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DE102006028727A1 - Flachbandkabel - Google Patents

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DE102006028727A1
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rounded
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Harald Michael Lutsch
Rachid Ainceri
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Yazaki Europe Ltd
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Yazaki Europe Ltd
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/08Flat or ribbon cables
    • H01B7/0823Parallel wires, incorporated in a flat insulating profile
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46Bases; Cases
    • H01R13/52Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof cases
    • H01R13/5205Sealing means between cable and housing, e.g. grommet

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Flachbandkabel 1 mit mehreren in einer Ebene 2 nebeneinander beabstandet angeordneten elektrischen Leitern 3, die von einer Isolierung 4 aus einem thermoplastischen Kunststoff umschlossen sind, welche eine erste Außenfläche 5 aufweist, die mit Abstand zu der Ebene 2 verläuft, in der die Leiter 3 nebeneinander mit Abstand verlaufend angeordnet sind, eine zweite Außenfläche 6 aufweist, die mit Abstand zur ersten Außenfläche 5 verläuft, wobei der Abstand der beiden Außenflächen 5, 6 eine Dicke 7 bildet, an ihren seitlichen Längsenden 8 die beiden Außenflächen 5, 6 verbindende Endabschnitte 9 aufweist, die sich in Längsrichtung des Flachbandkabels 1 erstrecken und gerundet sind, wobei sie in Richtung der Dicke 7 die Außenflächen 5, 6 überragen und zu den Außenflächen 5, 6 gerundete Übergänge 10 bilden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Flachbandkabel mit mehreren in einer Ebene nebeneinander beabstandet angeordneten elektrischen Leitern. Solche Flachbandkabel können zur Weiterleitung eines elektrischen Stromes dienen und dabei Schaltkreise bilden.
  • Bei Flachbandkabeln, die beispielsweise mit einem Steckverbinder verbunden werden sollen oder aber in ein Gehäuse eingeführt werden, besteht insbesondere im Fahrzeugsektor die Notwendigkeit einer Abdichtung zwischen der Oberfläche des Flachbandkabels und dem Steckverbinder bzw. Gehäuse, in das es eingeführt werden soll, um das Eintreten von Feuchtigkeit oder Austreten von in dem Gehäuse befindlichen Mitteln zu verhindern. Flachbandkabel sind in der Regel rechteckig im Querschnitt gestaltet. Die Abdichtung eines solchen rechteckigen Querschnittes ist problematisch, weil solche Flachbandkabel in der Regel Massenprodukte sind und beispielsweise durch Extrusion aus einem Kunststoffmaterial als Isolierung, in das die Leiter eingebettet sind, hergestellt werden. Darüber hinaus sind häufig auch die Durchbrüche, durch die das Flachbandkabel in einen Steckverbinder oder ein Gehäuse eingeführt sind, Bestandteil von Bauteilen, die ebenfalls aus Kunststoff im Wege des Spritzgießens hergestellt sind. Geringe Ungenauigkeiten führen dazu, dass insbesondere an den Ecken des im Querschnitt rechteckigen Kabels eine sichere Abdichtung nicht gewährleistet ist. Dies trifft selbst dann zu, wenn das Flachbandkabel durch eine Dichtung aus einem härteren Werkstoff hindurchgeführt ist, die den Durchlass aufweist, durch den das Flachbandkabel hindurchtritt. Im Stand der Technik sind daher viele Anregungen vorhanden, eine Dichtung und das Flachband kabel körperlich zu vereinigen, d.h. eine stoffschlüssige Verbindung zwischen beiden herzustellen, um die notwendige Dichtigkeit zu erzielen. Die Dichtung wird an das Ende, das in ein Gerätegehäuse oder in einen Steckverbinder eintritt, angeformt oder durch Kleber mit dem Flachbandkabel stoffschlüssig verbunden.
  • Der Aufwand hierfür ist erheblich und der Einsatz einer solchen Maßnahme ist, wenn überhaupt, nur für die Serienausrüstung einsetzbar.
  • Für Bereiche, bei denen Kabel mit Steckverbindungen nachträglich zu erstellen sind oder aber für den Nachrüstsektor konfektioniert zu erstellen sind, sind solche Maßnahmen nicht geeignet.
