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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Haartrockner mit einem Negativ-Ionen-Generator, der
die Fähigkeit
besitzt, in wirksamer Weise dem Haar negative Ionen zuzuführen, während er
das Haar trocknet oder mit Heißluft
fixiert.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Im
allgemeinen wird gesagt, daß Haar
leicht positiv geladen werden kann. Wenn negative Ionen, die winzige
Wasserteilchen in der Luft, gekoppelt mit negativ geladenem Sauerstoff
sind, mit dem positiv geladenen Haar in Berührung kommen, kann ein Stylen
des Haares einfach durchgeführt
werden, während
der Feuchtigkeitsgehalt des Haars beibehalten wird. Daher wird vorgeschlagen,
einen Negativ-Ionen-Generator in einem Haartrockner oder in einer Styling-Bürste anzuordnen.
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Zum
Beispiel weist ein herkömmlicher
Haartrockner mit dem Negativ-Ionen-Generator die in 5 gezeigte
Struktur auf. Das heißt,
daß ein
Luftstromkanal 2 in einem rohrförmigen Gehäuse 1 dieses Haartrockners
ausgebildet wird, so daß Luft,
die von einem Luftsaugeinlaß 22 angesaugt
wird, der an einem Ende des Gehäuses 1 bereitgestellt
ist, aus einem Luftauslaß 21 ausgestoßen wird,
der an dem anderen Ende davon vorgesehen ist. In dem Luftstromkanal 2 des
Gehäuses 1 sind
ein Gebläse 31,
ein Motor 32 zum Antreiben des Gebläses, eine Heizvorrichtung 3 und
der Negativ-Ionen-Generator 7 angeordnet. In 5 bezeichnet
das Bezugszeichen 34 ein Gitterelement 34, das
an dem Luftauslaß 21 befestigt ist,
um Fremdkörper
daran zu hindern, in das Gehäuse 1 zu
gelangen. Das Bezugszeichen 4 bezeichnet eine Düse, die
an dem Luftauslaß befestigt
ist, welche eine verjüngte
Form aufweist, um den Luftstrom aus ihrer obersten Endöffnung 41 auszustoßen. Zusätzlich steht
ein Griff 35 nach unten aus dem Gehäuse 1 vor, in dem
elektrische Schnüre
A zum Liefern von Strom an den Motor 32 und ein Stromschalter 36 angeordnet
sind.
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Um
den oben beschriebenen Haartrockner zu verwenden, wird, wenn der
Stromschalter eingeschaltet ist, dem Motor 32, der Heizvorrichtung 33 und
dem Negativ-Ionen-Generator 7 Strom zugeführt. Die
Luft wird aus dem Luftsaugeinlaß 22 durch das
Gebläse 31 in
das Gehäuse 1 gesaugt
und danach zu der stromabwärts
gelegenen Seite des Luftstromkanals gesendet. Danach wird die Luft
in dem Luftstromkanal 2 durch die Heizvorrichtung 33 erhitzt.
Die erhitzte Luft wird mit den negativen Ionen gemischt, die durch
den Negativ-Ionen-Generator 7 erzeugt werden. Somit wird
der Luftstrom, einschließlich
der negativen Ionen, aus der Öffnung 41 der
Düse 4 nach
außen
durch den Luftauslaß 21 mit dem
Gitterelement 34 gestoßen.
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Der
oben beschriebene Haartrockner weist jedoch insofern ein Problem
auf, als daß der
Ionen-Generator 7,
der in dem Luftstromkanal 2 angeordnet ist, einen Luftstrom
in dem Luftstromkanal 2 behindert. Darüber hinaus kommt es – da einige
der negativen Ionen, die durch den Ionen-Generator 7 erzeugt werden,
durch das Gitterelement 34 aufgefangen werden – zu elektrischer
Abstoßung
zwischen den negativen Ionen, die durch das Gitterelement 34 gefangen
werden, und negativen Ionen in dem daraufhin bereitgestellten Luftstrom,
so daß es
für die negativen
Ionen schwierig wird, das Gitterelement 34 zu passieren.
