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DE60104823T2 - Waschmittelzusammensetzungen - Google Patents

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Publication number
DE60104823T2
DE60104823T2 DE60104823T DE60104823T DE60104823T2 DE 60104823 T2 DE60104823 T2 DE 60104823T2 DE 60104823 T DE60104823 T DE 60104823T DE 60104823 T DE60104823 T DE 60104823T DE 60104823 T2 DE60104823 T2 DE 60104823T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
detergent composition
composition according
weight
range
bulk density
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60104823T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60104823D1 (de
Inventor
J Vera BAKKER
P. Daniel BERTHOD
Christophe Joyeux
Duncan Wirral WRIGHT
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unilever NV
Original Assignee
Unilever NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unilever NV filed Critical Unilever NV
Application granted granted Critical
Publication of DE60104823D1 publication Critical patent/DE60104823D1/de
Publication of DE60104823T2 publication Critical patent/DE60104823T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D17/00Detergent materials or soaps characterised by their shape or physical properties
    • C11D17/06Powder; Flakes; Free-flowing mixtures; Sheets
    • C11D17/065High-density particulate detergent compositions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung bezieht sich auf partikuläre Waschmittelzusammensetzungen. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Zusammensetzungen, besonders Zusammensetzungen mit Zeolithaufbau, mit Schüttdichten im Bereich von 550 bis 900 g/l.
  • Hintergrund
  • Waschmittelpulver bestehen normalerweise aus einer prinzipiell homogenen granulären Komponente, normalerweise als das Basispulver bezeichnet, das zumindest ein organisches oberflächenaktives Mittel und einen anorganischen Aufbaustoffenthält, und im allgemeinen andere robuste Inhaltsstoffe enthält. Üblicherweise ist das Basispulver durch Sprühtrocknung einer Aufschlämmung bei erhöhter Temperatur hergestellt worden, um poröse harte Granulate mit einer geringen Schüttdichte, zum Beispiel 300 bis 500 g/l, zu erhalten. Wärmeempfindliche und/oder weniger robuste Inhaltsstoffe wie Bleichen, Enzyme, Schaumhemmer und bestimmte nicht-ionische oberflächenaktive Mittel werden dann dem Basispulver beigemischt (nachdosiert). Die Nachdosierung verursacht im allgemeinen eine Erhöhung der Schüttdichte, aber Werte höher als etwa 650 g/l sind selten.
  • In den vergangenen Jahren ist es populär geworden „kompakte" oder „konzentrierte" Pulver mit einer hohen Schüttdichte allein durch Sprühtrocknung und Nachdosierung zu erhalten. In solchen Pulvern kann das Basispulver durch Verdichtung eines sprühgetrockneten Pulvers oder durch vollends Nicht-Turm-Verarbeitung (mechanisches Mischen) hergestellt werden. Konzentrierte Basispulver weisen typischerweise eine Schüttdichte von zumindest 700 g/l auf. Die Nachdosierung zusätzlicher Inhaltsstoffe, wie in herkömmlichen Pulvern, kann die Schüttdichte auf bis zu 800 g/l oder darüber bringen.
  • Konzentrierte (Nicht-Turm) Pulver haben verschiedene Vorteile, zum Beispiel: ihre Herstellung verbraucht weniger Energie und erzeugt weniger Verschmutzung als das Sprühtrocknen; es besteht mehr Freiheit, einen breiten Bereich an Inhaltsstoffen einzubringen, weil die Wärmeempfindlichkeit weniger kritisch ist; die Pulver können mit einem geringeren Feuchtigkeitsgehalt hergestellt werden, somit ist die Stabilität von feuchtigkeitsempfindlichen Inhaltsstoffen wie Natriumpercarbonat besser. Sprühgetrocknete Pulver können auf der anderen Seite jedoch bessere Pulvereigenschaften aufweisen; sie können in Trommelfrontladewaschmaschinen mittels der Spenderschublade dosiert werden, wohingegen Nicht-Turm-Pulver im allgemeinen eine Spendevorrichtung benötigen, und sie verteilen und lösen sich in der Waschflüssigkeit schneller und vollständiger auf. Sie ziehen ebenso erhebliche Verbraucherneue an, beispielsweise weil die Dosiermenge und das Verfahren bekannt sind.
  • Demgemäß haben sprühgetrocknete Pulver, während konzentrierte Pulver populär werden und viele Vorteile bieten, eine beträchtliche Verbraucheranhängerschaft beibehalten. Es besteht daher ein Bedarf an Pulvern, die die Vorteile beider Arten von Pulvern ohne die Nachteile vereinigen. Die Hersteller wünschen sich ebenso in der Lage zu sein, eine Palette an Produkten im Bereich von herkömmlich bis konzentriert anzubieten, und dies unter Verwendung einer so kleinen Menge an Basispulvervarianten wie möglich zu erreichen.
  • Auf der anderen Seite werden die Hersteller, da ihnen optimierte Formulierungsparameter in bezug auf die Waschkraft zur Verfügung stehen, nicht wollen, daß die Gesamtzusammensetzungen der verschiedenen Produkte zu weit vom Optimum abweichen.
  • Die betreffenden Erfinder haben demgemäß die Verwendung von zwei Basisgranulaten mit verschiedenen Schüttdichten aber ähnlichen Zusammensetzungsparametern, die in einem breiten Bereich an Verhältnissen vereinigt werden können, vorgeschlagen, was es dem Formulierer ermöglicht, entweder die Schüttdichte bei konstanter Zusammensetzung zu variieren, oder die Zusammensetzung bei konstanter Schüttdichte zu variieren, in beiden Fällen während optimale Leistungsparameter beibehalten werden und eine flexible Dosierung entweder mittels des Waschmaschinenspenders oder mittels der Spendervorrichtung ermöglicht wird.
