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DE60104589T2 - Therapeutisches Mittel zur Behandlung von Dermatitis - Google Patents

Therapeutisches Mittel zur Behandlung von Dermatitis Download PDF

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DE60104589T2
DE60104589T2 DE60104589T DE60104589T DE60104589T2 DE 60104589 T2 DE60104589 T2 DE 60104589T2 DE 60104589 T DE60104589 T DE 60104589T DE 60104589 T DE60104589 T DE 60104589T DE 60104589 T2 DE60104589 T2 DE 60104589T2
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DE
Germany
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dermatitis
therapeutic agent
present
reaction
atopic dermatitis
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DE60104589T
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Haruo Yashiro-cho Yoshii
Akihiro Yashiro-cho Fujita
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Nippon Zoki Pharmaceutical Co Ltd
Original Assignee
Nippon Zoki Pharmaceutical Co Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/33Heterocyclic compounds
    • A61K31/395Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins
    • A61K31/495Heterocyclic compounds having nitrogen as a ring hetero atom, e.g. guanethidine or rifamycins having six-membered rings with two or more nitrogen atoms as the only ring heteroatoms, e.g. piperazine or tetrazines
    • A61K31/505Pyrimidines; Hydrogenated pyrimidines, e.g. trimethoprim
    • A61K31/519Pyrimidines; Hydrogenated pyrimidines, e.g. trimethoprim ortho- or peri-condensed with heterocyclic rings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P17/00Drugs for dermatological disorders

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Description

  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die medizinische Verwendung von 7-Amino-3-benzyl-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dion-Derivaten als ein therapeutischer Wirkstoff für Dermatitis, insbesondere als ein therapeutischer Wirkstoff für atopische Dermatitis.
  • Stand der Wissenschaft
  • Dermatitis ist eine Entzündungsreaktion der Haut auf verschiedene äußere und innere Ursachen, sie ist die häufigste Erkrankung unter den Hauterkrankungen und bedeutet im allgemeinen das gleiche wie Ekzem. Im akuten Stadium ist eine typische klinische Eigenschaft, dass ein Schwellungserythem gebildet wird, dann wird eine Papel und eine seröse Papel auf dem Erythem gebildet und nach Bildung von Vesikel, Papel, Erosion, Schorf und Desquamation heilt die Erkrankung ab. Wenn sie chronisch wird, resultiert Verdickung, Lichenifikation und Pigmentierung der Haut und in den meisten Fällen ist Juckreiz damit vergesellschaftet. Histologisch wird sie durch eine Schwellung innerhalb der epidermalen Zellen (in einem schwammartigen Zustand) während des akuten Stadiums charakterisiert. Kontakt-Dermatitis, atopische Dermatitis, seborrhoische Dermatitis, nummuläres Ekzem, Lichen simplex chronicus Vidal, Stauungsdermatitis, dyshidrotisches Ekzem, Asteatose-Ekzem-Dermatitis, Autosensibilisierungs-Ekzem etc. werden in eine Kategorie der Dermatitis eingeschlossen.
  • Obwohl man glaubt, dass die atopische Dermatitis durch Atopie hervorgerufen wird, sprich durch eine allergische Reaktion, an der Immunglobulin E (IgE) beteiligt ist, ist eine eindeutige Ursache für ihren Beginn sogar in der heutigen Zeit weiter unklar. Die atopische Dermatitis wird oft durch einen hohen Spiegel an IgE im Blut und Eosinophilie begleitet. Atopie selbst gehört zum Typ I, aber da die atopische Dermatitis eine in pathologischer Hinsicht dem Ekzem und der Kontakt-Dermatitis ähnliche Reaktion ist, wurde die Beteiligung einer Allergie vom Typ IV (verzögerter Typ) vermutet. Es wurde auch vermutet, dass eine Reaktion vom verzögerten Typ, begleitet durch Infiltration von Eosinophilen und Lymphozyten, eine wichtige Rolle bei dem Beginn der atopischen Dermatitis und ihrem Übergang in eine chronische Form spielt (nachzuschlagen in einem Artikel von Iwamoto et al.: J. Leukoc. Biol., 52, Seiten 572–578 (1992) und einem Artikel von Frigas et al.: J. Allergy Clin. Immunol., 77, Seiten 527–537 (1986) usw.). Ein Symptom der atopischen Dermatitis ist, dass von ungefähr dem zweiten bis sechsten Monat nach der Geburt zuerst ein nässendes Ekzem des Gesichtes beobachtet wird, das dann nach und nach auf die Beine und Arme und auf den Stamm übergreift. Ein starker Juckreiz ist auch charakteristisch. Die Symptome ändern sich mit dem Wachstum und werden in einen Babyzeitraum (jünger als 2 Jahre), einen Kinderzeitraum (2 bis 12 Jahre) und einen Erwachsenenzeitraum eingeteilt. Während des Babyzeitraumes ist der Beginn meist auf das Gesicht begrenzt, aber nach und nach wird die Haut des Stammes trocken, was in follikulären Papeln (atopische Haut) resultiert. In dem Kinderzeitraum werden die Läsionen trocken und ein verdickter Bereich wird in den Ellbeugen und Kniekehlen gebildet (Lichenifikation). Es gibt viele Fälle, bei denen sie im Alter von ungefähr 12 Jahren abheilt, aber wenn sie sich in einen Erwachsenenzeitraum fortsetzt, wird sie schwerer, aber selbst wenn sie einmal leichter wird, wird häufig Wiederauftreten und Verschlechterung beobachtet, und es gibt sogar einige Fälle, in denen ein langer Zeitraum bis zur vollständigen Heilung nötig ist oder bei denen eine vollständige Heilung nicht erreicht wird. Im Hinblick auf die Therapie ist das Aufbringen eines steroidalen Wirkstoffes zur äußeren Anwendung (Salbe oder dergleichen) am effektivsten und bisher ist stattdessen noch kein anderes therapeutisches Verfahren etabliert worden.
