DE69418643T2 - Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen - Google Patents
Bildverarbeitungsgerät mit mehreren FunktionenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft die Steuerung einer Ausführungsreihenfolge einer Vielzahl von Verarbeitungsoperationen in einem Bildverarbeitungsgerät mit Mehrfachfunktion.
- In den letzten Jahren ist ein Mehrfachfunktionsgerät handelsüblich geworden, das die Faksimileübertragung unter Verwendung eines Scanners oder eines Druckers eines digitalen Kopierers ausführt, oder das Codedaten aus einem Computer in Abbildungsdaten entwickelt und die entwickelten Daten unter Verwendung des Druckers eines digitalen Kopierers ausdruckt.
- Ein derartiges Mehrfachfunktionsgerät vereinigt in sich wenigstens drei Funktionen, beispielsweise eine Kopierfunktion, eine Faksimilefunktion, eine Druckformatierfunktion, eine Bildablagefunktion, eine Bildspeicherfunktion oder dergleichen.
- In einem Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen in der zuvor genannten Anordnung teilen sich die jeweiligen Funktionen einen Scanner und einen Drucker, wodurch Platz und Kosten eingespart werden.
- Nach Ausführen jeder einzelnen Funktion im Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen wird die Ein- /Ausgabeverarbeitung von Bilddaten während des Ausführens von Funktionen unter Verwendung eines Scanners und eines Druckers ausgeführt, wobei ein Videobus des Halbduplex-Übertragungstyps angewandt wird, wodurch auch eine Steuerungsvereinfachung und Kostensenkung ermöglicht wird.
- Um eine Vielzahl von Funktionen mit einem einzigen Scanner und Drucker abzuwickeln, und da die Ein- und Ausgabe von Bilddaten zwischen Kopierfunktionsverarbeitung und anderen Verarbeitungen unter Benutzung des Videobusses des Halbduplex- Übertragungstyps übertragen werden, können jedoch beispielsweise von einer Durckformatierverarbeitungseinheit entwickelte Bilddaten nicht gleichzeitig zum Drucker ausgegeben werden, wenn der Scanner eine Bildleseverarbeitung zur Faksimileübertragung ausführt. Außerdem können durch eine Bildablagefunktion gesuchte Bilddaten nicht gleichzeitig während des Ausdruckens von in der Faksimilefunktion empfangene Dokumentdaten ausgedruckt werden.
- Es ist ein Anliegen der vorliegenden Erfindung, ein Bildverarbeitungsgerät zu schaffen, das die obigen Nachteile beseitigt.
- Die Europäische Patentanmeldung EP-A-0469865 offenbart ein automatisches Sortierverfahren in einer Druckerwarteschlange nach den Eigenschaften des auszudruckenden Gegenstands und der ausgewählten Druckpriorität. Das Sortieren erfolgt nach vom Anwender ausgewählten Sortieroptionen.
- Die Japanische Patentzusammenfassung JP-A-04305777 offenbart ein Jobsortiersystem, das entweder kürzere Jobs mit einer Priorität oder Jobs gemäß einer Anforderung des Nutzers ausführen kann.
- Keines dieser vorigen Dokumente löst das Problem, das im vorstehenden Teil der vorliegenden Anmeldung erläutert ist.
- Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Bildverarbeitungsgerät vorgesehen, mit:
- einer Bildeingabeeinrichtung zur Eingabe von Bilddaten;
- einer Bildausgabeeinrichtung zur Ausgabe von Bilddaten;
- einem Bilddatenspeicher;
- einem Eingabemittel zur Eingabe einer Vielzahl von Auftragsbefehlen, von denen sich jeder unabhängig entweder auf eine Bildeingabeoperation bezieht, in der die Bildeingabeeinrichtung ein Bild eingibt, oder auf eine Bildausgabeoperation, in der das Bildausgabemittel ein Bild ausgibt;
- einem Speicher zum gleichzeitigen Speichern der Vielzahl von durch das Eingabemittel eingegebenen Auftragsbefehlen; und mit
- einem Verarbeitungsmittel zum Verarbeiten jeweiliger Bildeingabe- und Bildausgabeaufträge gemäß einer jeden gespeicherten Auftragsinformation,
- gekennzeichnet durch:
- ein Selektiermittel zum Unterscheiden, ob jeder individuelle gespeicherte Auftragsbefehl einer Bildeingabeoperation oder einer Bildausgabeoperation entspricht, und mit
- einem Steuermittel zum Sortieren der gespeicherten Auftragsbefehle in einer Bearbeitungsreihenfolge, wobei die Bearbeitungsreihenfolge so erfolgt, daß die Bearbeitung der Aufträge bezüglich der Bildeingabeoperationen und Aufträge bezüglich der Bildausgabeoperationen abwechselnd gemäß der Ausgabe des Selektiermittels erfolgt, wenn die gespeicherten Auftragsbefehle eine Anzahl von eingegebenen Aufträgen und eine Anzahl von ausgegebenen Aufträgen enthalten.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren vorgesehen zum Verarbeiten einer Vielzahl von Bilddatensätzen, die eine Vielzahl von Aufträgen darstellen, wobei die Aufträge sowohl Bildeingabeaufträge als auch Bildausgabeaufträge umfassen, wobei das Ausführen der Verarbeitung auf der Grundlage einer Vielzahl unterschiedlicher Auftragsbefehle erfolgt, wobei sich jeder der Auftragsbefehle unabhängig entweder auf eine Bildeingabeoperation bezieht, bei der ein Bildeingabemittel ein Bild eingibt, oder auf eine Bildausgabeoperation, bei der ein Bildausgabemittel ein Bild ausgibt, und wobei das Steuern der Bearbeitungsreihenfolge der Aufträge gemäß der Eigenschaft der Auftragsbefehle erfolgt,
- gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:
- gleichzeitiges Speichern der Vielzahl von Auftragsbefehlen in einem Speicher;
- Unterscheiden, ob die Eigenschaft eines jeden individuellen Auftragsbefehls einem Auftrag entspricht, der sich auf eine Bildeingabeoperation bezieht oder einem Auftrag entspricht, der sich auf eine Bildausgabeoperation bezieht; und
- Steuern der Bearbeitungsreihenfolge eines jeden der individuellen Auftragsbefehle in der Weise, daß das Bearbeiten der Eingabe- und Ausgabeaufträge abwechselnd gemäß dem Ergebnis der Unterscheidung erfolgt, wenn die Auftragsbefehle eine Anzahl von Aufträgen enthalten, die sich auf Bildeingabeoperationen beziehen, und eine Anzahl von Aufträgen enthalten, die sich auf Bildausgabeoperationen beziehen.
- Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung schafft ein Bildverarbeitungsgerät, das die Ausführungsreihenfolge der Vielzahl von Verarbeitungsanforderungen gemäß ihrer Ausführungszeit zusätzlich bereitstellt, wodurch die Verarbeitungseffizienz verbessert wird.
- Obige und andere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung und den anliegenden Patentansprüchen deutlich.
- Fig. 1 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung der Anordnung eines Bildverarbeitungsgerätes mit mehreren Funktionen gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht, die eine Anordnung einer Leseeinheit und einer Druckereinheit gemäß Fig. 1 zeigt;
- Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, das die Signalverarbeitungsanordnung der in Fig. 2 gezeigten Leseeinheit darstellt;
- Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, das die detaillierte Anordnung einer in Fig. 1 gezeigten Kerneinheit darstellt;
- Fig. 5 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung der detaillierten Anordnung einer in Fig. 1 gezeigten Faksimileeinheit;
- Fig. 6 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung der detaillierten Anordnung einer in Fig. 1 gezeigten Ablageeinheit;
- Fig. 7 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung der detaillierten Anordnung einer Mensch-Maschine- Schnittstelleneinheit gemäß Fig. 1;
- Fig. 8 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung der detaillierten Anordnung einer in Fig. 1 gezeigten Computerschnittstelleneinheit;
- Fig. 9 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung der detaillierten Anordnung einer in Fig. 1 gezeigten Formatiereinheit;
- Fig. 10 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung der detaillierten Anordnung einer in Fig. 1 gezeigten Bildspeichereinheit;
- Fig. 11 ist eine Ansicht, die ein Beispiel von Befehlspaketen im Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 12 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer Bildübertragungs-Jobverwaltungstabelle im Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen nach der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 13 ist eine Ansicht, die ein Beispiel einer Bildübertragungs-Parametertabelle im Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen nach der vorliegenden Erfindung zeigt;
- Fig. 14 ist ein Arbeitsablaufplan, der ein Beispiel einer Prioritätseinstell-Steuersequenz von Jobs im Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen nach der vorliegenden Erfindung darstellt;
- Fig. 15 ist eine Ansicht zur Erläuterung des Prioritätseinstell-Steuerzustands von Jobs im Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen nach der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 16 ist eine Ansicht zur Erläuterung des Prioritätseinstell-Steuerzustands von Jobs im Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen nach der vorliegenden Erfindung; und
- Fig. 17A bis 17C sind Ansichten zur Erläuterung des Prioritätseinstell-Steuerzustands von Jobs im Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen nach der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 1 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung der Anordnung eines Bildverarbeitungsgerätes mit mehreren Funktionen nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
- Bezüglich Fig. 1 setzt eine Bildeingabeeinrichtung (wird nachstehend als Leseeinheit bezeichnet) 1 ein Originalbild in Bilddaten um, und eine Bildausgabeeinrichtung (wird nachstehend als Druckereinheit bezeichnet) 2 hat eine Vielzahl unterschiedlicher Aufzeichnungsblattkassetten und gibt nach einem Druckbefehl Bilddaten auf einem Aufzeichnungsblatt als visuelles Bild aus. Eine periphere Einrichtungssteuereinrichtung (externe Einrichtung) 3 ist elektrisch mit der Leseeinheit 1 verbunden und verfügt über verschiedene Funktionen. Die periphere Einrichtungssteuereinrichtung 3 enthält eine Faksimileeinheit 4, eine Ablageeinheit 5, eine Mensch-Maschine- Schnittstelleneinheit 6, die mit der Ablageeinheit 5 verbunden ist, eine Computerschnittstelleneinheit 7, die eine Verbindung eines Computers 790 bildet, eine Formatiereinheit 8 zur Umsetzung von Informationen aus dem Computer in ein visuelles Bild, eine Bildspeichereinheit 9, die Informationen aus der Leseeinheit 1 speichert und der zeitweiligen Speicherung von Informationen aus dem Computer dient, eine Kerneinheit 10 zum Steuern der Funktionseinheiten 1 bis 8 und dergleichen.
- Die Funktionen der Einheiten 1 bis 8 sind nachstehend detailliert beschrieben.
- Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht, die eine Anordnung der Leseeinheit 1 und der in Fig. 1 gezeigten Druckereinheit 2 darstellt. Der Aufbau und die Arbeitsweise dieser Einheiten sind nachstehend beschrieben.
- Originale, die auf einem Originalzuführer 101 gestapelt sind, werden sequentiell nacheinander auf eine Originaltisch- Glasoberfläche 102 transportiert. Wenn ein Original transportiert ist, wird eine Lampe 103 einer Scannereinheit 104 eingeschaltet, und die Scannereinheit 104 wird bewegt, um das Original zu beleuchten. Vom Original reflektiertes Licht wird durch eine Linse 108 über Spiegel 105, 106 und 107 der Reihe nach übertragen und beaufschlagt dann eine CCD-Bildsensoreinheit (wird nachstehend als CCD bezeichnet) 109.
- Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, das die Signalverarbeitungsanordnung der in Fig. 2 gezeigten Leseeinheit darstellt. Der Aufbau und Arbeitsweise der Leseeinheit 1 ist nachstehend beschrieben.
- Die Bildinformation, die die CCD 109 beaufschlagt, wird photoelektrisch in ein elektrisches Signal umgesetzt.
