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HINTERGRUND – GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Behandlung von Materialien
unter Verwendung einer Ozon-Lösungsmittel-Lösung. Das
Verfahren kann für
das Entfernen von Photolack, eines nach der Veraschung verbleibenden
Photolackrests, eines nach dem Ätzen
verbleibenden Rests sowie von weiteren organischen Materialien von
Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem
mit hoher Geschwindigkeit unter Verwendung einer Lösung von
in einem Lösungsmittel
gelöstem
Ozongas verwendet werden. Das Verfahren kann auch für die Desinfektion
oder Sterilisation von medizinischen Instrumenten verwendet werden,
wodurch Bakterien, Viren und weitere Mikroben durch die Ozon-Lösungsmittel-Lösung unschädlich gemacht
werden.
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HINTERGRUND – WAFER-HERSTELLUNG
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Tauchverfahren
bei niedrigen Temperaturen: Das Patent von Mathews (
US-Patent
5464480 ), Veröffentlichungen
von Kashkoush, et. al 1997, Kashkoush, et. al. 1998, und Mathews,
1998, offenbaren ein Verfahren für
das Entfernen von Photolack von Halbleiterwafern unter Verwendung
von bei einer Temperatur von 1 bis 15 Grad Celsius in Wasser gelöstem und
bei derselben Temperatur auf die Oberfläche der Wasser aufgebrachtem
Ozon. Sie erreichten eine Ätzgeschwindigkeit
für I-Linien-Positiv-Photolack
von ungefähr
700 Ångström/min bei
einer gelösten
Konzentration von ungefähr
90 mg/l und einer Temperatur von 5 Grad Celsius. Es wurde berichtet,
dass DUV-Positivlacke von dem Prozess nicht wirksam entfernt werden
konnten. Das Verfahren weist eine Reihe von Nachteilen auf: 1) niedrige Ätzgeschwindigkeiten
für I-Linien-Positiv-Photolacke
und Unvermögen,
DUV-Positivlacke zu ätzen;
dies ist ein schwerwiegender Nachteil, da die meisten hochauflösenden Lithographieverfahren
für die
Herstellung von elektronischen Geräten auf Positiv-Photolacken neuartiger
Ausgestaltung unter Verwendung von DUV-Lacken basieren, 2) das Vorliegen
von Ozongas in hoher Konzentration in dem Prozessbehälter stellt
ein Sicherheitsrisiko für
die Benutzer dar, 3) die Ausgestaltung als Eintauchverfahren führt zu einer
ineffizienten Verwendung von Wasser und stellt keine Möglichkeit
für die Integration
eines Trocknungsschrittes bereit. Die Ätzgeschwindigkeitsleistung
dieses Verfahrens kann durch Folgendes beschrieben werden: 1) eine
niedrige Temperatur von 1 bis 15 Grad Celsius erzeugt eine höhere Konzentration
von gelöstem
Ozon C für
eine bestimmte Gasphasenkonzentration und einen bestimmten Druck,
2) eine niedrige Temperatur von 1 bis 15 Grad Celsius erzeugt eine
niedrige Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit,
und 3) der sehr geringe Massentransport, wie er beim Eintauchverfahren
verfügbar
ist, mit einer sehr großen
stagnierenden Schichtdicke δ reduziert
die Temperatur, bei der die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
limitiert wird, und 4) die Ätzgeschwindigkeit
ist die niedrigste von den vier betrachteten Verfahren des Standes
der Technik.
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Spin-Processing
bei Raumtemperatur: Die Veröffentlichungen
von Christenson et. al 1997, Christenson, et. al, 1998, und Nelson
et. al., 1999, offenbaren ein Verfahren für das Entfernen von Photolack
von Halbleiterwafern unter Verwendung von bei Raumtemperatur (20
Grad Celsius) in Wasser gelöstem
und bei gleicher Temperatur auf der Oberfläche der Wafer aufgebrachtem
Ozon. Das Verfahren erreicht einen im Vergleich zu dem durch das
Eintauchverfahren erreichbaren verbesserten Massentransfer durch
das Aufbringen einer Ozon-Wasser-Lösung in dem Mittelpunkt eines
Halbleiterwafers, der sich mit einer Drehzahl von 1000 min–1 dreht.
Die berichtete Ätzgeschwindigkeit
für den
I-Linien-Positiv-Photolack ist ungleichmäßig, erreicht bei 2500 Ångström/min genau
in dem Mittelpunkt des Wafers einen Höchstwert und fällt dann
bei einem Radius von 30 mm schnell auf ungefähr 1500 Ångström/min und bleibt bei einem
Radius von 75 mm bis zum Rand relativ konstant. Es wurden keine
Ergebnisse bezüglich
der Ätzgeschwindigkeit
bei DUV-Positiv-Photolacken
berichtet. Das Wasser wird nach einem Durchlauf über den Wafer verworfen. Das
Verfahren für
das Entfernen von Lack bietet einige Vorteile über das von Mathews und Kashkoush
offenbarte Verfahren: 1) die berichtete Ätzgeschwindigkeit für I-Linien-Positiv-Photolack
ist um einen Faktor zwei erhöht
(1500 Ångström/min im
Vergleich zu 700 Ångström/min),
2) in der Prozesskammer liegt das Ozongas nicht in hoher Konzentration
vor, und 3) die Verwendung einer sich drehenden Wafer-Konfiguration
stellt eine effizientere Verwendung von Wasser sowie Mittel für die Integration
eines Spin-Spül-
und Trockenschleuderschrittes am Ende des Prozesses bereit. Jedoch
sind die Photolack-Ätzgeschwindigkeiten,
die mit dieser Technik erreicht werden können, nach wie vor zu niedrig,
um als Grundlage für
ein Werkzeug für
die Wafer-Herstellung mit einem geeigneten Durchsatz zu dienen.
Eigene Messungen zeigen, dass die Ätzgeschwindigkeit für DUV-Positiv-Photolack, die mit
dieser Technik erreicht werden kann, bei ungefähr 600 Ångström pro Minute im Vergleich zu
den 1500 Ångström/min für I-Linien-Positiv-Photolack
liegt. Die Ätzgeschwindigkeit
dieses Verfahrens kann durch Folgendes beschrieben werden: 1) eine
Temperatur von 20 Grad Celsius erzeugt eine mittlere Konzentration
von gelöstem
Ozon C für
eine bestimmte Gasphasenkonzentration und einen bestimmten Druck,
2) eine Temperatur von 20 Grad Celsius erzeugt eine gemäßigte Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
3) der höhere
Massentransport, wie er in der Ausgestaltung des sich mit einer
Drehzahl von 1000 min–1 drehenden Wafers verfügbar ist, mit
einer niedrigeren stagnierenden Schichtdicke δ erhöht die Temperatur, bei der
die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
limitiert wird, und 4) die Ätzgeschwindigkeit
ist somit höher
als bei dem Eintauchverfahren bei niedriger Temperatur.
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Herstellungsverfahren
mit befeuchtetem Ozongas: Die Veröffentlichungen von De Gendt,
et. al. 1998 offenbaren ein Verfahren für das Entfernen von Photolack
von Halbleiterwafern unter Verwendung von befeuchtetem Ozongas.
In dem Prozess mit der feuchten Gasphase wird ein Quarz-Container
mit DI-Wasser gefüllt.
Ein Zerstäuber
ist an dem Boden des Quarz-Containers angeordnet und Ozongas in
hoher Konzentration wird in Form von Blasen durch die Flüssigkeit
geschickt, während
die Flüssigkeit
auf ungefähr
80 Grad Celsius erhitzt wird. Einer oder mehr mit Photolack beschichtete
Halbleiterwafer werden oberhalb des Flüssigkeitsstandes (nicht eingetaucht)
angeordnet und einer Umgebung mit feuchtem Ozongas ausgesetzt. Ätzgeschwindigkeiten
bis zu 6 000 Ångström/min für I-Linien-Positiv- und DUV-Positiv-Photolack
wurden berichtet. Diese Arbeiten zeigten auch, dass der Vorgang
des Ozonätzens
bei niedriger Temperatur durch kinetische Faktoren und bei höheren Temperaturen
durch die Ozonlöslichkeit
eingeschränkt
wird. Es wurde auch festgestellt, dass ein optimiertes Verfahren
darauf abzielen sollte, die Ozonkonzentration bei höheren Temperaturen
zu maximieren. Es wurde festgestellt, dass sich durch Aussetzen
des Wafers gegenüber
einer Umgebung mit feuchtem Gas eine dünne Kondensationsschicht auf
dem Wafer bildet und die Ozongasumgebung eine kontinuierliche Versorgung
mit Ozongas über
der Kondensationsschicht aufrechterhält und eine höhere Konzentration von
gelöstem
Ozon in der Kondensationsschicht erreicht wird. Das Verfahren weist
mehrere signifikante Nachteile auf: 1) das hochkonzentrierte Ozongas
in der Gegenwart von Wasserdampf kann zu einer Metallkorrosion führen, 2)
das Vorliegen von Ozongas in hoher Konzentration in dem Prozessbehälter stellt
ein Sicherheitsrisiko für
die Benutzer dar, und 3) die hohen Ätzgeschwindigkeiten können nur
bei relativ hohen Temperaturen (80 °C) erreicht werden, wobei die
Metallkorrosionsgeschwindigkeiten noch erhöht werden. Dementsprechend kann
das Verfahren nur für
das vordere Ende der Produktionslinie (front end of line) für die Wafer-Herstellung verwendet
werden, bevor Metalle auf dem Wafer aufgebracht werden. Die Ätzgeschwindigkeit
dieses Verfahrens kann durch Folgendes beschrieben werden: 1) eine
Temperatur von 80 Grad Celsius erzeugt eine sehr geringe Konzentration
von gelöstem
Ozon C für
eine bestimmte Gasphasenkonzentration und einen bestimmten Druck,
2) eine Temperatur von 80 Grad Celsius erzeugt eine hohe Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit, und
3) der höhere
Massentransport, wie er beim Verfahren mit nassem Ozongas verfügbar ist,
mit einer kleineren stagnierenden Schichtdicke δ erhöht die Temperatur, bei der
die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit limitiert
wird, und 4) die Ätzgeschwindigkeit
ist somit höher
als bei dem Eintauchverfahren bei niedriger Temperatur oder dem
Spin-Processing-Verfahren
bei Raumtemperatur.
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Herstellungsverfahren
mit befeuchtetem Ozongas und Spin-Processing-Verfahren: Arbeiter bei Semitool (Scranton,
1999) haben eine ähnliche
Technik mit nassem Ozongas entwickelt, bei der heißes DI-Wasser bei
einer Temperatur zwischen 40 und 95 Grad auf die Oberfläche eines
sich in einer mit Ozongas mit 14 Gew.-% gefüllten Prozesskammer mit 1000
min–1 drehenden
Wafers gesprüht
wird. Sie berichteten für
I-Linien-Positiv-Photolack Ätzgeschwindigkeiten
von 4200 Ångström/Minute
bei einer Temperatur von 95 Grad Celsius, 2000 Ångström/Minute bei 45 Grad Celsius
und 1200 Ångström/Minute
bei 20 Grad Celsius. Sie berichteten, dass bei Prozessen für das hintere
Ende der Produktionslinie (BEOFL, back-end-of-line) die Prozesstemperaturen
aufgrund von Metallkorrosion auf ungefähr 45 Grad Celsius beschränkt waren.
Sie berichteten, dass der Prozess mit 95 Grad Celsius nur zur Verwendung
in Prozessen für
das vordere Ende der Produktionslinie (FEOL, front-end-of-line)
geeignet war, wo Metallkorrosion keine Rolle spielte. Dieses Verfahren
weist dieselben Nachteile auf wie das Herstellungsverfahren mit
befeuchtetem Ozongas: 1) das hochkonzentrierte Ozongas bei Vorliegen
von Wasserdampf kann Korrosion von Metallen verursachen; 2) das
Vorliegen von Ozongas in hoher Konzentration in dem Prozessbehälter stellt
ein Sicherheitsrisiko für
die Benutzer dar, und 3) die hohen Ätzgeschwindigkeiten können nur
bei relativ hohen Temperaturen (95 °C) erreicht werden, bei denen
die Korrosionsgeschwindigkeiten von Metallen noch erhöht werden.
Die Ätzgeschwindigkeit
dieses Verfahrens kann durch Folgendes beschrieben werden: 1) eine
Temperatur von 80 Grad Celsius erzeugt eine sehr geringe Konzentration
von gelöstem
Ozon C für
eine bestimmte Gasphasenkonzentration und einen bestimmten Druck,
2) eine Temperatur von 80 Grad Celsius erzeugt eine hohe Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit, 3)
der höhere
Massentransport, wie er beim Verfahren mit nassem Ozongas verfügbar ist,
erhöht
die Temperatur, bei der die Reaktion durch die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
eingeschränkt
wird, und 4) die Ätzgeschwindigkeit
ist höher
als die durch das Eintauchverfahren bei niedriger Temperatur oder
das Spin-Processing-Verfahren bei Raumtemperatur erreichte Ätzgeschwindigkeit.
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Gründe für die Beschränkung der Ätzgeschwindigkeit
bei den Verfahren des Standes der Technik: In sämtlichen oben beschriebenen
Verfahren des Standes der Technik wird das Ozon bei einer bestimmten
Temperatur in Wasser gelöst,
und die Ozon-Wasser-Lösung
wird bei derselben Temperatur auf das zu oxidierende Material aufgebracht.
Dementsprechend bewirkt ein Absenken der Temperatur für das Erhöhen der
Konzentration an gelöstem
Ozon eine Verringerung der Oberflächenreaktion. Alternativ bewirkt
ein Erhöhen
der Temperatur für
das Erhöhen
der Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
eine Verringerung der Konzentration an gelöstem Ozon. Dementsprechend
kann die Ätzgeschwindigkeit
durch eine niedrige Konzentration an gelöstem Ozon oder eine niedrige
Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
beschränkt
werden.
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HINTERGRUND: STERILISATION VON MEDIZINISCHEN
INSTRUMENTEN:
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Sterilisationsverfahren
mit befeuchtetem Ozongas: Faddis, et al offenbart in
US-Patent
5,344,622 und
US-Patent
5,069,880 eine Technik für die Sterilisation von medizinischen
Instrumenten mit befeuchtetem Ozongas. Karlson offenbart eine Technik
für die
Sterilisation von medizinischen Instrumenten mit befeuchtetem Ozongas
in
US-Patent US Patent 5,069,880 .
Dieses Verfahren weist eine Vielzahl von Nachteilen einschließlich der
folgenden auf: 1) das hochkonzentrierte Ozongas kann bei Vorliegen
von Wasserdampf zur Korrosion von Metallen führen, 2) das hochkonzentrierte
Ozongas ist bei Vorliegen von Wasserdampf mit vielen der herkömmlichen,
bei der Herstellung von medizinischen Geräten verwendeten Plastik- und Elastomermaterialien
nicht kompatibel, 3) das Vorliegen von hochkonzentriertem Ozongas
in dem Prozessbehälter
stellt ein Sicherheitsrisiko für
die Benutzer dar, und 4) die Inaktivierungsgeschwindigkeit ist aufgrund
der relativ niedrigen Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
relativ niedrig.
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Eintauchverfahren
bei Raumtemperatur: Rickloff 1987, und Omi et al offenbart eine
Anlage für
das Eintauchverfahren bei Raumtemperatur (20 Grad Celsius), die
eine Anzahl von Beschränkungen
aufweist: 1) die moderate Temperatur erzeugt eine gemäßigte Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit,
2) der bei dem Eintauchverfahren verfügbare, sehr niedrige Massentransport
mit einer sehr großen
stagnierenden Schichtdicke δ verringert
die Temperatur bei der die Reaktionsgeschwindigkeit durch die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit beschränkt ist,
und 3) die Inaktivierungsgeschwindigkeit ist aufgrund der niedrigen
Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
und der niedrigen Massentransportgeschwindigkeit niedrig.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Ein
erster Aspekt der vorliegenden Erfindung zielt auf ein Verfahren
zur Behandlung eines Materials ab, das folgendes umfasst: Bilden
einer Ozon-Lösungsmittel-Lösung bei
einer ersten Temperatur; und Reagieren der Ozon-Lösungsmittel-Lösung mit
dem Material bei einer zweiten Temperatur, wobei die erste Temperatur
niedriger als die zweite Temperatur ist und die relativ niedrigere
erste Temperatur eine erhöhte
Konzentration von gelöstem
Ozon im Lösungsmittel
ermöglicht
und die relativ höhere
zweite Temperatur eine erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit
zwischen der Ozon-Lösungsmittel-Lösung und
dem Material ermöglicht.
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Ein
zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung zielt auf eine Vorrichtung
zur Behandlung eines Materials ab, die folgendes umfasst: Mittel
für das
Bilden einer Ozon-Lösungsmittel-Lösung bei
einer ersten Temperatur; und Mittel für das Reagieren der Ozon-Lösungsmittel-Lösung mit
dem Material bei einer zweiten Temperatur, die höher als die erste Temperatur
ist, um mindestens einen Teil des Materials zu oxidieren, wobei
die niedrigere erste Temperatur eine erhöhte Geschwindigkeit der Reaktion
zwischen der Ozon-Lösungsmittel-Lösung und
dem Material ermöglicht.
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In Übereinstimmung
mit bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung werden Verfahren und Geräte zur Behandlung von Materialien
bereitgestellt, die große
Vorteile gegenüber
den Systemen des Standes der Technik sowie einen breiten Anwendungsbereich
aufweisen, einschließlich
Anwendungen in der Materialverarbeitung, der Wafer-Herstellung,
der Sterilisation von medizinischen Instrumenten, und ähnlichem.
Das Verfahren zieht das Bilden einer Ozon-Lösungsmittel-Lösung bei
einer ersten Temperatur mit einer Konzentration an gelöstem Ozon
und das Reagieren der Ozon-Lösungsmittel-Lösung mit
dem Material bei einer zweiten Temperatur, die über der ersten Temperatur liegt,
nach sich. In einem bevorzugten Modus umfasst der Schritt des Reagierens
das Erhitzen von wenigstens einem aus der Ozon-Lösungsmittel-Lösung und
dem Material, wodurch bewirkt wird, dass die Ozon-Lösungsmittel-Lösung eine
höhere
Konzentration an gelöstem
Ozon während
des Reagierens mit dem Material aufweist als wenn die Ozon-Lösungsmittel-Lösung bei
der zweiten Temperatur gebildet worden wäre. Verschiedene Geräte werden
vorgestellt, um diese Verarbeitungsprozesse durchzuführen.
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Zum
Beispiel wird in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ein
System für
das Behandeln eines Substrats mit einer Ozon-Lösungsmittel-Lösung bereitgestellt,
das eine Quelle für
eine bei einer ersten Temperatur gebildete Ozon-Lösungsmittel-Lösung umfasst,
die eine im Allgemeinen kontinuierliche Zufuhr der Ozon-Lösungsmittel-Lösung bei
der ersten Temperatur bereitstellt. Das System schließt ein Heizgerät ein, das derart
gekoppelt ist, dass es die Ozon-Lösungsmittel-Lösung
bei der ersten Temperatur von der Quelle empfängt und die empfangene Ozon-Lösungsmittel-Lösung erhitzt
und eine im Allgemeinen kontinuierliche Zufuhr der erhitzten Ozon-Lösungsmittel-Lösung bereitstellt.
Das System schließt
auch einen fluidisch mit dem Heizgerät verbundenen Applikator ein,
um die im Allgemeinen kontinuierliche Versorgung der erhitzten Ozon-Lösungsmittel-Lösung zu
empfangen, wobei der Applikator einen Auslass aufweist, der derart
ausgestaltet ist, dass er die erhitzte Ozon-Lösungsmittel-Lösung bei
einer zweiten Temperatur, die über
der ersten Temperatur liegt, zu einem Substrat leitet.
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Unten
werden einige der Vorteile der verschiedenen Verfahren beschrieben
und wie diese erreicht werden:
Höhere Oxidationsgeschwindigkeit
Es wird ein Verfahren für
das Oxidieren von Materialien unter Verwendung einer in Lösungsmittel
gelösten
Lösung
von Ozongas bereitgestellt, das sehr viel höhere Oxidationsgeschwindigkeiten
erzeugen kann als mit herkömmlichen
Verfahren erreichbar
umweltverträgliche Chemikalie: Es wird
ein Verfahren für
das Oxidieren von Materialien bei hoher Geschwindigkeit bereitgestellt,
das eine umweltverträgliche,
rückstandsfreie
Chemikalie verwendet, wodurch die Kosten für die Entsorgung von Chemikalien
verringert werden
erhöhte
Sicherheit der Benutzer und geringere Kosten für Chemikalien sowie geringere
Kosten für
die Entsorgung von Chemikalien: Es wird ein Verfahren für das Oxidieren
von Materialien bei hoher Geschwindigkeit bereitgestellt, bei dem
die oxidierende Chemikalie bei der Herstellung vor Ort erzeugt und
vernichtet werden kann, was die Benutzersicherheit erhöht, Kosten
für Chemikalien
sowie für
die Entsorgung von chemischen Abfällen verringert
zusätzliche
Chemikalien können
mit minimalem Einfluss auf die Konzentration von gelöstem Ozon
oder die Konzentration der eingespritzten Chemikalien eingespritzt
werden: Es wird ein Verfahren für
das Oxidieren von Materialien unter Verwendung von in einem Lösungsmittel
gelöstem
Ozongas bereitgestellt, welches das Einspritzen von zusätzlichen
Chemikalien einschließen
kann, welche die für
eingespritzte Chemikalien verfügbare Zeit
für das
Reagieren mit der Ozon-Lösungsmittel-Lösung bedeutsam
verringert und dadurch jede durch eine derartige Reaktion verursachte
Verringerung der Konzentration von gelöstem Ozon oder der Konzentration von
eingespritzten Chemikalien minimiert.
verschiedene eingespritzte
Chemikalien können
der Ozon-Wasser-Lösung
während
unterschiedlicher Phasen des Material-Verarbeitungszyklus hinzugefügt werden:
Es wird ein Verfahren für
das Oxidieren von Materialien unter Verwendung einer Lösung von
in Wasser gelöstem
Ozongas bereitgestellt, das ein Mittel einschließen kann, um die Mischung aus
einer oder mehr als einer Chemikalie, die während eines bestimmten Zeitraums des
Materialverarbeitungszyklus auf der Oberfläche der zu oxidierenden Materialien
verteilt werden, auszuwählen.
DI-Wasser
und weitere Chemikalien können
anstatt der Ozon-Wasser-Lösung
während
verschiedener Phasen des Material-Verarbeitungszyklus hinzugegeben
werden: Es wird ein Verfahren für
das Oxidieren von Materialien unter Verwendung einer Lösung von
in Wasser gelöstem
Ozongas bereitgestellt, das ein Mittel für das Einspritzen von Chemikalien
oder DI-Wasser anstatt der Ozon-Wasser-Lösung einschließt und dadurch
ein Mittel für
das selektive Verteilen von Chemikalien oder DI-Wasser auf die Oberfläche der
während
einer bestimmten Phase des Verarbeitungszyklus der Materialien zu
oxidierenden Materialien bereitstellt
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Vorteile bei der Wafer-Herstellung
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höhere Entfernungsraten:
Es wird ein Verfahren für
das Entfernen von Photolack, eines nach der Veraschung verbliebenen
Photolackrests, eines nach dem Ätzen
verbliebenen Photolackrestes und weiterer organischer Materialien
von Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem,
bereitgestellt, das höhere
Entfernungsgeschwindigkeiten erzeugt als sie mit gängigen Verfahren
erreicht werden können
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niedrige
Prozesstemperatur und geringere Korrosionswahrscheinlichkeit: Es
wird ein Verfahren für
das Entfernen von Photolack, eines nach der Veraschung verbliebenen
Photolackrests, eines nach dem Ätzen
verbliebenen Photolackrestes und weiterer organischer Materialien
von Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem,
bereitgestellt, das bei niedrigeren Temperaturen sehr viel höhere Entfernungsgeschwindigkeiten
erzeugt als sie mit gängigen
Verfahren erreicht werden können
und dabei die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Metallkorrosion
verringern
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realisierbare
Durchsätze
bei Verarbeitungssystemen sowohl für einzelne Wafer als auch für ganze Chargen
Es wird ein Verfahren für
das Entfernen von Photolack, eines nach der Veraschung verbliebenen
Photolackrests, eines nach dem Ätzen
verbliebenen Photolackrestes und weiterer organischer Materialien
von Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem,
bereitgestellt, das realisierbare Durchsätze sowohl in Verarbeitungssystemen
für einzelne
Wafer als auch in Verarbeitungssystemen für Wafer-Chargen erreichen kann
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vollständig aufrüstbar zu
geringen Kosten: Es wird ein Verfahren für das Entfernen von Photolack,
eines nach der Veraschung verbliebenen Photolackrests, eines nach
dem Ätzen
verbliebenen Photolackrests und weiterer organischer Materialien
von Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem, bereitgestellt,
das zu geringen Kosten passend für
viele vorhandene Spin-Processing-Werkzeuge
für einzelne Wafer
und Wafer-Chargen nachgerüstet
werden kann.
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vollständig in
ein Cluster-Gerät
integriert: Es wird ein Verfahren für das Entfernen von Photolack,
eines nach der Veraschung verbliebenen Photolackrests, eines nach
dem Ätzen
verbliebenen Photolackrests und weiterer organischer Materialien
von Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem,
bereitgestellt, das vollständig
in ein mehrere Prozesse umfassendes Cluster-Gerät auf einer einzigen Plattform integriert
werden kann.
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vollständig integriert
mit einem Spin-Spül-
und Schleudertrocknungsschritt: Es wird ein Verfahren für das Entfernen
von Photolack, eines nach der Veraschung verbliebenen Photolackrestes,
eines nach dem Ätzen
verbliebenen Photolackrests und weiterer organischer Materialien
von Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem,
bereitgestellt, das vollständig
in einen Spin-Spül- und Schleudertrocknungsvorgang
integriert werden kann und so die Grundlage für ein Dry-in-Dry-out-Reinigungsverfahren
bereitstellt.
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kostengünstige Prozesskammer:
Es wird ein Verfahren für
das Entfernen von Photolack, eines nach der Veraschung verbliebenen
Photolackrests, eines nach dem Ätzen
verbliebenen Photolackrests, und weiterer organischer Materialien
aus Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem
bereitgestellt, das es nicht erforderlich macht, dass hochkonzentriertes
Ozongas in die Prozesskammer eingeführt wird, was signifikant die
Kosten der Wafer-Prozesskammer
verringert.
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erhöhte Sicherheit
für die
Benutzer: Es wird ein Verfahren für das Entfernen von Photolack,
eines nach der Veraschung verbliebenen Photolackrests, eines nach
dem Ätzen
verbliebenen Photolackrests, und weiterer organischer Materialien
aus Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem
bereitgestellt, das es nicht erforderlich macht, dass hochkonzentriertes
Ozongas in die Prozesskammer eingeführt wird, was die Sicherheit
der Benutzer bedeutsam erhöht.
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geringere
Korrosionswahrscheinlichkeit: Es wird ein Verfahren für das Entfernen
von Photolack, eines nach der Veraschung verbliebenen Photolackrests,
eines nach dem Ätzen
verbliebenen Photolackrests, und weiterer organischer Materialien
aus Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem
bereitgestellt, das es nicht erforderlich macht, dass hochkonzentriertes
Ozongas in die Prozesskammer eingeführt wird, wodurch hochkonzentriertes
Ozongas als Ursache für
Korrosion eliminiert wird.
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mit
Stickstoff beaufschlagte Prozesskammer: Es wird ein Verfahren für das Entfernen
von Photolack, eines nach der Veraschung verbliebenen Photolackrests,
eines nach dem Ätzen
verbliebenen Photolackrests, und weiterer organischer Materialien
aus Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem bereitgestellt,
bei dem ein inertes Gas wie etwa Stickstoff in die Prozesskammer
eingeführt
werden kann.
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erhöhte Sicherheit
für die
Benutzer: Es wird ein Verfahren für das Entfernen von Photolack,
eines nach der Veraschung verbliebenen Photolackrests, eines nach
dem Ätzen
verbliebenen Photolackrests, und weiterer organischer Materialien
aus Halbleiterwafern, Substraten von Flachbildschirmen und ähnlichem
bereitgestellt, bei dem die Konzentration an gelöstem Ozon direkt stromabwärts von
dem Applikationspunkt schnell auf eine sehr niedrige Höhe abfällt, wodurch
die Benutzersicherheit noch weiter erhöht wird.
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Vorteile bei der Sterilisation
von medizinischen Instrumenten
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höhere Sterilisationsgeschwindigkeiten
Es wird ein Verfahren für
die Sterilisation von medizinischen Instrumenten bei moderaten Temperaturen
bereitgestellt, das sehr viel höhere
Sterilisationsgeschwindigkeiten erreichen kann als sie mit den gängigen Methoden
erreicht werden können.
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rückstandsfreies
Sterilisationsmittel: Es wird ein Verfahren für die Sterilisation von medizinischen
Instrumenten bei moderaten Temperaturen bereitgestellt, das ein
rückstandsfreies
Sterilisationsmittel verwendet und dadurch das Risiko des Übertragens
von Rückständen der
Sterilisationschemikalie auf den Patienten eliminiert und die Kosten
für die
Entsorgung der Chemikalie verringert
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kein
Spülen
mit Wasser erforderlich: Es wird ein Verfahren für die Sterilisation von medizinischen
Instrumenten bei moderaten Temperaturen bereitgestellt, das ein
rückstandsfreies
Sterilisationsmittel verwendet und dadurch die Notwendigkeit eines
separaten Schritts des Spülens
mit Wasser eliminiert.
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erhöhte Sicherheit
der Benutzer und verringerte Kosten für Chemikalien sowie für die Entsorgung
von Chemikalien: Es wird ein Verfahren für die Sterilisation von medizinischen
Instrumenten bei moderaten Temperaturen bereitgestellt, in dem der
aktive Bestandteil für
jeden Zyklus erzeugt wird und dann am Ende des Zyklus zerstört wird,
wodurch die Sicherheit der Benutzer erhöht sowie die Kosten für Chemikalien
und Entsorgung derselben verringert werden.
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geringere
Kosten für
Verbrauchsmaterialien: Es wird ein Verfahren für die Sterilisation von medizinischen
Instrumenten bei moderaten Temperaturen bereitgestellt, das geringere
Kosten für
Verbrauchsmaterialien aufweist ($ 50 pro Zyklus) als die führenden
Verfahren.
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Einmal-Sterilisationsmittel
immer bei vollständiger
Konzentration: Es wird ein Verfahren für die Sterilisation von medizinischen
Instrumenten bei moderaten Temperaturen bereitgestellt, das eine
Ausgestaltung für einen
einzigen Durchgang ist, in dem Sterilisationsmittel auf die Oberflächen des
Instruments gesprüht
wird und zu dem Abfluss geleitet wird, wodurch die Verringerung
der Konzentration des Sterilisationsmittels, die ansonsten verursacht
durch das Zurückbehalten
von Serum und weiteren organischen Rückständen in der Sterilisationsmittel-Lösung verursacht
wird, die von den behandelten Instrumenten abgewaschen wurden, eliminiert
wird.
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kostengünstige Sterilisationsprozesskammer:
Es wird ein Verfahren für
die Sterilisation von medizinischen Instrumenten bei moderaten Temperaturen
bereitgestellt, das es nicht erforderlich macht, dass hochkonzentriertes
Ozongas in die Prozesskammer eingebracht wird, was signifikant die
Kosten der Wafer-Herstellungskammer
verringert.
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erhöhte Sicherheit
für die
Benutzer: Es wird ein Verfahren für die Sterilisation von medizinischen
Instrumenten bei moderaten Temperaturen bereitgestellt, das nicht
erforderlich macht, dass hochkonzentriertes Ozongas in die Prozesskammer
einbracht wird, was die Sicherheit der Benutzer bedeutsam verringert.
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geringere
Wahrscheinlichkeit des Materialabbaus an Instrumenten Es wird ein
Verfahren für
die Sterilisation von medizinischen Instrumenten bei moderaten Temperaturen
bereitgestellt, das es nicht erforderlich macht, dass hochkonzentriertes
Ozongas in die Prozesskammer eingebracht wird, was hochkonzentriertes Ozongas
als Ursache für
die Korrosion von Metallen oder den Abbau von Elastomeren oder Kunststoffen
eliminiert.
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geringere
Wahrscheinlichkeit des Materialabbaus an Instrumenten: Es wird ein
Verfahren für
die Sterilisation von medizinischen Instrumenten bei moderaten Temperaturen
bereitgestellt, in dem ein inertes Gas wie etwa Stickstoff in die
Prozesskammer eingebracht werden kann, wodurch hochkonzentriertes
Ozongas als eine Ursache für
die Korrosion von Metall oder den Abbau von Elastomeren oder Kunststoffen
eliminiert wird.
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erhöhte Sicherheit
für die
Benutzer: Es wird ein Verfahren für die Sterilisation von medizinischen
Instrumenten bei moderaten Temperaturen bereitgestellt, bei dem
die Konzentration von gelöstem
Ozon oft direkt stromabwärts
von dem Applikationspunkt schnell wieder auf sehr niedrige Niveaus
fällt,
wodurch die Sicherheit der Benutzer bedeutsam erhöht wird.
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anwendbar
für komplex
geformte Instrumente mit internen Kanäle mit großem L/D: Es wird ein Verfahren
für die
Sterilisation von medizinischen Instrumenten bei moderaten Temperaturen
bereitgestellt, das mit komplex geformten Elementen verwendet werden
kann, oder mit Elementen, die innere Oberflächen enthalten, wie etwa starre
und flexible Endoskope mit internen Kanälen mit einem großen Verhältnis von
Länge zu
Durchmesser (L/D-Ratio, length to diameter ratio L/D).
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
verschiedenen Merkmale der vorliegenden Erfindung und deren bevorzugte
Ausführungsformen können besser
unter Bezugname auf die folgende Darstellung und die begleitenden
Zeichnungen, in denen gleiche Bezugziffern sich auf gleiche Elemente
in verschiedenen Figuren beziehen, verstanden werden.
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1 veranschaulicht
ein funktionales Blockschaltbild eines Verfahrens für die Verarbeitung
von Materialien: eine kalte Ozon-Wasser-Lösung bei einer Temperatur T1
wird unter Verwendung eines Flüssig-Flüssig-Wärmetauschers,
der sich direkt stromaufwärts
von dem Applikationspunkt der Ozon-Wasserlösung auf das zu verarbeitende
Material befindet, auf eine Temperatur T2 > T1 erwärmt.