Infolgedessen besteht ein weiteres Problem darin, daß die Zufuhrmenge
der negativen Ionen allmählich
abnimmt.
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Ferner
ist aus der
US 5,805,406 eine
Vorrichtung zur Behandlung von Haar bekannt, welche ein elektrisch
angetriebenes Gebläse
zum Erzeugen eines Luftstroms und eine Einheit umfaßt, um Ionen aus
einer oder mehreren Abgabevorrichtungen abzugeben, wobei die eine
oder mehr Abgabevorrichtungen in der Öffnung oder in der Nähe der Öffnung der Vorrichtung
innerhalb des Luftstromkanals angeordnet sind.
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KURZE DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Angesichts
der oben angeführten
Probleme besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin,
einen Haartrockner mit einem Negativ-Ionen-Generator bereitzustellen,
der die Fähigkeit
besitzt, in wirksamer Weise negative Ionen, die durch den Negativ-Ionen-Generator
erzeugt werden, an das Haar zu liefern, ohne einen Luftstrom in
einem Luftstromkanal zu behindern.
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Das
heißt,
der Haartrockner der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß er
einen Luftstromkanal, der im Inneren eines Gehäuses ausgebildet ist; ein Gebläse und eine
Heizvorrichtung, die in dem Luftstromkanal angeordnet sind; einen
Luftauslaß zum
Ausstoßen
einer Luft, welcher an einem stromabwärts gelegenem Ende des Luftstromkanals
angeordnet ist; einen Ionenstromkanal, der in dem Gehäuse ausgebildet
ist, um von dem Luftstromkanal getrennt angeordnet zu sein; den
Negativ-Ionen-Generator zum Erzeugen von negativen Ionen, der in
dem Ionenstromkanal angeordnet ist; und einen Ionen-Auslaß für die negativen
Ionen, der an einem stromabwärts
gelegenen Ende des Ionenstromkanals bereitgestellt ist, umfaßt.
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Der
Haartrockner der vorliegenden Erfindung ist insbesondere dadurch
gekennzeichnet, daß er
ein Gehäuse
mit einer im wesentlichen hohlen Struktur aufweist, welches einen
Luftsaugeinlaß, Luftauslaß und einen
Luftstromkanal aufweist, der sich dazwischen erstreckt; ein Gebläse zum Ansaugen
einer außen
befindlichen Luft in das Gehäuse durch
den Luftsaugeinlaß;
eine Heizvorrichtung zum Erhitzen der Luft in dem Luftstromkanal;
und den Negativ-Ionen-Generator;
wobei das Gehäuse
einen Ionenstromkanal aufweist, der als ein von dem Luftstromkanal
unabhängiger
Stromkanal ausgebildet ist, und einen Ionenauslaß, der an einer von dem Luftauslaß unterschiedlichen
Position angeordnet ist, um negative Ionen, die durch den Negativ-Ionen-Generator
erzeugt werden, auszustoßen,
und wobei der negative Ionen-Generator in dem Ionenstromkanal angeordnet
ist.
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Gemäß dem oben
beschriebenen Haartrockner kann ein Benutzer – da die negativen Ionen, die durch
den Ionen-Generator erzeugt werden, in stabiler Weise aus dem Ionenauslaß geliefert
werden, ohne durch ein Hindernis wie ein Gitterelement eingefangen
zu werden – in
wirksamer Weise das Haar stylen, indem die negativen Ionen auf das
Haar gesprüht
werden.
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Um
die oben beschriebene Aufgabe der vorliegenden Erfindung zu erfüllen, weist
der Negativ-Ionen-Generator
vorzugsweise eine Nadelelektrode und eine Erdungselektrode auf,
die in einem kleinen Abstand von der Nadelelektrode angeordnet ist,
und es kommt zwischen der Nadelelektrode und der Erdungselektrode
zu einer Entladung, um die negativen Ionen zu erzeugen, indem eine
hohe negative Spannung an die Nadelelektrode angelegt wird.
