen
ergab einen Feststoff, welcher gesammelt wurde, was 5,4 g 1,4-Dihydro-7-methoxy-6-nitro-4-oxo-3-chinolincarbonitril
als einen braunen Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 246.
-
Beispiel 5
-
4-Chlor-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,3 g (21,6 mmol) 1,4-Dihydro-7-methoxy-6-nitro-4-oxo-3-chinolincarbonitril
und 9 g (43,2 mmol) Phosphorpentachlorid wurde bei 165°C für 2 Stunden
erhitzt. Das Gemisch wurde mit Hexanen verdünnt und der Feststoff wurde
gesammelt. Der Feststoff wurde in 700 ml Ethylacetat gelöst und mit
kalter verdünnter
Natriumhydroxidlösung
gewaschen. Die Lösung
wurde über
Magnesiumsulfat getrocknet und durch ein Kissen aus Silicagel filtriert,
was 5,2 g 4-Chlor-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril als einen
gelbbraunen Feststoff ergab.
-
Beispiel 6
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Eine
Lösung
aus 5,2 g (19,7 mmol) 4-Chlor-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril und 3,7 g (21,7 mmol)
3-Bromanilin in 130 ml Methoxyethanol wurde unter Stickstoff für 4 Stunden
refluxiert. Das Umsetzungsgemisch wurde in verdünnte Natriumbicarbonatlösung gegossen.
Feststoff wurde gesammelt und mit Wasser ge waschen und in Luft getrocknet.
Der Feststoff wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit
Chloroform-Ethylacetat 9:1. Lösungsmittel
wurde von Produktfraktionen entfernt, was 1,2 g 4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril
als einen gelben Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 399,0, 402,0.
-
Beispiel 7
-
6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 2,05 g (5,1 mmol) 4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril, 1,37
g (25,7 mmol) Ammoniumchlorid und 0,86 g (15,4 mmol) pulverisiertem
Eisen wurde bei Rückfluss
in 26 ml Wasser und 26 ml Methanol für 2 Stunden gerührt. Das
Gemisch wurde mit Ethylacetat verdünnt und das heiße Gemisch
wurde filtriert. Die organische Schicht wurde vom Filtrat abgetrennt
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt
und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit Gemischen aus
Chloroform und Ethylacetat. Produktfraktionen wurden vereinigt,
um 1,3 g 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
als einen gelben Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 369,1, 371,1.
-
Beispiel 8
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-7-methoxy-6-chinolinyl]-2-butinamid
-
Zu
einer Lösung
aus 1,44 g (17,14 mmol) 2-Butinsäure
und 2,26 g (16,5 mmol) Isobutylchlorformat in 30 ml Tetrahydrofuran
bei 0°C
wurden unter Rühren
3,1 g (3,4 mmol) N-Methylmorpholin zugegeben. Diese Lösung des
gemischten Anhydrids wurde zu einer gerührten Lösung aus 1,13 g (3,06 mmol)
6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
in 30 ml Tetrahydrofuran in drei Portionen über einen 24 Stunden Zeitraum
zugegeben. Das Lösungsmittel
wurde entfernt. Der Rückstand
wurde mit verdünnter Natriumbicarbonatlösung gerührt. Feststoff
wurde gesammelt und mit Wasser und Ether gewaschen. Dies wurde aus
1-Butanol umkristallisiert. Der sich ergebende Feststoff wurde in
heißem
Tetrahydrofuran aufgenommen und durch Silicagel filtriert. Das Filtrat
wurde konzentriert und mit Hexanen verdünnt, um 0,71 g N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-7-methoxy-6-chinolinyl]-2-butinamid
als ein gelbes Pulver zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 437,1, 438,1.
-
Beispiel 9
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-7-methoxy-6-chinolinyl]-2- propenamid
-
Zu
einer Lösung
aus 1,5 g (4,06 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
und 0,45 ml N-Methylmorpholin in 30 ml Tetrahydrofuran wurden bei
0°C unter
Stickstoff unter Rühren 0,42
g (4,7 mmol) Acryloylchlorid über
einen Zeitraum von 15 Minuten zugegeben. Nach 1 Stunde bei 0°C wurde die
Lösung
mit 200 ml Ethylacetat verdünnt.
Das Gemisch wurde mit gesättigter
Natriumbicarbonatlösung gewaschen
und dann über
Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt.
Der Rückstand wurde
an Silicagel chromatographiert, eluiert mit Chloroform-Ethylacetat-Gemischen,
um 0,5 g der Titelverbindung als ein hellgelbes festes Pulver zu
ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 423,1, 425,1.
-
Beispiel 10
-
2-Cyano-3-(4-nitrophenylamino)-acrylsäure-ethylester
-
4-Nitroanilin
(60,0 g, 0,435 mol) und Ethyl(ethoxymethylen)-cyanoacetat (73,5 g, 0,435 mol) wurden mechanisch
in einem Kolben gemischt. Das Gemisch wurde bei 100°C für 0,5 Std.
erhitzt, nachdem es geschmolzen war und sich wieder verfestigte.
Eine 114 g Portion des Rohprodukts wurde aus Dimethylformamid umkristallisiert,
um 44,2 g gelbe Kristalle zu ergeben; Fp. 227–228,5°C.
-
Beispiel 11
-
1,4-Dihydrochinolin-6-nitro-4-oxo-3-carbonitril
-
Eine
Aufschlämmung
aus 25,0 g (95,8 mmol) 2-Cyano-3-(4-nitrophenylamino)acrylsäure-ethylester
in 1,0 l Dowtherm A wurde bei 260°C
unter N2 für 12,5 Std. erhitzt. Die gekühlte Umsetzung
wurde in 1,5 l Hexan gegossen. Das Produkt wurde gesammelt, mit
Hexan und heißem
Ethanol gewaschen und in vacuo getrocknet. Es wurden 18,7 g brauner
Feststoff erhalten. Es wurde eine analytische Probe durch Umkristallisation
aus Dimethylformamid/Ethanol erhalten: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 216.
-
Beispiel 12
-
4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 31,3 g (0,147 mol) 6-Nitro-4-oxo-1,4-dihydro-3-chinolincarbonitril
und 160 ml Phosphoroxychlorid wurde für 5,5 Std. refluxiert. Das
Phosphoroxychlorid wurde in vacuo entfernt und der Rückstand
wurde über
Eis gegossen und mit Natriumbicarbonat neutralisiert. Das Produkt
wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und in vacuo getrocknet (50°C). Es wurden
33,5 g gelbbrauner Feststoff erhalten; Feststoff: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 234.
-
Beispiel 13
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 17,0 g (73,1 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 15,1 g (87,7 mmol) 3-Bromanilin in 425 ml Ethanol wurde für 5 Std.
refluxiert. Gesättigtes
Natriumbicarbonat wurde zugegeben und dann wurde alles flüchtige Material
in vacuo entfernt. Der Rückstand
wurde mit Hexan aufgeschlämmt
und das Produkt wurde gesammelt und mit Hexan gewaschen. Das Rohprodukt
wurde mit Wasser gewaschen und in vacuo getrocknet (60°C). Es wurden
22,5 g gelber Feststoff erhalten. Eine analytische Probe wurde durch Umkristallisation
aus Ethylacetat erhalten; Fp. 258–259°C.
-
Beispiel 14
-
6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4,00 g (10,8 mmol) 4-[(3-Bromphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 12,2 g (54,2 mmol) SnCl2-Dihydrat in
160 ml Ethanol wurde unter N2 für 1,3 Std.
refluxiert. Nach Kühlen
auf 25°C
wurden Eiswasser und Natriumbicarbonat zugegeben und das Gemisch
wurde für
2 Std. gerührt.
Extraktion mit Chloroform, Behandlung mit Darco, Trocknen (Magnesiumsulfat)
und Lösungsmittelentfernung
ergab 3,9 g braune Kristalle: Massenspektrum (Elektrospray, m/e);
M + H 339.
-
Beispiel 15
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-2-butinamid
-
Isobutyl-chlorformat
(0,788 g, 5,75 mmol) und N-Methylmorpholin (0,581 g, 5,75 mmol)
wurden zu einer eiskalten Lösung
0,485 g (5,75 mmol) 2-Butinsäure
in 20 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 10
Min. wurde eine Lösung
aus 1,50 g (4,42 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 10 ml Tetrahydrofuran zugegeben und das Gemisch wurde über Nacht
bei 25°C
gerührt.
Ein zweites Äquivalent
aus vorgebildetem gemischten Anhydrid wurde dann zugegeben. Nach
6 Std. wurde die Umsetzung in gesättigtes Natriumbicarbonat und
Kochsalzlösung
gegossen. Das Produkt wurde gesammelt und mit heißem Ethylacetat
und Ethanol gewaschen und in vacuo getrocknet, um 0,638 g gelben
Feststoff zu ergeben; Fp. 283–285°C (zerf.).
-
Beispiel 16
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-acetamid
-
Triethylamin
(0,359 g, 3,55 mmol) und Acetylchlorid (0,277 mg, 3,55 mmol) wurden
zu einer eiskalten Lösung
aus 1,00 g (2,96 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)-amino]-3-chinolincarbonitril
in 8 ml Methylenchlorid und 6 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben. Nach Rühren über Nacht bei 25°C wurde flüchtiges
Material entfernt und der Rückstand
wurde mit Wasser aufgeschlämmt
und gesammelt. Umkristallisation aus Ethanol ergab 0,543 g braunen
Feststoff; Fp. 258–261°C (zerf.).
-
Beispiel 17
-
N-(4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]butanamid
-
Triethylamin
(0,359 g, 3,55 mmol) und Butyrylchlorid (0,380 g, 3,55 mmol) wurden
zu einer eiskalten Lösung
aus 1,00 g (2,96 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 12 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren über Nacht
bei 25°C
wurde flüchtiges
Material entfernt und der Rückstand
wurde mit Wasser aufgeschlämmt
und gesammelt. Der Rückstand
wurde mit siedendem Methanol gewaschen und in vacuo getrocknet,
um 0,773 g braunes Pulver zu ergeben; Fp. 276–277°C (zerf.).
-
Beispiel 18
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-2-propenamid
-
Triethylamin
(0,359 g, 3,55 mmol) und Acryloylchlorid (0,321 g, 3,55 mmol) wurden
zu einer eiskalten Lösung
aus 1,00 g (2,96 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 12 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren über Nacht
bei 25°C
wurde flüchtiges
Material entfernt und der Rückstand
wurde mit Wasser aufgeschlämmt
und gesammelt. Umkristallisation aus Ethanol ergab 0,580 g braunen Feststoff:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 393, 395.
-
Beispiel 19
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-2-chloracetamid
-
Triethylamin
(0,359 g, 3,55 mmol) und Chloracetylchlorid (0,402 g, 3,55 mmol)
wurden zu einer eiskalten Lösung
aus 1,00 g (2,96 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 12 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren über Nacht
bei 25°C
wurde flüchtiges
Material entfernt und der Rückstand
wurde in Wasser aufgeschlämmt
und gesammelt. Umkristallisation aus Methanol ergab 0,540 g gelbbraunen
Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 415, 417.
-
Beispiel 20
-
4-[(3,4-Dibromphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 6,20 g (26,6 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 8,00 g (31,9 mmol) 3,4-Dibromanilin in 160 ml Ethanol wurde
unter N2 für 5 Std. refluxiert. Gesättigtes
Natriumbicarbonat wurde zugegeben und flüchtiges Material wurde entfernt.
Der Rückstand
wurde mit Hexan aufgeschlämmt,
gesammelt, mit Hexan und Wasser gewaschen und getrocknet. Das unlösliche Material
wurde wiederholt mit siedendem Ethylacetat extrahiert und die Lösung wurde
dann durch Silicagel filtriert. Das Lösungsmittel wurde entfernt,
um 3,80 g grünen
Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H
449.
-
Beispiel 21
-
6-Amino-4-[(3,4-dibromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4,90 g (10,9 mmol) 4-[(3,4-Dibromphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 12,4 g (54,7 mmol) SnCl2-Dihydrat in 200 ml
Ethanol wurde unter N2 für 1,5 Std. refluxiert. Nach
Kühlen
auf 25°C
wurde die Umsetzung mit Eiswasser verdünnt, mit Natriumbicarbonat
neutralisiert und für
2 Std. gerührt. Diese
Lösung
wurde dann mit Chloroform extrahiert, mit Darco behandelt, getrocknet
(Magnesiumsulfat) und eingedampft. Nach Trocknen in vacuo (40°C) wurden
1,25 g brauner Feststoff erhalten: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 417, 419, 421.
-
Beispiel 22
-
N-[4-[(3,4-Dibromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,984 g, 7,18 mmol) und N-Methylmorpholin (0,725 g, 7,18 mmol)
wurden zu einer eiskalten Lösung
aus 0,604 g (7,18 mmol) 2-Butinsäure
in 25 ml Tetrahydrofuran zugegeben. Nach 10 Min. wurde eine Lösung aus
1,20 g (2,87 mmol) 6-Amino-4-[(3,4-dibromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 12 ml Tetrahydrofuran tropfenweise zugegeben. Nach Rühren über Nacht
bei 25°C
wurde flüchtiges
Material entfernt und der Rückstand
wurde in Wasser aufgeschlämmt
und filtriert. Das Rohprodukt wurde mit siedendem EtOAC und Ethanol
gewaschen und in vacuo getrocknet (50°C), um 0,651 g braunen Feststoff
zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 485.
-
Beispiel 23
-
6-Nitro-4-[(3-trifluormethylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 10,6 g (45,7 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 8,82 g (54,8 mmol) 3-(Trifluormethyl)anilin in 270 ml Ethanol
wurde unter N2 für 5 Std. refluxiert. Die Umsetzung
wurde mit Ethanol verdünnt,
mit gesättigtem
Natriumbicarbonat neutralisiert und eingedampft. Der Rückstand
wurde mit Hexan aufgeschlämmt,
gesammelt, mit Hexan und Wasser gewaschen und in vacuo getrocknet
(60°C),
um 10,9 g gelben Feststoff zu ergeben. Eine 2,00 g Probe wurde aus
Ethanol umkristallisiert, um 1,20 g hellgelben Feststoff zu ergeben;
Fp. 260–261°C.
-
Beispiel 24
-
6-Amino-4-[(3-trifluormethylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Eine
Aufschlämmung
aus 6,00 g (16,8 mmol) 6-Nitro-4-[(3-trifluormethylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
und 18,9 g (83,3 mmol) SnCl2-Dihydrat in
240 ml Ethanol wurde unter N2 für 1 Std.
refluxiert. Nach Kühlen
auf 25°C
wurde die Umsetzung mit Eiswasser verdünnt, mit Natriumbicarbonat
neutralisiert und für
2 Std. gerührt.
Das Produkt wurde mit Chloroform extrahiert, mit Darco behandelt,
getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Silicagel filtriert (10% Methanol in Chloroform), eingedampft
und in vacuo getrocknet (40°C),
um 4,87 g braunen Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 329.
-
Beispiel 25
-
N-[4-[(3-Trifluormethylphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(1,56 g, 11,4 mmol) und N-Methylmorpholin (1,15 g, 11,4 mmol) wurden
zu einer eiskalten Lösung
aus 0,961 g (11,4 mmol) 2-Butinsäure
in 40 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 10
Min. wurde eine Lösung
aus 1,50 g (4,57 mmol) 6-Amino-4-[(3-trifluormethylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 12 ml Tetrahydrofuran tropfenweise zugegeben. Nach Rühren bei
25°C über Nacht wurde
flüchtiges
Material entfernt und der Rückstand
wurde in Wasser aufgeschlämmt
und filtriert. Das Rohprodukt wurde 3 Mal mit kleinen Portionen
heißem
Ethylacetat gewaschen und dann in vacuo getrocknet (45°C), um 0,831
g gelben Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 395.
-
Beispiel 26
-
3-Carbethoxy-4-hydroxy-6,7-dimethoxychinolin
-
Ein
Gemisch aus 30,6 g 4-Aminoveratrol und 43,2 g Diethylethoxymethylenmalonat
wurde bei 100 für 2
Std. und bei 165°C
für 0,75
Std. erhitzt. Die so erhaltene Zwischenverbindung wurde in 600 ml
Diphenylether gelöst
und die sich ergebende Lösung
wurde bei Rückflusstemperatur
für 2 Std.
erhitzt, gekühlt
und mit Hexan verdünnt.
Der sich ergebende Feststoff wurde filtriert, mit Hexan gewaschen,
gefolgt von Ether, und getrocknet, um die Titelverbindung als einen
braunen Feststoff vorzusehen, Fp. 275–285°C.
-
Beispiel 27
-
3-Carbethoxy-4-chlor-6,7-dimethoxylchinolin
-
Ein
Gemisch aus 28,8 g 3-Carbethoxy-4-hydroxy-6,7-dimethoxychinolin
und 16,6 ml Phosphoroxychlorid wurde bei 110°C für 30 Min. gerührt, auf
0°C gekühlt und
mit einem Gemisch aus Eis und Ammoniumhydroxid behandelt. Der sich
ergebende graue Feststoff wurde filtriert, mit Wasser und Ether
gewaschen und getrocknet, Fp. 147–150°C.
-
Beispiel 28
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonsäure, Ethylester
-
Ein
Gemisch aus 14,8 g 3-Carbethoxy-4-chlor-6,7-dimethoxylchinolin,
9,46 g 3-Bromanilin, 4,05 ml Pyridin und 150 ml Ethanol wurde für 30 Min.
refluxiert, eingedampft, um Ethanol zu entfernen, und mit Dichlormethan-wäss. Natriumbicarbonat
aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und
konzentriert. Der Rückstand
wurde aus Ethanol umkristallisiert, um einen weißen Feststoff zu ergeben, Fp. 155–158°C.
-
Beispiel 29
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonsäure
-
Ein
Gemisch aus 13 g 4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonsäure, Ethylester,
15 ml 10 N Natriumhydroxid und 300 ml Ethanol wurde für 2 Std.
refluxiert. Nach Abdampfen des meisten Ethanols wurde der Rückstand
mit Wasser verdünnt
und mit Natriumdihydrogenphosphat auf pH 7 gesäuert. Der sich ergebende weiße Feststoff
wurde filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet, Fp. 282–285°C.
-
Beispiel 30
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarboxamid
-
Ein
Gemisch aus 4,03 g 4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonsäure, 3,24
g Carbonyldiimidazol und 100 ml Dimethylformamid wurde bei 55 für 30 Min.
erhitzt, auf 0°C
gekühlt
und mit Ammoniak-Gas gesättigt.
Nach Erwärmen
auf 25 wurde die sich ergebende Lösung für 45 Min. gerührt, bei
50 erhitzt und eingedampft, um Dimethylformamid zu entfernen. Der
Rückstand
wurde mit Wasser gerührt
und der sich ergebende Feststoff wurde filtriert, mit Wasser gewaschen
und getrocknet. Umkristallisation aus Aceton ergab einen grauen
Feststoff, Fp. 239–242°C.
-
Beispiel 31
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Zu
einem gerührten
Gemisch aus 3,02 g 4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarboxamid,
2,43 ml Pyridin und 22,5 ml Dichlormethan bei 0°C wurden 3,18 ml Trifluoressigsäureanhydrid
während 3
Min. zugegeben. Das Umsetzungsgemisch wurde auf 25°C erwärmt, für 60 Min.
gerührt
und konzentriert. Der Rückstand
wurde in 38 ml Methanol gelöst.
Die sich ergebende Lösung
wurde mit 15 ml 5 N NaOH bei 25°C
behandelt. Nach 5 Min. wurde die Lösung mit Kohlendioxid gesäuert und
frei von Methanol eingedampft. Der Rückstand wurde mit Dichlormethan-Wasser
aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet
und eingedampft, um einen weißen
Feststoff zu ergeben. Umkristallisation aus Ethylacetat-Hexan ergab
Fp. 224–228°C.
-
Beispiel 32
-
Ethyl-2-cyano-3-(3,4-dimethoxyphenylamino)acrylat
-
Ein
Gemisch aus 7,66 g 4-Aminoveratrol, 8,49 g Ethyl-ethoxymethylencyanoacetat
und 20 ml Toluol wurde bei 100°C
für 90
Min. erhitzt. Das Toluol wurde abgedampft, um einen Feststoff zu
ergeben, Fp. 150–155°C.
-
Beispiel 33
-
1,4-Dihydro-6,7-dimethoxy-4-oxo-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 40 g Ethyl-2-cyano-3-(3,4-dimethoxyphenylamino)acrylat
und 1,2 l Dowtherm® A wurde für 10 Std.
refluxiert, gekühlt
und mit Hexan verdünnt.
Der sich ergebende Feststoff wurde filtriert, mit Hexan gewaschen,
gefolgt von Dichlormethan, und getrocknet; Fp. 330–350°C (zerf.).
-
Beispiel 34
-
4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 20 g 1,4-Dihydro-6,7-dimethoxy-4-oxo-3-chinolincarbonitril und 87 ml Phosphoroxychlorid
wurde für
2 Std. refluxiert, gekühlt
und frei von flüchtiger
Substanz eingedampft. Der Rückstand
wurde bei 0°C
mit Dichlormethan-Wasser gerührt,
als festes Natriumcarbonat zugegeben wurde, bis die wässerige
Schicht pH 8 war. Die organische Schicht wurde abge trennt, mit Wasser
gewaschen, getrocknet und konzentriert. Umkristallisation aus Dichlormethan
ergab einen Feststoff, Fp. 220–223°C.
-
Beispiel 35
-
4-[(3-Fluorphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1,00 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,89 g 3-Fluoranilin, 0,32 ml Pyridin und 12 ml Ethoxyethanol wurde
bei Rückflusstemperatur
für 4 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt und
mit Dichlormethan und wässerigem
Natriumbicarbonat aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde aus Ethylacetat
umkristallisiert, um einen Feststoff zu ergeben, Fp. 226–230°C.
-
Beispiel 36
-
Methyl-2-(dimethylaminomethylenamino)benzoat
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus 7,56 g Methylanthranilat in 50 ml Dimethylformamid bei 0°C wurden 5,6
ml Phosphoroxychlorid während
15 Min. zugegeben. Das Gemisch wurde bei 55 für 45 Min. erhitzt, auf 0 gekühlt und
mit Dichlormethan verdünnt.
Das Gemisch wurde bei 0°C
durch langsame Zugabe von kaltem 1 N NaOH bis pH 9 basisch gemacht.
Die Dichlormethanschicht wurde abgetrennt, mit Wasser gewaschen,
getrocknet und zu einem Öl
konzentriert.
-
Beispiel 37
-
1,4-Dihydro-4-oxo-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 1,03 g Methyl-2-(dimethylaminomethylenamino)benzoat,
0,54 g Natriummethoxid, 1,04 ml Acetonitril und 10 ml Toluol wurde
für 18
Std. refluxiert. Das Gemisch wurde gekühlt, mit Wasser behandelt und
durch Zugabe von verdünnter
HCl auf pH 3 gebracht. Der sich ergebende Feststoff wurde mit Ethylacetat
extrahiert. Das Extrakt wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und
eingedampft. Der Rückstand
wurde aus Ethanol umkristallisiert, um einen Feststoff zu ergeben,
Fp. 290–300°C.
-
Beispiel 38
-
4-(Cyclohexyamino)-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Eine
Lösung
aus 1,24 g (5 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
1,14 ml (0,99 g; 10 mmol) Cyclohexylamin und 0,4 ml (0,39 g) Pyridin
in 10 ml Methyl-Cellosolve wurde in einem Ölbad bei 148°C für 3 Stunden
refluxiert. Die Umsetzung wurde in 25 ml gesättigtes wässeriges Natriumbicarbonat
gegossen und der sich ergebende Feststoff wurde filtriert. Dieser
Fest stoff wurde in Methylenchlorid gelöst und die Lösung wurde
durch Magnesol passiert. Hexane wurden zum Filtrat zugegeben und
diese Lösung
wurde auf einer heißen
Platte eingedampft, bis sich Kristalle bildeten. Kühlen ergab
1,54 g 4-(Cyclohexylamino)-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
schmelzend bei 193–195°C: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 312,1.
-
Beispiel 39
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril
-
5,11
g 4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril und
30,74 g Pyridinhydrochlorid wurden eng vermischt und dann unter
Stickstoff bei 207°C
für eine
Stunde erhitzt. Beim Kühlen
wurde die Umsetzung mit etwa 100 ml Wasser behandelt und der Feststoff
wurde filtriert. Dieser Feststoff wurde mit Methyl-Cellosolve verdaut
und mit Ether gewaschen, um 3,00 g 4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril
zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 356, 358.
-
Beispiel 40
-
8-[(3-Bromphenyl)amino]-[1,3]-dioxolo[4,5-g]chinolin-7-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 2,17 g (6,09 mmol) 4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril, 0,59
ml (1,18 g; 9,14 mmol) Bromchlormethan und 2,98 g (9,14 mmol) Cäsiumcarbonat
in 20 ml N,N-Dimethylformamid wurde für 2 Stunden in einem Ölbad bei
111°C erhitzt
und gerührt.
Die Umsetzung wurde in 75 ml Wasser gegossen und mit vier 50 ml
Portionen Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten Methylenchlorid-Extrakte
wurden mit mehreren Portionen Wasser gewaschen. Diese Lösung wurde
in vacuo zu einem Öl
gebracht und dies wurde in Ethylacetat gelöst. Diese Lösung wurde wiederholt mit Wasser,
dann mit Kochsalzlösung gewaschen.
Die Lösung
wurde über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und in vacuo zu einem Feststoff
gebracht, um 0,95 g 8-[(3-Bromphenyl) amino]-[1,3]-dioxolo[4,5-g]chinolin-7-carbonitril
zu ergeben, Fp. 201–205°C: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 368,1, 370,1.
-
Beispiel 41
-
4-[(3-Chlorphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,5 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril, 0,51
g 3-Chloranilin, 0,16 ml Pyridin und 6 ml Ethoxyethanol wurde unter
Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 6 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und mit Dichlormethan und wässerigem
Natriumbicarbonat aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde aus Ethylacetat-Hexanen umkristallisiert,
um 0,37 g 4-[(3-Chlorphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 214–217°C.
-
Beispiel 42
-
4-[(3-Trifluormethylphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1,24 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
1,61 g 3-Trifluormethylanilin, 0,4 ml Pyridin und 15 ml Ethoxyethanol
wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 5 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und mit Dichlormethan und wässerigem
Natriumbicarbonat aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde aus Ethylacetat-Hexanen
umkristallisiert, um 1,34 g 4-[(3-Trifluormethylphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 190–193°C.
-
Beispiel 43
-
4-[(3,4-Dimethoxyphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1,0 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril, 1,22
g 3,4-Dimethoxyanilin, 0,32 ml Pyridin und 12 ml Ethoxyethanol wurde
unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 5 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und mit Dichlormethan und wässerigem
Natriumbicarbonat aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde aus Ethylacetat
umkristallisiert, um 0,96 g 4-[(3,4-Dimethoxyphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 230–240°C.
-
Beispiel 44
-
4-[(Methylphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,86 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,86 g N-Methylanilin, 0,32 ml Pyridin und 12 ml Ethoxyethanol wurde
unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 24
Std. gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und mit Dichlormethan und wässerigem
Natriumbicarbonat aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde aus Ethylacetat-Hexanen umkristallisiert,
um 0,54 g 4-[(Methylphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 137–141°C.
-
Beispiel 45
-
4-[(3-Cyanophenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,5 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril, 0,47
g 3-Aminobenzonitril, 0,16 ml Pyridin und 12 ml Ethoxyethanol wurde
unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 22
Std. gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und mit Dichlormethan und wässerigem
Natriumbicarbonat aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde aus Ethylacetat-Hexanen
umkristallisiert, um 0,59 g 4-[(3-Cyanophenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 285–288°C.
-
Beispiel 46
-
4-[(4-Fluorphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,5 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril, 0,44
g 4-Fluoranilin, 0,16 ml Pyridin und 6 ml Ethoxyethanol wurde unter
Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 4 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und mit Dichlormethan und wässerigem
Natriumbicarbonat aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde aus Ethylacetat
umkristallisiert, um 0,59 g 4-[(4-Fluorphenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 282–285°C.
-
Beispiel 47
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,36 g 4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril,
0,32 ml Ethyliodid und 0,55 g Kaliumcarbonat in 4 ml Dimethylsulfoxid
wurde für
3 Stunden in einem Ölbad
mit Erhitzen gerührt.
Das meiste Lösungsmittel
wurde bei verringertem Druck entfernt. Das Gemisch wurde mit Ethylacetat und
Wasser gemischt. Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen
und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Lösungsmittel
wurde entfernt, um 0,23 g 4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril zu
ergeben, welches nach Umkristallisation aus Ethylacetat Fp. = 173–175°C ergab.
-
Beispiel 48
-
4-[(3-(Hydroxymethyl)phenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1,0 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril, 0,98
g 3-Aminobenzylalkohol, 0,32 ml Pyridin und 12 ml Ethoxyethanol
wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 3 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und mit Dichlormethan und wässerigem
Natriumbicarbonat aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wurde mit heißem Methanol
gewaschen, um 1,16 g 4-[(3-(Hydroxymethyl)phenyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 250–255°C.
-
Beispiel 49
-
4-(3-Bromphenoxy)-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,16 g 88% KOH und 1,73 g 3-Bromphenol bei 50°C wurde mit
0,50 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril behandelt. Das
sich ergebende Gemisch wurde während
30 Min. auf 170°C
erhitzt, gekühlt,
und bei 0°C
mit 40 ml 0,1 N NaOH behandelt. Der Feststoff, welcher sich ergab,
wurde filtriert, mit Wasser gewaschen und in Methylenchlorid gelöst. Die
Lösung
wurde mit 0,5 N NaOH und Wasser gewaschen, getrocknet und konzentriert.
Der sich ergebende Feststoff wurde aus Methylenchlorid-Hexan umkristallisiert,
um 4-(3-Bromphenoxy)-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril als einen
weißen
Feststoff zu ergeben, Fp. 187–190°C.
-
Beispiel 50
-
4-[(4-Bromphenyl)sulfanyl]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Zu
1,89 g 4-Bromthiophenol bei 25 unter Argon wurden 0,16 g 88% KOH
zugegeben. Das sich ergebende Gemisch wurde bei 85°C für 15 Minuten
erhitzt, mit 0,50 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril behandelt
und bei 140°C
für 1 Stunde
und 160°C
für 15
Minuten erhitzt. Das Gemisch wurde gekühlt und bei 0°C mit 40
ml 0,1 N NaOH gerührt.
Der sich ergebende Feststoff wurde filtriert, mit Wasser gewaschen
und in Methylenchlorid gelöst.
Die Lösung
wurde mit 0,2 N NaOH und Wasser gewaschen, getrocknet und konzentriert.
Der Rückstand,
welcher sich ergab, wurde aus Ethylacetat umkristallisiert, um 4-[(3-Bromphenyl)sulfanyl]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
als einen von weiß abweichenden
Feststoff zu ergeben, Fp. 173–175°C.
-
Beispiel 51
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-3(E)-chlor-2-propenamid
-
-
Beispiel 52
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-3(Z)-chlor-2-propenamid
-
Ein
Gemisch aus 3 g (28,2 mmol) cis-3-Chloracrylsäure und 3,3 ml (37,5 mmol)
Oxalylchlorid in 30 ml Methylenchlorid, welches einen Tropfen Dimethylformamid
enthielt, wurde für
2,5 Stunden gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt, um das Säurechlorid
als ein Gemisch aus cis- und trans-Isomeren zu ergeben.
-
Zu
einer Lösung
aus 0,5 g (1,5 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
und 0,24 g (1,8 mmol) N,N-Diisopropylethylamin in 5 ml Tetrahydrofuran
wurden bei 0°C,
unter Stickstoff, unter Rühren, 0,21
g (1,7 mmol) 3-Chloracryloylchlorid-Isomergemisch über einen
Zeitraum von 4 Minuten zugegeben. Nach 40 Min. bei 0°C wurde die
Lösung
mit Ether verdünnt.
Der Feststoff wurde gesammelt und in einem Gemisch aus Tetrahydrofuran
und Ethylacetat gelöst.
Das Gemisch wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen und dann über
Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde entfernt.
Der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluiert mit Chloroform-Ethylacetat.
Es wurden zwei Produkte erhalten. Das weniger polare Produkt ist
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-3(E)-chlor-2-propenamid:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 424,9, 427,0. Das polarere
Produkt ist N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-3(Z)-chlor-2-propenamid:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 425,0, 427,0.
-
Beispiel 53
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-2-methyl-2-propenamid
-
Zu
einer Lösung
aus 0,5 g (1,48 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
und 0,194 g (1,92 mmol) Triethylamin in 6 ml Tetrahydrofuran wurden
bei 0°C,
unter Stickstoff, unter Rühren,
0,21 g (1,92 mmol) 2-Methyl-acryloylchlorid über einen Zeitraum von 10 Minuten
zugegeben. Die Lösung
wurde bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde in Wasser gegossen. Der Feststoff wurde gesammelt
und luftgetrocknet. Der Feststoff wurde mit siedendem Ethylacetat
gewaschen und luftgetrocknet, was 0,32 g N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-2-methyl-2-propenamid
ergab: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 407, 409.
-
Beispiel 54
-
N-[4-[(3,4-Dibromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-2-propenamid
-
Zu
einer Lösung
aus 0,75 g (1,79 mmol) 6-Amino-4-[(3,4-dibromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril und
0,22 g (2,15 mmol) Triethylamin in 10 ml Tetrahydrofuran wurden
tropfenweise 0,195 g (2,15 mmol) Acryloylchlorid zugegeben. Nach
Rühren über Nacht
bei 25°C
wurde flüchtiges
Material entfernt und der Rückstand wurde
in Wasser aufgeschlämmt
und Feststoff wurde gesammelt. Das Rohprodukt wurde mit siedendem
Ethylacetat gewaschen, in vacuo getrocknet (50°C), um 0,609 g braunen Feststoff
zu ergeben: hoch auflösendes Massenspektrum
(m/e): 470,9457.
-
Beispiel 55
-
N-4-[(5-Brom-3-pyridinyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 249 mg (1 mmol) 3-Cyano-4-chlor-6,7-dimethoxychinolin,
346 mg (2 mmol) 3-Amino-5-brom-pyridin und 20 mg (etwa 0,1 mmol)
p-Toluolsulfonsäure-monohydrat
in 5 ml 2-Methoxyethanol wurde in einem Ölbad bei 153°C für 7 Stunden
gerührt
und refluxiert. Bei Kühlen über Nacht
auf Raumtemperatur wurde der Feststoff filtriert und mit Ethanol,
dann mit Ether gewaschen, um 287 mg (74,5%) N-[4-[(5-Brom-3-pyridinyl)amino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
zu ergeben, welches bei 272–275°C schmolz.
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H = 384,9, 386,8.
-
Beispiel 56
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-bis(methoxymethoxy)-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,36 g 4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril,
0,30 ml 2-Chlormethyl-methylether und 0,55 g Kaliumcarbonat in 4
ml Dimethylformamid wurde für
6 Stunden bei 0°C
gerührt. Das
meiste Lösungsmittel
wurde bei verringertem Druck entfernt. Das Gemisch wurde mit Ethylacetat
und Wasser gemischt und der pH wurde mit verdünnter Salzsäure an 8 angepasst. Die organische
Schicht wurde mit Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet.
Lösungsmittel
wurde entfernt, um 4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-bis(methoxymethoxy)-3-chinolincarbonitril
zu ergeben, welches durch Säulenchromatographie
an Silicagel gereinigt wurde: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 356, 358.
-
Beispiel 57
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-hydroxy-2-butinamid
-
Isobutyl-chlorformat
(0,214 g, 1,57 mmol) und N-Methylmorpholin (0,190 g, 1,88 mmol)
wurden zu einer eiskalten Lösung
aus 0,336 g (1,57 mmol) 4-(tert-Butyl-dimethyl-silanyloxy)-2-butinsäure in 15
ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben. Nach
Rühren für 30 Min.
wurde es auf einen zusätzlichen
mit einer Glaswolle verschlossenen Trichter übertragen und tropfenweise
zu einer Lösung
aus 0,4 g (1,18 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 3 ml Tetrahydrofuran und 1,5 ml Pyridin zugegeben. Das Gemisch
wurde bei 25°C
für 1 Std.
gerührt.
Die Umsetzungslösung
wurde in Ethylacetat gegossen und mit gesättigtem Natriumbicarbonat und
Kochsalzlösung
gewaschen. Das Produkt wurde gesammelt und durch Blitzsäulenchromatographie
(60% Ethylacetat in Hexan) gereinigt, um 0,220 g N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-(tert-butyl-dimethyl-silanyloxy)-2-butinamid als einen
gelben Feststoff zu ergeben (35%); ESMS m/z 535,1 (M + H+); Fp. °C
(zerf.).
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-tert-butyl-dimethyl-silanyl-oxy)-2-butinamid (0,120
g, 0,224 mmol) wurde in einer 25 ml Lösung (Essigsäure:Tetrahydrofuran:Wasser
= 3:1:1) gelöst
und über
Nacht bei 25°C
gerührt.
Die Umsetzung wurde in Ethylacetat gegossen und mit gesättigtem
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gewaschen. Das Produkt wurde gesammelt, mit Ethylacetat gewaschen
und in vacuo getrocknet, um 0,085 g gelben Feststoff zu ergeben
(90%); ESMS m/z 421,2 (M + H+); Fp. 253–254°C (zerf.).
