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Technisches
Gebiet
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Die
Erfindung bezieht sich auf partikuläre Waschmittelzusammensetzungen.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Zusammensetzungen, besonders
Zusammensetzungen mit Zeolithaufbau, mit Schüttdichten im Bereich von 550
bis 900 g/l.
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Hintergrund
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Waschmittelpulver
bestehen normalerweise aus einer prinzipiell homogenen granulären Komponente, normalerweise
als das Basispulver bezeichnet, das zumindest ein organisches oberflächenaktives
Mittel und einen anorganischen Aufbaustoffenthält, und im allgemeinen andere
robuste Inhaltsstoffe enthält. Üblicherweise
ist das Basispulver durch Sprühtrocknung
einer Aufschlämmung
bei erhöhter
Temperatur hergestellt worden, um poröse harte Granulate mit einer
geringen Schüttdichte,
zum Beispiel 300 bis 500 g/l, zu erhalten. Wärmeempfindliche und/oder weniger
robuste Inhaltsstoffe wie Bleichen, Enzyme, Schaumhemmer und bestimmte
nicht-ionische oberflächenaktive
Mittel werden dann dem Basispulver beigemischt (nachdosiert). Die Nachdosierung
verursacht im allgemeinen eine Erhöhung der Schüttdichte,
aber Werte höher
als etwa 650 g/l sind selten.
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In
den vergangenen Jahren ist es populär geworden „kompakte" oder „konzentrierte" Pulver mit einer hohen
Schüttdichte
allein durch Sprühtrocknung
und Nachdosierung zu erhalten. In solchen Pulvern kann das Basispulver
durch Verdichtung eines sprühgetrockneten
Pulvers oder durch vollends Nicht-Turm-Verarbeitung (mechanisches
Mischen) hergestellt werden. Konzentrierte Basispulver weisen typischerweise
eine Schüttdichte
von zumindest 700 g/l auf. Die Nachdosierung zusätzlicher Inhaltsstoffe, wie
in herkömmlichen
Pulvern, kann die Schüttdichte
auf bis zu 800 g/l oder darüber
bringen.
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Konzentrierte
(Nicht-Turm) Pulver haben verschiedene Vorteile, zum Beispiel: ihre
Herstellung verbraucht weniger Energie und erzeugt weniger Verschmutzung
als das Sprühtrocknen;
es besteht mehr Freiheit, einen breiten Bereich an Inhaltsstoffen
einzubringen, weil die Wärmeempfindlichkeit
weniger kritisch ist; die Pulver können mit einem geringeren Feuchtigkeitsgehalt
hergestellt werden, somit ist die Stabilität von feuchtigkeitsempfindlichen
Inhaltsstoffen wie Natriumpercarbonat besser. Sprühgetrocknete
Pulver können auf
der anderen Seite jedoch bessere Pulvereigenschaften aufweisen;
sie können
in Trommelfrontladewaschmaschinen mittels der Spenderschublade dosiert
werden, wohingegen Nicht-Turm-Pulver im allgemeinen eine Spendevorrichtung
benötigen,
und sie verteilen und lösen
sich in der Waschflüssigkeit
schneller und vollständiger
auf. Sie ziehen ebenso erhebliche Verbraucherneue an, beispielsweise
weil die Dosiermenge und das Verfahren bekannt sind.
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Demgemäß haben
sprühgetrocknete
Pulver, während
konzentrierte Pulver populär
werden und viele Vorteile bieten, eine beträchtliche Verbraucheranhängerschaft
beibehalten. Es besteht daher ein Bedarf an Pulvern, die die Vorteile
beider Arten von Pulvern ohne die Nachteile vereinigen. Die Hersteller
wünschen
sich ebenso in der Lage zu sein, eine Palette an Produkten im Bereich
von herkömmlich
bis konzentriert anzubieten, und dies unter Verwendung einer so
kleinen Menge an Basispulvervarianten wie möglich zu erreichen.
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Auf
der anderen Seite werden die Hersteller, da ihnen optimierte Formulierungsparameter
in bezug auf die Waschkraft zur Verfügung stehen, nicht wollen,
daß die
Gesamtzusammensetzungen der verschiedenen Produkte zu weit vom Optimum
abweichen.
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Die
betreffenden Erfinder haben demgemäß die Verwendung von zwei Basisgranulaten
mit verschiedenen Schüttdichten
aber ähnlichen
Zusammensetzungsparametern, die in einem breiten Bereich an Verhältnissen
vereinigt werden können,
vorgeschlagen, was es dem Formulierer ermöglicht, entweder die Schüttdichte
bei konstanter Zusammensetzung zu variieren, oder die Zusammensetzung
bei konstanter Schüttdichte
zu variieren, in beiden Fällen
während
optimale Leistungsparameter beibehalten werden und eine flexible
Dosierung entweder mittels des Waschmaschinenspenders oder mittels
der Spendervorrichtung ermöglicht
wird.
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Stand der Technik
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WO
98 54288A (Unilever) offenbart eine partikuläre Waschmittelzusammensetzung
mit einer Schüttdichte
von zumindest 550 g/l, umfassend ein Nicht-Turm-Basispulver, enthaltend
ein oberflächenaktives
Mittel und einen Aufbaustoff, und ein sprühgetrocknetes Zusatzmittel,
enthaltend anorganische Salze, und gegebenenfalls enthaltend eine
geringe Menge an oberflächenaktivem
Mittel, worin das Nicht-Turm-Basispulver 35 bis 85 Gew. -% der Gesamtzusammensetzung
bildet.
