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DE60107321T2 - Kraftfahrzeugschloss mit Kindersicherung und Diebstahlsicherung - Google Patents

Kraftfahrzeugschloss mit Kindersicherung und Diebstahlsicherung Download PDF

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DE60107321T2
DE60107321T2 DE2001607321 DE60107321T DE60107321T2 DE 60107321 T2 DE60107321 T2 DE 60107321T2 DE 2001607321 DE2001607321 DE 2001607321 DE 60107321 T DE60107321 T DE 60107321T DE 60107321 T2 DE60107321 T2 DE 60107321T2
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DE
Germany
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lock
child safety
lever
opening lever
child
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE2001607321
Other languages
English (en)
Other versions
DE60107321D1 (de
Inventor
Pierre-Henri Mouly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valeo Comfort and Driving Assistance SAS
Original Assignee
Valeo Securite Habitacle SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Valeo Securite Habitacle SAS filed Critical Valeo Securite Habitacle SAS
Application granted granted Critical
Publication of DE60107321D1 publication Critical patent/DE60107321D1/de
Publication of DE60107321T2 publication Critical patent/DE60107321T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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    • E05B81/02Power-actuated vehicle locks characterised by the type of actuators used
    • E05B81/04Electrical
    • E05B81/06Electrical using rotary motors
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuerzentraleinheit mit Schloss für eine Kraftfahrzeugtür, welche mechanisch oder elektrisch gesteuerte Mittel enthält, die neben einer gewöhnlichen Verriegelungsfunktion eine Kindersicherungsfunktion und eine Überverriegelungsfunktion des Fahrzeugs gestatten.
  • Es sei daran erinnert, dass die einfache Verriegelungsfunktion darin besteht, das Öffnen der Tür von außerhalb des Fahrzeugs zu verhindern. Die Kindersicherungsfunktion betrifft im allgemeinen eine oder zwei Hintertüren und verhindert das Öffnen der betreffenden Tür oder Türen von innerhalb des Fahrzeugs, während das Öffnen von außerhalb weiterhin möglich ist. Die Überverriegelungsfunktion besteht darin, das Öffnen der Türen sowohl von außerhalb als auch von innerhalb zu verhindern.
  • Ein derartiges Schloss ist insbesondere aus der WO-A-9833998 bekannt, die ein Türschloss für ein Kraftfahrzeug betrifft, das Innen- und Außenöffnungssteuermittel enthält. Dieses Schloss ist ferner mit einer Steuerzentraleinheit zum Durchführen der Außenverrieglungsfunktion, der Kindersicherung und der Überverriegelungsfunktion verbunden.
  • Die DE-A-19819603 offenbart auch ein Schloss zum Durchführen der Außenverriegelungsfunktion, der Kindersicherung und der Überverrieglungsfunktion. Das Schloss enthält ferner einen elektrischen Kontaktgeber, der einen ersten Zustand einnimmt, wenn die Innenverriegelungsmittel in "Kinderentsicherungsstellung" sind, sowie einen zweiten Zustand, wenn die genannten Mittel in Kindersicherungsstellung sind, wobei der elektrische Kontaktgeber mit einer Steuerzentraleinheit zum Durchführen einer Zentralverriegelung verbunden sein kann.
  • Die Herstellung derartiger Schlösser und das Ausführen verschiedener Funktionen erfordert im allgemeinen eine relativ hohe Anzahl an Teilen, die reduziert werden soll. Ferner geht die Tendenz bei der Automobilausstattung zu elektrischen Steuerungen, wobei jedoch der Herstellungspreis so günstig wie möglich bleiben soll. Auch ist erwünscht, Schlösser herzustellen, deren Kinematikketten so nahe zueinander wie möglich zwischen vorderem und hinterem Schloss liegen.
  • Die Erfindung zielt darauf ab, eine Steuerzentraleinheit mit Schloss für eine Kraftfahrzeugtür mit elektrischer Verriegelungs-/Entrieglungsfunktion vorzuschlagen, die von der Steuerzentraleinheit gesteuert wird, bei der die Kindersicherungsfunktion und die Überverrieglungsfunktion ohne Interferenzen zwischen den beiden Funktionen erfüllt werden kann.
  • Dazu ist Gegenstand der Erfindung eine Steuerzentraleinheit mit Schloss für eine Kraftfahrzeugtür, wie sie in Anspruch 1 beansprucht wird.
  • Gemäß einer besonderen Ausführung der Erfindung ist das Schloss dadurch gekennzeichnet, dass es auch einen Außenverriegelungssteuermotor (8) enthält, der über die Außenverriegelungsmittel die Verbindung zwischen den Außenöffnungssteuermitteln und der Sperre (28) aktivieren und inaktivieren kann, sowie einen Innenverriegelungssteuermotor (9), der über die Innenverriegelungsmittel die Verbindung zwischen den Innenöffnungssteuermitteln und der Sperre (28) aktivieren und inaktivieren kann, und dass die Steuerzentraleinheit die genannten Motoren unabhängig voneinander so steuert, dass die Außenverriegelungs-/Entriegelungsfunktion durch Aktivierung des Außenverrieglungssteuermotors (8), die Innenverriegelungs-/Entriegelungsfunktion, auch Kindersicherungs-/Entsicherungsfunktion genannt, durch Aktivierung des Innenverrieglungssteuermotors (9) und die Überverriegelungsfunktion durch kombinierte Aktivierung der beiden Motoren erfolgen kann.
  • Vorteilhaft enthalten die Innenverriegelungsmittel einen Kindersicherungshebel, der mit einem Nocken versehen ist, welcher in Anschlag an einen Druckknopf des elektrischen Kontaktgebers in einer der beiden Kindersicherungs- bzw. Entsicherungsstellungen gelangen kann.
  • Vorzugsweise enthält der Kindersicherungshebel eine bistabile Lasche, die mit einem Teil des Schlossgehäuses zusammenwirkt, wobei der Gehäuseteil eine Materialbrücke enthält, mit deren Passieren zwei stabile Stellungen für den Kindersicherungshebel in seiner Kinderentsicherungsstellung bzw. in seiner Kindersicherungsstellung definiert sind.
  • Bei einer besonderen Ausführung der Erfindung enthält das Schloss einen Rückhalteraum, der eine Zuhaltung aufnehmen kann und Schlosshalteglieder aufweist, insbesondere den Riegel und die Sperre, sowie einen Kinematikraum, der Kinematikglieder des Schlosses enthält, insbesondere eine koaxial zur Sperre verlaufende und drehfest mit dieser verbundene Blindsperre, einen Innenöffnungshebel, der drehbar an der gleichen Drehachse gelagert ist wie die Blindsperre, wobei der Innenöffnungshebel die Verstellung der Blindsperre in ihre Stellung zum Freigeben des Riegels bewirken kann, und einen Kindersicherungshebel, wobei die beiden Räume durch eine im wesentlichen dichte Wand voneinander getrennt sind, durch die hindurch die Rückhalteglieder mit den Kinematikgliedern des Schlosses zusammenwirken, wobei der Kindersicherungshebel einen von außerhalb des Schlosses, insbesondere in Türoffenstellung zugänglichen Steuerknopf enthält, wobei der Steuerknopf den Kindersicherungshebel zwischen einer Kindersicherungsstellung und einer Kinderentsicherungsstellung verstellen kann, wobei der Kindersicherungshebel mit einem ausrückbaren Verbindungsglied zwischen dem Innenöffnungshebel und der Blindsperre zusammenwirkt, wobei bei Verstellung des Innenöffnungshebels zwischen seiner Ruhe- und seiner Schlossöffnungsstellung das ausrückbare Verbindungsglied in seiner eingerückten Stellung den Innenöffnungshebel mit der Blindsperre um ihre Drehachse herum drehfest verbinden kann, und in ausgerückter Stellung des genannten ausrückbaren Verbindungsglieds das freie Drehen des Innenöffnungshebels bezüglich der Blindsperre möglich ist.