  • Die US 2005/0003709 A1 beschreibt beispielsweise eine wasserdichte Abdichtanordnung, wobei das Flachbandkabel und die Dichtung mit einer Klebebeschichtung versehen sind, unter deren Vermittlung die Dichtung und das Flachbandkabel dicht miteinander verbunden werden. Die elastische Dichtung selbst übernimmt dann wiederum die Abdichtung beispielsweise zu einem Steckergehäuse.
  • Die US 2002/0052141 A1 beschreibt eine Anordnung, bei der eine weichelastische Dichtung stoffschlüssig mit einem Kabel verbunden wird und die weichelastische Dichtung dann in einem entsprechenden Dichtabschnitt eines Gehäuses aufgenommen wird. Dabei wird die Dichtung dem Flachbandkabel unmittelbar angeformt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Flachbandkabel zu schaffen, dass für eine Massenproduktion geeignet ist und darüber hinaus eine sichere Abdichtung gegenüber einem Durchlass in einem Gehäuse unmittelbar oder aber auch gegenüber einer Dichtung, die einen Durchlass aufweist, erzielen lässt, ohne dass es besonderer vermittelnder Behandlungen bedarf.
  • Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch ein Flachbandkabel mit mehreren in einer Ebene nebeneinander beabstandet angeordneten elektrischen Leitern, die von einer Isolierung aus einem thermoplastischen Kunststoff umschlossen sind, weiche eine erste Außenfläche aufweist, die mit Abstand zu der Ebene verläuft, in der die Leiter nebeneinander mit Abstand verlaufend angeordnet sind, eine zweite Außenfläche aufweist, die mit Abstand zur ersten Außenfläche und zur Ebene verläuft, wobei der Abstand der beiden Außenflächen eine Dicke bildet, an ihren seitlichen Längsenden die beiden Außenflächen verbindende Endabschnitte aufweist, die sich in Längsrichtung des Flachbandkabels erstrecken und gerundet sind, wobei sie in Richtung der Dicke die Außenflächen überragen und zu den Außenflächen gerundete Übergänge bilden.
  • Durch diese Maßnahme wird erreicht, dass die abgerundeten Endabschnitte genügend Material bereitstellen, um auch in einem rechteckigen Durchlass oder ungenau gefertigten Durchlass eine exakte Abdichtung zu erzielen. Der Durchlass muss also nicht unbedingt exakt an die Form des Flachbandkabels angepasst werden.
  • Da keine vermittelnden Behandlungen zwischen dem den Durchlass aufweisenden Bauteil und dem Flachbandkabel, beispielsweise durch das Aufbringen eines Klebers oder dergleichen, erforderlich ist, verringern sich die Kosten für die dichte Montage eines solchen Flachbandkabels erheblich, auch, wenn das Flachbandkabel nur mit einem relativ steif ausgebildeten Bauteil (z.B. Dichtungen aus einem härteren Werkstoff, wie z.B. Silikon) zusammenwirkt, das den Durchlass für das Flachbandkabel aufweist. Natürlich ist es auch möglich, dass das Flachbandkabel im Zusammenwirken mit weichelastischen Dichtungen, die einen Durchlass aufweisen, verwendet wird. Dabei ist es nicht erforderlich, beide Teile vorzubehandeln, um die dichte Verbindung zu verbessern. Insbesondere sorgen die gerundeten Endabschnitte auch dafür, dass selbst dann, wenn das Flachbandkabel in der es aufnehmenden Dichtung in seitlicher Richtung, d.h. in Richtung der größten Erstreckung seines Querschnitts, beaufschlagt wird, keine Verlagerung erzielt wird, die zu einer Undichtigkeit führt, da die gerundeten Endabschnitte genügend Material für die wirksame und dauerhafte Abdichtung zur Verfügung stellen.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der gerundete Teil jedes Endabschnittes im Querschnitt kreisrund ist und einen Durchmesser aufweist, der größer ist als die Dicke, und dass jeder Übergang durch eine Kurve aus mindestens einem Kreisbogen mit einem Radius dargestellt ist, welcher größer ist als das 0,5-fache des Durchmessers. Hierdurch wird eine besonders günstige Abdichtwirkung erzielt. Alternativ ist vorgesehen, dass der gerundete Endabschnitt im Querschnitt einer ovalen Form angenähert ist.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die die Leiter umschließende Isolierung durch Extrudieren hergestellt ist. Durch die Gestaltung der Endabschnitte des Flachbandkabels ist es möglich, Verfahren zur Herstellung desselben einzusetzen, die eine Massenherstellung erlauben.