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2 veranschaulicht
ein funktionales Blockschaltbild eines Verfahrens für die Verarbeitung
von Materialien: eine kalte Ozon-Wasser-Lösung bei einer Temperatur T1
wird unter Verwendung eines Point-of-Use-Heizgeräts, das sich direkt stromaufwärts von
dem Applikationspunkt der Ozon-Wasserlösung auf das zu verarbeitende
Material befindet, auf eine Temperatur T2 > T1 erwärmt.
-
3 veranschaulicht
ein funktionales Blockschaltbild eines Verfahrens für die Verarbeitung
von Materialien, in dem zusätzliche
Chemikalien direkt stromaufwärts
von dem Applikationspunkt in die Ozon-Wasser-Lösung eingespritzt werden.
-
4 veranschaulicht
ein funktionales Blockschaltbild eines Verfahrens für die Verarbeitung
von Materialien mit mehreren Zufuhren für die Chemikalieneinspritzung.
-
5 veranschaulicht
ein Blockschaltbild eines Verfahrens für die Verarbeitung von Halbleiterwafern mit
einem Single-Wafer-Spin-Prozessor.
-
6 veranschaulicht
ein funktionales Blockschaltbild eines Verfahrens für die Verarbeitung
von Materialien mit oberen und unteren sich drehenden Sprüharmen (Tellerwäschergeometrie).
-
7 veranschaulicht
ein funktionales Blockschaltbild eines Verfahrens für die Verarbeitung
von Materialien mittels Eintauchen.
-
8 veranschaulicht
ein Blockschaltbild eines Verfahrens für die Verarbeitung von Halbleiterwafern mit
mehreren Single-Wafer-Spin-Prozessoren und mehreren Point-of-Use-Heizgeräten.
-
9 veranschaulicht
ein Blockschaltbild eines Verfahrens für die Verarbeitung von Halbleiterwafern mit
mehreren Single-Wafer-Spin-Prozessoren und einem einzigen Point-of-Use-Heizgerät.
-
10 veranschaulicht ein funktionales Blockschaltbild
eines Verfahrens für
die Verarbeitung einer Charge (eine oder mehr Kassetten) von Halbleiterwafern
mit einem On-Axis-Chargen-Spin-Prozessor.
-
11 veranschaulicht ein Blockschaltbild eines Verfahrens
für die
Verarbeitung einer Charge (eine oder mehr Kassetten) von Halbleiterwafern
mit einem Off-Axis-Chargen-Spin-Prozessor.
-
12 veranschaulicht ein funktionales Blockschaltbild
eines Verfahrens für
die Verarbeitung von Materialien: Eine kalte Ozon-Wasser-Lösung bei
einer Temperatur T1 wird auf ein zu verarbeitendes Material aufgetragen,
während
das zu verarbeitende Matetrial und die Ozon-Wasser-Lösung unter
Verwendung von Strahlungwärme
von der oberen Fläche
aus an dem Applikationspunkt auf eine Temperatur T2 > T1 erhitzt werden.
-
13 veranschaulicht ein funktionales Blockschaltbild
eines Verfahrens für
die Verarbeitung von Materialien: Eine kalte Ozon-Wasser-Lösung wird
bei einer Temperatur T1 auf ein zu verarbeitendes Material aufgetragen,
während
das zu verarbeitende Matetrial und die Ozon-Wasser-Lösung unter
Verwendung von Strahlungswärme
von der unteren Fläche
aus an dem Applikationspunkt auf eine Temperatur T2 > T1 erhitzt werden.
-
14 veranschaulicht ein funktionales Blockschaltbild
eines Verfahrens für
die Verarbeitung von Materialien: Eine kalte Ozon-Wasser-Lösung wird
bei einer Temperatur T1 auf ein zu verarbeitendes Material aufgetragen,
während
das zu verarbeitende Matetrial und die Ozon-Wasser-Lösung unter
Verwendung von Konvektionswärme
von der unteren Fläche
aus an dem Applikationspunkt auf eine Temperatur T2 > T1 erhitzt werden.
-
15 veranschaulicht ein funktionales Blockschaltbild
eines Verfahrens für
die Verarbeitung von Materialien: Eine kalte Ozon-Wasser-Lösung wird
bei einer Temperatur T1 auf ein zu verarbeitendes Material aufgebracht,
während
das zu verarbeitende Matetrial und die Ozon-Wasser-Lösung unter
Verwendung von Konduktionswärme
von der unteren Fläche
aus an dem Applikationspunkt auf eine Temperatur T2 > T1 erwärmt werden.
-
16 veranschaulicht ein funktionales Blockschaltbild
eines Verfahrens für
die Verarbeitung von Materialien: Eine kalte, mit Ozongas vermischte
Ozon-Wasser-Nebel-Lösung wird
bei einer Temperatur T1 auf ein zu verarbeitendes Material aufgebracht,
während
das zu verarbeitende Matetrial und die Ozon-Wasser-Nebel-Lösung unter Verwendung von Strahlungswärme von
der oberen Fläche
aus an dem Applikationspunkt auf eine Temperatur T2 > T1 erwärmt werden.
-
17 veranschaulicht ein Blockschaltbild eines Verfahrens
für das
Lösen von
Ozongas in gekühltem Wasser
unter Verwendung eines Venturi-Injektors und einer stromabwärts angeordneten
Blasensäule,
um eine Ozon-Wasser-Lösung
zu bilden.
-
18 veranschaulicht ein Blockschaltbild eines Verfahrens
für das
Lösen von
Ozongas in gekühltem Wasser
unter Verwendung einer gepackten Säule (packed column), um eine
Ozon-Wasser-Lösung
zu bilden.
-
19 veranschaulicht ein Blockschaltbild eines Verfahrens
für das
Lösen von
Ozongas in mit Wasser gekühlten
Wassernebel, um eine mit Ozongas vermischte Ozon-Wasser-Nebellösung zu
bilden.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
FAKTOREN, WELCHE DIE OXIDATIONSGESCHWINDIGKEIT
ODER ENTFERNUNGSGESCHWINDIGKEIT BESTIMMEN – EIN MODELL
-
Die
Erfinder haben ein Modell entwickelt um dazu beizutragen, dass die
Geschwindigkeiten für
die Oxidation und Entfernung eines organischen Materials wie etwa
Photolack von einem Halbleiterwafer unter Verwendung einer Ozon-Lösungsmittel-Lösung bei
einer Konzentration C und einer Temperatur T bestimmenden Faktoren
besser verstanden werden. Die Geschwindigkeit der Oxidation und
der Entfernung einer organischen Schicht von einem Substrat kann über eine Ätzgeschwindigkeit
definiert werden. Wir können
die Ätzgeschwindigkeit
E (cm Lack/sec) ausdrücken
als E = C·(X/ρ)·(M·S)/(M
+ S). Der Parameter C (g Ozon/cm3) ist die
Konzentration von gelöstem
Ozon in dem Wasser entfernt von der Oberfläche der organischen Schicht
zum Beispiel auf einem Halbleiterwafer (die Massenkonzentration).
Der Parameter X (g Lack/g Ozon) ist die Masse des Lacks, die pro
Masse von an der Oberfläche
verbrauchtem Ozon entfernt wurde. Nimmt man an, dass der Lack sich
aus Ketten von CH2-Einheiten zusammensetzt,
die vollständig
oxidiert sein müssen,
um entfernt werden zu können,
dann werden 3 Mol Ozon benötigt,
um jedes Mol CH2 zu oxidieren. Dies entspricht
10,3 Gramm Ozon, um jedes Gramm Lack vollständig zu oxidieren. Christensen
(1998) war der erste, der beobachtete, dass Ätzgeschwindigkeiten für den L-Linien-Photolack
um einen Faktor 20 höher
waren als durch die Annahme der vollständigen Oxidation im Voraus
berechnet. Sie schlossen daraus, dass der Lack nur in kurze Fragmente
mit einer Länge
von ungefähr
20 CH2-Einheiten geschnitten werden müsste, bevor
die Fragmente hydrophil werden und von dem Wafer herunter in den
Strom des fließenden
Wasser fließen.
Das Nettoergebnis ist, dass der Parameter X nicht (1/10,3) ist,
sondern ungefähr
(20/10,3). Der Parameter ρ (g
Lack/cm3) bezeichnet die Dichte des Lacks.
-
Terminologie:
Innerhalb dieser Beschreibung werden die Begriffe mit Ozon versetztes
Wasser, Ozon-Wasser-Lösung
und Ozongas-Wasser-Lösung
austauschbar verwendet. Zusätzlich
werden die Begriffe Ätzen,
Reinigen durch Ätzen
(etch clean), Reinigen, Bearbeiten, Oxidieren austauschbar verwendet.
DI-Wasser ist deionisiertes
Wasser
-
Konzentration
von gelöstem
Ozon C: Wenn Ozon in einem Lösungsmittel
gelöst
wird, dann wird die maximale Konzentration an gelöstem Ozon
C, die nach einer ausreichend langen Übertragungszeit erreicht werden
kann, die Sättigungskonzentration,
mit Hilfe des Gesetzes von Henry im Voraus berechnet. Gemäß dem Gesetz
von Henry ist die maximale Löslichkeit
proportional zu dem Teildruck des Ozongases bei einer bestimmten
Temperatur. Höhere
Gasphasenkonzentrationen, höhere
Drücke
und niedrigere Lösungsmitteltemperaturen
führen
zu höheren
maximalen Gleichgewichtskonzentrationen des gelösten Ozons. Es wurde die ungefähre Gleichgewichtssättigungskonzentration
in mg/L (äquivalent
zu Teile pro Million pro Gewicht) für eine Gasphasenkonzentration
von 240 mg/l (15,9 Gew.-%), Drücken
von 1, 2 und 4 Bar und Wasser-(Lösungsmittel-)Temperaturen
von 5 bis 95 Grad Celsius in Schritten von 5 Grad Celsius berechnet.
Siehe Tabelle 1. TABELLE 1. Löslichkeit von Ozongas in Wasser:
Die Konzentration von gelöstem
Ozon in mg/L in Abhängigkeit
von der Wassertemperatur und des Gasdrucks für eine Gasphasen-Ozonkonzentration
von 240 g/Nm
3 = mg/Liter (15,9 Gew.-%) in
Sauerstoff für
einen Bereich von Wassertemperaturen.
| | p
= 1 bar (14,5 psia) | p
= 2 bar (29 psia) | p
= 4 bar (58 psia) |
| 5
Grad Celsius | 109 | 218 | 436 |
| 10
Grad Celsius | 85 | 170 | 340 |
| 15
Grad Celsius | 66 | 132 | 264 |
| 20
Grad Celsius | 52 | 104 | 208 |
| 25
Grad Celsius | 40 | 80 | 160 |
| 30
Grad Celsius | 31 | 62 | 124 |
| 40
Grad Celsius | 24 | 48 | 96 |
| 45
Grad Celsius | 19 | 38 | 76 |
| 50
Grad Celsius | 15 | 30 | 60 |
| 55
Grad Celsius | 11 | 22 | 44 |
| 60
Grad Celsius | 9 | 18 | 36 |
| 65
Grad Celsius | 7 | 14 | 28 |
| 70
Grad Celsius | 5 | 10 | 20 |
| 75
Grad Celsius | 4 | 8 | 16 |
| 80
Grad Celsius | 3 | 6 | 12 |
| 85
Grad Celsius | 2,5 | 5 | 10 |
| 90
Grad Celsius | 1,2 | 2,4 | 4,8 |
| 95
Grad Celsius | 0,9 | 1,8 | 3,6 |
-
Koeffizient
der Massentransportgeschwindigkeit M: Der Parameter M (cm/s) ist
der Koeffizient der Massentransportgeschwindigkeit in der flüssigen Phase.
Das Ozon wird durch Diffusion zu der Waferoberfläche transportiert. Die Massentransportrate
M (cm/sec) = D/δ,
wobei D (cm2/sec) die Diffusionskonstante
des in die Flüssigkeit
diffundierenden Ozons ist und δ (cm)
die Dicke der stagnierenden Schicht ist. Die Diffusionskonstante
D für Ozon
in Wasser beträgt
1,7 × 105 cm2/s bei 20 Grad
Celsius. Dementsprechend steigt die Massentransportgeschwindigkeit
bei Erhöhung
der Diffusionskonstante, oder die Diffusionsdistanz δ verringert sich.
-
Konstante
der Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
S: Der Parameter S (cm/s) ist die temperaturabhängige Konstante der Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit.
Die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
S (cm/s) ist eine exponentielle Funktion der absoluten Temperatur
T (Grad Kelvin) und der Aktivierungsenergie Ea des
Oxidationsprozesses. Insbesondere ist S = Soexp(–Ea/KT), wobei K die
Boltzmann-Konstante
und So die Proportionalitätskonstante
für die
Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
ist. Der Unterschied der Ätzgeschwindigkeiten
von verschiedenen Materialen bei einer bestimmten Temperatur wird
auf den Unterschied der Größenordnung
der Konstante der Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
der beiden Materialien zurückgeführt.
-
Ätzen von
Wafern bei hoher Temperatur: Eine Erhöhung der Temperatur führt zu einer
Erhöhung
von S und des Betrags des Begriffs (M·S)/(M + S). Wenn die gelöste Konzentration
bei einer Temperaturerhöhung ungefähr konstant
blieb, dann ist ersichtlich, dass die Ätzgeschwindigkeit mit steigender
Temperatur ansteigen würde.
Jedoch fällt
die Konzentration an gelöstem
Ozon ab, wenn die Wassertemperatur ansteigt. Wenn die Temperatur
so ist dass S >> M, dann schränkt der
Massentransport die Ätzgeschwindigkeit
ein und E = C(X/ρ)·M. Bei
größerem M
ist die Temperatur, bei der die Ätzgeschwindigkeit
durch die Massentransportgeschwindigkeit M beschränkt ist,
höher.
Bei höherer
Temperatur ist die Massentransportgeschwindigkeit, bei der die Ätzgeschwindigkeit
durch den Massentransport M beschränkt ist, höher.
-
Ätzen von
Wafern bei niedriger Temperatur: Eine Verringerung der Temperatur
führt zu
einer Verringerung von S und des Betrags des Begriffs (M·S)/(M
+ S). Wenn die gelöste
Konzentration bei Temperaturverringerungen ungefähr konstant bliebe, dann ist
ersichtlich, dass die Ätzgeschwindigkeit
bei einer Temperaturverringerung sinken würde. Jedoch steigt die Konzentration
an gelöstem
Ozon mit sinkender Wassertemperatur, wie bereits gezeigt. Wenn die
Temperatur bis auf S << M gesenkt wird,
dann wird die Ätzgeschwindigkeit
durch die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
beschränkt
und E = (X/ρ)·S.
-
Gemessene
Temperaturabhängigkeit
von S: Eine vorangehende Messung der Temperaturabhängigkeit
der Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
S wurde im Labor vorgenommen. Die Messungen der Ätzgeschwindigkeit des DUV-Positivlacks
von IBM Apex wurden unter Bedingungen in denen M >> S und E = SCX durch Ätzen eines sich drehenden Wafers
mit einer Düse
mit kleinem Durchmesser für
das Erzeugen hoher Geschwindigkeiten und kleiner Werte von δ vorgenommen.
Die Messungen der Ätzgeschwindigkeit
wurden bei 7 Grad Celsius, 12 Grad Celsius und 17 Grad Celsius vorgenommen.
Unsere Messungen zeigten, dass der Koeffizient für die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
S (cm/s) sich um einen Faktor zwei für eine Erhöhung der Temperatur um jeweils
5 Grad Celsius erhöht,
was einer Aktivierungsenergie von ungefähr 1 eV entspricht. Es wurde
gefunden, dass die Aktivierungsenergie für I-Linien-Positivlack 1805
von Shipley gleich ist, der Koeffizient So jedoch
höher liegt.
Dies stimmt mit der Tatsache überein,
dass Ätzen
mit I-Linien-Positivlack im Vergleich zu DUV-Positiv-Photolack mit
einer höheren
Geschwindigkeit erfolgt.
-
Gemessene Ätzgeschwindigkeit
bei unterschiedlichen Temperaturen: Die anfänglich gemessenen Ergebnisse
zeigen, dass die Ätzgeschwindigkeit
sich erhöht,
wenn die Temperatur sich von 10 Grad Celsius auf 19 Grad Celsius
erhöht,
weil die normalisierte Ätzgeschwindigkeit
E/C um einen höheren
Faktor steigt als den, um den die Konzentration an gelöstem Ozon
sinkt. Jedoch verringert sich die Konzentration um einen größeren Faktor
als den, um den die normalisierte Ätzgeschwindigkeit sinkt, wenn
die Temperatur von 19 Grad Celsius auf 28 Grad Celsius erhöht wird.
Diese Entwicklung setzt sich bei sämtlichen höheren Temperaturen fort, mit dem
Ergebnis, dass unter Gleichgewichtsbedingungen die höchste Ätzgeschwindigkeit
bei ungefähr
20 Grad Celsius erreicht werden kann.
-
Ein
Ansatz für
das Erreichen sehr hoher Ätzgeschwindigkeiten:
Dieses Modell kann wertvolle Einblicke in das Problem bereitstellen.
Es zeigt, dass die normalisierte Ätzgeschwindigkeit durch das
Erhöhen
der Temperatur steigt und dass die Ätzgeschwindigkeit durch das
Erhöhen
der Temperatur über
20 Grad Celsius erhöht werden
könnte,
wenn ein Verfahren für
das Bereitstellen einer höheren
gelösten
Konzentration bei der erhöhten
Temperatur gefunden werden könnte.
Die vorliegenden bevorzugten Ausführungsformen wenden genau solch
ein Verfahren an.
-
Das
allgemeine Prinzip besteht darin die höchste Konzentration an gelöstem Ozon
bei einer bestimmten Oberflächenreaktionstemperatur
zu erreichen. Dies kann auf eine Anzahl von Arten einschließlich der
Folgenden geschehen:
- a) Erwärmen der kalten Ozon-Lösungsmittel-Lösung mit
einem Inline-Heizgerät,
das direkt stromaufwärts von
dem Punkt, an dem die Ozon-Lösungsmittel-Lösung auf
dem Substrat verteilt wird, angeordnet ist. Die erwärmte Ozon-Lösungsmittel-Lösung erwärmt dann
die Oberfläche
des Substrats und erhöht
die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit.
Die Ozon-Lösungsmittel-Lösung behält einen
Großteil
des bei der niedrigeren Temperatur gelösten Ozons zurück, wenn
die Lösung
nicht bis zum letzten Moment erwärmt
wird.
- b) Erwärmen
der kalten Ozon-Lösungsmittel-Lösung an
dem Applikationspunkt mit einem Applikationspunkt-Heizgerät, wenn
die Lösung
die Substratoberfläche
passiert, zum Beispiel unter Verwendung eines Heizstrahlers mit
einem derart gewählten
Wellenlängenband,
dass es von der Ozon-Lösungsmittel-Lösung absorbiert
wird. Die erwärmte
Ozon-Lösungsmittel-Lösung erwärmt dann
die Oberfläche
des Substrats und erhöht
die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit.
- c) Erwärmen
des Substrats mit einem Applikationspunkt-Heizgerät und Verteilen
der kalten Ozon-Lösungsmittel-Lösung auf
die Oberfläche
des erwärmten
Substrats. Bereitstellen einer Wärmezufuhr
zu dem Substrat, die ausreichend ist, um die kühlende Wirkung des kalten Lösungsmittels
zu überwinden.
In der Praxis kann das Substrat von der Rückseite oder der Vorderseite
her erwärmt
werden. Wenn das Substrat von der Rückseite her erwärmt wird,
dann kann das gesamte Volumen des Substrats erwärmt werden, so dass die Vorderseite,
die zu ätzenden
Seite, erwärmt
werden kann. Wenn das Substrat von der Vorderseite her erwärmt wird,
dann kann das gesamte Volumen des Substrats oder nur die Vorderseite
erwärmt
werden. Die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
der Vorderseite ist abhängig
von der Temperatur der Vorderseite.
- d) Erwärmen
der kalten Ozon-Lösungsmittel-Lösung und
Erwärmen
des Substrats zum Beispiel unter Verwendung eines Heizstrahlers
mit einem derart gewählten
Wellenlängenband,
dass es teilweise von dem Ozon-Lösungsmittel-Lösung und
teilweise von dem Substrat absorbiert wird.
-
Die
Substratoberfläche
kann durch Konduktion, Konvektion oder Strahlungswärme erwärmt werden. Die
Oberfläche
kann durch Konduktion unter Verwendung einer erwärmten Oberfläche, wie
etwa einer Heizplatte, erwärmt
werden. Die Oberfläche
kann durch Konvektion unter Verwendung eines heißen Gases oder einer heißen Flüssigkeit
auf der vorderen oder der hinteren Fläche erwärmt werden. Das Substrat kann
durch Strahlungswärme
unter Verwendung einer Heizlampe oder eines Lasers oder einer anderen
Strahlungsquelle erwärmt
werden. Die Strahlungswellenlänge
kann so gewählt
werden, dass die Strahlung die Ozon-Wasser-Lösung mit geringer Energieabgabe
an das Wasser und der Mehrheit der auf der Oberfläche absorbierten Energie
durchdringt. Tatsächlich
kann die Strahlung derart gewählt
werden, dass sie am stärksten
in die zu entfernende Schicht (Photolack zum Beispiel) absorbiert
wird.
-
Die
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen für das Oxidieren
von Materialien bei hoher Geschwindigkeit wird in drei Gruppen unterteilt:
- 1. Gruppe: Wärme, die direkt stromaufwärts von
dem Applikationspunkt appliziert wird (1 bis 11).
- 2. Gruppe: Wärme,
die an dem Applikationspunkt appliziert wird (12 bis 16).
- 3. GRUPPE: Hochleistungsquelle für mit Ozon versetztes Wasser
zur Verwendung in Verbindung mit den bevorzugten Ausführungsformen
(17 bis 19).
-
1. GRUPPE: Wärme, die direkt stromaufwärts von
dem Applikationspunkt appliziert wird (1 bis 11)
-
Ein
erstes bevorzugtes Verfahren für
das Oxidieren von Materialien bei hoher Geschwindigkeit unter Verwendung
einer in Lösungsmittel
gelösten
Ozongaslösung
umfasst die Schritte des Lösens
einer relativ hohen Konzentration von Ozongas in einem Lösungsmittel
bei einer relativ niedrigen vorbestimmten Temperatur T1, um eine
Ozon-Lösungsmittel-Lösung mit
einer relativ hohen Konzentration an gelöstem Ozon zu bilden, und das
Erwärmen
der Ozon-Lösungsmittel-Lösung mit
einem Point-of-Use-Heizgerät, um die
Lösungstemperatur
schnell auf eine vorbestimmte höhere
Temperatur T2 > T1
zu erhöhen,
sowie das Aufbringen der erwärmten
Ozon-Lösungsmittel-Lösung auf
das Material oder die Materialien. Das erste Verfahren für das Oxidieren von
Materialien bei hoher Geschwindigkeit kann zusätzlich einen Einspritzer/Mischer
für das
Einspritzen und Mischen von zusätzlichen
Chemikalien in die Ozon-Lösungsmittel-Lösung direkt
stromaufwärts
von dem Applikationspunkt der Ozon-Lösungsmittel-Lösung auf
die zu oxidierenden Materialien einschließen. Eine Anzahl von bevorzugten
Ausführungsformen
wird in 1 bis 11 veranschaulicht.
-
Verfahren für das Verarbeiten von Materialien
mit einer über
einen W/Wärmetauscher
erwärmten
W/Ozon-Lösungsmittel-Lösung
-
Beschreibung 1
-
Unter
Bezugnahme auf 1 ist eine mit Ozon versetztem
Wasser enthaltende Quelle 22 über eine Rohrlänge mit
dem gemeinsamen Eingang eines Drei-Wege-Ventils 24 verbunden. Der eine
Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine Rohrlänge mit
dem Einlass eines Wärmetauschers 28 für das kalte
Prozessfluid verbunden. Der andere Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass der Abflussaufbereitung der Anlage (facility drain-reclaim
inlet) 26 der Ozon-Wasser-Lösung verbunden. Der Auslass für das erwärmte Arbeitsfluid
einer Kreislauf-Heizeinheit 30 ist über eine Rohrlänge mit
dem Einlass für
das erwärmte
Arbeitsfluid von Wärmetauscher 28 verbunden.
Der Auslass für
das erwärmte
Arbeitsfluid von Wärmetauscher 28 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Rückfluss
für das
Arbeitsfluid von Kreislauf-Heizeinheit 30 verbunden. Der
Auslass für
das erwärmte
Prozessfluid von Wärmetauscher 28 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit einem Drei-Wege-Ventil 32 verbunden. Der eine Auslass
des Drei-Wege-Ventils 32 ist über eine kurze Rohrlänge mit
einer Verteilungsdüse 36 verbunden.
Die Verteilungsdüse 36 befindet
sich in einem relativ geringen Abstand von der Oberfläche 38 des
zu oxidierenden, zu reinigenden oder zu verarbeitenden Materials.
Der andere Auslass von Drei-Wege-Ventil 32 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass der Abflussaufbereitung der Anlage 34 für die erwärmte Ozon-Wasser-Lösung verbunden.
-
Funktionsweise – 1
-
Unter
Bezugnahme auf 1 wird eine Ozon-Gas-Wasser-Lösung mit
einer vorbestimmten Konzentration an gelöstem Ozon durch die Zufuhr
von mit Ozon versetztem Wasser 22 durch Lösen von
Ozongas in einer vorbestimmten Konzentration und bei einem vorbestimmten
Druck P1 in Wasser bei einer vorbestimmten Temperatur T1, erzeugt.
Das Ozongas wird unter Verwendung eines Venturi-Injektors und einer
stromabwärts gelegenen
Blasensäule,
einer gepackten Säule,
eines gasdurchlässigen
Membrankontaktors, eines Blasendiffusors, eines Turbinenmischers,
eines Sprühkontaktors
oder eines weiteren, einem Fachmann bekannten Mittels in Wasser
gelöst.
Das Ozongas kann bei Atmosphärendruck
(~1 bar) oder bei höheren
Drücken über dem Atmosphärendruck
gelöst
werden. Die maximal gelöste
Konzentration, die für
eine bestimmte Gasphasenkonzentration, einen bestimmten Gasdruck,
eine bestimmte Wassertemperatur erzeugt werden kann, wird durch das
Gesetz von Henry wie in der Einleitung dargelegt, berechnet. (Siehe
Tabelle 1).
-
Einige
Ozongeneratoren wie etwa Astex AX 8100 und AX 8200 erfordern ein
hochreines Sauerstoffgas, das mit ungefähr 0,5% Stickstoffgas pro Volumen
vermischt ist, um relativ hochkonzentriertes Ozongas (200 bis 250
Gramm/Nm3) zu erzeugen. Weitere Generatoren
wie etwa das Modell Astex AX8401, das Modell Astex AX8402, das Modell
Semozon 030.2, und das Modell Semozon 090.2 erfordern eine Quelle
von hochreinem Sauerstoff mit nur ungefähr 50 ppm Stickstoff pro Volumen,
um ein relativ hochkonzentriertes Ozongas zu erzeugen. Ein Generator,
der mit ungefähr
0,5% Stickstoff vermischten Sauerstoff benötigt, erzeugt Ozon (O3) und eine relativ große Menge von NO2.
Wenn dieser Gasstrom in dem Ozon-Wasser-Kontaktor in Wasser gelöst wird,
dann vereinigt sich das NO2 mit dem Wasser
(H2O) und bildet Salpetersäure (HNO3). Wenn das Wasser ungepuffert ist, dann
führt die
Salpetersäure
dazu, dass der pH-Wert der Ozon-Wasser-Lösung allmählich abfällt. In der bevorzugten Ausführungsform
eines elektronischen Geräts
für das
Reinigen/für
die Verarbeitung wird die Verwendung eines Ozongenerators, der mit
ungefähr
50 ppm Stickstoff vermischten Sauerstoff benötigt, bevorzugt, da diese Art
von Generator Ozon (O3) und eine sehr kleine
Menge von NO2 erzeugt. Dementsprechend wird
nur eine kleine Menge Salpetersäure
gebildet und die resultierende pH-Änderung ist minimal, wenn dieser
Gasstrom in dem Ozon-Wasser-Kontaktor
in Wasser gelöst
wird.
-
Die
Quelle 22 für
das mit Ozon versetzte Wasser kann derart ausgestaltet sein, dass
sie kontinuierlich oder diskontinuierlich eine Ozongas-Wasser-Lösung mit
einer vorbestimmten Konzentration und Durchflussgeschwindigkeit
liefert. Im Allgemeinen beträgt
die Massendurchflussgeschwindigkeit aus der Ozon-Wasser-Lösung heraus
(das Produkt der Flüssigkeitsflussgeschwindigkeit
und der Konzentration an gelöstem Ozon)
weniger als die Massendurchflussgeschwindigkeit des Ozongases, das
in den Kontaktor hineinfließt (das
Produkt aus Ozongasflussgeschwindigkeit und Ozongaskonzentration).
Dementsprechend tritt ein Teil des Ozongases aus der Entlüftungsleitung
des Kontaktors als Abfallozongasstrom aus.
-
Eine
Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser kann derart ausgestaltet sein,
dass das Wasser in einem einzigen Durchgang durch den Gas-Wasser-Kontaktor
fließt
und eine Ozongas-Wasser-Lösung
zu einem vorbestimmten Wert unterhalb der Sättigungskonzentration liefert.
Alternativ kann die Zufuhr für
das mit Ozon versetzte Wasser derart ausgestaltet sein, dass das
Wasser in mehreren Durchgängen
durch den Gas-Wasser-Kontaktor fließt und somit eine längere Zeit
für den
zwischen dem Gas und der Flüssigkeit
stattfindenden Massentransfer bereitstellt, sowie eine Ozongas-Wasser-Lösung mit
einem vorbestimmten Wert bis zur Sättigungskonzentration liefert.
-
Es
ist vorteilhaft, ein Drei-Wege-Ventil 24 zu verwenden,
um die Lösung
während
der erforderlichen Prozesszykluszeit zu dem Prozess zu leiten und
um daraufhin die Ozon-Wasser-Lösung
zu der Aufbereitungsanlage 26 (facility waste/reclaim)
am Ende des Zyklus zu leiten. Dies wird dem Abstellen des Flusses
für Quellen
von mit Ozon versetztem Wasser, die aus einer Ausführungsform
mit einem einzigen Durchgang bestehen vorgezogen, da diese Art von
Zufuhr 22 für
mit Ozon versetztes Wasser einen Wasserdurchfluss für den Betrieb
benötigt.
Dies stellt sicher, dass die Zufuhr kontinuierlich betrieben wird
und kann so eine stabile Zufuhr von mit Wasser versetztem Ozon bei
einer vorbestimmten Konzentration ohne jene Übergänge, wie sie mit dem Anhalten
und erneut Starten des Flusses durch den Kontaktor der Zufuhr im
Zusammenhang stehen, bereitstellen. Die Zufuhr kann einen Controller
verwenden, um den Fluss während
des Zeitraums, in dem das Ventil in der Abfall-Aufbereitungsposition eingestellt ist,
auf ein sehr niedriges Niveau zu schalten, um Wasser und Ozon zu
sparen. Wenn eine Zufuhr für
mit Ozon versetztes Wasser des Chargen-Kreislauf-Typs verwendet
wird, dann kann das Drei-Wege-Ventil verwendet werden, um den Wasserfluss
zurück
zu dem Kontaktor zu leiten.
-
Wird
der Fluss durch den Wärmetauscher 28 am
Ende des Prozesszyklus angehalten, dann fällt die Konzentration von gelöstem Ozon
in dem im Wärmetauscher
verbleibenden Wasser auf einen niedrigen Wert und die Temperatur
steigt auf die Temperatur des heißen Arbeitsfluids an. Es ist
vorteilhaft, ein Drei-Wege-Ventil 32 direkt
stromaufwärts
von der Verteilungsdüse 36 zu
verwenden, um dieses Wasservolumen unmittelbar vor dem nächsten Prozessverteilungszyklus
zu der Aufbereitungsanlage 34 zu leiten. Die stellt sicher,
dass die erwärmte
Ozongas-Wasser-Lösung, die
anschließend
auf dem Material 38 verteilt wird, die vorbestimmte Temperatur
und die Konzentration von gelöstem
Ozon erreicht hat. Am Beginn eines Ätzzyklus (Prozesszyklus) wird
Ventil 26 so eingestellt, dass der Prozessfluss durch das
Point-of-Use-Heizgerät
(Wärmetauscher 28)
geleitet wird, und Ventil 32 wird derart eingestellt, dass
der Prozessfluss für
einen Zeitraum der länger
als die oder gleich der Aufenthaltszeit des Volumens zwischen Drei-Wege-Ventil 24 und
Drei-Wege-Ventil 32 ist,
zu der Aufbereitungsanlage 34 geleitet wird. In dem Fall
der Flussgeschwindigkeit von 50 ml/s (3,0 l/min) und einem Fassungsvolumen
von 100 ml wird der Fluss wenigstens 2 Sekunden lang zu der Aufbereitungsanlage 34 geleitet,
um sicherzustellen, dass die Ozon-Wasser-Lösung aus dem Fassungsvolumen
gereinigt wird, bevor Ventil 32 derart eingestellt wird,
dass der Prozessfluss zu der Verteilungsdüse 36 geleitet wird.
Das Ventil 32 ist direkt stromaufwärts von der Verteilungsdüse 36 angeordnet,
um das Volumen, das nicht gereinigt wird, wenn Ventil 32 derart
eingestellt ist, dass der Prozessfluss zu der Aufbereitungsanlage 34 geleitet
wird, minimiert wird. Die Aufbereitungsanlage 26 und die
Aufbereitungsanlage 34 können zu unterschiedlichen Stellen für die Aufbereitung
geleitet werden, da der zu 26 geleitete Prozessstrom die
Ozon-Gas-Wasserlösung
mit der vollständigen
Konzentration ist, welche von der Zufuhr von mit Ozon versetztem
Wasser 22 geschickt wird, und der zu 34 geleitete
Prozessstrom die erhitzte Ozongas-Wasser-Lösung ist, in der die Konzentration
während des
Zeitraums, in dem der Fluss durch den Wärmetauscher 28 auf
Null herabgesetzt wurde, zwischen dem Ende eines Prozesszyklus und
dem Beginn des nächsten
Prozesszyklus signifikant gesunken ist.
