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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine wasserdichte Struktur in einem
Bereich zur Einführung
eines Kabels, d.h., einem Bereich, in den ein Kabelglied eines wasserdichten
Verbinders oder dergleichen eingeführt wird, und zwar wasserdicht,
und ein Verfahren zur Herstellung der wasserdichten Struktur.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft auch eine wasserdichte Gussform zum
Herstellen eines wasserdichten Urformlings, der an Verdrahtungsmaterial zu
befestigen ist, welches darin vorhandene Anschlussdrähte aufweist.
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2. Beschreibung des Stands
der Technik
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In
Verbindung mit einem wasserdichten Verbinder wurde bisher ein Versuch
unternommen, das Eintreten von Flüssigkeit in einen Raum zu verhindern,
der zwischen einer äußeren Umfangsoberfläche jedes
Drahts und einer inneren Umfangsfläche einer Bohrung zur Einführung des
Drahts definiert ist, in die ein zugehöriger Draht einzuführen ist,
und zwar mittels Befestigung eines Verschlussstopfens aus Gummi
an jedem Draht, der montiert wird (ein erstes Beispiel für den Stand
der Technik). In einem anderen Versuch, das Eindringen von Flüssigkeit
zuverhindern, wird eine wasserdichte Struktur verwendet, die einen
plattenartigen einstückigen
Verschlussstopfen aus Gummi verwendet, wobei eine Mehrzahl von elektrischen
Drähten,
die montiert werden sollen, in eine Mehrzahl von vorgeformten Bereichen
zur Führung
der Drähte
angepasst werden, so dass die elektrischen Drähte kollektiv wassergedichtet
werden (ein zweites Beispiel für
den Stand der Technik). In einem weiteren Versuch, das Eintreten
von Flüssigkeit zu
verhindern, wird eine Struktur verwendet, die elektrische Drähte wasserdicht
abdichtet, und zwar mittels des Füllens von Bereichen zur Einführung elektrischer
Drähte,
in die elektrische Drähte
einzuführen sind,
mit Kunststoff und Verfestigen des Kunststoffes (ein drittes Beispiel
für den
Stand der Technik).
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Die
Dokumente
EP 0574862
A2 , das verwendet worden ist, um den Oberbegriff der Ansprüche 1 und
3 abzugrenzen, und
EP
0696086 A1 und
EP
0252601 A1 zeigen Beispiele des Ansatzes nach dem Stand
der Technik.
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Beispielsweise
zeigt 10 die Struktur eines wasserdichten
Verbinders 2, der einen einstückigen Gummi 1 verwendet.
Ein Gehäusekörper 3 des wasserdichten
Verbinders 2, der aus Kunststoff urgeformt ist, weist eine
Mehrzahl von Bereichen 3a zur Befestigung von Anschlüssen auf,
in die Verbindungsanschlüsse 5,
die mit entsprechenden Leiteranschlussbereichen von elektrischen
Drähten 4 verbunden
sind, auf unlösbare
Art und Weise einzuführen
sind, und einen Bereich 3b zur Einführung elektrischer Drähte, der
hervorstehend in einer im wesentlichen kreisförmigen zylindrischen Form ausgebildet
ist, an einer Stirnseite der Bereiche 3a zur Befestigung
von Anschlüssen
angeordnet ist, und wobei elektrische Drähte 4 eingeführt sind.
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Der
einstückige
Gummi 1 ist aus einem Gummimaterial hergestellt, das eine
Form einer im wesentlichen rechteckigen Platte aufweist und elastisch
deformierbar ist, wobei das Gummimaterial ein wenig größer als
eine innere Form des Bereichs 3b zur Einführung der elektrischen
Drähte
ist, so dass es in engen Kontakt mit der inneren Umfangsoberfläche des
Bereichs 3b zur Einführung
der elektrischen Drähte
kommt, wenn der einstückige
Gummi 1 in den Bereich 3b zur Einführung der
elektrischen Drähte eingepresst
und daran befestigt wird. Drahtdurchgangsbohrungen 1a sind
in dem einstückigen
Verschlussstopfen aus Gummi 1 ausgebildet, so dass sie
den jeweiligen Bereichen 3a zur Befestigung von Anschlüssen entsprechen,
und jeder elektrische Draht 4 führt durch eine entsprechende
Drahtdurchgangsbohrung 1a und ist darin gehalten.
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Der
wasserdichte Verbinder ist weiter mit einem Haltekörper 6 versehen,
um den einstückigen Verschlussstopfen
aus Gummi 1, der in den Bereich 3b zur Einführung der
elektrischen Drähte
eingepasst ist, von dessen Außenseite
her mit Druck zu beaufschlagen. Auf ähnliche Weise sind in dem Haltekörper 6 Drahteinführungsbohrungen 6a ausgebildet,
durch die die Verbindungsanschlüsse 5 und
die elektrischen Drähte 4 durchgehen,
so dass sie den Verbindungsanschlüssen 5 und den elektrischen Drähten 4 entsprechen.
Ein Schnapper 6b ist so ausgebildet, dass er sich von jeder
Seitenkante des Haltekörpers 6 erstreckt.
Ein Schnappervorsprung 3c, der so ausgebildet ist, dass
er von einer äußeren Umfangsoberfläche auf
jeder Seite des Bereichs 3b zur Einführung der elektrischen Drähte hervorragt,
ist lösbar
in einer Schnapperbohrung 6c eingeschnappt, die in jedem
Schnapper 6b ausgebildet ist, wodurch die äußere seitliche
Oberfläche
des einstückigen Verschlussstopfens 1 aus
Gummi mit Druck beaufschlagt und der Verschlussstopfen 1 unlösbar gehalten
wird.
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Jedoch
verwendet die wasserdichte Struktur des wasserdichten Verbinders
gemäß dem ersten Beispiel
nach dem Stand der Technik ein Verfahren zur Befestigung jedes Verschlussstopfens
aus Gummi mit jedem elektrischen Draht. Aufgrund dessen beinhaltet
das Befestigen eines Verschlussstopfens aus Gummi an einem Draht
einen Zeitbedarf während
des Zusammenbaus. Darüber
hinaus behindert die Verwendung von Verschlussstopfen aus Gummi die
Miniaturisierung eines wasserdichten Verbinders, was mit einer Miniaturisierung
eines Verbindungsanschlusses zusammenhängt.
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Die
wasserdichte Struktur gemäß dem zweiten
Beispiel nach dem Stand der Technik weist einen Vorteil bezüglich eines
Beitrags zur Realisierung eines kompakten wasserdichten Steckers
für mehrere Kontakte
auf. Jedoch steht, wenn jeder elektrische Draht 4 durch
eine zugehörige
Drahtdurchgangsbohrung 1a des einstückigen Verschlussstopfens aus Gummi 1 gehen
muss, eine Notwendigkeit, zuerst den Verbindungsanschluss 5,
der mit dem elektrischen Draht 4 verbunden ist, zu quetschen.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Verbindungsanschluss 5 in die
Drahtdurchgangsbohrung 1a gequetscht, während der elektrische Draht 4 gehalten
wird. Im Zusammenhang mit einer Miniaturisierung des Verbindungsanschlusses 5 wurde
der Durchmesser des elektrischen Drahtes 4 reduziert. Es
ist schwierig, die Verbindungsanschlüsse 5 durch die Drahtdurchgangsbohrungen 1a durchzuführen, während die elektrischen
Drähte 4 gehalten
werden, und zwar aufgrund des Abknickens der elektrischen Drähte 4 und dergleichen.
