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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Herstellung von gefärbten
Formkörpern
aus einem härtbaren
Harz.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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Die
Färbung
eines Formkörpers,
der durch ein Fotomodellbildungsverfahren, d. h. durch Laminieren
und Formgebung unter Bestrahlung eines photohärtbaren Harzes mit einem Laserstrahl,
hergestellt worden ist, ist in starkem Maße auf die Farbe des Harzes
selbst (üblicherweise
eine halbtransparente Farbe) begrenzt. Aus diesem Grund bediente man
sich eines Verfahrens, bei dem dem erzeugten Formkörper nach
Beendigung einer Reihe von Laminierungs- und Formgebungsvorgängen ein
farbgebendes Mittel zugesetzt wurde.
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Jedoch
ist beim vorerwähnten
herkömmlichen
Farbgebungsverfahren eine umfangreiche Ausrüstung erforderlich, um dem
Formkörper
das farbgebende Mittel zuzusetzen. Eine weitere Schwierigkeit besteht
darin, dass dann, wenn der zu färbende
Gegenstand eine komplizierte Gestalt aufweist und eine mehrfarbige
Ausgestaltung unter Verwendung einer Mehrzahl von farbgebenden Mitteln,
vorgenommen wird, der Zugabevorgang selbst schwierig mit den herkömmlichen
Einrichtungen vorzunehmen ist und Bereiche bestehen, die aufgrund
der komplizierten Gestalt des Gegenstands nicht gefärbt werden
können.
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Angesichts
dieser Sachlage wurde versuchsweise ein Verfahren entwickelt, bei
dem ein farbgebendes Mittel auf die obere Oberfläche der jeweiligen Schicht
gegeben wird, und zwar jedes Mal, wenn eine Schicht nach dem vorerwähnten Fotomodellbildungsverfahren
erzeugt wird, d. h. bei einem Verfahren zur Härtung eines photohärtbaren
Harzes durch Bestrahlung mit Laserstrahlen. In einem Formkörper, dem
gemäß diesem
Verfahren ein farbgebendes Mittel zugesetzt wird, beträgt gemäß der Darstellung
in 1 die Dicke h' der Überzugsschichten 31 –3n , die aus einem farbgebenden Mittel
gebildet sind, wesentlich weniger als die Dicke h der Schichten 11 –1n , die aus dem photohärtbaren
Harz gebildet sind. Betrachtet man jedoch den Formkörper von
der oberen Oberfläche
aus, so erscheint das farbgebende Mittel als Farbe des Formkörpers.
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Betrachtet
man jedoch den Formkörper
von der seitlichen Oberfläche,
so erscheint aufgrund der Tatsache, dass die Dicke h' der Überzugsschichten 31 –3n sehr klein ist, wie vorstehend erwähnt worden ist,
die Farbe (möglicherweise
eine halbtransparente Farbe) des Harzes selbst als Farbe des Formkörpers und
nicht die Farbe des farbgebenden Mittels. Daraus entsteht die Schwierigkeit,
dass eine zuverlässige
Färbungswirkung
nicht erreicht werden kann und somit das vorstehend beschriebene
Verfahren zum Zusetzen eines farbgebenden Mittels nicht als effektiv
bezeichnet werden kann.
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US-A-5
340 443 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung
von Gegenständen
von willkürlicher
Gestalt, indem man abwechselnd und nacheinander eine Schicht aus
einem härtbaren
Harz bildet und anschließend
die Schicht mit Laserlicht härtet,
um das Harz zu härten
und die Schicht zu formen. Da jede Schicht eine individuelle Gestalt
aufweisen kann, kann es sich bei der Gestalt des Körpers insgesamt
um eine willkürliche
Gestalt handeln. Was die Farben betrifft, so beschreibt diese Druckschrift
die Verwendung eines gefärbten
Materials als Harz und ferner die Bildung einer Schicht aus verschieden
gefärbten
Harzen, um mehrfarbige Schichten zu erhalten. In sämtlichen
Fällen
wird die Farbe offensichtlich dem Harz zugesetzt, bevor das Harz
verteilt wird, um eine Schicht aus dem flüssigen Harz zu bilden, die
anschließend
durch Belichtung mit einer entsprechenden Strahlung gehärtet wird.
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US-A-5
594 652 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur computergesteuerten
Herstellung von dreidimensionalen Gegenständen aufgrund von Computerdaten,
wobei ein erstes Material in flüssiger
Form an ausgewählten
Stellen einer Zieloberfläche
verteilt wird und die ausgewählten
Stellen den Mantelstellen eines Querschnitts eines Gegenstands entsprechen.
Das erste Material erstarrt nach der Verteilung. Ein zweites Material
wird auf Stellen der Zieloberfläche,
die von den Mantelstellen, an denen das erste Material verteilt
worden ist, abweichen, aufgebracht, um eine weitere Zieloberfläche zu bilden.
Das Verteilen und das Aufbringen wird wiederholt, um einen Gegenstand
zu formen, der einen Mantel aus dem ersten Material umfasst, der
das zweite Material umgibt und vom zweiten Material umgeben ist.
Der Teil des zweiten Materials, der den Mantel umgibt, wird entfernt,
und zwar in bezug zum ersten Material, wodurch ein Gegenstand verbleibt, der
aus einem Mantel aus dem ersten Material, das einen Teil des zweiten
Materials umgibt, gebildet ist. Bei dem gemäß diesem Stand der Technik
verwendeten Material handelt es sich nicht um ein härtbares Harz,
sondern um ein wasserlösliches
Material, das bei Raumtemperatur fest und bei erhöhten Temperaturen
flüssig
ist. Verschiedene Arten und Farben von Materialien können verwendet
werden und durch jeweils einen von mehreren Abgabevorrichtungen
aufgetragen werden.
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US-A-5
059 266 beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Bildung
eines dreidimensionalen Gegenstands mit einem photohärtenden
oder wärmehärtenden
Material auf der Grundlage von dreidimensionalen Informationen über den
Gegenstand unter Anwendung eines Tintenstrahlverfahrens. Das Material
wird aus mindestens einem Tintenstrahlkopf auf eine Plattform ausgestoßen und darauf
laminiert. Das laminierte Material wird zur Härtung mit Licht aus einer Lichtquelle
belichtet. Bei diesem Verfahren wird die Strahlrichtung des Materials aus
dem Tintenstrahlkopf auf die Plattform und/oder die Ausstoßmenge des
aus dem Tintenstrahlkopf ausgestoßenen Materials in Entsprechung
zu Informationen einer Steuereinheit verändert, wodurch ein fester Gegenstand
mit einer angestrebten dreidimensionalen Gestalt gebildet wird.
Ein mehrfarbiger dreidimensionaler Gegenstand lässt sich mit mehreren härtbaren
Materialien von unterschiedlicher Art oder unterschiedlicher Farbe,
die aus mehreren Behältern zur
Aufnahme der unterschiedlichen Arten oder Farben von Materialien
entnommen werden, herstellen.