  • Übrigens sind die Steroidpräparate, die häufig für die Therapie von Dermatitis, einschließlich der atopischen Dermatiti, verwendet werden, die Pharmazeutika, die einen sehr aktiven klinischen Effekt besitzen, und die auch eine große Vielfalt von Nebenwirkungen aufweisen. Es gab verschiedene Berichte über die Nebenwirkungen von Steroidpräparaten und im Falle von Wirkstoffen zur äußeren Anwendung, wie einer Salbe, sind direkt schädigende Wirkungen auf die Haut, wie Verdünnung, Zusammenschrumpfen und Rötung der Haut, ein soziales Problem als schwere Nebenwirkungen geworden. Somit besteht ein Problem schwerer Nebenwirkungen bei den Steroidpräparaten, die häufig als Therapien für Dermatitis und atopische Dermatitis verwendet wurden, während es eine rege Nachfrage bei Patienten und im medizinischen Bereich nach Pharmazeutika gab, die weniger Nebenwirkungen und eine größere Sicherheit aufweisen, und die man ohne Risiko verwenden kann.
  • Für die Verbindungen, die als therapeutische Wirkstoffe für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden, wurde bereits eine Patentanmeldung eingereicht (japanisches offengelegtes Patent 2000-119272; US-Patentanmeldung S.N. 09/418982). Im Hinblick auf die Verbindungen, die eine ähnliche Struktur zu den obigen aufweisen, wurde schon berichtet, dass die Verbindungen mit einer Pyrido[2,3-a]pyrimidinstruktur eine antiallergische Wirkung besitzen (japanisches offengelegtes Patent Sho-63/45279; USP 4808587) und dass die Verbindung mit einer 7-Aminopyrido[2,3-d]pyrimidinstruktur eine bronchiodilatierende Wirkung besitzt (japanisches offengelegtes Patent Hei-8/3046, Hei-8/3164 und Hei-8/3165; USP 5776942).
  • Probleme, die durch die Erfindung gelöst werden sollen
  • Die vorliegende Erfindung soll die oben erwähnten Probleme der vorangehenden Wissenschaft lösen und sie soll einen therapeutischen Wirkstoff für Dermatitis, insbesondere einen therapeutischen Wirkstoff für die atopische Dermatitis, bereitstellen, der wenig Nebenwirkungen aufweist und eine hohe Sicherheit besitzt, was von Patienten und in dem medizinischen Bereich eifrig gefordert wurde.
  • Mittel zur Lösung der Probleme
  • Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben eine intensive Untersuchung der 7-Aminopyrido[2,3-d]pyrimidinderivate durchgeführt und als ein Ergebnis haben sie herausgefunden, dass 7-Amino-3-benzyl-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dionderivate als therapeutischer Wirkstoff für Dermatitis, insbesondere für atopische Dermatitis, nützlich sind und dass sie wenig Nebenwirkungen an der Haut aufweisen, wodurch die vorliegende Erfindung erreicht wurde.
  • Vorzuziehende Ausführungsarten der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen therapeutischen Wirkstoff für Dermatitis, der eine Verbindung enthält, die durch die folgende Formel (I) dargestellt wird oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz oder Hydrat davon als einen effektiven Bestandteil.
  • Figure 00050001
  • (In der Formel ist R Wasserstoff oder ein Halogen.)
  • Bei dem Substituenten in der oben erwähnten Formel (I) ist R Wasserstoff oder ein Halogen wie Fluor, Chlor, Brom oder Iod.
  • Die vorzuziehenden Ausführungsarten der vorliegenden Erfindung sind wie folgt:
    • (1) Ein therapeutischer Wirkstoff für Dermatitis, der eine Verbindung enthält, die durch die obige Formel (I) dargestellt wird oder ein pharmazeutisch akzeptables Salz oder Hydrat davon als einen effektiven Bestandteil.