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Darüber hinaus
ergibt sich als ein Resultat eines Ansteigens in der Anzahl von
Kontakten in einem Verbinder, dass die Aufgabe des Zusammenbaus
eines Verbinders mittels Einführen
des Verbindungsanschlusses 5 und des elektrischen Drahtes 4 in
eine zugehörige
Drahtdurchgangsbohrung 1a, die in dem einstückigen Verschlussstopfen
aus Gummi 1 ausgebildet ist, viele Schwierigkeiten aufwirft,
was die Aufgabe schwierig macht. Selbst wenn der einstückige Verschlussstopfen
aus Gummi 1 verwendet wird, besteht eine Notwendigkeit
einer Gegenmaßnahme
zur Abdichtung unbesetzter Drahtdurchgangsbohrungen 1a mittels
Verwendung eines Dummy-Verschlussstopfens oder Films.
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Die
wasserdichte Struktur gemäß dem dritten
Beispiel nach dem Stand der Technik vermeidet die Notwendigkeit,
einen individuellen Verschlussstopfen aufs Gummi zu verwenden, der
an jedem elektrischen Draht zu befestigen ist, wie dies in Verbindung
mit dem ersten Beispiel nach dem Stand der Technik beschrieben wurde.
Darüber
hinaus vermeidet die wasserdichte Struktur nach dem dritten Beispiel
nach dem Stand der Technik auch die Notwendigkeit einer Aufgabe,
den Verbindungsanschluss 5 und den elektrischen Draht 4 durch
eine zugehörige Drahtdurchgangsbohrung 1a zu
führen,
die in dem einstückigen
Verschlussstopfen 1 aus Gummi ausgebildet ist, wie dies
vorstehend in Verbindung mit dem zweiten Beispiel nach dem Stand
der Technik beschrieben wurde. Auf der anderen Seite umfasst die wasserdichte
Struktur jedoch die Verfestigung des Bereichs zur Einführung der
Drähte
mittels Einfüllens eines
Kunststoffes. Aufgrund dessen kann, wenn ein Fehler bei der Befestigung
entdeckt wird, der aufgetreten ist, als der Verbindungsanschluss
an dem Bereich zur Befestigung des Anschlusses befestigt worden
ist, oder als der Verbindungsanschluss eine Beschädigung überstanden
hat, der Verschlussstopfen weder ersetzt noch ausgebessert werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung erfolgte angesichts der Probleme, die oben
dargestellt sind, und zielt darauf, eine wasserdichte Struktur in
einem Bereich zur Einführung
eines Kabels zur Verfügung
zu stellen, wobei versucht wird, die Einfachheit der Handhabung
und Wartung zu verbessern, ebenso wie darauf, ein Verfahren zur
Herstellung der wasserdichten Struktur zur Verfügung zu stellen.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine wasserdichte
Struktur in einem Bereich zur Einführung eines Kabels zur Verfügung gestellt,
wobei eine innere Umfangsoberfläche des
Bereichs zur Einführung
eines Kabels und eine äußere Umfangsfläche eines
Kabelgliedes miteinander abgedichtet sind, und zwar in einem Zustand,
in dem das Kabel eingeführt
ist, in welchem Verbindungsanschlüsse von Kabelgliedern, die
mit Enden von einzelnen Leitern verbunden sind, in den Bereich zur
Einführung
eines Kabels eingefügt
sind, der in einem Gehäusekörper ausgebildet
ist, und in vorgegebenen Positionen angeordnet sind, wobei die wasserdichte
Struktur umfasst: einen Verschlussstopfen, der auf den äußeren Umfangsoberflächen der
Kabelglieder urgeformt ist, in dem Bereich zur Einführung eines
Kabels angeordnet ist, und lösbar
in dem Bereich zur Einführung
eines Kabels befestigt ist, wobei ein schmaler Spalt zwischen der
inneren Umfangsoberfläche
des Bereichs zur Einführung
eines Kabels und dem Verschlussstopfen vorhanden ist; und einen elastisch
deformierbaren ringförmigen
Abdichtkörper, der
in einer Aufnahmeaussparung aufgenommen ist, die längs einer äußeren Umfangsoberfläche des
Verschlussstopfens ausgebildet ist, und der in engen Kontakt mit
der inneren Umfangsoberfläche
des Bereichs zur Einführung
eines Kabels gebracht ist.
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Gemäß einer
zweiten Ausführung
der vorliegenden Erfindung wird eine wasserdichte Struktur nach
dem ersten Aspekt der Erfindung zur Verfügung gestellt, die weiters
ein Halteglied umfasst, welches eine Öffnung zur Einführung eines
Kabels aufweist, die kleiner als der Verschlussstopfen ist, wobei
das Halteglied von einer äußeren Oberfläche des
Verschlussstopfens her lösbar
in Eingriff mit dem Bereich zur Einführung eines Kabels in Eingriff
stehen kann, während
die Kabelglieder in die Öffnung
zur Einführung
eines Kabels eingeführt
sind.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur
Herstellung einer wasserdichten Struktur in einem Bereich zur Einführung eines
Kabels zur Verfügung
gestellt, wobei eine innere Umfangsoberfläche des Bereichs zur Einführung eines
Kabels und eine äußere Umfangsoberfläche eines
Kabelgliedes miteinander abgedichtet sind, und zwar in einem Zustand,
in dem das Kabel eingeführt
ist, in welchem Verbindungsanschlüsse von Kabelgliedern, die
mit Enden von einzelnen Leitern verbunden sind, in den Bereich zur
Einführung
eines Kabels eingeführt
sind, der in einem Gehäusekörper ausgebildet
ist, und in vorgegebenen Positionen angeordnet sind, wobei das Verfahren
folgende Schritte umfasst: Einführen
der Kabelglieder in einen elastisch deformierbaren ringförmigen Abdichtkörper auf
lösbare
Weise, um den Zustand, in dem das Kabel eingeführt ist, herzustellen; lösbares Befestigen
eines Verschlussstopfens in dem Bereich zur Einführung eines Kabels, wobei ein
schmaler Spalt zwischen der inneren Umfangsoberfläche des Bereichs
zur Einführung
eines Kabels vorhanden ist; Urformen des Verschlussstopfens auf
den äußeren Umfangsoberflächen der
Kabelglieder, die in dem Bereich zur Einführung eines Kabels angeordnet sind,
um eine Aufnahmeausparung zum Halten des Abdichtkörpers auszubilden,
die in einer äußeren Umfangsoberfläche des
Verschlussstopfens ausgebildet ist; und ein Pressen des Verschlussstopfens
in dem Bereich zur Einführung
eines Kabels, während der
Abdichtkörper
in der Aufnahmeausparung in dem urgeformten Verschlussstopfen aufgenommen
ist, um den Abdichtkörper
in engem Kontakt mit der inneren Umfangsoberfläche des Bereichs zur Einführung eines
Kabels zu bringen.
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Gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird das Verfahren zur
Herstellung einer wasserdichten Struktur in einen Bereich zur Einführung eines
Kabels nach dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung zur Verfügung gestellt,
das weiter folgende Schritte umfasst: Einführen der Kabelglieder in eine Öffnung zur
Einführung
eines Kabels des Haltekörpers,
die kleiner als der Verschlussstopfen ist, und zwar vor dem Schritt
des Einführens der
Kabelglieder in den Abdichtkörper;
und lösbares in
Eingriff bringen des Haltekörpers
mit dem Bereich zur Einführung
eines Kabels, während
der Verschlussstopfen in dem Bereich zur Einführung eines Kabels eingepresst
wird.
