DE69700051T2 - Öl-in-Wasser-Emulsion, die eine anionische Silikontenside enthält, die Emulsion enthaltende Zusammensetzung und ihre Verwendung in Kosmetik, Pharmazie und Hygiene - Google Patents
Öl-in-Wasser-Emulsion, die eine anionische Silikontenside enthält, die Emulsion enthaltende Zusammensetzung und ihre Verwendung in Kosmetik, Pharmazie und HygieneInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Öl-in-Wasser-Emulsion, eine Zusammensetzung und deren Anwendung in der Kosmetik, Pharmazie oder Hygiene.
- Make-up-Zusammensetzungen liegen im allgemeinen in Form einer mehr oder weniger fluiden Creme vor, die Fettsubstanzen, wie Öle, und eine Partikelphase enthält, welche im allgemeinen aus Füllstoffen und Pigmenten besteht. Diese Zusammensetzungen weisen jedoch nach dem Auftragen auf die Haut den Nachteil auf, sich zu übertragen, d. h., sich zumindest teilweise auf verschiedenen Trägern abzuscheiden, mit denen sie in Kontakt kommen können, insbesondere der Kleidung oder der Haut, wobei sie dabei Spuren hinterlassen. Daraus folgt eine nur mittelmäßige Haftung des Films auf der Haut, wodurch es erforderlich ist, die Make-up-Zusammensetzung regelmäßig von neuem aufzutragen.
- Ein weiterer Nachteil der Zusammensetzungen des Standes der Technik besteht im Problem der Migration dieser Zusammensetzungen, d. h., der Tatsache, daß die Zusammensetzung die Tendenz aufweist, sich im Inneren der Falten und/oder Fältchen des Gesichtes auszubreiten, wodurch eine unästhetische Wirkung auftritt.
- Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diesen Nachteilen abzuhelfen und eine Emulsion anzugeben, die eine sehr gute Haltbarkeit sowie eine sehr gute Haftung auf der Haut aufweist.
- Aus den Druckschriften US 5 382 381 und WO 93/25179 sind Öl-in-Wasser-Emulsionen bekannt, die ein grenzflächenaktives Silicon enthalten, das mindestens eine anionische Gruppe aufweist.
- Aus der Druckschrift WO 94/14822 sind ferner Zusammensetzungen bekannt, die Gelbildner aus Siliconölen enthalten.
- Aus der Druckschrift EP-A-576 189 sind selbstbräunende Zusammensetzungen bekannt, die ein anionisches Silicon- Copolyol enthalten.
- Die Anmelderin hat überraschend und unerwartet festgestellt, daß durch die Verwendung eines speziellen grenzflächenaktiven Silicons in Kombination mit speziell gewählten Ölen Öl-in-Wasser-Emulsionen hergestellt werden können, die diese Eigenschaften aufweisen und die ferner den Vorteil aufweisen, sich nicht zu übertragen.
- Die Erfindung betrifft genauer die Verwendung der Kombination eines grenzflächenaktiven Silicons, das mindestens eine anionische Gruppe aufweist, und einer Fettphase, die mindestens ein erstes Öl enthält, das unter den flüchtigen Ölen, den C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen ausgewählt ist, in einer Öl-in-Wasser-Emulsion, um den Transfer und/oder die Migration zu vermindern und/oder die Haftung und/oder die Haltbarkeit der Emulsion oder einer Zusammensetzung, die diese enthält, auf der Haut zu verbessern.
- Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft die Verwendung der Kombination eines grenzflächenaktiven Silicons, das mindestens eine anionische Gruppe aufweist, und einer Fettphase, die ein erstes Öl enthält, das unter den flüchtigen Ölen, den C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen ausgewählt ist, in einer Öl-in-Wasser-Emulsion, die sich nicht überträgt und/oder keine Migration auf der Haut zeigt.
- Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft eine Öl- in-Wasser-Emulsion, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie enthält:
- (a) eine wäßrige Phase,
- (b) eine Fettphase, die mindestens ein erstes Öl, das unter den flüchtigen Ölen, den C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen ausgewählt ist, in einem Mengenanteil von mindestens 65 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fettphase, enthält, und
- (c) ein grenzflächenaktives Silicon, das mindestens eine anionische Gruppe aufweist, das unter den nachfolgend definierten grenzflächenaktiven Stoffen ausgewählt ist,
- mit der Maßgabe, daß die Fettphase der Emulsion eine weitere Fettsubstanz, die von dem ersten Öl verschieden ist, in einem Mengenanteil von höchstens 7 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, enthält, wenn das grenzflächenaktive Silicon die Formel I aufweist.
- Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft eine Zusammensetzung, insbesondere eine kosmetische, pharmazeutische oder hygienische Zusammensetzung, die eine oben definierte Emulsion enthält.
- Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur nicht therapeutischen Behandlung der Haut und/oder der Kopfhaut, das dadurch gekennzeichnet ist, daß auf die Haut und/oder die Kopfhaut eine oben definierte Emulsion und/oder Zusammensetzung aufgetragen wird.
- Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Schminken der Haut und/oder der Kopfhaut, das dadurch gekennzeichnet ist, daß auf die Haut und/oder die Kopfhaut eine oben definierte Emulsion und/oder Zusammensetzung aufgetragen wird.
- Bei diesen Verwendungen beträgt der Mengenanteil des ersten Öls in der Fettphase der Emulsion vorzugsweise min destens 65 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fettphase.
- Es wurde ferner festgestellt, daß sich die erfindungsgemäß verwendete Emulsion leicht und homogen auftragen und verteilen läßt, ohne sich fettig anzufühlen, wobei sie gute kosmetische Eigenschaften aufweist. Der erhaltene Film weist ferner eine leichte Textur auf und ist den ganzen Tag angenehm zu tragen.
- Die auf die Haut aufgetragene Emulsion weist ferner den Vorteil auf, daß sie in den Falten der Haut und/oder den Falten des Gesichts keine Migration zeigt.
- Es ist im übrigen möglich, zu der erfindungsgemäßen Emulsion weitere Hilfsstoffe zu geben, wie Öle und/oder Pulver (Pigmente und/oder Füllstoffe), wobei die Emulsion stabil bleibt. Die Emulsion ist daher mit einer großen Zahl von kosmetischen Hilfsstoffen kompatibel.
- Es wurde auch festgestellt, daß die Viskosität der Emulsion zeitlich stabil bleibt.
- Die erfindungsgemäß verwendete Emulsion enthält ein grenzflächenaktives Silicon, das mindestens eine anionische Gruppe aufweist.
- Dieser grenzflächenaktive Stoff kann ein amphoterer grenzflächenaktiver Stoff oder vorzugsweise ein anionischer grenzflächenaktiver Stoff sein.
- Die in dem grenzflächenaktiven Silicon vorliegende anionische Gruppe kann erfindungsgemäß unter den folgenden Gruppen ausgewählt werden: Phosphat, Sulfat, Sulfonat und/oder Carboxylat.
