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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schutzsysteme für Schwefelfarbstoffe
(Schwefelfarbstoff-Schutzsysteme) und Zusammensetzungen und Verfahren,
welche diese einsetzen, sowie auf Verfahren zum Herstellen von Schwefelfarbstoffen,
insbesondere bleichstabilen Farbstoffen, Verfahren zum Färben von Textilien
mit Schwefelfarbstoffen und Textilien, die durch solche Verfahren
gefärbt
sind. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf das
Modifizieren von vorhandenen Farbstoffen und/oder das Herstellen
von neu gebildeten Schwefelfarbstoffen. Noch genauer bezieht sich
die vorliegende Erfindung auf Materialien, welche mit Schwefelfarbstoffen
(chemisch oder physikalisch) wechselwirken können, um die Schwefelfarbstoffe vor
einer Oxidation durch Oxidationsmittel, wie etwa Bleichmittel zu
schützen.
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Hintergrund
der Erfindung
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Das
Färben
von Textilien zur Verwendung in Kleidungsstücken, Teppichen, Wandteppichen
und das Färben
von anderem Fasermaterial wie Haar und dergleichen gibt es schon
lange. Eine der populärsten
Farbstoffklassen für
eine solche Verwendung waren Schwefelfarbstoffe. Die Schwefelfarbstoffe
waren und sind relativ billig im Vergleich zu anderen Farbstoffklassen.
In den letzten Jahren sind jedoch die Kostenvorteile von Schwefelfarbstoffen
geringer geworden, so dass die Verwendung von Schwefelfarbstoffen
im Vergleich zu anderen Farbstoffklassen keinen großen Wettbewerbsvorteil
mehr bietet. In Folge dieser Verringerung der Kostenvorteile von
Schwefelfarbstoffen sind die Nachteile von Schwefelfarbstoffen ein
größerer Faktor
bei der Auswahl von Farbstoffen für solche Anwendungen geworden.
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Einer
der deutlichsten Nachteile, die mit Schwefelfarbstoffen, insbesondere
schwarzen und braunen Schwefelfarbstoffen verbunden sind, ist die
Anfälligkeit
von Schwefelfarbstoffen dafür,
dass sie durch Bleichmittel, wie Chlorbleichen, Sauerstoffbleichmittel,
aktivierte Sauerstoffbleichen und UV-Strahlung, wie etwa von der
Sonne und dergleichen, überoxidiert
werden. Wenn eine mit Schwefelfarbstoff gefärbte Textilie Bleichmitteln
ausgesetzt wird, neigt der Schwefelfarbstoff dazu, mit den Bleichmitteln
zu reagieren, wobei er überoxidiert wird.
In Folge der Überoxidierung
des Schwefelfarbstoffs beginnt die Textilie und/oder ein anderes
Fasermaterial, welche mit dem Schwefelfarbstoff gefärbt sind,
einen Farbstoffschaden aufzuweisen, welcher zu einer Farbänderung
führt.
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Ein
weiteres Problem, das mit herkömmlichen
Schwefelfarbstoffen und Textilien, die durch die herkömmlichen
Schwefelfarbstoffe gefärbt
sind, verbunden ist, ist das Problem der Alterung oder des Mürbewerdens.
Die Alterung der Textilien ist zu einem großen Teil die Folge der Faserschädigung,
die durch Schwefelsäure
hervorgerufen wird, welche während
der Aufbewahrung und des Transports von herkömmlichen mit Schwefelfarbstoff
gefärbten
Textilien erzeugt wird.
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Noch
ein weiteres Problem, das mit herkömmlichen Schwefelfarbstoffen
und mit den mit herkömmlichen
Schwefelfarbstoffen gefärbten
Textilien verbunden ist, ist das Problem der schlechten Waschechtheit.
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Entsprechend
besteht ein Bedarf zum Entwickeln von Schwefelfarbstoff-Schutzsystemen,
welche Schwefelfarbstoffe, insbesondere Schwefelfarbstoffe auf Textilien
und/oder anderen Fasermaterialien, vor einer Oxidation durch Oxidationsmittel,
wie Bleichmittel, vor einem Mürbewerden/einer
Alterung und vor die Farbechtheit verringernden Umgebungen, wie
einer Wäschereiwaschlauge,
insbesondere einer bleichehaltigen Wäschereiwaschlauge schützen, von
Zusammensetzungen, die solche Systeme enthalten, und von Verfahren
zum Verwenden solcher Systeme, und ein Bedarf zum Erhöhen der
Bleichstabilität
von Schwefelfarbstoffen, wie etwa durch Modifizieren von vorhandenen
Schwefelfarbstoffen und/oder das "Einbauen" von erhöhten Bleichstabilitätseigenschaften
in neu gebildete Schwefelfarbstoffe; zum Färben von Textilien mit solchen
Schwefelfarbstoffen, insbesondere bleichstabilen Schwefelfarbstoffen,
und/oder zum Bleichstabilmachen von mit Schwefelfarbstoff gefärbten Textilien.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung befriedigt den vorstehend angegebenen Bedarf
durch Bereitstellen von Schwefelfarbstoff-Schutzsystemen, welche
Schwefelfarbstoffe, insbesondere Schwefelfarbstoffe auf Textilien und/oder
anderen Fasermaterialien, vor einer Oxidation durch Oxidationsmittel,
wie etwa Bleichmittel, schützen,
von Zusammensetzungen, die solche Systeme umfassen, von Verfahren
zum Verwenden solcher Systeme; von Ver fahren zum Herstellen von
Schwefelfarbstoffen, insbesondere bleichstabilen Schwefelfarbstoffen, von
Verfahren zum Verwenden solcher Schwefelfarbstoffe zum Färben von
Textilien und von Textilien, die durch solche Schwefelfarbstoffe
gefärbt
sind. Insbesondere stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zum Modifizieren von vorhandenen Farbstoffen und/oder zum Herstellen
von neugebildeten Schwefelfarbstoffen so, dass die Schwefelfarbstoffe
im Vergleich zu nicht-modifizierten Schwefelfarbstoffen und/oder
Schwefelfarbstoffen, welche ursprünglich nicht mit den in den
Schwefelfarbstoff zum Zeitpunkt der Bildung des Schwefelfarbstoffs "eingebauten" erhöhten Bleichstabilitätseigenschaften
ausgebildet sind, eine erhöhte
Bleichstabilität
aufweisen, bereit.
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In
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
bereitgestellt, das ein Material (d. h. einen Schwefelfarbstoffkomplexbildner)
umfasst, welches (chemisch oder physikalisch), vorzugsweise chemisch,
mit einem Schwefelfarbstoff, vorzugsweise einer Disulfidbindung
des Schwefelfarbstoffs, so wechselwirkt, dass die Oxidation des
Schwefelfarbstoffs durch Oxidationsmittel, wie etwa Bleichmittel verhindert
und/oder verringert wird.
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In
einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Zusammensetzung,
vorzugsweise eine Gewebepflegezusammensetzung, die ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
der vorliegenden Erfindung umfasst, bereitgestellt.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zum Schützen
von Schwefelfarbstoffen, die auf einem mit Schwefelfarbstoff gefärbten Substrat,
vorzugsweise einer Textilie, vorhanden sind, vor einer Oxidation
durch Oxidationsmittel, vorzugsweise Bleichmittel, bereitgestellt,
welches das Inkontaktbringen des mit Schwefelfarbstoff gefärbten Substrats
mit einer Zusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Kit
bereitgestellt, der ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem, vorzugsweise
eine Zusammensetzung, welche das Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
und Instruktionen zum Verwenden des Schwefelfarbstoff-Schutzsystems,
vorzugsweise der Zusammensetzung, zum Schützen von Schwefelfarbstoffen,
die auf einem mit Schwefelfarbstoff gefärbten Substrat vorhanden sind,
umfasst und gegebenenfalls, aber vorzugsweise eine äußere Packung,
welche das Schwefelfarbstoff-Schutzsystem, vorzugsweise die Zusammensetzung,
und die Instruktionen enthält,
umfasst.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein mit
Schwefelfarbstoff gefärbtes Substrat
bereitgestellt, das durch ein Verfahren der vorliegenden Erfindung
behandelt ist.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zum Herstellen von Schwefelfarbstoffen, insbesondere bleichstabilen
Schwefelfarbstoffen, bereitgestellt, welches den Schritt des Modifizierens
eines Schwefelfarbstoffs, der eine Modifizierung benötigt, so
dass der modifizierte Schwefelfarbstoff eine erhöhte Bleichstabilität im Vergleich
zu dem nicht-modifizierten Schwefelfarbstoff aufweist, umfasst.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zum Herstellen von Schwefelfarbstoffen, insbesondere bleichstabilen
Schwefelfarbstoffen bereitgestellt, umfassend die Schritte:
- a. Herstellen eines Schwefelfarbstoffs durch
Umsetzen von einer oder mehreren organischen Verbindungen mit einer
schwefelhaltigen Verbindung, um den Schwefelfarbstoff zu bilden;
und
- b. Umsetzen des Schwefelfarbstoffs mit einem Stabilisierungsmittel,
so dass der Schwefelfarbstoff eine erhöhte Bleichstabilität im Vergleich
zu dem Schwefelfarbstoff in Abwesenheit eines solchen Stabilisierungsmittels
aufweist.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren
zum Färben
einer Textilie bereitgestellt, umfassend das Inkontaktbringen der
Textilie mit einem Schwefelfarbstoff, insbesondere einem bleichstabilen
Schwefelfarbstoff, der durch ein Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
hergestellt ist.
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In
noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine
gefärbte
Textilie bereitgestellt, die durch das Verfahren zum Färben einer
Textilie gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt ist.
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Entsprechend
stellt die vorliegende Erfindung Verfahren zum Herstellen von Schwefelfarbstoffen,
insbesondere bleichstabilen Schwefelfarbstoffen, die Verfahren zum
Verwenden solcher Schwefelfarbstoffe zum Färben von Textilien und Textilien,
die durch solche Schwefelfarbstoffe gefärbt sind, bereit.
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Entsprechend
stellt die vorliegende Erfindung Schwefelfarbstoff-Schutzsysteme,
Zusammensetzungen, die solche Systeme umfassen, Verfahren zum Verwenden
solcher Systeme, Kits, die solche Systeme, vorzugsweise Zusammensetzungen,
und Instruktionen zum Verwenden solcher Systeme, vorzugsweise Zusammensetzungen,
umfassen, und mit Schwefelfarbstoff gefärbte Substrate, die durch das
Verfahren der vorliegenden Erfindung behandelt sind, sowie Verfahren
zum Herstellen von Schwefelfarbstoffen, insbesondere bleichstabilen
Schwefelfarbstoffen bereit.
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Diese
und andere Aspekte, Aufgaben, Merkmale und Vorteile gehen aus der
folgenden ausführlichen Beschreibung,
den Beispielen und den beigefügten
Ansprüchen
klar hervor.
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Alle
Prozentsätze
und Anteile in dieser Anmeldung beziehen sich auf das Gewicht.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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Definitionen
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"System" – "System" bedeutet, so wie es in dieser Anmeldung
verwendet wird, eine komplexe Einheit, die aus vielen häufig, aber
nicht immer unterschiedlichen Teilen (d. h. Materialien, Zusammensetzungen,
Vorrichtungen, Geräten,
Prozeduren, Verfahren, Bedingungen usw.) gebildet ist, die einem
gemeinsamen Plan unterworfen sind oder einem gemeinsamen Zweck dienen.
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"Wirksame Menge" – "Wirksame Menge" bedeutet, so wie es in dieser Anmeldung
verwendet wird, eine beliebige Menge, die messbar eine Farbänderung
des Schwefelfarbstoffs eines mit Schwefelfarbstoff gefärbten Substrats
verhindern kann.
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"Mit Schwefelfarbstoff
gefärbte
Substrate" – "Mit Schwefelfarbstoff
gefärbte
Substrate" bedeutet
so, wie es in dieser Anmeldung verwendet wird, beliebige Textilien,
Gewebe, Garne und/oder Fasern, vorzugsweise Textilien, Gewebe, Garne
und/oder Fasern aus Cellulose.
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Schwefelfarbstoffe
werden und wurden ausführlich
auf Textilien, Geweben, Garnen und/oder Fasern aus Cellulose, vorzugsweise
solchen aus Baumwolle, Rayon, Ramie, Jute, Flachs, Leinen, Polynose-Fasern, Lyocell,
Poly/Baumwolle, anderen Baumwollmischungen und Gemischen davon,
mehr bevorzugt Baumwolle, Polybaumwolle, Rayon und Baumwollmischungen
verwendet.
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Zu
nicht beschränkenden
Beispielen für
Produkte, die solche mit Schwefelfarbstoff gefärbten Textilien, Gewebe, Garne
und/oder Fasern enthalten, gehören
Kleidungsstücke,
Polsterungen, Stoffe und Teppiche.
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Schwefelfarbstoff-Schutzsysteme
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
bereitgestellt, das ein Material umfasst, welches (chemisch oder
physikalisch), vorzugsweise chemisch, mit dem Schwefelfarbstoff,
vorzugsweise der Disulfidbindung des Farbstoffs wechselwirkt, so
dass eine durch Oxidation, wie etwa durch Bleichen, verursachte
Farbänderung
des Schwefelfarbstoffs oder von Teilen davon verhindert wird.
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Außerdem wurde überraschenderweise
festgestellt, dass die Schwefelfarbstoffe und Schutzsysteme der
vorliegenden Erfindung im Vergleich zu herkömmlichen Schwefelfarbstoffen
verbesserte Alterungsvorteile, insbesondere bei schwarzen Farbstoffen,
sowie Farbechtheit von Farbstoffen auf Textilien bereitstellen.