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Gemäß einem
fünften
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird das Verfahren zur Herstellung
der wasserdichten Struktur in einem Bereich zur Einführung eines
Kabels nach irgendeinem des dritten oder vierten Aspekts der vorliegenden
Erfindung zur Verfügung
gestellt, wobei die Kabelglieder eine Mehrzahl von elektrischen
Drähten
sind; elastisch deformierbare weiche elastische Glieder an den jeweiligen Kanten
von Öffnungen
zur Führung
eines Kabels angeordnet sind, die bezüglich einer Längsrichtung
der elektrischen Drähte
einander gegenüberliegen
und auf beiden Seiten von zwei geteilten Formen angeordnet sind;
und Gussmaterial in einen Hohlraum fließt, während die elektrischen Drähte zu einem Bündel zusammengefasst
sind und durch elastische Deformation der elastischen Glieder der
geteilten Formen sandwichartig eingebettet sind, um so den Verschlussstopfen
urzuformen.
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Gemäß einem
sechsten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine wasserdichte
Gussform zum Urformen eines wasserdichten Urformlings zur Verfügung gestellt,
der einen Flanschbereich mit großem Durchmesser aufweist der
zur Befestigung an einem Verdrahtungsglied vorgesehen ist, welches Anschlussdrähte aufweist,
und der einen Abdichtbereich mit kleinem Durchmesser aufweist, wobei
die wasserdichte Gussform umfasst: einen Formhauptkörper, der
eine obere Form und eine untere Form umfasst, wobei die Formen eine
Gussoberfläche
für den
Flanschbereich des wasserdichten Urformlings bilden; und eine zylindrische
Form, die eine einstückige
Struktur hat, wobei wenigstens ein Teil der zylindrischen Form durch
die obere Form und die untere Form des Formhauptkörpers gestützt wird,
wobei eine Gussform für
den Abdichtbereich des wasserdichten Urformlings in der zylindrischen
Form vorhanden ist.
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Mittels
der vorstehend beschriebenen Struktur wird, wenn geschmolzenes Isolationsmaterial
in die Gussoberfläche
gegossen wird, die durch den Hauptkörper und die zylindrische Form
gebildet wird, der wasserdichte Urformling gebildet, der den Flanschbereich
aufweist, der zu der Formoberfläche passt,
die zwischen der oberen und unteren Form des Formhauptkörpers definiert
ist, und der Abdichtbereich die Form hat, die zu der Gussoberfläche der zylindrischen
Form passt, wodurch die Ausbildung von Graten in einer äußeren Umfangsoberfläche des Abdichtbereiches
verhindert wird.
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Gemäß einem
siebten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Form für einen
wasserdichten Urformling gemäß dem sechsten
Aspekt der vorliegenden Erfindung zur Verfügung gestellt, wobei ein Bereich
zur Einführung
des Verdrahtungsgliedes in einer Verbindung zwischen der oberen
und der unteren Form vorhanden ist, die den Hauptkörper bilden; und
ein elastisches Dichtmaterial in dem Bereich zur Einführung angeordnet
ist.
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Mittels
der oben erläuterten
Struktur wird, während
das Verdrahtungsglied in dem Einführungsbereich eingeführt verbleibt,
geschmolzenes Isoliermaterial in die Gussoberfläche eingeführt, die durch den Formhauptkörper und
die zylindrische Form gebildet wird. Als ein Ergebnis wird der wasserdichte Urformling
geformt, während
der wasserdichte Urformling integral an der äußeren Umfangsoberfläche des
Verdrahtungsgliedes befestigt ist.
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Gemäß einem
achten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Form für den wasserdichten Urformling
nach dem siebten oder achten Aspekt der vorliegenden Erfindung zur
Verfügung
gestellt, wobei ein Ende der zylindrischen Form der Außenseite
des Formhauptkörpers
zugewandt ist; eine Aufnahmeform zum Aufnehmen des Verdrahtungsgliedes
in dem zugewandten Bereich der zylindrischen Form angeordnet ist,
die aus geteilten Formen ausgebildet ist; eine Oberfläche, die
schräg
zu einer Spitze zuläuft,
an einem äußeren Umfangsbereich
der Aufnahmeform ausgebildet ist; und eine Montagebohrung, die eine
andere schräge
Oberfläche
aufweist, in der zylindrischen Form ausgebildet ist, wobei diese Oberfläche hin
zur Außenseite
weiter wird und zu der schrägen
Oberfläche
der Aufnahmeform passt.
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Mittels
der vorstehend beschriebenen Struktur wird, während das Verdrahtungsglied
in dem Einführungsbereich
eingeführt
bleibt, geschmolzenes Isoliermaterial in die Gussoberfläche eingeführt, die durch
den Formhauptkörper
und die zylindrische Form gebildet wird. Als ein Ergebnis wird der
wasserdichte Urformling ausgebildet, während der wasserdichte Urformling
integral an der äußeren Umfangsoberfläche des
Verdrahtungsmaterials befestigt ist. Anschließend wird die Aufnahmeform
von der Montagebohrung der zylindrischen Form entfernt und die zwei
geteilten Formen geöffnet,
was die Tätigkeit
der Entfernung der zylindrischen Form von dem wasserdichten Urformling
erleichtert, während
die obere und untere Form des Formhauptkörpers in einem geöffneten
Zustand verbleiben.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Explosionsdarstellung, die perspektivisch eine wasserdichte
Struktur nach einer ersten Ausführung
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ist
eine Darstellung zur Erläuterung, die
Prozeduren zur Herstellung einer wasserdichten Struktur zeigt.
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3 ist
eine Darstellung zur Erläuterung, die
Prozeduren zur Herstellung einer wasserdichten Struktur zeigt.
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4 ist
eine Darstellung zur Erläuterung, die
Prozeduren zur Herstellung einer wasserdichten Struktur zeigt.
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5 ist
eine Darstellung zur Erläuterung, die
Prozeduren zur Herstellung einer wasserdichten Struktur zeigt.
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6 ist
eine Darstellung zur Erläuterung, die
Prozeduren zur Herstellung einer wasserdichten Struktur zeigt.
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7 ist
eine perspektivische Teilansicht, die eine zweite Ausführung der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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8 ist
eine Ansicht im Querschnitt, die eine wasserdichte Struktur in einem
zusammengebauten Zustand zeigt.
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9 ist
ein Querschnitt, der eine dritte Ausführung der vorliegenden Erfindung
zeigt. Und
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10 ist
eine perspektivische Explosionsdarstellung, die ein Beispiel einer
wasserdichten Struktur nach dem Stand der Technik zeigt.
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11 ist
ein Querschnitt, der eine Ausführung
einer Form zur Ausbildung eines wasserdichten Urformlings gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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12 ist
ein Querschnitt, der einen Zustand zeigt, in dem Isoliermaterial
in die Form eingefüllt wird.
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13 ist
eine perspektivische Ansicht, die die spezifische Struktur eines
wasserdichten Urformlings zeigt.
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14 ist
eine Ansicht zur Beschreibung, die einen zusammenmontierten Zustand
des wasserdichten Urformlings zeigt.
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15 ist
ein Querschnitt, der eine andere Ausführung einer Form zur Ausbildung
eines wasserdichten Urformlings gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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16 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Beispiel eines wasserdichten
Urformlings zeigt, der unter Verwendung einer Form nach dem Stand der
Technik ausgebildet worden ist.
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17 ist
eine Darstellung zur Erläuterung, die
einen zusammenmontierten Zustand des wasserdichten Urformlings zeigt.