    • (2) Der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß (1), wobei der Wirkstoff ein therapeutischer Wirkstoff für atopische Dermatitis ist.
    • (3) Der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß (1) oder (2), wobei der Wirkstoff zur äußeren Anwendung bestimmt ist.
    • (4) Der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß (1) bis (3), wobei R in der Formel (I) Wasserstoff ist.
    • (5) Der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß (1) bis (3), wobei R in der Formel (I) an der o-Position substituiert ist.
    • (6) Der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß (5), wobei R Chlor ist.
  • Unter den Verbindungen, die als therapeutischer Wirkstoff für Dermatitis der vorliegenden Erfindung verwendet werden, sind die vorzuziehenden Verbindungen wie folgt.
    7-Amino-3-benzyl-1,2,3,4-tetrahydro-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dion [Verbindung 1]
    7-Amino-3-(2-chlorbenzyl)-1,2,3,4-tetrahydro-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dion [Verbindung 2]
  • Die am meisten vorzuziehende Verbindung ist Verbindung 1.
  • Die Verbindungen, die durch die obige Formel (I) dargestellt und als therapeutischer Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden, können durch ein Verfahren, das in den Patentanmeldungen vom japanischen offengelegten Patent Sho-63/45279 (USP 4808587, EP 0243311 B) , Hei-8/3049, Hei-8/3164, Hei-8/3165 (USP 5776942, EP 069590 A ) und 2000-119272 (US SN 09/418982, EP 0994113 A ) erwähnt wird, oder außerdem durch ein ähnliches Verfahren hergestellt werden und das Herstellungsverfahren wird in den Beispielen später erwähnt.
  • Die Verbindungen, die durch die obige Formel (I) dargestellt werden, schließen die pharmazeutisch akzeptablen Salze davon mit ein, wie Säureadditionssalze mit Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Hydrobromsäure, Phosphorsäure, Perchlorsäure, Thiocyansäure, Borsäure, Ameisensäure, Essigsäure, Haloessigsäure, Propionsäure, Glycolsäure, Zitronensäure, Traubensäure, Bernsteinsäure, Gluconsäure, Milchsäure, Malonsäure, Fumarsäure, Anthranilsäure, Benzoesäure, Zimtsäure, p-Toluolsulfonsäure, Naphthalensulfonsäure oder Sulfanilsäure; Salze mit Alkalimetall, wie Natrium oder Kalium, Salze mit Erdalkalimetall, wie Calcium oder Magnesium oder Salze mit anderen Metallen, wie Aluminium; oder Salze mit Basen wie Ammonium oder organischen Aminen. Diese Salze können durch bekannte Verfahren von den Verbindungen der vorliegenden Erfindung in einem freien Zustand hergestellt werden oder können gegenseitig innerhalb der Salze konvertiert werden. Wenn es sterische Isomere wie ein cis-trans-Isomer, ein optisches Isomer, ein konformationelles Isomer und ein Hydrat für die Substanzen der vorliegenden Erfindung gibt, schließt die vorliegende Erfindung irgendeines oder alle davon mit ein.
  • Die Verbindung, die durch die obige Formel (I) dargestellt wird, wird mit einem geeigneten pharmazeutischen Trägerstoff oder Verdünnungsmittel verbunden, worauf ein pharmazeutischer Wirkstoff, der als ein therapeutischer Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, hergestellt werden kann. Bezüglich eines Verfahrens zur Herstellung des Präparates können alle konventionellen Verfahren verwendet werden. Als einen therapeutischen Wirkstoff für Dermatitis ist es optimal, ein Präparat zur äußeren Anwendung, wie eine Flüssigkeit, eine Suspension/Emulsion, ein Pflaster, eine Salbe, ein Kataplasma, ein Einreibemittel und eine Lotion herzustellen. Für die Verschreibung kann die Verbindung der obigen Formel (I) in Form ihres pharmazeutisch akzeptablen Salzes oder Hydrats verwendet werden oder sie kann mit einem anderen pharmazeutisch aktiven Bestandteil oder Bestandteilen verbunden werden. Das Verfahren zur Herstellung des Präparates zur äußeren Anwendung wird detailliert z. B. in General Rule for Pharmaceutical Preparations, Commentary to the 13th Revision of the Japanese Pharmacopoeia (veröffentlicht durch Hirokawa Shoten, 1996) erwähnt.
  • Das Salbenpräparat kann grob in eine Salbe vom Fett-/Öltyp, eine emulgierte Salbe, eine wasserlösliche Salbe und eine suspendierte Salbe, je nach dem Typ der Basis (des Trägerstoffes), der dafür verwendet wird, eingeteilt werden.