- Von den grenzflächenaktiven Siliconen mit Phosphatgruppe können die Verbindungen der folgenden Formeln I bis IV genannt werden:
- worin bedeuten:
- - R&sub1; die folgende Gruppe der Formel V:
- - R&sub2; die Gruppe der folgenden Formel VI:
- worin bedeuten:
- Me die Methylgruppe,
- C&sub2;H&sub4;O die Gruppe -CH&sub2;-CH&sub2;-O-,
- C&sub3;H&sub6;O die Gruppe -CH&sub2;-CH(CH&sub3;)-O-,
- a 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
- b 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
- c eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
- R&sub4; eine Gruppe -(CH&sub2;)nCH&sub3; oder Phenyl, wobei n 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 10 bedeutet, wobei R&sub4; vorzugsweise Methyl ist,
- R&sub5; eine Gruppe -(CH&sub2;)&sub3;-(OCH&sub2;CH&sub2;)x-(OCH&sub2;CH(CH&sub3;))y-(OCH&sub2;CH&sub2;)z-OH, wobei x, y und z unabhängig voneinander 0 oder ganze Zahlen im Bereich von 0 bis 20 bedeuten, vorzugsweise ist x + y + z ≥ 3,
- - d und e 1 oder 2, mit d + e = 3,
- - f 0 oder 1, g 1 oder 2, mit f + g = 2,
- - M H, Na, K, Li, NH&sub4; oder N (CH&sub2;CH&sub2;OH)&sub3;,
- - R&sub3;:
- und
- worin bedeuten:
- R&sub6; bis R&sub9; unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen,
- R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
- R&sub1;&sub2; und R&sub1;&sub3; unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen,
- m, n und o unabhängig voneinander 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 20.
- Die grenzflächenaktiven Stoffe der Formel I sind insbesondere in dem Patent US-A-5 070 171 beschrieben; sie sind unter den Bezeichnungen "PECOSIL-PS-100", "PECOSIL PS-200" und "PECOSIL WDS-100" von der Firma Phoenix Chemical im Handel erhältlich.
- Die grenzflächenaktiven Stoffe der Formeln II, III und IV sind insbesondere in den Patenten US-A-5 149 765, US-A- 5 093 452 und US-A-5 091 493 beschrieben.
- Von den grenzflächenaktiven Siliconen mit Phosphatgruppe werden vorzugsweise die Verbindungen der Formel I verwendet.
- Von den grenzflächenaktiven Siliconen mit Sulfatgruppe können die Verbindungen der folgenden Formel VII genannt werden:
- worin bedeuten:
- R&sub1;&sub4; eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe,
- R&sub1;&sub5; eine Gruppe -(CH&sub2;)&sub3;-O-(CH&sub2;CH&sub2;O)u-(CH&sub2;CH(CH&sub3;)-O)v-(CH&sub2;CH&sub2;O)w-SO&sub3;&supmin;M&spplus;, wobei M unter Na, K, Li und NH&sub4; ausgewählt ist,
- R&sub1;&sub6; eine Gruppe -(CH&sub2;)&sub3;-O-(CH&sub2;CH&sub2;O)u-(CH&sub2;CH(CH&sub3;)-O)v-(CH&sub2;CH&sub2;O)w-H, wobei u, v und w unabhängig voneinander 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 100 bedeuten,
- a' und c' unabhängig voneinander 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 50,
- b' eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 50, vorzugsweise: c' = 0.
- Die Verbindungen der Formel VII sind insbesondere in dem Patent US-A-4 960 845 beschrieben.
- Von den grenzflächenaktiven Siliconen mit Sulfonatgruppe können die Verbindungen genannt werden, die durch Umsetzung eines Silicons der Formel VIII:
- worin bedeuten:
- Q (CH&sub2;)r, wobei r eine ganze Zahl im Bereich von 3 bis 17 ist,
- j entweder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 10, wobei A eine Methylgruppe bedeutet, oder j = 0, wobei A eine Gruppe -Q-COOH bedeutet,
- i eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
- mit einem Taurinderivat der Formel R&sub1;&sub7;-NH-(CH&sub2;)&sub2;-SO&sub3;M hergestellt werden, worin
- R&sub1;&sub7; eine Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen bedeutet und
- M unter Na, K, Li und NH&sub4; ausgewählt ist.
- Die so hergestellten Verbindungen sind in dem Patent US-A-5 286 830 beschrieben.
- Von den grenzflächenaktiven Siliconen mit Sulfonatgruppe können ferner die Verbindungen der folgenden Formel IX genannt werden:
- worin bedeuten:
- R&sub1;&sub8; eine Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen,
- R&sub1; eine Gruppe der oben definierten Formel V,
- M' Na, K, Li, NH&sub4;.
- Die Verbindungen der Formel IX sind insbesondere in dem Patent US-A-5 280 099 beschrieben.
- Vorzugsweise werden grenzflächenaktive Silicone verwendet, die mindestens eine Phosphat- oder Sulfatgruppe enthalten; noch bevorzugter werden Verbindungen mit Phosphatgruppen verwendet, insbesondere die grenzflächenaktiven Stoffe der Formel I.
- Die erfindungsgemäß verwendete Emulsion enthält in der Fettphase ferner mindestens ein erstes Öl, das unter den flüchtigen Ölen, den C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen ausgewählt ist, in einem Mengenanteil von mindestens 65 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fettphase.
- Unter flüchtigem Öl werden in der vorliegenden Beschreibung alle Öle verstanden, die befähigt sind, in Kontakt mit der Haut zu verdampfen.
- Vorzugsweise werden Öle verwendet, deren Flammpunkt ausreichend hoch ist, damit diese Öle in der Formulierung verwendet werden können, und ausreichend niedrig, um den gewünschten Effekt des Verdampfens zu erzielen. Es werden vorzugsweise Öle verwendet, deren Flammpunkt in der Größenordnung von 40 bis 100ºC liegt und/oder deren bei 10&sup5; Pa und 25ºC bestimmter Dampfdruck mindestens 0,02 mm Hg (2,6 Pa) beträgt und/oder deren bei 10&sup5; Pa bestimmter Siedepunkt höchstens 275ºC beträgt.
- Das in der Fettphase vorliegende flüchtige Öl kann unter den flüchtigen Kohlenwasserstoffölen, den flüchtigen Siliconölen und deren Gemischen ausgewählt werden.
- Von den flüchtigen Kohlenwasserstoffölen können die Isoparaffine und insbesondere Isododecan genannt werden.
- Von den flüchtigen Siliconölen können genannt werden:
- (i) cyclische flüchtige Silicone mit 3 bis 8 und vorzugsweise 4 bis 6 Siliciumatomen. Es handelt sich beispielsweise um Cyclotetradimethylsiloxan, Cyclopentadimethylsiloxan oder Cyclohexadimethylsiloxan;
- (ii) Cyclocopolymere vom Typ Dimethylsiloxan/Methylalkylsiloxan, wie beispielsweise das SILICONE FZ 3109, das von der Firma UNION CARBIDE im Handel ist, das ein Dimethylsiloxan/Methyloctylsiloxan- Cyclocopolymer ist;
- (iii) geradkettige flüchtige Silicone mit 2 bis 9 Siliciumatomen. Es handelt sich beispielsweise um Hexamethyldisiloxan, Hexylheptamethyltrisiloxan oder Octylheptamethyltrisiloxan.
- Die erfindungsgemäßen Polyalkylsiloxane weisen Trimethylsilyl-Endgruppen auf. Es können vorzugsweise die Verbindungen verwendet werden, deren Viskosität bei 25ºC höchstens 0,06 m²/s beträgt, wobei von diesen genannt werden können:
- - Die geradkettigen Polydimethylsiloxane und insbesondere die unter der Bezeichnung "DOW CORNING Fluid 200" von der Firma Dow Corning im Handel befindlichen Polydimethylsiloxane,
- - die Alkylmethylpolysiloxane, wie das Cetyldimeticon (CTFA-Bezeichnung).