  • Stand der Technik
  • WO 98 54288A (Unilever) offenbart eine partikuläre Waschmittelzusammensetzung mit einer Schüttdichte von zumindest 550 g/l, umfassend ein Nicht-Turm-Basispulver, enthaltend ein oberflächenaktives Mittel und einen Aufbaustoff, und ein sprühgetrocknetes Zusatzmittel, enthaltend anorganische Salze, und gegebenenfalls enthaltend eine geringe Menge an oberflächenaktivem Mittel, worin das Nicht-Turm-Basispulver 35 bis 85 Gew. -% der Gesamtzusammensetzung bildet.
  • GB 1 371 101 (Unilever) offenbart eine Waschmittelzusammensetzung, die durch gleichzeitige Sprühtrocknung zwei verschiedener Aufschlämmungen, von denen eine reich an einem anionischen oberflächenaktivem Mittel ist und eine kleinere Menge oder kein nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel enthält, und das andere reich an nicht-ionischem oberflächenaktivem Mittel ist und eine kleinere Menge oder kein anionisches oberflächenaktives Mittel enthält, hergestellt wurde.
  • WO 96 34084A (Procter & Gamble/Dinniwell) offenbart ein Niedrigdosis-, hoch dichtes Waschmittelpulver, das etwa 40 bis 80 Gew: -% sprühgetrockneter Waschmittelgranulate, etwa 20 bis 60 Gew: -% dichte Waschmittelagglomerate, und etwa 1 bis 20 Gew. -% nachdosierte Inhaltsstoffe umfaßt. Das Gewichtsverhältnis der sprühgetrockneten Granulate zu den Agglomeraten beträgt vorzugsweise 1 : 1 bis 3 : 1.
  • EP 342 043A (Procter & Gamble) offenbart Waschpulver, die zwei verschiedene oberflächenaktive Mittelenthaltende Granulate enthalten, von denen eines eine definierte Auflösungsgeschwindigkeit aufweist.
  • JP 03 084 100A (Lion) offenbart ein Waschpulver mit einer hohen Schüttdichte, das durch Mischen sprühgetrockneter Waschmittelteilchen, enthaltend 20 bis 50 Gew. -% anionisches oberflächenaktives Mittel und 10 bis 70 Gew. -% Zeolith, mit 1 bis 15 Gew. -% getrennt hergestellter Waschmittelgranulate mit einer hohen Schüttdichte hergestellt wurde.
  • Definition der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung liefert eine partikuläre Waschmittelzusammensetzung mit einer Schüttdichte im Bereich von 550 bis 900 g/l, umfassend Nicht-Seife organische oberflächenaktive Mittel und Aufbaustoffe, wobei die Zusammensetzung zumindest zwei verschiedene granuläre Mehrfachinhaltsstoffkomponenten umfaßt:
    • (i) eine erste granuläre Komponente, umfassend Nicht-Seife oberflächenaktives Mittel und Aufbaustoff und mit einer Schüttdichte im Bereig/l, vorzugsweise 600 bis 1.000 ch von 550 bis 1.000 g/l, wobei die erste granuläre Komponente ein Gewichtsverhältnis an Nicht-Seife anionischem oberflächenaktivem Mittel zu nicht-ionischem oberflächenaktivem Mittel von r aufweist;
    • (ii) eine zweite granuläre Komponente, umfassend Nicht-Seife oberflächenaktives Mittel und Aufbaustoff und mit einer Schüttdichte im Bereich von 300 bis 550 g/l, und einem Gewichtsverhältnis an Nicht-Seife anionischem oberflächenaktivem Mittel zu nicht-ionischem oberflächenaktivem Mittel von r'; wobei das Gewichtsverhältnis r zu r' im Bereich von 1,25 : 1 bis 1 : 1,25 liegt.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Die Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung bestehen aus zumindest zwei verschiedenen Mehrfachinhaltsstoffkomponenten, nachstehend als die Basisgranulate bezeichnet, die beide sowohl organisches Nicht-Seife oberflächenaktives Mittel als auch anorganischen Aufbaustoff enthalten und die beide andere Waschmittelinhaltsstoffe enthalten können. Die Endzusammensetzung kann ebenso andere beigemischte partikuläre oder granuläre Inhaltsstoffe enthalten, und tut dies vorzugsweise auch.
  • Das erste Basisgranulat weist eine Schüttdichte von 550 bis 1.000 g/l, vorzugsweise 600 bis 1.000 g/l und stärker bevorzugt 700 bis 950 g/l, auf und ist vorzugsweise ein mechanisch gemischtes Granulat, das heißt, es wird durch ein vollständiges Nicht-Turm-(nicht Sprühtrocknungs-)-Verfahren hergestellt. Alternativ, und weniger bevorzugt, kann es durch Sprühtrocknung und Nachverdichtung hergestellt werden.
  • Das zweite Basisgranulat weist eine Schüttdichte von 300 bis 550 g/l, vorzugsweise 350 bis 500 g/l, stärker bevorzugt 400 bis 500 g/l, auf und ist vorzugsweise ein sprühgetrocknetes Granulat.
  • Gemäß der Erfindung werden die beiden Basisgranulate zusammen verwendet, vorzugsweise in einem Gewichtsverhältnis von 0,1 : 1 bis 5 : 1, stärker bevorzugt 0,1 : 1 bis 3 : 1, am stärksten bevorzugt 0,1 : 1 bis 2 : 1. Wie oben angezeigt, können weitere partikuläre oder granuläre Inhaltsstoffe, die für die Einführung in ein Basisgranulat ungeeignet sind, zum Beispiel Bleichen, Enzyme und Duftstoff, anschließend beigemischt (nachdosiert) werden, um eine Endzusammensetzung mit einer Schüttdichte im Bereich von 550 bis 900 g/l, vorzugsweise 600 bis 900 g/l und stärker bevorzugt 600 bis 800 g/l zu erhalten.