-
Beispiel 58
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-morpholino-2-butinamid
-
Isobutyl-chlorformat
(0,161 g, 1,18 mmol) und N-Methylmorpholin (0,150 g, 1,48 mmol)
wurden zu einer eiskalten Lösung
aus 0,250 g (1,48 mmol) 4-Morpholino-2-butinsäure in 10 ml Tetrahydrofuran
unter N2 zugegeben. Nach Rühren für 30 Min.
wurde eine Lösung
aus 0,250 g (0,74 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 8 ml Pyridin zugegeben und das Gemisch wurde bei 0°C für 2 Std.
gerührt. Die
Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht und dann in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung gegossen.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Ethylacetat gewaschen und in vacuo
getrocknet, um 0,096 g (27%) gelben Feststoff zu ergeben; ESMS m/z
490,1 (M + H+); Fp. 112–115°C.
-
Beispiel 59
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-dimethylamino-2-butinamid
-
Isobutyl-chlorformat
(0,260 g, 1,91 mmol) und N-Methylmorpholin (0,594 g, 5,88 mmol)
wurden zu einer eiskalten Lösung
aus 0,370 g (2,94 mmol) 4-Dimethylamino-2-butinsäure in 50 ml Tetrahydrofuran
unter N2 zugegeben. Nach Rühren für 30 Min.
wurde eine Lösung
aus 0,500 g (01,47 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 10 ml Pyridin zugegeben und das Gemisch wurde bei 0°C für 2 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht und dann in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen. Das Produkt wurde gesammelt, mit Ethylacetat gewaschen
und in vacuo getrocknet, um 0,144 g (21%) gelben Feststoff zu ergeben;
ESMS m/z 448,0 (M + H+); Fp. 114–118°C.
-
Beispiel 60
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-methoxy-2-butinamid
-
Isobutyl-chlorformat
(0,410 g, 3,0 mmol) und N-Methylmorpholin (0,910 g, 9,0 mmol) wurden
zu einer eiskalten Lösung
aus 0,680 g (6,0 mmol) 4-Methoxy-2-butinsäure in 20 ml Tetrahydrofuran
unter N2 zugegeben. Nach Rühren für 30 Min.
wurde eine Lösung
aus 0,500 g (01,47 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 10 ml Pyridin zugegeben und das Gemisch wurde bei 0°C für 2 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht und dann in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen. Das Produkt wurde gesammelt, mit Ethylacetat gewaschen
und in vacuo getrocknet, um 0,200 g (35%) gelben Feststoff zu ergeben;
ESMS m/z 435,1 (M + H+); Fp. 198–202°C (zerf.).
-
Beispiel 61
-
4-(3-Bromphenylmethylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril (0,69 g,
2,5 mmol), 3-Brombenzylamin (0,78 g, 3,5 mmol), Diisopropylethylamin
(1,05 ml, 6,0 mmol), und 7,5 ml Ethoxyethanol wurde für 4 Std.
refluxiert, gekühlt
und mit einem Gemisch aus Hexan und Wasser, welches 0,4 g Kaliumcarbonat
enthielt, für
3 Std. gerührt.
Der sich ergebende Feststoff wurde filtriert, mit Wasser gewaschen
und getrocknet. Umkristallisation aus Aceton-Hexan ergab 0,73 g
von weiß abweichenden
Feststoff, Fp. 156–159°C.
-
Beispiel 62
-
4-(3-Phenylmethylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 61 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit Benzylamin die Titelverbindung als einen von weiß abweichenden
Feststoff, Fp. 150–153°C.
-
Beispiel 63
-
4-(3,4-Dimethoxyphenylmethylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolin
carbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 61 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 3,4-Dimethoxybenzylamin die Titelverbindung als einen gelbbraunen
Feststoff; Fp. 200–204°C.
-
Beispiel 64
-
4-(3,4-Dichlorphenylmethylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 61 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 3,4-Dichlorbenzylamin die Titelverbindung als einen gelbbraunen
Feststoff, Fp. 163–165°C.
-
Beispiel 65
-
4-Methoxy-but-2-ensäure[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einer Lösung
aus 1,0 g (2,95 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
und 0,57 g (4,42 mmol) Diisopropylethylamin bei 0°C unter Rühren wurden
0,43 g (3,24 mmol) 4-Methoxycrotonylchlorid zugegeben. Nach 1,5
Std. bei 0°C
wurde das Gemisch in eine gesättigte
Lösung
aus Natriumbicarbonat gegossen und dann mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Lösung
wurde über
Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel wurde entfernt.
Der Rückstand
wurde aus 1-Butanol umkristallisiert, was 1,3 g 4-Methoxy-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
als einen gelben Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e,): M + H 436,4, 438,9.
-
Beispiel 66
-
4-(3-Chlor-propoxy)-5-methoxy-benzoesäure-methylester
-
Ein
Gemisch aus 102,4 g (411,7 mmol) 3-Chlorpropyl-p-toluolsulfonat,
75 g (411,7 mmol) 4-Hydroxy-5-methoxy-benzoesäure-methylester, 75,7 g (547,5
mmol) Kaliumcarbonat und 1,66 g (4,1 mmol) Methyl-tricapryl-ammoniumchlorid
in 900 ml Aceton wurde schnell bei Rückfluss für 18 Std. gerührt. Das
Gemisch wurde filtriert und das Lösungsmittel wurde entfernt,
was 106 g der Titelverbindung nach Umkristallisation aus einem Chloroform-Hexan-Gemisch ergab.
-
Beispiel 67
-
4-(2-Chlor-ethoxy)-5-methoxy-benzoesäure-methylester
-
Unter
Verwendung von einem identischen Verfahren wie oben wurden 77 g
4-Hydroxy-5-methoxy-benzoesäure-methylester,
99,2 g 2-Chlorethyl-p-toluol-sulfonat, 77,7 g Kaliumcarbonat und
1,7 g (4,1 mmol) Methyl-tricapryl-ammoniumchlorid in 91,6 g der
Titelverbindung umgewandelt: Massenspektrum (Elektrospray, m/e,):
M + H 245,0.
-
Beispiel 68
-
4-(3-Chlor-propoxy)-5-methoxy-2-nitro-benzoesäure-methylester
-
Zu
einer Lösung
aus 100 g (386,5 mmol) 4-(3-Chlor-propoxy)-5-methoxy-benzoesäure-methylester in 300 ml Essigsäure wurden
tropfenweise 100 ml 70% Salpetersäure zugegeben. Das Gemisch
wurde für
1 Std. auf 50°C
erhitzt und dann in Eiswasser gegossen. Das Gemisch wurde mit Chloroform
extrahiert. Die organische Lösung
wurde mit verdünntem
Natriumhydroxid gewaschen und dann über Magnesiumsulfat getrocknet. Das
Lösungsmittel
wurde entfernt. Ether wurde zugegeben und das Gemisch wurde gerührt, bis
Feststoff abgelagert wurde. Der Feststoff wurde durch Filtration
gesammelt, was 98 g 4-(3-Chlor-propoxy)-5-methoxy-2-nitro-benzoesäure-methylester
als weiße
Kristalle ergab: Massenspektrum (Elektrospray, m/e,): M + H 303,8;
2M + NH4 623,9.
-
Beispiel 69
-
4-(2-Chlor-ethoxy)-5-methoxy-2-nitro-benzoesäure-methylester
-
Unter
Verwendung von einem identischen Verfahren wie oben wurden 85 g
4-(2-Chlor-ethoxy)-5-methoxy-benzoesäure-methylester nitriert, um
72 g der Titelverbindung zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e,): 2M + NH4 595,89.
-
Beispiel 70
-
2-Amino-4-(3-Chlor-propoxy)-5-methoxy-benzoesäure-methylester
-
Ein
Gemisch aus 91 g (299,6 mmol) 4-(3-Chlor-propoxy)-5-methoxy-2-nitro-benzoesäure-methylester und
55,2 g (988,8 mmol) Eisen wurde bei Rückfluss in einem Gemisch, welches
60,1 g Ammoniumchlorid, 500 ml Wasser und 1300 ml Methanol enthielt,
für 5,5
Std. mechanisch gerührt.
Das Gemisch wurde konzentriert und mit Ethylacetat gemischt. Die
organische Lösung
wurde mit Wasser und gesättigtem
Natriumbicarbonat gewaschen. Die Lösung wurde über Magnesiumsulfat getrocknet
und durch eine kurze Säule
Silicagel filtriert. Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
mit 300 ml Ether-Hexan 2:1 gemischt. Nach Stehen lassen wurden 73,9
g der Titelverbindung als ein rosa Feststoff erhalten: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): 2M – HCl
+ H 511,0; M + H 273,8.
-
Beispiel 71
-
2-Amino-4-(2-chlor-ethoxy)-5-methoxy-benzoesäure-methylester
-
Ein
Gemisch aus 68,2 g (235,4 mmol) 4-(2-Chlor-ethoxy)-5-methoxy-2-nitro-benzoesäure-methylester und
52,6 g (941,8 mmol) Eisen wurde bei Rückfluss in einem Gemisch, welches
62,9 g Ammoniumchlorid, 393 ml Wasser und 1021 ml Methanol enthielt,
für 15
Std. mechanisch gerührt.
Das Gemisch wurde konzentriert und mit Ethylacetat gemischt. Die
organische Lösung
wurde mit Wasser und gesättigtem
Natriumbicarbonat gewaschen. Die Lösung wurde über Magnesiumsulfat getrocknet
und durch eine kurze Säule
aus Silicagel filtriert. Die Lösung
wurde zu 200 ml konzentriert und mit 250 heißem Hexan verdünnt. Nach
Stehen lassen wurden 47,7 g der Titelverbindung als ein Feststoff
erhalten: Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 259,8.
-
Beispiel 72
-
7-(2-Chlor-ethoxy)-4-hydroxy-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 25 g (96,3 mmol) 2-Amino-4-(2-chlor-ethoxy)-5-methoxy-benzoesäure-methylester und
17,2 g (144,4 mmol) Dimethylformamid-dimethylacetal wurde für 1,5 Std.
auf Rückfluss
erhitzt. Überschüssige Reagenzien
wurden bei verringertem Druck entfernt, was 30,3 g eines Rückstands
hinterließ,
welcher in 350 ml Tetrahydrofuran gelöst wurde. In einem getrennten
Kolben wurden zu einer gerührten
Lösung
aus 80,9 ml 2,5 M n-Butyllithium in Hexan in 300 ml Tetrahydrofuran
bei –78°C tropfenweise
8,3 g (202,1 mmol) Acetonitril über
40 Min. zugegeben. Nach 30 Min. wurde die obige Lösung aus
Amidin tropfenweise über
45 Min. bei –78°C zugegeben.
Nach 1 Std. wurden 27,5 ml Essigsäure zugegeben und das Gemisch
durfte sich auf Raumtemperatur erwärmen. Das Lösungsmittel wurde entfernt
und Wasser wurde zugegeben. Feststoff wurde durch Filtration gesammelt
und mit Wasser und Ether gewaschen. Nach Trocknen in Vakuum wurden
18,5 g der Titelverbindung als ein gelbbraunes Pulver erhalten:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 278,8.
-
Beispiel 73
-
7-(3-Chlor-propoxy)-4-hydroxy-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des obigen Verfahrens, ausgehend von 6,01 g des entsprechenden
Amidins, 1,58 g Acetonitril und 15,35 ml n-Butyllithiumlösung wurden 3,7 g der Titelverbindung
als ein gelbbraunes Pulver erhalten: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) M + H 292,8; 2M + H 584,2.
-
Beispiel 74
-
7-(3-Chlor-propoxy)-4-chlor-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 3,5 g (12 mmol) 7-(3-Chlor-propoxy)-4-hydroxy-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
und 28 ml Phosphoroxy-chlorid wurde für 1,5 Std. refluxiert. Überschüssiges Reagens
wurde bei verringertem Druck entfernt. Der Rückstand wurde mit eiskaltem
verdünnten
Natriumhydroxid und Ethylacetat gemischt. Das Gemisch wurde mit
einer Kombination aus Ethylacetat und Tetrahydrofuran extrahiert.
Die vereinigten Extrakte wurden mit einer gesättigten Lösung aus Natriumbicarbonat
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und durch eine kurze Säule aus
Silicagel filtriert. Lösungsmittel
wurden entfernt was 3,2 g der Titelverbindung als einen rosa Feststoff
ergab, der mit zusätzlicher
Reinigung verwendet wird.
-
Beispiel 75
-
7-(3-Chlor-ethoxy)-4-chlor-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Eine
Lösung
aus 8 g (28,7 mmol) 7-(3-Chlor-ethoxy)-4-hydroxy-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
und 18,2 g (143,5 mmol) Oxalylchlorid in 80 ml Methylenchlorid,
enthaltend 0,26 g Dimethylformamid, wurde bei Rückfluss für 2,5 Std. gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde entfernt. Der Rückstand
wurde mit kaltem verdünnten Natriumhydroxid
gemischt und mehrere Male mit Ethylacetat und Tetrahydrofuran extrahiert.
Die vereinigten Extrakte wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet und die Lösung wurde durch eine kurze
Silicagel-Säule passiert.
Die Lösungsmittel
wurden entfernt, was 6,0 g der Titelverbindung als einen von weiß abweichenden Feststoff
ergab, der ohne zusätzliche
Reinigung verwendet wird.
-
Beispiel 76
-
4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-7-(3-chlor-propoxy)-6-methoxychinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 3,1 g (9,96 mmol) 7-(3-Chlor-propoxy)-4-chlor-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril,
1,6 g (10,96 mmol) 4-Chlor-2-fluor-anilin
und 1,2 g (10 mmol) Pyridinhydrochlorid in 31 ml 2-Ethoxyethanol
wurde bei Rückfluss
für 1,5
Std. gerührt.
Das Gemisch wurde in gesättigte
Natriumbicarbonatlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Lösung wurde
getrocknet und Lösungsmittel
wurde entfernt. Der Rückstand
wurde an einer Silicagel-Säule,
eluierend mit Chloroform-Ether-Gemischen gereinigt, um 2,88 g der Titelverbindung
als ein von weiß abweichendes
festes Pulver zu ergeben: Massenspektrum (Elektro spray, m/e) M +
H 419,7.
-
Beispiel 77
-
7-(2-Chlor-ethoxy)-4-(3-hydroxy-4-methyl-phenylamino)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des obigen Verfahrens, ausgehend von 3 g 7-(2-Chlor-ethoxy)-4-chlor-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril,
1,37 g 3-Hydroxy-4-methyl-anilin und 1,2 g Pyridinhydrochlorid in
31 ml 2-Ethoxyethanol, wurden 2,6 g der Titelverbindung als ein
kristalliner Feststoff erhalten: Massenspektrum (Elektrospray, m/e)
M + H 383,9.
-
Beispiel 78
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-7-(3-chlor-propoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des obigen Verfahrens, ausgehend von 3 g 7-(3-Chlor-propoxy)-4-chlor-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril,
2,35 g des Methylcarbonats 4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-anilin und
1,1 g Pyridinhydrochlorid in 30 ml 2-Ethoxyethanol, wurden 1,7 g
der Titelverbindung als ein kristalliner Feststoff erhalten: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e) M + H 435,8, 437,8.
-
Beispiel 79
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-7-(2-chlor-ethoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des obigen Verfahrens, ausgehend von 3 g 7-(2-Chlor-ethoxy)-4-chlor-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril,
2,46 g des Methylcarbonats von 4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-anilin
und 1,18 g Pyridinhydrochlorid in 31 ml 2-Ethoxyethanol, wurden
2,2 g der Titelverbindung als ein gelbbrauner Feststoff erhalten: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e) M + H 421,9.
-
Beispiel 80
-
4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-7-(3-dimethylamino-propoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1 g (2,38 mmol) 4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-7-(3-chlor-propoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
und 0,07 g Natriumiodid in 17,85 ml 2 M Dimethylamin in Tetrahydrofuran
wurde in ein versiegeltes Rohr platziert und für 3,5 Std. auf 125°C erhitzt.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand wurde
mit warmem Ethylacetat und gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gemischt. Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Magnesiumsulfat
getrocknet. Lösungsmittel
wurde entfernt und Ether wurde zugegeben. Beim Stehen lassen wurden die
Kristalle abgelagert, was 0,93 g der Titelverbindung als einen weißen Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 428,9.
-
Beispiel 81
-
4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-6-methoxy-7-(3-morpholin-4-yl-propoxy)-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1 g (2,38 mmol) 4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-7-(3-chlor-propoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril,
3,1 g (35,7 mmol) Morpholin und 0,07 g Natriumiodid in 20 ml Ethylenglycol-dimethylether wurde
für 7 Std.
refluxiert. Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit warmem Ethylacetat und gesättigter Natriumbicarbonatlösung gemischt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet.
Lösungsmittel
wurde entfernt und Ether-Hexan wurde zugegeben. Beim Stehen wurden
die Kristalle abgelagert, was 1,1 g der Titelverbindung als einen
von weiß abweichenden
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 470,9.
-
Beispiel 82
-
7-(2-Dimethylamino-ethoxy)-4-(3-hydroxy-4-methyl-phenylamino)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1 g (2,38 mmol) 7-(2-Chlor-ethoxy)-4-(3-hydroxy-4-methyl-phenylamino)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
und 0,078 g Natriumiodid in 19,5 ml 2 M Dimethylamin in Tetrahydrofuran
wurde in ein versiegeltes Rohr platziert und für 14 Std. auf 125°C erhitzt.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit warmem Ethylacetat und gesättigter Natriumbicarbonatlösung gemischt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet.
Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit Ethylacetat-Methanol-Triethylamin
70:30:2,5, was 0,89 g der Titelverbindung als einen hellgelben Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 393,0; (M + 2H)+2 196,9.
-
Beispiel 83
-
4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-6-methoxy-7-(2-morpholin-4
yl-ethoxy)-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1 g (2,38 mmol) 7-(2-Chlor-ethoxy)-4-(3-hydroxy-4-methyl-phenylamino)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril,
3,4 g (39 mmol) Morpholin und 0,08 g Natriumiodid in 22 ml Ethylenglycol-dimethylether
wurde für
34 Std. refluxiert. Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit warmem Ethylacetat und gesättigter Natriumbicarbonatlösung gemischt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet.
Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit Ethylacetat-Methanol-Triethylamin
70:30:2,5, was 1,05 g der Titelverbindung als einen hellorangen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 435,0;
(M + 2H)+2 218,0.
-
Beispiel 84
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-7-(3-dimethylaminopropoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,8 g (1,83 mmol) 4-(4-Chlor-2-Fluor-5-hydroxy-phenylamino)-7-(3-chlor-propoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
und 0,055 g Natriumiodid in 15,6 ml 2 M Dimethylamin in Tetrahydrofuran wurde
in ein versiegeltes Rohr platziert und für 2,5 Std. auf 125°C erhitzt.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit warmem Ethylacetat und gesättigter Natriumbicarbonatlösung gemischt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet.
Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit Ethylacetat-Ether behandelt, was einen Feststoff ablagerte
und 0,51 g der Titelverbindung als einen von weiß abweichenden Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 445,0; (M + 2H)+2 243,4.
-
Beispiel 85
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-6-methoxy-7-(3-morpholin-4-yl-propoxy)-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,8 g (1,83 mmol) 4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-7-(3-chlor-propoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril,
2,4 g (27,5 mmol) Morpholin und 0,11 g Natriumiodid in 15 ml Ethylenglycol-dimethylether
wurde für
7 Std. refluxiert. Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit warmem Ethylacetat und gesättigter Natriumbicarbonatlösung entfernt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet.
Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde aus Ethylacetat-Tetrachlorkohlenstoff umkristallisiert, was
0,63 g der Titelverbindung als einen hellgelbbraunen Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 487,0; (M + 2H)+2 243,9.
-
Beispiel 86
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-7-(2-dimethylaminoethoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,8 g (1,83 mmol) 4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-7-(2-chlor-ethoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
und 0,11 g Natriumiodid in 16,1 ml 2 M Dimethylamin in Tetrahydrofuran wurde
in ein versiegeltes Rohr platziert und für 14 Std. auf 135°C erhitzt.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit warmem Ethylacetat und gesättigter Natriumbicarbonatlösung gemischt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet.
Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit Ethylacetat-Methanol-Triethylamin
60:40:3, was 0,41 g der Titelverbindung als einen gelbbraunen Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 430,9; (M + 2H)+2 216,0.
-
Beispiel 87
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-6-methoxy-7-(2-morpholin-4-yl-ethoxy)-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,8 g (1,83 mmol) 4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-7-(2-chlor-ethoxy)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril,
2,4 g (27,5 mmol) Morpholin und 0,11 g Natriumiodid in 15 ml Ethylenglycol-dimethylether
wurde in einem versiegelten Rohr bei 135°C für 12 Std. erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit warmem Ethylacetat und gesättigter Natriumbicarbonatlösung gemischt. Die
organische Schicht wurde abgetrennt und über Magnesiumsulfat getrocknet.
Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit Ethylacetat-Methanol-Triethylamin 70:30:1,
was 0,43 g der Titelverbindung als einen gelbbraunen Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 470,0; (M + 2H)+2 237,0.
-
Beispiel 88
-
N-[3-Cyano-4-(3-fluorphenylamino)chinolin-6-yl]acrylamid
-
Eine
Lösung
aus 1,00 g (3,60 mmol) 6-Amino-4-(3-fluorphenylamino)chinolin-3-carbonitril
in 12 ml THF unter N2 wurde in Eis gekühlt. Triethylamin
(0,436 g, 4,32 mmol) wurde zugegeben, gefolgt von 0,393 g (4,32
mmol) Acryloylchlorid, und die Umsetzung wurde bei 25°C über Nacht
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit Wasser aufgeschlämmt
und filtriert. Das Rohprodukt wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet,
mit heißem
Ethylacetat gewaschen und in vacuo getrocknet (50°C). Dies
ergab 0,862 g N-[3-Cyano-4-(3-fluorphenylamino)chinolin-6- yl]acrylamid als
einen braunen Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M +
H 333,1.
-
Beispiel 89
-
6,7-Dimethoxy-4-(3-nitrophenylamino)chinolin-3-carbonitril
-
Eine
Lösung
aus 0,500 g (2,00 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril und 0,332 g (2,41 mmol)
3-Nitroanilin in 6 ml Methyl-Cellosolve wurde unter N2 für 8 Std.
refluxiert. Methanol wurde zugegeben, gefolgt von ges. NaHCO3 (pH 8) und flüchtiges Material wurde entfernt.
Der Rückstand
wurde mit Wasser aufgeschlämmt,
durch Filtration gesammelt und getrocknet. Umkristallisation aus
Ethanol ergab 0,480 g 6,7-Dimethoxy-4-(3-nitrophenylamino)chinolin-3-carbonitril
als gelbe Kristalle: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 351,0.
-
Beispiel 90
-
4-(3-Bromphenylamino)-6-ethoxy-7-methoxychinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1,00 g (3,82 mmol) 4-Chlor-6-ethoxy-7-methoxychinolin-3-carbonitril
und 0,788 g (4,58 mmol) 3-Bromanilin in 20 ml Ethanol wurde unter
N2 für
7 Std. refluxiert. Gesättigtes
NaHCO3 wurde zugegeben, flüchtiges
Material wurde entfernt und der Rückstand wurde mit Ethanol azeotropiert.
Das Rohprodukt wurde mit Hexan aufgeschlämmt, filtriert, mit Wasser
gewaschen und getrocknet. Umkristallisation aus Ethanol ergab 1,31
g 4-(3-Bromphenylamino)-6-ethoxy-7-methoxychinolin-3-carbonitril
als gelbbraune Kristalle: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M
+ H 397,9, 399,8.
-
Beispiel 91
-
4-Chlor-6-ethoxy-7-methoxychinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 7,95 g (32,6 mmol) 6-Ethoxy-7-methoxy-4-oxo-1,4-dihydrochinolin-3-carbonitril
und 50 ml Phosphoroxychlorid wurde für 3 Std. 40 Min. refluxiert.
Das Phosphoroxychlorid wurde in vacuo entfernt und der Rückstand
wurde mit Eiswasser aufgeschlämmt.
Festes NaHCO3 wurde zugegeben (pH 8) und
das Produkt wurde durch Filtration gesammelt, gut mit Wasser gewaschen
und in vacuo getrocknet (40°C).
Die Ausbeute war 7,75 g 4-Chlor-6-ethoxy-7-methoxychinolin-3-carbonitril
als ein gelbbrauner Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 262,8, 264,8.
-
Beispiel 92
-
6-Ethoxy-7-methoxy-4-oxo-1,4-dihydrochinolin-3-carbonitril
-
Eine
Lösung
aus 10,2 g (45,3 mmol) Methyl-2-amino-5-ethoxy- 4-methoxybenzoat und 10,8 g (90,7 mmol)
Dimethylformamid-dimethylacetal in 50 ml Dimethylformamid wurde
für 3 Std.
refluxiert. Flüchtiges
Material wurde entfernt und der Rückstand wurde mit Toluol azeotropiert
und in vacuo getrocknet, um das Formamidin als einen violetten Sirup
zu ergeben. n-Butyllithium (100 mmol) in Hexan wurde mit 60 ml Tetrahydrofuran bei –78°C verdünnt. Eine
Lösung
aus 4,18 g (102 mmol) Acetonitril in 80 ml Tetrahydrofuran wurde über 15 Min.
zugegeben und die Lösung
wurde für
20 Min. gerührt.
Das rohe Formamidin wurde in 80 ml Tetrahydrofuran gelöst und tropfenweise
zur kalten Lösung über 0,5
Std. zugegeben. Nach Rühren
für 2 Std.
wurde die Umsetzung bei –78°C mit 13
ml Essigsäure
gelöscht.
Sie durfte sich auf Raumtemperatur erwärmen und flüchtiges Material wurde in vacuo
entfernt. Der Rückstand
wurde mit Wasser aufgeschlämmt
und das Rohprodukt wurde durch Filtration gesammelt, mit Wasser
gewaschen und getrocknet. Dieses Material wurde dann mit Chloroform
gewaschen und getrocknet, um 7,95 g 6-Ethoxy-7-methoxy-4-oxo-1,4-dihydrochinolin-3-carbonitril als
gelbe Kristalle zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M – H
243,2.
-
Beispiel 93
-
Methyl-2-amino-5-ethoxy-4-methoxybenzoat
-
Ein
Gemisch aus 17,0 g (66,7 mmol) Methyl-5-ethoxy-4-methoxy-2-nitrobenzoat,
13,1 g (233 mmol) pulverisiertem Eisen und 17,7 g (334 mmol) Ammoniumchlorid
in 95 ml Wasser und 245 ml Methanol wurde für 4,5 Std. refluxiert. Zusätzliche
13,1 g Eisen wurden zugegeben, gefolgt von Refluxieren für 2,5 Std.
Dann wurden zusätzliche
13,1 g Eisen und 17,7 g Ammoniumchlorid zugegeben und Refluxieren
wurde für
12 Std. fortgesetzt. Die Umsetzung wurde durch Celite filtriert
und Methanol wurde aus dem Filtrat entfernt. Das Filtrat wurde mit
Chloroform extrahiert und die Extrakte wurden mit Darco behandelt,
eingedampft und in vacuo getrocknet (50°C). Die Ausbeute war 11,0 g
Methyl-2-amino-5-ethoxy-4-methoxybenzoat
als gelbbraune Kristalle: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M
+ H 225,9.
-
Beispiel 94
-
Methyl-5-ethoxy-4-methoxy-2-nitrobenzoat
-
Ein
Gemisch aus 15,0 g (74,1 mmol) Methyl-3-ethoxy-4-methoxybenzoat
in 45 ml Essigsäure
wurde mit 15 ml konz. Salpetersäure
tropfenweise über
12 Min. behandelt. Die Umsetzung wurde bei 55°C für 45 Min. gehalten, auf 25°C gekühlt und
in Eiswasser gegossen. Das Produkt wurde in Methylenchlorid extrahiert
und die Extrakte wurden mit Wasser und verd. Natriumhydroxid gewaschen,
getrocknet und eingedampft. Die Ausbeute war 17,8 g Methyl-5-ethoxy-4-methoxy-2-nitrobenzoat
als gelbe Kristalle: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 256,0.
-
Beispiel 95
-
Methyl-3-ethoxy-4-methoxybenzoat
-
Ein
Gemisch aus 24,3 g (134 mmol) Methyl-3-hydroxy-4-methoxybenzoat,
36,8 g (267 mmol) wasserfreiem Kaliumcarbonat und 31,4 g (201 mmol)
Ethyliodid in 500 ml Dimethylformamid wurde bei 100°C für 5,5 Std.
gerührt.
Eine zusätzliche
Menge Ethyliodid (31,4 g) und Kaliumcarbonat (18,4 g) wurde zugegeben
und Erhitzen wurde für
2 weitere Std. fortgesetzt. Die Umsetzung wurde filtriert und flüchtiges
Material wurde aus dem Filtrat in vacuo entfernt. Der Rückstand
wurde mit Wasser aufgeschlämmt
und filtriert, um das Produkt zu sammeln, welches mit Wasser gewaschen
und getrocknet wurde. Umkristallisation aus Heptan ergab 15,6 g Methyl-3-ethoxy-4-methoxybenzoat
als weiße
Kristalle: Massenspektrum (Elektrospray, m/e); M + H 210,9.
-
Beispiel 96
-
Methyl-3-hydroxy-4-methoxybenzoat
-
Eine
Lösung
aus 30,8 g (183 mmol) 3-Hydroxy-4-methoxybenzoesäure und 6 ml konz. Schwefelsäure in 600
ml Methanol wurde über
Nacht refluxiert. Das meiste Lösungsmittel
wurde entfernt und die verbleibende Lösung wurde in 600 ml Wasser
gegossen, welches 25 g Natriumbicarbonat enthielt. Das Produkt wurde
in Ether extrahiert, mit Darco behandelt, getrocknet und eingedampft.
Die Ausbeute war 31,8 g Methyl-3-hydroxy-4-methoxybenzoat als blassgelbe
Kristalle.
-
Beispiel 97
-
6-Ethoxy-4-(3-hydroxy-4-methylphenylamino)-7-methoxychinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1,00 g (3,82 mmol) 4-Chlor-6-ethoxy-7-methoxychinolin-3-carbonitril
und 0,563 g (4,58 mmol) 3-Hydroxy-4-methylanilin in 20 ml Ethanol wurde
unter N2 für 8 Std. refluxiert. Gesättigtes
NaHCO3 wurde zugegeben, flüchtiges
Material wurde entfernt und der Rückstand wurde mit Ethanol azeotropiert.
Das Rohprodukt wurde mit Hexan aufgeschlämmt, filtriert, mit Wasser
und kaltem Ethanol gewaschen und getrocknet. Umkristallisation aus
Ethanol ergab 0,632 g 6-Ethoxy-4-(3-hydroxy-4-methyl phenylamino)-7-methoxychinolin-3-carbonitril
als hellgelbe Kristalle: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M +
H 349,9.
-
Beispiel 98
-
4-Brom-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
-
Eine
Lösung
aus 1,65 Gramm (0,01 mol) 4-Brom-crotonsäure (Giza Braun, J. Am. Chem.
Soc. 52, 3167 1930) in 15 ml Dichlormethan wurde mit 1,74 ml (0,02
mol) Oxalylchlorid und 1 Tropfen N,N-Dimethylformamid behandelt.
Nach einer Stunde wurden die Lösungsmittel
am Rotationsverdampfer entfernt. Das rückständige Öl wurde in 25 ml Tetrahydrofuran
aufgenommen und 3,39 Gramm 6-Amino-4-(3-brom-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
in 25 ml Tetrahydrofuran wurden tropfenweise zugegeben. Diesem folgte
die tropfenweise Zugabe von 1,92 ml (0,011 mol) Diisopropylethylamin.
Nach der Zugabe von 25 ml Wasser und 50 ml Ethylacetat wurden die
Schichten getrennt. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und in vacuo zu einem Feststoff gebracht.
Dieser Feststoff wurde für
eine Stunde mit refluxierendem Ethylacetat verdaut, dann aus dem
Ethylacetat filtriert, während
es noch heiß war.
So wurden 3,31 Gramm (68%) 4-Brom-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid erhalten.
-
Beispiel 99
-
4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
-
Fünfzehn Milliliter
einer 2 molaren Lösung
aus Dimethylamin in Tetrahydrofuran wurden in einem Eisbad gekühlt und
eine Lösung
aus 729 mg (1,5 mmol) 4-Brom-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
in 5 ml N,N-Dimethylformamid wurde tropfenweise zugegeben. Rühren und
Kühlen
wurde für
2 Stunden fortgesetzt. Dann wurden 25 ml Wasser und 15 ml Ethylacetat
zugegeben. Die Schichten wurden getrennt und die organische Schicht
wurde mit zusätzlichen
25 ml Wasser extrahiert. Die vereinigten wässerigen Schichten wurden mit
2–25 ml
Portionen 1:1 Tetrahydrofuran-Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden auf Silicagel absorbiert und an Silicagel
chromatographiert. Die Säule
wurde mit einem Gradienten aus 1:19 zu 1:4 Methanol-Methylenchlorid
eluiert. Es wurden 381 mg (56%) 4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
erhalten, welche bei 209–211
Grad schmolzen: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 225,5,
226,2.
-
Beispiel 100
-
4-Diethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
-
Eine
Lösung
aus 3,15 ml (30 mmol) Diethylamid in 15 ml Tetrahydrofuran wurde
in einem Eisbad gekühlt
und eine Lösung
aus 729 mg (1,5 mmol) 4-Brom-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
in 5 ml N,N-Dimethylformamid wurde tropfenweise zugegeben. Rühren und
Kühlen
wurde für
2 Stunden fortgesetzt. Dann wurden 25 ml Wasser und 15 ml Ethylacetat
zugegeben. Die Schichten wurden getrennt und die wässerige
Schicht wurde mit 2–15
ml Portionen 1:1 Tetrahydrofuran-Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten
organischen Schichten wurden auf Silicagel absorbiert und an Silicagel
chromatographiert. Die Säule
wurde mit einem Gradienten aus 1:19 zu 1:4 Methanol-Methylenchlorid
eluiert, um 367 mg (51%) 4-Diethylamino-but-2-ensäure[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
zu ergeben. Die Verbindung schmolz bei 141–145 Grad: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 478,0, 480,0.
-
Beispiel 101
-
4-Methylamino-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]-amid
-
Fünfzehn Milliliter
einer 2 molaren Lösung
aus Methylamin in Tetrahydrofuran wurden in einem Eisbad gekühlt und
eine Lösung
aus 729 mg (1,5 mmol) 4-Brom-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
in 5 ml N,N-Dimethylformamid wurde tropfenweise zugegeben. Rühren und
Kühlen
wurde für 2
Stunden fortgesetzt. Dann wurden 25 ml Wasser und 15 ml Ethylacetat
zugegeben. Die Schichten wurden getrennt, die wässerige Schicht wurde mit 2–15 ml Portionen
1:1 Tetrahydrofuran-Ethylacetat extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden auf Silicagel absorbiert und an Silicagel chromatographiert.
Die Säule
wurde mit einen Gradienten aus 1:19 bis 1:1 Methanol-Methylenchlorid
eluiert. Es wurden 210 mg (32%) 4-Methylamino-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-amid
erhalten, welche im Bereich von 194–202 Grad langsam zu einem
Teer wurden: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 437,9; M
+ 2H 219,5.
-
Beispiel 102
-
2-Cyano-3-(2-methyl-4-nitrophenyl)-acrylsäure-ethylester
-
Ein
Gemisch aus 2-Methyl-4-nitroanilin (38,0 g, 250 mmol), Ethyl(ethoxymethylen)-cyanoacetat
(50,8 g, 300 mmol) und 200 ml Toluol wurde für 24 Std. refluxiert, gekühlt, mit
1:1 Ether-Hexan verdünnt
und filtriert. Der sich ergebende weiße Feststoff wurde mit Hexan-Ether
gewaschen und getrocknet, um 63,9 g zu ergeben, Fp. 180–210°C.
-
Beispiel 103
-
1,4-Dihydrochinolin-8-methyl-6-nitro-3-carbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 64 g (230 mmol) 2-Cyano-3-(2-methyl-4-nitrophenyl)acrylsäure-ethylester und
1,5 l Dowtherm A wurde bei 260°C
für 12
Std. erhitzt, gekühlt,
mit Hexan verdünnt
und filtriert. Der so erhaltene graue Feststoff wurde mit Hexan
gewaschen und getrocknet, um 51,5 g zu ergeben, Fp. 295–305°C.
-
Beispiel 104
-
4-Chlor-8-methyl-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 1,4-Dihydrochinolin-8-methyl-6-nitro-3-carbonitril (47
g, 200 mmol) und 200 ml Phosphoroxychlorid wurde für 4 Std.
refluxiert. Das Phosphoroxychlorid wurde in vacuo entfernt und der
Rückstand
wurde mit Methylenchlorid bei 0°C
gerührt
und mit einer Aufschlämmung
aus Eis und Natriumcarbonat behandelt. Die organische Schicht wurde
abgetrennt und mit Wasser gewaschen. Die Lösung wurde getrocknet und zu
einem Volumen von 700 ml konzentriert. Das Produkt wurde durch die
Zugabe von Hexan und Kühlen
auf 0°C
ausgefällt.
Der weiße
Feststoff wurde abfiltriert und getrocknet, um 41,6 g zu ergeben,
Fp. 210–212°C.
