DE10041837A1 - Wasserdichter Stecker - Google Patents
Wasserdichter SteckerInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen wasserdichten Stecker 1, umfassend mehrere Anschlußbuchsenaufnahmeräume 4, 6A, die in Vertikal- und Querrichtung eines Steckergehäuses 2 angeordnet sind, mehrere Gummistopfenaufnahmeräume 6B, die mit den Anschlußbuchsenaufnahmeräumen 6A in Verbindung stehen, wobei ein mit einer Kabeleinführbohrung 8a ausgebildeter Gummistopfen 8 in jedem Gummistopfenaufnahmeraum 6B angeordnet ist. Eine mit einem Kabel W verbundene Anschlußbuchse 9 kann in jeden Anschlußbuchsenaufnahmeraum 4, 6A aufgenommen werden. Eine Einspritzöffnung 7A für Gummiwerkstoff, ein Materialpfad 7B und ein Lüftungsloch 7C sind hintereinanderliegend in jeder Reihe der Gummistopfenaufnahmeräume 6B ausgebildet und entweder in vertikaler Richtung oder in Querrichtung der Umfangswand 5d und der Trennwand 5e angeordnet. Diese bilden die Gummistopfenaufnahmeräume 6B des Steckergehäuses. Der Gummiwerkstoff wird in die Gummistopfenaufnahmeräume 6B jeder Reihe über die Einspritzöffnung 7A eingespritzt, so daß die Gummistopfen 8 einstückig mit dem Gehäuse 5 verbunden sind. In den Gummistopfen 8 sind Kabeleinführbohrungen 8a mit mehreren Dichtungsabschnitten 8b ausgebildet, die einen innigen Kontakt mit dem Außenumfang eines Kabels W herstellen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen kleinen, vielpoligen
wasserdichten Stecker, bei dem die Wasserdichtigkeitseigenschaf
ten zwischen einem Steckergehäuse und einer Vielzahl von mit An
schlußbuchsen verbundenen Kabeln verbessert ist.
Fig. 9 zeigt einen Typ eines wasserdichten Steckers. Im Stec
kergehäuse 102 dieses wasserdichten Steckers 101 ist eine Mehr
zahl von Anschlußbuchsenaufnahmeräumen 103 ausgebildet, an deren
jeweiligen rückwärtigen Abschnitten eine Kabeldichtkammer 104 so
vorgesehen ist, daß die Kabeldichtkammer 104 mit ihnen in Ver
bindung steht. Ferner nimmt jeder Anschlußbuchsenaufnahmeraum
103 eine Anschlußbuchse 106 auf, die mit einem Kabel verbunden
ist, wobei die Anschlußbuchse 106 mit einer Zunge (flexibler
Rastschenkel) 107 zusammenwirkt. Des weiteren sind jeder An
schlußbuchsenaufnahmeraum 103 und das zugehörige Kabel 105 durch
einen Gummistopfen 108 abgedichtet, der in die Kabeldichtkammer
104 hineingedrückt ist.
Es wird darauf hingewiesen, daß eine ähnliche Technik wie beim
wasserdichten Stecker 101 in der geprüften japanischen Patent
veröffentlichung Nr. Hei 5-65996 und der ungeprüften japanischen
Patentveröffentlichung Nr. Hei 1-213973 offenbart sind.
Bei dem zuvor beschriebenen wasserdichten Stecker 101 muß jedoch
der Durchmesser L der Kabeldichtkammer 104, wie in Fig. 10 zu
sehen ist, größer ausgeführt werden als der Durchmesser des An
schlußbuchsenaufnahmeraumes 103, um das Formwerkzeug freizugeben
oder um die Anschlußbuchsen einzuführen. Aus diesem Grund ist
die Teilung X zwischen den Anschlußbuchsen begrenzt, mit der
Folge, daß das Steckergehäuse 102 große Abmessungen erhalten
hat. Da ferner der Gummistopfen 108 an der rückseitigen Fläche
des Steckergehäuses 102 nach außen freiliegt, wird der Gummi
stopfen 108 während der Hochdruckreinigung oder durch einen Kon
takt mit einem Werkzeug oder dergleichen beschädigt oder ver
formt, infolgedessen der gewünschte Dichtheitsgrad nicht er
reicht wird.
Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung dieser
Probleme gemacht.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
vielpoligen wasserdichten Stecker bereitzustellen, der eine Ver
kleinerung des Steckergehäuses und die Verbesserung der Abdicht
barkeit und Montage ermöglicht. Ferner ist es Aufgabe der Erfin
dung, ein Einbauverfahren dafür vorzuschlagen.
Die vorliegende Erfindung stellt einen wasserdichten Stecker
bereit, umfassend,
ein Steckergehäuse mit einer Umfangswand und zumindest einer Trennwand,
mehrere Anschlußbuchsenaufnahmeräume, die im Steckergehäuse in vertikaler und in horizontaler Richtung angeordnet sind, wobei jeder Anschlußbuchsenaufnahmerraum eine mit einem elektrischen Kabel verbundene Anschlußbuchse aufnimmt;
mehrere Gummistopfenaufnahmeräume, die in dem Steckergehäuse durch die Umfangswand und zumindest eine Trennwand definiert sind, wobei jeder Gummistopfenaufnahmeraum mit einem korrespon dierenden Anschlußbuchsenaufnahmeraum in Verbindung steht; und
Gummistopfen zum Abdichten der Anschlußbuchsenaufnahmeräume und der Kabel, die in den Gummistopfenaufnahmeräumen angeordnet sind, wobei die Gummistopfen jeweils eine Kabeleinführbohrung aufweisen;
wobei die Umfangswand und die zumindest eine Trennwand, eine Einspritzöffnung für Gummiwerkstoff, zumindest einen Material pfad und ein Lüftungsloch aufweisen, so daß die Einspritzöffnung für Gummiwerkstoff, der zumindest einen Materialpfad und das Lüftungsloch in jeder Reihe in einer der vertikalen Richtungen und der horizontalen Richtungen hintereinanderliegend angeordnet sind;
wobei ferner die Gummistopfen einstückig durch Einspritzen von Gummiwerkstoff in die Gummistopfenaufnahmeräume mittels der ge nannten Einspritzöffnung mit dem Gehäuse ausgebildet sind.
ein Steckergehäuse mit einer Umfangswand und zumindest einer Trennwand,
mehrere Anschlußbuchsenaufnahmeräume, die im Steckergehäuse in vertikaler und in horizontaler Richtung angeordnet sind, wobei jeder Anschlußbuchsenaufnahmerraum eine mit einem elektrischen Kabel verbundene Anschlußbuchse aufnimmt;
mehrere Gummistopfenaufnahmeräume, die in dem Steckergehäuse durch die Umfangswand und zumindest eine Trennwand definiert sind, wobei jeder Gummistopfenaufnahmeraum mit einem korrespon dierenden Anschlußbuchsenaufnahmeraum in Verbindung steht; und
Gummistopfen zum Abdichten der Anschlußbuchsenaufnahmeräume und der Kabel, die in den Gummistopfenaufnahmeräumen angeordnet sind, wobei die Gummistopfen jeweils eine Kabeleinführbohrung aufweisen;
wobei die Umfangswand und die zumindest eine Trennwand, eine Einspritzöffnung für Gummiwerkstoff, zumindest einen Material pfad und ein Lüftungsloch aufweisen, so daß die Einspritzöffnung für Gummiwerkstoff, der zumindest einen Materialpfad und das Lüftungsloch in jeder Reihe in einer der vertikalen Richtungen und der horizontalen Richtungen hintereinanderliegend angeordnet sind;
wobei ferner die Gummistopfen einstückig durch Einspritzen von Gummiwerkstoff in die Gummistopfenaufnahmeräume mittels der ge nannten Einspritzöffnung mit dem Gehäuse ausgebildet sind.