  • Die beiden Basisgranulate sind kompositionell miteinander dahingehend verwandt, das die Verhältnisse von einem Nicht-Seife anionischen oberflächenaktiven Mittel zu einem nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel in den beiden Basisgranulaten ähnlich sind oder am stärksten bevorzugt fast gleich. Demgemäß wird, wie auch immer das Mischungsverhältnis der beiden Basisgranulate aussieht, das Verhältnis des Nicht-Seife anionischen oberflächenaktiven Mittels zu einem nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel in dem resultierenden Gemisch sehr wenig variieren und kann der optimalen Waschkraft, die vom Hersteller gekennzeichnet wurde, entsprechen.
  • Wie zuvor angezeigt, enthält die Zusammensetzung vorzugsweise ebenso zusätzlich beigemischte (nachdosierte) partikuläre Inhaltsstoffe. Diese können funktionelle Inhaltsstoffe wie Bleichen, Enzyme und Schaumkontrollmittel, die nachstehend unter „Waschsmittelinhaltsstoffe" ausführlicher aufgelistet werden, enthalten, und können ebenso anorganische Salze enthalten. Die Wirkungen des Nachdosierens anorganischer Salze sind die, daß sie die Gesamtniveaus der Schlüsselbasisgranulatinhaltsstoffe wie der oberflächenaktiven Mittel und der Aufbaustoffe verringern, da die Gesamtmenge an den vorhandenen Basisgranulaten gering ist, und daß sie die Schüttdichte erhöhen.
  • Demgemäß ermöglicht es die Verwendung der beiden kompositionell verwandten Basisgranulate und die Möglichkeit der Nachdosierung dem Formulierer
    • (a) eine breite Palette an Formulierungen mit verschiedenen Schüttdichten aber sehr ähnlichen Mengen und Anteilen an Schlüsselinhaltsstoffen, oder
    • (b) bei einer vorgegebenen Schüttdichte, einen Bereich an verwandten Formulierungen mit verschiedenen Gesamtmengen, aber ähnlichen Anteilen an Schlüsselinhaltsstoffen bereitzustellen.
  • Daher können die Verhältnisse der Schlüsselinhaltsstoffe zu einander, die so gekennzeichnet werden, daß die optimale Leistung und andere Merkmale bereitgestellt werden, über einen breiten Bereich an Produkten, die für verschiedene Verbraucher, Umstände, Dosierungsniveaus und Verfahren und Waschverhalten geeignet sind, haltbar gemacht werden. Die beiden übereinstimmenden Basisgranulate liefern Bausteine für eine große und flexible Produktpalette.
  • Das r zu r'-Verhältnis liegt im Bereich von 1,25 : 1 bis 1 : 1,25, vorzugsweise zwischen 1,2 : 1 und 1 : 1,2, stärker bevorzugt zwischen 1,1 : 1 und 1 : 1,1, und am stärksten bevorzugt zwischen 1,05 : 1 und 1 : 1,05. Idealerweise liegt das r zu r'-Verhältnis so nahe wie möglich an 1 : 1.
  • Außerdem kann das Verhältnis der Verhältnisse von Aufbaustoff zu dem Mittel gegen Wiederabscheidung, zum Beispiel Natriumcarboxymethylcellulose, in den beiden Basisgranulaten vorteilhafterweise ebenso in den definierten Bereich fallen. Das gleiche Prinzip kann auf andere Schlüsselinhaltsstoffe angewendet werden, wo es günstig ist, diese in die beiden Basisgranulate einzubeziehen.
  • Vorzugsweise enthalten die beiden Basisgranulate das/die gleiche(n) Nicht-Seife anionische oberflächenaktive Mittel oder oberflächenaktiven Mittel. Bevorzugte oberflächenaktive Mittel sind C8-C15-Alkylbenzensulfonate, primäre C8-C20-Alkoholsulfate, und Kombinationen dieser. Weitere Details über mögliche anionische oberflächenaktive Mittel werden unter „Waschmittelinhaltsstoffe" angegeben.
  • Vorzugsweise enthalten die beiden Basisgranulate das/die gleiche(n) nicht-ionische oberflächenaktive Mittel oder oberflächenaktiven Mittel. Bevorzugte nicht-ionische oberflächenaktive Mittel sind aliphatische C8-C20-Alkohole, die mit durchschnittlich 2 bis 15 mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol ethoxyliert sind. Weitere Details über mögliche nicht-ionische oberflächenaktive Mittel werden unter „Waschmittelinhaltsstoffe" angegeben.
  • Stärker bevorzugt enthalten die beiden Basisgranulate das/die gleiche(n) anionische oberflächenaktive Mittel oder oberflächenaktiven Mittel und das/die gleiche(n) nicht-ionische oberflächenaktive Mittel oder oberflächenaktiven Mittel. Das oberflächenaktive System ist dann in den beiden Basen in bezug auf sowohl das anionische als auch das nicht-ionische Verhältnis und auf die oberflächenaktiven Materialien selbst das gleiche.
  • Zusätzliche oberflächenaktive Mittel, zum Beispiel kationische oberflächenaktive Mittel und/oder zwitterionische oberflächenaktive Mittel, können vorhanden sein. Sind sie in beiden Basisgranulaten vorhanden, können diese Materialien ebenso den zuvor angegebenen Verhältnisanforderungen entsprechen, wenn gewünscht. Es wird jedoch bevorzugt solche ergänzende oberflächenaktive Mittel in nur eines der beiden Basisgranulate einzubeziehen oder diese in Form von geeigneten Zusatzstoffen nachzudosieren.