- Farbinformationen aus der CCD 109 werden von Verstärkern 110R, 110G und 110B gemäß dem eingegebenen Signalpegel von einem A/D- Wandler 111 verstärkt. Die Ausgangssignale aus dem A/D-Wandler 111 werden einer Schattierungsschaltung 112 eingegeben, um so die Ungleichförmigkeit der Lichtverteilungs der Lampe 103 und der Empfindlichkeit der CCD zu korrigieren. Die Ausgangssignale aus der Schattierungsschaltung 112 werden einer Y- Signalerzeugungs-Farbfeststellschaltung 113 und einem Außen-I/F- Schaltkreis 119 eingegeben. Die Y-Signalerzeugungs- Farbfeststellschaltung 113 führt eine Rechnung auf der Grundlage von Gleichung (1) unter Verwendung der Signale aus der Schattierungsschaltung 112 aus, um ein Y-Signal zu gewinnen:
- Y = 0,3R + 0,6G + 0,1B ... (1)
- Die Schaltung 113 beinhaltet des weiteren eine Farbfeststellschaltung zur Trennung der Signale R, G und B in sieben Farben und zur Ausgabe der Signale gemäß den getrennten Farben. Das Ausgangssignal aus der Y-Signalerzeugungs- Farbfeststellschaltung 113 wird einer variablen Vergrößerungsrepetierschaltung 114 eingegeben. Variable Vergrößerungsverarbeitung in Nebenabtastrichtung wird erzielt mit der Abtastgeschwindigkeit der Scannereinheit 104, und die variable Vergrößerungsverarbeitung in Hauptabtastrichtung wird erzielt mit der variablen Vergrößerungsrepetierschaltung 114. Die variable Vergrößerungsrepetierschaltung 114 kann eine Vielzahl identischer Bilder abgeben. Eine Umrißkantenbetonungschaltung 115 erzielt durch Betonen der hochfrequenten Komponenten des Signals aus der variablen Vergrößerungsrepetierschaltung eine Betonung der Kanten- und Umrißinformationen. Das von der Umrißkantenbetonungsschaltung 115 abgegebene Signal wird an eine Markierbereichsselektier- Umrißerzeugungsschaltung 116 und an eine Musterverdickungs- Maskier-Abgleichschaltung 117 geliefert. Die Markierbereichsselektier-Umrißerzeugungsschaltung 116 liest einen Abschnitt, der mit einem Markierstift in einer gezeichneten Farbe auf ein Original geschrieben wird, und erzeugt Markierumrißinformationen. Die Musterverdickungs- Maskier-Abgleichschaltung 117 führt die Verdickung, Maskierung und den Abgleich des Eingangssignals auf der Grundlage der erzeugten Umrißinformation aus. Die Musterverdickungs-Maskier- Abgleichschaltung 117 bringt auch durch ein Farbfeststellsignal ein Muster hervor, das von der Y-Signalerzeugungs- Farbfeststellschaltung 113 festgestellt wird. Das Ausgangssignal aus der Musterverdickungs-Maskier-Abgleichschaltung 117 wird an eine Lasertreiberschaltung 118 geliefert, und das Signal wird verschiedenen Arten der Verarbeitung unterzogen und in ein Signal zur Ansteuerung eines Lasers umgesetzt. Das Ausgangssignal aus der Lasertreiberschaltung wird an die Druckereinheit 2 geliefert, und eine Bilderzeugung wird ausgeführt, um ein sichtbares Bild zu erhalten.
- Der Außen-I/F-Schaltkreis 119 zum Verbinden der peripheren Einrichtungssteuereinrichtung ist nachstehend beschrieben.
- Wenn Bildinformationen aus der Leseeinheit 1 an die periphere Einrichtungssteuereinrichtung 3 auszugeben sind, liefert der Außen-I/F-Schaltkreis 119 Bildinformationen von der Musterverdickungs-Maskier-Abgleichschaltung 117 an einen Stecker 120. Wenn die Leseeinheit Bildinformationen aus der peripheren Einrichtungssteuereinrichtung 3 empfängt, gibt der Außen-I/F- Schaltkreis 119 Bildinformationen aus dem Stecker 120 in die Y- Signalerzeugungs-Farbfeststellschaltung 113 ein.
- Die zuvor beschriebene Bildinformation wird unter Steuerung einer CPU 122 übertragen. Eine Bereichserzeugungsschaltung 121 erzeugt verschiedene Zeitsignale, die für die Verarbeitung auf der Grundlage eines von der CPU 122 eingestellten Wertes erforderlich sind. Auch kommuniziert die CPU 122 mit der peripheren Einrichtungssteuereinrichtung 3 unter Verwendung deren interner Übertragungsfunktion. Eine Unter-CPU 123 steuert eine Bedieneinheit 124 und kommuniziert mit der peripheren Einrichtungssteuereinrichtung 3 unter Verwendung deren interner Übertragungsfunktion.
- Die Anordnung und Arbeitsweise der Druckereinheit 2 ist nachstehend anhand von Fig. 2 beschrieben.
- Ein der Druckereinheit 2 eingegebenes Bildsignal wird von einer Belichtungssteuereinheit 201 in ein optisches Signal umgesetzt und als Lichtstrahl auf einen lichtempfindlichen Körper 202 gestrahlt. Ein durch den Strahl auf dem lichtempfindlichen Körper 201 erzeugtes latentes Bild wird von einem Entwickler 203 entwickelt. Ein Übertragungsblatt wird von einer Übertragungsblatt-Stapeleinheit 204 oder 205 synchron mit dem latenten Bild transportiert, und das entwickelte Bild wird von einer Übertragungseinheit 206 auf das Übertragungsblatt übertragen. Das übertragene Bild wird auf dem Übertragungsblatt von einer Fixiereinheit 207 fixiert, und das Übertragungsblatt wird durch eine Ausgabeeinheit 208 nach außen vom Gerät ausgegeben. Wenn eine Sortierfunktion aktiviert ist, wird das von der Ausgabeeinheit 208 ausgegebene Übertragungsblatt in ein zugehöriges Magazin eines Sortierers 220 abgegeben; wenn die Sortierfunktion nicht aktiviert ist, wird das Übertragungsblatt in das allererste Magazin des Sortierers abgegeben.
- Nachstehend ist ein Verfahren des Ausgebens von Bildern auf zwei Oberflächen eines einzigen Ausgabeblattes beschrieben. Ein Ausgabeblatt, auf dem ein Bild von der Fixiereinheit 207 fixiert ist, wird zeitweilig zur Ausgabeeinheit 208 transportiert und dann zu einer Stapeleinheit 210 zur Übertragungsblattrückführung über ein Transportrichtungs-Umschaltglied 209 zur Umkehr der Transportrichtung eines Blattes zurücktransportiert. Wenn das nächste Original vorbereitet ist, wird das Originalbild mit demselben Vorgang wie im zuvor beschriebenen Vorgang gelesen. Da in diesem Falle das Übertragungsblatt von der Stapeleinheit 210 zur Übertragungsblattrückführung geliefert wird, können jeweils zwei Originalbilder auf der vorderen und hinteren Seite eines einzigen Blattes ausgegeben werden.
- Die Systemaufbau und der Betrieb der in Fig. 1 gezeigten peripheren Einrichtungssteuereinrichtung 3 ist nachstehend beschrieben.
- Die periphere Einrichtungssteuereinrichtung 3 ist mit der Leseeinheit 1 über ein Kabel verbunden, und die Kerneinheit darin steuert jeweilige Signale und Funktionen. Die periphere Einrichtungssteuereinrichtung 3 enthält die Faksimileeinheit 4 zum Senden/Empfangen von Faksimiledaten, die Ablageeinheit 5 zur Aufbewahrung verschiedener Arten von Originalinformationen durch Umsetzen dieser in elektrische Signale, die Formatiereinheit 8 zum Entwickeln von Codeinformationen aus dem Computer in eine Bildinformation, die Computerschnittstelleneinheit 7 zur Verbindung mit dem Computer, die Bildspeichereinheit 9 zum Speichern von Informationen aus der Leseeinheit 1 und zum zeitweiligen Speichern von vom Computer kommenden Informationen, und die Kerneinheit 10 zum Steuern der jeweiligen Funktion.
- Die Einrichtung und Arbeitsweise der Kerneinheit 10 in der peripheren Einrichtungssteuereinrichtung 3 ist nachstehend anhand des Blockdiagramms von Fig. 4 beschrieben.
- Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, das die detaillierte Anordnung der in Fig. 1 gezeigten Kerneinheit 10 darstellt.
- Ein Stecker 1001 der Kerneinheit 10 ist mit dem Stecker 120 der Leseeinheit 1 über ein Kabel verbunden.
- Der Stecker 1001 enthält vier unterschiedliche Signalleitungen. Eine Signalleitung 1057 ist eine mehrwertige 8-Bit- Videosignalleitung. Eine Signalleitung 1055 ist eine Steuersignalleitung, die ein Videosignal steuert, und eine Signalleitung 1051 ist eine solche, die bei der Kommunikation mit der CPU 122 in der Leseeinheit 1 verwendet wird. Eine Signalleitung 1052 ist eine solche, die bei Kommunikationen mit der Unter-CPU 123 in der Leseeinheit 1 verwendet wird. Die Signalleitungen 1051 und 1052 werden von einem Übertragungs-IC 1002 der Verarbeitung des Übertragungsprotokolls unterzogen und senden Übertragungsinformationen an eine CPU 1003 über einen CPU-Bus 1053.
- Die Signalleitung 1057 ist eine bidirektionale Videosignalleitung. Das heißt, die Signalleitung 1057 gestattet der Kerneinheit 10, Informationen aus der Leseeinheit 1 zu empfangen, und ermöglicht auch der Kerneinheit 10, Informationen an die Leseeinheit 1 abzugeben. Die Signalleitung 1057 ist mit einem Puffer 1010 verbunden und ist von der bidirektionalen Signalleitung in Einrichtungssignalleitungen 1058 und 1070 getrennt. Die Signalleitung 1058 ist eine mehrwertige 8-Bit- Videosignalleitung für die Leseeinheit 1 und ist mit einer LUT 1011 verbunden. Die LUT 1011 setzt Bildinformationen aus der Leseeinheit 1 durch Nachschlagen in einer Nachschlagetabelle in einen gewünschten Dichtewert um. Eine Ausgangssignalleitung 1059 aus der LUT 1011 ist mit einer Zweiwertschaltung 1012 und einem Wähler 1013 verbunden. Die Zweiwertschaltung 1012 hat eine einfache Zweiwertfunktion zum Umsetzen eines Signals auf der mehrwertigen Signalleitung 1059 in Zweiwertdaten mit einem feststehenden Slicepegel, einer Zweiwertfunktion unter Verwendung eines variablen Slicepegels, der sich abhängig von den Dichtewerten eines Pixels um ein interessierendes Pixel ändert, und eine Zweiwertfunktion unter Verwendung eines Fehlerdiffusionsverfahrens. Wenn die Zweiwertinformation gleich Null ist, erfolgt die Umsetzung in ein Mehrwertsignal 00H; wenn die Zweiwertinformation gleich 1 ist, erfolgt die Umsetzung in FFH. Das umgesetzte Signal wird an den Wähler 1013 geliefert. Der Wähler 1013 wählt eines der Signale aus der LUT 1011 und das Ausgangssignal aus der Zweiwertschaltung 112. Eine. Signalleitung 1060 aus dem Wähler 1013 ist mit einem Wähler 1014 verbunden. Der Wähler 1014 wählt ein Signal auf der Ausgangssignalleitung 1060 des Wählers 1013 beziehungsweise ein Signal auf einer Signalleitung 1064 aus, die Videosignale abgibt aus der Faksimileeinheit 4, der Ablageeinheit 5, der Computerschnittstelleneinheit 7, der Formatiereinheit 8 und der Bildspeichereinheit 9 und wird eingegeben über Stecker 1005, 1006, 1007, 1008 und 1009 in die Kerneinheit 10 gemäß einem Befehl aus der CPU 1003. Eine Ausgangssignalleitung 1061 des Wählers 1014 wird einer Drehschaltung 1015 oder einem Wähler 10161 eingegeben. Die Drehschaltung 1015 hat die Funktion des Drehens eines eingegebenen Bildsignals um +90º, -90º oder +180% Aus der Leseeinheit abgegebene Informationen werden von der Zweiwertschaltung 1012 in ein Zweiwertsignal umgesetzt, und das Zweiwertsignal wird in der Drehschaltung 1015 als Information aus der Leseeinheit gespeichert. Dann dreht die Drehschaltung 1015 und liest die gespeicherte Information gemäß einem Befehl aus der CPU 1003 aus. Der Wähler 1016 wählt ein Signal auf einer Ausgangsleitung 1062 der Drehschaltung 1015 und der Signalleitung 1061 zur Drehschaltung 1015 und gibt das ausgewählte Signal als ein Signal ab an eine Signalleitung 1063 zum Stecker 105 mit der Faksimileeinheit 4, den Stecker 1006 mit der Ablageeinheit 5, den Stecker 1007 mit der Computerschnittstelleneinheit 7, den Stecker 1008 mit der Formatiereinheit 8, den Stecker 1009 mit der Bildspeichereinheit 9 und an einen Wähler 1017.
- Die Signalleitung 1063 ist ein asynchroner unidirektionaler Videobus mit 8 Bit zur Übertragung von Bildinformationen aus der Kerneinheit 10 an die Faksimileeinheit 4, die Ablageeinheit 5, die Computerschnittstelleneinheit 7, die Formatiereinheit 8 und an die Bildspeichereinheit 9. Eine Signalleitung 1064 ist ein Einrichtungsvideobus mit 8 Bit zum Übertragen von Bildinformationen aus der Faksimileeinheit 7, der Ablageeinheit 5, der Computerschnittstelleneinheit 7, der Formatiereinheit 8 und der Bildspeichereinheit 9. Eine Videosteuerschaltung 1004 steuert die synchronen Busse der Signalleitungen 1063 und 1064 unter Verwendung eines Signals auf dessen Ausgangssignalleitung 1056 aus der Videosteuerschaltung 1004. Zusätzlich zu den zuvor genannten Signalleitungen sind die Stecker 1005 bis 1009 mit einer Signalleitung 1054 verbunden. Die Signalleitung 1054 ist ein bidirektionaler CPU-Bus mit 16 Bit und wird zum Austausch von Datenbefehlen nach einem asynchronen Verfahren verwendet. Die Informationsübertragung zwischen der Kerneinheit 10 und der Faksimileeinheit 4, der Ablageeinheit 5, der Computerschnittstelleneinheit 7, der Formatiereinheit 8 und der Bildspeichereinheit 9 kann durch die zuvor genannten beiden Videobusse 1063 und 1064 und durch den CPU-Bus 1054 realisiert werden.
- Die Signalleitung 1064 aus der Faksimileeinheit 4, der Ablageeinheit 5, der Computerschnittstelleneinheit 7, der Formatiereinheit 8 und der Bildspeichereinheit 9 wird den Wählern 1014 und 1017 eingegeben. Der Wähler 1014 gibt ein Signal auf die Signalleitung 1064 an die Drehschaltung 1015 gemäß einem Befehl aus der CPU 1003 ab.