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Zu
den Materialien, welche mit dem Schwefelfarbstoff wechselwirken,
gehören
Ausgangsmaterialien für
ein oder mehrere Metallionen, sie sind aber nicht darauf beschränkt. Ohne
sich auf eine Theorie festlegen zu wollen, wird angenommen, dass
das eine Metallion oder die mehreren Metallionen mit der schwefelhaltigen Komponente,
vorzugsweise der Disulfidbindung, des Schwefelfarbstoffs Komplexe
bilden. Ohne sich auf eine Theorie festlegen zu wollen, wird ferner
angenommen, dass durch Bilden des Metallkomplexes die Elektronendichte
an den Schwefelatomen innerhalb des Schwefelfarbstoffs signifikant
verringert wird, da sich die Disulfidbindungen wie Elektronendonoren
in dem Komplex verhalten. Ohne sich auf eine Theorie festlegen zu
wollen, wird ferner angenommen, dass der Metallkomplex die Zugänglichkeit
der Disulfidbindungen der Schwefelfarbstoffe für Oxidationsmittel, wie etwa
Bleichmittel, mehr bevorzugt aktivierte Sauerstoffbleichen und/oder Sauerstoffbleichen
sterisch hindert.
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Das
eine oder die mehreren Metallionen umfassen vorzugsweise eine solche
Elektronenkonfiguration, dass das eine oder die mehreren Metallionen
sich in ihrem stabilsten Oxidationszustand befinden. Mit anderen Worten,
können
die Metallionen nicht durch Bleichmittel oxidiert werden.
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Das
eine oder die mehreren Metallionen umfassen Metallionen, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus: La(III), Ce(IV), Gd(III), Ni(II), Co(II),
Pd(II), Pt(II), Sn(IV), Pb(II), Hg(II) und Gemische davon.
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Nicht-beschränkende Beispiele
für Ausgangsmaterialien
für das
eine oder die mehreren Metallionen sind Lanthanoidmetallsalze, wie
etwa Lanthan(III)-sulfat, Cer(IV)-sulfat und Gadolinium(III)-sulfat,
-chlorid und Übergangsmetallsalze.
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Ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
enthaltende Zusammensetzungen
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird eine Zusammensetzung, vorzugsweise
eine Gewebepflegezusammensetzung bereitgestellt, welche ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
der vorliegenden Erfindung umfasst.
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Formen von
Zusammensetzungen
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorweich-, Vorbehandlungs-,
Wasch-, Spül-,
Textilverarbeitungs-Appretur-Zusammensetzungen, Textilverarbeitungs-Färbezusammensetzungen
und Nachbehandlungs-Zusammensetzungen. Die Zusammensetzungen der
vorliegenden Erfindung können
in Appretur- und/oder Färbeverfahren,
insbesondere für
Textilien, Textil- und/oder Kleidungsbehandlungsverfahren, wie etwa
beim Waschen, und/oder Vorbehandlungs- und Nachbehandlungsverfahren
verwendet werden, bei denen eine fertige bzw. ausgerüstete Textilie
und/oder ein Kleidungsstück
behandelt wird, um ihm einen Nutzen zu verleihen. Die Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung ergeben Vorteile im Hinblick auf die
Farbechtheit, wie ein verringertes Ausbleichen der Farbe, eine verringerte
Farbstoffübertragung,
einen Farbschutz selbst in Gegenwart von Sauerstoffbleichmitteln,
ein verringertes Abreiben der Farbe und/oder ein verringertes Ausbleichen
an der Sonne für
mit Schwefelfarbstoff gefärbte
Substrate.
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Die
Zusammensetzungen können
eine beliebige Form annehmen, z. B. als Feststoff (Pulver, Körnchen,
Riegel, Tabletten), Tabletten mit Vertiefungen (dimple tablets),
Flüssigkeiten,
Paste, Gel, Spray, Streifen, Schaum, thixotrope Flüssigkeiten
vorliegen, vorzugsweise nehmen die Zusammensetzungen die Form von Flüssigkeiten
an.
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Die
flüssigen
Formen können
auch in einer "konzentrierten" Form vorliegen,
welche zum Bilden von Zusammensetzungen mit den Gebrauchskonzentrationen,
wie sie nachstehend angegeben sind, zur Verwendung unter den "Gebrauchsbedingungen" verdünnt werden.
Konzentrierte Zusammensetzungen (d. h. Zusammensetzungen, bei denen
der Wassergehalt weniger als 40%, mehr bevorzugt weniger als 30%,
am meisten bevorzugt weniger als 20%, bezogen auf das Gewicht der
Zusammensetzungen, beträgt)
umfassen einen höheren
Anteil der Schwefelfarbstoff-Schutzsysteme, typischerweise ungefähr 1% bis
ungefähr
99%, vorzugsweise ungefähr
2% bis ungefähr
65%, mehr bevorzugt ungefähr
3% bis ungefähr
25%, bezogen auf das Gewicht der konzentrierten Gewebepflegezusammensetzung.
Konzentrierte Zusammensetzungen werden verwendet, um ein weniger
teures Produkt zu ergeben. Wenn ein konzentriertes Produkt verwendet
wird, d. h. wenn das Schwefelfarbstoff-Schutzsystem ungefähr 1% bis
ungefähr
99%, bezogen auf das Gewicht der konzentrierten Zusammensetzung,
beträgt,
ist es bevorzugt, die Zusammensetzung zu verdünnen, vorzugsweise mit Wasser,
bevor ein mit Schwefelfarbstoff gefärbtes Substrat, welches eine
Behandlung benötigt,
mit einer solchen konzentrierten Zusammensetzung behandelt wird.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf Zusammensetzungen der
vorliegenden Erfindung, die in eine Sprühvorrichtung (Spray-Dispenser)
eingefüllt
sind, um ein Fabrikat zu erzeugen, welches die Behandlung von mit
Schwefelfarbstoff gefärbten
Substraten mit den genannten Zusammensetzungen in einer Konzentration,
welche wirksam ist, aber nicht erkennbar ist, wenn sie auf den Oberflächen aufgetrocknet
ist, erleichtern kann. Die Sprühvorrichtung
umfasst manuell betätigte
und nicht-manuell funktionierende (betriebene) Sprühvorrichtungen
und einen Behälter,
welcher die Zusammensetzung enthält.
Den Fabrikaten liegen vorzugsweise Instruktionen bzw. Gebrauchsanleitungen
bei, um sicherzustellen, dass der Verbraucher genügend Zusammensetzung
aufbringt, um den gewünschten
Nutzen zu erhalten.
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Die
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können in eine Sprühvorrichtung
eingefüllt
werden oder in Form eines konzentrierten Stückes vorliegen, welche ein
Fabrikat erzeugen kann, welches die Reinigung und/oder Gewebepflege
oder Konditionierung des Gewebes erleichtern kann.
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Die
Sprühbehandlungs-Zusammensetzungen
in dieser Anmeldung werden typischerweise in Sprühvorrichtungen abgepackt. Die
Sprühvorrichtungen
können
beliebige manuell betätigte
Vorrichtungen zum Erzeugen eines Sprühnebels aus Flüssigkeitströpfchen sein,
die im Fachgebiet bekannt sind, z. B. Sprühvorrichtungen vom Hebel-Typ,
Pumpen-Typ, unter Eigendruck stehende Nicht-Aerosol-Sprühvorrichtungen
und Sprühvorrichtungen
vom Aerosol-Typ. Es ist bevorzugt, dass wenigstens ungefähr 70%,
mehr bevorzugt wenigstens ungefähr
80%, am meisten bevorzugt wenigstens ungefähr 90% der Tröpfchen eine
Teilchengröße von weniger
als ungefähr
200 μm aufweisen.
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Die
Sprühvorrichtung
kann ein Aerosol-Dispenser sein. Der Aerosol-Dispenser umfasst einen
Behälter,
welcher aus beliebigen der herkömmlichen
Materialien gefertigt sein kann, welche beim Herstellen von Aerosolbehältern eingesetzt
werden. Der Dispenser muss imstande sein, einen Innendruck im Bereich
von ungefähr
20 bis ungefähr
100 p. s. i. g., mehr bevorzugt von ungefähr 20 bis ungefähr 70 p.
s. i. g. auszuhalten. Die einzige wichtige Anforderung an den Dispenser
ist, dass er mit einem Ventilelement versehen ist, welches gestattet,
dass die Gewebepflegezusammensetzungen der vorliegenden Erfindung,
die in dem Dispenser enthalten sind, in Form eines Sprühnebels
aus sehr feinen oder fein verteilten Teilchen oder Tröpfchen abgegeben werden.
Eine vollständigere
Beschreibung von im Handel erhältlichen
geeigneten Aerosol-Sprühnebel-Dispensern findet
man in den US-Patenten Nr. 3,436,722, Stebbins, erteilt am 08. April
1969; und 3,600,325, Kaufman et al., erteilt am 17. August 1971.
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Vorzugsweise
ist die Sprühvorrichtung
ein unter Eigendruck stehender, Nicht-Aerosol-Behälter
mit einer gewickelten Auskleidung (convoluted liner) und einer elastomeren
Umhüllung.
Eine vollständigere
Beschreibung von geeigneten, unter Eigendruck stehenden Sprühvorrichtungen
findet man in den US-Patenten Nr. 5,111,971, Winer, erteilt am 12.
Mai 1992; und 5,232,126, Winer, erteilt am 03. August 1993. Ein
anderer Typ von geeignetem Aerosol-Sprühnebel-Dispenser ist einer,
bei dem eine Barriere die knitterverringernde Zusammensetzung von
dem Treibmittel (vorzugsweise Druckluft oder Stickstoff) trennt,
wie es im US-Patent Nr. 4,260,110, erteilt am 07. April 1981 und
durch Bezugnahme in diese Anmeldung aufgenommen, offenbart ist. Ein
solcher Dispenser ist von EP Spray Systems, East Hanover, N.J. erhältlich.
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Mehr
bevorzugt ist die Sprühvorrichtung
eine manuell betätigte
Nicht-Aerosol-Pumpen-Sprühvorrichtung.
Eine vollständigere
Offenbarung von im Handel erhältlichen
geeigneten Dispenservorrichtungen findet man in: US-Patent Nr. 4,895,279,
Schultz, erteilt am 23. Januar 1990; 4,735,347, Schultz et al.,
erteilt am 05. April 1988; und 4,274,560, Carter, erteilt am 23.
Juni 1981.
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Am
meisten bevorzugt ist die Sprühvorrichtung
eine manuell betätigte
Hebel-Sprühvorrichtung.
Eine vollständigere
Offenbarung von im Handel erhältlichen
geeigneten Dispenservorrichtungen findet man in den US-Patenten
Nr. 4,082,223, Nozawa, erteilt am 04. April 1978; 4,161,288, KcKinney,
erteilt am 07. Juli 1985; 4,434,917, Saito et al., erteilt am 06.
März 1984;
und 4,819,835, Tasaki, erteilt am 11. April 1989; 5,303,867, Peterson,
erteilt am 19. April 1994.
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Eine
Vielzahl von Hebel-Sprühvorrichtungen
oder Fingerpumpen-Sprühvorrichtungen
eignen sich zur Verwendung mit den Zusammensetzungen dieser Erfindung.
Diese sind leicht erhältlich
von Lieferanten wie Calmar, Inc., City of Industry, California;
CSI (Continental Sprayers, Inc.), St. Peters, Missouri; Berry Plastics Corp.,
Evansville, Indiana – ein
Generalvertreter von Guala®-Sprühvorrichtungen; oder Seaquest
Dispensing, Cary, III.
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Die
bevorzugten Hebel-Sprühvorrichtungen
sind die Guala®-Sprühvorrichtung
mit blauer Einlage, erhältlich
von Berry Plastics Corp., die Calmar TS800-1A®-Sprühvorrichtungen,
erhältlich
von Calmar Inc., oder der CSI T7500®, erhältlich von
Continental Sprayers Inc., aufgrund der feinen einheitlichen Sprühnebeleigenschaften,
des Sprühnebelvolumens
und der Mustergröße. Jede
geeignete Flasche oder jeder geeignete Behälter kann zusammen mit der
Hebel-Sprühvorrichtung
verwendet werden, die bevorzugte Flasche ist eine 17 Flüssig-Unzen-Flasche
(ungefähr
500 ml) mit guter Ergonomie, deren Form der Cinch®-Flasche ähnelt. Sie kann
aus beliebigen Materialien, wie Polyethylen hoher Dichte, Polypropylen,
Polyvinylchlorid, Polystyrol, Polyethylenterephthalat, Glas oder
einem beliebigen anderen Material gefertigt sein, aus welchem Flaschen
gebildet werden. Vorzugsweise ist sie aus Polyethylen hoher Dichte
oder Polyethylenterephthalat gefertigt.
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Für die kleinere
Vier-Flüssig-Unzen-Größe (ungefähr 118 ml)
kann eine Fingerpumpe zusammen mit einem Kanister oder einer zylindrischen
Flasche verwendet werden. Die bevorzugte Pumpe für diese Anwendung ist die zylindrische
Euromist II® von
Seaquest Dispensing.
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Es
wurde festgestellt, dass Schwefelfarbstoff-Schutzsysteme der vorliegenden
Erfindung dem Gewebe ein verbessertes farbliches Erscheinungsbild
bzw. Aussehen der Farbe und/oder eine verbesserte Farbechtheit verleihen.
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Arten von Gewebepflegezusammensetzungen
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a. Appretur- bzw. Ausrüstungs-
und/oder Färbezusammensetzungen
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Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung können
in Färbeverfahren
und/oder anderen Appretur- bzw. Ausrüstungsverfahren verwendet werden,
welche typischerweise bei der Textilverarbeitung eingesetzt werden.