  • Seife kann in einem oder in beiden Basisgranulaten vorhanden sein.
  • Vorzugsweise enthalten die beiden Granulate den gleichen anorganischen Aufbaustoff. Der Aufbaustoff wird vorzugsweise aus Alkalimetallalumosilikaten, Natriumtripolyphosphat und Kombinationen hiervon ausgewählt. Der bevorzugte Aufbaustoff ist kristallines Natriumalumosilikat (Zeolith). Der am stärksten bevorzugte Aufbaustoff ist Zeolith MAP (Zeolith P mit einem Silicium zu Aluminium-Verhältnis, das 1,33 nicht übersteigt) wie in EP 384 070B (Unilever) beschrieben. Ein anderer bevorzugter Aufbaustoff ist geschichtetes Natriumsilikat, erhältlich als SKS-6 von der Clariant GmbH, Deutschland. Weitere Details über mögliche Aufbaustoffe werden unter „Waschmittelinhaltsstoffe" angegeben.
  • Organische Co-Aufbaustoffe wie Polycarboxylatpolymere und Alkalimetallcitrate können in einem oder beiden Basisgranulaten vorhanden sein.
  • Am stärksten bevorzugt enthalten die beiden Basisgranulate die gleichen Nicht-Seife anionischen und nichtionischen oberflächenaktiven Mittel und den gleichen anorganischen Aufbaustoff
  • Das erste Basisgranulat
    • Das erste Basisgranulat kann geeigneterweise
    • 10 bis 40 Gew. -% organisches Nicht-Seife oberflächenaktives Mittel,
    • 20 bis 50 Gew. -% anorganischen Aufbaustoff (vorzugsweise Zeolith, stärker bevorzugt Zeolith 4A und/oder Zeolith MAP),
    • 5 bis 45 Gew. -% (insgesamt) andere Salze,
    • und gegebenenfalls Kleinstinhaltsstoffe auf 100 Gew. -% umfassen.
    • Stärker bevorzugt umfaßt das erste Basisgranulat
    • 10 bis 35 Gew. -% anionisches oberflächenaktives Mittel auf der Basis von Sulfonat oder Sulfat,
    • 5 bis 20 Gew. -% ethoxyliertes nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel,
    • 30 bis 45 Gew. -% Zeolith MAP,
    • 5 bis 30 Gew. -% (insgesamt) Salze, vorzugsweise ausgewählt aus Natriumcarbonat, Natriumcitrat und Natri umsulfat,
    • und gegebenenfalls Kleinstinhaltsstoffe auf 100 Gew. -%.
  • Die optionalen Inhaltsstoffe können jeder sein, der für die Einbringung in ein Nicht-Turm-Basispulver geeignet ist und können zum Beispiel aus Fettsäure, Fettsäureseife, Polycarboxylatpolymer, fluoreszierenden Stoffen und Mittel gegen die Wiederabscheidung ausgewählt werden.
  • Herstellung des ersten Basisgranulats
  • Das erste Basisgranulat kann durch ein Verfahren hergestellt werden, daß zur Herstellung von Granulaten mit einer hohen Schüttdichte geeignet ist. Bevorzugt werden die Granulate durch ein Nicht-Turm-(Nicht-Sprühtrocknungs-)-Verfahren hergestellt, aber weniger bevorzugt können sie durch Nachturmverdichtung der sprühgetrockneten Granulate hergestellt werden.
  • In einem bevorzugten Nicht-Turm-Verfahren werden feste Inhaltsstoffe mit einem flüssigem Bindemittel in einem Hochgeschwindigkeitsmischer granuliert und die resultierenden Granulate können dann in einen Mittelgeschwindigkeitsmischer überführt werden. Bevorzugte Verfahren werden zum Beispiel in EP 340013A , EP 367339A , EP 390251A und EP 420317A (Unilever) beschrieben und beansprucht.
  • Diese Verfahren können verwendet werden, um Basispulver mit Schüttdichten von zum Beispiel 700 bis 900 g/l herzustellen. Es ist nicht bewiesen worden, daß es allgemein möglich ist, Basispulver mit Schüttdichten unter 700 g/l unter Verwendung dieser Verfahren herzustellen.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann das in WO 00/77147A (Unilever) beschriebene und beanspruchte Verfahren verwendet werden, um ein Basispulver mit einer Schüttdichte unter 700 g/l, zum Beispiel 600 bis 700 g/l, herzustellen.
  • Dieses Verfahren umfaßt die Schritte:
    • (i) Mischen und Agglomerieren eines flüssigen Bindemittels mit einem festen Ausgangsmaterial in einem Hochgeschwindigkeitsmischer;
    • (ii) Mischen des Materials aus Schritt (i) in einem Mittel- oder Niedriggeschwindigkeitsmischer;
    • (iii) Einspeisung des Materials aus Schritt (ii) und eines flüssigen Bindemittels in einen Gasfluidisiergranulator und weiteres Agglomerieren, und
    • (iv) gegebenenfalls Trocknen und/oder Abkühlen.
  • Das zweite Basisgranulat
  • Das zweite Basisgranulat kann geeigneterweise:
    • 5 bis 30 Gew. -% organisches Nicht-Seife oberflächenaktives Mittel,
    • 10 bis 50 Gew. -% anorganischen Aufbaustoff, vorzugsweise Zeolith und stärker bevorzugt Zeolith 4A und/oder Zeolith MAP,
    • 10 bis 60 Gew. -% andere Salze und Polymer,
    • und gegebenenfalls Kleinstinhaltsstoffe auf 100 und gegebenenfalls Gew. -% umfassen, wobei alle Prozentangaben auf dem zweiten Basisgranulat basieren.