- Die Fettphase enthält vorzugsweise mindestens 75 Gew.-% Öl, das unter den flüchtigen Siliconölen und/oder Kohlenwasserstoffölen, Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen ausgewählt ist, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fettphase.
- Die Fettphase der Emulsion enthält vorteilhaft 100 Gew.-% flüchtige Öle, Polydimethylsiloxane oder deren Gemische, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fettphase.
- Die Fettphase der erfindungsgemäßen Emulsion kann neben den oben genannten ersten Ölen weitere nicht flüchtige Fettsubstanzen enthalten, die üblicherweise in den jeweiligen Anwendungsgebieten verwendet werden. Die Fettphase enthält vorzugsweise 65 bis 98 Gew.-%, vorzugsweise 75 bis 98 Gew.-% Öl, das unter den flüchtigen Siliconölen und/oder Kohlenwasserstoffölen, Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen ausgewählt ist, und 2 bis 35 Gew.-% und vorzugsweise 2 bis 25 Gew.-% andere Fettsubstanzen, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fettphase.
- Von den anderen Fettsubstanzen können die Öle, pastösen Fettsubstanzen, Gummen und pflanzlichen, mineralischen, tierischen und/oder synthetischen Wachse genannt werden, wobei letztere die Silicon-Fettsubstanzen umfassen.
- Die pastösen Fettsubstanzen können durch mindestens eine der folgenden physikalisch-chemischen Eigenschaften definiert werden:
- eine Viskosität von 0,1 bis 40 Pa·s (1 bis 400 Poise), vorzugsweise 0,5 bis 25 Pa·s, die bei 40ºC und einer Frequenz von 60 Hz mit einem mit einem beweglichen Teil MS-r3 oder MS-r4 ausgestatteten Rotationsviskosimeter CONTRAVES TV bestimmt wird,
- einen Schmelzpunkt von 25 bis 70ºC und vorzugsweise 25 bis 55ºC.
- Von den Silicon-Fettsubstanzen können die phenylgruppenhaltigen Siliconöle sowie die Silicongummis und Siliconwachse genannt werden.
- Von den Fettsubstanzen, die keine Silicongruppen enthalten, können genannt werden: Paraffinöl, Vaselineöl, Perhydrosqualen, Aprikosenöl, Weizenkeimöl, süßes Mandelöl, Calophyllumöl, Palmöl, Ricinusöl, Avocadoöl, Jojobaöl, Olivenöl oder Öl von Getreidekeimen; Fettsäureester; Alkohole; Acetylglyceride; Octanoate, Decanoate oder Ricinoleate von Alkoholen oder Polyalkoholen; Triglyceride von Fettsäuren; Glyceride; hydrierte Öle, die bei 25ºC fest sind; Lanoline; bei 25ºC feste Fettsäureester; Bienenwachs; pflanzliche Wachse, wie beispielsweise Carnaubawachs, Candelillawachs, Ouricurrywachs, Japanwachs oder Wachse von Korkfasern oder Zuckerrohrfasern; mineralische Wachse, beispielsweise Paraffinwachs, Lignitwachs oder mikrokristalline Wachse oder Ozokerite; synthetische Wachse, darunter Polyethylenwachse und Wachse, die durch Fischer-Tropsch-Synthese hergestellt sind.
- Die Silicongummis können der folgenden Formel entsprechen:
- worin bedeuten:
- R&sub1;, R&sub2;, R&sub5; und R&sub6; gleichzeitig oder unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
- R&sub3; und R&sub4; gleichzeitig oder unabhängig voneinander eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Arylgruppe und insbesondere Phenyl,
- X eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxygruppe oder eine Vinylgruppe,
- wobei n und p so ausgewählt sind, daß der Silicongummi eine Viskosität über 100.000 mPa·s und vorzugsweise über 500.000 mPa·s aufweist.
- n und p können allgemein Werte im Bereich von 0 bis 5000 und vorzugsweise im Bereich von 0 bis 3000 annehmen.
- Von den erfindungsgemäßen Silicongummis können die Verbindungen genannt werden, für die gilt:
- die Substituenten R1 bis R6 und X bedeuten eine Methylgruppe, p = 0 und n = 2700, beispielsweise die Verbindung, die unter der Bezeichnung SE30 von der Firma General Electric im Handel ist,
- die Substituenten R1 bis R6 und X bedeuten eine Methylgruppe, p = 0 und n = 2300, beispielsweise die Verbindung, die unter der Bezeichnung AK 500000 von der Firma Waker im Handel ist,
- die Substituenten R1 bis R6 bedeuten eine Methylgruppe, der Substituent X bedeutet eine Hydroxygruppe, p = 0 und n = 2700, in 13%iger Lösung in Cyclopentasiloxan, wie die Verbindung, die unter der Bezeichnung Q2-1401 von der Firma Dow Corning im Handel ist,
- die Substituenten R1 bis R6 bedeuten eine Methylgruppe, der Substituent X bedeutet eine Hydroxygruppe, p = 0 und n = 2700, in 13%iger Lösung in Polydimethylsiloxan, wie die Verbindung, die unter der Bezeichnung Q2-1403 von der Firma Dow Corning im Handel ist,
- die Substituenten R1, R2, R5, R6 und X bedeuten eine Methylgruppe, die Substituenten R3 und R4 bedeuten eine Phenylgruppe, wobei das Molekulargewicht der Verbindung 600.000 beträgt, wie die Verbindungen, die unter den Bezeichnungen 761 oder MIRASIL C-DPDM von der Firma Rhône-Poulenc im Handel sind.
- Vorzugsweise werden als andere Fettsubstanzen die Silicongummis verwendet.
- Die Fettsubstanzen können vom Fachmann insbesondere auf unterschiedliche Weise ausgewählt werden, um eine Zusammensetzung mit den gewünschten Eigenschaften herzustellen, beispielsweise bezüglich der Konsistenz oder der Textur. Sie werden vorzugsweise in einem Mengenanteil von höchstens 7 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, verwendet, um die vorteilhaften Eigenschaften der erfindungsgemäß verwendeten Emulsion zu bewahren.
- Die wäßrige Phase der erfindungsgemäßen Emulsion kann Wasser oder ein Blütenwasser, wie Kornblumenwasser, enthalten.
- Die wäßrige Phase kann ferner 0 bis 14 Gew.-% eines niederen C&sub2;&submin;&sub6;-Monoalkohols und/oder eines Polyols, wie Glycerin, Butylenglykol, Isoprenglykol und Propylenglykol, bezogen auf das Gesamtgewicht der wäßrigen Phase, enthalten.
- Die erfindungsgemäße Emulsion kann allgemein 5 bis 40 Gew.-% und vorzugsweise 12 bis 30 Gew.-% Fettphase, 0,5 bis 15 Gew.-% und vorzugsweise 3 bis 6 Gew.-% grenzflächenaktives Silicon mit anionischer Gruppe und 15 bis 94,5 Gew.-% und vorzugsweise 40 bis 70 Gew.-% wäßrige Phase enthalten.
- Die erfindungsgemäße Emulsion kann im übrigen 0 bis 5 Gew.-% mindestens eines Coemulgators, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, enthalten, welcher unter ethoxyliertem Sorbitanmonostearat, Fettalkoholen, wie Stearylalkohol oder Cetylalkohol, oder Estern von Fettsäuren und Polyolen, wie Glycerylstearat, ausgewählt sein kann.