Bei diesem wasserdichten Stecker wird Gummiwerkstoff in jeden
Gummistopfenaufnahmeraum jeder Reihe über die Einspritzöffnung
jeder Reihe eingespritzt, so daß der Gummistopfen einstückig
ausgebildet werden kann, in dem eine Kabeleinführbohrung mit
einer Mehrzahl von Dichtungsabschnitten ausgebildet ist, die ei
nen innigen Kontakt mit dem Außenumfang des elektrischen Kabels
herstellen. Aus diesem Grund kann es nicht passieren, daß ein
Arbeiter vergißt, die Gummistopfen zu montieren. Das Abdichten
zwischen jedem Gummistopfenaufnahmeraum des Steckergehäuses und
dem Gummistopfen und auch zwischen dem Gummistopfen und dem
elektrischen Kabel kann sicher erfolgen. Dadurch kann die Wirk
samkeit und die Zuverlässigkeit der Wasserdichtigkeit verbessert
werden. Aufgrund des zuvor Gesagten wird es überflüssig, einen
Vorgang vorzusehen, bei dem ein Gummistopfen zu montieren ist.
Dadurch kann der vielpolige wasserdichte Stecker mit seinen gu
ten Dichtigkeitseigenschaften in kurzer Zeit zusammengebaut wer
den, und die gesamte Einbaufreundlichkeit wird verbessert.
Die Erfindung schlägt einen wasserdichten Stecker vor, bei dem
die Positionen der Dichtungsabschnitte, die in den Kabeleinführ
bohrungen der Gummistopfen angeordnet sind, so angeordnet sind,
daß diese nicht mit den Positionen der Einspritzöffnungen für
den Gummiwerkstoff, der der Materialpfade und der der Lüftungs
löcher in jeder Reihe zusammenfallen.
In diesem wasserdichten Stecker werden die Positionen der Dich
tungsabschnitte in den Kabeleinführbohrungen der Gummistopfen
gegenüber den Positionen der Einspritzöffnungen jeder Reihe
versetzt. Dadurch kann verhindert werden, daß sich die Wirksam
keit der Dichtigkeit in Bezug auf die Dichtungsabschnitte in den
Kabeleinführbohrungen der Gummistopfen verschlechtert. Vielmehr
kann die Wirksamkeit und die Zuverlässigkeit der Dichtigkeit
weiter verbessert werden.
Die vorliegende Erfindung stellt ferner einen wasserdichten
Stecker bereit, umfassend
ein Steckergehäuse;
mindestens einen im Steckergehäuse vorgesehenen Anschlußbuchsen aufnahmeraum;
und mindestens einen im Steckergehäuse vorgesehenen Gummistop fenaufnahmeraum, durch den ein elektrisches Kabel hindurchgelei tet werden kann, wobei ein offenes Ende des Gummistopfenauf nahmeraums mit dem Anschlußbuchsenaufnahmeraum in Verbindung steht und das andere offene Ende des Gummistopfenaufnahmeraums mit dem äußeren Raum des Steckergehäuses in Verbindung steht, so daß der Gummistopfenaufnahmeraum einen Teil des Innenraums des Steckergehäuses über den Anschlußbuchsenaufnahmeraum mit dem genannten äußeren Raum verbindet, wobei der Gummistopfenauf nahmeraum folgendes umfaßt:
zwei Öffnungen, die an einem Abschnitt zwischen den beiden offe nen Enden und dem anderen offenen Ende vorgesehen sind, um den Innenraum des Gummistopfenaufnahmeraums mit dem äußeren Raum des genannten Gummistopfenaufnahmeraums zu verbinden, und die in Bezug auf den Gummistopfenaufnahmeraum einander gegenüberliegend angeordnet sind, und
einen Gummistopfen, der in dem Gummistopfenaufnahmeraum und den genannten Öffnungen aufgenommen wird und so ausgeführt ist, daß er den Gummistopfenaufnahmeraum und das durch den Gummistopfen aufnahmeraum hindurchgeführte Kabel abdichtet.
ein Steckergehäuse;
mindestens einen im Steckergehäuse vorgesehenen Anschlußbuchsen aufnahmeraum;
und mindestens einen im Steckergehäuse vorgesehenen Gummistop fenaufnahmeraum, durch den ein elektrisches Kabel hindurchgelei tet werden kann, wobei ein offenes Ende des Gummistopfenauf nahmeraums mit dem Anschlußbuchsenaufnahmeraum in Verbindung steht und das andere offene Ende des Gummistopfenaufnahmeraums mit dem äußeren Raum des Steckergehäuses in Verbindung steht, so daß der Gummistopfenaufnahmeraum einen Teil des Innenraums des Steckergehäuses über den Anschlußbuchsenaufnahmeraum mit dem genannten äußeren Raum verbindet, wobei der Gummistopfenauf nahmeraum folgendes umfaßt:
zwei Öffnungen, die an einem Abschnitt zwischen den beiden offe nen Enden und dem anderen offenen Ende vorgesehen sind, um den Innenraum des Gummistopfenaufnahmeraums mit dem äußeren Raum des genannten Gummistopfenaufnahmeraums zu verbinden, und die in Bezug auf den Gummistopfenaufnahmeraum einander gegenüberliegend angeordnet sind, und
einen Gummistopfen, der in dem Gummistopfenaufnahmeraum und den genannten Öffnungen aufgenommen wird und so ausgeführt ist, daß er den Gummistopfenaufnahmeraum und das durch den Gummistopfen aufnahmeraum hindurchgeführte Kabel abdichtet.
Die vorliegende Erfindung schlägt ein Verfahren vor, um einem
aus einem Harzwerkstoff hergestellten wasserdichten Stecker bes
sere Wasserdichtigkeitskennwerte zu verleihen, wobei der Stecker
ein Steckergehäuse, einen im Steckergehäuse vorgesehenen An
schlußbuchsenaufnahmeraum sowie einen Gummistopfenaufnahmeraum,
der im Steckergehäuse vorgesehen ist und mit dem Anschlußbuch
senaufnahmeraum in Verbindung steht, umfaßt, welches folgende
Schritte umfaßt,
Bereitstellen einer Öffnung, die mit dem Innenraum des Gummi stopfenaufnahmeraums in Verbindung steht,
Fixieren eines Formwerkzeugs für Gummi im Gummistopfenaufnahme raum,
Einspritzen von geschmolzenem Gummiwerkstoff durch die Öffnung in einen Raum, der durch den genannten Gummistopfenaufnahmeraum und das Formwerkzeug für Gummi definiert ist, um einen Gummi stopfen im Gummistopfenaufnahmeraum zu bilden, und
Entfernen des Formwerkzeugs aus dem Gummistopfenaufnahmeraum.
Bereitstellen einer Öffnung, die mit dem Innenraum des Gummi stopfenaufnahmeraums in Verbindung steht,
Fixieren eines Formwerkzeugs für Gummi im Gummistopfenaufnahme raum,
Einspritzen von geschmolzenem Gummiwerkstoff durch die Öffnung in einen Raum, der durch den genannten Gummistopfenaufnahmeraum und das Formwerkzeug für Gummi definiert ist, um einen Gummi stopfen im Gummistopfenaufnahmeraum zu bilden, und
Entfernen des Formwerkzeugs aus dem Gummistopfenaufnahmeraum.