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Zusammenfassende
Darstellung der Erfindung
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Demzufolge
besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Verfahren
und eine Vorrichtung bereitzustellen, die eine effektive und zuverlässige Färbung eines
Formkörpers
aus einem härtbaren
Harz ermöglichen,
und zwar nicht nur im Fall einer einfarbigen Färbung unter Verwendung eines einzelnen
farbgebenden Mittels, sondern auch im Fall einer mehrfarbigen Färbung unter
Verwendung einer Mehrzahl von farbgebenden Mitteln.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein derartiges
Verfahren und eine Vorrichtung bereitzustellen, wobei keine aufwändige Ausrüstung erforderlich
ist.
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Diese
Aufgaben werden durch ein Verfahren nach Anspruch 1 und eine Vorrichtung
nach Anspruch 4 gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind Gegenstand der nachgeordneten Ansprüche.
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Da
gemäß der Lehre
der vorliegenden Erfindung der gefärbte Bereich so gebildet wird,
dass die Farbe des farbgebenden Mittels aus alten Richtungen des
fertiggestellten gefärbten
Formkörpers
erkannt werden kann, lässt
sich eine zuverlässige
Färbungswirkung
erzielen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnung
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1 ist
eine Querschnittansicht eines Gegenstands aus einem photohärtbaren
Harz, der nach einem herkömmlichen
Verfahren zur Zugabe eines farbgebenden Mittels gefärbt worden
ist.
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2 ist
eine Querschnittansicht zur Erläuterung
eines Beispiels einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung für
einen Gegenstand aus einem photohärtbaren Harz.
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3 ist
eine perspektivische Darstellung einer aus einem photohärtbaren
Harz zusammengesetzten gefärbten
Schicht, die im Gegenstand, der in 2 dargestellt
ist, enthalten ist.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht einer gefärbten Schicht, die aus einem
photohärtbaren Harz
eines vom Harz von 3 abweichenden Typs zusammengesetzt
ist, wobei diese Schicht ebenfalls im Gegenstand von 2 enthalten
ist.
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5 erläutert ein
Beispiel für
ein Verfahren zur Bildung der in 3 dargestellten
gefärbten Schicht.
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6 erläutert eine
Modifikation des in 5 dargestellten Bildungsverfahrens.
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7 erläutert ein
Beispiel für
ein Verfahren zur Färbung
einer Schicht, die aus einem photo härtbaren Harz zusammengesetzt
ist, wobei der Aufbau des farbgebenden Mittels (Farbtinte) unterdrückt wird.
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8 erläutert ein
weiteres Beispiel für
das in 7 dargestellte Färbungsverfahren.
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9 erläutert ein
weiteres Beispiel für
das in 7 dargestellte Färbungsverfahren und vergleicht
die Ergebnisse der durch die in 7 und 8 dargestellten
Färbungsverfahren
erzielten Ergebnisse.
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10 erläutert ein
Beispiel für
das Verfahren zur Färbung
von Schichten im gefärbten
Formkörper,
der aus einem photohärtbaren
Harz zusammengesetzt ist, auf der Basis des in 7 dargestellten
Verfahrens, wobei ein Zustand dargestellt ist, bei dem die Färbungsbereiche über den
gesamten Formkörper
hinweg gemittelt sind.
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11 erläutert ein
Beispiel für
ein Verfahren einer mehrfarbigen Ausgestaltung einer Schicht, die
aus einem photohärtbaren
Harz zusammengesetzt ist, ohne Verringerung der Größe des gefärbten Bereiches.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Nachstehend
werden erfindungsgemäße Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Figuren ausführlich
beschrieben.
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2 zeigt
eine Querschnittansicht zur Erläuterung
des aus einem photohärtbaren
Harz zusammengesetzten gefärbten
Formkörpers,
und zwar für
eine erfindungsgemäße Ausführungsform.
Nachstehend bedeutet der Ausdruck "Harz" ein "photohärbares Harz" und der Ausdruck "Gegenstand" einen "gefärbten Formkörper", sofern nichts anderes
angegeben ist.
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Der
Gegenstand weist eine Struktur auf, die durch Lamination und Formgebung
eines Harzes erhalten wird. Die Gestalt des gesamten Gegenstands ist
nicht auf eine spezielle Gestalt beschränkt. Er kann verschiedenartige
Gestalten annehmen, z. B. eine rechteckige (quadratische), runde,
elliptische Gestalt und dergl., wobei sich diese Gestalt bei Betrachtung
von oben oder von unten ergibt. Bei dem in 2 dargestellten
Gegenstand handelt es sich bei der obersten Schicht 51 und bei der untersten Schicht 5n um Schichten (nachstehend auch als
gewöhnliche Schichten
bezeichnet), die aus einem ungefärbten Harz
zusammengesetzt sind. Bei einer Mehrzahl von Schichten, die zwischen
der obersten Schicht 51 und der
untersten Schicht 5n laminiert
sind, handelt es sich um die Schichten (nachstehend auch als gefärbte Schichten
bezeichnet) 52 bis 5n–1 ,
die aus dem in verschiedenen Farben gefärbten Harz zusammengesetzt
sind.
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Die
beiden gewöhnlichen
Schichten 51 und 5n sind
vorgesehen, um eine Verringerung der Festigkeit des fertigen gehärteten Gegenstands
zu verhindern. Die gewöhnlichen
Schichten 51 und 5n werden lediglich
durch ein Härtungsverfahren
gebildet (Verfahren, bei dem ein ungehärtetes Harz, d. h. ein Harz in
flüssiger
Phase, durch Bestrahlung mit Laserlicht gehärtet wird). Diese Schichten
weisen jeweils eine vorgeschriebene Dicke auf.
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3 ist
eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung einer Schicht, die
als gefärbte Schicht 52 , die im obersten Bereich angeordnet
ist, und als gefärbte
Schicht 5n–1 , die im untersten
Bereich der gefärbten
Schichten 52 –5n–1 angeordnet
ist, verwendet wird, wie in 2 dargestellt
ist. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Tatsache, dass 3 sowohl
für die
Schicht 52 als auch für die Schicht 5n–1 gilt,
in der Zeichnung durch Verwendung des Bezugszeichens "52(5n–1)" angegeben ist. Das
gleiche Prinzip gilt mutatis mutandis für die übrigen Zeichnungen, d. h. "53(5n–2)" in 4 bedeutet,
dass 4 eine beliebige der Schichten "53(5n–2)", die in 2 dargestellt
sind, erläutert.
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Nachstehend
wird wieder auf 3 Bezug genommen. Die einzelnen
gefärbten
Schichten 52 , 5n–1 sind
so ausgebildet, dass die Farben von der oberen und der unteren Oberfläche des
Gegenstands aus erkannt werden können.
Jede dieser Schichten umfasst einen ungefärbten Bereich A, der als äußerer Rahmen
(Außenwand)
bezeichnet wird, und einen gefärbten
Bereich B, der im so genannten Poolbereich, der von der Außenwand
umgeben ist, gebildet wird. Der ungefärbte Bereich A wird ähnlich wie
die gewöhnlichen
Schichten (51 , 52 )
lediglich durch das vorerwähnte
Härtungsverfahren
gebildet.