-
Beispiel 105
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-8-methyl-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-Chlor-8-methyl-6-nitro-3-chinolincarbonitril (14,8
g, 60 mmol), 3-Bromanilin (12,4 g, 72 mmol), Pyridinhydrochlorid
(6,93 g, 60 mmol) und 180 ml Ethoxyethanol wurde für 1,5 Std. refluxiert,
gekühlt,
in ein gerührtes
Gemisch aus Wasser und einer Menge an Natriumcarbonat gegossen,
um einen pH 8–9
zu ergeben. Der sich ergebende gelbe Feststoff wurde filtriert,
mit Wasser gewaschen, getrocknet, in siedendem Ether verdaut, filtriert
und getrocknet, um 22,6 g zu ergeben, Fp. 263–267°C.
-
Beispiel 106
-
4-[(3-Hromphenyl)-N-acetylamino]-8-methyl-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-[(3-Bromphenyl)amino]-8-methyl- 6-nitro-3-chinolincarbonitril (15,3
g, 40 mmol), 0,37 g (3 mmol) Dimethylaminopyridin, 40 ml Essigsäureanhydrid
und 80 ml Pyridin wurde für
3 Std. refluxiert und bei 50°C
unter Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wurde mit Methylenchlorid und 0,1 N HCl gerührt. Nach Filtration durch
Celite wurde die organische Schicht mit Wasser gewaschen, getrocknet
und konzentriert. Der Rückstand
wurde Chromatographie an Silicagel mit 1% Essigsäure in Methylenchlorid unterworfen,
um 11,2 g eines bernsteinfarbenen Glases zu ergeben, NMR (CDCl3) δ 2,29
(N-Acetylgruppe).
-
Beispiel 107
-
8-Brommethyl-4-[(3-bromphenyl)-N-acetylamino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-[(3-Bromphenyl)-N-acetylamino]-8-methyl-6-nitro-3-chinolincarbonitril (10,6
g, 25 mmol), N-Bromsuccinimid
(6,68 g, 37,5 mmol), 0,30 g Dibenzoylperoxid und 200 ml Tetrachlorkohlenstoff
wurde für
2 Std. refluxiert, mit zusätzlichen
0,30 g Dibenzoylperoxid behandelt und zusätzliche 2,5 Std. refluxiert,
gekühlt,
mit Methylenchlorid verdünnt
und mit wässerigem
Natriumbisulfit gerührt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und aufeinander folgend
mit Wasser, Natriumbicarbonatlösung
und Wasser gewaschen. Die Lösung
wurde getrocknet und eingedampft, um 15 g eines weißen Schaums
zu ergeben, NMR (CDCl3) δ 5,19 (dd, CH 2Br).
-
Beispiel 108
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-8-dimethylaminomethyl-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus Dimethylamin in THF (2,0 M; 115 ml; 230 mmol) bei 0°C wurde eine Lösung aus
8-Brommethyl-4-[(3-bromphenyl)-N-acetylamino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
(11,6 g, 23 mmol) in 115 ml THF während 15 Min. zugegeben. Nach
Erwärmen
auf 25°C
wurde das Gemisch für
2 Std. gerührt.
Das THF wurde abgedampft und der Rückstand wurde in 230 ml Methanol
mit 12,7 g (92 mmol) Kaliumcarbonat für 1 Std. refluxiert. Das Gemisch
wurde gekühlt,
mit CO2 gesättigt und konzentriert. Der
Rückstand
wurde mit Methylenchlorid und Wasser aufgeteilt. Die organische
Schicht wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und konzentriert.
Der Rückstand
wurde Chromatographie an Silicagel mit Methylenchlorid-Ethylacetat-Methanol-Triethylamin
unterworfen, um 6,0 g gelben Feststoff zu ergeben, Fp. 223–226°C.
-
Beispiel 109
-
6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-8-dimethyl-aminomethyl-3-chino
lincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-[(3-Bromphenyl)amino]-8-dimethylaminomethyl-6-nitro-3-chinolincarbonitril
(5,98 g, 14,1 mmol), Eisenpulver (2,76 g, 49 mg-Atome), Essigsäure (5,67
ml, 99 mmol) und 70 ml Methanol wurde für 2 Std. refluxiert und dann
eingedampft, um Methanol zu entfernen. Der Rückstand wurde mit Wasser für 10 Min.
gerührt
und der orange Feststoff wurde abfiltriert und mit 2% Essigsäure gewaschen.
Das gesamte Filtrat wurde mit 5 N Natriumhydroxid bis pH 10 basisch
gemacht. Der sich ergebende Niederschlag wurde mit Methylenchlorid
extrahiert. Das Extrakt wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und
konzentriert. Der Rückstand
wurde Chromatographie an Silicagel mit Ethylacetat-Methanol-Triethylamin
unterworfen, um 3,34 g bernsteinfarbenen Feststoff zu ergeben; Massenspektrum
(Elektrospray, m/e) M + H 396,2, 398,1.
-
Beispiel 110
-
N-{4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-8-dimethyl-aminomethyl-6-chinolin}-2-butinamid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch aus 2-Butinsäure
(0,42 g, 5,0 mmol) und N-Methylmorpholin (0,66 ml, 6,0 mmol) in
4,0 ml THF bei 0°C
wurde i-Butylchlorformat (0,52 ml, 4,0 mmol) während 10 Min. zugegeben. Nach
10 Min. wurde eine Lösung
aus 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-8-dimethylaminomethyl-3-chinolincarbonitril
(0,79 g, 2,0 mmol) in 4,0 ml THF während 60 Sek. zugegeben. Das
Gemisch wurde auf 25°C
erwärmt,
für 2 Std.
gerührt
und mit Wasser verdünnt.
Der pH wurde mit Kaliumcarbonat an 9–10 angepasst und der sich
ergebende Feststoff wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen, mit
Methylenchlorid gerührt
und filtriert. Das letztere Filtrat wurde konzentriert, um einen
Feststoff zu ergeben, welcher Chromatographie an Silicagel mit Methylenchlorid-Ethylacetat-Methanol-Triethylamin
unterworfen wurde, um einen bernsteinfarbenen Feststoff zu ergeben;
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 462, 464.
-
Beispiel 111
-
N-{4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-8-dimethyl-aminomethyl-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-8-dimethylaminomethyl-3-chinolincarbonitril
(0,20 g, 0,50 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin (0,13 ml, 0,75
mmol) in 3,4 ml THF bei 0°C
wurde Acryloylchlorid (0,045 ml, 0,55 mmol) während 5 Min. zugegeben. Nach
Rühren
für 3 Std.
bei 0°C
wurde das Gemisch mit Natriumbicarbonatlösung verdünnt. Der sich ergebende Feststoff
wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen, getrocknet und Chromatographie
an Silicagel mit Methylenchlorid-Ethylacetat-Methanol-Triethylamin
unterworfen, um einen gelben Feststoff zu ergeben; Massenspektrum
(Elektrospray, m/e) M + H 449,9, 452,0.
-
Beispiel 112
-
N-{4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-8-dimethyl-aminomethyl-6-chinolinyl}-acetamid
-
Zu
einem gerührten
Gemisch aus 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-8-dimethylaminomethyl-3-chinolincarbonitril
(0,20 g, 0,50 mmol) und 1,5 ml Essigsäure bei 25°C wurden 0,14 ml (1,5 mmol)
Essigsäureanhydrid
zugegeben. Nach 60 Min. wurde flüchtige
Substanz unter Vakuum abgedampft. Der Rückstand wurde mit Natriumbicarbonatlösung gerührt. Der
sich ergebende Feststoff wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen,
getrocknet und aus Isopropanol-Hexan
umkristallisiert, um einen hellgelben Feststoff zu ergeben, Fp. 162–167°C.
-
Beispiel 113
-
N'-[2-Carbethoxy-4,5-bis(2-methoxyethoxy)-phenyl]-N,N-dimethyl-formamidin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus 15,7 g (50 mmol) Ethyl-2-amino-4,5-bis (2-methoxyethoxy)-benzoat (Pfizer-Patent
WO-96130347) in 50 ml DMF bei 0°C
wurde Phosphoroxychlorid (5,6 ml, 60 mmol) während 15 Min. zugegeben. Die
sich ergebende Lösung
wurde bei 55°C
für 45
Min. erhitzt, gekühlt,
mit Methylenchlorid verdünnt
und bei 0°C
mit 200 ml N/1 Natriumhydroxid während
2 Min. behandelt. Die organische Schicht wurde abgetrennt und bei
0°C mit
Wasser gewaschen. Die Lösung
wurde getrocknet und mit vorhandenem zugegebenen Toluol eingedampft,
um 18,4 g bernsteinfarbenes Öl
zu ergeben; NMR (CDCl3) δ 3,02 (s, Me 2N).
-
Beispiel 114
-
1,4-Dihydrochinolin-5,6-bis(2-methoxyethoxy)-3-carbonitril
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus n-Butyllithium (44 ml von 2,5 M in Hexan; 110 mmol) in 65 ml
THF bei –78°C wurde eine
Lösung
aus Acetonitril (5,85 ml, 112 mmol) in 110 ml THF während 10
Min. zugegeben. Nach Rühren
bei –78°C für 15 Min.
wurde das Gemisch mit einer Lösung
aus N'-[2-Carbethoxy-4,5-bis
(2-methoxy ethoxy)phenyl]-N,N-dimethylformamidin in 75 ml THF während 20
Min. behandelt. Nach 30 Min. bei –78°C wurde das gerührte Gemisch
mit Essigsäure
(14,3 ml, 250 mmol) behandelt. Das Gemisch wurde auf 25°C erwärmt und
für 2 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde zu Trockenheit eingedampft und mit Wasser verdünnt. Der sich
ergebende weiße
Feststoff wurde filtriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 10,7 g zu ergeben; Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 319,2.
-
Beispiel 115
-
4-Chlor-5,6-bis(2-methoxyethoxy)-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 1,4-Dihydrochinolin-5,6-bis (2-methoxyethoxy)-3-carbonitril
(9,68 g, 30,4 mmol) und 30 ml Phosphoroxychlorid wurde für 1,5 Std.
refluxiert. Die sich ergebende Lösung
wurde unter Vakuum konzentriert und der Rückstand wurde mit Methylenchlorid
bei 0°C
gerührt,
als Eiswasser und Natriumcarbonat zugegeben wurden, bis der pH des
Gemisches 8–9
war. Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit Wasser gewaschen,
getrocknet und konzentriert, um einen gelbbraunen Feststoff zu ergeben;
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 337,1, 339,1.
-
Beispiel 116
-
4-[(3-Ethinylphenyl)amino]-5,6-bis(2-methoxyethoxy)-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-Chlor-5,6-bis(2-methoxyethoxy)-3-chinolincarbonitril (2,52 g, 7,5 mmol), Pyridin-hydrochlorid
(0,87 g, 9,0 mmol), 3-Ethinylanilin (1,06 g, 9,0 mmol) und Ethoxyethanol
(22 ml) wurde für 1,5
Std. refluxiert, gekühlt,
mit Wasser, enthaltend Kaliumcarbonat verdünnt, um pH ~9 zu ergeben, und
mit Ethylacetat extrahiert. Das Extrakt wurde gut mit Wasser gewaschen,
getrocknet und konzentriert. Der sich ergebende Feststoff wurde
aus Ethylacetat umkristallisiert, um einen von weiß abweichenden
Feststoff zu ergeben, Fp. 150–153°C.
-
Beispiel 117
-
4-[3-Dimethylaminophenyl)amino]-5,6-bis(2-methoxyethoxy)-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-Chlor-5,6-bis (2-methoxyethoxy)-3-chinolincarbonitril (0,67 g, 2,0 mmol), Pyridin
(0,39 ml, 4,8 mmol), 3-Dimethylaminoanilin-dihydrochlorid (0,50
g, 2,4 mmol) und Ethoxyethanol (6,0 ml) wurde für 2 Std. refluxiert, gekühlt und
mit Ethylacetat und Wasser, enthaltend Kaliumcarbonat aufgeteilt, um
pH ~9–10
zu ergeben. Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet
und konzentriert. Der Rückstand
wurde an Silicagel mit Methylenchlorid-Ethylacetat-Methanol chromatographiert,
um ein bernsteinfarbenes Glas zu ergeben; Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) M + H 437,0.
-
Beispiel 118
-
4-[(3-Acetylphenyl)amino]-5,6-bis(2-methoxyethoxy)-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 116 wurde 4-Chlor-5,6-bis (2-methoxyethoxy)-3-chinolincarbonitril
mit 3-Aminoacetophenon umgesetzt, um die Titelverbindung zu ergeben;
aus Ethanol umkristallisiert, um einen von weiß abweichenden Feststoff zu
ergeben, Fp. 250–253°C (zerf.).
-
Beispiel 119
-
Methyl-4-methoxy-3-(3-morpholin-4-yl-propoxy))benzoat
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus Methylisovanillat (22,6 g, 124 mmol), N-(3-Chlorpropyl)-morpholin
(25,4 g, 155 mmol), Kaliumcarbonat (18,8 g, 136 mmol), Tetrabutylammoniumiodid
(0,92 g, 2,5 mmol) und 248 ml 2-Butanon wurde für 20 Std. refluxiert. Das 2-Butanon
wurde abgedampft und der Rückstand
wurde mit Wasser bei 0°C
gerührt.
Der sich ergebende weiße
Feststoff wurde abfiltriert, aufeinander folgend mit Wasser und
Hexan gewaschen und getrocknet; Fp. 90–94°C.
-
Beispiel 120
-
Methyl-4-methoxy-5-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-2-nitrobenzoat
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus Methyl-4-methoxy-3-(3-morpholin-4-yl-propoxy))benzoat (30,9
g, 100 mmol) in 100 ml Essigsäure
bei 25°C
wurden 50 ml 70% Salpetersäure
während
30 Min. zugegeben. Die Lösung
wurde auf 45°C
erhitzt, bei welchem Punkt die Umsetzung begann, und war bei der
Temperatur selbsterhaltend. Nach insgesamt 1,5 Std. bei 45–50°C wurde das
Gemisch auf 0°C
gekühlt,
mit Eiswasser und 240 g (1,75 mol) Kaliumcarbonat behandelt und
mit Ethylacetat extrahiert. Das Extrakt wurde mit Wasser gewaschen,
getrocknet und konzentriert, um einen gelben Feststoff zu ergeben,
Fp. 78–82°C.
-
Beispiel 121
-
Methyl-2-amino-4-methoxy-5-(3-morpholin-4-yl-propoxy))benzoat
-
Eine
Lösung
aus Methyl-4-methoxy-3-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-2-nitrobenzoat
(32,5 g, 91,7 mmol) in 110 ml Methanol und 220 ml Ethylacetat wurde
bei 55 psi in Gegenwart von 2,0 g 10% Pd-auf-Kohlenstoff Katalysator
bei 25°C
hydriert. Nach 4 Std. wurde das Gemisch filtriert und das Filtrat
wurde zu Trockenheit eingedampft. Der Rückstand wurde aus Aceton-Hexan
umkristallisiert, um einen gelbbraunen Feststoff zu ergeben, Fp.
78–82°C.
-
Beispiel 122
-
Ethyl-2-(dimethylaminomethylenamino)-4-methoxy-5-(3-morpholin-4-yl-propoxy))benzoat
-
Ein
Gemisch aus Methyl-2-amino-4-methoxy-5-(3-morpholin-4-yl-propoxy))benzoat
(6,49 g, 20 mmol) und Dimethylformamid-dimethyl-acetal (4,25 ml,
30 mmol) wurde bei 100°C
für 1,5
Std. erhitzt. Die gesamten flüchtigen
Materialien wurden direkt bei 70°C
abgedampft, um einen Sirup zu ergeben; Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) M + H 380,5.
-
Beispiel 123
-
1,4-Dihydrochinolin-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-4-oxo-3-carbonitril
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus n-Butyllithium (17,6 ml von 2,5 M in Hexan; 44 mmol) in 26 ml
THF bei –78°C wurde eine
Lösung
aus Acetonitril (1,85 ml, 45 mmol) in 44 ml THF während 10
Min. zugegeben. Nach Rühren
bei –78°C für 15 Min.
wurde das Gemisch mit einer Lösung
aus Ethyl-2-(dimethylaminomethylenamino)-4-methoxy-5-(3-morpholin-4-yl-propoxy))benzoat
(7,6 g, 20 mmol) in 30 ml THF während
20 Min. behandelt. Nach 90 Min. bei –78°C wurde das Gemisch mit Kohlendioxid
behandelt, während
es sich langsam auf 25°C
erwärmte,
und dann zu Trockenheit eingedampft. Der Rückstand wurde mit n-Butanol
(200 ml) und halb gesättigter
NaCl-Lösung
(40 ml) aufgeteilt. Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit
gesättigter
NaCl-Lösung
gewaschen und zu Trockenheit eingedampft. Der sich ergebende Feststoff
wurde aufeinander folgend mit siedendem Aceton und Methanol pulverisiert,
filtriert und getrocknet, um einen gelbbraunen Feststoff zu ergeben,
Fp. 255–260°C.
-
Beispiel 124
-
4-Chlor-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 1,4-Dihydrochinolin-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-4-oxo-3-carbonitril
(4,75 g, 13,8 mmol), 0,10 ml DMF und 55 ml Thionylchlorid wurde
für 3 Std.
refluxiert. Flüchtige
Substanz wurde durch Abdampfen bei 30°C entfernt und der Rückstand
wurde bei 0°C
mit einem Gemisch aus Methylenchlorid und Wasser, enthaltend Kaliumcarbonat
gerührt, um
pH 9–10
zu ergeben. Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit Wasser
gewaschen, getrocknet und konzentriert, um einen braunen Feststoff
zu ergeben; Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 362,4, 364,4.
-
Beispiel 125
-
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-Chlor-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-3-chinolincarbonitril
(1,8 g, 5,0 mmol), 3-Chlor-4-fluoranilin
(0,87 g, 6,0 mmol), Pyridinhydrochlorid (1,15 g, 10 mmol) und 15
ml Ethoxyethanol wurde für
2 Std. refluxiert, gekühlt
und mit Hexan und Wasser, enthaltend Kaliumcarbonat gerührt, um
pH 10 zu ergeben. Der sich ergebende braune Feststoff wurde abfiltriert,
mit Wasser und Hexan gewaschen und getrocknet. Umkristallisation
aus Ethanol ergab einen von weiß abweichenden
Feststoff, Fp. 240–244°C.
-
Beispiel 126
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 125 wurde 4-Chlor-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-3-chinolincarbonitril
mit 3-Bromanilin umgesetzt, um die Titelverbindung zu ergeben; aus
Methanol umkristallisiert, um einen von weiß abweichenden Feststoff zu
ergeben, Fp. 208–212°C.
-
Beispiel 127
-
4-[(4-Chlor-2-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 125 wurde 4-Chlor-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-3-chinolincarbonitril
mit 4-Chlor-2-fluoranilin
umgesetzt, um die Titelverbindung zu ergeben; aus Methanol umkristallisiert, um
einen von weiß abweichenden
Feststoff zu ergeben, Fp. 207–212°C.
-
Beispiel 128
-
4-[(3-Hydroxy-4-methylphenyl)amino]-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 125 wurde 4-Chlor-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-3-chinolincarbonitril
mit 3-Hydroxy-4-methylanilin
umgesetzt, um die Titelverbindung zu ergeben; aus Ethylacetat umkristallisiert,
um einen bernsteinfarbenen Feststoff zu ergeben, Fp. 222–227°C (zerf.).
-
Beispiel 129
-
N-{3-Cyano-4[(3-iodphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
500
mg (1,29 mmol) 6-Amino-4-[(3-iodphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 1,0 ml DMF gelöst
und 6 ml THF zugegeben. Auf 0°C
unter N2 gekühlt und 200 μl (1,43 mmol)
Triethylamin und 120 μl
(1,44 mmol) Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt.
Bei 1,5 Stunden Lösungsmittel
gestrippt. Rückstand
mit Wasser und verdünntem
Natriumbicarbonat aufgeschlämmt.
Gesammelt, mit Wasser gewaschen, luftgetrocknet. Feststoffe in Ethylacetat
gesiedet. Feststoffe abfiltriert, Lösungsmittel vom Filtrat entfernt
und in vacuo getrocknet, was 391 mg orange-braunen Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 441,1.
-
Beispiel 130
-
6-Amino-4-[(3-iodphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 6,70 g 116,1 mmol) 4-[(3-Iodphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
300 ml Ethanol und 18,2 g (80,5 mmol) SnCl2-Dihydrat
wurde unter N2 auf Rückfluss erhitzt. Hitze wurde
bei 2 Stunden entfernt, Eiswasser wurde zugegeben. Natriumbicarbonat
wurde zugegeben, bis pH basisch war, was ein dickes gelbes Gemisch
bildete. Für
2,5 Stunden gerührt.
Mit Chloroform extrahiert, organischer Teil mit Darco gerührt und
durch Magnesiumsulfat filtriert. Lösungsmittel gestrippt und in
vacuo getrocknet, was 3,48 g gelb-braunen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 387,0.
-
Beispiel 131
-
4-[(3-Iodphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 3,10 ml (25,7 mmol) 3-Iodanilin, 200 ml Ethanol und
5,00 g (21,4 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril wurde unter
N2 für
3,5 Stunden auf Rückfluss
erhitzt. Gekühlt
und mit einem gesättigten Natriumbicarbonat
basisch gemacht. Lösungsmittel
gestrippt und mit Ethanol azeotropiert. Rückstand mit Hexan aufgeschlämmt und
gesammelt. Luftgetrocknet, Feststoffe mit Wasser gewaschen und in
vacuo getrocknet. Feststoffe in 400 ml Ethylacetat gelöst, mit
Darco gerührt,
filtriert und Lösungsmittel
entfernt. Feststoffe in vacuo getrocknet, um 7,38 g gelben Feststoff
zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 417,0.
-
Beispiel 132
-
N-{3-Cyano-4-[(3-methylphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-butinamid
-
597
mg (7,10 mmol) 2-Butinsäure
in 25 ml THF unter N2 gelöst und auf
0°C gekühlt. 950 μl (7,30 mmol) Isobutylchlorformat
und 780 μl
(7,10 mmol) N-Methylmorpholin zugegeben und für 10 Minuten gerührt. Eine Lösung aus
778 mg (2,84 mmol 6-Amino-4-[(3-methylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
tropfenweise zugegeben, für
15 Minuten bei 0°C
und dann bei 25°C über Nacht
gerührt.
Lösungsmittel
gestrippt und Rückstand mit
Wasser aufgeschlämmt;
kurzes Trocknen des gummiartigen Feststoffs in vacuo. Feststoff
in Ethylacetat gesiedet und gesammelt. Aus DMF unter Verwendung
von Ethanol umkristallisiert, um das Produkt auszufällen, und
in vacuo getrocknet, was 401 mg gelb-braunen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 341,2.
-
Beispiel 133
-
6-Amino-4-[(3-methylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
253
mg 10% Palladium-auf-Kohlenstoff zu einem Rundbodenkolben unter
N2 zugegeben und bedeckt Katalysator mit
140 ml Ethanol. Zu diesem 2,49 g (8,18 mmol) 6-Nitro-4-[(3-methylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
und 640 μl
(20,4 mmol) wasserfreies Hydrazin zugegeben. Das Gemisch wurde für 2 Stunden
15 Minuten auf Rückfluss
erhitzt und durch Celite heiß filtriert.
Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 2,455 g gelben Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 275,2.
-
Beispiel 134
-
6-Nitro-4-[(3-methylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
200 ml Ethanol und 2,75 ml (25,7 mmol) 3-Toluidin wurde für 4,5 Stunden
auf Rückfluss
erhitzt. Gekühlt
und ein gesättigtes
Natriumbicarbonat zugegeben, bis pH basisch war. Lösungsmittel
gestrippt und mit Ethanol azeotropiert. Mit Hexan aufgeschlämmt, gesammelt
und luftgetrocknet. Mit Wasser gewaschen und in vacuo getrocknet.
In Ethylacetat gesiedet, mit Darco gerührt und filtriert. Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, um 4,82 g gelb-orangen Feststoff
zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 305,2.
-
Beispiel 135
-
N-{4-[(3-Chlorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
430
mg (1,46 mmol) 6-Amino-4-[(3-chlorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 4 ml DMF gelöst,
10 ml THF zugegeben und unter N2 auf 0°C gekühlt. 224 μl (1,60 mmol)
Triethylamin und 133 μl
(1,60 mmol) Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt,
Umsetzung zu dieser Zeit vollständig,
aber über
Nacht bei 25°C
gerührt.
Lösungsmittel
gestrippt, ein verdünntes
Natriumbicarbonat zum Rückstand
zugegeben und Feststoffe gesammelt. Mit Wasser gewaschen und in
vacuo getrocknet. In Ethylacetat gesiedet, Feststoffe gesammelt
und in vacuo getrocknet, was 200 mg orangen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 349,0, 351,0.
-
Beispiel 136
-
6-Amino-4-[(3-chlorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 6,30 g (19,4 mmol) 4-[(3-Chlorphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
300 ml Ethanol und 21,9 g (97 mmol) SnCl2-Dihydrat
wurde unter N2 auf Rückfluss erhitzt. Hitze bei
2,5 Stunden entfernt, Eiswasser zugegeben und mit Natriumbicarbonat
basisch gemacht. Für
2 Stunden gerührt
und mit Chloroform extrahiert. Organische Schicht mit Natriumsulfat
getrocknet, filtriert, Lösungsmittel
gestrippt und Rückstand
in vacuo getrocknet, was 5,74 g gelb-braunen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 295,1, 297,1.
-
Beispiel 137
-
4-[(3-Chlorphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 10,0 g (42,9 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
260 ml Ethanol und 5,40 ml 3-Chloranilin wurde unter N2 auf
Rückfluss
erhitzt. Hitze bei 4 Stunden entfernt, auf 25°C gekühlt und gesättigtes Natriumbicarbonat zugegeben
bis pH basisch war. Lösungsmittel
gestrippt und mit Ethanol azeotropiert. Rückstand mit Hexan aufgeschlämmt, Feststoff
gesammelt und luftgetrocknet. Feststoffe mit Wasser gewaschen und
in vacuo getrocknet. In siedendem Ethylacetat gelöst, mit
Darco gerührt
und filtriert. Lösungsmittel gestrippt
und Rückstand
in vacuo getrocknet, was 6,5 g gelben Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 325,0, 327,0.
-
Beispiel 138
-
N-{3-Cyano-4-[(3-methoxyphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
500
mg (1,72 mmol) 6-Amino-4-[(3-methoxyphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2 ml heißem
DMF gelöst,
6 ml THF zugegeben und auf 0°C
gekühlt.
264 μl (1,90
mmol) Triethylamin und 158 μl
(1,90 mmol) Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt.
Lösungsmittel
bei 2 Stunden gestrippt. Rückstand
mit verdünntem
Natriumbicarbonat gewaschen, Feststoffe gesammelt, mit Wasser gewaschen
und luftgetrocknet. Feststoffe in Ethylacetat gesiedet, gesammelt
und in vacuo getrocknet, was 288 mg gelb-orangen Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 345,2.
-
Beispiel 139
-
N-{3-Cyano-4-[(3-methoxyphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-butinamid
-
362
mg (4,31 mmol) Säure
in 20 ml THF unter N2 gelöst und auf
0°C gekühlt. 560 μl (4,30 mmol)
Isobutyl-chlorformat und 475 μl
(4,31 mmol) N-Methyl-morpholin zugegeben und für 10 Minuten gerührt. 500
mg (1,72 mmol) 6-Amino-4-[(3-methoxyphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2 ml heißem
DMF gelöst
und 10 ml THF zugegeben. Dies tropfenweise zum gemischten Anhydrid
zugegeben, für
15 Minuten bei 0°C
und bei 25°C über Nacht
gerührt.
Lösungsmittel
gestrippt, Rückstand
mit Wasser aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und luftgetrocknet. Aus Ethylacetat umkristallisiert
und in vacuo getrocknet, was 270 mg gelben Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 357,1.
-
Beispiel 140
-
N-{3-Cyano-4-[(3-methoxyphenyl)amino]-6-chinolinyl}-4-piperidino-2-butinamid
-
1,21
(7,22 mmol) 4-Piperidino-2-butinsäure teilweise in 100 ml THF
gelöst
und unter N2 auf 0°C gekühlt. 955 μl (8,67 mmol) N-Methylmorpholin und
750 μl (5,78
mmol) Isobutylchlorformat zugegeben. Für 40 Minuten gerührt und
eine Lösung
aus 840 mg (2,89 mmol) 6-Amino-4-[(3-methoxyphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril,
gelöst
in 10 ml heißem
Pyridin zugegeben. Bei 2 Stunden in Eiswasser gegossen und mit gesättigtem Natriumbicarbonat
basisch gemacht. Mit Ethylacetat extrahiert, mit Natriumsulfat getrocknet
und zu einem kleinen Volumen herunter gestrippt, welches auf eine
Säule Silicagel
geladen wurde. Mit 10% Methanol/Ethylacetat eluiert, Lösungsmittel
der gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 970 mg grünen Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 440,1.
-
Beispiel 141
-
6-Amino-4-[(3-methoxyphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
325
mg 10% Palladium-auf-Kohlenstoff wurden zu einem Rundbodenkolben
unter N2 zugegeben und mit 165 ml Ethanol
bedeckt. 3,29 g (10,3 mmol) 4-[(3-Methoxyphenyl)-amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 800 μl
wasserfreies Hydrazin zugegeben und Gemisch auf Rückfluss
erhitzt. Bei 1,5 Stunden durch Celite heiß filtriert, Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 2,876 g gelben Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 291,2.
-
Beispiel 142
-
4-[(3-Methoxyphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
200 ml Ethanol und 3,0 ml (26,0 mmol) m-Anisidin wurde unter N2 auf Rückfluss
erhitzt. Hitze bei 4,5 Stunden entfernt und mit gesättigtem Natriumbicarbonat
basisch gemacht. Lösungsmittel
gestrippt und mit Ethanol azeotropiert. Mit Hexan aufgeschlämmt und
Kristalle gesammelt. Mit Wasser gewaschen, in vacuo getrocknet.
5,94 g Rohprodukt in 320 ml siedendem Ethylacetat gelöst, mit
Darco gerührt,
filtriert, Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was etwa 5 g gelb-orangen Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 291,1.
-
Beispiel 143
-
N-{4-[(3-Chlor-4-fluor-phenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-2-butinamid
-
336
mg (4,00 mmol) 2-Butinsäure
in 20 ml THF gelöst
und unter N2 auf 0°C gekühlt. 520 μl (4,00 mmol) Isobutylchlorformat
und 440 μl
(4,00 mmol) N-Methylmorpholin zugegeben und für 10 Minuten gerührt. Eine Lösung aus
500 mg (1,60 mmol) 6-Amino-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
zugegeben, für 15
Minuten bei 0°C
und dann bei 25°C über Nacht
gerührt.
Lösungsmittel
gestrippt, mit Wasser gewaschen, gesammelt und in vacuo getrocknet.
Aus Ethylacetat umkristallisiert, was 148 mg eines gelben Feststoffs
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 379,1, 381,1.
-
Beispiel 144
-
N-{4-[(3-Chlor-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
1,00
g (3,20 mmol) 6-Amino-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2 ml heißem
DMF gelöst,
12 ml THF zugegeben und unter N2 auf 0°C gekühlt. 490 μl (3,52 mmol)
Triethylamin und 295 μl
(3,52 mmol) Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt
und bei 1,5 Stunden Lösungsmittel
gestrippt. Rückstand
mit einem verdünnten
Natriumbicarbonat aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und mit Wasser gewaschen. Aus Ethylacetat umkristallisiert,
was 215 mg gelben Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray
m/e): M + H = 367,1, 369,1.
-
Beispiel 145
-
N-{4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-4-dimethylamino-2-butenamid
-
1,50
g (4,80 mmol) 6-Amino-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 50 ml THF gelöst, 836 μl (4,80 mmol)
N,N-Diisopropylethylamin zugegeben und unter N2 auf
0°C gekühlt. 500 μl (4,80 mmol) 4-Brom-but-2-enoylchlorid
zugegeben und nach 1 Stunde tropfenweise das Gemisch zu 10 ml einer
2 M Lösung
aus (19 mmol) aus Dimethylamin in THF, gekühlt auf –78°C, zugegeben. Bei 2 Stunden
5 ml (9,5 mmol) mehr Dimethylaminlösung zugegeben und auf 25°C erwärmt. Nach
1 Stunde auf eine kalte Lösung
Natriumbicarbonat gegossen. Mit Ethylacetat extrahiert, organische
Substanzen mit Kochsalzlösung
und Natriumsulfat getrocknet, zu einem kleinen Volumen reduziert
und auf eine Säule
aus Silicagel geladen. Mit 70% Methanol/Ethylacetat eluiert, Lösungsmittel
von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 427 mg gelben
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 424,0,
426,0.
-
Beispiel 146
-
N-{4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-4-diethylamino-2-butenamid
-
500 μl (4,80 mmol)
4-Brom-but-2-enoylchlorid zu einer Lösung aus 1,50 g (4,80 mmol)
6-Amino-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril und 836 μl (4,80 mmol)
N,N-Diisopropylethylamin in 50 ml THF bei 0°C unter N2 zugegeben.
Bei 1 Stunde das Gemisch tropfenweise zu 1,26 ml (24 mmol) Diethylamin
in 11 ml THF, gekühlt
auf –78°C, zugegeben.
Nach vollständiger
Zugabe Trockeneisbad entfernt und bei 2 Stunden, 45 Minuten auf
ein Gemisch aus Eis und gesättigtem
Natriumbicarbonat gegossen. Mit Ethylacetat extrahiert, organische
Schicht mit Kochsalzlösung
und Natriumsulfat getrocknet und Lösungsmittel gestrippt. Verbindung
auf eine Säule
Silicagel geladen, mit 35% Methanol/Ethylacetat eluiert, Lösungsmittel
von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 292 mg gelb-orangen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 452,4,
454,4.
-
Beispiel 147
-
N-{4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-4-morpholino-2-butenamid
-
500 μl (4,80 mmol)
4-Brom-but-2-enoylchlorid zu einer Lösung aus 1,50 g (4,80 mmol)
6-Amino-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril und 836 μl (4,80 mmol)
N,N-Diisopropyl ethylamin in 50 ml THF bei 0°C unter N2 zugegeben.
Bei 1 Stunde das Gemisch tropfenweise zu 2,09 ml (24 mmol) Morpholin
in 10 ml THF bei 0°C
zugegeben. Eisbad bei vollständiger
Zugabe entfernt und bei 3 Stunden Umsetzung auf ein Gemisch aus
Eis und gesättigtem
Natriumbicarbonat gegossen. Mit Ethylacetat extrahiert, organische
Schicht mit Kochsalzlösung
und Natriumsulfat getrocknet und Lösungsmittel gestrippt. Verbindung
auf eine Säule
Silicagel geladen, mit 12% Methanol/Ethylacetat eluiert, Lösungsmittel
von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 798 mg gelben
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 466,4,
468,4.
-
Beispiel 148
-
N-{4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-2-morpholin-4-ylmethyl-2-propenamid
-
1,37
g (8,00 mmol) 2-Morpholin-4-ylmethyl-2-propensäure in 50 ml THF teilweise
gelöst
und unter N2 auf 0°C gekühlt. 1,06 ml (9,6 mmol) N-Methyl-morpholin
und 833 μl
(6,4 mmol) Isobutylchlorformat zugegeben. Bei 0°C für 1 Stunde gerührt und
eine Lösung
aus 1,00 g (3,20 mmol) 6-Amino-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 5 ml Pyridin zugegeben. Über
Nacht bei 25°C
gerührt.
Auf ein Gemisch aus Eis und gesättigtem
Natriumbicarbonat gegossen, mit Ethylacetat extrahiert, organische
Schicht mit Kochsalzlösung und
Natriumsulfat getrocknet und Lösungsmittel
zu einem kleinen Volumen gestrippt. Auf eine Säule Silicagel geladen, mit
1% Methanol/Ethylacetat eluiert, Lösungsmittel von gewünschten
Fraktionen gestrippt und unter Vakuum getrocknet, was 139 mg gelb-orangen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 465,8,
468,0.
-
Beispiel 149
-
6-Amino-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,360 g (15,6 mmol) 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril, 250
ml Ethanol und 17,67 g (78,2 mmol) SnCl2-Dihydrat
wurde unter N2 auf Rückfluss erhitzt. Hitze bei
1,5 Stunden entfernt und Eiswasser zugegeben. Mit Natriumbicarbonat
basisch gemacht. Für
2 Stunden gerührt, mit
Chloroform extrahiert. Kochsalzlösung
zum Trenntrichter zugegeben, um beim Trennen der Schichten zu helfen.
Organische Schicht mit Darco gerührt
und mit Natriumsulfat getrocknet. Filtriert, Lösungsmittel gestrippt und in
vacuo getrocknet, was 4,460 g gelb-braunen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektro spray m/e): M + H = 312,9, 315,0.
-
Beispiel 150
-
4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
200 ml Ethanol und 3,75 g (25,8 mmol) 3-Chlor-4-fluoranilin wurde unter N2 auf
Rückfluss
erhitzt. Hitze bei 3,5 Stunden entfernt und eine Lösung aus
gesättigtem
Natriumbicarbonat zugegeben, bis das Gemisch basisch war. Lösungsmittel
gestrippt und mit Ethanol azeotropiert. Rückstand mit Hexan aufgeschlämmt, Feststoffe
gesammelt, mit Wasser gewaschen und in vacuo getrocknet. Feststoffe
in 250 ml siedendem Ethylacetat gelöst, mit Darco gerührt und
filtriert. Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 6,036 g gelben Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 343,1, 345,1.