- Die erfindungsgemäße Emulsion kann ferner ein oder mehrere Verdickungsmittel in Konzentrationen vorzugsweise im Bereich von 0 bis 6 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, enthalten.
- Das Verdickungsmittel kann ausgewählt werden unter:
- - Polysaccharidbiopolymeren, wie Xanthangummi, Johannisbrotkernmehl, Guargummi, Alginaten und modifizierten Celluloseverbindungen, wie Hydroxyethylcellulose und Methylcellulose;
- - synthetischen Polymeren, wie Polyglycerin(meth)- acrylaten, wie HISPAGEL oder LUBRAGEL der Firmen HISPANO QUIMICA oder GARDIAN, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylalkohol, vernetzten Polymeren von Acrylamid und Ammoniumacrylat, wie PAS 5161 oder BOZEPOL C von HOECHST, vernetzten Polymeren von Acrylamid und Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid, wie SALCARE SC 92 von ALLIED COLLOIDS;
- - Magnesiumaluminiumsilicat.
- Die erfindungsgemäße Emulsion kann ferner eine Partikelphase enthalten, die Pigmente und/oder Perlglanzmittel und/oder Füllstoffe umfassen kann, welche üblicherweise in kosmetischen Zusammensetzungen verwendet werden.
- Die Pigmente können in der Emulsion in Anteilen von 0 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise 2 bis 15 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, vorliegen. Die Pigmente können weiß oder farbig, anorganisch und/oder organisch sein. Von den anorganischen Pigmenten und Nanopigmenten können Titandioxid, Zirconiumdioxid oder Cerdioxid sowie die Oxide von Zink, Eisen oder Chrom, Nanotitane, Eisenblau, Perlglanzpigmente, wie mit Titanoxid, Eisenoxid, natürlichem Pigment oder Bismutoxidchlorid überzogener Glimmer sowie farbiger Titandioxidglimmer genannt werden. Von den organischen Pigmenten können Ruß und die Lacke von Barium, Strontium, Calcium und Aluminium genannt werden.
- Die Füllstoffe, die in der Emulsion in Anteilen von 0 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise 0 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, vorliegen können, können anorganisch oder synthetisch, lamellar oder nichtlamellar sein. Es können Talk, Glimmer, Siliciumdioxid, Kaolin, Teflon, Stärke, natürliches Perlglanzmittel, Bornitrid und Mikrokugeln, wie Expancel (Nobel Industrie) und Polytrap (Dow Corning) genannt werden. Vorzugsweise werden sphärische Füllstoffe verwendet, deren Größe unter 25 um liegt, wie Polyethylenpulver, Nylonpulver, Mikrokugeln von Siliconharz (Tospearls von Toshiha) und Siliciumdioxid-Mikrokugeln, wobei die Füllstoffe dazu beitragen können, die Eigenschaften der erfindungsgemäßen Emulsionen bezüglich des Nichtübertragens zu verbessern.
- Die erfindungsgemäße Emulsion kann ferner ein kosmetisch, pharmazeutisch oder hygienisch akzeptables Medium enthalten. Sie kann beliebige, in der Kosmetik, Pharmazie oder Hygiene verwendete Zusatzstoffe enthalten, wie beispielsweise Antioxidantien, Färbemittel, Parfums, etherische Öle, Konservierungsmittel, kosmetische Wirkstoffe, Hydratisierungsmittel, Vitamine, Sphingolipide, selbstbräunende Verbindungen, wie DHA, Sonnenschutzfilter, fettlösliche Polymere, insbesondere Kohlenwasserstoffpolymere, wie Polybuten, Polyalkylene, Polyacrylate und Siliconpolymere, die mit den Fettsubstanzen kompatibel sind. Der Fachmann wird selbstverständlich die gegebenenfalls vorliegende zusätzliche Verbindung oder die zusätzlichen Verbindungen und/oder deren Mengenanteile so auswählen, daß die vorteilhaften Eigenschaften der erfindungsgemäßen Zusammensetzung durch den beabsichtigten Zusatz nicht oder im wesentlichen nicht verändert werden.
- Die Zusatzstoffe können in der Zusammensetzung in Mengenanteilen von 0 bis 10 Gew.-% vorliegen.
- Die erfindungsgemäßen Emulsionen können in Form eines kosmetischen Produkts und insbesondere eines Produkts zur Pflege des Körpers und/oder des Gesichts und/oder der Kopfhaut oder auch in Form eines Produkts zum Schminken vorliegen, insbesondere als Make-up, Wangenrouge, Lidschatten, Eyeliner, Mascara oder Lippenstift.
- Sie können auch farblos vorliegen, wobei sie gegebenenfalls kosmetische Wirkstoffe enthalten. Die erfindungsgemäße Emulsion kann in Form einer Creme, einer Milch oder eines Serums vorliegen, die als Produkt zur Pflege oder als Sonnenschutzmittel verwendet werden können.
- Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne sie jedoch einzuschränken.
- Es wurden fünf erfindungsgemäße Emulsionen (Beispiele 1 bis 5) (Make-up) und zwei Emulsionen, die kein Teil der Erfindung sind (Beispiele 6 und 7) (Make-up), hergestellt, wobei sich die Emulsionen durch die Art der Fettphase unterscheiden.
- Die Emulsionen wurden mit den folgenden Zusammensetzungen hergestellt:
- - Fettphase x g
- - grenzflächenaktives Silicon mit Phosphatgruppe (PECOSIL PS 100 von der Firma Phoenix) 5 g
- - Coemulgator 2 g
- - Verdickungsmittel 0,45 g
- - Pigmente 7 g
- - Dispergiermittel 0,96 g
- - Konservierungsmittel 0,6 g
- - Wasser ad 100 g.
- Für die Zusammensetzung der Fettphase jeder Emulsion wird auf die Tabelle I verwiesen.
- - (E) erfindungsgemäßes Beispiel,
- - (S) Beispiel, das kein Teil der Erfindung ist,
- - Cyclo D6 Cyclohexadimethylsiloxan.
- Die Zusammensetzungen wurden auf übliche Weise hergestellt, indem die Bestandteile der Fettphase, der Coemulgator und ein Teil der Konservierungsmittel auf 65ºC erwärmt wurden. Dann wurde die wäßrige Phase hergestellt, indem das Wasser, das grenzflächenaktive Silicon und die Pigmente, die zuvor mit den Dispergiermitteln dispergiert worden sind, miteinander vermischt wurden, wobei auf 80ºC erwärmt wurde. Dann wurde die Fettphase bei 65ºC unter Rühren mit einem Rührer in die wäßrige Phase gegossen, worauf zu der erhaltenen Emulsion bei 40ºC die Verdickungsmittel und die restlichen Konservierungsmittel gegeben wurden.
- Dann wurden die Hafteigenschaften der Emulsionen bestimmt. Hierzu wurden 0,05 g jeder Emulsion auf einer Fläche von 50 cm² auf dem Unterarm aufgetragen, worauf die aufgetragene Zusammensetzung 5 min trocknen gelassen wurde.
