DE60103849T2 - Rad für ein motorfahrzeug - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Rad für Kraftfahrzeuge im Allgemeinen, wie in der US-A-4,252,378 geoffenbart, welche die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 beschreibt.
- Genauer ist der Gegenstand der Erfindung ein Rad für ein Kraftfahrzeug, welches eine äußere Metallfelge zum Halten eines Reifens umfasst.
- Das bekannte Kraftfahrzeugrad umfasst
erste und zweite ringförmige Elemente, die ebenfalls beide aus Metall gefertigt und jeweils innerhalb der Felge angeordnet sind und einen an der Felge angrenzenden Umfangsrand aufweisen, wobei eine Kante mit einer entsprechenden Kante der Felge verbunden ist, sowie einen ringförmigen Innenflansch, der auf einer zur Achse des Rads im Wesentlichen orthogonalen Ebene liegt und einem entsprechenden Flansch am anderen ringförmigen Element zugewandt und an diesem befestigt ist, um eine ringförmige Anordnung zur Befestigung an einer Radnabe zu bilden; und
Versteifungsmittel, die im Bereich zwischen der Felge und den Umfangsrändern der ringförmigen Elemente vorgesehen sind. - Die obenstehend genannten Versteifungsmittel umfassen ein hitzebeständiges Kunststoffmaterial, beispielsweise ein Hochdruck-Polyurethanharz, das in diesen Bereich eingespritzt wird.
- So wie in Anspruch 1 definiert, umfassen die Versteifungsmittel erfindungsgemäß auch ein Paar von Metallringen, welche zwischen der Felge und den Umfangsrändern der ringförmigen Elemente eingeschoben sind.
- Weitere charakteristische Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden detaillierten Beschreibung, die rein anhand eines nicht einschränkend gedachten Beispiels dargelegt sind, klar hervor, und zwar unter Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen, wobei:
-
1 eine im Axialschnitt dargestellte Teilansicht eines Kraftfahrzeugrads gemäß dem Stand der Technik ist, -
2 eine im Axialschnitt dargestellte Teilansicht des erfindungsgemäßen Rads ist. - Ein bekanntes Rad ist in
1 im Allgemeinen mit W bezeichnet. - Dieses Rad umfasst eine äußere Metallfelge
1 . Unter Anwendung von im Stand der Technik bekannten Verfahren wird dieses Rad aus einer zu einem Ring gebogenen Metallplatte, insbesondere Stahl, gefertigt. Die Enden der Platte werden aneinandergeschweißt, und der so konstruierte Ring wird durch formende und walzende Arbeitsgänge in die gewünschte Form gebracht. - Bei der als Beispiel gezeigten Ausführungsform ist das Rad W ein Rad für ein Nutzfahrzeug und weist die Felge
1 einen Mittelteil4 auf, der vertieft ist und dabei eine Rinne zwischen zwei Umfangsbuckeln5 bildet. Die Buckel5 trennen den Rinnenabschnitt4 von zwei Schulterabschnitten6 und7 , nämlich einer äußeren bzw. einer inneren Schulter, welche zum Aufnehmen der (nicht dargestellten) Wulste eines Reifens vorgesehen sind. - Die Schulterabschnitte
6 und7 sind mit gebogenen Kantenabschnitten8 und9 der Felge verbunden, welche nach außen gewölbt sind. - Die in den Zeichnungen dargestellte Form der Felge ist jedoch nicht einschränkend gedacht.
