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DE60038144T2 - Anlage zur Datenflusssteuerung und Speicherung für Bildwiedergabesystem - Google Patents

Anlage zur Datenflusssteuerung und Speicherung für Bildwiedergabesystem Download PDF

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DE60038144T2
DE60038144T2 DE60038144T DE60038144T DE60038144T2 DE 60038144 T2 DE60038144 T2 DE 60038144T2 DE 60038144 T DE60038144 T DE 60038144T DE 60038144 T DE60038144 T DE 60038144T DE 60038144 T2 DE60038144 T2 DE 60038144T2
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DE
Germany
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image data
control unit
memory
digital
digital image
Prior art date
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DE60038144T
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Robert Michael Rushville Chapin
Gordon Francis Jr. Ontario Lupien
Anthony Michael Penfield Frumusa
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Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
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Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
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Publication of DE60038144T2 publication Critical patent/DE60038144T2/de
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Description

  • Die Erfindung betrifft verbesserte Bild-Reproduktionssysteme. Im Besonderen betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Daten zum Verringern des Umfangs an elektronischem Speicher in einem Bild-Reproduktionssystem.
  • Elektrofotografische Kopierer, wie beispielsweise digitale Kopierer, finden in vielen Betriebs- und Geschäftsumgebungen breite Anwendung. Bei einem digitalen Kopierer erfasst eine Eingabeabtasteinrichtung ein Dokumentenbild und wandelt das erfasste Bild in digitale Daten um. Anschließend komprimiert eine Steuereinheit die Bilddaten und leitet die komprimierten Daten entweder an eine geeignete Druckvorrichtung weiter oder speichert die Daten in einem Systemspeicher. Der Systemspeicher umfasst üblicherweise sowohl einen Magnetplattenspeicher als auch einen elektronischen Speicher. In herkömmlichen Systemen besteht ein elektronischer Speicher aus RAM (Random Access Memory)-Einrichtungen, wie beispielsweise DRAM. Der DRAM wird hauptsächlich als ein Seiten-Puffer zur Zwischenspeicherung von Bilddaten verwendet. Um ein Bild von 8,5 × 11,0 Zoll zu speichern, das 600 × 1200 dpsi (dots per square inch-Punkte pro Quadratzoll) aufweist, erfordern monochrome Anwendungen typischerweise 8,4 MByte DRAM. Darüber hinaus benötigen selbst relativ einfache Kopierer eine Bilddaten-Bandbreite von 6 bis 7 MByte pro Sekunde. Ein Nachteil des Speicherns von Bilddaten in einem DRAM besteht darin, dass er im Gegensatz zu anderen, preiswerteren Sekundärspeichereinrichtungen, wie beispielsweise Magnetplatten, Magnetbändern, optionalen Platten- oder Nicht-DRAM-Festkörper-Speichern, relativ teuer ist.
  • Um den Umfang an erforderlichem DRAM zu verringern, spoolen herkömmliche Kopierer Bilddaten während des Abtastens von dem DRAM auf einen Magnetplattenspeicher. Zum Drucken spoolt der Kopierer die Bilddaten nachfolgend von der Magnetplatte zurück auf den DRAM. Um die Datenübertragung zwischen dem DRAM und dem Magnetplattenspeicher zu vereinfachen, betreiben herkömmliche SCSI-basierte Hochleistungs-Plattensubsysteme Platten-Steuereinheiten als Bus-Master. Wenn die Platten-Steuereinheit in einem Master-Modus arbeitet, kann sie die Rate erhöhen, mit der Daten zwischen Magnetplattenspeicher und DRAM gespoolt werden. Allerdings verwenden, selbst mit den vorstehend diskutierten Verbesserungen, die herkömmlichen Kopierer nichtsdestotrotz weiterhin große Mengen an teuerem DRAM und vergeuden erheblich viel Zeit für das Durchführen von Spooling-Vorgängen.
  • US-A-5517325 beschreibt eine Bilddatenübertragungs-Steuereinheit zum Durchführen einer effizienten DMA-Übertragung in einer Faxeinrichtung. Die darin beschriebene Vorrichtung verwendet eine CPU, um eine DMA-Datenübertragung von einem ersten und zweiten Speicher zu initiieren und zu überwachen.
  • US-A-5303341 beschreibt einen Videoprozessor für eine Druckvorrichtung, wobei Bilddaten unter der Steuerung des Prozessors von einer Eingabeeinrichtung zu einer Ausgabeeinrichtung übertragen werden. Wie der vorstehend beschriebene Stand der Technik verwendet die darin beschriebene Vorrichtung den DRAM während der Übertragung von Bilddaten als einen Seiten-Puffer.
  • Die Erfindung stellt eine Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Daten (im Folgenden als „Steuerungs-und-Speicherungs-Vorrichtung" bezeichnet) zum Betrieb in einem Bild-Reproduktionssystem bereit. In Übereinstimmung mit einer Ausführungsform umfasst die Steuerungs-und-Speicherungs-Vorrichtung einen digitalen Kommunikations-Bus, eine Speichereinrichtung, eine Bildausgabe-Steuereinheit, eine Bildeingabe-Steuereinheit sowie eine Speicher-Steuereinheit. Die Bildausgabe-Steuereinheit, die Bildeingabe-Steuereinheit sowie die Speicher-Steuereinheit kommunizieren digital über den digitalen Kommunikations-Bus. Die Speichereinrichtung umfasst ein Nicht-RAM-Sekundärspeicherelement. Optional kommunizieren die Speichereinrichtung und die Speicher-Steuereinheit über eine SCSI-Schnittstelle. In einer weiteren Ausführungsform kann die Speichereinrichtung ein Magnetband, eine Magnetplatte, eine optische Platte, ein Festkörper-Speicher oder ein beliebiger anderer Typ von digitalem Speicher mit Ausnahme eines DRAMs sein.
  • Die Erfindung reduziert somit die Systemkosten durch Verringern des für das Betreiben von Bild-Reproduktionssystemen erforderlichen Umfangs an DRAM. Weiterhin erhöht die Erfindung die Geschwindigkeit, mit der Bilddaten übertragen werden können, indem sie die Anzahl an Spooling-Vorgängen reduziert.
  • Der digitale Kommunikations-Bus, optional ein PCI-Bus, überträgt digitale Bilddaten in dem Bild-Reproduktionssystem. Die Speichereinrichtung speichert die digitalen Bilddaten. Die Bildausgabe-Steuereinheit empfängt digitale Bilddaten über den digitalen Kommunikations-Bus und kann die empfangenen digitalen Bilddaten an ein externes Ziel ausgeben. Die Bildeingabe-Steuereinheit ist so eingerichtet, dass sie digitale Bilddaten von einer externen Quelle empfängt und die empfangenen digitalen Bilddaten über den digitalen Kommunikations-Bus überträgt.
  • Die Speicher-Steuereinheit ist so eingerichtet, dass sie digitale Bilddaten direkt von der Speichereinrichtung empfängt und Bilddaten über den digitalen Kommunikations-Bus direkt zu der Bildausgabe-Steuereinheit überträgt. Die Speicher-Steuereinheit ist darüber hinaus so eingerichtet, dass sie digitale Bilddaten direkt von der Bildeingabe-Steuereinheit empfängt und die digitalen Bilddaten direkt zu der Speichereinrichtung überträgt. Optional arbeitet die Speicher-Steuereinheit in einem Master-Modus, um die Steuerung des digitalen Kommunikations-Busses zu übernehmen, und überträgt Blöcke digitaler Bilddaten in einem Burst-Format. In einer weiteren Ausführungsform enthält die Speicher-Steuereinheit einen Puffer-Cache-Speicher mit einem Schreib-Pufferabschnitt und einem Lese-Pufferabschnitt. Der Schreib-Pufferabschnitt kann einen Block digitaler Bilddaten zur direkten Übertragung von der Bildeingabe-Steuereinheit zu der Speichereinrichtung akkumulieren. Auf eine ähnliche Weise kann der Lese-Pufferabschnitt einen Block digitaler Bilddaten zur direkten Übertragung von der Speichereinrichtung zu der Bildeingabe-Steuereinheit akkumulieren. Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform ist der Puffer-Cache-Speicher ein FIFO-Cache-Speicher.
  • In einer weiteren Ausführungsform enthält die Bildausgabe-Steuereinheit einen Ausgabe-Cache-Speicher zum Akkumulieren eines Blocks digitaler Bilddaten zum Ausgeben. Darüber hinaus enthält die Speicher-Steuereinheit eine Lese-Master-Steuereinheit. Die Lese-Master-Steuereinheit stellt fest, ob der Ausgabe-Cache-Speicher über ausreichend Speicher verfügt, um einen Block digitaler Bilddaten zum empfangen. In Reaktion auf das Feststellen, dass ausreichend Speicher verfügbar ist, schreibt die Master-Steuereinheit einen Block digitaler Bilddaten aus dem Lese-Pufferabschnitt des Puffer-Cache-Speichers direkt in den Ausgabe-Cache-Speicher.
  • Optional fragt die Lese-Master-Steuereinheit die Bildausgabe-Steuereinheit ab, um festzustellen, ob der Ausgabe-Cache-Speicher über ausreichend Speicher zum Empfangen eines Blocks digitaler Bilddaten verfügt. Des Weiteren enthält die Bildausgabe-Steuereinheit Ausgabe-Steuerelemente, die digital mit dem Ausgabe-Cache-Speicher und dem digitalen Kommunikations-Bus kommunizieren. In Reaktion auf eine Abfrage von der Lese-Master-Steuereinheit signalisieren die Ausgabe-Steuerelemente der Lese-Master-Steuereinheit, ob ausreichend Speicher in dem Ausgabe-Cache-Speicher zum Empfangen eines Blocks digitaler Bilddaten verfügbar ist. In Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform signalisieren die Ausgabe-Steuerelemente der Lese-Master-Steuereinheit eine PCI-Trennung in Reaktion darauf, dass in dem Ausgabe-Cache-Speicher nicht ausreichend Speicher verfügbar ist.