Fig. 1(a) ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt,
bevor der wasserdichte Stecker gemäß der Erfin
dung zusammengebaut wird;
Fig. 1(b) ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt,
nachdem der wasserdichte Stecker gemäß der Erfin
dung zusammengesetzt worden ist;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt eines Außengehäuses, das
für den wasserdichten Stecker verwendet wird;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt, in
dem ein Gummistopfen einstückig mit dem Außen
gehäuse ausgebildet ist;
Fig. 4 ist eine Rückansicht, die ein Außengehäuse zeigt,
mit dem der Gummistopfen einstückig ausgebildet
ist;
Fig. 5(a) ist ein Teillängsschnitt eines wichtigen Ab
schnitts eines Außengehäuses, mit dem der Gummi
stopfen einstückig ausgebildet ist;
Fig. 5(b) ist ein Teillängsschnitt eines Vergleichsbei
spiels des wichtigen Abschnitts;
Fig. 6 ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt,
bevor ein erfindungsgemäßer wasserdichter Stecker
zusammengebaut wird;
Fig. 7 ist ein Teillängsschnitt mit perspektivischer
Darstellung des erfindungsgemäßen wasserdichten
Steckers, der einen Zustand vor dessen Zusammen
bau zeigt;
Fig. 8(a) ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt,
bevor der erfindungsgemäße wasserdichte Stecker
zusammengebaut wird;
Fig. 8(b) ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt, in
dem ein Abstandshalter mit einem Außengehäuse des
wasserdichten Steckers in Eingriff gebracht ist;
Fig. 8(c) ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt, in
dem ein elektrisches Kabel durch das Außengehäuse
und den Abstandshalter hindurchgeführt ist;
Fig. 8(d) ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt, in
dem das Kabel mit einer Anschlußbuchse im An
schlußbuchsenaufnahmeraum eines Innengehäuses
verbunden ist;
Fig. 8(e) ist ein Längsschnitt, der den wasserdichten
Stecker im zusammengebauten Zustand zeigt;
Fig. 9 ist ein Längsschnitt eines konventionellen Bei
spiels eines wasserdichten Steckers; und
Fig. 10 ist eine Darstellung zur Erläuterung der Teilung
zwischen den Anschlüssen des konventionellen was
serdichten Steckers.
Nachfolgend wird eine erfindungsgemäße Ausführung unter Bezug
nahme auf die Zeichnungen erläutert.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt, bevor ein
erfindungsgemäßer wasserdichter Stecker zusammengebaut wird.
Fig. 7 ist ein Teillängsschnitt mit perspektivischer Darstellung,
der einen Zustand zeigt, bevor der erfindungsgemäße wasserdichte
Stecker zusammengebaut wird. Fig. 8(a) ist ein Längsschnitt,
der einen Zustand zeigt, bevor der erfindungsgemäße wasserdichte
Stecker zusammengebaut wird. Fig. 8(b) ist ein Längsschnitt,
der einen Zustand zeigt, in dem ein Abstandshalter mit einem Au
ßengehäuse des wasserdichten Steckers in Eingriff gebracht ist.
Fig. 8(c) ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt, in dem
ein elektrisches Kabel durch das Außengehäuse und den Abstands
halter hindurchgeführt ist. Fig. 8(d) ist ein Längsschnitt, der
einen Zustand zeigt, in dem das Kabel mit einer Anschlußbuchse
im Anschlußbuchsenaufnahmeraum eines Innengehäuses verbunden
ist. Fig. 8(e) ist ein Längsschnitt, der den wasserdichten
Stecker im zusammengebauten Zustand zeigt.
Wie in den Fig. 6 bis 8 gezeigt ist, umfaßt das Steckergehäu
se 11 des wasserdichten Steckers ein Innengehäuse 12 aus Kunst
harz, in dem eine Mehrzahl von Anschlußbuchsenaufnahmeräumen 13
ausgebildet ist, ein Außengehäuse 17 aus Kunstharz, in das die
ses Innengehäuse 12 eingeführt wird, einen Abstandshalter 28 aus
Kunstharz, der zwischen dem Innengehäuse 12 und dem Außengehäuse
17 eingesetzt wird, um die in Anschlußbuchsenaufnahmeräumen 13
des Innengehäuses 12 aufgenommenen Anschlußbuchsen 14 zu halten.
Wie in den Fig. 6 und 7 zu sehen ist, weist das Innengehäuse
12 einen kastenförmigen Abschnitt 12a auf, dessen Ober- und Un
terseite im rückwärtigen Teil offen sind. Im Innengehäuse 12
sind die Anschlußbuchsenaufnahmeräume 13 in einem Raum ausge
bildet, der durch die Horizontalwand 12b in der Mitte und die
vertikalen Seitenwände 12c definiert ist, die auch als Trenn
wände dienen. In diesen Anschlußbuchsenaufnahmeräumen 13 wird
jeweils eine Anschlußbuchse 14 aufgenommen. Die Eingriffsklauen
15 ragen von beiden Seiten und in der Mitte der Ober- und der
Unterseite des kastenförmigen Abschnitts 12a vor und sind mit
diesen einstückig ausgeführt. Ferner sind die Flanschabschnitte
16 damit einstückig ausgeführt und ragen von der Vorderseite
mittig von beiden Seitenenden vor. Die rechteckigen Einführ
bohrungen 12d sind so angeordnet, daß sie jeweils einem An
schlußbuchsenaufnahmeraum 13 an der Vorderseite des kastenförmi
gen Abschnitts 12a gegenüberliegen. Ein Anschlußstecker des
nicht dargestellten Gegensteckers wird in die rechteckige Ein
führbohrung 12d eingeschoben. Des weiteren sind zwei Einpreß
schneidkontakte 14b durch Abbiegen aus beiden Seitenplatten des
rückwärtigen Teils des kastenförmigen Abschnitts 14a der
Anschlußbuchse 14 ausgebildet.
Wie in den Fig. 6 und 7 zu erkennen ist, umfaßt das Außenge
häuse 17 einen Innenwandabschnitt 17a, der im wesentlichen als
viereckiger Zylinder geformt ist, einen Außenwandabschnitt 17b,
der im wesentlichen als viereckiger Zylinder geformt ist und den
Innenwandabschnitt 17a umgibt, einen Bodenwandabschnitt 17c zum
Verbinden der rückwärtigen Abschnitte des Innenwandabschnitts
17a und des Außenwandabschnitts 17b, wobei das Außengehäuse 17
mit einer doppelwandigen Kastenform ausgebildet ist, dessen Vor
derseite offen ist. Die Mitte dieses Bodenwandabschnitts 17c
bildet einen verdickten Abschnitt. Gummistopfenaufnahmeausneh
mungen 19 sind an der Vorderseite des verdickten Abschnitts des
Bodenwandabschnitts 17c und den Anschlußbuchsenaufnahmeräumen 13
gegenüberliegend ausgebildet. Die Durchmesser der Gummistopfen
aufnahmeausnehmungen 19 sind groß. Sie haben einen kreisrunden
Querschnitt. Die wasserdichten Gummistopfen 18 sind in den Gum
mistopfenaufnahmeausnehmungen 19 mit Preßsitz aufgenommen. Ka
beleinführbohrungen 21 sind an der Rückseite des verdickten Ab
schnitts ausgebildet, deren Durchmesser klein und deren Quer
schnitt kreisförmig sind. Die Kabel werden in die Kabeleinführ
bohrungen 21 eingeführt. Die Kabeleinführbohrungen 21 sind so
ausgeführt, daß sie mit einer korrespondierenden Gummistopfen
aufnahmeausnehmung 19 in Verbindung stehen. Jeder wasserdichte
Gummistopfen 18 weist eine im wesentlichen zylindrische Form
auf, wobei dessen Innen- und Außenumfangsfläche jeweils aufein
anderfolgende Ausbauchungen und Ausnehmungen aufweisen, so daß
das Kabel 20 in den Gummistopfen 18 so eingeschoben werden kann,
daß Freiräume entstehen.
Eingriffsdurchbrüche 22 sind jeweils im vorderen Bereich der
oberen und unteren Wand des Innenwandabschnitts 17a des Außen
gehäuses 17 vorgesehen. Die Eingriffsklauen 15 an beiden Seiten
kanten der Ober- und der Unterseite des kastenförmigen Ab
schnitts 12a des Innengehäuses 12 werden jeweils mit einem Ein
griffsdurchbruch 22 in Eingriff gebracht.
In der Mitte des vorderen Bereiches der oberen und unteren Wand
des Innenwandabschnitts 17a sind längliche rechteckige Ein
griffsdurchbrüche 23 vorgesehen. Die sich jeweils in der Mitte
der Ober- und Unterseite des kastenförmigen Abschnitts 12a des
Innengehäuses 12 befindlichen Eingriffsklauen 15 werden jeweils
mit den rechteckig länglichen Eingriffsdurchbrüchen 23 in Ein
griff gebracht. Ein V-förmiger Dichtungsaufnahmeabschnitt 25 zur
Aufnahme der ringförmigen wasserdichten Gummidichtung 24 ist an
dem inneren Abschnitt der Außenfläche des Innenwandabschnitts
17a des Außengehäuses 17 vorgesehen. An Positionen, die jeweils
einem Eingriffsdurchbruch 22, 23 am vorderen Rand der Innen
flächenseite des Innenwandabschnitts 17a des Außengehäuses 17
gegenüberliegen, ist jeweils eine Schrägfläche 26 ausgebildet.