  • Das zweite Basisgranulat kann ferner Natriumsilikat umfassen, das im allgemeinen in Lösungsform einbezogen wird. Das Natriumsilikat kann zum Beispiel in einer Menge von 0,5 bis 15 Gew. -%, vorzugsweise 1 bis 10 Gew. -% vorhanden sein.
  • Wie vorstehend angezeigt können ebenso organische Coaufbaustoffe wie Polycarboxylatpolymere vorhanden sein.
  • Stärker bevorzugt umfaßt das zweite Basisgranulat:
    • 4 bis 25 Gew. -% anionisches oberflächenaktives Mittel auf der Basis von Sulfonat oder Sulfat,
    • 1 bis 15 Gew. -% ethoxyliertes nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel,
    • 10 bis 45 Gew. -% Zeolith MAP und/oder Zeolith 4A,
    • 1 bis 10 Gew. -% Acryl- oder Acryl-/Maleinsäurepolymer,
    • 0,5 bis 10 Gew: % Natriumsilikat,
    • 15 bis 55 Gew. -% andere Salze
    • Kleinstinhaltsstoffe auf 100 und gegebenenfalls Gew. -%.
  • Die anderen Salze können Natriumsulfat umfassen, das in das erste oder das zweite Basisgranulat, oder in beide, einbezogen und/oder nachdosiert werden kann. In Formulierungen, in denen die Menge an Natriumsulfat nicht ein bestimmtes Niveau überschreitet, wird jegliches vorhandene Natriumsulfat vorzugsweise in das zweite Basisgranulat einbezogen.
  • Das zweite Basisgranulat kann gegebenenfalls Kleinstinhaltsstoffe, die für die Einführung in ein sprühgetrocknetes Basispulver geeignet sind, enthalten. Diese können beispielsweise aus Fettsäure, Fettsäureseife, fluoreszierenden Stoffen und Mittel gegen die Wiederabscheidung ausgewählt werden.
  • Herstellung des zweiten Basisgranulats
  • Das zweite Basisgranulat kann durch herkömmliche Aufschlämmungs-erzeugende und Sprühtrocknungsverfahren hergestellt werden, die einem Waschpulverformulierer allgemein bekannt sind.
  • Wo ein ethoxyliertes nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel in dem zweiten Basisgranulat vorhanden sein soll, kann es von Vorteil sein, wenn alles oder ein Teil dieses Inhaltsstoffes mit dem sprühgetrockneten Granulat gemischt wird anstatt es mittels der Aufschlämmung eingeführt wird.
  • Die Waschmittelzusammensetzung
  • Wie oben angezeigt, enthält die partikuläre Waschmittelzusammensetzung der Erfindung das erste partikuläre (höhere Schüttdichte) Basisgranulat und das zweite (geringere Schüttdichte) Basisgranulat, vorzugsweise in einem Verhältnis von 0,1 : 1 bis 5 : 1, stärker bevorzugt von 0,1 : 1 bis 5 : 1, stärker bevorzugt von 0,1 : 1 bis 3 : 1, am stärksten bevorzugt von 0,1 : 1 bis 2 : 1.
  • Die Waschmittelzusammensetzung kann geeigneterweise:
    • (i) 8 bis 60 Gew. -%, bevorzugt 15 bis 45 Gew. -%, des ersten Basisgranulats,
    • (ii) 5 bis 70 Gew. -%, bevorzugt 10 bis 60 Gew. -%, des zweiten Basisgranulats,
    • (iii) gegebenenfalls andere beigemischte Waschmittelinhaltsstoffe auf 100 Gew. -% umfassen.
  • Die anderen beigemischten Waschmittelinhaltsstoffe können geeigneterweise aus oberflächenaktiven Granulaten, Bleichmittelinhaltsstoffen, Schaumhemmern, fluoreszierenden Stoffen, Mitteln gegen die Wiederabscheidung, Schmutzablösemitteln, Farbstoffübertragungsinhibitoren, Gewebekonditionierungsmitteln, Enrymen, Duftstoffen, anorganischen und organischen Salzen und Kombinationen hiervon ausgewählt werden.
  • Wie vorstehend angezeigt, sind nachdosierte Salze vorzugsweise vorhanden, wenn gewünscht wird, die Gesamtniveaus der Basisgranulat-Schlüsselinhaltsstoffe wie oberflächenaktive Mittel und Aufbaustoffe zu verringern, weil die Menge des vorhandenen Basisgranulats gering ist, und/oder um die Schüttdichte zu erhöhen.
  • Die Endzusammensetzung hat eine Schüttdichte von 550 bis 900 g/l, vorzugsweise 600 bis 900 g/l und stärker bevorzugt von 600 bis 800 g/l.
  • Waschmittelinhaltsstoffe
  • Wie vorstehend angezeigt, enthalten die Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung reinigungsaktive Verbindungen und Aufbaustoffe, und können gegebenenfalls Bleichmittelkomponenten und andere aktive Inhaltsstoffe enthalten, um die Leistung und die Eigenschaften zu erhöhen.
  • Reinigungsaktive Verbindungen (oberflächenaktive Mittel) können aus Seife und Nicht-Seife anionischen, kationischen, nicht-ionischen, amphoteren und zwitterionischen reinigungsaktiven Verbindungen und Gemischen hiervon ausgewählt werden. Viele geeignete reinigungsaktive Verbindungen sind erhältlich und werden in der Literatur, zum Beispiel in „Surface-Active Agents and Detergents", Bände I und II, von Schwartz, Perry und Berch vollständig beschrieben. Die bevorzugten reinigungsaktiven Verbindungen, die verwendet werden können, sind Seifen und synthetische Nicht-Seife anionische und nicht-ionische Verbindungen. Die Gesamtmenge des vorhandenen oberflächenaktiven Mittels liegt geeigneterweise im Bereich von 5 bis 40 Gew. -%.