  • Die Herstellung einer solchen Salbe kann z. B. unter Verwendung von Fett, Fettöl, Lanolin, Vaseline, Paraffin, Wachs, Harz, Kunststoffen, Glykolen, höherem Alkohol, Glycerol, Wasser, Emulgator, Suspensionsmittel oder anderen geeigneten Zusatzstoffen als einem Material oder als einem Trägerstoff und durch Zugabe der Verbindung der vorliegenden Erfindung, gefolgt durch Mischen, um die Mischung homogen zu machen, durchgeführt werden.
  • Für die Herstellung eines Kataplasmas wird Pulver der Verbindung der obigen Formel (I) mit einem essentiellen Ölbestandteil gemischt, um ein schlammiges Produkt zu ergeben. Abhängig vom Typ und Stadium der Erkrankung ist es auch möglich, andere Präparatetypen herzustellen, die optimal für die Therapie sind.
  • Die bevorzugte Dosierung der Verbindung der vorliegenden Erfindung kann abhängig von dem Objekt, das dem Patienten verabreicht werden soll, der Form des Präparates, dem Verfahren der Verabreichung, den Bedingungen der Verabreichung, etc. variieren. Zum Beispiel kann, um einen gewünschten Effekt zu erreichen, eine Salbe, die 0,1% bis 15% der Verbindung der vorliegenden Erfindung enthält, auf die betroffene Stelle einmal bis mehrere Male pro Tag aufgetragen werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter veranschaulicht, obwohl die vorliegende Erfindung durch diese überhaupt nicht begrenzt wird.
  • Beispiele
  • Die Ausgangsmaterialien können bei Aldrich Chemical Co., Inc.; Furuka Chemical Inc.; Lancaster Synthesis Inc.; Maybridge Chemical Co., Ltd.; oder Tokoyo Kasei K. K. erworben werden oder können durch bekannte Verfahren, die in der Literatur, wie J. Org. Chem., 16, 1879 (1951); J. Am. Chem. Soc., 75, 114 (1953) etc. erwähnt werden, synthetisiert werden.
  • Beispiel 1
  • Herstellung von Salbe
  • (1) Herstellung von 6-Amino-1-phenyluracil
  • Phenylharnstoff (68,1 g, 0,5 mol) und Ethylcyanacetat (53 ml, 0,5 mol) wurden zu einer Lösung, die durch Mischung von Methanol (400 ml), mit Kalium-tert-butoxid (67,3 g, 0,6 mol) hergestellt wurde, zugegeben. Die Mischung wurde unter Rückfluss für 5,5 Stunden erhitzt, das Lösungsmittel wurde in Vacuo verdampft, bis ein Rückstand gebildet wurde und der Rückstand wurde in heißem Wasser (2 l) aufgelöst. Eisessig wurde zu der Lösung zugegeben, bis die Lösung sauer wurde und es wurde ein Uracilderivat als ein grobes und gelbliches Präzipitat erhalten. Das Präzipitat wurde durch Filtrierung gesammelt, mehrmals mit Wasser gewaschen und bei 50°C getrocknet, um 6-Amino-1-phenyluracil (67,4 g) in einem Ertrag von 66% zu ergeben.
    Schmelzpunkt > 280°C
    1H-NMR (DMSO-d6) δ: 4,67 (s, 1H), 6,08 (s, 2H), 7,31 (d, 2H, J = 7 Hz), 7,47–7,54 (m, 3H), 10,43 (s, 1H)
    IR (KBr): 3478, 3334, 2981, 1712, 1634, 1476, 1387, 1299, 704 cm–1
    MS (EI) m/z: 203 [M+], 160, 132, 77
  • (2) Herstellung von 7-Amino-1,2,3,4-tetrahydro-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dion
  • 6-Amino-1-phenyluracil (30,5 g, 150 mmol) und Propen-3-methoxycyanid (25 ml, 225 mmol) wurden zu einer Lösung, die durch Mischung von tert-Butanol (300 ml) mit Kalium-tert-butoxid (18,7 g, 225 mmol) hergestellt wurde, zugegeben. Die Mischung wurde bei 110°C für 12 Stunden unter Rühren erhitzt. Butanol wurde verdampft, Wasser (200 ml) wurde zu dem Rückstand zugegeben und die Mischung wurde mit Essigsäure angesäuert. Das Präzipitat wurde durch Filtrierung gesammelt und mit heißem Ethanol gewaschen, um 7-Amino-1,2,3,4-tetrahydro-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dion (20 g) in einem Ertrag von 53% zu ergeben.
    Schmelzpunkt > 300°C
    1H-NMR (DMSO-d6) δ: 6,27 (d, 1H, J = 9 Hz), 6,89 (s, 2H), 7,20–7,87 (m, 5H), 7,88 (d, 1H, J = 9 Hz), 11,26 (s, 1H)
    IR (KBr): 3038, 1709, 1605, 1417, 789 cm–1.