Ein Eingriffsdurchbruch 27 ist jeweils im vorderen Bereich der
oberen und der unteren Wand des Außenwandabschnitts 17b des
Außengehäuses 17 ausgebildet. Ein flexibler Rastschenkel des
nicht dargestellten Gegensteckers wirkt mit dem Eingriffsdurch
bruch 27 zusammen.
Gemäß den Fig. 6 und 7 umfaßt der Abstandshalter 28 einen
Körperabschnitt 28a, der mit der Innenflächenseite des Innen
wandabschnitts 17a des Außengehäuses 17 zusammenwirkt und eine
im wesentlichen zylindrische Form aufweist, einen Flanschab
schnitt 28b, der mit der Außenfläche des Innenwandabschnitts 17a
des Außengehäuses 17 zusammenwirkt, eine im wesentlichen zylin
drische Form hat und einstückig ausgeführt ist, so daß er von
dem vorderen Endabschnitt des Körperabschnitts 28 weg nach hin
ten gebogen ist, sowie einen Bodenwandabschnitt 28c am Körper
abschnitt 28a. Der Abstandshalter 28 ist kastenförmig ausgebil
det. Seine Vorderseite ist offen.
Der kastenförmige Abschnitt 12a des Innengehäuses 12 wird in den
Körperabschnitt 28a des Abstandshalters 28 eingesetzt. Um zu
verhindern, daß sich die Anschlußbuchse 14 lösen kann, sind an
der Innenfläche der oberen und der der unteren Wand des Kör
perabschnitts 28a des Abstandshalters 28 rippenförmige Vorsprün
ge 29 vorgesehen, die mit der hinteren Endkante des kastenförmi
gen Abschnitts 12a des Gehäuses 12 und zusätzlich mit der hinte
ren Endkante des kastenförmigen Abschnitts 14a der Anschluß
buchse 14, die in einem Anschlußbuchsenaufnahmeraum aufgenommen
ist, zusammenwirken.
Ausschnitte 30, 31 sind jeweils an den Positionen an der Vorder
seite des Verbindungsabschnitts des Körperabschnitts 28a und des
Flanschabschnitts 28b des Abstandshalters 28 ausgebildet, die
den Eingriffsklauen 15 und dem Flanschabschnitt 16 des Innenge
häuses 12 gegenüberliegen. Einstückig angeformte und vorsprin
gend ausgeführte Eingriffsklauen 32 zum Eingriff in die Ein
griffsdurchbrüche 23 des Außengehäuses 17 sind an der Außen
fläche der oberen und der unteren Wand des Körperabschnitts 28a
des Abstandshalters 28 zwischen den Ausschnitten 30 an der Ober-
und der Unterseite vorgesehen. Ferner hält der Vorderseitenend
abschnitt des Flanschabschnitts 28b des Abstandshalters 28 die
Dichtung 24 zu dem Dichtungsaufnahmeabschnitt 25 des Innenwand
abschnitts 17a des Außengehäuses 17 in Anlage.
Kabeleinführbohrungen 33 sind jeweils an den Stellen im Boden
wandabschnitt 28c des Abstandshalters 28 ausgebildet, die den
Kabeleinführbohrungen 21 des Außengehäuses 17 gegenüberliegen.
Der Bodenwandabschnitt 28c des Abstandshalters 28 hält die Gum
mistopfen 18 in den Gummistopfenaufnahmeausnehmungen 19 des Bo
denwandabschnitts 17c des Außengehäuses 17 fest, wenn das Verra
sten des Außengehäuses 17 abgeschlossen ist. In Fig. 6 ist zu
sehen, daß jedes durch die Kabeleinführbohrungen 21 des Außen
gehäuses 17, die Gummistopfen 18 und die Kabeleinführbohrungen
33 des Abstandshalters 28 hindurchgeführte Kabel 10 mittels Ein
drücken zwischen den Einpreßschneidkontakten 14b der zugehörigen
Anschlußbuchse 14 festgeklemmt wird. Jede Anschlußbuchse 14 ist
in einen der Anschlußbuchsenaufnahmeräume 13 des Innengehäuses
12 auf genommen.
Dadurch sind jeder Anschlußbuchsenaufnahmeraum 13 und das zuge
hörige Kabel 20 durch je einen Gummistopfen und die Dichtung 24
abgedichtet.
Beim Zusammenbau des obigen wasserdichten Steckers 10 werden die
Gummistopfen 18, wie in Bild 8(a) gezeigt, zuerst in die Gummi
stopfenaufnahmeausnehmungen 19 im Innern des Bodenwandabschnitts
17c des Außengehäuses 17 eingeführt. Gleichzeitig wird die Dich
tung 24 in den Dichtungsaufnahmeabschnitt 25 des Innenwandab
schnitts 17a des Außengehäuses 17 eingesetzt.
Sodann wird, wie in Fig. 8(b) zu sehen ist, der Körperabschnitt
28a des Abstandshalters 28 in den Innenwandabschnitt 17a des Au
ßengehäuses 17 eingeführt, wobei jede Eingriffsklaue 32 des
Körperabschnitts 28a des Abstandshalters 28 mit dem ihr zugehö
rigen Eingriffsdurchbruch 23 des Innenwandabschnitts 17a des Au
ßengehäuses 17 in Eingriff gebracht wird. Wenn jeder Eingriffs
durchbruch 23 des Innenwandabschnitts 17a des Gehäuses 17 mit
einer ihm zugehörigen Eingriffsklaue 32 des Körperabschnitts 28a
des Abstandshalters 28 in Eingriff ist, wird durch den Boden
wandabschnitt 17c des Außengehäuses 17 verhindert, daß sich ei
ner der Gummistopfen 18 lösen kann. Durch einen schrägen End
abschnitt des Flanschabschnitts 28b des Abstandshalters 28 wird
verhindert wird, daß sich die Dichtung 24 lösen kann. Dadurch
wird die Wasserdichtigkeit des gesamten Steckergehäuses weiter
verbessert.
Anschließend wird, wie in Fig. 8(c) zu sehen ist, die elek
trischen Kabel 20, von der ihnen zugehörigen Kabeleinführbohrung
21 des Bodenwandabschnitts 17c des Außengehäuses kommend, in den
zugehörigen Gummistopfen 18 und Kabeleinführbohrung 33 des Bo
denwandabschnitts 28c des Abstandshalters 28 eingeführt. Hierauf
wird jedes Kabel 20, wie in Fig. 8(d) gezeigt, unter Druck mit
den Einpreßschneidkontakten 14b der zugehörigen Anschlußbuchse
14 verbunden, die in einem Anschlußbuchsenaufnahmeraum 14 des
Innengehäuses 12 aufgenommen ist, welches das Innenteil des
Steckergehäuses 11 bildet.