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GB
1 371 101 (Unilever) offenbart eine Waschmittelzusammensetzung,
die durch gleichzeitige Sprühtrocknung
zwei verschiedener Aufschlämmungen,
von denen eine reich an einem anionischen oberflächenaktivem Mittel ist und
eine kleinere Menge oder kein nicht-ionisches oberflächenaktives
Mittel enthält,
und das andere reich an nicht-ionischem
oberflächenaktivem
Mittel ist und eine kleinere Menge oder kein anionisches oberflächenaktives
Mittel enthält,
hergestellt wurde.
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WO
96 34084A (Procter & Gamble/Dinniwell)
offenbart ein Niedrigdosis-, hoch dichtes Waschmittelpulver, das
etwa 40 bis 80 Gew: -% sprühgetrockneter
Waschmittelgranulate, etwa 20 bis 60 Gew: -% dichte Waschmittelagglomerate,
und etwa 1 bis 20 Gew. -% nachdosierte Inhaltsstoffe umfaßt. Das
Gewichtsverhältnis
der sprühgetrockneten
Granulate zu den Agglomeraten beträgt vorzugsweise 1 : 1 bis 3
: 1.
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EP 342 043A (Procter & Gamble) offenbart
Waschpulver, die zwei verschiedene oberflächenaktive Mittelenthaltende
Granulate enthalten, von denen eines eine definierte Auflösungsgeschwindigkeit
aufweist.
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JP 03 084 100A (Lion)
offenbart ein Waschpulver mit einer hohen Schüttdichte, das durch Mischen sprühgetrockneter
Waschmittelteilchen, enthaltend 20 bis 50 Gew. -% anionisches oberflächenaktives
Mittel und 10 bis 70 Gew. -% Zeolith, mit 1 bis 15 Gew. -% getrennt
hergestellter Waschmittelgranulate mit einer hohen Schüttdichte
hergestellt wurde.
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Definition der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung liefert eine partikuläre Waschmittelzusammensetzung
mit einer Schüttdichte
im Bereich von 550 bis 900 g/l, umfassend Nicht-Seife organische
oberflächenaktive
Mittel und Aufbaustoffe, wobei die Zusammensetzung zumindest zwei
verschiedene granuläre
Mehrfachinhaltsstoffkomponenten umfaßt:
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- (i) eine erste granuläre Komponente, umfassend Nicht-Seife
oberflächenaktives
Mittel und Aufbaustoff und mit einer Schüttdichte im Bereig/l, vorzugsweise
600 bis 1.000 ch von 550 bis 1.000 g/l, wobei die erste granuläre Komponente
ein Gewichtsverhältnis
an Nicht-Seife anionischem oberflächenaktivem Mittel zu nicht-ionischem
oberflächenaktivem
Mittel von r aufweist;
- (ii) eine zweite granuläre
Komponente, umfassend Nicht-Seife oberflächenaktives Mittel und Aufbaustoff und
mit einer Schüttdichte
im Bereich von 300 bis 550 g/l, und einem Gewichtsverhältnis an
Nicht-Seife anionischem oberflächenaktivem
Mittel zu nicht-ionischem oberflächenaktivem
Mittel von r'; wobei
das Gewichtsverhältnis
r zu r' im Bereich
von 1,25 : 1 bis 1 : 1,25 liegt.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Die
Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung bestehen aus zumindest
zwei verschiedenen Mehrfachinhaltsstoffkomponenten, nachstehend
als die Basisgranulate bezeichnet, die beide sowohl organisches
Nicht-Seife oberflächenaktives
Mittel als auch anorganischen Aufbaustoff enthalten und die beide
andere Waschmittelinhaltsstoffe enthalten können. Die Endzusammensetzung
kann ebenso andere beigemischte partikuläre oder granuläre Inhaltsstoffe
enthalten, und tut dies vorzugsweise auch.
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Das
erste Basisgranulat weist eine Schüttdichte von 550 bis 1.000
g/l, vorzugsweise 600 bis 1.000 g/l und stärker bevorzugt 700 bis 950
g/l, auf und ist vorzugsweise ein mechanisch gemischtes Granulat,
das heißt,
es wird durch ein vollständiges
Nicht-Turm-(nicht Sprühtrocknungs-)-Verfahren
hergestellt. Alternativ, und weniger bevorzugt, kann es durch Sprühtrocknung
und Nachverdichtung hergestellt werden.
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Das
zweite Basisgranulat weist eine Schüttdichte von 300 bis 550 g/l,
vorzugsweise 350 bis 500 g/l, stärker
bevorzugt 400 bis 500 g/l, auf und ist vorzugsweise ein sprühgetrocknetes
Granulat.
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Gemäß der Erfindung
werden die beiden Basisgranulate zusammen verwendet, vorzugsweise
in einem Gewichtsverhältnis
von 0,1 : 1 bis 5 : 1, stärker
bevorzugt 0,1 : 1 bis 3 : 1, am stärksten bevorzugt 0,1 : 1 bis
2 : 1. Wie oben angezeigt, können
weitere partikuläre
oder granuläre
Inhaltsstoffe, die für
die Einführung
in ein Basisgranulat ungeeignet sind, zum Beispiel Bleichen, Enzyme
und Duftstoff, anschließend
beigemischt (nachdosiert) werden, um eine Endzusammensetzung mit
einer Schüttdichte
im Bereich von 550 bis 900 g/l, vorzugsweise 600 bis 900 g/l und
stärker
bevorzugt 600 bis 800 g/l zu erhalten.
