DE60100021T2 - Kosmetische oder pharmazeutische Zusammensetzung enthaltend ein Ester des Dextrins und ein hydrophiles Geliermittel - Google Patents
Kosmetische oder pharmazeutische Zusammensetzung enthaltend ein Ester des Dextrins und ein hydrophiles GeliermittelInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammensetzung und insbesondere eine kosmetische oder pharmazeutische Zusammensetzung, die insbesondere in Form einer Emulsion vorliegen kann und die zur Pflege und/oder zum Schminken der Haut, der Semischleimhäute, der Schleimhäute und/oder der Hautanhangsgebilde verwendet werden kann.
- Kosmetische Zusammensetzungen und insbesondere Zusammensetzungen zur Pflege oder zum Schminken vom Typ eines Make-ups liegen gewöhnlich als Wasser-in-Öl-Emulsion oder Öl-in-Wasser-Emulsion vor. Diese Emulsionen enthalten im allgemeinen eine Fettphase, eine wässerige Phase und mindestens einen Emulgator, der der Emulsion Stabilität verleiht.
- Von den Emulgatoren, die verwendet werden können, können die Ester von Dextrin und von Fettsäuren mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen angegeben werden. Dies ist insbesondere in der Druckschrift JP8/283303 von Chiba Seifun Co beschrieben; die die Verwendung dieser Dextrinester zur Herstellung von Wasser-in-Öl-Emulsionen betrifft.
- Es wurde jedoch festgestellt, dass die so hergestellten Emulsionen nicht sehr stabil sind. Es wird nämlich eine rasche Phasentrennung der Emulsion beobachtet, sobald das Rühren eingestellt wird.
- Es besteht daher das Bedürfnis nach stabilen Emulsionen, die Dextrinester enthalten, insbesondere da diese Ester besonders interessant sind: Sie weisen nämlich den Vorteil auf, dass sie von der Haut gut vertragen werden und Emulsionen bilden, die in Bezug auf die sensorische Empfindung angenehme Eigenschaften aufweisen.
- Die Anmelderin hat nun gezeigt, dass es möglich ist, die Stabilität dieser W/O-Emulsionen deutlich zu verbessern, indem eine spezielle Verbindung, nämlich ein spezieller Typ eines hydrophilen Gelbildners, zu den Emulsionen gegeben wird.
- Mit Überraschung wurde im übrigen ferner festgestellt, dass die Verwendung der Dextrinester in Kombination mit dem hydrophilen Gelbildner auch die Herstellung von O/W-Emulsionen ermöglichen kann, obwohl die Dextrinester nur als W/O-Emulgatoren bekannt sind. Die so erhaltenen O/W-Emulsionen sind ebenfalls besonders stabil, selbst dann, wenn die Ölmenge groß ist und beispielsweise in der Größenordnung von 30 bis 40 Gew.-% liegt. Sie weisen außerdem gute kosmetische Eigenschaften auf (glatte Zusammensetzungen), was beispielsweise bei Zusammensetzungen, die einen Dextrinester und ein Carboxyvinylpolymer vom Carbomer-Typ enthalten und die körnig und weniger cremig sind, nicht der Fall ist.
- Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine neue Kombination anzugeben, mit der stabile Emulsionen hergestellt werden können, die sowohl vom Typ W/O als auch vom Typ O/W sein können oder bei denen es sich sogar um multiple Emulsionen handeln kann.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammensetzung und insbesondere eine kosmetische oder pharmazeutische Zusammensetzung, die in einem kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptablen Medium mindestens einen Ester von Dextrin und einer Fettsäure der nachfolgend definierten Formel (I) und mindestens einen hydrophilen Gelbildner vom Typ eines Polymers enthält, der unter den Polymeren vom Typ eines Acrylamids oder dessen Derivaten und den Copolymeren, die zum überwiegenden Teil aus Monomeren einer einfach olefinisch ungesättigten Carbonsäure mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder des Anhydrids dieser Säure und zu einem kleineren Teil aus Monomeren eines Acrylsäureesters mit Fettkette bestehen, ausgewählt ist.
- Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können leicht auf die Haut aufgetragen werden und mit ihnen können unter anderem kosmetische Produkte und insbesondere kosmetische Produkte zur Pflege oder zum Schminken hergestellt werden, die eine angenehme und glatte Textur aufweisen, die nicht klebrig sind und die über den ganzen Tag hinweg angenehm zu tragen sind.
- Außerdem sind ihre kosmetischen Eigenschaften sehr interessant: Sie verleihen Frische beim Auftragen, wirken bereits bei der Applikation nährend und beruhigend und verhelfen schließlich zu einer besonderen Geschmeidigkeit.
- Die W/O-Emulsionen sind auch ohne Verwendung weiterer Emulgatoren und/oder Konsistenzgeber stabil; durch den Einsatz eines hydrophilen Gelbildners in Kombination mit einem Dextrinester können im Vergleich zur alleinigen Verwendung des Dextrinesters W/O-Emulsionen erhalten werden, die leichter, frischer und angenehmer zu tragen sind.
- Die O/W-Emulsionen sind cremig und geschmeidig; sie sind frisch und leicht. Wenn der Anteil der Fettphase hoch ist und beispielsweise mindestens 20 Gew.-% ausmacht, sind die erhaltenen Emulsionen im übrigen reichhaltig, nährend und beruhigend und eignen sich gut für die Pflege trockener und empfindlicher Haut.
- Die erfindungsgemäßen Emulsionen sind im allgemeinen stabil, ohne dass eine große Emulgatormenge erforderlich ist, wodurch sie in Hinblick auf Unbedenklichkeit, Sanftheit auf der Haut und kosmetischen Komfort/Annehmlichkeit Vorteile aufweisen. Die gute Stabilität besteht selbst dann, wenn die innere Phase in einem großen Mengenanteil vorliegt.
- Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen finden insbesondere auf dem Gebiet der Pflege und/oder des Schminkens der Haut, der Schleimhäute, der Semischleimhäute und der Hautanhangsgebilde eine besonders interessante Anwendung. Unter Schleimhaut wird insbesondere die Innenseite des unteren Augenlids verstanden, unter Semischleimhäuten werden insbesondere die Lippen des Gesichts verstanden und unter Hautanhangsgebilden werden die Wimpern, die Augenbrauen, die Haare und Nägel verstanden. Die Erfindung findet daher insbesondere in Produkten zur Pflege, zum Reinigen, zum Abschminken und/oder zum Schminken der Lippen des Gesichts und der Haut Anwendung, wie Make-ups, Selbstbräunern, Sonnenschutzprodukten und Produkten zur Pflege, zur Reinigung oder zum Abschminken der Haut.
- Die erfindungsgemäße Zusammensetzung enthält mindestens einen Ester von Dextrin und einer Fettsäure, der der folgenden Formel (I) entspricht:
- worin:
- - die Gruppen R&sub1;, R&sub2; und R&sub3;, die identisch oder voneinander verschieden sind, unter Wasserstoff oder einer Acylgruppe (R-CO-), worin die Gruppe R eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserstoffgruppe mit 6 bis 30, insbesondere 8 bis 22 oder sogar 12 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet, ausgewählt sind, mit der Maßgabe, dass mindestens eine der Gruppen R&sub1;, R&sub2; oder R&sub3; von Wasserstoff verschieden ist, und
- - n eine ganze Zahl von 3 bis 150, insbesondere von 10 bis 100 und vorzugsweise von 15 bis 40 bedeutet.
- Die drei Gruppen R&sub1;, R&sub2; und R&sub3; sind vorzugsweise von Wasserstoff verschieden, was zu Dextrinestern der folgenden Formel (II) führt:
- worin bedeuten:
- - die Gruppen R'&sub1;, R'&sub2; und R'&sub3;, die identisch oder voneinander verschieden sind, eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Kohlenwasserstoffgruppe mit 6 bis 30, insbesondere 8 bis 22 und insbesondere 12 bis 18 Kohlenstoffatomen und
- - n eine ganze Zahl von 3 bis 150, insbesondere von 10 bis 100 und vorzugsweise von 15 bis 40.
- Die Gruppen -OCOR'&sub1;, -OCOR'&sub2;, und/oder -OCOR'&sub3; können insbesondere unter den Resten von Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Arachinsäure, Behensäure, Isobuttersäure, Isovaleriansäure, 2-Ethylbuttersäure, Ethylmethylessigsäure, Isoheptansäure, 2-Ethylhexansäure, Isononansäure, Isodecansäure, Isotridecansäure, Isomyristinsäure, Isopalmitinsäure, Isostearinsäure, Isoarachinsäure, Isohexansäure, Decensäure, Dodecensäure, Tetradecensäure, Myristoleinsäure, Hexadecensäure, Palmitoleinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Asclepininsäure, Gondoleinsäure, Eicosensäure, Sorbinsäure, Linolsäure, Linolensäure, Punicinsäure, Stearidonsäure, Arachidonsäure, Stearoleinsäure und den Gemischen dieser Säurereste ausgewählt sein.
- Es wird vorzugsweise ein Dextrinpalmitat verwendet.
- Einige dieser Dextrinester sind im Handel erhältlich, insbesondere unter der Bezeichnung RHEOPEARL von der Firma Chiba Seifun Co.
- Die Dextrinester können in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einer Menge von 0,2 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 5 Gew.-% und noch bevorzugter 1 bis 4 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegen.
- Die erfindungsgemäße Zusammensetzung enthält ferner mindestens einen hydrophilen Gelbildner vom Typ eines Polymers, der unter den Polymeren vom Typ eines Acrylamids oder dessen Derivaten, den Copolymeren, die zum überwiegenden Teil aus Monomeren einer einfach olefinisch ungesättigten Carbonsäure mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder des Anhydrids dieser Säure und zu einem kleineren Teil aus Monomeren eines Acrylsäureesters mit Fettkette bestehen, und deren Gemischen ausgewählt ist.
- Der hydrophile Gelbildner, der unter den Polymeren vom Typ eines Acrylamids oder dessen Derivaten ausgewählt ist, kann insbesondere unter den Poly(2-acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäure)-Polymeren, die gegebenenfalls vernetzt und neutralisiert sind, und den vernetzten anionischen Copolymeren von Acrylamid und 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure ausgewählt sein.
- Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung handelt es sich bei dem polymeren hydrophilen Gelbildner insbesondere um ein vernetztes und zu mindestens 90% neutralisiertes Poly(2-acrylamido-2- methylpropan-sulfonsäure)-Polymer.
- Mit diesen Polymeren können insbesondere kosmetisch angenehme Eigenschaften erzielt werden, wie Geschmeidigkeit und leichte Verteilbarkeit, wobei die Viskositätsspanne der am Ende vorliegenden Zusammensetzungen erheblich ist und von der Form einer fluiden Milch bis zur Form einer Creme reichen kann. Die erhaltenen Zusammensetzungen sind außerdem glatt und angenehm anzuwenden.
- Das vernetzte und praktisch oder vollständig neutralisierte Poly(2-acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäure)-Polymer ist gewöhnlich wasserlöslich oder in Wasser quellbar. Es kann dadurch gekennzeichnet sein, dass es in zufälliger Verteilung enthält:
- a) 90 bis 99,9 Gew.-% Einheiten der folgenden allgemeinen Formel (III):
- worin X&spplus; ein Kation oder ein Gemisch von Kationen bedeutet, wobei höchstens 10 Mol-% der Kationen X&spplus; Protonen H&spplus; sein können, und
- b) 0,01 bis 10 Gew.-% vernetzende Einheiten, die von mindestens einem Monomer stammen, das mindestens zwei olefinische Doppelbindungen aufweist,
- wobei die Gewichtsanteile bezogen auf das Gesamtgewicht des Polymers angegeben sind.
- Das Polymer umfasst vorzugsweise 98 bis 99,5 Gew.-% Einheiten der Formel (III) und 0,2 bis 2 Gew.-% vernetzende Einheiten.
- Das Kation X&spplus; bedeutet ein Kation oder ein Gemisch von Kationen, die insbesondere unter einem Proton, einem Alkalimetallkation, einem Kation, das dem Kation eines Erdalkalimetalls äquivalent ist, oder dem Ammoniumion ausgewählt sind. Das bevorzugte Kation X&spplus; ist das Kation NH&sub4;&spplus;. Es liegen insbesondere 90 bis 100 Mol-% der Kationen als NH&sub4;&spplus;- Kationen und 0 bis 10 Mol-% als Protonen (H&spplus;) vor.