- Dann wurde ein Streifen aus Polyestergewebe auf den behandelten Teil des Unterarms aufgebracht. Mit einer Vorrichtung wurde der Streifen dann in Kontakt mit dem behandelten Unterarm in vertikaler Richtung bewegt. Das Gewebe wurde mit einem Gegengewicht gehalten, wodurch bei der Bewegung Reibung erzeugt wurde. Es wurden in beiden Richtungen zehn Reibebewegungen durchgeführt.
- Dann wurden die farbigen Spuren, die gegebenenfalls auf dem Gewebe abgeschieden waren, nach der folgenden Skala bewertet:
- Sehr verschmutztes Gewebe: Note 0
- Gewebe ohne Spuren: Note 10.
- Es wird darauf hingewiesen, daß sich ein Make-up nur wenig überträgt, wenn die Bewertung 7,5 oder darüber beträgt.
- Die erzielten Ergebnisse sind in der Tabelle I zusammengefaßt. Tabelle I
- Die Ergebnisse zeigen, daß die Emulsionen, deren Fettphase nur PDMS oder das flüchtige Silicon (Beispiele 1 und 3) enthalten, sehr gute Hafteigenschaften aufweisen und sich nicht auf das Gewebe übertragen.
- Die Emulsionen, deren Fettphase ein Gemisch aus dem flüchtigen Siliconöl und PDMS (Beispiel 2) oder einem flüchtigen Kohlenwasserstofföl (Beispiel 4) enthalten, übertragen sich ebenfalls nicht auf das Gewebe.
- Von den Emulsionen, die ein Gemisch von flüchtigem Siliconöl und Aprikosenöl (Beispiele 5 bis 7) enthalten, weist dagegen nur die Emulsion gute Hafteigenschaften auf, deren Gehalt an Aprikosenöl 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, (Beispiel 5) beträgt. Die Beispiele zeigen daher, daß die von PDMS und den flüchtigen Ölen verschiedenen Öle in der Fettphase der Emulsion in geringen Mengenanteilen vorliegen müssen.
- Es wurde ein Make-up mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:
- - Cyclohexadimethylsiloxan 14 g
- - mit 20 mol Ethylenoxid ethoxyliertes Sorbitanmonostearat 2 g
- - Pigmente 7 g
- - Dispergiermittel 1 g
- - Verdickungsmittel 0,5 g
- - grenzflächenaktives Silicon mit Phosphatgruppe (PECOSIL PS 100) 5 g
- - Glycerin 5 g
- - Konservierungsmittel 0,6 g
- - entmineralisiertes, sterilisiertes Wasser ad 100 g.
- Die Zusammensetzung wurde nach der Vorgehensweise der Beispiele 1 bis 7 hergestellt. Das so hergestellte Make-up verteilt sich leicht auf dem Gesicht und weist nach dem Auftragen eine gute Haltbarkeit und eine gute Haftung auf.
- Es wurde ein Make-up mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:
- - Cyclohexadimethylsiloxan 15 g
- - mit 20 mol Ethylenoxid ethoxyliertes Sorbitanmonostearat 2 g
- - Pigmente 7 g
- - Dispergiermittel 1 g
- - Verdickungsmittel 0,5 g
- - grenzflächenaktives Silicon mit Sulfatgruppe, unter der Bezeichnung "WATER SOLUBLE SULFATE" von der Firma SILTECH im Handel 14,3 g
- - Glycerin 5 g
- - Konservierungsmittel 0,6 g
- - entmineralisiertes, sterilisiertes Wasser ad 100 g.
- Die Zusammensetzung wurde nach der Vorgehensweise der Beispiele 1 bis 7 hergestellt. Man erhält so ein Make-up, das sich leicht auf der Haut verteilt, ohne sich fettig anzufühlen und ohne sich im Kontakt mit einem Gewebe zu übertragen.
- Es wurde ein Make-up mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:
- - Cyclohexadimethylsiloxan 15 g
- - Polydimethylsiloxan (Viskosität 10&supmin;&sup5; m²/s) 15 g
- - mit 20 mol Ethylenoxid ethoxyliertes Sorbitanmonostearat 2 g
- - Pigmente 7 g
- - Dispergiermittel 1 g
- - Verdickungsmittel 0,5 g
- - grenzflächenaktives Silicon mit Phosphatgruppe (PECOSIL PS 100) 5 g
- - Glycerin 5 g
- - Konservierungsmittel 0,6 g
- - entmineralisiertes, sterilisiertes Wasser ad 100 g.
- Die Zusammensetzung wurde gemäß der Vorgehensweise der Beispiele 1 bis 7 hergestellt. Das so hergestellte Make-up weist gute kosmetische Eigenschaften auf und überträgt sich nach dem Auftragen auf die Haut nicht auf ein Gewebe.
- Es wurde eine Creme mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:
- - Cyclohexadimethylsiloxan 20 g
- - mit 20 mol Ethylenoxid ethoxyliertes Sorbitanmonostearat 2 g
- - Dispergiermittel 1 g
- - Verdickungsmittel 0,5 g
- - grenzflächenaktives Silicon mit Phosphat gruppe (PECOSIL PS 100) 5 g
- - Glycerin 5 g
- - Konservierungsmittel 0,6 g
- - entmineralisiertes, sterilisiertes Wasser ad 100 g.
- Die Zusammensetzung wird gemäß der Vorgehensweise der Beispiele 1 bis 7 hergestellt. Man erhält eine Creme, die sich leicht auf der Haut verteilt und sich nach dem Auftragen auf die Haut nicht auf ein Gewebe überträgt.
- Es wurde die folgende Zusammensetzung hergestellt:
- - Cyclohexadimethylsiloxan 11 g
- - Gemisch von Polydiphenyldimethylsiloxan und Cyclopentadimethylsiloxan (15/85) ("MIRASIL C-DPDM" von Rhône-Poulenc) 3 g
- - Verdickungsmittel 1,23 g
- - Nylonpulver 2 g
- - Pigmente 8 g
- - grenzflächenaktives Silicon mit Phosphatgruppe (PECOSIL PS 100) 5 g
- - mit 20 mol Ethylenoxid ethoxyliertes Sorbitanmonostearat 2 g
- - Glycerin 5 g
- - Konservierungsmittel qs
- - entmineralisiertes Wasser ad 100 g.
- Die Zusammensetzung wird gemäß der Vorgehensweise der Beispiele 1 bis 7 hergestellt. Man erhält ein Make-up, das sich leicht auf der Haut verteilt und sich nach dem Auftragen auf die Haut nicht auf ein Gewebe überträgt.
Claims (43)
1. Kosmetische Verwendung der Kombination eines
grenzflächenaktiven Silicons, das mindestens eine
anionische Gruppe aufweist, und einer Fettphase, die ein
erstes Öl, das unter den flüchtigen Ölen, den C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-
Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen ausgewählt
ist, enthält, in einer Öl-in-Wasser-Emulsion, um den
Transfer und/oder die Migration zu vermindern
und/oder die Haftung und/oder die Haltbarkeit der
Emulsion oder einer sie enthaltenden Zusammensetzung
auf der Haut zu verbessern.
2. Verwendung der Kombination eines grenzflächenaktiven
Silicons, das mindestens eine anionische Gruppe
aufweist, und einer Fettphase, die ein erstes Öl, das
unter den flüchtigen Ölen, den
C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen ausgewählt ist,
enthält, zur Herstellung einer Öl-in-Wasser-Emulsion, um
den Transfer und/oder die Migration zu vermindern
und/oder die Haftung und/oder die Haltbarkeit der
Emulsion oder einer sie enthaltenden Zusammensetzung
auf der Haut zu verbessern.