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Andererseits
wird der gefärbte
Bereich B unter Durchführung
eines Farbgebungsverfahrens gebildet, bei dem während der Härtung des ungefärbten Bereiches
A der ungehärtete
Zustand (d. h. der Zustand in flüssiger
Phase) aufrechterhalten wird, d. h. ohne Bestrahlung mit Laserstrahlen,
und der Bereich, der im ungehärteten
Zustand geblieben ist, mit einem farbgebenden Mittel versetzt wird.
Anschließend
wird in diesem Bereich ein Härtungsverfahren ähnlich dem
vorstehend beschriebenen Verfahren durchgeführt. Die Härtung dieses Bereiches einer entsprechenden
Schicht, nachdem dessen Färbung im
noch ungehärteten
Zustand erfolgt ist, wird durchgeführt, um einen negativen Einfluss
der Bildung der nächsten
Schicht auf die jeweilige Schicht zu verhindern. Außerdem wird
eine Farbgebung, z. B. mit einer Farbtinte, des Bereiches im ungehärteten Zustand
beispielsweise durchgeführt,
indem man eine Farbtinte auf den Bereich im ungehärteten Zustand aus
einer Düse
einer Abgabevorrichtung auftropft, wobei es sich bei dieser Vorrichtung
um einen Zugabemechanismus handelt, der am vorderen Ende eines zweiachsigen
(XY) Roboterarms (in der Figur nicht dargestellt) angebracht ist.
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4 ist
eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung eines beliebigen Mitglieds
der gefärbten
Schichten 53 bis 5n–2 ,
d. h. sämtlicher übrigen Schichten,
die sich sandwichartig zwischen den vorstehend beschriebenen gefärbten Schichten 52 , 5n–1 , befinden.
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Die
gefärbten
Schichten 53 bis 5n–2 werden
zu dem Zweck verwendet, dass die aufgetragenen Farben von der seitlichen
Oberfläche
des Gegenstands aus sichtbar werden, wobei jede dieser Seiten folgendes
aufweist: einen am äußeren Rand
befindlichen ungefärbten
Bereich C, der als äußere Wand
bezeichnet wird, einen gefärbten
Bereich D, der in einem Bereich gebildet wird, der als Rille von
vorgeschriebener Breite bezeichnet wird und der über den gesamten Umfang entlang
der Innenseite der äußeren Wand
gebildet ist, und einen innen umlaufenden ungefärbten Bereich E innerhalb der
Rille. Die außen und
innen umlaufenden ungefärbten
Bereiche (C, E) werden beide durch ein Härtungsverfahren gebildet, das ähnlich dem
Verfahren zur Bildung der vorstehend beschriebenen gewöhnlichen
Schichten (51 , 5n ) ist.
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Andererseits
wird der gefärbte
Bereich D ähnlich
dem gefärbten
Bereich B in den Schichten (52 , 5n–1 ),
die in 3 dargestellt sind, durch Aufrechterhaltung des
ungehärteten
Zustands, d. h. ohne Bestrahlung mit Laserlicht, während der
Härtung
der außen
und innen umlaufenden ungefärbten Bereiche
(C, E) und unter Durchführung
eines Farbgebungsverfahrens in dem Bereich, der im ungehärteten Zustand
erhalten worden ist, durchgeführt,
wonach anschließend
das Härtungsverfahren
für diesen Bereich
vorgenommen wird (die Bearbeitung erzeugt keine Hindernisse für die Bildung
der nächsten Schicht).
Ferner wird die Farbgebung, beispielsweise mit einer Farbtinte,
des Bereiches im ungehärteten Zustand
durchgeführt,
in dem man die Farbtinte auf diesen Bereich aus einer Düse einer
Abgabevorrichtung ähnlich
der vorstehend beschriebenen Abgabevorrichtung auftropft.
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Der
Gegenstand mit der vorstehend beschriebenen Konfiguration lässt sich
durch das folgende Verfahren herstellen.
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Zunächst wird
eine Schicht eines ungefärbten
Harzes in einen ungehärteten
Zustand (Zustand in flüssiger
Phase) mit einem Laserstrahl bestrahlt. Als Ergebnis wird das Harz
gehärtet
und es entsteht eine gewöhnliche
Schicht als unterste Schicht 5n .
Anschließend
wird das Harz in der flüssigen
Phase für die
nächste
Schicht in einer vorbestimmten Dicke auf der oberen Oberfläche der
untersten Schicht 5n aufgetragen
und anschließend
durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl nur in dem Bereich, der der
Außenwand
des Harzes in flüssiger
Phase entspricht, gehärtet,
wodurch der ungefärbte
Bereich A der Schicht 5n–1 entsteht. Als
Ergebnis wird das Harz in der flüssigen
Phase, das auf die obere Oberfläche
der untersten Schicht 5n aufgetragen
ist, getrennt in den gehärteten,
ungefärbten
Bereich A und einen Pool, der sich noch in einem ungehärteten Zustand
(Zustand in flüssiger
Phase) befindet, d. h. den Bereich, der zum gefärbten Bereich B wird, der im
Anschluß an
die Farbgebung unter Beschichtung mit einer Farbtinte gehärtet wird.
Dieser Pool wird so eingestellt, dass seine Größe (Abmessungen) und Gestalt
so beschaffen sind, dass sich kein Einfluss auf die Lamination und
die Formgebung des Gegenstands ergibt.
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Nachdem
eine derartige Trennung des Harzes in der flüssigen Phase in den gehärteten ungefärbten Bereich
A und den Pool in einem ungehärteten
Zustand vorgenommen worden ist, wird eine Farbtinte als farbgebendes
Mittel aus der Düse
der vorerwähnten
Abgabevorrichtung aufgetropft. Es wird bevorzugt, dass die verwendete
Farbtinte eine sehr hohe Affinität
zum Harz in der flüssigen
Phase aufweist. In der vorliegenden Ausführungsform werden Tinten mit
vier Farben, nämlich
rot, blau, gelb und schwarz als Farbtinten verwendet.
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Wenn
die Farbtinte auf den Pool getropft wird, diffundiert sie aufgrund
der vorerwähnten
Affinität
in das Harz. Als Folge davon wird die Farbtinte dem gesamten Pool
zugesetzt. Nachdem die Farbtinte dem Harz im Pool zugesetzt worden
ist, wird der Pool mit einem Laserstrahl bestrahlt und auf die gleiche
Härte wie
der vorerwähnte
ungefärbte
Bereich A gehärtet,
wodurch man den gefärbter Bereich
B erhält.
Als Ergebnis entsteht aus dem oberflächenartigen Überzugsfilm,
der durch die auf den Pool aufgebrachte Farbtinte gebildet worden
ist, ein blockartiger Überzugsfilm
von konstanter Dicke.
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Eine
Bestrahlung mit einem Laserstrahl der gleichen Energie, wie sie
zur Härtung
des ungefärbten
Bereiches A verwendet wird, reicht gelegentlich nicht aus, um den
vorerwähnten
Bereich (Pool) des Harzes mit der zugesetzten Farbtinte auf die
gleiche Härte,
die der ungehärtete
Bereich A aufweist, zu härten.