  • Im Zusammenhang mit dem Flachbandkabel gemäß der Erfindung ist es möglich, dieses mit einer Abdichtanordnung zu verwenden, bei der ein Durchlass für das Flachbandkabel vorgesehen ist, der rechteckig gestaltet ist.
  • Alternativ kann das Flachbandkabel bei einer Abdichtanordnung verwendet werden, die ein Dichtelement umfasst, das einen Durchlass für das Flachbandkabel aufweist und aus einem weichelastischen Werkstoff besteht. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das erfindungsgemäße Flachbandkabel bei einer Abdichtanordnung zu verwenden, die ein Dichtelement umfasst, das einen Durchlass für das Flachbandkabel bildet, bei dem zum Durchlass offene Kammern vorgesehen sind, die mit einem Gel gefüllt sind. Solche Abdichtungsanordnungen sorgen in Verbindung mit dem erfindungsgemäß Flachbandkabel zu einer hermetischen und langlebigen Abdichtung, welche auch bei einer Kraftausübung im Sinne der seitlichen Beaufschlagung des Flachbandkabels die Dichtigkeit aufrechterhalten.
  • Bei beiden vorbeschriebenen Ausbildungen kann vorgesehen sein, dass der Durchlass rechteckig oder an die Form des Flachbandkabels angepasst ausgebildet ist.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Es zeigt
  • 1 eine perspektivische Darstellung eines Abschnittes eines Flachbandkabels gemäß der Erfindung,
  • 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung P auf das Flachbandkabel,
  • 3 einen Endabschnitt an einem seitlichen Längsende des Flachbandkabels im vergrößerten Maßstab im Verhältnis zu einem Durchlass,
  • 4 eine perspektivische Ansicht eines Steckverbinders mit einem diesem zugeordneten Abschnitt eines Flachbandkabels gemäß der Erfindung,
  • 5 ein Dichtelement mit einem Durchlass, durch den das Flachbandkabel eingeführt ist,
  • 6 eine andere Ausführungsform eines Dichtelementes mit der Zuordnung eines Flachbandkabels und
  • 7 einen Längsschnitt durch die Anordnung gemäß 6.
  • Zunächst werden die 1 und 2 zusammen beschrieben. Die beiden Figuren zeigen ein Flachbandkabel 1, wobei 1 einen Abschnitt desselben darstellt, dessen Längsrichtung mit L bezeichnet ist. Es handelt sich um ein Flachbandkabel 1, das in einer Ebene 2 mit Abstand nebeneinander angeordnete elektrische Leiter 3 umfasst, die von einer Isolierung 4 aus einem thermoplastischen Kunststoff umschlossen sind. Die sich in Längsrichtung L erstreckenden seitlichen Längsenden sind mit 8 bezeichnet. An den Längsenden 8 sind Endabschnitte 9 gebildet, deren Gestaltung noch näher im Zusammenhang mit 3 erläutert wird. Das Flachbandkabel 1 weist eine erste Außenfläche 5 und eine dieser abgewandte zweite Außenfläche 6 auf, welche in zwischen den beiden an den seitlichen Längsenden 8 verlaufenden Endabschnitten 9 enden. Die beiden Außenflächen 5, 6 sind mit einem Abstand zueinander, die Dicke 7 bildend, und jeweils in unterschiedlichen Richtungen beabstandet von der Ebene 2 angeordnet. Die beiden Außenflächen 5 und 6 verlaufen im wesentlichen parallel zur Ebene 2, wobei unter im wesentlich zu verste hen ist, dass aufgrund des Herstellungsprozesses durch Extrudieren Variationen in der Dicke 7 auftreten können, so dass Unterschiede zu den übrigen Bereichen vorhanden sein können.