3. Kosmetische Verwendung der Kombination eines
grenzflächenaktiven Silicons, das mindestens eine
anionische Gruppe aufweist, und eines ersten Öls, das unter
den flüchtigen Ölen, den C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxanen und
deren Gemischen ausgewählt ist, in einer
Öl-in-Wasser-Emulsion, die sich nicht überträgt und/oder keine
Migration auf der Haut zeigt.
4. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das grenzflächenaktive
Silicon mit anionischer Gruppe unter den
grenzflä
chenaktiven Stoffen mit Phosphatgruppe, Sulfatgruppe,
Sulfonatgruppe und/oder Carboxylatgruppe ausgewählt
ist.
5. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das grenzflächenaktive
Silicon mit Phosphatgruppe unter den Verbindungen der
Formel I ausgewählt ist:
wobei R&sub1; die Gruppe der folgenden Formel V bedeutet:
worin bedeuten:
Me die Methylgruppe,
C&sub2;H&sub4;O die Gruppe -CH&sub2;-CH&sub2;-O-,
C&sub3;H&sub6;O die Gruppe -CH&sub2;-CH(CH&sub3;)-O-,
a 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 200,
b 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 200,
c eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
R&sub4; eine Gruppe -(CH&sub2;)nCH&sub3; oder Phenyl,
wobei n 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 10 bedeutet,
R&sub5; die Gruppe
-(CH&sub2;)&sub3;-(OCH&sub2;CH(CH&sub3;))x-(OCH&sub2;CH(CH&sub3;))y-(OCH&sub2;CH&sub2;)z-OH,
wobei x, y und z unabhängig voneinander 0 oder
ganze Zahlen im Bereich von 1 bis 20 bedeuten,
und
- d und e 1 oder 2 sind, mit d + e = 3,
- M H, Na, K, Li, NH&sub4; oder N(CH&sub2;CH&sub2;OH)&sub3;.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das grenzflächenaktive Silicon
mit Phosphatgruppe unter den Verbindungen der Formel
II ausgewählt ist:
wobei R&sub2; die Gruppe der folgenden Formel VI
bedeutet:
worin bedeuten:
Me die Methylgruppe,
C&sub2;H&sub4;O die Gruppe -CH&sub2;-CH&sub2;-O-,
C&sub3;H&sub6;O die Gruppe -CH&sub2;-CH(CH&sub3;)-O-,
a 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 200,
b 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 200,
c eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
R&sub4; eine Gruppe -(CH&sub2;)nCH&sub3; oder Phenyl,
wobei n 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 10 bedeutet,
R&sub5; die Gruppe
-(CH&sub2;)&sub3;-(OCH&sub2;CH&sub2;)x-(OCH&sub2;CH(CH&sub3;))y-(OCH&sub2;CH&sub2;)z-OH,
wobei x, y und z unabhängig voneinander 0 oder
ganze Zahlen im Bereich von 1 bis 20 bedeuten,
- d und e 1 oder 2, mit der Maßgabe, daß d + e = 3,
- M H, Na, K, Li, NH&sub4; oder N(CH&sub2;CH&sub2;OH)&sub3;.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das grenzflächenaktive Silicon
mit Phosphatgruppe unter den Verbindungen der Formel
III ausgewählt ist:
wobei R&sub1; die Gruppe der folgenden Formel V bedeutet:
worin bedeuten:
Me die Methylgruppe,
C&sub2;H&sub4;O die Gruppe -CH&sub2;-CH&sub2;-O-,
C&sub3;H&sub6;O die Gruppe -CH&sub2;-CH(CH&sub3;)-O-,
a 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 200,
b 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 200,
c eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
R&sub4; eine Gruppe -(CH&sub2;)nCH&sub3; oder Phenyl,
wobei n 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 10 bedeutet,
R&sub5; die Gruppe
-(CH&sub2;)&sub3;-(OCH&sub2;CH&sub2;)x-(OCH&sub2;CH(CH&sub3;))y-(OCH&sub2;CH&sub2;)&sub2;-OH,
wobei x, y und z unabhängig voneinander 0 oder
ganze Zahlen im Bereich von 1 bis 20 bedeuten,
- d und e 1 oder 2, mit der Maßgabe, daß d + e = 3,
- R&sub3;:
und
worin bedeuten:
R&sub6; bis R&sub9; unabhängig voneinander eine
Alkylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen,
R&sub1;&sub0;
und R&sub1;&sub1; unabhängig voneinander eine
Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
R&sub1;&sub2; und R&sub1;&sub3; unabhängig voneinander eine
Alkylgruppe mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen,
m, n und o unabhängig voneinander 0 oder eine
ganze Zahl im Bereich von 1 bis 20.
8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das grenzflächenaktive Silicon
mit Phosphatgruppe unter den Verbindungen der Formel
IV ausgewählt ist:
wobei R&sub1; die Gruppe der folgenden Formel V bedeutet:
worin bedeuten:
Me die Methylgruppe,
C&sub2;H&sub4;O die Gruppe -CH&sub2;-CH&sub2;-O-,
C&sub3;H&sub6;O die Gruppe -CH&sub2;-CH(CH&sub3;)-O-,
a 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 200,
b 0 oder eine ganze Zahl im Bereich
von 1 bis 200,
c eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
R&sub4; eine Gruppe -(CH&sub2;)nCH&sub3; oder Phenyl,
wobei n 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 10 bedeutet,
R&sub5; die Gruppe
-(CH&sub2;)&sub3;-(OCH&sub2;CH&sub2;)x-(OCH&sub2;CH(CH&sub3;))y-(OCH&sub2;CH&sub2;)&sub2;-OH,
wobei x, y und z unabhängig voneinander 0 oder
ganze Zahlen im Bereich von 1 bis 20 bedeuten,
- f 0 oder 1, g 1 oder 2 und f + g = 2,
- R&sub3;:
und
worin bedeuten:
R&sub6; bis R&sub9; unabhängig voneinander eine
Alkylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen,
R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; unabhängig voneinander eine
Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
R&sub1;&sub2; und R&sub1;&sub3; unabhängig voneinander eine
Alkylgruppe mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen,
m, n und o unabhängig voneinander 0 oder eine
ganze Zahl im Bereich von 1 bis 20.
9. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das grenzflächenaktive Silicon
mit Sulfatgruppe unter den Verbindungen der Formel
VII ausgewählt ist:
worin bedeuten:
R&sub1;&sub4; eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen
oder eine Phenylgruppe,
R&sub1;&sub5; eine Gruppe
-(CH&sub2;)&sub3;-O-(CH&sub2;CH&sub2;O)u-(CH&sub2;CH(CH&sub3;)-O)v-(CH&sub2;CH&sub2;O)w-SO&sub3;&supmin;M&spplus;,
wobei M unter Na, K, Li und NH&sub4; ausgewählt ist,
R&sub1;&sub6; eine Gruppe
-(CH&sub2;)&sub3;-O-(CH&sub2;CH&sub2;O)u-(CH&sub2;CH(CH&sub3;)-O)v-(CH&sub2;CH&sub2;O)w-H,
wobei u, v und w unabhängig voneinander 0 oder eine
ganze Zahl im Bereich von 1 bis 100 bedeuten,
a' und c' unabhängig voneinander 0 oder eine ganze
Zahl im Bereich von 1 bis 50,
b' eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 50.
10. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das grenzflächenaktive Silicon
mit Sulfonatgruppe unter den Verbindungen ausgewählt
ist, die durch Umsetzung eines Silicons der Formel
VIII
worin bedeuten:
Q (CH&sub2;)r, wobei r eine ganze Zahl im Bereich von 3
bis 17 ist,
j entweder eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 10
und A eine Methylgruppe oder j = 0 und A eine Gruppe
-Q-COOH,
i eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200
mit einem Taurinderivat der Formel R&sub1;&sub7;-NH-(CH&sub2;)&sub2;-SO&sub3;M
hergestellt ist, wobei R&sub1;&sub7; eine Alkylgruppe mit 1 bis
40 Kohlenstoffatomen bedeutet und M unter Na, K, Li
und NH&sub4; ausgewählt ist.
11. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das grenzflächenaktive Silicon
mit Sulfonatgruppe unter den Verbindungen der Formel
IX ausgewählt ist
worin bedeuten:
R&sub1;&sub8; eine Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen,
R&sub1; die Gruppe der folgenden Formel V:
worin bedeuten:
Me die Methylgruppe,
C&sub2;H&sub4;O die Gruppe -CH&sub2;-CH&sub2;-O-,
C&sub3;H&sub6;O die Gruppe -CH&sub2;-CH(CH&sub3;)-O-,
a 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 200,
b 0 oder eine ganze Zahl im Bereich
von 1 bis 200,
c eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
R&sub4; eine Gruppe -(CH&sub2;)nCH&sub3; oder Phenyl,
wobei n 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 10 bedeutet,
R&sub5; die Gruppe
-(CH&sub2;)&sub3;-(OCH&sub2;CH&sub2;)x-(OCH&sub2;CH(CH&sub3;))y-(OCH&sub2;CH&sub2;)z-OH,
wobei x, y und z unabhängig voneinander 0 oder
ganze Zahlen von 1 bis 20 bedeuten,
M' Na, K, Li oder NH&sub4;.
12. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Öl in einem
Mengenanteil von mindestens 65 Gew.-%, bezogen auf
das Gesamtgewicht der Fettphase der Emulsion,
vorliegt.
13. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das flüchtige Öl unter
den flüchtigen Kohlenwasserstoffölen, den flüchtigen
Siliconölen und deren Gemischen ausgewählt ist.
14. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das flüchtige Öl unter
den Isoparaffinen, den cyclischen flüchtigen
Siliconen mit 3 bis 8 Siliciumatomen und vorzugsweise 4
bis 6 Siliciumatomen, den Cyclocopolymeren vom
Dimethylsiloxan/Methylalkylsiloxan-Typ, den
geradkettigen flüchtigen Siliconen mit 2 bis 9
Siliciumatomen und deren Gemischen ausgewählt ist.
15. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das flüchtige Öl unter
Isododecan, Cyclotetradimethylsiloxan,
Cyclopentadimethylsiloxan, Cyclohexadimethylsiloxan,
Dimethylsiloxan/Methyloctylsiloxan-Cyclocopolymer,
Hexamethyldisiloxan, Hexylheptamethyltrisiloxan,
Octylheptamethyltrisiloxan und deren Gemischen ausgewählt ist.
16. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxane eine Viskosität bei 25ºC von höchstens
0,06 m²/s aufweisen.
17. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxane unter den geradkettigen
Polydimethylsiloxanen, den Alkylmethylpolysiloxanen und deren
Gemischen ausgewählt sind.
18. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fettphase ferner
mindestens eine weitere Fettsubstanz, die von dem
ersten Öl verschieden ist, in einem Mengenanteil von
höchstens 7 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Emulsion, enthält.
19. Verwendung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fettphase 65 bis 98 Gew.-% erstes Öl und 2
bis 35 Gew.-% der weiteren Fettsubstanz, bezogen auf
das Gesamtgewicht der Fettphase, enthält.
20. Verwendung nach einem der Ansprüche 18 und 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Fettsubstanz
unter den pflanzlichen, mineralischen, tierischen
und/oder synthetischen Ölen, pastösen
Fettsubstanzen, Gummen und/oder Wachsen ausgewählt ist.
21. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fettphase mindestens
75 Gew.-% Öl, das unter den flüchtigen Ölen, den
C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen
ausgewählt ist, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Fettphase, enthält.
22. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fettphase 100 Gew.-%
erstes Öl, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Fettphase, enthält.
23. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion 5 bis
40 Gew.-% Fettphase, 0,5 bis 15 Gew.-%
grenzflächenaktives Silicon mit anionischer Gruppe und 15 bis
94,5 Gew.-% wäßrige Phase, bezogen auf das
Gesamtgewicht der Emulsion, enthält.
24. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion 12 bis
30 Gew.-% Fettphase, 3 bis 6 Gew.-%
grenzflächenaktives Silicon mit anionischer Gruppe und 40 bis
70 Gew.-% wäßrige Phase, bezogen auf das
Gesamtgewicht der Emulsion, enthält.
25. Verwendung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion in einer
kosmetischen Zusammensetzung enthalten ist.
26. Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Emulsion in einer kosmetischen,
pharmazeutischen oder hygienischen Zusammensetzung enthalten
ist.
27. Verwendung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung in Form eines
Produkts zum Schminken, wie beispielsweise als Make-up,
Wangenrouge, Lidschatten, Eyeliner, Mascara oder
Lippenstift, oder in Form einer Creme, einer Milch
oder eines Serums vorliegt, die als Produkt zur
Pflege oder als Sonnenschutzprodukt verwendet werden
können.
