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Diese
Erfindung betrifft ein ein Magnetfeld unterstützendes Wandlerelement, Wandleranordnungen und
ein System, das ein derartiges Element verwendet.
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Es
gibt ein wachsendes Interesse an Wandleranordnungen, die berührungsloses
Abtasten einer Kraft oder eines Drehmoments bereitstellen, das an
ein Wandlerelement übermittelt
wird, das ein damit verbundenes Magnetfeld aufweist.
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Eine
Technologie dieses bereits eingeführten allgemeinen Typs ist
von Magnetoelastizität
abhängig. Ein
Wandlerelement, das einem Drehmoment ausgesetzt ist, weist ein darin
gespeichertes kreisrundes geschlossenes Magnetfeld auf und strahlt
ein Drehmoment abhängiges
Außenfeld
ab. Beispiele magnetoelastischer Wandler sind in den
US 5,351,555, 5,465,627 und
5,520,059 und in den veröffentlichten
PCT Anmeldungen WO 99/21150 und WO 99121151 offenbart. Eine Bezugnahme
kann ebenso auf die veröffentlichte
PCT Anmeldung WO 99/56099 erfolgen, die magnetoelastische Wandler
sowohl für
eine Drehmoment- als auch Krafterfassung erwähnt. Im Allgemeinen ist Magnetoelastizität als Teil
eines breiteren Phänomens
einer Magnetisierung zu verstehen, das als Magnetostriktion bekannt
ist.
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Es
ist bekannt, dass ferromagnetische Materialien eine Grössenänderung
erfahren, wenn sie einem magnetisierenden Feld ausgesetzt werden.
Umgekehrt, wird das magnetisierte Material einer Belastung ausgesetzt
und die resultierende Belastung einer Größenänderung ausgesetzt, die wiederum
eine Wirkung auf das Magnetfeld aufweist.
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Es
kann der Fall sein, dass einige der nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen
der Erfindung das Phänomen
einer Magnetostriktion in ihren Betrieb einbeziehen. Was beschrieben
werden wird sind Wandlerelemente und Wandlersysteme, die Körper eines
Materials einbeziehen, in denen magnetische Bereiche gespeichert
sind oder die in der Richtung bzw. Bedeutung ein Magnetfeld unterstützen, dass
sie für
Felder zu einer Wechselwirkung damit durchlässig sind.
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Aspekte
und Merkmale der vorliegenden Erfindung für die Schutz begehrt wird sind
in den dieser Beschreibung folgenden Ansprüchen aufgeführt.
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Die
Erfindung und ihre Durchführung
wird besser aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit
den beigefügten
Zeichnungen verstanden werden, in denen:
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die 1 eine
perspektivische Ansicht eines Wandlerelements darstellt, das gespeicherte
magnetische Bereiche gemäß der Erfindung
und definierte Antwortachsen aufweist;
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die 2 eine
Seitenansicht eines Wandlerelements darstellt, die die magnetisierten
Bereiche und assoziierten inneren Magnetfelder zusammen mit möglichen
Detektoranordnungen erläutert;
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die 3 eine
Seitenansicht eines Wandlerelements darstellt, die die magnetisierten
Bereiche und assoziierten äußeren Magnetfelder
erläutert;
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die 4 eine
Seitenansicht eines Wandlerelements darstellt, die zwei innere Anordnungen
eines in 2 gezeigten Magnetfelddetektors
zeigt; die 5a–5d Stufen
in der Magnetisierung eines Wandlerelements zeigen, die zu dem letztlich
magnetisierten Element von 5d führen; die 6a und 6b Magnetvektoränderungen
unter Druck- beziehungsweise Spannungskräften zeigen;
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die 7a und 7b Nullrichtungen
für eine
Kraftanwendung an den Magnetbereichen 30 zeigen;
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die 8a bis 8e Magnetvektorantworten
auf angewendete Kräfte
in den P-P und Q-Q
Richtungen darstellen;
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die 9 eine
Ausführungsform
zeigt, die die Anwendung eines Magnetkraftwandlers in einer Messdose
darstellt;
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die 10 die
Anordnung eines Magnetfeldsensors in Bezug auf die Magnetzelle in
dem Körper
eines Wandlerelements darstellt;
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die 11 eine
Ansicht ähnlich
der von 10 darstellt, die die Anordnung
einer Sensoranordnung deren Ganghöhe in Bezug zu der der Magnetzellen
versetzt ist, zeigt;
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die 12 ein
Blockdiagramm einer Signalverarbeitungsschaltung für die Sensoranordnung
von 11 darstellt;
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die 13a–13b eine Zwei-Elemente Wandlerkörperstruktur
zeigen, in der die zwei Wandlerelemente orthogonal zueinander angeordnet
sind, zusammen mit Magnetvektordiagrammen bezüglich verschiedener auf den
Körper
angewendeter Kräfte;
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die 14 eine
Drei-Elemente Wandlerkörperstruktur
zeigt, in der ein drittes Element angeordnet ist, um beim Auflösen von
Unbestimmtheiten zu helfen, die sich aus der Struktur von 13a bis 13c ergeben;
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die 15 ein
Magnetvektordiagramm darstellt, das bestimmte Vektorwinkelwerte
zeigt;
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die 16 eine
graphische Darstellung eines Vektorverschiebewinkels β als eine
Funktion des Winkels einer in der x-z Ebene angewendeten Kraft darstellt;
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die 17a und 17b basierend
auf einer eher ringförmigen
als linearen Struktur eine andere Ausführungsform eines Wandlerelements
darstellen; und
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die 18a und 18b noch
eine andere Ausführungsform
darstellen, die einstöckige
Spulen aufweist, um ein Magnetfeld herzustellen, wobei die 18c stellt eine Variation der Struktur von 18a dar.
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Die 1 zeigt
ein Wandlerelement 20 in der Form eines rechteckigen Blocks 22.
Es wird angenommen, dass der Block 22 aus einem ferromagnetischen
Material besteht, das innere Magnetisierungsfelder speichern kann.
Das gespeicherte Feldmuster wird nachfolgend beschrieben. Ebenso
wird für
diese anfängliche Erläuterung
angenommen, dass der Block eine beträchtliche Dicke (Richtung P-P),
Breite (Richtung Q-Q und Länge
(Richtung R-R) aufweist. Diese sind wechselseitig zueinander orthogonal
ausgerichtete Achsen, die in einem Vektordiagramm nachfolgend ebenso
als y-, x- beziehungsweise z-Achsen bezeichnet werden. Wie nachfolgend
weiter ausgeführt
werden wird, kann die Erfindung mit Elementen von weit variierender
Dicke, wie beispielsweise durch eine sehr dünne Beschichtung eines Magnetaufnahmebands
bis zu Körpern
eines ferromagnetischen Materials von 1 cm oder größerer Dicke,
angewendet werden. Ein Magnetband kann gewöhnlich eine Unterlageschicht
von 50 Mikron Dicke aufweisen, auf die eine Magnetbeschichtung von
2,5-5 Mikron aufgebracht
wird. Für
sofortige Zwecke wird der Block 22 als ein fester Körper mit
einer Dicke von wenigen Millimetern angesehen.
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Der
Block 22 weist ein Hauptpaar parallel abgeordneter, abgewandter
Flächen 24, 24' zur Aufnahme einer
Belastungskraft in der Richtung von Achse P-P senkrecht zu den Flächen 24, 24' auf. Diese
Belastungskraft verursacht eine nachweisbare Änderung in dem Magnetfeldmuster,
das mit der in Block 22 gespeicherten Magnetisierung assoziiert
ist. Die Änderung
in dem Magnetfeldmuster wird durch Mittel nachgewiesen, die nicht
in der 1 gezeigt und die nachfolgend beschrieben werden.
Der Block 22 weist ebenso ein zweites Paar parallel angeordneter,
abgewandter Flächen 26, 26' auf, wobei
die Anwendung einer Kraft gegenüber
diesen in der Richtung von Achse Q-Q ebenso eine nachweisbare Änderung
in dem Magnetfeldmuster verursacht. Die Anwendung einer Kraft gegenüber dem
dritten Paar parallel angeordneter, abgewandter Flächen 27, 27', d.h. in der
Richtung der Achse R-R, verursacht keine Änderung in dem Magnetfeldmuster
aus Gründen,
die klarer werden, wenn die gespeicherte Magnetisierung nachfolgend
beschrieben werden wird. Es ist klar, dass die Achsen P-P, Q-Q und
R-R wechselseitig zueinander orthogonal ausgerichtet sind. Beim
nachfolgenden Beschreiben von Vektorbestandteilen des Magnetfelds
in Begriffen eines kartesischen x, y Koordinatensystems, ist die
x-Achse Q-Q und die y-Achse P-P.
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Die
in dem Wandlerblock 22 gespeicherte Magnetisierung wird
jetzt mit Bezugnahme auf die 1, 2 und 3 beschrieben.