-
Die
Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser 22 liefert eine Ozongas-Wasser-Lösung, die ausreichend unter
Druck steht, dass eine vorbestimmte Flussgeschwindigkeit durch die
Verteilungsdüse 36 erreicht
werden kann. Der Förderdruck
muss ausreichend sein, damit der Fluss durch den Druckabfall über den
Wärmetauscher 28,
das verbindende Rohrsystem, und die Verteilungsdüse 36 erzeugt wird.
-
Gegendruckregulatoren für eine Zufuhr
von mit Ozon versetztem Wasser unter Verwendung eines mit Druck beaufschlagen
Kontaktors.
-
Wenn
die Zufuhr von mit Ozon 22 versetztem Wasser derart ausgestaltet
ist, dass sie Ozongas bei einem Gasdruck P2 über 1 bar in Wasser löst, dann
wird üblicherweise
ein Gegendruckregulator an dem Ozon-Off-Gas-Auslass des Ozon-Gas-Wasser-Kontaktors
sowie dem Auslass für
das Ozon versetzte Wasser des Ozon-Gas-Wasser-Kontaktors angeordnet,
um den spezifischen Gasdruck P2 innerhalb des Kontaktors aufrecht
zu erhalten, wobei dieser höher
ist als der Druck P1 stromabwärts
von den Gegendruckregulatoren. Sobald die Ozon-Wasser-Lösung durch
den Gegendruckregulator einen geringeren Druck erreicht, beginnt das
Ozongas, die Lösung
verlassen. Wenn die Durchlaufzeit der Ozon-Gas-Wasser-Lösung von dem Auslass des Ozon-Gas-Wasser-Kontaktors
zu der Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser 22 zu dem
Einlass des Wärmetauschers 28 relativ
lang ist, dann hat das Ozongas länger
Zeit, um die Lösung
beim Durchlauf von dem Gegendruckregulator zu dem Einlass des Wärmetauschers
zu verlassen. Die Konzentration an gelöstem Ozon an dem Einlass des
Wärmetauschers
ist geringer als die Konzentration an gelöstem Ozon an dem Auslass der Zufuhr
von mit Ozon versetztem Wasser 22 direkt stromabwärts von
dem Gegendruckregulator, da die Ozonkonzentration stromabwärts von
dem Regulator auf die Gleichgewichtskonzentration bei dem Druck
abfällt. Dieser
Konzentrationsabfall kann durch das Zurückbewegen des Gegendruckregulators
auf einen direkt stromaufwärts
von dem Wärmetauscher 28 gelegenen
Punkt abgemildert werden. Wenn der Gegendruckregulator weiter nach
unten zu einem Punkt, der sich direkt stromaufwärts von der Verteilungsdüse 36 befindet, bewegt
wird, dann kann der von dem Druck P2 > P1 erzeugte Abfall der Konzentration
noch weiter reduziert werden, da die Lösung bis zum letzten möglichen
Zeitpunkt auf einem Druck P1 gehalten wird, wenn die Lösung bei
einem Druck P2 auf die Oberfläche
des Materials 38 verteilt wird.
-
Wärmetauscher:
Ein Point-of-Use-Heizgerät
für das
schnelle Erwärmen
der Ozongas-Wasser-Lösung
-
Die
Ozon-Wasser-Lösung
fließt
durch Drei-Wege-Ventil 24 zu dem Prozessfluideinlass des
Wärmetauschers 28.
Ein erwärmtes
Arbeitsfluid, wie etwa Wasser, das von einer Rückfluss-Heizeinheit 30 geliefert wird,
fließt
durch die Seite mit dem heißen
Arbeitsfluid des Wärmetauschers.
Die Kreislauf-Heizeinheit 30 ist derart dimensioniert,
dass sie die Energie aufbringen kann, um die Temperatur der Ozon-Wasser-Lösung bei einer
spezifischen Flussgeschwindigkeit der Ozon-Wasser-Lösung zu erhöhen. Das auf diese Temperatur
erwärmte
heiße
Arbeitsfluid (üblicherweise
Wasser), das von der Kreislauf-Heizeinheit 30 über den
Wärmetauscher 28 und
zurück
zu der Kreislauf-Heizeinheit 30 für die erneute Erwärmung fließt, wird
durch den Temperaturcontroller der zurückfließenden Heizeinheit gesteuert.
Die Temperatur der Ozon-Wasser-Lösung,
die den Wärmetauscher
verlässt,
kann durch Verändern
des Temperatur-Sollwerts an der Kreislauf-Heizeinheit verändert werden.
Beim Durchfließen
durch den Wärmetauscher
wird die Ozon-Wasser-Lösung
schnell auf eine höhere
Temperatur erwärmt
und dann umgehend auf das zu oxidierende Material aufgetragen.
-
Das
Volumen der Fluidkanäle,
welche die erwärmte, übersättige Ozon-Wasser-Lösung durchqueren muss, beginnend
bei dem Einlass des Wärmetauschers 28 und
endend an der Verteilungsdüse 36,
muss relativ klein gehalten werden. Ein typischer Wert für dieses
Volumen liegt bei 100 bis 300 ml für ein für eine Verteilungsflussgeschwindigkeit
von ungefähr
3,0 l/min und eine Verteilungstemperatur von ungefähr 50 Grad
Celsius ausgestaltetes System. Dies entspricht einer Aufenthaltszeit
von 2 Sekunden bis 6 Sekunden. Zusätzlich muss das Volumen des
an der Verteilungsdüse 36 beginnenden
und an der Oberfläche
des zu oxidierenden Materials 38 endenden Flussstromes
klein gehalten werden. Ein normaler Wert für dieses Volumen liegt bei
5 bis 10 ml für
ein für
eine Verteilungsflussgeschwindigkeit von ungefähr 3,0 l/min und eine Verteilungstemperatur
von ungefähr
50 Grad Celsius ausgestaltetes System. Dies entspricht einer Aufenthaltszeit
von .1 Sekunde bis .2 Sekunden. Eine minimale Gesamt-Aufenthaltszeit,
die Zeitdauer zwischen dem Erwärmen
der Lösung und
dem Aufbringen der Lösung
auf die zu reinigende/n oder zu oxidierende/n Oberfläche/n minimiert
die Zeit, welche die Konzentration von gelöstem Ozon zur Verfügung hat,
um abzusinken, sobald die Temperatur der Lösung erhöht wird.
-
Das
Ozongas tritt bei einer höheren
Geschwindigkeit aus der Lösung
aus, und die Konzentration an gelöstem Ozon sinkt bei einer höheren Geschwindigkeit,
wenn die Ozon-Wasser-Lösung
auf eine höhere
Temperatur erwärmt
wird. Die optimale Temperatur für
das Maximieren der Ätzgeschwindigkeit
wird durch den Massentransportkoeffizienten wie oben dargelegt bestimmt.
Sobald S >> M bei einer ausreichend
hohen Temperatur, erhöht
weiteres Erhöhen
der Temperatur die Ätzgeschwindigkeit
nicht weiter. Ein Ansatz für
die Gestaltung der Ausführung
ist es dann, das Point-of-Use-Heizgerät so auszugestalten, dass eine
ausreichend geringe Aufenthaltszeit bei dieser die Ätzgeschwindigkeit
maximierenden Temperatur vorhanden ist, so dass die Konzentration
von gelöstem
Ozon in relativ geringem Maße
sinkt.
-
Das
Ozongas tritt bei einer höheren
Geschwindigkeit aus der Lösung
aus und die Konzentration an gelöstem
Ozon sinkt mit höherer
Geschwindigkeit, wenn die Innenfläche des Point-of-Use-Heizgeräts (der
Prozessseite des Wärmetauschers
in dieser Ausführungsform)
Risse aufweist, da das Ozon die Lösung am vollständigsten
an den Rissstellen verlassen wird. Dementsprechend ist eine relativ
glatte innere Fläche
wünschenswert.
Die innere Fläche
des Tube-in-Tube-Wärmetauschers
aus rostfreiem Stahl 316 Modell 413 von Exergy Inc weist eine Oberflächenrauheit
von ~20 Ra auf. Elektropolierte Varianten sind mit einer Oberflächenrauheit
von ~5 Ra verfügbar.
-
Das
Ozongas verlässt
die Lösung
bei höherer
Geschwindigkeit, und die Konzentration an gelöstem Ozon fällt bei höherer Geschwindigkeit ab, wenn
die Oberfläche
des freien Fluidstroms oder der freien, von der/den Verteilungsdüse(n) zu
der Oberfläche 36 fließenden Fluidströme größer ist.
Wenn der Fluss der Lösung
von der Verteilungsdüse
zu der Oberfläche
des zu oxidierenden Materials 38 von Strömen mit
geringem Durchmesser getragen wird, dann ist die Verlustrate von
Ozon aus der Lösung
höher im
Vergleich zu dem Fall, in dem die Lösung von einem einzigen starken
Strom getragen wird, da die Oberfläche der vielen Ströme mit geringem
Durchmesser größer ist.
-
In
Anwendungen wie etwa der Wafer-Herstellung ist die Verwendung von
nassen Komponenten aus Edelstahl nicht zu empfehlen, weil diese
Materialien Metallkontamination in die Prozesschemie einbringen.
In diesen Anwendungen sind die bevorzugten Materialien für alle nassen
Teile metallfreie Materialien wie etwa Teflon PFA oder Teflon PTFE
oder Quarz. Dementsprechend sollte für das Point-of- Use-Heizgerät für diese Anwendungen
Materialien wie etwa Teflon PFA oder Teflon PTFE für sämtliche
nassen Oberflächen
anstatt Edelstahl verwendet werden.
-
Im
Stand der Technik wird das Ozon bei einer bestimmten Temperatur
T1 in Wasser gelöst
und die Ozon-Wasser-Lösung
wird bei einer Temperatur T2 = T1 auf das zu oxidierenden Material
aufgebracht. Dementsprechend bewirkt ein Absenken der Temperatur
T1, um die Konzentration an gelöstem
Ozon zu erhöhen, eine
Verringerung der Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
S. Alternativ bewirkt eine Erhöhung
der Temperatur T2, um die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
zu erhöhen,
eine Verringerung der Konzentration an gelöstem Ozon.
-
Die
vorliegende Erfindung überwindet
diese Einschränkung,
indem sie die Natur dazu bringt, eine höhere Konzentration von gelöstem Ozon
bei der erhöhten
Temperatur bereitzustellen, die unter Gleichgewichtsbedingungen
erreicht werden könnte.
-
Ein
erstes Verfahren für
das Behandeln von Materialien mit hoher Geschwindigkeit unter Verwendung einer
in einem Lösungsmittel
gelösten
Ozongaslösung
umfasst die Schritte des Lösens
einer relativ hohen Konzentration von Ozongas in einem Lösungsmittel
bei einer relativ niedrigen vorbestimmten Temperatur T1, um eine
Ozon-Wasser-Lösung
mit einer relativ hohen Konzentration an gelöstem Ozon zu bilden, und das
Erwärmen
der Ozon-Wasser-Lösung
mit einem Point-of-Use-Heizgerät, um die
Lösungstemperatur
schnell auf eine vorbestimmte höhere
Temperatur T2 > T1
zu bringen, wobei bevorzugt T2 – T1 > 5 Grad Celsius ist,
sowie das Aufbringen der erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung
auf das Material oder die Materialien.
-
Ein
zweites Verfahren für
das Oxidieren von Materialien mit hoher Geschwindigkeit unter Verwendung einer
in einem Lösungsmittel
gelösten
Ozongaslösung
umfasst die Schritte des Lösens
einer (relativ hohen Konzentration von) Ozongas in Wasser bei einer
relativ niedrigen vorbestimmten Temperatur T1, um eine Ozon-Wasser-Lösung (mit einer relativ hohen
Konzentration an gelöstem
Ozon) zu bilden, das Aufbringen des kalten Ozon-Wasser-Lösung auf
die Materialien an dem Applikationspunkt, während die Materialien und die Ozon-Wasser-Lösung erwärmt werden,
um schnell die Materialtemperatur sowie die Temperatur der Lösung auf
eine vorbestimmte höhere
Temperatur T2 > T1,
wobei bevorzugt T2 – T1 > 5 Grad Celsius ist,
zu erhöhen.
-
Die
erwärmte
Ozon-Wasser-Lösung
weist eine sehr viel höhere
Konzentration von gelöstem
Ozon bei der höheren
Temperatur auf, als sie erreichbar wäre, wenn das Ozongas von Anfang
an bei dieser höheren Temperatur
in Wasser gelöst
worden wäre.
Der Parameterspielraum für
die bevorzugten Ausführungsformen und
den Stand der Technik wird in Tabelle 2 unten gezeigt. Im Stand
der Technik wird das Ozon bei ein und derselben Temperatur gelöst und aufgetragen. Tabelle 2: Parameterspielraum der bevorzugten
Ausführungsformen
und Stand der Technik (die Ozon-Wasser-Lösung wird durch das Lösen von
Ozongas in Wasser bei einer Temperatur T1 hergestellt, die Ozon-Wasser-Lösung wird
bei einer Temperatur T2 auf das zu oxidierende Material aufgetragen).
| T2 > T1 | Bevorzugte
Ausführungsformen |
| T2
= T1 | STAND DER
TECHNIK |
| T2 < T1 | Im Allgemeinen
geringere Leistung als T2 = T1 (Anmerkung 1) |
| Anmerkung
1: In dem Fall mit T2 < T1
ist die gelöste
Konzentration nominal dieselbe wie bei T2 = T1 und die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
S ist geringer, da die Oberflächentemperatur
geringer ist. |
-
Das
Point-of-Use-Heizgerät
ist derart ausgestaltet, dass es ein geringes Fassungsvolumen aufweist, so
dass die Aufenthaltszeit zwischen dem Einlass des Heizgeräts und dem
Applikationspunkt niedrig ist und nicht ausreichend Zeit für die übersättigte Lösung vorhanden
ist, um vor dem Erreichen der Oberfläche des zu oxidierenden Materials
in den Gleichgewichtszustand zurückzukehren.
Die von der Lösung
für das
Zurückkehren
in den Gleichgewichtszustand benötigte
Zeit ist abhängig
von der Temperatur, auf welche die Lösung erhitzt wird. Die vorangegangenen
Messungen zeigen an, dass eine Temperatur von ungefähr 50 Grad
Celsius, eine Aufenthaltszeit von 2 Sekunden, ermöglicht,
dass die gelöste
Konzentration lediglich um 10 bis 20 Prozent abnimmt. Bei höheren Temperaturen
ist die erforderliche Aufenthaltszeit geringer. Die Aufenthaltszeit
ist proportional zu dem Volumen und umgekehrt proportional zu der
Verteilungsflussgeschwindigkeit durch dieses Volumen.
-
Es
wurde eine Ozon-Wasser-Lösung
durch Lösen
von Ozongas bei einer Konzentration von 240 g/Nm3,
einer Flussgeschwindigkeit von 0,48 l/min und einem Druck von 1
bar vorbereitet, in Wasser mit einer Temperatur von ungefähr 8 Grad
Celsius unter Verwendung eines Mazzei Modell 287 Venturi-Injektors
und eines Blasensäulenkontaktors,
der im Kreislauf-Modus betrieben wurde. Es wurde ungefähr 30 Minuten
gewartet, bis die gelöste
Konzentration die Sättigungskonzentration
bei ungefähr
70 erreicht hatte. Die Ozon-Wasser-Lösung wurde von dem nicht mit
Druck beaufschlagten Kontaktor mit einer Hochdruck- Zahnradpumpe abgezogen,
die geeignet war, eine Flussgeschwindigkeit von 2,7 l/Minute bei
80 psi zu liefern. Die Lösung
wurde durch einen Tube-in-Tube-Wärmetauscher
von Exergy Modell 413, durch eine Thermoelementsonde für die Überwachung
des gelösten
Ozons mit UV-Absorption und dann zu dem Ballon für die Sammlung des Ausschusses
geleitet. Die gelöste
Konzentration stromaufwärts
und stromabwärts
von dem Heizgerät
wurde in Abhängigkeit
von der Temperatur der Ozon-Wasser-Lösung stromabwärts von
dem Heizgerät
für verschiedene Temperaturen
gemessen. Diese Daten wurden verwendet, um die Zerfallszeitkonstante
in Abhängigkeit
von der Temperatur unter der Annahme, dass die Zerfallszeit eine
exponentielle Funktion der Temperatur ist, zu berechnen. Ein ähnlicher
Test unter Verwendung einer Spirale in einem Heizgerät für das Erwärmen eines Wasserbads
wurde durchgeführt.
Wir ließen
das Wasser durch eine 20 Fuß lange
Spirale eines Rohrsystems mit einem äußeren Durchmesser von .375
Zoll und einem inneren Durchmesser von .305 Zoll aus Edelstahl fließen, das
in ein erwärmtes
Wasserbad getaucht war. Da das Wasserbad nicht über ausreichende Energie verfügt, um eine
konstante Badtemperatur aufrechtzuerhalten, verringerte sich die
Verteilungstemperatur des Ozon-Wasser-Lösung während des Tests um ungefähr 5 Grad
Celsius. Dementsprechend wurden für die Analyse der Ergebnisse
Durchschnittstemperaturen verwendet. Das Fassungsvolumen der Spirale
in dem Wasserbad-Heizgerät
betrug ungefähr
270 ml, und das Fassungsvolumen des Rohr-Wärmetauschers
betrug ungefähr
90 ml. (siehe Fußnoten
Tabelle 3). Die Ergebnisse für
beide Tests entsprachen denen des unten dargestellten Modells. Die
Ergebnisse für
eine Testreihe werden untenstehend in Tabelle 3 dargestellt.
-
-
-
Aus
diesen Daten ist ersichtlich, dass höhere Temperaturen dazu führen, dass
die Konzentration schneller abnimmt. Minimiert man den Konzentrationsabfall
beim Erhitzen, dann muss die Aufenthaltszeit herabgesetzt werden,
falls die Temperatur erhöht
wird. Zum Beispiel muss die Übergangszeit
weniger als oder gleich den in untenstehender Tabelle 4 aufgeführten Werten
sein, wenn die Konzentration an gelöstem Ozon an dem Auslass des
Point-of-Use-Heizgeräts
nicht unter 80 Prozent der gelösten
Ozonkonzentration an dem Einlass des Point-of-Use-Heizgeräts sein
soll. Tabelle 4. Maximale geschätzte zulässige Erwärmungszeit
für die
Ozon-Wasser-Lösung (Heizgerät-Übergangszeit):
Beispiel berechnet für
die Konzentration an gelöstem
Ozon an dem Auslass des Heizgeräts,
die nicht weniger als 80 Prozent der Konzentration an gelöstem Ozon
an dem Einlass des Heizgeräts
betragen soll. Geschätzt
anhand der Zerfallsdaten gemessen mit einer Konzentration an gelöstem Ozon
am Einlass von ungefähr
100 mg/liter, einer ursprünglichen
Temperatur der Ozon-Wasser-Lösung
stromaufwärts
von ungefähr 8
Grad Celsius und der spezifischen Endtemperatur der Ozon-Wasser-Lösung stromabwärts im Bereich
von 20 Grad Celsius bis 95 Grad Celsius. Tabelle 4.
| Beispiel
Zerfallfaktor = 80% (Konzentration stromabwärts/Konzentration stromaufwärts) | | Geschätzte | Berechnete |
| | | | Zerfalls- | maximal
zulässige |
| Durchschnittstemperatur
der Lösung am
Auslass des Heizgeräts | | | Konst. | Übergangszeit Heizgerät |
| Temp. | Temp. | | Tau | t
= –Tau·Ln(Zerfallfaktor) |
| Grad
Celsius | Grad
Kelvin | 1000/T
(K) | Sekunden | Sekunden |
| 20 | 293 | 3,41 | 292,3 | 65,22 |
| 25 | 298 | 3,36 | 186,6 | 41,63 |
| 30 | 303 | 3,30 | 120,9 | 26,97 |
| 35 | 308 | 3,25 | 79,4 | 17,72 |
| 40 | 313 | 3,19 | 52,9 | 11,80 |
| 45 | 318 | 3,14 | 35,7 | 7,96 |
| 50 | 323 | 3,10 | 24,3 | 5,43 |
| 55 | 328 | 3,05 | 16,8 | 3,75 |
| 60 | 333 | 3,00 | 11,7 | 2,62 |
| 65 | 338 | 2,96 | 8,3 | 1,85 |
| 70 | 343 | 2,92 | 5,9 | 1,32 |
| 75 | 348 | 2,87 | 4,3 | 0,95 |
| 80 | 353 | 2,83 | 3,1 | 0,69 |
| 85 | 358 | 2,79 | 2,3 | 0,51 |
| 90 | 363 | 2,75 | 1,7 | 0,37 |
| 95 | 368 | 2,72 | 1,3 | 0,28 |
-
Aus
dem Modell ist bekannt, dass eine erhöhte Temperatur eine signifikante
Erhöhung
der Ätzgeschwindigkeit
bereitstellt, bis die Ätzgeschwindigkeit
durch den Massentransport beschränkt
wird. Die Messungen zeigen, dass bei einem Wafer, der mit 4000 min–1 dreht
und einer Verteilungsflussgeschwindigkeit von 2,7 l/min die Ätzgeschwindigkeit
durch den Massentransport an der Waferkante bei ungefähr 50 Grad
Celsius beschränkt
wird. Weitere Verfahren des Aufbringens der Lösung auf das zu oxidierende
Material können
einen höheren
oder niedrigeren Koeffizienten für den
Massentransport und eine entsprechend höhere oder niedrigere optimale
Temperatur bereitstellen.
-
Anforderungen
bezüglich
der Heizleistung. Die für
das Erhöhen
der Temperatur eines Wasserstroms erforderliche Leistungseingabe
in Watt kann anhand der Wasserflussgeschwindigkeit, des gewünschten
Temperaturanstiegs und der Heizkapazität des Wassers berechnet werden.
Die Ergebnisse dieser Berechnung werden in Tabelle 5 unten gezeigt.
Liegt die Flussgeschwindigkeit der Ozon-Wasser-Lösung,
die durch das Point-of-Use-Heizgerät hindurchfließt, bei
2,7 l/min und tritt das Wasser mit einer Temperatur von 5 Grad Celsius
ein und ist die gewünschte
Ausgangtemperatur 55 Grad Celsius, dann muss das Heizgerät Energie
einer Leistungshöhe
von 9,3 kW an den Ozon-Wasser-Strom übertragen. Tabelle 5. Anforderungen bezüglich der
Leistung des Point-of-Use-Heizgeräts
| Verteilungsflussgeschwindigkeit (l/min) | Wassertemperatur am
Einlass (Grad Celsius) | Gewünschte Wassertemp.
am Auslass (Grad Celsius) | erforderliche Temp.-Erhöhung (Grad
Celsius) | erforderliche
Leistung (kW) |
| 2,7 | 5 | 45 | 40 | 7,45 |
| 2,7 | 5 | 55 | 50 | 9,3 |
| 2,7 | 5 | 65 | 60 | 11,2 |
| 2,7 | 5 | 75 | 70 | 13,0 |
| 2,7 | 5 | 85 | 80 | 14,9 |
| 2,7 | 5 | 95 | 90 | 16,8 |
| 3,3 | 5 | 45 | 40 | 9,1 |
| 3,3 | 5 | 55 | 50 | 11,4 |
| 3,3 | 5 | 65 | 60 | 13,7 |
| 3,3 | 5 | 75 | 70 | 15,9 |
| 3,3 | 5 | 85 | 80 | 18,2 |
| 3,3 | 5 | 95 | 90 | 20,5 |
-
Die
Energie, die erforderlich ist, um die Temperatur der Ozongas-Wasser-Lösung zu
erhöhen,
kann mit Hilfe eines erwärmten
Arbeitsfluids in einem Wärmetauscher übertragen
werden. Die von einem bestimmten Wärmetauscher übertragene
Energie wird durch die Temperatur und die Flussgeschwindigkeit des
heißen Arbeitsfluids,
das an der Arbeitsfluidseite des Wärmetauschers eintritt, die
Temperatur und die Flussgeschwindigkeit der Ozongas-Wasser-Lösung, die
an der Prozessseite des Wärmetauschers
eintritt, sowie die gewünschte
Temperatur der Ozon-Wasserlösung,
die an dem Wärmetauscher
austritt, bestimmt. Beispielhafte Flussgeschwindigkeiten und Temperaturen
werden untenstehend in Tabelle 6 gezeigt. Es ist ersichtlich, dass für eine bestimmte
Flussgeschwindigkeit und Temperatur für die Ozon-Wasser-Lösung, die in den Wärmetauscher
einströmt,
und eine bestimmte Flussgeschwindigkeit für das erwärmte Arbeitsfluid, das durch
das äußere Rohr
des Wärmetauschers
durch die Kreislauf-Heizeinheit geführt wird, das Verändern der
Temperatur des Arbeitsfluids die Temperatur der Ozon-Wasser-Lösung, die
aus dem Wärmetauscher
zu der Verteilerdüse
austritt, verändert.
Die Ausführungsform
kann eine konstante Verteilungstemperatur T2 bereitstellen, während die anderen
erwähnten
Parameter auf einer konstanten Höhe
gehalten werden. Tabelle 6: Berechnete Leistung eines Tube-in-Tube-Wärmetauschers
Modell 413 von Exergy aus rostfreiem Stahl, wie von dem Hersteller
berichtet. Die Ozongas-Wasser-Lösung wird
durch das 240 Zoll lange, innere Rohr mit dem inneren Durchmesser
von 0,180 Zoll und dem äußeren Durchmesser
von .250 Zoll geleitet. Das erwärmte
Arbeitsfluid von der Kreislauf-Heizeinheit wird durch den ringförmigen Raum,
der durch ein konzentrisches äußeres Rohr
mit einem inneren Durchmesser von .430 Zoll und das innere Rohr
begrenzt wird, geleitet. Das innere Volumen des inneren Rohres beträgt 90 ml.
| | Beispiel
1: 48 °C
Verteilungstemperatur | Beispiel
2: 56 °C
Verteilungstemperatur |
| | inneres
Rohr | äußeres Rohr | inneres
Rohr | äußeres Rohr |
| | Ozon-Wasser-Lösung | erwärmtes Arbeitsfluid | Ozon-Wasser-Lösung | erwärmtes Arbeitsfluid |
| für die Berechnung verwendetes
Fluid | Wasser | Wasser | Wasser | Wasser |
| Temp.
Einlass (°C) | 7 | 60 | 7 | 70 |
| Temp.
Auslass (°C) | 48 | 38 | 56 | 43 |
| Vol.
Fluss (l/min) | 2,7 | 5 | 2,7 | 5 |
| Druckabfall
(psi) | 24 | 6 | 24 | 6 |
| Wärmeübergang (Watt) | 7616 | 7616 | 9203 | 9203 |
-
Verfahren für die Materialverarbeitung
W/Ozon-Wasserlösung
W/A-Point-of-Use-Wasser-Heizgerät
-
Beschreibung – 2
-
Unter
Bezugnahme auf 2 ist eine Zufuhr von mit Ozon
versetztem Wasser 22 über
eine Rohrlänge mit
dem gemeinsamen Eingang von Drei-Wege-Ventil 24 verbunden.
Der eine Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass für
das kalte Prozessfluid von Point-of-Use-Heizgerät 29 verbunden. Der
andere Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine
Rohrlänge
mit der Aufbereitungsanlage 26 für die Ozon-Wasser-Lösung verbunden.
Der Auslass für
das erwärmte
Prozessfluid des Point-of-Use-Heizgeräts 29 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit einem Drei-Wege-Ventil 32 verbunden. Der eine Auslass
von Drei-Wege-Ventil 32 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit einer Verteilungsdüse 36 verbunden.
Die Verteilungsdüse 36 ist in
einem relativ kurzen Abstand von der Oberfläche 38 des zu oxidierenden,
zu reinigenden, zu verarbeitenden Materials 38 angeordnet.
Der andere Auslass von Drei-Wege-Ventil 32 ist über eine
Rohrlänge
mit der Aufbereitungsanlage 34 für die erwärmte Ozon-Wasser-Lösung verbunden.
-
Funktionsweise – 2
-
Point-of-Use-Heizgerät: Ein Point-of-Use-Heizgerät für das schnelle
Erwärmen
der Ozongas-Wasser-Lösung:
Das Point-of-Use-Heizgerät 29 weist
dieselben Anforderungen auf wie der Wärmetauscher, einschließlich der
sich auf das interne Volumen, die Oberflächenrauheit und metallfreien
Materialien von Konstruktionsmaterialien beziehenden. Die meisten
im Handel erhältlichen
Heizgeräte
für die
erforderliche Leistungshöhe
und Konstruktionsmaterialien wie etwa die für das Point-of-Use-Erwärmen von
DI-Wasser für
die Halbleiter- und Pharmaindustrie weisen ein Innenvolumen von
wenigstens 2000 ml auf. Eine Ausführungsform für ein Point-of-Use-Heizgerät mit einem
kleinen Innenvolumen wird unter Verwendung von Strahlungs- und Konvektionserwärmung der
Ozon-Wasser-Lösung ausgebildet.
Die Ozon-Wasser-Lösung
fließt
durch ein Rohr aus Quarz, welches die IR-Heizquelle umgibt. Das
Volumen des Rohres kann klein sein, um die Aufenthaltszeit innerhalb
des Heizgeräts
zu minimieren. Ein Temperatursensor wird entweder an dem Auslass
des Heizgeräts oder
direkt stromaufwärts
von der Verteilungsdüse
mit dem Temperatur-Controller verbunden. Die Temperatursteuerung
erhöht
oder senkt die Höhe
der von dem Heizgerät
gelieferten Energie, um eine spezifische Verteilungstemperatur zu
erreichen und um diese aufrecht zu erhalten. Ein Direkt-Heizgerät mit von
der Verteilungstemperatur ausgehenden Rückführungssteuerung (feedback control)
kann üblicherweise
die Temperatur an der Verteilungsstelle schneller einstellen als
dies eine Ausführungsform
mit Wärmetauscher
kann.
-
Anforderungen
bezüglich
der Heizleistung: Die Anforderungen bezüglich der Heizleistung bei
Verwendung eines Point-of-Use-Heizgeräts 29 sind dieselben
wie bei Verwendung eines Wärmetauschers 28.
-
Verfahren für das Verarbeiten von Material,
das zusätzlich
eine Point-Of-Use-Zufuhr für
das Einspritzen von Chemikalien für eine einzige Chemikalie einschließt
-
Beschreibung – 3
-
Es
ist oft nützlich, über ein
Mittel für
das Mischen von zusätzlichen
Chemikalien mit der Ozon-Gas-Wasser-Lösung vor dem Aufbringen der
Lösung
auf das zu oxidierende Material zu verfügen.
-
Unter
Bezugnahme auf 3 ist eine Zufuhr von mit Ozon
versetztem Wasser 22 über
eine Rohrlänge mit
dem gemeinsamen Eingang von Drei-Wege-Ventil 24 verbunden.
Der eine Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass für
das kalte Prozessfluid eines Wärmetauschers 28 verbunden. Der andere
Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine Rohrlänge mit
der Aufbereitungsanlage 26 für die Ozon-Wasser-Lösung verbunden.
Der Auslass für
das erwärmte
Arbeitsfluid einer Kreislauf-Heizeinheit 30 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass für
das erwärmte
Arbeitsfluid von Wärmetauscher 28 verbunden.
Der Auslass für
das erwärmte
Arbeitsfluid von Wärmetauscher 28 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Rücklauf
für das Arbeitsfluid
der Kreislauf-Heizeinheit 30 verbunden. Der Auslass für das erwärmte Prozessfluid
von Wärmetauscher 28 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit dem Einlass von Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 verbunden.
Der Auslass einer Zufuhr für
eingespritzte Chemikalien 42 ist mit dem Einlass von Zwei-Wege-Ventil 44 verbunden.
Der Auslass von Ventil 44 ist mit dem Eingang für das Einspritzen
von Chemikalien von Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 verbunden.
Der Auslass des Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 ist
mit der gemeinsamen Einlassöffnung
des Drei-Wege-Ventils 32 verbunden. Der eine Auslass von
Drei-Wege-Ventil 32 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit einer Verteilungsdüse 36 verbunden.
Die Verteilungsdüse 36 ist
in einem relativ kurzen Abstand zu der Oberfläche 38 des zu oxidierenden,
zu reinigenden oder zu bearbeitenden Materials angeordnet. Der andere
Auslass von Drei-Wege-Ventil 32 ist über eine Rohrlänge mit
der Aufbereitungsanlage 34 für die erwärmte Ozon-Wasser-Lösung verbunden.
-
Funktionsweise – 3
-
Zufuhrsystem
für eingespritzte
Chemikalien – Tank
für eine
einzige Chemikalie: Die Zufuhr von eingespritzten Chemikalien stellt
eine Chemikalie bei einem vorbestimmten Förderdruck und einer vorbestimmten Flussgeschwindigkeit
in die Einspritzöffnung
des Injektors/Mischers 40 bereit, wobei die Konzentration
der von der Zufuhr verteilten Chemikalie und das Verhältnis der
Flussgeschwindigkeit der eingespritzten Chemikalie zu der Flussgeschwindigkeit
der Ozongas-Wasser-Lösung
durch den Einspritzer/Mischer die Konzentration der eingespritzten
Chemikalie in die auf dem Mischer austretende Lösung bestimmt. Die Zufuhr 42 kann
mit einer Quelle von mit einem vorbestimmten Druck beaufschlagten
Stickstoff (nicht gezeigt) implementiert sein und über eine
Rohrlänge
mit einem Tank (nicht gezeigt), welches eine flüssige, einzuspritzende Chemikalie enthält, verbunden
sein. Der Tauchrohrausgang (nicht gezeigt) des Chemikalienvorrats
ist über
eine Rohrlänge mit
der Einlassseite eines den Fluss steuernden Nadelventils (nicht
gezeigt) verbunden. Der Auslass des den Fluss steuernden Nadelventils
ist über
eine Rohrlänge
mit dem Einlass eines Flussmessers verbunden. Der Auslass des Flussmessers
ist über
eine Rohrlänge
mit dem Einlass des Ventils für
die Steuerung der Chemikalieneinspritzung 44 verbunden.
Der Auslass des Steuerventils für
die Steuerung der Chemikalieneinspritzung 44 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Eingang für
die Chemikalieneinspritzung des Chemikalien-Einspritzers/-Mischers 40 verbunden.
Die mit Druck beaufschlagte Zufuhr für die Chemikalieneinspritzung
kann auch unter Verwendung einer Messpumpe oder von anderen, Fachleuten
bekannten Mitteln implementiert sein.