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Darüber hinaus
weist das Gehäuse
vorzugsweise einen Lufteinleitungsweg auf, um einem Teil der Luft,
die durch den Luftstromkanal fließt, zu ermöglichen, in den Ionenstromkanal
zu fließen.
In diesem Fall ist es möglich,
die negativen Ionen in stabilerer Weise gemeinsam mit der Luft zu
liefern, welche in den Lufteinleitungsweg gelangt. Zudem ergeben sich – da kein
zusätzliches
Gebläse
in dem Gehäuse angeordnet
werden muß,
um die negativen Ionen, die durch den Negativ-Ionen-Generator erzeugt
werden – aus
dem Ionenauslaß auszustoßen – insofern
Vorteile, als daß der
Haartrockner insgesamt eine einfache Struktur wird und seine Größe auf einfache
Weise verringert werden kann. Außerdem kann im Vergleich zu
einem Haartrockner mit einem speziell angefertigten Gebläse, der
Stromverbrauch reduziert werden.
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Außerdem wird
bevorzugt, daß der
Ionenauslaß in
der Nähe
des Luftauslasses bereitgestellt wird. In diesem Fall ist es wirksam – da die
negativen Ionen, die aus dem Ionenauslaß ausgestoßen werden, leicht mit der
heißen
Luft vermischt werden, die aus dem Luftauslaß ausgestoßen wird – die Mengen der negativen
Ionen zu erhöhen,
welche das Haar des Benutzers erreichen. Darüber hinaus bestehen Vorteile
darin, daß eine
Beschädigung
von Haar durch zu starkes Trocknen verhindert wird, und die Häufigkeit
von statischer Elektrizität
abnimmt.
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Ferner
weist der oben beschriebene Haartrockner vorzugsweise einen Ionenschalter
zum Schalten des Negativ-Ionen-Generators zum Starten oder Beenden
der Erzeugung der negativen Ionen auf. In diesem Fall ist es – da der
Benutzer bestimmen kann, ob die negativen Ionen vorhanden sind oder
nicht – möglich, die
heiße
Luft mit den negativen Ionen an das Haar zu liefern, wenn dies notwendig ist.
Zum Beispiel ist, wenn feuchtes Haar gewünscht wird, der Ionenschalter
eingeschaltet, und wenn eine Frisur mit Volumen gewünscht wird,
ist der Ionenschalter ausgeschaltet. Wenn der Ionenschalter auf einer
Oberfläche
des Gehäuses
und in der Nähe
des Negativ-Ionen-Generators angeordnet ist, ist es insbesondere
möglich,
einfach zu bestimmen, daß die negativen
Ionen vorhanden sind oder nicht, indem der Ionenschalter durch eine
Hand betätigt
wird, während
der Griff des Haartrockners durch die andere Hand gehalten wird.
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Ferner
weist der oben beschriebene Haartrockner vorzugsweise einen Ionenerzeugungsindikator
auf, um das Starten oder Beenden des Erzeugens der negativen Ionen
durch den Negativ-Ionen-Generator
in Verbindung mit dem Ionenschalter anzuzeigen. Insbesondere ist
der Ionenerzeugungsindikator auf einer Oberfläche des Gehäuses und in der Nähe des Negativ-Ionen-Generators
vorgesehen. In diesem Fall ist es möglich, leicht zu überprüfen, ob
es zu einem Erzeugen der negativen Ionen kommt oder nicht.
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Diese
und weitere Aufgaben sowie Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
aus der besten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hervorgehen, die unter Bezugnahme auf
die beiliegenden Zeichnungen beschrieben wird.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Längsquerschnittansicht
eines Haartrockners mit einem Negativ-Ionen-Generator gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine vergrößerte Querschnittansicht,
welche einen Ionenstromkanal des Haartrockners von 1 zeigt;
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3 ist
ein schematisches Diagramm einer Struktur des Negativ-Ionen-Generators;
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4 ist
eine teilweise Draufsicht im Querschnitt des Haartrockners von 1;
und
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5 ist
eine schematische Querschnittansicht eines herkömmlichen Haartrockners mit
einem Negativ-Ionen-Generator.