Es ist klar, dass die in den 1, 2 und 3 dargestellte
Magnetisierung und die Figuren im Allgemeinen für eine klare Darstellung vereinfacht
sind. Die Magnetfelder werden ebenso vereinfacht. Die durch ein
Element unterstützbare
Beschaffenheit der magnetisierten Bereiche ist, wie auch die mit
ihr assoziierten Magnetfelder, von der Dicke abhängig, insbesondere die Verteilung
zwischen dem Feld innerhalb des Elements und der außerhalb
von ihm. Ein anderer Faktor, der die Leistung beeinflusst, besteht
in dem Grad einer magnetischen Sättigung
des Materials. Die magnetische Durchlässigkeit eines Materials ist noch
ein anderer Faktor.
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Beispielhaft
kann ein dünnes
Element, wie beispielsweise eine Tonbandbeschichtung, sofort gesättigt werden
und das auf Grund der Magnetisierung gespeicherte Feld kommt im
Wesentlichen außerhalb
des Bandes vor. Wie klar werden wird, wirkt die Magnetisierung derart,
um geschlossene Magnetfeldschleifen zu erzeugen. In einem dickeren
Körper,
angenommen einige Millimeter dick, eines ferromagnetischen Materials kann
die gespeicherte Magnetisierung und das damit assoziierte Feld hauptsächlich in
dem Körper
vorkommen. Verschiedene Anordnungen von Magnetfelddetektoren werden
nachfolgend beschrieben werden. Die Machbarkeit von einer Anordnung
gegenüber
einer anderen wird von den relevanten Größen bzw. Abmessungen des Detektors
hinsichtlich zu denen des Wandlerelements abhängig sein.
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Jetzt
wird die Magnetisierung des Blocks 22 in der 1 betrachtet,
wobei wie gesagt angenommen wird, dass der Block aus einem ferromagnetischen
Material besteht, der eine Dicke von wenigen Millimetern aufweist.
Die magnetisierten Bereiche 30 werden als dunkle Bereiche
dargestellt, die in Ebenen gebildet werden, die sich parallel zu
der R-R Achse erstrecken. Jeder Bereich erstreckt sich wie ein Nord-Süd (NS)-Magnet zwischen
den Flächen 24, 24' und liegt mit
einem Winkel zu der Richtung (P-P), in der eine gegenüber den Flächen 24, 24' angewendete
Belastungskraft durch das Material von Block 22 wirkt.
Die Ebene jedes Magnetbereichs 30 ist zu der Richtung der
in dem Material induzierten Belastung schief bzw. geneigt angeordnet. Der
Neigungswinkel wird mit 45° zu
den Flächen 24, 24' dargestellt.
Andere Winkel können
gewählt
werden, wenn aber die Beschränkung
von 90° erreicht
wird, kann es zu einer Unbestimmtheit in der Erfassung führen und
bei der anderen Beschränkung
von 0° (Richtung
von Achse Q-Q kann keine Feldänderung
für Kräfte in der
Richtung P-P erwartet werden. Wie in der 1 zu sehen
ist, sind die den Bereichen 30 nächst angrenzenden von entgegengesetzter
Polarität.
Andererseits alternieren die Bereiche in der Polarität an den
Flächen 24, 24'. Es sollten
mindestens zwei entgegengesetzte Polaritätsbereiche vorkommen und vorzugsweise
drei und die Anzahl kann größer sein
als diese.
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Die 2 stellt
die Magnetisierung des Blocks 22 dar, wie sie sich in der
Breitenrichtung der Achse Q-Q ausdehnt. Fünf Bereiche 30 alternierender
NS-Polarität
werden gezeigt. Jeder Bereich wie beispielsweise 30, weist,
wie durch die Pfeile 32 angezeigt, Flussverbindungen bzw.
Flussverkettungen 32 zu seinen benachbarten entgegengesetzten
Polaritätsbereichen
auf. Der Fluss von jedem Pol teilt sich in zwei Verbindungen mit den
unmittelbar benachbarten Polen auf. Daher werden die Zellen 43 der
geschlossenen Magnetschleifen hergestellt, die in Übereinstimmung
mit der Polarität
(Richtung einer Flusskreisströmung)
der Schleifen als 43p beziehungsweise 43n bezeichnet
werden.
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Die
Zellschleifen 43 werden gezeigt innerhalb des Körpermaterials 22 enthalten
zu sein. Unvermeidlicherweise wird eine gewisse Streuung des äußeren Flusses
auftreten, der von jedem N und S Magnetpol an den Flächen 24, 24' ähnlich zu
dem inneren Fluss abweicht. Es wird selbstverständlich klar sein, dass die
Bereiche 30 eine beträchtliche
Breite in der Richtung Q-Q aufweisen und die Verteilung eines inneren
gegenüber einem äußeren Fluss
zu einem gewissen Ausmaß von
der Durchlässigkeit
des Materials und dem Abstand d zwischen den nächst angrenzenden Bereichen
abhängig
ist. Es wurde bisher empirisch festgestellt, dass ein Abstand d
größer als
die Materialdicke t (Dicke in der P-P Richtung) sein sollte und
dass ein d/t Verhältnis
von ungefähr
2 gute Ergebnisse erbringt. Der Flussweg in jeder Schleife 43 ist
winkelförmig
gezeigt, wohingegen es klar sein wird, dass die Wege gebogen sind,
insbesondere hinsichtlich des Verbindungsflusses 32. Dies
ist hinsichtlich der optimalen Anordnung von Magnetfelddetektoren
in Übereinstimmung
mit dem Konzept einer Magnetfeldvektorverschiebung unter Belastung
von Wichtigkeit, wie nachfolgend ausgeführt wird.
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Einige
der in dem vorstehenden Absatz aufgetretenen Aspekte der Flussverteilung
können
besser mit Bezugnahme auf 3 gesehen
werden. Die 3 zeigt erneut den Wandlerblock,
aber das dargestellte Flussmuster passt wahrscheinlich eher zu einer
dünnen
Schicht oder einem Film 22',
da der verbindende Magnetfluss hauptsächlich auf der Außenseite
der Schicht 22' liegt.
Innerhalb der Schicht 22' wird
das gleiche alternierende Muster wechselnd polarisierter NS Bereiche 30 hergestellt.
Die gleichen Abstand/Dicke (d/t) Betrachtungen gelten immer noch.
In diesem Fall tendieren die Bereiche 30 dazu als getrennte
Magnete vorzuliegen, die innerhalb des Materials nicht verbunden
sind. Ein sehr dünnes
Material wird dazu tendieren eine beträchtliche innere Flussverbindung
zu verhindern, wie es die physische Ausbildung des Materials in
der dünnen
Schicht kann. Folglich wird ein höherer Anteil des Flusses 32' außerhalb
der Schicht an seine Flächen 24, 24' angrenzend
erzeugt. Wie in der 2 teilt sich der Fluss von jedem
Bereich 30 auf, um Magnetschleifen mit benachbarten entgegengesetzt
polarisierten Bereichen zu bilden.
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Die
Herstellung des Flusses außerhalb
des magnetisierten Wandlerkörpers
wird durch das bis zur Sättigung
in den Bereichen 30 magnetisierte ferromagnetische Material
erhöht.
Im Allgemeinen wird bevorzugt, dass Sättigungsmagnetisierung angewendet
wird, wobei die Sensoren innerhalb oder außerhalb des Körpers anzuordnen
sind. Beide Beispiele werden nachfolgend beschrieben.
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Um
den Magnetfluss und insbesondere die Änderungen abzutasten, die aufgrund
einer auf das Wandlerelement 20 durch die Flächen 24, 24' wirkenden Belastungskraft
entstehen, sind ein oder mehrere Felddetektoren erforderlich. Vorzugsweise
sollten sie ausgerichtet sein, d.h. empfindlich auf die Orientierung
des Detektors relativ zu dem abgetasteten Feld. Dies wird in vielen
bekannten Magnetflusssensoren, einschließlich des Typs vom Sättigungsinduktor,
der in der veröffentlichten
PCT WO98/52063 offenbart ist und in Halleffektsensoren bereitgestellt.
Magnetorestriktive Sensoren können
ebenso in einer Richtungsform hergestellt werden. Halleffektsensoren
können
vorteilhaft sein, da das feldempfindliche Element selbst im Vergleich
mit dem Sättigungsinduktortyp
einer Vorrichtung sehr klein ist, die gewöhnlich eine Größe von wenigen
Millimetern Länge
aufweist. Die kleinere Größe des feldempfindlichen
Elements kann die Orientierung des Sensors in dem lokalen Magnetfeld
unterstützen.
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Wie
gezeigt werden wird, können
Detektoren und Sensoren innerhalb oder außerhalb des Wandlerelements
angeordnet werden, obwohl dort, wo die verwendeten Elemente zu dünn sind,
lediglich Außensensoren
brauchbar sind.
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Die
Magnetfeldschleifen, die mit dem Wandlerelement assoziiert sind,
weisen Variationen in der Magnetfeldstärke und/oder Richtung eines
lokalen Magnetvektors auf, der eine Funktion einer Belastung in
dem Material ist, die durch die angewendete Kraft in Richtung von
Achse P-P verursacht wird. Derartige Änderungen können mit Richtungsfeldsensoren
abgetastet werden. Der Sensor kann auf eine Änderung in einer Feldkomponente
in einer gegebenen Richtung reagieren, die von einer Änderung
in der Richtung des Magnetfeldvektors an dem Anordnungspunkt des
Sensors herrührt.