Solche industriellen Zusammensetzungen umfassen typischerweise einen
Anteil an Schwefelfarbstoff-Schutzsystem, vorzugsweise ein oder
mehrere Metallionen gemäß der vorliegenden
Erfindung, von ungefähr
0,1% bis ungefähr
50%, vorzugsweise von ungefähr
0,1% bis ungefähr
30%, mehr bevorzugt von ungefähr
0,5% bis ungefähr
20%, bezogen auf das Gewicht der färbenden Zusammensetzungen und
gegebenenfalls, aber vorzugsweise einen oder mehrere Zusatzbestandteile.
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Der
Fachmann weiß,
dass textilverarbeitende Betriebe herkömmlicherweise zwei Arten von
Verfahren zum Aufbringen von Schwefelfarbstoffen auf Textilien,
Gewebe und/oder Fasern verwenden.
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Ein
Verfahren ist das Ausziehverfahren oder diskontinuierliche Verfahren.
In dem Auszieh-Färbeverfahren
wird der lösliche
Schwefelfarbstoff mit Hilfe eines Farbstoffbads aufgebracht, welches
typischerweise die Schwefelfarbstoffe, welche in ihrer wasserunlöslichen
Form oder in ihrer vorreduzierten (Leuko-)Form (wasserlöslichen
Form) vorliegen können,
ein Reduktionsmittel (selbst wenn die Schwefelfarbstoffe in ihrer vorreduzierten
Form vorliegen, um eine reduzierende Umgebung in dem Farbstoffbad
zu gewährleisten),
wie etwa Natriumsulfid, und andere geeignete Bestandteile enthält. Zu diesem
Farbstoffbad wird die Textilie, das Gewebe, Garn und/oder die Fasern,
welche gefärbt
werden sollen, zugegeben. Nach dem Färben, aber vor dem Oxidieren
der wasserlöslichen
Form des Schwefelfarbstoffs zu seiner wasserunlöslichen Form werden die gefärbten Textilien,
Gewebe, Garne und/oder Fasern mit warmem und heißem Wasser gut gespült. Schließlich wird
ein Oxidationsmittel, wie Natriumbromat zu einer wässrigen
Lösung
zugegeben, welche die gefärbten
Textilien, Gewebe, Garne und/oder Fasern enthält, um die wasserlösliche Form
des Schwefelfarbstoffs zu der wasserunlöslichen Form zu oxidieren.
Anschließend
werden die mit Schwefelfarbstoff gefärbten Textilien/Gewebe, Garne
und/oder Fasern gespült
und/oder geseift und/oder getrocknet. Das Ausziehverfahren wird
in den folgenden Literaturstellen ausführlicher beschrieben: Tobin
H, American Dyestuff Reporte, 68, Seite 26, 1979; Leon Tigler, Textile
Chemist & Colourists,
Band 12, Nr. 6, Seite 43, 1980; und Sulfur Dyes, Martin Marietta
Chemicals, Sodyeco Division, 2/80-LT.
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Das
andere Verfahren ist das kontinuierliche Verfahren. In dem kontinuierlichen
Verfahren werden die Schwefelfarbstoffe kontinuierlich auf Textilien,
Gewebe, Garne und/oder Fasern durch das Klotz/Dämpfverfahren aufgebracht, welches
aus den folgenden Schritten besteht: Klotzen; Dämpfen; Spülen; Oxidieren; und Spülen. Der
Klotzschritt umfasst ein Klotzbad, welches den Schwefelfarbstoff,
welcher in seiner wasserunlöslichen Form
oder in seiner vorreduzierten (Leuko-)Form (wasserlöslichen
Form) vorliegen kann, ein Reduktionsmittel (selbst wenn die Schwefelfarbstoffe
in ihrer vorreduzierten Form vorliegen, um eine reduzierende Umgebung in
dem Farbstoffbad zu gewährleisten),
wie Natriumsulfid, und andere geeignete Bestandteile enthält. Der Dämpfschritt
umfasst das Leiten der mit Schwefelfarbstoff gefärbten Textilien, Gewebe, Garne
und/oder Fasern durch einen Dämpfer,
der mit Dampf gefüllt
ist, um eine sauerstofffreie Atmosphäre zu erhalten. Anschließend wird
das mit Schwefelfarbstoff gefärbte
Substrat mit warmem und heißem
Wasser gespült.
Dann wird das mit Schwefelfarbstoff gefärbte Substrat durch ein Oxidationsmittel,
wie Natriumbromat, oxidiert. Schließlich wird das mit Schwefelfarbstoff
gefärbte
Substrat erneut gespült.
Das kontinuierliche Verfahren ist in den folgenden Literaturstellen
ausführlicher
beschrieben: Leon Tigler, Textile Chemist & Colourists, Band 12, Nr. 6, Seite
43, 1980; und Sulfur Dyes, Martin Marietta Chemicals, Sodyeco Division,
2/80-LT; und Tom Burns, Efficient Pad Steam of Sulfur Colors, Sandoz
Chem. Corp., 01. Dezember 1987.
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Die
Appretur- bzw. Ausrüstungs-
und/oder Färbezusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung werden typischerweise vor, zusammen mit
oder nach dem Auftragen des Oxidationsmittels auf das gefärbte Substrat
aufgebracht.
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b. Waschzusammensetzungen
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Für Waschzugabe-
und Spülzugabe-Verfahren
(wash-added and rinse-added methods) kann das Fabrikat einfach eine
flüssige
oder granuläre,
feste Zusammensetzung und einen geeigneten Behälter umfassen.
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Waschzugabe-Zusammensetzungen
(wash-added compositions), einschließlich flüssiger und granulärer Detergenszusammensetzungen
und Waschzusatzzusammensetzungen, umfassen typischerweise einen Anteil
an Schwefelfarbstoff-Schutzsystem,
vorzugsweise ein oder mehrere Metallionen gemäß der vorliegenden Erfindung,
von ungefähr
0,1% bis ungefähr
40%, vorzugsweise von ungefähr
0,5% bis ungefähr
30%, mehr bevorzugt von ungefähr
1% bis ungefähr
20%, bezogen auf das Gewicht der Waschzugabe-Zusammensetzungen,
und gegebenenfalls, aber vorzugsweise einen oder mehreren Zustandbeteile.
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Vorzugsweise
betragen die Gebrauchskonzentrationen des Schwefelfarbstoff-Schutzsystems, vorzugsweise
ein oder mehrere Metallionen gemäß der vorliegen den
Erfindung, die in einer wässrigen
Waschlösung
vorhanden sind, welche die Waschzugabe-Zusammensetzungen der vorliegenden
Erfindung umfasst, ungefähr
1 ppm bis ungefähr
400 ppm, mehr bevorzugt ungefähr
5 ppm bis ungefähr
300 ppm, am meisten bevorzugt ungefähr 10 ppm bis ungefähr 200 ppm.
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Typische
Spülzugabe-Zusammensetzungen,
einschließlich
flüssige
Gewebe-Konditionier-Zusammensetzungen und/oder andere Spülzusatz-Zusammensetzungen
enthalten eine Konzentration an Schwefelfarbstoff-Schutzsystem,
vorzugsweise ein oder mehrere Metallionen gemäß der vorliegenden Erfindung,
von ungefähr
0,1 bis ungefähr
80%, vorzugsweise von ungefähr
0,5 bis ungefähr
50%, mehr bevorzugt von ungefähr
1% bis ungefähr
30%, bezogen auf die Spülzugabe-Zusammensetzungen,
und gegebenenfalls, aber vorzugsweise einen oder mehrere Zusatzbestandteile.
-
Vorzugsweise
betragen die Gebrauchskonzentrationen des Schwefelfarbstoff-Schutzsystems, vorzugsweise
ein oder mehrere Metallionen gemäß der vorliegenden
Erfindung, die in einer wässrigen
Spüllösung, umfassend
die Waschzugabe-Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung, vorhanden sind, ungefähr 0,5 ppm
bis ungefähr
400 ppm, mehr bevorzugt ungefähr
2,5 ppm bis ungefähr
250 ppm, am meisten bevorzugt ungefähr 5 ppm bis ungefähr 150 ppm.
-
Vorzugsweise
gehören
zu den Fabrikaten gemäß der vorliegenden
Erfindung Instruktionen, wie die Zusammensetzung zum Behandeln von
mit Schwefelfarbstoff gefärbten
Substraten, insbesondere Textilien und/oder Kleidungsstücken und/oder
Gewebe, korrekt angewandt werden soll, um die gewünschten
Ergebnisse, z. B. ein verbessertes farbliches Erscheinungsbild,
zu erhalten, wozu z. B. die Art und Weise und/oder die Menge der
Zusammensetzung gehört,
die verwendet werden soll. Es ist wichtig, dass die Instruktionen
so einfach und klar wie möglich
sind. Entsprechend ist die Verwendung von Bildern und/oder symbolischen
Darstellungen zum Unterstützen
der Erklärung
der Instruktionen wünschenswert.
-
Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung zur Gewebepflege in einem Waschzyklus
gemäß der vorliegenden
Erfindung umfassen eine wirksame Menge eines Schwefelfarbstoff-Schutzsystems
der vorliegenden Erfindung und gegebe nenfalls oberflächenaktive
Stoffe, Builder, Duftstoff, Chlorabfangmittel, Farbstoffübertragungshemmer,
Farbstofffixiermittel, Dispergiermittel, Enzyme, Schwermetallchelatbildner, Schaumverhütungsmittel,
Weichspüler,
chemische Stabilisatoren einschließlich Antioxidanzien, Silicone,
antimikrobielle Wirkstoffe und/oder Konservierungsmittel, Schmutzsuspendiermittel,
Schmutzlösemittel,
optische Aufheller, Färbemittel
und dergleichen oder Gemische davon. Wiederum wird die Zusammensetzung
vorzugsweise zusammen mit Gebrauchsanleitungen bzw. Instruktionen
verpackt, um sicherzustellen, dass der Verbraucher weiß, welcher
Nutzen erzielt werden kann.
-
Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung zur Gewebepflege in einem Spülschritt
gemäß der vorliegenden
Erfindung umfassen eine wirksame Menge eines Schwefelfarbstoff-Schutzsystems
der vorliegenden Erfindung und gegebenenfalls Weichspülmittel,
Duftstoff, Elektrolyte, Chlorabfangmittel, Farbstoffübertragungshemmer,
Farbstofffixiermittel, Phasenstabilisatoren, chemische Stabilisatoren
einschließlich
Antioxidanzien, Silicone, antimikrobielle Wirkstoffe und/oder Konservierungsmittel,
Chelatbildner, Aminocarboxylatchelatbildner, Färbemittel, Enzyme, Aufheller,
Schmutzlösemittel,
Antiverkrustungsmittel, Builder und/oder Gemische davon. Wiederum
wird die Zusammensetzung vorzugsweise zusammen mit Gebrauchsanleitungen bzw.
Instruktionen verpackt, um sicherzustellen, dass der Verbraucher
weiß,
welcher Nutzen erzielt werden kann.
-
Eine
bevorzugte Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung für die Gewebepflege
umfasst eine wirksame Menge eines Schwefelfarbstoff-Schutzsystems
gemäß der vorliegenden
Erfindung und gegebenenfalls Duftstoff, Gewebeschmälzmittel,
zusätzliche
Polymere zur Beibehaltung der Form des Gewebes, Lithiumsalze, hydrophile
Weichmacher, Geruchskontrollmittel, antimikrobielle Wirkstoffe und/oder
Konservierungsmittel, oberflächenaktive
Stoffe, Enzyme oder Gemische davon. Weitere wahlfreie Bestandteile
können
ebenfalls zugegeben werden, z. B. Antioxidanzien, Chelatbildner,
z. B. Aminocarboxylat-Chelatbildner, Schwermetall-Chelatbildner, Antistatikmittel,
Insekten- und Mottenabwehrmittel, Farbstoffübertragungshemmer, Farbstofffixiermittel,
Färbemittel,
Schaumverhütungsmittel
und dergleichen und Gemische davon. Die Zusammensetzung wird typischerweise
z. B. durch Eintauchen, Einweichen und/oder ein Sprühverfahren,
auf das ein Trock nungsschritt folgt, auf das Gewebe aufgebracht,
wozu das Verfahren gehört,
das einen Schritt der Gewebepflege oder des Besprühens des
Gewebes mit der Gewebepflegezusammensetzung entweder außerhalb
oder im Inneren eines automatischen Wäschetrockners, gefolgt von
oder gleichzeitig mit dem Trocknungsschritt in dem Wäschetrockner
umfasst. Die Zusammensetzung kann jedoch durch Besprühen des
Gewebes mit der Gewebepflegezusammensetzung vor und/oder während des
Bügelns
aufgebracht werden, falls dies erforderlich ist. Die Zusammensetzung
kann auch durch Besprühen
des Gewebes während
einer Trockenreinigung aufgebracht werden. Das Aufbringen kann industriell
durch großtechnische
Verfahren auf Textilien und/oder ausgerüstete Kleidungsstücke und
Kleider oder im Hause eines Verbrauchers durch die Verwendung eines
Handelsproduktes erfolgen.
-
Die
Zusammensetzungen, insbesondere Gewebepflegezusammensetzungen in
dieser Anmeldung können
durch ein beliebiges, im Fachgebiet bekanntes geeignetes Verfahren
hergestellt werden. Beispiele für solche
Verfahren sind im US-Patent Nr. 5,576,282 beschrieben.
-
Die
Zusammensetzungen in dieser Anmeldung werden vorzugsweise so formuliert,
dass während
der Verwendung in wässrigen
Reinigungsvorgängen
das Waschwasser einen pH zwischen ungefähr 6,5 und ungefähr 11, vorzugsweise
zwischen ungefähr
7,5 und 11 aufweist. Methoden zum Einstellen des pH auf empfohlene
Gebrauchswerte umfassen die Verwendung von Puffern, Alkalien, Säuren usw.
und sind dem Fachmann bekannt.