In einem derartigen Fall ist es erforderlich, ein spezielles Härtungsverfahren
anzuwenden, beispielsweise ein Härtungsverfahren
mit langer Belichtungszeit bei der Laserbestrahlung oder ein Verfahren
der Mehrfachbelichtung bei der Laserbestrahlung als Mittel, um die
dem Bereich, der zum gefärbten Bereich
B wird, zugeführte
Lichtenergie zu erhöhen.
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Die
Bildung des gefärbten
Bereiches B durch Härtung
des Bereiches in einen Zustand in flüssiger Phase, der eine Farbtinte
zugesetzt worden ist, ermöglicht
die problemfreie Bildung der nächsten Schicht
(d. h. der gefärbten
Schicht 5n–2 ) auf der oberen
Oberfläche
der gefärbten
Schicht 5n–1 .
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Anschließend wird
das Harz für
die nächste Schicht 5n–2 (2)
in der vorgeschriebenen Dicke auf die obere Oberfläche der
gefärbten
Schicht 5n–1 gegeben und die
Bereiche C und E der Schicht 5n–2 werden
durch Bestrahlung mit einem Laserstrahl gehärtet. Als Ergebnis wird das
schichtförmig
auf die obere Oberfläche
der gefärbten
Schicht 5n–1 aufgetragene
Harz in die gehärteten
ungefärbten
Bereiche C, E und eine Rille in einem ungehärteten Zustand, d. h. einen
Bereich, der zum vorstehend beschriebenen gefärbten Bereich D werden soll,
aufgetrennt. Die Rille wird ähnlich
wie beim vorstehend beschriebenen Pool auf eine solche Größe (Abmessungen)
und Gestalt eingestellt, dass sie keinen Einfluss auf die Laminierung
und Formgebung des Gegenstands ausübt.
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Nachdem
das Harz auf diese Weise in die gehärteten ungefärbten Bereiche
C, E und die Rille, in der sich das Harz noch in einem ungehärteten Zustand
befindet, aufgetrennt worden ist, wird eine Farbtinte mit sehr hoher
Affinität
zum Harz wie beim vorstehend beschriebenen Verfahren als farbgebendes
Mittel aus der Düse
der Abgabevorrichtung aufgetropft. Somit diffundiert die Farbtinte
aufgrund ihrer Affinität
in das Harz, das sich im ungehärteten
Zustand befindet. Als Ergebnis wird die Farbtinte in die gesamte
Rille gegeben. Nach dieser Zugabe der Farbtinte zum Harz (d. h.
zur Rille) wird die Rille mit einem Laserstrahl bestrahlt und der
Bereich, der zum gefärbten
Bereich D werden soll, wird auf die gleiche Härte, wie die ungefärbten Bereiche
C, E gehärtet. Als
Ergebnis wird aus der oberflächenartigen Überzugsschicht,
die durch die auf die Rille schichtförmig aufgetragene Farbtinte
gebildet wird, eine blockartige Überzugsschicht
von konstanter Dicke gebildet. Ähnlich
wie beim vorstehend beschriebenen Verfahren ist dann, wenn der Bereich,
aus dem der gefärbte
Bereich D entstehen soll, gehärtet
wird, die Bestrahlung mit einem Laserstrahl von gleicher Energie,
wie sie zur Härtung
der ungefärbten
Bereiche C, E verwendet wird, gelegentlich unzureichend, um die
gleiche Härte
wie bei den ungefärbten
Bereichen C, E zu erzielen.
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In
diesem Fall ist es bei der Laserbestrahlung des Bereiches, der zum
gefärbten
Bereich D wird, ebenfalls erforderlich, die auf diesen Bereich aufgebrachte
Lichtenergie unter Anwendung eines speziellen Härtungsverfahrens zu erhöhen, beispielsweise
durch ein Verfahren unter Einstellung einer langen Belichtungszeit
oder durch ein Verfahren der Mehrfachbelichtung, ähnlich wie
bei der vorstehend beschriebenen Laserbestrahlung des Bereiches,
der zum gefärbten
Bereich B wird.
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Eine
Bildung des gefärbten
Bereiches D durch Härten
des Bereiches mit einer Phase im flüssigen Zustand, dem eine Farbtinte
zugesetzt worden ist, ermöglicht
die problemlose Bildung der nächsten Schicht
auf der oberen Oberfläche
der gefärbten Schicht 5n–2 .
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Es
reicht aus, nur zwei Muster, nämlich
einen Pool und eine Rille, als Muster der gefärbten Bereiche in den gefärbten Schichten 52 bis 5n–1 ,
zu verwenden. Wenn der Bereich des Harzes in der flüssigen Phase,
dem die Farbe zugesetzt wird, in eine poolartige Gestalt gebracht
wird, so kann die Farbe in zuverlässiger Weise erkannt werden,
selbst wenn der fertige Gegenstand in Richtung von oben nach unten betrachtet
wird. Wenn andererseits der Bereich des Harzes im Zustand der flüssigen Phase,
dem die Farbe zugesetzt worden ist, in eine rillenförmige Gestalt gebracht
wird, kann die Farbe nur erkannt werden, wenn der fertige Gegenstand
aus seitlicher Richtung betrachtet wird. Jedoch besteht der Vorteil
einer derartigen Einstellung darin, dass die für den Färbungsvorgang erforderliche
Zeitspanne abgekürzt
und die Menge der beim Farbgebungsverfahren verwendeten Tinte verringert
werden kann.
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Nachdem
die gefärbten
Schichten 5n–2 bis 53 durch Wiederholung des vorstehend
beschriebenen Verfahrens gebildet worden sind, wird eine gefärbte Schicht 52 mit der gleichen Konfiguration wie
die vorstehend beschriebene gefärbte
Schicht 5n–1 auf der oberen
Oberfläche
der gefärbten
Schicht 53 gebildet und anschließend wird
eine ungefärbte
Schicht 5, mit der gleichen Konfiguration wie die ungefärbte Schicht 5n auf der oberen Oberfläche der
gefärbten
Schicht 52 gebildet, wodurch der
Gegenstand entsteht.
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Die
Zugabe des vorstehend beschriebenen Harzes (flüssiges Harz) wird mit einem
Gerät zum Überbeschichten
(in den Figuren nicht dargestellt) durchgeführt, das in einer Formgebungsvorrichtung (in
den Figuren nicht dargestellt), die zur Laminierung und Formgebung
des Gegenstands verwendet wird, vorgesehen ist. Ferner wird die
Verbindung zwischen der Düse
der Abgabevorrichtung und einer Spritze (Behälter) durch einen Schlauch
gewährleistet.
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Ferner
enthält
eine Steuervorrichtung (in den Figuren nicht dargestellt), die die
Einheiten der Formgebungsvorrichtung steuert, Formgebungsdaten,
die bei der Bildung der gewöhnlichen
Schichten (51 , 5n ) verwendet
werden, Formgebungsdaten, die bei der Bildung der gefärbten Schichten
(52 , 5n–1 )
verwendet werden, und Formgebungsdaten, die bei der Bildung der
gefärbten
Schichten (53 , 5n–2 )
verwendet werden. Die Steuervorrichtung sorgt für die Lamination und Formgebung
des vorerwähnten
Gegenstands, indem sie in geeigneter Weise eine Vielzahl der Formgebungsdaten
heranzieht.