  • Dabei kann vorgesehen sein, dass das ausrückbare Verbindungsglied ein Kindersicherungsschwenkarm ist, der mit dem Kindersicherungshebel drehfest verbunden ist und ein Ansatzstück enthält, das in einen länglichen Schlitz der Blindsperre eingreift, der im wesentlichen radial zur Drehachse der letztgenannten verläuft, sowie in eine im wesentlichen L-förmige Rille des Innenöffnungshebels, wobei die Rille des Innenöffnungshebels einen ersten Abschnitt enthält, der im wesentlichen radial zur Drehachse des Innenöffnungshebels verläuft, sowie einen zweiten Abschnitt, der im wesentlichen kreisbogenförmig und auf die Drehachse des Innenöffnungshebels zentriert ist, wobei das Schloss derart ist, dass einerseits in Kinderentsicherungsstellung des Kindersicherungshebels das Ansatzstück des Kindersicherungsschwenkarms sich in eingerückter Stellung im ersten Abschnitt der Rille des Innenöffnungshebels befindet, andererseits in Kindersicherungsstellung des Kindersicherungshebels das Ansatzstück des Kindersicherungsschwenkarms sich in ausgerückter Stellung im zweiten Abschnitt der Rille des Innenöffnungshebels befindet, um die Verbindung zwischen dem letztgenannten und dem Kindersicherungsschwenkarm beim Verstellen des Innenöffnungshebels zwischen seiner Ruhe- und der Schlossöffnungsstellung zu unterbrechen, wobei bei Verstellung des Innenöffnungshebels der zweite Abschnitt der genannten Rille des Innenöffnungshebels frei auf dem Ansatzstück des Kindersicherungsschwenkarms gleitet, wobei die Drehbewegung des Kindersicherungshebels zwischen seiner Kindersicherungsstellung und seiner Kinderentsicherungsstellung das Gleiten des Ansatzstücks des Kindersicherungsschwenkarms in den länglichen Schlitz der Blindsperre und in den ersten Abschnitt der Rille des Innenöffnungshebels bewirkt.
  • Vorteilhaft trägt der Kindersicherungshebel zumindest eine Klammer, die einen Teil des Schlossgehäuses so umgreift, dass sie das Verschieben des Kindersicherungshebels in einer im wesentlichen parallel zu seiner Drehachse verlaufenden Richtung unterbindet.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung trägt bei einer Vordertür des Kraftfahrzeugs der Kindersicherungshebel zumindest eine Lasche, die mit den Außenverriegelungsmitteln des Schlosses so zusammenwirken kann, dass sie die Rückkehr des Kindersicherungshebels in seine Kinderentsicherungsstellung hervorruft, wenn bei überverriegeltem Ausgangszustand des Schlosses die genannten Außenverriegelungsmittel über ein mechanisches Außenverriegelungssteuermittel, beispielsweise ein Schließzylinder, in ihre Außenentriegelungsstellung betätigt werden.
  • Um den Gegenstand der Erfindung besser verständlich zu machen, wird nachfolgend rein beispielhaft und nicht einschränkend eine Ausführungsform beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, worin zeigt:
  • 1, eine perspektivische Ansicht des vollständigen, erfindungsgemäßen Schlosses in Zusammenfügung mit dem Innenöffnungshebel, dem Außenverriegelungshebel und dem Außenöffnungshebel in Ruhestellung,
  • 2 eine Stirnansicht entlang Pfeil II aus 1,
  • 3 eine Draufsicht entlang Pfeil III aus 2,
  • 4 die Abdeckung des Schlosses aus 3 in Ansicht von unten,
  • 5 eine perspektivische Draufsicht eines Schlossgehäuses, an dem die Abdeckung aus 4 aufgebracht werden soll,
  • 6 eine Draufsicht der metallischen Gegenplatte mit den auf ihren Achsen gelagerten Schlosshaltegliedern, an die das Gehäuse aus 5 montiert werden soll,
  • 7 eine Explosionsansicht der Einheit aus Haltegliedern und Kinematikgliedern des erfindungsgemäßen Schlosses,
  • 8 eine perspektivische Explosionsansicht der koaxial zur Sperre verlaufenden Glieder des Schlosses, enthaltend von unten nach oben gesehen die Sperre, die Blindsperre und den Innenöffnungshebel,
  • 9 perspektivisch die Außenverriegelungsglieder des Schlosses in außen entriegelter Stellung mit dem Außenöffnungshebel in Ruhestellung,
  • 10 eine Rückansicht der 9, in welcher der Außenverriegelungshebel und der Außenverriegelungsschwenkarm weggelassen sind,
  • 11 die gleiche Ansicht wie 9 mit den Außenverriegelungsgliedern in Außenverriegelungsstellung des Schlosses,
  • 12 die gleiche Ansicht wie 10 mit den Außenverriegelungsgliedern in Außenverriegelungsstellung des Schlosses,
  • 13 eine ähnliche Ansicht wie 12 mit dem Außenöffnungshebel in Öffnungsstellung des Schlosses,
  • 14 perspektivisch den Kindersicherungshebel,
  • 15 eine perspektivische Ansicht der Kindersicherungsglieder des Schlosses in Kindersicherungsstellung, mit dem Innenöffnungshebel in Ruhestellung,
  • 16 eine ähnliche Ansicht wie 15 mit dem Innenöffnungshebel in Öffnungsstellung des Schlosses,
  • 17 eine ähnliche Ansicht wie 15 mit den Kindersicherungsgliedern des Schlosses in Kinderentsicherungsstellung und mit dem Innenöffnungshebel in Ruhestellung, und
  • 18 eine ähnliche Ansicht wie 17 mit dem Innenöffnungshebel in Öffnungsstellung des Schlosses.
  • Das erfindungsgemäße Schloss enthält ein einstückiges Gehäuse 1 beispielsweise aus Kunststoff mit einer im wesentlichen rechteckförmigen und ebenen Basis 2, deren längere Seiten entlang der Vorder- und Hinterseite des Schlosses ausgerichtet sind, und mit einer seitlichen Umfangswand 3, welche die Basis 2 umgibt und sich oberhalb und unterhalb der letztgenannten erstreckt, sowie mit einer Abdeckung 4, die auf das Gehäuse 1 aufgesteckt wird, um den Kinematikraum 5 des Schlosses zu verschließen, der zwischen dieser Abdeckung 4 und dem oberen Teil der Basis 2 des Gehäuses 1 vorhanden ist, wobei dieser Raum die Kinematikteile zum Öffnen und Verriegeln des Schlosses enthält, und mit einer metallischen Gegenplatte 6, die den Rückhalteraum 7 des Schlosses verschließt, welcher zwischen dieser metallischen Gegenplatte 6 und dem unteren Bereich der Basis 2 des Gehäuses 1 vorhanden ist, wobei dieser Raum die Schlossrückhalteglieder enthält. Die Basis 2 dient als Wand zwischen dem nach außerhalb der Tür offenen Rückhalteraum 7 und dem Kinematikraum 5, um diesen abzudichten.
  • Nachfolgend wird die in 1 bis 4 ersichtliche Abdeckung 4 beschrieben. Die Abdeckung 4 enthält an ihren Seitenwänden Klammern 14, die sich mit an der Außenseite der Seitenwand 3 des Gehäuses 1 angeformten Haken 3a verhaken und die starre Zusammenfügung der Abdeckung 4 mit dem Gehäuse 1 gestatten.
  • An ihrer Außenseite enthält die Abdeckung 4 eine zylindrische Aufnahme 4c mit insgesamt rechteckförmigem Querschnitt, die dazu bestimmt ist, eine elektrische Verbindungsbuchse aufzunehmen, die dazu dient, den nicht dargestellten inneren Stromkreis mit dem Stromkreis des Fahrzeugs zu verbinden. Der Boden der Aufnahme 4c ist durchbohrt, um den Durchtritt von elektrischen Kontaktstiften 15 durch die Abdeckung 4 zu gestatten. Die Oberseite der Abdeckung 4 enthält auch eine flache Rippe 19, die senkrecht absteht und mit einer Kreisbohrung 19a versehen ist, die dazu bestimmt ist, als Lagerung für ein Ende der Drehachse 20a eines Innenöffnungshebels 20 zu dienen, dessen anderes Ende in einer Kreisbohrung 3b eines hinteren Seitenrands 3d der Basis 2 aufgenommen ist. Eine rechteckförmige Aussparung 4e im hinteren Rand der Abdeckung 4 ermöglicht den Durchtritt einer Lasche 20b des Innenöffnungshebels 20 in das Innere des Kinematikraums 5, dessen Funktion weiter unten erläutert wird. Die Abdeckung 4 ist mit drei Bohrungen 4d versehen, die von nicht dargestellten Befestigungsschrauben durchsetzt werden können, welche dazu dienen, die Abdeckung 4 starr am Gehäuse 1 anzufügen.