    MS (EI) m/z: 254 [M+], 211,77
  • (3) Herstellung von 7-Amino-1,2,3,4-tetrahydro--phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dion [Verbindung 1]
  • Es wurde eine Suspension, die durch Zugabe von 7-Amino-3-benzyl-1,2,3,4-tetrahydro-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dion (3 g, 12 mmol) und Ammoniumsulfat (500 mg) zu Hexamethyldisilizan (100 ml) hergestellt wurde, bei Raumtemperatur und Umgebungsdruck für 24 unter Rückfluss erhitzt. Das Lösungsmittel wurde verdampft und der Rückstand wurde in 100 ml L(–)-5,6,7,8-tetrahydrofolsäure (THF) aufgelöst. In diese Lösung wurde eine Lösung getropft, die durch Zugabe von Benzylbromid (2 ml, 18 mmol) und 1 mol Bu4NF zu THF (14 ml, 14 mmol) unter Erhitzung unter Rückfluss hergestellt wurde. Die vermischte Lösung wurde für 2 Stunden gerührt und in Vacuo konzentriert. Der Rückstand wurde durch eine Silicagel-Säulenchromatographie (Benzol : Aceton = 5 : 1) gereinigt und aus Methanol zurückkristallisiert, um 7-Amino-3-benzyl-1,2,3,4-tetrahydro-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dion [Verbindung 1] (1 g) in einem Ertrag von 27% zu ergeben.
    Schmelzpunkt: 261 bis 262°C
    1H-NMR (DMSO-d6) δ: 5,08 (s, 2H), 6,32 (d, 1H, J = 8 Hz), 6,98 (s, 2H), 7,22–7,49 (m, 10H), 7,94 (d, 1H, J = 8 Hz)
    IR (KBr): 3498, 3392, 1695, 1655, 1618, 787, 700 cm–1
    Analyse berechnet für C20H16N4O2: C, 69,76; H, 4,68; N, 16,27
    Gefunden: C, 69,81; H, 4,77; N, 16,13
    MS (EI) m/z: 344 [M+], 211,91
  • 7-Amino-3-(2-chlorbenzyl)-1,2,3,4-tetrahydro-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dion [Verbindung 2] wurde auch unter Verwendung der obigen Verfahren von (1) bis (3) hergestellt.
  • (4) Die wie oben hergestellte Verbindung (1) oder (2) wurde gut in weißer Vaseline in einem Mörser suspendiert, um eine Salbe herzustellen, bei der die endgültige Konzentration 0,3%, 1%, 3% oder 10% betrug. Als Kontrolle wurde eine Salbe hergestellt, die nur aus der Basis bestand, und als positive Kontrolle wurde eine Salbe hergestellt, die 0,12% Betamethasonvalerat (ein Steroidpräparat) enthielt.
  • Beispiel 2
  • Vorbereitung eines Tiermodells für atopische Dermatitis
  • Weibliche BALB/c (SPF)-Mäuse im Alter von 7 Wochen wurden erworben und einem Experiment unterworfen. Gemäß einem Verfahren von Tanaka et al. (Allergy, 46, Seiten 42–48 (1997)), wurden Eiweißalbumin (endgültige Konzentration: 2 μg/ml) und Aluminiumhydroxidgel (endgültige Konzentration: 10 mg/ml) in physiologischer Kochsalzlösung suspendiert, 0,5 ml der Suspension wurden einer intraperitonealen Sensibilisierung am ersten Tag des Testes unterworfen und am 14. Tag wurde eine zusätzliche Sensibilisierung unter den gleichen Bedingungen durchgeführt. Weiter wurde am 28. Tag 25 μl Eialbumin (eine 20 μg/ml Lösung in physiologischer Kochsalzlösung) intradermal an das rechte Ohr einer Maus verabreicht, um eine Schwellungsreaktion zu induzieren.