  • In Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der Erfindung enthält die Bildeingabe-Steuereinheit einen Eingabe-Cache-Speicher zum Akkumulieren eines Blocks digitaler Bilddaten zur Übertragung zu dem Schreib-Pufferabschnitt des Puffer-Cache-Speichers. Darüber hinaus enthält die Speicher-Steuereinheit eine Schreib-Master-Steuereinheit, die feststellt, ob der Eingabe-Cache-Speicher einen Block digitaler Bilddaten akkumuliert hat. Wenn festgestellt wird, dass ein Block digitaler Bilddaten akkumuliert wurde, überträgt die Schreib-Master-Steuereinheit den Block digitaler Bilddaten aus dem Eingabe-Cache-Speicher direkt in den Eingabe-Pufferabschnitt des Puffer-Cache-Speichers.
  • In Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform signalisiert die Schreib-Master-Steuereinheit der Bildeingabe-Steuereinheit, festzustellen, ob der Eingabe-Cache-Speicher einen Block von Bilddaten akkumuliert hat. Darüber hinaus enthält die Bildausgabe-Steuereinheit Eingabe-Steuerelemente, die digital mit dem Eingabe-Cache-Speicher und mit dem digitalen Kommunikations-Bus kommunizieren. Optional können, in Reaktion darauf, dass der Eingabe-Cache-Speicher keinen Block von Daten akkumuliert hat, die Eingabe-Steuerelemente der Schreib-Master-Steuereinheit eine PCI-Trennung signalisieren, ohne Bilddaten zu übertragen.
  • In einer alternativen Ausführungsform enthält die Steuerungs-und-Speicherungs-Vorrichtung der Erfindung eine Loopback-Kanal-Steuereinheit, die digital mit dem digitalen Kommunikations-Bus kommuniziert und so eingerichtet ist, dass sie digitale Bilddaten über den digitalen Kommunikations-Bus empfängt und die empfangenen digitalen Bilddaten zur zusätzlichen Verarbeitung ausgibt. Des Weiteren ist die Speicher-Steuereinheit so eingerichtet, dass sie digitale Bilddaten über den digitalen Kommunikations-Bus direkt zu der Loopback-Kanal-Steuereinheit überträgt.
  • In Übereinstimmung mit einer alternativen Ausführungsform umfasst die Erfindung ein Verfahren zum Übertragen von Bilddaten in einem Bild-Reproduktionssystem. Entsprechend einer Ausführungsform umfasst das Verfahren die folgenden Schritte: Übertragen digitaler Bilddaten von einem Bildeingabe-Abschnitt des Bild-Reproduktionssystems direkt zu einer Speicher-Steuereinheit, die digital mit einer Speichereinrichtung kommuniziert, wobei die Speichereinrichtung ein Nicht-RAM-Sekundärspeicher ist; Übertragen digitaler Bilddaten von der Speicher-Steuereinheit direkt zur der Speichereinrichtung; Übertragen digitaler Bilddaten von der Speichereinrichtung direkt zu der Speicher-Steuereinheit; und Übertragen der Bilddaten von der Speicher-Steuereinheit direkt zu einem Bildausgabe-Abschnitt des Bild-Reproduktionssystems.
  • Auf diese Weise stellt die Erfindung eine verbesserte Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Bilddaten zusammen mit diesbezüglichen Verfahren zum Betrieb in einem Bild-Reproduktionssystem bereit. Entsprechend den Verbesserungen der Erfindung können Bilddaten von einer Eingabeschnittstelle, wie beispielsweise einer optischen Scannerschnittstelle, direkt zu einer Speichereinrichtung, wie beispielsweise einem magnetischen oder optischen Speicher, übertragen werden, ohne die abgetasteten Bilddaten in einem DRAM-Puffer zwischenzuspeichern. Gleichermaßen können die Bilddaten ebenfalls ohne eine Zwischenspeicherung in einem DRAM-Puffer von der Speichereinrichtung direkt zu einer Ausgabeschnittstelle, wie beispielsweise einer Drucker-Schnittstelle oder einer zusätzlichen Prozessor-Schnittstelle, übertragen werden.
  • Im Folgenden werden einige Beispiele von Vorrichtungen entsprechend der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, wobei:
  • 1 ein vereinfachtes Bild-Flussdiagramm eines Bild-Reproduktionssystems ist, das für die Verwendung einer Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Daten entsprechend den Lehren der Erfindung geeignet ist;
  • 2 eine perspektivische Darstellung eines elektrofotografischen Drucksystems ist, das für die Verwendung einer Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Daten entsprechend den Lehren der Erfindung geeignet ist;
  • 3 ein schematisches Blockdiagramm ist, das die Hauptkomponenten des Systems von 2 darstellt;
  • 4 ein logisches Blockdiagramm einer Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Daten entsprechend einer illustrativen Ausführungsform der Erfindung ist;
  • 5 ein ausführlicheres schematisches Blockdiagramm der Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Daten von 4 ist; und
  • 6 ein Ablaufdiagramm ist, das eine Methodik zum Umsetzen von Merkmalen einer Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Daten entsprechend den Lehren der Erfindung darstellt.
  • Die Erfindung stellt ein System zur Verbesserung eines Datenflusses in einem Bild-Erzeugungs- oder -Reproduktionssystem durch Eliminieren oder Verringern von Zwischendatenübertragungen zwischen Sekundärspeicher und elektronischem Speicher bereit. Die Erfindung stellt ferner ein System zum Verringern des Umfangs an elektronischem Speicher bereit, der in Bild-Erzeugungs- oder -Reproduktionssystemen verwendet wird, indem Bilddaten direkt zwischen dem Sekundärspeicher und E/A-Einrichtungen übertragen werden. Dieser Ansatz bietet einen Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen, die Bilddaten wiederholt zwischen dem Sekundärspeicher und dem elektronischen Speicher, wie beispielsweise dem DRAM, spoolen, wodurch der DRAM folglich als ein Seiten-Puffer verwendet wird.
  • Die Erfindung kann in einer Anzahl von verschiedenen Typen von Bild-Erzeugungs- oder -Reproduktionssystemen verwendet werden, die beispielsweise elektrofotografische, elektrostatische, ionografische Systeme und dergleichen einschließen, die so eingerichtet sind, dass sie Bilddaten, die mit einem bestimmten Objekt, wie beispielsweise einem Dokument, assoziiert sind, erfassen und/oder speichern. Das System der Erfindung ist für die Implementierung in einer Vielzahl von Umgebungen, wie beispielsweise in einem beliebigen der vorstehenden Typen von Bild-Reproduktionssystemen, bestimmt, und ist nicht auf ein spezifisches hierin beschriebenes System beschränkt. Obwohl in den illustrativen Ausführungsformen ein System und Verfahren der Erfindung in Zusammenhang mit einem digitalen Bildkopierer beschrieben werden, soll die Erfindung nicht auf derartige Techniken beschränkt sein.
  • 1 stellt ein vereinfachtes Bild-Flussdiagramm eines exemplarischen digitalen Bildkopierers 10 dar, der für die Verwendung einer Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Daten entsprechend den Lehren der Erfindung geeignet ist. Der Kopierer 10 umfasst einen Bildeingabeabschnitt 12, einen Steuerabschnitt 16 und einen Bildausgabeabschnitt 18. Der Kopierer 10 umfasst darüber hinaus einen Systemspeicher 20. Der Eingabeabschnitt 12 ist so eingerichtet, dass er ein Bild eines Dokuments akquiriert oder empfängt. Nach dem Akquirieren oder Empfangen eines Dokumentenbildes überträgt der Eingabeabschnitt 12 die Bilddaten zu dem Systemspeicherabschnitt 20. Der Systemspeicher 20 kann beliebige geeignete Nicht-DRAM-Sekundär-Speicherelemente einschließen, die zum Speichern von Bilddaten eingerichtet sind. Entsprechend der illustrativen Ausführungsform der Erfindung ist der Systemspeicher 20 vorzugsweise ein Magnetplattenspeicher. In alternativen Ausführungsformen kann der Systemspeicher jedoch optische Platten, ein Magnetband oder einen Nicht-DRAM-Festkörper-Speicher einschließen, wobei er jedoch nicht darauf beschränkt ist. Der Steuerabschnitt 16 enthält Elemente zum Steuern der Übertragung von Bilddaten von dem Eingabeabschnitt 12 zu dem Systemspeicher 20 sowie zum Steuern der Übertragung der Bilddaten von dem Systemspeicher 20 zu dem Bildausgabeabschnitt 18. Obwohl die Steuerstufe 16 logisch als ein separater Block dargestellt ist, kann der Steuerabschnitt 16 in dem gesamten Kopierer 10 verteilt sein. Der dargestellte Bildausgabeabschnitt 18 kann eine beliebige Vorrichtung zum Reproduzieren des Bildes auf einem Substrat, wie beispielsweise einen herkömmlichen Drucker oder Kopierer, umfassen, die beide in dem Stand der Technik bekannt und gut charakterisiert sind.