Zurückkehrend
zu 2 werden Beispiele von Sensoranordnungen gegeben,
wobei die Sensoren gewöhnlich
durch den Bezugsbuchstaben D bezeichnet werden.
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Die 2 stellt
drei Sensoranordnungen innerhalb eines Wandlerkörpers und drei außerhalb
des Körpers
dar, die an die die Belastungskraft aufnehmenden Flächen 24, 24' angrenzen.
Die Sensoren werden durch schattierte gestreckte Rechtecke dargestellt.
In jedem Fall wird die maximale Antwort des Sensors entlang der
Längsachse
des Rechecks auftreten. Die Orte und Orientierungen werden durch
ein Beispiel veranschaulicht, die weder vorgesehen sind erschöpfend zu
sein noch sind die relativ zu den Zellgrößen dargestellten Sensorgrößen dazu
vorgesehen praktische Werte anzugeben, insbesondere dort wo kleine
Sensorelemente, wie beispielsweise Halleffektvorrichtungen, verwendet
werden.
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Der
Sensor D1 ist angeordnet, um einen magnetisierten Bereich 30 bei
einem Winkel zu dem Magnetfeld zu überschneiden. Er ist gezeigt
wie er in der Richtung P-P orientiert ist, d.h. mit 45° zu dem Feld.
Der Sensor D2 ist in einer Position zwischen zwei Bereichen 30 gezeigt,
um den Verbindungsfluss 32 zu überschneiden. D2 ist zu der
Fläche 24 parallel
orientiert gezeigt, d.h. parallel zu der Achse Q-Q. Die optimale
Position von D2 in der Richtung Q-Q kann einiges Experimentieren
erfordern. Sie ist von den Materialien, seiner Dicke, Härte und
genauen Art der Magnetisierung abhängig.
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Die 4 ist
eine weitere schematische Darstellung der Art, in der die Sensoren
D1 und D2 innerhalb eines Wandlerelements angeordnet sein können, indem
sie in entsprechenden sich zu der Fläche 24 öffnenden
Vertiefungen 361 , 362 angeordnet werden. Die Detektoren
werden insbesondere als solche vom Sättigungsinduktortyp gezeigt,
die eine maximale Antwort entlang der Induktorachse aufweisen. Der
Induktor 381 von Detektor D1 ist
senkrecht zu der Fläche 24 orientiert,
der Induktor 382 von Detektor D2
ist parallel zu der Fläche 24 orientiert.
D1 überschneidet
einen Bereich 30, wobei D2 in dem Verbindungsfluss zwischen
zwei entgegengesetzte Polarisationsbereiche 30 positioniert
ist.
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Ein
erneutes Betrachten der 2 zeigt einen als D21 bezeichneten dritten inneren Sensorort.
Dieser ist ähnlich
wie der Sensor D2 relativ zu der Fläche 24 positioniert,
aber der Ort befindet sich in einer Zone von einem Pol eines magnetisierten
Bereichs 30, wo sich der Fluss in entgegengesetzte Richtungen
aufteilt. Wie bereits erwähnt,
sind die Flusswege in der 3 stark
vereinfacht. Die optimale Position für D21 könnte sich an
einer Seite oder einem anderen des Aufteilungspunktes bestätigen.
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Die 2 zeigt
ebenso außen
angeordnete Sensoren D3, D4 und D41. D3
ist in Ausrichtung mit der Achse P-P benachbart zu einem Pol eines
magnetisierten Bereichs 30 angeordnet, an dem sich der
Fluss zu teilen beginnt (siehe 3). D4 ist
in Ausrichtung mit der Achse Q-Q zwischen benachbarten Bereichen
in einer Position entsprechend zu D2 angeordnet, und D41 ist
in Ausrichtung mit der Achse Q-Q zu einem Pol eines Bereichs 30 benachbart
angeordnet, an dem sich der Fluss zu teilen beginnt. Er befindet
sich in einer zu D21 entsprechenden Position.
Die optimale Anordnung für
die Parameter eines gegebenen Wandlerelements kann experimentell
festgestellt werden. Es wird erwartet, dass der Sensor senkrecht
bzw. gewöhnlich
so nahe an der Fläche 24 wie
möglich
angeordnet wird, um die stärkste
Feldstärke
zu empfangen.
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Es
sollte klar sein, dass die in den verschiedenen Figuren gezeigten
Feldmuster stark schematisiert sind. Insbesondere folgen Felder,
wenn sie nicht dazu gezwungen werden, keinen scharfen Krümmungen.
Der durch eine Sensoranordnung zu erfassende relevante Abschnitt
eines Feldes kann klein sein. Ein Sensor, wie beispielsweise ein
Sättigungsinduktorsensor
kann einen Induktor (Spule) mit einer gewöhnlichen Länge von 4–8 mm aufweisen. Es kann schwierig
sein einen derartigen Sensor zu positionieren, um auf einen erwünschen Abschnitt
des Feldmusters wesentlich zu reagieren. Er kann einen größeren Abschnitt
des Musters abdecken, was zu einem "Verschmieren" seiner Antwort führt oder in einigen Fällen zu
einer Tendenz auf entgegenwirkende Feldabschnitte zu antworten.
Diesbezüglich
weist eine Halleffektvorrichtung einen Vorteil auf. Gewöhnlich beträgt das Sensorelement
eines Halleffekt- oder magnetorestriktiven Detektors ungefähr eine Größe von 400
Mikron, so dass es genauer positioniert werden kann, um lediglich
auf den erwünschen
Abschnitt des Feldmusters zu antworten.
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Die
bisher beschriebenen Mittel einer Magnetisierung des Wandlerelements
werden jetzt mit Bezugnahme auf die 5a–5d beschrieben.
Die 5a–5c zeigen
Stufen einer Magnetisierung, während die 5d die
sich ergebenden magnetisierten Bereiche und den Verbindungsfluss
zeigt.
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Die 5a bis 5c zeigen
die Art, in der die schiefen Bereiche einer Magnetisierung von 1–3 erzeugt
werden können.
Die 5a zeigt einen rechteckigen Block 22 (er
kann eine dünnere Schicht
(Film oder Beschichtung) sein) eines ferromagnetischen Materials,
das anfänglich
in einem nicht magnetisierten Zustand vorliegt. Er weist die vorstehende
aufgeführte
rechteckige Form auf, die das Paar abgewandter Flächen 24, 24' aufweist. Ein
Paar Magnete 40a, 40b werden jeweils mit entgegengesetzten
Polen angrenzend an die Flächen 24, 24' angeordnet,
die sich einander bezüglich
der Flächen
diagonal gegenüberstehen.
Das in Block 22 angewendete Feld wird durch gestrichelte
Linien gezeigt. Es weist eine Hauptachse von 45° in Bezug auf die Flächen auf.
Die angewendete Felsstärke
sollte geeignet sein eine remanente Magnetisierung in dem Material
zu induzieren, wenn die Magneten 40a, 40b wegbewegt
werden. Die 5b zeigt die nächste Stufe
einer Magnetisierung. Ein remanenter diagonal magnetisierter Bereich 30a bleibt
erhalten, nachdem die Magnete 40a, 40b von der
Position von 5a zu der von 5b verlegt
wurden. Die 5b zeigt die seitlich bewegten
(in die Richtung von Achse Q-Q und diagonal angrenzend auf die Flächen 24, 24' angewendeten
Magnete, aber mit entgegengesetzter Magnetisierungspolarität. Dies
erzeugt einen in der 5c gezeigten entgegengesetzt
polarisierten Bereich 30b, wobei die Magnete 40a, 40b zu
der nächsten Stufe
bewegt wurden, wobei die Polarität
zu der von 5a zurück wechselte. Das Verfahren
wird so lange wie erforderlich fortgeführt.
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Die 5d zeigt
die nacheinander magnetisierten Bereiche. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Figuren
werden die Bereiche 30 mit einer tatsächlichen Breite (dargestellt
durch mehrere Pfeile) gezeigt. Der Verbindungsfluss 32' wird als hauptsächlich außerhalb
befindlich gezeigt, was eher zu einer dünnen Schicht (3 und 4)
passt, kann aber hauptsächlich
innerhalb eines dickeren Blocks, wie in der 2, oder
irgendeiner Verteilung eines äußeren oder
inneren Flusses zwischen den zweien, enthalten sein. Jeder Bereich 30 erzeugt
ein Feld, das sich aufteilt, um Magnetschleifen mit den nächsten angrenzenden
Bereichen zu erzeugen. Das jetzt magnetisierte Wandlerelement umfasst
magnetisch einen Satz von Zellen 43 mit wechselnder Polarität 43n, 43p,
in dem jede Zelle eine Magnetschleife einer gegebenen Polarität eines
Feld"kreislaufs" aufweist und jeder
Bereich 30 mit zwei entgegengesetzten Polaritätszellen
assoziiert ist.
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Bevor
weiter die Anwendung des Wandlerelements in einem Wandlersystem
und verschiedenen Entwicklungen der bisher beschriebenen Grundstruktur
beschrieben wird, wird eine gewisse Beschreibung des Konzepts belastungs-
(Kraft) abhängiger
Magnetvektoren bei dem Betrieb des Wandlerelements gegeben werden.