-
Eine
weitere passende Form, in welche die Zusammensetzungen der vorliegenden
Erfindung eingearbeitet werden können,
sind Tabletten. Solche Zusammensetzungs-Tabletten umfassen eine
wirksame Menge eines Schwefelfarbstoff-Schutzsystems gemäß der vorliegenden
Erfindung und gegebenenfalls oberflächenaktive Stoffe, Builder,
Duftstoff, Chlorabfangmittel, Farbstoffübertragungshemmer, Farbstofffixiermittel, Dispergiermittel,
Enzyme, Schwermetallchelatbildner, Schaumverhütungsmittel, Weichspülmittel,
chemische Stabilisatoren einschließlich Antioxidanzien, Silicone,
antimikrobielle Wirkstoffe und/oder Konservierungsmittel, Schmutzsuspendiermittel,
Schmutzlösemittel,
optische Aufheller, Färbemittel
und dergleichen oder Gemische davon. Wiederum wird die Zusammensetzung
vorzugsweise zusammen mit Gebrauchsanleitungen bzw. Instruktionen
verpackt, um sicherzustellen, dass der Verbraucher weiß, welcher
Nutzen erzielt werden kann. Die Tabletten können in Vorwäsche- und/oder
Vorbehandlungsverfahren sowie während
der Wasch- und/oder Spülzyklen
verwendet werden.
-
c. Vorbehandlungs- und/oder
Nachbehandlungs-Zusammensetzungen
-
Vorbehandlungs-
und/oder Nachbehandlungszusammensetzungen gemäß der vorliegenden Erfindung,
welche vorzugsweise auf Gewebe, welche eine Behandlung benötigen, durch
Einweichen, Schäumen, Besprühen, Eintauchen
und/oder Einreiben (d. h. in Form eines Stückes) aufgebracht werden, umfassen
vorzugsweise einen Anteil an Schwefelfarbstoff-Schutzsystem, vorzugsweise
ein oder mehrere Metallionen gemäß der vorliegenden
Erfindung, von ungefähr
0,1% bis ungefähr
50%, vorzugsweise ungefähr
0,1% bis ungefähr
30%, mehr bevorzugt ungefähr
0,5% bis ungefähr
20%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, und gegebenenfalls,
aber vorzugsweise, einen oder mehrere Zusatzbestandteile.
-
Zusatzmaterialien
-
Außer dem
Schwefelfarbstoff-Schutzsystem können
ein oder mehrere Zusatzbestandteile gegebenenfalls, aber vorzugsweise,
in den Zusammensetzungen, Produkten und/oder Systemen enthalten
sein, welche das Schwefelfarbstoff-Schutzsystem umfassen.
-
Zu
Beispielen für
geeignete Zusatzmaterialien gehören
herkömmliche
oberflächenaktive
Stoffe, Builder, Bleichen, Bleichaktivatoren, Bleichkatalysatoren,
Enzyme, enzymstabilisierende Systeme, Chelatbildner, optische Aufheller,
Schmutzlösepolymere,
Farbstoffübertragungsmittel,
Dispergiermittel, Schaumverhütungsmittel,
Farbstoffe, Duftstoffe, Appreturmittel, Textilverarbeitungsmittel,
Lösungsmittel,
organische Säuren,
Färbemittel,
Füllstoffsalze,
hydrotrope Stoffe, Fotoaktivatoren, Fluoreszenzstoffe, Gewebekonditioniermittel,
hydrolysierbare oberflächenaktive
Stoffe, Konservierungsmittel, Antioxidanzien, Antischrumpfmittel,
Antiknittermittel, keimtötende
Mittel, Fungizide, Alkalinitäts-Ausgangsmaterialien,
Lösungsvermittler,
Träger,
Verarbeitungshilfsmittel, Pigmente und pH-Einstellmittel, wie sie
in den US-Patenten Nr. 5,705,464, 5,710,115, 5,698,504, 5,695,679,
5,686,014, 4,447,242, 5,385,680, 5,912,078, 5,725,951, 3,713,878,
3,649,344 und 5,646,101 beschrieben sind, sie sind aber nicht darauf
beschränkt.
-
Oberflächenaktive
Stoffe – Es
kann eine Vielzahl von oberflächenaktiven
Stoffen in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verwendet
werden.
-
Oberflächenaktive
Stoffe, die in den voll ausformulierten Zusammensetzungen enthaltend
sind, die durch die vorliegende Erfindung bereitgestellt werden,
umfassen wenigstens 0,01%, vorzugsweise wenigstens ungefähr 0,1%,
mehr bevorzugt wenigstens ungefähr
0,5%, sogar noch mehr bevorzugt wenigstens ungefähr 1%, am meisten bevorzugt
wenigstens ungefähr
3% bis ungefähr
80%, mehr bevorzugt bis ungefähr
60%, am meisten bevorzugt bis ungefähr 50%, bezogen auf das Gewicht
der Zusammensetzung, je nach den speziellen oberflächenaktiven
Stoffen, die verwendet werden, und den gewünschten Wirkungen, die erzielt
werden sollen.
-
Der
oberflächenaktive
Stoff kann nichtionisch, anionisch, amphoter, amphophil, zwitterionisch,
kationisch, semi-polar nichtionisch und Gemische davon sein, wobei
nicht-beschränkende Beispiele
dafür in
den US-Patenten Nr. 5,707,950 und 5,576,282 offenbart sind. Eine
typische Auflistung von anionischen, nichtionischen, amphoteren
und zwitterionischen Klassen und Spezies von diesen oberflächenaktiven
Stoffen ist im US-Patent
Nr. 3,664,961, erteilt an Norris am 23. Mai 1972, angegeben. Bevorzugte
Zusammensetzungen umfassen nichtionische oberflächenaktive Stoffe und/oder
Gemische von nichtionischen oberflächenaktiven Stoffen mit anderen
oberflächenaktiven
Stoffen, insbesondere anionischen oberflächenaktiven Stoffen.
-
Zu
nicht-beschränkenden
Beispielen für
oberflächenaktive
Stoffe, die in dieser Anmeldung brauchbar sind, gehören die
herkömmlichen
Alkylethoxylate, Alkylalkoxysulfate, Alkylsulfate, linearen Alkylbenzolsulfonate,
Aminoxide, Alkylpolyglycoside und insbesondere C8-C18-Alkylethoxylate ("AE"),
mit EO ungefähr
1–22,
einschließlich
der sogenannten einen engen Peak aufweisenden (narrow peaked) Alkylethoxylate
und C6-C12-Alkylphenolalkoxylate
(insbesondere Ethoxylate und gemischte Ethoxy/Propoxy), Alkyldialkylaminoxid,
Alkanoylglucoseamid, C11-C18-Alkylbenzolsulfonate
und primäre,
sekundäre
und statistische (random) Alkylsulfate, die C10-C18-Alkylalkoxysulfate, die C10-C18- Alkylpolyglycoside
und ihre entsprechenden sulfatierten Polyglycoside, C12-C18-alphasulfonierte Fettsäureester, C12-C18-Alkyl- und Alkylphenolalkoxylate (insbesondere
Ethoxylate und gemischte Ethoxy/Propoxy), C12-C18-Betaine und Sulfobetaine ("Sultaine"), C10-C18-Aminoxide und dergleichen. Weitere herkömmlicherweise
brauchbare oberflächenaktive
Stoffe sind in Standardtexten aufgeführt.
-
Elektrolyte – Die Zusammensetzungen
können
auch gegebenenfalls einen oder mehrere Elektrolyte umfassen. Wenn
sie vorhanden sind, sind der eine oder die mehreren Elektrolyte
in den Zusammensetzungen in einer Konzentration von 0% bis ungefähr 10%,
mehr bevorzugt von ungefähr
1% bis ungefähr
8%, noch mehr bevorzugt von ungefähr 2% bis ungefähr 6% eines
geeigneten Elektrolyten oder Säureäquivalents
davon vorhanden. Natriumcitrat ist ein stark bevorzugter Elektrolyt
zur Verwendung in dieser Anmeldung.
-
Die
Zusammensetzungen in dieser Anmeldung können gegebenenfalls ungefähr 0 Gew.-%
bis ungefähr
10 Gew.-% Lösungsmittel
und hydrotrope Stoffe enthalten. Ohne durch eine Theorie eingeschränkt zu sein,
wird angenommen, dass das Vorhandensein von Lösungsmitteln und hydrotropen
Stoffen die strukturierte gegenüber
der isotropen Beschaffenheit der Zusammensetzungen beeinflussen
kann; mit "Lösungsmittel" sind die üblicherweise
verwendeten Lösungsmittel
in der Waschmittelindustrie gemeint, einschließlich Alkylmonoalkohol, Di-
und Trialkoholen, Ethylenglycol, Propylenglycol, Propandiol, Ethandiol,
Glycerin usw. Mit "hydrotroper
Stoff" sind die üblicherweise
verwendeten hydrotropen Stoffe in der Waschmittelindustrie gemeint, einschließlich kurzkettiger
oberflächenaktiver
Stoffe, welche das Löslichmachen
anderer oberflächenaktiver Stoffe
unterstützen.
Zu weiteren Beispielen für
hydrotrope Stoffe gehören
Cumol-, Xylol- oder Toluolsulfonat, Harnstoff, C8-
oder kürzerkettige
Alkylcarboxylate und C8- oder kürzerkettiges Alkylsulfat und
ethoxylierte Sulfate.
-
Bleichsystem – Die Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung können
ein Bleichsystem umfassen. Bleichsysteme umfassen typischerweise
ein "Bleichmittel" (Ausgangsmaterial
von Wasserstoffperoxid) und einen "Initiator" oder "Katalysator". Wenn sie vorhanden sind, liegen Bleichmittel
typischerweise in Konzentrationen von ungefähr 1%, vorzugsweise von ungefähr 5% bis
ungefähr
30%, vorzugsweise bis ungefähr 20%,
bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, vor. Falls er vorhanden
ist, be trägt
die Menge des Bleichaktivators typischerweise ungefähr 0,1%,
vorzugsweise ungefähr
0,5% bis ungefähr
60%, vorzugsweise bis ungefähr
40%, bezogen auf das Gewicht der Bleichzusammensetzung, die das
Bleichmittel und den Bleichaktivator umfasst.
-
Bleichmittel – Wasserstoffperoxid-Ausgangsmaterialien
sind ausführlich
in Kirk Othmer's
Encyclopedia of Chemical Technology, 4. Auflage (1992, John Wiley & Sons), Band 4,
Seiten 271–300 "Bleaching Agents (Survey)", welche in diese
Anmeldung aufgenommen ist, beschrieben und zu ihnen gehören die
verschiedenen Formen von Natriumperborat und Natriumpercarbonat,
einschließlich
verschiedener überzogener
und modifizierter Formen.
-
Das
bevorzugte Ausgangsmaterial von Wasserstoffperoxid, das in dieser
Anmeldung verwendet wird, kann ein beliebiges zweckmäßiges Ausgangsmaterial,
einschließlich
Wasserstoffperoxid selbst sein. Zum Beispiel kann Perborat, z. B.
Natriumperborat (ein beliebiges Hydrat, aber vorzugsweise das Mono-
oder Tetrahydrat), Natriumcarbonatperoxyhydrat oder äquivalente
Percarbonatsalze, Natriumpyrophosphatperoxyhydrat, Harnstoff-peroxyhydrat
oder Natriumperoxid in dieser Anmeldung verwendet werden. Ebenfalls
brauchbar sind Ausgangsmaterialien von verfügbarem Sauerstoff wie Persulfatbleiche
(z. B. OXONE, hergestellt von DuPont). Natriumperboratmonohydrat
und Natriumpercarbonat sind besonders bevorzugt. Gemische aus beliebigen zweckmäßigen Wasserstoffperoxid-Ausgangsmaterialien
können
ebenfalls verwendet werden.
-
Eine
bevorzugte Percarbonatbleiche umfasst trockene Teilchen mit einer
mittleren Teilchengröße im Bereich
von ungefähr
500 μm bis
ungefähr
1000 μm,
wobei nicht mehr als ungefähr
10 Gew.-% der Teilchen kleiner als ungefähr 200 μm sind und nicht mehr als ungefähr 10 Gew.-%
der Teilchen größer als
ungefähr
1250 μm
sind. Gegebenenfalls kann das Percarbonat mit einem Silicat, Borat
oder wasserlöslichen
oberflächenaktiven
Stoffen überzogen
sein. Percarbonat ist von verschiedenen Lieferanten wie FMC, Solvay
und Tokai Denka erhältlich.
-
Zusammensetzungen
der vorliegenden Erfindung können
auch ein Bleichmaterial vom Chlor-Typ als das Bleichmittel umfassen.
Solche Mittel sind im Fachgebiet bekannt und zu ihnen gehört z. B.
Natriumdichlorisocyanurat ("NaDCC"). Bleichen vom Chlor-Typ
sind jedoch für
Zusammensetzungen, welche Enzyme umfassen, weniger bevorzugt.
-
(a)
Bleichaktivatoren – Vorzugsweise
ist die Peroxid-Bleichkomponente in der Zusammensetzung mit einem
Aktivator (Persäurevorstufe)
formuliert. Der Aktivator ist in Konzentrationen von ungefähr 0,01%,
vorzugsweise von ungefähr
0,5%, mehr bevorzugt von ungefähr
1% bis ungefähr
15%, vorzugsweise bis ungefähr 10%,
mehr bevorzugt bis ungefähr
8%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, vorhanden. Bevorzugte
Aktivatoren sind ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Tetraacetylethylendiamin (TAED), Benzoylcaprolactam
(BzCL), 4-Nitrobenzoylcaprolactam, 3-Chlorbenzoylcaprolactam, Benzoyloxybenzolsulfonat (BOBS),
Nonanoyloxybenzolsulfonat (NOBS), Phenylbenzoat (PhBz), Decanoyloxybenzolsulfonat
(C10-OBS), Benzoylvalerolactam (BZVL), Octanoyloxybenzolsulfonat
(C8-OBS), perhydrolysierbaren Estern und
Gemischen davon, am meisten bevorzugt Benzoylcaprolactam und Benzoylvalerolactam.