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Bei
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird ein farbgebendes
Mittel den Schichten (52 , 5n–1 ),
die zu färben
sind, beim Verfahren der Lamination und Formgebung des Gegenstands
zugesetzt. Daher ist ein Verfahren zur Zugabe des farbgebenden Mittels
nach Beendigung der Reihe von Formgebungsvorgängen nicht erforderlich.
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Da
außerdem
das farbgebende Mittel im Verlauf des Laminations- und Formgebungsverfahrens zugesetzt
wird, lässt
sich die Automatisierung des Vorgangs der Zugabe des farbgebenden
Mittels zusammen mit der Automatisierung des Formgebungsvorgangs,
der mit der Formgebungsvorrichtung durchgeführt wird, vornehmen. Daher
lässt sich
der Zugabevorgang vornehmen, während
der Formgebungsvorgang durchgeführt
wird. Ferner kann nicht nur die Zugabe einer einzelnen Farbe, sondern
auch die Zugabe von mehreren Farben erfolgen.
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5 erläutert ein
Beispiel für
ein Verfahren zur Bildung einer gefärbten Schicht, die aus einem gefärbten Harz
gemäß den Angaben
zu 3 besteht. In 5 wird die
Außenwand-Frontfläche 9 jeder
der vorstehend beschriebenen gefärbten
Schichten (52 , 5n–1 )
aufgrund der Daten (Frontoberflächendaten),
die die Außenwand-Frontoberfläche 9 repräsentieren
und die durch Schneiden der STL-Daten
(d. h. dreidimensionale Modellierungsdaten im Stereo-Lithographie-Format
(STL-Format) bestimmt worden sind, definiert. Ferner wird die innere
Außenwandoberfläche 11 der
einzelnen gefärbten
Schichten (52 , 5n–1 )
auf der Grundlage der Daten (Daten der inneren Oberfläche), die
durch Versetzen der vorerwähnten
Frontoberflächendaten
um einen bestimmten Abstand nach innen festgelegt worden sind, definiert.
Die innere Außenwandoberfläche 11 entspricht dem äußeren Umfang
des Pools, d. h. des Bereiches, der zum gefärbten Bereich B wird. Ferner
wird eine rechteckige Linie 13, die die Bahnkurve der Position der
Farbtinte, d. h. des farbgebenden Mittels, das auf den Bereich,
der zum gefärbten
Bereich B wird, auftropft, angibt, auf der Grundlage der Daten (Daten
für das
Auftropfen von Tinte) festgelegt, die durch Versetzen der Daten
für die
innere Oberfläche
nach innen um einen bestimmten Abstand ermittelt worden sind.
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Wenn
die in 4 dargestellten gefärbten Schichten (53 , 5n–2 )
gebildet werden, wird die Außenwand-Frontfläche 9 auf
der Grundlage der Frontoberflächendaten
gebildet, der äußere Umfang
der Rille, d. h. des Bereiches, der zum gefärbten Bereich D wird, auf der
Grundlage der inneren Außenwandoberfläche 11 festgelegt
und der innere Umfang 13 des Bereiches, der zum gefärbten Bereich
D wird, auf der Grundlage der Daten, die durch Versetzen der Daten
für die
innere Außenwandoberfläche nach
innen um einen bestimmten Abstand ermittelt worden sind, festgelegt.
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Eine
von den Erfindern durchgeführte
versuchsweise Herstellung von gefärbten Schichten (52 , 5n–1 )
gemäß 3 und
gefärbten
Schichten (53 , 5n–2 ) gemäß 4 hat
gezeigt, dass die geeignete Dicke für die Außenwand zur Festlegung des
Pools (oder der Rille) etwa 0,5–5,0
mm beträgt.
Liegt die Wanddicke unter 0,5–5
mm, so läuft
die tropfenweise dem Pool (oder der Rille) zugefügte Tinte langsam aus dem Pool
(Rille) aus. Wenn die Wanddicke über
dem vorerwähnten
Bereich liegt, so ergibt sich eine undeutliche Farbgebung des fertiggestellten
Gegenstands.
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Ferner
wird die rechteckige Linie 13, die die Bahnkurve der Farbtinten-Auftropfposition
wiedergibt, vorzugsweise auf eine Position in einem Abstand von
etwa 1,0–5,0
mm von der inneren Außenwandoberfläche 11 eingestellt,
obgleich der Diffusionsoberflächenbereich
je nach der Gestalt des gebildeten Gegenstands und der Beziehung
zwischen der Oberflächenspannung
der gefärbten
Tinte, die tropfenweise zugesetzt wird, und dem Harz im Zustand der
flüssigen
Phase variieren kann.
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Die
Zusammensetzung, die durch Lösen
eines Pulvers hergestellt worden ist, das aus farblosen Teilchen
von sehr geringem Durchmesser, die durch die Fähigkeit, unter UV-Bestrahlung
in einem Harz gefärbt
zu werden, gekennzeichnet sind, besteht, wurde als Farbstoff (Farbtinte)
zur Farbgebung für den
Test verwendet. Da die Teilchen farblos waren, übten sie keinen nachteiligen
Einfluss auf die UV-Durchlässigkeit
im Harz aus, selbst wenn sie tropfenweise dem Harz im Zustand der
flüssigen Phase
zugesetzt wurden. Demzufolge behinderten sie den Härtungsvorgang
nicht.
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6 zeigt
eine Modifikation des unter Bezugnahme auf 5 beschriebenen
Bildungsverfahrens.
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Um
bei dieser Modifikation zu verhindern, dass die auf einen Teil des
vorstehend beschriebenen Poolbereiches, d. h. eines Teils des Bereiches, der
zum gefärbten
Bereich B der gefärbten
Schichten (52 , 5n–1 )
gemäß der Darstellung
in 3 wird, aufgetragen worden ist, aus diesem Bereich
in andere Bereiche wegfließt
oder diffundiert, wird eine Wand 15 am äußeren Umfang dieses Bereiches
vorgesehen. Ferner werden auch Trennwände 17 vorgesehen,
um ein Vermischen von Farbtinten unterschiedlicher Farben zu verhindern,
wenn in einem Teil dieses Bereiches eine Zugabe von mehreren Farben
erfolgt.
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Die
geeignete Dicke der Wände 15, 17 beträgt etwa
0,5–5,0
mm, obgleich diese Dicke von der Gestalt des Bereiches abhängt. Die
Wanddicke kann verringert werden, um die Betrachtung einer dem Harz
im Zustand der flüssigen
Phase verliehenen Farbe zu erleichtern. Wenn jedoch die Wanddicke unter
0,5–5,0
mm liegt, besteht die Möglichkeit,
dass die in diesem Bereich tropfenweise zugesetzte Farbtinte langsam
aus dem Bereich ausläuft.