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BESTE AUSFÜHRUNGSFORM
DER ERFINDUNG
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Unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen wird ein Haartrockner
mit einem Negativ-Ionen-Generator
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unten im Detail erläutert.
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Wie
in 1 gezeigt, besteht der Haartrockner hauptsächlich aus
einem hohlen Gehäuse 1 mit einem
Luftsaugeinlaß 22,
einem Luftauslaß 21 und einem
Luftstromkanal 2, der dazwischen ausgebildet ist, und einem
Griff 35, in dem ein Stromschalter 36 des Trockners
angeordnet ist.
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In
dieser Ausführungsform
ist der Luftsaugeinlaß 22 mit
einem Hauptsaugeinlaß 25 versehen, der
in einer oberen Oberfläche
des Gehäuses
ausgebildet ist, und mit einem Hilfssaugeinlaß 26, der in einer
unteren Oberfläche
davon ausgebildet ist. In dem Gehäuse 1 ist der Luftstromkanal 2 zwischen
dem Luftsaugeinlaß 2 und
dem Luftauslaß 21 definiert.
Ein Gebläse 31 zum
Ansaugen einer außen
befindlichen Luft aus dem Luftsaugeinlaß 22 in das Gehäuse und eine
Heizvorrichtung 33 zum Erhitzen der Luft in dem Luftstromkanal
sind in dem Luftstromkanal 2 angeordnet. In den Zeichnungen
bezeichnet das Bezugszeichen 32 einen Motor zum Antreiben
des Gebläses 31.
Durch das Antreiben des Gebläses 31 wird
die Luft, die in das Gehäuse 1 gesaugt
wird, durch die Heizvorrichtung 33 erhitzt, so daß die erhaltene
heiße
Luft aus dem Luftauslaß 21 ausgestoßen wird.
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Das
Gebläse 31 ist
von zentrifugaler Art und nimmt die Luft aus dem Hauptsaugeinlaß 25 und
dem Hilfssaugeinlaß 26 in
das Gehäuse 1 auf
und stößt die Luft
aus dem Luftauslaß 21 aus,
der auf der gegenüberliegenden
Seite des Luftauslaßkanals 2 angeordnet
ist. Da die Luft in dem Gehäuse
von oben nach unten fließt,
kann ein sanfter Luftstrom erzielt werden. Es kann sein, daß der Luftsaugeinlaß 22 nur mit
dem Hauptsaugeinlaß 25 versehen
ist.
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Ein
netzähnliches
Gitterelement 34 zum Vermeiden des Einsaugens von Fremdkörpern in
das Gehäuse 1,
ist an dem Luftauslaß 21 angebracht. Eine
Düse 4 zum
Auffangen des Luftstroms in dem Gehäuse 1 und zum Ausstoßen desselben
nach außen,
ist ebenfalls an dem Luftauslaß 21 angebracht. Die
Düse 4 ist
von derart verjüngter
Form, daß ihr Öffnungsdurchmesser
zu einer Endöffnung 41 der
Düse 4 hin
abnimmt. Zusätzlich
sind ein Paar Flügel 42 in der
Düse ausgebildet,
um den Luftstrom in einer Richtung einer im Wesentlichen mittigen
Achse des Gehäuses
aufzunehmen. Das Paar Flügel 42 ist
derart ausgebildet, daß Luftströme, die
aus Zwischenräumen
zwischen den jeweiligen Flügeln
und einer inneren Oberfläche
der Düse
ausgestoßen
werden, mit dem Luftstrom verbunden werden, der aus einem Raum zwischen
den Flügeln
ausgestoßen
wird. Dadurch kann im Vergleich zu der Verwendung einer Düse mit einer
einfachen verjüngten
Form die heiße Luft
auf wirksame Weise in der Richtung der im Wesentlichen mittigen
Achse des Gehäuses
gesammelt werden, um eine Geschwindigkeit des Luftstroms weiterhin
zu erhöhen.