  • Wie in 4 ersichtlich ist, enthält die Abdeckung 4 an ihrer Innenseite zwei zylindrische Aufnahmen 4a und 4b, welche an der Außenseite der Abdeckung 4 abstehende Erhebungen definieren, welche in 3 ersichtlich und dazu bestimmt sind, den Außenverriegelungssteuermotor 8 bzw. den Innenverrieglungssteuermotor 9 aufzunehmen. Der innere Stromkreis besteht aus flexiblen, ummantelten Stromleitungen oder aus Leiterbahnen, die nicht dargestellt und an der Innenseite der Abdeckung 4 befestigt sind und die Basis der elektrischen Kontaktstifte 15 mit einem einen Druckknopf 10a enthaltenden Kontaktgeber 10 zum Erfassen der Außenverriegelung, einem einen Druckknopf 11a enthaltenden Kontaktgeber 11 zum Erfassen der Außenentriegelung, einem einen Druckknopf 12a enthaltenden Kontaktgeber 12 zum Erfassen der Kindersicherung, einem einen Druckknopf 13a enthaltenden Kontaktgeber 13 zum Erfassen der Türoffenstellung, und mit den Stromversorgungsstiften 8a und 9a des Außenverriegelungssteuermotors 8 bzw. des Innenverriegelungssteuermotors 9 verbinden. Die vier Kontaktgeber 10 bis 13 sind mit Klammern 18 an der Innenseite der Abdeckung 4 befestigt.
  • Nachfolgend wird die in 6 ersichtliche metallische Gegenplatte 6 beschrieben. Die metallische Gegenplatte 6 ist im wesentlichen ein Rechteck, dessen Langseite entlang der Vorder- und Hinterseite des Schlosses ausgerichtet ist, das in der Breite gleich der Basis 2 und in der Länge geringfügig kleiner als die Basis 2 ist, und eine in der Mitte der Hinterseite der Gegenplatte 6 offene, längliche Aussparung 6a enthält, die senkrecht zu dieser Seite ausgerichtet ist. Diese die Aufnahmeöffnung definierende Aussparung 6a ist dazu bestimmt, den Übertritt der Zuhaltung in die Offenstellung und in die Schließstellung des Schlosses zu gestatten. Die Schmalseiten der Gegenplatte 6 enthalten nach oben umgebogene Laschen 6b, die an die Unterseite der Basis 2 anstoßen und im wesentlichen der Höhe des Rückhalteraums entsprechen. Die Gegenplatte 6 ist in ihrem hinteren Bereich mit zwei Kreisbohrungen 23 und 24 versehen, deren Funktion weiter unten erläutert wird, sowie mit zwei weiteren Kreisbohrungen (nicht dargestellt) in ihrem vorderen Bereich, in welche senkrecht zur Gegenlatte 6 und oberhalb dieser die Drehachse 25 des Riegels 27 bzw. die Drehachse 26 der Sperre 28 starr eingreift.
  • Nachfolgend werden die Rückhalteglieder des Schlosses beschrieben. Der in 6 und 7 ersichtliche Riegel 27 ist von der An mit einer Gabel und mit Kunststoff umgossen. An den beiden Gabelschenkeln des Riegels 27 sind jedoch zwei Rastkerben 27a und 27b ausgespart, um das Abplatzen des angegossenen Materials bei Kontakt dieser Rastkerben 27a und 27b mit weiteren Gliedern bei Betrieb des Schlosses zu vermeiden, wobei ein derartiges Abplatzen Reibungen des Riegels 27 an der Gegenplatte 6 hervorrufen könnte. Die Rastkerbe 27a tritt mit einem Zinken 28a der Sperre 28 in Kontakt. Wenn der Zinken 28a der Sperre 28 die Rastkerbe 27a des Riegels 27 zurückhält, befindet sich das Schloss in Schließstellung. Die Rastkerbe 27b gelangt mit der Seitenwand 3 des Gehäuses 1 in Kontakt, wenn das Schloss geöffnet ist, und mit dem Zinken 28a, wenn das Schloss halb geöffnet ist.
  • Am entgegengesetzten Ende der Gabel enthält die Anformung des Riegels 27 eine nockenartige Lasche 27c, welche zwei ebene Flächen enthält, die keilförmig zum Kinematikraum vorspringen. Eine Fläche der Lasche 27c drückt den Druckknopf 13a des Kontaktgebers 13 zum Erfassen der Offenstellung der Tür nieder, wenn der Riegel in geöffneter Stellung ist. Über dieses Mittel wird der Kontaktgeber 13 zum Erfassen der Offenstellung der Tür geöffnet, wenn das Schloss verschlossen wird, und geschlossen, wenn das Schloss geöffnet wird. Der Riegel 27 enthält auch einen Finger 27d, dessen Funktion weiter unten erläutert wird.
  • Eine nicht dargestellte Rückholfeder ist auf der Drehachse 25 des Riegels 27 angeordnet, wobei ein Schenkel der Feder am Riegel 27 befestigt ist und der andere Schenkel der Feder fest mit der Achse 25 verbunden ist. Diese Feder übt auf den Riegel 27 ein elastisches Rückholmoment in Richtung zum Öffnen des Schlosses aus.
  • Abgesehen von dem Zinken 28a ist die Sperre 28 mit Kunststoff umgossen. Die Axialbohrung 28b der Sperre 28 enthält zwei schwalbenschwanzförmige, radiale Aussparungen 28c in zwei im wesentlichen senkrechten Richtungen.
  • Nachfolgend wird die Basis 2 des in 5 ersichtlichen Gehäuses 1 beschrieben. Die Basis 2 enthält in ihrem mittleren Bereich einen erhöhten Abschnitt 2c, welcher die Oberseite der Aufnahmeöffnung der Zuhaltung bildet. Eine rechteckige Öffnung der Hinterseite der Seitenwand 3 (nicht dargestellt) unterhalb des erhöhten Abschnitts 2c der Basis 2 bildet den Einlass der Zuhaltungsaufnahmeöffnung. Der rechteckigen Öffnung gegenüberliegend trägt die Vorderseite der Seitenwand 3, welche den Boden der Zuhaltungsaufnahmeöffnung bildet, einen Zuhaltungskeil aus Gummi (nicht dargestellt), der dazu bestimmt ist, den Stoß der Zuhaltung gegen die Seitenwand 3 des Gehäuses 1 beim Schließen des Schlosses zu dämpfen.
  • Eine zylindrische Bohrung 2a der Basis 2 ermöglicht den Durchtritt der Drehachse 25 des Riegels 27. Ein auf die Drehachse 25 des Riegels 27 zentrierter, kreisbogenförmiger Schlitz 2b ermöglicht den Durchtritt der Lasche 27c des Riegels 27. Ein senkrecht von der Basis 2 abstehender und lotrecht zum Innenverriegelungssteuermotor 9 angeordneter Zapfen 2d schlägt an den letztgenannten an, um ihn in seiner Aufnahme 4b in der Abdeckung 4 eingedrückt zu halten. Ein zweiter vorstehender Zapfen 2e dient als Drehachse für den Außenöffnungshebel 29.
  • Nachfolgend werden die in 7 ersichtlichen Kinematik- und Rückhalteglieder des Schlosses beschrieben. Diese Glieder enthalten von oben nach unten in 7 gesehen den Innenöffnungshebel 20, den Außenverriegelungssteuermotor 8, einen Außenverriegelungshebel 30, den Innenverriegelungssteuermotor 9, einen Außenverriegelungsschwenkarm 22, einen Außenverriegelungszapfen 32, den Außenöffnungshebel 29, einen Innenöffnungshebel 33, einen Kindersicherungsschwenkarm 34, einen Kindersicherungshebel 35, eine Blindsperre 36, die Sperre 28 und den Riegel 27.