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Die 6a stellt
einen Magnetfeldvektor V dar, der in orthogonale x und y Bestandteile
auflösbar
ist, wobei x und y die Richtungen von Q-Q und P-P Achsen von 1 darstellen.
Der Vektor V ist beispielhaft mit einem Winkel von 45° gezeigt,
obwohl dies nicht so zu sein braucht. Der Vektorwinkel zu der Horizontalen
(x) wird als α (alpha)
bezeichnet. Beachte, dass x und y Bestandteile durch geeignet orientierte
Richtungssensoren 42a beziehungsweise 42b erfassbar
sind. Diese dienen beispielhaft als Sensoren des Sättigungsinduktortyps.
Wenn eine Druckbelastungskraft gegenüber den Flächen 24, 24' (1–3)
angewendet wird, wird sich die Vektorrichtung ändern oder in Richtung der
x-Achse abgelenkt,
wie zu einer Position V' gezeigt,
so dass sich die erfassten Werte der x und y Bestandteile ändern. Es
scheint der Fall zu sein, dass bei einem bewegungslosen (keine Belastung)
Vektorwinkel α von
45° die Änderungsrate
einer Amplitude der x und y Bestandteile pro Einheit einer Winkelverschiebung
(dx/dα und
dy/dα) am
größten ist.
Ist die angewendete Kraft dehnbar, dann wird die Vektorwinkelverschiebung,
wie durch den Vektor V' in
der 6b gezeigt, in die entgegengesetzte Richtung vor
sich gehen. Ein anderer Winkel auf den nachfolgend verwiesen wird,
ist der Winkel einer Verschiebung aus dem Ruhezustand (keine Belastung).
Dieser Winkel wird im Allgemeinen als β (Beta) bezeichnet.
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Aus
dieser Ausführung
kann geschlossen werden, dass sogar, wenn der Vektor V nicht bei
45° bezüglich der
Achsen P-P und Q-Q liegt, es wahrscheinlich vorteilhaft ist den
oder jeden Magnetfeldsensor mit 45° zu dem lokalen Magnetvektor
anzuordnen.
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Die
Ausführung
des Betriebs des Wandlerelements wurde bisher auf Antworten auf
in der Richtung P-P angewendete Kräfte beschränkt. Die Wirkung von in den
Richtungen Q-Q und R-R angewendeten Kräften muss ebenso in Betracht
gezogen werden.
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Das
Wandlerelement weist eine Nullantwort gegenüber Kräften auf, die in einer senkrechten
Richtung zu einem magnetisierten NS Bereich wirken. Dies wird in
der 7a und 7b dargestellt,
die einen Stabmagneten NS zeigen, auf den eine Kraft F angewendet
wird. Die Kraft in 7b steht senkrecht zu der Ebene der
Zeichnung. In der 7b gilt die Nullantwort für irgendeine
Orientierung des Magneten NS in der Ebene des Papiers. Daher gibt
es in der 1 eine Nullantwort gegenüber den
Flächen 27, 2T in
die Richtung von Achse R-R angewendeten Kräften. Erneut hinsichtlich der 7a gibt
es in dem Magneten eine Magnetvektorantwort auf Kräfte, wie
beispielsweise F' und
F", die in einem
Winkel zu dem Magneten stehen. Wenn F' und F" mit 90° zueinander orientiert sind,
dann stellen sie in der Richtung der Achsen P-P beziehungsweise
Q-Q zu jedem der Magneten in dem Wandlerelement 20 angewendete
Kräfte
bereit.
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Daher
weist das Wandlerelement 20 in den 1–3 eine
Magnetvektorantwort auf die Belastung auf, die darin durch Kräfte induziert
wurde, die durch die Breite des Elements in der Richtung der Achse
Q-Q wirken. In den dargestellten Beispielen, in denen der Neigungswinkel α 45° beträgt, stehen
die Kräfte
entlang Q-Q ebenso mit einem Winkel von 45° zu den schiefen Ebenen der
magnetisierten Bereiche 30, so dass eine Antwort erhalten
wird. Dies kann in einigen praktischen Anwendungen zu einem Problem
führen,
in denen die Kräfte
entlang der Achsen P-P und Q-Q unterschieden werden müssen. Dies
wird nachfolgend behandelt. An diesem Punkt jedoch wird erklärt werden,
wie sich die Richtung einer Neigung der magnetischen Ebenen auf die
Verschiebung in dem Winkel eines Magnetvektors bezieht.
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Die 8a zeigt
einen von einer Seitenfläche,
bspw. 27 in 1, gesehenen Wandlerblock 22 mit
einem Neigungswinkel der Magnetbereichsebenen 30, der von
links nach rechts aufwärts
verläuft.
Das rechts stehende Magnetvektordiagram steht für den Nichtbelastungszustand
an einem Punkt, an dem der Vektor in einem Winkel α von 45° vorliegt.
Die 8b stellt aufgrund einer Druckkraft F in Richtung
P-P die Änderung in
der Richtung des Magnetvektors V dar. Er wird auf V' abgelenkt, um α (wie in
der 6a) durch einen Betrag β zu verringern. Die 8c stellt
die Änderung
in dem gleichen Magnetvektor aufgrund einer Druckkraft F in der
Richtung Q-Q dar. Er wird zu V1 abgelenkt,
um α durch
einen Betrag β zu
erhöhen.
Die Magnetvektorverschiebungen stehen in Übereinstimmung mit einer Neigungsänderung
der Magnetebenen in Richtung einer zu der Richtung der angewendeten
Druckkraft senkrecht stehenden Ebene. In den 8b und 8d werden die
schiefen magnetischen Ebenen 30 unter der Druckkraft entlang
P-P in Richtung der Horizontalen verschoben. Andererseits kann durch
Bewegen der magnetischen Ebenen zu einer vertikaleren Position die
Druckkraft entlang Q-Q sichtbar gemacht werden. Es wird klar werden,
dass die gezeigte Magnetvektorablenkung eine entgegengesetzte Richtung
erhält,
wenn die angewendeten Kräfte
dehnbar sind.
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Ebenso
passend mit der Veranschaulichung der Verschiebung in einer ebenen
Neigung unter der vorstehend beschriebenen angewendeten Kraft ist,
dass eine Kraft F in der R-R
Richtung, die senkrecht zu der Ebene der Zeichnung für die 8a bis 8e steht,
keine Wirkung zeigt.
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Jetzt
kann verschiedenen Ausführungsformen
der Erfindung Aufmerksamkeit geschenkt werden. In Kürze wird
das Wandlerelement 20 mit assoziierten Sensoren als ein
Magnetkraftwandler (MFT) bezeichnet.
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Die 9 zeigt
eine Anwendung des MFT in einer Belastungszelle 46, die
in vereinfachter Form gezeigt ist. Das Wandlerelement 20 wird
in der Grundkonfiguration von 1 gezeigt.
Der Sensoren) ist in der Figur nicht gezeigt. Die Belastungszelle 46 weist
ein Paar von Ambossen 48 auf, die größere, parallel angeordnete,
Kraft (F) aufnehmende Außenflächen 50 aufweisen
und ein Paar parallel angeordneter Innenflächen 52 (Flächen 50 und 52 sind
ebenso parallel) zwischen denen das Element 20 angebracht
ist, um durch die Flächen 24, 24' einem Druck
ausgesetzt zu werden, der der auf die Zelle 46 angewendeten
Kraft unmittelbar entspricht. Die Kraft F wird durch breite Pfeile
(relativ zu einer Bezugsbasis in der 8) dargestellt,
deren Repräsentationsform
im Allgemeinen in anderen Figuren verwendet werden wird. Die Ambosse 48 bestehen aus
einem nicht magnetischen Material. Sensoren können in Vertiefungen in dem
Element 20 und/oder in den Ambossen 48 angeordnet
sein. Abhängig
von den herzustellenden magnetischen Wegen kann ebenso beabsichtigt
sein, dass die Ambosse aus magnetischem Material bestehen, durch
die sich die Flussschleifen 43 zumindest teilweise erstrecken.
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Das
Konzept von Magnetvektorverschiebungen als eine Funktion einer Belastung
wird nicht vorgelegt als eine notwendigerweise umfassende Erklärung der
Beschaffenheit der Magnetfeldänderungen,
die sich in einer Magnetschleifenzelle ereignen. Daher sollte das
was vorstehend beschrieben wurde als ein Beitrag zu dem Verständnis der
Magnetwirkungen verstanden werden, die dem Betrieb des Wandlerelements
zu diesem Zeitpunkt best ehesten zugrunde liegen.
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Die
Aufmerksamkeit wird jetzt weiteren Ausführungsformen eines MFT zugewendet,
mit besonderer Rücksicht
auf eine Sensoranordnung. Es ist von Vorteil eine Sensoranordnung
mit einer Toleranz eines Verfahrens zu gestalten, die so niedrig
wie möglich
ist. Vermeidung eines genauen Positionierens wird durch die Tatsache
betont, dass ungleich der hierin zur Darstellung verwendeten Zeichnungen
die Magnetbereiche offensichtlich nicht sichtbar sind. Eine weitere
Betrachtung wird jetzt bevorzugten Sensoranordnungsstrukturen gegeben
werden, die mehr Toleranz in der Anordnung von Sensoren bereitstellen,
um das außen
befindliche Magnetfeld außerhalb
eines Wandlerelements festzustellen.