-
Beispiel 151
-
N-{4-[(4-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
500
mg (1,47 mmol) 6-Amino-4-[(4-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 1 ml heißem
DMF gelöst,
6 ml THF zugegeben und unter N2 auf 0°C gekühlt. 226 μl (1,62 mmol)
Triethylamin und 135 μl
(1,62 mmol) Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt.
Bei 1,5 Stunden Lösungsmittel
gestrippt, Rückstand
in verdünntem
Natriumbicarbonat aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und in vacuo getrocknet. Feststoffe in Ethylacetat
gesiedet, gesammelt und in vacuo getrocknet, was 194 mg gelb-orangen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 393,1,
395,1.
-
Beispiel 152
-
6-Amino-4-[(4-Bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 3, 10 g (8,40 mmol) 4-[(4-Bromphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
155 ml Ethanol und 9,47 g (42,0 mmol) SnCl2-Dihydrat
wurde unter N2 auf Rückfluss erhitzt. Nach 4 Stunden
wurde die Hitze entfernt und Eiswasser wurde zugegeben. Mit Natriumbicarbonat
basisch gemacht und für
2 Stunden gerührt.
Mit noch basischem Gemisch mit Chloroform extrahiert, organische
Schicht mit Darco gerührt
und mit Natriumsulfat getrocknet. Filtriert, Lösungsmittel gestrippt und in
vacuo getrocknet, was 2,265 g braun-gelben Feststoff ergab; Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H 339,0, 341,0.
-
Beispiel 153
-
4-[(4-Bromphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
200 ml Ethanol und 4,42 g (25,8 mmol) p-Bromanilin wurde unter N2 für
3 Stunden auf Rückfluss
erhitzt. Hitze entfernt und gesättigtes Natriumbicarbonat
zugegeben, bis basisch. Lösungsmittel
gestrippt und mit Ethanol azeotropiert. Rückstand mit Hexan aufgeschlämmt, Feststoffe
gesammelt und luftgetrocknet. Mit Wasser gewaschen und in vacuo
getrocknet. In 1,4 Litern Ethylacetat gesiedet und ohne vollständigem Lösen aller
Feststoffe mit Darco gerührt und
filtriert. Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 3,524 g gelben Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 369, 370,9.
-
Beispiel 154
-
N-{3-Cyano-4-[(3,4-difluorphenyl)amino]-6-chinolinyl]-2-propenamid
-
1,00
g (3,37 mmol) 6-Amino-4-[(3,4-difluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2 ml DMF gelöst,
12 ml THF zugegeben und unter N2 auf 0°C gekühlt. 517 μl (3,71 mmol)
Triethylamin und 310 μl
(3,72 mmol) Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt.
Bei 3,5 Stunden Lösungsmittel
gestrippt und Rückstand mit
verdünntem
Natriumbicarbonat aufgeschlämmt.
Feststoffe gesammelt, mit Wasser gewaschen und luftgetrocknet. In
Ethylacetat gesiedet, Feststoffe gesammelt und in vacuo getrocknet,
was 332 mg gelben Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray
m/e): M + H = 351,1.
-
Beispiel 155
-
6-Amino-4-[(3,4-difluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4,53 g (13,9 mmol) 4-[(3,4-Difluorphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
200 ml Ethanol und 15,72 g (69,4 mmol) SnCl2-Dihydrat
wurde unter N2 auf Rückfluss erhitzt. Hitze bei
1,5 Stunden entfernt, Eiswasser zugegeben und mit Natriumbicarbonat
basisch gemacht. Für
2 Stunden gerührt
und mit Chloroform extrahiert. Organische Schicht mit Darco gerührt, mit
Natriumsulfat getrocknet und filtriert. Lösungsmittel gestrippt und in
vacuo getrocknet, was 3,660 g gelb-grünen Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray
m/e): M + H = 297,1.
-
Beispiel 156
-
4-[(3,4-Difluorphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
250 ml Ethanol und 2,55 ml (25,8 mmol) 3,4-Difluoranilin wurde unter
N2 auf Rückfluss
erhitzt. Hitze bei 3,5 Stunden entfernt und mit gesättigtem
Natriumbicarbonat basisch gemacht. Lösungsmittel gestrippt und mit
Ethanol azeotropiert. Rückstand
mit Hexan aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und luftgetrocknet. Mit Wasser gewaschen und
in vacuo getrocknet. In Ethylacetat gelöst, mit Darco gerührt, filtriert,
Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was Ethylacetat, mit Darco gerührt, filtriert,
Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 5,02 g gelben Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 327,1.
-
Beispiel 157
-
N-{4-[(3-Chlor-4-thiophenoxyphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-2-butinamid
-
314
mg (3,72 mmol) 2-Butinsäure
in 40 ml THF unter N2 gelöst. Auf
0° gekühlt und
409 μl (3,72
mmol) N-Methylmorpholin und 485 μl
(3,72 mmol) Isobutylchlorformat zugegeben und für 10 Minuten gerührt. Tropfenweise
eine Lösung
zugegeben, die hergestellt wurde durch Lösen von 1,00 g (2,48 mmol)
6-Amino-4-[(3-chlor-4-thiophenoxyphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2,0 ml heißem
DMF und Zugeben von 20 ml THF. Gemisch für 15 Minuten bei 0° und 25°C über Nacht
gerührt.
Um Umsetzung zur Vollendung zu treiben, 1,24 mmol des gemischten
Anhydrids (104 mg Säure,
136 μl NMM
und 161 μl
Isobutylchlorformat) in 15 ml THF zugegeben. Über Nacht gerührt. Lösungsmittel
gestrippt, in vacuo getrocknet. Aus Ethylacetat umkristallisiert,
in vacuo getrocknet, was 284 mg gelb orangen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 469,2, 471,2.
-
Beispiel 158
-
6-Amino-4-[(3-chlor-thiophenoxyphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 6,753 g (15,6 mmol) 4-[(3-Chlor-4-thiophenoxyphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
250 ml Ethanol und 17,66 g (78,0 mmol) SnCl2-Dihydrat
wurde unter N2 auf Rückfluss erhitzt. Hitze bei 2
Stunden entfernt, großes
Volumen Eiswasser zugegeben und mit Natriumbicarbonat basisch gemacht.
Für 2 Stunden
gerührt
und mit noch basischem Gemisch mit Chloroform extrahiert. Organische
Schicht mit Darco gerührt,
mit Natriumsulfat getrocknet, filtriert, Lösungsmittel gestrippt und in
vacuo getrocknet, was 5,996 g gelb-braunen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 403,1, 405,1.
-
Beispiel 159
-
4[(3-Chlor-thiophenoxyphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarboni
tril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
250 ml Ethanol und 6,07 g (25,6 mmol) 3-Chlor-4-thiophenoxyanilin wurde unter N2 auf Rückfluss
erhitzt. Hitze bei etwa 8 Stunden entfernt, mit gesättigtem
Natriumbicarbonat basisch gemacht, Lösungsmittel gestrippt und mit
Ethanol azeotropiert. Rückstand
mit Hexan aufgeschlämmt
und Feststoffe gesammelt. Mit Wasser gewaschen und in vacuo getrocknet.
Fast vollständig
in 400 ml Ethylacetat gelöst,
mit Darco gerührt
und filtriert. Lösungsmittel
gestrippt und in Hexan gesiedet, um das Letzte des überschüssigen Anilins
zu entfernen. In vacuo getrocknet, was 6,90 g roten Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 433,1, 435,1.
-
Beispiel 160
-
N-{3-Cyano-4-[(3-cyanophenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
729
mg (2,56 mmol) 6-Amino-4-[(3-cyanophenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2 ml heißem
DMF gelöst,
12 ml THF zugegeben und auf 0°C
unter N2 gekühlt. 392 μl (2,81 mmol) Triethylamin und
234 μl (2,81 mmol)
Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad nach 15 Minuten entfernt und Lösungsmittel
bei 2 Stunden gestrippt. Rückstand
mit Wasser gewaschen und Feststoffe gesammelt. Aus Ethylacetat umkristallisiert
und in vacuo getrocknet, was 318 mg gelben Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 340,1.
-
Beispiel 161
-
N-{3-Cyano-4-[(3-cyanophenyl)amino]-6-chinolinyl}-4-piperidino-2-butinamid
-
1,46
g (8,75 mmol) 4-Piperidino-2-butinsäure in 100 ml THF teilweise
gelöst
und unter N2 auf 0°C gekühlt. 1,16 ml (10,5 mmol) N-Methylmorpholin
und 911 μl
(7,00 mmol) Isobutylchlorformat zugegeben und für 30 Minuten gerührt. Eine
Lösung
aus 1,00 g (3,50 mmol) 6-Amino-4-[(3-cyanophenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 8 ml Pyridin zugegeben. Bei 3,5 Stunden auf Eisbad gegossen und
mit gesättigtem
Natriumbicarbonat basisch gemacht. Mit Ethylacetat extrahiert, organische
Schichten mit Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und Lösungsmittel
zu einem kleinen Volumen reduziert. Verbindung auf eine Säule aus
Silicagel geladen und mit 7% Methanol/Ethylacetat eluiert. Lösungsmittel
von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 1,008 g von weiß abweichenden
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): 435,0.
-
Beispiel 162
-
6-Amino-4-[(3-cyanophenyl)-amino]-3-chinolincarbonitril
-
100
mg 10% Palladium-auf-Kohlenstoff zu einem Rundbodenkolben unter
N2 zugegeben und mit 50 ml Ethanol bedeckt.
1,00 g (3,17 mmol) 4-[(3-Cyanophenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 250 μl
(7,39 mmol) wasserfreies Hydrazin zugegeben und auf Rückfluss
erhitzt. Hitze bei 2 Stunden entfernt und durch Celite heiß filtriert.
Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 887 mg gelben Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 286,2.
-
Beispiel 163
-
4-[(3-Cyanophenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
200 ml Ethanol und 3,04 g (25,8 mmol) 3-Aminobenzonitril wurde auf
Rückfluss
erhitzt. Hitze bei 3,5 Stunden entfernt und mit gesättigtem Natriumbicarbonat
basisch gemacht. Lösungsmittel
gestrippt und luftgetrocknet. Rückstand
mit Hexan aufgeschlämmt
und Feststoffe gesammelt. Mit Wasser gewaschen und in vacuo getrocknet.
In einem großen
Volumen Ethylacetat gesiedet, Feststoffe gesammelt und in vacuo
getrocknet, was 5,15 g gelb braunen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): 316,0.
-
Beispiel 164
-
N-{3-Cyano-4-[(3-ethinylphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-butinamid
-
370
mg (4,40 mmol) 2-Butinsäure
in 20 ml THF unter N2 gelöst und auf
0°C gekühlt. 484 μl (4,40 mmol) N-Methylmorpholin
und 572 μl
(4,40 mmol) Isobutylchlorformat zugegeben und für 10 Minuten gerührt. Eine Lösung aus
500 mg (1,76 mmol) 6-Amino-4-[(3-ethinylphenyl)amino]-chinolin-3-carbonitril
in 1 ml DMF und 10 ml THF zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt
und über
Nacht bei 25°C
gerührt.
Lösungsmittel
gestrippt, Rückstand
mit Wasser aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und in vacuo getrocknet. In Ethylacetat gesiedet, Feststoffe
gesammelt und in vacuo getrocknet, was 494 mg gelben Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 350,9.
-
Beispiel 165
-
N-{3-Cyano-4-[(3-ethinylphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
1,00
g (3,52 mmol) 6-Amino-4-[(3-ethinylphenyl)amino)-3-chi nolincarbonitril
in 2 ml heißem
DMF gelöst,
12 ml THF zugegeben und unter N2 auf 0°C gekühlt. 539 μl (3,87 mmol)
Triethylamin und 322 μl
(3,87 mmol) Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt
und Lösungsmittel
bei 1,5 Stunden gestrippt. Rückstand
in Wasser aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und über
Nacht luftgetrocknet. Aus Ethylacetat umkristallisiert, in vacuo
getrocknet, was 302 mg orangen Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e):
339,1.
-
Beispiel 166
-
N-{3-Cyano-4-[(3-ethinylphenyl)amino]-6-chinolinyl}-4-piperidino-2-butinamid
-
1,03
g (6,16 mmol) 4-Piperidino-2-butinsäure in 70 ml THF teilweise
gelöst
und unter N2 auf 0° gekühlt. 812 μl (7,38 mmol) N-Methylmorpholin
und 640 μl
(4,92 mmol) Isobutylchlorformat zugegeben. Nach 0,5 Stunden Rühren eine
Lösung
aus 700 mg (2,46 mmol) 6-Amino-4-[(3-ethinylphenyl)amino)-3-chinolincarbonitril, gelöst in 5
ml Pyridin zugegeben. Bei 1 Stunde auf Eisbad gegossen und mit einer
gesättigten
Lösung
aus Natriumbicarbonat basisch gemacht. Mit Ethylacetat extrahiert,
organische Substanzen mit Natriumsulfat getrocknet, zu einem kleinen
Volumen reduziert und auf eine Säule
aus Silicagel geladen. Mit 8% Methanol in Ethylacetat eluiert. Lösungsmittel
von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 641 mg gelb-orangen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 434,2.
-
Beispiel 167
-
6-Amino-4-[(3-ethinylphenyl)amino)-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 2,00 g (6,36 mmol) 4-[(3-Ethinylphenyl)-amino]-6-nitro-3-chinolin-carbonitril,
100 ml Ethanol und 7,19 g (31,8 mmol) SnCl2-Dihydrat
wurde unter N2 auf Rückfluss erhitzt. Hitze bei
3,5 Stunden entfernt und Eiswasser zugegeben. Mit Natriumbicarbonat
basisch gemacht und für
2 Stunden gerührt.
Mit Chloroform extrahiert, organische Schicht mit Darco gerührt, mit
Natriumsulfat getrocknet, filtriert, Lösungsmittel gestrippt und in
vacuo getrocknet, was 1,737 g gelb-braunen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 285,2.
-
Beispiel 168
-
4-[(3-Ethinylphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
200 ml Ethanol und 3,82 g (32,6 mmol) 3-Ethinylanilin wurde unter
N2 auf Rückfluss
erhitzt. Hitze bei 3,5 Stun den entfernt und eine Lösung aus
gesättigtem
Natriumbicarbonat zugegeben bis basisch. Lösungsmittel gestrippt und mit
Ethanol azeotropiert. Rückstand
mit Hexan aufgeschlämmt
und Feststoffe gesammelt. Mit Wasser gewaschen und in vacuo getrocknet.
In Ethylacetat gelöst,
mit Darco gerührt,
filtriert, Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 4,544 g gelben Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 315,1.
-
Beispiel 169
-
N-{4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-4-piperidino-2-butinamid
-
1,23
g (7,37 mmol) 4-Piperidino-2-butinsäure in 40 ml THF teilweise
gelöst
und unter N2 auf 0°C gekühlt. 973 μl (8,4 mmol) N-Methylmorpholin
und 768 μl
(5,9 mmol) Isobutylchlorformat zugegeben. 10 Minuten gerührt und
eine Lösung
aus 1,00 g (2,95 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2 ml DMF und 10 ml THF zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt
und bei 5 Stunden 2,95 mmol mehr an gemischtem Anhydrid (0,493 g
Säure,
487 μl NMM
und 384 μl
Isobutylchlorformat) zugegeben, über
Nacht bei 25°C
gerührt.
Lösungsmittel
gestrippt, Rückstand
mit Wasser aufgeschlämmt
und Feststoffe gesammelt. In Ethylacetat gesiedet und gesammelt.
In 20% Methanol/Chloroform gelöst
und 5 g Silicagel überzogen.
Mit 20% Methanol/Ethylacetat blitzchromatographiert, Lösungsmittel
von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 122 mg braunen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 488,0, 489,9.
-
Beispiel 170
-
N-{4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinol}-4-dipropylamino-2-butinamid
-
1,28
g (7,0 mmol) 4-Dipropylamino-2-butinsäure in 100 ml THF teilweise
gelöst
und unter N2 auf 0°C gekühlt. 974 μl (8,85 mmol) N-Methylmorpholin,
768 μl (5,90
mmol) Isobutylchlorformat zugegeben und für 30 Minuten gerührt. Eine
Lösung
aus 1,00 g (2,95 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril in
8 ml Pyridin zugegeben. Bei zwei Stunden mit Eiswasser gelöscht und
mit Ethylacetat extrahiert. Organische Schicht mit Magnesiumsulfat
getrocknet, Lösungsmittel
zu einem kleinen Volumen reduziert und auf eine Säule aus
Silicagel geladen. Mit Ethylacetat eluiert, Lösungsmittel von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 764 mg gelben
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 504, 506,4.
-
Beispiel 171
-
N-{4-[(3-Bromphenyl)amino}-3-cyano-6-chinolinyl}-2-morpholin-4-ylmethyl-2-propenamid
-
1,26
g (7,37 mmol) 2-Morpholin-4-ylmethyl-2-propensäure, teilweise in 40 ml THF
gelöst
und unter N2 auf 0°C gekühlt. 810 μl (7,37 mmol) N-Methylmorpholin
und 950 μl
(7,37 mmol) Isobutylchlorformat zugegeben. Nach Rühren für 10 Minuten
eine Lösung
aus 1,00 g (2,95 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2,5 ml DMF und 20 ml THF zugegeben. Lösungsmittel bei 2 Stunden gestrippt, Rückstand
mit Wasser aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und in vacuo getrocknet. Aus Ethylacetat umkristallisiert
und in vacuo getrocknet, was 334 mg gelb-orangen Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 492, 494,3.
-
Beispiel 172
-
N-{4-[(3-Brom-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-4-dimethylamino-2-butenamid
-
2,25
mmol 5-Brom-but-2-enoylchlorid hergestellt durch Mischen von 386 μl (2,25 mmol)
Trimethylsilyl-4-Brom-but-2-enoat, 10 ml Methylenchlorid, 294 μl (3,38 mmol)
Oxalylchlorid und 2 Tropfen DMF. Nachdem Perlen nachgelassen hatte,
Lösungsmittel
entfernt und in 10 ml THF gelöst.
Diese Lösung
wurde zu einem Gemisch aus 800 mg (2,25 mmol) 6-Amino-4-[(3-brom-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril,
50 ml THF und 392 μl
(2,25 mmol) N,N-Diisopropylethylamin zugegeben, unter N2 auf
0°C gekühlt. Bei
1 Stunde tropfenweise zu einer Lösung
aus 5,62 ml 2,0 M Dimethylamin in THF (11,2 mmol) bei –78°C zugegeben.
Trockeneisbad nach vollständiger
Zugabe entfernt. Nach 2 Stunden in eine kalte Lösung aus Natriumbicarbonat
gegossen, mit Ethylacetat extrahiert, organische Schicht mit Natriumsulfat
getrocknet und Lösungsmittel
zu einem kleinen Volumen reduziert. Auf eine Säule aus Silicagel geladen und
mit 50% Methanol/Ethylacetat eluiert. Lösungsmittel von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 386 mg gelben
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 467,9,
469,9.
-
Beispiel 173
-
N-{4-[(3-Brom-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-4-diethylamino-2-butenamid
-
2,25
mmol 5-Brom-but-2-enoylchlorid durch Mischen von 386 μl (2,25 mmol)
Trimethylsilyl-4-brom-but-2-enoat, 10 ml Methylen chlorid, 294 μl (3,38 mmol)
Oxalylchlorid und 2 Tropfen DMF hergestellt. Nachdem Perlen nachgelassen
hatte, Lösungsmittel
entfernt und in 10 ml THF gelöst.
Diese Lösung
wurde zu einem Gemisch aus 800 mg (2,25 mmol) 6-Amino-4-[(3-brom-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril, 50
ml THF, 3 ml DMF (versagte dabei, Amin zu lösen) und 392 μl (2,25 mmol)
N,N-Diisopropylethylamin zugegeben, unter N2 auf
0°C gekühlt. Eisbad
bei 20 Minuten entfernt. Bei 1 Stunde tropfenweise zu einer Lösung aus
1,2 ml (11,2 mmol) Diethylamin in 4,4 ml THF zugegeben, auf –78°C gekühlt. Trockeneisbad
nach vollständiger
Zugabe entfernt und für
3 Stunden gerührt.
In ein Gemisch aus Eis und gesättigtem
Natriumbicarbonat gegossen, mit Ethylacetat extrahiert, organische
Schicht mit Natriumsulfat getrocknet und Lösungsmittel zu einem kleinen
Volumen reduziert. Verbindung auf eine Säule aus Silicagel geladen,
mit 30% Methanol/Ethylacetat eluiert, Lösungsmittel von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 321 mg gelb-braunen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 496,0,
497,9.
-
Beispiel 174
-
N-{4-[(3-Brom-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-4-morpholino-2-butenamid
-
2,25
mmol 5-Brom-but-2-enoylchlorid durch Mischen von 386 μl (2,25 mmol)
Trimethylsilyl-4-brom-but-2-enoat, 10 ml Methylenchlorid, 294 μl (3,38 mmol)
Oxalylchlorid und 2 Tropfen DMF hergestellt. Nachdem Perlen nachgelassen
hatte, Lösungsmittel
entfernt und in 10 ml THF gelöst.
Diese Lösung
wurde zu einem Gemisch aus 800 mg (2,25 mmol) 6-Amino-4-[(3-brom-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril, 50
ml THF und 392 μl
(2,25 mmol) N,N-Diisopropylethylamin zugegeben, unter N2 auf
0°C gekühlt. Bei
1 Stunde das Gemisch tropfenweise zu einer Lösung aus 1 ml (11,2 mmol) Morpholin
in 4,5 ml THF zugegeben, auf 0°C
gekühlt.
Nach vollständiger
Zugabe das Eisbad entfernt und bei 2 Stunden auf ein Gemisch aus
Eis und gesättigtem
Natriumbicarbonat gegossen. Mit Ethylacetat extrahiert, organische
Schicht mit Natriumsulfat getrocknet und Lösungsmittel zu einem kleinen
Volumen reduziert. Auf eine Säule
aus Silicagel geladen, mit 12% Methanol/Ethylacetat eluiert, Lösungsmittel
von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 369 mg gelben
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 509,9,
511,9.
-
Beispiel 175
-
N-{4-[(3-Brom-4-fluorphenyl}amino]-3-cyano-7-methoxy-6-chinolinyl}-4-morpholino-2-butenamid
-
2,07
mmol 5-Brom-but-2-enoylchlorid durch Mischen von 363 μl (2,07 mmol)
Trimethylsilyl-4-brom-but-2-enoat, 8 ml Methylenchlorid, 270 μl (3,10 mmol)
Oxalylchlorid und 2 Tropfen DMF hergestellt. Lösungsmittel entfernt als Perlen
nachließ und
in 10 ml THF gelöst.
Die Säurechloridlösung wurde
zu einem Gemisch aus 800 mg (2,07 mmol) 6-Amino-4-[(3-brom-4-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-3-chinolincarbonitril, 50
ml THF und 721 μl
(4,14 mmol) N,N-Diisopropylethylamin zugegeben, unter N2 auf
0°C gekühlt. Bei
1,5 Stunden dieses Gemisch zu einer Lösung aus 900 μl (10,4 mmol)
Morpholin in 4,3 ml THF bei 0°C
zugegeben. Nach vollständiger
Zugabe auf 25°C
erwärmt
und bei 2 Stunden 900 μl
weiteres Morpholin zugegeben. Bei 3 Stunden auf ein Gemisch aus
Eis und gesättigtem
Natriumbicarbonat gegossen, mit Ethylacetat extrahiert, mit Natriumsulfat
getrocknet und Lösungsmittel
zu einem kleinen Volumen reduziert. Verbindung auf eine Säule aus
Silicagel geladen, mit 12% Methanol/Ethylacetat eluiert, Lösungsmittel
von gewünschten
Fraktionen gestrippt und in vacuo getrocknet, was 287 mg orange-braunen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 539,9,
541,9.
-
Beispiel 176
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-ethoxy-6-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 500 mg (1,90 mmol) 4-Chlor-7-ethoxy-6-methoxy-3-chinolincarbonitril,
20 ml Ethanol und 250 μl
(2,28 mmol) 3-Bromanilin wurde unter N2 auf
Rückfluss
erhitzt. Bei 3 Stunden 103 μl
(0,95 mmol) und 10 ml Ethanol zugegeben und über Nacht refluxiert. Hitze
entfernt und mit gesättigtem
Natriumbicarbonat basisch gemacht. Lösungsmittel gestrippt, Rückstand
mit Hexan aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und getrocknet. Mit Wasser gewaschen und in
vacuo getrocknet, was 554 mg gelbbraunen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 398, 399,8.
-
Beispiel 177
-
7-Ethoxy-4-[(3-hydroxy-4-methylphenyl)amino]-6-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 500 mg (1,90 mmol) 4-Chlor-7-ethoxy-6-methoxy-3-chinolincarbonitril,
30 ml Ethanol und 281 mg (2,28 mmol) 3-Hydroxy-4-methylanilin wurde
unter N2 über Nacht auf Rückfluss
erhitzt. Hitze entfernt und mit gesättigtem Natriumbicarbonat basisch
gemacht. Lösungsmittel
gestrippt und Rückstand
in Hexan aufgeschlämmt.
Feststoffe gesammelt, mit Wasser gewaschen und in vacuo getrocknet,
was 364 mg von weiß abweichenden
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 349,9.
-
Beispiel 178
-
4-Chlor-7-ethoxy-6-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
122
mg (0,50 mmol) 7-Ethoxy-1,4-dihydro-6-methoxy-4-oxo-3-chinolincarbonitril
und 2,0 ml Methylenchlorid unter N2 gemischt
und Temperatur nahe 25°C
gehalten. 218 μl
(2,5 mmol) Oxalylchlorid und 10 μl
(0,125 mmol) DMF zugegeben. Über
Nacht gerührt,
mit Chloroform verdünnt
und in gesättigtem
Natriumbicarbonat gerührt
bis basisch. Schichten getrennt und organische Substanzen mit Magnesiumsulfat
getrocknet, Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 117 mg gelbbraunen Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 262,8, 264,8.
-
Beispiel 179
-
7-Ethoxy-1,4-dihydro-6-methoxy-4-oxo-3-chinolincarbonitril
-
54,0
ml (135 mmol) n-Butyllithium zu 150 ml THF zugegeben und unter N2 bis –78°C gekühlt. Tropfenweise über 20 Minuten
7,05 ml (135 mmol) Acetonitril in 200 ml THF zugegeben. 15 Minuten
gerührt
und eine Lösung
aus 17,99 g (64,2 mmol) Methyl-4-ethoxy-5-methoxy-2-(dimethylaminomethylenamino)benzoat
in 150 ml THF tropfenweise über
20 Minuten zugegeben. Für
0,5 Stunden bei –78° C rühren gelassen.
11,0 ml (193 mmol) Essigsäure
zugegeben und allmählich
auf 25°C
erwärmt.
Nach 2,5 Stunden Lösungsmittel
gestrippt, Rückstand
mit Wasser aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und in vacuo getrocknet, was 13,025 g gelben Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 245,2.
-
Beispiel 180
-
Methyl-4-ethoxy-5-methoxy-2-(dimethylaminomethylenamino)benzoat
-
Ein
Gemisch aus 15,056 g (66,9 mmol) Methyl-2-amino-4-ethoxy-5-methoxybenzoat
und 14,1 ml (100 mmol) N,N-Dimethylformamiddimethylacetal wurde
unter N2 auf 100°C erhitzt. Bei 4,5 Stunden 4,7
ml (33,3 mmol) weiteres DMF/DMA zugegeben und Hitze bei 5 Stunden
entfernt. Lösungsmittel
gestrippt, mit Toluol azeotropiert und in vacuo getrocknet, was
18,211 g grau-braunen Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray
m/e): M + H = 281,3.
-
Beispiel 181
-
Methyl-2-amino-4-ethoxy-5-methoxybenzoat
-
Ein
Gemisch aus 24,110 g (94,5 mmol) Methyl-4-ethoxy-5-me thoxy-2-nitrobenzoat,
15,81 g (283 mmol) Eisenpulver, 25,28 g (472 mmol) Ammoniumchlorid,
135 ml Wasser und 350 ml Methanol wurde unter N2 auf
Rückfluss
erhitzt. Bei sowohl 3, als auch 5,5 Stunden die gleiche Menge Eisen
und Ammoniumchlorid zugegeben. Hitze bei 6,5 Stunden entfernt, Ethylacetat
und gesättigtes
Natriumbicarbonat zugegeben, durch Celite filtriert und Schichten
getrennt. Organische Schicht mit gesättigtem Natriumbicarbonat gewaschen,
mit Magnesiumsulfat getrocknet, Lösungsmittel gestrippt und in
vacuo getrocknet, was 17,594 g rosa Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 226,2.
-
Beispiel 182
-
Methyl-4-ethoxy-5-methoxy-2-nitrobenzoat
-
5,00
g (23,7 mmol) Methyl-4-ethoxy-3-methoxybenzoat in 25 ml Essigsäure unter
N2 gelöst
und 6,1 ml (95,1 mmol) 69% Salpetersäure tropfenweise über 30 Minuten
zugegeben. Für
1,5 Stunden auf 50°C
erhitzt und auf Eisbad gegossen. Mit Chloroform extrahiert, mit
verdünnter
Natriumhydroxidlösung
gewaschen und durch Magnesiumsulfat filtriert. Lösungsmittel gestrippt und in
vacuo getrocknet, was 5,268 von weiß abweichenden Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 255,8.
-
Beispiel 183
-
Methyl-4-ethoxy-3-methoxybenzoat
-
Ein
Gemisch aus 25,0 g (137 mmol) Methylvanillat, 38,87 g (274 mmol)
Kaliumcarbonat, 500 ml DMF und 16,5 ml (206 mmol) Ethyliodid wurde
unter N2 auf 100°C erhitzt. Bei 2,5 Stunden gekühlt und
Feststoffe entfernt. Lösungsmittel
gestrippt und aufgeteilt zwischen Wasser und Methylenchlorid. Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 25,85 g weißen Feststoff
ergab: Massenspektrum (EI m/e): M = 210,0.
-
Beispiel 184
-
N-[4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-dimethylamino-(Z)-2-butenamid
-
Ein
Gemisch aus 0,05 g (0,118 mmol) N-[4[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-dimethylamino-2-butinamid
und 6 mg Lindlar-Katalysator in 10 ml Methanol wurde bei Raumtemperatur über Nacht
hydriert. Das Gemisch wurde durch ein Kissen aus Celite filtriert.
Nachdem das Lösungsmittel
entfernt war, wurde der Rückstand
durch Dünnschichtchromatographie
gereinigt, eluiert mit 30% Methanol in Ethylacetat. Das Produkt
wurde getrocknet, um 0,018 g (36%) blassgelben Feststoff zu ergeben; HRMS
m/z 423, 1270 (M+).
-
Beispiel 185
-
N-[4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-methoxy-(Z)-2-butenamid
-
Ein
Gemisch aus 0,05 g (0,118 mmol) N-[4[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-methoxy-2-butinamid
und 6 mg Lindlar-Katalysator in 15 ml Methanol wurde bei Raumtemperatur
für 5,5
Std. hydriert. Das Gemisch wurde durch ein Kissen aus Celite filtriert.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt, um 0,05 g (99,7%) gelben Feststoff zu ergeben; HRMS
m/z 410,0928 (M+).
-
Beispiel 186
-
4-[[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-amino]-2-methylen-4-oxo-butansäure
-
Itaconsäure-anhydrid
(0,14 g, 1,25 mmol) wurde portionsweise zu einer Lösung aus
0,1 g (0,30 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2 ml Ethylacetat unter N2zugegeben. Nach
Rühren bei
Raumtemperatur über
Nacht wurde die Umsetzungslösung
in Eiswasser und Hexan zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit
Wasser, Ether und Hexan gewaschen und in vacuo getrocknet, um 0,09
g (68%) gelblich-braunen Feststoff zu ergeben; ESMS m/z 451,2 (M
+ H+).
-
Beispiel 187
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-diethylamino-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,261 g, 1,91 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-Diethylamino-2-butinsäure
(0,456 g, 2,94 mmol) und N-Methylmorpholin (0,294 g, 2,94 mmol)
in 50 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 0,5 g (1,47 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 3 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 2 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Dünnschichtchromatographie
gereinigt, eluiert mit 15% Methanol in Ethylacetat. Das Produkt
wurde gesammelt und in vacuo getrocknet, um 0,2 g (28,5%) blassgrünlich-gelben
Feststoff zu ergeben; ESMS m/z 476,2, 478,2 (M + H+);
Fp. 133–135°C.
-
Beispiel 188
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-(N-ethylpiperazino)-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,785 g, 5,75 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-(N-Ethylpiperazino)-2-butinsäure
(1,75 g, 8,85 mmol) und N-Methyl-morpholin (1,3453 g, 13,3 mmol)
in 50 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 1,5 g (4,42 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 10 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 2 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Blitzsäulenchromatographie gereinigt.
Die Produktfraktionen wurden gesammelt und in vacuo getrocknet,
um 1,07 g (46%) hellbraunen Feststoff zu ergeben; ESMS m/z 517,1,
519,1 (M + H+); Fp. 161°C (zerf.).
-
Beispiel 189
-
N-(4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-diethylamino-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,061 q, 0,448 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-Diethylamino-2-butinsäure
(0,104 g, 0,672 mmol) und N-Methyl-morpholin (0,068 g, 0,672 mmol)
in 10 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 0,1 g (0,32 mmol) 6-Amino-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)-amino]-3-chinolincarbonitril
in 1,5 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 1,5 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Dünnschichtchromatographie
gereinigt, eluiert mit 15% Methanol in Ethylacetat. Das Produkt
wurde gesammelt und in vacuo getrocknet, um 0,046 g (32%) hellbraunen
Feststoff zu ergeben; ESMS m/z 450,2, (M + H+);
Fp. 117–120°C.
-
Beispiel 190
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-(N-methylpiperazino)-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,785 g, 5,75 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-(N-Methylpiperazino)-2-butinsäure
(1,65 g, 8,85 mmol) und N-Methyl-morpholin (1,36 g, 13,3 mmol) in
10 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 1,5 g (4,42 mmol) 6-Amino-4-[(3-brom phenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 10 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 2 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Dünnschichtchromatographie
gereinigt, eluiert mit 15% Methanol in Ethylacetat. Das Produkt
wurde gesammelt und in vacuo getrocknet, um 0,37 (16%) gelben Feststoff
zu ergeben; ESMS m/z 503, 505, (M + H+);
Fp. 190°C
(zerf.).
-
Beispiel 191
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-(N-isopropyl-N-methylamino)-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,785 g, 5,75 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-(N-Isopropyl-N-methylamino}-2-butinsäure (1,4 g, 8,84 mmol) und
N-Methylmorpholin (0,94 g, 9,3 mmol) in 80 ml Tetrahydrofuran unter
N2 zugegeben. Nach Rühren für 30 Min. wurde eine Lösung aus
1,5 g (4,42 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)-amino]-3-chinolincarbonitril
in 15 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 2 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Blitzsäulenchromatographie gereinigt.
Die Produktfraktionen wurden gesammelt und in vacuo getrocknet,
um 0,65 (31%) rötlich-braunen
Feststoff zu ergeben; ESMS m/z 476,0, 478,0 (M + H+);
Fp. 124–126°C.
-
Beispiel 192
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-diisopropylamino-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,785 g, 5,75 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-Diisopropylamino-2-butinsäure
(1,65 g, 8,85 mmol) und N-Methyl-morpholin (0,94 g, 9,3 mmol) in
100 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 1,5 g (4,42 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 15 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 2 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Blitzsäulenchromatographie gereinigt.
Die Produktfraktionen wur den gesammelt und in vacuo getrocknet,
um 1,08 (48%) hellbraunen Feststoff zu ergeben; ESMS m/z 504,1,
506,1 (M + H+); Fp. 130°C (zerf.).
-
Beispiel 193
-
N-[4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-dimethylamino-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,85 g, 6,2 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-Dimethylamino-2-butinsäure
(1,85 g, 14,4 mmol) und N-Methylmorpholin (1,5 g, 14,8 mmol) in
100 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 1,5 g (4,79 mmol) 6-Amino-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 15 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 2 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Blitzsäulenchromatographie gereinigt.
Die Produktfraktionen wurden gesammelt und in vacuo getrocknet,
um 0,47 (23%) rötlichbraunen
Feststoff zu ergeben; ESMS m/z 422,0 (M + H+);
Fp. 225°C
(zerf.).
-
Beispiel 194
-
N-[4-[-(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-methoxy-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,85 g, 6,2 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-Methoxy-2-butinsäure
(1,1 g, 9,6 mmol) und N-Methylmorpholin (1,02 g, 10 mmol) in 100
ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben. Nach
Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 1,5 g (4,79 mmol) 6-Amino-4-[(3-chlor-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 15 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 3 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Blitzsäulenchromatographie gereinigt.
Die Produktfraktionen wurden gesammelt und in vacuo getrocknet,
um 0,73 (37%) hellgelblich-braunen Feststoff zu ergeben; ESMS m/z
409 (M + H+); Fp. 170–171).