Und
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18 ist
ein Querschnitt, der ein Beispiel einer Form nach dem Stand der
Technik zeigt.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungen
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[Ausführung 1]
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Eine
erste Ausführung
der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen beschrieben. 1 ist
eine perspektivische Explosionsdarstellung eines wasserdichten Verbinders 10. Ein
Gehäusekörper 11 des
wasserdichten Verbinders 10 ist aus Kunststoff oder einem ähnlichen
Material urgeformt. Ein Verbindungsanschluss 13 ist an
einem Ende jedes elektrischen Drahtes 12, der als ein Kabelglied
fungiert, angequetscht, wodurch der Verbinderanschluss 13 mit
einem Leiter des zugehörigen elektrischen
Drahtes 12 verbunden ist. Eine Mehrzahl von Bereichen zur
Befestigung von Anschlüssen 11a ist
in dem Gehäusekörper 11 angeordnet,
wobei jeder Verbindungsanschluss 13 in einem zugehörigen Bereich
zur Befestigung von Anschlüssen 11a eingepasst
ist und verhindert wird, dass er wieder herausfällt. Ein Bereich 11b zur
Einführung
elektrischer Drähte,
der als ein Bereich zur Einführung
eines Kabels dient, und hervorstehend in einer im Wesentlichen ringförmigen zylindrischen
Form ausgebildet ist, ist längs
einer Stirnseite der Bereiche 11a zur Befestigung von Anschlüssen angeordnet
und ermöglicht
die Einführung
der entsprechenden elektrischen Drähte 12.
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Ein
Stopfenglied 14, das so urgeformt worden ist, dass die
elektrischen Drähte 12 in
dessen Zentrum zusammengefasst sind, ist in der Nähe des Endes
jedes elektrischen Drahtes 12 angeordnet. Der Stopfenkörper 14 ist
in einer Form einer im Wesentlichen rechteckigen flachen Platte
ausgebildet und ist ein wenig kleiner als der Bereich 11b zur
Einführung
elektrischer Drähte,
so dass er lösbar
mit einem leichten Spalt zwischen dem Stopfenkörper 14 und der inneren
Umfangsoberfläche
des Bereichs 11b zur Einführung elektrischer Drähte darin
eingepasst werden kann. Der Stopfenkörper 14 ist an der äußeren Umfangsoberfläche jedes
elektrischen Drahtes 12 in einer flüssigdichten Art und Weise befestigt.
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Eine
Aufnahmeaussparung 14a (vergleiche 4), die
lösbar
einen ringförmigen
elastisch deformierbaren O-Ring 15 hält, ist längs der äußeren Umfangsoberfläche des
Stopfenkörpers 14 ausgebildet. Wenn
der Stopfenkörper 14 in
dem Bereich zur Einführung
elektrischer Drähte 11b eingepasst
wird, wobei der O-Ring 15 in der Aufnahmeaussparung 14a gehalten
wird, wird ein abgedichteter Zustand erreicht, in welchem der O-Ring 15 in
engem Kontakt mit der inneren Umfangsoberfläche des Bereichs 11a zur
Einführung
elektrischer Drähte
und der äußeren Umfangsoberfläche des
Stopfenkörpers 14 steht, und
zwar als Ergebnis einer elastischen Deformation des O-Rings 15.
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Der
wasserdichte Verbinder ist weiterhin mit einem Haltekörper 16 versehen,
der aus Kunststoff oder einem ähnlichen
Material urgeformt ist und den Stopfenkörper 14, der in den
Bereich 11b zur Einführung
elektrischer Drähte
eingepasst ist, von dessen Außenseite
her mit Druck beaufschlagt. Der Haltekörper 16 ist in Form
einer im Wesentlichen rechteckigen flachen Platte ausgebildet, so
dass er lösbar in
den Bereich 11b zur Einführung elektrischer Drähte eingepasst
werden kann. Ein Langloch zur Einführung elektrischer Drähte 16a ist
in einem Zentrum des Haltekörpers 16 als
eine Öffnung
zur Einführung von
Kabeln ausgebildet. Die Öffnung
zur Einführung elektrischer
Drähte 16a ist
kleiner als der Stopfenkörper 14,
und die elektrischen Drähte 12 werden
lose in die Öffnung 16a zur
Einführung
elektrischer Drähte eingeführt.
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Ein
Schnapperbereich 16b ist so ausgebildet, dass er sich von
jeder Seitenkante des Haltekörpers 16 erstreckt.
Ein Schnappervorsprung 11c ist an der äußeren Umfangsoberfläche auf
jeder Seite des Bereichs 11b zur Einführung elektrischer Drähte ausgebildet
und kann lösbar
in eine Schnapperbohrung 16c einschnappen, die in jedem
Schnapperbereich 16b ausgebildet ist, wodurch die äußere Oberfläche des
Stopfenkörpers 14,
der in den Bereich 11b zur Einführung elektrischer Drähte eingepasst
ist, mit Druck beaufschlagt wird, um diesen festzuhalten und zu
verhindern, dass er sich löst.
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Ein
Verfahren zur Herstellung des wasserdichten Verbinders 10 wird
nun nachfolgend anhand der 2 bis 6 näher erläutert.
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Zunächst werden
die elektrischen Drähte 12, wobei
das Ende jedes Drahtes einen Verbindungsanschluss 13 aufweist,
der daran auf gequetscht ist, durch die Öffnungen 16a zur Einführung elektrischer Drähte geschoben,
die in dem Haltekörper 16 ausgebildet
sind, sowie durch den O-Ring 15. Anschließend wird
jeder Verbindungsanschluss 13 in einer vorbestimmten Position
in dem zugehörigen
Bereich 11a zur Befestigung von Anschlüssen über den Bereichs 11b zur
Einführung
elektrischer Drähte
des Gehäusekörpers 11 befestigt.
Zu dieser Zeit wird jeder Verbindungsanschluss 13, der
in der vorbestimmten Position angeordnet ist, unlösbar durch eine
Spiecke 18 eingeklinkt, die in dem Gehäusekörper 11 vorhanden
ist, und durch eine Aufnahme 19 an dem Gehäusekörper 11 befestigt.
Darüber
hinaus hält
die Aufnahme 19 unlösbar
einen elastisch deformierbaren wasserdichten Ring 20.
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Nach
der Befestigung der Verbindungsanschlüsse 13 werden die
elektrischen Drähte 12 in
einem Bündel
zusammengefasst und zusammengepresst, beispielsweise vertikal von
ihren beiden Seiten in der Nähe
der Außenseite
des Bereichs 11b zur Einführung der elektrischen Drähte, und
zwar mittels zweier geteilter Formen 21 und 22.
Elastisch deformierbare weiche elastische Glieder 25 sind
mittels eines Klebstoffes oder dergleichen längs der Kantenbereiche 23 beziehungsweise
24 von Öffnungen
zur Führung
eines Kabels angeordnet, die einander gegenüberliegen und an beiden Seiten
der geteilten Formen 21 beziehungsweise 22 bezüglich einer Längsrichtung
der elektrischen Drähte 12 angeordnet
sind. Die elastischen Glieder 25 werden in engen Kontakt
mit dem äußeren Umfangsbereich
der gebündelten
elektrischen Drähte 12 gebracht,
während die
elektrischen Drähte 12 in
einem Bündel
zusammengefasst sind und mittels elastischer Deformation der elastischen
Glieder 25 sandwichartig eingebettet werden.
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Eine
Aussparung 21a, die durch die geteilte Form 21 definiert
ist, und ein Hohlraum 22a, der durch die geteilte Form 22 definiert
ist, werden mit einem Formglied wie etwa einem Reaktionsharz ("thermosetting resin"), thermoplastischem
Kunststoff oder einem warmschmelzenden Klebstoff mittels eines nicht dargestellten
Eintrittskanals gefüllt,
wobei die elektrischen Drähte 12 zwischen
den geteilten Formen 21 und 22 sandwichartig eingebettet
sind, und das so eingefüllte
Formglied wird verfestigt, wodurch der Stopfen 14 urgeformt
wird. Zu diesem Zeitpunkt ist die Verwendung eines warmschmelzenden
Klebstoffes, die die Notwendigkeit der vorherigen Erwärmung der
geteilten Formen 21 und 22 vermeidet, im Hinblick
auf die Produktivität
vorteilhaft. Beispielsweise wird in einem Fall, in dem das Füllmaterial
der elektrischen Drähte 12 Polyvinyl-Chlorid
(PVC) ist, Polyamid auf Basis von Dimer-Säure ("dimer-acid-based polyamide") verwendet. In einem Fall,
in dem das Material der Hülle
der elektrischen Drähte 12 Polyethylen
(PE) ist, wird ein warmschmelzender Klebstoff mit Olefin verwendet.