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Die 10 stellt
einen Querschnitt eines magnetisierten Wandlerblocks 22 dar,
wobei das äußere Feld abgetastet
werden soll. Die Pfeile 60 zeigen die allgemeine Richtung
des äußeren Felds
zwischen den Magnetbereichen 30 an, die die Zellen 43p 43n,
wie vorstehend beschrieben, festlegen. Die äußeren horizontalen Pfeile 60 wechseln
an jeder Fläche 24, 24' in der Polarität und konvergieren
und teilen sich abwechselnd an jeder Fläche 24, 24' bezüglich des
Auftretens innerer Pfeile 30. Die Belastungskraft (nicht
gezeigt) wird gegenüber
den Flächen 24, 24' angewendet.
Die 10 zeigt einen richtungsempfindlichen, Sättigungsinduktorsensor 62,
der zu der unteren Fläche
einer schattiert gezeigten Zelle 43p angrenzend angeordnet
ist. Der Sensor 62 befindet sich im Allgemeinen in einer
Position, die D4 in der 2 entspricht. In Übereinstimmung
mit der vorstehenden Ausführung
einer Sensoranordnung in der Q-Q Richtung wird angenommen, dass
sich der Sensor 62 in einer Position zur optimalen Antwort
befindet. Es ist von Belang, dass er sich in einer Position befindet,
in der das abgetastete Feld eine einzige Polarität aufweist. Wenn der Sensor
eine Zellenganghöhe
nach links oder rechts versetzt wurde (angenommen die Zellen besitzen
eine gleiche Ganghöhe),
dann würde
er in dem Einflussbereich eines einzelnen Polaritätsfeldes von
einer benachbarten Zelle 43n liegen. Das abgetastete Feld
würde jedoch
jetzt in der entgegengesetzten Richtung wirken. Wie in Kürze klar
werden wird, ist die absolute Richtung des Feldes nicht von Signifikanz
zur Signalverarbeitung von 12. Wenn
angenommen aufgrund einer falschen Anordnung der Sensor eine halbe
Zellenganghöhe
von dem gezeigten Ort entfernt angeordnet ist, um so einen der Bereiche 30 zu überbrücken (Überbrücken eines
Paars entgegengesetzt ausgerichteter Pfeile in der 10),
so würde
er gleichen aber entgegengesetzten Feldbestandteilen aus einem angrenzenden
Paar von Zellen 43p und 43n ausgesetzt sein, wodurch
eine Null- oder nahezu Nullausgabe erzeugt wird. Es wird klar sein,
dass die Einzelsensorvorrichtung relativ zu dem Wandlerblock 22 mit
Vorsicht positioniert werden muss, wenn ein zufriedenstellender
Betrieb erreicht werden soll.
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Die
Aufgabe einer Sensoranordnung kann stark durch die Verwendung einer
Anordnung von Sensorvorrichtungen erleichtert werden, die entlang
von mindestens einer der Flächen 24, 24' mit einer zu
der von der Zelle 43 verschiedenen Ganghöhe beabstandet
ist. Das bedeutet, dass die Anordnung als eine Einheit mit einer
Sensorvorrichtungsganghöhe,
wie sie jetzt beschrieben wird, ausgestaltet ist. Die Absicht besteht
darin, besser sicherzustellen, dass sich eine der Sensorvorrichtungen
in einer optimalen Position zu einer angrenzenden Zelle befindet.
Dieser Vorschlag wird durch die 11 dargestellt,
in dem der Block 22 vier Zellen 43 mit wechselnder
Feldpolarität
aufweist. Jeder der äußeren Feldpfeile 60 wird
angesehen drei Abschnitte aufzuweisen, die wie es der Fall sein
kann, durch horizontal angrenzende Abschnitte NNN oder SSS umfasst
sind. An der unteren Fläche 24' sind diese
Abschnitte durch drei unterschiedliche Schattierungen 64a, 64b, 64c angezeigt.
Es wird klar werden, dass die Schreibweise NNN und SSS keine Magnetpole
für einzelne
Zellen anzeigt, sondern die Richtung des äußeren Magnetfelds anzeigt,
das an den relevanten Abschnitt der Zellfläche angrenzt. An die untere
Fläche 24' dicht angrenzend
sind drei horizontal beabstandete sättigbare (d.h. in der Q-Q Richtung)
Induktorsensorvorrichtungen 621 , 622 und 623 angebracht.
Ihr offensichtlicher Abstand von der Fläche 24' in der 12 besteht
lediglich zur Annehmlichkeit einer Darstellung. Wenn angenommen
wird, dass jede Zelle an der Fläche 24' drei Einheiten
in der Q-Q Richtung lang ist, d.h. eine Zellenganghöhe von drei Einheiten,
dann werden die Sensorvorrichtungen mit einer höheren Ganghöhe, angenommen vier Einheiten, beabstandet.
Wie dargestellt, weist jede Sensorvorrichtung einen sättigbaren
Induktorkern auf, der eine Abtastlänge von drei Einheiten besitzt,
was aber zum Erhalt des wünschenswerten
Ergebnisses nicht wesentlich ist. Die Sensorvorrichtungen 621 , 622 und 623 werden als feste Anordnung (deren
Details nicht gezeigt sind) angebracht, um so wie eine einzelne
Einheit beweglich zu sein.
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Der
untere Teil der 11 wiederholt die NNN, SSS Reihenfolge
an der Fläche 24', ist aber bei 66a, 66b, 66c schattiert,
um anzuzeigen welcher der Feldpfeilsegmente 64a, b, c,
auf welche jeweilige Sensorvorrichtung antwortet. Die Vorrichtung 62,
ist vollständig
mit einem Feldpfeil 60 einer gegebenen Polarität ausgerichtet,
bspw. NNN. Die Vorrichtung 522 ist
durch vier Einheiten versetzt und überbrückt teilweise eine 43n und eine 43p Zelle,
die durch zwei Feldpfeilabschnitte, SSN, beeinflusst werden sollen.
Die Vorrichtung 623 überbrückt ebenso
zwei Zellen, die durch zwei Feldpfeilabschnitte, NSS, beeinflusst
werden sollen. Daher werden die Vorrichtungen 622 und 623 zu einem gewissen Grad einer Löschung der
darauf wirkenden Felder ausgesetzt. Es wird eingesehen werden, dass
die 11 in der Annahme idealisiert ist, dass jeder
Feldpfeil in drei Abschnitte teilbar ist, in denen jeweils die Feldstärke gleich
ist.
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Das
Versetzen der Sensorvorrichtungsganghöhe hinsichtlich der Zellenganghöhe jedoch
erleichtert erheblich die Anordnung der Einheit, die die Vorrichtungen 621 –623 entlang der Fläche 24, 24' umfasst. Wenn die
Sensoranordnung eine Einheit nach links, wie in der 11,
versetzt wurde, dann würde
die Vorrichtung mit einem Feldpfeil SSS ausgerichtet sein, wenn
die Versetzung eine Einheit nach rechts beträgt, dann richtet sich 623 mit einem Feldpfeil SSS aus, für eine Versetzung
von zwei Einheiten nach rechts wird sich die Vorrichtung 622 mit einem Feldpfeil NNN ausrichten.
Es wird klar werden, dass eine unterschiedliche Anzahl von Zellen
und Sensorvorrichtungen mit der Verwendung des unterschiedlichen
Versetzens ihrer entsprechenden Ganghöhen angewendet werden können, um
so das vorstehend erklärte
Ziel zu erreichen.
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Fortfahrend
mit dem Vier-Zell Drei-Sensorbeispiel, zeigt die 13 schematisch
wie die drei Sensorvorrichtungen 621 ,622 und 623 in
eine Wandlersignalaufbereitungs- und Erfassungsschaltung eingebaut
werden können.
Jeder sättigbare
Induktor und seine assoziierte Signalaufbereitungsschaltung 68 bilden
eine Schaltung der Art, die in der vorstehend erwähnten WO98/52063
beschrieben ist. Die einzelnen Signalaufbereitungsschaltungen sind
durch entsprechende Schaltungen 72 mit ihren Ausgaben wie
ihren Eingängen
mit einer Summationsschaltung 60 verbunden, bspw. Ganzwellengleichrichterbrücken oder äquivalenten
Vorrichtungen, durch die die Höhe
der Signalaufbereitungsausgabe auf die Summationsschaltung 70 ohne
Rücksicht auf
seine Polarität
angewendet wird, die ohne Rücksicht
auf die Nettofeldpolarität
auf einen gegebenen sättigbaren
Induktorsensor wirkt.