- Die Vernetzungsmonomere, die mindestens zwei olefinische Doppelbindungen aufweisen, sind beispielsweise unter Dipropylenglykoldiallylether, Polyglykoldiallylethern, Triethylenglykoldivinylether, Hydrochinondiallylether, Tetrallyloxethanoyl- oder weiteren Allyl- oder Vinylethern von polyfunktionellen Alkoholen, Tetraethylenglykoldiacrylat, Triallylamin, Trimethylolpropandiallylether, Methylen-bis-acrylamid oder Divinylbenzol ausgewählt.
- Die Vernetzungsmonomere, die mindestens zwei olefinische Doppelbindungen aufweisen, sind insbesondere unter den Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel (IV) ausgewählt:
- worin R&sub4; ein Wasserstoffatom oder eine C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylgruppe und insbesondere Methyl bedeutet (Trimethylolpropantriacrylat).
- Besonders bevorzugte Polymere sind diejenigen, die eine mit einem BROOKFIELD-Viskosimeter mit einem mobilen Körper 4 bei einer Rotationsgeschwindigkeit von 100 U/min. einer Temperatur von 25ºC und in einer wässerigen Lösung mit 2 Gew.-% bestimmte Viskosität von größer oder gleich 1000 cP (1 Pa·s), vorzugsweise von 5000 bis 40000 cP (5 bis 40 Pa·s) und insbesondere von 6500 bis 35000 cP (6,5 bis 35 Pa·s) aufweisen.
- Es wird vorteilhaft das Produkt verwendet, das unter der Bezeichnung Hostacerin AMPS von der Firma Hoechst im Handel ist (CTFA-Bezeichnung: Ammonium polyacryldimethyltauramide).
- Der hydrophile Gelbildner kann ferner unter den Copolymeren ausgewählt sein, die zum überwiegenden Teil aus Monomeren einer einfach olefinisch ungesättigten Carbonsäure mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder des Anhydrids dieser Säure und zu einem kleineren Teil aus Monomeren eines Acrylsäureesters mit Fettkette bestehen. Diese Copolymere können gegebenenfalls vernetzt sein.
- Die Copolymere können durch Polymerisation einer überwiegenden Menge eines einfach olefinisch ungesättigten Carbonsäuremonomers oder seines Anhydrids mit einer geringeren Menge eines Acrylsäureestermonomers mit Fettkette hergestellt werden. Der Mengenanteil des Carbonsäuremonomers oder seines Anhydrids liegt vorzugsweise im Bereich von 80 bis 98 Gew.-% und insbesondere von 90 bis 98 Gew.-%; der Acrylsäureester liegt vorzugsweise in einem Mengenanteil von 2 bis 20 Gew.-% und insbesondere von 2 bis 10 Gew.-% vor; die Mengenanteile sind bezogen auf das Gesamtgewicht der beiden Monomere berechnet.
- Die bevorzugten Carbonsäuremonomere sind unter den Verbindungen der folgenden Formel (V) ausgewählt:
- CH&sub2;=CR&sub5;-COOH (V),
- worin R&sub5; Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, eine Lactongruppe, eine Lactamgruppe, eine cyanogene Gruppe (-CN), eine einwertige Alkylgruppe, eine Arylgruppe, eine Alkylarylgruppe, eine Aralkylgruppe oder eine cycloaliphatische Gruppe bedeutet. Die besonders bevorzugten Carbonsäuremonomere sind unter Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäureanhydrid und deren Gemischen ausgewählt.
- Die Acrylsäureestermonomere mit Fettkette sind vorzugsweise unter den Verbindungen der folgenden Formel (VI) ausgewählt:
- CH&sub2;=CR&sub6;-COOR&sub7; (VI),
- worin R&sub6; unter Wasserstoff, Methyl und Ethyl ausgewählt ist und R&sub7; eine C&sub8;&submin;&sub3;&sub0;-Alkylgruppe, eine C&sub8;&submin;&sub3;&sub0;-Oxyalkylengruppe oder eine C&sub8;&submin;&sub3;&sub0;-Carbonyloxyalkylengruppe bedeutet. Besonders bevorzugte Estermonomere sind die Verbindungen, worin R&sub6; Wasserstoff oder Methyl bedeutet und/oder die Verbindungen, worin R&sub7; eine C&sub1;&sub0;&submin;&sub2;&sub2;-Alkylgruppe bedeutet. Es können insbesondere Decylacrylat, Decylmethacrylat, Laurylacrylat, Laurylmethacrylat, Stearylacrylat, Stearylmethacrylat, Behenylacrylat, Behenylmethacrylat, Melissylacrylat oder Melissylmethacrylat angegeben werden.
- Einige dieser Copolymere sind insbesondere in der Anmeldung EP-A- 0268 164 beschrieben und werden nach den in der selben Druckschrift beschriebenen Herstellungsverfahren erhalten.
- Es können insbesondere die Copolymere genannt werden, die unter der Bezeichnung PEMULEN von der Firma GOODRICH im Handel sind, und insbesondere das Acrylat/C&sub1;&sub0;&submin;&sub3;&sub0;-Alkylacrylat-Copolymer, wie das Produkt PEMULEN TR 2.
- Es kann selbstverständlich ein Gemisch von mehreren der wie oben definierten Copolymere verwendet werden.
- Der hydrophile Gelbildner, der verwendet werden kann, kann ferner unter vernetzten anionischen Copolymeren von Acrylamid und 2-Acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäure ausgewählt sein.
- Die Copolymere können insbesondere durch eine mehrfach olefinisch ungesättigte Verbindung vernetzt sein, wie Verbindungen, die unter Tetrallyloxyethan, Allylpentaerythrit, Methylen-bis-acrylamid, Allylsaccharose und Pentaerythrit ausgewählt sind. Es wird vorzugsweise Methylen-bis-acrylamid verwendet, das teilweise oder vollständig durch ein Neutralisationsmittel, wie Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Ammoniak oder ein Amin, beispielsweise Triethanolamin, neutralisiert ist.