Besonders bevorzugte Bleichaktivatoren in dem pH-Bereich von ungefähr 8 bis
ungefähr
9,5 sind diejenigen ausgewählten
mit einer OBS- oder VL-Abgangsgruppe.
-
Zu
bevorzugten hydrophoben Bleichaktivatoren gehören Nonanoyloxybenzolsulfonat
(NOBS), 4-[N-(Nonanoyl)-aminohexanoxyloxy]benzolsulfonat-Natriumsalz
(NACA-OBS), wobei ein Beispiel dafür im US-Patent Nr. 5,523,434
beschrieben ist, Dodecanoyloxybenzolsulfonat (LOBS oder C12-OBS), 10-Undecenoyloxybenzolsulfonat (UDOBS
oder C11-OBS mit einer Ungesättigtheit
in der 10-Stellung) und Decanoyloxybenzoesäure (DOBA), sie sind aber nicht
darauf beschränkt.
-
Bevorzugte
Bleichaktivatoren sind diejenigen, die in
US 5,698,504 Christie et al., erteilt
am 16. Dezember 1997;
US 5,695,679 Christie
et al., erteilt am 09. Dezember 1997;
US
5,686,401 Willey et al., erteilt am 11. November 1997;
US 5,686,014 Hartshorn et
al., erteilt am 11. November 1997;
US
5,405,412 Willey et al., erteilt am 11. April 1995;
US 5,405,413 Willey et al.,
erteilt am 11. April 1995;
US
5,130,045 Mitchel et al., erteilt am 14. Juli 1992; und
US 4,412,934 Chung et al.,
erteilt am 01. November 1983 und in den mitanhängigen US-Patentanmeldungen,
fortlaufende Nr. 08/709,072, 08/064,564 beschrieben sind, welche
alle durch Bezugnahme in diese Anmeldung aufgenommen sind.
-
Das
Molverhältnis
der Peroxid-Bleichverbindung (als AvO) zu dem Bleichaktivator in
der vorliegenden Erfindung liegt im Allgemeinen im Bereich von wenigstens
1 : 1, vorzugsweise von ungefähr
20 : 1, mehr bevorzugt von ungefähr
10 : 1 bis ungefähr
1 : 1, vorzugsweise bis ungefähr
3 : 1.
-
Es
können
auch quaternär
substituierte Bleichaktivatoren enthalten sein. Die gegenwärtigen Waschzusammensetzungen
umfassen vorzugsweise einen quaternär substituierten Bleichaktivator
(QSBA) oder eine quaternär
substituierte Persäure
(QSP); mehr bevorzugt den zuerst genannten. Bevorzugte QSBA-Strukturen
sind ferner beschrieben in
US
5,686,015 Willey et al., erteilt am 11. November 1997;
US 5,654,421 Taylor et al.,
erteilt am 05. August 1997;
US
5,460,747 Gosselink et al., erteilt am 24. Oktober 1995;
US 5,584,888 Miracle et
al., erteilt am 17. Dezember 1996; und
US 5,578,136 Taylor et al., erteilt
am 26. November 1996; alle diese sind durch Bezugnahme in diese
Anmeldung aufgenommen.
-
Stark
bevorzugte Bleichaktivatoren, die in dieser Anmeldung brauchbar
sind, sind amidsubstituiert, wie es in
US 5,698,504 ,
US 5,695,679 und
US 5,686,014 beschrieben ist, welche
jeweils vorstehend in dieser Anmeldung zitiert sind. Zu bevorzugten
Beispielen für
solche Bleichaktivatoren gehören:
(6-Octanamidocaproyl)oxybenzolsulfonat, (6-Nonanamidocaproyl)oxybenzolsulfonat,
(6-Decanamidocaproyl)oxybenzolsulfonat und Gemische davon.
-
Zu
weiteren brauchbaren Aktivatoren, die in
US 5,698,504 ,
US 5,695,679 ,
US 5,686,014 , von denen jeder vorstehend
in dieser Anmeldung zitiert ist, und
US
4,966,723 Hodge et al., erteilt am 30. Oktober 1990, offenbart
sind, gehören
Aktivatoren vom Benzoxazin-Typ, wie etwa ein C
6H
4-Ring, an den in den 1,2-Stellungen eine
-C(O)OC(R
1)=N-Komponente kondensiert ist.
-
Je
nach dem Aktivator und der genauen Anwendung können gute Bleichergebnisse
von Bleichsystemen erhalten werden, welche beim Gebrauch einen pH
von ungefähr
6 bis ungefähr
13, vorzugsweise von ungefähr
9,0 bis ungefähr
10,5 aufweisen. Typischerweise werden z. B. Aktivatoren mit elektronenziehenden Komponenten
für nahezu
neutrale oder subneutrale pH-Bereiche verwendet. Alkalien und Puffersubstanzen können zum
Gewährleisten
eines solchen pHs verwendet werden.
-
Acyllactam-Aktivatoren,
die in
US 5,698,504 ,
US 5,695,679 und
US 5,686,014 , von denen
jedes vorstehend in dieser Anmeldung zitiert ist, beschrieben sind,
sind in dieser Anmeldung sehr nützlich,
insbesondere die Acylcaprolactame (siehe z. B. WO 94-28102 A) und
Acylvalerolactame (siehe
US 5,503,639 Willey
et al., erteilt am 02. April 1996 und durch Bezugnahme in diese
Anmeldung aufgenommen).
-
(b)
Organische Peroxide, insbesondere Diacylperoxide – Diese
werden in Kirk Othmer, Encyclopedia of Chemical Technology, Band
17, John Wiley and Sons, 1982 auf den Seiten 27–90 und insbesondere auf den Seiten
63–72,
welche alle durch Bezugnahme in diese Anmeldung aufgenommen sind,
ausführlich
erläutert. Wenn
ein Diacylperoxid verwendet wird, ist es vorzugsweise eines, welches
einen minimalen negativen Einfluss auf die Fleckenbildung/Filmbildung
ausübt.
-
(c)
Metallhaltige Bleichkatalysatoren – Die Zusammensetzungen und
Verfahren der vorliegenden Erfindung können metallhaltige Bleichkatalysatoren
verwenden, welche für
eine Verwendung in Bleichzusammensetzungen wirksam sind. Bevorzugt
sind mangan- und
cobalthaltige Bleichkatalysatoren.
-
Eine
Art von metallhaltigem Bleichkatalysator ist ein Katalysatorsystem,
umfassend ein Übergangsmetallkation
mit definierter bleichkatalytischer Aktivität, wie Kupfer, Eisen-, Titan-,
Ruthenium-, Wolfram-, Molybdän-
oder Mangankationen, ein zusätzliches
Metallkation mit wenig oder keiner bleichkatalytischen Aktivität, wie Zink-
oder Aluminiumkationen, und ein Maskierungsmittel mit definierten
Stabilitätskonstanten
für die
katalytischen und zusätzlichen
Metallkationen, insbesondere Ethylendiamintetraessigsäure, Ethylendiamintetra(methylenphosphonsäure) und
wasserlösliche
Salze davon. Solche Katalysatoren sind in
US 4,430,243 Bragg, erteilt am 02.
Februar 1982, offenbart.
-
Mangan-Metallkomplexe – Falls
es gewünscht
wird, können
die Zusammensetzungen in dieser Anmeldung mittels einer Manganverbindung
katalysiert werden. Solche Verbindungen und Gebrauchskonzentrationen
sind im Fachgebiet bekannt und zu ihnen gehören z. B. die Katalysatoren
auf Manganbasis, die in den US-Patenten Nr. 5,576,282, 5,246,621,
5,244,594, 5,194,416 und 5,114,606 und den europäischen Patentanmeldungen Veröffentlichungsnummer
549,271 A1, 549,272 A1, 544,440 A2 und 544,490 A1 offenbart sind;
zu bevorzugten Beispielen für
diese Katalysatoren gehören
Mn
IV 2(u-O)
3(1,4,7-trimethyl-1,4,7-triazacyclononan)
2(PF
6)
2,
Mn
III 2(u-O)
1(u-OAc)
2(1,4,7-trimethyl-1,4,7-triazacyclononan)
2(ClO
4)
2,
Mn
IV 4(u-O)
6(1,4,7-triazacyclononan)
4(ClO
4)
4, Mn
IIIMn
IV 4(u-O)
1(u-OAc)
2–(1,4,7-trimethyl-1,4,7-triazacyclononan)
2(ClO
4)
3,
Mn
IV(1,4,7-trimethyl-1,4,7-triazacyclononan)-(OCH
3)
3(PF
6)
und Gemische davon. Zu weiteren Bleichkatalysatoren auf Metallbasis
gehören
die in den US-Patenten Nr. 4,430,243 und
US 5,114,611 offenbarten Bleichkatalysatoren.
Die Verwendung von Mangan mit verschiedenen Komplexliganden zum
Verstärken
des Bleichens ist auch in den folgenden Patenten beschrieben: US-Patent
Nr. 4,728,455; 5,284,944; 2,246,612; 5,256,779; 5,280,117; 5,274,147;
5,153,161; und 5,227,084.
-
Cobalt-Metallkomplexe – Cobalt-Bleichkatalysatoren,
die in dieser Anmeldung brauchbar sind, sind bekannt und werden
z. B. in den US-Patenten Nr. 5,597,936, 5,595,967; und 5,703,030;
und M. L. Tobe, "Base Hydrolysis
of Transition-Metal Complexes",
Adv. Inorg. Bioinorg. Mech., (1983), 2, Seiten 1–94 beschrieben. Der am meisten
bevorzugte Cobaltkatalysator, der in dieser Anmeldung brauchbar
ist, sind Cobaltpentaaminacetatsalze mit der Formel [Co(NH3)5OAc]Ty,
wobei "OAc" eine Acetatkomponente
bedeutet und "Ty" ein
Anion ist, und insbesondere Cobaltpentaaminacetatchlorid, [Co(NH3)5OAc]Cl2; sowie [Co(NH3)5OAc](OAc)2; [Co(NH3)5OAc](PF6)2; [Co(NH3)5OAc](SO4); [Co(NH3)5OAc](BF4)2 und [Co(NH3)5OAc](NO3)2 (in dieser Anmeldung "PAC").
-
Diese
Cobaltkatalysatoren werden leicht durch bekannte Verfahren hergestellt,
wie sie z. B. in den US-Patenten Nr. 5,597,936; 5,595,967; und 5,703,030;
in dem Tobe-Artikel und den darin zitierten Literaturstellen; und
in US-Patent 4,810,410; J. Chem. Ed. (1989), 66 (12), 1043–45; The
Synthesis and Characterization of Inorganic Compounds, W. L. Jolly
(Prentice-Hall; 1970), Seiten 461–3; Inorg. Chem, 18, 1497–1502 (1979);
Inorg. Chem, 21, 2881–2885
(1982); Inorg. Chem. 18, 2023–2025
(1979); Inorg. Synthesis, 173–176 (1960);
und Journal of Physical Chemistry, 56, 22–25 (1952) beschrieben sind.
-
Übergangsmetallkomplexe
von makropolycyclischen starren Liganden – Zusammensetzungen in dieser
Anmeldung können
auch zweckmäßigerweise
einen Übergangsmetallkomplex
eines makropolycyclischen starren Liganden als Bleichkatalysator
enthalten.
-
Die
verwendete Menge ist eine katalytisch wirksame Menge, zweckmäßigerweise
ungefähr
1 ppb oder mehr, z. B. bis zu ungefähr 99,9%, noch typischer ungefähr 0,001
ppm oder mehr, vorzugsweise von ungefähr 0,05 ppm bis ungefähr 500 ppm
(wobei "ppb" Teile pro Milliarde,
bezogen auf das Gewicht, bedeutet und "ppm" Teile
pro Million, bezogen auf das Gewicht, bedeutet).
-
Zu Übergangsmetall-Bleichkatalysatoren
von makrocyclischen starren Liganden, welche sich für die Verwendung
in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
eignen, können
im Allgemeinen bekannte Verbindungen gehören, wenn sie der Definition
in dieser Anmeldung entsprechen, sowie mehr bevorzugt beliebige von
einer großen
Zahl von neuen Verbindungen, die speziell für die vorliegende Wäsche oder
Waschanwendungen entworfen sind und nicht-beschränkend durch beliebige der folgenden
veranschaulicht werden:
Dichlor-5,12-dimethyl-1,5,8,12-tetraazabicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II)
Dichlor-5,12-diethyl-1,5,8,12-tetraazabicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II)
Dichlor-4,11-dimethyl-1,4,8,11-tetraazabicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II)
Dichlor-4,11-diethyl-1,4,8,11-tetraazabicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II)
Diaquo-5,12-dimethyl-1,5,8,12-tetraazabicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II)-Hexafluorophosphat
Aquo-hydroxy-5,12-dimethyl-1,5,8,12-tetraazabicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(III)-Hexafluorophosphat
Diaquo-5,12-dimethyl-1,5,8,12-tetraazabicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II)-Tetrafluoroborat
Dichlor-5,12-dimethyl-1,5,8,12-tetraazabicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(III)-Hexafluorophosphat,
Dichlor-5,12-di-n-butyl-1,5,8,12-tetraazabicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II)
Dichlor-5,12-dibenzyl-1,5,8,12-tetraazabicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II)
Dichlor-5-n-butyl-12-methyl-1,5,8,12-tetraaza-bicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II)
Dichlor-5-n-octyl-12-methyl-1,5,8,12-tetraaza-bicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II)
Dichlor-5-n-butyl-12-methyl-1,5,8,12-tetraaza-bicyclo[6.6.2]hexadecan-Mangan(II).