  • 2 ist eine perspektivische Darstellung des digitalen Mehrzweck-Bildkopierers 10 von 1. Wie dies vorstehend dargelegt ist, verwendet der digitale Bildkopierer 10 eine Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Daten entsprechend den Lehren der Erfindung. Der dargestellte digitale Bildkopierer 10 ist zu Erläuterungszwecken wieder logisch in mehrere Abschnitte gemäß der Funktionalität unterteilt. Wie dies in 1 dargestellt ist, schließen diese Abschnitte einen Bildeingabeabschnitt 12, einen Steuerabschnitt 16 und einen Bildausgabeabschnitt 18 ein. Der Bildeingabeabschnitt 12 umfasst sowohl lokale (das heißt, vor Ort) als auch entfernte Bildeingabeschnittstellen, wodurch das System 10 in der Lage ist, Netzwerk-, Scan- und Druckdienste in einem einzigen integrierten System bereitzustellen. Es können auch andere Systemkombinationen und Anordnungen, die einer Person mit gewöhnlicher Erfahrung auf dem Gebiet der Technik offensichtlich sind, in dem digitalen Bildkopierer 10 eingesetzt werden, wie beispielsweise ein eigenständiges Drucksystem mit integrierten Bildeingabe- (das heißt, mit einem Scanner), Steuereinheit- und Druckeranordnungen; ein Netzwerk-Drucksystem mit entfernten Eingabe-, Steuereinheit- und Druckeranordnungen; und ähnliche Systemkonfigurationen.
  • Während ein spezifischer Drucker-Bildausgabeabschnitt 18 in dem exemplarischen digitalen Bildkopierer 10 dargestellt und beschrieben wird, sieht die Erfindung ebenso die Verwendung anderer Typen von Drucksystemen vor. Beispielsweise kann der Bildausgabeabschnitt 18 stattdessen einen Tintenstrahldrucker, einen ionografischen Drucker, einen Thermodrucker, einen fotografischen Drucker und dergleichen verwenden. Darüber hinaus kann der Bildausgabeabschnitt 18 in elektronischen Anzeigesystemen, wie beispielsweise CRTs, LCDs, LEDs oder anderen ähnlichen Scan-, Verarbeitungs- oder Aufzeichnungssystemen oder alternativ in anderen Signal-Übertragungs-, Empfangs- und Aufzeichnungs-Systemen integriert sein.
  • 3 ist ein logisches Blockdiagramm, das die Hauptkomponenten des digitalen Bildkopierers 10 der 1 und 2 darstellt. Zu Erläuterungszwecken ist das System 10 logisch in den Bildeingabeabschnitt 12, den Steuerabschnitt 16 und den Ausgabeabschnitt 18 unterteilt. Jedoch können, wie dies einer Person mit gewöhnlicher Erfahrung auf dem Gebiet der Technik offensichtlich ist, die Positionen der verschiedenen Elemente, die als Abschnitte 12, 16 und 18 dargestellt sind, umgeordnet werden, ohne den Betrieb des Kopierers 10 zu beeinflussen. In Bezug auf die 2 und 3 enthält der Bildeingabeabschnitt 12 eine Netzwerkschnittstelle 22 für die entfernte oder externe Übertragung von Bilddaten in den Kopierer 10. Die Netzwerkschnittstelle 22 umfasst vorzugsweise einen geeigneten Kommunikationskanal, wie beispielsweise eine Telefonleitung, um zu ermöglichen, dass Bilddaten von einer oder mehreren entfernten Quellen in den Bildeingabeabschnitt 12 übertragen werden können. Alternative Ausführungsformen der Erfindung umfassen entfernte Bilddatenquellen, wie beispielsweise Streamerband, Diskette, Videokamera und dergleichen.
  • Für eine Bildeingabe vor Ort umfasst der Bildeingabeabschnitt 12 einen Dokumentenscanner 24, der optional einen universellen oder automatischen Dokument-Handler (nicht dargestellt) zum Zwecke des automatischen und sequentiellen Platzierens und Anordnens von Dokumenten zum Scannen einsetzt. Alternativ sieht der Dokumentenscanner 24 einen manuellen Dokumentenmodus und/oder einen CFF (Computer Forms Feeder – Computer-Formular-Einzugs)-Modus vor, wobei der letztere dazu dient, um Dokumente in der Form von Endlospapier aufzunehmen. Der Scanner 32 umfasst eine oder mehrere lineare lichtempfindliche oder photoelektrische Anordnungen 26, wie beispielsweise das ladungsgekoppelte Bauteil CCD (charge-coupled device), zum hin- und herbewegenden Scannen unter einer Glasplatte 28. Eine zugehörige optische Anordnung fokussiert Licht, das von einem Dokument auf der Platte 28 reflektiert wird, auf die photoelektrische Anordnung 26. Die photoelektrische Anordnung 26 erzeugt in Reaktion darauf elektrische Bildausgabesignale 30 (zum Beispiel Pixel) und koppelt diese Signale in eine Analog-Digital-Umwandlungseinrichtung 32 zum Umwandeln in digitale Bilddaten oder Signale 34 ein. Die Umwandlungseinrichtung 32 koppelt die digitalen Bildsignale 34 anschließend in einen Prozessor 36 zur weiteren Verarbeitung ein.
  • Der dargestellte Prozessor 36 bereitet die digitalen Bilddaten 34 zum Drucken auf, indem er die digitalen Bilddaten 34 verbessert und/oder ändert. Der Prozessor 36 kann beispielsweise Filterung, Schwellwertbildung, Rasterung, Beschneiden, Skalieren und ähnliche Funktionen durchführen. Nach jeglichen Änderungen oder Anpassungen leitet der Prozessor 36 die aufbereiteten digitalen Bilddaten 38 an den Steuerabschnitt 16 weiter. Gleichermaßen überträgt die Netzwerkschnittstelle 22 extern empfangene Bilddatensignale 40 zur Bearbeitung und Weiterleitung an den Steuerabschnitt 16 zu dem Prozessor 36.
  • Zu Erläuterungszwecken ist der Systemspeicher 20 in der Diskussion des Steuerabschnitts 16 beinhaltet. Wie dies dargestellt ist, umfasst der Steuerabschnitt 16 eine Bildeingabe-Steuereinheit 42, eine Benutzerschnittstelle 44, eine System-Steuereinheit 46, einen Systemspeicher 20, einen Bildbearbeitungsabschnitt 48, einen Bildkompressionsabschnitt 50 und eine Bildausgabe-Steuereinheit 52. Die Bildeingabe-Steuereinheit 42 empfängt die digitalen Bilddaten 38 von dem Prozessor 36. Der Bildkompressionsabschnitt 50 komprimiert die Bilddaten 38 entsprechend einem bekannten Kompressionsalgorithmus. Darüber hinaus zerlegt der Kompressionsabschnitt 50 die Bilddaten 38 in Teilbilder (Slices), die(n) Bildzeilen breit sind; wobei jedes Teilbild einen Teilbild-Zeiger (Slice-Pointer) aufweist. Die Bildeingabe-Steuereinheit 42 speichert die komprimierten Bilddaten 56 zusammen mit den Teilbild-Zeigern und jeglichen zugehörigen Bilddeskriptoren, die bildspezifische Informationen (wie beispielsweise Höhe und Breite des Dokuments in Pixeln, das verwendete Kompressionsverfahren, Zeiger zu den komprimierten Bilddaten sowie Zeiger zu den Bild-Teilbild-Zeigern) bereitstellen, in einer Bilddatei. Die Bilddateien, die verschiedene Druckaufträge repräsentieren, können in dem Systemspeicher 20 gespeichert werden.
  • Die Benutzerschnittstelle 44, umfasst, wie in 2 dargestellt, eine Kombination aus Steuereinheit und Anzeige, die aus einem interaktiven Touchscreen 56, einer Tastatur 58 und einer Maus 60 besteht. Durch die Benutzerschnittstelle 44 ist die Bedienperson vorzugsweise in der Lage, eine Verbindung zu dem Ausgabeabschnitt 18 herzustellen, um Druckaufträge zu programmieren; Befehle auszuführen; und Systembetriebsinformationen, Befehle, Programmierinformationen und Piktogramme, Diagnoseinformationen, eine visuelle Dokumentenfaxanzeige sowie Bildansichten und dergleichen zu erhalten. Auf dem Touchscreen 56 angezeigte Elemente, wie beispielsweise Dateien und Piktogramme, werden entweder durch Berühren des angezeigten Elements auf dem Bildschirm 56 oder durch Verwenden der Maus 60 zum Bedienen eines Cursors für die Auswahl eines Elementes betätigt.
  • Entsprechend der illustrativen Ausführungsform enthält der Systemspeicher 20 eine Vielzahl magnetischer Speicherplatten zum Speichern der komprimierten Bilddaten 54 sowie anderer entsprechend dem Stand der Technik bekannter Daten, wie beispielsweise Maschinenbetriebssystemsoftware, Maschinenbetriebsdaten und dergleichen. Die System-Steuereinheit 46 steuert, neben anderen Funktionen, die Übertragung der in dem Systemspeicher 20 gespeicherten Bilddaten 54. Wenn eine andere Verarbeitung als die durch den Prozessor 36 durchgeführte erforderlich ist, überträgt die System-Steuereinheit 46 die Bilddaten 54 zu dem Bildbearbeitungsabschnitt 48. Der Bildbearbeitungsabschnitt 48 führt eine zusätzliche Verarbeitung, wie beispielsweise Kollation, Zerlegung und ähnliche Formatieroperationen, aus. Nach der zusätzlichen Verarbeitung überträgt die System-Steuereinheit 46 die Bilddaten 54 zurück zu dem Systemspeicher 20. Darüber hinaus kann die System-Steuereinheit 46 die Bilddaten 54 zu der Benutzerschnittstelle 44 zur Anzeige oder zu der Bildausgabe-Steuereinheit 52 zum Drucken übertragen.
  • Die Bildausgabe-Steuereinheit 52 dekomprimiert die Bilddaten 54, bereitet sie auf das Drucken vor und leitet anschließend die druckbereiten Bilddaten 62 zu der Bildausgabe-Einheit 18 weiter. Um Speicherplatz für neue Bilddaten zu schaffen, löscht die System-Steuereinheit 46 die Bilddaten 54 aus dem Systemspeicher 20, nachdem Daten durch die Druckstufe 28 empfangen wurden.