Als nächstes wird, wie in Fig. 8(e) dargestellt ist, das Innen
gehäuse 12 in den Körperabschnitt 28a des Abstandshalters 28
eingeführt, wobei die Eingriffsklauen 15 des kastenförmigen
Abschnitts 12a des Innengehäuses 12 mit den Eingriffsdurchbrü
chen 22, 23 des Innenwandabschnitts 17a des Außengehäuses 17 in
Eingriff gebracht werden. Damit ist der Zusammenbau des wasser
dichten Steckers 10 abgeschlossen. Dabei werden die Hinterkanten
des kastenförmigen Abschnitts 12a des Innengehäuses 12 und die
Hinterkanten des kastenförmigen Abschnitts 14a der jeweils in
einem Anschlußbuchsenaufnahmeraum 13 aufgenommenen Anschluß
buchsen 14, durch die Vorsprünge 29 festgesetzt, die aus den
Innenflächen der oberen und der unteren Wand des Körperab
schnitts 28a des Abstandshalters 28 herausragen, wobei die Vor
sprünge 29 außen nicht verformt werden. Dementsprechend kann
sicher verhindert werden, daß sich die Anschlußbuchsen 14 aus
ihren Anschlußbuchsenaufnahmeräumen 13 lösen. Des weiteren kön
nen sowohl die Anschlußbuchsen 14 als auch die Gummistopfen 18
gleichzeitig vom Abstandshalter 28 gehalten werden. Aus diesem
Grund ist es nicht erforderlich, Teile vorzusehen, die aus
schließlich dazu dienen, zu verhindern, daß sich die Gummistop
fen lösen können. Dadurch können die Anzahl der Teile verringert
und die Herstellungskosten gesenkt werden. Außerdem ist der Ab
standshalter 28 doppelt gesichert, nämlich durch den Eingriff
jeder Eingriffsklaue 32 des Abstandshalters 28 in einen Ein
griffsdurchbruch 23 des Außengehäuses 17 und durch den Eingriff
der Eingriffsklauen 15 des Innengehäuses 12 in den Eingriffs
durchbrüchen 22, 23 des Außengehäuses 17. Dadurch kann sicher
verhindert werden, daß sich einer der Gummistopfen 18 oder die
Dichtungen 24 lösen. Dementsprechend wird die Zuverlässigkeit
des wasserdichten Steckers weiter erhöht.
Die zweite Ausführung verbessert die Wirksamkeit des wasserdich
ten Steckers 10 gemäß der ersten Ausführung nochmals.
Fig. 1(a) ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt, bevor
der wasserdichte Stecker gemäß der Erfindung zusammengebaut
wird. Fig. 1(b) ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt,
nachdem der wasserdichte Stecker gemäß der Erfindung zusammen
gebaut worden ist. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt eines Außen
gehäuses, das für den wasserdichten Stecker verwendet wird.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt, der einen Zustand zeigt, in dem ein
Gummistopfen einstückig mit dem Außengehäuse ausgebildet ist.
Fig. 4 ist eine Rückansicht eines Außengehäuse, mit dem der
Gummistopfen einstückig ausgebildet ist. Fig. 5(a) ist ein
Teillängsschnitt eines wichtigen Abschnitts eines Außengehäuses,
mit dem der Gummistopfen einstückig ausgebildet ist. Fig. 5(b)
ist ein Teillängsschnitt eines Vergleichsbeispiels des wichtigen
Abschnitts.
Wie in den Fig. 1(a), 1(b) und 4 gezeigt ist, umfaßt das
Steckergehäuse 2 des wasserdichten Steckers 1 ein Innengehäuse
3 aus Kunstharz, in dem eine Mehrzahl von Anschlußbuchsenauf
nahmeräumen 4 in vertikaler und horizontaler Richtung ausge
bildet ist. Die Anschlußbuchsenaufnahmeräume 4 sind in vertika
ler Richtung mit zwei und in horizontaler Richtung mit drei
Reihen ausgebildet sowie mit einem Außengehäuse 5 aus Kunstharz,
in welches das Innengehäuse 12 eingesetzt wird.
Dieses Innengehäuse 3 umfaßt einen kastenförmigen Abschnitt 3a,
dessen oberer und unterer Teil am Hinterende offen ist und der
mit der Innenfläche des Innenwandabschnitts 5a des Außengehäuses
5 zusammenwirkt sowie einen Flanschabschnitt 3b, der im wesent
lichen eine zylindrische Form aufweist und vom vorderen Ende des
kastenförmigen Abschnitts 3a nach hinten gebogen ist und der mit
der Außenfläche des Innenwandabschnitts 5a des Außengehäuses 5
zusammenwirkt. Die Anschlußbuchsenaufnahmeräume 4 sind durch die
mittige horizontale Wand 3c des kastenförmigen Abschnitts 3a und
vertikale Seitenwände 3d definiert, die gleichzeitig als Trenn
wand verwendet werden. Jeder Anschlußbuchsenaufnahmeraum 4 nimmt
eine Anschlußbuchse (Anschlußklemme) 9 auf, mit der ein Kabel W
verbunden wird.
Mittig der beiden Seiten des kastenförmigen Abschnitts 3a des
Innengehäuses 3 sind Eingriffsklauen (Eingriffsabschnitt) 3e zum
Einrasten in die Eingriffsdurchbrüche 5f des Außengehäuses 5
vorgesehen. Diese Eingriffsklauen 3e sind einstückig mit und
vorspringend von beiden Seiten des kastenförmigen Abschnitts 3a
ausgebildet. Der rückseitige Endabschnitt des Flanschabschnitts
3b des Innengehäuses 3 hält die Dichtung P, die auf die Außen
flächen des Innenwandabschnitts 5a des Außengehäuses 5 aufge
setzt ist, wenn das Verrasten des Innengehäuses 3 mit dem Außen
gehäuse 5 abgeschlossen ist. Des weiteren ist an den Positionen,
die einem Anschlußbuchsenaufnahmeraum 4 jeweils gegenüberliegen,
jeweils eine rechteckige Einführbohrung 3f an der Vorderwand des
kastenförmigen Abschnitts 3a ausgebildet, in die der Anschluß
stecker des nicht dargestellten Gegensteckers eingeführt wird.
Jeweils zwei Einpreßschneidkontakte 9b zwischen denen das Kabel
W durch Eindrücken befestigt wird, sind in beiden Seitenplat
tenabschnitten an der Rückseite des kastenförmigen Abschnitts 9a
der Anschlußbuchse 9 vorgesehen. Diese Einpreßschneidkontakte 9b
werden durch Abbiegen gebildet.
Das Außengehäuse 5 umfaßt einen Innenwandabschnitt 5a, der im
wesentlichen als viereckiger Zylinder geformt ist, einen Außen
wandabschnitt 5b, der im wesentlichen als viereckiger Zylinder
geformt ist und den Innenwandabschnitt 5a umgibt, und einen
Bodenwandabschnitt (ein aus einer Wand bestehender Abschnitt)
5c, der den Innenwandabschnitt 5a mit dem Außenwandabschnitt 5b
verbindet. Dadurch weist das Außengehäuse 5 eine doppelwandige
Kastenform auf. Dessen Vorderseite ist offen. Eine Umfangswand
5d, die so nach außen ragt, daß sie eine Verlängerung des Innen
wandabschnitt 5a bildet, ist in der Mitte des Bodenwandab
schnitts 5c vorgesehen. Anschlußbuchsenaufnahmeräume 6A, deren
Querschnitt im Bereich der Trennwand 5e kreisrund ist, sind
jeweils im vorderen Bereich dieser Umfangswand 5d, d. h. an Posi
tionen vorgesehen, die mit den zugehörigen Anschlußbuchsenauf
nahmeräume 4 korrespondieren. Im rückwärtigen Bereich der Um
fangswand 5d sind jeweils entsprechend Gummistopfenaufnahmeräume
6B mit kreisrundem Querschnitt vorgesehen, so daß sie jeweils
mit einem Anschlußbuchsenaufnahmeraum 6A über die Trennwand 5e
in Verbindung stehen.