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Die
beiden Basisgranulate sind kompositionell miteinander dahingehend
verwandt, das die Verhältnisse
von einem Nicht-Seife anionischen oberflächenaktiven Mittel zu einem
nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel
in den beiden Basisgranulaten ähnlich
sind oder am stärksten
bevorzugt fast gleich. Demgemäß wird, wie
auch immer das Mischungsverhältnis
der beiden Basisgranulate aussieht, das Verhältnis des Nicht-Seife anionischen
oberflächenaktiven
Mittels zu einem nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel in dem resultierenden
Gemisch sehr wenig variieren und kann der optimalen Waschkraft,
die vom Hersteller gekennzeichnet wurde, entsprechen.
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Wie
zuvor angezeigt, enthält
die Zusammensetzung vorzugsweise ebenso zusätzlich beigemischte (nachdosierte)
partikuläre
Inhaltsstoffe. Diese können
funktionelle Inhaltsstoffe wie Bleichen, Enzyme und Schaumkontrollmittel,
die nachstehend unter „Waschsmittelinhaltsstoffe" ausführlicher
aufgelistet werden, enthalten, und können ebenso anorganische Salze
enthalten. Die Wirkungen des Nachdosierens anorganischer Salze sind
die, daß sie
die Gesamtniveaus der Schlüsselbasisgranulatinhaltsstoffe
wie der oberflächenaktiven Mittel
und der Aufbaustoffe verringern, da die Gesamtmenge an den vorhandenen
Basisgranulaten gering ist, und daß sie die Schüttdichte
erhöhen.
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Demgemäß ermöglicht es
die Verwendung der beiden kompositionell verwandten Basisgranulate
und die Möglichkeit
der Nachdosierung dem Formulierer
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- (a) eine breite Palette an Formulierungen mit
verschiedenen Schüttdichten
aber sehr ähnlichen
Mengen und Anteilen an Schlüsselinhaltsstoffen,
oder
- (b) bei einer vorgegebenen Schüttdichte, einen Bereich an
verwandten Formulierungen mit verschiedenen Gesamtmengen, aber ähnlichen
Anteilen an Schlüsselinhaltsstoffen
bereitzustellen.
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Daher
können
die Verhältnisse
der Schlüsselinhaltsstoffe
zu einander, die so gekennzeichnet werden, daß die optimale Leistung und
andere Merkmale bereitgestellt werden, über einen breiten Bereich an
Produkten, die für
verschiedene Verbraucher, Umstände,
Dosierungsniveaus und Verfahren und Waschverhalten geeignet sind,
haltbar gemacht werden. Die beiden übereinstimmenden Basisgranulate
liefern Bausteine für
eine große
und flexible Produktpalette.
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Das
r zu r'-Verhältnis liegt
im Bereich von 1,25 : 1 bis 1 : 1,25, vorzugsweise zwischen 1,2
: 1 und 1 : 1,2, stärker
bevorzugt zwischen 1,1 : 1 und 1 : 1,1, und am stärksten bevorzugt
zwischen 1,05 : 1 und 1 : 1,05. Idealerweise liegt das r zu r'-Verhältnis so
nahe wie möglich
an 1 : 1.
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Außerdem kann
das Verhältnis
der Verhältnisse
von Aufbaustoff zu dem Mittel gegen Wiederabscheidung, zum Beispiel
Natriumcarboxymethylcellulose, in den beiden Basisgranulaten vorteilhafterweise
ebenso in den definierten Bereich fallen. Das gleiche Prinzip kann
auf andere Schlüsselinhaltsstoffe
angewendet werden, wo es günstig
ist, diese in die beiden Basisgranulate einzubeziehen.
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Vorzugsweise
enthalten die beiden Basisgranulate das/die gleiche(n) Nicht-Seife
anionische oberflächenaktive
Mittel oder oberflächenaktiven
Mittel. Bevorzugte oberflächenaktive
Mittel sind C8-C15-Alkylbenzensulfonate,
primäre
C8-C20-Alkoholsulfate,
und Kombinationen dieser. Weitere Details über mögliche anionische oberflächenaktive
Mittel werden unter „Waschmittelinhaltsstoffe" angegeben.
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Vorzugsweise
enthalten die beiden Basisgranulate das/die gleiche(n) nicht-ionische
oberflächenaktive Mittel
oder oberflächenaktiven
Mittel. Bevorzugte nicht-ionische oberflächenaktive Mittel sind aliphatische C8-C20-Alkohole, die
mit durchschnittlich 2 bis 15 mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol ethoxyliert
sind. Weitere Details über
mögliche
nicht-ionische oberflächenaktive
Mittel werden unter „Waschmittelinhaltsstoffe" angegeben.
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Stärker bevorzugt
enthalten die beiden Basisgranulate das/die gleiche(n) anionische
oberflächenaktive
Mittel oder oberflächenaktiven
Mittel und das/die gleiche(n) nicht-ionische oberflächenaktive
Mittel oder oberflächenaktiven
Mittel. Das oberflächenaktive
System ist dann in den beiden Basen in bezug auf sowohl das anionische
als auch das nicht-ionische Verhältnis
und auf die oberflächenaktiven
Materialien selbst das gleiche.