  • Die Endabschnitte 9 umfassen jeweils einen gerundeten Teil 11 und den gerundeten Teil 11 mit der ersten Außenfläche 5 bzw. zweiten Außenfläche 6 verbindende Übergänge 10.
  • Aus 3 ist die Gestaltung eines der beiden Endabschnitte 9 an den seitlichen Längsenden 8 vergrößert dargestellt, und zwar im Verhältnis zu einem schematisch dargestellten Durchlass 15, der beispielsweise zu einer Dichtung, gegebenenfalls auch einem Gehäuse, in das Flachbandkabel 1 eingeführt wird, gehören kann und rechteckig ist.
  • Es ist erkenntlich, dass der Endabschnitt 9 im Verhältnis zu dem zwischen den beiden Längsenden 8 befindlichen Abschnitt mit der ersten Außenfläche 5 und der zweiten Außenfläche 6 und der zwischen den beiden gebildeten Dicke 7 verdickt ausgebildet ist.
  • Der Endabschnitt 9 weist einen gerundeten Teil 11 auf, der im wesentlichen kreisrund ausgebildet ist und einen Durchmesser 12 aufweist, der größer ist als die Dicke 7, so dass der Endabschnitt 9 des Flachbandkabels 1 den Durchlass 15 mit seiner in 3 dargestellten oberen und unteren Begrenzungskante überschreitet. Der mit dem Durchmesser 12 gestaltete gerundete Teil 11 geht mit jeweils einem Übergang 10 in die erste bzw. zweite Außenfläche 5, 6 über. Dabei ist der Radius 13, der die erste Außenfläche 5 bzw. zweite Außenfläche 6 mit dem gerundeten Teil 11 verbindet, so bemessen, dass er abmessungsmäßig größer ist als der halbe Durchmesser 12. Der Übergang 10 kann durch mehrere solcher durch Radien gebildeten Kurven gebildet sein.
  • Aus dem Verhältnis zwischen dem gerundeten Teil 11 und dem als Rechteck gestalteten Durchlass 15 ist, da das Flachbandkabel 1 in seinem entspannten Zustand dargestellt ist, ein Freiraum gegeben, der durch das aufgrund des gerundeten Teils 11 11 mit dem Übergang 10 entstehenden Überhangs an Material ausfüllbar ist, und zwar dergestalt, dass sich die Außenkontur des Flachbandkabels 1 an den Endabschnitten 9 der Formgebung des Durchlasses 15 anpasst und eine dichte Verbindung zwischen dem Bauteil, das den Durchlass 15 aufweist und dem Flachbandkabel 1 hergestellt wird. Es wird also an den Endabschnitten 9 genügend Material bereitgestellt, um Abweichungen in dem Durchlass 15 aufgrund Fertigungsungenauigkeiten ausgleichen zu können. Günstig ist jedoch eine Form für den Durchlass 15, die zumindest annähernd an die Form des Flachbandkabels 1 im Bereich der Endabschnitte 9 angepasst ist. Im übrigen ist eine solche Form günstiger herstellbar als eine Form, die ausgeprägte Ecken in dem Durchlass 15 bereitstellt.
  • Solche Abdichtprobleme können insbesondere bei einem Steckverbinder 14, wie er in 4 dargestellt ist, auftreten. Es ist neben dem Steckverbinder 14 das mit ihm verbundene Flachbandkabel 1 dargestellt, das durch einen Durchlass 15 bzw. 115 in das Gehäuse des Steckverbinders 14 eingeführt ist, wobei der Durchlass 15 bzw. 115 zu Dichtelementen gehört, wie sie beispielsweise in den 5 bis 7 dargestellt sind.
  • 5 zeigt ein Dichtelement 16, das beispielsweise aus Silikon hergestellt ist und einen Durchlass 15 aufweist, durch den das Flachbandkabel 1 hindurchgeführt ist. Das Dichtelement 16 stellt beispielsweise eine Abdichtung einerseits zwischen einem Gehäuse eines Steckverbinders 14, wie er in 4 dargestellt ist und beispielsweise einem Deckel, der das Dichtelement 16 hält, und ferner zwischen dem Flachbandkabel 1 und dem Dichtelement 16 her.