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Hervorstehende
gerillte Bereiche 21a beziehungsweise 22a sind
in inneren Oberflächen
der geteilten Formen 21 beziehungsweise 22 in
einer Umfangsrichtung ausgebildet. Eine Aufnahmeaussparung 14a ist
längs einer äußeren Umfangsoberfläche des
Stopfens 14 ausgebildet, der aus den Hohlräumen 21a und 22a mittels Öffnen der
Formen entfernt worden ist.
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Der
O-Ring 15 wird unter Spannung in der Aufnahmeaussparung 14a des
solcher Art urgeformten Stopfens 14 aufgenommen, und zwar
mittels elastischer Deformation des O-Rings 15. In dem
so erhaltenen Zustand wird der Stopfen 14 in den Bereich 11b zur
Einführung
elektrischer Drähte
eingepresst. Mittels des Einpressens wird der O-Ring 15 elastisch
deformiert. Als ein Ergebnis wird ein abgedichteter Zustand erreicht,
in welchem der O-Ring 15 in engen Kontakt mit der inneren
Umfangsoberfläche des
Bereichs 11b zur Einführung
der elektrischen Drähte
und der äußeren Umfangsoberfläche des Stopfens 14 gebracht
ist.
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In
diesem Zustand wird der Haltekörper 16 zu
dem Bereich 11b zur Einführung elektrischer Drähte bewegt,
was dazu führt,
dass die Schnappervorsprünge 11c in
die Schnapperbohrungen 16c der Schnapperstücke 16b einschnappen.
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Wie
vorstehend beschrieben wurde, wird bei dem Herstellungsverfahren
gemäß der vorliegenden Ausführung der
Stopfen 14 in engen Kontakt mit der äußeren Umfangsoberfläche der
elektrischen Drähte 12 urgeformt,
während
die Drähte 12 in
einem Bündel zusammengefasst
sind. Folglich besteht keine Notwendigkeit, einen Gummistopfen an
jedem elektrischen Draht zu befestigen, und den Verbindungsanschluss 5 und
den elektrischen Draht 4 durch die Drahtdurchgangsbohrung 1a des
einstückigen
Gummistopfens 1 durchzuführen, was nach dem Stand der
Technik erforderlich war, was eine Verbesserung bei der Vereinfachung
der Montage ermöglicht.
Somit ist das Herstellungsverfahren auch zur Realisierung eines
kompakten Verbinders mit vielen Kontakten geeignet.
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Der
O-Ring 15 wird in den Bereich 11b zur Einführung elektrischer
Drähte
eingepresst, während er
in der Aufnahmeaussparung 14a des Stopfens 14 gehalten
wird. Als ein Ergebnis kann ein Raum zwischen der inneren Umfangsoberfläche des
Bereichs 11b zur Einführung
elektrischer Drähte
und der äußeren Umfangsoberfläche des
Stopfens 14 abgedichtet werden. Falls man entdeckt, dass
ein Versagen der Befestigung aufgetreten ist, wenn der Verbindungsanschluss 13 an
dem Bereich 11a zur Befestigung von Anschlüssen befestigt
wird oder worden ist, oder während
der Verbindungsanschluss 13 eine Beschädigung erleidet, kann der Stopfen 14 aus
dem Bereich 11b zur Einführung elektrischer Drähte entfernt werden.
Daher kann auch die Einfachheit der Wartung des Verbinders nach
dem Zusammenbau verbessert werden.
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Die
weichen elastischen Glieder 25 sind an den Kanten 23 beziehungsweise 24 der Öffnungen zur
Führung
eines Kabels in den geteilten Formen 21 beziehungsweise 22 angeordnet.
Folglich können
die elastischen Glieder 25 in engen Kontakt mit den äußeren Umfangsoberflächen der
elektrischen Drähte 12 kommen,
was das Auftreten von Lekage von Formmaterial deutlich verhindert,
wenn die Hohlräume 21a und 22a mit
Formmaterial gefüllt
werden.
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Darüber hinaus
kann der Haltekörper 16 effektiv
verhindern, dass der Stopfenkörper 14 sich
von der Innenseite des Bereichs 11b zur Einführung der elektrischen
Drähte
löst.
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[Ausführung 2]
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Die 7 und 8 zeigen
eine zweite Ausführung
der vorliegenden Erfindung, wobei ein flexibles Flachkabel ("flexible flat cable" FFC) 27 als
ein Kabelglied verwendet wird. Diejenigen Elemente, die identisch
mit demjenigen sind, die in der ersten Ausführung verwendet werden, tragen
dieselben Bezugszeichen und ihre wiederholte Erläuterung unterbleibt.
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Selbst
in der vorliegenden Ausführung
wird, falls der Stopfen 14 auf der äußeren Umfangsoberfläche des
FFC 27 urgeformt wird, und falls der Stopfen 14 in
den Bereich 11d zur Einführung von Kabeln eingepresst
wird, und zwar auf die gleiche Weise wie vorstehend beschrieben,
wobei der O-Ring 15 gehalten wird, ein abgedichteter Zustand
erreicht.
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Dementsprechend
liefert selbst in der vorliegenden Ausführung die Erfindung dieselben
Vorteile wie diejenigen bei der ersten Ausführung.
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[Ausführung 3]
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9 zeigt
eine dritte Ausführung
der vorliegenden Erfindung, wobei die vorliegende Erfindung bei
einem Bereich 28a zur Einführung von Kabeln eines Gehäusekörpers 28 angewendet
worden ist, der ein Gehäuse
umfasst, beispielsweise das Gehäuse einer
Einheit wie etwa einer ECU oder einem Modulgehäuse. Diejenigen Elemente, die
mit den identisch sind, die bei der ersten oder zweiten Ausführung verwendet
worden sind, tragen dieselben Bezugszeichen und ihre wiederholte
Erläuterung
unterbleibt.
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Der
Verbindungsanschluss 11, der an dem FFC 27 befestigt
ist, ist lösbar
mit einem Verbindungsbereich 30 eines Substrates 29 verbunden, das
in dem Gehäusekörper 28 aufgenommen
ist. Der Bereich des FFC 27, der in dem Bereich 28a zur
Einführung
von Kabeln eingeführt
ist, ist mit einem Stopfen 31 auf dieselbe Weise urgeformt,
wie vorstehend erläutert.
Der Gehäusekörper 28 ist
mit dem O-Ring 15 abgedichtet,
der in dem Stopfenkörper 31 aufgenommen
ist.
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Selbst
in der vorliegenden Ausführung
ergeben sich dieselben Vorteile wie diejenigen bei der ersten Ausführung.
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Die
oben erläuterten
Ausführungen
zeigen die Strukturen, die eine Mehrzahl von elektrischen Drähten 12 und
das FFC 27 als ein Kabelglied verwenden. Jedoch kann ein
Kabelglied auch in einer verdrillten Form ausgebildet sein, bei
der eine Mehrzahl von elektrischen Drähten miteinander verdrillt sind,
in Form einer flexiblen Leiterplatte 8 ("flexible print board" FPC), einem Bandkabel
oder einem anderen Flachkabel. Darüber hinaus kann auch eine Struktur
verwendet werden, die eine Mischung von Leitungsmaterialien aus
einer Vielzahl von Typen umfasst, wie etwa in dem Fall einer Kombination
der elektrischen Drähte 12 und
des FFC 27. In diesem Fall werden der Stopfen 14 oder 31 urgeformt
und eine gute Abdichtung kann erzielt werden, unabhängig von
einem Querschnittsprofil eines Leitungsmaterials.