28. Öl-in-Wasser-Emulsion, die enthält:
- (a) eine wäßrige Phase,
- (b) eine Fettphase, die mindestens ein erstes Öl,
das unter den flüchtigen Ölen, den
C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen ausgewählt ist, in
einem Mengenanteil von mindestens 65 Gew.-%, bezogen
auf das Gesamtgewicht der Fettphase, und
- (c) ein grenzflächenaktives Silicon, das
mindestens eine anionische Gruppe aufweist und ausgewählt
ist unter:
- (i) den grenzflächenaktiven Siliconen mit
Phosphatgruppe der Formel I, II, III oder IV:
worin bedeuten:
R&sub1; die Gruppe der folgenden Formel V:
R&sub2; die Gruppe der folgenden Formel VI
wobei in den Formeln bedeuten:
Me die Methylgruppe,
C&sub2;H&sub4;O die Gruppe -CH&sub2;-CH&sub2;-O-,
C&sub3;H&sub6;O die Gruppe -CH&sub2;-CH(CH&sub3;)-O-,
a 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 200,
b 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 200,
c eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
R&sub4; eine Gruppe -(CH&sub2;)nCH&sub3; oder Phenyl,
wobei n 0 oder eine ganze Zahl im Bereich von
1 bis 10 bedeutet,
R&sub5; die Gruppe
-(CH&sub2;)&sub3;-(OCH&sub2;CH&sub2;)x-(OCH&sub2;CH(CH&sub3;))y-(OCH&sub2;CH&sub2;)z-OH,
wobei x, y und z unabhängig voneinander 0 oder
ganze Zahlen im Bereich von 1 bis 20 bedeuten,
- R&sub3;:
und
worin bedeuten:
R&sub6; bis R&sub9; unabhängig voneinander eine Alkylgruppe
mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen,
R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; unabhängig voneinander eine
Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen,
R&sub1;&sub2;
und R&sub1;&sub3; unabhängig voneinander eine
Alkylgruppe mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen,
m, n und o unabhängig voneinander 0 oder eine
ganze Zahl von 1 bis 20,
- d und e 1 oder 2, mit d + e = 3,
- f 0 oder 1, g 1 oder 2 und f + g = 2,
- M H, Na, K, Li, NH&sub4; oder N (CH&sub2;CH&sub2;OH)&sub3;,
(ii) den grenzflächenaktiven Siliconen mit
Sulfatgruppe der Formel VII:
worin bedeuten:
R&sub1;&sub4; eine Alkylgruppe mit 1 bis 8
Kohlenstoffatomen oder eine Phenylgruppe,
R&sub1;&sub5; eine Gruppe
-(CH&sub2;)&sub3;-O-(CH&sub2;CH&sub2;O)u-(CH&sub2;CH(CH&sub3;)-O)v-(CH&sub2;CH&sub2;O)w-SO&sub3;&supmin;M&spplus;,
wobei M' unter Na, K, Li oder NH&sub4; ausgewählt
ist,
R&sub1;&sub6; eine Gruppe
-(CH&sub2;)&sub3;-O-(CH&sub2;CH&sub2;O)u-(CH&sub2;CH(CH&sub3;)-O)v-(CH&sub2;CH&sub2;O)w-H,
wobei u, v und w unabhängig voneinander 0 oder
eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 100
bedeuten,
a' und c' unabhängig voneinander 0 oder eine
ganze Zahl im Bereich von 1 bis 50,
b' eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 50,
(iii) den grenzflächenaktiven Siliconen mit
Sulfonatgruppe, die durch Umsetzung eines Silicons der
Formel VIII:
worin bedeuten:
Q (CH&sub2;)r, wobei r eine ganze Zahl im Bereich von 3
bis 17 ist,
j entweder eine ganze Zahl von 1 bis 10 und A eine
Methylgruppe oder j = 0 und A eine Gruppe -Q-COOH,
i eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 200,
mit einem Taurinderivat der Formel
R&sub1;&sub7;-NH- (CH&sub2;)&sub2;-SO&sub3;M" hergestellt werden, worin R&sub1;&sub7;
eine Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen und M"
Na, K, Li oder NH&sub4; bedeutet,
- (iv) den grenzflächenaktiven Siliconen mit
Sulfonatgruppe der Formel IX:
worin bedeuten:
R&sub1;&sub8; eine Alkylgruppe mit 1 bis 40 Kohlenstoffatomen,
R&sub1; die oben für die Verbindung der Formel I
definierte Gruppe der Formel V,
M' Na, K, Li oder NH&sub4;,
mit der Maßgabe, daß die Fettphase der Emulsion eine
weitere Fettsubstanz, die von den flüchtigen Ölen
und C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxanen verschieden ist, in
ei
nem Mengenanteil von höchstens 7 Gew.-%, bezogen auf
das Gesamtgewicht der Emulsion, enthält, wenn das
grenzflächenaktive Silicon die Formel I aufweist.
29. Emulsion nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet,
daß das flüchtige Öl unter den flüchtigen
Kohlenwasserstoffölen, den flüchtigen Siliconölen und deren
Gemischen ausgewählt ist.
30. Emulsion nach einem der Ansprüche 28 und 29, dadurch
gekennzeichnet, daß das flüchtige Öl unter den
Isoparaffinen, den cyclischen flüchtigen Siliconen mit
3 bis 8 Siliciumatomen und vorzugsweise 4 bis 6
Siliciumatomen, den Cyclocopolymeren vom
Dimethylsiloxan/Methylalkylsiloxan-Typ, den geradkettigen
flüchtigen Siliconen mit 2 bis 9 Siliciumatomen und
deren Gemischen ausgewählt ist.
31. Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 30, dadurch
gekennzeichnet, daß das flüchtige Öl unter
Isododecan, Cyclotetradimethylsiloxan,
Cyclopentadimethylsiloxan, Cyclohexadimethylsiloxan,
Dimethylsiloxan/Methyloctylsiloxan-Cyclocopolymer,
Hexamethyldisiloxan, Hexylheptamethyltrisiloxan,
Octylheptamethyltrisiloxan und deren Gemischen ausgewählt ist.
32. Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 31, dadurch
gekennzeichnet, daß die C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxane eine
Viskosität bei 25ºC von höchstens 0,06 m²/s
aufweisen.
33. Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 32, dadurch
gekennzeichnet, daß die C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxane unter
den geradkettigen Polydimethylsiloxanen, den
Alkylmethylpolysiloxanen und deren Gemischen ausgewählt
sind.
34. Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 33, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fettphase mindestens
75 Gew.-% Öl, das unter den flüchtigen Ölen, den
C&sub1;&submin;&sub2;&sub0;-Polyalkylsiloxanen und deren Gemischen
ausgewählt ist, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Fettphase, enthält.
35. Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 34, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fettphase 100 Gew.-% erstes
Öl, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fettphase,
enthält, wenn das grenzflächenaktive Silicon von den
grenzflächenaktiven Siliconen der Formel I
verschieden ist.
36. Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 35, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fettphase ferner mindestens
eine weitere Fettsubstanz, die von dem ersten Öl
verschieden ist, in einem Mengenanteil von höchstens
7 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Emulsion, enthält.
37. Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 36, dadurch
gekennzeichnet, daß die andere Fettsubstanz unter
den pflanzlichen, mineralischen, tierischen und/oder
synthetischen Ölen, pastösen Fettsubstanzen, Gummen
und/oder Wachsen ausgewählt ist.
38. Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 37, dadurch
gekennzeichnet, daß sie 5 bis 40 Gew.-% Fettphase,
0,5 bis 15 Gew.-% grenzflächenaktives Silicon mit
anionischer Gruppe und 15 bis 94,5 Gew.-% wäßrige
Phase, bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion,
enthält.
39. Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 37, dadurch
gekennzeichnet, daß sie 12 bis 30 Gew.-% Fettphase,
3 bis 6 Gew.-% grenzflächenaktives Silicon mit
anio
nischer Gruppe und 40 bis 70 Gew.-% wäßrige Phase,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Emulsion, enthält.
40. Kosmetische, pharmazeutische oder hygienische
Zusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine
Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 39 enthält.
41. Zusammensetzung nach Anspruch 40, dadurch
gekennzeichnet, daß sie in Form eines Produkts zum
Schminken, wie als Make-up, Wangenrouge, Lidschatten,
Eyeliner, Mascara oder Lippenstift oder in Form einer
Creme, einer Milch oder eines Serums vorliegt, die
als Produkt zur Pflege oder als Sonnenschutzmittel
verwendet werden können.
42. Verfahren zur nicht therapeutischen Behandlung der
Haut oder der Kopfhaut, dadurch gekennzeichnet, daß
auf die Haut und/oder die Kopfhaut eine kosmetische
Emulsion nach einem der Ansprüche 28 bis 39 und/oder
eine kosmetische Zusammensetzung nach einem der
Ansprüche 40 und 41 aufgetragen wird.
43. Verfahren zum Schminken der Haut und/oder der
Kopfhaut, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Haut
und/oder die Kopfhaut eine kosmetische Emulsion nach
einem der Ansprüche 28 bis 37 und/oder eine
kosmetische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 40 bis
41 aufgetragen wird.
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