  • Anionische oberflächenaktive Mittel sind einem Fachmann allgemein bekannt. Beispiele umfassen Alkylbenzensulfonate, insbesondere lineare Alkylbenzensulfonate mit einer Alkylkettenlänge von C8-C15; primäre und sekundäre Alkylsulfate, insbesondere primary C8-C20-Alkylsulfate; Alkylethersulfate; Olefinsulfonate; Alkylxylensulfonate; Dialkylsulfosuccinate; und Fettsäureestersulfonate. Natriumsalze werden im allgemeinen bevorzugt.
  • Nicht-ionische oberflächenaktive Mittel, die verwendet werden können, umfassen die primären und sekundären Alkoholethoxylate, insbesondere die aliphatischen C8-C20-Alkhohole, die mit durchschnittlich 1 bis 20 mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol ethoxyliert sind, und spezieller die primären und sekundären aliphatischen C10-C15-Alkohole, die mit durchschnittlich 1 bis 10 Mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol ethoxyliert sind. Nicht-ethoxylierte, nicht-ionische oberflächenaktive Mittel umfassen Alkylpolyglycoside, Glycerolmonoether und Polyhydroxyamide (Glucamid).
  • Kationische oberflächenaktive Mittel, die verwendet werden können, umfassen quartäre Ammoniumsalze mit der allgemeinen Formel R1R2R3R4N+X , worin die R-Gruppen lange oder kurze Hydrocarbylketten sind, typischerweise Alkly- Hydroxyalkyl- oder ethoxylierte Alkylgruppen, und X ein löslichmachendes Kation ist (zum Beispiel Verbindungen, in denen R1 eine C8-C22-Alkylgruppe, vorzugsweise eine C8-C10- oder eine C12-C14-Alkylgruppe, ist, R2 eine Methylgruppe ist und R3 und R4, die gleich oder verschieden sein können, Methyl- oder Hydroxyethylgruppen sind); und kationische Ester (zum Beispiel Cholinester).
  • Die Liste der oberflächenaktiven Mittel soll nicht ausschließlich sein und die Verwendung irgendeines oberflächenaktiven Mittels, das für die Einbeziehung in partikuläre Waschmittelzusammensetzungen geeignet ist, fällt in den Umfang der vorliegenden Erfindung.
  • Die Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung enthalten einen oder mehrere Aufbaustoffe. Die Gesamtmenge des Aufbaustoffes in den Zusammensetzungen wird geeigneterweise im Bereich von 5 bis 80 Gew. -%, vorzugsweise 10 bis 60 Gew: % liegen.
  • Bevorzugte Aufbaustoffe sind Alkalimetallalumosilikate, noch spezieller kristalline Alkalimetallalumosilikate (Zeolithe), bevorzugt in Natriumsalzform.
  • Zeolith-Aufbaustoffe können geeigneterweise in einer Gesamtmenge von 5 bis 60 Gew. -%, vorzugsweise von 10 bis 50 Gew. -% vorhanden sein.
  • Die Zeolithe können durch andere anorganische Aufbaustoffe, zum Beispiel amorphe Alumosilikate, oder geschichtete Silikate wie SKS-6 von Clariant ersetzt werden.
  • Die Zeolithe können durch organische Aufbaustoffe zum Beispiel Polycarboxylatpolymere wie Polyacrylate und Acrylsäure/Maleinsäurecopolymere; monomere Polycarboxylate wie Citrate, Gluconate, Oxydisuccinate, Glycerolmono-, di- und -trisuccinate, Carboxymethyloxysuccinate, Carboxymethyloxymalonate, Dipicolinate, Hydroxyethyliminodiacetate, Alkyl- und Alkenylmalonate und -succinate; und sulphonierte Fettsäuresalze ersetzt werden.
  • Alternativ können die Zusammensetzungen der Erfindung Phosphataufbaustoffe, zum Beispiel Natriumtripolyphosphat, enthalten.
  • Diese Listen an Aufbaustoffen sollen nicht ausschließlich sein.
  • Besonders bevorzugte organische Aufbaustoffe sind Citrate, die geeigneterweise in Mengen von 1 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 15 Gew: -% verwendet werden; und Acrylpolymere, stärker bevorzugt Acrylsäure/Maleinsäurecopolymere, die geeigneterweise in Mengen von 0,5 bis 15 Gew. -%, vorzugsweise 1 bis 10 Gew. -% verwendet werden. Aufbaustoffe, sowohl anorganische als auch organische, liegen vorzugsweise in Alkalimetallsalz-, insbesondere Natriumsalz-, -Form vor.
  • Waschmittelzusammensetzungen gemäß der Erfindung können ebenso ein Bleichsystem enthalten. Bevorzugt wird dieses eine Peroxidbleichverbindung umfassen, zum Beispiel ein anorganisches Persalz oder eine organische Peroxysäure, die fähig ist, Wasserstoffperoxid in wässeriger Lösung zu erzeugen.
  • Bevorzugte anorganische Persalze sind Natriumperboratmonohydrat und -tetrahydrat und Natriumpercarbonat, wobei das letztere besonders bevorzugt ist. Das Natriumpercarbonat kann eine Schutzschicht gegen die Schädigung durch Feuchtigkeit aufweisen. Die Peroxidbleichverbindung liegt geeigneterweise in einer Menge von 5 bis 35 Gew. -%, vorzugsweise 10 bis 25 Gew. -% vor.