- Der Wähler 1017 wählt eines der Signale auf den Signalleitungen 1063 und 1064 gemäß einem Befehl aus der CPU 1003 aus. Ein Signal auf einer Ausgangssignalleitung 1065 des Wählers 1017 wird einer Musteranpaßschaltung 1018 und einem Wähler 1019 eingegeben. Die Musteranpaßschaltung 1018 führt eine Musteranpassung zwischen dem Signal auf der Signalleitung 1065 und einem vorbestimmten Muster aus. Wenn die beiden Muster miteinander übereinstimmen, gibt die Musteranpaßschaltung 1018 ein vorbestimmtes mehrwertiges Signal auf eine Signalleitung 1066 ab. Wenn die beiden Muster nicht miteinander übereinstimmen, gibt die Musteranpaßschaltung 1018 ein Signal von der Signalleitung 1065 auf die Signalleitung 1066 ab.
- Der Wähler 1019 wählt eines der Signale auf den Signalleitungen 1065 oder 1066 gemäß einem Befehl aus der CPU 1003 aus. Das Ausgangssignal vom Wähler 1019 wird an eine LUT 1020 über eine Signalleitung 1067 geliefert.
- Die LUT 1020 setzt ein Signal auf der Signalleitung 1067 gemäß den Eigenschaften der Druckereinheit um, wenn Bildinformationen zur Druckereinheit 2 abgegeben werden.
- Ein Wähler 1021 wählt ein Signal auf einer Ausgangsleitung 1068 der LUT 1020 oder ein Signal auf der Signalleitung 1065 gemäß einem Befehl aus der CPU 1003 aus. Ein Signal auf einer Ausgangssignalleitung 1069 des Wählers 1021 wird einer Vergrößerungsschaltung 1022 eingegeben.
- Die Vergrößerungsschaltung 1022 kann Vergrößerungsfaktoren in X-Richtung (Nebenabtastrichtung) und in Y-Richtung (Hauptabtastrichtung) gemäß einem Befehl aus der CPU 1003 unabhängig einstellen. Ein Vergrößerungsverfahren ist ein lineares Interpolationsverfahren erster Ordnung. Eine Ausgangssignalleitung 1070 der Vergrößerungsschaltung 1022 wird einem Puffer 1010 eingegeben.
- Ein in den Puffer 1010 eingegebenes Signal auf der Signalleitung 1070 wird zur Druckereinheit 2 über den Stecker 1001 durch die bidirektionale Signalleitung 1057 gegeben, und wird von der Druckereinheit 2 gemäß einem Befehl aus der CPU 1003 ausgedruckt.
- Der Fluß der Signale zwischen der Kerneinheit und anderen Einheiten ist nachstehend beschrieben.
- - Arbeitsweise der Kerneinheit auf der Grundlage von Informationen aus der Faksimileeinheit
- Nachstehend wird ein Fall erläutert, bei dem Informationen an die Faksimileeinheit 4 abzugeben sind. Die CPU 1003 kommuniziert mit der CPU 1022 der Leseeinheit 1 über das Übertragungs-IC 1002 und gibt einen Originalabtastbefehl aus. Nach Empfang dieses Befehls veranlaßt die Leseeinheit 1 die Scannereinheit 104, ein Original abzutasten und gibt die Bildleseinformation an den Stecker 120 ab. Die Leseeinheit 1 und die periphere Einrichtungssteuereinrichtung 3 sind miteinander über ein Kabel verbunden, und Informationen aus der Leseeinheit 1 werden an den Stecker 1001 der Kerneinheit 10 eingegeben. Die dem Stecker 1001 eingegebene Bildinformation wird in den Puffer 1010 über die mehrwertige 8-Bit-Signalleitung 1057 gegeben. Der Puffer 1010 gibt das Signal auf die bidirektionale Signalleitung 1057 an die LUT 1011 über die Signalleitung 1058 als Einrichtungssignal gemäß einem Befehl aus der CPU 1003. Die LUT 1011 setzt die Bildinformation aus der Leseeinheit 1 unter Verwendung der Nachschlagetabelle in einen gewünschten Dichtewert um. Beispielsweise kann ein Hintergrundbild eines Originals bewegt werden. Die Ausgangssignalleitung 1059 der LUT 1011 wird der Zweiwertschaltung 1012 eingegeben. Die Zweiwertschaltung 1012 setzt ein mehrwertiges 8-Bit-Signal auf der Signalleitung 1059 in ein Zweiwertsignal um. Wenn das Zweiwertsignal gleich Null ist, setzt die Zweiwertschaltung 1012 dieses in ein Mehrwertsignal 00H um; wenn das Zweiwertsignal gleich 1 ist, setzt die Schaltung 1012 es in ein Mehrwertsignal FFH um. Das Ausgangssignal der Zweiwertschaltung 1012 wird der Drehschaltung 1015 und dem Wähler 1016 über die Wähler 1013 und 1014 eingegeben. Ein Signal auf der Ausgangssignalleitung 1062 der Drehschaltung 1015 wird ebenfalls dem Wähler 1016 eingegeben. Der Wähler 1016 wählt eines der Signale auf den Signalleitungen 1061 oder 1062 aus. Die Signalauswahl wird von der CPU 1003 bestimmt, die mit der Faksimileeinheit 4 über den CPU-Bus 1054 kommuniziert. Ein Signal auf der Ausgangsleitung 1063 aus dem Wähler 1016 wird an die Faksimileeinheit 4 über den Stecker 1005 geliefert.
- Als nächstes wird ein Fall erläutert, bei dem die Information aus der Faksimileeinheit zu empfangen ist. Bildinformationen aus der Faksimileeinheit 4 werden über den Stecker 1005 auf die Signalleitung 1064 übertragen. Das Signal auf der Signalleitung 1064 wird den Wählern 1014 und 1017 eingegeben. Wenn von der Faksimileeinheit empfangene Bildinformationen zu drehen sind und das gedrehte Bild an die Druckereinheit 2 gemäß einem Befehl aus der CPU 1003 abzugeben ist, erlebt das zum Wähler 1014 eingegebene Signal auf der Signalleitung 1064 in der Drehschaltung 1015 eine Drehverarbeitung. Das Signal aus der Drehschaltung 1015 auf der Ausgangssignalleitung 1062 wird an die Musteranpaßschaltung 1018 über die Wähler 1016 und 1017 geliefert. Wenn die von der Faksimileeinheit empfangene Bildinformation direkt an die Druckereinheit 2 gemäß einem Befehl aus der CPU 1003 abzugeben ist, wird das dem Wähler 1017 eingegebene Signal auf der Signalleitung 1064 in die Musteranpaßschaltung 1018 geleitet.
- Die Musteranpaßschaltung 1018 besitzt eine Funktion des Glättens von Einrückungen schräger Linienabschnitte eines von der Faksimileeinheit empfangenen Bildes. Das musterangepaßte Signal wird der LUT 1020 über den Wähler 1019 eingegeben. Die Tabelle in der LUT 1020 kann von der CPU 1003 so geändert werden, daß ein von der Faksimileeinheit empfangenes Bildsignal mit einer gewünschten Dichte von der Druckereinheit 2 abgegeben werden kann. Das Signal auf der Ausgangssignalleitung 1068 der LUT 1020 wird der Vergrößerungsschaltung 1022 über den Wähler 1021 eingegeben. Die Vergrößerungsschaltung 1022 führt eine Vergrößerungsverarbeitung des mehrwertigen 8-Bit-Signals mit zwei Werten (00H, FFH) durch das lineare Interpolationsverfahren erster Ordnung aus. Ein mehrwertiges Signal mit 8 Bit, das aus der Vergrößerungsschaltung 1022 kommt und einen Wert im Bereich von 00H bis FHH annimmt, wird an die Leseeinheit 1 über den Puffer 1010 und den Stecker 1001 geliefert. Die Leseeinheit 1 liefert dieses Signal über den Stecker 120 an den Außen-I/F- Schaltkreis 119. Der Außen-I/F-Schaltkreis 119 liefert das Signal aus der Faksimileeinheit 4 an die Y-Signalerzeugungs- Farbfeststellschaltung 113. Das Ausgangssignal aus der Y- Signalerzeugungs-Farbfeststellschaltung 113 wird der zuvor beschriebenen Verarbeitung unterzogen und danach an die Druckereinheit 2 abgegeben, wodurch die Bilderzeugung auf einem Ausgabeblatt ausgeführt wird.
- - Arbeitsweise der Kerneinheit auf der Grundlage von Informationen aus der Ablageeinheit
- Nun wird ein Fall erläutert, bei dem die Information an die Ablageeinheit 5 zu liefern ist. Die CPU 1003 kommuniziert mit der CPU 122 der Leseeinheit 1 über den Übertragungs-IC 1002 und gibt einen Originalabtastbefehl aus. Nach Empfang dieses Befehls veranlaßt die Leseeinheit 1 die Scannereinheit 104, ein Original abzutasten, und gibt die Bildleseinformation an den Stecker 120 ab. Die Leseeinheit 1 und die periphere Einrichtungssteuereinrichtung 3 sind miteinander über ein Kabel verbunden, und Informationen aus der Leseeinheit werden an den Stecker 1001 der Kerneinheit 10 geleitet. Die an den Stecker 1001 abgegebene Information wird über den Puffer 1010 auf die unidirektionale Signalleitung 1058 übertragen. Ein Mehrwertsignal mit 8 Bit auf der Signalleitung 1058 wird von der LUT 1011 in ein Signal mit einem gewünschten Dichtewert umgesetzt. Ein Signal auf der Ausgangssignalleitung 1051 der LUT 1011 wird dem Stecker 1006 über die Wähler 1013, 1014 und 1016 eingegeben. Genauer gesagt, das Mehrwertsignal mit 8 Bit wird direkt zur Ablageeinheit 5 ohne Verwenden der Funktionen der Zweiwertschaltung 1012 und der Drehschaltung 1015 übertragen. Wenn ein Zweiwertsignal durch Kommunikationen mit der Ablageeinheit 5 über den CPU-Bus 1054 der CPU 1003 abzulegen ist, werden Funktionen der Zweiwertschaltung 1012 und der Drehschaltung 1015 benutzt. Da die Zweiwertverarbeitung und die Drehverarbeitung dieselbe wie jene der Faksimileeinheit sind, wird eine detaillierte Beschreibung dieser fortgelassen.
- Als nächstes wird ein Fall erläutert, bei dem Informationen aus der Ablageeinheit 5 auszugeben sind. Bildinformationen aus der Ablageeinheit 5 werden über den Stecker 1006 und die Signalleitung 1064 eingegeben dem Wähler 1014 oder 1017. Bei einem Mehrwertablagebetrieb mit 8 Bit wird ein Bildsignal in den Wähler 1017 eingegeben; im Zweiwertablagebetrieb kann ein Bildsignal dem Wähler 1014 oder 1017 eingegeben werden. Da im Zweiwertablagebetrieb dieselbe Verarbeitung ist wie diejenige für die Faksimileeinheit ausgeführte, wird eine detaillierte Beschreibung hierüber fortgelassen. Im Mehrwertablagebetrieb wird ein Signal auf der Ausgangsleitung 1065 aus dem Wähler 1017 über den Wähler 1019 in die LUT 1020 eingegeben. Die LUT 1020 erzeugt eine Nachschlagetabelle gemäß einer gewünschten Druckdichte entsprechend einem Befehl aus der CPU 1003. Ein Signal auf der Ausgangssignalleitung 1068 aus der LUT 1020 wird der Vergrößerungsschaltung 1022 über den Wähler 1021 eingegeben. Ein Signal auf einer Mehrwertsignalleitung 1070 mit 8 Bit, deren Signal mit einem gewünschten Vergrößerungsfaktor von der Vergrößerungsschaltung 1022 zu vergrößern ist, wird an die Leseeinheit 1 über den Puffer 1010 und den Stecker 1001 geliefert. An die Leseeinheit 1 gelieferte Informationen aus der Ablageeinheit werden an die Druckereinheit 2 abgegeben, und eine Bilderzeugung wird auf einem Ausgabeblatt in derselben zuvor bei der Verarbeitung der Faksimileeinheit beschriebenen Weise ausgeführt.
- - Betrieb der Kerneinheit auf der Grundlage von Informationen aus der Computerschnittstelleneinheit
- Die Computerschnittstelleneinheit 7 verbindet den Computer mit der an die angeschlossene peripheren Einrichtungssteuereinrichtung 3. Die Computerschnittstelleneinheit 7 hat als Computerschnittstellen SCSI-, RS232C- und Centronics-Schnittstellen. Die Computerschnittstelleneinheit 7 hat die zuvor genannten drei unterschiedlichen Schnittstellen, und Informationen aus jeder Schnittstelle werden an die CPU 1003 über den Stecker 1007 und den Datenbus 1054 geliefert. Die CPU 1003 führt verschiedene Arten von Steuerungen auf der Grundlage der empfangenen Inhalte aus.