  • Wie in 8 ersichtlich ist, sind die Blindsperre 36 und der Innenöffnungshebel 33 drehbar auf der gleichen strichpunktiert dargestellten Achse 26 gelagert wie die Sperre 28. Diese Achse 26 durchsetzt die Basis 2 durch eine kreisförmige Öffnung 2g, die in der letztgenannten ausgeführt ist. Die Blindsperre 36 besteht aus einem Hohlzylinder 36a, der von der Achse 26 durchsetzt wird und an seinem oberen Ende einen ebenen Flügel 36b enthält, welcher zwei im wesentlichen radiale Schenkel 36c und 36d bildet, und in Verlängerung des Zylinders 36a an seinem unteren Ende zwei quadratische Laschen 36e enthält, deren Seite geringfügig kleiner ist als die Breite der radialen Aussparungen 28c der Sperre 28.
  • Die Blindsperre 36 ist mit den in die radialen Aussparungen 28c eingreifenden Laschen 36e auf die Sperre 28 aufgesteckt, so dass eine Drehung um einen begrenzten Freigabewinkel der Blindsperre 36 bezüglich der Sperre 28 möglich ist und die Sperre 28 und die Blindsperre 36 um ihre gemeinsame Achse 26 herum drehbar verbunden werden, wenn die Drehung der Blindsperre diesen Freigabewinkel übersteigt. Mit diesem begrenzten Freigabewinkel ist es möglich, dass die Sperre 28 beim Schließen des Schlosses die Rastkerben 27a und 27b des Riegels passiert, ohne die Blindsperre 36 drehend anzutreiben.
  • Der flache Flügel 36b der Blindsperre 36 ist mit einem kreisbogenförmigen Schlitz 36f versehen, der auf die Achse 26 zentriert ist und es dem Finger 2e gestattet, die Blindsperre zu durchsetzen, ohne dabei die Drehung derselben zwischen ihrer Stellung zum Zurückhalten des Riegels 27 und ihrer Stellung zum Freigeben des Riegels 27 zu beeinträchtigen. Der Schenkel 36c der Blindsperre 36 ist auch mit einem Langloch 36h versehen, das im wesentlichen radial zur Achse 26 verläuft.
  • Der Innenöffnungshebel 33 enthält eine Axialbohrung 33a für den Durchtritt der Achse 26 und einen Arm 33b, der im wesentlichen radial zur Achse 26 verläuft und einen umgebogenen Endabschnitt enthält, der dazu bestimmt ist, den Innenöffnungshebel 33 in seine Schlossöffnungsstellung zu betätigen. Ein kreisbogenförmiges, auf die Achse 26 zentriertes Langloch 33c ist im Innenöffnungshebel 33 ausgebildet, um dem Finger 2e den Durchtritt durch den letztgenannten zu gestatten, ohne ihn dabei in seiner Drehung zwischen Ruhestellung und Schlossöffnungsstellung zu beeinträchtigen. Die Funktion eines zweiten, im wesentlichen L-förmigen Langlochs 33d, das im Innenöffnungshebel 33a vorgesehen ist, wird weiter unten erläutert. Der Innenöffnungshebel 33 enthält schließlich eine nach unten umgebogene Lasche 33e.
  • Eine in 13 ersichtliche und an einem Finger 2f der Basis 2 des Gehäuses 1 angebrachte Rückholfeder 45 stützt sich mit einem Schenkel an der Innenseite der Seitenwand 3 und mit dem anderen Schenkel an der Lasche 33e ab, so dass sie ein elastisches Rückholmoment auf den Innenöffnungshebel 33 in seine Ruhestellung ausübt. In Ruhestellung des Innenöffnungshebels 33 hält dieses Moment den Innenöffnungshebel 33 in Anschlag an den Schenkel 36c der in 7 ersichtlichen Blindsperre 36, so dass auf die Blindsperre 36 ein Moment in Schlossschließrichtung ausgeübt wird.
  • Der Außenöffnungshebel 29 ist am Finger 2e der Basis 2 drehbar gelagert, so dass er zum Innenöffnungshebel 33 frei verschwenkbar ist. Wie in 9 ersichtlich ist, enthält der Außenöffnungshebel 29 einen im wesentlichen kreisbogenförmigen, auf den Finger 2e zentrierten Schlitz 29a, um den Durchtritt der Drehachse 26 zu gestatten, ohne dabei die Drehung des Außenöffnungshebels 29 zwischen seiner Ruhestellung und seiner Schlossöffnungsstellung zu beeinträchtigen. Eine im Außendurchmesser größer als die Breite des Schlitzes ausgebildete Scheibe 37 ist am oberen Ende der Achse 26 über den Außenöffnungshebel 29 so aufgepresst, dass sie diesen an den Innenöffnungshebel 33 hält.
  • Eine am Finger 2e über den Außenöffnungshebel 29 angebrachte Rückholfeder 38 enthält einen Schenkel, dessen Ende nach unten umgebogen und in eine Aussparung eingefügt ist, die im Außenöffnungshebel 29 ausgebildet ist, während ihr anderer Schenkel in einen Schlitz des Fingers 2e eingreift, so dass auf den Außenöffnungshebel 29 ein elastisches Rückholmoment ausgeübt wird. In Ruhestellung wird durch dieses Moment ein Ende des Schlitzes 29a des Außenöffnungshebels 29 in Anschlag an der Achse 26 gehalten.
  • Wie deutlicher in 12 und 13 ersichtlich ist, enthält der Außenöffnungshebel 29 ein im wesentlichen L-förmiges Langloch 29c, von dem ein Abschnitt im wesentlichen radial zum Finger 2e verläuft und ein Abschnitt im wesentlich kreisbogenförmig und auf den Finger 2e zentriert ist.
  • Nachfolgend wird der Verlauf der Außenverriegelungs-/Entriegelungsfunktion des Schlosses erläutert. Der Außenöffnungshebel 29 wirkt über den Außenverriegelungszapfen 32 mit der Blindsperre 36 zusammen. Der Außenverriegelungszapfen 32 enthält einen U-förmigen Mittelbereich 32a in einer Ebene, die sich parallel zu der des Außenöffnungshebels 29 erstreckt, wobei der U-förmige Bereich den Finger 2e umgreift, sowie zwei koaxiale Ansatzstücke 32b und 32c, die sich beiderseits der Basis des U-förmigen Mittelbereichs 32a erstrecken. Das nach unten gerichtete Ansatzstück 32c greift in das Langloch 29c des Außenöffnungshebels 29 ein und durchsetzt vollständig den Außenöffnungshebel 29, um entlang des Schenkels 36c der Blindsperre 36 zu verlaufen.
  • Alternativ könnte die Gabel des Außenverriegelungszapfens 32 durch einen ringförmigen Kragen ersetzt sein, wobei jedoch in diesem Fall der Außenverriegelungszapfen 32 sich um sich selbst drehen kann.
  • Der Außenverriegelungszapfen 32 wirkt über das Ansatzstück 32b mit dem Außenverriegelungsschwenkarm 22 zusammen. Der Außenverriegelungsschwenkarm 22, welcher Ausnehmungen 22f enthält, die dazu bestimmt sind, Material einzusparen und das Gewicht des Teils zu reduzieren, trägt an seiner Oberseite eine kranzartige Erhebung 22a, in welcher ein zylindrischer Zapfen 21 eingreift, der von der Innenseite der Abdeckung 4 abgestützt wird, und an seiner Unterseite eine zylindrische Erhebung 22b, die in eine Kreisbohrung 2h eingreift, welche im angehobenen Abschnitt 2c der Basis 2 des Gehäuses 1 ausgeführt ist.
  • Die kranzartige Erhebung 22a und die zylindrische Erhebung 22b verlaufen koaxial und dienen als Drehachse für den Außenverriegelungsschwenkarm 22. Ein im wesentlichen kreisbogenförmiger, auf die Drehachse des Außenverriegelungsschwenkarms 2 zentrierter Schlitz 22 ermöglicht den Durchtritt des Fingers 2e durch diesen Arm, ohne dabei diesen in seiner Drehung zu beeinträchtigen. Der Außenverriegelungsschwenkarm 22 kann sich damit um einen begrenzten Winkel um seine Achse zwischen einer Außenverriegelungsstellung und einer Außenentriegelungsstellung drehen.