  • Die Peroxybleichverbindung kann in Verbindung mit einem Bleichaktivator (Bleichpräkursor) verwendet werden, um die Bleichwirkung bei niedrigen Waschtemperaturen zu verbessern. Der Bleichpräkursor liegt geeigneterweise in einer Menge von 1 bis 8 Gew. -%, vorzugsweise von 2 bis 5 Gew. -% vor. Bevorzugte Bleichpräkursor sind Peroxy carbonsäurepräkursor, noch spezieller Peressigsäurepräkursor und Peroxybenzoesäurepräkursor; und Peroxycarbonsäurepräkursor. Ein besonders bevorzugter Bleichpräkursor, der zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet ist, ist N,N,N',N'-Tetracetylethylendiamin (TAED).
  • Ein Bleichstabilisator (Schwermetallmaskierungsmittel) kann ebenso vorhanden sein. Geeignete Bleichstabilisatoren umfassen Ethylendiamintetraacetat (EDTA), Diethylentriaminpentaacetat (DTPA), Ethylendiamindisuccinat (EDDS) und die Polyphosphonate wie Dequest (Markenname), Ethylendiamintetramethylenphosphonat (EDTMP) und Diethylentriaminpentamethylenphosphat (DETPMP).
  • Die Zusammensetzungen der Erfindung können Alkalimetall-, vorzugsweise Natrium-, -carbonat enthalten, um die Waschkraft zu erhöhen und die Verarbeitung zu vereinfachen. Natriumcarbonat kann geeigneterweise in Mengen im Bereich von 1 bis 60 Gew. -%, vorzugsweise 2 bis 40 Gew. -% vorliegen.
  • Wie vorstehend angezeigt, kann Natriumsilikat ebenso vorhanden sein. Die Menge an Natriumsilikat kann geeigneterweise im Bereich von 0,1 bis 5 Gew. -% liegen. Natriumsilikat, wie vorstehend angezeigt, wird vorzugsweise mittels des zweiten Basisgranulats eingeführt.
  • Der Pulverfluß kann durch die Einführung einer kleinen Menge an einem Pulverstrukturverbesserungsmittel verbessert werden. Beispiele für Pulverstrukturverbesserungsmittel, von denen einige eine andere Rolle bei der Formulierung spielen, wie vorstehend angezeigt, umfassen zum Beispiel Fettsäuren (oder Fettsäureseifen), Zucker, Acrylat oder Acrylat/Maleatpolymere, Natriumsilikat und Dicarbonsäuren (zum Beispiel Sokalan (Markenname) DCS von BASF). Ein bevorzugtes Pulverstrukturverbesserungsmittel ist Fettsäureseife, die geeigneterweise in einer Menge von 1 bis 5 Gew: % vorliegt.
  • Andere geeignete Materialien, die in den Waschmittelzusammensetzungen der Erfindung vorhanden sein können, umfassen Mittel gegen die Wiederabscheidung, wie Cellulosepolymere; Schmutzablösemittel; Mittel gegen die Farbstoffübertragung; fluoreszierende Stoffe; anorganische Salze wie Natriumsulfat; Enzyme (Proteasen, Lipasen, Amylasen, Cellulasen); Farbstoffe; gefärbte Tupfen; Duftstoffe; und gewebekonditionierende Verbindungen. Diese Liste soll nicht ausschließlich sein.
  • Beispiele
  • Die Erfindung wird durch die folgenden nicht einschränkenden Beispiele weiter veranschaulicht, in denen sich Teile und Prozentangaben auf das Gewicht beziehen, sofern nicht etwas anderes angegeben ist.
  • Die folgenden Abkürzungen werden für die in den Beispielen verwendeten Inhaltsstoffe verwendet (* kennzeichnet Markenname):
    LAS lineares Alkylbenzensulfonat
    Nicht-ionisches Mittel 7EO C12-15-Alkohol, der mit durchschnittlich 7 mol Ethylenoxid
    pro Mol ethoxyliert ist
    Zeolith MAP Zeolith MAP (Si : Al-Verhältnis etwa 1)
    (Doucil* A24 von Crosfield)
    Copolymer Acryl-/Maleinsäure-Copolymer, Na-Salz
    (Sokalan* CPS von BASF)
    SCMCNatriumcarboxymethylcellulos
    CaEDTMP Calciumsalz von Ethylendiamintetramethylenphosphonsäure
    (Dequest* 2047 von Monsanto)
    TAED Tetraacetylethylenediamin
    HEDP Natriumsalz von 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure
    (Dequest* 2016D von Monsanto)
  • Beispiel 1 Basispulver
  • Das Nicht-Turm-Basispulver B1 wurde wie folgt hergestellt:
    • (i) Mischen und Granulieren von festen Ausgangsmaterialien, die aus Zeolith MAP, leichter kalzinierter Soda, Natriumcarboxymethylcellulose (SCMC) besteht, mit „flüssigem Bindemittel" (LAS Säure, nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel, Fettsäure/Seife, siehe unten) in einem Lödige-Recycler* (CB 30) Hochgeschwindigkeitsmischer;
    • (ii) Übertragung des Materials aus dem Recycler in einen Lödige Ploughshare* (KM 300) Mittelgeschwindigkeitsmischer;
    • (iii) Übertragung des Materials aus dem Ploughshare in ein Vometec* Fließbett, das als ein Gasfluidisiergranulator arbeitet, Zugabe weiteren „flüssigen Bindemittels" und Agglomeration; und
    • (iv) schließlich Trocknung/Abkühlung des Produktes in dem Fließbett.
  • Das „flüssige Bindemittel", das in den Schritten (i) und (iii) verwendet wurde, war ein strukturiertes Gemisch, das das anionische oberflächenaktive Mittel, das nicht-ionische oberflächenaktive Mittel und Seifekomponenten des Basispulvers enthält. Die Temperatur des Gemisches in dem Kreislauf wurde durch einen Wärmeaustauscher kontrolliert. Das Neutralisationsmittel war eine Natriumhydroxidlösung.
  • Das sprühgetrocknete Basispulver S 1 wurde durch ein herkömmliches Aufschlämmungs-erzeugendes und Sprühtrocknungsverfahren hergestellt.