  • 6 zeigt ein Dichtelement 116 als Einzelteil, durch das das Flachbandkabel 1 hindurchgeführt ist. Das Dichtelement 116 bildet dabei einen Durchlass 115, der näher aus 7, welche einen Längsschnitt durch die Anordnung gemäß 6 darstellt, ersichtlich ist. Dabei ist ersichtlich, dass das Dichtelement 116, das beispielsweise aus einem Silikonmaterial hergestellt ist, zusätzlich den Außenflächen und den Endabschnitten des Flachbandkabels 1 zugewandt mit Kammern 17 versehen ist, die zum Durchlass 115 offen sind und beispielsweise mit einem Gel zur wirksamen Dichtung gefüllt sind. Das Gel tritt mit den gegenüberliegenden Flächen des Flachband kabels 1 in Kontakt und dichtet hermetisch ab.
  • 1
    Flachbandkabel
    2
    Ebene
    3
    Leiter
    4
    Isolierung
    5
    erste Außenfläche
    6
    zweite Außenfläche
    7
    Dicke
    8
    seitliche Längsenden
    9
    Endabschnitte
    10
    Übergang
    11
    gerundeter Teil
    12
    Durchmesser
    13
    Radius
    14
    Steckverbinder
    15, 115
    Durchlass
    16, 115
    Dichtelement
    17
    Kammer
    L
    Längsrichtung
    P
    Pfeilrichtung

Claims (8)

  1. Flachbandkabel (1) mit mehreren in einer Ebene (2) nebeneinander beabstandet angeordneten elektrischen Leitern (3), die von einer Isolierung (4) aus einem thermoplastischen Kunststoff umschlossen sind, welche eine erste Außenfläche (5) aufweist, die mit Abstand zu der Ebene (2) verläuft, in der die Leiter (3) nebeneinander mit Abstand verlaufend angeordnet sind, eine zweite Außenfläche (6) aufweist, die mit Abstand zur ersten Außenfläche (5) verläuft, wobei der Abstand der beiden Außenflächen (5, 6) eine Dicke (7) bildet, an ihren seitlichen Längsenden (8) die beiden Außenflächen (5, 6) verbindende Endabschnitte (9) aufweist, die sich in Längsrichtung des Flachbandkabels (1) erstrecken und gerundet sind, wobei sie in Richtung der Dicke (7) die Außenflächen (5, 6) überragen und zu den Außenflächen (5, 6) gerundete Übergänge (10) bilden.
  2. Flachbandkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gerundete Teil (11) jedes Endabschnittes (9) im Querschnitt kreisrund ist und einen Durchmesser (12) aufweist, der größer ist als die Dicke (7), und dass jeder Übergang (10) durch eine Kurve aus mindestens einem Kreisbogen mit einem Radius (13) dargestellt ist, welcher größer ist als das 0,5-fache des Durchmessers (12).
  3. Flachbandkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gerundete Endabschnitt (9) im Querschnitt einer ovalen Form angenähert ist.
  4. Flachbandkabel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Leiter (3) umschließende Isolierung (4) durch Extrudieren hergestellt ist.
  5. Flachbandkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung bei einer Abdichtanordnung mit einem einen Durchlass (15) für das Flachbandkabel (1) bildenden Abschnitt, wobei der Durchlass (15) rechteckig gestaltet ist.
  6. Flachbandkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung bei einer Abdichtanordnung mit einem Dichtelement (16), das einen Durchlass (15) für das Flachbandkabel (1) aufweist und aus einem weichelastischen Werkstoff besteht.
  7. Flachbandkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung bei einer Abdichtanordnung mit einem Dichtelement (116), das einen Durchlass (115) für das Flachbandkabel (1) bildet und welches zum Durchlass (115) offene Kammern (17) aufweist, die mit einem Gel gefüllt sind.
  8. Flachbandkabel nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchlass (15, 115) rechteckig oder an die Form des Flachbandkabels (1) angepasst ausgebildet ist.
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