-
Beispiel 195
-
4-[(3-Brom-4-fluorphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 3,8 g (16,33 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 3,7 g (20 mmol) 3-Brom-4-fluoranilin in 200 ml Ethanol wurde
für 3 Std.
refluxiert. Nachdem das Lösungsmittel
entfernt war, wurde der Rückstand
in Ethylacetat gelöst
und mit Natriumbicarbonat gewaschen. Das Produkt wurde als ein blassgelber
Feststoff gesammelt, 6,5 g (71%); ESMS m/z 387,3, 389,2, Fp. 269–270°C (zerf.).
-
Beispiel 196
-
6-Amino-4-[(3-brom-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 8 g (20,67 mmol) 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl) amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
4 g (72,35 mmol) Eisenstaub und 8,9 g (165,36 mmol) Ammoniumchlorid
in 240 ml Methanol und Wasser (Verhältnis 2:1) wurde für 4 Std.
refluxiert. Das Gemisch wurde heiß filtriert und mit Methanol
und Wasser gewaschen. Das Produkt fällte bei Kühlen aus dem Filtrat aus. Der
Feststoff wurde gesammelt und in vacuo getrocknet, um 5,8 g (79%)
gelblich-braunen Feststoff zu ergeben; ESMS m/z 356,8, 358,8; Fp.
210–212°C.
-
Beispiel 197
-
N-[4-[(3-Brom-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-dimethylamino-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,373 g, 2,73 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-Dimethylamino-2-butinsäure
(0,8 g, 6,3 mmol) und N-Methylmorpholin (0,658 g, 6,5 mmol) in 80
ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben. Nach
Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 10,65 g (2,1 mmol) 6-Amino-4-[(3-brom-4-fluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 10 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 2,5 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Blitzsäulenchromatographie gereinigt.
Die Produktfraktionen wurden gesammelt und in vacuo getrocknet,
um 0,33 (33%) gelben Feststoff zu ergeben; ESMS m/z 465,9, 467,9
(M + H+); Fp. 228–231°C.
-
Beispiel 198
-
4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenyl-amino)-3-cyano-7-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einem Gemisch aus 1,9 g (5,1 mmol) 4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-methoxy-6-amino-3-chinolincarbonitril
und 5,3 ml (31 mmol) Hunig-Base in 110 ml trockenem THF bei 0°C wurde tropfenweise
unter Rühren eine
THF Lösung
zugegeben, enthaltend 5,7 g (31 mmol) 4-Bromcrotonylchlorid. Das
Gemisch wurde für
zusätzliche 0,5
Stunden nach Zugabe gerührt.
100 ml gesättigte
Natriumchloridlösung
wurde zum Umsetzungsgemisch zugegeben, dann wurde es mit Ethylacetat
extrahiert. Die Ethylacetatlösung
wurde über
Natriumsulfat getrocknet und wurde dann zu 40 ml Dimethylaminlösung (2,0
M in THF) bei 0°C
tropfenweise zugegeben. Die Lösung
wurde für
zusätzliche
0,5 Stunden gerührt.
Das Gemisch wurde in verdünnte
Natriumbicarbonatlösung gegossen.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Natriumsulfat getrocknet.
Chromatographie ergab 1,4 g beigen Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 480,0 und 481,9.
-
Beispiel 199
-
4-Diethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenyl-amino)-3-cyano-7-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einem Gemisch aus 0,5 g (1,36 mmol) 4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-methoxy-6-amino-3-chinolincarbonitril
und 0,48 ml (2,7 mmol) Hunig-Base in 50 ml trockenem THF bei 0°C wurde tropfenweise
unter Rühren eine
THF-Lösung
zugegeben, enthaltend 0,50 g (2,7 mmol) 4-Bromcrotonylchlorid. Das
Gemisch wurde für
zusätzliche
0,5 Stunden nach der Zugabe gerührt
und wurde dann tropfenweise zu einer Lösung aus 4,2 ml (40,8 mmol)
Diethylamin in 50 ml THF bei 0°C
zugegeben. Die Lösung
wurde für
zusätzliche
0,5 Stunden gerührt. Das
Gemisch wurde in verdünnte
Natriumbicarbonatlösung
gegossen. Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Natriumsulfat
getrocknet. Chromatographie ergab 0,2 g weißen Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e); M + H 508,1 und 510,8.
-
Beispiel 200
-
4-Morpholin-4-yl-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-7-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einem Gemisch aus 0,69 g (1,87 mmol) 4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-methoxy-6-amino-3-chinolincarbonitril
und 0,98 ml (5,6 mmol) Hunig-Base in 50 ml trockenem THF bei 0°C wurde tropfenweise
unter Rühren
eine THF-Lösung
zugegeben, enthaltend 0,86 g (5 mmol) 4-Bromcrotonylchlorid. Das
Gemisch wurde für zusätzliche
0,5 Stunden gerührt
und wurde dann tropfenweise zu einer Lösung aus 4,89 ml (56 mmol)
Morpholin in 50 ml THF bei 0°C
zugegeben. Die Lösung
wurde für
zusätzliche
0,5 Stunden gerührt
und dann wurde das Gemisch in verdünnte Natriumbicarbonatlösung gegossen.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Natriumsulfat getrocknet.
Der Rückstand
wurde chromatographiert, um 0,38 g grauen Feststoff zu ergeben:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 521,9 und 523,8.
-
Beispiel 201
-
4-(3-Chlor-4-fluor-phenylamino)-7-methoxy-6-nitro-chinoline-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4,4 g (16,7 mmol) 4-Chlor-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 2,67 g (18,3 mmol) 3-Chlor-4-fluor-anilin in 110 ml Methoxyethanol
wurde unter Stickstoff für
4 Stunden refluxiert. Das Umsetzungsgemisch wurde mit Ethylacetat
verdünnt
und mit Natriumbicarbonatlösung
und Natriumchloridlösung gewaschen.
Die organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet und dann wurde das Lösungsmittel unter Vakuum entfernt.
Der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit einem Gemisch aus
Ethylacetat und Methanol, um 3 g gelben Feststoff zu ergeben: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): 372,9.
-
Beispiel 202
-
6-Amino-4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-7-methoxy-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4,88 g (13 mmol) 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril,
5,2 g (97,5 mmol) Ammoniumchlorid und 3,3 g (58,5 mmol) Eisen wurde
bei Rückfluss
in 60 ml Wasser und 60 ml Methanol für 4,5 Stunden gerührt. Das
Gemisch wurde mit 500 ml heißem
Ethylacetat verdünnt
und das heiße
Gemisch wurde filtriert. Die Filtration wurde mit gesättigter
Natriumchloridlösung
gewaschen und dann wurde die organische Schicht über Natriumsulfat getrocknet.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit einem Gemisch
aus Ethylacetat und Methanol, um 3,38 g gelben Feststoff zu ergeben:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 343,4.
-
Beispiel 203
-
4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einem Gemisch aus 1,08 g (3,1 mmol) 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-6-amino-chinolin-3-carbonitril
und 1,7 ml (9,7 mmol) Hunig-Base in 30 ml trockenem THF bei 0°C wurde unter
Rühren
tropfenweise eine THF-Lösung
zugegeben, enthaltend 1,99 g (9,3 mmol) 4-Bromcrotonylchlorid. Das
Gemisch wurde für
zusätzliche
0,5 Stunden bei 0°C
unter Stickstoff gerührt.
50 ml gesättigte
Natriumchloridlösung
wurden in das Umsetzungsgemisch eingeführt, dann wurde es mit Ethylacetat
extrahiert. Die Ethylacetatlösung wurde
abgetrennt und über
Natriumsulfat getrocknet und dann wurde sie zu 31 ml Dimethylaminlösung (2,0
M in THF) bei 0°C
tropfenweise zugegeben. Nach Zugabe wurde die Lösung für eine weitere Stunde bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Gemisch wurde in verdünnte
Natriumbicarbonatlösung
gegossen. Die organische Schicht wurde abgetrennt und der Rückstand
wurde chromatographiert, um 0,86 Gramm weißen Feststoff zu ergeben: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e).
-
Beispiel 204
-
4-Diethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einem Gemisch aus 1,1 g (3,2 mmol) 4-[3-Chlor-4-fluorphenylamino]-7-methoxy-6-amino-3-chinolincarbonitril
und 2,24 ml (12,8 mmol) Hunig-Base in 40 ml trockenem THF bei 0°C wurde unter
Rühren
tropfenweise eine THF-Lösung
zugegeben, enthaltend 2,34 g (12,8 mmol) 4-Bromcrotonylchlorid.
Das Gemisch wurde für
zusätzliche
0,5 Stunden bei 0°C
gerührt.
50 ml gesättigte
Natriumchloridlösung
wurden zum Umsetzungsgemisch zugegeben und dann wurde es mit Ethylacetat
extrahiert. Die Ethylacetatlösung
wurde über
Natriumsulfat getrocknet und zu einer Lösung aus 6,6 ml (64 mmol) Diethylamin
in 5 ml THF bei 0°C
tropfenweise zugegeben. Die Lösung
wurde für
eine zusätzliche
Stunde bei 0°C
gerührt.
Das Gemisch wurde in verdünnte Natriumbicarbonatlösung gegossen.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und über Natriumsulfat getrocknet.
Der Rückstand
wurde chromatographiert, gefolgt von Umkristallisation, um 0,62
Gramm weißen
Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H
482,0.
-
Beispiel 205
-
4-Morpholin-4-yl-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einem Gemisch aus 1,2 g (3,5 mmol) 4-[(3-Chlor-4-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-6-amino-chinolin-3-carbonitril
und 2,44 ml (14 mmol) Hunig-Base in 50 ml trockenem THF bei 0°C wurde unter
Rühren
tropfenweise eine THF-Lösung
zugegeben, enthaltend 2,57 g (14 mmol) 4-Bromcrotonylchlorid. Das
Gemisch wurde für
eine zusätzliche
Stunde bei 0°C
gerührt.
50 ml gesättigte
Natriumchloridlösung
wurden zum Umsetzungsgemisch zugegeben, dann wurde es mit Ethylacetat
extrahiert. Die Ethylacetatlösung
wurde über
Natriumsulfat getrocknet und wurde dann zu einer Lösung aus 4,58
ml (52,5 mmol) Morpholin in 5 ml THF bei 0°C tropfenweise zugegeben. Die
Lösung
wurde über
Nacht bei 0°C
gerührt.
Das Gemisch wurde in verdünnte
Natriumbicarbonatlösung
gegossen. Die organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet.
Chromatographie ergab 0,83 Gramm von weiß abweichenden Feststoff: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 496,0.
-
Beispiel 206
-
4-(3-Brom-4-fluor-phenylamino)-7-methoxy-6-nitrochinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 3,52 g (9,7 mmol) 4-Chlor-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 2,0 g (10,7 mmol) 3-Brom-4-fluor-anilin in 150 ml Methoxyethanol
wurde unter Stickstoff für
5,5 Stunden refluxiert. Das Umsetzungsgemisch wurde mit Ethylacetat
verdünnt
und mit Natriumbicarbonatlösung
und Natriumchloridlösung
gewaschen. Die organische Schicht wurde mit Natriumsulfat getrocknet
und dann wurde das Lösungsmittel
unter Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit einem Gemisch
aus Ethylacetat und Methanol, um 3 g gelben Feststoff zu ergeben:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e): 416,8 und 418,8.
-
Beispiel 207
-
6-Amino-4-(3-brom-4-fluor-phenylamino)-7-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 2,9 g (6,95 mmol) 4-[(3-Brom-4-fluorphenyl)-amino]-7-methoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril,
6,5 g (121,6 mmol) Ammoniumchlorid und 4,05 g (73 mmol) Eisen in
50 ml Wasser und 50 ml Methanol für 6 Stunden. Das Gemisch wurde
mit heißem
Ethylacetat verdünnt
und das heiße
Gemisch wurde filtriert. Die Filtration wurde mit gesättigter
Natriumchloridlösung
gewaschen, dann wurde die organische Schicht über Natriumsulfat getrocknet.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit einem Gemisch
aus Ethylacetat und Methanol, um 2,11 g hellgelben Feststoff zu
ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 386,7 und 388,8.
-
Beispiel 208
-
4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-brom-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einem Gemisch aus 0,77 g (1,98 mmol) 4-(3-Brom-4-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-6-amino-chinolin-3-carbonitril
und 3,5 ml (20 mmol) Hunig-Base in 35 ml trockenem THF bei 0°C wurde unter
Rühren
tropfenweise eine THF-Lösung
zugegeben, enthaltend 2,2 g (12 mmol) 4-Bromcrotonylchlorid. Das
Gemisch wurde für
zusätzliche
30 Minuten bei 0°C
gerührt.
50 ml gesättigte
Natriumchloridlösung
wurden zum Umsetzungsgemisch zugegeben, dann wurde es mit Ethylacetat
extrahiert. Die Ethylacetatlösung
wurde über
Natriumsulfat getrocknet und wurde dann zu 15 ml Dimethylamin (2,0
M in THF) bei 0°C
tropfenweise zugegeben. Die Lösung
wurde für
eine zusätzliche
Stunde bei Raumtemperatur gerührt.
Das Gemisch wurde in verdünnte Natriumbicarbonatlösung gegossen.
Die organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel wurde unter Vakuum
entfernt. Der Rückstand
wurde chromatographiert, was 0,55 g beigen Feststoff ergab- Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 498,0 und 500,0.
-
Beispiel 209
-
4-Diethylamino-but-2-ensäure-4-(3-Brom-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einem Gemisch aus 0,77 g (1,98 mmol) 4-[(3-Brom-4-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-6-amino-chinolin-3-carbonitril
und 3,5 ml (20 mmol) Hunig-Base in 35 ml trockenem THF bei 0°C wurde unter
Rühren
tropfenweise eine THF-Lösung
zugegeben, enthaltend 2,2 g (12 mmol) 4-Bromcrotonylchlorid. Das
Gemisch wurde für
zusätzliche
30 Minuten bei 0°C
gerührt.
50 ml gesättigte
NaCl-Lösung
wurden zum Umsetzungsgemisch zugegeben, dann wurde es mit Ethylacetat
extrahiert. Die Ethylacetatlösung
wurde über
Natriumsulfat getrocknet und wurde dann zu einer Lösung aus
3,1 ml (30 mmol) Diethylamin in 5 ml THF bei 0°C tropfenweise zugegeben. Die
Lösung
wurde für
eine zusätzliche
Stunde bei 0°C
und 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Das Gemisch wurde in verdünnte Natriumbicarbonatlösung gegossen.
Die organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet und Lösungsmittel
wurde unter Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde chromatographiert,
um 0,4 g von weiß abweichenden
Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 525,9
und 527,9.
-
Beispiel 210
-
7-Ethoxy-4-hydroxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 10 g (73 mmol) 3-Ethoxyanilin und 12,3 g (73 mmol) Ethyl(ethoxymethylen)cyanoacetat
wurde in 90 ml Dowther bei 140°C
für 7 Stunden
erhitzt. Zu diesem Gemisch wurden 250 ml Dowtherm zugegeben. Die
Lösung
wurde unter Stickstoff für
12 Stunden mit periodischem Ausdestillieren des eliminierten Ethanols
gerührt
und refluxiert. Das Gemisch wurde auf Raumtempera tur gekühlt und
der Feststoff wurde gesammelt und mit Hexan gewaschen. Der rohe
Feststoff wurde mit siedendem Ethanol behandelt und dann filtriert,
um 9,86 g braunen Feststoff zu ergeben; Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 214,7.
-
Beispiel 211
-
7-Ethoxy-4-hydroxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
Zu
einer Suspension aus 5 g (23 mmol) 7-Ethoxy-4-hydroxy-chinolin-3-carbonitril
in 75 ml Trifluoressigsäureanhydrid
wurden 5,5 g (69 mmol) Ammoniumnitrat über einen Zeitraum von 6 Stunden
bei Raumtemperatur zugegeben. Überschüssiges Anhydrid
wurde bei verringertem Druck bei 45°C entfernt. Der Rückstand wurde
mit 300 ml Wasser gerührt.
Der Feststoff wurde gesammelt und mit siedendem Ethanol behandelt,
um 3,68 g zinnernen Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) M + H 259,8.
-
Beispiel 212
-
4-Chlor-7-ethoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 3,45 g (13 mmol) 7-Ethoxy-4-hydroxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril,
5,55 g (26 mmol) Phosphorpentachlorid und 10 ml Phosphoroxychlorid
wurde für
3 Stunden refluxiert. Das Gemisch wurde mit Hexan verdünnt und
der Feststoff wurde gesammelt. Der Feststoff wurde in 500 ml Ethylacetat
gelöst
und mit kalter verdünnter
Natriumhydroxidlösung
gewaschen. Die Lösung
wurde über
Magnesiumsulfat getrocknet und durch ein Kissen aus Silicagel filtriert.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt, was 2,1 g beigen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e) M + H 277,7.
-
Beispiel 213
-
4-(3-Brom-phenylamino)-7-ethoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 2,1 g (7,6 mmol) 4-Chlor-7-ethoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 0,91 ml (8,3 mmol) 3-Bromanilin in 100 ml Ethanol wurde unter
Stickstoff für
4,5 Stunden refluxiert. Das Umsetzungsgemisch wurde in verdünnte Natriumbicarbonatlösung gegossen.
Ethanol wurde unter Vakuum entfernt. Das Gemisch wurde mit Ethylacetat
verdünnt
und die organische Schicht wurde abgetrennt und über Natriumsulfat getrocknet.
Die Lösung
wurde konzentriert und Feststoff wurde gesammelt und dann mit Hexan
gewaschen. Nach Trocknen wurden 2,6 g gelber Feststoff erhalten:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 412,8 und 414,9.
-
Beispiel 214
-
6-Amino-4-(3-Brom-phenylamino)-7-ethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 2,5 g (6 mmol) 4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-ethoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril,
2,4 g (45 mmol) Ammoniumchlorid und 1,5 g (27 mmol) Eisen wurde
bei Rückfluss
in 40 ml Wasser und 40 ml Methanol für 4 Stunden gerührt. Das
Gemisch wurde mit 500 ml heißem
Ethylacetat verdünnt
und das heiße
Gemisch wurde filtriert. Die Filtration wurde mit gesättigter
Natriumchloridlösung
gewaschen und dann wurde die organische Schicht über Natriumsulfat getrocknet.
Die Lösung
wurde konzentriert und 1,5 beiger Feststoff wurden gesammelt; Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 382,8 und 384,8.
-
Beispiel 215
-
4-Brom-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einem Gemisch aus 1,34 g (3,5 mmol) 4-[3-Brom-phenyl)amino]-7-ethoxy-6-amino-3-chinolincarbonitril
und 3,66 ml (21 mmol) Hunig-Base in 80 ml trockenem THF bei 0°C wurde tropfenweise
unter Rühren eine
THF-Lösung
zugegeben, enthaltend 3,85 g (21 mmol) 4-Bromcrotonylchlorid. Das
Gemisch wurde für
zusätzliche
30 Minuten bei 0°C
gerührt.
50 ml gesättigte
Natriumchloridlösung
wurde zum Umsetzungsgemisch zugegeben, dann wurde es mit Ethylacetat
extrahiert. Die Ethylacetatlösung
wurde über
Natriumsulfat getrocknet und dann wurde das Trockenmittel abfiltriert.
Diese Lösung
wurde ohne weitere Kennzeichnung verwendet.
-
Beispiel 216
-
4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenyl-amino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Eine
Ein-Drittel-Portion der Lösung
von Beispiel 18 wurde tropfenweise zu 8,75 ml (17,5 mmol) Dimethylamin
bei 0°C
zugegeben. Das Gemisch wurde für
zusätzliche
30 Minuten bei 0°C
gerührt.
Das Gemisch wurde mit Natriumbicarbonatlösung verdünnt und dann wurde die organische
Schicht abgetrennt und getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter Vakuum
entfernt und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit einem Gemisch
aus Ethylacetat und Methanol, was 0,32 g beigen Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H, 494,0 und 496,0.
-
Beispiel 217
-
4-Diethylamino-but-2-ensäure-4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Eine
Ein-Drittel-Portion der Lösung
von Beispiel 18 wurde tropfenweise zu einer Lösung aus 1,81 ml (17,5 mmol)
Diethylamin in 5 ml THF bei 0°C
zugegeben. Das Gemisch wurde für
zusätzliche
30 Minuten bei 0°C
gerührt.
Das Gemisch wurde mit Natriumbicarbonatlösung verdünnt und dann wurde die organische Schicht
abgetrennt und getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde unter Vakuum entfernt und der Rückstand wurde an Silicagel
chromatographiert, eluierend mit einem Gemisch aus Ethylacetat und
Methanol, was 0,22 g beigen Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) M + H, 522,0 und 524,0.
-
Beispiel 218
-
4-Morpholin-4-yl-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Eine
Ein-Drittel-Portion der Lösung
von Beispiel 18 wurde tropfenweise zu einer Lösung aus 1,57 ml (18 mmol)
Morpholin in 5 ml THF bei 0°C
zugegeben. Das Gemisch wurde für
zusätzliche
30 Minuten bei 0°C gerührt. Das
Gemisch wurde mit Natriumbicarbonatlösung verdünnt und dann wurde die organische
Schicht abgetrennt und getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter Vakuum
entfernt und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit einem Gemisch
aus Ethylacetat und Methanol, was 0,37 g weißen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e) M + H, 535,9 und 538,0.
-
Beispiel 219
-
8-Methoxy-4-hydroxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 12,6 g (75 mmol) 2-Methoxy-4-nitroanilin und 12,7 g
(75 mmol) Ethyl(ethoxymethylen)cyanoacetat wurde in 100 ml Dowther
bei 120°C
für über Nacht
und 180°C
für 20
Stunden erhitzt. Zu diesem Gemisch wurden 300 ml Dowther zugegeben.
Die Lösung
wurde unter Stickstoff für
12 Stunden mit periodischem Ausdestillieren des eliminierten Ethanols
gerührt
und refluxiert. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur gekühlt und
der Feststoff wurde gesammelt und mit Hexan gewaschen. Der rohe
Feststoff wurde mit siedendem Ethanol behandelt und dann filtriert,
um 12 g braunen Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 245,8.
-
Beispiel 220
-
4-Chlor-8-methoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4 g (16 mmol) 8-Methoxy-4-hydroxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril,
6,66 g (32 mmol) Phosphorpentachlorid und 15 ml Phosphoroxychlorid
wurde für
2,5 Stunden refluxiert. Das Gemisch wurde mit Hexan verdünnt und
der Feststoff wurde ge sammelt. Der Feststoff wurde in 500 ml Ethylacetat
gelöst
und mit kalter verdünnter
Natriumhydroxidlösung
gewaschen. Die Lösung
wurde über
Magnesiumsulfat getrocknet und durch ein Kissen aus Silicagel filtriert.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt, was 2,05 g gelbbraunen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e) M + H 263,7.
-
Beispiel 221
-
6-Nitro-4-(3-brom-phenylamino)-8-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 1,9 g (7,6 mmol) 4-Chlor-8-methoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
und 0,86 ml (8,3 mmol) 3-Bromanilin in 95 ml Ethanol wurde unter
Stickstoff für
5 Stunden refluxiert. Das Umsetzungsgemisch wurde in verdünnte Natriumbicarbonatlösung gegossen.
Ethanol wurde unter Vakuum entfernt. Das Gemisch wurde mit Ethylacetat
verdünnt
und die organische Schicht wurde abgetrennt und über Natriumchlorid getrocknet.
Die Lösung
wurde konzentriert und Feststoff wurde gesammelt und dann mit Hexan
gewaschen. Nach Trocknen wurden 2,3 g gelber Feststoff erhalten:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 398,8 und 400,8.
-
Beispiel 222
-
6-Amino-4-(3-brom-phenylamino)-8-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 2,15 g (5 mmol) 4-[(3-Bromphenyl)amino]-8-methoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril, 1,95
g (37,5 mmol) Ammoniumchlorid und 1,26 g (22,5 mmol) Eisen wurde
bei Rückfluss
in 40 ml Wasser und 40 ml Methanol für 3 Stunden gerührt. Das
Gemisch wurde mit 500 ml heißem
Ethylacetat verdünnt
und das heiße
Gemisch wurde filtriert. Die Filtration wurde mit gesättigter
Natriumchloridlösung
gewaschen und dann wurde die organische Schicht über Natriumsulfat getrocknet.
Die Lösung
wurde konzentriert und 0,43 dunkelgelber Feststoff wurden gesammelt:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 368,9 und 370,9.
-
Beispiel 223
-
4-Brom-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-3-cyano-8-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Zu
einem Gemisch aus 1,05 g (2,8 mmol) 4-[3-Brom-phenyl)amino]-8-methoxy-6-amino-3-chinolincarbonitril
und 3,9 ml (22,4 mmol) Hunig-Base in 50 ml trockenem THF bei 0°C wurde unter
Rühren
tropfenweise eine THF-Lösung
zugegeben, enthaltend 4,11 g (22,4 mmol) 4-Brom-crotonylchlorid.
Das Gemisch wurde für 1
zusätzliche
Stunde bei 0°C
gerührt.
50 ml gesättigte
Natriumchloridlösung
wurde zum Umsetzungsgemisch zugegeben, dann wurde es mit Ethylacetat
extrahiert. Die Ethylacetatlösung
wurde über
Natriumsulfat getrocknet und dann wurde das Trockenmittel abfiltriert.
Diese Lösung
wurde ohne weitere Kennzeichnung verwendet.
-
Beispiel 224
-
4-Dimethylamino-but-2-ensäure-4-(3-brom-phenyl-amino)-3-cyano-8-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Eine
Ein-Drittel-Portion der Lösung
von Beispiel 26 wurde tropfenweise zu einer Lösung aus 7 ml (14 mmol) Dimethylamin
(2,0 M in THF) bei 0°C
zugegeben. Das Gemisch wurde für
zusätzliche
30 Minuten bei 0°C
gerührt.
Das Gemisch wurde mit Natriumbicarbonatlösung verdünnt und dann wurde die organische Schicht
abgetrennt und getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde unter Vakuum entfernt und der Rückstand wurde an Silicagel
chromatographiert, eluierend mit einem Gemisch aus Ethylacetat und
Methanol, was 0,22 g zinnernen Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) M + H, 480,0 und 482,0.
-
Beispiel 225
-
4-Diethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenyl-amino)-3-cyano-8-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Eine
Ein-Drittel-Portion der Lösung
von Beispiel 26 wurde tropfenweise zu einer Lösung aus 1,4 ml (14 mmol) Diethylamin
in 5 ml THF bei 0°C
zugegeben. Das Gemisch wurde für
zusätzliche
30 Minuten bei 0°C gerührt. Das
Gemisch wurde mit Natriumbicarbonatlösung verdünnt und dann wurde die organische
Schicht abgetrennt und getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter Vakuum
entfernt und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit einem Gemisch
aus Ethylacetat und Methanol, was 95 mg zinnernen Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H, 509,9 und 511,0.
-
Beispiel 226
-
4-Morpholin-4-yl-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenyl-amino)-3-cyano-8-methoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Eine
Ein-Drittel-Portion der Lösung
von Beispiel 26 wurde tropfenweise zu einer Lösung aus 1,2 ml (14 mmol) Morpholin
in 5 ml THF bei 0°C
zugegeben. Das Gemisch wurde für
zusätzliche
30 Minuten bei 0°C
gerührt.
Das Gemisch wurde mit Natriumbicarbonatlösung verdünnt und dann wurde die organische
Schicht abgetrennt und getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter Vakuum
entfernt und der Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit einem Gemisch
aus Ethylacetat und Methanol, was 0,21 g gelben Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H, 522,0 und 524,0.
-
Beispiel 227
-
4-Dimethylamino-but-2-insäure-[4-(3-brom-phenyl-amino)-3-cyano-7-methoxy-chinol-6-yl]-amid
-
Isobutylchlorformat
6,9 ml (5,4 mmol) und N-Methylmorpholin 1,19 ml (10,8 mmol) wurden
zu einer eiskalten Lösung
aus 1,37 g (10,8 mmol) 4-Dimethylamino-2-butinsäure in 60 ml THF zugegeben.
Nach Rühren für 10 Minuten
wurde eine Lösung
aus 1 g (2,7 mmol) 4-[(3-Bromphenyl)amino]-7-methoxy-6-amino-chinolin-3-carbonitril
in 10 ml Pyridin eingeführt.
Das Umsetzungsgemisch wurde über
Nacht bei 0°C
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde eingedampft und der Rückstand
wurde in verdünntem
Natriumbicarbonat gerührt.
Die Lösung
wurde dann mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetatlösung wurde
getrocknet und unter Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde chromatographiert,
um 0,18 g zinnernen Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) 478,0 und 480,0.
-
Beispiel 228
-
4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 2,0 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril, 1,46
g 4-Chlor-2-fluoranilin, 0,925 g Pyridinhydrochlorid und 125 ml
Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur für 1 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 1000 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen
und getrocknet, um 2,61 g 4-(4-Chlor-2-fluorphenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 139–141°C; Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 357,9.
-
Beispiel 229
-
4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 2,98 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
1,85 g 5-Amino-o-cresol, 1,39 g Pyridin-hydrochlorid und 200 ml
Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur für 1 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 1000 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen
und getrocknet, um 3,27 g 4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenyl amino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 222–224°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 335,1269.
-
Beispiel 230
-
4-Hydroxy-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4,82 g Methyl-3,4,5-trimethoxyanthranilat in 20 ml N,N-dimethyl-formamid-dimethylacetal
wurde für
18 Stunden refluxiert und in vacuo konzentriert. Das rohe Amidinprodukt
wurde im nächsten Schritt
ohne weitere Reinigung verwendet. Zu 25 ml Tetrahydrofuran bei –78°C wurden
17,6 ml 2,5 M n-Butyllithium in Hexanen zugegeben. Dann wurden 2,35
ml Acetonitril in 45 ml Tetrahydrofuran tropfenweise zugegeben.
Das Gemisch wurde bei –78°C für 15 Minuten
gerührt.
Dann wurde eine Lösung
aus dem rohen Amidin in 30 ml Tetrahydrofuran tropfenweise zugegeben.
Das Gemisch wurde bei –78°C für 30 Minuten
gerührt,
dann wurden 5,7 ml Essigsäure
zugegeben. Das Gemisch wurde auf Raumtemperatur erwärmt und
100 ml Wasser wurden zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit
Wasser gewaschen und getrocknet, um 4,14 g 4-Hydroxy-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 280°C (zerfallen); Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 261,2.
-
Beispiel 231
-
4-Chlor-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 1,30 g 4-Hydroxy-6,7,8-trimethoxychinolin-3-carbonitril,
10 ml Phosphoroxychlorid und 1 Tropfen N,N-Dimethylformamid wurde
für 10
Minuten refuxiert und frei von flüchtiger Substanz eingedampft.
Der Rückstand
wurde mit 20 ml 5% Methylalkohol in Ethylacetat gerührt. Das
Produkt wurde gesammelt und getrocknet, um 1,12 g 4-Chlor-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 161–163°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 278,0452.
-
Beispiel 232
-
4-(3-Dimethylamino-phenylamino)-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,279 g 4-Chlor-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril, 0,23
g N,N-Dimethyl-1,3-phenylendiamin-dihydrochlorid, 0,2 ml Pyridin
und 15 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 100 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und
getrocknet, um 0,251 g 4-(3-Dimethylamino-phenylamino)-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 142–144°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 378,1685.
-
Beispiel 233
-
4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,279 g 4-Chlor-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril, 0,148
g 5-Amino-o-cresol und 10 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff
bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 100 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
zu pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen
und getrocknet, um 0,279 g 4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 200°C (zerfallen); Massenspektrum
(EI, m/e): M 365,1356.
-
Beispiel 234
-
4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,279 g 4-Chlor-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril, 0,177
g 4-Chlor-2-fluoranilin und 10 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff
bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 100 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde mit Ethylacetat extrahiert,
mit Wasser gewaschen, getrocknet und in vacuo konzentriert. Der
so erhaltene Feststoff wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend
mit Hexanen-Ethylacetat 9:1 bis 2:1. Lösungsmittel wurde von Produktfraktionen
entfernt, was 0,261 g 4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen gelben Feststoff ergab: Fp. 166–168°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 387,0777.
-
Beispiel 235
-
2-(Dimethylamino-methylenamino)-3,6-dimethoxy-benzoesäure-methylester
-
Ein
Gemisch aus 3,46 g 2-Amino-3,6-dimethoxybenzoesäure (Manouchehr Azadi-Ardakani
und Timothy W. Wallace, Tetrahedron, Bd. 44, Nr. 18, S. 5939 bis
5952, 1988) in 20 ml N,N-Dimethylformamid-dimethylacetal wurde für 18 Stunden
refluxiert und in vacuo konzentriert. Zum Rückstand wurden 180 ml Ethylacetat zugegeben.
Das Gemisch wurde filtriert und 200 ml Hexane wurden zum Filtrat zugegeben.
Das Gemisch wurde dann zu 100 ml konzentriert. Das Produkt wurde
gesammelt und getrocknet, um 3,25 g 2-(Dimethylamino-methylenamino)-3,6-dimethoxy-benzoesäure-methylester
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 81–83°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 266, 1263.
-
Beispiel 236
-
4-Hydroxy-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Zu
12,5 ml Tetrahydrofuran wurden bei –78°C 8,8 ml 2,5 M n-Butyllithium in Hexanen
zugegeben. Dann wurden 1,18 ml Acetonitril in 25 ml Tetrahydrofuran
tropfenweise zugegeben. Das Gemisch wurde bei –78°C für 15 Minuten gerührt. Dann
wurde eine Lösung
aus 2-(Dimethylamino-methylenamino)-3,6-dimethoxy-benzoesäure-methylester
in 62 ml Tetrahydrofuran tropfenweise zugegeben. Das Gemisch wurde
bei –78°C für 10 Minuten
gerührt,
dann in 15 Minuten auf Raumtemperatur erwärmt. Essigsäure (3 ml) wurde zugegeben,
gefolgt von 200 ml Wasser. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser
gewaschen und getrocknet, um 1,57 g 4-Hydroxy-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 300–305°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 230,0685.
-
Beispiel 237
-
4-Chlor-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 1,30 g 4-Hydroxy-5,8-dimethoxychinolin-3-carbonitril,
10 ml Phosphoroxychlorid und 2 Tropfen N,N-Dimethylformamid wurde
für 10
Minuten refluxiert und frei von flüchtiger Substanz eingedampft.
Der Rückstand
wurde mit 50 ml Wasser gerührt.
Das Produkt wurde gesammelt und getrocknet, um 1,74 g 4-Chlor-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 165–167°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 248,0346.
-
Beispiel 238
-
4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,148 g 4-Chlor-5,8-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,102 g 4-Chlor-2-fluoranilin und 5 ml Ethoxyethanol wurde unter
Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 50 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen,
getrocknet und mit 10 ml Hexanen-Ethylacetat (4:1) gewaschen, um
0,168 g 4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carboni tril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 197–199°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 329,7609.
-
Beispiel 239
-
4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,148 g 4-Chlor-5,8-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,087 g 5-Amino-o-cresol und 5 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff
bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 50 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen,
getrocknet und mit 10 ml Hexane-Ethylacetat (4:1) gewaschen, um
0,168 g 4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 240–242°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 335,1260.
-
Beispiel 240
-
4-(3-Brom-phenylamino)-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,148 g 4-Chlor-5,8-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,12 g m-Bromanilin und 5 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff
bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 50 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen,
getrocknet und mit 10 ml Hexanen-Ethylacetat (4:1) gewaschen, um
0,213 g 4-(3-Brom-phenylamino)-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 72–74°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 383,0265.
-
Beispiel 241
-
4-(3-Brom-phenylamino)-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,167 g 4-Chlor-6,7,8-trimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,12 g m-Bromanilin und 5 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff
bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 50 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen,
getrocknet und mit 10 ml Hexanen-Ethylacetat (4:1) gewaschen, um
0,212 g 4-(3-Bromphenylamino)-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 211–213°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 413,0377.
-
Beispiel 242
-
4-(3-Dimethylamino-phenylamino)-5,8-dimethoxy-chinolin-3- carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,148 g 4-Chlor-5,8-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,146 g N,N-Dimethyl-1,3-phenylendiamin-dihydrochlorid, 0,2 ml Pyridin
und 5 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Dann wurde das Gemisch aufgeteilt zwischen Ethylacetat und gesättigter
Natriumchloridlösung.
Die organische Schicht wurde getrocknet und in vacuo konzentriert.
Der so erhaltene Rückstand
wurde an Silicagel chromatographiert, eluierend mit Ethylacetat.
Lösungsmittel
wurde von Produktfraktionen entfernt, was 0,160 g 4-(3-Dimethylamino-phenylamino)-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff ergab, Fp. 103–105°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 348,1588.
-
Beispiel 243
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,223 g 4-Chlor-5,8-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,22 g des Methylcarbonats von 4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-anilin
und 15 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 30 Minuten
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 100 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen
und getrocknet. Die so erhaltenen Feststoffe wurden in einem Gemisch
aus 30 ml Methylalkohol und 20 ml Aceton gelöst. Zu diesem Gemisch wurden
1,5 ml 28–30%
Ammoniumhydroxidlösung
zugegeben. Das Gemisch wurde bei 50°C für 30 Minuten erhitzt und konzentriert.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Ethylacetat gewaschen und getrocknet,
um 0,237 g 4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-5,8-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 240°C (zerfallen); Massenspektrum
(Elektrospray, m/e); M + H 373,9.