  • Ein rechteckiger Schlitz 22d, der in der Unterseite der zylindrischen Erhebung 22b ausgeführt und vom Boden der Zuhaltungsaufnahmeöffnung aus zugänglich ist, ermöglicht es, den Außenverriegelungsschwenkarm 22 direkt in die Türoffenstellung zu betätigen, beispielsweise mit Hilfe eines Schraubendrehers oder einer Schlüsselspitze. Eine derartige Betätigung kann aufgrund eines Ausfalls des elektrischen Steuersystems für die Außenverriegelung erforderlich werden.
  • Das nach oben gerichtete Ansatzstück 32b des Außenverriegelungszapfens 32 greift in ein Langloch 22c des Außenverriegelungsschwenkarms 22 ein, das im wesentlichen radial zur Drehachse des letztgenannten verläuft. Dieses Ansatzstück 32b verbindet den Außenverriegelungszapfen 32 mit dem Außenverriegelungsschwenkarm 22 drehbar um die Drehachse des letztgenannten.
  • In Ruhestellung des Außenöffnungshebels 29 ermöglicht der radiale Abschnitt des Lochs 29c des Außenöffnungshebels 29 die Gleitbewegung des Ansatzstücks 32c zwischen einer in 12 ersichtlichen, dem Finger 2e angenäherten Stellung, in welcher das Ansatzstück 32c sich in dem kreisbogenförmigen Abschnitt des Langlochs 29c befindet und in welcher der Außenverriegelungszapfen 32 sich in der sogenannten ausgerückten Stellung befindet, und einer in 10 ersichtlichen, vom Finger 2e entfernten Stellung, in welcher das Ansatzstück 32c in dem radialen Abschnitt des Langlochs 29c liegt, in welcher der Außenverriegelungszapfen 32 sich in der sogenannten eingerückten Stellung befindet. Das Verschwenken des Außenverriegelungsschwenkarms 22 ermöglicht somit durch Mitnahme des Ansatzstücks 32b den Außenverriegelungszapfen 32 zwischen seiner ausgerückten und seiner eingerückten Stellung zu verlagern.
  • In der eingerückten Stellung des Außenverriegelungszapfens 32, die in 9 und 10 ersichtlich ist, gleitet das Ansatzstück 32b des Außenverriegelungszapfens 32 bei Betätigung des Außenöffnungshebels 29 in seine Schlossöffnungsstellung entlang Pfeil R1 frei in das Langloch 2c des Außenverriegelungsschwenkarms 32, während das Ansatzstück 32c an den Schenkel 36c der Blindsperre 36 anschlägt, so dass die Blindsperre 36 vom Außenöffnungshebel 29 über den Außenverriegelungszapfen 32 in Gegenuhrzeigerrichtung drehend mitgenommen wird. Da die Sperre 28 drehbar mit der Blindsperre verbunden ist, wird durch Betätigung des Außenöffnungshebels 29 beispielsweise über ein den Türaußengriff mit dem Ende 60 des Außenöffnungshebels 29 verbindendes Gestänge die Drehbewegung der Sperre 28 in die Stellung zum Freigeben des Riegels 27 und das Öffnen des Schlosses hervorgerufen.
  • In der ausgerückten Stellung des Außenverriegelungszapfens 32, wie sie in 12 und 13 dargestellt ist, gleitet bei Betätigung des Außenöffnungshebels 29 in seine Schlossöffnungsstellung entlang Pfeil R1 aus 12 das Ansatzstück 32c des Außenverriegelungszapfens 32 frei im kreisbogenförmigen Abschnitt des Langlochs 29c des Außenöffnungshebels 29, ohne dabei den Außenverriegelungszapfen 32 mitzunehmen, wodurch die Verbindung zwischen Außenöffnungshebel 29 und Blindsperre 36 unterbrochen und die Außenöffnungsfunktion des Schlosses inaktiviert wird.
  • Der Außenverriegelungsschwenkarm 22 trägt an einem Ende einen nach innen verzahnten Winkelsektor 39, der kreisbogenförmig auf die Drehachse des genannten Arms zentriert ist und mit einem Getriebezug 40 kämmt, der mit der Welle des Außenverriegelungssteuermotors 8 verbunden ist, wobei der Getriebezug 40 gegebenenfalls nur ein Ritzel enthalten kann. Mit Aktivierung des Außenverriegelungssteuermotors 8 in einer Richtung wird die Drehung des Außenveniegelungsschwenkarms 22 in seine Außenverriegelungsstellung hervorgerufen, und mit Aktivierung des Außenverriegelungssteuermotors 8 in der anderen Richtung wird die Drehung des Außenverriegelungsschwenkarms 22 in seine Außenentriegelungsstellung hervorgerufen.
  • Am anderen Ende des Außenverriegelungsschwenkarms 22 erstreckt sich ein Finger 42 senkrecht zum Rückhalteraum 7 des Schlosses, durchsetzt die Basis 2 durch einen länglichen Schlitz 2i, der in dieser entlang eines auf die Drehachse des Außenverriegelungsschwenkarms 22 zentrierten Kreisbogens ausgeführt ist, und erstreckt sich im wesentlichen bis zur Gegenplatte 6. Der Finger 42 befindet sich an einem Ende des länglichen Schlitzes 2i, wenn der Außenverriegelungsschwenkarm 22 sich in Außenverriegelungsstellung befindet, und am anderen Ende des länglichen Schlitzes 2i, wenn der Außenverriegelungsschwenkarm 22 sich in der Außenentriegelungsstellung befindet.
  • Eine bistabile Federzunge 41 erstreckt sich randseitig entlang des länglichen Schlitzes 2i parallel zu diesem und wirkt mit dem Finger 42 zusammen. In Ruhestellung enthält die bistabile Federzunge 41 eine Materialbrücke, die sich zum länglichen Schlitz 2i hin erstreckt, um in ihrem Mittelbereich eine Auskragung zu bilden. Um diese Auskragung zu passieren, muss der Finger 42 die bistabile Federzunge 41 nach außen drücken, so dass diese zwei stabile Stellungen für den Finger 42 an jedem Ende des länglichen Schlitzes 2i definiert, die der Außenverriegelungsstellung und der Außenentriegelungsstellung des Außenverriegelungsschwenkarms 22 entsprechen. Bei einer besonderen Ausführung ist die bistabile Federzunge 41 mit der Basis 2 ausgeformt.
  • Wenn das Schloss geöffnet ist, befindet sich der Finger 27d des Riegels 27 lotrecht zum Mittelpunkt des länglichen Schlitzes 2i und erstreckt sich senkrecht zu diesem, so dass die Verlagerung des Fingers 42 zwischen seinen beiden stabilen Stellungen unterbunden wird. Der Finger 27d des Riegels 27 verhindert somit das Verschwenken des Außenverriegelungsschwenkarms 22 in seine Außenverriegelungsstellung, wenn das Schloss geöffnet ist.