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Zusätzliche
oberflächenaktive
Mittel, zum Beispiel kationische oberflächenaktive Mittel und/oder
zwitterionische oberflächenaktive
Mittel, können
vorhanden sein. Sind sie in beiden Basisgranulaten vorhanden, können diese
Materialien ebenso den zuvor angegebenen Verhältnisanforderungen entsprechen,
wenn gewünscht.
Es wird jedoch bevorzugt solche ergänzende oberflächenaktive
Mittel in nur eines der beiden Basisgranulate einzubeziehen oder
diese in Form von geeigneten Zusatzstoffen nachzudosieren.
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Seife
kann in einem oder in beiden Basisgranulaten vorhanden sein.
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Vorzugsweise
enthalten die beiden Granulate den gleichen anorganischen Aufbaustoff.
Der Aufbaustoff wird vorzugsweise aus Alkalimetallalumosilikaten,
Natriumtripolyphosphat und Kombinationen hiervon ausgewählt. Der
bevorzugte Aufbaustoff ist kristallines Natriumalumosilikat (Zeolith).
Der am stärksten
bevorzugte Aufbaustoff ist Zeolith MAP (Zeolith P mit einem Silicium
zu Aluminium-Verhältnis,
das 1,33 nicht übersteigt)
wie in
EP 384 070B (Unilever)
beschrieben. Ein anderer bevorzugter Aufbaustoff ist geschichtetes
Natriumsilikat, erhältlich
als SKS-6 von der Clariant GmbH, Deutschland. Weitere Details über mögliche Aufbaustoffe
werden unter „Waschmittelinhaltsstoffe" angegeben.
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Organische
Co-Aufbaustoffe wie Polycarboxylatpolymere und Alkalimetallcitrate
können
in einem oder beiden Basisgranulaten vorhanden sein.
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Am
stärksten
bevorzugt enthalten die beiden Basisgranulate die gleichen Nicht-Seife
anionischen und nichtionischen oberflächenaktiven Mittel und den
gleichen anorganischen Aufbaustoff
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Das erste Basisgranulat
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- Das erste Basisgranulat kann geeigneterweise
- 10 bis 40 Gew. -% organisches Nicht-Seife oberflächenaktives
Mittel,
- 20 bis 50 Gew. -% anorganischen Aufbaustoff (vorzugsweise Zeolith,
stärker
bevorzugt Zeolith 4A und/oder Zeolith MAP),
- 5 bis 45 Gew. -% (insgesamt) andere Salze,
- und gegebenenfalls Kleinstinhaltsstoffe auf 100 Gew. -% umfassen.
- Stärker
bevorzugt umfaßt
das erste Basisgranulat
- 10 bis 35 Gew. -% anionisches oberflächenaktives Mittel auf der
Basis von Sulfonat oder Sulfat,
- 5 bis 20 Gew. -% ethoxyliertes nicht-ionisches oberflächenaktives
Mittel,
- 30 bis 45 Gew. -% Zeolith MAP,
- 5 bis 30 Gew. -% (insgesamt) Salze, vorzugsweise ausgewählt aus
Natriumcarbonat, Natriumcitrat und Natri umsulfat,
- und gegebenenfalls Kleinstinhaltsstoffe auf 100 Gew. -%.
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Die
optionalen Inhaltsstoffe können
jeder sein, der für
die Einbringung in ein Nicht-Turm-Basispulver geeignet ist und können zum
Beispiel aus Fettsäure,
Fettsäureseife,
Polycarboxylatpolymer, fluoreszierenden Stoffen und Mittel gegen
die Wiederabscheidung ausgewählt
werden.
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Herstellung
des ersten Basisgranulats
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Das
erste Basisgranulat kann durch ein Verfahren hergestellt werden,
daß zur
Herstellung von Granulaten mit einer hohen Schüttdichte geeignet ist. Bevorzugt
werden die Granulate durch ein Nicht-Turm-(Nicht-Sprühtrocknungs-)-Verfahren hergestellt,
aber weniger bevorzugt können
sie durch Nachturmverdichtung der sprühgetrockneten Granulate hergestellt
werden.
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In
einem bevorzugten Nicht-Turm-Verfahren werden feste Inhaltsstoffe
mit einem flüssigem
Bindemittel in einem Hochgeschwindigkeitsmischer granuliert und
die resultierenden Granulate können
dann in einen Mittelgeschwindigkeitsmischer überführt werden. Bevorzugte Verfahren
werden zum Beispiel in
EP
340013A ,
EP
367339A ,
EP
390251A und
EP
420317A (Unilever) beschrieben und beansprucht.
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Diese
Verfahren können
verwendet werden, um Basispulver mit Schüttdichten von zum Beispiel
700 bis 900 g/l herzustellen. Es ist nicht bewiesen worden, daß es allgemein
möglich
ist, Basispulver mit Schüttdichten
unter 700 g/l unter Verwendung dieser Verfahren herzustellen.
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Gemäß einer
besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung kann das in WO 00/77147A (Unilever) beschriebene und
beanspruchte Verfahren verwendet werden, um ein Basispulver mit
einer Schüttdichte
unter 700 g/l, zum Beispiel 600 bis 700 g/l, herzustellen.