- Das Rad W umfasst auch zwei ringförmige Elemente
2 und3 , die ebenfalls beide aus Metall gefertigt und innerhalb der Felge1 angeordnet sind. Diese ringförmigen Elemente2 und3 werden beispielsweise durch Schneiden und Ziehen hergestellt und weisen jeweils einen an der Felge1 angrenzenden Umfangsrand10 ,11 auf, wobei sie eine Umfangskante10 ,11a besitzen, die beispielsweise durch eine Falzverbindung mit einer entsprechenden Außenkante8a ,9a der Felge1 verbunden ist. - Alternativ könnten die Kanten
10a ,11a der ringförmigen Elemente2 und3 durch eine Schweißung, z. B. eine TIG-Schweißung, an den Kanten8a und9a der Felge1 befestigt sein. - Die ringförmigen Elemente
2 und3 weisen jeweils auch einen Innenflansch12 ,13 auf, der auf einer zur Achse A-A des Rads W im Wesentlichen orthogonalen Ebene liegt und jeweils einem entsprechenden Flansch13 ,12 des anderen ringförmigen Elements zugewandt und an diesem befestigt ist. Ein beispielsweise aus Stahl gefertigter Metallabstandsring14 ist vorzugsweise zwischen den Flanschen12 und13 der ringförmigen Elemente2 und3 eingeschoben. - Zweckmäßigerweise sind die Flansche
12 und13 der ringförmigen Elemente2 und3 durch eine Schweißung, beispielsweise eine Warzenschweißung, aneinander und am Abstandsring14 befestigt. - Die Flansche
12 ,13 und der Abstandsring14 bilden zusammen eine ringförmige Anordnung15 zur Befestigung an einer (nicht dargestellten) Radnabe. Dazu ist es zweckmäßig, wenn die Anordnung15 Öffnungen oder Durchgangslöcher16 für Befestigungsmittel, wie z. B. Bolzen oder dergleichen, aufweist. - Bei der beschriebenen Struktur ist zwischen der Felge
1 und den Umfangsrändern10 und11 der ringförmigen Elemente2 und3 ein Bereich17 definiert. - Um die Struktur des Rads W zu versteifen, kann ein hitzebeständiges Kunststoffmaterial
18 , wie z. B. ein Schwer- oder Hochdruck-Polyurethanharz, in den Bereich17 gespritzt werden. Dieses Kunststoffmaterial kann durch eines oder mehrere der Löcher, die in zumindest einem der ringförmigen Elemente2 oder3 gebildet sind, wie z. B. durch die in1 mit19 bezeichnete Öffnung, eingespritzt werden. - Ein Ventil
20 zum Aufpumpen des Reifens kann in einem Durchgang21 eingebaut sein, der durch den Außenabschnitt der Felge1 und auch durch den Rand10 des ringförmigen Elements2 sowie durch das versteifende Kunststoffmaterial18 gebildet ist, so wie in1 gezeigt. -
2 stellt das erfindungsgemäße Rad dar. - In dieser Zeichnung erhielten Teile und Elemente, die bereits beschrieben wurden, dieselben Bezugsbuchstaben oder -ziffern.
- In der Variante der
2 sind im zwischen der Felge1 und den ringförmigen Elementen2 und3 definierten Bereich17 zwei Metallringe22 und23 als zusätzliche Mittel zum Versteifen der Struktur des Rads vorgesehen. Bei der dargestellten Ausführungsform bilden die Metallringe22 und23 im Querschnitt eine Rinne, wobei die Höhlung der Felge1 zugewandt ist, und sind an den Buckeln5 im Bereich17 angeordnet. Die Oberkanten22a ,23a dieser Ringe sind im Kontakt mit der Innenseite der Felge1 jeweils umgeklappt und noch zweckmäßiger daran angeschweißt. Die Unterseite des rinnenartigen Abschnitts der Versteifungsringe22 und23 ist jeweils an einem entsprechenden Abschnitt der Ränder10 und11 der ringförmigen Elemente2 und3 angeschweißt. - Das erfindungsgemäße Kraftfahrzeugrad kann leicht solcherart konstruiert werden, dass es gleich viel wiegt wie ein äquivalentes herkömmliches Rad, das aus einer Leichtmetalllegierung, wie z. B. einer Aluminiumlegierung, gefertigt ist, und erheblich weniger als ein herkömmliches gepresstes Stahlrad.
- Andererseits sind die Herstellungskosten für das erfindungsgemäße Rad ähnlich jenen für ein herkömmliches gepresstes Stahlrad und erheblich geringer als jene für ein Leichtmetallrad. Diese Eigenschaften machen das erfindungsgemäße Rad besonders vorteilhaft.