In dem Haartrockner der vorliegenden Ausführungsform entspricht ein Weg,
der sich von dem Luftsaugeinlaß 22 des
Gehäuses 1 zu der
Endöffnung 41 der
Düse 4 durch
den Luftauslaß 21 erstreckt,
dem Luftstromkanal 2 des Haartrockners.
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Der
Griff 35 ist einstückig
mit dem Gehäuse 1 ausgebildet,
um sich nach unten von der Gehäuseoberfläche an einer
Seite des Hilfssaugeinlasses 26 zu erstrecken. Der Griff 35 weist
eine im Wesentlichen röhrenförmige Form
auf, in der ein Motor 32 und ein Stromschalter 36 für die Heizvorrichtung 33 angeordnet
sind.
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Wie
in 2 gezeigt, ist in der vorliegenden Erfindung der
Negativ-Ionen-Generator 7 an einer oberen Seite im Gehäuse 1 angeordnet.
Wie im Detail unten erläutert,
werden negative Ionen, die durch den Negativ-Ionen-Generator 7 erzeugt
werden, nach außen
durch einen Ionenstromkanal 5, der unabhängig von
dem Luftstromkanal 2 ausgebildet ist, und einen Ionenauslaß 61 ausgestoßen, der
an einer von dem Luftauslaß 21 unterschiedlichen
Position angeordnet ist.
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Der
Negativ-Ionen-Generator 7 erzeugt die negativen Ionen,
die winzige Feuchtigkeit in der Luft gekoppelt mit negativ geladenem
Sauerstoff sind. Wie in 3 gezeigt, besteht der Negativ-Ionen-Generator 7 aus
einer Entladungseinheit 71, einem Hochspannungsgenerator 72 und
Zuleitungsdrähten 73,
die dazwischen eine elektrische Verbindung herstellen. Die Entladungseinheit 71 umfaßt eine
nadelähnliche
Elektrode 74, eine Erdungselektrode 75, die in
einem erforderlichen Abstand von der nadelähnlichen Elektrode angeordnet
ist, und ein Gehäuse 76,
das aus einem Isoliermaterial hergestellt ist, um diese Elektroden
zu halten. Die nadelähnliche Elektrode 74 und
die Erdungselektrode 75 sind jeweils über die Zuleitungsdrähte 73 mit
dem Hochspannungsgenerator 72 verbunden.
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Um
die negativen Ionen durch den Negativ-Ionen-Generator 7 zu
erzeugen, entwickelt der Hochspannungsgenerator 72 eine
derartige Spannung, daß eine
hohe negative Spannung an die nadelähnliche Elektrode 74 mit
Bezug zur Erdungselektrode 75 angelegt wird. Dadurch kommt
es zwischen der nadelähnlichen
Elektrode 74 und der Erdungselektrode 75 zu einer
Koronaentladung (ungefähr
5 kW), um die negativen Ionen zu erzeugen. Der Negativ-Ionen-Generator 7 ist
nicht auf den oben beschriebenen beschränkt. Es kann auch ein anderer
Negativ-Ionen-Generator
verwendet werden.
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Um
den Ionen-Generator 7 in dem Ionenstromkanal 5 anzuordnen,
wie in 2 und 4 gezeigt, ist eine Außenwand 6 für den Ionenstromkanal
einstückig
mit dem Gehäuse 1 derart
ausgebildet, daß die
Außenwand
sanft nach vor von einem im Wesentlichen mittigen Abschnitt der
oberen Oberfläche des
Gehäuses 1 erhöht ist,
und ein Ionenauslaß 61 wird
in derselben Richtung wie der Luftauslaß 21 geöffnet.