-
Als
praktische Angelegenheit und nicht zur Beschränkung können die Zusammensetzungen
und Waschverfahren in dieser Anmeldung so eingestellt werden, dass
sie in der Größenordnung
von wenigstens einem Teil pro hundert Millionen die aktive Bleichkata lysatorspezies
in dem wässrigen
Waschmedium bereitstellen, und sie stellen vorzugsweise ungefähr 0,01
ppm bis ungefähr
25 ppm, mehr bevorzugt ungefähr
0,05 ppm bis ungefähr
10 ppm und am meisten bevorzugt ungefähr 0,1 ppm bis ungefähr 5 ppm
der Bleichkatalysatorspezies in der Waschlauge bereit. Um solche
Konzentrationen in der Waschlauge eines automatisierten Waschverfahrens
zu erhalten, umfassen typische Zusammensetzungen in dieser Anmeldung
ungefähr 0,0005%
bis ungefähr
0,2%, mehr bevorzugt ungefähr
0,004% bis ungefähr
0,08% Bleichkatalysator, insbesondere Mangan- oder Cobaltkatalysatoren,
bezogen auf das Gewicht der Bleichzusammensetzungen.
-
(d)
Andere Bleichkatalysatoren – Die
Zusammensetzungen in dieser Anmeldung können einen oder mehrere andere
Bleichkatalysatoren umfassen. Bevorzugte Bleichkatalysatoren sind
zwitterionische Bleichkatalysatoren, welche in US-Patent Nr. 5,576,282
beschrieben sind (insbesondere 3-(3,4-Dihydroisochinolinium)propansulfonat.
Zu weiteren Bleichkatalysatoren gehören kationische Bleichkatalysatoren,
die in den US-Patenten Nr. 5,360,569, 5,442,066, 5,478,357, 5,370,826,
5,482,515, 5,550,256 und WO 95/13351, WO 95/13352 und WO 95/13353
beschrieben sind.
-
(e)
Bleichverstärker-Verbindungen – Die Zusammensetzungen
in dieser Anmeldung können
eine oder mehrere Bleichverstärker-Verbindungen
umfassen. Bleichverstärker-Verbindungen ergeben
eine erhöhte Bleichwirkung
in Niedertemperaturanwendungen. Die Bleichverstärker wirken in Verbindung mit
herkömmlichen
Peroxid-Bleich-Ausgangsmaterialien, um eine erhöhte Bleichwirkung zu ergeben.
-
Geeignete
Bleichverstärker-Verbindungen
zur Verwendung gemäß der vorliegenden
Erfindung umfassen kationische Imine, zwitterionische Imine, anionische
Imine und/oder polyionische Imine mit einer Nettoladung von ungefähr +3 bis
ungefähr –3 und Gemische
davon. Zu diesen Imin-Bleichverstärker-Verbindungen der vorliegenden
Erfindung gehören
diejenigen mit der allgemeinen Struktur:
worin R
1–R
4 ein Wasserstoff oder ein unsubstituierter
oder substituierter Rest, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Phenyl-, Aryl-, heterocyclischen Ring-,
Alkyl- und Cycloalkylresten, sein kann.
-
Zu
bevorzugten Bleichverstärker-Verbindungen
gehören
solche, bei denen R1–R4 ein
Wasserstoff oder ein unsubstituierter oder substituierter Rest,
ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Phenyl-, Aryl-, heterocyclischen Ring-,
Alkyl- und Cycloalkylresten sein kann, mit der Ausnahme, dass wenigstens
einer von R1–R4 eine
anionisch geladene Komponente enthält.
-
Zu
mehr bevorzugten Bleichverstärker-Verbindungen
gehört
die anionisch geladene Komponente, die an den Imin-Stickstoff gebunden
ist. Solche Bleichverstärker-Verbindungen
umfassen quaternäre
Imin-Zwitterionen, die durch die Formel wiedergegeben werden:
worin R
1–R
3 ein Wasserstoff oder ein unsubstituierter
oder substituierter Rest, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Phenyl-, Aryl-, heterocyclischen Ring-,
Alkyl- und Cycloalkylresten, ist; R
1 und
R
2 Teil eines gemeinsamen Rings bilden;
T die Formel aufweist.
worin x gleich 0 oder 1 ist;
J, wenn es vorhanden ist, ausgewählt
ist aus der Gruppe, bestehend aus -CR
11R
12-, -CR
11R
12CR
13R
14-
und -CR
11R
12CR
13R
14CR
15R
16-; R
7-R
16 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus der Gruppe, bestehend aus H, linearem oder verzweigtem
substituiertem oder unsubstituiertem C
1-C
18-Alkyl, Alkylen, Oxyalkylen, Aryl, substituiertem
Aryl, substituierten Arylcarbonylgruppen und Amidgruppen; Z kovalent
an J
x gebunden ist, wenn x 1 ist und an
C
b gebunden ist, wenn x 0 ist, und Z ausgewählt ist
aus der Gruppe, bestehend aus -CO
2 –,
-SO
3 –, und a 1 ist. R
1 und R
2 können zusammen
die nicht geladene Komponente:
bilden.
-
Die
am meisten bevorzugten Bleichverstärker-Verbindungen sind Aryliminium-Zwitterionen,
worin R
3 H ist, Z -SO
3 – oder
-OSO
3 – ist und a 1 ist. Die
Aryliminium-Zwitterionen können
die Formel aufweisen:
wobei
R
17 ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend
aus H und linearem oder verzweigtem substituiertem oder unsubstituiertem
C
1-C
18-Alkyl, vorzugsweise
C
1-C
14-Alkyl und
noch mehr bevorzugt einer linearen C
8-C
10-Alkylkette.
-
Die
Bleichverstärker-Verbindungen
können
auch ein Aryliminium-Polyion mit einer negativen Nettoladung umfassen,
wobei R
3 H ist, T -(CH
2)
b- oder -CH
2(C
6H
4)- ist, Z -SO
3 – ist, a 2 ist und b
2 bis 4 beträgt.
Das Aryliminium-Polyion weist vorzugsweise die Formel auf:
oder ist
ein wasserlösliches
Salz von diesen Verbindungen.
-
Die
quaternären
Imin-Bleichverstärker-Verbindungen
wirken vorzugsweise in Verbindung mit einem Peroxid-Ausgangsmaterial,
um ein wirksameres Bleichsystem zu ergeben. Die Bleichverstärker-Verbindungen reagieren
mit dem Peroxid-Ausgangsmaterial unter Bildung einer aktiveren Bleichspezies,
einer Oxaziridiniumverbindung. Die gebildeten Oxaziridiniumverbindungen
sind entweder kationisch, zwitterionisch oder polyionisch mit einer
negativen Nettoladung wie bei der Imin-Bleichverstärker-Verbindung.
Die Oxaziridiniumverbindung weist im Vergleich zu der Peroxidverbindung
eine höhere
Aktivität
bei niedrigeren Temperaturen auf. Die Oxaziridiniumverbindung wird
durch die Formel wiedergegeben:
und kann aus dem Imin der
Formel (I) oder (II), wobei R
4 T-(Z
–)
a ist, der vorliegenden Erfindung mit der
Reaktion hergestellt werden:
-
-
Somit
erzeugen die bevorzugten Bleichverstärker-Verbindungen der vorliegenden
Erfindung, die durch die Formel (II) wiedergegeben werden, die aktive
Oxaziridinium-Bleichspezies, die durch die Formel wiedergegeben
wird:
worin R
17 wie
vorstehend definiert ist.
-
Peroxid-Ausgangsmaterialien
sind im Fachgebiet bekannt und das in der vorliegenden Erfindung
eingesetzte Peroxid-Ausgangsmaterial kann beliebige dieser bekannten
Ausgangsmaterialien umfassen, einschließlich Peroxidverbindungen sowie
Verbindungen, welche unter den Gebrauchsbedingungen des Anwenders
eine wirksame Menge an Peroxid in situ bereitstellen. Zu dem Peroxid-Ausgangsmaterial
kann ein Wasserstoffperoxid-Ausgangsmaterial, die in situ-Bildung
eines Persäureanions
durch die Reaktion eines Wasserstoffperoxid-Ausgangsmaterials und
eines Bleichaktivators, vorgeformte Persäureverbindungen oder Gemische
aus geeigneten Peroxid-Ausgangsmaterialien gehören. Natürlich ist dem Fachmann klar,
dass andere Peroxid-Ausgangsmaterialien eingesetzt werden können, ohne
den Bereich der Erfindung zu verlassen.
-
Die
Bleichverstärker-Verbindungen
werden, wenn sie vorhanden sind, vorzugsweise in Verbindung mit einem
Peroxid-Ausgangsmaterial in den Bleichzusammensetzungen der vorliegenden
Erfindung eingesetzt. In einer solchen Zusammensetzung ist das Peroxid-Ausgangsmaterial
vorzugsweise in einer Konzentration von ungefähr 0,1% bis ungefähr 60%,
bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, und mehr bevorzugt
von ungefähr
1% bis ungefähr
40%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, vorhanden. In
der Zusammensetzung ist die Bleichverstärker-Verbindung vorzugsweise
in einer Konzentration von ungefähr
0,01% bis ungefähr
10%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, und vorzugsweise
von ungefähr
0,05% bis ungefähr
5%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, vorhanden.
-
(f)
Vorgeformte Persäuren – Als Bleichmittel
sind auch vorgeformte Persäuren,
wie Phthalimido-peroxy-capronsäure
("PAP") geeignet. Siehe
z. B. US-Patent Nr. 5,487,818, 5,310,934, 5,246,620, 5,279,757 und 5,132,431.
-
Verfahren
zur Gewebepflege
-
Gewebe,
vorzugsweise mit Schwefelfarbstoff gefärbte, ausgerüstete Kleidungsstücke und/oder
mit Schwefelfarbstoff gefärbte
Textilien können
mit den ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
enthaltenden Gewebepflegezusammensetzungen durch ein beliebiges,
im Fachgebiet bekanntes Verfahren behandelt werden, welches das
Inkontaktbringen des Gewebes mit der ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
enthaltenden Gewebepflegezusammensetzung zustandebringt.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Gewebepflege bei einem
Gewebe, das eine Behandlung benötigt,
wobei das Verfahren das Inkontaktbringen des Gewebes mit einer wirksamen
Menge der ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
enthaltenden Gewebepflegezusammensetzung umfasst, so dass die Gewebepflegezusammensetzung
das Gewebe behandelt.
-
Vorzugsweise
ist die Schwefelfarbstoff-Schutzsystem-Gewebepflegezusammensetzung
mit dem Gewebe für
eine "wirksame Zeitdauer" in Kontakt, was
in dieser Anmeldung die Zeitdauer bedeutet, die dafür erforderlich
ist, dass die ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem enthaltende Gewebepflegezusammensetzung
ein Gewebe angemessen behandelt, so dass das Gewebe ein verbessertes
farbliches Erscheinungsbild und/oder die Verhinderung einer Pillbildung
und/oder Abriebbeständigkeit
und/oder Knitterbeständigkeit
und/oder Schrumpfbeständigkeitseigenschaften
erwirbt. Eine solche Zeit kann ziemlich stark schwanken, ein bevorzugter
Bereich der Zeit beträgt
jedoch ungefähr
5 Minuten bis ungefähr
180 Minuten, mehr bevorzugt ungefähr 10 Minuten bis ungefähr 30 Minuten.
-
Zu
geeigneten Verfahren gehört
das Waschen des Gewebes in einer Lösung, welche die ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
enthaltende Gewebepflegezusammensetzung enthält, sie sind aber nicht darauf
beschränkt.
Das Waschen kann manuell oder automatisch, wie etwa in einer Waschmaschine,
erfolgen. Die in dem in dieser Anmeldung beschriebenen Verfahren
verwendete Waschmaschine kann eine beliebige herkömmliche
Waschmaschine sein, die im Fachgebiet bekannt ist. Außerdem kann
es sich um eine speziell entworfene Waschmaschine, wie etwa die
in US-Patent Nr. 5,520,025 von Joo et al. beschriebene Waschmaschine
handeln.
-
Zu
weiteren geeigneten Verfahren gehört das Einweichen des Gewebes
in einer Lösung,
die die ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem enthaltende Gewebepflegezusammensetzung
enthält;
das Besprühen
des Gewebes mit einer Lösung,
die die ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem enthaltende Gewebepflegezusammensetzung
enthält;
das Reiben des Gewebes mit einem Festkörper, der die ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem
enthaltende Gewebepflegezusammensetzung enthält; das Eintauchen des Gewebes
in eine Lösung,
die die ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem enthaltende Gewebepflegezusammensetzung
enthält;
das Auftragen der ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem enthaltenden
Gewebepflegezusammensetzung mit einer Walze auf das Gewebe, das
Verteilen der ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem enthaltenden Gewebepflegezusammensetzung
auf das Gewebe und das Bürsten
der ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem enthaltenden Gewebepflegezusammensetzung
auf das Gewebe.
-
Außer den
Verfahren zur Gewebepflege von Geweben, die eine Behandlung benötigen, und
anderen Oberflächen,
die in dieser Anmeldung beschrieben sind, umfasst die Erfindung
in dieser Anmeldung auch ein Wäschevorbehandlungsverfahren
für Gewebe,
welche verschmutzt oder befleckt worden sind, umfassend das direkte
Inkontaktbringen der Flecken und/oder Verschmutzungen mit einer
hochkonzentrierten Form der ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem enthaltenden
Gewebepflegezusammensetzung in einer beliebigen Form, vorzugsweise
einer konzentrierten Flüssigkeit
(vorzugsweise in einer Sprühvorrichtung
oder Vorrichtung zum Aufwalzen), ein Stück oder einen Riegel, welche
vorstehend dargelegt sind, vor dem Waschen solcher Gewebe unter
Verwendung herkömmlicher
wässriger
Waschlösungen.