  • Die Formulierungen und die Pulvereigenschaften der Basispulver waren wie in der nachstehenden Tabelle gezeigt:
    Figure 00100001
    Teilchengrößenverteilungen (Rosin-Rammler)
    Figure 00110001
  • Beispiele 2 bis 9 Partikuläre Waschmittelzusammensetzungen
  • Vollständig formulierte Waschmittelzusammensetzungen wurden durch Mischen des Nicht-Turm-Basispulvers B1 mit dem sprühgetrockneten Basispulver S1, und Nachdosierung weiterer Inhaltsstoffe hergestellt. Alle zeigten hervorragende Waschkraft, Pulvereigenschaften und Bleichstabilität.
  • Figure 00110002
  • Figure 00120001
  • Figure 00130001
  • Figure 00140001
  • Beispiel 10: Basispulver
  • Weitere sprühgetrocknete Pulver S2 bis S4 mit einem Bereich an Schüttdichten wurde durch das Erzeugen einer Aufschlämmung und Sprühtrocknung hergestellt. Wie angegeben wurde das nicht-ionische oberflächenaktive Mittel teilweise mittels der Aufschlämmung teilweise durch Nachdosierung eingeführt (aufgesprüht).
  • Figure 00140002
  • Beispiel 11: Basispulver
  • Das Nicht-Turm-Basispulver B2 wurde durch das in Beispiel 1 beschriebene Verfahren hergestellt und das sprühgetrocknete Basispulver S5 wurde durch ein herkömmliches Aufschlämmungs-erzeugendes und Sprühtrocknungsverfahren hergestellt, wobei ein Teil (3,5 %) des nicht ionischen oberflächenaktiven Mittels nachdosiert wurde (aufgesprüht).
  • Figure 00150001
  • Beispiele 12 bis 15: Partikuläre Waschmittelzusammensetzungen
  • Vollständig formulierte Waschmittelzusammensetzungen wurden durch Mischen des Nicht-Turm-Basispulvers B2 mit dem sprühgetrockneten Basispulver S5, und Nachdosierung weiterer Inhaltsstoffe hergestellt.
  • Figure 00150002
  • Figure 00160001

Claims (15)

  1. Partikuläre Waschmittelzusammensetzung mit einer Schüttdichte im Bereich von 550 bis 900 g/l, umfassend Nicht-Seife organische oberflächenaktive Mittel und Aufbaustoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung zumindest zwei verschiedene granuläre Mehrfachinhaltsstoffkomponenten umfaßt: (i) eine erste granuläre Komponente, umfassend Nicht-Seife oberflächenaktives Mittel und Aufbaustoff und mit einer Schüttdichte im Bereich von 550 bis 1.000 g/l, wobei die erste granuläre Komponente ein Gewichtsverhältnis an Nicht-Seife anionischem oberflächenaktivem Mittel zu nicht-ionischem oberflächenaktivem Mittel von r aufweist; (ii) eine zweite granuläre Komponente, umfassend Nicht-Seife oberflächenaktives Mittel und Aufbaustoff und mit einer Schüttdichte im Bereich von 300 bis 550 g/l, und einem Gewichtsverhältnis an Nicht-Seife anionischem oberflächenaktivem Mittel zu nicht-ionischem oberflächenaktivem Mittel von r'; dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis r zu r' im Bereich von 1,25 : 1 bis 1 : 1,25 liegt.
  2. Waschmittelzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von r zu r' im Bereich von 1,2 : 1 bis 1 : 1,2 liegt.
  3. Waschmittelzusammensetzung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von r zu r' im Bereich von 1,1 : 1 bis 1 : 1,1 liegt.
  4. Waschmittelzusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von r zu r' im Bereich von 1,05 : 1 bis 1 : 1,05 liegt.
  5. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste granuläre Komponente eine Schüttdichte im Bereich von 600 bis 1.000 g/l, vorzugsweise 650 bis 950 g/l aufweist.
  6. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erste granuläre Komponente ein mechanisch gemischtes Granulat ist.
  7. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite granuläre Komponente eine Schüttdichte im Bereich von 400 bis 500 g/l aufweist.
  8. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite granuläre Komponente ein sprühgetrocknetes Granulat ist.
  9. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nicht-Seife anionischen oberflächenaktiven Mittel in dem ersten und zweiten Granulat die gleichen sind.
  10. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Nicht-Seife anionische oberflächenaktive Mittel aus C8-C15-Alkylbenzensulfonaten, primären C8-C20-Alkoholsulfaten und Kombinationen dieser ausgewählt ist.
  11. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht-ionischen oberflächenaktiven Mittel in den ersten und zweiten Granulatkomponenten die gleichen sind.
  12. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht-ionische oberflächenaktive Mittel ein aliphatischer C8-C20- Alkohol ist, der mit durchschnittlich 2 bis 15 mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol ethoxyliert ist.
  13. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten granulären Komponenten in einem Gewichtsverhältnis von 0,1 : 1 bis 5 : 1, vorzugsweise 0,1 : 1 bis 3 : 1, stärker bevorzugt 0,1 : 1 bis 2 : 1 vorliegen.
  14. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie (i) 8 bis 60 Gew. -%, bevorzugt 15 bis 45 Gew. -%, des ersten Basisgranulats, (ii) 5 bis 70 Gew. -%, bevorzugt 10 bis 60 Gew. -%, des zweiten Basisgranulats, (iii) gegebenenfalls andere beigemischte Waschmittelinhaltsstoffe auf 100 Gew. -% umfaßt.
  15. Waschmittelzusammensetzung nach einem der vorherigen Ansprüche mit einer Schüttdichte im Bereich von 600 bis 800 g/l.
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