- - Arbeitsweise der Kerneinheit auf der Grundlage von Informationen aus der Formatiereinheit
- Die Formatiereinheit 8 hat eine Funktion des Entwickelns von Befehlsdaten in Bilddaten, beispielsweise von einer aus der zuvor beschriebenen Computerschnittstelleneinheit 7 gelieferten Dokumentdatei. Wenn die CPU 1003 bestimmt, daß aus der Computerschnittstelleneinheit 7 über den Datenbus 1054 gesandte Daten zur Formatiereinheit gehörende Daten sind, wird die Übertragung der Daten zur Formatiereinheit über den Stecker 1008 ausgeführt. Die Formatiereinheit 8 entwickelt die übertragenen Daten auf einen Bilddatenspeicher.
- Nachstehend ist eine Sequenz zum Empfangen von Informationen aus der Formatiereinheit 8 und das Ausführen der Bilderzeugung auf einem Ausgabeblatt beschrieben. Bildinformationen aus der Formatiereinheit 8 werden als mehrwertiges Signal mit zwei Werten (00H, FFH) über den Stecker 1008 auf die Signalleitung 1064 übertragen. Das Signal auf der Signalleitung 1064 wird dem Wähler 1014 oder 1017 eingegeben. Der Wähler 1014 und 1017 wird durch einen Befehl aus der CPU 1003 gesteuert. Danach wird dieselbe Verarbeitung wie die bei der Faksimileeinheit ausgeführt, und deren detaillierte Beschreibung ist hier fortgelassen.
- - Arbeitsweise der Kerneinheit auf der Grundlage von Informationen aus der Bildspeichereinheit
- Nachstehend ist ein Fall erläutert, bei dem Informationen an die Bildspeichereinheit 9 abzugeben sind. Die CPU 1003 kommuniziert mit der CPU 1022 der Leseeinheit 1 über das Übertragungs-IC 1002 und gibt einen Befehl zur Originalabtastung aus. Nach Empfang dieses Befehls veranlaßt die Leseeinheit 1 die Scannereinheit 104, ein Original abzutasten, und gibt die gelesene Bildinformation an den Stecker 120 ab. Informationen aus der Leseeinheit 1 werden dem Stecker 1001 der Kerneinheit 10 eingegeben. Die in den Stecker 1001 geleitete Bildinformation mit 8 Bit wird über die Mehrwertsignalleitung 1057 an die LUT 1011 und den Puffer 1010 geliefert. Ein Signal auf der Ausgangssignalleitung 1059 der LUT 1011 wird über die Wähler 1013, 1014 und 1016 und den Stecker 1009 zur Bildspeichereinheit 9 übertragen. In der Bildspeichereinheit 9 gespeicherte Bildinformationen werden über den Stecker 1009 und den CPU-Bus 1054 an die CPU 1003 geliefert. Die CPU 1003 überträgt die von der Bildspeichereinheit 9 gelieferten Daten an die zuvor beschriebene Computerschnittstelleneinheit 7. Die Computerschnittstelleneinheit 7 überträgt die empfangenen Daten über eine gewünschte der drei unterschiedlichen Schnittstellen (SCSI, RS232C und Centronics) zum Computer (in diesem Ausführungsbeispiel zum Arbeitsplatzrechner 790).
- Nachstehend ist ein Fall erläutert, bei dem Informationen von der Bildspeichereinheit 9 zu empfangen sind. Bildinformationen aus dem Computer werden über die Computerschnittstelleneinheit 7 an die Kerneinheit 10 geliefert. Wenn die CPU 1003 der Kerneinheit 10 bestimmt, daß aus der Computerschnittstelleneinheit 7 über den CPU-Bus 1054 gelieferte Daten zur Bildspeichereinheit 9 gehören, überträgt sie die Daten über den Stecker 1009 zur Bildspeichereinheit 9. Die Bildspeichereinheit 9 überträgt ein Mehrwertsignal mit 8 Bit auf der Signalleitung 1064 über den Stecker 1009 zum Wähler 1014 oder 1017. Das Ausgangssignal vom Wähler 1014 oder 1017 wird zur Druckereinheit 2 ausgegeben, und die Bilderzeugung wird auf einem Ausgabeblatt gemäß einem Befehl aus der CPU 1003 ausgeführt, in derselben Weise wie bei der zuvor beschriebenen Verarbeitung für die Faksimileeinheit 4.
- Die Anordnung der Faksimileeinheit 4 gemäß Fig. 1 ist nachstehend anhand des in Fig. 5 gezeigten Blockdiagramms beschrieben.
- Fig. 5 ist ein Blockdiagramm zur detaillierten Erläuterung des Aufbaus der in Fig. 1 gezeigten Faksimileeinheit 4.
- Die Faksimileeinheit 4 ist mit der Kerneinheit 10 über einen Stecker 400 verbunden und tauscht verschiedene Signale mit der Kerneinheit 10 aus. Eine Signalleitung 451 ist eine bidirektionale Zweiwert-Bildsignalleitung. Ein Puffer 401 trennt die bidirektionale Signalleitung 451 in eine Ausgangssignalleitung 452 aus der Faksimileeinheit 4 und in eine Eingangssignalleitung 453 zur Faksimileeinheit 4. Signale auf den Signalleitungen 452 und 453 werden einem Wähler 402 eingegeben, und der Wähler 402 wählt eines der eingegebenen Signale gemäß einem Befehl aus der CPU 412 aus. Wenn die Zweiwertinformation aus der Kerneinheit 10 in einem der Speicher A405 bis D408 zu speichern ist, wählt der Wähler 402 das Signal auf der Signalleitung 453 aus. Wenn aus einem Speicher (einer der Speicher A405 bis D408) Daten in einen anderen Speicher zu übertragen sind, wählt der Wähler 402 das Signal auf der Signalleitung 452 aus. Das Ausgangssignal vom Wähler 402 wird einer variablen Vergrößerungsschaltung 403 eingegeben und der variablen Vergrößerungsverarbeitung unterzogen. Die variable Vergrößerungsschaltung 403 setzt das Auflösungsvermögen der zu übertragenen Daten gemäß demjenigen einer Empfangsfaksimileeinheit um, wenn die Faksimileübertragung mit einer Leseauflösung von 400 DPI der Leseeinheit 1 ausgeführt wird. Ein Signal auf einer Ausgangssignalleitung 454 der variablen Vergrößerungsschaltung 403 wird in einem der Speicher A405, B406, C407 und D408 gespeichert oder in einer Speicherschaltung, die durch kaskadierte Verbindung zweier Speicher unter der Steuerung einer Speichersteuerung 404 aufgebaut ist. Die Speichersteuerung 404 hat vier Funktionen, das heißt, einen ersten Modus zum Datenaustausch zwischen den Speichern A405 bis D408 und einem CPU-Bus 462 gemäß einem Befehl aus der CPU 412, einen zweiten Modus zum Datenaustausch zwischen einem CODEC-Bus 463 eines CODEC 411 mit Codier- und Decodierfunktion, einen dritten Modus zum Speichern von Zweiwert-Videoeingangsdaten auf der Signalleitung 454 in einem der Speicher A405 bis D408 unter der Steuerung einer Zeiterzeugungsschaltung 409, und einen vierten Modus zum Auslesen der Speicherinhalte eines der Speicher A405 bis D408 und zur Ausgabe der ausgelesenen Inhalte auf eine Auslesesignalleitung 452. Jeder der Speicher A405 bis D408 hat eine Kapazität von 2 MBytes und speichert ein Bild der Größe A4 oder äquivalent mit einem Auflösungsvermögen von 400 DPI. Die Zeiterzeugungsschaltung 409 ist mit dem Stecker 400 über eine Signalleitung 459 verbunden, wird gestartet durch Steuersignale HSYNC, HEN, VSYNC und VEN aus der Kerneinheit 10 und erzeugt Signale zum Realisieren der folgenden beiden Funktionen. Eine Funktion ist die des Speicherns eines Bildsignals aus der Kerneinheit 10 in einem der beiden Speicher A405 bis D408, und die andere Funktion ist eine Funktion des Auslesens eines Bildsignals aus einem der Speicher A405 bis D408 und des Übertragens des ausgelesenen Signals auf die Signalleitung 452. Ein Zweikanalspeicher 410 ist über eine Signalleitung 461 mit der CPU 103 der Kerneinheit 10 verbunden und ebenfalls verbunden mit der CPU 412 der Faksimileeinheit 4 über die Signalleitung 462. Die beiden CPU tauschen Befehle über den Zweikanalspeicher 410 aus. Eine SCSI-Steuerung 413 verbindet eine an die Faksimileeinheit 4 gemäß Fig. 1 angeschlossene Festplattenansteuerung und speichert zu sendende oder zu empfangende Daten durch die Faksimileeinheit. Der CODEC 411 liest die in den Speichern A405 bis D408 gespeicherten Bildinformationen aus, codiert die ausgelesenen Informationen durch ein gewünschtes Verfahren von MH, MR und MMR und speichert die codierte Information in einem der Speicher A405 bis D408. Auch liest der CODEC 411 codierte Informationen aus, die in einem der Speicher A405 bis D408 gespeichert sind, decodiert die ausgelesenen Informationen durch ein gewünschtes Verfahren von MH, MR und MMR und speichert die decodierte Informationen, das heißt Bildinformationen, in einem der Speicher A405 bis D408. Ein Modem 414 hat die Funktion des Modulierens codierter Informationen aus dem CODEC 411 oder einer Festplattensteuerung, die mit der CSCI-Steuerung 413 verbunden ist, um auf eine Fernsprechleitung zu senden, und eine Funktion des Demodulierens von Informationen, die von einer NCU 415 gesandt sind, in codierte Informationen und des Übertragens der codierten Informationen an den CODEC 411 oder an die Festplattensteuerung, die mit der SCSI-Steuerung 413 verbunden ist. Die NCU 415 ist direkt mit der Fernsprechleitung verbunden und tauscht Informationen mit einer Vermittlung aus, die in einem Fernsprechamt gemäß einem vorbestimmten Protokoll eingerichtet ist.
- Nachstehend ist ein Beispiel einer Verarbeitung der Faksimileübertragung beschrieben.
- Ein Zweiwertbildsignal aus der Leseeinheit 1 wird einem Stecker 400 eingegeben und über die Signalleitung 451 an einen Puffer 401 geliefert. Der Puffer 401 gibt ein Signal gemäß Einstelldaten aus der CPU 412 über die Signalleitung 451 auf die Signalleitung 453 ab. Das Signal auf der Signalleitung 453 wird an den Wähler 402 geliefert und dann an die variable Vergrößerungsschaltung 403 abgegeben. Die variable Vergrößerungsschaltung 403 setzt ein Bildsignal mit einer Auflösung von 400 DPI auf der Leseeinheit 1 in ein Bildsignal mit einer Auflösung für die Faksimileübertragung um. Ein von der variablen Vergrößerungsschaltung 403 über die Signalleitung 454 ausgegebenes Signal wird unter der Steuerung der Speichersteuerung 404 im Speicher A405 gespeichert. Die Speicherzeitvorgabe im Speicher A405 wird von der Zeiterzeugungsschaltung 409 auf der Grundlage eines Zeitsignals erzeugt, das von der Leseeinheit 1 über die Signalleitung 459 gesendet wird. Die CPU 412 verbindet die Speicher A405 und B406 der Speichersteuerung 404 mit der Busleitung 463 des CODEC 411. Der CODEC 411 liest Bildinformationen aus dem Speicher A405 aus, codiert die ausgelesene Information nach dem MR- Verfahren und schreibt die codierte Information in den Speicher B406. Nach der Codierung der Bildinformation vom CODEC 411 in A4-Größe verbindet die CPU 412 den Speicher B406 der Speichersteuerung 404 mit dem CPU-Bus 462. Die CPU 412 liest die codierte Information aus dem Speicher B406 sequentiell aus und überträgt die ausgelesene Information zum MODEM 414. Der MODEM 414 moduliert die codierte Information und sendet die modulierte Information als Faksimileinformation über die NCU 415 auf die Fernsprechleitung.
- Nachstehend ist ein Beispiel der Verarbeitung beim Faksimileempfang beschrieben.
- Von der Telefonleitung gesandte Informationen werden der NCU 415 eingegeben und mit der Faksimileeinheit 4 in einem vorbestimmten Protokoll von der NCU 415 verbunden. Informationen aus der NCU 415 werden an den MODEM 414 geliefert und demoduliert. Die CPU 412 speichert Informationen aus dem MODEM 414 über den CPU-Bus 462 im Speicher C407. Wenn Informationen für ein Vollbild im Speicher C407 gespeichert sind, steuert die CPU 412 die Speichersteuerung 404, um die Datenleitung 457 des Speichers C407 mit der Leitung 463 des CODEC 414 zu verbinden. Der CODEC 414 liest codierte Informationen im Speicher C407 sequentiell aus und decodiert die ausgelesene Information. Dann speichert der CODEC 411 die codierte Information als Bildinformation im Speicher D408. Die CPU 412 kommuniziert mit der CPU 1003 in der Kerneinheit 10 über den Zweikanalspeicher 410, um eine Einstelloperation zum Drucken eines Bildes aus dem Speicher D408 mit einer Druckereinheit 2 über die Kerneinheit 10 auszuführen. Nach Abschluß der Einstelloperation startet die CPU 412 die Zeiterzeugungsschaltung 409, um ein vorbestimmtes Zeitsignal aus einer Signalleitung 460 der Speichersteuerung 404 einzugeben. Die Speichersteuerung 404 liest die Bildinformation aus dem Speicher D408 synchron mit dem Signal aus der Zeiterzeugungsschaltung 409 aus und sendet die ausgelesene Information auf die Signalleitung 452. Das Signal auf der Signalleitung 452 wird in den Puffer 401 geleitet und über die Signalleitung 451 zum Stecker 400 abgegeben. Da die Ausgabeoperation des Signals vom Stecker 400 zur Druckereinheit 2 bereits im Zusammenhang mit der Kerneinheit 10 beschrieben wurde, entfällt hier eine detaillierte Beschreibung.