Vorzugsweise bleibt die Reinigungszusammensetzung mit dem Schmutz/Fleck
während
eines Zeitraums von ungefähr
30 Sekunden bis 24 Stunden in Kontakt, bevor das vorbehandelte verschmutzte/befleckte
Substrat auf herkömmliche
Weise gewaschen wird. Mehr bevorzugt liegen die Vorbehandlungszeiten
im Bereich von ungefähr
1 bis 180 Minuten.
-
Solche
Verfahren können
in industriellen Anwendungen, wie etwa in der Textilindustrie oder
in häuslichen
(Haushalts-)Anwendungen verwendet werden, vorzugsweise werden die
Verfahren in den häuslichen (Haushalts-)Anwendungen
verwendet.
-
Ferner
können
diese Verfahren unabhängig
voneinander verwendet werden oder können gleichzeitig oder nacheinander
kombiniert werden.
-
Die
Verwendung der Gewebepflegezusammensetzungen der vorliegenden Erfindung
gemäß diesen Verfahren
bewahrt das farbliche Erscheinungsbild eines gefärbten Gewebes, welches eine
Behandlung benötigt,
vorzugsweise durch mehrfache Waschzyklen, welche Bleichmittel, insbesondere
aktivierte Sauerstoffbleichen und/oder Sauerstoffbleichen, enthalten.
-
Produkt/Instruktionen
-
Die
vorliegende Erfindung umfasst auch die Aufnahme von Instruktionen
für den
Gebrauch der ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem enthaltenden Gewebepflegezusammensetzungen
in die Verpackungen, welche die Gewebepflegezusammensetzungen in
dieser Anmeldung enthalten, oder in andere Formen der Werbung, die
mit dem Verkauf oder der Verwendung der Gewebepflegezusammensetzungen
verbunden sind. Die Instruktionen können in einer beliebigen Weise
enthalten sein, die typischerweise von Verbrauchsgüter herstellenden
oder liefernden Firmen verwendet wird. Zu Beispielen gehört das Bereitstellen
von Instruktionen auf einem Etikett, das an dem Behälter angebracht
ist, in dem sich die Zusammensetzung befindet; auf einem Blatt,
das entweder an dem Behälter
angebracht ist oder diesem beiliegt, wenn er gekauft wird; oder
in Anzeigen, Vorführungen
und/oder anderen schriftlichen oder mündlichen Instruktionen, welche
mit dem Kauf der Gewebepflegezusammensetzungen verbunden sein können.
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Die
Instruktionen können
z. B. Informationen enthalten, die sich auf die Temperatur des Waschwassers;
die Waschdauer; die empfohlenen Einstellungen an der Waschmaschine;
die empfohlene Menge der zu verwendenden Gewebepflegezusammensetzung;
Vorweichverfahren; und Sprühbehandlungsverfahren
beziehen.
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Alternativ
können
die Instruktionen z. B. Informationen enthalten, die sich auf Appreturbäder und/oder Farbstoffbäder, die
in textilverarbeitenden Betrieben verwendet werden, die Temperatur
solcher Bäder,
die Bestandteile solcher Bäder
und/oder die Spülverfahren,
die mit solchen Bädern
verbunden sind, beziehen.
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Ein
Produkt, umfassend eine ein Schwefelfarbstoff-Schutzsystem enthaltende
Gewebepflegezusammensetzung, wobei das Produkt weiterhin Instruktionen
zum Verwenden der Gewebepflegezusammensetzung zum Behandeln eines
Gewebes, welches eine Behandlung benötigt, enthält, wobei die Instruktionen
den Schritt enthalten: das Inkontaktbringen des Gewebes mit einer
wirksamen Menge der Gewebepflegezusammensetzung während einer
wirksamen Zeitdauer, so dass die Zusammensetzung das Gewebe behandelt.
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Das
Produkt kann eine Wäscherei-Detergenszusammensetzung,
eine Gewebepflegezusammensetzung, ein Gewebekonditioniermittel,
eine Ausrüstungs-
bzw. Appreturzusammensetzung und/oder eine Färbezusammensetzung sein. Außerdem kann
das Produkt in einer Sprühvorrichtung
enthalten sein.
-
Verfahren zum Modifizieren/Herstellen
von Schwefelfarbstoffen
-
a. Modifizierung von Schwefelfarbstoffen
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen von
Schwefelfarbstoffen, insbesondere bleichstabilen Schwefelfarbstoffen,
bereitgestellt, welches den Schritt umfasst: das Modifizieren eines
Schwefelfarbstoffs, der eine Modifizierung benötigt, so dass der modifizierte Schwefelfarbstoff
eine erhöhte
Bleichstabilität
im Vergleich zu dem nicht-modifizierten Schwefelfarbstoff aufweist.
-
In
einem solchen Verfahren können
herkömmliche
Schwefelfarbstoffe, wie etwa Schwefelfarbstoffe, welche im Handel
erhältlich
sind, und/oder Schwefelfarbstoffe, die durch ein beliebiges herkömmliches
bekanntes Verfahren hergestellt werden, modifiziert werden, vorzugsweise
chemisch modifiziert werden, so dass der modifizierte Schwefelfarbstoff
eine erhöhte
Bleichstabilität
im Vergleich zu dem nicht-modifizierten Schwefelfarbstoff aufweist.
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Der
Modifizierungsschritt des Verfahrens umfasst vorzugsweise das Umsetzen
des nicht-modifizierten Schwefelfarbstoffs mit einem Stabilisierungsmittel,
vorzugsweise einem Ausgangsmaterial von einem oder mehreren Metallionen,
vorzugsweise von ungefähr
0,1% bis ungefähr
20%, mehr bevorzugt von ungefähr 0,5%
bis ungefähr
10%, bezogen auf das Gewicht des nicht-modifizierten Schwefelfarbstoffs,
des Ausgangsmaterials von einem oder mehreren Metallionen. Ohne
auf eine Theorie festgelegt werden zu wollen, wird angenommen, dass
das eine oder die mehreren Metallionen mit der schwefelhaltigen
Komponente, vorzugsweise der Disulfidbindung des nicht-modifizierten
Schwefelfarbstoffs einen Komplex bilden. Dieser Modifizierungsschritt
kann an freiem Schwefelfarbstoff (nicht auf Textilien adsorbiert
und/oder in Textilien absorbiert) oder an Schwefelfarbstoff, der
auf Textilien adsorbiert und/oder in Textilien absorbiert ist, stattfinden.
-
Das
eine oder die mehreren Metallionen umfassen vorzugsweise eine solche
Elektronenkonfiguration, dass das eine oder die mehreren Metallionen
in ihrem stabilsten Oxi dationszustand vorliegen. Mit anderen Worten
können
die Metallionen während
der Textilverarbeitung und/oder Wäsche nicht durch Bleichmittel
oxidiert werden.
-
Das
eine oder die mehreren Metallionen umfassen Metallionen, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus: La(III), Ce(IV), Gd(III), Ni(II), Co(II),
Pd(II), Pt(II), Sn(IV), Pb(II), Hg(II) und Gemische davon.
-
Nicht-beschränkende Beispiele
für Ausgangsmaterialien
von dem einen oder den mehreren Metallionen sind Lanthanoidmetallsalze,
wie Lanthan(III)-sulfat, Cer(IV)-sulfat und Gadolinium(III)-sulfat,
-chlorid und Übergangsmetallsalze.
-
b. Bilden von Schwefelfarbstoffen,
insbesondere bleichstabilen Schwefelfarbstoffen
-
In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen von
Schwefelfarbstoffen, insbesondere bleichstabilen Schwefelfarbstoffen
(Schwefelfarbstoffe, die eine "eingebaute" Bleichstabilität umfassen)
bereitgestellt, welches die Schritte umfasst:
- a.
Herstellen eines Schwefelfarbstoffs durch Umsetzen von einer oder
mehreren organischen Verbindungen mit einer schwefelhaltigen Verbindung,
um den Schwefelfarbstoff zu bilden; und
- b. Umsetzen des in Schritt (a) gebildeten Schwefelfarbstoffs
mit einem oder mehreren Stabilisierungsmitteln, vorzugsweise einem
Ausgangsmaterial von einem oder mehreren Metallionen, vorzugsweise
von ungefähr
0,1% bis ungefähr
20%, mehr bevorzugt von ungefähr
0,5% bis ungefähr
10%, bezogen auf das Gewicht des nicht-modifizierten Schwefelfarbstoffs, des
Ausgangsmaterials von einem oder mehreren Metallionen, so dass der
Schwefelfarbstoff eine im Vergleich zu dem Schwefelfarbstoff in
Abwesenheit solcher Stabilisierungsmittel erhöhte Bleichstabilität aufweist.
-
Ohne
auf eine Theorie festgelegt werden zu wollen, wird angenommen, dass
das eine oder die mehreren Metallionen mit der schwefelhaltigen
Komponente, vorzugsweise der Disulfidbindung des nicht-modifizierten
Schwefelfarbstoffes einen Komplex bilden.
-
Die
eine oder mehreren organischen Verbindungen umfassen vorzugsweise
eine oder mehrere organische aromatische Verbindungen. Diese organischen
aromatischen Verbindungen sind vorzugsweise ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus geeigneten organischen aromatischen Verbindungen,
die dem Fachmann auf dem Gebiet der Schwefelfarbstoffe bekannt sind,
und Gemischen davon, und sind mehr bevorzugt ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus: aromatischen Aminen, Phenolen oder Nitroverbindungen
und Gemischen davon.
-
Die
eine oder mehreren organischen aromatischen Verbindungen erzeugen
vorzugsweise eine Farbe, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus: Schwarz, Braun, Gelb, Orange, Rot,
Blau, Grün
und Nuancen davon und Gemischen davon.
-
Der
Schritt des Herstellens des Schwefelfarbstoffs umfasst vorzugsweise
das Schmelzen oder Sieden der einen oder mehreren organischen Verbindungen
mit der schwefelhaltigen Verbindung.
-
Die
schwefelhaltige Verbindung umfasst vorzugsweise eine Bindung, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Sulfidbindungen, Disulfidbindungen, Multi-sulfidbindungen
und Gemischen davon. Mehr bevorzugt umfasst die schwefelhaltige
Verbindung eine Disulfidbindung.
-
Die
schwefelhaltige Verbindung kann ausgewählt werden aus der Gruppe,
bestehend aus: Schwefel, Sulfid und anderen geeigneten schwefelhaltigen
Verbindungen, die dem Fachmann auf dem Gebiet der Schwefelfarbstoffe
bekannt sind, und Gemischen davon. Vorzugsweise wird die schwefelhaltige
Verbindung ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Schwefel, Natriumsulfid und Gemischen
davon.
-
Das
eine oder die mehreren Metallionen umfassen vorzugsweise eine solche
Elektronenkonfiguration, dass das eine oder die mehreren Metallionen
sich in ihrem stabilsten Oxidationszustand befinden. Mit anderen Worten
können
die Metallionen während
der Textilverarbeitung und/oder Wäsche nicht durch Bleichmittel
oxidiert werden.
-
Das
eine oder die mehreren Metallionen umfassen Metallionen, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus: La(III), Ce(IV), Gd(III), Ni(II), Co(II),
Pd(II), Pt(II), Sn(IV), Pb(II), Hg(II) und Gemischen davon.
-
Nicht-beschränkende Beispiele
für Ausgangsmaterialien
des einen oder der mehreren Metallionen sind Lanthanoidmetallsalze,
wie Lanthan(III)-sulfat, Cer(IV)-sulfat und Gadolinium(III)-sulfat,
-chlorid und Übergangsmetallsalze.
-
Messen der
Bleichstabilität
-
Die
Schwefelfarbstoffe, insbesondere die bleichstabilen Schwefelfarbstoffe
der vorliegenden Erfindung können
hinsichtlich ihrer Bleichstabilität gemäß dem folgenden Verfahren gemessen
werden, welches beschrieben wird und ein vorgeschlagenes AATCC-Verfahren mit dem
Titel "Colorfastness
to Home Laundering with Activated Oxygen Bleach Detergent: Accelerated" ist. Entsprechend
erfolgt die Bestimmung, ob ein Schwefelfarbstoff, entweder ein modifizierter
Schwefelfarbstoff oder ein Schwefelfarbstoff mit einer "eingebauten" Bleichstabilitätseigenschaft
in den Bereich der vorliegenden Erfindung fällt, durch das Befolgen der
nachstehend angegebenen Arbeitsvorschrift.
-
Arbeitsvorschrift
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Schritt 1 – Vorbereitung
der Gerätschaften
-
Man
stellt eine Waschmaschine, eine LAUNDEROMETER®, die
von Atlas Electric Devices Co., 4114 N. Ravenswood Ave., Chicago,
IL 60613 erhältlich
ist, so ein, dass sie 20 +/– 2°C beibehält. Die
Waschmaschine ist in der Lage, geschlossene Kanister in einem thermostatisch
geregelten Wasserbad (+/–2°C der vorgeschriebenen
Temperatur) mit 40 +/– 2
U/min zu drehen. Die Kanister sind Edelstahlkanister mit einem Hebelverschluss
550 +/– 50
ml, 75 × 125
mm. Für
Gewebe mit hohem Gewicht können
Edelstahlkanister mit Hebelverschluss 1200 ml, 90 × 200 mm
verwendet werden.
-
Schritt 2 – Herstellung
der Detergenslösung
-
Es
sollte mindestens 1 l Detergenslösung
hergestellt und 30 Minuten vor dem Testen für jeden Waschgang frisch angesetzt
werden. Man stellt die Waschlauge durch Auflösen von 10 g des 1993 AATCC
Standard Reference Detergent WOB Pulvers (ohne fluoreszierende Aufheller
und ohne Phosphat), das von AATCC, P. O. Box 12215, Research Triangle
Park, NC 27709 erhältlich
ist, plus 4 g Bleichaktivator (NOBS) und 3 g Natriumperborat-monohydrat
(PB1) pro Liter destilliertes oder entionisiertes Wasser mit einer
Härte von
nicht mehr als 15 ppm her. Man heizt diese Lösung auf 20 +/– 2°C vor.