  • Wie in 9 ersichtlich ist, wirkt ein Außenverriegelungshebel 30 mit dem Außenverriegelungsschwenkarm 22 zusammen. Der Außenvemegelungshebel 30 enthält ein freies Ende 30a, das dazu bestimmt ist, mit einem Schließzylinder für eine Vordertür verbunden zu werden, sowie ein Ende, das mit dem Außenverriegelungsschwenkarm 22 verbunden ist. Dieses zweite Ende ist mit einer Kreisbohrung 30b versehen, welche das Aufstecken des Außenverriegelungshebels 30 auf die Außenseite der kranzartigen Erhebung 22a des Außenverriegelungsschwenkarms 22 ermöglicht, wobei an seiner Unterseite ein Zapfen (nicht ersichtlich) vorgesehen ist, der in einen Schlitz 22e des Außenverriegelungsschwenkarms 22 eingreift, welcher kreisbogenförmig ausgeführt und auf die Drehachse des letztgenannten zentriert ist. Der genannte Zapfen verbindet den Außenverriegelungshebel 30 und den Außenverriegelungsschwenkarm 22 drehbar um seine Achse, so dass die Verschwenkung des Außenverriegelungshebels 30 in Richtung des Pfeils R3 (bzw. R4) aus 9 die Außenverriegelung (bzw. die Außenentriegelung) des Schlosses hervorruft. Die Länge des Schlitzes 22e ermöglicht jedoch eine freie Drehung des Außenverriegelungshebels 30 um einen begrenzten Winkel bezüglich des Außenverriegelungsschwenkarms 22, so dass dieser in eine neutrale Stellung zurückkehren kann, um beispielsweise das Einführen und Abziehen des Schlüssels in bzw. aus dem Schließzylinder zu gestatten und die Drehung des Außenverriegelungsschwenkarms 22 unter der Wirkung des Motors 8 zu ermöglichen, ohne dabei den Außenvemegelungshebel 30 zu verlagern.
  • Der Außenverriegelungshebel 30 trägt an seinem oberen Bereich zwei Flügel 30d, die mit dem Kontaktgeber 10 zum Erfassen der Außenverriegelung und mit dem Kontaktgeber 11 zum Erfassen der Außenentriegelung zusammenwirken, indem sie bei Verschwenkung des Außenverriegelungshebels 30 in seine Außenverriegelungsstellung bzw. in seine Außenentriegelungsstellung mit den Druckknöpfen 10a bzw. 11a in Kontakt gelangen.
  • Nachfolgend wird der Verlauf der Innenverriegelungs/Innenentriegelungsfunktion des Schlosses erläutert. Der Kindersicherungshebel 35 ist zwischen Basis 2 und Blindsperre 36 eingefügt. Wie in 14 ersichtlich ist, enthält der Kindersicherungshebel 35 an einem Ende eine zylindrische Achse 35a, die sich nach unten erstreckt, um die Basis 2 des Gehäuses 1 durch eine in dieser ausgeführte Kreisbohrung 2j hindurch, den Rückhalteraum 7 des Schlosses und die Gegenplatte 6 durch die in dieser ausgeführte Kreisbohrung 23 zu durchsetzen. Der Kindersicherungshebel 35 kann sich um diese Achse zwischen einer Kindersicherungsstellung und seiner Kinderentsicherungsstellung drehen.
  • Das untere Ende der zylindrischen Achse 35a steht von der Gegenplatte 6 vor und enthält einen diametralen, rechteckigen Schlitz 35b. In Türoffenstellung ist dieses Ende an der Hochkante der Fahrzeugtür zugänglich, an der das Schloss montiert ist, und ermöglicht es, den Kindersicherungshebel 35 beispielsweise mit Hilfe eines Schraubendrehers oder einer Schlüsselspitze zu betätigen, um die Kindersicherung zu aktivieren bzw. deaktivieren.
  • Die Achse 35a enthält eine radiale Lasche 35f, die nach oben umgebogen ist und an die Unterseite der Basis 2 anstößt, um die Achse 25a in der Kreisbohrung 2j zu halten. Der Rand der Kreisbohrung 2j enthält eine radiale Aussparung 21, deren Tiefe geringfügig kleiner ist als die radiale Erstreckung der radialen Lasche 35f so dass ein elastisches Passieren dieses Randes durch die radiale Lasche 35f beim Anfügen des Kindersicherungshebels 35 an das Gehäuse 1 möglich ist. Der Kindersicherungshebel 35 enthält an seiner Unterseite eine Klammer 35c, die in einen kreisbogenförmigen, auf die Kreisbohrung 2j zentrierten Schlitz 2k der Basis 2 eingefügt ist. Die Klammer 35c umgreift den Rand des Schlitzes 2k derart, dass sie die Drehung des Kindersicherungshebels 35 ermöglicht, jedoch seine Verlagerung parallel zu seiner zylindrischen Achse 35a unterbindet.
  • Der Kindersicherungshebel 35 enthält auch eine bistabile Federlasche 35d, deren Ende entlang eines Randes gleitet, welcher eine von der Basis 2 getragene Materialbrücke 46 enthält, die in 5 ersichtlich ist. Bei ihrem Übergang von einer Seite der Materialbrücke 46 zur anderen wird die bistabile Federlasche 35d zur zylindrischen Achse 35a gedrückt, so dass die beiden Stellungen des Kindersicherungshebels 35, welche durch die Positionierung des Endes der bistabilen Federlasche 35d definiert sind, stabil sind. Diese beiden Stellungen entsprechen der Kindersicherungsstellung bzw. der Kinderentsicherungsstellung des Schlosses.
  • Der Kindersicherungshebel 35 wirkt über den Kindersicherungsschwenkarm 34 mit der Blindsperre 36 und dem Innenöffnungshebel 33 zusammen. Der zwischen Kindersicherungshebel 35 und Blindsperre 36 eingefügte Kindersicherungsschwenkarm 34 enthält an einem ersten Ende ein Ansatzstück 34a, das sich nach unten erstreckt und in eine Kreisbohrung 35e des Kindersicherungshebels 35 eingreift, so dass dieses Ende mit dem letztgenannten Hebel um die zylindrische Achse 35a herum verschiebbar verbunden ist, und an seinem anderen Ende ein Ansatzstück 34b, das sich nach oben erstreckt und durch das Langloch 36h der Blindsperre 36 hindurch in das im wesentlichen L-förmige Langloch des Innenöffnungshebels 33 eingreift. Der Kindersicherungsschwenkarm 34 bildet eine lösbare Verbindung zwischen Blindsperre 36 und Innenöffnungshebel 33 bei ihrer Drehung um ihre gemeinsame Achse 26.
  • In Ruhestellung des Innenöffnungshebels 33 ermöglichen das Langloch 36h der Blindsperre 36 und der radiale Abschnitt des Langlochs 33d des Innenöffnungshebels 33 die Gleitbewegung des Ansatzstücks 34b zwischen einer der Achse 26 angenäherten Stellung, die in 15 ersichtlich ist und in welcher der Kindersicherungsschwenkarm 34 sich in der sogenannten ausgerückten Stellung befindet, und einer von der Achse 26 entfernten Stellung, die in 17 ersichtlich ist und in welcher der Kindersicherungsschwenkarm 34 sich in der sogenannten eingerückten Stellung befindet. Die Drehung des Kindersicherungshebels 35 entlang Pfeil R7 aus 15 (bzw. R8 aus 17) ermöglicht es damit, durch Mitnahme des Ansatzstücks 34a den Kindersicherungsschwenkarm 34 in seine eingerückte Stellung (bzw. in seine ausgerückte Stellung) zu verlagern.
  • Wie in 7 ersichtlich ist, ist in der eingerückten Stellung des Kindersicherungsschwenkarms 34 die Kindersicherung des Schlosses deaktiviert. Das Ansatzstück 34b greift in den radialen Abschnitt des Langlochs 33d des Innenöffnungshebels 33 ein. Bei Betätigung des Innenöffnungshebels 20, beispielsweise über ein Gestänge, das den Türinnengriff mit einer Klammer 61 und einem Schenkel 62 des Innenöffnungshebels 20 verbindet, wobei der Schenkel 2b sich am Anschlag 33f des Innenöffnungshebels 33 abstützt, um diesen in seine Schlossöffnungsstellung entlang Pfeil R5 aus 18 zu verschwenken, gelangt das Ansatzstück 34b des Kindersicherungsschwenkarms 34 in Anschlag an die Wand des Langlochs 36h der Blindsperre 36 und an die Wand des radialen Abschnitts des Langlochs 33d des Innenöffnungshebels 33, so dass die Blindsperre 36 drehbar mit dem Innenöffnungshebel 33 verbunden ist. Da die Sperre 28 drehbar mit der Blindsperre 36 verbunden ist, wird mit Betätigung des Innenöffnungshebels 33 die Drehung der Sperre 28 in die Stellung zum Freigeben des Riegels und Öffnen des Schlosses hervorgerufen.