- Der detaillierte Aufbau und die Arbeitsweise der Ablageeinheit 5 ist nachstehend anhand des in Fig. 6 gezeigten Blockdiagramms beschrieben.
- Fig. 6 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung des detaillierten Aufbaus der Ablageeinheit 5 gemäß Fig. 1.
- Die Ablageeinheit 5 ist mit der Kerneinheit 10 über einen Stecker 500 verbunden und tauscht verschiedene Signale mit der Kerneinheit 10 aus. Eine Signalleitung 551 ist eine bidirektionale mehrwertige Bildsignalleitung mit 8 Bit und ist mit einem Puffer 501 verbunden. Ein Mehrwertbildsignal wird einer Kompressionsschaltung 503 über den Puffer 501 und eine Mehrwert-Eingangssignalleitung 555 eingegeben und aus einer Mehrwertbildinformation in eine komprimierte Zweiwertinformation umgesetzt. Die komprimierte Information wird an einen Wähler 505 abgegeben. Eine Signalleitung 552 ist eine bidirektionale Zweiwert-Bildsignalleitung und ist mit einem Puffer 502 verbunden. Ein Zweiwertbildsignal wird dem Wähler 505 über den Puffer 502 und eine Zweiwert-Eingangssignalleitung 557 eingegeben. Der Wähler 505 wählt eines von drei unterschiedlichen Signalen aus, das heißt, ein Signal auf einer Ausgangssignalleitung 561 aus der Kompressionsschaltung 503, ein Signal auf der Ausgangssignalleitung 557 aus dem Puffer 502 und ein Signal auf einer Ausgangssignalleitung 562 aus einem Puffer 512 gemäß einem Befehl aus einer CPU 516 und liefert das ausgewählte Signal an eine Speichersteuerung 510. Das Signal aus dem Wähler 505 wird auch über eine Signalleitung 563 einem Wähler 511 eingegeben. Wenn durch Komprimieren einer Mehrwertinformation mit 8 Bit gewonnene Information aus der Kerneinheit 10 in einem der Speicher A 506 bis D 509 zu speichern ist, wählt der Wähler 505 ein Signal auf der Signalleitung 561 aus. Wenn Zweiwertinformationen in einem Speicher zu speichern sind, wählt der Wähler 505 ein Signal auf der Signalleitung 557 aus. Wenn Informationen aus der in Fig. 1 gezeigten Mensch-Maschine-Schnittstelleneinheit 6 in einem Speicher zu speichern sind, wählt der Wähler 505 ein Signal auf der Signalleitung 562 aus. Ein Signal auf der Signalleitung 563 wird in einem der Speicher A 506, B 507, C 508 oder D 509 oder einer Speicherschaltung gespeichert, die durch kaskadierte Verbindung zweier Speicher unter Steuerung der Speichersteuerung 510 aufgebaut ist. Die Speichersteuerung 510 hat vier Funktionen, das heißt, einen Modus zum Datenaustausch zwischen den Speichern A 506 bis D 509 und einem CPU-Bus 560 gemäß einem Befehl aus der CPU 516, einen Modus zum Datenaustausch mit einem CODEC-Bus 570 eines CODEC 517 zum Ausführen der Codierung und Decodierung, einen Modus zum Speichern eines Signals auf der Signalleitung 563 in einem der Speicher A 506 bis D 509 unter Steuerung einer Zeiterzeugungsschaltung 514, und einen Modus zum Auslesen der Speicherinhalte von einem der Speicher A 506 bis D 509 und Ausgeben der ausgelesenen Inhalte auf eine Signalleitung 558. Jeder der Speicher A 506 bis D 509 hat eine Kapazität von 2 MBytes und speichert ein Bild in A4-Größe gemäß einer Auflösung von 400 DPI. Die Zeiterzeugungsschaltung 514 ist mit dem Stecker 500 über eine Signalleitung 553 verbunden, wird gestartet von Steuersignalen (HSYNC, HEN, VSYNC und VEN) aus der Kerneinheit 10 und erzeugt Signale zum Realisieren der nachstehenden beiden Funktionen. Eine Funktion ist die des Speicherns von Informationen aus der Kerneinheit 10 in einem oder zwei der Speicher A 506 bis D 509, und die andere Funktion ist eine Funktion des Auslesens eines Bildsignals aus einem der Speicher A 506 bis D 509 und des Sendens des ausgelesenen Signals auf die Signalleitung 558. Ein Stecker 513 tauscht Signale mit der Mensch-Maschine-Schnittstelleneinheit 6 in Fig. 1 aus.
- Bildinformationen werden dem Puffer 512 eingegeben, und ein Befehl wird einer Übertragungsschaltung 518 eingegeben. Eine Signalleitung 569 ist eine bidirektionale Bildsignalleitung. Wenn der Puffer 512 Bildinformationen aus der Mensch-Maschine- Schnittstelleneinheit 6 empfängt, gibt er die Bildinformation auf die Signalleitung 562. Wenn die Bildinformation aus der Ablageeinheit 5 an die Mensch-Maschine-Schnittstelleneinheit 6 abzugeben ist, wird eine Information auf einer Signalleitung 568 über den Puffer 512 und den Stecker 513 übertragen. Ein Zweikanalspeicher 515 ist mit der CPU 1003 der Kerneinheit 10 über eine Signalleitung 554 und ebenfalls über eine Signalleitung 560 der CPU 516 mit der Ablageeinheit 5 verbunden. Die CPU 1003 und 516 tauschen Befehle über den Zweikanalspeicher 515 aus. Eine SCSI-Steuerung 519 verbindet eine externe Aufzeichnungseinrichtung 520, die an die Ablageeinheit 5 gemäß Fig. 1 angeschlossen ist. Genauer gesagt, die externe Aufzeichnungseinrichtung 520 enthält eine magnetooptische Platte und speichert Daten, wie beispielsweise Bildinformationen. Der CODEC 517 liest Bildinformationen aus, die in einem der Speicher A 506 bis D 509 gespeichert sind, und codiert die ausgelesenen Informationen mit einem gewünschten der Verfahren MB, MR oder MMR. Danach speichert der CODEC 517 die codierte Information in einem der Speicher A 506 bis D 509. Auch liest der CODEC 517 die codierte Information aus, die in einem der Speicher A 506 bis D 509 gespeichert ist, und decodiert die ausgelesene Information durch eines der Verfahren MB, MR oder MMR. Danach speichert der CODEC 517 die decodierte Information als Bildinformation in einem der Speicher A 506 bis D 509.
- Ein Beispiel der Verarbeitung zum Speichern von Ablageinformationen in einer externen Aufzeichnungseinrichtung 520 ist nachstehend beschrieben.
- Ein Mehrwertbildsignal mit 8 Bit aus der Leseeinheit 1 wird über den Stecker 500 eingegeben und über die Signalleitung 551 dem Puffer 501. Der Puffer 501 gibt das Signal auf der Signalleitung 551 an die Signalleitung 555 gemäß Einstelldaten der CPU 516. Das Signal auf der Signalleitung 555 wird der Kompressionsschaltung 503 eingegeben und in eine komprimierte Zweiwertinformation (die Signalleitung 516) umgesetzt. Die komprimierte Information auf der Signalleitung 561 wird dem Wähler 505 eingegeben und dann zur Speichersteuerung 510 übertragen. Das Signal auf der Signalleitung 563 wird der Speichersteuerung 510 eingegeben und auch der Mensch-Maschine- Schnittstelleneinheit 6 über den Wähler 511, den Puffer 512 und den Stecker 513. Die Speichersteuerung 510 veranlaßt die Zeiterzeugungsschaltung 514, Zeitsignale gemäß den Signalen zu erzeugen, die aus der Kerneinheit 10 über die Signalleitung 553 empfangen werden, und zur Ausgabe der erzeugten Signale auf eine Signalleitung 559. Die Speichersteuerung 510 speichert das komprimierte Signal auf der Signalleitung 563 gemäß den erzeugten Zeitsignalen in den Speicher A 506. Die CPU 516 verbindet die Speicher A 506 und B 507 der Speichersteuerung 510 mit der Busleitung 517 des CODEC 517. Der CODEC 517 liest komprimierte Informationen aus dem Speicher A 506 aus und codiert die ausgelesene Information nach dem MR-Verfahren. Die codierte Information wird in den Speicher B 507 eingeschrieben. Nach Abschluß des Codierens vom CODEC 517 verbindet die CPU 516 den Speicher B 507 der Speichersteuerung 510 mit dem CPU-Bus 560. Die CPU 516 liest die codierte Information sequentiell aus dem Speicher B 507 aus und überträgt die ausgelesene Information zur SCSI-Steuerung 519. Die SCSI-Steuerung 519 zeichnet die codierte Information auf einer Signalleitung 572 in die externe Aufzeichnungseinrichtung 520 auf.
- Nachstehend ist ein Beispiel einer Druckverarbeitung für ausgelesene Informationen aus der externen Aufzeichnungseinrichtung 520 und der Ausgabe der ausgelesenen Informationen aus der Druckereinheit 2 beschrieben.
- Nach Empfang eines Such-Druckbefehls der Information aus der Mensch-Maschine-Schnittstelleneinheit 6 empfängt die CPU 516 codierte Informationen aus der externen Aufzeichnungseinrichtung 520 über die SCSI-Steuerung 519 und überträgt die codierten Informationen zum Speicher C508. Zu dieser Zeit verbindet die Speichersteuerung 510 den CPU-Bus 560 gemäß einem Befehl aus der CPU 516 mit einem Bus 566 des Speichers C508. Nach Abschluß der Übertragung der codierten Information zum Speicher C508 steuert die CPU 516 die Speichersteuerung 510, um die Speicher C508 und D 509 mit dem Bus 570 des CODEC 517 zu verbinden. Der CODEC 517 liest die codierte Information sequentiell aus dem Speicher C508 aus und decodiert die ausgelesene Information. Danach überträgt der CODEC 517 die decodierte Information zum Speicher D 509. Die CPU 516 kommuniziert mit der CPU 1003 der Kerneinheit 10 über den Zweikanalspeicher 515, um eine Einstelloperation zum Ausdrucken eines Bildes aus dem Speicher D 509 durch die Druckereinheit 2 über die Kerneinheit 10 auszuführen. Nach Abschluß der Einstelloperation startet die CPU 516 die Zeiterzeugungsschaltung 514 zur Ausgabe vorbestimmter Zeitsignale aus der Signalleitung 559 zur Speichersteuerung 510. Die Speichersteuerung 510 liest die decodierte Information aus dem Speicher D 509 synchron mit den Signalen aus der Zeiterzeugungsschaltung 514 aus und überträgt die ausgelesene Information auf die Signalleitung 558. Das Signal auf der Signalleitung 558 wird einer Dekompressionsschaltung 504 eingegeben, und die decodierte Information wird dekomprimiert. Das Ausgangssignal aus der Dekompressionsschaltung 504 wird dem Puffer 501 über eine Signalleitung 556 eingegeben und dann an den Stecker 500 über die Signalleitung 551 geleitet. Da die Ausgabeoperation des Signals aus dem Stecker 500 zur Druckereinheit 2 bereits im Zusammenhang mit der Kerneinheit 10 beschrieben worden ist, kann eine detaillierte Beschreibung derselben entfallen.
- Nachstehend ist anhand des in Fig. 7 gezeigten Blockdiagramms der Aufbau und die Anzeigeverarbeitungsoperation der in Fig. 1 gezeigten Mensch-Maschine-Schnittstelleneinheit 6 beschrieben.
- Fig. 7 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung des detaillierten Aufbaus der Mensch-Maschine-Schnittstelleneinheit 6 gemäß Fig. 1.
- Nachstehend ist ein Beispiel der Verarbeitung zum Empfang von Bildinformationen aus der Ablageeinheit S und der Anzeige der empfangenen Bildinformation auf eine Anzeige beschrieben.