  • Unter erneuter Bezugnahme auf die 2 und 3 ist der dargestellte Bildausgabeabschnitt 18 zu Erläuterungszwecken logisch in einen Rasterausgabescanner (ROS – Raster Output Scanner)-Abschnitt 64, ein Druckmodul 66, einen Papierzuführabschnitt 68 und einen Endbearbeitungsabschnitt 70 unterteilt. Der ROS-Abschnitt 64 nutzt eine Strahlungsquelle, wie beispielsweise einen Laser, um einen oder mehrere Abbildungsstrahlen bereitzustellen, die durch eine beliebige Struktur, wie beispielsweise durch ein sich drehendes Polygon, über einen sich bewegenden Fotorezeptor des Druckmoduls 66 gescannt werden. Dadurch entsteht ein latentes elektrostatisches Bild auf Abschnitten eines Fotorezeptors, die nachfolgend durch eine Entwicklerstufe in Übereinstimmung mit bekannten Techniken entwickelt werden und anschließend auf ein Druckmedium übertragen werden können, das durch den Papierzuführabschnitt 68 zugeführt wird. Einer Person mit gewöhnlicher Erfahrung auf dem Gebiet der Technik ist bekannt, dass Druckmedien verschiedene bekannte Substrate einschließen, die ein Bild aufnehmen können. Beispielhafte Substrate schließen Transparentfolien, vorgedruckte Blätter, Pergament, Hochglanzpapier, Film und dergleichen ein. Das Druckmedium kann ebenso beliebige einer Vielzahl von Blattgrößen, -typen und -farben einschließen und zu diesem Zweck können mehrere Medienzuführfächer des Papierzuführabschnitts 68 vorhanden sein. Das entwickelte auf das Druckmedium übertragene Bild wird dauerhaft fixiert und die resultierenden Drucke werden entweder an ein Ausgabefach oder die Endbearbeitungseinheit 70 ausgegeben. Die Endbearbeitungseinheit 70 stellt bestimmte Endbearbeitungs-Auswahlmöglichkeiten bereit, wie beispielsweise eine Hefteinrichtung, um die Drucke zum Herstellen von Büchern zusammenzuheften, eine Thermobindeeinrichtung, um die Drucke durch Klebebindung zu Büchern zu binden, und/oder andere Endbearbeitungsoptionen, wie beispielsweise Klammern, Längsschneiden, Perforieren, Rückenstichheftung, Falzen, Beschneiden oder dergleichen.
  • Wie zuvor erwähnt, können die Systemsteuerfunktionen, die in der schematischen Darstellung der System-Steuereinheit 46 enthalten sind, in dem gesamten dargestellten digitalen Bildkopierer 10 verteilt sein. Zu diesem Zweck kann der Kopierer 10 eine optionale Druck-Steuereinheit 72 verwenden, um die Druckerfunktionen und -Operationen entsprechend ausgewählten Auftrags-Programmparametern zu steuern. Entsprechend einer Ausführungsform stellt eine Bedienperson solche Auftrags-Programmparameter über die Benutzerschnittstelle 44 bereit. Alternativ werden Programmparameter von Sensorsignalen und Prozessen in dem Bildausgabe-Abschnitt 18 abgeleitet.
  • Wie vorstehend diskutiert, verwenden herkömmliche Systeme üblicherweise große Mengen an DRAM zur Zwischenspeicherung von Bilddaten. Beispielsweise ist es nicht unüblich, dass ein digitaler Kopierer ganze 250 MBytes als einen Seiten-Puffer verwendet. Während des Scannens und einem sich füllenden DRAM spoolt eine Platten-Steuereinheit, die als ein Busmaster arbeitet, die Bilddaten üblicherweise aus dem DRAM-Seiten-Puffer in den Magnetplattenspeicher. Nachfolgend, während des Druckens, spoolt die Platten-Steuereinheit die Bilddaten üblicherweise aus dem Magnetplattenspeicher zurück in den DRAM-Seiten-Puffer. Ein mit den Merkmalen der Erfindung ausgestattetes System verringert den Umfang an DRAM, der für das Scannen und/oder Drucken der Bilddaten erforderlich ist, indem der DRAM-Seiten-Puffer eliminiert wird. Eine illustrative Ausführungsform der Erfindung kann beispielsweise die Verwendung jeglichen DRAMs erheblich verringern oder eliminieren. Entsprechend einer Ausführungsform erzielt die Erfindung diese Verbesserung durch Schreiben der gescannten Bilddaten aus dem Bildeingabeabschnitt 12 direkt in den Systemspeicher 20, ohne die Daten vorübergehend in einen DRAM-Seiten-Puffer zu schreiben. Folglich wird durch das System die Verwendung einer teueren Zwischenspeichereinrichtung vermieden. Die Erfindung überträgt die Bilddaten während des Druckens aus dem Systemspeicher 20 zurück zu dem Bildausgabeabschnitt 18. Entsprechend einer illustrativen Ausführungsform nutzt die Erfindung Funktionen des PCI-Busses, um Burst-Übertragungen von Blöcken von Bilddaten zwischen dem Systemspeicher 20 und E/A-Einrichtungen, wie beispielsweise Scannern und Druckern, durchzuführen.
  • 4 ist ein logisches Blockdiagramm einer Vorrichtung zur Flusssteuerung und Speicherung von Daten 15 (im Folgenden als „die Vorrichtung 15" bezeichnet) entsprechend einer illustrativen Ausführungsform der Erfindung. Wie dies zu sehen ist, besitzt die dargestellte Vorrichtung 15 eine Anzahl von Komponenten, die auch der Steuerabschnitt 16 von 3 aufweist. Dies bedeutet im Besonderen, dass die Vorrichtung 15 eine Video-ASIC 74 und eine Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 enthält, die über einen PCI-Bus 78 verbunden sind. Die dargestellte Vorrichtung 15 enthält darüber hinaus den Systemspeicher 20, der über die SCSI-Schnittstelle 80 mit der Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 verbunden ist. Die dargestellte Video-ASIC 74 umfasst die Bildeingabe-Steuereinheit 42, die Bildausgabe-Steuereinheit 52 des Steuer-Abschnittes 16 sowie eine Loopback-Kanal-Steuereinheit 82. Ein Ziel-Decodier-und-Steuer-Netzwerk-Abschnitt 84 stellt, neben anderen Funktionen, Adressdecodierlogik für die Bildeingabe-Steuereinheit 42, die Bildausgabe-Steuereinheit 52 und die Loopback-Kanal-Steuereinheit 82 bereit.
  • Die Vorrichtung 15 aus 4 kann in Betrieb Bilddaten zwischen dem Systemspeicher 20 und einem von dem Bildeingabeabschnitt 12, dem Bildausgabeabschnitt 18 und den zusätzlichen Verarbeitungsressourcen 85 über den PCI-Bus 78 und die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 übertragen.
  • Im Spezielleren bedeutet dies, dass in Reaktion auf das Initiieren einer Scan-Operation die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76, die in einem Master-Modus arbeitet, die Steuerung des PCI-Busses 78 übernimmt und einen Block von Daten von der Bildeingabe-Steuereinheit 42 anfordert. Bis die Eingabe-Steuereinheit 42 einen Block von Bilddaten zur Übertragung empfängt, erzeugt die Steuereinheit Trennungssignale und leitet diese Signale über den PCI-Bus 78 zu der Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 weiter. Wenn die Bildeingabe-Steuereinheit 42 einen Block von Bilddaten von dem Bildeingabeabschnitt 12 empfangen hat, überträgt sie die Bilddaten zu dem PCI-Bus 78. Auf diese Weise empfängt die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 den Block von Daten und speichert ihn über die SCSI-Schnittstelle 90 in dem Systemspeicher 20.
  • In Reaktion auf das Initiieren einer Druckoperation übernimmt die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76, die in einem Master-Modus arbeitet, wieder die Steuerung des PCI-Busses 78. Nach dem Übernehmen der Steuerung des PCI-Busses 78 signalisiert die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 der Bildausgabe-Steuereinheit 52, festzustellen, ob die Bildausgabe-Steuereinheit 52 über ausreichend Speicher zum Empfangen eines Blocks von Bilddaten verfügt. Wenn die Bildausgabe-Steuereinheit 52 nicht über ausreichend Speicher zum Aufnehmen der programmierten Blockgröße der Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 verfügt, erzeugt die Bildausgabe-Steuereinheit ein Trennungssignal und leitet dieses über den PCI-Bus 78 an die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 weiter.
  • Wenn die Bildausgabe-Steuereinheit 52 über ausreichend Speicher zum Aufnehmen eines Blocks von Daten von der Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 verfügt, bricht sie die Übertragung der Trennungssignale ab und empfängt den Block von Bilddaten. Die Bildausgabe-Steuereinheit 52 überträgt anschließend den empfangenen Block von Daten zu dem Bildausgabeabschnitt 18. Sobald die Bildausgabe-Steuereinheit 52 ausreichend Speicher freigemacht hat, kann sie wieder einen Block von Bilddaten von der Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 empfangen.
  • Die Vorrichtung 15 stellt des Weiteren eine Loopback-Kanal-Steuereinheit 82 bereit. Entsprechend der dargestellten Ausführungsform arbeitet die Loopback-Kanal-Steuereinheit 82 auf im Wesentlichen dieselbe Art und Weise wie die Bildausgabe-Steuereinheit 52. In Reaktion auf eine Anfrage bezüglich einer zusätzlichen Datenverarbeitung kann die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76, die in einem Master-Modus arbeitet, die Bilddaten in jeweils einem Block aus dem Systemspeicher 20 zu der Loopback-Kanal-Steuereinheit 82 übertragen. Wie in dem Fall der Ausgabe-Steuereinheit 52 erzeugt die Loopback-Kanal-Steuereinheit 82 ein Trennungssignal, bis sie über ausreichend freien Speicher verfügt, um einen Block von Bilddaten von der Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 aufzunehmen. Nach dem Empfangen eines Blocks von Daten von der Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 überträgt die Loopback-Kanal-Steuereinheit 82 den Block von Bilddaten zu den zusätzlichen Verarbeitungsressourcen 85. Die zusätzlichen Verarbeitungsressourcen 85 können einen Bildbearbeitungsabschnitt 48, wie in 3 dargestellt, sowie andere Ressourcen umfassen, die einer Person mit gewöhnlicher Erfahrung auf dem Gebiet der Technik offensichtlich sind.