-
Point-of-Use-Chemikalien-Einspritzer:
Der Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 kann ein Venturi-Injektor,
ein statischer Mischer, ein Misch-„T” (mixing „T"), oder eine andere, dem Fachmann bekannte
Vorrichtung sein. Die Zufuhr für
die Chemikalieneinspritzung muss die Chemikalie unter ausreichendem
Druck für
das Erreichen der gewünschten
vorbestimmten Chemikaliendurchflussgeschwindigkeit zu der Einspritzöffnung des
Chemikalien-Einspritzers/-Mischers leiten. Das Innenvolumen des
Einspritzermischers 40 muss beibehalten werden, um das
zusätzliche
Volumen zwischen dem Wärmetauscher 28 und
der Verteilungsdüse 36,
auf die oben Bezug genommen wurde, zu minimieren.
-
Durch die Chemikalieneinspritzung verursachte
Minimierung der Temperatur oder Veränderungen der gelösten Konzentration
an gelöstem
Ozon:
-
In
der bevorzugten Ausführungsform
ist der Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 stromabwärts von dem
Wärmetauscher 28 angeordnet.
Die Temperatur der Ozon-Wasser-Lösung ist
auf eine vorbestimmte Temperatur im Bereich von 30 bis 95 Grad Celsius
eingestellt. In der Ausführungsform
für das
Reinigen und Herstellen von elektronischen Geräten kann die Temperatur ungefähr 50 Grad
Celsius betragen. Liegt die Temperatur der eingespritzten Chemikalie
unterhalb der Temperatur der Ozon-Wasser-Lösung, die in den Injektor eintritt,
dann ist die aus dem Heizgerät
austretende Lösung
niedriger als die Temperatur der Lösung, die in das Point-of-Use-Heizgerät eintritt.
Der Temperaturabfall kann dadurch abgemildert werden, dass die Volumendurchflussgeschwindigkeit
der eingespritzten Chemikalie relativ zu der Volumendurchflussgeschwindigkeit
der Ozon-Wasser-Lösung
minimiert wird. In einer alternativen Ausführungsform können die
eingespritzten Chemikalien auf ungefähr dieselbe Temperatur wie
die Temperatur der in die Öffnung
für die
Chemikalieneinspritzung eintretenden Ozon-Wasser-Lösung vorerwärmt werden,
wodurch jeglicher oben erwähnte
Temperatursenkung eliminiert wird.
-
Es
ist hinreichend bekannt, dass durch die Einführung von Hydroxylradikalfängern (Carbonaten,
Bicarbonaten, Phosphaten, etc) in eine Ozon-Wasser-Lösung bei
einer molaren Konzentration, die dem 5- bis 10-fachen der molaren
Konzentration des Ozons entspricht, die Konzentration des molekularen
Ozons in der Lösung
aufrecht erhalten werden kann. Es wurde gefunden, dass auch Borste
verwendet werden könne,
um die Konzentration zu stabilisieren und den pH-Wert einzustellen.
In einigen Anwendungen wie etwa der Sterilisation von medizinischen
Instrumenten bei denen die Kontaminierung durch Metallionen nicht
von Bedeutung ist, kann eine große Bandbreite von Hydroxylradikalfänger-Chemikalien
wie etwa Natriumphosphat, Kaliumphosphat, Natriumcarbonat verwendet
werden. Im Falle der Herstellung von elektronischen Geräten können Ammonium-Gegenionen
(ammonium counter ions) anstatt der Metall-Gegenionen (metal counter
ions) verwendet werden. Jedoch können
auch viele Kandidaten-Hydroxylradikalfänger-Chemikalien wie etwa Ammoniumcarbonat,
Ammoniumbicarbonat, Ammoniumphosphat, Ammoniumacetat, Carbonsäure, Phosphonsäure und Salze
davon, sowie Sulfate zum Beispiel Ammoniumsulfat wenn genug Zeit
verfügbar
ist, mit der Ozon-Wasser-Lösung
reagieren, die eingespritzte Chemikalie oxidieren, das Ozon verbrauchen
und dadurch die Konzentration an gelöstem Ozon bedeutsam verringern.
Die Vorteile des Einspritzens dieser Chemikalien nahe dem Point-of-Use
liegen darin, dass die für
das Fortschreiten dieser Reaktionen verfügbare Zeit stark verringert
wird. Dementsprechend können
viele normalerweise für
das Hinzufügen
zu einer erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung
bei einer ausreichenden Zeit für
das Reagieren nicht verwendbare Chemikalien durch Einspritzen der
Chemikalien in den Strom der Ozon-Wasser-Lösung direkt stromaufwärts von
dem Point-of-Use verwendet werden.
-
In
der Anwendung für
das Herstellen von Halbleiterwafern kann eine Chemikalie bei ungefähr 20-25 Grad
Celsius bei einer Durchflussgeschwindigkeit von ungefähr 1 ml/s
in eine Ozon-Wasser-Lösung,
die mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 50 ml/s fließt, eingespritzt
werden. Es wurde gefunden, dass es nützlich ist, ungefähr 1 ml
einer Lösung
von 1,0 mol/Liter eines Hydroxylradikalfängers wie etwa Ammoniumbicarbonat für jeweils
50 ml einer verteilten 72 mg/liter Ozon-Wasser-Lösung
(50:1 Auflösung
der eingespritzten Mischung) hinzu zu geben, wodurch eine Mischung
der Ozon-Wasser-Lösung
mit einer Konzentration von gelöstem
Ozon von ungefähr
72 mg/liter (1,5 Millimol/Liter) und einer Konzentration des Hydroxylradikalfängers von ungefähr 20 Millimol/Liter
gebildet wurde. Weitere alternative Hydroxylradikalfänger-Chemikalien,
die Fachleuten hinreichend bekannt sind, wie etwa Ammoniumcarbonat,
Ammoniumacetat, und Essigsäure
können
ebenfalls zu guten Ergebnissen führen.
-
Der
pH-Wert der Ozon-Wasser-Lösung
nimmt in mehrfacher Weise Einfluss. Zunächst kann der pH-Wert die Metallkorrosionsgeschwindigkeit
beeinflussen. Im Allgemeinen liegt der optimale pH-Wert für das Minimieren
der Metallkorrosion bei etwas weniger als 7. Zweitens kann der pH-Wert
die Ätzgeschwindigkeit beeinflussen.
Zum Beispiel haben die Erfinder gezeigt, dass die normalisierte Ätzgeschwindigkeit
von DUV-Positiv-Photolack UV-6 von Shipley bei pH = 4,2 ungefähr 1/10
der Ätzgeschwindigkeit
beim pH = 6,7 ist. Viele metallfreie, den pH-Wert verändernde Chemikalien (Ammoniumhydroxid,
Ammoniumphosphat monobasisch, Ammoniumphosphat-dibasisch), die für das Herstellen
von elektronischen Geräten
geeignet sind, können
bei ausreichender Zeit mit der Ozon-Wasser-Lösung reagieren, die eingespritzte
Chemikalie oxidieren, das Ozon verbrauchen und dadurch bedeutsam
das gelöste
Ozon reduzieren. Eine Point-of-Use-Einspritzung dieser
Chemikalien kann signifikant die Menge des Verbrauchs sowohl des
Ozons als auch der Chemikalie reduzieren.
-
Metallkorrosion
ist in vielen Reinigungssystemen mit Wasser ein wichtiger Punkt.
Korrosionsinhibitoren wie etwa Benzotriazole, Tolytriaxole, Mercaptobenzathiozole,
Axole, Imidazole, Thioxole, Indole, Pyrazole, Benzoat, Molybdate,
Phosphate, Chromate, Dichromate, Wolframat, Silikate, Vandate und
Borat können
in die Ozon-Wasser-Lösung eingebracht
werden, um die Metallkorrosion zu steuern. Benzotriazol ist ein
interessanter Kupferkorrosionsinhibitor. Korrosionsinhibitorchemikalien
können
auf herkömmliche
Weise eingespritzt und mit der Ozon-Wasser-Lösung stromaufwärts von
dem Applikationspunkt der Lösung
auf das zu reinigende oder zu oxidierende Material gegeben werden.
-
Oberflächenaktive
Stoffe werden oftmals in Reinigungssystemen mit Wasser verwendet,
um das Benetzen der Oberflächen
zu verbessern. Jedoch reagieren die meisten in Frage kommenden oberflächenaktiven
Stoffe mit Ozon. Eine Point-of-Use-Einspritzung dieser Chemikalien kann
signifikant die Menge des Verbrauchs sowohl des Ozons als auch des
oberflächenaktiven
Stoffes reduzieren.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
ist der Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 stromabwärts von dem
Wärmetauscher 28 angeordnet.
Alternativ könnte
der Chemikalieneinspritzer/-Mischer 40 direkt stromaufwärts von
dem Wärmetauscher 28 angeordnet
sein. In diesem Fall werden die eingespritzten Chemikalien mit der
Ozon-Wasser-Lösung erhitzt.
Jedoch steht für
die Chemikalien eine geringfügig
längere
Zeit für
das Reagieren mit der Ozon-Wasser-Lösung zur Verfügung.
-
Verfahren für das Verarbeiten von Material,
das zusätzlich
eine Point-Of-Use-Zufuhr für
das Einspritzen von Chemikalien für mehrere Chemikalien einschließt
-
Beschreibung – 4
-
In
einer alternativen Ausführungsform
können
Mittel für
die Einspritzung von mehr als einer Chemikalie jeweils von einem
separaten Chemikalientank bereitgestellt werden. Unter Bezugnahme
auf 4 ist eine Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser 22 über eine
Rohrlänge
mit dem gemeinsamen Eingang von Drei-Wege-Ventil 24 verbunden.
Der eine Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass für das
kalte Prozessfluid von Point-of-Use-Heizgerät 28 verbunden. Der andere
Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine Rohrlänge mit
der Aufbereitungsanlage 26 für die Ozon-Wasser-Lösung verbunden.
Der Auslass für
das erwärmte
Arbeitsfluid einer Kreislauf-Heizeinheit 30 ist über eine
Länge eines
Rohrsystem mit dem Einlass für
das erwärmte
Arbeitsfluid von Wärmetauscher 28 verbunden.
Der Auslass für
das Arbeitsfluid von Wärmetauscher 28 ist über eine
Länge eines
Rohrssystems mit dem Rücklauf
für das
Arbeitsfluid der Kreislauf-Heizeinheit 30 verbunden.
Der Auslass für
das erwärmte
Prozessfluid von Wärmetauscher 28 ist über eine kurze
Rohrlänge
mit dem Einlass von Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 41 verbunden.
Der Auslass einer Zufuhr für
die Chemikalieneinspritzung 40-1 ist mit dem Einlass von
Zwei-Wege-Ventil 44-1 verbunden. Der Auslass des Ventils 44-1 ist
mit einer ersten Öffnung
für das
Einspritzen von Chemikalien eines Chemikalien-Einspritzers/-Mischers
mit mehreren Öffnungen 41 verbunden.
Der Auslass einer Zufuhr für
die Chemikalieneinspritzung 40-2 ist mit dem Einlass von
Zwei-Wege-Ventil 44-2 verbunden. Der Auslass des Ventils 44-2 ist
mit einer zweiten Öffnung
für das
Einspritzen von Chemikalien eines Chemikalien-Einspritzers/Mischers
mit mehreren Öffnungen 41 verbunden.
Der Auslass einer Zufuhr für
die Chemikalieneinspritzung 40-3 ist mit dem Einlass von
Zwei-Wege-Ventil 44-3 verbunden. Der Auslass von Ventil 44-3 ist
mit einer dritten Öffnung
für das Einspritzen
von Chemikalien eines Chemikalien-Einspritzers/-Mischers mit mehreren Öffnungen 41 verbunden.
Der Auslass des Chemikalien-Einspritzers/-Mischers 41 ist
mit der gemeinsamen Einlassöffnung
des Drei-Wege-Ventils 32 verbunden.
Der eine Auslass von Drei-Wege-Ventil 32 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit einer Verteilungsdüse 36 verbunden.
Die Verteilungsdüse 36 ist
in einem relativ kurzen Abstand zu der Oberfläche 38 des zu oxidierenden,
zu reinigenden oder zu bearbeitenden Materials angeordnet. Der andere
Auslass von Drei-Wege-Ventil 32 ist über eine Rohrlänge mit
der Aufbereitungsanlage 34 für die erwärmte Ozon-Wasser-Lösung verbunden.
Ausführungsformen
für die
Einspritzung von Chemikalien, entweder anhand einer niedrigeren
Anzahl oder anhand einer höheren
Anzahl von Zufuhren für
die Chemikalieneinspritzung, können
unter Verwendung eines ähnlichen
Ansatzes implementiert werden.
-
Separates
Einspritzer-/Mischerelement für
jede eingespritzte Chemikalie. In einer alternativen Ausführungsform
kann ein separates Einspritzer-/Mischerelement für jede eingespritzte Chemikalie
anstatt eines einzigen Einspritzer-/Mischerelements mit mehreren
Einlassöffnungen
für Chemikalien
verwendet werden. Die Ausgestaltung des Geräts für die Einspritzung von Chemikalien
in einen Fluidstrom ist Fachleuten hinreichend bekannt. Viele alternative
Ansätze
können
gewählt
werden, vorausgesetzt dass die Aufenthaltszeit der Ozon-Wasser-Lösung in
dem einspritzenden Mischer-Element oder den einspritzenden Mischer-Elementen gering ist,
da diese Aufenthaltszeit die Gesamt-Aufenthaltszeit erhöht. Die
kurze Aufenthaltszeit von dem Einlass des Point-of-Use-Heizgeräts 28 oder 29 zu
dem Applikationspunkt der Ozon-Wasser-Lösung und der eingespritzten
Chemikalienlösung
auf zwei zu oxidierenden Material weist zwei große Vorteile auf. Eine kurze
Aufenthaltszeit minimiert die Zeitdauer, über welche die Konzentration
an gelöstem
Ozon der übersättigten Ozon-Wasser-Lösung, welche
in das Mischelement eintritt, verfügt, um während der Zeit, die die Lösung benötigt, um
das Element zu durchqueren, bedeutsam verringert zu werden. Eine
kurze Aufenthaltszeit minimiert auch die Zeitdauer, über welche
die Ozon-Wasser-Lösung
verfügt,
um mit den eingespritzten Chemikalien zu reagieren. Wenn die Chemikalien
mit der Ozon-Wasser-Lösung reagieren,
kann die Reaktion nicht nur Ozon verbrauchen und die Konzentration
an gelöstem
Ozon verringern, sondern auch einige oder alle der eingespritzten
Chemikalien verbrauchen.
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Mittel
für das
Reinigen von Leitungen von Chemikalien-Einspritzern In einer alternativen
Ausführungsform
kann jedes Ventil für
die Chemikalieneinspritzung 44-1, 44-2 und 44-3 ein
Vier-Wege-Ventil sein, um eine Reinigung der Einspritzleitung bereitzustellen.
In der „Off"-Position kann ein
Vier-Wege-Chemikalieneinspritzventil eine Chemikalieneinspritzung
zu dem Einlass für
die Chemikalieneinspritzung absperren. In der „On"-Position kann ein Vier-Wege-Chemikalieneinspritzventil
eine Chemikalieneinspritzung zu dem Einlass für die Chemikalieneinspritzung
absperren. In der „Reinigungs"-position wird das
Reinigen mit DI-Wasser, zum Beispiel die Rohrlänge zwischen den Ventilen 44-1, 44-2 und 44-3 und
der Chemikalien-Einspritzer/Mischer 41 ermöglicht,
um die Einführung
einer anderen Chemikalie in den Einlass für die Chemikalienseinspritzung
von Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 41 zu ermöglichen.
-
Funktionsweise – 4
-
Diese
Ausführungsform
kann für
das Einspritzen von verschiedenen Chemikalien für eine vorbestimmte Anzahl
von Malen während
des Materialverarbeitungszyklus bereitgestellt werden. Die Einspritzgeschwindigkeit
jeder Chemikalie kann für
jeden Zeitpunkt während
des Materialverarbeitungszyklus spezifiziert und gesteuert werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform
kann einen Computer oder Mikroprozessor verwenden, um die Flussgeschwindigkeiten
zu jedem Zeitabschnitt des Verfahrens zu steuern. Die Funktionsweise
des Point-of-Use-Chemikalien-Einspritzsystems
mit Mehrfachzufuhr von Chemikalien ist ansonsten derselbe wie der
Ablauf des Point-of-Use-Chemikalieneinspritzsystems mit einer einzigen
Chemikalienzufuhr.
-
Materialverarbeitungsverfahren
mit einem Spin-Prozessor
-
Beschreibung – 5
-
Ein
bevorzugtes Verfahren für
das Aufbringen der Ozon-Wasser-Lösung
auf Halbleitersubstrate und ähnliches
besteht darin, die Ozon-Wasser-Lösung
auf die Oberfläche
des Substrats aufzubringen, während das
Substrat sich bei einer relativ hohen Drehzahl (1000 bis 4000 min–1)
um eine Achse dreht. Die Verwendung dieses Verfahrens für das Aufbringen
der Ozon-Wasser-Lösung
auf Halbleitersubstrate und ähnliches
sorgt für eine
höhere
Massentransportgeschwindigkeit M als sie durch Eintauchtechniken
erreicht werden kann. Unter Bezugnahme auf 5 ist
eine Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser 22 über eine
Rohrlänge
mit dem gemeinsamen Eingang von Drei-Wege-Ventil 24 verbunden.
Der eine Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass für
das kalte Prozessfluid von Point-of-Use-Heizgerät 28 verbunden. Der
andere Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine
Rohrlänge
mit der Aufbereitungsanlage 26 für die Ozon-Wasser-Lösung verbunden.
Der Auslass für
das erwärmte
Arbeitsfluid einer Kreislauf-Heizeinheit 30 wird über eine
Länge eines
Rohrsystem mit dem Einlass für
das erwärmte
Arbeitsfluid von Wärmetauscher 28 verbunden.
Der Auslass für
das erwärmte
Arbeitsfluid von Wärmetauscher 28 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Rücklauf
des Arbeitsfluids der Kreislauf-Heizeinheit 30 verbunden.
Der Auslass für
das erwärmte
Prozessfluid von Wärmetauscher 28 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit dem Einlass von Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 verbunden.
Der Auslass einer Zufuhr für
die Chemikalieneinspritzung 42 ist mit dem Einlass von
Zwei-Wege-Ventil 44 verbunden. Der Auslass von Ventil 44 ist
mit der Öffnung
für das
Einspritzen von Chemikalien von Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 verbunden.
Der Auslass des Chemikalien-Einspritzers/-Mischers 40 ist mit
der gemeinsamen Einlassöffnung
von Drei-Wege-Ventil 32 verbunden. Der eine Auslass des
Drei-Wege-Ventils 32 ist über eine kurze Rohrlänge mit
einem Einlass des Drei-Wege-Ätz-/Reinigungsventils 46 verbunden.
Der gemeinsame Auslass des Drei-Wege-Ätz-/Reinigungsventils 46 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit dem Einlass für
das Prozessfluid 48 mit einer Verteilungsdüse 36,
die in einem gasdichten Materialverarbeitungsmodul 50 angeordnet
ist, verbunden. In der bevorzugten Ausführungsform ist das Materialverarbeitungsmodul 50 mit
einem Deckel mit einer gasdichten Abdichtung (nicht gezeigt) versehen.
Das abgedichtete Materialverarbeitungsmodul dient dazu, jegliches
Ozongas aufzunehmen, dass aus der Lösung an dem Applikationspunkt
freigesetzt wird. Eine mit Druck beaufschlagte Zufuhr für das Reinigen
mit DI-Wasser 74 ist über eine
Rohrlänge
mit der anderen Einlassöffnung
des Drei-Wege-Ätz-/Reinigungsventils 46 verbunden.
Die Zufuhr 74 für
das Reinigen mit mit Druck beaufschlagtem DI-Wasser umfasst üblicherweise
eine mit Druck beaufschlagte Zufuhr für DI-Wasser, die über einen
flüssigen
Druckregulator und einen flüssigen
Fluss-Controller und einen Partikelfilter für die Flüssigkeit verbunden ist. Die
Verteilungsdüse 36 ist
in einem relativ kurzen Abstand zu der Oberfläche (üblicherweise 0,5 bis 10 cm)
des zu oxidierenden, zu reinigenden oder zu bearbeitenden Materials 38 angeordnet.
Der andere Auslass von Drei-Wege-Ventil 32 ist über eine
Rohrlänge
mit der Aufbereitungsanlage 34 für die erwärmte Ozon-Wasser-Lösung verbunden.
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Eine
Prozessfluid-Abflussauslassöffnung 52 des
Materialverarbeitungsmoduls 50 ist über eine kurze Rohrlänge mit
dem Einlass der Flüssigkeits-Siphon 54 (liquid
trag) verbunden. Wenn die Ozon-Wasser-Lösung mit einer bestimmten Flussgeschwindigkeit
auf der Oberfläche
des Substrats verteilt wird, dann kann das aus dem Gehäuse verdrängte Gas
bei ungefähr
derselben Flussgeschwindigkeit mit einem relativ geringen Druckabfall
austreten. Dies stellt sicher, dass der Druck in dem Gehäuse während des
Verteilungszyklus nicht ansteigt. Der Auslass von Flüssigkeits-Siphon 54 ist
durch eine Rohrlänge
mit der Aufbereitungsanlage 56 für Flüssigkeitsabwassser aus dem
Prozessmodul verbunden. Der Wafer oder das Substrat oder ähnliches
wird von einem Spinnerchuck (spinner chuck) 58 gehalten.
Der Chuck 58 kann den Wafer oder das Substrat oder ähnliches
(das zu oxidierende, zu reinigende, zu ätzende oder zu verarbeitende
Material 38) unter Verwendung von Vakuum, Kantenklammern
oder ähnlichen
Mitteln, wie sie Fachleuten hinreichend bekannt sind, fixieren.
Der Spinnerchuck 58 ist mit einem Schaft oder einem anderen
Mittel mit Wafer-Spinnermotor 60 verbunden. Der Motor,
der normalerweise von einem Mikroprozessor gesteuert wird, kann
derart programmiert werden, dass er den Wafer oder das Substrat
oder ähnliches
bei einer vorbestimmten Geschwindigkeit von Null min–1 auf
eine vorbestimmten Drehzahl beschleunigt, diese Drehzahl pro Minute
während
eines bestimmten Zeitraums hält,
und dann bei einer vorbestimmten Geschwindigkeit wieder auf Null
verringert. Alternativ kann der Motor derart programmiert sein,
dass er mit unterschiedlichen Drehzahlen für bestimmte Abschnitte des
Materialverarbeitungszyklus dreht. Eine Ozon-Off-Gas-Auslassöffnung 62 wird über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass zu einer Ozon-Katalysatoreinheit 64 verbunden.
Der andere Auslass von Ozon-Katalysatoreinheit 64 ist über eine
Rohrlänge
mit der Auslassöffnung
der Anlage 66 verbunden. Der Durchmesser der Entlüftungsleitung
und die Flusskapazität
der Ozon-Katalysatoreinheit 64 ist
derart gewählt
dass die Entlüftungsleitung
keinen Gegendruck darstellt. In der bevorzugten Ausführungsform
ist die Einheit für
den Abbau des Ozons 64 vom Katalysator-Typ und mit einem
Katalysator wie etwa Carulyte 200 (Carus Corporation) gefüllt. Da
das Abfallozongas, das in die Katalysatoreinheit eintritt, Wasserdampf
enthält,
kann die Katalysatoreinheit mit einem Heizband und Temperaturcontroller
auf ungefähr
50 Grad Celsius erwärmt
werden, um eine Kondensation von Feuchtigkeit auf dem Katalysator
zu verhindern. Die erhöhte
Temperatur dient auch dazu, die Leistung des Katalysators zu erhöhen. Die
Katalysatoreinheit ist derart dimensioniert, dass sie eine ausreichende
Aufenthaltszeit bereitstellt, um das hochkonzentrierte Abfall-Ozon-Off-Gas
in Sauerstoff umzuwandeln. Je höher
die Flussgeschwindigkeit des Abfallgases, desto höher muss
das Volumen des Katalysators sein, um die Umsetzung zu erreichen.
Die erforderliche Aufenthaltszeit kann von dem Zulieferer des Katalysators
erhalten werden. Alternativ kann die Einheit für den Abbau des Ozons 64 eine
Einheit für
den thermische Abbau sein, in welcher die Ozongas-Sauerstoff-Mischung
durch Erhöhen
der Temperatur des Abfallozongases auf ungefähr 300 Grad Celsius zurück zu Sauerstoff
umgesetzt wird. Eine mit Druck beaufschlagte Zufuhr für Stickstoffreinigungsgas 68 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlasskanal des Zwei-Wege-Ventil-Reinigungsventils 70 verbunden.
Der Auslasskanal des Zwei-Wege-Gasreinigungsventils 70 ist über einen
Einlass für
das Reinigungsgas 72 mit dem Materialverarbeitungsmodul 50 verbunden.
Die Zufuhr für
mit Druck beaufschlagten Stickstoff 68 umfasst normalerweise
bevorzugt eine mit Druck beaufschlagte Zufuhr von Stickstoff, die über einen
Gasdruckregulator und einen Gasflusscontroller und einen Gaspartikelfilter
verbunden ist.
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In
einer Ausführungsform
für das
Herstellen eines einzigen Wafers kann ein Single-Wafer-Spinner wie etwa die vollständig aus
Teflon bestehende, von einem Mikroprozessor gesteuerte Wafer-Drehvorrichtung
(wafer spinner) von Laurell, in dem die Drehvorrichtung mit einem
einer gasdichten Deckelabdichtung verstehen wurde, verwendet werden.
Das Modell der Drehvorrichtung WS400-6TFM/Lite von Laurelll besteht
vollständig aus
Teflon und derart ausgestaltet, dass sie Wafer mit bis zu 150 mm
Durchmesser aufnehmen kann. Die Beschleunigung der Drehvorrichtung,
die Geschwindigkeit der Drehzahlverringerung und die Drehzahl kann
zwischen 100 min–1 und 6000 min–1 eingestellt
und gesteuert werden. Die Drehvorrichtung kann optional mit einer Ventilsteuerung
aufgerüstet
sein, die es dem Mikroprozessor der Drehvorrichtung ermöglicht,
bis zu acht Ventile zu steuern. Dies ermöglicht eine präzise automatisierte
Steuerung der Reinigung während
der Zyklen der Spülung,
der Ätzverteilung
und der Verteilung für
die Reinigung mit DI-Wasser. Laurelll stellt Drehvorrichtungen her,
die Wafer mit einem Durchmesser von 200 mm, 300 mm und weiteren
Substratgrößen und
Formen aufnehmen können.
-
Gemessene Leistung des Entfernens von
Photolack mit Verarbeitung unter Gleichgewichtsbedingungen mit T2
= T1
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Die
Fotolack-Ätzgeschwindigkeit
wurde unter Verwendung einer Dreh-Ätzkonfiguration
gemessen, wobei das Ozongas bei einer bestimmten Temperatur T1 und
mit einer bestimmten Konzentration in Wasser gelöst wurde. Die Ozon-Wasser-Lösung wurde
bei derselben Temperatur T2 über
eine Verteilungsdüse
auf den Mittelpunkt des sich drehenden, mit einer Schicht von hartgebackenen
I-Linien-Positiv-Photolack
oder DUV-Positiv-Photolack beschichteten Wafers verteilt.
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Es
wurden Siliziumwafer mit einem Durchmesser von 150 mm, die mit einer
dünnen
(0,5 bis 0,8 μm) und
gleichmäßigen Schicht
Photolack beschichtet waren, verwendet. Die Schicht wurde einem
Strom von in Wasser gelöstem
Ozon mit einer bestimmten Konzentration und Temperatur für einen
bestimmten Zeitraum für das
teilweise Entfernen eines Teils der Dicke des Lacks ausgesetzt.
Dann wurde die verbleibende Schichtdicke mit einem NanoSpec-Ellipsometer
gemessen und eine Ätzgeschwindigkeit,
die Menge von pro Einheitszeit entferntem organischen Material,
berechnet. Die Ergebnisse werden in Tabellen 7 und 8 unten zusammengefasst.
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-
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Aus
der vorangehenden Beschreibung ist bekannt, dass das Erhöhen der
Temperatur des Wassers die Gleichgewichtskonzentration an gelöstem Ozon
verringert, wie durch das Gesetz von Henry im Voraus berechnet.
Bei Halbleiterwafern, die mit einer Schicht eines organischen Polymers
beschichtet sind, wurde gefunden, dass die Ätzgeschwindigkeit bei 20 Grad
Celsius höher
lag als bei 10 Grad Celsius, auch wenn die Gleichgewichtskonzentration
des gelösten
Ozon signifikant unter dieser lag (60 mg/l bei 20 Grad Celsius im Vergleich
zu 90 mg/l bei 10 Grad Celsius). Es ist ersichtlich, dass die maximale Ätzgeschwindigkeit
zunächst bei
Erhöhung
der Temperatur ansteigt und dann bei weiterem Temperaturanstieg
wieder sinkt. Es ist ersichtlich, dass der I-Linien-Positiv-Photolack
durch den Prozess bei einer schnelleren Geschwindigkeit als der DUV-Fotolack
geätzt
wird. Dies ist darauf zurückzuführen, dass
bei einer bestimmten Temperatur der I-Linien-Positiv-Photolack einen höheren Wert
von S als der DUV-Positiv-Photolack aufweist.
-
Diese Ätzgeschwindigkeiten
sind nicht hoch genug, um geeignete Durchsätze in einer Single-Wafer-Konfiguration
bereitzustellen.
-
Gemessene Leistung für die Entfernung des Photolacks
bei einer Herstellung unter Nicht-Gleichgewichtsbedingungen mit
T2 > T1
-
Es
wurde eine Ausführungsform
der Erfindung getestet, in der Ozon bei einer niedrigeren Temperatur in
Wasser gelöst
wurde, um eine hohe Lösungskonzentration
zu erzeugen, anschließend
bei einer gegeben Flussgeschwindigkeit durch ein Point-of-Use-Heizgerät geführt wurde,
und bei einer höheren
Temperatur auf den Mittelpunkt des sich drehenden Wafers aufgebracht
wurde. Sowohl für
I-Linien- als auch für
DUV-Positiv-Fotolack wurde gezeigt, dass es möglich ist, sowohl eine Ätzgeschwindigkeit
von 16,812 Å/Minute
für I-Linien-Positiv-Photolack
als auch eine Ätzgeschwindigkeit
von 10,626 Å/Minute
für DUV-Positiv-Photolack
zu erreichen. (Siehe Tabellen 9 und 10). Diese Ätzgeschwindigkeiten sind um
ungefähr
einen Faktor fünf
höher als die
höchsten Ätzgeschwindigkeiten,
die ursprünglich
unter Verwendung herkömmlicher
Techniken erreicht werden konnten (Siehe Vergleich mit den Tabellen
7 und 8). Der Massentransport M ist im Allgemeinen bei einer höheren Drehzahl
höher,
genau wie die Ätzgeschwindigkeit.
-
Es
ist wiederum ersichtlich, dass I-Linien-Positiv-Photolack durch
den Prozess mit einer höheren
Geschwindigkeit als DUV-Photolack geätzt wird, weil der I-Linien-Positiv-Photolack
bei einer bestimmten Temperatur einen höheren Wert von S aufweist als
der DUV-Positiv-Photolack.
-
-
-
Es
wurden experimentelle Ergebnisse über ein Verfahren für das Entfernen
von Photolack bei hoher Geschwindigkeit unter Verwendung einer Lösung von
in Wasser gelöstem
Ozongas vorgestellt, das die folgenden Schritte umfasst: a) Lösen von
hochkonzentriertem Ozongas in Wasser bei einer relativ niedrigen
vorbestimmten Temperatur für
das Bilden einer Ozon-Wasser-Lösung
mit einer hohen Konzentration an gelöstem Ozon, b) Erwärmen der
Ozon-Wasser-Lösung
mit einem Point-of-Use-Wasser-Heizgerät (einem
Flüssig-Flüssig-Wärmetauscher),
um schnell die Temperatur der Lösung
auf eine vorbestimmte höhere
Temperatur zu erhöhen,
und c) Aufbringen der erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung
in dem Mittelpunkt des mit einem Photolack beschichteten, sich mit
hoher Geschwindigkeit drehenden Wafers. Die Ätzgeschwindigkeit wird erhöht, nicht nur
weil die Oberflächenreaktionsrate
bei der höheren
Temperatur erhöht
wird, sondern auch weil die erwärmte Ozon-Wasser
Lösung
bei der höheren
Temperatur eine sehr viel höhere
Konzentration an gelöstem
Ozon aufweist als erreicht werden könnte, wenn das Wasser ursprünglich unter
Gleichgewichtsbedingungen bei der höheren Temperatur gelöst würde.
-
Alternatives Mittel für das Aufbringen einer Ozon-Wasser-Lösung auf
das Substrat:
-
Das
Aufbringen der Lösung
aus Ozon, Wasser und anderen Chemikalien auf die Oberfläche oder
die Oberflächen
des zu verarbeitenden Materials kann auf mehrere Arten durchgeführt werden.
In der bevorzugten Ausführungsform
kann die Lösung über eine
einzelne feste Stromdüse 36 mit
einem inneren Durchmesser von ungefähr 6 mm auf den Mittelpunkt
des Wafers, der derart positioniert ist, dass ein Wasserstrom auf
den Wafer in dessen Mittelpunkt aufgebracht wird, aufgebracht werden.
In einer zweiten Ausführungsform
kann die Lösung
nacheinander auf verschiedene Stellen zwischen dem Mittelpunkt und
der Kante des Wafers aufgebracht werden. In dieser zweiten Ausführungsform
kann die Ozon-Wasser-Lösung durch
eine Düse
fließen,
die nacheinander an verschiedenen Stellen von dem Mittelpunkt zu
der Kante des Wafers oder von der Kante zu dem Mittelpunkt des Wafers
angeordnet werden kann. Die Aufenthaltszeit an jeder Stelle kann
derart gesteuert werden, dass die radiale Veränderung der Ätzgeschwindigkeit
oder der Reinigungsgeschwindigkeit oder der Oxidationsgeschwindigkeit über die
Dauer des Materialverarbeitungszyklus verringert wird. In einer
dritten Ausführungsform
kann die Lösung
mit verschiedenen Düsen 36A, 36B, 36C,
... auf die Oberfläche
des Wafers aufgebracht werden (nicht gezeigt). In der vierten Ausführungsform
können
eine oder mehr Düsen
auf einem oder mehreren sich drehenden Sprüharmen (nicht gezeigt) angebracht
werden, die derart angeordnet sind, dass die Lösung auf eine oder mehr als
eine Oberfläche
des zu oxidierenden Material aufgebracht wird. Die Lösung aus
Ozon, Wasser und anderen Chemikalien kann mit Hilfe weiterer Mittel, die
Fachleuten bekannt sind, auf die Oberfläche oder die Oberflächen des
zu verarbeitenden Materials aufgetragen werden.