- Ein Stecker 600 ist über ein Kabel mit dem Stecker 513 mit der Ablageeinheit 5 verbunden. Eine CPU 615 veranlaßt eine Übertragungsschaltung 610, über einen CPU-Bus 660 mit der CPU 516 der Ablageeinheit zu kommunizieren, um einen Bildeingabemodus einzustellen. Ein vom Stecker 600 über eine bidirektionale Signalleitung 651 ausgegebenes Bildsignal wird in einen Puffer 601 geleitet. Ein vom Puffer 601 abgegebenes Signal wird in eine Reduzierschaltung 602 über eine Signalleitung 652 geleitet. Die Reduzierschaltung 602 reduziert das Eingangssignal gemäß der Anzeigegröße einer FLC-Anzeige 608 (ferroelektrische Flüssigkristallanzeige). Das Ausgangssignal aus der Reduzierschaltung 602 wird einem Zweikanalspeicher 605 über eine Signalleitung 654 und einen Puffer 603 eingegeben. In diesem Falle wird das Signal gemäß Signalen in den Zweikanalspeicher 605 eingeschrieben, die von einer Zeiterzeugungsschaltung 605 über eine Signalleitung 658 kommen. Die Zeiterzeugungsschaltung 604 wird durch Zeitsignale gestartet, die von der Ablageeinheit 5 über eine Signalleitung 657 übertragen werden. Wenn Bildinformationen für eine Zeile in den Zweikanalspeicher 605 geschrieben sind, gibt die Zeiterzeugungsschaltung 604 eine DMA- Anforderung (direkte Speicherzugriffsanforderung) an die CPU 516 durch ein Signal ab, das über eine Signalleitung 666 ausgegeben wird. Die CPU 615 veranlaßt ihre interne DMAC (direkte Speicherzugriffssteuerung) zur Übertragung von Bildinformationen aus dem Zweikanalspeicher 605 über den CPU-Bus 660 an einen DRAM (dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff) 612. Nach Wiederholung der zuvor beschriebenen Operation wird eine Bildinformation für ein Vollbild im DRAM 612 gespeichert. Die FLC-Anzeige 608 ist über ein Kabel 662 mit einem Stecker 607 verbunden. Ein durch eine Signalleitung 665 gesendetes Bildanforderungssignal (wird nachstehend als Signal FHSYNC bezeichnet) wird einer Zeiterzeugungsschaltung 609 eingegeben. Nach Empfang des Signals FHSYNC gibt die Zeiterzeugungsschaltung 609 ein DMA-Anforderungssignal über eine Signalleitung 667 an die CPU 615 ab. Nach Empfang des DMA-Anforderungssignals und von Bildinformationen für eine Zeile aus dem DRAM 612 an einen FIFO- Speicher 606 über den CPU-Bus 660 startet die CPU 615 die interne DMAC zur DMA-Übertragung der Zeilenadresse von Ein- Zeilen-Daten zur Anzeige auf der FLC-Anzeige 608. Die Zeiterzeugungsschaltung 609 gibt Zeitsignale über eine Signalleitung 663 zum Auslesen von Bildinformationen für eine Zeile aus dem FIFO-Speicher 606 aus und überträgt die ausgelesene Information zur FLC-Anzeige 608. Die FLC-Anzeige 608 bestimmt eine Bildanzeigeposition auf der Grundlage der anzuzeigenden Zeilenadresse und zeigt die Bildinformation für eine Zeile an. Nach Wiederholung der zuvor beschriebenen Operation wird die Bildinformation für ein Vollbild auf dem gesamten Bildschirm der FLC-Anzeige angezeigt.
- Nachstehend ist ein Beispiel der Übertragungsverarbeitung zum Übertragen von Bildinformationen in der Mensch-Maschine- Schnittstelleneinheit 6 zur Ablageeinheit 5 beschrieben.
- Die CPU 615 kommuniziert mit der CPU 516 der Ablageeinheit 5 über die Übertragungsschaltung 610, um einen Bildausgabemodus einzustellen. Bildinformationen in der Mensch-Maschine- Schnittstelleneinheit 6 werden im DRAM 612 gespeichert. Nach Empfang eines DMA-Anforderungssignals aus der Zeiterzeugungsschaltung 604 über die Signalleitung 666 überträgt die CPU 615 die Bildinformation für eine Zeile aus dem DRAM 612 zum Zweikanalspeicher 606. Dann liest die CPU 615 Bildinformationen über eine Signalleitung 656 aus dem Zweikanalspeicher 605 gemäß einem Lesezeitsignal aus, das von der Zeiterzeugungsschaltung 604 über die Signalleitung 568 kommt. Das Bildsignal aus dem Zweikanalspeicher 605 wird dem Stecker 600 über die Signalleitung 656, den Puffer 603 und den Puffer 601 eingegeben. Da die interne Operation der Ablageeinheit 5 bereits beschrieben ist, kann eine detaillierte Beschreibung derselben entfallen.
- Eine Tastaturschnittstelle 618 und eine Mausschnittstelle 616 kommunizieren jeweils mit einer Tastatur und einer Zeigereinrichtung (Maus), und geben Bedienbefehle und dergleichen an die Mensch-Maschine-Schnittstelleneinheit 6 ab.
- Die Anordnung und Arbeitsweise der in Fig. 1 gezeigten Computerschnittstelleneinheit 7 ist nachstehend anhand des in Fig. 8 gezeigten Blockdiagramms beschrieben.
- Fig. 8 ist ein Blockdiagramm, das die detaillierte Anordnung der in Fig. 1 gezeigten Computerschnittstelleneinheit 7 darstellt.
- Ein Stecker A 700 und ein Stecker B 701 sind jene der SCSI- Schnittstelle. Ein Stecker C 702 ist einer für die Centronics- Schnittstelle. Ein Stecker D 703 ist einer für die RS232C- Schnittstelle. Ein Stecker E 707 ist einer für die Verbindung mit der Kerneinheit 10. Eine SCSI-Schnittstelle 704 hat zwei Stecker 700 und 701. Wenn eine Einrichtung mit einer Vielzahl von SCSI-Schnittstellen zu verbinden ist, wird eine kaskadierte Verbindung unter Verwendung der Stecker 700 und 701 ausgeführt. Wenn eine periphere Einrichtungssteuereinrichtung 3 mit einem einzelnen Computer verbunden ist, ist der Stecker 700 mit dem Computer über ein Kabel verbunden, und ein Terminator ist mit dem Stecker 701 verbunden, oder vice versa. Informationen aus dem Stecker 700 oder 701 werden der SCSI-Schnittstelle 704 über eine Signalleitung 751 eingegeben. Die SCSI-Schnittstelle 704 führt eine Prozedur auf der Grundlage eines SCSI-Protokolls aus und gibt dann über eine Signalleitung 754 an den Stecker E 707 Daten ab. Der Stecker 707 ist mit dem CPU-Bus 1053 der Kerneinheit 10 verbunden, und die CPU 1003 empfängt aus dem CPU- Bus 1053 Informationen, die dem SCSI-Schnittstellenstecker (Stecker 700 oder 701) eingegeben sind. Daten werden von der CPU 1003 der Kerneinheit 10 zum SCSI-Stecker (Stecker 700 oder 701) in einer Prozedur ausgegeben, die der zuvor beschriebenen entgegengesetzt ist. Eine Centronics-Schnittstelle 705 ist mit dem Stecker 702 über eine Signalleitung 752 verbunden. Die Centronics-Schnittstelle 705 empfängt Daten gemäß einer Prozedur auf der Grundlage eines vorbestimmten Protokolls und gibt die Daten an den Stecker E 707 über die Signalleitung 754 ab. Der Stecker 707 ist mit dem CPU-Bus 1053 der Kerneinheit 10 verbunden, und die CPU 1003 der Kerneinheit 10 empfängt aus dem CPU-Bus 1053 in den Centronics-Schnittstellenstecker C (Stecker 702) eingegebene Informationen.
- Eine RS232C-Schnittstelle 708 ist über eine Signalleitung 753 mit dem Stecker D 703 verbunden. Eine RS232C-Schnittstelle 706 empfängt Daten in einer Prozedur auf der Grundlage eines vorbestimmten Protokolls und gibt Daten über die Signalleitung 754 an den Stecker E 707 ab. Der Stecker 707 ist mit dem CPU-Bus 1053 der Kerneinheit 10 verbunden, und die CPU 1003 der Kerneinheit 10 empfängt aus dem CPU-Bus 1053 Informationen, die dem RS232C-Schnittstellenstecker (Stecker 703) eingegeben sind. Daten aus der CPU 1003 der Kerneinheit 10 werden dem RS232C- Schnittstellenschalter (Stecker 703) in einer Prozedur eingegeben, die der zuvor beschriebenen entgegengesetzt ist.
- Nachstehend ist der Aufbau und Arbeitsweise der Formatiereinheit gemäß Fig. 1 anhand des in Fig. 9 gezeigten Blockdiagramms beschrieben.
- Fig. 9 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung des detaillierten Aufbaus der Formatiereinheit 8 gemäß Fig. 1.
- Daten aus der zuvor genannten Computerschnittstelleneinheit 7 werden von der Kerneinheit 10 selektiert. Wenn die Kerneinheit 10 herausfindet, daß die Daten auf der Einheit 7 zu den Daten der Formatiereinheit 8 gehören, überträgt die CPU 1003 der Kerneinheit 10 Daten aus dem Computer über den Stecker 1012 der Kerneinheit 10 und einen Stecker 800 der Formatiereinheit 8 zum Zweikanalspeicher 803. Eine CPU 809 der Formatiereinheit 8 empfängt Codedaten, die vom Computer über den Zweikanalspeicher 803 geliefert werden. Die CPU 809 entwickelt die Codedaten sequentiell zu Bilddaten und überträgt die Bilddaten über eine Speichersteuerung 808 zu einem Speicher A806 oder B807. Jeder der Speicher A806 und B807 verfügt über eine Speicherkapazität von 2 MBytes, und ein Speicher (Speicher A806 oder B807) kann ein Bild in A4-Größe mit einer Auflösung von 400 DPI speichern. Wenn ein Bild der A3-Größe mit einer Auflösung von 400 DPI zu speichern ist, sind die Speicher A806 und B807 In Kaskade geschaltet, und Bilddaten werden in diesen Speichern entwickelt. Die zuvor beschriebene Speichersteuerung wird von der Speichersteuerung 808 gemäß einem Befehl aus der CPU 809 ausgeführt. Wenn das Drehen von Zeichendaten, Figurendaten oder dergleichen nach Entwicklung der Bilddaten angefordert ist, werden die Daten von der Drehschaltung 807 gedreht und werden danach zum Speicher A806 oder B807 übertragen. Nach Abschluß der Entwicklung von Bilddaten auf dem Speicher A806 oder B807 steuert die CPU 809 die Speichersteuerung 808, um eine Datenbusleitung 858 des Speichers A806 oder eine Datenbusleitung 859 des Speicher B807 mit einer Ausgangsleitung 855 der Speichersteuerung 808 zu verbinden. Dann kommuniziert die CPU 809 über den Zweikanalspeicher 803 mit der CPU 1003 der Kerneinheit 10, um einen Modus zur Ausgabe von Bildinformationen aus dem Speicher A806 oder B807 einzustellen. Die CPU 1003 der Kerneinheit 10 stellt einen Ausdruckmodus in der CPU 122 unter Verwendung einer internen Übertragungsfunktion der CPU 122 der Leseeinheit 1 über die Übertragungsschaltung 1002 in der Kerneinheit 10 ein. Die CPU 1003 der Kerneinheit 10 startet eine Zeiterzeugungsschaltung 802 über den Stecker 1013 und den Stecker 800 der Formatiereinheit 8. Die Zeiterzeugungsschaltung 802 erzeugt Zeitsignale zum Auslesen von Bildinformationen aus dem Speicher A806 oder B807 gemäß Signalen aus der Kerneinheit 10. Bildinformationen aus dem Speicher A806 oder B807 werden einer variablen Vergrößerungsschaltung 801 über die Signalleitungen 858 und 855 eingegeben. Die variable Vergrößerungsschaltung 801 führt variable Vergrößerungsoperationen gemäß einem Befehl aus der CPU 809 aus und überträgt die verarbeitete Information über eine Signalleitung 851 und den Stecker 800 zur Kerneinheit 10. Da die Ausgabeoperation aus der Kerneinheit 10 zur Druckereinheit 2 bereits in Verbindung mit der Kerneinheit 10 beschrieben worden ist, kann deren detaillierte Beschreibung hier entfallen.
- Nachstehend ist anhand des in Fig. 10 gezeigten Blockdiagramms der Aufbau und die Arbeitsweise der in Fig. 1 gezeigten Bildspeichereinheit 9 beschrieben.
- Fig. 10 ist ein Blockdiagramm zur Erläuterung des detaillierten Aufbaus einer in Fig. 1 gezeigten Bildspeichereinheit 9.
- Die Bildspeichereinheit 9 ist mit der Kerneinheit 10 über einen Stecker 900 verbunden und tauscht verschiedene Signale mit der Kerneinheit 10 aus. Eine Signalleitung 951 ist eine bidirektionale Mehrwert-Bildsignalleitung mit 8 Bit, und ein Signal auf der Signalleitung 951 wird in einen Puffer 901 eingegeben. Ein Mehrwertbildsignal aus dem Puffer 901 wird unter Steuerung einer Speichersteuerung 905 über eine Signalleitung 954 in einem Speicher 904 gespeichert. Die Speichersteuerung 905 hat drei Funktionen, das heißt, einen Modus zum Datenaustausch zwischen dem Speicher 904 und einem CPU-Bus 957 gemäß einem Befehl aus einer CPU 906, einen Modus zum Speichern eines Bildsignals, das unter Steuerung einer Zeiterzeugungsschaltung 902 über die Signalleitung 954 in den Speicher 904 übertragen wird, und einen Modus zum Auslesen eines Bildsignals aus dem Speicher 904 und zum Ausgaben des ausgelesenen Signals auf eine Signalleitung 955. Der Speicher 904 besitzt eine Speicherkapazität von 32 MBytes und speichert ein Bild im A3- Format oder äquivalent mit einer Auflösung von 400 DPI und 256 Graupegeln. Die Zeiterzeugungsschaltung 902 ist über eine Signalleitung 952 mit dem Stecker 900 verbunden, wird gestartet durch Steuersignale (HSYNC, HEN, VSYNC und VEN) aus der Kerneinheit 10 und erzeugt Signale zur Erzielung folgender beider Funktionen. Eine Funktion ist die des Speicherns von Informationen aus der Kerneinheit 10 im Speicher 904, und die andere Funktion ist eine solche zur Ausgabe eines Bildsignals, das aus dem Speicher 904 auf die Signalleitung 955 gelesen wird. Ein Zweikanalspeicher 903 ist über eine Signalleitung 953 mit der CPU 1003 der Kerneinheit 10 verbunden und auch mit der CPU 906 der Bildspeichereinheit 9 über die Signalleitung 957. Die CPU 1003 und 906 tauschen Befehle über den Zweikanalspeicher 903 aus. Nachstehend ist ein Beispiel der Übertragungsverarbeitung zum Speichern von Bildinformationen in die Bildspeichereinheit 9 und die Übertragung der gespeicherten Information beschrieben.