  • Nach dem Beenden der zusätzlichen Verarbeitung übertragen die zusätzlichen Verarbeitungsressourcen 85 die Bilddaten zurück zu der Loopback-Kanal-Steuereinheit 82. Die Loopback-Kanal-Steuereinheit 82 leitet die Bilddaten wiederum zu der Bildeingabe-Steuereinheit 42 weiter. Die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 fordert die Bilddaten von der Eingabe-Steuereinheit 42 auf dieselbe Art und Weise an, als ob die Daten von einer Scan-Operation empfangen werden.
  • Entsprechend der dargestellten Ausführungsform der Erfindung führt die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 Datenübertragungen zwischen dem Systemspeicher 20 und den Steuereinheiten 42, 52 und 82 unter Verwendung eines Daten-Burst-Übertragungsschemas durch. Burst-Übertragungen über den PCI-Bus 78 sind auf dem Gebiet der Technik gut charakterisiert. Allerdings können entsprechend anderen Ausführungsformen weitere Übertragungsprotokolle, wie beispielsweise SBUS-Übertragungen, verwendet werden.
  • Die Ziel-Decodier-und-Steuer-Logik 84 stellt, neben anderen Funktionen, die Adressdecodierung für den Puffer-Speicher bereit, der in der Bildausgabe-Steuereinheit 52, der Bildeingabe-Steuereinheit 42 und der Loopback-Steuereinheit 82 enthalten ist.
  • 5 ist ein ausführlicheres Blockdiagramm der Vorrichtung 15 von 4. Wie dies vorstehend diskutiert wurde, enthält die Vorrichtung 15 eine Speicher-Steuereinheit-ASIC 76, eine Bilddaten-ASIC 74, einen Systemspeicher 20 sowie zusätzliche Bilddaten-Verarbeitungsressourcen 48. Die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76, die in einem Master-Modus arbeitet, kommuniziert über den PCI-Bus 78 mit der Bilddaten-ASIC 74. Die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 kommuniziert über eine SCSI-Schnittstelle 80 mit dem Systemspeicher 20. Die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76, die in einem Master-Modus arbeitet, steuert die Übertragung von Bilddaten zwischen der Magnetplattenspeichereinheit 20 und der Bilddaten-ASIC 74. Die Bilddaten-ASIC 74 bildet eine Schnittstelle zwischen dem PCI-Bus 78 und dem Bildeingabeabschnitt 12, dem Bildausgabeabschnitt 18 und den zusätzlichen Verarbeitungsressourcen 85.
  • Die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 enthält einen Schreib-Puffer 87, einen Lese-Puffer 86, eine Medien-Steuereinheit 88 sowie die PCI-Lese-und-Schreib-Busmaster 90 und 92. Der Schreib-Puffer 87 speichert während den Burst-Daten-Übertragungen Blöcke von Daten aus dem PCI-Bus 78 in dem Systemspeicher 20. Gleichermaßen speichert der Lese-Puffer 86 während den Burst-Daten-Übertragungen Blöcke von Daten aus dem Systemspeicher 20 in dem PCI-Bus 78.
  • Die Bilddaten-ASIC 74 umfasst die Bildeingabe-Steuereinheit 42, die Bildausgabe-Steuereinheit 52, die Loopback-Kanal-Steuereinheit 82 sowie die Ziel-Decodier-und-Steuer-Logik 84, wie in 4 dargestellt.
  • Die Bildausgabe-Steuereinheit 52 umfasst einen Schreib-FIFO-Speicher 94, eine Schreib-Master-Steuereinheit 96 und optional ein Dekompressionsnetzwerk 98. Gleichermaßen umfasst die Bildeingabe-Steuereinheit 42 einen Lese-FIFO-Speicher 100, eine Lese-Master-Steuereinheit 102 und optional ein Kompressionsnetzwerk 104. Die Bildeingabe-Steuereinheit 42 umfasst darüber hinaus eine Multiplexiereinrichtung 106 zum Auswählen zwischen einem Signal von dem Bildeingabeabschnitt 12 und der Loopback-Steuereinheit 82. Die Loopback-Steuereinheit 82 enthält einen Loop-FIFO-Speicher 108, eine Loopback-Master-Steuereinheit 110 und externe Schnittstellenlogik 112.
  • Entsprechend der dargestellten Ausführungsform bilden jeweils die Lese- und Schreib-FIFOs 100 und 94 ausgewählte Speicheradressen ab und arbeiten im Wesentlichen wie der Cache-Speicher. Der Schreib-FIFO 94 nimmt die Bilddaten auf, die durch die Platten-Steuereinheit-ASIC 76 aus dem Systemspeicher 20 zu dem Bildausgabeabschnitt 18 übertragen werden. Alternativ nimmt der Lese-FIFO 100 die Bilddaten auf, die durch die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 von dem Bildeingabeabschnitt 12 zu dem Systemspeicher 20 übertragen werden. Die FIFOs 100 und 94 weisen üblicherweise zwischen ungefähr 128 Byte und 8 MByte auf. Selbst mit 8 MByte bieten die relativ preiswerten FIFOs 100 und 94 erhebliche Kosteneinsparungen gegenüber den vorherigen 256 MByte-DRAM-Seiten-Puffern. Demzufolge wird durch die vorliegende Erfindung die Notwendigkeit eliminiert, teuere Speichereinrichtungen, wie beispielsweise einen DRAM, zwischen der Bilddaten-ASIC 74 und dem PCI-Bus 78 anzuordnen.
  • Während einer Scan-Operation speichert die Multiplexiereinrichtung 106 die Bilddaten von dem Bildeingabeabschnitt 12 in der Bilddaten-ASIC 74 zwischen. Die Multiplexiereinrichtung 106 koppelt die Bilddaten in das optionale Kompressionsnetzwerk 104 ein. Das optionale Kompressionsnetzwerk 104 führt bekannte Kompressions-Algorithmen durch, um den Umfang an Speicherplatz, der für das Speichern der Bilddaten erforderlich ist, zu reduzieren, und führt die Bilddaten dem Lese-FIFO 100 zu. Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform verwendet das Kompressionsnetzwerk 104 einen modifizierten verlustfreien LZ-Kompressionsalgorithmus.
  • Während der Initialisierung akquiriert die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 die speicherabgebildete Adresse des Lese-FIFOs 100. Die Medien-Steuereinheit 88 akquiriert die genaue Block- und Burstgröße sowie die SCSI-Parameter, die für die Steuerung des Systemspeichers 20 erforderlich sind.
  • In Reaktion auf eine Scan-Anforderung initiiert die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 eine Bilddaten-Übertragung aus dem Lese-FIFO 100 in den Systemspeicher 20, indem sie der Schreib-Master-Steuereinheit 90 signalisiert, eine Request-Grant-Abfolge zu initiieren und die Steuerung des PCI-Busses 78 zu übernehmen. Wenn die Steuerung des PCI-Busses 78 übernommen wurde, stellt die Schreib-Master-Steuereinheit 90 die speicherabgebildete Adresse für den Lese-FIFO 100 zusammen mit der Größe des zu übertragenden Blocks bereit. Während der Adressenphase der PCI-Übertragung decodiert die Ziel-Decodier-und-Steuer-Logik 84 der Bilddaten-ASIC 74 die Adressensignale von der Schreib-Master-Steuereinheit 90, um den FIFO 100 zu lesen. Wenn der FIFO 100 noch keinen vollen Block von Scan-Daten enthält, signalisiert die Lese-Master-Steuereinheit 102 eine Trennung über den PCI-Bus 78, ohne jegliche der angeforderten Bilddaten bereitzustellen. In Reaktion darauf führt die Schreib-Master-Steuereinheit 90 wiederholt Übertragungsversuche über den PCI-Bus 78 durch, bis eine Übertragung erreicht wird. Die Schreib-Master-Steuereinheit 90 fragt den Bus 78 ab, bis ein voller Block von Scan-Daten von dem Bildeingabeabschnitt 12 in dem Lese-FIFO 100 zur Verfügung steht. Einer Person mit gewöhnlicher Erfahrung auf dem Gebiet der Technik ist offensichtlich, dass, je geringer Anzahl von Taktzyklen ist, die verwendet wird, um die Trennungsoperation durch die Lese-FIFO-Master-Steuereinheit 102 durchzuführen, desto effektiver ist die PCI-Bus-Leistung.
  • Entsprechend einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird der Lese-FIFO 100 während der Initialisierung mit Schwellenwerten in Bezug auf Burst-/Blockgröße programmiert, für die die Medien-Steuereinheit 88 programmiert ist. Wenn die Medien-Steuereinheit 88 beispielsweise für 8-Wort-Bursts/Blöcke auf dem PCI-Bus 78 programmiert ist, kann die Lese-FIFO-Master-Steuereinheit 102 zum Signalisieren von Trennungen ohne Daten programmiert werden, bis 8 Wörter in dem Lese-FIFO 100 vorhanden sind. Dieser Ansatz verringert die Anzahl von Bus-Abfragen, die durch die PCI-Schreib-Master-Steuereinheit 90 durchgeführt werden. Wenn die PCI-Schreib-Master-Steuereinheit 90 Bilddaten von dem Lese-FIFO 100 empfängt, überträgt sie die Bilddaten in den Speicher-Schreib-Puffer 87. Die Medien-Steuereinheit 88 überträgt wiederum die Bilddaten aus dem Schreib-Puffer 87 über die SCSI-Schnittstelle 80 in den Systemspeicher 20. Die Medien-Steuereinheit 88 entfernt Bilddaten auf einer FIFO-Basis aus dem Schreib-Puffer 87. Entsprechend der dargestellten Ausführungsform kann der Schreib-Puffer 87 128 Byte oder größer sein.