-
Alternatives
Mittel für
das Aufbringen von DI-Spülwasser
auf das Substrat. In einer alternativen Ausführungsform kann das DI-Spülwasser
mit einem getrennten Satz von einer oder mehr Spüldüsen (nicht gezeigt) aufgetragen
werden. Spüldüsen können für eine optimale
Spülleistung
bei vorbestimmter Spülflussgeschwindigkeit
gewählt
werden, und die Düsen
können
derart positioniert werden, dass sie eine oder mehr Oberflächen des
Substrats spülen.
-
Optionale
Geräte
stromaufwärts
von dem Verteilungspunkt: Ein Temperatursensor für die Überwachung des gelösten Ozons
kann in die kurze Rohrlänge
direkt stromaufwärts
von der Verteilungsdüse 36 eingefügt werden.
Diese Geräte
stellen ein kontinuierliches Auslesen der Konzentration an gelöstem Ozon
und der Temperatur der erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung
direkt stromaufwärts
von dem Verteilungspunkt bereit. Dies kann eine Quelle für nützliche
diagnostische Information während
der Prozessentwicklung sein. Da die Elemente ein zusätzliches
Volumen zwischen den Einlass des Wasser-Heizgeräts 28 und des Applikationspunkts
der Lösung
auf das Material 38 hinzufügen, sollte das Innenvolumen
dieser optionalen Sensoren klein sein, so dass das Fassungsvolumen,
das die erwärmte
Ozon-Wasser-Lösung
durchqueren muss, klein gehalten wird und die Zeitdauer zwischen
dem Erwärmen
der Ozon-Wasser-Lösung
und dem Aufbringen der erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung
auf das Material 38 ausreichend kurz gehalten wird, wie
bereits vorangehend beschrieben.
-
Alternative
Positionen des Gegendruckregulators für eine Zufuhr von mit Ozon
versetztem Wasser, die derart ausgestaltet ist, dass sie Ozongas
bei einem Druck über
1 Atmosphäre
(14,5 psia) in Wasser löst.
In einer Zufuhr für
mit Ozon versetztes Wasser, die derart ausgestaltet ist, dass Ozongas
bei einem Druck über 14,5
psia gelöst
wird, ist üblicherweise
ein Gasgegendruckregulator an dem Auslass für das Abfall-Ozon-Off-Gas (ungelöstes Ozongas)
des Ozongas-Wasser-Kontaktorelements angeordnet, und ein Flüssigkeiten-Gegendruckregulator
ist üblicherweise
in der Auslassleitung für
das mit Ozon versetzte Wasser des Ozongas-Wasser-Kontaktorelements angeordnet. In der
bevorzugten Ausführungsform
für das
Spin-Processing
von Halbleiterwafern und ähnlichem
ist das Gerät
derart ausgestaltet, dass die Ozongas-Wasser-Lösung in einem bei einem Druck
von 1 Atmosphäre
betriebenen Materialverarbeitungsmodul auf das zu oxidierende Material 38 aufgebracht
wird. In einer Ausführungsform
kann der Flüssigkeiten-Gegendruckregulator
zwischen dem Auslass der Zufuhr für das mit Ozon versetzte Wasser 22 und
den Einlass des Drei-Wege-Ventils 24 angeordnet sein. Alternativ
kann der Flüssigkeiten-Gegendruckregulator
in eine Position direkt stromaufwärts von der Verteilungsdüse 36 bewegt
werden, um die für
das Ozongas, für
das Verlassen der Ozon-Wasser-Lösung
zur Verfügung
stehende Zeit von dem Zeitpunkt an, zu dem der Druck auf Atmosphärendruck
verringert und die Lösung
auf das Material aufgebracht wird, zu minimieren. In Systemen, die
derart ausgestaltet sind, dass die Ozongas-Wasser-Lösung auf
das zu oxidierende Material 38 in einem bei demselben Druck
wie ein mit Druck beaufschlagtes Ozongas-Wasser-Kontaktorelement betriebenen Materialverarbeitungsmodul
aufgebracht wird, kann der Flüssigkeiten-Gegendruckregulator
an dem Flüssigkeitsauslass
eines mit Druck beaufschlagten Materialverarbeitungsmoduls angeordnet
sein, und der Gas-Gegendruckregulator,
der üblicherweise
in dem Abfall-Ozon-Off-Gasauslass des Ozongas-Wasserkontaktors angeordnet
ist, kann wiederum an dem Abfall-Ozon-Off-Gasauslass des Materialverarbeitungsmoduls
angeordnet sein.
-
Funktionsweise – 5
-
Eine
bevorzugte Technik für
das Aufbringen der Ozon-Wasser-Lösung
auf Halbleitersubstrate und ähnliches
besteht darin, die Ozon-Wasser-Lösung
auf die Oberfläche
des Substrats aufzubringen, während das
Substrat sich bei einer relativ hohen Drehzahl (1 000 bis 4 000
min–1)
um eine Achse dreht. Die Verwendung dieses Verfahrens für das Aufbringen
der Ozon-Wasser-Lösung
auf Halbleitersubstrate und ähnliches sorgt
für eine
höhere
Massentransportgeschwindigkeit M als durch Eintauchtechniken erreicht
werden kann. Eine wichtige Verwendung der bevorzugten Ausführungsformen
besteht in der Entfernung von Resten von Photolack und nach dem Ätzen verbliebenem
Photolack von Halbleiterwafern und ähnlichem. Es soll nun die Funktionsweise
einer typischen Anwendung des Entfernens von Resten von Photolack
oder von nach dem Ätzen
verbliebenem Photolack beschrieben werden. Unter Bezugnahme auf 5 liefert
eine Zufuhr 22 von mit Ozon versetztem Wasser mit Ozon
versetztes Wasser, das durch das Lösen von Ozongas bei einer Gasphasenkonzentration
von 240 mg/l und einem Druck von 14,5 psia (1 bar) in auf eine Temperatur
von ungefähr
8 Grad Celsius gekühltem
Wasser gebildet wurde. Die Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser
liefert die gekühlte
Ozongas-Wasser-Lösung
bei einer Lösungskonzentration
von ungefähr
90 mg/l und bei einer Flussgeschwindigkeit von 2,7 Liter/min durch
Drei-Wege-Reinigungsventil 24, durch den Wärmetauscher 28 oder
das Point-of-Use-Heizgerät 29,
wobei die Lösungstemperatur
auf ungefähr
50 Grad Celsius erhöht
wird, durch Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40, durch Drei-Wege-Reinigungsventil 32,
durch Drei-Wege-Ätz-/Reinigungsventil 46,
durch den Einlass des Materialverarbeitungsmoduls 48, durch
Verteilungsdüse 36,
wo die erwärmte
Ozon-Wasser-Lösung
auf den Mittelpunkt eines Halbleiterwafers 38, der sich
bei ungefähr
3500 bis 4000 min–1 dreht, aufgebracht
wird. Unter diesen Bedingungen haben die Erfinder gezeigt, dass
die Konzentration von gelöstem
Ozon stromabwärts
von dem Point-of-Use-Heizgerät
bei ungefähr
75 mg/l liegt, dies entspricht mehr als 80 Prozent der Konzentration
an dem Einlass des Point-of-Use-Heizgeräts. Die Ozon-Wasser-Lösung überquert
die Oberfläche
des Wafers von dem Applikationspunkt aus bis zu der Kante des Wafers und
tritt in den Auslass für
das Prozessfluid des Materialverarbeitungsmoduls ein, wo die Ozon-Wasser-Lösung und
weitere Flüssigkeitsabwässer von
dem Prozess durch einen Siphon zu dem Abfluss der Anlage 56 geführt werden.
Der Siphon verhindert den Rückfluss
von Gasen von dem Tank der Aufbereitungsanlage. Die Zufuhr für das Reinigen
mit Stickstoff leitet trockenes, gefiltertes Stickstoffgas oder
ein anderes geeignetes Gas bei einer Flussgeschwindigkeit von ungefähr 0,5 l/min
durch das Zwei-Wege-Stickstoffreinigungsventil 70, zu
dem Einlass des Materialverarbeitungsmoduls 72. Das Stickstoffgas
wirkt bei der Entfernung jeglichen Ozongases mit, das aus der Ozon-Wasser-Lösung in
dem Materialverarbeitungsmodul zurückbleibt und stellt eine mit
Stickstoff beaufschlagte Verarbeitungsumgebung bereit. Das Ozon-Off-Gas,
der Stickstoff oder andere Abfallgase aus dem Prozess treten aus
dem Materialverarbeitungsmodul an Auslassöffnung 62 aus und durchqueren
vor dem Austritt aus der Auslassöffnung
der Anlage 66 die Katalysatoreinheit 64, wo das
Abfallozongas in Sauerstoff umgewandelt wird. Der Zeitraum, während dem
die Ozon-Wasser-Lösung
auf das sich drehende Substrat aufgebracht wird, kann als die Zeitdauer
des Ätz-Reinigungszyklus
bezeichnet werden. Sobald der Ätzzyklus
abgeschlossen ist, kann das Drei-Wege-Reinigungsventil 32 derart
eingestellt werden, dass der Fluss der erwärmten Ozon-Wasser-Lösung zu
der Aufbereitungsanlage 34 für die erwärmte Ozon-Wasserlösung geleitet
wird, und das Drei-Wege-Ätz-/Reinigungsventil 46 kann
in der Reinigungsposition angeordnet sein, um zu ermöglichen,
dass das Spülwasser
zu dem Materialverarbeitungsmodul fließt. DI-Wasser kann dann von
der mit Druck beaufschlagen DI-Wasserzufuhr durch das Drei-Wege-Ventil 46,
durch den Einlass 48 des Materialverarbeitungsmoduls, durch
Verteilungsdüse 36,
wo die DI-Wasserlösung
in den Mittelpunkt eines sich bei ungefähr 3500 bis 4000 min–1 drehenden
Halbleiterwafers 38 aufgebracht wird, fließen. Der
Zeitraum, während
dem das DI-Spülwasser
auf das sich drehende Substrat 38 aufgebracht wird, kann
als die Dauer des Spülzyklus
bezeichnet werden. Sobald der Spülzyklus
abgeschlossen ist, kann das Drei-Wege-Ätz-Spülventil 46 in die Ätzposition
zurückgebracht
werden, während
das Drei-Wege-Reinigungsventil 32 derart eingestellt bleibt,
dass es den Fluss der erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung
zu der Aufbereitungsanlage 34 leitet, so dass die gesamten
Flüssigkeitsströme zum Materialverarbeitungsmodul
abgestellt sind und der Wafer trockengeschleudert werden kann. Der
Zeitraum, während
dem sämtliche
Flüssigkeitsflüsse zu dem
Materialverarbeitungsmodul abgestellt sind und das Substrat sich
dreht, kann als die Dauer des Trockenschleuderzyklus beschrieben
werden. Die Drehzahl während
des Drehvorgangs und die Dauer jedes Zyklus können für eine bestimmte Prozessanwendung
auf einen vorbestimmten Wert eingestellt werden.
-
Beispielhafte
Prozessbedingungen für
das Entfernen von Photolack und das Entfernen von nach dem Ätzen verbliebenen
Resten von Photolack. Eine typische Abfolge für das Wafer-Spin-Processing
kann einen Dreh-Ätz-
oder Reinigungs- oder Oxidationszyklus, einen Dreh-Spülzyklus
und einen Trockenschleuderzyklus einschließen. Beispielhafte Prozessbedingungen
für das
Entfernen von Photolack und nach dem Ätzen verbliebenen Resten von
Photolack von Wafern mit einem Durchmesser von 150 mm in einer Single-Wafer-Spin-Processing-Konfiguration
werden in Tabelle 11 zusammengefasst. Tabelle 11 Beispielhafte Prozessbedingungen
für die
Entfernung von Photolack und von nach dem Ätzen verbliebenen Photolackresten
bei Wafern mit einem Durchmesser von 150 mm in einer Single-Wafer-Processing-Konfiguration
| ÄTZ-REINIGUNG | |
| Konzentration
von gelöstem
Ozon (mg/l)/(Millimol/Liter) | 70
bis 210 mg/l (1,5 bis 4,5 Millimol/l) |
| Hydroxylradikalfänger | Carbonat,
Bicarbonat, Phosphat, Acetat |
| Konzentration
des Hydroxylradikalfängers
(Millimol/Liter) | 5
bis 10 × die
Konzentration des gelösten
Ozons |
| pH-Wert | 6,5
bis 7,5 |
| Temperatur
der Ozon-Wasser-Lösung
an dem Applikationspunkt (°C) | 40
bis 60 |
| Dreh-Ätzgeschwindigkeit
(min–1) | 2
000 bis 4 000 |
| Flussgeschwindigkeit
der Ozon-Wasser-Lösung (l/min) | 1,0
bis 3,0 |
| Ätzdauer
(min) | 0,5
bis 6,0 |
| SPÜLEN | |
| Temperatur
des DI-Spülwassers
(°C) | 20 |
| Dreh-Spülgeschwindigkeit
(min–1) | 2
000 bis 4 000 |
| Flussgeschwindigkeit
des DI-Spülwassers
(l/min) | 0,5
bis 1,0 |
| Dauer
des Spülvorgangs
mit DI-Wasser (min) | 0,33
bis 1,0 |
| TROCKNEN | |
| Trockenschleudergeschwindigkeit
(min–1) | 2
000 bis 4 000 |
| Trocknungsdauer
(min) | 0,33
bis 1,0 |
-
Diese
Prozessbedingungen sind typisch für diese Art der Anwendung.
Jedoch können
Prozessbedingungen außerhalb
des Bereichs der in der Tabelle 11 oben dargestellten Werte eine
befriedigende Leistung für diese
und weitere Anwendungen und Wafer-Processing-Konfigurationen bereitstellen.
Zum Beispiel werden Konfigurationen für das Drehen von Waferchargen,
in denen zwei oder vier Kassetten von Wafern gleichzeitig verarbeitet
werden, bei einer niedrigeren Drehzahl pro Minute und einer niedrigeren Ätzflussgeschwindigkeit pro
Wafer betrieben. Die Drehzahl pro Minute für eine Chargen-Drehvorrichtung
(batch spinner) liegt üblicherweise
im Bereich von 500 bis 1500 min–1.
Die Gesamtflussgeschwindigkeit der Ätzchemikalien für eine Waferchargen-Drehvorrichtung
liegt üblicherweise
im Bereich von 10 bis 20 Liter/Minute. Die niedrigere Drehzahl pro Minute
und niedrigere Flussgeschwindigkeiten führen zu einer geringeren Massentransportgeschwindigkeit und
einer geringeren Ätzgeschwindigkeit.
Die Temperatur, bei der die Ätzgeschwindigkeit
durch den Massentransport begrenzt ist, kann niedriger sein, da
die Massentransportgeschwindigkeit niedriger ist als oben beschrieben.
-
Von
den Erfindern gemessene Prozessleistung: Eine normale Dauer für einen Ätzreinigungszyklus
für das
Entfernen von Photolack und von nach dem Ätzen verbleibenden Lackresten
liegt bei 0,5 bis 6 Minuten. Die Erfinder haben die Fähigkeit,
hartgebackenen I-Linien-Positiv-Photolack OCG-897 von Olin bei einer Ätzgeschwindigkeit
von ungefähr
17 000 Ångström/Minute
von Halbleiterwafern zu entfernen, bewiesen. Die Erfinder haben
die Fähigkeit,
hartgebackenen DUV-Positiv-Photolack
UV6 von Shipley bei einer Ätzgeschwindigkeit
von ungefähr
11 000 Ångström/Minute
von Halbleiterwafern zu entfernen, bewiesen. Die Ätzgeschwindigkeit
ist an der Waferkante im Allgemeinen am niedrigsten. Die berichteten Ätzgeschwindigkeiten
waren die an der Waferkante bei einer Flussgeschwindigkeit von 2,7
l/min, einer Konzentration von gelöstem Ozon von ungefähr 75 mg/l,
einer Drehzahl von ungefähr
4 000 min–1,
und einer Temperatur von ungefähr
50 Grad Celsius sowie einer Konzentration des Hydroxylradikalfängers von
ungefähr
15 Millimol/Liter gemessenen. Die Erfinder haben die Fähigkeit
für das
Entfernen sowohl von nach dem Metallätzen verbliebenem Lack als
auch von Lackresten von Teststrukturen unter ähnlichen Bedingungen unter
Verwendung einer 0,35 μm
Technologie mit I-Linien-Lack in weniger als 1,5 Minuten bei 50
Grad Celsius bewiesen. Die Erfinder haben die Fähigkeit für das Entfernen sowohl von
nach dem Metallätzen
verbliebenem Lack als auch von Lackresten von Teststrukturen unter
Verwendung einer 0,18 μm-Technologie
mit I-Linien-Lack in weniger als 3,0 Minuten bei 50 Grad Celsius
bewiesen. Es ist nützlich,
dies mit Zykluszeiten dieses neuen Ozon-Wasser-Reinigungsprozesses
für nach
dem Ätzen verbliebene
Rückstände mit
dem derzeit eingesetzten, auf Plasmaveraschung und dem Entfernen
von Rückständen durch
Lösungsmittel
basierenden Verfahren zu vergleichen. Dies wird untenstehend in
Tabelle 12 zusammengefasst.
-
-
Dieser
neue Ozon-Wasser-Prozess hat das Potential bewiesen, das herkömmliche
für die
Reinigung nach dem Metallätzen
verwendete Plasmaveraschungs- und Lösungsmittelreinigungsverfahren
zu ersetzen. Dieses Verfahren kann zu geringen Kosten vollständig in
ein Single-Wafer-Cluster-Gerät
integriert werden. Ein einzelnes Ozon-Wasser-Drehätzemodul
würde das
Plasmaveraschungsmodul und das Modul für das Spülen mit heißem DI-Wasser/das Trockenschleudermodul
ersetzen. Die Erfinder haben die Fähigkeit für das Entfernen sowohl von
nach dem Metallätzen
verbliebenem Lack als auch von Lackresten von den Teststrukturen
unter Verwendung einer 0,35 μm
Technologie mit I-Linien-Positiv-Lack OCG 897-12 in 1,5 Minuten
bewiesen. Die Erfinder haben die Fähigkeit für das Entfernen sowohl von
nach dem Metallätzen
verbliebenem Lack als auch von Lackresten von Teststrukturen unter
Verwendung einer 0,18 μm-Technologie
mit DUV-Positiv-Lack UV6 von Shipley in weniger als 3,0 Minuten
bewiesen. Der Prozess hat die Fähigkeit
für das
Entfernen sowohl von nach dem Metallätzen verbliebenem Lack als
auch von Lackresten von Teststrukturen unter Verwendung einer 0,35 μm Technologie
mit I-Linien-Positiv-Lack
OCG 897-12 in 1,0 Minute bewiesen. Der Prozess hat die Fähigkeit
bewiesen, den nach dem Oxidätzen
verbliebenen Lack unter Verwendung einer 0,18 μm-Technologie mit dem DUV-Positiv-Lack
UV6 von Shipley in 3,0 Minuten von den Teststrukturen zu entfernen.
Jedoch hat der Prozess noch nicht die Fähigkeit bewiesen, den nach
dem Oxidätzen
verbliebenen Lack unter Verwendung einer 0,18 μm-Technologie mit dem DUV-Positiv-Lack
UV6 von Shipley mit einer Zykluszeit von 5 Minuten vollständig von
den Teststrukturen zu entfernen. In Anwendungen, welche den I-Linien-Lack
verwenden, weist nur der Ozon-Wasser-Prozess das Potential auf, den herkömmlichen,
für das
Reinigen nach dem Oxidätzen
verwendeten Plasmaveraschungs- und Lösungsmittelreinigungsprozess
zu ersetzen.
-
Materialverarbeitungsverfahren
mit einem Sprüh-Prozessor
-
Beschreibung – 6
-
Es
gibt eine Anzahl von Anwendungen, bei denen es wünschenswert ist, dass Materialien
wie etwa medizinische Instrumente, Biomaterialien und medizinische
Vorrichtungen zum Zwecke der Oberflächenbearbeitung, des Reinigens,
der Desinfektion oder der Sterilisation prozessiert werden. In diesen
Anwendungsarten können
alternative Verarbeitungskonfigurationen verwendet werden. Der hauptsächliche
Unterschied zwischen dem Sprühprozessor
und dem in 6 gezeigten Spin-Prozessor
liegt darin, dass der Sprüh-Prozessor das
zu verarbeitende Material nicht mit einer hohen Drehzahl dreht.
Die zu verarbeitenden Materialien sind möglicherweise aufgrund ihrer
Masse, Größe oder
einer asymmetrischen Form nicht dafür geeignet, mit einer hohen
Drehzahl gedreht zu werden. In diesem Fall können die zu verarbeitenden
Instrumente oder Materialien auf einer Stützvorrichtung in Form einer
Ablage oder eines Drahtgeflechts angeordnet sein, und die erwärmte Ozon-Wasser-Chemikalien-Lösung kann
unter Verwendung von einem oder mehr Sprühköpfen aus mehreren Richtungen
auf die Materialien aufgebracht werden. Die Materialien können auf
einem Regal oder einer Stützvorrichtung
angebracht sein, welche für
eine gute Erreichbarkeit durch das Spray sorgt, und die erwärmte Ozon-Wasser-Chemikalien-Lösung kann
mit einem oder mehr Sprühköpfen aufgebracht
werden. Die Sprühköpfe können in
einer bestimmten Stellung fixiert sein, auf sich drehenden Sprühköpfen montiert
sein, oder auf sich translational bewegenden Sprüharmen montiert sein. Das Gestell
oder die Struktur, welche die zu verarbeitenden Materialien stützt, kann
in einer Stellung fixiert sein, sich langsam bei niedriger Drehzahl
drehen oder sich langsam translational bewegen. Ein Materialverarbeitungsmodul,
das für
die Sterilisation von Materialien oder Vorrichtungen oder Instrumenten
ausgestaltet ist, muss mehrere zusätzliche Elemente aufweisen, um
eine mikrobielle Verunreinigung des Materialverarbeitungsmoduls
zu verhindern. Die zusätzlichen
Elemente können
unter Bezugnahme auf 6 verstanden werden. Die Elemente 22, 24, 26, 28, 29, 30, 32, 34, 36, 38, 40, 42, 44, 48, 50, 52, 54, 56, 62, 64, 66, 68, 70 und 72 sind
dieselben wie bereits vorangehend beschrieben. Ein Materialverarbeitungsmodul
für die
Sterilisation macht keine separate Spülwasserzufuhr erforderlich. Dementsprechend
sind die Spülwasserzufuhr 74 sowie
das Ätzspülventil 46 nicht
erforderlich. Drei-Wege-Ventil 32 ist über kurze
Rohrlängen
durch den Prozessfluideinlass 48T und 48B mit
der oberen Sprühanordnung 36T und
der unteren Sprühanordnung 36B,
die ober- und unterhalb einer Stützstruktur 76 angeordnet
sind, verbunden. Ein Ventil für
das Überprüfen der
Abflussleitung 78 ist zwischen dem Prozessfluidauslass 52 und dem
Siphon 54 angeordnet, um einen Rückfluss zu dem Prozessmodul
zu verhindern. Ein Ventil für
das Überprüfen der
Entlüftungsleitung 80 ist
zwischen dem Off-Gasauslass 62 und der Einheit für den katalytischen
Abbau des Ozons 64 angeordnet, um einen Rückfluss
zu dem Prozessmodul zu verhindern. Ein steriler Reinigungsgasfilter 82 ist
zwischen dem Auslass des Zwei-Wege-Ventils für das Reinigungsgas 70 und
dem Einlass für
das Reinigungsgas 72 angeordnet.
-
Funktionsweise – 6
-
Unter
Bezugnahme auf 6 ist die Funktionsweise des
Sprüh-Prozessors ähnlich wie
bei dem Spin-Prozessor. Die Ozongas-Wasser-Lösung wird bei einer relativ
niedrigen Temperatur gebildet und an dem Point-of-Use erwärmt, wie
vorangehend beschrieben. Zusätzliche
Chemikalien können
an dem Point-of-Use von einer oder mehr als einer Zufuhr von Chemikalien
eingespritzt werden, wie oben beschrieben. Die erwärmte Ozon-Wasserlösung fließt von dem
Auslass von Drei-Wege-Ventil 32 durch die Prozessfluideinlässe 48T und 48B in
dem Materialverarbeitungsmodul vom Sprühtyp 50-S zu den oberen
und unteren Sprühanordnungen 36T und 36B.
Das zu verarbeitende oder zu sterilisierende Material 38 wird
auf einer offenen Stützstruktur 76 positioniert.
Die Stützstruktur
ist derart ausgebildet, dass sie nicht verhindert, dass das Spray
auf die Oberflächen
des zu verarbeitenden oder zu sterilisierenden Materials trifft.
Die erwärmte
Ozongas-Wasser-Lösung wird
auf sämtliche
Oberflächen
der Materialien oder Instrumente oder Geräte mit den oberen und unteren Sprühanordnungen 36T oder 36B gesprüht. Wenn
die Instrumente interne Kanäle
aufweisen, die sterilisiert werden müssen, dann kann die erwärmte Ozongas-Wasser-Lösung auch
durch diese internen Kanäle
geleitet werden. In Wasser gelöstes
Ozon ist ein Sterilisierungsmittel, das keine Rückstände zurücklässt. Jedoch kann es sein, dass
die Rückstände dieser
zusätzlichen
Chemikalien in einem anschließenden
sterilen Spülzyklus von
den Oberflächen
dieser Instrumente oder Materialien gespült werden müssen, wenn zusätzliche
Chemikalien wie etwa oberflächenaktive
Substanzen eingespritzt und mit der Ozon-Wasser-Lösung vermischt
werden, um das Benetzen und die Entfernung von Schmutz während des
Sterilisationszyklus zu verbessern.
-
Ein
Spülverfahren
mit sterilem Wasser, für
das kein steriler Filter erforderlich ist. Im Stand der Technik wurde
die sterile Spülung
durch das Durchleiten von Wasser durch einen sterilen Filter von
0,2 μm implementiert.
Diese Art von Filter verstopft im Laufe der Benutzung und muss in
regelmäßigen Zeitabständen erneuert werden.
In der vorliegenden Ausführungsform
kann die erwärmte
Ozongas-Wasser-Lösung
als eine sterile Spüllösung verwendet
werden. Diese Lösung
darf mit keinen zusätzlichen
eingespritzten Chemikalien außer vielleicht
einem chemisch harmlosen Puffer und einem Radikalfänger verwendet
werden. Ein guter Kandidatenpuffer ist ein Phosphatpuffer, der durch
Mischen von KH
2PO
4 und
Na
2HPO
4 hergestellt
wird. Ein weiterer Kandidatenpuffer ist Borsäure und Natriumborat. Das Phoshat
oder Borat kann auch als Hydroxylradikalfänger dienen. Das für das Bilden
einer Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser in Wasser gelöste Ozongas
tötet schnell
auch die widerstandsfähigsten
Organismen. Die 12D-Sterilisationzeit für die widerstandsfähigsten durch
Wasser übertragenen
Organismen wie etwa Giardia und Cryptosporidium bei einer Konzentration
von gelöstem
Ozon von nur 60 mg/l beträgt
0,2 Minuten (12 Sekunden), wie in Tabelle 13 gezeigt. Die Aufenthaltszeit
eines herkömmlichen,
in einer Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser verwendeten Ozongas-Wasser-Kontaktors
ist sehr viel länger
als 12 Sekunden. Die Aufenthaltszeit in einem Kreislauf-Kontaktor
kann höher
sein. Dementsprechend ist die von der Zufuhr für mit Ozon versetztes Wasser
verteilte Ozon-Wasser-Lösung
mit einer Konzentration von ungefähr 60 mg/l steriles Wasser.
Wenn die Ozon-Wasser-Lösung durch
das Point-of-Use-Heizgerät
28 oder
29 geführt wird
und auf eine höhere
Temperatur (zum Beispiel 50 Grad Celsius) erhitzt wird, dann nimmt
die Konzentration mit einer exponentiellen Verfallszeitkonstante,
die nach Schätzungen
der Erfinder bei ungefähr
25 Sekunden liegt, auf einen niedrigen Wert ab. Die Materialverarbeitungskammer
kann während
des Sterilisationszyklus kontinuierlich mit sterilem Stickstoff
oder steriler Luft gereinigt werden, um das Abfall-Ozon-Off-Gas
aus der Kammer zu entfernen. Wenn die Instrumente oder Geräte am Ende
des Sterilisations- sowie des optionalen Spülzyklus aus der Kammer für die Instrumente
entfernt werden, dann hat die Konzentration an gelöstem Ozon
auf einen sehr niedrigen Wert abgenommen. Beispielhafte Prozessbedingungen
für die
Sterilisation von medizinischen Instrumenten und medizinischen Geräten werden
in Tabelle 14 gezeigt. Tabelle 13: Die Letalität von in
Wasser gelöstem
Ozon bei einer spezifischen Konzentration gegenüber Mikroorganismen in wässriger
Suspension in einem Durchmischungsreaktor. Die für das Erreichen einer 12 log-Reduktion
des spezifischen Organismus bei zwei verschiedenen Konzentrationen
wird anhand der berechneten D-Wertdaten berechnet. Der D-Wert ist
die Zeit, die erforderlich ist, um die Anzahl der lebensfähigen Organismen
bei einer spezifischen Konzentration C des Sterilisationsmittels
um einen Faktor 10 zu verringern
| Mikroorganismus | D | 12CD | 12D | Anmerkung |
| | Sekunden | mg·min/l | Minuten | |
| | C
= 10 mg/l | | C
= 60 mg/l | |
| Escherichia
Coli | 0,03 | 0,06 | 0,001 | a |
| Striptococcus
Faecalis | 0,045 | 0,09 | 0,002 | a |
| Mycobacterium Tubercu
los um | 0,15 | 0.3 | 0,005 | a |
| Polio
Virus | 0,06 | 0,12 | 0,002 | a |
| Endamoeba
Histolytica | 1 | 2 | 0,033 | a |
| Bacillus
Megatherium (Sporen) | 3 | 6 | 0,100 | a |
| Giardia
Lamlia, Giardia Muris (Zysten) | 6 | 12 | 0,200 | a |
| Cryptosporidium | 6 | 12 | 0,200 | a |
- Anmerkung a: Block, 1978; Sobsey, 1989:
bei einer Konzentration von gelöstem
Ozon von 1-2 mg/l, einem pH-Wert von 7 und einer Temperatur von
15 °C gemessene
D-Werte
Tabelle 14: Beispielhafte Prozessbedingungen
für die
Sterilisation von medizinischen Instrumenten und medizinischen Geräten | STERILISIEREN | |
| Konzentration
von gelöstem
Ozon (mg/l)/(Millimol/Liter) | 70
bis 210 mg/l (1,5 bis 4,5 Millimol/Liter) |
| Hydroxylradikalfänger | Beispiele:
Carbonat, Bicarbonat, Phosphat, Acetat |
| Konzentration
des Hydroxylradikalfängers
(Millimol/Liter) | 5
bis 10 × die
Konzentration des gelösten
Ozons |
| pH-Puffer | Beispiele:
Phosphat, Borat |
| Konzentration
des pH-Puffers | ~10
Millimol/Liter |
| pH-Wert | 6,5
bis 7,5 |
| oberflächenaktiver
Stoff – optional | nichtionische
und anionische Mischung |
| Sequestriermittel – optional | Beispiele:
Natriumtripolyphosphat (STTP) |
| Konzentration
des Sequestriermittels | 10
Millimol/Liter |
| Temperatur
der Ozon-Wasser-Lösung
(Sterilisationsmittel) an dem Applikationspunkt auf das Material
(°C) | 30
bis 50 |
| Flussgeschwindigkeit
der Ozon-Wasser-Lösung (l/min) | 5
bis 10,0 |
| Dauer
des Sterilisationszyklus (min) | 5
bis 10,0 |
| SPÜLEN – optional | |
| TROCKEN – optional | |
-
Von den Erfindern gemessene Prozessleistung:
-
Die
Erfinder haben die Wirksamkeit des Sterilisationsmittels einer Ozon-Wasser-Lösung bei verschiedenen Lösungstemperaturen
für eine
Konzentration von gelöstem
Ozon von 60 mg/l basierend auf Inaktivierungsgeschwindigkeiten,
die von den Erfindern unter Gleichgewichtsbedingungen gemessen wurden
für AOAC-Porzellan-Penizylinder
und AOAC-Dacron-Polyester-Suture-Loop-Träger, berechnet, die in Übereinstimmung
mit dem ADAC-Protokoll mit Sporen von 1 × 106 Bacillus
subtilis inokuliert worden waren. Inaktivierungszeiten werden nicht
nur durch die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit,
sondern auch durch die gelöste Konzentration
beeinflusst. Sie werden auch durch die statistische Natur des Träger-Inaktivierungsprozesses beeinträchtigt.
Die durchschnittlichen 12CD-Werte für die Inaktivierung von Trägern bei
jeder unterschiedlichen Gleichgewichtstemperatur und die gelösten Konzentrationen
wurden berechnet. Die Verwendung des Produkts aus Konzentration
und Zeit normalisierte die Ergebnisse wirksam durch die Konzentration.
Die Ergebnisse zeigten, dass eine sehr starke Temperaturabhängigkeit
der Inaktivierungsgeschwindigkeit vorliegt. Die Analyse zeigte,
dass die Inaktivierung bei 20 Grad Celsius nicht durch den Massentransport,
sondern durch die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
(Temperatur) beschränkt
wird.
-
Die
Ergebnisse für
Penizylinder werden in Tabelle 15 dargestellt. Der Parameter 12CD
ist das Produkt aus Konzentration und Zeit für die Inaktivierung einer Probe
aus einer Million Sporen mit einer Zuverlässigkeit von einer Million
zu eins. Es ist ersichtlich, dass eine Erhöhung der Temperatur von 20
Grad Celsius auf 30 Grad Celsius (Erhöhung um 10 Grad Celsius) dazu
führt,
dass die 12CD-Werte um mehr als einen Faktor 4 von 14 auf 2,6 sinken.