  • Wie in 15 ersichtlich ist, ist in der ausgerückten Stellung des Kindersicherungsschwenkarms 34 die Kindersicherung des Schlosses aktiviert. Das Ansatzstück 34b greift in den kreisbogenförmigen Abschnitt des Langlochs 33d des Innenöffnungshebels 33 ein. Bei Betätigung des Innenöffnungshebels 33 in seine Schlossöffnungsstellung entlang Pfeil R5 aus 16 gleitet dieser Hebel am Ansatzstück 34b des Kindersicherungsschwenkarms 34, ohne dieses dabei mitzunehmen, wodurch die Verbindung zwischen Innenöffnungshebel 33 und Blindsperre 36 unterbrochen wird und die Schlossinnenöffnungsfunktion deaktiviert wird.
  • Beim Öffnen des Schlosses von innen ermöglicht die Lasche 36d der Blindsperre 36, die Außenverriegelung des Schlosses automatisch zu deaktivieren, wenn dieses aktiviert wird. Wenn nämlich der Außenverriegelungszapfen 32 sich in ausgerückter Stellung nahe dem Finger 2e befindet und die Blindsperre 36 sich um ihre Achse 26 in Uhrzeigerrichtung in ihre Schlossöffnungsstellung dreht, gelangt der Rand der Lasche 36d mit dem Ansatzstück 32c in Kontakt und ruft dessen Gleitbewegung im radialen Abschnitt des Langlochs 29c in die eingerückte Stellung des Außenverriegelungszapfens 32 hervor. Die Lasche 36d ermöglicht somit die Durchführung einer "Override"-Funktion, d. h. die automatische Außenentriegelung beim Öffnen von innen.
  • Der Kindersicherungshebel 35 trägt an einem Ende einen außen verzahnten Winkelsektor 35g, der kreisbogenförmig auf die Achse 35a zentriert ist und mit einem Getriebezug 47 kämmt, der mit der Welle des Innenverriegelungssteuermotors 9 verbunden ist, wobei der Getriebezug 47 gegebenenfalls nur ein Ritzel enthalten kann. Mit Aktivierung des Innenverriegelungssteuermotors 9 in einer Richtung wird die Drehung des Kindersicherungshebels 35 in seine Kindersicherungsstellung hervorgerufen, und mit Aktivierung des Innenverriegelungssteuermotors 9 in der anderen Richtung wird die Drehung des Kindersicherungshebels 35 in seine Kinderentsicherungsstellung hervorgerufen.
  • Bei einer besonderen Ausführung, die für eine Fahrzeugvordertür bestimmt ist, weist das Schloss eine automatische Kinderentsicherungsfunktion bei der Außenentriegelung auf. Der Kindersicherungshebel 35 trägt dann eine Lasche 48, die sich senkrecht erstreckt und deren Ende mit einer Lasche 49 des Außenverriegelungsschwenkarms 22 zusammenwirkt. Wenn das Schloss sich in einem überverriegelten Ausgangszustand befindet, in welchem der Außenverriegelungsschwenkarm 22 und der Kindersicherungshebel 35 jeweils in ihren verriegelten Stellungen sind, befindet sich die Lasche 49 benachbart zur Lasche 48. Bei Verschwenken des Außenverriegelungsschwenkarms 22 in seine Außenentriegelungsstellung unter der Wirkung des Außenverriegelungshebels 30 oder des Außenverriegelungssteuermotors 8 wird die Lasche 48 von der Lasche 49 verschoben, wodurch der Kindersicherungshebel 35 in seine Kinderentsicherungsstellung gedreht wird.
  • Selbstverständlich wird im Falle eines Hintertürschlosses zumindest eine der beiden Laschen 48 und 49 weggelassen, um die Kindersicherungsfunktion zu gestatten, ohne dabei die Außenverriegelung hervorzurufen. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, die Override-Lasche 36d der Blindsperre 36 wegzulassen, da die Override-Funktion in der Kindersicherungsstellung ja deaktiviert ist.
  • Der Kindersicherungshebel 35 enthält einen Nocken 50, welcher mit dem Druckknopf 12a des Kontaktgebers 12 zum Erfassen der Kindersicherung in Kontakt gelangt, wenn der Kindersicherungshebel 35 sich in seiner Kindersicherungsstellung befindet. Über dieses Mittel wird der Kontaktgeber 12 zum Erfassen der Kindersicherung geöffnet, wenn die Kindersicherung des Schlosses deaktiviert ist, und geschlossen, wenn die Kindersicherung des Schlosses aktiviert ist.
  • Der innere Stromkreis des Schlosses ist über elektrische Kontaktstifte 15 mit einer Steuerzentraleinheit verbunden, welche die Stromversorgung des Außenverriegelungssteuermotors 8 und des Innenverriegelungssteuermotors 9 unabhängig voneinander steuern kann, so dass sie die Außenverriegelungs/Entriegelungsfunktion durch Aktivierung des Außenverriegelungssteuermotors 8 ausführen kann, die Kindersicherungs-/Entsicherungsfunktion durch Aktivierung des Innenverriegelungssteuermotors 9 und die Überverriegelungs/Überentriegelungsfunktion durch kombinierte Aktivierung der beiden Motoren.
  • Zum Zeitpunkt des Erhalts eines Überverriegelungsbefehls des Schlosses, der beispielsweise über eine Fernbedienung oder ein Freihandzugangssystem ausgesendet wurde, erfolgt bei dieser Steuerzentraleinheit der Empfang des elektrischen Signals, das charakteristisch für den offenen bzw. geschlossenen Zustand des Kontaktgebers 12 zum Erfassen der Kindersicherung ist, und zwar bevor sie die Überverriegelung durchführt, und speichert dieses charakteristische Signal für die gesamte Dauer des Überverriegelungszustands des Schlosses. Zum Zeitpunkt des Erhalts des nächsten Überentriegelungsbefehls des Schlosses, beispielsweise über eine Fernbedienung, ist die Steuerzentraleinheit dazu programmiert, den Innenverriegelungssteuermotor 9 zum Verbringen des Schlosses in die Kinderentsicherungsstellung nur dann zu aktivieren, wenn das gespeicherte Signal angibt, dass die Kindersicherungsfunktion des Schlosses vor Ausführen des Überverriegelungsbefehls inaktiviert wurde.
  • Wenn jedoch das Schloss sich in einem Zustand befindet, in dem der Kindersicherungshebel 35 sich in seiner Kinderentsicherungsstellung befindet, und ein Überverriegelungsbefehl an ein Vordertürschloss abgegeben wird, werden die beiden Motoren 8 und 9 mit Strom versorgt, so dass sie ihre jeweiligen Schwenkarme antreiben, ohne dass die Laschen 48 und 49 in Kontakt gelangen, da die Leistung des Motors 9 nicht ausreicht, um über die Laschen 48 und 49 die Drehung des Außenverriegelungsschwenkarms 22 zu bewirken.
  • Wenn ferner das Schloss sich bereits in seiner Kindersicherungsstellung befindet und es einen Überverriegelungsbefehl erhält, dann sorgt die Zentraleinheit nicht für die Versorgung des Motors 9 oder aber sie gewährleistet dessen Versorgung mit festem Drehmoment.

Claims (8)

  1. Steuerzentraleinheit mit Schloss für eine Kraftfahrzeugtür, wobei das Schloss mit der Steuerzentraleinheit verbunden ist, um eine Außenverriegelungs/Entrieglungsfunktion, eine Innenverriegelungs-/Entriegelungsfunktion, auch Kindersicherung/Entsicherung genannt, und eine Überverrieglungsfunktion zu erfüllen, wobei das Schloss enthält: – einen Riegel (27) zum Festhalten einer Zuhaltung, – eine Sperre (28) zum Sichern des Riegels (27), sowie – Außenöffnungssteuermittel, um über Verbindungsmittel in Abhängigkeit von Außenverriegelungsmittel auf die Sperre (28) einzuwirken, und Innenöffnungssteuermittel, um über Verbindungsmittel in Abhängigkeit von Innenverriegelungsmittel auf die Sperre (28) einzuwirken, wobei die genannten Innenverriegelungsmittel mit zumindest einem elektrischen Kontaktgeber (12) des Schlosses zusammenwirken, der einen ersten Zustand einnehmen kann, wenn die genannten Innenverriegelungsmittel in Kinderentsicherungsstellung sind, sowie einen zweiten Zustand, wenn die genannten Innenverriegelungsmittel in Kindersicherungsstellung sind, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Kontaktgeber (12) mit der Steuerzentraleinheit verbunden ist, wobei die Steuerzentraleinheit ein den jeweiligen Zustand des elektrischen Kontaktgebers kennzeichnendes elektrisches Signal empfangen und das kennzeichnende Signal speichern kann, so dass die Steuerzentraleinheit zum Zeitpunkt der Ausführung eines Überentriegelungsbefehls das Schloss nur dann in die Kinderentsicherungsstellung bringen kann, wenn das genannte gespeicherte Signal angibt, dass die Kindersicherungsfunktion des Schlosses vor Ausführung des Überverriegelungsbefehls inaktiviert wurde.