Wie in den Fig. 2 bis 4 erkennbar, sind in der Umfangswand 5d
und der Trennwand 5e, die den Gummistopfenaufnahmeraum 6B des
Außengehäuses 5 der Reihen in vertikaler Richtung bilden, eine
Einspritzöffnung 7A für Gummiwerkstoff, ein Materialpfad 7B und
ein Lüftungsloch. 7C vorgesehen, die untereinanderliegend in
dieser Reihenfolge von oben nach unten angeordnet sind. In die
sem Fall umfassen die Reihen in vertikaler Richtung zur Umfangs
wand 5d und zur Trennwand 5e drei vertikale Reihen, nämlich die
linke, mittlere und rechte Reihe. Nicht dargestellter geschmol
zener Gummiwerkstoff (Material für die Stopfen) wird in jeden
Gummistopfenaufnahmeraum jeder Reihe jeweils durch eine Ein
spritzöffnung 7A eingespritzt. Dadurch wird der Gummistopfen 8
einstückig mit dem Gehäuse 5 ausgebildet. Der Dichtabschnitt 8b,
der vorsteht und dessen Querschnitt umgekehrt U-förmig ausge
bildet ist, ist einstückig in Ringform in der Kabeleinführboh
rung 8a jedes Gummistopfens 8 ausgeführt. Das heißt, in den
Fällen, in denen der Gummistopfen 8 einstückig in jedem Gummi
stopfenaufnahmeraum 6B in jeder Reihe des Außengehäuses 5 er
zeugt wird, erfolgt die Herstellung des Außengehäuses 5 zuerst
durch Preßformen in der in Fig. 2 gezeigten Form. Anschließend
wird ein nicht dargestelltes Formwerkzeug für Gummi im Innen
wandabschnitt 5a, Außenwandabschnitt 5b, Umfangswand 5d und
Trennwand 5e des Außengehäuses 5 eingesetzt, und geschmolzener
Gummiwerkstoff wird durch die Einspritzöffnung für Gummiwerk
stoff für jede Reihe in den Hohlraum des Formwerkzeugs für Gummi
geleitet. Auf diese Art wird der Gummistopfen 8 einstückig in
jedem Gummistopfenaufnahmeraum 6B jeder Reihe des Außengehäuses
5 ausgebildet.
Wie in Fig. 5(a) zu sehen, ist folgende Ungleichung erfüllt:
A - B < C,
wobei A der Innendurchmesser jedes Gummistopfenaufnahmeraums 6B
des Außengehäuses, B der Innendurchmesser jedes Dichtabschnitts
8b in der Kabeleinführbohrung 8a jedes Gummistopfens 8 und C der
Außendurchmesser des Kabels W ist. Ferner sind die Positionen
eines Paares von Dichtabschnitten 8b in der Kabeleinführbohrung
8a des Gummistopfens 8, der einstückig in jedem Gummistopfenauf
nahmeraum 6B in jeder Reihe ausgebildet ist, so angeordnet, daß
sie nicht mit den Positionen, die die Einspritzöffnung 7A für
den Gummiwerkstoff, der Materialpfad 7B und das Lüftungsloch 7C
jeder Reihe einnehmen, zusammenfallen. Das bedeutet, daß die
beiden Dichtabschnitte 8b des Gummistopfens 8 an Positionen
angeordnet sind, die von der Einspritzöffnung 7A für den Gummi
werkstoff und den anderen im wesentlichen gleich weit entfernt
liegen.
Rechteckige Eingriffsdurchbrüche (Eingriffsabschnitte) 5f, die
mit den an beiden Seiten des kastenförmigen Abschnitts 3a des
Innengehäuses 3 angeordneten Eingriffsklauen 3e in und außer
Eingriff gebracht werden können, sind an beiden Seiten des vor
deren Bereiches des Innenwandabschnitts 5a des Gehäuses 5 vor
gesehen. Des weiteren wird eine wasserdichte Ringdichtung P aus
Gummi in den Innenbereich eingeführt und auf die Außenfläche des
Innenwandabschnitts 5a des Außengehäuses 5 aufgesetzt.
Der wasserdichte Stecker 1 gemäß der oben beschriebenen Aus
führung wird wie folgt zusammengebaut. Die Dichtung P wird vorab
in den Innenbereich eingeführt und auf die Außenfläche des In
nenwandabschnitts 5a des Außengehäuses 5 aufgesetzt, welches das
Außenteil des Steckergehäuses 2 bildet. Danach wird jeweils ein
Kabel W, wie in Fig. 1(a) gezeigt, von außen in eine Kabel
einführbohrung 8a eines Gummistopfens 8 eingeführt, der jeweils
einstückig mit dem Außengehäuse 5 im Bereich des Gummistopfen
aufnahmeraums 6B ausgebildet ist. Danach wird das Kabel W zwi
schen die Einpreßschneidkontakte 9b der Anschlußbuchse 9 einge
drückt. Die Anschlußbuchsen 9 sind in einem der Anschlußbuchsen
aufnahmeräume 4 des Innengehäuses 3 aufgenommen. Diese stellt
das Innenteil des Steckergehäuses 2 dar.
Anschließend wird das Kabel W in Richtung zur Außenseite des
Außengehäuses 5 gezogen. Während das Kabel W durch die Kabel
einführbohrung 8a des Gummistopfens 8 bewegt wird, der jeweils
einstückig mit dem Außengehäuse 5 ausgebildet ist, rastet das
Innengehäuse 3 im Innenwandabschnitt 5a des Außengehäuses 5 ein,
wie in Fig. 1(b) erkennbar ist. Durch das oben beschriebene
Einrasten werden die Eingriffsklauen 3e des kastenförmigen
Abschnitts 3a des Innengehäuses mit den Eingriffsdurchbrüchen 5f
des Innenwandabschnitts 5a des Außengehäuses 5 in Eingriff ge
bracht. Damit ist der Zusammenbau des wasserdichten Steckers 1
abgeschlossen. Im zusammengebauten Zustand ist der Einpreß
schneidkontakt 9b jeder Anschlußbuchse 9 in dem jeweiligen
Anschlußbuchsenaufnahmeraum 6A des Außengehäuses 5 aufgenommen.
Wie zuvor beschrieben, wird der Gummistopfen 8, der innigen
Kontakt mit dem Außenumfang des Kabels W hat, in jedem Gummi
stopfenaufnahmeraum 6B dadurch gebildet, daß Gummiwerkstoff
durch die jeweilige Einspritzöffnung 7A jeder Reihe in vertika
ler Richtung des Außengehäuses 5 eingespritzt wird. Dadurch wird
die Zyklusdauer des Formgebungsvorgangs verkürzt, d. h. die Form-
oder Preßzeit kann reduziert werden. In jedem Gummistopfenauf
nahmeraum 6B wird durch Verwendung eines Primers für eine gute
Haftfestigkeit des Gummistopfens 8 gesorgt. Dadurch ist es mög
lich, eine perfekte Wasserdichtigkeit bereitzustellen. Des wei
teren wird der Gummistopfen 8 einstückig mit zwei von Dichtungs
abschnitten 8b, die in innigem Kontakt mit dem Außenumfang des
Kabels W treten, in dem jeweiligen Gummistopfenaufnahmeraum 6B
des Außengehäuses 5 ausgebildet. Dadurch ist die Gefahr besei
tigt, daß ein Arbeiter vergißt, einen Gummistopfen 8 zu montie
ren. Die Abdichtung zwischen dem Gummistopfen 8 und dem Kabel W
erfolgt leicht und sicher. Dadurch wird die Wirksamkeit und
Zuverlässigkeit der Wasserdichtigkeit weiter erhöht. Daher wird
es unnötig, einen Gummistopfen beim Zusammenbau des wasserdich
ten Steckers 1 in dem jeweiligen Gummistopfenaufnahmeraum 6B des
Außengehäuses 5 zu montieren. Aus diesen Gründen kann der viel
polige wasserdichte Stecker 1 mit seinen guten Abdichteigen
schaften in kurzer Zeit leicht zusammengebaut werden. Dement
sprechend kann auch die gesamte Einbaufreundlichkeit verbessert
werden.