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Dieses
Verfahren umfaßt
die Schritte:
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- (i) Mischen und Agglomerieren eines flüssigen Bindemittels
mit einem festen Ausgangsmaterial in einem Hochgeschwindigkeitsmischer;
- (ii) Mischen des Materials aus Schritt (i) in einem Mittel-
oder Niedriggeschwindigkeitsmischer;
- (iii) Einspeisung des Materials aus Schritt (ii) und eines flüssigen Bindemittels
in einen Gasfluidisiergranulator und weiteres Agglomerieren, und
- (iv) gegebenenfalls Trocknen und/oder Abkühlen.
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Das zweite Basisgranulat
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Das
zweite Basisgranulat kann geeigneterweise:
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- 5 bis 30 Gew. -% organisches Nicht-Seife oberflächenaktives
Mittel,
- 10 bis 50 Gew. -% anorganischen Aufbaustoff, vorzugsweise Zeolith
und stärker
bevorzugt Zeolith 4A und/oder Zeolith MAP,
- 10 bis 60 Gew. -% andere Salze und Polymer,
- und gegebenenfalls Kleinstinhaltsstoffe auf 100 und gegebenenfalls
Gew. -% umfassen, wobei alle Prozentangaben auf dem zweiten Basisgranulat
basieren.
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Das
zweite Basisgranulat kann ferner Natriumsilikat umfassen, das im
allgemeinen in Lösungsform einbezogen
wird. Das Natriumsilikat kann zum Beispiel in einer Menge von 0,5
bis 15 Gew. -%, vorzugsweise 1 bis 10 Gew. -% vorhanden sein.
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Wie
vorstehend angezeigt können
ebenso organische Coaufbaustoffe wie Polycarboxylatpolymere vorhanden
sein.
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Stärker bevorzugt
umfaßt
das zweite Basisgranulat:
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- 4 bis 25 Gew. -% anionisches oberflächenaktives Mittel auf der
Basis von Sulfonat oder Sulfat,
- 1 bis 15 Gew. -% ethoxyliertes nicht-ionisches oberflächenaktives
Mittel,
- 10 bis 45 Gew. -% Zeolith MAP und/oder Zeolith 4A,
- 1 bis 10 Gew. -% Acryl- oder Acryl-/Maleinsäurepolymer,
- 0,5 bis 10 Gew: % Natriumsilikat,
- 15 bis 55 Gew. -% andere Salze
- Kleinstinhaltsstoffe auf 100 und gegebenenfalls Gew. -%.
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Die
anderen Salze können
Natriumsulfat umfassen, das in das erste oder das zweite Basisgranulat, oder
in beide, einbezogen und/oder nachdosiert werden kann. In Formulierungen,
in denen die Menge an Natriumsulfat nicht ein bestimmtes Niveau überschreitet,
wird jegliches vorhandene Natriumsulfat vorzugsweise in das zweite
Basisgranulat einbezogen.
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Das
zweite Basisgranulat kann gegebenenfalls Kleinstinhaltsstoffe, die
für die
Einführung
in ein sprühgetrocknetes
Basispulver geeignet sind, enthalten. Diese können beispielsweise aus Fettsäure, Fettsäureseife,
fluoreszierenden Stoffen und Mittel gegen die Wiederabscheidung
ausgewählt
werden.
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Herstellung
des zweiten Basisgranulats
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Das
zweite Basisgranulat kann durch herkömmliche Aufschlämmungs-erzeugende
und Sprühtrocknungsverfahren
hergestellt werden, die einem Waschpulverformulierer allgemein bekannt
sind.
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Wo
ein ethoxyliertes nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel in dem zweiten
Basisgranulat vorhanden sein soll, kann es von Vorteil sein, wenn
alles oder ein Teil dieses Inhaltsstoffes mit dem sprühgetrockneten Granulat
gemischt wird anstatt es mittels der Aufschlämmung eingeführt wird.
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Die Waschmittelzusammensetzung
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Wie
oben angezeigt, enthält
die partikuläre
Waschmittelzusammensetzung der Erfindung das erste partikuläre (höhere Schüttdichte)
Basisgranulat und das zweite (geringere Schüttdichte) Basisgranulat, vorzugsweise
in einem Verhältnis
von 0,1 : 1 bis 5 : 1, stärker
bevorzugt von 0,1 : 1 bis 5 : 1, stärker bevorzugt von 0,1 : 1
bis 3 : 1, am stärksten
bevorzugt von 0,1 : 1 bis 2 : 1.
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Die
Waschmittelzusammensetzung kann geeigneterweise:
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- (i) 8 bis 60 Gew. -%, bevorzugt 15 bis 45 Gew.
-%, des ersten Basisgranulats,
- (ii) 5 bis 70 Gew. -%, bevorzugt 10 bis 60 Gew. -%, des zweiten
Basisgranulats,
- (iii) gegebenenfalls andere beigemischte Waschmittelinhaltsstoffe
auf 100 Gew. -% umfassen.
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Die
anderen beigemischten Waschmittelinhaltsstoffe können geeigneterweise aus oberflächenaktiven Granulaten,
Bleichmittelinhaltsstoffen, Schaumhemmern, fluoreszierenden Stoffen,
Mitteln gegen die Wiederabscheidung, Schmutzablösemitteln, Farbstoffübertragungsinhibitoren,
Gewebekonditionierungsmitteln, Enrymen, Duftstoffen, anorganischen
und organischen Salzen und Kombinationen hiervon ausgewählt werden.