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Das
STL-Datenformat wird in der Steuervorrichtung (in den Figuren nicht
dargestellt) der Formgebungsvorrichtung verwendet, um das in 6 dargestellte
Bildungsverfahren vorzunehmen. Das STL-Format weist selbst keine
Farbinformationen auf. Aus diesem Grund werden in der Steuervorrichtung
Dateien für
jede Farbe geschaffen und eine Identifizierung verschiedener Farben
wird vorgenommen.
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7 erläutert ein
Beispiel eines Verfahrens zur Färbung
einer Schicht, die aus einem härtbaren Harz
besteht, wobei die Anreicherung des farbgebenden Mittels (Farbtinte)
unterdrückt
wird.
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Wie
vorstehend ausgeführt,
diffundiert die auf das Harz im Zustand der flüssigen Phase aufgetropfte Farbtinte über die
Flüssigkeitsoberfläche des Harzes.
Daher sollten Daten (Farbgebungsdaten), die zur Herbeiführung der
Haftung der Farbtinte am Harz verwendet werden, nicht ebenso spezifisch
wie Daten (Farbgebungsdaten) sein, die bei Laminierung und Formgebung
der Harzschichten im Zustand einer flüssigen Phase verwendet werden.
Wenn die Farbgebungsdaten zu spezifisch sind, wird die Menge der
zugesetzten Farbtinte demgemäß erhöht und die
zugesetzte Farbtinte reichert sich im Poolbereich der gefärbten Schichten
(52 , 5n–1 )
gemäß der Darstellung
in 3 oder im Rillenbereich in den gefärbten Schichten
(53 bis 5n–2 )
gemäß der Darstellung
in 4 an, wodurch die vorerwähnte Laminierung und Formgebung
behindert werden. Um sich gegen eine derartige Möglichkeit zu schützen, wurde
eine so genannte Verdünnung
der Farbgebungsdaten vorgenommen. Um die Erläuterung und die grafische Darstellung
zu vereinfachen, wird in 7 der Laminie rungs- und Formgebungsvorgang
auf der Grundlage eines Gegenstands von runder Gestalt, der von
der oberen/unteren Oberfläche
aus betrachtet wird, dargestellt.
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In 7(a) zeigt der Ringbereich F eine Außenwand,
die gemäß den Formgebungsdaten
zur Formgebung einer gefärbten
Schicht mit einer scheibenartigen Gestalt gebildet wird. Der konzentrische Kreis
G, der innerhalb des inneren Umfangs dieses Bereiches F angeordnet
ist, repräsentiert
die ursprünglichen
Farbgebungsdaten, die durch Versetzen des inneren Umfangs des Bereiches
F um einen bestimmten Abstand in Richtung nach innen erzeugt worden
sind, d. h. die Bahnkurve der Düse
der vorerwähnten
Abgabevorrichtung. Die so genannte Verdünnung der Farbgebungsdaten
wird gemäß dem nachstehend
beschriebenen Verfahren unter Heranziehung dieses Kreises G vorgenommen.
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Zunächst wird,
wie in 7(b) gezeigt, eine Mehrzahl
von äquidistanten
Punkten G1–Gn auf
dem Kreis G, der durch die Färbungsdaten
definiert ist, festgelegt. Insbesondere werden die Punkte G1–Gn durch Auffinden der Koordinaten, die die
Punkte G1–Gn angeben,
festgelegt. Anschließend
wird, wie in den 7(c) und (d) dargestellt, beispielsweise ein Punkt
G1, der unter den Punkten G1–Gn ausgewählt ist,
als Anfangspunkt P1 der Färbungsdaten
festgelegt und der Punkt G3, der vom Anfangspunkt
P1 um einen Abstand, der nicht unter einem
vorgeschriebenen Abstand t liegt, getrennt ist, als ein zweiter
Punkt P2 der Färbungsdaten im Anschluss an
den Anfangspunkt P1 angenommen. Mit dem
gleichen Verfahren wird, wie in 7(d) gezeigt,
der dritte Punkt P3 der Färbungsdaten
und der n-te Punkt der Färbungsdaten,
d. h. der Endpunkt Pn gefunden. Der Endpunkt
Pn soll so ausgewählt sein, dass er vom Anfangspunkt P1 um einen Abstand getrennt ist, der nicht
unter dem vorerwähnten
Abstand t liegt. Jeweilige vorgeschriebene Mengen der farbgebenden
Mittel werden an den auf diese Weise ausgewählten Punkten P1,
P2, P3, ..., Pn zugegeben.
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8 erläutert ein
weiteres Beispiel des unter Bezugnahme auf 7 beschriebenen
Färbungsverfahrens.
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Wie
vorstehend ausgeführt,
besteht dann, wenn ein Harz im Zustand einer flüssigen Phase schichtförmig aufgetragen
wird, die Möglichkeit,
dass die Farbtinte nicht gleichmäßig in den
Färbungsbereich
diffundiert und Farbdefekte entstehen. Demzufolge wurden die nachstehend
beschriebenen Maßnahmen
ergriffen, um derartige Defekte zu verhindern.
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Zunächst wurde,
wie in 8(a) gezeigt, Farbtinte aus
der Düse 7 einer
(in den Figuren nicht dargestellt) Abgabevorrichtung, die sich in
einer Höhe
von 5–10
mm über
der Oberfläche
des Harzes in einem flüssigen
Zustand befand, aufgetropft. Jedoch macht es eine Modifikation der
Struktur der Düse 7 mit
dem Ziel, eine ausreichende Festigkeit und eine geeignete Gestalt
zur Einführung
in das flüssige
Harz und zur Entfernung hieraus zu erreichen, möglich, die Farbgebung durch
Einführen
der Düse 7 in
das Harz vorzunehmen, wie in 8(b) dargestellt
ist. Das Einführen
der Düse 7 in
das Harz ermöglicht
die Farbgebung in einen Zustand, bei dem die Farbtinte stark diffundiert
ist. Ferner wird auch ein Spritzen der Tinte verhindert und eine
genaue Kontrolle der vertikalen Position der Düse 7 ist nicht mehr erforderlich.
Wenn außerdem
eine Düse
mit einer Mehrzahl von quer verlaufenden Löchern 7a bis 7n in einer
Seitenoberfläche
als Düse 7 verwendet
wird, was in 8(c) dargestellt ist,
kann die Farbgebung in einem Zustand durchgeführt werden, bei dem die Farbtinte
in noch erheblicherem Ausmaß diffundiert ist.
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Bei
einem weiteren Verfahren zum gleichmäßigen Diffundieren der dem
flüssigen
Harz im Farbgebungsbereich zugesetzten Farbtinte wird die Farbtinte
nach Erwärmen
innerhalb der Abgabevorrichtung oder in der Düse 7 aufgetropft.
Wenn die Farbtinte eine niedrigere Temperatur aufweist, ist ihre
Viskosität
höher.
Als Ergebnis erfordert ihre Diffusion eine bestimmte Zeitspanne.
Deshalb diffundiert die Farbtinte, die den ungehärteten Bereichen des Harzes,
z. B. dem vorstehend beschriebenen Pool oder Rinne, zugesetzt. wird,
nicht gleichmäßig und
es entstehen Färbungsdefekte.