- Ein Mehrwertbildsignal mit 8 Bit aus der Leseeinheit 1 wird aus dem Stecker 900 eingegeben und dann über die Signalleitung 951 in den Puffer 901 eingegeben. Der Puffer 901 gibt das Signal über die Signalleitung 954 an die Speichersteuerung 905 gemäß Einstelldaten der CPU 906 ab. Die Speichersteuerung 905 veranlaßt die Zeiterzeugungsschaltung 902, Zeitsignale gemäß Signalen zu erzeugen, die von der Kerneinheit 10 über die Signalleitung 952 gesendet werden. Ein Signal auf der Signalleitung 954 wird gemäß den erzeugten Zeitsignalen im Speicher 904 gespeichert. Die CPU 906 verbindet den Speicher 904 der Speichersteuerung 905 mit dem CPU-Bus 957. Die CPU 906 liest Bildinformationen sequentiell aus dem Speicher 904 und überträgt die ausgelesenen Informationen zum Zweikanalspeicher 903. Die CPU 1003 der Speichereinheit 10 liest Bildinformationen im Zweikanalspeicher 903 der Bildspeichereinheit 9 über die Signalleitung 953 und den Stecker 900 aus und überträgt die ausgelesenen Informationen zur Computerschnittstelleneinheit 7. Die Verarbeitung bei der Informationsübertragung zur Computerschnittstelleneinheit 7 ist bereits beschrieben worden, und deren detaillierte Beschreibung kann hier entfallen. Ein Beispiel der Bildausgabeverarbeitung zur Ausgabe von Bildinformationen, die vom Computer über die Druckereinheit 2 gesandt werden, ist nachstehend beschrieben.
- Vom Computer gesandte Bildinformationen werden über die Computerschnittstelleneinheit 7 an die Kerneinheit 10 geliefert. Die CPU 1003 der Kerneinheit 10 überträgt die Bildinformation über den CPU-Bus 1053 und den Stecker 1013 zum Zweikanalspeicher 903 in der Bildspeichereinheit 9. Zu dieser Zeit steuert die CPU 906 die Speichersteuerung 905, um den CPU-Bus 957 mit dem Bus des Speichers 904 zu verbinden. Die CPU 906 überträgt die Bildinformation aus dem Zweikanalspeicher 903 über die Speichersteuerung 905 zum Speicher 904. Nach Abschluß der Übertragung der Bildinformation zum Speicher 904 steuert die CPU 906 die Speichersteuerung 905, um die Datenleitung des Speichers 904 mit der Signalleitung 955 zu verbinden. Die CPU 906 kommuniziert mit der CPU 1003 der Kerneinheit 10 über den Zweikanalspeicher 903, um eine Einstelloperation zum Ausdrucken eines Bildes aus dem Speicher 904 durch die Druckereinheit 2 über die Kerneinheit 10 auszuführen. Nach Abschluß der Einstelloperation startet die CPU 906 die Zeiterzeugungsschaltung 902 zur Ausgabe vorbestimmter Zeitsignale über eine Signalleitung 956 an die Speichersteuerung 905. Die Speichersteuerung 905 liest Bildinformationen aus dem Speicher 904 synchron mit den Signalen aus der Zeiterzeugungsschaltung 902 aus und überträgt die ausgelesene Information auf die Signalleitung 955. Das Signal auf der Leitung 955 wird dem Puffer 901 eingegeben und dann über die Signalleitung 951 zum Stecker 900 abgegeben. Die Ausgabeoperation aus dem Stecker 900 zur Druckereinheit 2 ist bereits in Verbindung mit der Kerneinheit 10 beschrieben worden, und deren detaillierte Beschreibung kann hier entfallen.
- In der zuvor beschriebenen Anordnung sind als verschiedene Einstell-/Eingabebedienmittel verfügbar: die Operationseinheit 124 der Leseeinheit 1, eine Tastatur 619 der Ablageeinheit S. die Tastatur des Computers oder des Arbeitsplatzrechners 790, die mit den Steckern A 700 bis D 703 der Computerschnittstelleneinheit 7 verbunden ist. Diese Bedienmittel sind über jeweilige Übertragungsmittel mit der CPU 1003 der Kerneinheit 10 verbunden, wie zuvor in den jeweiligen Paragraphen beschrieben.
- Die CPU 1003 der Kerneinheit 10 kommuniziert immer mit den verbundenen peripheren Einrichtungen. Wenn die Operationseinstelleingabe durch irgendwelche Bedienmittel erfolgt, wird ein entsprechender Befehlscode zur CPU 1003 übertragen. Nach der Befehlsinterpretation wird eine Programmsequenz ausgeführt, um einen Operationsbefehl an eine der Bedienung entsprechend angeforderte Funktion zu erzeugen. Wenn zu dieser Zeit Einstelldaten für die Prioritätsreihenfolge und für die Betriebssperre im Sequenzprogramm registriert sind, kann die Operationsanpassung zum Zwecke der Anwendung eines Nutzers realisiert werden.
- Wenn Bilddaten aus der peripheren Einrichtungssteuereinrichtung unter Verwendung der dritten Funktion zu empfangen sind, wenn Bedingungen von jeder peripheren Einrichtung eingestellt, im voraus in einem Übertragungsprotokoll gesandt werden, werden verschiedene Bedingungen von der CPU 412 über den MODEM 414 in einer Trainingssequenz in einem Empfangsmodus interpretiert. Wenn des weiteren die CPU 412 einen Befehl zur CPU 1003 der Kerneinheit 10 über den Zweikanalspeicher 410 sendet, können die Funktionen dieses Systems ferngesteuert werden.
- Die Bildeingabe/Bildausgabe-Steueroperation im Bildverarbeitungsgerät nach der vorliegenden Erfindung ist nachstehend beschrieben.
- In diesem Ausführungsbeispiel ist nachstehend ein Ausführungsbeispiel erläutert, bei dem Bildinformationen aus der Scannereinheit 104 über die Kerneinheit 10 in die Ablageeinheit 5 eingegeben werden, während von der Formatiereinheit 8 aus der Computerschnittstelleneinheit 7 gesandte Befehlsdaten von beispielsweise einer Dokumentablage in Bilddaten entwickelt werden, und die Bilddaten werden über die Kerneinheit 10 an die Druckereinheit 2 abgegeben.
- Die CPU 516 der Ablageeinheit 5 kommuniziert über den Zweikanalspeicher 512 mit der CPU 1003 der Kerneinheit 10, um eine Bildeingabeanforderung zu erzeugen. Nach Erzeugen der Bildeingabeanforderung, wie in Fig. 11 gezeigt, sendet die CPU 516 der Ablageeinheit 5 verschiedene Parameter als Paket an die CPU 1003 der Kerneinheit 10.
- Fig. 11 ist eine Ansicht zur Erläuterung des Formats eines Bildeingabe-/Ausgabesteuerbefehlpakets im Bildverarbeitungsgerät nach der vorliegenden Erfindung.
- Wie in Fig. 11 gezeigt, enthält das Bildeingabe- /Ausgabesteuerbefehlpaket einen Bildeingabe-Befehlscode 2000, eine Verwaltungsparametergruppe zur Bildein-/Ausgabe 2020, eine Verwaltungsparametergruppe 2030 zu Bildeigenschaftsinformationen, eine Verwaltungsparametergruppe 2040 zur Bildverarbeitung und dergleichen. Jede Parametergruppe enthält die nachstehend aufgeführt Parameter.
- Genauer gesagt, die Bildein-/Ausgabeverwaltungs- Parametergruppe 2020 enthält eine Bildanforderungseinheit-ID 2001, die als Identifikationscode zum Selektieren einer zu verwendenden Einheit bei der angeforderten Bildverarbeitung dient, eine bildsendeseitige Einheits-ID 2002, die als Identifikationscode zum Selektieren einer bildübertragungsseitigen Einheit dient, und eine bildempfangsseitige Einheits-ID 2003, die als ein Identifikationscode zum Selektieren einer bildempfangsseitigen Einheit dient. In diesem Ausführungsbeispiel entspricht die Anforderungseinheit-ID 2001 der Ablageeinheit, die bildsendeseitige Einheit entspricht der Scannereinheit, und die bildempfangsseitige Einheit entspricht der Ablageeinheit.
- Die Verwaltungsparametergruppe 2030 zu Bildeigenschaftsinformationen enthält Verzögerungsmengen 2004 und 2005 in Horizontal- und Vertikalabtastrichtung zum Festlegen der Auflösungsumsetzung und zum Festlegen von Offsets der Bildinformation, der Anzahl 2006 und 2007 von Pixeln in Horizontal- und Vertikalabtastrichtung, Auflösungen 2008 und 2009 der Horizontal- und Vertikalrichtung eines angeforderten Bildes und dergleichen.
- Des weiteren enthält die Verwaltungsparametergruppe 2040 zur Bildverarbeitung einen Kopierzahlparameter 2010 zum Festlegen der Anzahl von Kopien eines Bildes, einen Drehwinkelparameter 2011, der als eine Anforderung zur Bilddrehverarbeitung dient, einen Auflösungsumsetzparameter 2010 und dergleichen. Die CPU 516 sendet das Befehlspaket mit dem zuvor beschriebenen Format an die CPU 1003 der Kerneinheit 10. Nach Empfang dieses Befehlspakets aus der CPU 516 der Ablageeinheit 5 sendet die CPU 1003 der Kerneinheit 10 ein Signal zurück, das bedeutet, daß das Paket zur CPU 516 der Ablageeinheit 5 normal empfangen wurde. Dann interpretiert die CPU 1003 der Kerneinheit die empfangenen Befehlspakete und bildet eine in Fig. 12 gezeigte Jobverwaltungstabelle zur Bildübertragung. Die CPU 1003 registriert dann das empfangene Befehlspaket als einen Job im Speicher.
- Fig. 12 zeigt ein Beispiel der Übertragungsjob- Verwaltungstabelle im Bildverarbeitungsgerät nach der vorliegenden Erfindung.
- Bezüglich Fig. 12 dient ein Sequenzschritt 2100 als ein Parameter zur Verwaltung des Ablaufzustands des registrierten Jobs. Eine Jobnummer 2101 dient als Identifikationsnummer des registrierten Jobs. Eine registrierte Bildanforderungs-ID 2102 ist dieselbe wie die Bildanforderungseinheits-ID 2001. Eine registrierte bildsendeseitige Einheits-ID 2103 ist dieselbe wie die bildsendeseitige Einheits-ID 2002. Eine registrierte bildempfangsseitige Einheits-ID 2104 ist dieselbe wie die bildempfangsseitige Einheits-ID 2003. Eine Auflösungsumsetzeinheit 2105 dient als Parameter zum Festlegen, ob Auflösungsumsetzung von der bildsendeseitigen Einheit oder der bildempfangsseitige Einheit ausgeführt wird, wenn eine Anforderung zur Auflösungsumsetzung ausgegeben ist. Jobstatus 2106 dient als Information zur Verwaltung des Ausführungszustands oder Ausführungsergebnisses des Jobs. Der bildsendeseitige Einheitsstatus 2107 dient als Parameter, der den Betriebszustand der bildsendeseitigen Einheit wiedergibt.
- Der bildempfangsseitige Einheitsstatus 2108 dient als ein Parameter, der den Betriebszustand der bildempfangsseitigen Einheit wiedergibt. Die Nummer 2109 erledigter Kopien dient als Parameter, der die Anzahl der Kopien anzeigt, für die die Bildübertragung normalerweise abgeschlossen ist. Wenn eine zugehörige Seite die letzte Seite des Originals ist, dient ein Fortsetzungskennzeichen 2110 als Information zum Festlegen. Ein Drehwinkel 2111 dient als ein Parameter, der den Drehwinkel eines Bildes bedeutet. Die CPU 1003 der Kerneinheit 10 bildet eine Bildübertragungs-Jobverwaltungstabelle und bildet auch eine in Fig. 13 gezeigte Bildübertragungsparametertabelle für jedes der bildsende- und empfangsseitigen Einheit.
- Fig. 13 zeigt ein Beispiel der Parametertabelle zur Bildübertragung im Bildverarbeitungsgerät nach der vorliegenden Erfindung.