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In
dieser Ausführungsform
ist an der stromabwärts
gelegenen Seite des Ionen-Generators 7 der Ionenstromkanal 5 vollständig von
dem Luftstromkanal 2 getrennt. Auf der stromaufwärts gelegenen
Seite des Ionen-Generators 7 hingegen ist der Ionenstromkanal 5 mit
dem Luftstromkanal 2 durch einen Lufteinleitungsweg 9 verbunden,
der ausgebildet ist, um einem Teil der Luft, die in dem Luftstromkanal 2 fließt, zu ermöglichen,
in den Ionenstromkanal 5 zu fließen. Wie durch den Pfeil in 2 gezeigt,
passiert dadurch der Teil der Luft in dem Luftstromkanal 2 den Negativ-Ionen-Generator 7 durch
den Lufteinleitungsweg 9, so daß die durch den Ionen-Generator 7 erzeugten
negativen Ionen in den Ionenstromkanal 5 fließen, gemeinsam
mit dem Teil der darin fließenden Luft,
und dann aus dem Ionenauslaß 61 zur
Verfügung
gestellt werden.
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Wenn
die negativen Ionen durch das Gitterelement 34 oder die
Düse 4,
die in dem Luftstromkanal 2 angeordnet ist, gefangen werden,
bevor die durch den Ionen-Generator 7 erzeugten negativen
Ionen aus dem Ionenauslaß 61 ausgestoßen werden,
wird ein Strom der negativen Ionen zu der stromabwärts gelegenen
Seite durch elektrische Abstoßung
behindert, die zwischen den negativen Ionen, die durch das oben
beschriebene Element eingefangen werden, und den negativen Ionen
in dem daraufhin bereitgestellten Luftstrom ausgelöst wird.
In der vorliegenden Erfindung ist es – dadurch, daß der Ionenstromkanal 5 als
ein unabhängiger
Stromkanal von dem Luftstromkanal 2 in dem Gehäuse 1 ausgebildet wird – möglich, einen
derartigen Nachteil zu verhindern, der darin besteht, daß es schwierig
wird, die negativen Ionen aus dem Ionenauslaß 61 bereitzustellen.
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Außerdem werden,
da der Ionenauslaß 61 in der
Nähe des
Luftauslasses 21 vorgesehen ist, die negativen Ionen, die
aus dem Ionenauslaß 61 ausgestoßen werden,
mit der Luft vermischt, die aus der Düse 4 ausgestoßen wird,
die an dem Luftauslaß 21 befestigt
ist, und danach auf das Haar gesprüht. Infolgedessen ist es möglich, die
negativen Ionen in wirksamer Weise auf das Haar zu sprühen, mit
Hilfe des Stroms der erhitzten Luft.
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Wie
oben beschrieben, besteht ein wichtiges Merkmal der vorliegenden
Erfindung darin, den Ionenstromkanal 5, der mit dem Ionenauslaß 61 aus dem
Luftstromkanal 2 verbunden ist, unabhängig bereitzustellen, um die
heiße
Luft zum Luftauslaß 21 zu senden.
Daher können
die durch den Negativ-Ionen-Generator 7 erzeugten negativen
Ionen nicht in den Luftstromkanal 2 gelangen.
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Wie
in 2 gezeigt, ist ein Ionenschalter 81 zum
Schalten des Negativ-Ionen-Generators 7 zum Starten oder
Beenden des Erzeugens der negativen Ionen an einer oberen Oberfläche der
Außenwand 6 für den Ionenstromkanal
vorgesehen. Dadurch ist es möglich,
einfach zu bestimmen, ob negative Ionen erzeugt werden oder nicht,
indem der Ionenschalter 81 durch eine Hand betätigt wird,
während
der Griff 35 des Haartrockners durch die andere Hand gehalten wird.
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Außerdem wird
ein Ionenerzeugungsgenerator 82 in der Nähe des Ionenschalters 81 bereitgestellt,
um das Starten oder Beenden des Erzeugens von negativen Ionen durch
den Negativ-Ionen-Generator 7 in Verbindung mit dem Ionenschalter 81 anzuzeigen.