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Vorstehend
wurde eine Struktur beschrieben, wobei der O-Ring 15 als
ein Werkzeugringkörper
verwendet wird. Ein Gummiring, der eine Mehrzahl von Lippen aufweist,
wie etwa ein wasserdichter Ring 20, kann auch verwendet
werden.
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[Ausführung 4]
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Wie
in 16 dargestellt, kann der wasserdichte Urformling
gemäß den oben
beschriebenen Ausführungen
einen Dichtbereich 103 aufweisen, der einen kleinen Durchmesser
hat, um in eine Öffnung oder
eine ähnliche
Fläche
in dem Teilbereich eingepasst zu werden, und einen Flanschbereich 102,
der einen großen
Durchmesser hat. Wie in 17 gezeigt,
kann ein O-Ring 123 zwischen dem Dichtbereich 103 des
wasserdichten Urformlings 104 und einem Öffnungsbereich 122 des
Teilbereichs 121 angeordnet sein, was effektiv den Passungsbereich
des Abdichtbereichs 103 abdichtet.
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18 zeigt
eine Form zur Ausbildung des wasserdichten Urformlings. Die Form
umfasst eine obere Form 150 und eine untere Form 160,
um eine Formoberfläche
zu definieren, die zu einer Form eines wasserdichten Urformlings 104 passt.
Während die
obere Form 150 und die untere Form 160 miteinander
geschlossen sind, wird Isoliermaterial in einem geschmolzenen Zustand
längs der
Formoberfläche eingefüllt, wodurch
der wasserdichte Urformling 104 ausgebildet wird.
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Wie
vorstehend erläutert
kann es, wenn der wasserdichte Urformling 104 unter Verwendung
der Urform ausgebildet wird, die die obere Form 150 und die
untere Form 160 umfasst, und zwar in der Art und Weise,
wie sie vorstehend beschrieben wurde, vorkommen dass das Isoliermaterial,
das längs
der Formoberfläche
eingefüllt
wird, aus einer Verbindung zwischen der oberen Form 150 und
der unteren Form 160 austritt. Wie in 16 gezeigt,
ist die Ausbildung von Graten längs
der äußeren Umfangsoberfläche des
wasserdichten Urformlings unvermeidlich. Aus diesem Grunde wird,
wie in 17 gezeigt, in dem Fall, in
dem das Dichtglied, das den O-Ring 123 umfasst,
zwischen dem Dichtbereich 103 des wasserdichten Urformlings 104,
der in den Öffnungsbereich 122 des
Teilbereichs 121 und den Öffnungsbereich 122 einzupassen
ist, und somit einen Raum zwischen dem Dichtbereich 103 und
dem Öffnungsbereich 122 abdichtet,
eine Öffnung
aufgrund des Vorhandenseins der Grate 124 zwischen dem
Dichtbereich 103 des wasserdichten Urformlings 104 und dem
Dichtglied, das den O-Ring 123 umfasst, ausgebildet, was
zu einer Verschlechterung der Abdichtcharakteristik führt.
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Die
Ausführung
4 wurde angesichts der oben erläuterten
Nachteile entwickelt und zielt darauf, eine Form zum Herstellen
eines wasserdichten Urformlings zur Verfügung zu stellen, die in der
Lage ist, das Auftreten von Verschlechterungen einer Abdichtcharakteristik
aufgrund von Ausbildung von Graten in einer äußeren Umfangsoberfläche eines
wasserdichten Urformlings während der
Herstellung des wasserdichten Urformlings zu vermeiden.
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Die 11 und 12 zeigen
eine Form zur Herstellung eines wasserdichten Urformlings gemäß der Ausführung 4.
Die Form wird verwendet, um einen wasserdichten Urformling 104 herzustellen.
Der wasserdichte Urformling 104 umfasst einen Flanschbereich 102 mit
einer großen
Querschnittsfläche
und einen Dichtbereich 103 mit einer kleinen Querschnittsfläche (nachfolgend
wird ein Element, das eine große
Querschnittsfläche
aufweist, als ein Element bezeichnet, das einen "großen
Durchmesser" aufweist
und ein Element, das eine kleine Querschnittsfläche aufweist, wird als ein
Element bezeichnet, das einen "kleinen
Durchmesser" aufweist.).
Der wasserdichte Urformling 104 umfasst ein elastisches Dichtmaterial,
das um ein Verdrahtungsmaterial 101 gebogen ist, welches
ein Flachkabel umfasst, das eine Mehrzahl von Anschlussdrähten darin
enthält. Die
Form umfasst einen Formhauptkörper 107,
eine zylindrische Form 108 und eine Aufnahmeform 110. Der
Formhauptkörper 107 weist
eine obere Form 105 und eine untere Form 106 auf,
die eine Formoberfläche
des Flanschbereichs 102 des wasserdichten Urformlings 104 bilden.
Die Form 108 ist von einstückiger Bauweise und wenigstens
ein Teil der Form 108 ist von der oberen Form 105 und
der unteren Form 106 des Formhauptkörpers 107 aufgenommen.
Die Aufnahmeform 110 wird in eine Montagebohrung 109 eingeführt, die
in der zylindrischen Form 108 ausgebildet ist.
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Sowohl
die obere Form 105 als auch die untere Form 106 des
Formhauptkörpers 107 weisen
einen äußeren Wandbereich 111 auf,
der einen Stirnflächenbereich
der Formoberfläche
für den
Flanschbereich 102 bildet, und einen zylindrischen Bereich 112 mit
großem
Durchmesser, der einen äußeren Umfangsbereich
der Formoberfläche
bildet. Ein gestufter Bereich, der als ein Aufnahmebereich 113 zum
Halten der zylindrischen Form 108 dient, ist in dem zylindrischen
Bereich 112 ausgebildet. Eine Einkerbung, die zu einem
Einführbereich
für das
Verdrahtungsmaterial 101 werden soll, ist in dem äußeren Wandbereich 111 in
einem Verbindungsbereich zwischen der oberen Form 105 und
der unteren Form 106 ausgebildet. Elastisches Dichtmaterial 114,
das aus wärmebeständigem Gummimaterial
oder dergleichen hergestellt ist, ist in dem Einführungsbereich für das Verdrahtungsmaterial 101 befestigt,
um eine Lekage von geschmolzenem Isoliermaterial nach Außen zu vermeiden,
das in die Form eingefüllt
wird.
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Die
zylindrische Form 108 hat einen zylindrischen Bereich 115 mit
kleinem Durchmesser und einen Außenwandbereich 116.
Der zylindrische Bereich 115 bildet eine Formoberfläche für den Abdichtbereich 103 des
wasserdichten Urformlings 104, und der Außenwandbereich 116 bildet
einen Stirnflächenbereich
der Formoberfläche.
Der zylindrische Bereich 115 ist sandwichartig zwischen
der oberen Form 105 und der unteren Form 106 des
Formhauptkörpers 107 eingebettet,
wodurch der Außenwandbereich 116 in
dem Formhauptkörper 107 aufgenommen
ist, während
er zur Außenseite
freiliegt. Eine Montagebohrung 109 ist in einem Zentrum
des Außenwandbereiches 116 ausgebildet.
Die Montagebohrung 109 läuft zu, so dass sie zu der
Außenseite hin
weiter wird, und die zulaufende Oberfläche der Montagebohrung 109 entspricht
einer schrägen Oberfläche 107,
die an einer äußeren Umfangsoberfläche der
Aufnahmeform 110 ausgebildet ist, wobei die Oberfläche 107 so
abgeschrägt
ist, dass sie zu deren Spitze hin enger wird.