-
Beispiel 244
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,279 g 4-Chlor-6,7,8-trimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,22 g des Methylcarbonats von 4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-anilin und 15 ml Ethoxyethanol
wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur für 30 Minuten
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 100 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde ge sammelt, mit Wasser gewaschen
und getrocknet. Die so erhaltenen Feststoffe wurden in einem Gemisch
aus 30 ml Methylalkohol und 20 ml Aceton gelöst. Zu diesem Gemisch wurden
1,5 ml 28–30%
Ammoniumhydroxidlösung
zugegeben. Das Gemisch wurde bei 50°C für 30 Minuten erhitzt und konzentriert.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Ethylacetat gewaschen und getrocknet,
um 0,162 g 4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-6,7,8-trimethoxy-chinolin-3-carbonitril als
einen Feststoff zu ergeben, Fp. 223–225°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 403,0731.
-
Beispiel 245
-
4-(3-Hydroxy-2-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,249 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
0,123 g 3-Amino-o-cresol, 20 mg Pyridinhydrochlorid und 10 ml Ethoxyethanol
wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 40 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurden Natriumcarbonat
und konzentrierter Chlorwasserstoff zugegeben, um den pH an 7 anzupassen.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 0,174 g 4-(3-Hydroxy-2-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 255–257°C; Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 335,9.
-
Beispiel 246
-
4-(2-Hydroxy-6-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,249 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,123 g 2-Amino-m-cresol, 20 mg Pyridinhydrochlorid und 10 ml Ethoxyethanol
wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 40 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurden Natriumcarbonat
und konzentrierter Chlorwasserstoff zugegeben, um den pH an 7 anzupassen.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 0,216 g 4-(2-Hydroxy-6-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 245–247°C; Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 336,1363.
-
Beispiel 247
-
3-(3-Cyano-6,7-dimethoxy-chinolin-4-ylamino)-benzamid
-
Ein
Gemisch aus 0,249 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,136 g 3-Aminobenzamid, 20 mg Pyridinhydrochlorid und 10 ml Ethoxyethanol
wurde unter Stickstoff bei Rückflusstempera tur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 40 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurden Natriumcarbonat
und konzentrierter Chlorwasserstoff zugegeben, um den pH an 7 anzupassen.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 0,321 g 3-(3-Cyano-6,7-dimethoxy-chinolin-4-ylamino)-benzamid als einen Feststoff
zu ergeben, Fp. 253–255°C; Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M 349,1301.
-
Beispiel 248
-
4-(3-Brom-4-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,249 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,186 g 3-Brom-4-methylanilin, 20 mg Pyridinhydrochlorid und 10
ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur für 30 Minuten
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 40 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurden Natriumcarbonat
und konzentrierter Chlorwasserstoff zugegeben, um den pH an 7 anzupassen.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 0,286 g 4-(3-Brom-4-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 292–294°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 397,0446.
-
Beispiel 249
-
4-(3-Chlor-4-hydroxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,249 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,144 g 4-Amino-2-chlorphenol, 20 mg Pyridinhydrochlorid und 10
ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur für 30 Minuten
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 40 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurden Natriumcarbonat
und konzentrierter Chlorwasserstoff zugegeben, um den pH an 7 anzupassen.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 0,256 g 4-(3-Chlor-4-hydroxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 230–232°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 355,0719.
-
Beispiel 250
-
6,7-Dimethoxy-4-(2-methylsulfanyl-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,249 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,139 g 2-(Methylmercapto)anilin, 20 mg Pyridinhydrochlorid und
10 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rück flusstemperatur für 30 Minuten
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 40 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurden Natriumcarbonat
und konzentrierter Chlorwasserstoff zugegeben, um den pH an 7 anzupassen.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 0,184 g 6,7-Dimethoxy-4-(2-methylsulfanyl-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 245–247°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 351,1051.
-
Beispiel 251
-
Methyl-2-(dimethylaminomethylenamino)-4,5-diethoxybenzoat
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus Methyl-2-amino-4,5-diethoxybenzoat (4,79 g, 20 mmol) in 20 ml
DMF bei 0°C
wurde Phosphoroxychlorid (2,24 ml, 24 mmol) während 15 Min. zugegeben. Das
Gemisch wurde auf 55°C
erwärmt
und für
45 Min. gerührt.
Die sich ergebende Lösung
wurde mit Methylenchlorid verdünnt,
auf 0°C
gekühlt
und mit 80 ml vorgekühltem
N/1 Natriumhydroxid während
5 Min. behandelt. Die organische Schicht wurde abgetrennt und bei
0°C mit
Wasser gewaschen. Die Lösung
wurde getrocknet und konzentriert, um ein bernsteinfarbenes Öl zu ergeben;
NMR (CDCl3) δ 3,00 (s, Me 2N).
-
Beispiel 252
-
1,4-Dihydrochinolin-6,7-diethoxy-4-oxo-3-carbonitril
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus n-Butyllithium (17,6 ml 2,5 M in Hexan; 44 mmol) in 25 ml THF
bei –78°C wurde eine
Lösung
aus Acetonitril (2,35 ml, 45 mmol) in 44 ml THF während 10
Min. zugegeben. Nach Rühren
bei –78°C für 15 Min.
wurde das Gemisch mit einer Lösung
aus Ethyl-2-(dimethylaminomethylenamino)-4,5-diethoxybenzoat (5,83
g, 19,8 mmol) in 30 ml THF während
30 Min. behandelt. Nach 30 Min. bei –78°C wurde das Gemisch mit 5,7
ml (100 mmol) Essigsäure
behandelt und zu Trockenheit eingedampft. Der Rückstand wurde in Wasser gerührt und
der sich ergebende Niederschlag wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen und
getrocknet, um 4,01 g von weiß abweichenden
Feststoff zu ergeben; NMR (DMSO-d6) d 8,58
(s, 2 – H).
-
Beispiel 253
-
4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 115 ergab Behandlung von 1,4-Dihydrochinolin-6,7-diethoxy-4-oxo-3-carbonitril
mit Phosphoroxychlorid die Titelverbindung als einen rosa Feststoff,
Fp. 170–175°C.
-
Beispiel 254
-
4-[3-Chlor-4-(phenylthio)phenylamino]-6,7-diethoxy-3-chinolin
carbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 105 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 3-Chlor-4-(phenylthio)anilin die Titelverbindung als einen gelbbraunen
Feststoff, Fp. 88–94°C.
-
Beispiel 255
-
4-[3-Chlor-4-(phenylthio)phenylamino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 105 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 3-Chlor-4-(phenylthio)anilin die Titelverbindung als einen gelbbraunen
Feststoff, Fp. 124–130°C.
-
Beispiel 256
-
4-(3-Chlor-4-fluorphenylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 105 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 3-Chlor-4-fluoranilin die Titelverbindung als einen von weiß abweichenden
Feststoff, Fp. 194–198°C.
-
Beispiel 257
-
4-(3-Acetylphenylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 105 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 3-Aminoacetophenon die Titelverbindung als einen von weiß abweichenden
Feststoff, Fp. 191–194°C.
-
Beispiel 258
-
4-(N-Methylphenylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 105 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit N-Methylanilin die Titelverbindung als einen gelbbraunen Feststoff,
Fp. 153–155°C.
-
Beispiel 259
-
4-(Phenylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 105 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit Anilin die Titelverbindung als einen gelbbraunen Feststoff,
Fp. 168–170°C.
-
Beispiel 260
-
4-(4-Fluorphenylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 105 ergab Umsetzung von 4-Chlor- 6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 4-Fluoranilin die Titelverbindung als einen gelbbraunen Feststoff,
Fp. 177–181°C.
-
Beispiel 261
-
4-(4-Fluor-2-methylphenylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 105 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 4-Fluor-3-methylanilin die Titelverbindung als einen gelbbraunen
Feststoff, Fp. 105–108°C.
-
Beispiel 262
-
4-(3-Chlorphenylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 105 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 4-Fluoranilin die Titelverbindung als einen gelbbraunen Feststoff,
Fp. 188–190°C.
-
Beispiel 263
-
4-(3-Fluorphenylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 105 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 3-Fluoranilin die Titelverbindung als einen gelbbraunen Feststoff,
Fp. 192–195°C.
-
Beispiel 264
-
4-(3-Aminophenylamino)-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril (3,73 g,
15 mmol), 1,3-Diaminobenzol (4,86 g, 45 mmol), Pyridin (1,21 ml,
15 mmol) und 45 ml Ethoxyethanol wurde für 30 Min. refluxiert, gekühlt und
mit wässerigem
Natriumbicarbonat gerührt.
Der sich ergebende Feststoff wurde filtriert, mit Wasser gewaschen
und getrocknet. Umkristallisation aus Ethanol ergab einen braunen
Feststoff, Fp. 222–228°C.
-
Beispiel 265
-
4-(3-Acetamidophenylamino)-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus 4-(3-Aminophenylamino)-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril (0,96
g, 3,0 mmol) in 9,0 ml Essigsäure
bei 25°C
wurden 0,85 ml (9,0 mmol) Essigsäureanhydrid
zugegeben. Nach 2 Std. wurde die Lösung zu Trockenheit eingedampft
und der Rückstand
wurde mit Methanol gerührt.
Diese Lösung
wurde eingedampft und der Rückstand
wurde aus Ethanol umkristallisiert, um 0,50 g bernsteinfarbenen Feststoff
zu ergeben, Fp. 147–150°C.
-
Beispiel 266
-
4-[3-(2-Butinoylamino)phenylamino)]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Isobutylchlorformat
(0,26 ml, 2,0 mmol) und N-Methylmorpho lin (0,22 ml, 2,0 mmol) wurden
zu einer eiskalten Lösung
aus 2-Butinsäure (0,21
g, 2,5 mmol) in 8,5 ml THF zugegeben. Nach 10 Min. wurde eine Suspension
aus 4-(3-Aminophenylamino)-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril (0,32
g, 1,0 mmol) in 6,5 ml THF zugegeben und das sich ergebende Gemisch
wurde bei 25°C
für 16
Std. gerührt
und mit Wasser verdünnt.
Der sich ergebende Feststoff wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen,
getrocknet und aus Methanol umkristallisiert, um 0,12 g von weiß abweichenden
Feststoff zu ergeben, Fp. 193–196°C.
-
Beispiel 267
-
4-[3-(Hydroxymethyl)phenylamino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril (7,46 g,
30 mmol), 3-Aminobenzylalkohol (7,39 g, 60 mmol), Pyridin (2,43
ml, 30 mmol) und 90 ml Ethoxyethanol wurde für 5 Std. refluxiert, gekühlt und
mit wässerigem
Natriumbicarbonat gerührt.
Der sich ergebende Feststoff wurde filtriert, mit Wasser gewaschen
und getrocknet. Umkristallisation aus Methanol ergab einen braunen
Feststoff, Fp. 250–255°C.
-
Beispiel 268
-
4-[3-(Chlormethyl)phenylamino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Zu
14 ml DMF wurde Phosphortrichlorid (0,70 ml, 8,0 mmol) unter Rühren bei
25–30°C zugegeben. Nach
60 Min. wurde das Gemisch auf 0°C
gekühlt
und eine Suspension aus 4-[3-(Hydroxymethyl)phenylamino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
(1,34 g, 4,0 mmol) in 6 ml DMF wurde zugegeben. Das Gemisch wurde auf
25°C erwärmt, 15
Min. gerührt,
wieder im Eisbad gekühlt
und mit Methylenchlorid-wässerigem
Natriumbicarbonat aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser
gewaschen, getrocknet und konzentriert, um 1,15 g eines bernsteinfarbenen
Feststoffs zu ergeben; NMR (CDCl3) δ 4,79 (s,
CH 2Cl).
-
Beispiel 269
-
4-[3-(Acetylthiomethyl)phenylamino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus 4-[3-(Chlormethyl)phenylamino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril (0,97
g, 2,7 mmol) in 5,4 ml DMF wurde Kaliumthioacetat (0,93 g, 8,1 mmol)
bei 25°C
zugegeben. Nach 30 Min. wurde das Gemisch mit Methylenchlorid und
Wasser aufgeteilt. Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen,
getrocknet und konzentriert. Der Rückstand wurde aus Ethylacetat
umkristallisiert, um 0,43 g gelben Feststoff zu ergeben, Fp. 172–177°C.
-
Beispiel 270
-
4-[3-(Thiomethyl)phenylamino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-[3-(Acetylthiomethyl)phenylamino]-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril (1,23
g, 3,13 mmol), 12,5 ml konzentriertem Ammoniumhydroxid, 63 ml Ethanol
und 32 ml DMF wurde bei 85°C
für 2,5
Std. erhitzt und dann zu Trockenheit konzentriert. Der Rückstand
wurde mit Methylenchlorid und Wasser aufgeteilt. Die organische
Schicht wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und konzentriert.
Der Rückstand
wurde Chromatographie an Silicagel mit Methylenchlorid-Ethylacetat-Methanol
unterworfen, um einen von weiß abweichenden
Feststoff zu ergeben; Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 352,1.
-
Beispiel 271
-
2-(Dimethylamino-methylenamino)-3-methoxy-benzoesäure-methylester
-
Ein
Umsetzungsgemisch aus 5,0 g (29,9 mmol) 2-Amino-3-methoxy-benzoesäure in 25,0
ml DMF-DMA wurde bei 100–105°C für 2,5 Std.
erhitzt und dann wurde das Lösungsmittel
entfernt, um ein rot-violettes viskoses Öl zu ergeben. Nach Stehen lassen
in einem Kühlschrank
verfestigte sich das Öl,
um 5,8 g des Produkts als einen rot-violetten Feststoff in 82,8%
Ausbeute zu ergeben, Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 236,9.
-
Beispiel 272
-
1,4-Dihydro-8-methoxy-4-oxo-3-chinolincarbonitril
-
Zu
35,0 ml THF wurden 26,6 ml (66,4 mmol) n-BuLi-Lösung während 5 Min. bei –78°C zugegeben.
Zu der gerührten
Lösung
wurde eine Lösung
aus 3,55 ml (67,9 mmol) CH3CN in 65 ml THF
während
10 Min. zugegeben, zu welcher Zeit aus der Lösung eine weiße Suspension
wurde, und dann wurde für
15 Min. bei –78°C Rühren fortgesetzt.
Zu der Suspension wurde eine Lösung
aus 5,8 g (24,5 mmol) 2-(Dimethylamino-methylenamino)-3-methoxy-benzoesäure-methylester
in 45 ml THF während
30 Min. zugegeben und dann wurde Rühren für 30 Min. bei –78°C fortgesetzt,
während
welcher Zeit das Gemisch allmählich
klar wurde. Die Lösung wurde
mit 8,5 ml HOAc gelöscht.
Die sich ergebende dicke Aufschlämmung
wurde gerührt
und auf Raumtemperatur gewärmt.
Nachdem das meiste Lö sungsmittel
abgedampft war, wurde der Rückstand
mit kaltem Wasser verdünnt.
Der abgetrennte Feststoff wurde durch Filtration gesammelt und mit
Wasser gewaschen. Nach Trocknen in vacuo ergab dies 3,8 g des Produkts
als einen von weiß abweichenden
Feststoff in 77,6 Ausbeute, Fp. 270°C (zerf.), Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 201,1.
-
Beispiel 273
-
4-Chlor-8-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 3,8 g (19 mmol) 1,4-Dihydro-8-methoxy-4-oxo-3-chinolincarbonitril
und 40 ml Phosphoroxochlorid und 5 Tropfen DMF wurde für 0,5 Stunden
refluxiert. Das Gemisch wurde zu Trockenheit eingedampft und mit
Hexanen verdünnt.
Der Feststoff wurde gesammelt und mit kalter verdünnter Natriumcarbonatlösung gemischt
und mehrere Male mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht
wurde über
Natriumsulfat getrocknet und durch ein Kissen aus Silicagel filtriert.
Entfernung des Lösungsmittels
ergab 3,8 g 4-Chlor-8-methoxy-3-chinolincarbonitril als einen von
weiß abweichenden
Feststoff in 91% Ausbeute, Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M
+ H 219,1.
-
Beispiel 274
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-8-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
Eine
Lösung
aus 328,0 mg (1,5 mmol) 4-Chlor-8-methoxy-3-chinolincarbonitril,
309,7 mg (1,8 mmol) 3-Bromanilin und 173,3 mg (1,5 mmol) Pyridinhydrochlorid
in 15 ml 2-Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff für 0,5 Stunden
refluxiert. Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde mit Wasser verdünnt,
gefolgt von Neutralisation bis pH 7–8 mit verdünnter Natriumcarbonatlösung. Der
Niederschlag wurde gesammelt und mit Ether gewaschen und in vacuo
getrocknet, um 476,1 mg (89,6%) des Produkts als einen gelben Feststoff
zu ergeben, Fp. 210–212°C; Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 353,8, 355,8.
-
Beispiel 275
-
4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-8-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Verwendung
eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 274 beschriebenen. Ein
Umsetzungsgemisch aus 328,0 mg (1,5 mmol) 4-Chlor-8-methoxy-3-chinolincarbonitril,
173,3 mg (1,5 mmol) Pyridinhydrochlorid und 240,0 mg (1,7 mmol)
2-Fluor-4-chloranilin in 15 ml 2-Ethoxyethanol wurde bei 100°C für 2 Std.
erhitzt. Nach der Aufarbeitung wurden 431,3 mg (87,90 des Produkts
als ein von weiß abweichender
Feststoff erhalten, Fp. 127°C
(zerf.), Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 327,8, 329,9.
-
Beispiel 276
-
4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-8-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Verwendung
eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 274 beschriebenen. Ein
Umsetzungsgemisch aus 328,0 mg (1,5 mmol) 4-Chlor-8-methoxy-3-chinolincarbonitril,
173,3 mg (1,5 mmol) Pyridinhydrochlorid und 203,2 mg (1,7 mmol)
3-Hydroxy-4-methyl-anilin in 15 ml 2-Ethoxyethanol wurde bei 100°C für 1,5 Std.
erhitzt. Nach der Aufarbeitung wurden 407,7 mg (89,4%) des Produkts
als ein gelber Feststoff erhalten, Fp. 148–150°C, Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 306,9.
-
Beispiel 277
-
4-(3-Dimethylamino-phenylamino)-8-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Verwendung
eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 274 beschriebenen. Ein
Umsetzungsgemisch aus 250,0 mg (1,1 mmol) 4-Chlor-8-methoxy-3-chinolincarbonitril,
273,3 mg (3,0 mmol) Pyridin und 261,4 mg (1,25 mmol) 3-Dimethylaminoanilin-hydrochlorid
in 10 ml 2-Ethoxyethanol wurde bei 100°C für 1,5 Std. erhitzt. Die Aufarbeitung
ergab 294,8 mg (73,4%) des Produkts als einen tief-grünlich-gelben
Feststoff, Fp. 222–225°C, Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 319,0.
-
Beispiel 278
-
4-(4-Brom-3-hydroxy-phenylamino)-8-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Verwendung
eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 274 beschriebenen. Ein
Umsetzungsgemisch aus 250,0 mg (1,1 mmol) 4-Chlor-8-methoxy-3-chinolincarbonitril,
131,7 mg (1,1 mmol) Pyridinhydrochlorid und 286,7 mg (1,3 mmol)
4-Brom-3-hydroxy-anilin in 10 ml 2-Ethoxyethanol wurde bei 100°C für 1,5 Std.
erhitzt. Die Aufarbeitung ergab 374,1 mg (88,6%) des Produkts als
einen rosa Feststoff, Fp. 146°C
(zerf.), Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 369,9.
-
Beispiel 279
-
4-(3-Hydroxy-4-methoxy-phenylamino)-8-methoxychinolin-3-carbonitril
-
Verwendung
eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 274 beschriebenen. Ein
Umsetzungsgemisch aus 200,0 mg (0,92 mmol) 4-Chlor-8-methoxy-3-chinolincarbonitril,
105,7 mg (0,92 mmol) Pyridinhydrochlorid und 140,6 mg (1,0 mmol)
5-Amino-2-methoxyphe nol in 10 ml 2-Ethoxyethanol wurde bei 100°C für 2 Std.
erhitzt. Die Aufarbeitung ergab 261,6 mg (89,0%) des Produkts als
einen tiefgelben Feststoff, Fp. 138–140°C (zerf.), Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 321,9.
-
Beispiel 280
-
8-Methoxy-4-(2,4,6-trifluor-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
-
Verwendung
eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 274 beschriebenen. Ein
Umsetzungsgemisch aus 200,0 mg (0,92 mmol) 4-Chlor-8-methoxy-3-chinolincarbonitril,
105,7 mg (0,92 mmol) Pyridinhydrochlorid und 148,6 mg (1,0 mmol)
2,4,6-Trifluor-anilin in 10 ml 2-Ethoxyethanol wurde bei 100°C für 2 Std.
erhitzt. Die Aufarbeitung ergab 112,6 mg (37,4) des Produkts als
einen gelben Feststoff, Fp. 297°C
(zerf.), Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 330,0.
-
Beispiel 281
-
4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-7-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Zu
einer Suspension aus 200 mg (0,91 mmol) 4-Chlor-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
und 135,5 mg (1,10 mmol) 5-Amino-o-cresol in 10 ml 2-Ethoxyethanol
wurden 105,6 mg (0,91 mmol) Pyridinhydrochlorid zugegeben. Das sich
ergebende Umsetzungsgemisch wurde für 1 Std. refluxiert und dann
wurde das Lösungsmittel
entfernt, um einen Rückstand
zu ergeben. Zum Rückstand
wurden etwa 30 ml Wasser zugegeben und er wurde durch Zugabe von
verdünnter
Natriumcarbonatlösung
auf pH 7–8
neutralisiert. Der Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt
und mit Wasser und Ether gewaschen. Nach Trocknen in vacuo ergab
dies 277 mg (99%) des Produkts als einen gelben Feststoff, Fp. > 250°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 305,9.
-
Beispiel 282
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-7-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Das
Verfahren von Beispiel 281 wurde mit 218,6 mg (1,0 mmol) 4-Chlor-7-methoxy-3-chinolincarbonitril,
263,5 mg (1,2 mmol) des Anilins und 115,6 mg (1,0 mmol) Pyridinhydrochlorid
in 10 ml 2-Ethoxyethanol verwendet.
Dies ergab einen roten Ölrückstand.
Zum Rückstand
wurden 10 ml Methanol und 1 ml NH4OH (28–30%) zugegeben.
Das sich ergebende Gemisch wurde bei 50°C für 30 Min. erhitzt und dann
wurde das Lösungsmittel
entfernt, um einen Rückstand
zu ergeben. Zum Rückstand
wurde Wasser zugegeben. Der ab getrennte Feststoff wurde durch Filtration
gesammelt und mit Wasser und Ether/Ethylacetat (1:1) gewaschen. Nach
Trocknen in vacuo wurden 142,1 mg (41,40 des Produkts als ein brauner
Feststoff erhalten, Fp. 240°C (zerf.);
Masse (Elektrospray, m/e): M + H 343,9, 345,8.
-
Beispiel 283
-
4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Das
Verfahren von Beispiel 281 wurde mit 218,6 mg (1 mmol) 4-Chlor-6-methoxy-3-chinolincarbonitril, 174,7
mg (1,2 mmol) 4-Chlor-2-fluor-anilin
und 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid in 10 ml 2-Ethoxyethanol
verwendet. Dies ergab 319,8 mg des Produkts als einen gelben Feststoff,
Fp. > 250°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 325,9, 327,9.
-
Beispiel 284
-
4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Zu
einer Suspension aus 218,6 mg (1,0 mmol) 4-Chlor-6-methoxy-3-chinolincarbonitril
und 147,8 mg (1,20 mmol) 5-Amino-o-cresol in 10 ml 2-Ethoxyethanol
wurden 115,6 mg (1,0 mmol) Pyridinhydrochlorid zugegeben. Das sich
ergebende Umsetzungsgemisch wurde für 1 Std. refluxiert und dann
wurde das Lösungsmittel
entfernt, um einen Rückstand
zu ergeben. Zum Rückstand
wurden etwa 30 ml Wasser zugegeben und er wurde durch Zugabe von
verdünnter
Natriumcarbonatlösung
auf pH 7–8
neutralisiert. Der Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt
und mit Wasser und Ether gewaschen. Nach Trocknen in vacuo ergab
dies 278,3 mg (91%) des Produkts als einen gelben Feststoff, Fp. > 250°C (zerf.),
Masse (Elektrospray, m/e): M + H 305,9.
-
Beispiel 285
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Das
Verfahren von Beispiel 282 wurde mit 218,6 mg (1,0 mmol) 4-Chlor-6-methoxy-3-chinolincarbonitril
verwendet und 263,5 mg (1,2 mmol) des Anilins (cat 800906) in 10
ml 2-Ethoxyethanol wurden 115,6 mg (1,0 mmol) Pyridinhydrochlorid
zugegeben. Dies ergab einen dunklen Ölrückstand. Zum Rückstand
wurden 10 ml Methanol und 1 ml NH4OH (28–30%) zugegeben.
Das sich ergebende Gemisch wurde bei 50°C für 30 Min. erhitzt und dann
wurde das Lösungsmittel
entfernt und der Rückstand
wurde mit Wasser und Ether in einem Eisbad pulverisiert. Der abgetrennte
Feststoff wurde abfiltriert und mit Wasser und Ether gewaschen.
Nach Trocknen in vacuo wurden 83,2 mg (24,20 des Produkts als ein
hellbrauner Feststoff erhalten, Fp. 228–230°C, Masse (Elektrospray, m/e):
M + H 343,8, 345,8.
-
Beispiel 286
-
4-(3,5-Dichlor-4-hydroxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Umsetzungsgemisch aus 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
213,6 mg (1,2 mmol) 4-Amino-2,6-dichlorphenol
und 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid in 10 ml 2-Ethoxyethanol wurde
unter N2 für 1 Std. refluxiert. Nach Entfernung
des Lösungsmittels
wurde der Rückstand
mit Wasser verdünnt
und mit verdünnter
Natriumcarbonatlösung
auf pH 7–8
neutralisiert. Der Niederschlag wurde filtriert und mit Wasser und
Ether/Ethylacetat (1:1) gewaschen. Nach Trocknen in vacuo ergab
dies 346,7 mg (88,80 des Produkts als einen gelben Feststoff, Fp. > 250°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 389,8, 391,8.
-
Beispiel 287
-
4-(2-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 10 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 147,8
mg (1,2 mmol) 6-Amino-m-cresol umgesetzt, um 287,5 mg (85,8%) des Produkts
als einen hellbraunen Feststoff zu ergeben, Fp. > 250°C,
Masse (Elektrospray, m/e): M + H 335,9.
-
Beispiel 288
-
4-(4-Hydroxy-3,5-dimethyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbinitil
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 10 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 164,6
mg (1,2 mmol) 4-Amino-2,5-dimethylphenol umgesetzt, um 232,9 mg (66,7%)
des Produkts als einen hellbraunen Feststoff zu ergeben, Fp. 234–236°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 349,9.
-
Beispiel 289
-
4-(3-Cyano-6,7-dimethoxy-chinolin-4-ylamino)-benzamid
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 10 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 163,4
mg (1,2 mmol) 4-Aminobenzamid umgesetzt, um 255,7 mg (73,4%) des Produkts
als einen hellgelben Feststoff zu ergeben, Fp. > 250°C,
Masse (Elektrospray, m/e): M + H 348,9.
-
Beispiel 290
-
4-(5-Chlor-2-hydroxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 15 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 172,3
mg (1,2 mmol) 2-Amino-chlorphenol umgesetzt, um 326,4 mg (91,9%) des
Produkts als einen gelben Feststoff zu ergeben, Fp. > 250°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 355,8.
-
Beispiel 291
-
4-(3,5-Dibrom-4-hydroxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 15 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 320,3
mg (1,2 mmol) 4-Amino-2,6-dibromphenol umgesetzt, um 427,1 mg (89,2%)
des Produkts als einen grauen Feststoff zu ergeben, Fp. > 250°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 479,7, 481,6.
-
Beispiel 292
-
4-(4-Hydroxy-2-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 15 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 147,8
mg (1,2 mmol) 4-Amino-m-cresol umgesetzt, um 304,6 mg (90,9%) des Produkts
als einen lachsfarbenen Feststoff zu ergeben, Fp. > 250°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 335,9.
-
Beispiel 293
-
6,7-Dimethoxy-4-(pyridin-3-ylamino)-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3- chinolincarbonitril in 15 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 112,9
mg (1,2 mmol) 3-Amino-pyridin umgesetzt, um 60,6 mg (19,8%) des Produkts
als einen orangen Feststoff zu ergeben, Fp. 231–233°C, Masse (Elektrospray, m/e):
M + H 306,8.
-
Beispiel 294
-
6,7-Dimethoxy-4-(3-methylsulfanyl-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 15 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 167,1
mg (1,2 mmol) 3-(Methylthio)anilin umgesetzt, um 134,1 mg (38,2%) des
Produkts als einen von weiß abweichenden
Feststoff zu ergeben, Fp. > 250°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 351,9.
-
Beispiel 295
-
4-(2-Hydroxy-5-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 15 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 147,8
mg (1,2 mmol) 2-Amino-p-cresol umgesetzt, um 315,0 mg (94,0%) des Produkts
als einen gelben Feststoff zu ergeben, Fp. 198–200°C, Masse (Elektrospray, m/e):
M + H 335,8.
-
Beispiel 296
-
4-(2-Chlor-4-hydroxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 15 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 270,1
mg (1,5 mmol) 4-Amino-3-chlorphenol umgesetzt, um 299,2 mg (84,3%)
des Produkts als einen hellbraunen Feststoff zu ergeben, Fp. > 250°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 355,8, 357,8.
-
Beispiel 297
-
2-(3-Cyano-6,7-dimethoxy-chinolin-4-ylamino)-benzamid
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 12 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 177,0
mg (1,3 mmol) Anthranilamid umgesetzt, um 292,4 mg (84,0%) des Produkts
als einen tiefgelben Feststoff zu ergeben, Fp. 238–240,5°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 348,9.
-
Beispiel 298
-
6,7-Dimethoxy-4-(4-methylsulfanyl-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 12 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 181,0
mg (1,3 mmol) 4-(Methylmercapto)-anilin umgesetzt, um 334,1 mg (95,2%)
des Produkts als einen gelben Feststoff zu ergeben, Fp. 235–237°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 351,9, 352,9, 353,8, 354,9.
-
Beispiel 299
-
4-[4-(2-Hydroxy-ethyl)-phenylamino]-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 12 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 178,3
mg (1,3 mmol) 4-Aminophenethylalkohol umgesetzt, um 327,8 mg (93,9%)
des Produkts als einen von weiß abweichenden,
gelben Feststoff zu ergeben, Fp. 208–210°C, Masse (Elektrospray, m/e):
M + H 349,9.
-
Beispiel 300
-
4-(2,4-Dihydroxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 12 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 210,0
mg (1,3 mmol) 4-Aminoresorcinol umgesetzt, um 330,4 mg (98,0%) des Produkts
als einen tiefvioletten Feststoff zu ergeben, Fp. > 250°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 337,9.
-
Beispiel 301
-
4-[2-(2-Hydroxy-ethyl)-phenylamino]-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 286 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 12 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 178,3
mg (1,3 mmol) 2-Aminophenethylalkohol umgesetzt, um 218,4 mg (64,4%)
des Produkts als einen rosa Feststoff zu ergeben, Fp. 159–162°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 349,9.
-
Beispiel 302
-
4-(3-Bromphenylamino)-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-(3-Bromphenylamino)-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
(15,4 g, 40 mmol) und 100 g Pyridinhydrochlorid wurde bei 210°C für 20 Min.
erhitzt, auf 0°C
gekühlt,
mit 100 ml konzentriertem Ammoniumhydroxid behandelt und zu Trockenheit
konzentriert. Der Rückstand
wurde mit 1 l Wasser gerührt
und der sich ergebende bernsteinfarbene Feststoff wurde abfiltriert,
mit Wasser gewaschen und getrocknet; Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) M + H 356,1, 358,1.
-
Beispiel 303
-
4-(3-Bromphenylamino)-6,7-di-n-propoxy-3-chinolincarbonitril
-
Zu
einem gerührten
Gemisch aus 4-(3-Bromphenylamino)-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril (1,07
g, 3,0 mmol), Kaliumcarbonat (1,66 g, 12,0 mmol) und 12 ml DMF bei
0°C wurde
1-Iodpropan (1,17 ml, 12,0 mmol) zugegeben. Das Gemisch wurde auf
25°C erwärmt, für 5 Std.
gerührt
und dann aufgeteilt bei 0°C
mit Ethylacetat und Wasser, enthaltend HCl, um pH ~8 zu ergeben.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit Wasser gewaschen, getrocknet
und konzentriert. Der Rückstand
wurde Chromatographie an Silicagel mit Methylenchlorid-Ethylacetat-Essigsäure unterworfen,
um einen amorphen Feststoff zu ergeben; Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) M + H 440,2, 442,2.
-
Beispiel 304
-
4-[(3-Bromphenyl)-N-acetylamino]-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril
-
Eine
Lösung
aus 4-(3-Bromphenylamino)-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril (1,78
g, 5,0 mmol), Dimethylaminopyridin (60 mg, 0,50 mmol), 5,0 ml Essigsäureanhydrid
und 10 ml Pyridin wurde bei Rückflusstemperatur
für 1,5
Std. gerührt
und zu Trockenheit konzentriert. Der Rückstand wurde mit 50 ml Methanol,
5 ml Wasser und Natriumbicarbonat (2,1 g, 25 mmol) bei 25°C für 16 Std.
gerührt
und zu Trockenheit konzentriert. Der Rückstand wurde mit Wasser, enthaltend
Essigsäure,
gerührt,
um pH ~4–5
zu ergeben, und der sich ergebende Feststoff wurde abfiltriert,
mit Wasser gewaschen und getrocknet. Eine Lösung aus dem sich ergebenden Feststoff
in THF wurde durch ein Kissen aus Silicagel passiert; das Filtrat
wurde konzentriert, um einen gelbbraunen Feststoff zu ergeben; Massenspektrum
(Elektrospray, m/e) M – H
396,3, 398,3.
-
Beispiel 305
-
4-(3-Bromphenylamino)-6,7-di-n-butoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
gerührtes
Gemisch aus 4-[(3-Bromphenyl)-N-acetylamino]-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril (0,40
g, 1,0 mmol), 1-Brombutan (0,41 g, 3,0 mmol), Kaliumcarbonat (0,30
g, 2,2 mmol) und 2,0 ml DMF wurde bei 65–70°C für 5 Std. gerührt, zu
Trockenheit konzentriert und mit Ethylacetat und Wasser, enthaltend
Essigsäure
aufgeteilt, um pH ~6 zu ergeben. Die organische Schicht wurde mit
Wasser gewaschen, getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wurde mit Kaliumcarbonat (0,55 g, 4,0 mmol) und 10 ml Methanol bei
Rückflusstemperatur
für 60
Min. gerührt
und dann zu Trockenheit eingedampft. Der Rückstand wurde mit Methylenchlorid
und Wasser, gesättigt
mit Kohlendioxid (pH ~8–9)
aufgeteilt. Die organische Schicht wurde abgetrennt und mit Wasser
gewaschen, getrocknet und konzentriert. Eine Lösung aus dem Rückstand
in 60:30:1 Heptan-Ethylacetat-Essigsäure wurde durch ein Kissen
aus Silicagel filtriert. Das Filtrat wurde eingedampft, um einen
amorphen Feststoff zu ergeben; Massenspektrum (Elektrospray, m/e)
M + H 467,9, 469,9.
-
Beispiel 306
-
4-Chlor-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 115 ergab Behandlung mit 1,4-Dihydrochinolin-7-methoxy-4-oxo-3-carbonitril
mit Phosphoroxychlorid die Titelverbindung als einen gelbbraunen
Feststoff; Massenspektrum (Elektrospray, m/e) M + H 219,2, 221,2.
-
Beispiel 307
-
4-(4-Chlor-2-fluorphenylamino)-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 274 ergab Umsetzung von 4-Chlor-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
mit 4-Chlor-2-fluoranilin die Titelverbindung als einen bernsteinfarbenen
Feststoff, Fp. 208–210°C.
-
Beispiel 308
-
4-(4-Chlor-2-fluorphenylamino)-7-hydroxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 302 ergab Umsetzung von 4-(4-Chlor-2-fluorphenylamino)-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
mit Pyridinhydrochlorid bei 210°C
die Titelverbindung, Fp. 295–305°C.
-
Beispiel 309
-
4-[(4-Chlor-2-fluorphenylamino)-N-acetylamino]-7-hydroxy-3-chi
nolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 304 ergab Peracetylierung von 4-(4-Chlor-2-fluorphenylamino)-7-hydroxy-3-chinolincarbonitril
mit Essigsäureanhydrid
in Gegenwart von Dimethylaminopyridin, gefolgt von De-O-acetylierung
mit Natriumbicarbonat in wässerigem
Methanol, die Titelverbindung als einen bernsteinfarbenen Feststoff,
Fp. 182–191°C.
-
Beispiel 310
-
4-(4-Chlor-2-fluorphenylamino)-7-ethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 305 ergab Alkylierung von 4-[(4-Chlor-2-fluorphenylamino)-N-acetylamino]-7-hydroxy-3-chinolincarbonitril
mit Ethyliodid in Gegenwart von Kaliumcarbonat in DMF, gefolgt von De-N-acetylierung
mit Kaliumcarbonat in wässerigem
Methanol, die Titelverbindung als einen weißen Feststoff, Fp. 221–224°C.