  • Während der Initiierung einer Druckoperation wird die PCI-Lese-Master-Steuereinheit 102 mit der speicherabgebildeten Adresse des Schreib-FIFOs 94 programmiert. Die Blockgröße wird darüber hinaus zusammen mit weiteren SCSI-Parametern programmiert. Die Medien-Steuereinheit 88 liest zu druckende Bilddaten über die SCSI-Schnittstelle 80 aus dem Systemspeicher 20 und speichert die Bilddaten in dem Lese-Puffer 86. Wenn der Lese-Puffer 86 eine Datenmenge enthält, die der programmierten Burst-/Blockgröße entspricht, initiiert die PCI-Lese-Master-Steuereinheit 92 eine Request-Grant-Abfolge, um die Steuerung des PCI-Busses 78 zu übernehmen. Nach der Übernahme der Steuerung des PCI-Busses 78 initiiert die PCI-Lese-Master-Steuereinheit 92 die Adressenphase der PCI-Übertragung, wobei die speicherabgebildete Adresse des Schreib-FIFOs 94 zusammen mit der programmierten Blockgröße bereitgestellt wird. Während der Adressenphase decodiert die Ziel-Decodier-und-Steuer-Logik 84 die Adressensignale von der PCI-Lese-Master-Steuereinheit 92 zu dem Schreib-FIFO 94. Wenn nicht ausreichend Speicher in dem Schreib-FIFO 94 verfügbar ist, um die programmierte Burstgröße aufzunehmen, erzeugt die Schreib-Master-Steuereinheit 96 ein Trennungssignal und überträgt dieses zu dem PCI-Bus 78. Die PCI-Lese-Master-Steuereinheit 92 fährt mit Bilddaten-Übertragungsversuchen fort, bis diese erfolgreich sind.
  • Entsprechend der dargestellten Ausführungsform erfasst die Ziel-Decodier-und-Steuer-Logik 84 unzureichenden Speicherplatz in dem Schreib-FIFO 94, indem sie ein Flag „teilweise voll" in dem Schreib-FIFO 94 überwacht. Der FIFO 94 deaktiviert das Flag „teilweise voll", wenn festgestellt wird, dass ausreichend Speicher zum Aufnehmen der Burstgröße der Medien-Steuereinheit 88 verfügbar ist.
  • Folglich sind bei der Initiierung einer Druckoperation mehrere Übertragungen erforderlich, um den FIFO 94 vor dem Beginn der Trennungen zu füllen. Sobald der FIFO 94 gefüllt ist, gibt die Schreib-Master-Steuereinheit 96 Trennungs- und Wiederholungs-Befehle aus, bis der Bildausgabeabschnitt 18 ausreichend Daten aus dem Schreib-FIFO 94 überträgt, um einen anderen Daten-Burst aufnehmen zu können. Wenn der Bildausgabeabschnitt 18 den Schreib-FIFO 94 bis auf einen Schwellenwert unterhalb der programmierten Burst-Größe der Medien-Steuereinheit 88 geleert hat, überträgt die Schreib-Master-Steuereinheit 96 erneut Daten, ohne Trennungs- und Wiederholungsbefehle auszugeben. Die Schreib-Master-Steuereinheit 96 gibt vorzugsweise lediglich dann Trennungsbefehle aus, wenn nicht ausreichend Platz in dem FIFO 94 vorhanden ist, um den Burst von Bilddaten von dem Systemspeicher 20 zu speichern. Wenn die Bandbreite des Bildausgabeabschnitts 18 viel langsamer als die effektive Bandbreite des Systemspeichers 20 ist, bleibt das Flag „teilweise voll" des Schreib-FIFOs 94 bestehen und es werden weiterhin Trennungs- und Wiederholungsbefehle ausgegeben, während der Systemspeicher 20 darauf wartet, dass der Bildausgabeabschnitt 18 aufholt.
  • Entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung nutzt die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 die Zeit der Datenübertragungen über den PCI-Bus 78, um gleichzeitig Lese- und Schreib-Vorgänge durchzuführen.
  • Entsprechend einer weiteren Ausführungsform umfasst die Bildeingabe-Steuereinheit 42 ein Kompressionsnetzwerk 104, das zwischen der Scan-Schnittstellen-Schaltung und dem Lese-FIFO 100 gekoppelt ist. Das Kompressionsnetzwerk 104 komprimiert Bilddaten, die von dem Bildeingabeabschnitt 12 empfangen werden, entsprechend bekannten Kompressionsalgorithmen. Obwohl der Systemspeicher 20 potenziell unbegrenzte Speicherkapazität bereitstellt, verringert eine Reduzierung der Bildgröße durch Kompression die Speicherbandbreiten-Anforderungen. Entsprechend einem weiteren Merkmal enthält die Bildausgabe-Steuereinheit optional ein Dekompressionsnetzwerk 98, das zwischen den Ausgang des Schreib-FIFOs 94 und den Bildausgabeabschnitt 18 gekoppelt ist. Das Dekompressionsnetzwerk 98 führt die Wiederherstellung der Bilddaten entsprechend bekannten Algorithmen zu einer rohen Bitmap oder Bytemap durch und speichert die Rohbilddaten in dem Bildausgabeabschnitt 18.
  • Die Vorrichtung 15 enthält optional speicherabgebildete Kanäle. Die dargestellte Bilddaten-ASIC 74 enthält beispielsweise eine Loopback-Kanal-Steuereinheit 82. Die Loopback-Kanal-Steuereinheit 82 enthält einen Loopback-FIFO 108, eine Loopback-FIFO-Master-Steuereinheit 110 sowie externe Schnittstellenlogik 112. Die Loopback-Operation entspricht im Wesentlichen der Operation der Bildausgabe-Steuereinheit 52. Das heißt, die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 liest Bilddaten aus dem Systemspeicher 20 und schreibt die Bilddaten in den Loopback-FIFO 108. Die Loopback-Master-Steuereinheit 110 kann den Ausgang des Loopback-FIFOs 108 über die Multipiexiereinrichtung 106 oder über die externe Schnittstellenlogik 112 zurück zu einer Vielzahl von Bildverarbeitungsressourcen 85 übertragen, um Funktionen, wie Kompression, Drehen, Skalieren und dergleichen, durchzuführen, und da die Loopback-Kanal-Steuereinheit 82 einen zusätzlichen Datenweg bildet, kann die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 die Bilddaten durch die externen Ressourcen 86 ungeachtet der Überlaufbedingungen der Datenwege (Leitungen) drosseln, die nicht unterbrochen werden können, wie beispielsweise Druck- und Scaneinrichtungen, die in den Bildausgabe- und Bildeingabeabschnitten 18 und 12 enthalten sind.
  • Entsprechend einem weiteren Merkmal der dargestellten Ausführungsform führt die Vorrichtung 15 Bildverarbeitungsfunktionen an den Bilddaten durch, die zuvor in dem Systemspeicher 20 gespeichert wurden. Frühere Systeme übertragen die Bilddaten üblicherweise aus einem Magnetplattenspeicher in einen DRAM-Seiten-Puffer und eine Lese-Master-Steuereinheit liest die Bilddaten über einen Loopback-Master-Kanal aus dem DRAM. Entsprechend der dargestellten Ausführungsform der Erfindung und dem vorstehend beschriebenen überträgt die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76, die in einem Master-Modus arbeitet, Bilddaten jedoch direkt zu den zusätzlichen Verarbeitungsressourcen 85, ohne die Bilddaten in einem DRAM-Seiten-Puffer zwischenzuspeichern. Dies bedeutet speziell, dass der Kopierer 10 eine Vorrichtung 15 verwenden kann, die Bilddaten zwischen dem Systemspeicher und einer Bilddaten-ASIC 74 überträgt, ohne dass eine Zwischenspeicherung der Daten in einem Zwischenspeicherelement, wie beispielsweise einem DRAM, erforderlich ist. Nach-Bildbearbeitungsfunktionen, wie diejenigen, die durch den Bildbearbeitungsabschnitt 48 von 3 durchgeführt werden, gelten üblicherweise als Nicht-Echtzeitfunktionen. Durch Vermeiden von Mittelstufen-Operationen, wie beispielsweise Zwischen-Datenübertragungen in den DRAM, können Echtzeit-Operationen jedoch gleichzeitig mit Nicht-Echtzeit-Operationen durchgeführt werden. Einer Person mit gewöhnlicher Erfahrung auf dem Gebiet der Technik ist schnell offensichtlich, dass andere Verarbeitungsfunktionen an den Bilddaten während der Übertragung zwischen der Speicher-Steuereinheit 76 und der Bilddaten-ASIC 74 durchgeführt werden können, die durch die vorliegende Erfindung abgedeckt werden sollen.
  • Obwohl die Preise gesunken sind, stellt der DRAM immer noch einen erheblichen Kostenfaktor in einem Bild-Reproduktionssystem dar. Darüber hinaus sind auch die Preise für Magnetplattenspeicher gefallen, während sich deren Bandbreiten erhöht haben. Derzeit sind Magnetplattenspeicher mit 12 MByte/Sekunde effektiver Bandbreite erhältlich. Diese Bandbreite ermöglicht es einem Monochromkopierer mit einer Druckauflösung von lediglich 1200 mal 600 Punkten pro Zoll 30 Kopien pro Minute gleichzeitig mit Scannen/Drucken mit der ungünstigsten Kompression (RAW) zu erstellen. Durch die technologischen Fortschritte auf dem Gebiet der Magnetplattenspeicher in Kombination mit den Methoden der vorliegenden Erfindung wird die Notwendigkeit für DRAM-Seiten-Puffer in digitalen Kopierern verringert.