- Natürlich können Ausführungsformen und Herstellungsdetails in Bezug auf jene, die rein anhand eines nicht einschränkend gedachten Beispiels beschrieben und veranschaulicht wurden, weitgehend variieren, ohne dadurch von dem in den angeschlossenen Ansprüchen beanspruchten Umfang der Erfindung abzuweichen, wobei das Prinzip der Erfindung unverändert bleibt.
Claims (8)
- Rad (W) für ein Kraftfahrzeug, umfassend eine äußere Felge (
1 ) aus einem Metallmaterial zum Halten eines Reifens; erste und zweite ringförmige Elemente (2 ,3 ), die ebenfalls aus einem Metallmaterial bestehen und jeweils innerhalb der Felge (1 ) angeordnet sind, und zwar mit einem an der Felge (1 ) angrenzenden Umfangsrand (10 ,11 ), wobei jedes Element eine perimetrische Kante (10a ,11a ) besitzt, die mit einer entsprechenden Kante (8a ,9a ) der Felge (1 ) verbunden ist, sowie einen ringförmigen Innenflansch (12 ,13 ), der auf einer zur Achse (A-A) des Rads (W) im Wesentlichen orthogonalen Ebene liegt und jeweils mit einem entsprechenden Flansch (13 ,12 ) des anderen ringförmigen Elements (3 ,2 ) verbunden ist, um ein ringförmiges Element (15 ) zur Befestigung an einer Radnabe zu bilden; und Versteifungsmitel (18 ;22 ,23 ), die im zwischen der Felge (1 ) und den Umfangsrändern (10 ,11 ) der ringförmigen Elemente (2 ,3 ) definierten Bereich (17 ) angeordnet sind; wobei die Versteifungsmittel ein in diesen Bereich (17 ) eingespritztes, hitzebeständiges Kunststoffmaterial (18 ) umfassen; dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsmittel ein Paar von Metallringen (22 ,23 ) umfassen, die zwischen der Felge (1 ) und den Umfangsrändern (10 ,11 ) der ringförmigen Elemente (2 ,3 ) eingeschoben sind, wobei in den Kantenabschnitten der Felge (1 ) Umfangsbuckel (5 ) gebildet sind und die Metallversteifungsringe (22 ,23 ) in diesem Bereich (17 ) am Standort der Buckel (5 ) vorgesehen sind. - Rad gemäß Anspruch 1, wobei ein aus einem Metallmaterial gefertigter Abstandsring (
14 ) zwischen den Flanschen (12 ,13 ) der ringförmigen Elemente (2 ,3 ) eingeschoben ist. - Rad gemäß Anspruch 1, wobei das Kunststoffmaterial ein Hochdruck-Polyurethanharz ist.
- Rad gemäß Anspruch 1, wobei die Versteifungsringe (
22 ,23 ) im Querschnitt eine Rinne bilden, bei der die Höhlung der Felge (1 ) zugewandt ist. - Rad gemäß Anspruch 1, wobei die ringförmigen Elemente (
2 ,3 ) und die Felge (1 ) durch eine Falzverbindung miteinander verbunden sind, die entlang ihrer nebeneinanderliegenden Kanten (10a ,11a ;8a ,9a ) verläuft. - Rad gemäß Anspruch 1, wobei die ringförmigen Elemente (
2 ,3 ) durch Schweißen mit der Felge (1 ) verbunden sind. - Rad gemäß Anspruch 2, wobei die Flansche (
12 ,13 ) der ringförmigen Elemente (2 ,3 ) durch eine Warzenschweißung aneinander und am Abstandsring (14 ) befestigt sind. - Rad gemäß Anspruch 2, wobei durch die Flansche (
12 ,13 ) der ringförmigen Elemente (2 ,3 ) und durch den eingeschobenen Abstandsring (14 ) Öffnungen (16 ) für den Durchtritt von Befestigungsgliedern zum Befestigen des Rads (W) an einer Radnabe gebildet sind.
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