  • Diese Schwellungsreaktion erreichte ihren Höhepunkt 4 Stunden nach der Reizung durch Antigen und sogar nach 24 und 48 Stunden wurde eine signifikant große Schwellungsreaktion im Vergleich zu der Kontrolle, bei der das. Antigen nur gereizt (nicht sensibilisiert) wurde, beobachtet. Bei diesem Modell glaubt man, dass die Reaktionen 1 bis 4 Stunden nach der Reizung eine Schwellungsreaktion vom Soforttyp ist, die durch verschiedene Mediatoren aus Mastzellen hervorgerufen wird, und es scheint, dass es fast keine Beteiligung von Entzündungszellen wie Eosinophilen und Lymphozyten gibt. Im Gegensatz dazu glaubt man, dass die Schwellung 24 bis 48 Stunden nach der Reizung eine sogenannte Schwellungsreaktion vom verzögerten Typ ist, begleitet durch die Infiltration von Eosinophilen, Neurotrophilen und Lymphozyten. Zusätzlich wurde das Auftreten einer Rötungsreaktion mit einem Höhepunkt 24 Stunden nach der Reizung an dem Ohr der Antigeninduzierten Stelle beobachtet. Die Rötung ist neben der Schwellung eines der wichtigen Symptome von Entzündung. Obwohl der Mechanismus des Auftretens von der Rötungsreaktion unklar ist, kann es sein, dass es angesichts des Zeitverlaufs des Auftretens eine Rötungsreaktion eines verzögerten Typs ist. Somit ist dieses Tiermodell, bei dem sowohl die Entzündung des Sofort- wie auch des verzögerten Typs induziert wird, als Tiermodell für atopische Dermatitis geeignet. Bei dem folgenden Experiment wurde die Wirkung des therapeutischen Wirkstoffes für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung unter Verwendung des Tiermodelles getestet.
  • In den folgenden Beispielen 3 bis 6 werden die Ergebnisse der Untersuchung der Wirkung und Sicherheit des therapeutischen Wirkstoffes für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Übrigens wird bezüglich der statistischen Behandlung bei den folgenden Beispielen das Ergebnis durch einen Mittelwert ± Standardabweichung angegeben und es wurde eine statistische Bibliothek (Yukms) für den Test zwischen den Gruppen verwendet, bei denen ein zweiseitiger Student t-Test für unverbundene Stichproben für eine Analyse zwischen der Nur-Trägerstoff-Kontrollgruppe und der Nur-Reizungsgruppe oder der unbehandelten Gruppe durchgeführt wurde, während Dunnett's beidseitiger multipler Vergleichstest oder Mann-Whitney-Test zwischen der Kontrollgruppe und der Test-Medikamentengruppe durchgeführt wurde.
  • Beispiel 3
  • Unterdrückende Wirkung auf die Antigen-induzierte Schwellungsreaktion im Mäuseohr
  • Je ein Trägerstoff (Kontrolle) und ein Testwirkstoff (der die Verbindung der vorliegenden Erfindung oder eine positive Kontrolle enthielt) wurde auf die Antigen-induzierte Stelle (rechte Ohrmuschel) einer Maus aufgetragen, wo gemäß Beispiel 2 2 Stunden vor und 4 Stunden nach der Reizung eine Schwellungsreaktion induziert wurde. Nach der Reizung wurde die Dicke des induzierten Ohrs durch ein Skalen-Dickemessgerät (hergestellt durch Ozaki Seisakusho) gemessen. Die Intensität der Reaktion wurde in Begriffen einer Zunahme der Ohrmuscheldicke durch Abzug der Dicke (früherer Wert), gemessen vor der Reizung, von der Dicke der Dicke des induzierten Ohres, ausgedrückt. Die Unterdrückungsrate des Testmedikamentes für die Ohrschwellung wurde durch die folgende Formel berechnet. Unterdrückungsrate (%) = 100 × [(Zunahme der Ohrdicke der Nur-Trägerstoffkontrolle) – (Zunahme der Ohrdicke der Testgruppe)]/[(Zunahme der Ohrdicke der Nur-Trägerstoffkontrolle) – (Zunahme der Ohrdicke der Nur-Reizungsgruppe)]
  • Beispiele der Ergebnisse werden in den Tabellen 1 und 2 gezeigt. Der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung unterdrückt signifikant und dosisabhängig die Antigen-induzierte Schwellungsreaktion des Mauseohrs.
  • Figure 00150001
  • Tabelle 2
    Figure 00160001
  • Mittelwert ± Standardfehler Signifikanter Unterschied von Nur-Basiskontrolle:
  • Beispiel 4
  • Unterdrückende Wirkung auf Antigen-induzierte Rötungsreaktion der Maus
  • Je ein Trägerstoff (Kontrolle) und ein Wirkstoff für den Test (der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung; positive Kontrolle) wurde auf die Antigen-induzierte Stelle (rechte Ohrmuschel) der Maus aufgetragen, wo gemäß Beispiel 2 2 Stunden vor und 4 Stunden nach der Reizung eine Schwellungsreaktion induziert wurde. Das rechte Ohr wurde mit bloßem Auge beobachtet und der Grad. der Rötung wurde gemäß dem folgenden Bewertungsstandard bewertet.
    0: Keine Rötung
    1: in einem solchen Ausmaß, dass Rötung bestätigt wurde, die Farbe war klares Rot oder blasses Rot und das Ausmaß war klein
    2: zwischen Bewertung 3 und Bewertung 1
    3: die Farbe der Rötung war klares Rot und außerdem war das Ausmaß groß.
  • Ein Beispiel des Ergebnisses wird in Tabelle 3 gezeigt. Der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung unterdrückte signifikant die Antigeninduzierte Rötungsreaktion der Maus.