  • 6 stellt ein vereinfachtes Ablaufdiagramm 116 dar, das ein Verfahren zum Durchführen von Bild-Reproduktion entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung zeigt. In Bezug auf die 2 bis 6 beginnt eine Scan-Operation mit einer Scan-Anforderung 118. Entsprechend der dargestellten Ausführungsform der Erfindung kann eine Bedienperson eine Scan-Anforderung über die Benutzerschnittstelle 44 erteilen. Wie dies in Schritt 120 dargestellt ist, scannt die fotoelektrische Anordnung 26 in Reaktion auf eine Scan-Anforderung 118 ein Dokument auf der Platte 28 in die Bilddaten-ASIC 74 ein. Wie dies in Schritt 506 angegeben ist und vorstehend ausführlicher diskutiert wird, wandeln die Umwandlungseinrichtung 38 und der Eingabeprozessor 40 (die zusammen als die Scanner-Schnittstellenschaltung 120 in 4 dargestellt sind) die Bilddaten digital um und bereiten diese auf. Wie dies in Schritt 124 gezeigt ist, komprimiert das optionale Kompressionsnetzwerk 104 die Bilddaten entsprechend allgemein bekannter Algorithmen. Wie dies vorstehend ausführlicher beschrieben wird und in Schritt 126 angegeben ist, liest die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76, die in einem Master-Modus arbeitet, die komprimierten Bilddaten über den PCI-Bus 78 aus dem Lese-FIFO 100 und schreibt die komprimierten Bilddaten über die SCSI-Schnittstelle 80 in den Systemspeicher 20.
  • Wie dies in Schritt 128 angegeben ist und in Bezug auf 3 diskutiert wird, kann die System-Steuereinheit 46 auf Anforderungen zur zusätzlichen Verarbeitung von mehreren Quellen einschließlich der Benutzerschnittstelle 44 und der optionalen Druck-Steuereinheit 72 antworten. Wie dies in Schritt 130 angegeben ist und in Bezug auf die 4 und 5 diskutiert wird, ruft die Medien-Steuereinheit 88 in Reaktion auf eine Anforderung zur zusätzlichen Verarbeitung die Bilddaten aus dem Systemspeicher 20 ab. Die Lese-Master-Steuereinheit 92 und der Lese-Puffer 86 arbeiten zusammen mit der Ziel-Decodier-und-Steuer-Logik 84 sowie der Loopback-Master-Steuereinheit 110, um die Bilddaten über den Loopback-FIFO 108 und die externe Schnittstellenlogik 112 zu den zusätzlichen Verarbeitungsressourcen 85 zu übertragen. Wie dies in Schritt 132 angegeben ist, führen die zusätzlichen Verarbeitungsressourcen 85, wenn gewünscht, zusätzliche Verarbeitung an den Bilddaten durch. Wie dies in Schritt 134 dargestellt ist und vorstehend in Bezug auf 5 diskutiert wird, ruft die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76, die in einem Master-Modus arbeitet, nach dem Durchführen der zusätzlichen Verarbeitung die Bilddaten aus dem Loopback-FIFO 108 ab und sendet die Bilddaten zurück zu dem Systemspeicher 20.
  • Wie dies in Schritt 136 angegeben ist, antwortet die System-Steuereinheit 46 ebenfalls auf das Vorhandensein einer Benutzerschnittstellen-Anforderung von der Touchscreen-Anzeige 56, der Tastatur 58 und der Maus 60 der Benutzerschnittstelle 44. Wenn eine Anforderung vorliegt, ruft die System-Steuereinheit 46 eine Kopie der Bilddaten aus dem Systemspeicher 20 ab und überträgt diese Kopie zu der Benutzerschnittstelle 44 zur Anzeige (Schritte 138 und 140). Wenn keine Anforderungen vorliegen, stellt die Vorrichtung 15 anschließend fest, ob Druckanforderungen vorliegen.
  • Wie dies in Schritt 142 dargestellt ist, kann die System-Steuereinheit 46 auf Druckanforderungen von, neben anderen Quellen, der Benutzerschnittstelle 44 antworten.
  • Wie dies in den Schritten 144 bis 150 angegeben ist und ausführlicher in Bezug auf 3 diskutiert wird, ruft die System-Steuereinheit 46 in Reaktion auf eine Druckanforderung einen Block von Bilddaten aus dem Systemspeicher 20 ab und überträgt die Bilddaten direkt zu der Bildausgabe-Steuereinheit 52. Entsprechend der dargestellten Ausführungsform werden die Bilddaten nicht in einem DRAM zwischengespeichert. Die Bildausgabe-Steuereinheit 52 dekomprimiert die Bilddaten, bereitet diese zum Drucken auf und leitet die druckbereiten Bilddaten zu der Druckerstufe 28 weiter. Wie dies speziell in Schritt 144 angegeben ist und ausführlicher in Bezug auf 5 diskutiert wird, ruft die Medien-Steuereinheit 88 die Daten über die SCSI-Schnittstelle 80 aus dem Systemspeicher 20 ab. Die PCI-Steuereinheit 92 liest die Bilddaten aus dem Lese-Puffer 86 und überträgt diese mittels Burst-Übertragungen direkt in den Schreib-FIFO 94. Die Schreib-Master-Steuereinheit 96 signalisiert der PCI-Steuereinheit 92 über den PCI-Bus 78, wenn der Schreib-FIFO 94 über ausreichend freien Speicher verfügt, um einen Burst von Daten aufzunehmen. Die Ziel-Decodier-und-Steuer-Schaltung 84 decodiert die Adresse des Schreib-FIFOs 94 von der PCI-Steuereinheit 92.
  • Wie dies speziell in Schritt 146 angegeben ist und auch ausführlich in Bezug auf 5 diskutiert wird, überträgt der Schreib-FIFO 94 optional die zu druckenden Bilddaten zu dem Dekompressionsnetzwerk 98. Wie dies in Schritt 148 dargestellt ist und in Bezug auf 4 diskutiert wird, überträgt die Dekompressionsschaltung 98 die dekomprimierten Bilddaten zum Drucken zu dem Bildausgabeabschnitt 18. In Schritt 150 löscht die Medien-Steuereinheit 88 die übertragenen Bilddaten aus dem Systemspeicher 20.
  • Obwohl das illustrative Ablaufdiagramm 116 verschiedene Schritte zeigt, die nacheinander und in einer bestimmten Reihenfolge erfolgen, können die dargestellten Schritte anders angeordnet und in einigen Fällen gleichzeitig durchgeführt werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise können entsprechend einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Schritte bezüglich des Scannens eines Bildes in das System 10 gleichzeitig mit den Schritten bezüglich des Druckens von Bilddaten, die zuvor in dem Systemspeicher 20 gespeichert wurden, ablaufen.
  • Wie dies vorstehend in Bezug auf die 1 bis 5 diskutiert wurde, besteht ein Vorteil des illustrativen Systems der Erfindung darin, dass es nicht erforderlich ist, Bilddaten zwischen dem Systemspeicher 20 und einem DRAM-Seiten-Puffer zwischen zu spoolen. Wie dies in Bezug auf das Verfahren von 6 beschrieben wurde, liest entsprechend der illustrativen Ausführungsform der Erfindung die Speicher-Steuereinheit-ASIC 76 gescannte Bilddaten in Bursts über den PCI-Bus 78 und schreibt die Bursts von Bilddaten in den Systemspeicher 20. Gleichermaßen liest die Speicher-Steuereinheit-ASIC während Druckoperationen Blöcke von Bilddaten für den Bildausgabeabschnitt 18 aus dem Systemspeicher 20 und schreibt die Blöcke von Bilddaten in den Bildausgabeabschnitt 18 zum Drucken. Entsprechend der Erfindung ist kein DRAM-Seiten-Puffer erforderlich.
  • Somit ist ersichtlich, dass die Erfindung die vorstehend dargelegten Aufgaben auf effektive Weise löst, wobei eine Verringerung des Umfangs an DRAM, der für den Betrieb von Bild-Reproduktionssystemen erforderlich ist, und eine Erhöhung der Geschwindigkeit, mit der Bilddaten übertragen werden können, durch eine Verringerung der Anzahl von Zwischenspeicher-Spooling-Vorgängen eingeschlossen sind.

Claims (18)

  1. Vorrichtung (16) zur Flusssteuerung und Speicherung von Bilddaten zum Betrieb in einem Bild-Reproduktionssystem (10), wobei die Einrichtung umfasst: einen digitalen Kommunikations-Bus (78), der so eingerichtet ist, dass er digitale Bilddaten (54) in dem Bild-Reproduktionssystem (10) überträgt; eine Speichereinrichtung (20), die so eingerichtet ist, dass sie digitale Bilddaten (54) in dem Bild-Reproduktionssystem (10) speichert, wobei die Speichereinrichtung Nicht-RAM-Sekundärspeicherelemente umfasst; eine Bildausgabe-Steuereinheit (52), die digital mit dem digitalen Kommunikations-Bus (78) kommuniziert und so eingerichtet ist, dass sie digitale Bilddaten über den digitalen Kommunikations-Bus (78) empfängt und die empfangenen digitalen Bilddaten ausgibt; und eine Bildeingabe-Steuereinheit (42), die digital mit dem digitalen Kommunikations-Bus (78) kommuniziert und so eingerichtet ist, dass sie die digitalen Bilddaten (54) über den digitalen Kommunikations-Bus (78) überträgt; wobei die Vorrichtung (16) gekennzeichnet ist durch: eine Speicher-Steuereinheit (46), die mit der Speichereinrichtung (20) und dem digitalen Kommunikations-Bus (78) digital kommuniziert, wobei die Speicher-Steuereinheit so eingerichtet ist, dass sie digitale Bilddaten (54) direkt von der Speichereinrichtung (20) empfängt, Bilddaten (54) über den digitalen Kommunikations-Bus (78) direkt zu der Bildausgabe-Steuereinheit (52) überträgt, digitale Bilddaten (54) über den digitalen Kommunikations-Bus (78) direkt von der Bildeingabe-Steuereinheit empfängt und die Bilddaten (54) direkt zu der Speichereinrichtung (20) überträgt.