- Die mehrfach olefinisch ungesättigte Verbindung liegt in dem Copolymer vorzugsweise in einer Konzentration vor, die im Bereich von 0,06 bis 1 mmol pro Mol des Monomerengemischs liegt.
- Die bevorzugten Copolymere werden durch Copolymerisation von 15 bis 85 Mol-% Acrylamid und 15 bis 85 Mol-% 2-Acrylamido-2-methylpropansulfonsäure, insbesondere von 30 bis 70 Mol-% Acrylamid und 30 bis 70 Mol-% 2-Acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäure und besser noch von 55 bis 70 Mol-% Acrylamid und 30 bis 45 Mol-% 2-Acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäure auf radikalischem Wege hergestellt.
- Im übrigen kann die 2-Acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäure im allgemeinen zumindest teilweise in Form eines Salzes neutralisiert sein, beispielweise durch Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid oder durch ein Amin mit niedrigem Molekulargewicht, wie Triethanolamin, oder deren Gemische.
- Ein im Rahmen der Anwendung der vorliegenden Erfindung besonders bevorzugtes vernetztes anionisches Copolymer ist insbesondere unter der Bezeichnung Sepigel 305 von Seppic im Handel (CTFA-Bezeichnung: polyacrylamide/C&sub1;&sub3;&submin;&sub1;&sub4; isoparaffin/Laureth 7), Es kann auch das Produkt Simulgel 600 (CTFA-Bezeichnung: acrylamide/sodium acryloyldimethyltaurate copolymer/isohexadecane/polysorbate 80), das von Seppic im Handel ist, angegeben werden.
- Der hydrophile Gelbildner kann ein Gemisch dieser verschiedenen Verbindungen enthalten. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Gelbildner unter den Polymeren von vernetzter und zu mindestens 90% neutralisierter Poly(2-acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäure) ausgewählt.
- Der Gelbildner kann in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung in einem Mengenanteil von 0,3 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 bis 5 Gew.-% und noch bevorzugter von 1 bis 4 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegen.
- Im übrigen wurde in völlig überraschender Weise festgestellt, dass unter Verwendung dieser speziellen Gelbildner sowohl Wasser-in-Öl-Emulsionen als auch Öl-in-Wasser-Emulsionen hergestellt werden können, wobei die gleichen grenzflächenaktiven Stoffe, nämlich die oben definierten Dextrinester eingesetzt werden, die dafür bekannt sind, dass sie nur Wasser-in-Öl-Emulsionen bilden können.
- Die Art der Emulsion hängt im allgemeinen von dem Verfahren zur Herstellung der Emulsion ab.
- Wenn die wässerige Phase in die Fettphase eingearbeitet wird, ist es demnach möglich, unabhängig vom Mengenanteil der einzelnen Phasen eine stabile W/O-Emulsion (Wasser-in-Öl) herzustellen. Es ist im übrigen auch möglich, eine stabile W/O-Emulsion herzustellen, wenn der Mengenanteil der Ölphase größer als etwa 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, ist.
- Umgekehrt führt die Zugabe einer Fettphase in eine wässerige Phase meist zu einer stabilen O/W-Emulsion (Öl-in-Wasser), insbesondere dann, wenn die Ölmenge kleiner etwa 30 Gew.-%, bezogen auf die Zusammensetzung, und/oder wenn der Mengenanteil des Dextrinesters kleiner etwa 3 Gew.-%, bezogen auf die Zusammensetzung, ist.
- Die Erfindung ist deshalb besonders bemerkenswert, als sie es ermöglicht, mit den gleichen Bestandteilen in den gleichen Mengenanteilen sowohl eine W/O-Emulsion als auch eine O/W-Emulsion herzustellen.
- Die erfindungsgemäße Zusammensetzung enthält ferner ein kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptables Medium, d. h. ein Medium, das mit einer Anwendung auf Keratinsubstanzen, wie die Haut, die Nägel, die Haare, die Wimpern und die Augenbrauen, die Schleimhäute und die Semischleimhäute, sowie beliebige weitere Hautpartien des Körpers und des Gesichts, kompatibel ist.
- Die Zusammensetzung enthält eine kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptable wässerige Phase, die Wasser, ein Blütenwasser, wie Kornblumenwasser, ein Mineralwasser, wie Wasser aus VITTEL, Wasser aus LUCAS oder Wasser aus LA ROCHE POSAY, und/oder ein Thermalwasser enthalten kann.
- Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann ferner eine Fettphase enthalten, die insbesondere von bei 25ºC flüssigen Fettsubstanzen, wie Ölen tierischen, pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ursprungs, gebildet wird.
- Wenn die erfindungsgemäße Zusammensetzung in Form einer Emulsion vorliegt, kann die Fettphase beliebige kosmetisch akzeptable Öle umfassen, sofern mit dem Öl im Gemisch mit der wässerigen Phase und gegebenenfalls vorliegenden Zusatzstoffen eine stabile Emulsion erhalten werden kann, d. h. eine Emulsion, die nicht bricht und die bei Aufbewahrung bei 25ºC während mindestens 24 Stunden in der Form einer einzigen Phase bleibt, ohne dass es zu einem Aufrahmen oder zu einem Zusammenfließen von Öl kommt.
- Bei den Ölen, die verwendet werden können, kann es sich gegebenenfalls um bei Raumtemperatur (20 bis 25ºC) flüchtige Öle handeln. Unter flüchtigem Öl werden beliebige Verbindungen verstanden, die bei Kontakt mit der Haut verdampfen können. Es werden vorzugsweise Öle verwendet, deren Flammpunkt hoch genug ist, dass es möglich ist, diese Öle in der Formulierung zu verwenden, und niedrig genug, dass die gewünschte Verflüchtigung erzielt werden kann. Es werden vorzugsweise Öle verwendet, deren Flammpunkt in der Größenordnung von 40 bis 100 ºC liegt.