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Der
Betrieb der Summationsschaltung 70 besteht darin, eine
Ausgabe bereitzustellen, die die Summe der durch jedes der Wandlerelemente
der Drei-Sensoranordnung abgetasteten nächsten Felder darstellen. Die
folgenden Erfordernisse sollten erfüllt werden:
die Magnetfeldsensoren 62a, b, c sind
als eine Einheit korrekt ausgerichtet, d.h. mit der horizontalen
Achse Q-Q in 11 ausgerichtet, und
das
Abstandsverhältnis
zwischen dem Abstand der Magnetwandlerzelle und dem Abstand der
Sensorvorrichtung (der Staffler bzw. the stagger) ist über die
gesamte Anordnung konstant.
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Es
wurde festgestellt, dass die Summationsschaltung von der 12 eine
konstante Ausgabe von den kombinierten Signalen der drei Sensoren
bereitstellt, die unabhängig
von der Positionierung der Sensoranordnung in der horizontalen (Q-Q
Richtung ist.
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Die
aufgeführten
Ausführungsformen
basieren daher bisher auf dem grundlegenden Wandlerelement von der 1.
Dieses weist mehrere Magnetbereiche auf, die zu der Richtung einer
induzierten Belastung geneigt sind, die in dem Körper des Elements durch eine
Kraft, eine Druck oder Dehnungskraft, die über ein Paar entgegengesetzter
Flächen
des Körpers
angewendet werden. Vorzugsweise sind solche Flächen parallel, wie beispielsweise 24, 24' in der 1.
Während
eine rechteckige Blockform passend zur Herstellung und Verwendung
geeignet ist, wird es klar sein, dass die Form erheblich variiert
werden kann, vorausgesetzt, dass die grundlegenden Erfordernisse
erfüllt
sind. Das Wandlerelement bleibt jedoch gegenüber Kräften empfindlich, die in der
Richtung einer Achse, wie beispielsweise Q-Q in der 1,
entstehen können,
die ebenso die geneigten Magnetbereiche überschneiden. Es werden jetzt
Ausführungsformen
beschrieben, in denen Kräfte
berücksichtigt
werden, die entlang der Q-Q Achse angewendet werden. Beim Betrachten
dieser Ausführungsformen
ist die gegebene Erklärung
einer Magnetvektorverschiebung mit Bezug auf die 8a und 8b passend.
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Eine
erste komplexere Ausführungsform
ist eine, in der, wie beispielsweise in der 1 gezeigt,
zwei Wandlerelemente senkrecht zueinander angebracht sind. Sie können in
einem einheitlichen Körper
oder getrennt ausgebildet sein. Wie vorstehend erwähnt, können sie
Teil einer Struktur sein, in der die zu erfassende Belastung entwickelt
wird. Die jetzt zu beschreibende Ausführungsform verwendet einen
einheitlichen Körper.
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Die 13a–13c zeigen ein derartiges Wandlerelement, in dem
zwei orthogonal angeordnete Wandlerelemente 120a und 120b in
einem einzelnen rechteckigen Körper 122 aus
ferromagnetischem Material ausgebildet sind. Der Block 122 weist
ein Paar eine Kraft aufnehmender Flächen 124, 124' auf, zwischen welchen
geneigte Magnetbereiche, wie in der 1 gezeigt,
gebildet werden. Zur Klarheit einer Darstellung werden diese Bereiche
wechselnder Polarität,
dort wo sie an der Fläche 124 erscheinen,
einfach durch dunkle Linien 130 angezeigt. Jedes Wandlerelement 120a und 120b wird
die vorstehend ausgeführte
Magnetzellstruktur (alternierende Zellen 43n, 43p)
bereitstellen. Der Körper 122 weist
ebenso zweite und dritte Paare entgegengesetzter Flächen 126, 126' beziehungsweise 127, 127' auf. Jedes
Wandlerelement weist mindestens einen mit ihm assoziierten entsprechenden
Sensor (nicht gezeigt) auf, um eine Ausgabe bereitzustellen, die das
festgestellte Magnetfeld darstellt.
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Der
Betrieb der zwei Wandlerelemente wird weiter mit Bezugnahme auf
die 13a-13c erklärt, wobei
jede von diesen den Block 122 mit der durch breite Pfeile
F angezeigten angewendeten Kraft zeigt. Es wird angenommen, dass
die über
die Flächen 124 und 124' angewendete
Kraft auf beide Wandler gleichmäßig angewendet
wird. Die Achsenbezeichnungen P-P, Q-Q und R-R, wie sie in der 1 vorkommen,
werden bezüglich
des Elements 120a angewendet. Dies ist nicht die auf das
Element 120b anzuwendende Reihenfolge. Zur Zweckmäßigkeit
werden die Achsenbezeichnungen x, y und z für die gesamte Anordnung verwendet,
die zu den Achsen Q-Q, P-P beziehungsweise R-R für Element 120a als
gleichwertig angesehen werden. Ebenso zeigen die 13a–13c Vektordiagramme für die angezeigten Kräfte F. Die
Vektordiagramme beziehen sich auf der linken Seite auf Element 120a und
auf der rechten Seite auf Element 120b. Es wird angenommen, dass
der Ruhe- (keine Kraft) Vektor V bei 45° liegt.
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Die 13a zeigt eine angewendete Kraft F in der y Richtung
zwischen den Flächen 124 und 124'. Beide Elemente
antworten gleichwertig, so dass der Magnetvektor V durch β in die Richtung
der x Achse, wie durch V' gezeigt,
verschoben wird. Das Detektorsignal von beiden Elementen kann für eine Krafterfassung
verwendet werden oder die beiden können kombiniert werden. Die 13b zeigt die Antwort auf eine Kraft in der x-Richtung.
Sie beeinflusst das Element 120a, um den Magnetvektor durch β nach V' zu verschieben,
d.h. in Richtung der y-Achse, aber hinsichtlich Element 120b liegt
sie äquivalent
in der R-R Achse von der 1, so dass dort keine Vektorverschiebung
stattfindet. Andererseits befindet sich in der 13c die Kraft F in der z-Achsenrichtung entlang
der R-R-Achse von Element 120a, so dass keine Vektorverschiebung
erfolgt, aber der Vektor für
das Element 102b, wie durch V' angezeigt, in Richtung der y-Achse
verschoben wird.
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Sind
Kraftbestandteile in der x-y Ebene vorhanden, d.h. entlang beiden
der y- und der x-Achse, dann wird das Element 120b auf
den y-Achsenbestandteil Fy antworten, aber nicht auf den x-Achsenbestandteil
Fx. Das Element 120a wird auf den Fy Bestandteil antworten
und ebenso auf den x-Achsenbestandteil Fx. Diese zwei Bestandteile
bewirken, dass eine Vektorverschiebung β in entgegengesetzten Richtungen
erzeugt wird. Wenn die Übertragungsfunktion
von jedem Element bekannt ist, dann können die Fx und Fy Bestandteile
aufgelöst
werden. Eine ähnliche
umgekehrte Situation entsteht für
einen Kraftvektor in der x-z-Ebene.
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Sind
die Kraftbestandteile Fx und Fz in der x-z Ebene vorhanden, dann
können
die orthogonal angeordneten Elemente 120a, 120b sie
auflösen,
wobei aber Unbestimmtheit entsteht. Es wird festgestellt, dass in der
x-y und der y-z Ebene lediglich ein Wandlerelement auf Kräfte der
y-Richtung antwortet, wobei das andere auf Kräfte antwortet, die Bestandteile
in den beiden y und x oder y und z Richtungen aufweisen, wie es
der Fall sein kann. In der x-z
Ebene jedoch antworten beide Wandler auf Kräfte, die Bestandteile in sowohl
den x als auch z Richtungen aufweisen.
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Es
ist ersichtlich, dass sich die Antwort in der x-z Ebene in 90° Intervallen
wiederholt. Unbestimmtheit entsteht, wenn eine Kraft mit 45° in beiden
der zwei Richtungen auf die x und die z Achse angewendet wird. Die
gleiche Antwort der zwei Wandlerelemente 120a, 120b kann
in diesem Fall ebenso durch eine einzige in der y-Richtung angewendete
Kraft erhalten werden, die jedes Wandlerelement gleichermaßen beeinflusst.
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Eine
Auflösung
dieser Unbestimmtheit kann unter Verwendung der Drei-Wandlerelementstruktur
von 14 erhalten werden, in der ein drittes Wandlerelement 120c mit
einem Winkel zu den Elementen 120a und 120c eingefügt wird.
Es ist geeigneterweise mit 45° zu
beiden ausgerichtet, von der gleichen Struktur und weist eine identische
Detektorform auf. Das bedeutet, dass alle drei Wandler die gleichen Übertragungsfunktionen bezüglich ihrer
eigenen individuellen Orientierungen aufweisen. Die 14 zeigt
eine mögliche
Art, in der die drei Wandlerelemente in einem einzelnen Körper ausgebildet
werden. Sie teilen die gleiche P-P Richtung, aber die lokalen Q-Q
und R-R Richtungen von Element 120c betragen 45° zu denen
von jedem der Elemente 120a und 120b. Durch Verwendung
genauer Rechenverfahren kann es möglich sein lediglich zwei Wandlerelemente zu
verwenden.