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Die
Aufnahmeform 110 umfasst ein Paar von einer oberen und
unteren geteilten Form 118 beziehungsweise 119,
die in die Montagebohrung 109 eingepasst werden können. Die
Oberfläche 117,
die abgeschrägt
ist, so dass sie hin zu ihrer Spitze enger wird, ist auf dem äußeren Umfangsbereich
der Aufnahmeform 110 ausgebildet. Eine Einkerbung, die ein
Einführungsbereich
für das
Verdrahtungsmaterial 101 werden soll, ist in einer Verbindung
zwischen den geteilten Formen 118 und 119 ausgebildet.
Ein elastisches Abdichtmaterial 120, das aus wärmebeständigem Gummimaterial
oder dergleichen hergestellt ist, ist an dem Einführungsbereich
für das
Verdrahtungsmaterial 101 befestigt, um eine Lekage von
geschmolzenem Isoliermaterial, das in die Form eingefüllt wird,
zu der Außenseite
hin zu verhindern.
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Um
den wasserdichten Urformling 104 unter Verwendung der Form
herzustellen, die die vorstehend beschriebene Konfiguration aufweist,
werden die obere und die untere Form 105 und 106 des Formhauptkörpers 107 geschlossen,
während
das Verdrahtungsmaterial 101 in die zylindrische Form 108 eingeführt ist,
um den zylindrischen Bereich 115 der zylindrischen Form 108 durch
den Aufnahmebereich 113 des Formhauptkörpers 107 aufzunehmen und
das Verdrahtungsmaterial 101 zwischen den elastischen Dichtgliedern 114 zu
klammern, die in dem Einführungsbereich
des Formhauptkörpers 107 vorhanden
sind. Anschließend
werden die geteilten Formen 118 und 119 der Aufnahmeform 110 in
die Montagebohrung 109 der zylindrischen Form 108 eingeführt, um
das Verdrahtungsmaterial 101 zusammenzuquetschen, und zwar
durch die elastischen Abdichtmaterialien 120, die in dem
Einführungsbereich
der Aufnahmeform 110 angeordnet sind.
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Geschmolzenes
Isoliermaterial, beispielsweise flüssiger Silikongummi, wird längs der
Formoberfläche eingefüllt, die
durch den Formhauptkörper 107,
die zylindrische Form 108 und die Aufnahmeform 110 definiert
ist, und das solcher Art eingefüllt Isoliermaterial
wird verfestigt. Anschließend
wird die Aufnahmeform 110 aus der Montagebohrung 109 der zylindrischen
Form 108 herausgezogen, um die geteilten Formen 118 und 119 zu öffnen. Darüber hinaus
werden die obere Form 105 und die untere Form 106 des
Formhauptkörpers 107 in
vertikaler Richtung getrennt, um sie zu öffnen. Als Nächstes wird
der Abdichtbereich 103 des wasserdichten Urformlings 104, der
aus dem Isoliermaterial hergestellt worden ist, von der zylindrischen
Form 108 entfernt. Als ein Ergebnis ist schließlich, wie
in 13 gezeigt, der wasserdichte Urformling 104 ausgebildet,
der den Flanschbereich 102 mit großem Durchmesser und den Abdichtbereich 103 mit
kleinem Durchmesser aufweist, die integral miteinander ausgebildet
sind, so dass sie das Verdrahtungsmaterial 101 abdecken.
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Wie
vorstehend erläutert,
werden der Formhauptkörper 107 und
die zylindrische Form 108 einer einstückigen Struktur verwendet,
wobei der Hauptkörper 107 die
obere Form 105 und die untere Form 106 umfasst,
die die Formoberfläche
für den
Flanschbereich 102 des wasserdichten Urformings 104 bilden,
und wenigstens ein Teil der zylindrischen Form 108 wird
durch die obere Form 105 und die untere Form 106 des
Formhauptkörpers 107 aufgenommen. Die
Formoberfläche,
die zum Urformen des Abdichtbereichs 103 des wasserdichten
Urformings 104 verwendet wird, ist in der zylindrischen
Form 108 ausgebildet. Als ein Ergebnis ist keine Verbindungsoberfläche ausgebildet,
die anderenfalls durch die Verwendung einer geteilten Form für die Formoberfläche der zylindrischen
Form 108 verursacht würde.
Somit kann die Erzeugung von Graten auf der äußeren Umfangsoberfläche des
Abdichtbereichs 103, die durch die Formoberfläche der
zylindrischen Form 108 gebildet wird, verhindert werden.
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Wie
in 14 dargestellt, entsteht, wenn das Verdrahtungsmaterial 101,
an dem der wasserdichte Urformling 104 befestigt ist, in
den Teilbereich 121 eingeführt wird und ein Abdichtglied,
das den O-Ring 120 und dergleichen umfasst, zwischen dem
Abdichtbereich 103 des wasserdichten Urformings 104, der
in den Öffnungsbereich 122,
der in dem Teilbereich 121 ausgebildet ist, eingepasst
wird, und dem Öffnungsbereich 122 angeordnet
wird, kein Zwischenraum zwischen dem Abdichtbereich 103 und dem
O-Ring 123 auf Grund des Vorhandenseins von Graten. Somit
kann der Einführungsbereich
für das Verdrahtungsmaterial 101 ohne
Versagen abgedichtet werden, und zwar mittels des Abdichtgliedes,
das den O-Ring 23 und dergleichen Glieder umfasst, wodurch
effektiv das Eindringen von Wasser in den Teilbereich 121 über die Öffnung 122 verhindert
wird.
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In
der Ausführung,
die vorstehend beschrieben worden ist, ist die Einkerbung zur Bildung
des Einführbereichs
für das
flache Verdrahtungsmaterial 101 in der Verbindung zwischen
der oberen Form 105 und der unteren Form 106 ausgebildet,
die den Formhauptkörper 107 bilden.
Darüber
hinaus ist das elastische Abdichtmaterial 113 in dem Einführungsbereich
angeordnet. Folglich bleiben, selbst wenn geschmolzenes Isoliermaterial
längs der
Formoberfläche
eingefüllt
wird, die durch den Formhauptkörper 107,
die zylindrische Form 108 und dergleichen definiert ist,
während
das Verdrahtungsmaterial in dem Einführungsbereich eingeführt verbleibt,
tritt das Isoliermaterial nicht aus dem Einführungsbereich des Verdrahtungsmaterials 101 aus.
Durch das Befüllen der
Formoberfläche
mit dem Isoliermaterial wird der wasserdichte Urforming 104 ausgebildet,
während
er integral an der äußeren Umfangsoberfläche des
Verdrahtungsmaterials 101 befestigt ist.
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Wie
bei der vorstehend beschriebenen Ausführung gezeigt, liegt ein Ende
der zylindrischen Form 108 zu der Außenseite des Formhauptkörpers 107 hin
frei. Die Aufnahmeform 110, die die geteilten Formen 118 und 119 zur
Aufnahme des Verdrahtungsmaterials 101 umfasst, ist in
dem freiliegenden Bereich der zylindrischen Form 107 angeordnet.
Die Oberfläche 117,
die abgeschrägt
ist, so dass sie hin zu ihrer Spitze enger wird, ist auf dem äußeren Umfangsbereich
der Aufnahmeform 110 ausgebildet. Darüber hinaus ist die Montagebohrung 109,
die eine abgeschrägte
Oberfläche
aufweist, die zu der abgeschrägten
Oberfläche 117 passt,
in der zylindrischen Form 108 ausgebildet. In diesem Fall
werden, während
die Aufnahmeform 110 in der Montagebohrung 109 der
zylindrischen Form 108 angeordnet ist, die obere Form 105 und
die untere Form 106 des Formhauptkörpers 107 geschlossen,
um die zylindrische Form 108 aufzunehmen. In diesem Zustand
wird geschmolzenes Isoliermaterial längs der Formoberfläche eingefüllt, wodurch
der wasserdichte Urformling 104 hergestellt wird, während er
integral an der äußeren Umfangsoberfläche des
Verdrahtungsmaterials 101 befestigt ist.