In der nächsten
Spalte (Spalte 6) wurde der 12CD-Wert bei 10, 30, 40 und 50 Grad Celsius
anhand des gemessenen Wertes bei 20 Grad Celsius berechnet. Die
Berechnung wird auf der Grundlage folgender Annahme durchgeführt: 1)
der Koeffizient für
die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit
S erhöht sich
um einen Faktor 2 für
eine Temperaturerhöhung
von je 5 Grad Celsius (ähnlich
wie bei der Oxidation von Polymerfilmen beobachtet) und 2) die Gesamtreaktionsgeschwindigkeit
wird durch die Oberflächenreaktionsgeschwindigkeit über den
Temperaturbereich hinweg bestimmt. Diese Annahme scheint bis zu
einer Temperatur von 30 Grad Celsius gültig zu sein. Es wurde auch
die im Voraus berechnete 12D-Sterilisationszeit bei einer Konzentration
von gelöstem
Ozon von 60 mg/l (siehe Spalte 7 der Tabelle) berechnet. Weitere
Messungen sind erforderlich, um den Punkt zu bestimmen, an dem die
Reaktion durch den Massentransport beschränkt wird. Tabelle 15: Die gemessene und berechnete
Temperaturabhängigkeit
des D-Wertes und der 12D-Sterilisationszeit für Porzellan-Penizylinder, die
in Übereinstimmung
dem ADAC-Protokoll mit Sporen von Bacillus subtilis (BS) var niger
(ATCC 19659) inokuliert worden waren. Die Anfangspopulation der
Sporen betrug wenigstens 1 × 10
6 CFU pro Träger
| Temperatur Grad
Celsius | Anzahl
der Replikattests | Gesamtanzahl
der getesteten Träger | D-Wert
min. bei 60 mg/l | 12CD
hr. mg/l gemessen | 12CD
hr. mg/l berechnet anh. der Werte bei 20 Grad Celsius | 12D-Zeit
Minuten bei C = 60 mg/l |
| 10 | | | | | 56 | 56 |
| 20 | 24 | 153 | 1,2 | 14 | 14 | 14 |
| 30 | 7 | 43 | .3 | 2,6 | 3,5 | 3,5 |
| 40 | | | | | .875 | .875 |
| 50 | | | | | .215 | .215 |
-
Die
Ergebnisse für
Polyester-Suture-Loops werden in Tabelle 16 dargestellt. Es ist
ersichtlich, dass die Polyester-Suture-Loops widerstandsfähiger gegenüber Inaktivierung
sind als Penizylinder, und somit die von der FDA genehmigte Zykluszeit
im Allgemeinen durch die Suture-Loop-Inaktivierungszeit bestimmt
wird. Es ist ersichtlich, dass eine Erhöhung der Temperatur von 10
Grad Celsius auf 20 Grad Celsius auf 30 Grad Celsius (Erhöhung in
Schritten von 10 Grad Celsius) dazu führt, dass die 12CD-Werte um
mehr als einen Faktor 4 für jeden
Schritt von 285 auf 71 auf 26 sinken. In der nächsten Spalte (Spalte 6) wurde
der Wert von 12CD bei 10, 30, 40 und 50 Grad Celsius von dem gemessenen
Wert bei 20 Grad Celsius auf Grundlage der oben dargelegten Annahme
berechnet. Wiederum entsprechen diese Ergebnisse dem Modell in bemerkenswerter
Weise. Jedoch gibt es nur ein Replikat bei 30 Grad Celsius. Es sind
mehr Daten erforderlich, um die Hypothese zu beweisen. Tabelle 16: Die gemessene und berechnete
Temperaturabhängigkeit
des D-Wertes und der 12D-Sterilisationszeit für Polyester-Suture-Loops, die
mit Sporen von Bacillus subtilis (BS) var niger (ATCC 19659) in Übereinstimmung
mit dem ADAC-Protokoll inokuliert worden waren. Die Anfangssporenpopulation
betrug wenigstens 1 × 10
6 CFU pro Träger
| Temperatur Grad
Celsius | Anzahl
der Replikattests | Gesamtanzahl
der getesteten Träger | D-Wert
min. bei 60 mg/L | 12CD
hr. mg/l gemessen | 12CD
hr. mg/l berechnet anh. Werten bei 20 Grad Celsius | 12D-Zeit
Minuten bei C = 60 mg/l |
| 10 | 13 | 168 | 24 | 285 | 284 | 284 |
| 20 | 5 | 64 | 6 | 71 | 71 | 71 |
| 30 | 1 | 6 | 1,5 | 26 | 17,8 | 17,8 |
| 40 | | | | | 4,4 | 4,4 |
| 50 | | | | | 1,1 | 1,1 |
-
Materialverarbeitungsverfahren
mit Eintauch-Processing
-
Beschreibung – 7
-
Spin-Processing-
und Sprüh-Processing-Konfigurationen
können
im Allgemeinen besseren Massentransport zu der Oberfläche des
zu verarbeitenden Materials bereitstellen als dies Eintauch-Processing-Konfigurationen
können.
Jedoch existieren einige Anwendungen, in denen Eintauch-Processing
andere Vorteile in Bezug auf das vollständige Benetzen komplexer Oberflächen bietet.
Dies kann besonders wichtig bei Sterilisations-Anwendungen sein.
Unter Bezugnahme auf 7 ist der Auslass von Drei-Wege-Ventil 32 über eine kurze
Rohrlänge
mit dem Einlass für
das Prozessfluid 48 eines Materialverarbeitungsmoduls 50-1 vom
Eintauchtyp mit einer Fülldüse 36-F verbunden.
Der Abflussauslass 52B ist über eine kurze Rohrlänge mit
dem Ventil für
das Überprüfen des
Abflusses 86 verbunden. Der Auslass des Prüfventils 86 ist über eine
Länge des Rohrsystems
mit einem Siphon in der Abflussleitung 54B verbunden. Der
Siphon der Abflussleitung 54B ist über eine Rohrlänge mit
der Aufbereitungsanlage 56 verbunden. Eine Zufuhr für ein Reinigungsgas 68 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit dem Einlass von Zwei-Wege-Ventil 70 verbunden. Der
Auslass von Zwei-Wege-Ventil 70 ist mit dem Einlass des
sterilen Filters 82 verbunden. Der Auslass des sterilen
Filters 82 ist mit dem Einlass für das Reinigungsgas des Moduls 72 verbunden.
Die Auslassöffnung
des Überlaufs/Abfallgases 52T ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass des Prüfventils 84 verbunden.
Der Auslass des Prüfventils 84 ist
mit dem Einlass eines Siphons 54T verbunden. Der Auslass
von Siphon 54T ist mit der Aufbereitungsanlage für Prozessabwasser 56 verbunden.
Der Auslass von Prüfventil 84 ist
mit dem Einlass der Einheit für
den katalytischen Abbau des Ozons 64 verbunden. Der Auslass
der Einheit für
den katalytischen Abbau des Ozons 64 ist mit einer Entlüftungsöffnung der
Anlage 66 verbunden. Das zu verarbeitende Material oder
die zu verarbeitenden Materialien 38 können mit einer Stützstruktur 76 innerhalb
des Prozessmoduls angeordnet sein.
-
Funktionsweise – 7
-
Unter
Bezugnahme auf 7 wird die Ozongas-Wasserlösung bei
einer relativ niedrigen Temperatur gebildet und an dem Point-of-Use
erwärmt,
wie oben beschrieben. Zusätzliche
Chemikalien können
an dem Point-of-Use von einer oder mehr als einer Zufuhr von Chemikalien
eingespritzt werden, wie oben beschrieben. Die erwärmte Ozon-Wasserlösung fließt in einem
Materialverarbeitungsmodul 50-1 von dem Auslass von Drei-Wege-Ventil 32 durch
den Einlass für
das Prozessfluid 48 vom Eintauchtyp zu einer Fülldüse 36-F,
während
das Abflussventil 86 geschlossen ist. Sobald das Eintauchmodul
komplett bis obenhin mit der erwärmten Ozon-Wasser-Lösung gefüllt ist
und die zu verarbeitenden Materialien in die erwärmte Ozon-Wasser-Lösung getaucht
sind, fließt
die erwärmte
Ozon-Wasser-Lösung
zusammen mit sämtlichen
Gasen aus dem Überlauf der
Entlüftungsöffnung 52T durch
Filter 84, durch den Siphon 54T zu der Aufbereitungsanlage 56 für das Prozessabwasser.
Die meisten ungelösten
Gase, die aus dem Modul austreten, passieren die Einheit für den katalytischen
Abbau des Ozons 64 bis zu der Entlüftungsöffnung der Anlage 66.
Das Eintauch-Processing-Modul kann mit Sperren oder weiteren Mitteln
ausgestaltet sein, die sicherstellen, dass die Oberflächen der
Materialien kontinuierlich frischer erwärmter Ozongas-Wasser-Lösung ausgesetzt
sind, wenn die Lösung
von dem Moduleinlass 48 zu dem Modulüberlauf der Entlüftungsöffnung des
Moduls 52T fließt.
Das Modul kann derart ausgestaltet sein, dass es Instrumente, Geräte oder
Materialien mit einem minimalen Volumen aufnimmt und dadurch die
Aufenthaltszeit der erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung
für eine
bestimmte Flussgeschwindigkeit der Ozon-Wasser-Lösung verkürzt. Die Konzentration des
gelösten
Ozons der erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung nimmt
entlang einer temperaturabhängigen
Zerfallskurve mit der Zeit ab, wie bereits oben beschrieben. Die Aufenthaltszeit
der Lösung
in dem Eintauch-Modul kann auf einen vorbestimmten Wert eingestellt
werden, um sicherzustellen, dass die Konzentration an gelöstem Ozon
während
der Dauer des Reinigungs- oder Sterilisations- oder Oxidationsprozesszyklus
nicht unter einen vorbestimmten Wert sinkt. Sobald der Reinigungszyklus abgeschlossen
ist, kann der Fluss der erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung zu
dem Prozessmodul durch Einstellen des Drei-Wege-Ventils 32,
um den Fluss zu der Aufbereitungsanlage 34 für die erwärmte Ozon-Wasser-Lösung zu
leiten, angehalten werden. Das Modul kann durch Öffnen von Ablassventil 78 sowie
durch Öffnen
von Zwei-Wege-Reinigung 70 abgelassen werden, um Stickstoff,
Luft oder anderes Reinigungsgas in das Modul hineinzulassen, um
die Flüssigkeit
zu ersetzen, die von dem Modul durch Prüfventil 86, durch
Siphon 54B zu Aufbereitungsanlage 56 abgelassen
wird. Wenn das Modul für
steriles Processing ausgebildet ist, dann kann der Filter 82 ein
Filter von 0,2 μm
sein, um Mikroben aus dem Reinigungsgas zu entfernen. Wenn das Modul für ein Ultra-Reinigungsprocessing
ausgebildet ist, dann kann der Filter 82 derart ausgebildet
sein, dass er Partikelverunreinigungen aus dem Reinigungsgas entfernt.
Es ist wünschenswert,
dass das Eintauch-Processing-Module mit Sperren und weiteren Mitteln
ausgebildet ist, um sicherzustellen, dass der Flüssigkeitsfluss von dem Einlass
zu dem Auslass ungefähr
eine Propfenströmung
(plug flow) ist, um sicherzustellen, dass der Großteil der "verringerten Konzentration" oder "verbrauchten" Ozon-Wasser-Lösung sowie
Oxidations- oder Reinigungsnebenprodukte aus dem Modul entfernt
und durch eine "frische" erwärmte Ozon-Wasser-Lösung ersetzt
wurden. Ein alternatives Verfahren, um sicherzustellen, dass die „verringerte
Konzentration" oder
die „verbrauchte" Ozon-Wasser-Lösung und
Nebenprodukte aus de Oxidation oder der Reinigung aus dem Modul entfernt
werden und durch eine „frische" erwärmte Ozon-Wasser-Lösung ersetzt
werden, besteht darin, die Materialien innerhalb einer Abfolge von
Füll-,
Halte-, Abfluss-, Halte-, Abflusszyklen aufzufüllen. Das Modul kann abfließen und
erneut aufgefüllt
werden, sobald die Konzentration an gelöstem Ozon auf eine vorbestimmte
Höhe gesunken
ist. Die Lösung
kann während
des Haltezeitraums mit einer Hochleistungsrückflusspumpe, mit einem Rührer, mit
Ultraschall- oder Megaschalltransducern, oder weiteren Fachleuten
bekannten Mitteln, gerührt
oder gemischt werden. Da die gelöste
Konzentration der erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung
bei höheren Temperaturen
schneller sinkt, sind optimale Haltezeiten üblicherweise bei höheren Verarbeitungstemperaturen kürzer.
-
Materialverarbeitungsverfahren
mit hohen Durchsatz mit mehreren Single-Wafer-Spin-Prozesoren
-
Beschreibung – 8
-
Das
Spin-Processing-Verfahren kann in Konfigurationen mit hohem Durchsatz
für die
Herstellung von Halbleiterwafern und ähnlichem implementiert werden.
Ein einzelnes Wafer-Processing-Tool kann derart ausgebildet sein,
dass es eine Standard-Cluster-Gerät-Geometrie
für den
industriellen Einsatz mit mehreren Single-Wafer-Prozess- Modulen verwendet.
Mehrere Single-Wafer-Spin-Processing-Module können von einer einzigen Zufuhr
für mit
Ozon versetztes Wasser 22 gespeist werden. Unter Bezugnahme
auf 8 wird eine Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser 22 über eine
Rohrlänge
mit dem gemeinsamen Eingang von Drei-Wege-Ventil 24 verbunden.
Der eine Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine
Rohrlänge
mit einem Verteilerrohr (manifold) 23 verbunden. Jeder
der sechs Auslasskanäle
des Verteilers ist durch eine Rohrlänge mit jedem der sechs Drei-Wege-Ventile 24 verbunden.
Die Drei-Wege-Ventile sind durch die Bezugsziffern 24A, 24B, 24B, 24C, 24D, 24E, 24F gekennzeichnet.
Drei-Wege-Ventil 24A ist über eine Rohrlänge mit
dem Einlass für
das kalte Prozessfluid eines Wärmetauschers 28A verbunden.
Der andere Auslass des Drei-Wege-Ventils 24A ist über eine
Rohrlänge
mit der Aufbereitungsanlage 26 verbunden. Die Kreislauf-Heizeinheit 30,
die jeden Wärmetauscher
speist, wird nicht gezeigt. Der Auslass für das erwärmte Prozessfluid von Wärmetauscher 28A ist über eine
kurze Rohrlänge
mit dem Einlass von Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40A verbunden.
Der Auslass für
Zufuhr von eingespritzten Chemikalien 42A ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass von Zwei-Wege-Ventil 44A verbunden. Der
Auslass von Zwei-Wege-Ventil 44A ist über eine Rohrlänge mit
dem Einspritzkanal von Chemikalien-Einspritzer/Mischer 40A verbunden.
Der Auslass von Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40A ist
mit der Einlassöffnung
des Drei-Wege-Ventils 32A verbunden. Der eine Auslass von Drei-Wege-Ventil 32A ist über eine
kurze Rohrlänge
mit dem Ätzeinlass
von Drei-Wege-Ätz-/Spülventil 46A verbunden.
Der andere Auslass von Drei-Wege-Ventil 32A ist über eine
Rohrlänge
mit der Aufbereitungsanlage 34 verbunden. Der gemeinsame
Auslass des Drei-Wege-Ätz/Reinigungsventils 46A ist über eine
kurze Rohrlänge
mit dem Einlass für
das Prozessfluid 48A mit einer Verteilungsdüse (nicht
gezeigt), welche in einem gasdichten Materialverarbeitungsmodul 50A angeordnet
ist, verbunden. Eine Zufuhr für
Spülwasser 74 ist über eine
Rohrlänge
mit einem Verteilerrohr 73 verbunden. Jeder der sechs Auslasskanäle des Verteilers 73 ist über eine
Rohrlänge
mit jedem Reinigungseinlass von sechs Drei-Wege-Ventilen 46A, 466, 46C, 46D, 46E,
und 46F verbunden. Jedes weitere Spin-Modul 508, 50C, 50D, 50E und 50F ist
auf die gleiche Weise verbunden. In der bevorzugten Ausführungsform
ist jedes Materialverarbeitungsmodul 50 mit einem Deckel
mit einer gasdichten Abdichtung (nicht gezeigt) versehen. Das abgedichtete
Materialverarbeitungsmodul dient dazu, jegliches Ozongas aufzunehmen,
das aus der Lösung
an dem Applikationspunkt freigesetzt wird. In der gezeigten Anordnung
teilen sich alle Module eine einzige Zufuhr für mit Ozon versetztes Wasser
und eine einzige Zufuhr für das
Spülwasser.
-
Jedes
Spin-Processing-Modul wird mit seiner eigenen Zufuhr für die Einspritzung
von Chemikalien gezeigt. In einer alternativen Ausführungsform
kann eine einzelne Zufuhr für
die Chemikalieneinspritzung verwendet werden, um eingespritzte Chemikalien
an alle Module zu liefern. Das gesamte System kann eine Zufuhr für die Reinigung
mit Stickstoff 68 aufweisen, und jedes Spin-Processing-Modul
weist eine Verteilungsdüse 36,
einen Wafer-Chuck 58, einen Spinnermotor 60, einen
Abflussauslass 52, einen Öffnungsauslass 62,
einen Einlass für
das Reinigungsgas 72, ein Reinigungsgas-Zwei-Wege-Ventil 70 wie
in 5 für
eine Konfiguration mit einem einzigen Modul gezeigt, auf. Jeder
Abflussauslass 52 kann über
einen Siphon 54 mit einem Abfluss der Anlage 56 für Prozessabwasser
wie in 5 für eine Konfiguration mit einem
einzigen Modul gezeigt, verbunden sein. Jeder Öffnungsauslass kann über eine
Einheit für
den katalytischen Abbau des Ozons 64 mit einer Abfallgas-Entlüftungsöffnung der
Anlage 66 wie in 5 gezeigt,
verbunden sein. Diese Elemente werden in 8 zum
Zwecke einer deutlichen Darstellung ausgelassen. In einer Ausführungsform
kann ein Wärmetauscher 28 verwendet
werden, um die Temperatur der Ozon-Wasser-Lösung an dem Point-of-Use zu erhöhen. In
einer weiteren Ausführungsform
kann ein Point-of-Use-Heizgerät 29 anstatt
eines Wärmetauschers
verwendet werden.
-
Materialverarbeitungsverfahren mit hohen
Durchsatz mit mehreren Single-Wafer-Spin-Prozesoren – mehrere Wärmetauscher
-
Funktionsweise – 8
-
Die
Funktionsweise jedes Wafer-Spin-Processing-Moduls und der assoziierten
Elemente ist dieselbe wie vorangehend unter 5 beschrieben.
Die Module können über einen
Prozesscontroller (nicht gezeigt) betrieben werden, um einen hohen
Durchsatz beim Teilen der teuersten Ressource, der Zufuhr für das mit Ozon
versetzte Wasser, zu erreichen. Eine übliche Prozessabfolge für ein derartiges
Gerät wird
in Tabelle 13 gezeigt. Eine einzige Ozon-Wasser-Zufuhr speist die
drei Prozessmodule, die in der Ätz-/Reinigungsphase
an jedem Punkt des Prozesszyklus angeordnet sind. Ein Prozesscontroller
steuert durch das Steuern der Positionen der Steuerventile den Fluss
der Ozon-Wasser-Lösung,
der eingespritzten Chemikalien und des DI-Spülwassers zu jedem der Module.
In sämtlichen
in allen Figuren gezeigten Ausführungsformen
können
die Ventile mit Gas oder elektrisch betriebene Magnetventile sein,
so dass die Ventile über
einen zentralen Controller gesteuert werden können. In diesem Beispiel ist
die Dauer des Ätzens
auf 60 Sekunden eingestellt und die Spül-, Trocknungs-, und Auflade-/Abladezeit
ist jeweils auf 20 Sekunden eingestellt. Der Durchsatz für das gezeigte Beispiel
beträgt
180 Wafer/Stunde. Während
einer Zeitdauer von jeweils 20 Sekunden befinden sich höchstens
3 Module in einem Ätz-/Reinigungszyklus,
höchstens
1 Modul befindet sich in dem DI-Wasserreinigungszyklus und höchstens
1 Modul befindet sich in dem Trockenschleuderzyklus. Wenn zum Beispiel
die für
jedes Modul erforderliche Flussgeschwindigkeit der Zufuhr für das mit
Ozon versetzte Wasser während
des Ätz-/Reinigungszyklus
bei einer bestimmten Konzentration von gelöstem Ozon 3,33 Liter pro Minute
beträgt,
dann kann das gesamte Cluster von 6 Modulen durch eine einzige Zufuhr
von mit Ozon versetztem Wasser mit einer Flusskapazität von 10
Litern pro Minute gespeist werden. Die beispielhafte Abfolge in
Tabelle 17 zeigt den Betrieb im Dauerzustand, wenn drei Prozessmodule
einen Ätzvorgang
durchführen,
ein Prozessmodul spült,
ein Prozessmodul trocknet und ein Prozessmodul entladen wird und
erneut mit dem nächsten
zu verarbeitenden Wafer geladen wird. Während des Zeitraums, in dem
zu Beginn eines Durchlaufs eines Wafers jedes der Module des Clusters
nacheinander zum ersten Mal geladen wird, befindet sich zunächst nur
ein Prozessor in dem Ätzmodus,
anschließend
befinden sich zwei Prozessoren in dem Ätzmodus, daraufhin befinden
sich drei Prozessoren in dem Ätzmodus.
Es gibt einen analogen Übergangszeitraum,
wenn jedes der Module des Clusters nacheinander am Ende eines Waferdurchlaufs
abgeladen wird. Am Ende eines Waferdurchlaufs befinden sich drei
Prozessoren in dem Ätzmodus,
dann zwei Prozessoren, dann ein Prozessor. Während des Zeitraums, in dem
nur ein Modul oder nur zwei Module sich in dem Ätzmodus befinden, werden nur
3,33 l/min oder nur 6,66 l/min von mit Ozon versetztem Wasser für das Ätzen in
diesem Beispiel verwendet. In einer Ausführungsform kann der gesamte
mit Ozon versetzte Fluss konstant gehalten werden (~10,0 l/min für dieses
Beispiel), entweder durch das Einstellen des Drei-Wege-Ventils 24,
oder durch Einstellen der Drei-Wege-Ventile 32, um das nicht
für das Ätzen benötigte mit
Ozon versetzte Wasser zu der Aufbereitungsanlage 34 zu
leiten. Dieser Ansatz hält
einen kontinuierlichen Wasserfluss durch den Ozon-Gas-Wasser-Kontaktor
aufrecht und stellt ein einfaches Verfahren für das Beibehalten einer stabilen
Konzentration an gelöstem
Ozon bereit. Dieser Ansatz ist einfach. Ein alternatives Verfahren
besteht darin, die Flussgeschwindigkeit des durch die Zufuhr von
mit Ozon versetztem Wasser 22 gelieferten, mit Ozon versetzten
Wassers bei gleichzeitiger Beibehaltung derselben zugeführten Konzentration
von gelöstem
Ozon zu verringern. Dies macht es erforderlich, dass die Zufuhr
von mit Ozon versetztem Wasser einen Controller für das Beibehalten
derselben Konzentration von gelöstem
Ozon bei unterschiedlichen Flussgeschwindigkeiten statt der maximalen
Flussgeschwindigkeit für
diese Konzentration einschließt.
Dieser Ansatz stellt eine größere Herausforderung
dar, weil er es erforderlich machen würde, dass der Controller geeignet
ist, die Konzentration schnell in ungefähr 2 Sekunden oder weniger
zu stabilisieren, da die Flussgeschwindigkeit zu Beginn des Prozessdurchlaufs
schrittweise angehoben wurde und am Ende des Prozessdurchlaufs schrittweise
abgesenkt wurde.
-
-
Materialverarbeitungsverfahren mit hohen
Durchsatz mit mehreren Single-Wafer-Spin-Prozesoren mit einem einzigen,
geteilten Wärmetauscher
-
Beschreibung – 9
-
Unter
Bezugnahme auf 9 kann eine alternative Ausführungsform
ein einzelnes Point-of-Use-Heizgerät (Wärmetauscher 28 oder
Point-of-Use-Heizgerät 29 sowie
einen einzelnen Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 verwenden,
um mehrere Spin-Processing-Module
zu betreiben. Da die Flussgeschwindigkeit der Ozon-Wasser-Lösung durch das Point-of-Use-Heizgerät höher ist,
ist auch die für
das Erhöhen
der Temperatur von T1 auf T2 erforderliche Wärmeeingabe höher. Der
Wärmetauscher
kann größer sein,
und das Volumen des Wärmetauschers
kann größer sein.
Die Aufenthaltszeit in dem Heizgerät und dem verbindenden Rohrsystem
kann ungefähr
gleich gehalten werden, wenn das Volumen um denselben Faktor wie
die Flussgeschwindigkeit erhöht
wird. In dem oben in Tabelle 17 gezeigten Beispiel ist die Flussgeschwindigkeit
durch den Wärmetauscher
und den Einspritzer/Mischer bis zu 3 Mal höher, und der erforderliche
Energieeinsatz ist bis zu 3 Mal höher.
-
Funktionsweise – 9
-
Die
Funktionsweise der in 9 gezeigten Ausführungsform
ist ansonsten ähnlich
den in 8. und 5 gezeigten.
In der den einzelnen Wärmetauscher
verwendenden Ausführungsform
wird der Fluss der erwärmten
Ozon-Wasser-Lösung
zu den drei Spin-Processing-Modulen geleitet, die sich in der Ätzphase
des Zyklus befinden. Während
des Zeitraums, in dem jedes der Module des Clusters entweder anschließend an
das erste Mal am Beginn eines Waferdurchlaufs oder nach dem letzten
Mal am Ende eines Waferdurchlaufs geladen wird, können weniger
als drei Module sich gleichzeitig in dem Ätzmodus wie in 8 beschrieben,
befinden. In einer Ausführungsform
kann der gesamte, mit Ozon versetzte Fluss durch Einstellen des
Drei-Wege-Ventils 32 konstant gehalten werden (~10,0 l/min
für dieses
Beispiel), um das nicht für
das Ätzen
benötigte, mit
Ozon versetzte Wasser zu der Aufbereitungsanlage 34 zu
leiten. Dieser Ansatz hält
einen andauernden Wasserfluss durch den Ozon-Gas-Wasser-Kontaktor
aufrecht und stellt ein einfaches Verfahren für das Beibehalten einer stabilen
Konzentration von gelöstem
Ozon, wie in 8 beschrieben, bereit. Es wird
außerdem eine
konstante Flussgeschwindigkeit durch den geteilten Wärmetauscher 28 und
eine konstante Verteilungstemperatur aufrechterhalten. Dies ist
wiederum eine einfache Ausführungsform.
Ein alternatives Verfahren besteht darin, die Flussgeschwindigkeit
des durch die Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser 22 gelieferten,
mit Ozon versetzten Wassers bei gleichzeitiger Beibehaltung derselben
zugeführten
Konzentration von gelöstem Ozon
sowie derselben Verteilungstemperatur zu verringern. Diese Ausführungsform
macht es erforderlich, dass die Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser
einen Controller für
das Beibehalten derselben Konzentration von gelöstem Ozon bei unterschiedlichen
Flussgeschwindigkeiten wie in 8 erläutert, einschließt. Dies macht
auch die Verwendung eines Point-of-Use-Heizgeräts 29 erforderlich,
um bei unterschiedlichen Verteilungsflussgeschwindigkeiten eine
konstante Verteilungstemperatur beizubehalten.
-
Materialverarbeitungsverfahren
mit hohen Durchsatz mit einem On-Axis-Waferchargen-Spin-Prozessor
-
Beschreibung – 10
-
Das
Spin-Processing-Verfahren kann in eine Konfiguration mit hohem Durchsatz
für die
Herstellung von Halbleiterwafern und ähnlichem implementiert werden.
Ein Batch-Wafer-Herstellungstool kann unter Verwendung eines On-Axis-Chargen-Spin-Prozessors ausgestaltet
sein, der zwei oder vier Waferkassetten oder Substrate gleichzeitig
verarbeiten kann. Unter Bezugnahme auf 10 wird
ein Chargen-Spin-Modul 50-B1 für das Verarbeiten
von zwei Waferkassetten in einer On-Axis-Spin-Konfiguration von einer Quelle von mit Ozon
versetztem Wasser gespeist, wobei Spülwasser-, Reinigungsgas-, Abfluss-
und Öffnungsverbindungen dieselbe
Konfiguration verwenden, wie in 5 für einen
Single-Wafer-Spin-Prozessor beschrieben. Bei dem On-Axis-Wafer-Batch-Spin-Prozessor
wird der Auslass des Drei-Wege-Ätz-Spülventils 46 über eine
kurze Rohrlänge
durch einen Moduleinlass 48 mit einer umfangsseitig angeordneten
Sprühstange 36-PB verbunden. Zwei
25-Waferkassetten 90 und 92 werden
auf einem Chuck für
Waferkassetten 94 angebracht. Der Chuck für Waferkassetten 94 ist über einen
Schaft oder ein anderes Mittel mit dem Waferdrehmotor 60 verbunden.
Der Drehmotor kann auf eine bestimmte Beschleunigungsrate, Drehzahl
des Spins, Dauer des Spins, und Abbremsgeschwindigkeit unter der
Steuerung eines Mikroprozessors eingestellt werden.
-
Funktionsweise – 10
-
Unter
Bezugnahme auf 10 ist die Funktionsweise eines
On-Axis-Chargen-Spin-Prozessors,
der für
das gleichzeitige Verarbeiten von zwei oder vier Waferkassetten
oder Substraten ausgebildet ist, größtenteils ähnlich der eines Single-Wafer-Spin-Prozessors wie in 5 beschrieben.
Ein Chargen-Spin-Prozessor wird üblicherweise
bei einer niedrigeren Drehzahl und einer niedrigeren Flussgeschwindigkeit
pro Wafer als ein Single-Wafer-Sein-Prozessor betrieben. Die Drehzahl
pro Minute für
eine Chargen-Drehvorrichtung (batch spinner) liegt üblicherweise
im Bereich von 500 bis 1500 min–1.
Die Gesamtflussgeschwindigkeit der Ätzchemikalien für eine Drehvorrichtung
für Waferchargen
liegt üblicherweise
im Bereich von 10 bis 20 Liter/Minute. Die niedrigere Drehzahl pro
Minute und niedrigere Flussgeschwindigkeiten führen zu einer niedrigeren Massentransportgeschwindigkeit
und einer niedrigeren Ätzgeschwindigkeit.
Die Temperatur, bei der die Ätzgeschwindigkeit
durch den Massentransport beschränkt
wird, kann niedriger liegen, da die Massentransportgeschwindigkeit
niedriger ist, wie oben beschrieben.
-
In
dem Ätzmodus
fließt
eine erwärmte
Ozon-Wasser-Lösung
von dem Auslass von Drei-Wege-Ventil durch einen Einlass 48 in
dem Modul zu der umfangsseitig angeordneten Sprühstange 36-PB. Die
erwärmte Ozon-Wasser-Lösung wird
von mehreren Stellen entlang der Länge der Sprühstange verteilt und kommt
mit den Oberflächen
der in den sich auf der Achse drehenden Waferkassetten gehaltenen
Wafer in Berührung.
-
Materialverarbeitungsverfahren
mit hohen Durchsatz mit einem Off-Axis-Waferchargen-Spin-Prozessor
-
Beschreibung – 11
-
Das
Spin-Processing-Verfahren kann in Konfigurationen mit hohem Durchsatz
für die
Herstellung von Halbleiterwafern und ähnlichem implementiert werden.
Ein Batch-Wafer-Herstellungstool
kann unter Verwendung eines Off-Axis-Batch-Spin-Prozessors ausgestaltet sein, der zwei
oder vier Waferkassetten oder Substrate gleichzeitig verarbeiten
kann. Unter Bezugnahme auf 11 wird
ein Chargen-Spin-Modul 50-B2 für das Verarbeiten
von zwei Kassetten von Wafern in einer Off-Axis-Spin-Konfiguration von einer Quelle
von mit Ozon versetztem Wasser gespeist, wobei Spülwasser-,
Reinigungsgas-, Abfluss- und Öffnungsverbindungen
dieselbe Konfiguration wie die in 5 für einen
Single-Wafer-Spin-Prozessor beschriebene verwenden. Bei dem Off-Axis-Waferchargen-Spin-Prozessor
wird der Auslass des Drei-Wege-Ätz-Spülventils 46 über eine
kurze Rohrlänge
durch einen Moduleinlass 48 mit einem in der Mitte angeordneten
Sprühturm 36-CT verbunden. Zwei
25-Waferkassetten 90 und 92 werden
auf einem Chuck für
Waferkassetten 96 angebracht. Der Chuck für Waferkassetten 96 ist über einen
Schaft oder ein anderes Mittel mit dem Drehmotor 60 verbunden.
Der Drehmotor kann unter der Steuerung eines Mikroprozessors auf
eine bestimmte Beschleunigungsrate, Spin-Drehzahl, Dauer des Spins
und Abbremsgeschwindigkeit eingestellt werden.
-
Funktionsweise – 11
-
Unter
Bezugnahme auf 11 ist die Funktionsweise eines
Off-Axis-Chargen-Spin-Prozessors,
der für
das Verarbeiten von zwei oder vier Waferkassetten oder Substraten
gleichzeitig ausgebildet ist, größtenteils der
Funktionsweise eines unter 5 beschriebenen
Single-Wafer-Spin-Prozessors ähnlich.
Ein Chargen-Spin-Prozessor
wird üblicherweise
mit einer niedrigeren Drehzahl und einer niedrigeren Flussgeschwindigkeit
pro Wafer als ein Single-Wafer-Spin-Prozessor betrieben. Die Drehzahl
pro Minute für
eine Chargen-Drehvorrichtung liegt üblicherweise im Bereich von
500 bis 1500 min–1. Die Gesamtflussgeschwindigkeit der Ätzchemikalien
für eine
Waferchargen-Drehvorrichtung liegt üblicherweise im Bereich von
10 bis 20 Liter/Minute. Die niedrigere Drehzahl pro Minute und niedrigere
Flussgeschwindigkeiten führen
zu einer niedrigeren Massentransportgeschwindigkeit und einer niedrigeren Ätzgeschwindigkeit.
Die Temperatur, bei der die Ätzgeschwindigkeit
durch den Massentransport begrenzt ist, kann niedriger sein, da
die Massentransportgeschwindigkeit niedriger ist als oben beschrieben.