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Vor
einer weiteren Betrachtung der Verwendung eines dritten Wandlerelements,
wird auf die 15 Bezug genommen, die ein Magnetvektordiagramm
darstellt, das auf irgendein Wandlerelement anwendbar ist. Angenommen,
dass für
eine feste gegebene Kraft in der Q-Q, R-R Ebene für das in
Frage stehende Element die maximale Antwort von einem Wandlerelement
in einer Winkelverschiebung (weg von dem 45° Ruhevektor V) von β1 besteht,
während
die Winkelverschiebung in Antwort auf die Kraft, die mit einem Winkel
von 45° auf die
maximale Antwortachse für
das Element (d.h. die Q-Q Achse wie für das Element lokalisiert)
wirkt, einen geringeren Winkel β2 beträgt.
Der allgemeine Verschiebungswinkel β, der als eine Funktion der
Richtung der Kraft über
den 180° Bogen
aufgetragen wird, ergibt etwas der Art, wie in der 16 gezeigt
wird. Die Verschiebungswinkelantworten der Elemente 120a und 120b werden
zwischen 0 (null) und β1 variieren und die Kurven werden räumlich um
90° getrennt
in der x-z Ebene liegen. Mit sowohl 45° als auch 135° werden die
Antworten mit bzw. bei β2 gleich. Es wird klar werden, dass irgendein
Paar entsprechender β Werte
für die
Elemente 120a, 120b, bspw. m und n, über den
180° Bogen
wiederholt werden. Die Unbestimmtheit kann durch die Antwort des
dritten Elements 120c aufgelöst werden, das bei 45° räumlich zwischen
den anderen zwei liegt. Daher liegt beispielsweise bei 45° und 135° die Antwort
von Element 120c bei einem Maximum β1 beziehungsweise
einem Minimum 0 (Null), um die Unbestimmtheit aufzulösen, die
andernfalls entstehen würde.
Der Wert der 120c Kurve wird ebenso verwendet, um die Unbestimmtheit
der m-, n-Werte aufzulösen.
Folglich kann die erforderliche Richtungsinformation für die angewendete
Kraft durch Bearbeiten von Detektorsignalen der drei Wandlerelemente
erhalten werden. Dies kann gewöhnlich
unter Verwendung einer Normalisierung durchgeführt werden, um die tatsächlich kraftabhängigen β Werte herauszunehmen.
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Die
vorstehende Erwägung
wird für
Erklärungszwecke
gegeben. Sie wird nicht als vollständig definitiv vorgelegt. Es
wird angenommen, dass der Wandler innerhalb seiner elastischen Grenzen
und ohne Hysterese gut betrieben werden kann. Tatsächlich wird
erwartet, dass der Bereich von β in
absoluten Begriffen klein ist. Die Form der Antwortkurven von 16 können variieren.
Beispielsweise können
sie linearer sein als dargestellt, würden aber die Eigenschaft einer
Null β bei
zwei Winkelwerten beibehalten, bspw. 0° und 180° für die 120b Kurve und
steigend auf ein Maximum zwischen diesen, bspw. bei 90°. Bei jeder
Antwort liegt das Maximum bei 90° zu
dem Minimum.
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Es
sind andere Variationen von Magnetzellen innerhalb einer MFT-Struktur
möglich.
Die 17a und 17b zeigen
einen Querschnitt und einen Grundriss eines Wandlerblocks 222.
Eine Magnetzelle 243, die zwischen magnetisierten Bereichen
festgelegt ist, erstreckt sich zwischen den Flächen 224 und 224'. Sie weist eine
kreisförmige
Form auf- wobei andere ringförmige
Formen ausführbar
sind. Die Form verjüngt
sich, bspw. bei 45°,
von einer Fläche 224 zu
der anderen 224',
so dass in irgendeinem diametrischen Abschnitt durch die Zelle 243 eine,
wie in der 17a abgebildete, Magnetzelle
vorkommt, die ein Paar entgegengesetzter abfallender Magnetzellenbereiche 243a, 243b aufweist.
Der Block 222 kann tatsächlich
wie vorstehend erwähnt
irgendeine Dicke aufweisen – reichend
von einer dünnen
Beschichtung bis zu einer beträchtlichen
Dicke von 1 cm und mehr. Die äußeren Felder
von Zellenbereichen 243a, 243b (deren Größe relativ
zu irgendeinem inneren Feld, wie vorstehend ausgeführt von
verschiedenen Parametern abhängig
ist) sind als Teil einer geschlossenen Schleife eines Magnetfelds
an den äußeren Flächen 224, 224' entgegengesetzt
ausgerichtet, wie durch die gestrichelten Pfeile gezeigt. Das Verhältnis von
innerem und äußerem Fluss,
der die Schleife schließt,
wird von den Faktoren abhängig
sein, die mit Bezugnahme auf die 2 und 3 beschrieben
wurden. Die Zelle wird auf vertikal (senkrecht zu der Ebene von 17b) angewendete Kräfte oder horizontal angewendete Kräfte (in
der Ebene von 17b) antworten. Die kreisförmige Anordnung
von der 17a und 17b ermöglicht es
eine Antwort auf vertikale Kräfte
oder horizontale Kräfte
zu erhalten. Die Magnetfelddetektoren werden nicht in der 17a und 17b gezeigt,
aber sie können
in Übereinstimmung
mit der vorstehend gegebenen Lehre angeordnet werden und beispielsweise
solche in Verbindung mit der 2 beschriebenen sein.
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Die
Praktikabilität
der Erfindung wurde in Bezug auf den Nachweis und die Erfassung
linearer Kräfte beschrieben.
Die Praktikabilität
der Erfindung weist jedoch ebenso eine Anwendbarkeit auf, in der
ein Drehmoment erfasst werden soll. Ein Wandlerelement der vorstehend
beschriebenen An, kann in einem System angewendet werden, dass einem
Drehmoment ausgesetzt ist, wobei das Wandlerelement einer Drehmoment abhängigen Belastung
ausgesetzt ist. Eine spezifischere Anwendung besteht angenommenen
sich drehenden Wellen darin, ein flexibles Wandlerelement der Erfindung
daran zu binden, bspw. ein Band um eine Welle, d.h. um den gesamten
Umfang oder einen Bereich von diesem, so dass es dem in der Welle
entwickelten Drehmoment ausgesetzt ist. Detektormittel können an
der Welle angebracht werden, obwohl mit der für nicht berührende Sensoren normalen Priorität, wobei
die letzteren mit einer Signalbearbeitung verwendet werden können, um
das gewollte Drehmoment-darstellende Signal von den mit der Wellenrotation
zusammenhängenden
Bestandteilen zu trennen.
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Durch
Anwenden des vorstehend beschriebenen physikalischen Phänomens auf
verschiedene Formen magnetisierbarer Wandler, zusammen mit der Verwendung
geeigneter Sensoren, können
die vorstehend beschriebenen Prinzipien angewendet werden in:
| Belastungszellen | Beschleunigungsmesser |
| Drehmomentsensoren | mechanische
Leistungssensoren |
| Drucksensoren | Materialdiagnostik
und |
| Analyse | |
| Biege-
und Schersensoren | |
| Kraftsensoren. | |
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Eine
besondere Kraftanwendung besteht darin, die Kraft zwischen einer
Tragfläche,
bspw. einem Flugzeugflügel,
und einem Fluid, bspw. eine über
die Tragfläche
strömende
Luft zu erfassen. Folglich ist bei einer Sichtbarmachung einer Erfassung
in der P-P Richtung von 2 die Fläche 124' in Kontakt mit der Tragfläche angebracht,
wobei die Fläche 124' dem über die
Tragfläche
strömenden
Medium ausgesetzt wird.
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Die
Wandlerelemente wurden bisher als unabhängige Körper beschrieben, die an oder
in einer Struktur angebracht werden können, in denen eine zu erfassende
Belastung entwickelt wird. Eine Ausführungsform eines Wandlerelements
der Erfindung kann jedoch, in einigen Fällen ein integraler Teil einer
Struktur sein und könnte
beispielsweise in einem vorhandenen Strukturteil ausgebildet werden,
worin das Teil aus einem ferromagnetischen Material besteht. Beispiele
für eine
derartige Verwirklichung könnte
ein ferromagnetisches Strukturteil eines Gebäudes oder der Rumpf eines Gefäßes sein,
wobei der Rumpf aus einem ferromagnetischen Material besteht. Das
Wandlerelement kann selbstverständlich
als ein integraler Teil einer Struktur eingebaut werden.
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Für einen
verlässlichen
Betrieb ist es wichtig zu wissen, dass in praktischen Anwendungen
andere Faktoren beachtet werden müssen, die die Verwendung eines
besonderen Wandlerelements nachteilig oder beschränkend beeinflussen,
namentlich:
- 1. Hohe Temperaturen nahe dem Curiepunkt.
Der Curiepunkt ist eine Temperatur bei der das Material des Elements
alle seine gespeicherten magnetischen Informationen verliert. Grundsätzlich wird
das Wandlerelement nicht-magnetisch. Für die meisten Materialien,
die in Industrieanwendungen verwendet werden, liegt der Curiepunkt
in dem Bereich von 600 Grad C und darüber (>1000 Grad C). Wenn jedoch der Curie punkt
erreicht wird, beginnt sich der Verlusteffekt des Magnetspeichers
auf das Wandlerelement auszuwirken. Das Wandlerelement sollte gut
unterhalb des Curiepunktes, bspw. < 300
Grad C gehalten werden.