Wenn jedoch die Farbtinte nach Erwärmen aufgetropft wird, diffundiert
die Tinte aufgrund ihrer niedrigen Viskosität innerhalb einer vergleichsweisen
kurzen Zeitspanne. Als Folge davon werden Färbungsdefekte verhindert. Ferner
lässt sich
die Innenstruktur der Düse 7 so
modifizieren, dass eine gleichmäßigere Diffusion
der Farbtinte und eine wirksamere Beseitigung von Färbungsdefekten erreicht
werden. Somit kann eine Struktur herangezogen werden, bei der längliche
Löcher,
die sich im Bodenbereich der Düse 7 öffnen, neben
den Querlöchern 7a bis 7n,
die in 8(c) dargestellt sind, vorgesehen
sind.
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9 zeigt
ein weiteres Beispiel des in 7 dargestellten
Färbungsverfahrens
und vergleicht die Ergebnisse der in 7 und 8 erläuterten
Färbungsverfahren.
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Mit
den in 7 und 8 erläuterten Färbungsverfahren wird zunächst, wie
in 9(a) dargestellt, nur die Außenwand
gehärtet
und der Bereich, der dem Pool (oder Rille) entspricht, wird im Zustand
einer flüssigen
Phase belassen. Anschließend
wird, wie in 9(b) dargestellt, eine
Farbtinte aus der Düse 7 einer
Abgabevorrichtung auf den Poolbereich (oder Rillenbereich), der
sich in einem ungehärteten
Zustand befindet, getropft. Im Ergebnis trat, wie in 9(c) dargestellt ist, eine Anreicherung einer
Menge der aufgetropften Farbtinte im Poolbereich (oder Rillenbereich)
auf und eine Formgebung der nächsten
Schicht auf der oberen Oberfläche
der in der Figur dargestellten Schicht war bei einem Laminationsabstand
mit einer Dicke, die nicht über
der Anreicherungsdicke lag, nicht möglich. Mit anderen Worten,
ein geringer Laminationsabstand konnte nicht eingestellt werden.
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Demgemäß wird im
vorliegenden Beispiel, wie in 9(a) dargestellt
ist, nur die Außenwand
gehärtet
und der dem Pool (oder Rille) entsprechende Bereich verbleibt im
Zustand einer flüssigen
Phase. Anschließend
wird, wie in 9(d) dargestellt ist,
das Harz im Zustand einer flüssigen
Phase, das sich in dem dem Pool (oder der Rille) entsprechenden
Bereich befindet, abgesaugt und eine Farbtinte wird aus der Düse 7 zugetropft.
Da bei einem derartigen Verfahren das Harz (im Zustand einer flüssigen Phase), das
sich in dem dem Pool (oder der Rille) entsprechenden Bereich befindet,
vor dem Zutropfen der Tinte entfernt wird, kommt es zu keiner Anreicherung beim
Zutropfen von Farbtinte, wie in 9(c) dargestellt
ist, wobei diese Figur den Zustand nach dem Zurückbringen des Harzes zeigt.
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Ein
Verfahren zum Anlegen eines Luftdruckes an die Zutropfstelle der
Farbtinte stellt eine weitere Maßnahme zur Verhinderung der
Anreicherung von Farbtinte, die auf das ungehärtete Harz getropft wird, dar.
Ferner stellt ein Verfahren zur Anwendung von Vibrationen an die
Zutropfstelle der Farbtinte eine Maßnahme zur Verhinderung des
Anreicherns der Farbtinte dar, wodurch auch die Diffusion der Farbtinte
verstärkt
wird.
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Beispielsweise
können
Zusammensetzungen, die durch Vermischen von Pigmenten, Farbstoffen
oder Tinten als Ausgangsmaterial mit dem Harz im Zustand einer flüssigen Phase
hergestellt worden sind, sowie Zusammensetzungen, die durch Lösen von
Pigmenten oder Farbstoffen in Lösungsmitteln, die
sich von den Harzen in flüssigem
Zustand unterscheiden, als die vorerwähnte Farbtinte verwendet werden.
Was die Zusammensetzungen betrifft, die durch Lösen von Pigmenten oder Farbstoffen
in Lösungsmitteln,
die sich von den Harzen im Zustand der flüssigen Phase unterscheiden,
betrifft, so sollen diese eine Affinität zum Harz besitzen, mit anderen Worten,
sie sollen die Härtung
des Harzes nicht behindern. Außerdem
können
auch Zusammensetzungen unter Verwendung von Fasern oder Farbkügelchen
anstelle von Pigmenten und Farbstoffen als Farbtinte verwendet werden.
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Die
nachstehenden Erläuterungen
beruhen auf der Annahme, dass eine Außenwand vorhanden ist, die
den Poolbereich (oder Rillenbereich) umgibt. Jedoch kann auch ein
Formgebungsverfahren, bei dem keine Außenwand erforderlich ist, herangezogen
werden, indem man eine Farbtinte zu einem ungehärteten Harz in einer Mehrzahl
von Zyklen zusetzt. Ein derartiges Formgebungsverfahren umfasst die
folgenden Stufen.
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Zunächst wird
nur eine Schicht einer Harzschicht gehärtet und anschließend wird
ein dünner Film
durch Bestrahlung des Harzes im Zustand der flüssigen Phase mit einem Laserstrahl
gebildet. Sodann wird eine Farbtinte auf den dünnen Film entsprechend den
Anpassungsdaten (Daten, die durch Anpassen der Umrissgestaltdaten
um etwa 0,5–5,0 mm
nach innen erhalten worden sind) der Formgebungsdaten (Daten, die
die Umrissgestalt des Gegenstands wiedergeben) des Gegenstands zugegeben.
Wenn es sich bei der gefärbten
Oberfläche
um die obere Oberfläche
oder die untere Oberfläche
der Schicht handelt, wird die Farbtinte innerhalb der Umrisslinie
zugegeben, die durch die Daten festgelegt wird, die durch Anpassen
der Umrissdaten der oberen Oberfläche oder der unteren Oberfläche nach
innen erhalten worden sind. Wenn die Anreicherung der auf diese
Weise zugesetzten Farbtinte gering ist, wird die Zugabe der Farbtinte
mehrmals wiederholt und der aufgebaute Damm der zugesetzten Farbtinte bildet
sich innerhalb eines Bereiches, in dem der vorgeschriebene Laminationsabstand
nicht erreicht wird. Ferner wird in einem Zustand, bei dem der aufgebaute
Damm der zugesetzten Farbtinte in ausreichendem Maße in einem
solchen Umfang getrocknet (gehärtet)
wird, dass sich kein nachteiliger Einfluß auf den nächsten Vorgang ergibt, Harz
im Zustand einer flüssigen
Phase auf den aufgebauten Damm der Farbtinte gegeben, wobei dieses
Harz zur Bildung der nächsten
Schicht benötigt
wird. Anschließend wird
das Harz im Zustand der flüssigen
Phase mit einem Laserstrahl entsprechend den Formgebungsdaten der
nächsten
Schicht bestrahlt und das Harz wird gehärtet, so dass man die vorbestimmte
Gestalt erhält.