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Wie
vorstehend angezeigt, sind nachdosierte Salze vorzugsweise vorhanden,
wenn gewünscht
wird, die Gesamtniveaus der Basisgranulat-Schlüsselinhaltsstoffe wie oberflächenaktive
Mittel und Aufbaustoffe zu verringern, weil die Menge des vorhandenen
Basisgranulats gering ist, und/oder um die Schüttdichte zu erhöhen.
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Die
Endzusammensetzung hat eine Schüttdichte
von 550 bis 900 g/l, vorzugsweise 600 bis 900 g/l und stärker bevorzugt
von 600 bis 800 g/l.
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Waschmittelinhaltsstoffe
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Wie
vorstehend angezeigt, enthalten die Waschmittelzusammensetzungen
der Erfindung reinigungsaktive Verbindungen und Aufbaustoffe, und
können
gegebenenfalls Bleichmittelkomponenten und andere aktive Inhaltsstoffe
enthalten, um die Leistung und die Eigenschaften zu erhöhen.
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Reinigungsaktive
Verbindungen (oberflächenaktive
Mittel) können
aus Seife und Nicht-Seife anionischen, kationischen, nicht-ionischen,
amphoteren und zwitterionischen reinigungsaktiven Verbindungen und Gemischen
hiervon ausgewählt
werden. Viele geeignete reinigungsaktive Verbindungen sind erhältlich und werden
in der Literatur, zum Beispiel in „Surface-Active Agents and
Detergents", Bände I und
II, von Schwartz, Perry und Berch vollständig beschrieben. Die bevorzugten
reinigungsaktiven Verbindungen, die verwendet werden können, sind
Seifen und synthetische Nicht-Seife anionische und nicht-ionische
Verbindungen. Die Gesamtmenge des vorhandenen oberflächenaktiven
Mittels liegt geeigneterweise im Bereich von 5 bis 40 Gew. -%.
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Anionische
oberflächenaktive
Mittel sind einem Fachmann allgemein bekannt. Beispiele umfassen
Alkylbenzensulfonate, insbesondere lineare Alkylbenzensulfonate
mit einer Alkylkettenlänge
von C8-C15; primäre und sekundäre Alkylsulfate,
insbesondere primary C8-C20-Alkylsulfate;
Alkylethersulfate; Olefinsulfonate; Alkylxylensulfonate; Dialkylsulfosuccinate;
und Fettsäureestersulfonate.
Natriumsalze werden im allgemeinen bevorzugt.
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Nicht-ionische
oberflächenaktive
Mittel, die verwendet werden können,
umfassen die primären
und sekundären
Alkoholethoxylate, insbesondere die aliphatischen C8-C20-Alkhohole, die mit durchschnittlich 1
bis 20 mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol ethoxyliert sind, und spezieller
die primären
und sekundären
aliphatischen C10-C15-Alkohole,
die mit durchschnittlich 1 bis 10 Mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol
ethoxyliert sind. Nicht-ethoxylierte, nicht-ionische oberflächenaktive
Mittel umfassen Alkylpolyglycoside, Glycerolmonoether und Polyhydroxyamide
(Glucamid).
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Kationische
oberflächenaktive
Mittel, die verwendet werden können,
umfassen quartäre
Ammoniumsalze mit der allgemeinen Formel R1R2R3R4N+X– , worin die R-Gruppen
lange oder kurze Hydrocarbylketten sind, typischerweise Alkly- Hydroxyalkyl-
oder ethoxylierte Alkylgruppen, und X ein löslichmachendes Kation ist (zum
Beispiel Verbindungen, in denen R1 eine
C8-C22-Alkylgruppe,
vorzugsweise eine C8-C10-
oder eine C12-C14-Alkylgruppe,
ist, R2 eine Methylgruppe ist und R3 und R4, die gleich
oder verschieden sein können,
Methyl- oder Hydroxyethylgruppen sind); und kationische Ester (zum
Beispiel Cholinester).
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Die
Liste der oberflächenaktiven
Mittel soll nicht ausschließlich
sein und die Verwendung irgendeines oberflächenaktiven Mittels, das für die Einbeziehung
in partikuläre
Waschmittelzusammensetzungen geeignet ist, fällt in den Umfang der vorliegenden
Erfindung.
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Die
Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung enthalten einen oder
mehrere Aufbaustoffe. Die Gesamtmenge des Aufbaustoffes in den Zusammensetzungen
wird geeigneterweise im Bereich von 5 bis 80 Gew. -%, vorzugsweise
10 bis 60 Gew: % liegen.
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Bevorzugte
Aufbaustoffe sind Alkalimetallalumosilikate, noch spezieller kristalline
Alkalimetallalumosilikate (Zeolithe), bevorzugt in Natriumsalzform.
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Zeolith-Aufbaustoffe
können
geeigneterweise in einer Gesamtmenge von 5 bis 60 Gew. -%, vorzugsweise
von 10 bis 50 Gew. -% vorhanden sein.
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Die
Zeolithe können
durch andere anorganische Aufbaustoffe, zum Beispiel amorphe Alumosilikate, oder
geschichtete Silikate wie SKS-6 von Clariant ersetzt werden.