- 2. Starke Magnetfelder über
der Magnetisierung oder Entmagnetisierung. Da magnetische Energie
benötigt wird,
um das Wandlerelement zu magnetisieren, kann magnetische Energie
die gewollten Effekte des Wandlers schädigen oder sogar zerstören. Abhängig von
dem Wandlerelementmaterial (Legierungsverbindung, seine Härtegrad
und die Zeit, die der Wandler störenden
Magnetfeldern ausgesetzt ist) wird eine spezifische Menge von Magnetfeldstärke benötigt, um
die in dem Wandlerelement gespeicherte magnetische Information entweder
zu speichern oder auszuradieren. Für viele Materialien liegt der
minimale Schwellenwert über
50 Gauss oder mehr. Ein niedrigerer Wert kann jedoch einen Schaden
bewirken, wenn der Wandler diesen Werten für eine sehr lange Zeit ausgesetzt
wird und/oder mechanische Belastungen gleichzeitig angewendet werden.
- 3. Eine übermäßige mechanische
Kraft, die auf molekularem Niveau andauernde Änderungen in der physikalischen
Struktur des Wandlerelements verursacht. Die jetzt vorgeschlagene
Abtasttechnologie scheint sehr empfindlich gegenüber Änderungen der Kristallstruktur
des Wandlerelementmaterials zu sein. Nachdem das Element erzeugt
wurde (magnetisch programmiert), werden irgendwelche permanenten Änderungen
des Kristallstruktur innerhalb des aktuellen Wandlerbereichs möglicherweise
zu einer Änderung
des erfassten Magnetsignals führen,
und
- 4. Ein elektrische Strom fließt durch das Wandlerelement.
Der durch ein leitfähiges
Material fließende
elektrische Strom wird im Verhältnis
zu der elektrischen Stromstärke
und der Querschnittsfläche
des leitfähigen Materials
durch das der Strom fließt,
ein Magnetfeld erzeugen. Wenn dieses Magnetfeld einen bestimmten Schwellenwert überschreitet,
dann kann der magnetische Zustand des Wandlerelements geändert oder
gelöscht
werden.
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Die
jetzt vorgeschlagene Technologie kann auf irgendein Material angewendet
werden, das magnetisiert werden kann oder erfassbare Interaktionen
mit Magnetfeldern zeigt. In dem Fall eines selbsterhaltenden Wandlersystems,
muss das verwendete Material einen Magnetspeicher aufweisen, d.h.
das Material sollte nachdem es magnetisiert wurde seine Magnetfeldstärke permanent
behalten.
-
Wird
die jetzt vorgeschlagene Technologie angewendet, dann sollte das
Wandlerelementmaterial haltbare und verlässliche mechanische Eigenschaften
aufweisen.
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Viele
Stähle
werden so lange sie zusätzliche
Unreinheiten einschließen
in diese Kategorie passen. Heutige Erzeugnisse zeigen, dass zufriedenstellende
Ergebnisse erzielt werden, wenn Nickel zu einem niedrigen Prozentsatz
enthalten ist. Zu viel oder zu wenig Nickel wird zu einem nicht-linearen
Erfassungssignal führen
oder sogar einen großen
Hystereseeffekt erzeugen. Zugabe von Kobalt wird die Sensorhaltbarkeit
und die Restmagnetisierung der gespeicherten Magnetfelder erhöhen. Der
genaue Prozentsatz von jeder dieser Unreinheiten kann beträchtliche
Wirkungen auf die schließliche
Wandlerleistung ausüben.
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Um
die möglichen
Wirkungen einer Erfassungshysterese zu verringern, kann das Wandlerelement
vor dem Magnetisierungsvorgang gehärtet werden.
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Eine
unterschiedliche Verwirklichung der Erfindung wird in den 18a und 18b gezeigt.
Es ist eine Verwirklichung, die die in der Halbleiter- und Integrierten
Schaltungsfeldern bekannten Technologien ausnutzt. Die 18a stellt einen Querschnitt einer integrierten
Sensorvorrichtung dar und die 18b stellt
einen Grundriss dar, der die Anordnungen von in der Vorrichtung
verwendeten Spiralspulen darstellt.
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In
der 18a umfasst die Vorrichtung 300 einen
Sandwich eines ferromagnetischen Kernbereichs 310 (durch
gestrichelte Linien angezeigt), der zwischen zwei flachen Spiralspulen 312 und 314 angeordnet
ist, die auf beabstandeten Substratkörpern 316 beziehungsweise 318 gestützt werden.
In der 18a wird die erste Spiralspule 312 auf
einem Substratbereich 316 ausgebildet und wird mit einer
Isolatorschicht 320 überzogen,
die über
der Substratfläche
aufgebracht wird. Diese wird wiederum durch einen beispielsweise
4–8% Nickel
enthaltenden ferromagnetischen Film 322 überzogen.
Eine andere Schicht 324 eines isolierenden Materials wird über dem
Film aufgebracht, um sie von dem Film 322 elektrisch zu
isolieren. Das Isolationserfordernis hängt von der Leitfähigkeit
des Films ab. Auf der Isolationsschicht 324 wird seitlich
verschoben von der Spule 316 die zweite Spiralenspule 314 aufgebracht,
wie in dem Grundriss von 18b zu
gesehen ist, so dass durch eine geeignete Erregerpolarität der Spulen
ein Magnetweg 326 durch den ferromagnetischen Film 318 in
dem Kernbereich 310 des Films hergestellt wird. Das induzierte
Magnetfeld und der Kernbereich befinden sich in einem Winkel zu
den Filmflächen,
vorzugsweise einem 45° Winkel,
wie für
die vorstehenden Ausführungsformen
beschriebenen. Die obere Spule 314 wird wiederum durch
den zweiten Substratbereich 318 überschichtet. Die äußeren Substratflächen 328a, 328b definieren
Belastung F aufnehmende Flächen
bei 45° zu
dem zwischen den Spulen 312 und 314 hergestellten
Magnetfeld.
-
Ebenso
in der Struktur eingebettet befindet sich eine an den Kernbereich 310 angrenzende
Sensorvorrichtung 330, um auf einen dadurch ausgestrahlten
Magnetfluss zu antworten. Eine Halleffektvorrichtung ist wegen seiner
vorstehend erwähnten
kleinen Größe für diesen
Zweck besonders geeignet.
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Der
Betrieb der Struktur ist wie folgt. Die Spulen 312 und 314 werden
geeignet erregt, um entgegengesetzte Pole bezüglich des Films 318 bereitzustellen
und dadurch ein Magnetfeld (326) in dem Kernbereich 310 herzustellen.
Die anfängliche
Erregung wird unter Zuständen
mit keiner Belastung ausgeführt
oder mit einer bestimmten über
die Flächen 328a, 328b angewendeten
Belastung. Die anfängliche
Erregung wird ausgeschaltet und eine Referenzausgabe wird bei keiner
Belastung oder einem bestimmten Belastungszustand von dem Sensor 330 erhalten.
Die zu erfassende Belastung wird dann angewendet und die Ausgabe
des Sensors 330 wird erneut erfasst, um den angewendeten
Belastung darstellenden Wert zu erhalten.
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Ein
alternatives Erfassungsverfahren besteht darin, die zwei Spiralspulen
in Serie zu schalten, um mit dem Kernbereich 310 des Films
den Sättigungsinduktor
L einer Sensorvorrichtung der Art bereitzustellen, die in der vorstehend
erwähnten
WO98/52063 beschrieben ist. Die Serienverbindung wird hergestellt,
so dass die Spulen eine entgegengesetzte magnetische Polarität hinsichtlich
des Kernbereichs 310 aufweisen. Diese Alternative erscheint
dadurch attraktiv, dass die Sensorschaltung selbst in integrierter
Schaltungsform verwirklicht werden kann.
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Die
beschriebene Struktur kann zusätzlich
Paare von Versetzungsspulen 312 und 314 aufweisen,
wobei die Paare seitlich beabstandet sind. Wie vorstehend aufgezeigt,
könnte
die Isolationsschicht zwischen dem Film und jedem Substrat nicht
notwendig sein. Jede Spule könnte
auf ihrem entsprechenden Substrat ausgebildet sein und die zwei
Substrate wurden zusammengebracht, um den Film 318 zwischen
ihnen schichtweise anzuordnen.
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Eine
alternative Kernstruktur ist in der 18c dargestellt,
in der der Kern 310' eine
eigenständiges Gebilde
zwischen der oder jedem Paar Spiralspulen 312 und 314 ist.
Der Kern 310' ist
winklig angeordnet, um mit dem Magnetfeld zwischen den Spulen ausgerichtet
zu sein und ist zu diesem Zweck aus aufeinander folgenden Versetzungsschichten
gebildet, wie beispielsweise 310a, 310b, 310c.
Der Kern kann durch nicht ferromagnetische Materialien (nicht gezeigt)
umgeben werden, um den Kern zu stützen.