  2. Steuerzentraleinheit mit Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schloss auch einen Außenverriegelungssteuermotor (8) enthält, der über die Außenverriegelungsmittel die Verbindung zwischen den Außenöffnungssteuermitteln und der Sperre (28) aktivierten und inaktivieren kann, sowie einen Innenverriegelungssteuermotor (9), der über die Innenverriegelungsmittel die Verbindung zwischen den Innenöffnungssteuermitteln und der Sperre (28) aktivierten und inaktivieren kann, und dass die Steuerzentraleinheit die genannten Motoren unabhängig voneinander so steuert, dass die Außenverriegelungs-/Entriegelungsfunktion durch Aktivierung des Außenverrieglungssteuermotors (8), die Innenverriegelungs-/Entriegelungsfunktion, auch Kindersicherungs-/Entsicherungsfunktion genannt, durch Aktivierung des Innenverrieglungssteuermotors (9) und die Überverriegelungsfunktion durch kombinierte Aktivierung der beiden Motoren erfolgen kann.
  3. Steuerzentraleinheit mit Schloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenverriegelungsmittel einen Kindersicherungshebel (35) enthalten, der mit einem Nocken (50) versehen ist, welcher in Anschlag an einen Druckknopf (12a) des elektrischen Kontaktgebers (12) in einer der beiden Kindersicherungs- bzw. Entsicherungsstellungen gelangen kann.
  4. Steuerzentraleinheit mit Schloss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kindersicherungshebel (35) eine bistabile Lasche (35d) enthält, die mit einem Teil (46) des Schlossgehäuses zusammenwirkt, wobei der Gehäuseteil (46) eine Materialbrücke enthält, mit deren Passieren zwei stabile Stellungen für den Kindersicherungshebel (35) in seiner Kinderentsicherungsstellung bzw. in seiner Kindersicherungsstellung definiert sind.
  5. Steuerzentraleinheit mit Schloss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schloss einen Rückhalteraum (7) enthält, der eine Zuhaltung aufnehmen kann und Schlosshalteglieder aufweist, insbesondere den Riegel (27) und die Sperre (28), sowie einen Kinematikraum (5), der Kinematikglieder des Schlosses enthält, insbesondere eine koaxial zur Sperre (28) verlaufende und drehfest mit dieser verbundene Blindsperre (36), einen Innenöffnungshebel (33), der drehbar an der gleichen Drehachse (26) gelagert ist wie die Blindsperre (36), wobei der Innenöffnungshebel (33) die Verstellung der Blindsperre (36) in ihre Stellung zum Freigeben des Riegels (27) bewirken kann, und einen Kindersicherungshebel (35), wobei die beiden Räume durch eine im wesentlichen dichte Wand (2) voneinander getrennt sind, durch die hindurch die Rückhalteglieder mit den Kinematikgliedern des Schlosses zusammenwirken, wobei der Kindersicherungshebel (35) einen von außerhalb des Schlosses, insbesondere in Türoffenstellung zugänglichen Steuerknopf (35b) enthält, wobei der Steuerknopf (35b) den Kindersicherungshebel (35) zwischen einer Kindersicherungsstellung und einer Kinderentsicherungsstellung verstellen kann, wobei der Kindersicherungshebel (35) mit einem ausrückbaren Verbindungsglied (34) zwischen dem Innenöffnungshebel (33) und der Blindsperre (36) zusammenwirkt, wobei bei Verstellung des Innenöffnungshebels (33) zwischen seiner Ruhe- und seiner Schlossöffnungsstellung das ausrückbare Verbindungsglied (34) in seiner eingerückten Stellung den Innenöffnungshebel (33) mit der Blindsperre (28) um ihre Drehachse (26) herum drehfest verbinden kann, und in ausgerückter Stellung des genannten ausrückbaren Verbindungsglieds (34) das freie Drehen des Innenöffnungshebels (33) bezüglich der Blindsperre (36) möglich ist.
  6. Steuerzentraleinheit mit Schloss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das ausrückbare Verbindungsglied ein Kindersicherungsschwenkarm (34) ist, der mit dem Kindersicherungshebel (35) drehfest verbunden ist und ein Ansatzstück (34b) enthält, das in einen länglichen Schlitz (36h) der Blindsperre (36) eingreift, der im wesentlichen radial zur Drehachse (26) der letztgenannten verläuft, sowie in eine im wesentlichen L-förmige Rille (33d) des Innenöffnungshebels (33), wobei die Rille (33d) des Innenöffnungshebels (33) einen ersten Abschnitt enthält, der im wesentlichen radial zur Drehachse (26) des Innenöffnungshebels (33) verläuft, sowie einen zweiten Abschnitt, der im wesentlichen kreisbogenförmig und auf die Drehachse (26) des Innenöffnungshebels (33) zentriert ist, wobei das Schloss derart ist, dass einerseits in Kinderentsicherungsstellung des Kindersicherungshebels (35) das Ansatzstück (34b) des Kindersicherungsschwenkarms (34) sich in eingerückter Stellung im ersten Abschnitt der Rille (33d) des Innenöffnungshebels (33) befindet, andererseits in Kindersicherungsstellung des Kindersicherungshebels (35) das Ansatzstück (34b) des Kindersicherungsschwenkarms (34) sich in ausgerückter Stellung im zweiten Abschnitt der Rille (33d) des Innenöffnungshebels (33) befindet, um die Verbindung zwischen dem letztgenannten und dem Kindersicherungsschwenkarm (34) beim Verstellen des Innenöffnungshebels (33) zwischen seiner Ruhe- und der Schlossöffnungsstellung zu unterbrechen, wobei bei Verstellung des Innenöffnungshebels (33) der zweite Abschnitt der genannten Rille (33d) des Innenöffnungshebels (33) frei auf dem Ansatzstück (34b) des Kindersicherungsschwenkarms (34) gleitet, wobei die Drehbewegung des Kindersicherungshebels (35) zwischen seiner Kindersicherungsstellung und seiner Kinderentsicherungsstellung das Gleiten des Ansatzstücks (34b) des Kindersicherungsschwenkarms (34) in den länglichen Schlitz (36h) der Blindsperre (36) und in den ersten Abschnitt der Rille (33d) des Innenöffnungshebels (33) bewirkt.
  7. Steuerzentraleinheit mit Schloss nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kindersicherungshebel (35) zumindest eine Klammer (35c) trägt, die einen Teil des Schlossgehäuses so umgreift, dass sie das Verschieben des Kindersicherungshebels (35) in einer im wesentlichen parallel zu seiner Drehachse (35a) verlaufenden Richtung unterbindet.
  8. Steuerzentraleinheit mit Schloss nach einem der Ansprüche 3 bis 7 für eine Vordertür eines Kraftfahrzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass der Kindersicherungshebel (35) zumindest eine Lasche (48) trägt, die mit den Außenverriegelungsmitteln des Schlosses so zusammenwirken kann, dass sie die Rückkehr des Kindersicherungshebels (35) in seine Kinderentsicherungsstellung hervorruft, wenn bei überverriegeltem Ausgangszustand des Schlosses die genannten Außenverriegelungsmittel über ein mechanisches Außenverriegelungssteuermittel, beispielsweise ein Schließzylinder, in ihre Außenentriegelungsstellung betätigt werden.
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