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Die
Aufnahmeform 110 wird längs
der abgeschrägten
Oberfläche,
die in der Montagebohrung 109 der zylindrischen Form 108 ausgebildet
ist, herausgezogen, um die geteilten Formen 118 und 119 zu öffnen, die
die Aufnahmeform 110 bilden, wodurch das Verdrahtungsmaterial
von einem aufgenommenen Zustand freigegeben wird. Folglich werden, nachdem
die obere und untere Form 105 und 106 des Formhauptkörpers 107 geöffnet worden
sind, der zylindrische Bereich 115 der zylindrischen Form 108 und
der Abdichtbereich 103 des wasserdichten Urformings 104 getrennt,
was die Aufgabe des Freigebens der zylindrischen Form 108 vereinfacht.
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Bei
der vorliegenden Ausführung
ist eine geteilte Einkerbung, die dazu dient, einen Einführungsbereich
für das
Verdrahtungsmaterial zu bilden, in einer Verbindung zwischen den
geteilten Formen 118 und 119 ausgebildet, die
die Aufnahmeform 110 bilden. Darüber hinaus ist das elastische
Abdichtmaterial 120 in dem Einführungsbereich angeordnet. Daraus
folgt, daß,
selbst wenn geschmolzenes Isoliermaterial längs der Formoberfläche eingefüllt wird,
die durch den Formhauptkörper 107,
die zylindrische Form 108 und die Aufnahmeform 110 definiert
wird, während
das Verdrahtungsmaterial 101 in dem Einführungsbereich
eingeführt
verbleibt, das Isoliermaterial nicht aus dem Einführungsbereich
des Verdrahtungsmaterials 101 austritt. Durch das Füllen der Formoberfläche mit
dem Isoliermaterial wird der wasserdichte Urforming 104 hergestellt,
während
er integral an der äußeren Umfangsoberfläche des
Verdrahtungsmaterials 101 befestigt ist.
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In
dieser Ausführung,
wie sie vorstehend beschrieben worden ist, wird der zylindrische
Bereich 115 der zylindrischen Form 108 durch die
obere und untere Form 105 und 106 des Formhauptkörpers 107 aufgenommen
und der äußere Randbereich 115 der zylindrischen
Form 108 gebildet, so dass er zur Außenseite hin frei liegt. An
Stelle der oben erläuterten Konstruktion
kann, wie in 15 gezeigt, eine zylindrische
Form 108a in einem Formhauptkörper 107a angeordnet
sein, der eine obere Form 105a und eine untere Form 106a aufweist,
um so die komplette Formoberfläche
für das
Material des wasserdichten Urformlings 104 abzudecken,
und die Gesamtheit der zylindrischen Form 108a kann durch
den Formhauptkörper 107a aufgenommen
werden. In diesem Fall ist es vorteilhaft, eine Einkerbung auszubilden, die
als ein Einführungsbereich
für das
Verdrahtungsmaterial 101 dient, und zwar an jedem Ende
des Formhauptkörpers 107a,
und elastisches Abdichtmaterial 114 in dem Einführungsbereich
anzuordnen, um zu verhindern, dass eine Leckage von Isoliermaterial
auftritt.
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Wie
vorstehend erläutert,
wird gemäß der wasserdichten
Struktur in einem Bereich zur Einführung eines Kabels und dem
Verfahren zur Herstellung der wasserdichten Struktur gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Kabelglied lose in einen elastisch deformierbaren
ringförmigen
Dichtringkörper eingeführt und
anschließend
ein Stopfen auf einer äußeren Umfangsoberfläche des
Kabelgliedes urgeformt, und zwar außerhalb des Bereichs zur Einführung des
Kabels. Der Stopfen wird lösbar
im Bereich zur Einführung
des Kabels befestigt, und zwar mit einem kleinen Spalt zwischen
der inneren Umfangsoberfläche
des Bereichs zur Einführung
des Kabels und dem Stopfen. Eine Aufnahmeaussparung zum Halten des
Dichtringkörpers
ist längs
einer äußeren Umfangsoberfläche des
Stopfens ausgebildet. Der Stopfen wird in den Bereich zur Einführung des
Kabels gequetscht, wobei der Dichtring in der Aufnahmeaussparung
des urgeformten Stopfens gehalten wird, wodurch der Abdichtringkörper in
engem Kontakt mit der inneren Umfangsoberfläche des Bereichs zur Einführung eines
Kabels gebracht wird. Dies ergibt den Vorteil der Verbesserung der
Vereinfachung der Montage und der Vereinfachung der Wartung eines
Verbinders nach der Montage.
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Falls
der Haltekörper
lösbar
in den Bereich zur Einführung
eines Kabels in Eingriff steht, während der Stopfen in dem Bereich
zur Einführung
eines Kabels eingepresst ist, ergibt sich der Vorteil, dass effektiv
ein Entfernen des Stopfens aus dem Bereich zur Einführung eines
Kabels mittels des Haltekörpers
verhindert werden kann.
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Ein
elastisch deformierbares weiches elastisches Glied ist an der Kante
einer Öffnung
angeordnet, die in jeder der beiden geteilten Formen ausgebildet
ist, um ein Kabel zu führen.
Das elastische Glied ist auf beiden Seiten bezüglich der Längsrichtung von elektrischen
Drähten
angeordnet, und die elastischen Glieder sind einander gegenüberliegend. Hohlräume werden
mit dem Formmaterial gefüllt, während elektrische
Drähte
in einem Bündel
zusammengefasst sind und mittels einer elastischen Deformation der
elastischen Glieder der geteilten Formen sandwichartig zusammengepresst
werden, wodurch ein Stopfen urgeformt wird. Als ein Ergebnis sind
die elastischen Glieder elastisch deformiert und in sehr engem Kontakt
mit der äußeren Umfangsoberfläche jedes
elektrischen Drahtes gebracht. Dies ergibt den Vorteil, das Auftreten
von Leckage des Formmaterials verhindern zu können, das anderenfalls verursacht
würde,
wenn die Hohlräume
mit dem Formmaterial gefüllt
werden.
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Wie
vorstehend beschrieben wurde, stellt die vorliegende Erfindung auch
eine Form für
einen wasserdichten Urformling zur Verfügung, um einen wasserdichten
Urformling urzuformen, wobei der Urformling einen Flanschbereich
mit großem
Durchmesser aufweist, der an einem Verdrahtungsmaterial zu befestigen
ist, welches Anschlussdrähte
enthält,
und einen Abdichtbereich mit kleinem Durchmesser, wobei die Form
einen Formhauptkörper
umfasst, der aus einer oberen Form und einer unteren Form gebildet
ist, wobei die Formen eine Formoberfläche für einen Flanschbereich des
wasserdichten Urformlings bilden; und eine zylindrische Form einer
einstückigen Struktur,
von der wenigstens ein Teil durch die obere und untere Form des
Formhauptkörpers
gestützt werden,
wobei eine Formoberfläche
für den
Abdichtbereich des wasserdichten Urformlings in der zylindrischen
Form angeordnet ist, wodurch die Bildung von Graten an einem äußeren Umfangsbereich
des Abdichtbereichs verhindert wird, die anderenfalls durch eine
Formoberfläche
der zylindrischen Form verursacht würden.