Daher kann, wenn der Ionenschalter 81 betätigt wird,
durch den Ionenerzeugungsindikator 82 überprüft werden, ob negative Ionen
erzeugt werden oder nicht. Dies stellt eine weitere Verbesserung
der Funktionalität
des Haartrockners der vorliegenden Erfindung dar. In der vorliegenden
Erfindung wird ein LED 82a als Ionenerzeugungsindikator 82 verwendet.
Daher ist es – weil
die Funktion der Kontrolle des Luftstroms des Haartrockners auf
dem Griff 35 angeordnet ist und die Funktion des Betriebs
des Erzeugens der negativen Ionen auf der oberen Oberfläche des
Gehäuses 1 angeordnet
ist – möglich, den
Haartrockner mit einer verbesserten Funktionalität und einem verfeinerten Erscheinungsbild
zu versehen.
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Nun
folgt ein Beispiel für
die Verwendung des oben beschriebenen Haartrockners. Nachdem sich
ein Benutzer das Haar gewaschen hat und das nasse Haar leicht mit
einem Handtuch trocken reibt, wird das Haar vorzugsweise mit heißer Luft
getrocknet, während
negative Ionen aus dem Haartrockner der vorliegenden Erfindung gesprüht werden.
Das heißt,
der Griff 35 wird erfaßt
und der Stromschalter 36 eingeschaltet, um den Motor 32 zu
aktivieren und das Gebläse 31 zu
drehen. Dadurch wird Außenluft
in das Gehäuse 1 durch
den Luftsaugeinlaß 22 gesaugt,
und die angesaugte Luft wird durch die Heizvorrichtung 33 erhitzt,
um die heiße
Luft bereitzustellen.
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Die
heiße
Luft wird durch das in der Nähe des
Luftauslasses 21 des Gehäuses 1 angeordnete Gitterelement 34 zur
Düse gesendet
und danach aus der Endöffnung 41 der
Düse 4 ausgestoßen. Um
die negativen Ionen gemeinsam mit der heißen Luft auf das Haar zu sprühen, wird
der Ionenschalter 81 eingeschaltet, um die negativen Ionen
durch den Negativ-Ionen-Generator 7 zu erzeugen, so daß die negativen
Ionen aus dem Ionenauslaß 61 ausgestoßen werden.
Somit ist es durch das Trocknen des Haars mit der heißen Luft,
welche die negativen Ionen enthält,
möglich,
feuchtes Haar zu erhalten, mit dem auf einfache Weise ein Haarstyling
durchgeführt
werden kann.
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GEWERBLICHE
ANWENDBARKEIT
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung können durch
den Negativ-Ionen-Generator erzeugte negative Ionen in wirksamer
Weise aus dem Ionenauslaß ausgestoßen werden,
ohne durch ein Hindernis, wie ein Gitterelement in dem Gehäuse, gefangen
zu werden. Da der Ionen-Generator in dem Ionenstromkanal angeordnet
ist, der sich von dem Luftstromkanal im Gehäuse unterscheidet, behindert
er nicht den Strom der heißen
Luft, welche durch den Luftstromkanal fließt. Infolgedessen kann ein
Benutzer des Haartrockners nach Belieben ein Haarstyling durchführen, während er
größere Mengen
der negativen Ionen auf das Haar sprüht. Außerdem ist es durch eine Erhöhung der
Mengen an negativen Ionen, welche das Haar erreichen, möglich, zu
gewährleisten, daß das Haar
in kürzerer
Zeit einen hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweist. Dadurch wird feuchtes
Haar erhalten, mit dem in einfacher Weise ein Haarstyling durchgeführt werden
kann.
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Insbesondere
wenn der Ionenauslaß in
der Nähe
des Luftauslasses bereitgestellt ist, werden die negativen Ionen,
die aus dem Ionenauslaß ausgestoßen werden,
mit der aus dem Luftauslaß ausgestoßenen heißen Luft
vermischt und dann dem Haar des Benutzers zugeführt. Daher können die
Mengen der negativen Ionen, die auf das Haar gesprüht werden, weiter
erhöht
werden.