- Die flüchtigen Verbindungen können insbesondere unter Kohlenwasserstoffölen und/oder Siliconölen ausgewählt sein, die cyclisch oder geradkettig sind und allein oder im Gemisch vorliegen. Es können flüchtige Siliconöle angegeben werden, wie beispielsweise:
- - Cyclische flüchtige Silicone mit 3 bis 8 und vorzugsweise 4 bis 6 Siliciumatomen. Es handelt sich beispielsweise um Cyclotetradimethylsiloxan, Cyclopentadimethylsiloxan oder Cyclohexadimethylsiloxan;
- - Cyclocopolymere vom Typ Dimethylsiloxan/Methylalkylsiloxan, wie Si- LICONE FZ 3109, das von der Firma UNION CARBIDE im Handel ist und bei dem es sich um ein Dimethylsiloxan/Methyloctylsiloxan-Cyclocopolymer handelt;
- und
- - Geradkettige flüchtige Silicone mit 2 bis 9 Siliciumatomen. Es handelt sich beispielsweise um Hexamethyldisiloxan oder ein PDMS niedriger Viskosität (1 cSt). Es können auch Hexamethyldisiloxan und Alkyltrisiloxane, wie Hexylheptamethyltrisiloxan oder Octylheptamethyltrisiloxan, angegeben werden.
- Es können ferner flüchtige Kohlenwasserstofföle genannt werden, wie Isoparaffine und insbesondere Isohexadecan und Isododecan.
- Von den nicht flüchtigen Ölen können angegeben werden:
- - Poly-C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-alkylsiloxane und insbesondere Poly-C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-alkylsiloxane mit endständigen Trimethylsilylgruppen, vorzugsweise Poly-C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-alkylsiloxane, deren Viskosität kleiner 0,06 m²/s ist, von denen die geradkettigen Polydimethylsiloxane und die Alkylmethylpolysiloxane, wie Cetyldimeticon (CTFA-Bezeichnung) angegeben werden können,
- - Silicone, die mit gegebenenfalls fluorierten aliphatischen und/oder aromatischen Gruppen oder mit funktionellen Gruppen, wie Hydroxygruppen, Thiolen und/oder Aminen, modifiziert sind,
- - phenylierte Siliconöle und insbesondere die Verbindungen der Formel (VII):
- worin R&sub8; eine C&sub1;&submin;&sub3;&sub0;-Alkylgruppe, eine Arylgruppe oder eine Aralkylgruppe, n Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 100 und m Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 100 bedeuten, mit der Maßgabe, dass die Summe im Bereich von 1 bis 100 liegt.
- - Öle tierischen, pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs, wie Paraffinöl, Vaselineöl, Perhydrosqualen, Aprikosenöl, Weizenkeimöl, süßes Mandelöl, Calophyllumöl, Sesamöl, Macadamiaöl, Traubenkernöl, Rapsöl, Kopraöl, Erdnussöl, Palmöl, Ricinusöl, Avocadoöl, Jojobaöl, Olivenöl oder Getreidekeimöl, Ester von Fettsäuren und Polyolen und insbesondere flüssige Triglyceride, Alkohole, Acetylglyceride, Octanoate, Decanoate oder Ricinoleate von Alkoholen oder Polyalkoholen, Triglyceride von Fettsäuren, hydrierte Polyalkylene, wie Polyisobuten (insbesondere das Produkt, das unter der Bezeichnung Parleam von Nippon Oil im Handel ist), Glyceride sowie fluorierte und perfluorierte Öle, und
- - die Gemische dieser Verbindungen.
- Wenn die Zusammensetzung in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion vorliegt, kann die Fettphase der Emulsion in einem Mengenanteil von 0,5 bis 30 Gew.-% und vorzugsweise von 1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, vorliegen.
- Wenn die Zusammensetzung in Form einer Wasser-in-Öl-Emulsion vorliegt, kann die Fettphase der Emulsion in einem Mengenanteil von 5 bis 98 Gew.-% und vorzugsweise von 10 bis 40 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, vorliegen.
- Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann ferner weitere Fettsubstanzen enthalten, die vom Fachmann auf der Basis seiner allgemeinen Kenntnisse ausgewählt werden können, um der am Ende vorliegenden Zusammensetzung die gewünschten Eigenschaften, beispielsweise in Hinblick auf die Konsistenz, die Textur und/oder den Transfer zu verleihen. Bei diesen zusätzlichen Fettsubstanzen kann es sich um Wachse, Gummis und/oder pastöse Fettsubstanzen tierischen, pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ursprungs und deren Gemische handeln. Es können insbesondere genannt werden:
- - Silicongummis und
- - Wachse tierischen, pflanzlichen, mineralischen oder synthetischen Ursprungs, wie mikrokristalline Wachse, Paraffin, Petrolatum, Vaseline, Ozokerit, Montanwachs, Bienenwachs, Lanolin und seine Derivate, Candelillawachs, Ouricouriwachs, Carnaubawachs, Japanwachs, Kakaobutter, Korkfaserwachs, Zuckerrohrwachs, hydrierte Öle, die bei 25 ºC fest sind, Ozokerite, Fettester und Glyceride, die bei 25ºC fest sind, Polyethylenwachse und durch Fischer-Tropsch-Synthese hergestellte Wachse, hydrierte Öle, die bei 25ºC fest sind, Lanoline, Fettester, die bei 25ºC fest sind, Siliconwachse, fluorierte Wachse und die Gemische dieser Verbindungen.
- Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann außerdem ein organisches Lösemittel oder mehrere organische Lösemittel enthalten, die kosmetisch akzeptabel sind und die unter hydrophilen organischen Lösemitteln, lipophilen organischen Lösemitteln, amphiphilen Lösemitteln oder deren Gemischen ausgewählt sein können.
- Von den hydrophilen organischen Lösemitteln können beispielsweise geradkettige oder verzweigte niedere Monoalkohole mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, wie Ethanol, Propanol, Butanol, Isopropanol und Isobutanol, Polyethylenglykole mit 6 bis 80 Ethylenoxid-Einheiten, Polyole, wie Propylenglykol, Isoprenglykol, Butylenglykol, Glycerin und Sorbit, Mono- oder Dialkylisosorbide, wobei die Alkylgruppen 1 bis 5 Kohlenstoffatome aufweisen, Glykolether, wie Diethylenglykolmonomethylether oder Diethylenglykolmonoethylether und Propylenglykolether, wie Dipropylenglykolmethylether, angegeben werden.