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Der
angestrebte Gegenstand wird gebildet, indem man die erforderliche
Anzahl an Wiederholungen des vorstehend beschriebenen Verfahrens
vornimmt.
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Durch
dieses Verfahren kommt es zu einem Aufbau einer vorbestimmten Dicke
einer Farbtinte durch mehrfache Zugabe der Farbtinte. Jedoch kann anstelle
der Zugabe der Farbtinte eine Farbfolie mit einer Dicke, die den
Laminationsabstand nicht übersteigt,
auf die gewünschte
Gestalt zugeschnitten und anschließend mit dem Harz in der flüssigen Phase verklebt
werden. In diesem Fall kann eine Farbfolie mit einer Dicke, die
den Laminationsabstand nicht übersteigt,
auf die gewünschte
Gestalt zugeschnitten werden, nachdem das Verkleben mit dem Harz
in der flüssigen
Phase erfolgt ist. Eine Farbfolie mit einer Dicke, die den Laminationsabstand übersteigt,
wird vorzugsweise nicht verwendet, da dies die Lamination und Formgebung
behindert.
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Ferner
kann ein Verfahren Anwendung finden, bei dem man nur ein einziges
Mal eine viskose Farbtinte, z. B. ein Farbharz, zusetzt, anstatt
des Verfahrens der mehrfachen Zugabe der Farbtinte. Mit einem derartigen
Verfahren wird die Zugabe der Farbtinte vorgenommen, während die
Dicke des durch Zugabe des Farbharzes gebildeten Überzugsfilms
so gesteuert wird, dass sie möglichst
nahe an die Dicke des Laminationsabstands kommt.
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Ferner
kann ein Verfahren, bei dem eine Farbtinte auf ein Harz in flüssiger Phase
getropft wird und das Harz in flüssiger
Phase rascher gehärtet wird,
als die Tinte in das Harz diffundiert, als Formgebungsverfahren
herangezogen werden, das nicht die Bildung der vorerwähnten Außenwand
erfordert. Mit anderen Worten, bei einem derartigen Verfahren wird ein
Ausströmen
der Farbtinte in einen Bereich, der nicht zu färben ist, verhindert, indem
man das Auftropfen der Farbtinte und das Härten des Harzes in der flüssigen Phase
praktisch gleichzeitig vornimmt.
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Wenn
sich feiner die Farbtinte in einem Zustand befindet, in dem sie
nicht in das Harz diffundiert, beispielsweise wenn Teilchen der
Farbtinte in ein Harz eingebettet sind, lässt sich der erwünschte Gegenstand
bilden, indem man eine Farbtinte dem Harz (d. h. einem Harz in flüssiger Phase)
zusetzt (druckt), wobei man sich beispielsweise eines Mechanismus ähnlich wie
bei Tintenstrahldruckern bedient und anschließend das Verfahren der Härtung des
Harzes für
jede Schicht wiederholt.
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10 erläutert ein
Beispiel eines Verfahrens, bei dem die Farbgebung in den Schichten
eines Gegenstands, der aus einem photohärtbaren Harz in einem Zustand,
bei dem der Färbungsbereich über den
gesamten Körper
Bemittelt ist, besteht, erfolgt, wobei das Verfahren auf dem in 7 dargestellten Verfahren
beruht.
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Bei
diesem Beispiel wurde die Färbung
unter Verdünnung
der Färbungsdaten
durchgeführt,
wobei die anfänglichen
Punkte willkürlich
für sämtliche Schichten
unterschiedlich ausgestaltet wurden, so dass von den Punkten P1 bis Pn (10(a)), die sich auf einem Kreis befanden
und gemäß dem in 7 dargestellten
Verfahren erhalten wurden, die Verdünnungs-Farbgebungsdaten mit
dem Punkt P1 als Anfangspunkt für die erste
Schicht verwendet wurden (10(b)),
die Verdünnungs-Farbgebungsdaten
mit dem Punkt P3 als Anfangspunkt für die zweite
Schicht verwendet wurden (10(c)) und
die Verdünnungs-Farbgebungsdaten
mit dem Punkt P2 als Anfangspunkt für die dritte
Schicht verwendet wurden (10(d)).
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Demzufolge
werden auf der Grundlage dieser Farbgebungsdaten die Zugabebereiche
für das farbgebende
Mittel (Farbtinte) in jeder der Schichten in bezug auf die anderen
Schichten verschoben und als Ergebnis werden die Farbgebungszugabebereiche
gemittelt und verteilt, wenn man sie über den gesamten Gegenstand
hinweg betrachtet.
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11 erläutert ein
Beispiel für
ein Verfahren für
die mehrfarbige Färbung
einer Schicht, die aus einem härtbaren
Harz besteht, ohne dass die Größe des Farbgebungsbereiches
verkleinert wird.
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Im
Fall der mehrfarbigen Färbung
eines Gegenstands wird, sofern nicht die Priorität von Farben bei der Farbgebung
vorher festgelegt wird, ein Bereich, in dem die Farbgebung mit einer
Farbe, die von der Farbe in bezug zu den Farbgebungsdaten abweicht,
erweitert, wie in 11(a) dargestellt
ist. In dem in 11(a) dargestellten
Beispiel handelt es sich bei den Farben der Farbgebungsdaten zwar
um die Farbe 1, die Farbe 2 und die Farbe 3, tatsächlich erweitern
sich aber ein Bereich, in dem sich der Farbgebungsbereich von Farbe
1 und der Farbgebungsbereich von Farbe 2 überlappen, ein Bereich, in
dem sich der Farbgebungsbereich von Farbe 1 und der Farbgebungsbereich
von Farbe 3 überlappen,
ein Bereich, in dem sich der Farbgebungsbereich von Farbe 2 und
der Farbgebungsbereich von Farbe 3 überlappen, und ein Bereich,
in dem sich die Farbgebungsbereiche von Farbe 1, Farbe 2 und Farbe
3 überlappen,
in entsprechender Weise. Gelegentlich wird die Farbgebung nicht
tatsächlich
in den vorerwähnten überlappenden
Bereichen durchgeführt
und es werden Trenneinrichtungen zwischen verschiedenen Farbgebungsbereichen
vorgesehen. In einem derartigen Fall nehmen die abgetrennten Bereiche eine
geeignete Größe, verglichen
mit dem Farbgebungsbereich, an. Infolgedessen weisen die Farbgebungsbereiche
eine verringerte Größe auf.
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Im
vorliegenden Beispiel wurde eine Priorität von Farben während der
Farbgebung eingehalten. Die Priorität kann frei in Abhängigkeit
davon festgelegt werden, welche Farbe des Gegenstands nach Ansicht
des Anwenders vorherrschen soll. Wenn beispielsweise unter den vorerwähnten Farben
1, 2 und 3 die Farbe 1 besonders vorherrschen soll und sich dann
die Farbe 2 anschließt,
so wird die Farbgebung mit der vorerwähnten Farbtrennung gemäß dem in 11(b) dargestellten Muster durchgeführt. Im
Ergebnis lässt
sich eine Verringerung der Größe der Farbgebungsbereiche,
die durch die Mehrfarbenzugabe hervorgerufen wird, verhindern.