  • Tabelle 3
    Figure 00170001
  • Mittelwert ± Standardfehler Signifikante Differenz von nur Basiskontrolle:
  • Beispiel 5
  • Suppressive Wirkung auf eosinophile Infiltration in dem Antigen-induzierten Ohr der Maus
  • Der Grad der eosinophilen Infiltration in das Ohr der Maus wurde unter Verwendung einer eosinophilen Peroxidaseaktivität in einem Hautgewebe-Homogenat als einem Index gemessen. Jeweils der Trägerstoff (Kontrolle) und das Testmedikament (der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung; positive Kontrolle) wurde auf die Antigen-induzierte Stelle (rechte Ohrmuschel) aufgetragen, wo gemäß Beispiel 2 2 Stunden vor und 4 Stunden nach der Reizung eine Schwellungsreaktion induziert wurde. 24 Stunden nach der Reizung wurde das rechte Ohr abgeschnitten, Ohrgewebe in einer Gruppe wurden zusammen gepoolt und ein Homogenat der Ohrgewebe wurde gemäß einem Verfahren von Holliday et al. (Toxicology, 106, Seiten 237–242 (1996)) hergestellt. Dieses Homogenat wurde bei 20.000 Umdrehungen pro Minute für 20 Minuten (unter Verwendung von KR-20000T, Kubota) zentrifugiert und die Peroxidaseaktivität in der Überstandsflüssigkeit wurde unter Verwendung von o-Phenylendiamindihydrochlorid (Sigma) als Substrat gemessen. Die Messung wurde durch Messung der Absorption bei 492 nm durchgeführt, die Evaluation wurde in einem solchen Bereich durchgeführt, dass die Reaktionskurve in einer linearen Relation stand und der Grad der eosinophilen Infiltration wurde verglichen, wobei derjenige der Kontrolle als 100% definiert wurde.
  • Der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung unterdrückte die eosinophile Infiltration in das Antigen-induzierte Ohr der Maus in einer dosisabhängigen Weise. Die unterdrückende Wirkung auf die eosinophile Infiltration einer 3%igen Salbe der Verbindung 1 zeigte denselben Grad, wie diejenige des Steroidpräparates der positiven Kontrolle.
  • Beispiel 6
  • Einfluss von wiederholtem Auftragen auf die Ohrdicke einer normalen Maus
  • Der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung oder die positive Kontrolle (Steroidpräparat) wurde zweimal täglich auf das rechte Ohr einer normalen Maus für insgesamt 9 × 2 × täglich aufgetragen und 2 Stunden nach der letzten Auftragung wurde die Dicke des Ohrs gemessen.
  • Ein Beispiel des Ergebnisses wird in Tabelle 2 gezeigt. Wie in dem obigen Testergebnis gezeigt, zeigte der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung eine ausgezeichnete unterdrückende Wirkung auf Ohrschwellung, unterdrückende Wirkung auf Rötung und unterdrückende Wirkung auf eosinophile Infiltration bei seiner 3%igen Salbe und sogar bei einer wiederholten Auftragung einer 10%igen Salbe, was eine beträchtlich höhere Konzentration als die obige darstellt, wurde überhaupt kein Einfluss auf die Haut beobachtet. Das wiederholte Auftragen einer positiven Kontrolle (Steroidpräparat) reduzierte die Ohrdicke jedoch signifikant.
  • Tabelle 4
    Figure 00190001
  • Mittelwert ± Standardfehler Signifikanter Unterschied von Nur-Basiskontrolle:
  • Beispiel 7
  • Unterdrückende Wirkung auf Chemotaxis von Meerschweinchen-Eosinophilen in der Abdominalhöhle
  • Es wurde die unterdrückende Wirkung der Verbindungen der vorliegenden Erfindung auf LTB4 induzierte Chemotaxis von Meerschweinchen-Eosinophilen in der Abdominalhöhle unter Verwendung eines modifizierten Boyden-Kammer-Verfahrens untersucht. Die Meerschweinchen-Eosinophilen in der Abdominalhöhle wurden unter Verwendung von männlichen Hartley-Meerschweinchen gemäß dem konventionellen Verfahren hergestellt. Die Chemotaxis der Eosinophilen wurde durch 10–7 M LTB4 bei 37°C für 2 Stunden in der Anwesenheit oder Abwesenheit des Testmedikamentes (der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis der vorliegenden Erfindung) induziert. Nachdem die Chemotaxiszellen fixiert und unter Verwendung der Giemsa-Färbung gefärbt wurden, wurde die Anzahl der Chemotaxiszellen in zehn Sichtfeldern im Mikroskop (× 400) gezählt. Die Experimente wurden mehrere Male wiederholt und die Unterdrückungsrate des Testmedikamentes wurde durch die folgende Formel berechnet. Die 50%ige inhibitorische Konzentration (IC50) wurde aus der Regressionslinie, die man durch die Methode der kleinsten Quadrate erhielt, basierend auf den berechneten Unterdrückungsraten, berechnet. Unterdrückungsrate (%) = 100 × [(die Anzahl der Chemotaxis-Eosinophilen in der Kontrollgruppe) – (die Anzahl der Chemotaxis-Eosinophilen in der Testmedikamentengruppe)]/[(die Anzahl der Chemotaxis-Eosinophilen in der Kontrollgruppe) – (die Anzahl der spontan auftretenden Chemotaxis-Eosinophilen)]
  • Als ein Ergebnis 5maliger Experimente unter Verwendung von Verbindung 1 zeigte sich eine bemerkenswerte unterdrückende Wirkung auf eosinophile Chemotaxis (IC50 von Verbindung 1 : 1,9 ± 0,4 μmol/l).