- Von den amphiphilen organischen Lösemitteln können Polyole, wie Derivate von Polypropylenglykol (PPG) und insbesondere die Ester von Polypropylenglykol und einer Fettsäure sowie von PPG und einem Fettalkohol genannt werden, wie PPG-23-oleylether und PPG-36-oleat.
- Von den lipophilen organischen Lösemitteln können Fettester, wie Diisopropyladipat, Dioctyladipat und Alkylbenzoate, angegeben werden.
- Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann ferner eine Partikelphase enthalten, die Pigmente und/oder Perlglanzmittel und/oder Füllstoffe aufweisen kann, die üblicherweise in kosmetischen Zusammensetzungen verwendet werden. Unter Pigmenten sind weiße oder farbige, anorganische oder organische Partikel zu verstehen, die in dem Medium unlöslich sind und die die Zusammensetzung färben und/oder trüben sollen. Unter Füllstoffen sind farblose oder weiße, anorganische oder synthetische, lamellare oder nicht lamellare Partikel zu verstehen, die die Zusammensetzung eindicken oder ihr Härte und/oder der Schminke Geschmeidigkeit, Mattheit und Gleichmäßigkeit verleihen sollen. Unter Perlglanzmitteln sind irisierende Partikel zu verstehen, die das Licht reflektieren.
- Die Pigmente können in einem Mengenanteil von 0 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise von 2 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegen. Sie können weiß oder farbig und anorganisch und/oder organisch sein und sie können in der herkömmlichen Größe oder in einer Größe im Nanometerbereich vorliegen. Von den anorganischen Pigmenten und Nanopigmenten können beispielsweise Titandioxid, Zirconiumdioxid oder Cerdioxid sowie die Oxide von Zink, Eisen oder Chrom, Nanotitanpigmente und Eisenblau angegeben werden. Beispiele für organische Pigmente sind etwa Ruß und die Lacke, die üblicherweise verwendet werden, um auf den Lippen und der Haut einen Schminkeffekt zu erzeugen und bei denen es sich um Calcium-, Barium-, Aluminium- oder Zirconiumsalze, saure Farbstoffe, wie Halogen-Säurefarbstoffe, Azofarbstoffe oder Anthrachinonfarbstoffe handelt. Die Perlglanzmittel können in der Zusammensetzung in einem Mengenanteil von 0 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise in einem hohen Anteil in der Größenordnung von 2 bis 15 Gew.-% vorliegen. Von den in Betracht kommenden Perlglanzmitteln können natürliche Perlmutter, mit Titandioxid, Eisenoxid, natürlichem Pigment oder Bismutoxidchlorid überzogener Glimmer sowie farbiger Titanglimmer angegeben werden.
- Die Füllstoffe, die in der Zusammensetzung in einem Mengenanteil von 0 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise von 2 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegen können, können anorganisch oder synthetisch und lamellar oder nicht lamellar sein. Es können Talk, Glimmer, Kieselsäuren, Kaolin, Nylonpulver, Polyethylenpulver, Teflon, Stärke, Bornitrid, Mikrokugeln, wie Expancel (Nobel Industrie), Polytrap (Dow Corning) und Mikrokugeln aus Siliconharz (beispielsweise Tospearls von Toshiba), genannt werden.
- Die Zusammensetzung kann außerdem wasserlösliche Farbstoffe enthalten, die unter den herkömmlich auf dem jeweiligen Gebiet verwendeten Farbstoffen ausgewählt sind, wie das Dinatriumsalz von Ponceau, das Dinatriumsalz von Alizaringrün, Chinolingelb, das Trinatriumsalz von Amaranth, das Dinatriumsalz von Tartrazin, das Mononatriumsalz von Rhodamin, das Dinatriumsalz von Fuchsin und Xanthophyll.
- Die Zusammensetzung kann außerdem beliebige Zusatzstoffe enthalten, die üblicherweise in der Kosmetik verwendet werden, wie Antioxidantien, Parfums, etherische Öle, Konservierungsstoffe, lipophile oder hydrophile kosmetische oder pharmazeutische Wirkstoffe, Hydratisierungsmittel, Vitamine, essentielle Fettsäuren, Sphingolipide, selbstbräunende Verbindungen, wie DHA, und Sonnenschutzfilter. Der Fachmann wird den oder die gegebenenfalls verwendeten ergänzenden Verbindungen und/oder ihre Menge selbstverständlich so auswählen, dass die vorteilhaften Eigenschaften der erfindungsgemäßen Zusammensetzung durch den beabsichtigten Zusatz nicht oder nicht wesentlich verändert werden.
- Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen, die in Form einer Öl-in- Wasser-Emulsion, einer Wasser-in-Öl-Emulsion oder einer multiplen Emulsion vorliegen, finden insbesondere auf dem Gebiet der Pflege, der Reinigung, des Abschminkens oder des Schminkens der Haut, der Semischleimhäute, der Schleimhäute und/oder der Hautanhangsgebilde Verwendung.
- Sie können beispielsweise in Form einer Schminkzusammensetzung, wie als Make-up, Wangenrouge, Lidschatten, Lippenstift, Mascara oder Eyeliner, einer Pflegezusammensetzung, wie als Grundmasse für die Pflege der Lippen, Pflegecreme (Tagescreme, Nachtcreme, Antifaltencreme, Feuchtigkeitscreme) oder Creme oder Emulsion zum Abschminken, einer Zusammensetzung zum Sonnenschutz oder zum Selbstbräunen sowie einer Zusammensetzung für die Haare, wie als Pflegecreme für die Haare, die Wimpern und die Augenbrauen, vorliegen.
- Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beispiele ausführlicher erläutert.
- Es wird eine W/O-Emulsion hergestellt, die enthält:
- - Ammonium polyacryldimethyltauramide (Hostacerin AMPS) 1,5 g
- - Glycerin 5 g
- - Konservierungsstoffe q.s.
- - Wasser q.s.p. 100 g.
- - Hydriertes Isoparaffin 27 g
- - Dextrinpalmitat (Rheopearl KE) 3 g.