-
Beispiel 311
-
4-[(3-Bromphenyl)amino]-6,7-bis(2-methoxyethoxy)-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 305 ergab Alkylierung von 4-(3-Bromphenylamino)-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril
mit 2-Bromethylmethylether in Gegenwart von Kaliumcarbonat in DMF
die Titelverbindung als einen hellgelben Feststoff, Fp. 135–138°C.
-
Beispiel 312
-
4-(4-Hydroxy-2-methyl-phenylamino)-6-methoxy-7-(3-morpholin-4-yl-propoxy)-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,3 g 4-Chlor-6-methoxy-7-(3-morpholin-4-yl propoxy)-chinolin-3-carbonitrilderivat, 0,12
g 4-Amino-m-cresol, 0,1 g Pyridinhydrochlorid und 4 ml 2-Ethoxyethanol
wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 1,5
Std. gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu dem Gemisch aus Ethylacetat und gesättigter Lösung aus Natriumbicarbonat
zugegeben, für
15 Minuten gerührt.
Nach Trennung der Schichten wurde die organische Schicht über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und Filtrat wurde eingedampft,
um dunkles Öl
zu ergeben. Das Öl
wurde durch Silicagel-Blitzchromatographie unter Nutzung eines Gradienten
aus Methylenchlorid/Methanol (95:5 bis 90:10) gereinigt, um 0,23
g der Titelverbindung als einen gelbbraunen Feststoff zu ergeben,
Fp. 120–126°C; Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 449.
-
Beispiel 313
-
4-(3-Brom-phenylamino)-6-methoxy-7-(3-morpholin-4-yl-propoxy)-chinolin-3-carbonitril
-
Das
Verfahren von Beispiel 312 wurde verwendet, als auch 0,3 g 4-Chlor-6-methoxy-7-(3-morpholin-4-yl-propoxy)-chinolin-3-carbonitril,
0,12 ml 3-Bromanilin, 0,1 g Pyridinhydrochlorid und 4,0 ml 2-Ethoxyethanol.
Dies ergab ein Öl,
welches durch Silicagel-Blitzchromatographie unter Nutzung eines
Gradienten aus Methylenchlorid/Methanol (96:4 bis 92:8) gereinigt
wurde, um 0,22 g der Titelverbindung als einen von weiß abweichenden
Feststoff zu ergeben, Fp. 115–118°C; Massenspektrum
(ES, m/e): M + H 499.
-
Beispiel 314
-
6-Methoxy-4-(2-methylsulfanyl-phenylamino)-7-(3-morpholin-4-yl-propoxy)-chinolin-3-carbonitril
-
Das
Verfahren von Beispiel 312 wurde ebenso verwendet, wie 0,3 g 4-Chlor-6-methoxy-7-(3-morpholin-4-yl-propoxy)-chinolin-3-carbonitril, 0,14
ml 2-(Methyl-mercapto)anilin, 0,1 g Pyridinhydrochlorid und 4,0
ml 2-Ethoxyethanol. Dies ergab ein Öl, welches durch Silicagel-Blitzchromatographie
[Methylenchlorid/Methanol (96:4)] gereinigt wurde, um 0,16 g der
Titelverbindung als einen von weiß abweichenden Feststoff zu
ergeben, Fp. 179–180°C; Massenspektrum
(ES, m/e): M + H 465.
-
Beispiel 315
-
4-(4-Hydroxy-3,5-dimethyl-phenylamino)-6-methoxy-7-(3-morpholin-4-yl-propoxy)-chinolin-3-carbonitril
-
Das
Verfahren von Beispiel 312 wurde ebenso wie 0,25 g 4-Chlor-6-methoxy-7-(3-morpholin-4-yl-propoxy)-chinolin-3-carbonitril,
0,12 ml 4-Amino, 2–5
Dimethylphenol, 0,1 g Pyridinhydrochlorid und 4,0 ml 2-Ethoxyethanol
verwendet. Dies ergab ein Öl,
welches durch Silicagel-Blitzchromatographie unter Nutzung eines Gradienten
aus Methylenchlorid/Methanol (96:4 bis 92:8) gereinigt wurde, um
0,20 g der Titelverbindung als einen gelbbraunen Schaum zu ergeben,
Fp. 122–125°C; Massenspektrum
(ES, m/e): M + H 481.
-
Beispiel 316
-
4-(2-Aminphenylmethylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 61 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 2-Aminobenzylamin die Titelverbindung als einen von weiß abweichenden
Feststoff, Fp. 173–177°C.
-
Beispiel 317
-
4-(3,4-Difluorphenylmethylamino)-6,7-diethoxy-3-chinolincarboni
tril
-
Auf
die Weise von Beispiel 61 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-diethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 3,4-Difluorbenzylamin die Titelverbindung als einen gelbbraunen
Feststoff, Fp. 167–169°C.
-
Beispiel 318
-
4-Methoxy-but-2-ensäure-[4-(3-brom-phenylamino)-chinazolin-6-yl]-amid
-
Zu
einer Lösung
aus 1 g (3,17 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino)-3-chinolincarbonitril
und 0,6 g Diisopropylethylamin in 21 ml Tetrahydrofuran wurden 0,47
g (3,5 mmol) 4-Methoxycrotonoylchlorid bei 0°C unter Rühren zugegeben. Nach 1,5 Std.
bei 0°C
wurden weitere 0,15 g Säurechlorid
zugegeben. Das Gemisch wurde mit 75 ml Tetrahydrofuran verdünnt und
mit einem Gemisch aus Kochsalzlösung
und gesättigtem
Natriumbicarbonat gerührt.
50 ml Ethylacetat wurden zugegeben und die organische Schicht wurde
abgetrennt und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
wurde durch Chromatographie an Silicagel gereinigt. Umkristallisation
aus 1-Butanol ergab 1,25 g eines gelben Pulvers: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 415,0 und 415,9.
-
Beispiel 319
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,25 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,195 g 4-Chlor-2-fluor-5-hydroxyanilin, 0,116 g Pyridinhydrochlorid
und 3 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur für 1 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 10 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen
und getrocknet, um 0,327 g 4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, zerf. > 260°C;
Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H 373,9.
-
Beispiel 320
-
7-Benzyloxy-4-hydroxy-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Zu
einer gerührten
Lösung
aus 26,9 ml n-Butyllithium (2,5 M in Hexan) in 50 ml THF bei –78°C wurden 3,51
ml Acetonitril in 20 ml THF während
10 Min. zugegeben. Nach Rühren
bei –78°C für 30 Min.
wurde das Gemisch mit 10 g L17741-150 (B. Floyd) in 20 ml THF während 5
Min. behandelt. Nach 15 Min. bei –78°C wurde das gerührte Gemisch
für weitere
30 Min. auf 0°C
erwärmt.
Es wurde dann mit 5 ml Essigsäure
behandelt, auf 25°C
erwärmt
und für
30 Min. gerührt.
Das Gemisch wurde zu Trockenheit eingedampft und mit wässerigem
Natriumbicarbonat verdünnt.
Der sich ergebende von weiß abweichende
Feststoff wurde filtriert, mit Wasser, Ethylacetat und Ether gewaschen.
Nach Trocknen wurden 4,5 g 7-Benzyloxy-4-hydroxy-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
als ein von weiß abweichender
Feststoff erhalten, zerf. > 255°C; Massenspektrum
(Elektrospray, m/e) M + H 307.
-
Beispiel 321
-
7-Benzyloxy-4-chlor-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Zu
einer gerührten
Suspension aus 1 g 7-Benzyloxy-4-hydroxy-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril in
10 ml Methylenchlorid wurden 5 ml Oxalylchlorid (2 M in Methylenchlorid)
und 2 Tropfen N,N-Dimethylformamid zugegeben. Das Gemisch wurde
für 20
Min. refluxiert und dazu wurde langsam wässeriges Natriumbicarbonat zugegeben,
bis das Perlen aufhörte.
Nach Trennung der Schichten wurde die organische Schicht zu einem kleinen
Volumen eingedampft, dann durch einen Pfropfen Magnesol passiert.
Elution mit 50 ml Methylenchlorid, gefolgt von Eindampfen, sah 0,6
g 7-Benzyloxy-4-chlor-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen blassgelben Feststoff vor, Fp. 282–284°C; Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) M + H 325.
-
Beispiel 322
-
7-Benzyloxy-4-(4-chlor-2-fluor-phenylamino)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,200 g 7-Benzyloxy-4-chlor-6-methoxy-chinolin-3-carbonitril,
0,108 g 4-Chlor-2-fluoranilin, 0,071 g Pyridinhydrochlorid und 3
ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur für 1 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 10 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen
und getrocknet, um 0,150 g 7-Benzyloxy-4-(4-chlor-2-fluor-phenylamino)-6-methoxy-chinolin-3-carbonitrilhydrochlorid
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 241–243°C; Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 433,9.
-
Beispiel 323
-
4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenylamino)-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl)-propoxyl-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,35 g 4-Chlor-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl-propoxy))-3-chinolincarbonitril,
0,188 g 4-Chlor-2-fluor-5-hydroxyanilin,
0,112 g Pyridinhydrochlorid und 4 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei
Rückflusstemperatur
für 1 Std.
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 10 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
bis pH 9 zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen
und getrocknet, um 0,210 g 4-(4-Chlor-2-fluor-5-hydroxy-phenyl-amino)-7-methoxy-6-(3-morpholin-4-yl)-propoxyl-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 125–128°C; Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 487,0.
-
Beispiel 324
-
4-(3-Acetylphenylamino)-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 274 ergab Umsetzung von 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril
mit 3-Aminoacetophenon die Titelverbindung als einen gelbbraunen
Feststoff, Fp. 204–206°C.
-
Beispiel 325
-
4-(3-Bromphenylamino)-6,7-di-methoxymethyl-3-chinolincarbonitril
-
Auf
die Weise von Beispiel 305 ergab Behandlung von 4-(3-Bromphenylamino)-6,7-dihydroxy-3-chinolincarbonitril
mit Kaliumcarbonat und Chlormethylether in Dimethylformamid die
Titelverbindung als einen gelben Feststoff: Fp. = 113–116°C.
-
Beispiel 326
-
N-[4-(3-Brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-3-chlor-(E)-acrylamid
-
-
Beispiel 327
-
N-[4-(3-Brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-3-chlor-(Z)-acrylamid
-
Zu
einer Lösung
aus 0,5 g (1,47 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
und 0,24 g (1,8 mmol) Diisopropylethylamin in 3 ml Tetrahydrofuran
bei 0°C
unter Rühren
wurden 0,21 g (1,7 mmol) 3-Chlor-acryloyichlorid (cis/trans-Gemisch)
in 2 ml Tetrahydrofuran zugegeben. Nach 40 Min. bei 0°C wurde das
Gemisch in eine gesättigte
Lösung
aus Natriumbicarbonat gegossen und dann Ether-extrahiert. Die organische
Lösung
wurde über
Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel wurde entfernt.
Der Rückstand wurde
an Silicagel chromatographiert, was 0,16 g N-[4-(3-Brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-3- chlor-(E)-acrylamid:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e,): M + H 424,9, 427,0 und 0,12
g N-[4-(3-Brom-phenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]-3-chlor-(Z)-acrylamid-acrylamid:
Massenspektrum (Elektrospray, m/e,): M + H 425,0, 427,0 ergab.
-
Beispiel 328
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-chinolinyl]-4-morpholino-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,161 g, 1,18 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-Morpholino-2-butinsäure
(0,25 g, 1,48 mmol) und N-Methylmorpholin (0,15 g, 1,48 mmol) in
8 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 0,25 g (0,74 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 6 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 2 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetatschicht
wurde konzentriert und durch Dünnschichtchromatographie
gereinigt, eluiert mit 15% Methanol in Ethylacetat. Das Produkt
wurde gesammelt und in vacuo getrocknet, um 0,096 g (27%) gelben
Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e,) 490,1,
492,1 (M + H+); Fp. 145–148°C.
-
Beispiel 329
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)-amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-dimethylamino-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,342 g, 2,5 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-Dimethylamino-2-butinsäure
(0,9 g, 3,8 mmol) und N-Methylmorpholin (0,384 g, 3,8 mmol) in 50
ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben. Nach
Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 0,644 g (1,9 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 10 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 2,5 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Dünnschichtchromatographie
gereinigt, eluiert mit 15% Methanol in Ethylacetat. Das Produkt
wurde gesammelt und in vacuo getrocknet, um 0,144 g (21%) gelben
Feststoff zu ergeben; Massenspektrum (Elektrospray, m/e): 447,9,
450,2 (M + H+); Fp. 180°C (zerf.).
-
Beispiel 330
-
[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-methoxy-2-bu
tinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,432 g, 3,2 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-Methoxy-2-butinsäure
(0,72 g, 6,32 mmol) und N-Methylmorpholin (0,959 g, 9,78 mmol) in
20 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 30
Min. wurde eine Lösung
aus 0,5 g (1,58 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 8 ml Pyridin tropfenweise zugegeben und das Gemisch wurde bei
0°C für 2 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Dünnschichtchromatographie
gereinigt, eluiert mit 5% Methanol in Chloroform. Das Produkt wurde
gesammelt und in vacuo getrocknet, um 0,27 g (41%) gelben Feststoff
zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e,): 435,1, 437,0 (M
+ H+); Fp. 197°C (zerf.).
-
Beispiel 331
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-t-butyldimethylsiloxy-2-butinamid
-
Isobutylchlorformat
(0,214 g, 1,57 mmol) wurde tropfenweise in eine eiskalte Lösung aus
4-t-Butyldimethylsiloxy-2-butinsäure
(0,336 g, 1,57 mmol) und N-Methylmorpholin (0,19 g, 1,88 mmol) in
15 ml Tetrahydrofuran unter N2 zugegeben.
Nach Rühren
für 30
Min. wurde das Umsetzungsgemisch tropfenweise in eine Lösung aus
0,4 g (1,18 mmol) 6-Amino-4-[(3-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 3 ml Tetrahydrofuran und 1,5 ml Pyridin zugegeben und bei 0°C für 1 Std.
gerührt.
Die Umsetzung wurde mit Eiswasser gelöscht, in gesättigtes
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gegossen und mit Ethylacetat extrahiert. Die Ethylacetat-Schicht
wurde konzentriert und durch Säulenchromatographie
gereinigt, eluiert mit 60% Ethylacetat in Hexan. Das Produkt wurde
gesammelt und in vacuo getrocknet, um 0,22 g (35%) gelben Feststoff
zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e,): 535,1189 (M+).
-
Beispiel 332
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-hydroxy-2-butinamid
-
N-[4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl]-4-t-butyldimethylsiloxy-2-butinamid
(60 mg, 0,122 mmol) wurde in einer Lösung aus Essigsäure, Tetrahydrofuran
und Wasser (3:1:1) gelöst
und über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Die Lösung
wurde mit Ethylacetat verdünnt
und mit gesättigtem
Natriumbicarbonat und Kochsalzlösung
gewaschen. Das Ethylacetat wurde konzentriert, um 42,2 mg (90%)
gelben Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e,):
421,0311 (M+).
-
Beispiel 333
-
4-(3-Hydroxymethyl-2-methylphenylamino)-6,7-dimethoxychinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,248 g (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril,
0,151 g (1,1 mmol) 3-Amino-2-methylbenzylalkohol, 0,116 g (1 mmol)
Pyridinhydrochlorid und 12 ml 2-Ethoxyethanol wurde in einem 138–140°C Ölbad für 6 Stunden
erhitzt; Fortschritt der Umsetzung wurde durch TLC überwacht.
Wenn TLC das Verschwinden von Ausgangsmaterial anzeigte, wurde die
Umsetzung gekühlt
und in vacuo zu einem dicken Öl
konzentriert. Zu diesem Öl
wurden 50 ml Wasser zugegeben, gefolgt von 5 ml 1 M NaHCO3, annähernd
pH 8. Der sich ergebende Niederschlag wurde gesammelt, mit Wasser
und Diethylether gewaschen und in vacuo bei 65°C getrocknet, um 0,32 g (91,5)
des gewünschten
Produkts als hellgelbbraune Kristalle zu ergeben. Fp. 123–125°C: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e,): 349,9 (M + H)+.
-
Beispiel 334
-
4-(2-Amino-4,5-dimethylphenylamino)-6,7-dimethoxychinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,248 g (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril,
0,410 g (3,0 mmol) 4,5-Dimethyl-1,2-diphenylendiamin, 0,116 g (1
mmol) Pyridinhydrochlorid und 12 ml 2-Ethoxyethanol wurde in einem 138–140°C Ölbad für 1 Stunde
erhitzt; Fortschritt der Umsetzung wurde durch TLC überwacht.
Wenn TLC das Verschwinden von Ausgangsmaterial anzeigte, wurde die
Umsetzung gekühlt
und in vacuo zu einem dicken Öl
konzentriert. Zu diesem Öl
wurden 50 ml Wasser zugegeben, gefolgt von 5 ml 1 M NaHCO3, annähernd
pH 8. Der sich ergebende Niederschlag wurde gesammelt, mit Wasser
und Diethylether gewaschen und in vacuo bei 65°C getrocknet, um 0,587 g des
gewünschten
Produkts (unrein) zu ergeben. Das unreine Produkt wurde mit 50 ml
Chloroform und 50 ml Ethylacetat für 0,5 Stunden verdaut, gesammelt,
mit Chloroform gewaschen und getrocknet, um 0,307 g (88%) des gewünschten
reinen Produkts als gelbe Kristalle zu ergeben. Fp. 260–262°C: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e,): 348,1582 (HR).
-
Beispiel 335
-
4-(4-Ethylphenylamino)-6,7-dimethoxychinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,248 g (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril,
0,14 ml (1,1 mmol) 4-Ethylanilin, 0,116 g (1 mmol) Pyridinhydrochlorid
und 12 ml 2-Ethoxyethanol wurde in einem 138–140°C Ölbad für 1 Stunde erhitzt; Fortschritt
der Umsetzung wurde durch TLC überwacht.
Wenn TLC das Verschwinden von Ausgangsmaterial anzeigte, wurde die
Umsetzung gekühlt
und in vacuo zu einem dicken Öl
konzentriert. Zu diesem Öl
wurden 50 ml Wasser zugegeben, gefolgt von 5 ml 1 M NaHCO3, annähernd
pH 8. Der sich ergebende Niederschlag wurde gesammelt, mit Wasser
und Diethylether gewaschen und in vacuo bei 65°C getrocknet, um 0,325 g (97,5%)
des gewünschten
Produkts als hell-cremefarbene Kristalle zu ergeben. Fp. 248–250°C: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e,): 333,1462.
-
Beispiel 336
-
4-(4-Chlor-2-methylphenylamino)-6,7-dimethoxychinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,248 g (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril,
0,156 g (1,1 mmol) 4-Chlor-2-methylanilin, 0,116 g (1 mmol) Pyridinhydrochlorid
und 12 ml 2-Ethoxyethanol wurde in einem 138–140°C Ölbad für 24 Stunden erhitzt; Fortschritt
der Umsetzung wurde durch TLC überwacht.
Nach 24 Stunden wurden zusätzliche
0,156 g 4-Chlor-2-methylanilin zugegeben und das Erhitzen für 24 Stunden
fortgesetzt. Wenn TLC das Verschwinden von Ausgangsmaterial anzeigte,
wurde die Umsetzung gekühlt
und in vacuo zu einem dicken Öl
konzentriert. Zu diesem Öl
wurden 50 ml Wasser zugegeben, gefolgt von 5 ml 1 M NaHCO3, annähernd
pH 8. Der gummiartige Feststoff wurde in Chloroform gelöst und durch
ein Kissen aus wasserhaltigem Magnesiumsilicat passiert. Die Flüssigkeit
wurde in vacuo konzentriert und der Rückstand 5 Mal mit Hexan pulverisiert.
Der sich ergebende Niederschlag wurde gesammelt, mit Hexan gewaschen
und in vacuo bei 65°C
getrocknet, um 0,250 g (71%) des gewünschten Produkts als braune
Kristalle zu ergeben. Fp. 227–229°C: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e,): 353,8 (M + H)+.
-
Beispiel 337
-
6,7-Dimethoxy-4-(3-phenoxyphenylamino)chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,248 g (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril,
0,204 g (1,1 mmol) 3-Phenoxyanilin, 0,116 g (1 mmol) Pyridinhydrochlorid
und 12 ml 2-Ethoxyethanol wurde in einem 138–140°C Ölbad für 3 Stunden erhitzt; Fortschritt
der Um setzung wurde durch TLC überwacht.
Wenn TLC das Verschwinden von Ausgangsmaterial anzeigte, wurde die
Umsetzung gekühlt
und in vacuo zu einem dicken Öl
konzentriert. Zu diesem Öl
wurden 50 ml Wasser zugegeben, gefolgt von 5 ml 1 M NaHCO3, annähernd
pH 8. Der sich ergebende Niederschlag wurde gesammelt, mit Wasser
und Diethylether gewaschen und in vacuo bei 65°C getrocknet, um 0,309 g (78%)
des gewünschten
Produkts als cremefarbene Kristalle zu ergeben. Fp. 253–254°C: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e,): 397,0 (M + H)+.
-
Beispiel 338
-
4-(4-Chlor-3-trifluormethylphenylamino)-6,7-dimethoxychinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,248 g (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril,
0,215 g 4-Chlor-3-trifluormethylanilin, 0,116 g (1 mmol) Pyridinhydrochlorid
und 12 ml 2-Ethoxyethanol wurde in einem 138–140°C Ölbad für 1,5 Stunden erhitzt; Fortschritt
der Umsetzung wurde durch TLC überwacht.
Wenn TLC das Verschwinden von Ausgangsmaterial anzeigte, wurde die
Umsetzung gekühlt
und in vacuo zu einem dicken Öl
konzentriert. Zu diesem Öl
wurden 50 ml Wasser zugegeben, gefolgt von 5 ml 1 M NaHCO3, annähernd
pH 8. Der sich ergebende Niederschlag wurde gesammelt, mit Wasser
und Diethylether gewaschen und in vacuo bei 65°C getrocknet, um 0,266 g (65,5%)
des gewünschten
Produkts als cremefarbene Kristalle zu ergeben. Fp. 265–267°C: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e,): 408,2 (M + H)+.
-
Beispiel 339
-
4-(3-Hydroxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 105 beschriebenen Verfahrens wurden 0,7
g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril und 0,38 g 3-Aminophenol
zu 0,83 g der Titelverbindung umgewandelt: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e,): 321,9, 322,8 (M + H)+.
-
Beispiel 340
-
4-(4-Methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 105 beschriebenen Verfahrens wurden 0,7
g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril und 0,317 g 4-Methylphenol
zu 0,79 g der Titelverbindung umgewandelt: Fp. = 128–130°C.
-
Beispiel 341
-
4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenylamino)-8-methoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 105 beschriebenen Verfahrens wurden 0,5
g 4-Chlor-8-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril und 0,28 g 3-Hydroxy-4-methylphenol
zu 0,3 g der Titelverbindung umgewandelt: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e,): 350,9, 351,9 (M + H)+.
-
Beispiel 342
-
4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-8-methoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 105 beschriebenen Verfahrens wurden 0,5
g 4-Chlor-8-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril und 0,25 ml 4-Chlor-2-fluorphenol
zu 0,08 g der Titelverbindung umgewandelt: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e,): 372,8, 374,8 (M + H)+.
-
Beispiel 343
-
4-(3-Hydroxy-4-methoxy-phenylamino)-8-methoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 105 beschriebenen Verfahrens wurden 0,5
g 4-Chlor-8-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril und 0,31 g 3-Hydroxy-4-methoxyphenol
in 0,21 g der Titelverbindung umgewandelt: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e,): 366,9, 367,9 (M + H)+.
-
Beispiel 344
-
6-Amino-4-(3-hydroxy-4-methyl-phenylamino)-8-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 196 beschriebenen Verfahrens wurden 0,2
g 4-(3-Hydroxy-4-methyl-phenyl-amino)-8-methoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril und 0,1
g Eisen in 0,14 g der Titelverbindung umgewandelt: Fp. = 227°C (zerf.).
-
Beispiel 345
-
6-Amino-4-(3-hydroxy-4-methoxy-phenylamino)-8-methoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 196 beschriebenen Verfahrens wurden 0,1
g 4-(3-Hydroxy-4-methoxy-phenylamino)-8-methoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril und 0,09
g Eisen zur Titelverbindung umgewandelt: Fp. = 215°C (zerf.).
-
Beispiel 346
-
N-{4-[(3-Brom-4-fluorphenyl)amino]-3-cyano-7-methoxy-6-chinolinyl}-4-brom-2-butenamid
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 172 beschriebenen Verfahrens und kein
Umsetzen mit Dimethylamin wurde eine Portion 6- Amino-4-(3-brom-4-fluor-phenylamino)-7-methoxy-chinolin-3-carbonitril
zur Titelverbindung umgewandelt: Massenspektrum (Elektrospray, m/e,):
532,8, 534,8, 536,8 (M + H)+.
-
Beispiel 347
-
N-{4-[(3-Bromphenyl)amino]-3-cyano-7-methoxy-6-chinolinyl}-4-chlor-2-butenamid
-
In
dem in Beispiel 198 beschriebenen Verfahren wurde ein Nebenprodukt
isoliert, das sich als die Titelverbindung erwies: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e,): 471,25, 473,3 (M + H)+.
-
Beispiel 348
-
N-{3-Cyano-4-[(3-iodphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-butinamid
-
275
mg (3,27 mmol) 2-Butinsäure
in 20 ml THF unter N2 gelöst und auf
0°C gekühlt. 420 μl (3,23 mmol) Isobutylchlorformat
und 355 μl
(3,24 mmol) N-Methylmorpholin zugegeben und für 10 Minuten gerührt. Tropfenweise
eine Lösung
aus 500 mg (1,30 mmol) 6-Amino-4-[(3-iodphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
zugegeben und nach 15 Minuten Eisbad entfernt und über Nacht
bei 25°C
gerührt.
Lösungsmittel
gestrippt, mit Wasser gewaschen und Feststoffe gesammelt. In Ethylacetat
gesiedet, gesammelt und in vacuo getrocknet, was 228 mg orange braunen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 453,1.
-
Beispiel 349
-
N-{3-Cyano-4-[(3-methylphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
500
mg (1,82 mmol) 6-Amino-4-[(3-methylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 1,0 ml DMF und 6 ml THF gelöst
und unter N2 auf 0°C gekühlt. 280 μl (2,00 mmol) Triethylamin und
166 μl (2,00
mmol) Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt
und bei 1 Stunde Lösungsmittel
gestrippt und Rückstand
mit verdünntem
Natriumbicarbonat aufgeschlämmt.
Kristalle gesammelt und mit Wasser gewaschen. Feststoffe in Ethylacetat
gesiedet, gesammelt und in vacuo getrocknet, was 238 mg gelb-orangen
Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 329,1.
-
Beispiel 350
-
N-{4-[(4-Bromphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-2-butinamid
-
310
mg (3,68 mmol) 2-Butinsäure
in 20 ml THF gelöst
und unter N2 auf 0°C gekühlt. 480 μl (3,68 mmol) Isobutylchlorformat
und 410 μl
(3,72 mmol) N-Methylmorpholin zugegeben. Für 20 Minuten gerührt und
tropfenweise eine Lösung
aus 500 mg (1,47 mmol) 6-Amino-4-[(4-bromphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 1 ml DMF und 10 ml THF zugegeben. Eisbad nach 15 Minuten entfernt
und bei 25°C über Nacht
gerührt.
Lösungsmittel
gestrippt, Rückstand
mit Wasser aufgeschlämmt
und Feststoffe gesammelt. Feststoffe in Ethylacetat gesiedet, gesammelt
und in vacuo getrocknet, was 341 mg gelben Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 405,1, 407,1.
-
Beispiel 351
-
N-{4-[(3-Chlor-4-thiophenoxyphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
1,00
g (2,48 mmol) 6-Amino-4-[(3-chlor-4-thiophenoxyphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2,0 ml DMF und 12 ml THF gelöst
und unter N2 auf 0°C gekühlt. 380 μl (2,73 mmol) Triethylamin und
227 μl (2,73 mmol)
Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt und bei
1,5 Stunden Lösungsmittel
gestrippt und Rückstand
mit verdünntem
Natriumbicarbonat aufgeschlämmt.
Feststoffe gesammelt und mit Wasser gewaschen. Aus Ethylacetat umkristallisiert
und in vacuo getrocknet, was 293 mg gelb-orangen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 457,3, 459,3.
-
Beispiel 352
-
N-{3-Cyano-4-[(3,4-difluorphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-butinamid
-
425
mg (5,06 mmol) 2-Butinsäure
in 40 ml THF gelöst
und auf 0°C
unter N2 gekühlt. 556 μl (5,06 mmol) N-Methylmorpholin
und 658 μl
(5,06 mmol) Isobutylchlorformat zugegeben und für 10 Minuten gerührt. Tropfenweise
eine Lösung
aus 1,00 g (3,37 mmol) 6-Amino-4-[(3,4-difluorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2,0 ml heißem
DMF und 20 ml THF zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt und
bei 25°C über Nacht
gerührt. Lösungsmittel
gestrippt, Rückstand
mit Wasser aufgeschlämmt
und Feststoffe gesammelt. In Ethylacetat gesiedet, Feststoffe gesammelt
und in vacuo getrocknet, was 735 mg gelben Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray
m/e): M + H = 363,3.
-
Beispiel 353
-
N-{4-[(3-Chlorphenyl)amino]-3-cyano-6-chinolinyl}-2-butinamid
-
428
mg (5,09 mmol) 2-Butinsäure
in 40 ml THF gelöst
und auf 0°C
unter N2 gekühlt. 560 μl (5,09 mmol) N-Methylmorpholin
und 662 μl
(5,09 mmol) Isobutylchlorformat zugegeben und für 10 Minuten gerührt. Tropfenweise
eine Lösung
aus 1,00 g (3,39 mmol) 6-Amino-4-[(3-chlorphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2 ml DMF und 20 ml THF zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt
und bei 25°C über Nacht
gerührt.
Lösungsmittel
gestrippt, Rückstand mit
Wasser aufgeschlämmt
und Feststoffe gesammelt. In Ethylacetat gesiedet, gesammelt und
in vacuo getrocknet, was 975 mg gelben Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 361,1, 363,2.
-
Beispiel 354
-
N-{3-Cyano-4-[(3-isopropylphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-butinamid
-
695
mg (8,27 mmol) 2-Butinsäure
in 40 ml THF gelöst
und auf 0°C
unter N2 gekühlt. 1,08 ml (8,30 mmol) Isobutylchlorformat
und 910 μl
(8,27 mmol) N-Methylmorpholin zugegeben und für 10 Minuten gerührt. Tropfenweise
eine Lösung
aus 1,00 g (3,31 mmol) 6-Amino-4-[(3-isopropylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril in
2,0 ml DMF und 15 ml THF zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt
und bei 25°C über Nacht
gerührt. Lösungsmittel
gestrippt, Rückstand
mit Wasser aufgeschlämmt
und Feststoff gesammelt. Aus Ethylacetat umkristallisiert und in
vacuo getrocknet, was 329 mg gelb-grünen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 369,2.
-
Beispiel 355
-
N-{3-Cyano-4-[(3-isopropylphenyl)amino]-6-chinolinyl}-2-propenamid
-
1,00
g (3,31 mmol) 6-Amino-4-[(3-isopropylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
in 2,0 ml heißem
DMF gelöst,
12 ml THF zugegeben und unter N2 auf 0°C gekühlt. 507 μl (3,64 mmol)
Triethylamin und 303 μl
(3,64 mmol) Acryloylchlorid zugegeben. Eisbad bei 15 Minuten entfernt
und bei 1 Stunde Lösungsmittel
gestrippt. Rückstand
mit verdünntem
Natriumbicarbonat aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und mit Wasser gewaschen. Aus Ethylacetat umkristallisiert
und in vacuo getrocknet, was 366 mg orangen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 357,1.
-
Beispiel 356
-
6-Amino-4-[(3-isopropylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
0,5
g 10% Palladium-auf-Kohlenstoff zu einem Kolben unter N2 zugegeben
und mit 250 ml Ethanol bedeckt. Zu diesem 4,818 g (14,5 mmol) 4-[(3-Isopropylphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
und 1,14 ml (36,2 mmol) wasserfreies Hydrazin zugegeben und auf
Rückfluss
erhitzt. Bei 1,5 Stunden heißes
Gemisch durch Celite filtriert, Lösungsmittel gestrippt und in
vacuo getrocknet, was 4,30 g gelben Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 303,1.
-
Beispiel 357
-
4-[(3-Isopropylphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
200 ml Ethanol und 3,48 g (25,8 mmol) 3-Isopropylanilin wurde unter
N2 auf Rückfluss
erhitzt. Bei 4 Stunden Hitze entfernt und mit gesättigtem
Natriumbicarbonat basisch gemacht. Lösungsmittel gestrippt und mit
Ethanol azeotropiert. Rückstand mit
Hexan aufgeschlämmt
und Feststoffe gesammelt. In Ethylacetat gelöst, mit Darco gerührt, durch
Celite filtriert, Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 5,289 g gelben Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 333,1.
-
Beispiel 358
-
4-(Brom-phenylamino)-6-(3-pyrrolidin-1-yl-propylamino)-chinolin-3-carbonitril
-
0,64
g (3,69 mmol) 3-(Pyrrolidin-1-yl)propionaldehyd-dimethylacetal in
10 ml Wasser gelöst
und mit konzentrierter HCl bis pH 1 gesäuert. Für 90 Minuten auf 40°C erhitzt,
Hitze entfernt und mit Natriumbicarbonat neutralisiert. 500 mg (1,47
mmol) 6-Amino-4-(3-brom-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
in 100 ml Ethanol gelöst
und Essigsäure
zugegeben, bis der pH 3 bis 4 war. Das entschützte Aldehyd zu der Aminlösung zugegeben
und bei 25°C
für 0,5
Stunden gerührt.
Allmählich
94 mg (1,47 mmol) Natriumcyanoborhydrid zugegeben und über Nacht
gerührt.
Lösungsmittel
gestrippt, aufgeteilt zwischen Chloroform und Wasser. Organische Schicht
mit Kochsalzlösung
gewaschen und mit Natriumsulfat getrocknet. Lösungsmittel gestrippt und durch ein
Kissen aus Silicagel filtriert, zuerst mit 10% Methanol/Chloroform,
dann 20% Methanol/Chloroform/1% Ammoniumhydroxid. Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 143 mg gelb-braunen Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 450, 452,1.
-
Beispiel 359
-
4-(3-Azido-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
643
mg (2,00 mmol) 4-(3-Amino-phenylamino)-6,7-dimethoxychinolin-3-carbonitril
in 25 ml 80% Essigsäure
in Wasser gelöst.
Auf 0°C
gekühlt
und 152 mg (2,21 mmol) Natriumnitrit in 2,2 ml Wasser zugegeben. Nach
10 Minuten 144 mg (2,21 mmol) Natriumazid in 2,2 ml Wasser zugegeben.
Bei 1,5 Stunden Lösungsmittel
gestrippt und Rückstand
in heißem
Ethylacetat gelöst.
Mit gesättigtem
Natriumbicarbonat, Wasser und Kochsalzlösung gewaschen und mit Natriumsulfat
getrocknet. Lösungsmittel
gestrippt und wieder in 60% Ethylacetat/Methylenchlorid gelöst und durch
ein Kissen aus Silicagel filtriert. Lösungsmittel gestrippt und in vacuo
getrocknet, was 526 mg braunen Feststoff ergab: Massenspektrum (Elektrospray
m/e): M + H = 347,1.
-
Beispiel 360
-
6-Amino-4-[(4-Chlor-2-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 500 mg (1,34 mmol) 4-[(4-Chlor-2-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
20 ml Ethanol und 1,52 ml (6,71 mmol) Zinnchlorid-dihydrat wurde
unter N2 auf Rückfluss erhitzt. Bei 3 Stunden
Hitze entfernt, Eiswasser zugegeben und mit Natriumbicarbonat basisch
gemacht. Für
mehrere Stunden gerührt
und mit Chloroform extrahiert. Organische Schicht mit Natriumsulfat
getrocknet, Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 350 mg grünen Feststoff ergab: Massenspektrum
(Elektrospray m/e): M + H = 342,9, 344,8.
-
Beispiel 361
-
4-[(4-Chlor-2-fluorphenyl)amino]-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,017 g (19,0 mmol) 4-Chlor-7-methoxy-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
250 ml Ethanol und 2,55 ml (22,8 mmol) 4-Chlor-2-fluoranilin wurde
unter N2 auf Rückfluss erhitzt. Bei 3,5 Stunden
Hitze entfernt und mit gesättigtem
Natriumbicarbonat basisch gemacht. Lösungsmittel gestrippt und mit
Ethanol azeotropiert. Rückstand
mit Hexan aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und mit Wasser gewaschen. In Ethylacetat gelöst, mit
Darco gerührt,
filtriert, Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 6,54 g gelben Feststoff ergab:
Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 372,8, 374,8.