  • Beispiel 8
  • Inhibitorische Wirkung auf Phosphodiesterase
  • Die inhibitorische Wirkung der Verbindungen der vorliegenden Erfindung auf die Aktivitäten verschiedener Phosphodiesterase (PDE)-Isoenzyme wurde unter Verwendung des konventionellen Verfahrens untersucht. Jede der inhibitorischen Wirkungen der Verbindungen der vorliegenden Erfindung auf die Aktivitäten von Phosphordiesterase Typ II (PDE II), teilweise aus menschlichen Blutplättchen gereinigt, Phosphodiesterase Typ III (PDE III), teilweise aus menschlichen Blutplättchen gereinigt, Phosphodiesterase Typ IV (PDE IV), teilweise gereinigt aus menschlichen U937 promonocytischen Leukämiezellen, und Phosphodiesterase Typ V (PDE V), teilweise gereinigt aus menschlichen Blutplättchen, wurden gemessen.
  • Das inhibitorische Verhältnis in der Gegenwart von 100 μmol der vorliegenden Verbindung 1 auf Aktivitäten von PDE II, III, IV und V betrug 6%, 22%, 82% bzw. 15%. Wie oben gezeigt, wiesen sie deutlich auf eine PDE IV selektive inhibitorische Wirkung hin. Darüber hinaus war diese PDE IV inhibitorische Wirkung dosisabhängig.
  • Vorteil der Erfindung
  • Wie in dem obigen Tierexperiment gezeigt, unterdrückten die 7-Amino-3-benzyl-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dionderivate signifikant und dosisabhängig die Antigeninduzierte Ohrmuschel-Schwellungsreaktion bei Mäusen, welche ein Modell für atopische Dermatitis war und unterdrückten auch signifikant die Antigen-induzierte Rötungsreaktion bei Mäusen, die damit vergesellschaftet war. Sie wiesen auch eine unterdrückende Wirkung auf die eosinophile Infiltration der Antigen-induzierten Ohrmuschel von Mäusen auf. Demgemäß sind 7-Amino-3-benzyl-1-phenylpyrido[2,3-d]pyrimidin-2,4-dionderivate der vorliegenden Erfindung als ein therapeutischer Wirkstoff für Dermatitis, wie atopische Dermatitis, Ekzem und Kontaktdermatitis nützlich.
  • Weiter wurde eine direkt schädigende Wirkung (Nebenwirkung) der Haut, wie eine Verdünnung der Haut, wie sie im Falle von Steroidpräparaten beobachtet wird, bei dem therapeutischen Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung überhaupt nicht festgestellt und der Wirkstoff wies eine sehr hohe Sicherheit auf.
  • Wie oben erwähnt, ist der therapeutische Wirkstoff für Dermatitis gemäß der vorliegenden Erfindung als ein therapeutischer Wirkstoff für atopische Dermatitis und Dermatitis nützlich, er ist ein pharmazeutischer Wirkstoff, der wenig Nebenwirkungen und eine hohe Sicherheit aufweist, wobei er die technischen Probleme der bisherigen Wissenschaft löst und er ist als ein Wirkstoff, der von Patienten und dem medizinischen Gebiet nachdrücklich gefordert wurde, sehr nützlich.

Claims (5)

  1. Verwendung einer Verbindung der folgenden Formel (I):
    Figure 00230001
    worin R Wasserstoff oder Halogen ist, oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes oder Hydrats davon, zur Herstellung eines Medikaments zur Behandlung von Dermatitis.
  2. Verwendung gemäss Anspruch 1, worin R in Formel (I) Wasserstoff oder Chlor ist.
  3. Verwendung gemäss mindestens einem der Ansprüche 1 oder 2, worin der Substituent R in der o-Position befindlich ist.
  4. Verwendung gemäss mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die Dermatitis atopische Dermatitis ist.
  5. Verwendung gemäss mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, worin das Medikament zur äusserlichen Anwendung bestimmt ist.
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