- Die zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmte wässerige Phase wird unter Rühren in der zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmten Fettphase dispergiert.
- Es wird eine W/O-Emulsion erhalten, die sehr reichhaltig, nährend und beruhigend ist und die ausgezeichnet für die Pflege von trockener und/oder gereizter Haut geeignet ist.
- Aufgrund der Anwesenheit des hydrophilen Gelbildners, der eine sehr angenehme frische Wirkung einbringt, ist die Creme weder fettig noch klebrig. Sie dringt rasch in die Haut ein; die Haut bleibt weich und geschmeidig.
- Im mikroskopischen Bild ist die Emulsion fein und gleichmäßig, was ihre hohe Stabilität bestätigt (2 Monate bei Raumtemperatur und 2 Monate bei 37ºC).
- Es wird eine O/W-Emulsion hergestellt, die enthält:
- - Ammonium polyacryldimethyltauramide 1,5 g
- - Glycerin 5 g
- - Konservierungsstoffe q.s.
- - Wasser q.s.p. 100 g.
- - Hydriertes Isoparaffin 27 g
- - Dextrinpalmitat (Rheopearl TL) 3 g.
- Die zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmte Fettphase wird unter Rühren in der zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmten wässerigen Phase dispergiert.
- Es wird eine leichte und frische O/W-Emulsion erhalten, die sehr gute Eigenschaften in Hinblick auf die Nährwirkung besitzt und sofort beruhigend wirkt.
- Ihre Textur ist cremig und glatt und sie ist leicht aufzutragen. Sie dringt rasch in die Haut ein; die Haut bleibt weich und geschmeidig.
- Im mikroskopischen Bild ist die Emulsion fein und gleichmäßig, was ihre hohe Stabilität bestätigt (2 Monate bei Raumtemperatur und 2 Monate bei 37ºC).
- Es wird eine Vergleichsemulsion 1 vom W/O-Typ hergestellt, die enthält:
- - Glycerin 5 g
- - Konservierungsstoffe q.s.
- - Wasser q.s.p. 100 g
- - Hydriertes Isoparaffin 27 g
- - Dextrinpalmitat (Rheopearl TL) 3 g.
- Die zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmte wässerige Phase wird unter Rühren in der zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmten Fettphase dispergiert.
- Es werden die folgenden Ergebnisse erzielt:
- Emulsion Beobachtung
- Beispiel 1 Sehr reichhaltige, nährende, beruhigende W/O- Emulsion, die ausgezeichnet für die Pflege trockener und/oder gereizter Haut geeignet ist und die weder fettig noch klebrig ist.
- Feine und gleichmäßige Emulsion; 2 Monate bei Raumtemperatur oder 2 Monate bei 37ºC stabil.
- Vergleichsemulsion 1 (ohne hydrophilen Gelbildner) W/O-Emulsion, die sich fettig, schwer und klebrig anfühlt und eine geringe Stabilität aufweist.
- Es wird eine O/W-Emulsion hergestellt, die enthält:
- - Ammonium polyacryldimethyltauramide 1 g
- - Glycerin 5 g
- - Konservierungsstoffe q.s.
- - Wasser q.s.p. 100 g.
- - Aprikosenkernöl 10 g
- - Cyclohexadimethylsiloxan 10 g
- - Dextrinpalmitat (Rheopearl KE) 2 g.
- Die zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmte Fettphase wird unter Rühren in der zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmten wässerigen Phase dispergiert.
- Es wird eine O/W-Emulsion von ausgezeichneter Stabilität erhalten. Sie ist weich und leicht. Die Textur ist cremig und glatt.
- Wenn das Dextrinpalmitat weggelassen wird, wird eine Emulsion mit deutlich geringerer Stabilität und schlechteren kosmetischen Eigenschaften erhalten: Sie weist die Textur eines Gels auf (keine cremige Textur), ist weniger weich und weniger angenehm; sie lässt sich weniger gut auf den Finger nehmen.
- A/ Es wird eine O/W-Emulsion hergestellt, die enthält:
- - Ammonium polyacryldimethyltauramide 1 g
- - Glycerin 5 g
- - Konservierungsstoffe q.s.
- - Wasser q.s.p. 100 g.
- - 2-Ethylhexylpalmitat 20 g
- - Cyclopentadimethylsiloxan 10 g
- - Dextrinpalmitat (Rheopearl KE) 2 g.
- Die zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmte Fettphase wird unter Rühren in der zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmten wässerigen Phase dispergiert.
- Es wird eine O/W-Emulsion zum Abschminken für beliebige Hauttypen und selbst für sehr trockene und empfindliche Haut erhalten. Die Abschminkemulsion ist durch einfaches Spülen mit Wasser oder mit einem Gesichtswasser leicht abzunehmen.
- B/ Es wird eine W/O-Emulsion, die die oben angegebenen Bestandteile enthält, hergestellt, indem die wässerige Phase in der Fettphase dispergiert wird.
- Es wird eine W/O-Emulsion erhalten, die aufgrund der lösenden Wirkung der in der externen Phase vorliegenden Öle insbesondere zum Abnehmen von Schminkprodukten, die lange halten, oder von waterproof- Schminkprodukten geeignet ist.
- Es werden zwei wässerige Phasen und zwei Fettphasen hergestellt, die enthalten:
- - Acrylat/C&sub1;&sub0;&submin;&sub3;&sub0;-Alkylacrylat-Copolymer (PEMULEN TR 2) 0,2%
- - NaOH 0,08%
- - Glycerin 5%
- - Wasser q.s.p. 100%.
- - Hydriertes Isoparaffin 27 g
- - Dextrinpalmitat (Rheopearl TL) 3 g.
- Eine zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmte wässerige Phase wird unter Rühren in einer zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmten Fettphase dispergiert. Es wird eine stabile W/O-Emulsion erhalten.
- Dann wird die andere zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmte Fettphase unter Rühren in der anderen zuvor auf 70 bis 75ºC erwärmten wässerigen Phase dispergiert. Es wird eine stabile O/W-Emulsion erhalten.