-
In
dem Ätzmodus
fließt
eine erwärmte
Ozon-Wasser-Lösung
von dem Auslass von Drei-Wege-Ventil durch einen Einlass 48 in
dem Modul zu dem umfangsseitig angeordneten Sprühturm 36-CT. Die erwärmte Ozon-Wasser-Lösung wird
von mehreren Stellen entlang der Länge des Sprühturms aus verteilt und kommt mit
den Oberflächen
der in den Waferkassetten gehaltenen, sich abseits der Achse drehenden
Wafer in Berührung.
Die Ozon-Wasser-Lösung
bewegt sich über
den Wafer, indem sie an einer Kante nahe dem Sprühturm eintritt und an einer
Kante entfernt von dem Sprühturm
wieder austritt. Die Konzentration des gelösten Ozons sinkt, wenn sich
die Lösung über die
Waferoberfläche
bewegt, weil das sich in Lösung
befindliche Ozon durch die Reaktion mit dem Material auf der Waferoberfläche abgebaut
wird. In einer Standard-Off-Axis-Chargen-Prozessor-Konfiguration kann
dies eine relativ hohe Ätzgeschwindigkeit
an der vorderen Kante des Wafers und eine relativ niedrige Ätzgeschwindigkeit
an der hinteren Kante des Wafers einbringen. In einer bevorzugten
Ausführungsform
für eine
Off-Axis-Wafer-Herstellung
werden nicht nur die Waferkassetten in einer gewissen Entfernung
von dem Wafermittelpunkt um eine Achse gedreht, sondern es werden
auch langsam die Waferkassetten auf der Achse gedreht, so dass alle
Kanten des Wafers ungefähr
zur selben Zeit während
des Waferherstellungszyklus in der Position mit dem vorderen Ende
angeordnet sind. Dies kann durch eine Antriebsvorrichtung oder eine
andere Vorrichtung für
das langsame Drehen der Waferkassetten um den Mittelpunkt der Wafer,
wenn die Waferkassetten nicht auf der Achse gedreht werden, erreicht
werden.
-
2. GRUPPE: An dem Applikationspunkt applizierte
Wärme (12 bis 15)
-
Ein
zweites bevorzugtes Verfahren für
das Oxidieren von Materialien mit hoher Geschwindigkeit unter Verwendung
einer in einem Lösungsmittel
gelösten
Ozongaslösung
umfasst die Schritte des Lösens
einer (relativ hohen Konzentration von) Ozongas in Wasser bei einer
relativ niedrigen vorbestimmten Temperatur T1, um eine Ozon-Wasser-Lösung (mit
einer relativ hohen Konzentration an gelöstem Ozon) zu bilden, das Aufbringen
der kalten Ozon-Wasser-Lösung
auf die Materialien, während
des Erwärmens
der Materialien und der Ozon-Wasser-Lösung an dem Applikationspunkt,
um schnell die Temperatur des Materials und der Lösung auf eine
vorbestimmte höhere
Temperatur T2 > T1
zu erhöhen,
wobei bevorzugt T2 – T1 > 5 Grad Celsius ist.
Das zweite Verfahren für
das Oxidieren von Materialien bei hoher Geschwindigkeit kann zusätzlich ein
Mittel für
das Einspritzen und Mischen von zusätzlichen Chemikalien in die
Ozon-Lösungsmittel-Lösung direkt
stromaufwärts
von dem Applikationspunkt der Ozon-Lösungmittel-Lösung auf
die zu oxidierenden Materialien einschließen. Eine Anzahl von bevorzugten
Ausführungsformen
ist in 12 bis 16 veranschaulicht.
-
Zu verarbeitende Materialien und an dem
Applikationspunkt erwärmte
Ozon-Wasser-Lösung – Strahlungserwärmung der
oberen Fläche
-
Beschreibung – 12
-
Diese
Ausführungsform
ist der in 5 gezeigten Ausführungsform
sehr ähnlich,
außer
dass die Ozon-Wasser-Lösung
nicht stromaufwärts
von dem Point-of-Use erwärmt
wird. Stattdessen werden das zu verarbeitende Material und die Ozon-Wasser-Lösung an
dem Applikationspunkt erwärmt.
Dementsprechend wird das Point-of-Use-Heizgerät für das Erwärmen von Wasser weggelassen
und stattdessen wird das Applikationsheizgerät hinzugefügt. Unter Bezugnahme auf 12 wird eine Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser 22 über eine
Rohrlänge
mit dem gemeinsamen Eingang von Drei-Wege-Ventil 24 verbunden.
Der eine Auslass des Drei-Wege-Ventils 24 ist über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass für
das Prozessfluid von Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 verbunden.
Der andere Auslass von Drei-Wege-Ventil 24 ist über eine
Rohrlänge mit
der Aufbereitungsanlage 26 für die Ozon-Wasser-Lösung verbunden. Der Auslass
einer Zufuhr für
die Chemikalieneinspritzung 42 ist mit dem Einlass von
Zwei-Wege-Ventil 44 verbunden.
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Der
Auslass von Ventil 44 ist mit dem Eingang für das Einspritzen
von Chemikalien von Chemikalien-Einspritzer/-Mischer 40 verbunden.
Der Auslass des Chemikalien-Einspritzers/-Mischers 40 ist
durch eine kurze Rohrlänge
mit der gemeinsamen Einlassöffnung
von Drei-Wege-Ventil 32 verbunden. Der eine Auslass des
Drei-Wege-Ventils 32 ist über eine
kurze Länge
mit einem Einlass des Drei-Wege-Ätz-/Spülventils 46 verbunden.
Der herkömmliche
Auslass des Drei-Wege-Ätz-/Spülventils 46 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit dem Einlass für
das Prozessfluid 48 mit einer Verteilungsdüse 36,
die in einem gasdichten Materialverarbeitungsmodul 50 angeordnet
ist, verbunden. Das Materialverarbeitungsmodul 50 ist mit
einem Deckel mit einer gasdichten Abdichtung mit einem Quarzfenster 98 in
dem Deckel mit guter Infrarot-Übertragung
versehen. Die Verbindung zu dem Reinigungsgas des Moduls 72,
und die Verbindung zu dem Auslass des Moduls 52, und Verbindungen
zu den Öffnungen
des Moduls 62 sind dieselben wie vorangehend beschrieben.
Eine Hochleistungs-Heizstrahlerquelle 100 wie etwa eine
Anordnung von Quarz-Halogenlampen
wird so angeordnet, dass sie die Oberfläche des Wafers oder des Substrats 38,
der/das auf einem Spinner Chuck 104 angeordnet ist, bestrahlt.
Eine Berechnung der maximalen für
das Erwärmen
des Materials und der Ozonwasserlösung erforderlichen Energie,
kann unter der Annahme erfolgen, dass die Temperatur des Gesamtflusses
der Ozon-Wasser-Lösung
bei Bewegung über
den Wafer erhöht
werden muss und dass das gesamte Volumen des Wafers erwärmt werden
muss. Die für
das Erhöhen
der Wassertemperatur um einen bestimmten Betrag erforderliche Energie
für eine
bestimmte Flussgeschwindigkeit ist in Tabelle 5 der Beschreibung
unter 1 dargestellt. Die für das Erhöhen der
Temperatur einer mit einer Flussgeschwindigkeit von 2,7 l/min fließenden Ozon-Wasser-Lösung auf
50 °C erforderliche
Energie beträgt
ungefähr
10 kW. Eine geringe Menge zusätzlicher
Energie ist erforderlich, um die Wafertemperatur um denselben Betrag
zu erhöhen.
Die Menge der Energie kann vollständig anhand der Masse und der
Wärmekapazität des Wafers
oder des Substrats berechnet werden. Wenn praktisch nur die Oberfläche des
Wafers oder nur eine dünne
Schicht der Ozon-Wasser-Lösung an
der Kontaktfläche
zwischen Wafer und Lösung
erwärmt
wird, dann sind die Anforderungen bezüglich der Leistung geringer.
Auch ist die Anforderung bezüglich
der Leistung geringer, wenn die Flussgeschwindigkeit der Ozon-Wasser-Lösung niedriger ist. Die Verfahren
für das
Erwärmen
von Wafern und Substraten mit Anordnungen von Quarz-Halogenlampen
sind gut entwickelt und Fachleuten im Bereich des Single-Wafer-Rapid-Thermal-Processing
(RTP) hinreichend bekannt. Eine typische RTP-Lampenanordnung für Wafer
mit einem Durchmesser von 200 mm weist einen Energieeinsatz von
ungefähr
50 kW auf. Üblicherweise
werden ungefähr
40 Prozent der Eingangsenergie der Lampe (20 kW) in dem Substrat
für RTP-Anwendungen
aufgewendet. Die RTP-Lampenenergie ist hervorragend für diese
neue Anwendung geeignet. Eine mit Gold beschichtete Infrarot-Reflektionsschicht 102 wird über der
Strahlungswärmequelle 100 angeordnet,
um die sichtbare Strahlung und die Infrarotstrahlung zurück zu dem
Substrat zu reflektieren. Eine mit Gold beschichtete Infrarot-Reflektionsschicht
ist auf der Oberfläche
des Spinner Chucks angeordnet, um die sichtbare Strahlung und die
Infrarotstrahlung zu reflektieren, die das Substrat durch das Substrat
hindurch zurück
auf die Infrarot-Reflektionsschicht 102 durchqueren
können.
Die Länge
des Rohrsystems, das zu der Verteilerdüse 36 führt, kann
mit einer Infrarot-Reflektionsoberfläche wie Gold isoliert und geschützt sein,
um zu verhindern, dass das Rohrsystem und die Verteilungsdüse überhitzt
werden. Ein Nicht-Kontakt-Temperatursensor 106 ist derart
angeordnet, dass er die Temperatur des Substrats abliest. Die Messungen
der Temperatur von sich drehenden Silizium-Wafern sind Fachleuten
im Bereich des Single-Wafer-Rapid-Thermal-Processing (RTP) gut bekannt.
-
Funktionsweise – 12
-
Eine
kalte Ozon-Wasser-Lösung
bei einer Temperatur T1 wird auf ein zu verarbeitendes Material
aufgetragen, während
das zu verarbeitende Material und die Ozon-Wasser-Lösung unter
Verwendung von Strahlungswärme
an dem Applikationspunkt auf eine Temperatur T2 > T1 von der oberen Fläche aus erwärmt wird. In einer Ausführungsform
wird die Ozon-Wasser-Lösung
mit einer in der Mitte angeordneten Verteilungsdüse auf die Waferoberfläche, wie
bereits für 5 beschrieben,
verteilt. Die kalte Ozon-Wasser-Lösung, die radial zu der Kante
des sich drehenden Wafers fließt,
kühlt den
Wafer, wenn die Strahlungswärmequelle
abgestellt ist. Temperatursensor 106 ist mit einem Controller
verbunden (nicht gezeigt), der die Ausgangswärme der Heizstrahlquelle 100 für das Aufrechterhalten
einer voreingestellten Temperatur (zum Beispiel 50 Grad Celsius)
anpasst. Die Verwendung einer Rückführungssteuerung,
um die Temperatur der Wafer und weiterer, mit den Quarz-Halogen-Strahlungswärmequellen
erwärmter
Substrate sind Fachleuten im Bereich des Single-Wafer-Rapid-Thermal-Processing
(RTP) hinreichend bekannt. Wenn die Strahlungswärmequelle angeschaltet ist, um
schnell die Temperatur des Substrats zu erhöhen, dann wird das Substrat
durch Absorption der Strahlungsenergie erwärmt. Die Ozon-Wasser-Lösung, die
in einer dünnen
Schicht über
die Oberfläche
des Wafers oder Substrats geführt
wird, absorbiert nicht nur eine gewissen Strahlungsenergie, sondern
wird durch Konvektion erwärmt,
wenn das Wasser über
das erwärmte
Substrat geführt
wird und Energie von dem erwärmten
Substrat zu der gekühlten
Ozon-Wasser-Lösung
transportiert wird. Da sowohl Schnelligkeit als auch Dichte des
Wassers, das sich radial nach außen bewegt, sich mit dem Radius ändern, können sowohl
der Energieverlust durch das Kühlen
des Wassers als auch die Energiezunahme durch das Erhitzen durch
Strahlungswärme
und die Absorption eine radiale Abhängigkeit aufweisen. Dementsprechend
kann die Strahlungsheizquelle derart ausgestaltet sein, dass eine
unterschiedliche Energiemenge in unterschiedliche radiale Bereiche
eingebracht wird, um auf der gesamten Substratoberfläche ungefähr dieselbe
Temperatur zu erreichen. Die Verwendung eines Erhitzens durch Strahlungserwärmung in
konzentrischen Zonen mit mehreren Temperatursensoren, um eine konstante
Temperatur auf der gesamten Substratoberfläche aufrechtzuerhalten, ist
Fachleuten in dem Bereich des Single-Wafer-Rapid-Thermal-Processing
(RTP) wiederum hinreichend bekannt.
-
Die
Ozon-Wasser-Lösung
wird nicht erwärmt,
bis die Ozon-Wasser-Lösung
auf die Oberfläche
des Substrats aufgetragen wird. Dementsprechend ist die Zeitverzögerung zwischen
dem Erhöhung
der Temperatur der Ozon-Wasser-Lösung
und dem Aufbringen der Lösung
auf die Oberfläche
des zu verarbeitenden Materials im Wesentlichen Null, die Geschwindigkeit,
mit der das Ozongas die Lösung
an dem Substrat verlässt, sollte
sich nicht signifikant von dem Fall, in dem das Substrat nicht erwärmt wird,
sondern dieselbe Temperatur wie die Ozon-Wasser-Lösung aufweist,
unterscheiden. Diese Art der Ausführungsform ist besonders hilfreich für das Aufrechterhalten
einer hohen Konzentration von gelöstem Ozon in Ausführungsformen,
in denen die optimale Herstellungstemperatur höher ist, weil die Konzentration
in kürzerer
Zeit bei höheren
Temperaturen abnimmt, wie oben beschrieben. Ein Mittel für das Aufbringen
der Lösung,
das einen höheren
Massentransportkoeffizienten M erreicht, weist eine höhere maximale
optimale Herstellungstemperatur auf.
-
Zu verarbeitenden Materialien
und an dem Applikationspunkt erwärmte
Ozon-Wasser-Lösung – Strahlungserwärmung von
unten
-
Beschreibung – 13
-
Unter
Bezugnahme auf 13 ist die Struktur dieser
Ausführungsform ähnlich der
unter 12 beschriebenen, mit der Ausnahme, dass der Wafer oder das
Substrat auf einen Kantenantriebs-Spinner-Chuck mit offenem Boden 108 montiert
sind und der Wafer von unten erwärmt
wird. Eine Strahlungswärmequelle 100 bestrahlt
den Boden des Wafers über
ein Quarzfenster 98 an der Unterseite des Dreh-Moduls.
Eine Infrarot-Reflektionsoberfläche 102 ist
hinter der Strahlungswärmequelle angeordnet,
und eine zweite Infrarot-Reflektionsoberfläche 102 ist über der
Verteilungsdüse 36 angeordnet.
-
Funktionsweise – 13
-
Unter
Bezugnahme auf 13 ist die Funktionsweise dieser
Ausführungsform ähnlich der
unter 12 beschriebenen, mit der Ausnahme, dass der Wafer oder das
Substrat mit einer Strahlungswärmequelle 100 erwärmt wird,
welche die Unterseite des Wafers erwärmt. Diese Konfiguration kann
für manche
Anwendungen einfacher implementierbar sein.
-
Zu verarbeitenden Materialien
und an dem Applikationspunkt erwärmte
Ozon-Wasser-Lösung – Konvektionserwärmung von
unten
-
Beschreibung – 14
-
Unter
Bezugnahme auf 14 ist die Struktur dieser
Ausführungsform ähnlich der
unter 13 beschriebenen, mit der Ausnahme, dass der Wafer von unten
durch Konvektionserwärmung
erwärmt
wird. Das Substrat wird auf einen unten offenen Spinner Chuck 108 mit
Kantenantrieb montiert. Eine Quelle von erwärmtem Fluid 112 wird
von einer Düse 114 aus
verteilt, um Wärme
zu der Unterseite des Wafers zu überfragen.
Das erwärmte
Fluid kann eine Flüssigkeit,
wie etwa heißes
Wasser, oder ein heißes
Gas, wie etwa Stickstoff, sein. Das erwärmte Fluid kann hergestellt
werden, indem das Fluid durch ein Point-of-Use-Heizgerät geführt wird.
-
Funktionsweise – 14
-
Unter
Bezugnahme auf 14 wird eine kalte Ozon-Wasser-Lösung bei
einer Temperatur T1 mit Düse 114 auf
einen Wafer oder ein zu verarbeitendes Substrat 38 aufgetragen,
während
das zu verarbeitende Material und die Ozon-Wasserlösung an
dem Applikationspunkt durch die Verwendung eines erwärmten Fluids, welches
mit einer Düse 114 auf
die Unterseite des Substrats gerichtet wird, bei einer Temperatur,
die über
T2 liegt, auf eine Temperatur T2 > T1
erwärmt
wird. Die Geschwindigkeit, bei der das Substrat erwärmt werden kann,
wird durch die Nettorate des Energiegewinns bestimmt. Der Nettoenergiegewinn
ist die Energie, die von dem erwärmten
Fluidstrom, der auf den Substratboden trifft, zu dem Wafer übertragen
wird minus die Verlustenergie des Wafers in den gekühlten Ozon-Wasserstrom,
der auf die Oberfläche
des Substrats trifft.
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Zu verarbeitenden Materialien
und an dem Applikationspunkt erwärmte
Ozon-Wasser-Lösung – Konduktionserwärmung von
unten und Konvektionserwärmung
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Beschreibung – 15
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Die
Struktur ist ähnlich
der in 14 beschriebenen, außer dass
der Wafer auf einen erwärmten,
sich drehenden Wafer-Chuck 116 montiert ist, der durch
Spinnermotor 60 angetrieben wird. Unter Bezugnahme auf 15 wird ein Wafer oder ein Substrat 38 auf
einem erwärmten,
sich drehenden Wafer-Chuck 116 angebracht. Ein Nicht-Kontakt-Temperatursensor
wird derart angeordnet, dass er die Temperatur an der oberen Fläche des
Substrats ausliest. Der Temperatursensor 106 ist mit einem
Controller verbunden. Der Controller stellt die über den erwärmten Chuck auf den Wafer übertragene
Energiemenge ein, indem die Temperatur der Oberfläche des
Chucks eingestellt wird.
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Funktionsweise – 15
-
Eine
kalte Ozon-Wasser-Lösung
wird bei einer Temperatur T1 auf ein zu verarbeitendes Material
aufgetragen, während
das zu verarbeitende Material und die Ozon-Wasser-Lösung an
dem Applikationspunkt unter Verwendung eines erwärmten Chucks, der mit der Unterseite
des Wafers in Berührung
kommt oder in nächster
Nähe zu
dieser angeordnet ist auf eine Temperatur T2 > T1 erwärmt wird, um den Wafer zu erwärmen.
-
Die
in 12 und 13 gezeigten
Ausführungsformen
werden normalerweise den in 14 und 15 gezeigten vorgezogen, weil sie auf einer hinreichend
entwickelten Technologie beruhen und die meiste Energie auf den
Wafer oder das Substrat übertragen
und dadurch sehr schnelle Geschwindigkeiten für die Erwärmung erreichen können. Die
in 15 gezeigte Ausführungsform kann sehr kostengünstig sein.
Jedoch kann es sein, dass die Ausführungsform in 15 nicht in der Lage ist, ausreichend Energie
auf das Substrat zu übertragen,
um den Energieverlust aus der gekühlten Ozon-Wasser-Lösung zu überwinden.
Diese Ausführungsform
für das
Erwärmen
kann geeignet sein, um eine ausreichend hohe Energieübertragung
bereitzustellen, wenn sie in einer Anwendung verwendet wird, für welche
die Flussgeschwindigkeit der gekühlten Ozon-Wasser-Lösung zu
dem Substrat sehr niedrig ist.
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Zu verarbeitenden Materialien und an dem
Applikationspunkt erwärmte
Ozon-Wasser-Nebel-Lösung – Strahlungserwärmung von
oben
-
Diese
Ausführungsform
unterscheidet sich von allen in 1 bis 15 gezeigten Ausführungsformen in einem wichtigen
Gesichtspunkt. In dieser Ausführungsform
wird eine gekühlte
Ozon-Wasser-Nebel-Lösung,
die mit Ozongas vermischt ist, auf die Oberfläche eines sich drehenden Wafers
oder eines Substrats aufgebracht.
-
Diese
Ausführungsform
hat das Potential, höhere
Entfernungsgeschwindigkeiten zu erreichen als Nassverfahren mit
Ozongas des Standes der Technik. Die Konzentration von gelöstem Ozon
in dem gekühlten Ozon-Wasser-Nebel
hat das Potential höher
zu sein als die, welche bei höheren
Temperaturen, 50 bis 95 Grad Celsius, die bei den Nassverfahren
mit Ozongas des Standes der Technik eingesetzt werden, erzeugt werden kann.
Diese Ausführungsform
muss geeignet sein, relativ hohe Entfernungsgeschwindigkeiten bei
den niedrigen Wasserflussgeschwindigkeiten, die mit den Nassverfahren
für das
Entfernen organischer Reste mit Ozongas assoziiert sind, zu erreichen.
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Beschreibung – 16
-
Unter
Bezugnahme auf 16 wird eine Zufuhr für einen
mit Ozon versetzten Wassernebel/ein Ozongas 118 (Details
in 19) beschrieben, die mit einer kurzen Rohrlänge mit
großem
Durchmesser (ungefähr 20
cm lang, 10 Zentimeter Durchmesser) mit einem Absperrventil 122 mit
einem Einlass für
Prozessfluid 126 in dem Materialverarbeitungsmodul 50-OM verbunden
ist. Der Auslass für
das Ozongas/den mit Ozon versetzten Wassernebel 62 des
Materialverarbeitungsmoduls ist mit einer kurzen Länge (~10
cm lang, ~10 cm Durchmesser) eines Rohrsystems mit einem Nebelabscheider 124 verbunden.
Der Auslass von Nebelabscheider 124 wird mit der Einheit
für die
katalytische Zersetzung des Ozons 64 verbunden. Der Auslass
der Einheit für die
katalytische Zersetzung des Ozons 64 wird mit einer Auslassöffnung der
Anlage 66 verbunden. Der Auslass des Flüssigkeitsabflusses 52 des
Prozessmoduls 50-OM ist über eine Rohrlänge mit
einem Siphon 59 mit dem Einlass der Aufbereitungsanlage 56 für das Prozessabwasser
verbunden. Eine Zufuhr für
das Reinigungsgas 68 ist über eine Rohrlänge über ein
Zwei-Wege-Ventil 70 mit einem Einlass für das Reinigungsventil 72 in
dem Prozessmodul verbunden. Ein Wafer oder Substrat ist auf einem
Wafer-Chuck 104 angebracht.
Der Wafer-Chuck ist auf einem Drehmotor 60 befestigt. Der
Wafer-Chuck 104 weist eine Infrarot-Reflektionsoberfläche auf,
um das Erwärmen
des Chucks über
die Strahlungswärmequelle
zu verhindern. Das Prozessmodul 50-OM ist mit einem Quarz-Fenster 98 ausgestattet.
Eine Strahlungswärmequelle 100 und
eine Infrarot-Reflektionsoberfläche 102 sind
so positioniert, dass die Waferoberfläche wie in 12 beschrieben angestrahlt wird. Ein Nicht-Kontakt- Temperatursensor 106 wird
so angeordnet, dass er die Temperatur des Wafers ausliest, wie im
Zusammenhang mit 12 beschrieben. Eine Zufuhr
für das
Spülwasser 74 ist über eine
Rohrlänge
mit einem Zwei-Wege-Ventil 120 verbunden, über den
Einlass für
das Spülwasser 128 in
dem Prozessmodul mit einer Verteilungsdüse für das Spülwasser 36, die derart
angeordnet ist, dass sie Spülwasser
auf die Waferoberfläche
verteilt.
-
Funktionsweise – 16
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Unter
Bezugnahme auf 16 wird eine kalte, mit Ozongas
vermischte Ozon-Wasser-Nebellösung bei
einer Temperatur T1 auf das zu verarbeitende Material aufgetragen,
während
das zu verarbeitende Material und die Ozon-Wasser-Nebel-Lösung an dem Applikationspunkt
unter Verwendung von Strahlungserwärmung von der oberen Fläche aus
auf eine Temperatur T2 > T1
erwärmt
wird. Das Strahlungswärmesystem wurde
in 12 beschrieben. Am Ende des Spin-Ätz-Reinigungszyklus
wird das Absperrventil 122 geschlossen und das Spülventil 120 wird
geöffnet,
um den Wafer drehend zu spülen.
Am Ende des Spin-Spülzyklus wird
das Spülventil
geschlossen und der Wafer trockengeschleudert.
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3. GRUPPE: Hochleistungs-Quelle für mit Ozon
versetztes Wasser zur Verwendung in Verbindung mit den bevorzugten
Ausführungsformen
(17 bis 19).
-
Ein
Verfahren für
das Bereitstellen einer Quelle einer Ozon-Wasser-Lösung mit
einer relativ hohen Konzentration von gelöstem Ozon wird bereitgestellt,
das die folgenden Schritte umfasst: Kühlen von Wasser auf eine relativ
niedrige vorbestimmte Temperatur, das Leiten des gekühlten Wassers
und des hochkonzentrierten Ozongases durch einen Ozon-Gas-Wasser-Kontaktor,
um eine Lösung
von mit Ozon versetztem Wasser zu bilden, das Leiten des ungelösten Ozongases
aus dem Kontaktor heraus, das Führen
der Ozon-Wasser-Lösung
aus dem Kontaktor heraus, um eine Zufuhr für mit Ozon versetztes Wasser
zu bilden. Der Kontaktor ist derart ausgebildet, dass er eine relativ
große
Oberfläche
bereitstellt, um eine hohe Geschwindigkeit des Massentransports
des Ozongases in die Wasserlösung
bereitzustellen. Ein relativ hohes Kontaktvolumen kann eine Zeitdauer
bereitstellen, die für
den Transport eines Anteils des Ozongases in die Lösung ausreichend
ist. Bevorzugte Ausführungsformen
werden in 17 und 18 veranschaulicht.
Durch Verringern der DI-Wassertemperatur von 20 Grad Celsius auf
5 Grad Celsius wird die Sättigungskonzentration
um einen Faktor zwei erhöht.
-
Ein
Verfahren für
das Bereitstellen einer Zufuhr einer Ozon-Wasser-Nebellösung mit
einer relativ hohen Konzentration an gelöstem Ozon, welches die folgenden
Schritte umfasst: Kühlen
des Wassers auf eine relativ niedrige vorbestimmte Temperatur, Leiten
des gekühlten
Wassernebels durch einen Flüssigkeitszerstäuber, um
einen gekühlten
Wassernebel zu bilden, Leiten des gekühlten Wassernebels und des
hochkonzentrierten Ozongases durch ein Kontaktvolumen, um eine mit
Ozongas vermischte Ozon-Wasser-Lösung
an dem Auslass des Kontaktorvolumens zu bilden. Der gekühlte Wassernebel
mit einer sehr geringen Tröpfchengröße stellt
eine relativ große
Oberfläche
bereit, um eine hohe Massentransportgeschwindigkeit des Ozongases
in die Wasserlösung
bereitzustellen. Ein relativ hohes Kontaktorvolumen kann eine Zeitdauer
bereitstellen, die ausreicht, damit ein bedeutsamer Anteil des Ozongases
in die Lösung
transportiert werden kann. Eine bevorzugte Ausführungsform wird in 19 veranschaulicht.
-
Typische Zufuhr für die Ozon-Wasser-Lösung unter
Verwendung eines Venturi-Injektors
und einer stromabwärts
angeordneten Blasensäule
-
Beschreibung – 17
-
Unter
Bezugnahme auf 17 wird eine Zufuhr für DI-Wasser 130 über eine
Rohrlänge
mit dem Einfülleinlass
eines Drei-Wege-Ventils 132 verbunden. Der Auslass von
Drei-Wege-Ventil 132 ist über eine Rohrlänge mit
dem Einlass von Pumpe 134 verbunden. Der Auslass von Pumpe 134 ist
mit dem Einlass für
das Prozessfluid von Wärmetauscher 136 verbunden.
Eine Kreislauf-Kühleinheit
ist über
den Einlass und den Auslass für
das Arbeitsfluid des Wärmetauschers 136 verbunden.
Der Auslass für
das Prozessfluid des Wärmetauschers 136 ist über den
beweglichen Flusseinlass des Venturi-Injektors 140 verbunden.
Der Auslass von Venturi-Injektor 140 ist über einen
Einlass einer Blasensäule 142 in
Blasensäule 144 verbunden.
Die Pumpe ist eine positive Verdrängungspumpe, die geeignet ist,
den Druck für
das Überwinden
des Druckabfalls innerhalb des Wärmetauschers 136 und
des Venturi-Injektors 140 zu überwinden. Der Auslass der
Zufuhr 156 des Säulenkontaktors 146 ist über eine
Rohrlänge
mit einem Flüssigkeiten-Gegendruckregulator 158 verbunden. Der
Auslass des Flüssigkeiten-Gegendruckregulators 158 ist über eine
Rohrlänge
mit Zwei-Wege-Ventil 160 verbunden. Der Auslass des Zwei-Wege-Ventils 160 ist
mit dem Prozess verbunden, um eine mit Druck beaufschlage Quelle
von mit Ozon versetztem Wasser an dem Punkt 162 bereitzustellen.
-
Eine
Zufuhr für
mit Druck beaufschlagten Sauerstoff 164 ist über eine
Rohrlänge
mit einem Zwei-Vege-Ventil 166 verbunden. Der Auslass von
Zwei-Wege-Ventil 166 ist über eine Rohrlänge mit
dem Massendurchfluss-Controller 168 verbunden. Der Auslass
von Massendurchfluss-Controller 168 ist mit dem Einlass für das Sauerstoffgas
des Generators für
eine hohe Ozonkonzentration 170 verbunden. Eine Kreislauf-Kühleinheit 172 wird
angeschlossen, um die Ozongeneratorzellen des Ozongenerators 170 zu
kühlen.
Der Auslass für
das Ozongas des Ozongenerators 170 ist mit dem Einlass
von Prüfventil 174 verbunden.
Der Auslass von Prüfventil 174 ist
mit dem Sauggaseinlass von Venturi-Injektor 140 verbunden.
Die Auslassöffnung
für das
Abfallozongas 176 von Kontaktor 146 ist mit einer
Einheit für
die katalytische Zersetzung des Ozons 178 verbunden. Der
Auslass der Einheit für
die katalytische Zerstörung
des Ozons 178 ist mit dem Einlass von Off-Gas-Gegendruckregulator 180 verbunden.
Der Auslass von Gegendruckregulator 180 ist mit dem Einlass für die Anlagenöffnung 182 für das Kontaktor-Off-Gas
verbunden. Der Rückführungsauslass 154 von
Kontaktor 146 ist über
eine Rohrlänge
mit dem Rückführungseinlass
von Drei-Wege-Ventil 132 verbunden. Ein Füllstands-Sensor 148 ist
mehrere Zoll von der Oberfläche
des Kontaktors 146 entfernt positioniert, um die Position
des minimalen Flüssigkeitsstands
in dem Kontaktor zu detektieren. Ein Füllstands-Sensor 150 ist
in einer kurzen Entfernung (1-2 Zoll) über Füllstands-Sensor 148 positioniert, um
die Position des maximalen Flüssigkeitsstands
in dem Kontaktor zu detektieren. Die Füllstands-Sensoren sind mit
einem Controller für
den Füllstand 152 verbunden.
Der mit dem Füllventil 132 verbundene
Controller für
den Füllstand,
ein Magnetventil, dient für
das Steuern des Füllens
des Kontaktors, wenn an dem Zufuhrpunkt 162 Wasser aus
dem Kontaktor entfernt wird. Die Verbindung von dem Controller zu
dem Ventil wird nicht gezeigt. Diese Ausführungsform ist derart ausgebildet,
dass sie ein Lösen
von Ozongas in Wasser bei einem Druck über dem Atmosphärendruck ermöglicht wird,
um die Konzentration von gelöstem
Ozon wie durch das Gesetz von Henry im Voraus berechnet, zu erhöhen. Da
der Kontaktor und das verbindende Rohrsystem unter die Umgebungstemperatur
herabgekühlt
werden, ist das gesamte System isoliert.
-
In
einer alternativen Ausführungsform,
die derart ausgebildet ist, dass Ozongas bei Atmosphärendruck gelöst wird,
kann der Flüssigkeiten-Gegendruckregulator 158 weggelassen
werden und der Gas-Gegendruckregulator 178 wird zu der
Auslassleitung des Ozongenerators 170 bewegt, um den erforderlichen
Druck in dem Ozongenerator für
eine effiziente Erzeugung von Ozongas aufrecht zu erhalten. In dieser
alternativen Ausführungsform
ist der Kontaktor nicht mit Druck beaufschlagt. Dementsprechend
muss eine Pumpe (nicht gezeigt) zwischen dem Auslass von Kontaktorzufuhr 156 und
dem Ventil 160 angeordnet sein, um eine mit Druck beaufschlage
Quelle von mit Ozon versetztem Wasser an dem Punkt 162 bereitzustellen.
In diesem Fall kann das Zwei-Wege-Magnetventil 160 (es
gilt zu beachten, dass sämtliche
Ventile Magnetventile sind) durch ein Drei-Wege- Magnetventil (nicht gezeigt) mit dem
normalerweise offenen Auslass, der durch eine Rohrlänge zurück mit dem
Kontaktor 146 und dem normalerweise geschlossenen Auslass,
der mit 162 verbunden ist, ersetzt werden. In dieser Ausführungsform
kann das mit Ozon versetzte Wasser zurück zu dem Kontaktor (Verbindung
nicht gezeigt) geführt
werden, um eine vollständige
Konzentration in der Leitung zu halten, und dann auf den Prozess
verteilt werden, indem das Drei-Wege-Verteilungsventil (nicht gezeigt)
betätigt
wird. In Anwendungen für
das Reinigen/Herstellen elektronischer Geräte können sämtliche benetzten Materialien
Teflon, PFA oder Teflon PTFE-Materialien
anstatt Materialien aus Metall sein, um das Einbringen von Metallkontamination in
den Prozess auszuschließen.
-
Funktionsweise – 17
-
Unter
Bezugnahme auf 17 fließt DI-Wasser bei einer Temperatur
nahe der Raumtemperatur durch den Wärmetauscher 134, wo
es auf eine niedrigere Temperatur herabgekühlt werden kann (5 Grad Celsius zum
Beispiel). Das gekühlte
DI-Wasser tritt in den Venturi-Injektor 140 ein, wo das
Ozongas eingespritzt wird. Mit Druck beaufschlagtes Sauerstoffgas
wird über
einen Lieferdruck reguliert (40 psig. zum Beispiel) und zu dem Einlass
von Massendurchfluss-Controller 168 geliefert. Der Massendurchfluss-Controller
steuert den Massendurchfluss zu dem Einlass des Ozongenerators 170.