-
Beispiel 362
-
4-[(3,4-Dichlorphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
250 ml Ethanol und 4,17 g (25,6 mmol) 3,4-Dichloranilin wurde unter
N2 auf Rückfluss
erhitzt. Bei 3,5 Stunden Hitze entfernt und mit gesättigtem
Natriumbicarbonat basisch gemacht. Lösungsmittel gestrippt und mit
Ethanol azeotropiert. Rückstand
mit Hexan aufgeschlämmt,
Feststoffe gesammelt und mit Wasser gewaschen. In Ethylacetat gelöst, mit Darco
gerührt,
filtriert, Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 2,106 g gelben Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 359,1, 361,0.
-
Beispiel 363
-
6-Amino-4-[(3-methylsulfanylphenyl)amino]-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 4,55 g (13,5 mmol) 4-[(3-Methylsulfanylphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril, 250
ml Ethanol, 0,46 g 10% Palladium-auf-Kohlenstoff und 1,06 ml (33,8
mmol) wasserfreiem Hydrazin wurde auf Rückfluss erhitzt. Bei 4 Stunden
wurden 0,5 Äquivalente
Hydrazin zugegeben und bei 5 Stunden das heiße Gemisch durch Celite filtriert.
Das Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 4,068 g braunen Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 307,1.
-
Beispiel 364
-
4-[(3-Methylsulfanylphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
200 ml Ethanol und 3,18 ml (25,8 mmol) 3-Methylsulfanylanilin wurde
unter N2 auf Rückfluss erhitzt. Bei 2 Stunden
Hitze entfernt und mit gesättigtem
Natriumbicarbonat basisch gemacht. Lösungsmittel gestrippt und luftgetrocknet.
Rückstand
mit Hexan gewaschen, Feststoffe gesammelt und mit Wasser gewaschen.
In Ethylacetat gelöst,
mit Darco gerührt, Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 4,848 g gelben Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 337,1.
-
Beispiel 365
-
4-[(3-Trifluormethoxyphenyl)amino]-6-nitro-3-chinolincarbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (21,5 mmol) 4-Chlor-6-nitro-3-chinolincarbonitril,
200 ml Ethanol und 3,4 ml (25,3 mmol) 3-Trifluormethoxyanilin wurde
auf Rückfluss
erhitzt. Bei 5 Stunden Hitze entfernt und mit gesättigtem
Natriumbicarbonat basisch gemacht. Lösungsmittel gestrippt, Rückstand
mit Hexan aufgeschlämmt,
gesammelt und mit Wasser gewaschen. In Ethylacetat gelöst, mit
Darco gerührt,
filtriert, Lösungsmittel
gestrippt und in vacuo getrocknet, was 4,537 g gelb-orangen Feststoff
ergab: Massenspektrum (Elektrospray m/e): M + H = 374,8.
-
Beispiel 366
-
4-(3-Dimethylamino-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Eine
1,25 Gramm (5 mmol) Portion 4-Chlor-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
und eine 1,05 Gramm (5 mmol) Portion N,N-Dimethyl-1,3-phenylendiamin
in 10 ml 2-Methoxyethanol wurde für 2 Stunden in einem Ölbad bei
154 Grad refluxiert. Kühlen
ergab einen Feststoff, welcher aus Wasser umkristallisiert wurde,
um 0,4 Gramm (19%) 4-(3-Dimethyl-amino-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
zu ergeben, welches bei 246–249°C schmolz.
Massenspektrum (Elektrospray m/e): (M + H) = 349,2, (M + 2H)+2 = 174,9.
-
Beispiel 367
-
6,7-Dimethoxy-4-(4-methoxy-2-methyl-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Umsetzungsgemisch aus 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
164,6 mg (1,2 mmol) 4-Methoxy-2-methyl-anilin
und 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid in 10 ml 2-Ethoxyethanol wurde
unter N2 für 3 Std. refluxiert. Nach Entfernung
des Lösungsmittels
wurde der Rückstand
mit Wasser verdünnt
und mit verdünnter
Natriumcarbonatlösung
bis pH 7–8
neutralisiert. Der Niederschlag wurde filtriert und mit Wasser und
Ether gewaschen. Nach Trocknen in vacuo ergab dies 250,2 mg (71,7%)
des Produkts als einen von rot abweichenden Feststoff, Fp. > 131°C (zerf.),
Masse (Elektrospray, m/e): M + H 349,9.
-
Beispiel 368
-
3-(3-Cyano-6,7-dimethoxy-chinolin-4-ylamino)-2-methyl-benzoesäure
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 367 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 12 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 196,5
mg (1,3 mmol) 3-Amino-2-methylbenzoesäure umgesetzt, um 89,6 mg (24,7%)
des Produkts als einen grauen Feststoff zu ergeben, Fp. 242–245°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 364,0.
-
Beispiel 369
-
4-(3-Hydroxy-4-methoxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 367 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 10 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 167,0
mg (1,2 mmol) 5-Amino-2-methoxyphenol umgesetzt, um 313,3 mg (89,3)
des Produkts als einen grauen Feststoff zu ergeben, Fp. 254–256°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 351,2.
-
Beispiel 370
-
4-(3-Chlor-4-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 367 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 10 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 170,0
mg (1,2 mmol) 2-Chlor-4-amino-toluol umgesetzt, um 350,9 mg (99,4) des
Produkts als einen gelben Feststoff zu ergeben, Fp. > 250°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 353,9, 355,8.
-
Beispiel 371
-
6,7-Dimethoxy-4-(4-phenoxy-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 367 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 12 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 222,3
mg (1,2 mmol) 4-Phenoxyanilin umgesetzt, um 283,0 mg (71,3%) des Produkts
als einen hellgelben Feststoff zu ergeben, Fp. 239–241°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 397,9.
-
Beispiel 372
-
4-(5-Chlor-2-methoxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens analog zu dem in Beispiel 367 beschriebenen
wurden 248,7 mg (1 mmol) 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril in 12 ml 2-Ethoxyethanol
und in Gegenwart von 115,6 mg (1 mmol) Pyridinhydrochlorid mit 189,1
mg (1,2 mmol) 5-Chlor-o-anisidin umgesetzt, um 240,5 mg (65,01 des Produkts
als einen cremefarbenen Feststoff zu ergeben, Fp. 200–202°C, Masse
(Elektrospray, m/e): M + H 369,9, 371,8.
-
Beispiel 373
-
4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-6,7-dihydroxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,358 g 4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
und 3 g Pyridinhydrochlorid wurde unter Stickstoff bei 210–220°C für 20 Minuten
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt und
zu 50 ml 3% Ammoniumhydroxidlösung
zugegeben. Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und
getrocknet, um 0,302 g 4-(4-Chlor-2-fluor-phenylamino)-6,7-dihydroxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 270–272°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 329,0363.
-
Beispiel 374
-
4-(3-Hydroxy-2-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,249 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincar bonitril,
0,123 g 3-Amino-o-cresol, 20 mg Pyridinhydrochlorid und 10 ml Ethoxyethanol
wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur
für 30
Minuten gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 40 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
und konzentrierter Chlorwasserstoff zugegeben, um den pH an 7 anzupassen.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 0,174 g 4-(3-Hydroxy-2-methyl-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 255–257°C; Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 335,9.
-
Beispiel 375
-
4-(3-Chlor-4-methoxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,249 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,158 g 3-Chlor-p-anisidin, 20 mg Pyridinhydrochlorid und 10 ml
Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur für 30 Minuten gerührt. Das
Gemisch wurde gekühlt
und zu 40 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
und konzentrierter Chlorwasserstoff zugegeben, um den pH an 7 anzupassen.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 0,324 g 4-(3-Chlor-4-methoxy-phenylamino)-6,7-dimethoxy-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 278–280°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 369,0860.
-
Beispiel 376
-
6,7-Dimethoxy-4-(4-trifluormethyl-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 0,249 g 4-Chlor-6,7-dimethoxy-3-chinolincarbonitril,
0,322 g 4-(Trifluormethyl)anilin, 20 mg Pyridinhydrochlorid und
10 ml Ethoxyethanol wurde unter Stickstoff bei Rückflusstemperatur für 30 Minuten
gerührt.
Das Gemisch wurde gekühlt
und zu 40 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Gemisch wurde Natriumcarbonat
und konzentrierter Chlorwasserstoff zugegeben, um den pH an 7 anzupassen.
Das Produkt wurde gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet,
um 0,268 g 6,7-Dimethoxy-4-(4-trifluormethyl-phenylamino)-chinolin-3-carbonitril
als einen Feststoff zu ergeben, Fp. 116–118°C; Massenspektrum (EI, m/e):
M 373,1031.
-
Beispiel 377
-
4-(3,4-Dibromphenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 6,20 g (26,6 mmol) 4-Chlor-6-nitrochinolin-3-carbonitril und
8,00 g (31,9 mmol) 3,4-Dibromanilin in 160 ml EtOH wurde unter N2 für
5 Std. refluxiert. Gesättigtes
NaHCO3 wur de zugegeben und flüchtiges
Material wurde entfernt. Der Rückstand
wurde mit Hexan aufgeschlämmt,
gesammelt, mit Hexan und H2O gewaschen und
getrocknet. Das unlösliche
Material wurde wiederholt mit siedendem EtOAc extrahiert und die
Lösung
wurde dann durch Silicagel filtriert. Das Lösungsmittel wurde entfernt,
um 3,80 g 4-(3,4-Dibromphenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril
als einen grünen
Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): M + H
448,9.
-
Beispiel 378
-
6-Amino-4-(3-trifluormethylphenylamino)chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 6,0 g (16,8 mmol) 6-Nitro-4-(3-trifluormethylphenylamino)chinolin-3-carbonitril
und 18,9 g (83,8 mmol) SnCl2·2H2O in 240 ml EtOH wurde unter N2 für 1 Std.
refluxiert. Eiswasser wurde zugegeben, gefolgt von NaHCO3 bis pH 8. Das Gemisch wurde für 2 Std.
gerührt
und dann mit CHCl3 extrahiert. Darco wurde
zugegeben und die Extrakte wurden durch wasserfreies MgSO4 filtriert und eingedampft. Der Rückstand wurde
durch Silicagel mit 10% MeOH in CHCl3 filtriert.
Lösungsmittelverdampfung
und Trocknen in vacuo (40°C)
ergab 4,87 g 6-Amino-4-(3-trifluormethylphenylamino)chinolin-3-carbonitril
als einen braunen Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 329,1.
-
Beispiel 379
-
6-Amino-4-(3,4-dibromphenylamino)chinolin-3-carbonitril
-
Hergestellt
aus 4,90 g 4-(3,4-Dibromphenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril
und 12,4 g SnCl2·2H2O auf
gleiche Weise wie Beispiel 378. Es wurden 1,25 g 6-Amino-4-(3,4-dibromphenylamino)
chinolin-3-carbonitril als ein brauner Feststoff erhalten: Massenspektrum
(Elektrospray, m/e): M + H 416,9, 418,9.
-
Beispiel 380
-
N-[3-Cyano-4(3,4-dibromphenylamino)chinolin-6-yl]acrylamid
-
6-Amino-4-(3,4-dibromphenylamino)chinolin-3-carbonitril
(0,750 g, 1,79 mmol) in 10 ml THF wurde mit 0,217 g (2,15 mmol)
Et3N und 0,195 g (2,15 mmol) Acryloylchlorid
bei 0°C
unter N2 behandelt. Nach Rühren über Nacht
bei 25°C
wurde das Lösungsmittel
abgedampft und der Rückstand
wurde mit Wasser aufgeschlämmt
und gesammelt. Der Rückstand
wurde zweimal mit EtOAc gesiedet und dann in vacuo getrocknet (50°C), um 0,609
g N-(3-Cyano-4-(3,4-dibromphenylamino)chinolin-6-yl]acrylamid als
einen braunen Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): 470,9, 472,9.
-
Beispiel 381
-
N-[4-(3-Bromphenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]propionamid
-
Hergestellt
aus 1,00 g 6-Amino-4-(3-bromphenylamino)chinolin-3-carbonitril,
0,359 g Et3N und 0,328 g Propionylchlorid
auf gleiche Weise wie Beispiel 380. Die Ausbeute von N-[4-(3-Bromphenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]propionamid
war 0,722 g als ein gelber Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 395,1, 397,0.
-
Beispiel 382
-
(E)-But-2-ensäure-[4-(3-bromphenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]amid
-
Eine
Lösung
aus 0,637 g (7,40 mmol) E-But-2-ensäure in 25 ml THF unter N2 wurde in Eis gekühlt. Isobutylchlorformat (1,01
g, 7,40 mmol) und N-Methylmorpholin (0,747 g, 7,40 mmol) wurden
zugegeben und die Lösung
wurde für
10 Min. kalt gerührt.
Eine Aufschlämmung
aus 1,00 g (2,96 mmol) 6-Amino-4-(3-bromphenylamino)-chinolin-3-carbonitril
in 15 ml THF wurde zugegeben und das Gemisch wurde bei 25°C über Nacht
gerührt.
Das Gemisch wurde eingedampft und der Rückstand wurde in Wasser aufgeschlämmt, gesammelt
und getrocknet. Der Rückstand
wurde zweimal mit EtOAc gesiedet und in vacuo getrocknet (50°C), um 0,965
g (E)-But-2-ensäure-[4-(3-bromphenylamino)-3-cyano-chinolin-6-yl]amid
als einen gelben Feststoff zu ergeben: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 406,9, 408,9.
-
Beispiel 383
-
N-[4-(3-Bromphenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]-2-methylacrylamid
-
Hergestellt
aus 0,500 g 6-Amino-4-(3-bromphenylamino)chinolin-3-carbonitril,
0,194 g Et3N und 0,202 g Methacryloylchlorid
auf gleiche Weise wie Beispiel 380. Es wurden 0,317 g N-[4-(3-Bromphenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]-2-methylacrylamid
als ein gelber Feststoff erhalten: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 406,8, 408,8.
-
Beispiel 384
-
4-(3-Fluorphenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril
-
Hergestellt
aus 5,00 g 4-Chlor-6-nitrochinolin-3-carbonitril und 2,86 g 3-Fluoranilin
auf gleiche Weise wie Beispiel 377. Das Rohprodukt wurde in einem
großen
Volumen EtOAc gelöst,
mit Darco behandelt und durch Celite filtriert. Lösungsmittelentfernung
und Trocknen in vacuo (50°C)
ergab 5,77 g 4-(3-Fluorphenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril
als einen gelb-orangen Fest stoff: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 309,2.
-
Beispiel 385
-
6-Amino-4-(3-fluorphenylamino)chinolin-3-carbonitril
-
Hergestellt
aus 5,04 g 4-(3-Fluorphenylamino)-6-nitrochinolin-6-carbonitril
und 18,5 g SnCl2·2H2O
auf die gleiche Weise wie Beispiel 378. Filtration durch Silica
war unnötig.
Es wurden 4,30 g 6-Amino-4-(3-fluorphenylamino)-chinolin-3-carbonitril
als gelb-braune Kristalle erhalten: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 279,1.
-
Beispiel 386
-
4-(3-Dimethylaminophenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril
-
Hergestellt
aus 5,00 g 4-Chlor-6-nitrochinolin-3-carbonitril, 5,38 g 3-Dimethyl-aminoanilin-dihydrochlorid
und 5,17 g Triethylamin auf die gleiche Weise wie Beispiel 377.
Das Rohprodukt wurde in EtOAc aufgenommen, mit Darco behandelt,
durch Celite filtriert, eingedampft und in vacuo getrocknet (50°C). Die Ausbeute
an 4-(3-Dimethyl-aminophenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril war
5,62 g als ziegelrote Kristalle: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 334,2.
-
Beispiel 387
-
4-(4-Dimethylaminophenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril
-
Hergestellt
aus 5,00 g 4-Chlor-6-nitrochinolin-3-carbonitril, 5,38 g 4-Dimethyl-aminoanilin-dihydrochlorid
und 5,17 g Triethylamin auf die gleiche Weise wie Beispiel 386.
Die Ausbeute an 4-(4-Dimethylaminophenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril
war 5,58 g als ziegelrote Kristalle: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 334,2.
-
Beispiel 388
-
6-Amino-4-(3-dimethylaminophenylamino)chinolin-3-carbonitril
-
Ein
Gemisch aus 5,00 g (15,0 mmol) 4-(3-Dimethylaminophenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril, 1,20
g (37,5 mmol) wasserfreiem Hydrazin und 0,5 g 10% Pd/C in 250 ml
EtOH wurde unter N2 für 1,3 Std. refluxiert. Die
Umsetzung wurde durch Celite filtriert, die Celite wurde mit EtOH
gewaschen und das Filtrat und Wäschen
wurden vereinigt. Lösungsmittelabdampfung
und Trocknen in vacuo (50°C)
ergab 6-Amino-4-(3-dimethylaminophenyl-amino) chinolin-3-carbonitril
als einen rotbraunen Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
303,9.
-
Beispiel 389
-
6-Amino-4-(4-dimethylaminophenylamino)chinolin-3-carbonitril
-
Hergestellt
aus 4-(4-Dimethylaminophenylamino)-6-nitrochinolin-3-carbonitril
(5,00 g), 1,20 g wasserfreiem Hydrazin und 0,500 g 10% Pd/C auf
gleiche Weise wie Beispiel 388 155179. Nach zuerst Waschen mit MeOH
(verworfen) wurde das Produkt mit DMF eluiert. Das letztere Lösungsmittel
wurde getrennt gesammelt, eingedampft und der Rückstand wurde in vacuo getrocknet
(50°C).
Die Ausbeute an 6-Amino-4-(4-dimethylaminophenylamino)chinolin-3-carbonitril war
4,00 g als ein gelber Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 303,9.
-
Beispiel 390
-
But-2-insäure-[4-(3-fluorphenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]amid
-
Hergestellt
aus 0,756 g But-2-insäure,
1,23 g Isobutylchlorformat, 0,908 g N-Methylmorpholin und 1,00 g
6-Amino-4-(3-fluorphenylamino)chinolin-3-carbonitril auf gleiche
Weise wie Beispiel 382. Die Ausbeute an But-2-insäure-(4-(3-fluorphenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]amid
war 1,07 g als ein gelber Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): 345,1.
-
Beispiel 391
-
N-[3-Cyano-4-(3-dimethylaminophenylamino)chinolin-6-yl]acrylamid
-
Hergestellt
aus 1,00 g 6-Amino-4-(3-dimethylaminophenylamino)chinolin-3-carbonitril,
0,400 g Triethylamin und 0,360 g Acryloylchlorid auf gleiche Weise
wie Beispiel 88. Die Ausbeute an N-(3-Cyano-4-(3-dimethylaminophenylamino)chinolin-6-yl]acrylamid
war 0,880 g als ein oranger Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): 358,1.
-
Beispiel 392
-
N-[3-Cyano-4-(4-dimethylaminophenylamino)chinolin-6-yl]acrylamid
-
Hergestellt
aus 1,00 g 6-Amino-4-(4-dimethylaminophenylamino)chinolin-3-carbonitril,
0,400 g Triethylamin und 0,360 g Acryloylchlorid auf gleiche Weise
wie Beispiel 380. Die Ausbeute an N-[3-Cyano-4-(4-dimethylaminophenylamino)-chinolin-6-yl]-acrylamid war 0,990
g braun-oranger Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray, m/e): 358,2.
-
Beispiel 393
-
But-2-insäure-[3-cyano-4-(3-dimethylaminophenylamino)chinolin-6-yl]amid
-
Hergestellt
aus 0,694 g But-2-insäure,
1,13 g Isobutylchlorformat, 0,833 g N-Methylmorpholin und 1,00 g
6-Amino-4-(3-dimethylaminophenylamino)chinolin-3-carbonitril auf
gleiche Weise wie Beispiel 382. Die Ausbeute an But-2-insäure-[3-cyano-4-(3-dimethylaminophenylamino)chinolin-6-yl]amid
war 0,967 g als ein oranger Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 370,2.
-
Beispiel 394
-
But-2-insäure-[3-cyano-4-(4-dimethylaminophenylamino)chinolin-6-yl]amid
-
Hergestellt
aus 0,694 g But-2-insäure,
1,13 g Isobutylchlorformat, 0,833 g N-Methylmorpholin und 1,00 g
4-(4-Dimethyl-aminophenylamino)chinolin-3-carbonitril auf gleiche
Weise wie Beispiel 382. Die Ausbeute an But-2-insäure-[3-cyano-4-(4-dimethylaminophenylamino)chinolin-6-yl]amid
war 1,13 g als ein ziegelroter Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e): M + H 370,2.
-
Beispiel 395
-
4-(3-Bromphenylamino)-6-dimethylaminochinolin-3-carbonitril-hydrochlorid
-
Hergestellt
aus 0,400 g 4-Chlor-6-dimethylaminochinolin-3-carbonitril und 3-Bromanilin auf gleiche Weise
wie Beispiel 377. Das Rohprodukt wurde zweimal mit EtOAc gesiedet
und in vacuo getrocknet (50°C). Die
Ausbeute an 4-(3-Bromphenylamino)-6-dimethylaminochinolin-3-carbonitril-hydrochlorid
war 0,621 g als ein braunes Pulver: Massenspektrum (Elektrospray,
m/e) M + H 366, 368,9.
-
Beispiel 396
-
6-Dimethylamino-4-(3-methoxyphenylamino)chinolin-3-carbonitril-hydrochlorid
-
Hergestellt
aus 0,400 g 4-Chlor-6-dimethylaminochinolin-3-carbonitril und 0,256 g 3-Methoxyanilin
auf gleiche Weise wie Beispiel 395. Die Ausbeute an 6-Dimethylamino-4-(3-methoxyphenylamino)chinolin-3-carbonitril
war 0,532 g braunes Pulver: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 318,9.
-
Beispiel 397
-
2-Brom-N-[4-(3-bromphenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]acetamid
-
Hergestellt
aus 1,50 g 6-Amino-4-(3-bromphenylamino)chinolin-3-carbonitril,
0,538 g Triethylamin und 1,08 g Bromacetylbromid auf gleiche Weise
wie Beispiel 380. Die Ausbeute an 2-Brom-N-[4-(3-bromphenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]acetamid
war 1,55 g als ein gelb-brauner Feststoff: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 458,9, 460,9.
-
Beispiel 398
-
6-Iod-4-(3-methoxyphenylamino)chinolin-3-carbonitril
-
Hergestellt
aus 1,00 g 4-Chlor-6-iodchinolin-3-carbonitril und 0,469 g 3-Methoxyanilin
auf gleiche Weise wie Beispiel 377. Das Rohprodukt wurde durch Silicagel
mit 20% EtOAc in CH2Cl2 filtriert,
eingedampft und in vacuo getrocknet (50°C). Die Ausbeute an 6-Iod-4-(3-methoxyphenylamino)chinolin-3-carbonitril
war 1,09 g als gelbe Kristalle: Massenspektrum (Elektrospray, m/e):
M + H 401,9.
-
Beispiel 399
-
4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
5-Methoxy-2-methyl-4-nitroacetanilid
-
Eine
Lösung
aus 182,1 g (1,0 mol) 5-Methoxy-2-methyl-4-nitroanilin in 400 ml
Essigsäure
wurde auf Rückfluss
erhitzt. Zu der heißen
Lösung
wurden 320 ml Essigsäureanhydrid
zugegeben. Das Gemisch wurde für ½ Std.
refluxiert und dann auf Eis gegossen. Der Feststoff wurde gesammelt
und zweimal mit Wasser und einmal mit konz. NH4OH
gewaschen (dieser Schritt wandelt jedes Diacetat in Monoacetat um).
Der Feststoff wird dann luftgetrocknet. Der Feststoff wird in 1400
ml siedendem Chloroform gelöst,
mit MgSO4 und Norite behandelt und während heiß filtriert.
Das Filtrat wurde gesiedet und 500 ml Hexane wurden zugegeben. Das Gemisch
wurde in einem Eisbad gekühlt.
Feststoff wurde gesammelt, was 145,9 g (65%) des Produkts als einen
orangen Feststoff ergab.
-
5-Ethoxy-2-methyl-4-nitroacetanilid
-
Ein
Gemisch aus 186 g (830 mmol) 5-Methoxy-2-methyl-4-nitroacetanilid
und 105,5 g (2,49 mol) LiCl in 1115 ml DMF wurde mechanisch bei
Rückfluss
für 12
Std. ohne Verwendung eines Kondensators gerührt. Die dunkel-orange Lösung durfte
auf Raumtemperatur kühlen
und durfte dann über
Nacht stehen. Zur rührenden
Lösung
wurden 114,65 g (830 mmol) pulverisiertes K2CO3 und 265,4 ml (3,32 mol) Ethyliodid zugegeben. Das
Gemisch wurde langsam unter Rühren
erhitzt. Bei etwa 70°C
erfolgt eine schnelle Gasentwicklung (wahrscheinlich Ethylchlorid).
Nachdem sich das meiste Gas entwickelt hat, wird Erhitzen auf Rückflusstemperatur fortgesetzt.
Das Gemisch wird für
5 Std. refluxiert und dann auf Eiswasser gegossen. Der Feststoff
wird gesammelt, mehrere Male mit Wasser gewaschen und luftgetrocknet.
Der Feststoff wird in 2 l siedendem Chloroform gelöst, mit
MgSO4 behandelt und während heiß filtriert. Das Filtrat wird
gesiedet und mit 1,5 l Hexanen verdünnt. Das Gemisch wird gekühlt und
Feststoff wird gesammelt, was 105 g eines gelben Feststoffs (53%) ergibt.
-
2-Acetylamino-4-ethoxy-5-nitro-benzoesäure
-
Eine
Lösung
aus 217,3 g Kaliumpermanganat und 75,23 g Magnesiumsulfat in 5000
ml Wasser wurde auf 80°C
erhitzt. Dann wurden 119 g (0,5 mol) 5-Ethoxy-2-methyl-4-nitroacetanilid
in einer Portion zugegeben. Erhitzen bei Rückfluss wurde fortgesetzt.
Nach etwa 45 Minuten (das Verschwinden der Permanganat-Farbe) wurden
zusätzliche
37,62 g Magnesiumsulfat und dann 108,65 g Kaliumpermanganat zugegeben.
Nach etwa 45 Minuten zusätzlichem
Rückfluss
(das Verschwinden der Permanganat-Farbe) wurde die Umsetzung heiß filtriert.
Der Mangandioxid-Kuchen wurde zurückbehalten. Säuerung des
Filtrats mit konzentrierter Salzsäure ergab Produkt. Das zurückbehaltene
Mangandioxid wurde mit 2000 ml Wasser gesiedet und filtriert. Säuerung des
Filtrats ergab zusätzliches
Produkt. Die Produkte wurden vereinigt und getrocknet, um 68,19
g (50,8%) des gewünschten
Produkts zu ergeben. Ausgangsmaterial konnte aus dem Mangandioxid-Kuchen
mit Aceton extrahiert werden.
-
3-Ethoxy-4-nitroanilin
-
Zu
600 ml H2O wurden langsam 400 ml konz. H2SO4 zugegeben. Zum
heißen
Gemisch wurden 118,5 g (0,44 mol) 2-Acetylamino-4-ethoxy-5-nitro-benzoesäure zugegeben.
Das Gemisch wurde unter Rühren
auf 110–112°C erhitzt.
Anfänglich
gab es eine kräftige
Gasentwicklung. Nach 1 Std. wurde das Gemisch auf Eis gegossen.
Das Gemisch wurde mit konz. Ammoniumhydroxid basisch gemacht (eine
exotherme Umsetzung erfolgte). Das Gemisch durfte auf Raumtemperatur
kühlen
und der Feststoff wurde durch Filtration gesammelt. Der Feststoff
wurde mehrere Male mit 500 ml Portionen Wasser gewaschen und dann
in Vakuum getrocknet und dann mehrere Male mit warmem Ethylacetat
extrahiert. Die Extrakte wurden filtriert und Lösungsmittel wurde entfernt,
was 57,8 g (71%) des Produkts ergab.
-
2-(2-Cyano-2-ethoxycarbonyl-vinylamino)-4-ethoxy-5-nitro-benzoesäure
-
Ein
Gemisch aus 58,96 g (0,324 mol) 3-Ethoxy-4-nitroanilin und 77,22
g (0,456 mol) Ethyl(ethoxymethylen)cyano-acetat in 210 ml Toluol
wurde für
etwa 16 Stunden (über
Nacht) refluxiert. Die Umsetzung wurde in einem Eisbad gekühlt und
das Produkt wurde filtriert. Es wurde mit drei Portionen Ether gewaschen,
dann getrocknet, um 94,33 g (95,8%) des gewünschten Produkts zu ergeben.
Dieses kann in etwa 80% Ausbeute aus Methyl-Cellosolve umkristallisiert
werden.
-
7-Ethoxy-4-hydroxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
Das
gelbe Ausgangsmaterial 2-(2-Cyano-2-ethoxycarbonyl-vinylamino)-4-ethoxy-5-nitro-benzoesäure (37,5
g, 0,123 mol), welches aus 2-Methoxyethanol umkristallisiert worden
war, wurde als ein Feststoff zu 2,5 l refluxierendem (256°C) Dowtherm
in einem 5 l Drei-Hals-Kolben, ausgestattet mit einem mechanischen Rührer und
einem Thermometer, unter Stickstoff zugegeben. Das Umsetzungsgemisch
wurde bei dieser Temperatur für
1,25 Std. kräftig
gerührt
und durfte dann auf Raumtemperatur kühlen. Das dicke Umsetzungsgemisch
wurde mit 2 l Ether verdünnt,
filtriert und mit Ether gewaschen, um 24,2 g des zyklisierten Produkts 7-Ethoxy-4-hydroxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
als einen von weiß abweichenden
Feststoff mit einer Ausbeute von 76% zu ergeben.
-
Das
Filtrat wurde eingedampft, um Ether zu entfernen, und dann mit Hexan
behandelt. Der sich ergebende gelbe Niederschlag wurde gesammelt
und mit Hexan gewaschen, um 10–15%
nicht umgesetztes Ausgangsmaterial zu erhalten, welches dem Kreislauf
wieder zugeführt
werden konnte, um weiteres zyklisiertes Produkt zu erzeugen. Das
sich ergebende Filtrat wurde eingedampft, um Hexan zu entfernen,
und dann durch ein dünnes
Kissen aus Silicagel passiert, um farbige Verunreinigungen zu entfernen,
um das Dowtherm für weitere
Zyklisierungsumsetzungen zu regenerieren.
-
4-Chlor-7-ethoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
In
einem 1 l Rundbodenkolben wurde die Nitro-Verbindung 7-Ethoxy-4-hydroxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
(20 g, 77 mmol) mit 120 ml Phosphoroxychlorid unter Stickstoff für 2,5 Std.
refluxiert. TLC (Ethylacetat:Hexan = 1:1) zeigte, dass kein Ausgangsmaterial übrig war.
Die flüchtigen
Reagenzien wurden durch Rotationsverdampfung entfernt und mit Toluol
bei 50°C
weiter azeotropisch entfernt. Der Kolben, welcher den festen Rückstand
enthielt, wurde in einem Eisbad gekühlt und 600 ml Methylenchlorid
wurden zugegeben, um den Rückstand
zu lösen.
Die sich ergebende kalte Methylenchloridlösung wurde in eine kräftig gerührte Lösung aus
250 ml eiskalter gesättigter
Kaliumcarbonatlösung
(53,3 g, 5 äq.)
zugegeben und für
30 Min. gerührt. Die
organische Schicht wurde abgetrennt, gewaschen und getrocknet, um
18,58 g 4-Chlor-7-ethoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril mit einer
Ausbeute von 86,9 zu ergeben.
-
4-(3-Chlor-4-fluor-phenylamino)-7-ethoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
-
4-Chlor-7-ethoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril
(26,8 g 96,5 mmol) und 3-Chlor-4-fluoranilin (14,05 g, 96,5 mmol)
in 900 ml Isopropanaol wurden unter N2 für 3,5 Std.
refluxiert. TLC (Ethylacetat:Hexan = 1:1) zeigte, dass kein Ausgangsmaterial übrig war.
Nach Stehen bei Raumtemperatur über
Nacht wurde das Hydrochloridsalz abfiltriert und mit Isopropanol
und Ether gewaschen, was 4-(3-Chlor-4-fluor-phenylamino)-7-ethoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril 38,6
g (95%) als ein gelbes Hydrochloridsalz ergab.
-
6-Amino-4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-7-ethoxy-chinolin-3-carbonitril
-
4-(3-Chlor-4-fluorphenylamino)-7-ethoxy-6-nitro-chinolin-3-carbonitril-hydrochlorid
(38,6 g, 91,2 mmol) wurde mit 35,7 g (638 mmol) Eisenpulver gemischt.
Eine Lösung
aus 43,9 g (820 mmol) Ammoniumchlorid in 280 ml Wasser wurde zugegeben,
gefolgt von 985 ml Methanol. Das Gemisch wurde mit mechanischem
Rühren
unter Stickstoff für
4 Std. refluxiert, bei welcher Zeit TLC vollständige Reduktion anzeigte. Das Umsetzungsgemisch
wurde heiß filtriert
und Feststoffe wurden mit 500 ml siedendem Methanol gewaschen. Nachdem
das vereinigte Filtrat eingedampft war, wurde der Rückstand
zwischen 1,5 l warmem Ethylacetat und 700 ml gesättigter Natriumbicarbonatlösung aufgeteilt.
Die organische Schicht wurde über
Magnesiumsulfat getrocknet, mit Norite behandelt, filtriert und
eingedampft, um einen Feststoff zu ergeben, welcher aus CHCl3-Hexanen umkristallisiert wurde, was 29,0
g (89%) 6-Amino-4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-7-ethoxy-chinolin-3-carbonitril als
einen hellgrünen
Feststoff ergab.
-
4-Brom-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyanochinolin-6-yl]-amid
-
Zu
14,98 g (63,17 mmol) Trimethylsilyl-4-brom-2-butenoat (Herst.: Synthesis
745, 1983) in 36 ml Methylenchlorid wurden 8,82 g (69,5 mmol) Oxalylchlorid
zugegeben, gefolgt von 1 Tropfen getrocknetem DMF. Nachdem die Lösung für 2 Std.
gerührt
wurde, wurde das Lösungsmittel
abgedampft, und mit Tetrachlorkohlenstoff weiter azeotropisch destilliert,
um das Säurechlorid
zu ergeben.
-
6-Amino-4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-7-ethoxy-chinolin-3-carbonitril (19,6
g, 54,9 mmol) wurde mit 11,46 ml (65,91 mmol) N,N-Diisopropylethylamin
in 366 ml wasserfreiem THF unter Stickstoff in einem Eisbad gemischt.
Eine Lösung
aus dem oben hergestellten Säurechlorid
in 183 ml THF wurde über
15 Minuten zuge geben und dann für
eine halbe Stunde bei 0°C
gerührt.
Das Umsetzungsgefäß wurde
versiegelt und im Gefrierer über
Nacht gelagert.
-
Die
Umsetzungslösung
wurde rotationsverdampft und der Rückstand wurde aufgeteilt zwischen
gesättigtem
Natriumbicarbonat und Ethylacetat. Die organische Schicht wurde
abgetrennt, gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet und durch
eine dünne
Schicht Silicagel passiert, um 32 g des Rohprodukts als einen orangen
Feststoff zu ergeben. Das Rohprodukt wurde mit 400 ml Methanol für eine halbe
Stunde refluxiert. Nach Kühlen
auf Raumtemperatur wurde der Feststoff gesammelt und mit Methanol,
gefolgt von Hexan gewaschen, um 21,3 g beigen Feststoff mit einer
Ausbeute von 76,5% zu ergeben. Es ist ein Gemisch der Brom- und
Chlorverbindungen. Mehr Produkt konnte aus der Stammflüssigkeit
isoliert werden.
-
4-Dimethylamino-but-2-ensäure-4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
-
Die
Brom-/Chlorverbindungen (19,88 g, 39,53 mmol) wurden in 800 ml THF
bei 0°C
gelöst
und 2 Äquivalente
2 M Dimethylamin (39,54 ml, 79,07 mmol) in THF wurden in einer Portion
zugegeben. Die Umsetzungslösung
wurde bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt.
Ein weiteres Äquivalent
Dimethylamin wurde zugegeben. Nach Rühren über Nacht bei Raumtemperatur
waren nur 10% Chlorverbindung nicht umgesetzt. Die Umsetzungslösung wurde
rotationsverdampft und der Rückstand
wurde zwischen Ethylacetat und gesättigtem Kaliumbicarbonat aufgeteilt.
Die organische Schicht wurde getrocknet, filtriert und eingedampft,
um 17 g oranges Glas zu ergeben. Das Rohprodukt wurde in Aceton
aufgenommen und durch Säulenchromatographie
unter Verwendung von Aceton als Eluent gereinigt. Die Hauptfraktionen
wurden gepoolt und eingedampft, um 9,8 g eines gelben Glases zu
ergeben. Es wurde dann in 350 ml heißem Ethylacetat gelöst und zu
einer konzentrierten Lösung
eingedampft. Ein paar Tropfen Methanol wurden zugegeben, um Umkristallisation
zu unterstützen.
Nach Stehen bei Raumtemperatur über
Nacht wurden die beigen Kristalle filtriert, um 7,09 g reines 4-Dimethylamino-but-2-ensäure-[4-(3-chlor-4-fluor-phenylamino)-3-cyano-7-ethoxy-chinolin-6-yl]-amid
(Fp. 196–198°C) mit einer
Ausbeute von 38,7 zu ergeben. Eine Menge Produkt verblieb in den
Stammflüssigkeiten in
den Schritten der Chromatographie und Umkristallisation und konnte
isoliert werden. Die erwartete Ausbeute ist etwa 60%.