Wie in Fig. 5(a) erkennbar, sind die Positionen der beiden
Dichtabschnitte 8b in der Kabeleinführbohrung 8a des Gummistop
fens 8, der einstückig in jedem Gummistopfenaufnahmeraum 6B in
jeder Reihe des Gehäuses 5 ausgebildet ist, so gewählt, daß sie
nicht mit den Positionen, die die Einspritzöffnung 7A für den
Gummiwerkstoff, der Materialpfad 7B und das Lüftungsloch 7C
jeder Reihe einnehmen, zusammenfallen. Dadurch wird eine
Verschlechterung der Wirksamkeit der Wasserdichtigkeit zum Kabel
W in der Kabeleinführbohrung 8a des jeweiligen Gummistopfens
sicher verhindert. Das bedeutet, daß wenn, wie in Fig. 5(b)
gezeigt ist, die Position des Dichtabschnitts 8b in der Kabel
einführbohrung 8a des Gummistopfens 8', der einstückig in dem
jeweiligen Gummistopfenaufnahmeraum 6B in jeder Reihe ausge
bildet ist, mit der Position der Einspritzöffnung 7A in jeder
Reihe zusammenfällt, beim Einführen des Kabels W in die Kabel
einführbohrung 8a des Gummistopfens 8' auch das Material, das
sich im Bereich der Einspritzöffnung 7A befindet in der Richtung
eines in der Fig. 5(b) dargestellten Pfeiles elastisch veformt
werden muß. Dadurch wird die Federkraft des Dichtabschnitts 8b
verringert und die Abdichteigenschaften verschlechtern sich. In
der hier vorliegenden Ausführung ist es jedoch nicht möglich,
daß das zuvor beschriebene Phänomen auftritt. Dementsprechend
kann die Wirksamkeit und die Zuverlässigkeit der Dichtigkeit des
wasserdichten Steckers 1 weiter verbessert werden.
Bei der oben beschriebenen Ausführung wird das Kabel an einem
Crimp-Anschluß durch Crimpen befestigt. Es sollte jedoch beach
tet werden, daß die vorliegende Ausführung nicht auf den Crimp-
Anschluß beschränkt ist. Selbstverständlich kann die vorliegende
Ausführung auch angewendet werden, wenn das Kabel unter Druck
mit einer Quetschverbindungsklemme verbunden wird. Ferner be
steht der Gummistopfen nicht notwendigerweise aus reinem Gummi.
Solange es sich um ein elastisches Material handelt, wie z. B.
Weichharz, ist es als Werkstoff für den Gummistopfen geeignet.
Wie zuvor erläutert, wird erfindungsgemäß Gummimaterial durch
die Einspritzöffnung in jeder Reihe des Steckergehäuses in jeden
Gummistopfenaufnahmeraum in jeder Reihe eingespritzt, so daß der
Gummistopfen einstückig mit dem Gehäuse ausgebildet werden kann.
In dessen Kabeleinführbohrung sind mehrere Dichtabschnitte aus
gebildet, die in innigen Kontakt mit dem Außenumfang des Kabels
treten. Dadurch ist es unmöglich, daß Arbeiter vergessen, die
Gummistopfen zu montieren, und es kommt zu einer sicheren Ab
dichtung zwischen jedem Gummistopfenaufnahmeraum und dem Gummi
stopfen und ebenso zwischen dem Gummistopfen und dem Kabel.
Dadurch wird die Wirksamkeit und die Zuverlässigkeit der Dich
tigkeit vergrößert. Aufgrund des zuvor Gesagten wird es unnötig,
einen Arbeitsgang zur Montage der Gummistopfen am Steckergehäuse
bei dem Zusammenbau des wasserdichten Steckers vorzusehen. Aus
diesen Gründen kann der vielpolige wasserdichte Stecker 1 mit
seinen guten Abdichteigenschaften in kurzer Zeit zusammengebaut
werden, und die gesamte Einbaufreundlichkeit kann weiter ver
bessert werden.
Die vorliegende Erfindung schlägt einen wasserdichten Stecker
vor, bei dem die Dichtabschnitte, die in den Kabeleinführbohrun
gen der einstückig in den Gummistopfenaufnahmeräumen in jeder
Reihe ausgebildeten Gummistopfen angeordnet sind, nicht an Posi
tionen angeordnet sind, an denen die der Einspritzöffnungen,
Materialpfade und Lüftungslöcher in jeder Reihe vorgesehen sind.
Dadurch ist es möglich, eine Verschlechterung der Wirksamkeit
der Wasserdichtigkeit in Bezug auf die Dichtabschnitte in den
Kabeleinführbohrungen der Gummistopfen zu verhindern. Dement
sprechend kann die Wirksamkeit und die Zuverlässigkeit der Dich
tigkeit des wasserdichten Steckers 1 weiter vergrößert werden.
Claims (11)
1. Wasserdichter Stecker (1), umfassend:
ein Steckergehäuse (2) mit einer Umfangswand (5d) und zu mindest einer Trennwand (5e);
mehrere Anschlußbuchsenaufnahmeräume (6A), die im Stecker gehäuse (2) in vertikaler und in horizontaler Richtung an geordnet sind, wobei jeder Anschlußbuchsenaufnahmeraum (6A) eine mit einem elektrischen Kabel (W) verbundene Anschluß buchse (9) aufnimmt;
mehrere Gummistopfenaufnahmeräume (6B), die in dem Stecker gehäuse (2) durch die Umfangswand (5d) und zumindest eine Trennwand (5e) definiert sind, wobei jeder Gummistopfenauf nahmeraum (6B) mit einem korrespondierenden Anschlußbuch senaufnahmeraum (6A) in Verbindung steht; und
Gummistopfen (8) zum Abdichten der Anschlußbuchsenaufnahme räume (6A) und der Kabel (W), die in den Gummistopfenauf nahmeräumen (6B) angeordnet sind, wobei die Gummistopfen (8) jeweils eine Kabeleinführbohrung (8a) aufweisen;
wobei die Umfangswand (5d) und die zumindest eine Trennwand (5e), eine Einspritzöffnung (7A) für Gummiwerkstoff, zu mindest einen Materialpfad (7B) und ein Lüftungsloch (7C) aufweisen, so daß die Einspritzöffnung (7A) für Gummiwerk stoff, der zumindest einen Materialpfad (7B) und das Lüf tungsloch (7C) in jeder Reihe in einer der vertikalen Rich tungen und der horizontalen Richtungen hintereinanderlie gend angeordnet sind;
wobei ferner die Gummistopfen (8) einstückig durch Ein spritzen von Gummiwerkstoff in die Gummistopfenaufnahmeräu me (6B) mittels der genannten Einspritzöffnung (7A) mit dem Gehäuse (5) ausgebildet sind.
ein Steckergehäuse (2) mit einer Umfangswand (5d) und zu mindest einer Trennwand (5e);
mehrere Anschlußbuchsenaufnahmeräume (6A), die im Stecker gehäuse (2) in vertikaler und in horizontaler Richtung an geordnet sind, wobei jeder Anschlußbuchsenaufnahmeraum (6A) eine mit einem elektrischen Kabel (W) verbundene Anschluß buchse (9) aufnimmt;
mehrere Gummistopfenaufnahmeräume (6B), die in dem Stecker gehäuse (2) durch die Umfangswand (5d) und zumindest eine Trennwand (5e) definiert sind, wobei jeder Gummistopfenauf nahmeraum (6B) mit einem korrespondierenden Anschlußbuch senaufnahmeraum (6A) in Verbindung steht; und
Gummistopfen (8) zum Abdichten der Anschlußbuchsenaufnahme räume (6A) und der Kabel (W), die in den Gummistopfenauf nahmeräumen (6B) angeordnet sind, wobei die Gummistopfen (8) jeweils eine Kabeleinführbohrung (8a) aufweisen;
wobei die Umfangswand (5d) und die zumindest eine Trennwand (5e), eine Einspritzöffnung (7A) für Gummiwerkstoff, zu mindest einen Materialpfad (7B) und ein Lüftungsloch (7C) aufweisen, so daß die Einspritzöffnung (7A) für Gummiwerk stoff, der zumindest einen Materialpfad (7B) und das Lüf tungsloch (7C) in jeder Reihe in einer der vertikalen Rich tungen und der horizontalen Richtungen hintereinanderlie gend angeordnet sind;
wobei ferner die Gummistopfen (8) einstückig durch Ein spritzen von Gummiwerkstoff in die Gummistopfenaufnahmeräu me (6B) mittels der genannten Einspritzöffnung (7A) mit dem Gehäuse (5) ausgebildet sind.