  2. Vorrichtung (16) nach Anspruch 1, wobei der digitale Kommunikations-Bus (78) einen PCI-Bus umfasst.
  3. Vorrichtung (16) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Speicher-Steuereinheit (46) so eingerichtet ist, dass sie Steuerung des digitalen Kommunikations-Busses (78) übernimmt und Blöcke digitaler Bilddaten (54) über den Bus in einem Burst-Format überträgt.
  4. Vorrichtung (16) nach Anspruch 3, wobei die Speicher-Steuereinheit (46) so eingerichtet ist, dass sie in einem Master-Modus arbeitet, um die Steuerung des digitalen Kommunikations-Busses (78) zu übernehmen und Blöcke digitaler Bilddaten (54) in einem PCI-Burst-Format überträgt.
  5. Vorrichtung (16) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Speicher-Steuereinheit (46) einen Puffer-Cache-Speicher mit einem Schreib-Pufferabschnitt (87) zum Akkumulieren eines Blocks digitaler Bilddaten zur Übertragung von der Bildeingabe-Steuereinheit (42) zu der Speichereinrichtung (20) und einen Lese-Pufferabschnitt (86) zum Akkumulieren eines Blocks digitaler Bilddaten zur Übertragung von der Speichereinrichtung (20) zu der Bildausgabe-Steuereinheit (52) enthält.
  6. Vorrichtung (16) nach Anspruch 5, wobei die Bildausgabe-Steuereinheit (52) einen Ausgabe-Cache-Speicher (94) zum Akkumulieren eines Blocks digitaler Bilddaten (54) zum Ausgeben umfasst und die Speicher-Steuereinheit (46) eine Lese-Master-Steuereinheit (22) enthält, die feststellt, ob der Ausgabe-Cache-Speicher (94) über ausreichend Speicher zum Empfangen eines Blocks digitaler Bilddaten (54) verfügt, und einen Block digitaler Bilddaten (54) aus dem Lese-Pufferabschnitt (86) des Puffer-Cache-Speichers direkt in den Ausgabe-Cache-Speicher (94) schreibt, wenn festgestellt wird, dass ausreichend Speicher verfügbar ist.
  7. Vorrichtung (16) nach Anspruch 6, wobei die Lese-Master-Steuereinheit (22) eine Einrichtung umfasst, die die Bildausgabe-Steuereinheit (52) abfragt, um festzustellen, ob der Ausgabe-Cache-Speicher (94) über ausreichend Speicher zum Empfangen eines Blocks digitaler Bilddaten (54) verfügt, und die Bildausgabe-Steuereinheit (52) Ausgabe-Steuerelemente (96) enthält, die digital mit dem Ausgabe-Cache-Speicher (94) und mit dem digitalen Kommunikations-Bus (78) kommunizieren, wobei die Ausgabe-Steuerelemente (96) in Reaktion auf eine Abfrage von der Lese-Master-Steuereinheit (22) der Lese-Master-Steuereinheit (22) signalisieren, ob ausreichend Speicher in dem Ausgabe-Cache-Speicher (94) zum Empfangen eines Blocks digitaler Bilddaten (54) verfügbar ist.
  8. Vorrichtung (16) nach Anspruch 7, wobei die Ausgabe-Steuerelemente (96) so konfiguriert sind, dass sie ein PCI-Trennsignal für die Lese-Master-Steuereinheit (22) erzeugen, wenn in dem Ausgabe-Cache-Speicher (94) nicht ausreichend Speicher zum Empfangen eines Blocks digitaler Bilddaten (54) verfügbar ist.
  9. Vorrichtung (16) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei die Bildeingabe-Steuereinheit (42) einen zugehörigen Eingabe-Cache-Speicher (100) zum Akkumulieren eines Blocks digitaler Bilddaten (54) zur Übertragung zu dem Schreib-Pufferabschnitt (87) des Puffer-Cache-Speichers hat und die Speicher-Steuereinheit (46) eine Schreib-Master-Steuereinheit (90) enthält, die feststellt, ob der Eingabe-Cache-Speicher (100) einen Block digitaler Bilddaten (54) akkumuliert hat, und die den Block digitaler Bilddaten (54) direkt aus dem Eingabe-Cache-Speicher (100) in den Eingabe-Pufferabschnitt (90) des Puffer-Cache-Speichers liest, wenn festgestellt wird, dass ein Block digitaler Bilddaten (54) akkumuliert worden ist.
  10. Vorrichtung (16) nach Anspruch 9, wobei die Schreib-Master-Steuereinheit (90) so eingerichtet, dass sie die Bildeingabe-Steuereinheit (42) abfragt, um festzustellen, ob der Eingabe-Cache-Speicher (100) einen Block Bilddaten (54) akkumuliert hat, und die Bildausgabe-Steuereinheit Eingabe-Steuerelemente (102) enthält, die digital mit dem Eingabe-Cache-Speicher (100) und mit dem digitalen Kommunikations-Bus (78) kommunizieren, wobei die Eingabe-Steuerelemente (102) in Reaktion auf eine Abfrage von der PCI-Schreib-Master-Steuereinheit (90) der PCI-Schreib-Master-Steuereinheit (90) signalisieren, ob der Eingabe-Cache-Speicher (100) einen Block digitaler Bilddaten (54) akkumuliert hat.
  11. Vorrichtung (16) nach Anspruch 10, wobei die Eingabe-Steuerelemente (102) eine PCI-Trennung signalisieren, ohne Bilddaten (54) zu der PCI-Schreib-Master-Steuereinheit (90) zu übertragen, wenn der Eingabe-Cache-Speicher (100) keinen Block digitaler Bilddaten (54) akkumuliert hat.
  12. Vorrichtung (16) nach einem der Ansprüche 5 bis 11, wobei der Ausgabe-Cache-Speicher (94) und/oder der Eingabe-Cache-Speicher (100) und/oder der Puffer-Cache-Speicher einen FIFO-Cache-Speicher umfasst/umfassen.
  13. Vorrichtung (16) nach einem der vorangehenden Ansprüche, die des Weiteren eine Loopback-Kanal-Steuereinheit (82) umfasst, die digital mit dem digitalen Kommunika tions-Bus (78) kommuniziert und so eingerichtet ist, dass sie digitale Bilddaten (54) über den digitalen Kommunikations-Bus (78) empfängt und die empfangenen digitalen Bilddaten (54) zur zusätzlichen Verarbeitung ausgibt, und die Speicher-Steuereinheit (20) des Weiteren so eingerichtet ist, dass sie digitale Bilddaten (54) über den digitalen Kommunikations-Bus (78) von der Speichereinrichtung (20) zu der Loopback-Kanal-Steuereinheit (82) überträgt.
  14. Vorrichtung (16) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Speichereinrichtung (20) eine optische Speichereinrichtung, eine magnetische Speichereinrichtung oder eine Nicht-DRAM-Festkörper-Speichereinrichtung umfasst.
  15. Vorrichtung (16) nach einem der vorangehenden Ansprüche, die des Weiteren eine SCSI-Kommunikationsschnittstelle (80) zwischen der Speichereinrichtung (20) und der Speicher-Steuereinheit (46) umfasst.
  16. Verfahren zum Übertragen von Bilddaten (54) in einem Bild-Reproduktionssystem (10), wobei das Verfahren umfasst: Übertragen digitaler Bilddaten (54) von einem Bildeingabeabschnitt (12) des Bild-Reproduktionssystems (10) direkt zu einer Speicher-Steuereinheit (46), die digital mit einer Speichereinrichtung (20) kommuniziert, die Nicht-RAM-Sekundärspeicherelemente umfasst; Übertragen digitaler Bilddaten (54) direkt von der Speicher-Steuereinheit (46) zu der Speichereinrichtung (20); Übertragen digitaler Bilddaten direkt von der Speichereinrichtung (20) zu der Speicher-Steuereinheit (46); und Übertragen der digitalen Bilddaten (54) von der Speicher-Steuereinheit (46) direkt zu einem Bildausgabeabschnitt (18) des Bild-Reproduktionssystems (10).
  17. Verfahren zum Übertragen von Bilddaten (54) in einem Bild-Reproduktionssystem (10) nach Anspruch 16, wobei das Verfahren des Weiteren umfasst: Bereitstellen eines digitalen Kommunikations-Busses (78) zum Übertragen der digitalen Bilddaten (54) zwischen dem Bildeingabeabschnitt (12) und der Speichereinrich tung (20) sowie zwischen dem Bildausgabeabschnitt (18) und der Speichereinrichtung (20), und Übertragen von Blöcken der digitalen Bilddaten (54) von dem Bildeingabeabschnitt zu der Speichereinrichtung (20) über den digitalen Kommunikations-Bus (78).
  18. Verfahren zum Übertragen von Bilddaten (54) in einem Bild-Reproduktionssystem (10) nach Anspruch 17, wobei das Verfahren des Weiteren umfasst: Übertragen von Blöcken der digitalen Bilddaten (54) von der Speichereinrichtung (20) zu dem Bildausgabeabschnitt (18) über den digitalen Kommunikations-Bus (78).
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