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Die
Zeolithe können
durch organische Aufbaustoffe zum Beispiel Polycarboxylatpolymere
wie Polyacrylate und Acrylsäure/Maleinsäurecopolymere;
monomere Polycarboxylate wie Citrate, Gluconate, Oxydisuccinate,
Glycerolmono-, di- und -trisuccinate, Carboxymethyloxysuccinate,
Carboxymethyloxymalonate, Dipicolinate, Hydroxyethyliminodiacetate,
Alkyl- und Alkenylmalonate und -succinate; und sulphonierte Fettsäuresalze
ersetzt werden.
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Alternativ
können
die Zusammensetzungen der Erfindung Phosphataufbaustoffe, zum Beispiel
Natriumtripolyphosphat, enthalten.
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Diese
Listen an Aufbaustoffen sollen nicht ausschließlich sein.
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Besonders
bevorzugte organische Aufbaustoffe sind Citrate, die geeigneterweise
in Mengen von 1 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 15 Gew: -% verwendet
werden; und Acrylpolymere, stärker
bevorzugt Acrylsäure/Maleinsäurecopolymere,
die geeigneterweise in Mengen von 0,5 bis 15 Gew. -%, vorzugsweise
1 bis 10 Gew. -% verwendet werden. Aufbaustoffe, sowohl anorganische
als auch organische, liegen vorzugsweise in Alkalimetallsalz-, insbesondere
Natriumsalz-, -Form vor.
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Waschmittelzusammensetzungen
gemäß der Erfindung
können
ebenso ein Bleichsystem enthalten. Bevorzugt wird dieses eine Peroxidbleichverbindung
umfassen, zum Beispiel ein anorganisches Persalz oder eine organische
Peroxysäure,
die fähig
ist, Wasserstoffperoxid in wässeriger
Lösung
zu erzeugen.
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Bevorzugte
anorganische Persalze sind Natriumperboratmonohydrat und -tetrahydrat
und Natriumpercarbonat, wobei das letztere besonders bevorzugt ist.
Das Natriumpercarbonat kann eine Schutzschicht gegen die Schädigung durch
Feuchtigkeit aufweisen. Die Peroxidbleichverbindung liegt geeigneterweise
in einer Menge von 5 bis 35 Gew. -%, vorzugsweise 10 bis 25 Gew.
-% vor.
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Die
Peroxybleichverbindung kann in Verbindung mit einem Bleichaktivator
(Bleichpräkursor)
verwendet werden, um die Bleichwirkung bei niedrigen Waschtemperaturen
zu verbessern. Der Bleichpräkursor
liegt geeigneterweise in einer Menge von 1 bis 8 Gew. -%, vorzugsweise
von 2 bis 5 Gew. -% vor. Bevorzugte Bleichpräkursor sind Peroxy carbonsäurepräkursor,
noch spezieller Peressigsäurepräkursor und
Peroxybenzoesäurepräkursor;
und Peroxycarbonsäurepräkursor.
Ein besonders bevorzugter Bleichpräkursor, der zur Verwendung
in der vorliegenden Erfindung geeignet ist, ist N,N,N',N'-Tetracetylethylendiamin
(TAED).
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Ein
Bleichstabilisator (Schwermetallmaskierungsmittel) kann ebenso vorhanden
sein. Geeignete Bleichstabilisatoren umfassen Ethylendiamintetraacetat
(EDTA), Diethylentriaminpentaacetat (DTPA), Ethylendiamindisuccinat
(EDDS) und die Polyphosphonate wie Dequest (Markenname), Ethylendiamintetramethylenphosphonat
(EDTMP) und Diethylentriaminpentamethylenphosphat (DETPMP).
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Die
Zusammensetzungen der Erfindung können Alkalimetall-, vorzugsweise
Natrium-, -carbonat enthalten, um die Waschkraft zu erhöhen und
die Verarbeitung zu vereinfachen. Natriumcarbonat kann geeigneterweise
in Mengen im Bereich von 1 bis 60 Gew. -%, vorzugsweise 2 bis 40
Gew. -% vorliegen.
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Wie
vorstehend angezeigt, kann Natriumsilikat ebenso vorhanden sein.
Die Menge an Natriumsilikat kann geeigneterweise im Bereich von
0,1 bis 5 Gew. -% liegen. Natriumsilikat, wie vorstehend angezeigt,
wird vorzugsweise mittels des zweiten Basisgranulats eingeführt.
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Der
Pulverfluß kann
durch die Einführung
einer kleinen Menge an einem Pulverstrukturverbesserungsmittel verbessert
werden. Beispiele für
Pulverstrukturverbesserungsmittel, von denen einige eine andere
Rolle bei der Formulierung spielen, wie vorstehend angezeigt, umfassen
zum Beispiel Fettsäuren
(oder Fettsäureseifen),
Zucker, Acrylat oder Acrylat/Maleatpolymere, Natriumsilikat und
Dicarbonsäuren
(zum Beispiel Sokalan (Markenname) DCS von BASF). Ein bevorzugtes
Pulverstrukturverbesserungsmittel ist Fettsäureseife, die geeigneterweise
in einer Menge von 1 bis 5 Gew: % vorliegt.