-
Schritt 3 – Vermischen
der Detergenslösung
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Man
dispergiert die Detergenslösung
von Schritt 2 kräftig
unter Verwendung des Mischers in destilliertem oder entionisiertem
Wasser mit einer Härte
von nicht mehr als 15 ppm bei 20 +/– 2°C und rührt 10 +/– 1 Minuten.
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Schritt 4 – Herstellen
von Gewebeprüfstücken
-
Die
Größe der Gewebeprüfstücke ist
wie folgt: 50 mm × 100
mm Stücke
von Textilien. Garn kann an einer geeigneten Probenwirkmaschine
gewirkt werden. Man behält
ein gewirktes Prüfstück für jede Probe
als ungewaschenes Original.
-
Man
bestimmt die Masse in g von jedem Prüfstück unter Verwendung einer Waage
mit einer Genauigkeit von +/–0,01
g. Für
eine verbesserte Genauigkeit werden drei Wiederholungen empfohlen.
Die Wiederholungen sollten in getrennten Zyklen getestet werden.
-
Die
Gewebeprüfstücke werden
mit Schwefelfarbstoffen gefärbt.
Die Kontrollgewebeprüfstücke werden mit
einem herkömmlichen,
nicht-modifizierten Schwefelfarbstoff, wie etwa einem im Handel
erhältlichen Schwefelfarbstoff,
gefärbt.
Die Testgewebeprüfstücke werden
mit dem nicht-modifizierten Schwefelfarbstoff, der modifiziert wurde
oder mit der "eingebauten" Bleichstabilitätskomponente
gemäß der vorliegenden
Erfindung versehen ist, gefärbt.
Die Schritte 5–9
werden sowohl für
die Kontrollgewebeprüfstücke als
auch die Testgewebeprüfstücke durchgeführt.
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Schritt 5 – Befüllen der
Kanister
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Man
gibt zu jedem Waschvorrichtungskanister das geeignete Volumen Waschlauge
von Schritt 3 zu, um ein Waschlauge : Prüfstück-Verhältnis von 100 ml Waschlauge
: 1 g Gewebe zu erhalten. (Anmerkung: Man testet ein Prüfstück pro Waschvorrichtungskanister).
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Schritt 6 – Vorheizen
der Kanister
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Die
gefüllten
Kanister von Schritt 5 werden auf die Testtemperatur auf eine oder
zwei Weisen vorgeheizt: 1) durch die Verwendung der Waschmaschine
oder 2) durch die Verwendung einer Vorheizer-/Aufbewahrungs-Einheit.
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Wenn
die Kanister durch die Verwendung einer Vorheizer-/Aufbewahrungs-Einheit
vorgeheizt werden sollen, gibt man die Kanister wenigstens 2 min
in ein Vorheizermodul bei 20 +/– 2°C.
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Wenn
die Kanister in der Waschmaschine vorgeheizt werden sollen, geht
man zu Schritt 8.
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Schritt 7 – Zugeben
des Prüfstücks zu den
Kanistern
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Nach
dem Vorheizen der Kanister auf 20 +/– 2°C gibt man ein Kontroll- oder
Testgewebeprüfstück von Schritt
4 in jeden Kanister. Dann werden die Deckel auf den Kanistern festgeklammert.
Ein TEFLON
® Fluorkohlenstoff-Dichtungselement,
das von DuPont Co., Wilmington,
DE
19 898 im Handel erhältlich
ist, kann zwischen die Neoprendichtung und die Oberseite jedes Kanisters
eingefügt
werden, um eine Kontamination der Waschlösung durch das Neopren zu verhindern.
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Schritt 8 – Einbringen
der Kanister in die Waschmaschine
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Man
befestigt die Kanister in den Adaptern an dem Rotor der Waschmaschine.
Man bringt eine gleiche Anzahl von Kanistern auf jeder Seite der
Welle an.
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Für Kanister,
die in der Waschmaschine vorgeheizt werden, startet man den Rotor
und lässt
ihn wenigstens 2 Minuten laufen, um die Kanister vorzuheizen. Man
hält den
Rotor an und mit einer Reihe von Kanistern in aufrechter Stellung
löst man
den Deckel von einem Kanister, führt
ein Testprüfstück in die
Lösung ein
und setzt den Deckel wieder auf, aber klammert ihn nicht fest. Dieser
Vorgang wird wiederholt, bis alle Kanister in der Reihe befüllt worden
sind. Dann werden die Deckel in der gleichen Reihenfolge festgeklammert, in
welcher die Kanister befüllt
wurden (man verzögert
das Festklammern der Deckel, um einen Druckausgleich zu ermöglichen).
Dieser Vorgang wird wiederholt, bis alle Reihen von Kanistern befüllt worden
sind.
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Man überprüft, dass
die Lösung
die Anfangstemperatur (20 +/– 2°C) aufweist.
Man schließt
die Kanister und beginnt die Drehung.
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Man
erhöht
die Temperatur mit höchstens
2°C/min
auf 60°C
und lässt
die Maschine weitere 30 Minuten bei 60°C laufen.
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Man
hält die
Maschine an, entfernt die Kanister und leert den Inhalt in 4 l Becher,
die zur Hälfte
mit destilliertem oder entionisiertem Wasser mit einer Härte von
nicht mehr als 15 ppm gefüllt
sind, wobei jedes Testprüfstück in einem
getrennten Becher gehalten wird. Man rührt vorsichtig und spült 1 Minute
und gibt den Becher dann 10 Minuten unter laufendes kaltes Leitungswasser.
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Man
drückt
das Gewebeprüfstück von Hand
aus, um das überflüssige Wasser
zu entfernen.
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Man
trocknet das Gewebeprüfstück durch
Flachpressen zwischen Filterpapieren, um überschüssiges Wasser zu entfernen.
Dann hängt
man es in Luft bei einer Temperatur von nicht mehr als 60°C auf.
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Schritt 9 – Herstellen
von Gewebeprüfstücken zur
Bewertung
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Man
stellt Gewebeprüfstücke zur
Bewertung her, indem man ausgefaserte Garne abschneidet und jede
lose Faser und Garn auf den Gewebeoberflächen leicht abbürstet. Gewebte
Gewebe können
an den Kanten umsteppt werden, um ein Ausfasern zu ver hindern. Man
bürstet
Florgewebeprüfstücke in die
erforderliche Richtung, um so weit wie möglich den gleichen Florwinkel
wie bei den unbehandelten Prüfstücken wieder
herzustellen. Die Prüfstücke sollten
geglättet
oder flachgedrückt
werden, wenn sie durch das Waschen und/oder Trocknen verknittert
sind. Die Prüfstücke können auf
Karten befestigt werden, um die Identifizierung und Handhabung bei
ihrer Bewertung zu erleichtern. Was die Konsistenz des Trägermaterials
anbelangt, verwendet man eine weiße Befestigungskarte mit einem
Normalfarbwert von wenigstens 85%. Das Befestigungsmaterial darf in
dem zu betrachtenden Bereich nicht sichtbar sein und darf die instrumentelle
Bewertung der Farbe gemäß AATCC
Evaluation Procedure 7, Instrumental Assessment of the Change in
Color of a Test Specimen, nicht stören.
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Schritt 10 – Bewertung
der Farbänderung
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Die
Farbänderung
kann quantitativ bestimmt werden durch Messen der Farbdifferenz
zwischen dem Kontrollgewebeprüfstück und dem
Testgewebeprüfstück unter
Verwendung eines geeigneten Colorimeters oder Spektralfotometers
mit der passenden Software (siehe AATCC Evaluation Procedure 7,
Instrumental Assessment of the Change in Color of a Test Specimen).
Man bestimmt die Farbänderung
für das
Kontrollgewebeprüfstück (ΔEc) und die Farbänderung für das Testgewebeprüfstück (ΔEt). Dann berechnet man die prozentuale Verringerung
der Farbänderung,
die durch das Bleichen verursacht wird (RCC) wie folgt:
-
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Bleichstabile
modifizierte Schwefelfarbstoffe und/oder Schwefelfarbstoffe mit "eingebauten" Bleichstabilitätseigenschaften
gemäß der vorliegenden
Erfindung weisen vorzugsweise eine RCC von mehr als 20%, mehr bevorzugt
mehr als 30%, am meisten bevorzugt mehr als 40% auf.
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Verfahren
zum Färben
von Textilien
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Die
Schwefelfarbstoffe, insbesondere die bleichstabilen Schwefelfarbstoffe
der vorliegenden Erfindung eignen sich zum Färben von Textilien, insbesondere
von Textilien, welche während
der effektiven Lebensdauer der Textilie möglicherweise oder sicher mit
Bleichmitteln in Kontakt kommen, wie etwa Kleidungsstücken und
dergleichen.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst ein Verfahren zum Färben einer
Textilie, umfassend das Inkontaktbringen der Textilie mit einem
bleichstabilen Schwefelfarbstoff, der durch ein Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt ist.
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Das
Färben
der Textilie während
dieses Verfahrens umfasst die herkömmlichen bekannten Schritte des
Färbens
von Textilien mit Schwefelfarbstoffen; nämlich 1) das Reduzieren eines
wasserunlöslichen Schwefelfarbstoffs
mit einem Reduktionsmittel wie Natriumsulfid, Glucose oder anderen
bekannten Reduktionsmitteln, so das aus dem Schwefelfarbstoff eine
wasserlösliche
Schwefelfarbstofflösung
wird, 2) das Inkontaktbringen der zu färbenden Textilie mit der wasserlöslichen
Schwefelfarbstofflösung
und 3) das Oxidieren der wasserlöslichen
Schwefelfarbstofflösung
mit einem Oxidationsmittel wie Natriumbromat, Kaliumiodat und dergleichen,
so dass der wasserunlösliche
Schwefelfarbstoff auf und/oder in der Textilie gebildet wird. Beim
herkömmlichen
Färben
von Textilien mit einem Schwefelfarbstoff sollte darauf geachtet
werden, dass der wasserunlösliche
Schwefelfarbstoff nicht überoxidiert
wird. In Anbetracht der Tatsache, dass die Schwefelfarbstoffe, insbesondere
die bleichstabilen Schwefelfarbstoffe der vorliegenden Erfindung
zum Färben
der Textilien in diesem Verfahren verwendet werden, sind die Risiken
in Zusammenhang mit dem Überoxidieren
erheblich verringert oder gar nicht vorhanden.
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Vorzugsweise
umfassen die zu färbenden
Textilien Baumwolle, Rayon, Baumwolle/Nylon-Mischungen, Baumwolle/Polyester-Mischungen
und Gemische davon.
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Mit Schwefelfarbstoff
gefärbte
Textilien
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Die
Verfahren zum Färben
von Textilien mit den Schwefelfarbstoffen, insbesondere den bleichstabilen Schwefelfarbstoffen
der vorliegenden Erfindung führen
zu mit Schwefelfarbstoff gefärbten
Textilartikeln, insbesondere bleichstabilen, mit Schwefelfarbstoff
gefärbten
Textilartikeln. Diese mit Schwefelfarbstoff gefärbten Textilartikel sind besonders
brauchbar zur Einarbeitung in Kleidungsstücke, da solche Kleidungsstücke dem Verlust
der Schwefelfarbstoffe während
des Waschens der Kleidungsstücke
durch die Verbrau cher widerstehen, insbesondere, wenn der Waschvorgang
beinhaltet, dass die Kleidungsstücke
Bleichmitteln, insbesondere Sauerstoffbleichmitteln, ausgesetzt
werden.
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Die
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können zweckmäßig durch ein beliebiges Verfahren
hergestellt werden, das von dem Hersteller der Zubereitungen gewählt wird,
wobei nicht-beschränkende
Beispiele dafür
in
US 5,691,297 Nassano
et al., erteilt am 11. November 1997;
US
5,574,005 Welch et al., erteilt am 12. November 1996;
US 5,569,645 Dinniwell et
al., erteilt am 29. Oktober 1996;
US
5,565,422 Del Greco et al., erteilt am 15. Oktober 1996;
US 5,516,448 Capeci et al.,
erteilt am 14. Mai 1996;
US 5,489,392 Capeci
et al., erteilt am 06. Februar 1996;
US
5,486,303 Capeci et al., erteilt am 23. Januar 1996, welche
alle durch Bezugnahme in diese Anmeldung aufgenommen sind, beschrieben
sind.
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Zusätzlich zu
den vorstehenden Ausführungsformen
können
die aktivierten Enzyme der vorliegenden Erfindung in eine beliebige
geeignete Zusammensetzung hineinformuliert werden, wobei nicht-beschränkende Beispiele
dafür in
US 5,679,630 Baeck et al.,
erteilt am 21. Oktober 1997;
US
5,565,145 Watson et al., erteilt am 15. Oktober 1996;
US 5,478,489 Fredj et al.,
erteilt am 26. Dezember 1995;
US
5,470,507 Fredj et al., erteilt am 28. November 1995;
US 5,466,802 Panandiker
et al., erteilt am 14. November 1995;
US
5,460,752 Fredj et al., erteilt am 24. Oktober 1995;
US 5,458,810 Fredj et al.,
erteilt am 17. Oktober 1995;
US
5,458,809 Fredj et al., erteilt am 17. Oktober 1995;
US 5,288,431 Huber et al.,
erteilt am 22. Februar 1994, welche alle durch Bezugnahme in diese
Anmeldung aufgenommen sind, beschrieben sind.
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Da
die vorliegende Erfindung ausführlich
unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben wurde,
ist dem Fachmann klar, dass verschiedene Änderungen und Abwandlungen
daran vorgenommen werden können,
ohne von dem Bereich der Erfindung abzuweichen, und die Erfindung
soll nicht so aufgefasst werden, als wäre sie auf das, was in der
Beschreibung beschrieben ist, beschränkt.