Claims (13)
1. Zusammensetzung und insbesondere kosmetische oder
pharmazeutische Zusammensetzung, die in einem kosmetisch oder
pharmazeutisch akzeptablen Medium mindestens einen Ester von Dextrin und
einer Fettsäure der Formel (I):
worin:
- die Gruppen R&sub1;, R&sub2; und R&sub3;, die identisch oder voneinander
verschieden sind, unter Wasserstoff oder einer Acylgruppe (R-CO-),
worin die Gruppe R eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte
oder ungesättigte Kohlenwasserstoffgruppe mit 6 bis 30,
insbesondere 8 bis 22 oder sogar 12 bis 18 Kohlenstoffatomen
bedeutet, ausgewählt sind, mit der Maßgabe, dass mindestens eine der
Gruppen R&sub1;, R&sub2; oder R&sub3; von Wasserstoff verschieden ist,
und
- n eine ganze Zahl von 3 bis 150, insbesondere von 10 bis 100 und
vorzugsweise von 15 bis 40 bedeutet,
und mindestens einen hydrophilen Gelbildner vom Polymertyp
enthält, der unter den Polymeren vom Typ eines Acrylamids oder
dessen Derivaten und den Copolymeren, die zum überwiegenden Teil
aus Monomeren einer einfach olefinisch ungesättigten Carbonsäure
mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder des Anhydrids dieser Säure und
zu einem kleineren Teil aus Monomeren eines Acrylsäureesters mit
Fettkette bestehen, ausgewählt ist.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, worin der Dextrinester der
folgenden Formel (II) entspricht:
worin bedeuten:
- die Gruppen R'&sub1;, R'&sub2; und R'&sub3;, die identisch oder voneinander
verschieden sind, eine geradkettige oder verzweigte, gesättigte oder
ungesättigte Kohlenwasserstoffgruppe mit 6 bis 30, insbesondere
8 bis 22 oder sogar 12 bis 18 Kohlenstoffatomen
und
- n eine ganze Zahl von 3 bis 150, insbesondere von 10 bis 100 und
vorzugsweise von 15 bis 40.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 2, worin der Dextrinester
Gruppen -OCO R&sub1;, -OCO R'&sub2;, und/oder -OCO R'&sub3; aufweist, die unter den
Resten von Caprylsäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure,
Palmitinsäure, Stearinsäure, Arachinsäure, Behensäure, Isobuttersäure,
Isovaleriansäure, 2-Ethylbuttersäure,
Ethylmethylessigsäure, Isoheptansäure, 2-Ethylhexansäure, Isononansäure,
Isodecansäure, Isotridecansäure, Isomyristinsäure, Isopalmitinsäure,
Isostearinsäure, Isoarachinsäure, Isohexansäure, Decensäure,
Dodecensäure, Tetradecensäure, Myristoleinsäure, Hexadecensäure,
Palmitoleinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Asclepininsäure, Gondoleinsäure,
Eicosensäure, Sorbinsäure, Linolsäure, Linolensäure, Punicinsäure,
Stearidonsäure, Arachidonsäure, Stearoleinsäure und den
Gemischen dieser Säurereste ausgewählt sind.
4. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
worin die Dextrinester in einem Mengenanteil von 0,2 bis 10 Gew.-
%, vorzugsweise von 0,5 bis 5 Gew.-% und noch bevorzugter von 1
bis 4 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Zusammensetzung, vorliegen.
5. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
worin der polymere hydrophile Gelbildner ein
Poly(2-acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäure)-Polymer ist, das vernetzt und zu
mindestens 90% neutralisiert ist.
6. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
worin der polymere hydrophile Gelbildner ein vernetztes und
neutralisiertes Poly(2-acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäure)-Polymer ist,
das in zufälliger Verteilung enthält:
a) 90 bis 99,9 Gew.-% Einheiten der folgenden allgemeinen Formel
(III):
worin X&spplus; ein Kation oder ein Gemisch von Kationen bedeutet,
wobei höchstens 10 Mol-% der Kationen X&spplus; Protonen H&spplus; sein
können,
und
b) 0,01 bis 10 Gew.-% vernetzende Einheiten, die von mindestens
einem Monomer stammen, das mindestens zwei olefinische
Doppelbindungen aufweist,
wobei die Gewichtsanteile bezogen auf das Gesamtgewicht des
Polymers angegeben sind.
7. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin der
polymere hydrophile Gelbildner unter den vernetzten anionischen
Copolymeren von Acrylamid und
2-Acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäure ausgewählt ist.
8. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
worin der polymere hydrophile Gelbildner in einem Mengenanteil von
0,3 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise von 0,5 bis 5 Gew.-% und noch
bevorzugter von 1 bis 4 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Zusammensetzung, vorliegt.
9. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die
in Form einer stabilen W/O-Emulsion (Wasser-in-Öl) oder einer stabilen
O/W-Emulsion (Öl-in-Wasser) oder einer multiplen Emulsion
vorliegt.
10. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die
in Form einer Öl-in-Wasser-Emulsion vorliegt und eine Fettphase
aufweist, die in einem Mengenanteil von 0,5 bis 30 Gew.-% und
vorzugsweise von 1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Emulsion, vorliegt.
11. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, die in Form
einer Wasser-in-Öl-Emulsion vorliegt und eine Fettphase aufweist,
die in einem Mengenanteil von 5 bis 98 Gew.-% und vorzugsweise
von 10 bis 40 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Emulsion, vorliegt.
12. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die
in Form einer Zusammensetzung zur Pflege, zum Reinigen, zum
Abschminken oder zum Schminken der Haut, der Semischleimhäute,
der Schleimhäute und/oder der Hautanhangsgebilde vorliegt.
13. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die
in Form einer Zusammensetzung zum Schminken, wie als Make-up,
Wangenrouge, Lidschatten, Lippenstift, Mascara oder als Eyeliner,
einer Zusammensetzung zur Pflege, wie als Pflegegrundmasse für
die Lippen, Pflegecreme (Tagescreme, Nachtcreme, Antifalten-Creme,
Feuchtigkeitscreme) oder als Creme oder Emulsion zum
Abschminken, einer Zusammensetzung zum Sonnenschutz oder zur
Selbstbräunung oder einer Zusammensetzung für die Haare, wie als
Pflegecreme für die Haare, Wimpern und Augenbrauen, vorliegt.
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