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Andere
geeignete Materialien, die in den Waschmittelzusammensetzungen der
Erfindung vorhanden sein können,
umfassen Mittel gegen die Wiederabscheidung, wie Cellulosepolymere;
Schmutzablösemittel; Mittel
gegen die Farbstoffübertragung;
fluoreszierende Stoffe; anorganische Salze wie Natriumsulfat; Enzyme (Proteasen,
Lipasen, Amylasen, Cellulasen); Farbstoffe; gefärbte Tupfen; Duftstoffe; und
gewebekonditionierende Verbindungen. Diese Liste soll nicht ausschließlich sein.
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Beispiele
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Die
Erfindung wird durch die folgenden nicht einschränkenden Beispiele weiter veranschaulicht,
in denen sich Teile und Prozentangaben auf das Gewicht beziehen,
sofern nicht etwas anderes angegeben ist.
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Die
folgenden Abkürzungen
werden für
die in den Beispielen verwendeten Inhaltsstoffe verwendet (* kennzeichnet
Markenname):
| LAS | lineares
Alkylbenzensulfonat |
| Nicht-ionisches
Mittel 7EO | C12-15-Alkohol, der
mit durchschnittlich 7 mol Ethylenoxid |
| | pro
Mol ethoxyliert ist |
| Zeolith
MAP | Zeolith
MAP (Si : Al-Verhältnis
etwa 1) |
| | (Doucil*
A24 von Crosfield) |
| Copolymer | Acryl-/Maleinsäure-Copolymer,
Na-Salz |
| | (Sokalan*
CPS von BASF) |
| SCMCNatriumcarboxymethylcellulos | |
| CaEDTMP | Calciumsalz
von Ethylendiamintetramethylenphosphonsäure |
| | (Dequest*
2047 von Monsanto) |
| TAED | Tetraacetylethylenediamin |
| HEDP | Natriumsalz
von 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure |
| | (Dequest*
2016D von Monsanto) |
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Beispiel 1 Basispulver
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Das
Nicht-Turm-Basispulver B1 wurde wie folgt hergestellt:
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- (i) Mischen und Granulieren von festen Ausgangsmaterialien,
die aus Zeolith MAP, leichter kalzinierter Soda, Natriumcarboxymethylcellulose
(SCMC) besteht, mit „flüssigem Bindemittel" (LAS Säure, nicht-ionisches
oberflächenaktives
Mittel, Fettsäure/Seife,
siehe unten) in einem Lödige-Recycler*
(CB 30) Hochgeschwindigkeitsmischer;
- (ii) Übertragung
des Materials aus dem Recycler in einen Lödige Ploughshare* (KM 300)
Mittelgeschwindigkeitsmischer;
- (iii) Übertragung
des Materials aus dem Ploughshare in ein Vometec* Fließbett, das
als ein Gasfluidisiergranulator arbeitet, Zugabe weiteren „flüssigen Bindemittels" und Agglomeration;
und
- (iv) schließlich
Trocknung/Abkühlung
des Produktes in dem Fließbett.
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Das „flüssige Bindemittel", das in den Schritten
(i) und (iii) verwendet wurde, war ein strukturiertes Gemisch, das
das anionische oberflächenaktive
Mittel, das nicht-ionische oberflächenaktive Mittel und Seifekomponenten
des Basispulvers enthält.
Die Temperatur des Gemisches in dem Kreislauf wurde durch einen
Wärmeaustauscher
kontrolliert. Das Neutralisationsmittel war eine Natriumhydroxidlösung.
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Das
sprühgetrocknete
Basispulver S 1 wurde durch ein herkömmliches Aufschlämmungs-erzeugendes
und Sprühtrocknungsverfahren
hergestellt.
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Die
Formulierungen und die Pulvereigenschaften der Basispulver waren
wie in der nachstehenden Tabelle gezeigt:
Teilchengrößenverteilungen
(Rosin-Rammler)
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Beispiele 2 bis 9 Partikuläre Waschmittelzusammensetzungen
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Vollständig formulierte
Waschmittelzusammensetzungen wurden durch Mischen des Nicht-Turm-Basispulvers B1 mit
dem sprühgetrockneten
Basispulver S1, und Nachdosierung weiterer Inhaltsstoffe hergestellt.
Alle zeigten hervorragende Waschkraft, Pulvereigenschaften und Bleichstabilität.
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Beispiel 10: Basispulver
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Weitere
sprühgetrocknete
Pulver S2 bis S4 mit einem Bereich an Schüttdichten wurde durch das Erzeugen
einer Aufschlämmung
und Sprühtrocknung
hergestellt. Wie angegeben wurde das nicht-ionische oberflächenaktive
Mittel teilweise mittels der Aufschlämmung teilweise durch Nachdosierung
eingeführt
(aufgesprüht).
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Beispiel 11: Basispulver
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Das
Nicht-Turm-Basispulver B2 wurde durch das in Beispiel 1 beschriebene
Verfahren hergestellt und das sprühgetrocknete Basispulver S5
wurde durch ein herkömmliches
Aufschlämmungs-erzeugendes
und Sprühtrocknungsverfahren
hergestellt, wobei ein Teil (3,5 %) des nicht ionischen oberflächenaktiven
Mittels nachdosiert wurde (aufgesprüht).
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Beispiele 12 bis 15: Partikuläre Waschmittelzusammensetzungen
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Vollständig formulierte
Waschmittelzusammensetzungen wurden durch Mischen des Nicht-Turm-Basispulvers B2 mit
dem sprühgetrockneten
Basispulver S5, und Nachdosierung weiterer Inhaltsstoffe hergestellt.
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