2. Wasserdichter Stecker nach Anspruch 1,
wobei jeder Gummistopfen (8) mindestens einen Dichtungsab
schnitt (8b) bildet, der dicht mit dem Außenumfang eines
Kabels (W) in Kontakt tritt.
3. Wasserdichter Stecker nach Anspruch 2,
wobei die Position des Dichtungsabschnitts (8b) gegenüber
der der Einspritzöffnung (7A), des zumindest einen Materi
alpfades (7B) und des Lüftungsloches (7C) in einer Richtung
versetzt ist, in der das Kabel (W) in den genannten Gum
mistopfen (8) einführbar ist.
4. Wasserdichter Stecker (10), umfassend:
ein Steckergehäuse (11);
mindestens einen im Steckergehäuse (11) vorgesehenen An schlußbuchsenaufnahmeraum (13); und
mindestens einen im Steckergehäuse (11) vorgesehenen Gummi stopfenaufnahmeraum (19), durch den ein elektrisches Kabel (20) hindurchgeleitet werden kann, wobei ein offenes Ende des Gummistopfenaufnahmeraums (19) mit dem Anschlußbuchsen aufnahmeraum (13) in Verbindung steht und das andere offene Ende des Gummistopfenaufnahmeraums (19) mit dem äußeren Raum des Steckergehäuses (11) in Verbindung steht, so daß der Gummistopfenaufnahmeraum (19) einen Teil des Innenraums des Steckergehäuses (11) über den Anschlußbuchsenaufnahme raum (13) mit dem genannten äußeren Raum verbindet, wobei der Gummistopfenaufnahmeraum (19) folgendes umfaßt:
zwei Öffnungen, die an einem Abschnitt zwischen den beiden offenen Enden vorgesehen sind, um den Innenraum des Gummi stopfenaufnahmeraums (19) mit dem äußeren Raum des Gummi stopfenaufnahmeraums (19) zu verbinden, und die in Bezug auf den Gummistopfenaufnahmeraum (19) einander gegenüber liegend angeordnet sind, und
einen Gummistopfen (18), der in dem Gummistopfenaufnahme raum (19) und den genannten Öffnungen aufgenommen wird und so ausgeführt ist, daß er den Gummistopfenaufnahmeraum (19) und das durch den Gummistopfenaufnahmeraum (19) hindurch geführte Kabel (20) abdichtet.
ein Steckergehäuse (11);
mindestens einen im Steckergehäuse (11) vorgesehenen An schlußbuchsenaufnahmeraum (13); und
mindestens einen im Steckergehäuse (11) vorgesehenen Gummi stopfenaufnahmeraum (19), durch den ein elektrisches Kabel (20) hindurchgeleitet werden kann, wobei ein offenes Ende des Gummistopfenaufnahmeraums (19) mit dem Anschlußbuchsen aufnahmeraum (13) in Verbindung steht und das andere offene Ende des Gummistopfenaufnahmeraums (19) mit dem äußeren Raum des Steckergehäuses (11) in Verbindung steht, so daß der Gummistopfenaufnahmeraum (19) einen Teil des Innenraums des Steckergehäuses (11) über den Anschlußbuchsenaufnahme raum (13) mit dem genannten äußeren Raum verbindet, wobei der Gummistopfenaufnahmeraum (19) folgendes umfaßt:
zwei Öffnungen, die an einem Abschnitt zwischen den beiden offenen Enden vorgesehen sind, um den Innenraum des Gummi stopfenaufnahmeraums (19) mit dem äußeren Raum des Gummi stopfenaufnahmeraums (19) zu verbinden, und die in Bezug auf den Gummistopfenaufnahmeraum (19) einander gegenüber liegend angeordnet sind, und
einen Gummistopfen (18), der in dem Gummistopfenaufnahme raum (19) und den genannten Öffnungen aufgenommen wird und so ausgeführt ist, daß er den Gummistopfenaufnahmeraum (19) und das durch den Gummistopfenaufnahmeraum (19) hindurch geführte Kabel (20) abdichtet.
5. Wasserdichter Stecker nach Anspruch 4,
wobei mehrere Gummistopfenaufnahmeräume (19) geradlinig in
einer Reihe so angeordnet sind, daß Gummistopfen (18) in
benachbarten Gummistopfenaufnahmeräumen (19) durch die ge
nannten Öffnungen miteinander in Verbindung stehen, die
zwischen den benachbarten Gummistopfenaufnahmeräumen (19)
angeordnet sind.
6. Wasserdichter Stecker nach Anspruch 4,
wobei mehrere Gummistopfenaufnahmeräume (19) in vertikaler
und in horizontaler Richtung angeordnet sind und mehrere
Reihen bilden.
7. Wasserdichter Stecker nach Anspruch 6,
wobei Gummistopfen (18) in den benachbarten Gummistopfen
aufnahmeräumen (19) durch die Öffnungen miteinander in Ver
bindung stehen, die zwischen den benachbarten Gummistopfen
aufnahmeräumen (19) in jeder Reihe angeordnet sind.
8. Wasserdichter Stecker nach Anspruch 4,
wobei ein Dichtungsabschnitt (8b) von einer Innenfläche des
Gummistopfens (8) herausragt, um einen innigen Kontakt mit
dem Außenumfang des Kabels (W) herzustellen.
9. Wasserdichter Stecker nach Anspruch 8,
wobei die Position des Dichtungsabschnitts (8b) von der Po
sition der genannten Öffnung (7A) in einer Richtung ver
setzt ist, in der das Kabel (W) in den Gummistopfen (8)
einführbar ist.
10. Verfahren, um einem aus einem Harzwerkstoff bestehenden
wasserdichten Stecker (1) Wasserdichtigkeit zu verleihen,
wobei der Stecker ein Steckergehäuse (2), einen im Stecker
gehäuse (2) vorgesehenen Anschlußbuchsenaufnahmeraum (4,
6A) und einen im Steckergehäuse (2) vorgesehenen Gummi
stopfenaufnahmeraum (6B), der mit dem genannten Anschluß
buchsenaufnahmeraum (4, 6A) in Verbindung steht, umfaßt,
folgende Schritte umfassend:
Bereitstellen einer Öffnung (7A), die mit einem Innenraum des genannten Gummistopfenaufnahmeraums (6B) in Verbindung steht,
Fixieren eines Formwerkzeugs für Gummi im Gummistopfenauf nahmeraum (6B),
Einspritzen von geschmolzenem Gummiwerkstoff durch die Öffnung (7A) in einen Raum, der durch den Gummistopfenauf nahmeraum (6B) und das Formwerkzeug definiert ist, um einen Gummistopfen (8) in dem Gummistopfenaufnahmeraum (6B) zu bilden, und
Entfernen des Formwerkzeugs aus dem Gummistopfenaufnahme raum (6B).
Bereitstellen einer Öffnung (7A), die mit einem Innenraum des genannten Gummistopfenaufnahmeraums (6B) in Verbindung steht,
Fixieren eines Formwerkzeugs für Gummi im Gummistopfenauf nahmeraum (6B),
Einspritzen von geschmolzenem Gummiwerkstoff durch die Öffnung (7A) in einen Raum, der durch den Gummistopfenauf nahmeraum (6B) und das Formwerkzeug definiert ist, um einen Gummistopfen (8) in dem Gummistopfenaufnahmeraum (6B) zu bilden, und
Entfernen des Formwerkzeugs aus dem Gummistopfenaufnahme raum (6B).
11. Verfahren nach Anspruch 10,
wobei der Schritt des Bereitstellens das Bereitstellen
einer Öffnung (7A) für jeden Gummistopfenaufnahmeraum (6B)
umfaßt, der Schritt des Fixierens das Fixieren des Form
werkzeugs in jedem der Gummistopfenaufnahmeräume (6B) um
faßt, der Schritt des Einspritzens das Einspritzen von ge
schmolzenem Gummiwerkstoff aus jeder Öffnung (7A) in jeden
der Räume umfaßt, und der Schritt des Entfernens das Ent
fernen des Formwerkzeugs aus jedem der Gummistopfenauf
nahmeräume (6B) umfaßt.
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