- In Fig. 13 ist eine Auflösungsumsetzbestimmung 2200 ein Parameter, der gemäß der Auflösungsumsetzanforderung in der Verwaltungsparametergruppe 2040 zur Bildverarbeitung im Befehlspaket eingestellt ist. Ein Verzögerungsumfangsparameter 2201 wird auf der Grundlage des Verzögerungsumfangs 2004 in Horizontalabtastrichtung eingestellt, der einen Offset der Bildinformation festlegt. Ein Verzögerungsumfangsparameter 2202 wird auf der Grundlage des Verzögerungsumfangs 2005 der Vertikalabtastrichtung eingestellt. Ein Pixelzahlparameter 2203 wird auf der Grundlage der Anzahl 2006 von Pixeln in Horizontalabtastrichtung eingestellt. Ein Pixelzahlparameter 2204 wird aufgrund der Anzahl 2007 von Pixeln in Vertikalabtastrichtung eingestellt. Ein Auflösungsparameter 2205 wird auf der Grundlage der Auflösung 2008 in Horizontalrichtung eines angeforderten Bildes eingestellt. Ein Auflösungsparameter 2206 wird auf Grundlage der Auflösung 2009 in Vertikalrichtung des angeforderten Bildes eingestellt. Ein Drehanforderungsparameter 2207 wird auf der Grundlage des Drehwinkels 2011 eingestellt. Ein Kopierzahlparameter 2208 wird auf der Grundlage der Anzahl 2010 von Kopien eingestellt.
- Nachstehend ist ein Fall beschrieben, bei dem die CPU 809 der Formatiereinheit 8 mit der CPU 1003 der Kerneinheit 10 über den Zweikanalspeicher 803 zur Ausgabe einer Bildausgabeanforderung kommuniziert. In diesem Falle gilt im wesentlichen dieselbe Beschreibung wie zuvor, obwohl einige Parameter in der Beschreibung der Bildeingabeanforderung der Ablageeinheit 5 verändert sind.
- Die Operation der Jobprioritätseinstellsteuerung im Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen nach der vorliegenden Erfindung ist nachstehend anhand des in Fig. 14 und Fig. 15 bis 17C dargestellten Arbeitsablaufplans beschrieben.
- Fig. 14 ist ein Arbeitsablaufplan, der die Steuersequenz der Jobprioritätseinstellung im Bildverarbeitungsgerät mit mehreren Funktionen nach der vorliegenden Erfindung darstellt. Angemerkt sei, daß (1) bis (7) Schrittzahlen bedeuten.
- In Schritt (1) bezieht sich die CPU 1003 der Kerneinheit 10 auf die Bildübertragungs-Jobverwaltungstabelle und die Bildübertragungsparametertabellen der bildsendeseitigen und -empfangsseitigen Einheiten gemäß den Jobs in der Bildübertragungs-Jobverwaltungstabelle. In Schritt (2) wird unter Bezug auf den Sequenzschritt 2100 überprüft, ob es registrierte Jobs gibt. Wenn N (NO) in Schritt (2), kehrt der Ablauf zu Schritt (1) zurück; anderenfalls schreitet der Ablauf fort zu Schritt (3) um zu überprüfen, ob die Anzahl registrierter Jobs "1" ist. Wenn in Schritt (3) bestimmt ist, daß momentan nur ein Job registriert ist, schreitet der Ablauf fort zu Schritt (4), und der registrierte Job wird mit Priorität "1" als höchstem Wert eingestellt. Danach schreitet der Ablauf zu Schritt (6) und den nachfolgenden Schritten fort.
- Wenn in Schritt (3) bestimmt ist, daß eine Vielzahl von Jobs registriert sind, werden die Ausführungsprioritätsebenen einer Vielzahl momentan registrierter Jobs, einschließlich des gerade ausgeführten Jobs, in der folgenden Reihenfolge bestimmt. Die Bildübertragungs-Jobverwaltungstabelle gemäß Fig. 12 und die Bildübertragungs-Parametertabelle gemäß Fig. 13 sind in einem Speicher (nicht dargestellt; enthält beispielsweise einen Ringpuffer) der Kerneinheit 10 gespeichert. Der Speicher ist ausgelegt, eine Vielzahl von Sätzen dieser Tabellen zu speichern, wie in Fig. 15 gezeigt. Auch wird ein Tabellenzeiger- Verwaltungsbereich, der die Startadressen zugehöriger Tabellenspeicherbereiche angibt, im Speicher der Kerneinheit 10 vorbereitet, wie in Fig. 16 gezeigt. Der Tabellenzeigen- Verwaltungsbereich kann zeitseriell eine Vielzahl von Zeigern speichern. Genauer gesagt, die Tabellenspeicheradresse der jeweiligen Jobs werden zeitseriell im Tabellenzeiger- Verwaltungsbereich registriert, nachdem die Parameter in der Bildübertragungs-Jobverwaltungstabelle und in der Bildübertragungs-Parametertabelle gespeichert sind. Nur wenn die Bildübertragungs-Jobverwaltungstabelle signifikante Inhalte führt, wird folglich zusätzlich ein Zeiger (Speicheradresse) im Tabellenzeiger-Verwaltungsbereich gespeichert. Zur Zeit des Schrittes (5) werden aus diesem Grund die Speicheradressen zeitseriell im Tabellenzeigen-Verwaltungsbereich in der Erzeugungsreihenfolge der Jobs gespeichert. Da sich die Anzahl von Kopien proportional zur Ausführungszeit eines Jobs verhält, wird auf die registrierten Bildübertragungs- Jobverwaltungstabellen und die Anzahlen 2208 von Kopien in den Bildübertragungs-Parametertabellen sequentiell Bezug genommen, und Jobs werden in einer absteigenden Reihenfolge von jenen mit kleineren Zahlen von Kopien sortiert, wodurch die Zeiger im Tabellenzeiger-Verwaltungsbereich neu sortiert werden. Es wird anhand der bildsendeseitigen Einheits-ID 2102 und der bildempfangsseitigen Einheits-ID 2104 in der Bildübertragungs- Jobverwaltungstabelle überprüft, ob die Bildanforderung eine Bildeingabeanforderung ist (das heißt, ein von der Leseeinheit eingegebenes Bild) oder eine Bildausgabeanforderung (das heißt, eine Bildausgabe an die Druckereinheit 2). Basierend auf diesem Überprüfungsergebnis werden die neu sortierten Zeiger im Tabellenzeiger-Verwaltungsbereich erneut neu sortiert, so daß Bildeingabe- und Ausgabeanforderungen abwechselnd auftreten. Fig. 17A bis 17C zeigen neu sortierte Zustände der Zeiger. In den Fig. 17A bis 17C zeigt ein numerischer Wert in Klammern die Anzahl von Kopien an.
- In Schritt (6) wird anhand des Sequenzschrittes 2100 überprüft, ob es einen Job gibt, der ausgeführt wird. Wenn N in Schritt (6), schreitet der Ablauf fort zu Schritt (7).
- In Schritt (7) wird der am Kopf des zuvor genannten Tabellenzeiger-Verwaltungsbereichs registrierte Zeiger (Speicheradresse) ausgelesen, und ein unter der Speicheradresse gespeicherter Job wird ausgeführt. Nach Ausführen des Jobs kehrt der Ablauf zu Schritt (1) zurück.
- In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Fall dargelegt worden, bei dem die Bildinformation von der Scannereinheit 104 durch die Kerneinheit 10 zur Ablageeinheit 5 gelangt, während die Formatiereinheit 8 Befehlsdaten entwickelt, beispielsweise eine von der Computerschnittstelleneinheit 7 zu Bilddaten gesandte Dokumentdatei, und die Bilddaten werden über die Kerneinheit 10 an die Druckereinheit 2 abgegeben. Jedoch ist die Kombination der Ein-/Ausgabeoperationen nicht auf das obige Ausführungsbeispiel beschränkt, und dieselbe Verarbeitung kann zwischen anderen Bildeingabe- und Ausgabeeinheiten realisiert werden.
- Auch kann die für die Verarbeitung erforderliche Zeit auf der Grundlage der Auflösung eines Bildes, der Anzahl von Pixeln, der An-/Abwesenheit einer Drehung, der Anzahl von Bildern, von Verarbeitungsinhalten und dergleichen bei jeder Verarbeitungsanforderung geschätzt werden, und Jobs können in einer Reihenfolge aus diesen mit kürzeren Zeiten heraussortiert werden. Danach können die Jobs neu sortiert werden, so daß die Ein- und Ausgabeanforderungen abwechselnd auftreten.
- Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, und verschiedene Änderungen und Abwandlungen sind innerhalb des Bereichs der anliegenden Patentansprüche möglich.
Claims (11)
1. Bildverarbeitungsgerät, mit:
einer Bildeingabeeinrichtung (1) zur Eingabe von Bilddaten;
einer Bildausgabeeinrichtung (2) zur Ausgabe von Bilddaten;
einem Bilddatenspeicher (9, 904, 905);
einem Eingabemittel (1, 4, 6, 7) zur Eingabe einer Vielzahl
von Auftragsbefehlen, von denen sich jeder unabhängig entweder
auf eine Bildeingabeoperation bezieht, in der die
Bildeingabeeinrichtung (1) ein Bild eingibt, oder auf eine
Bildausgabeoperation, in der das Bildausgabemittel (2) ein Bild
ausgibt;
einem Speicher (9) zum gleichzeitigen Speichern der Vielzahl
von durch das Eingabemittel eingegebenen Auftragsbefehlen; und
mit
einem Verarbeitungsmittel (10) zum Verarbeiten jeweiliger
Bildeingabe- und Bildausgabeaufträge gemäß einer jeden
gespeicherten Auftragsinformation,
gekennzeichnet durch:
ein Selektiermittel (10) zum Unterscheiden, ob jeder
individuelle gespeicherte Auftragsbefehl einer
Bildeingabeoperation oder einer Bildausgabeoperation entspricht,
und mit
einem Steuermittel (10, Fig. 17a bis 17c) zum Sortieren
der gespeicherten Auftragsbefehle in einer
Bearbeitungsreihenfolge, wobei die Bearbeitungsreihenfolge so
erfolgt, daß die Bearbeitung der Aufträge bezüglich der
Bildeingabeoperationen und Aufträge bezüglich der
Bildausgabeoperationen abwechselnd gemäß der Ausgabe des
Selektiermittels erfolgt, wenn die gespeicherten Auftragsbefehle
eine Anzahl von eingegebenen Aufträgen und eine Anzahl von
ausgegebenen Aufträgen enthalten.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Steuermittel eingerichtet ist, die Bearbeitungsreihenfolge
zusätzlich auf der Grundlage der für individuelle Aufträge
erforderlichen Zeit zu sortieren.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Steuermittel (10) die Bearbeitungsreihenfolge durch Schätzen
der für jeden der individuellen Aufträge erforderlichen Zeit auf
der Grundlage der in jedem der Auftragsbefehle enthaltenen
Zeilenzahlinformation sortiert.
4. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Steuermittel (10) die
Bearbeitungsreihenfolge aller gespeicherten Auftagsbefehle
sortiert, mit der Ausnahme eines gerade in Verarbeitung
befindlichen Auftrags.
5. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die
Bildausgabeeinrichtung (1) ein Bildleser ist und bei dem die
Bildausgabeeinrichtung (2) ein Drucker ist.
6. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit einer
Bildeingabeeinrichtung in Form einer Faksimilieinheit (4) und
einer Formatiereinheit (8) zum Umsetzen von aus einem Computer
empfangenen Daten in ein sichtbares Bild.
7. Verfahren zum Verarbeiten einer Vielzahl von
Bilddatensätzen, die eine Vielzahl von Aufträgen darstellen,
wobei die Aufträge sowohl Bildeingabeaufträge als auch
Bildausgabeaufträge umfassen, wobei das Ausführen der
Verarbeitung auf der Grundlage einer Vielzahl unterschiedlicher
Auftragsbefehle erfolgt, wobei sich jeder der Auftragsbefehle
unabhängig entweder auf eine Bildeingabeoperation bezieht, bei
der ein Bildeingabemittel (1) ein Bild eingibt, oder auf eine
Bildausgabeoperation, bei der ein Bildausgabemittel (2) ein Bild
ausgibt, und wobei das Steuern der Bearbeitungsreihenfolge der
Aufträge gemäß der Eigenschaft der Auftragsbefehle erfolgt,
gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte:
gleichzeitiges Speichern der Vielzahl von Auftragsbefehlen
in einem Speicher (9);
Unterscheiden, ob die Eigenschaft eines jeden individuellen
Auftragsbefehls einem Auftrag entspricht, der sich auf eine
Bildeingabeoperation bezieht oder einem Auftrag entspricht, der
sich auf eine Bildausgabeoperation bezieht; und
Steuern der Bearbeitungsreihenfolge eines jeden der
individuellen Auftragsbefehle in der Weise, daß das Bearbeiten
der Eingabe- und Ausgabeaufträge abwechselnd gemäß dem Ergebnis
der Unterscheidung erfolgt, wenn die Auftragsbefehle eine Anzahl
von Aufträgen enthalten, die sich auf Bildeingabeoperationen
beziehen, und eine Anzahl von Aufträgen enthalten, die sich auf
Bildausgabeoperationen beziehen.
8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem ein zusätzliches Steuern
der Bearbeitungsreihenfolge auf der Grundlage der erforderlichen
Zeit für individuelle Aufträge geschieht, so daß das Bearbeiten
der Eingabe- und Ausgabeaufträge abwechselnd erfolgt, mit
Priorität für kürzere Aufträge.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, bei dem der
Verfahrensschritt des Steuerns einen gerade in Bearbeitung
befindlichen Auftrag ausschließt.
10. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem das Ausführen des
Steuerns auf der Grundlage der Zeit erfolgt, die auf der Anzahl
von in jedem der Auftragsbefehle enthaltenen Informationsseiten
basiert.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, bei dem die
Unterscheidung auch entsprechend einer Anzahl für den Auftrag
gemäß einem jeden der Auftragsbefehle zu verwenden Eingabe- oder
Ausgabeeinrichtungen erfolgt.
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