Ein Ozongenerator, wie etwa der ASTER AX8100, kann bei einer Flussgeschwindigkeit
von 1,5 l/min Ozon mit einer Konzentration von ungefähr 240 g/Nm3 liefern. Ein ASTER AX 8200 kann bei einer
Flussgeschwindigkeit von 4,5 l/min Ozon mit einer Konzentration
von ungefähr
240 g/Nm3 liefern. Das Ozongas tritt in
den Saugeinlass von Venturi-Injektor 140 ein, wo die höheren Scherkräfte sehr
kleine Ozongasblasen erzeugen, die sich mit dem Wasserfluss zu dem
Blasenkontaktor bewegen. Das gekühlte
DI-Wasser, das mit Ozongasblasen vermischt ist, bewegt sich wie
mit den Pfeilen von 17 gezeigt, durch den Kontaktor.
Die große
Oberfläche
der vielen kleinen Blasen stellt eine hohe Massentransportgeschwindigkeit
von dem Gas zu der Flüssigkeit
durch Diffusion bereit. Die Aufenthaltszeit der Blasen in dem Kontaktor
bestimmt die Konzentration, die an dem Ende eines Durchlaufs durch
den Kontaktor erreicht werden kann. Das Ozongas, das nicht im Wasser
in Lösung
geht, tritt an dem Auslass 176 aus dem Kontaktor aus. Der
Füllstands-Controller 152 steuert
das Öffnen
und Schließen
des Füllventils 132. Der
Wasserstand in dem Kontaktor wird dadurch gesteuert, dass Wasser
von dem Kontaktor an dem Punkt 162 abgesaugt wird.
-
Eine
Zufuhr für
mit Wasser versetztes Ozon kann derart ausgebildet sein, dass sie
entweder als ein Chargen-Kreislauf-System für die Zufuhr von gelöstem Ozon
oder als ein System für
die Zufuhr von gelöstem Ozon
in einem einzigen Durchlauf mit einem kontinuierlichen Fluss betrieben
wird.
-
Beide
Systeme weisen ein Mittel für
das Erzeugen einer hohen Konzentration von Ozongas, ein Mittel für das Kühlen eines
Wasservolumens und ein Mittel für
das Auflösen
des Ozongases in dem Wasser auf. Die wichtigsten Elemente der Ausgestaltung
werden in Tabelle 18 zusammengefasst. Tabelle 18. Schlüsselelemente der AusgestaltungChargen-Kreislauf-Zufuhr
für mit
Ozon versetztes Wasser im Vergleich zu einer Zufuhr mit kontinuierlichem
Fluss
| Ausgestaltungselement | Charge | Kontinuierlich |
| | Ozonmassendurchfluss
nach außen > Ozonmassendurchfluss
in Lösung | Ozonmassendurchfluss
nach außen
= Ozonmassendurchfluss in Lösung |
| Arbeitszyklus
der Zufuhr | unterbrochen | kontinuierlich |
| Ozongeneratorfluss | variabel | konstant |
| erforderliche
Massendurchflussgeschwindigkeit des Ozongases | < DIO3 Masendurchflussgeschwindigkeit | ≥ DIO3 Masendurchflussgeschwindigkeit |
| Betriebstemperatur | < 20 C oder ≥ 20 C | < 20 C oder ≥ 20 C |
| erforderliche
Kapazität
für das Kühlen des
DI-Wasser | proportional
zu durchschnittlichem DIO-Fluss | proportional
zu höchstem DIO-Fluss |
| Betriebsdruck | P
= 1 bar oder P > 1
bar | P
= 1 bar oder P > 1
bar |
| Gas-Flüssigkeiten-Kontaktorelement | Venturi-Injektor
oder gepackte Säule | Venturi-Injektor
oder gepackte Säule |
| Gas-Flüssigkeiten-Kontaktvolumen | Blasensäule oder
gepackte Säule | Blasensäule oder
gepackte Säule |
| Ozoneinspritzdruck | < 1 Bar oder Kontaktordruck | < 1 Bar oder Kontaktordruck |
| maximale
DIO3-Konzentration | Caus = Sättigungskonzentration | Caus < Sättigungskonzentration |
| Systemkosten | niedrigste
Kosten | höhere Kosten |
-
Es
soll nun die Funktionsweise des Systems für das mit Ozon versetzte Wasser
für kleine
Chargen von dem im Labor der Erfinder verwendeten Typ beschrieben
werden. Ein Kontaktierungssystem mit einem kleinen Venturi-Injektor
und einer Blasensäule
für das
Lösen von
Ozongas verwendet eine Hochdruck-Pumpe 134 unter Zuführung eines
kleinen Venturi-Injektors 140 (Mazzei Injektor Model 287)
mit gekühltem
DI-Wasser bei einer Bewegungsflussgeschwindigkeit von 3,5 l/min.
(Siehe 17). Das Wasser tritt an dem
Einlass 142 in den Mittelpunkt der internen Blasensäule 144 ein,
ergießt
sich über
die Partition zu dem äußeren, ringförmigen Volumen
zwischen der Säule 144 und
der Innenwand des Kontaktors 146 und kehrt durch Austreten
aus dem Auslass 154 zurück
in die Pumpe. Dementsprechend wird bei einer Flussgeschwindigkeit
von ungefähr 3,5
l/min mit der Pumpe 134 kontinuierlich Wasser in einer
geschlossenen Schleife (closed loop) von dem Kontaktor 146 durch
den Venturi-Injektor 140 und zurück zu der Kontaktorblasensäule 144 geleitet.
Sobald mit frischem Wasser aufgefüllt wurde, kann die Konzentration
bis zur Sättigung
in ungefähr
20 bis 30 Minuten für eine
Ozonflussgeschwindigkeit von 0,48 l/min bei einer Konzentration
des Ozons in der Gasphase von 240 g/Nm3 und
einem Kontaktorvolumen von 12 Litern wiederhergestellt werden.
-
Ein
Druck von ungefähr
40 psig ist erforderlich, um einen Bewegungsfluss von 3,5 l/min
in einem System mit einem nicht mit Druck beaufschlagten Kontaktor
(p = 1 bar = 14,5 psia) durch den Venturi zu leiten. Ozongas von
dem Zufuhrsystem für
das Ozongas wird bei einer Flussgeschwindigkeit von 0,5 Litern/min
zu dem Saugeinlasskanal des Venturi geleitet. Der Druck an dem Ansaugkanal
des Venturi beträgt
ungefähr
0,7 bis 0,8 bar (ungefähr
10 bis 12 psia). Die Einspritzbedingungen werden in Tabelle 19 zusammengefasst.
In einem Kreislauf-System dieses Typs beginnt die Konzentration
von gelöstem
Ozon in dem Kontaktor bei Null und steigt exponentiell auf einen
maximalen Sättigungswert
an, der über
das Gesetz von Henry anhand der Ozongaskonzentration, des Drucks
sowie der Wassertemperatur bestimmt wird. In einem nicht mit Druck
beaufschlagten System wird das Ozongas bei 1 bar = 14,5 psia gelöst. Für die spezifizierten
Flussgeschwindigkeiten und Konzentrationen beträgt die exponentielle Zeitkonstante,
mit der die Konzentration von gelöstem Ozon sich der Sättigung
annähert,
ungefähr
6 bis 7 Minuten. Dementsprechend kann eine 12-Liter-Charge von mit
Ozon versetztem Wasser bei einer Konzentration von ungefähr 95% der
Sättigung
in ungefähr
20 Minuten (ungefähr
drei Zeitkonstanten) hergestellt werden. Die wichtigsten Ausgestaltungsparameter
für dieses
Chargensystem von kleiner Kapazität werden in Tabelle 19 zusammengefasst.
Systeme mit einer sehr viel höheren Kapazität mit höheren Massendurchflussgeschwindigkeiten
können
unter Verwendung desselben Ansatzes ausgestaltet werden. Tabelle 19: Durchflüsse, Drücke und Venturi-Injektor-Größe für ein Venturi-basiertes
Ozon-Gas-Wasser-Kontaktiersystem für das Lösen von Ozongas bei einem Druck
von 1 bar und einer Flussgeschwindigkeit von 0,48 l/min. Die im
Voraus berechnete Sättigungskonzentration
mit einer Wassertemperatur von 5 Grad Celsius und einer Ozon-Gas-Konzentration
von 240 g/Nm
3 wird ebenfalls gezeigt.
| PARAMETER | Werte
für die
Injektor-Ausgestaltung |
| Venturi-Auslass/Kontaktordruck
(bar) | 1
bar |
| Druck
am Venturi-Auslass psig (psig) | 43,5
(28,8) |
| Einspritzer
(Ozon) Fluss-Liter (min (ft3/hr) | .48
(1,0) |
| Druck
am Venturi-Einlass – psig | 40 |
| Bewegungsfluss
(Wasser) – Liter/min
(gpm) | 3,5
(.8) |
| erforderliche
Verstärkung
des Pumpendrucks – psig | 40 |
| Venturi-Größe (Mazzei
Modellnummer) | Modell
287 |
| im
Voraus berechnete Sättigungskonzentration | 109
mg/l |
-
Wenn
die Massendurchflussgeschwindigkeit des Ozons zu dem Einspritzer
durch Erhöhen
der Ozongas-Durchflussgeschwindigkeit bei einer bestimmten Gasphasenkonzentration
erhöht
wird, dann nähert
sich das Volumen des Wassers in einer kürzeren Zeitspanne der Sättigung.
Zum Beispiel kann der Ozongenerator AX 8100 von Astex bei einer
Leistungseinstellung des Generators von 90% Ozon mit einer Konzentration
von ungefähr
240 g/Nm3 bei einer Flussgeschwindigkeit
von 1,5 l/min liefern. Ein Ozongenerator AX8200 von Astex weist
die dreifache Kapazität
einer AX8100 auf und kann bei einer Leistungseinstellung des Generators
von 90% Ozon bei einer Konzentration von ungefähr 240 g/Nm3 bei
einer Flussgeschwindigkeit von 4,5 l/min liefern. Die Massenübertragungsgeschwindigkeit
von dem Gas zu der Flüssigkeit
ist abhängig
von der Oberfläche
und dem Konzentrationsunterschied zwischen der Gasphase und der
flüssigen
Phase. Dementsprechend sinkt die Massentransportgeschwindigkeit
schrittweise, wenn die Konzentration von gelöstem Ozon ansteigt.
-
Das
gesamte Ozon-Gas-Wasser-Kontaktiersystem kann in einem 19-Zoll-Gerätegestell
mit einem Belüftungssystem
und einem Sicherheitsverriegelungssystem unter Verwendung von Sensoren
für das
Detektieren von Ozonlecks eingeschlossen sein.
-
In
einem für
die Verwendung in Halbleiteranwendungen ausgestalteten System können sämtliche
nasse Teile Teflon oder PVDF sein, um eine mit Edelstahlkomponenten
in Verbindung stehende Eisenkontaminierung zu eliminieren.
-
Der
Kontaktor kann entweder mit Druck beaufschlagt oder nicht mit Druck
beaufschlagt sein. Für
den Fall, dass der Kontaktor derart ausgestaltet ist, dass er Drücke größer als
eine Atmosphäre
aushält,
kann das Ozongas bei höheren
Drücken
in Wasser gelöst
werden und dadurch eine höhere
Konzentration von gelöstem Ozon
bei einer bestimmten Konzentration von Ozon in der Gasphase und
einer Wassertemperatur, als bei einer Atmosphäre erreicht werden kann, erzeugen.
Zum Beispiel kann Ozon in Wasser bei 4 bar (58 psia) gelöst werden.
In diesem Fall stellt die Pumpe einen Ladedruck über dem Kontaktordruck bereit,
und der Venturi wird ausgewählt,
um ein adäquates
Ansaugen bei einer gewünschten
Ozonflussgeschwindigkeit zu erreichen. In Tabelle 20 unten werden
Parameter für
ein Hochdruck-Venturi-basiertes Ozon-Gas-Wasser-Kontaktierungssystem
für das
Lösen von
Ozongas bei einem Druck von 3 oder 4 bar und einer Flussgeschwindigkeit
von 1,5 l/min oder 4,5 l/min bereitgestellt. In einem derartigen
System muss das Off-Gas von dem Kontaktor aus dem mit Druck beaufschlagen
Kontaktor durch einen auf den gewünschten Kontaktordruck eingestellten
Gegendruckregulator austreten und der Flüssigkeitsstrom, der in den
Prozess verteilt wird, muss ebenfalls aus dem Kontaktor durch einen
Gegendruckregulator, der auf den gewünschten Kontaktordruck wie
in
17 gezeigt, eingestellt ist, wieder austreten. Tabelle 20: Durchflüsse, Drücke und Venturi-Einspritzer-Größe für ein Venturi-basiertes Ozon-Gas-Wasser-Kontaktierungssystem
für das
Lösen von
Ozongas bei einem Druck von 3 oder 4 Bar und einer Flussgeschwindigkeit
von 1,5 l/min oder 4,5 l/min. Die im Voraus berechnete Sättigungskonzentration
mit einer Wassertemperatur von 5 Grad Celsius und einer Ozon-Gas-Konzentration
von 240 g/Nm
3 wird ebenfalls gezeigt.
| PARAMETER | Werte für die Einspritzer-Ausgestaltung |
| Venturi-Auslass-/Kontaktordruck (bar) | 3
bar | 4
bar | 3
bar | 4
bar |
| Venturi-Auslassdruck
psia (psig) | 43,5
(28,8) | 58
(43,3) | 43.5
(28,8) | 58
(43,3) |
| Einspritzer
(Ozon) Fluss-Liter min (ft3/hr) | 1,5
(3,2) | 1,5
(3,2) | 4,5
(9,6) | 4,5
(9,6) |
| Venturi-Einlassdruck-psig | 70 | 100 | 90 | 120 |
| Bewegungsfluss (Wasser) – Liter/min
(gpm) | 14,5
(3,8) | 17,2
(4,5) | 29,5
(7,8) | 35,6
(9,4) |
| erforderliche
Verstärkung
des Pumpendrucks – psig | 41,2 | 56,7 | 46,5 | 76,7 |
| Venturi-Größe (Mazzei-Modellnummer) | Modell
484 | Modell
484 | Modell
584 | Modell
584 |
| im
Voraus berechnete Sättigungskonzentration
bei T = 5 Grad C w/Ozongas bei 240 g/Nm3 | 327
mg/l | 436
mg/l | 327
mg/l | 436
mg/l |
-
Wenn
eine Konzentration unter der Sättigungskonzentration
verwendet werden kann, dann kann diese Konzentration in einem kürzeren Zeitraum
erreicht werden. Dies ist die Grundlage eines Ozon-Gas-Wasser-Kontaktierungssystems
mit einem einzigen Durchlauf.
-
Typische Zufuhr der Ozon-Wasser-Lösung unter
Verwendung einer gepackten Säule
-
Beschreibung – 18
-
Unter
Bezugnahme auf 18 wird die Ausgestaltung einer
Zufuhr für
mit Ozon versetztes Wasser unter Verwendung einer gepackten Säule gezeigt.
Das Subsystem für
die Zufuhr des gekühlten
Wassers (Elemente 130, 132, 134, 136 und 138)
ist dasselbe wie im Zusammenhang mit 17 beschrieben,
abgesehen davon, dass Ventil 132 ein Zwei-Wege-Ventil in
einer Konfiguration für
einen einzigen Durchlauf ist. Die Ausgestaltung des Ozon-Gas-Subsystems
(Elemente 164, 166, 168, 170 und 172)
ist dieselbe wie unter 17. Die
Ausgestaltung des Off-Gas-Subsystems
mit einem Gasgegendruckregulator (Elemente 178, 180 und 182) ist
dieselbe wie unter 17 beschrieben. Die Ausgestaltung
des Subsystems für
die Steuerung des Säulenfüllstandes
(Elemente 148, 150 und 152) ist dieselbe
wie unter 17 beschrieben. Die Ausgestaltung
des Auslasses der Zufuhr zu dem Prozess (Elemente 156, 158, 160)
ist dieselbe wie unter 17 beschrieben. Da
dieses System für
einen einzigen Durchlauf ausgestaltet ist, liegt keine Rückführung des
mit Ozon versetzten Wassers zurück
durch den Kontaktor vor.
-
Das
System unterscheidet sich lediglich im Hinblick auf die Art des
Kontaktors. Unter Bezugnahme auf 18 wird
das Ozongas von Generator 170 über eine Rohrlänge mit
einem Prüfventil 174 mit
dem Einlass einer Gasverteilungsplatte 174, welche in der
Unterseite eines Kontaktors mit gepackten Säulen, der mit einer PFA-Packung
gefüllt
ist, verbunden. Die Packung beträgt
typischerweise ungefähr
1/10 des Säulendurchmessers.
Die Größenanpassung
der Packung und der Säule
für eine
besondere Flussgeschwindigkeit von Gas- und Flüssigkeiten ist Fachleuten hinreichend
bekannt. Der Prozessauslass von Wärmetauscher 136 liefert
das gekühlte
DI-Wasser zu dem Kontaktor der gepackten Säulen 146 an einem
Punkt nahe der Oberfläche
des Kontaktors.
-
Funktionsweise – 18
-
Unter
Bezugnahme auf 18 ist die Funktionsweise der
Subsysteme, welche dieselben sind wie die in 17 gezeigten,
dieselbe wie unter 17. Während der Venturi-Injektor
viele kleine Blasen erzeugt, um eine größere Oberfläche für den in einer stromabwärts angeordneten
Blasensäule
stattfindenden Massentransport wie in 17 beschrieben
zu übertragen,
stellt die Säulenpackung
in der Ausgestaltung mit der gepackten Säule die große Oberfläche für den Massentransport zur Verfügung. In
der Ausgestaltung mit einem einzigen Durchlauf ist das Volumen der
Säule relativ
groß (größer als
20 Liter für
ein System, das so ausgestaltet wurde, dass es mit Ozon versetztes
Wasser bei einer Konzentration von 70 mg/L bei einer Flüssigkeitsflussgeschwindigkeit
von 10 l/min und einer Wassertemperatur von 20 Grad Celsius erzeugt.
Es ist nicht möglich,
einfach die Wassertemperatur zu verringern, um eine höhere Konzentration
von gelöstem
Ozon in einem Kontaktor für
einen einzigen Durchlauf zu erzeugen. Wird die DI-Wasser-Temperatur
von 20 Grad Celsius auf 5 Grad Celsius gesenkt, dann verdoppelt
dies die Fähigkeit
des Wassers, eine bestimmte Ozonmasse zu lösen. Um einen Nutzen aus dieser
erhöhten
Kapazität
zu ziehen, muss die von dem Ozongenerator gelieferte Massenflussgeschwindigkeit
unter Verwendung eines größeren Generators,
der geeignet ist, eine Konzentration von 240 mg/l bei einer Flussgeschwindigkeit
von 12 l/min im Vergleich zu 6 l/min zum Beispiel verdoppelt werden.
Es muss ebenfalls die Säulengröße erhöht werden,
um für
die höhere
Flussgeschwindigkeit geeignet zu sein.
-
Ein
Verfahren für
das Herstellen einer Ozon-Lösungsmittel-Lösung mit
einer sehr hohen Konzentration von gelöstem Ozon zur gewerblichen
Anwendbarkeit wurde vorgestellt, wobei das Verfahren die folgenden Schritte
umfasst:
- a) Kühlen eines Volumens eines Lösungsmittels
(insbesondere einer wässrigen
Lösung)
auf eine Temperatur unter der Raumtemperatur, jedoch über dem
Gefrierpunkt des Lösungsmittels,
z.B. für
Wasser zwischen 1 Grad Celsius und 15 Grad Celsius;
- b) Lösen
von Ozongas in dem Volumen des Lösungsmittels
unter erhöhtem
Druck unter Verwendung eines Mittels für das Kontaktieren von Ozongas-Wasser
zur Bildung einer Ozon-Lösungsmittel-Lösung
- c) Verteilen der Ozon-Lösungsmittel-Lösung mit
der niedrigen Temperatur in einer Prozesskammer, wobei die Ozon-Lösungsmittel-Lösung eine
sehr viel höhere
Konzentration an gelöstem
Ozon haben kann als eine bei gleichem Druck bei Raumtemperatur gebildete
Ozon-Lösungsmittel-Lösung.
-
Die
in 1 bis 15 beschriebenen
bevorzugten Ausführungsformen
können
einen bedeutsamen Nutzen aus einer Zufuhr einer kalten Ozon-Wasser-Lösung mit
einer hohen Konzentration ziehen.
-
Diese
neue Gruppe von Systemen für
die Zufuhr von mit Ozon versetztem Wasser haben das Potential, eine
um einen Faktor zwei erhöhte
Konzentration verglichen mit bei einer Temperatur von 20 Grad betriebenen
Zufuhrsystemen des Standes der Technik zu erreichen.
-
Diese
neue Gruppe von Zufuhren von mit Ozon versetztem Wasser weist eine
Anzahl von Vorteilen auf:
- • dieser Ansatz stellt ein Mittel
bereit, um die gelöste
Konzentration um einen Faktor zwei im Vergleich zu der nahe der
Raumtemperatur erreichbaren Konzentration zu erhöhen;
- • eine
niedrige Temperatur der Ozon-Wasser-Lösung verringert die Geschwindigkeit
des thermischen Abbaus des Ozons in Lösung verglichen mit einer Lösung mit
20 Grad Celsius;
- • eine
kalte Ozon-Wasser-Lösung
kann über
relativ große
Entfernungen hinweg in auf geeignete Weise isolierten Leitungen
transportiert werden;
- • eine
Zufuhr einer kalten Ozon-Wasser-Lösung mit einer um einen Faktor
zwei erhöhten
Konzentration an gelöstem
Ozon transportiert einen bestimmten Ozon-Massendurchfluss unter
Verwendung der halben Wassermenge im Vergleich zu einer herkömmlichen
Zufuhr;
- • eine
um einen Faktor zwei erhöhte
Konzentration von gelöstem
Ozon ermöglicht
es, dass eine neue Art von Anwendung eine Erhöhung der Ätzgeschwindigkeit um einen
Faktor zwei im Vergleich zu der derzeit erreichbaren erreichen kann;
- • Anwendungen
können
so weniger Wasser verbrauchen, um einen Wafer oder ein Substrat
oder ein anderes Material zu verarbeiten als die gleiche Anwendung,
die mit einem Zufuhrsystem gespeist wird, die bei ungefähr Raumtemperatur
betrieben werden kann, weil ein gegebener Ozonmassendurchfluss bei
einer geringeren Wasserdurchflussgeschwindigkeit transportiert werden
kann, wenn die Konzentration von gelöstem Ozon höher ist;
- • Da
die Wasserdurchflussgeschwindigkeit um einen Faktor zwei verringert
werden kann, ist der Druckabfall innerhalb des Point-of-Use-Heizgeräts (Wärmetauscher
oder Direkt-Heizgerät)
ungefähr
um einen Faktor 4 verringert. in der derzeitigen Konfiguration bedeutet
dies, dass der Druck an dem Auslass der Quelle für das gelöste Ozon von ungefähr 95 psig
für eine
Flussgeschwindigkeit von 3,3 l/min auf ungefähr 27 psig für eine Flussgeschwindigkeit
von 1,65 l/min verringert wird.
- • (Dies
eliminiert die Notwendigkeit, den Druck mit Hilfe einer Pumpe oder
eines anderen Mittels an dem Einlass des Wärmetauschers zu erhöhen.
- • Ein
Ozon-Wasser-Kontaktordruck von ungefähr 2,5 bar oder mehr ist geeignet,
um diesen Druck ohne zusätzliche
Verstärkung
zu liefern);
- • Da
die Durchflussgeschwindigkeit des Wassers um einen Faktor 2 verringert
werden kann, wird die erforderliche Leistung des Point-of-Use-Heizgeräts um einen
Faktor zwei wie in der Tabelle 21 unten gezeigt. Bei einer Flussgeschwindigkeit
von 1,65 l/min beträgt
der für
das Erhöhen
der Temperatur um 50 Grad Celsius erforderliche Energieeinsatz in
den Wasserstrom 5,7 kW. Bei einer Flussgeschwindigkeit von 3,3 l/min beträgt der für das Erhöhen der
Temperatur um 50 Grad Celsius erforderliche Energieeinsatz in den
Wasserstrom 11,4 kW.
Tabelle 21: Anforderungen bezüglich der
Leistung des Heizgeräts | Verteilungsflussgeschwindigkeit (l/min) | Wassertemperatur am
Einlass (Grad Celsius) | Gewünschte Wassertemp.
am Auslass (Grad Celsius) | erforderliche Temp.-Erhöhung (Grad
Celsius) | erforderlicher
Energieeinsatz (kW) |
| 1,65 | 5 | 45 | 40 | 4,55 |
| 1,65 | 5 | 55 | 50 | 5,7 |
| 1,65 | 5 | 65 | 60 | 6,85 |
| 1,65 | 5 | 75 | 70 | 7,95 |
| 1,65 | 5 | 85 | 80 | 9,1 |
| 1,65 | 5 | 95 | 90 | 10,25 |
| 3,3 | 5 | 45 | 40 | 9,1 |
| 3,3 | 5 | 55 | 50 | 11,4 |
| 3,3 | 5 | 65 | 60 | 13,7 |
| 3,3 | 5 | 75 | 70 | 15,9 |
| 3,3 | 5 | 85 | 80 | 18,2 |
| 3,3 | 5 | 95 | 90 | 20,5 |
- • Da die Wasserdurchflussgeschwindigkeit
um einen Faktor zwei verringert werden kann, wird der Druckabfall
innerhalb des Wärmetauschers
für das
Kühlen
des DI-Wassers ungefähr
um einen Faktor 4 verringert; dies eliminiert die Notwendigkeit
einer Pumpe oder eines anderen Mittels, um den Druck des DI-Wassers
an dem System-Einlass im Vergleich zu dem für die Zufuhr für DI-Wasser
der Anlage erreichbaren, zu verstärken.
- • Da
die Wasserdurchflussgeschwindigkeit um einen Faktor 2 verringert
werden kann, wird die erforderliche Leistung der Einheit für das Kühlen des
DI-Wassers um einen Faktor zwei wie in der Tabelle unten gezeigt, verringert.
Bei einer Flussgeschwindigkeit von 1,65 l/min beträgt die erforderliche,
aus dem Wasserstrom abzuziehende Leistung 1,7 kW, um die Temperatur
um 15 Grad Celsius zu verringern. Bei einer Flussgeschwindigkeit
von 1,65 l/min beträgt
die erforderliche, aus dem Wasserstrom abgezogene Leistung 3,4 kW, um
die Temperatur um 15 Grad Celsius zu verringern. Bei einem System,
das drei Prozessmodule speist, beträgt der Gesamtfluss des DI-Wasser
zu dem Kontaktor 5,0 l/min. Die Kühlleistung wird in Tabelle
22 unten gezeigt.
Tabelle 22 Beispielhafte Anforderungen
bezüglich
der Leistung des Heizgeräts
bei niedrigeren Flussgeschwindigkeiten | Flussgeschwindigkeit
des DI-Wasser (l/min) | Wassertemperatur am
Einlass (Grad Celsius) | Gewünschte Wassertemp.
am Auslass (Grad Celsius) | erforderliche Temp.-Erhöhung (Grad
Celsius) | Energieverlust: |
| 1,65 | 20 | 5 | 15 | 1,7 |
| 3,3 | 20 | 5 | 15 | 3,4 |
| 5 | 20 | 5 | 15 | 5,1 |
| 10 | 20 | 5 | 15 | 10,2 |
-
Wenn
eine Chemikalie in Form eines gelösten Stoffes, eines Puffers,
eines Hydroxylradikalfängers
zu dem Wasser dazugegeben wird, bevor dieses gekühlt wird, kann der Gefrierpunkt
auf unter 0 Grad Celsius herabgesetzt werden. Dementsprechend kann
im Allgemeinen das Wasser auf einen Punkt über dem Gefrierpunkt der wässrigen
Lösung
gekühlt
werden.
-
Verfahren für das Lösen von Ozongas in durch Wasser
gekühltem
Wassernebel, um eine mit Ozongas vermischte Ozon-Wassernebellösung zu
bilden
-
Beschreibung – 19
-
Unter
Bezugnahme auf 19 wird die Ausführung einer
Zufuhr eines gekühlten
Ozon-Wassernebels, der mit Ozongas vermischt ist, gezeigt. Das Subsystem
für die
Zufuhr von gekühltem
Wasser (Elemente 130, 132, 134, 136,
und 138) ist dasselbe wie unter 17 beschrieben,
außer
dass Ventil 132 ein Zwei-Wege-Ventil in einer Konfiguration
für einen
einzigen Durchlauf ist. Diese Ausführung des Ozon-Gas-Subsystems (Elemente 164, 166, 168, 170,
und 172) ist dieselbe wie im Zusammenhang mit 17 beschrieben. Unter Bezugnahme auf 19 wird das Ozongas von Generator 170 über eine
Rohrlänge
mit dem Einlass eines Prüfventils 174 verbunden.
Der Auslass von Prüfventil 174 ist über den
Einlass 194 des Ozongas-Wassernebel-Kontaktors 192 mit
der Gasverteilerplatte 196 verbunden, die innerhalb des
Ozongas-Wassernebel-Kontaktors angeordnet ist. Der Prozessauslass
von Wärmetauscher 136 ist über den
Einlass 188 des Ozongas-Wassernebel-Kontaktors 192 mit der Wassernebel-/Nebeldüse 190 verbunden,
die innerhalb des Ozongas-Wassernebel-Kontaktors angeordnet ist.
Der Auslass für
den Kontaktorauslass 202 ist über eine Rohrlänge über einen
Siphon 54 mit dem Abfluss der Anlage 56 verbunden.
Der Auslass 198 des Ozongas-Wassernebel-Kontaktors 192 ist über eine
kurze Rohrlänge
mit einem großen
Durchmesser (ungefähr
20 cm lang, Durchmesser 10 cm) mit dem Prozess verbunden.
-
Funktionsweise – 19
-
Unter
Bezugnahme auf 19 wird die Ausgestaltung einer
Zufuhr einer Lösung
von gekühltem Ozon-Wassernebel
mit einer relativ hohen Konzentration an gelöstem Ozon gezeigt. Das DI-Wasser,
oder das mit zusätzlichen
eingespritzten Chemikalien vermischte DI-Wasser, wird über den
Wärmetauscher 136 auf eine
relativ niedrige Temperatur, wie etwa 5 Grad Celsius, gekühlt. Das
gekühlte
Wasser fließt
durch Wassernebel/Nebeldüse 190,
um einen gekühlten
Wassernebel in dem Ozongas-Wassernebel-Kontaktor 192 zu
bilden. Das Ozongas wird durch das die Elemente 164, 166, 168, 170,
und 172 umfassende Subsystem zu dem Einlass von Gasverteilerplatte 196,
die innerhalb des Ozongas-Wasser-Kontaktors 192 angeordnet
ist, geleitet. Der gekühlte
Wassernebel und das hochkonzentrierte Ozongas fließen durch
das kontaktierende Volumen, um einen an dem Auslass 198 des
Kontaktorvolumens mit Ozongas vermischten gekühlten Ozon-Wassernebel zu liefern.
Der gekühlte
Wassernebel mit einer sehr kleinen Tropfengröße stellt eine relativ große Oberfläche bereit,
um für
eine hohe Geschwindigkeit des Massentransports des Ozongases in
die Wasserlösung
zu sorgen. Das relativ große
kontaktierende Volumen kann dafür
sorgen, dass eine ausreichende große Zeitdauer für das Transportieren
eines bedeutsamen Anteils des Ozongases in die Lösung zur Verfügung steht.
Ein relativ geringer Anteil des Nebels kommt mit den Wänden des
Kontaktors in Berührung
und fließt
von dem Kontaktor über
die Abflussleitung ab.
-
ALLGEMEINE ANMERKUNGEN
-
In
vielen Bespielen in der obigen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
wird gesagt, dass Elemente, die sich zwischen dem Einlass von Heizgerät 28 oder 29 und
der Verteilerdüse 36 befinden, über eine
kurze Rohrlänge
verbunden werden. Die entscheidende Anforderung ist eigentlich das
Volumen des Rohres und nicht dessen Länge, da, bei einer gegebenen
Flussgeschwindigkeit, die Zeitdauer zwischen dem Zeitpunkt des Erhitzens
der Ozon-Wasser-Lösung
und des Transports durch das verbindende Rohrsystem zu dem Applikationspunkt
des zu oxidierenden Materials. Wenn von einer kurzen Rohrlänge die
Rede ist, ist eigentlich eine kurze Volumenlänge der Rohrlänge gemeint.
Die Länge
des Rohrsystems und der Innendurchmesser werden derart gewählt, dass
die Gesamtzeit derart ist, dass die Konzentration an gelöstem Ozon
bei einer gewählten
Prozesstemperatur nicht um mehr als einen vorbestimmten Betrag sinkt.
In vielen frühen
von den Erfindern konstruierten Ausführungsformen war das Rohrsystem
Teflon mit einem Innendurchmesser zwischen .125 bis 180 Zoll. Die
Rohrlänge,
welche die verschiedenen Elemente verband, war zwischen 2 bis 10
Zoll lang, so dass die Gesamt-Aufenthaltszeit in dem Heizgerät und dem
verbindenden Rohrsystem bei einer bestimmten Flussgeschwindigkeit
durch das Point-of-Use-Heizgerät
zum Beispiel weniger als 5 Sekunden betrug. Bei einer Verteilungstemperatur
von 50 Grad Celsius berechneten die Erfinder, dass die Konzentration an
gelöstem
Ozon auf ungefähr
80 Prozent des ursprünglichen
Werts an dem Einlass des Point-of-Use-Heizgeräts sinken würde. In allen in den Figuren
gezeigten Ausführungsformen
können
die Ventile mit Gas oder elektrisch betriebene Magnetventile sein,
so dass die Ventile über
einen zentralen Controller gesteuert werden können. In allen Ausführungsformen
können
einer oder mehr als ein Controller für die Steuerung der Zeit, der Zeitdauer
oder anderer Prozessparameter während
jeder Phase des Materialverarbeitungszyklus eingeschlossen sein.
Viele Ausführungsformen
schließen
ein Drei-Wege-Ventil 24 ein, um die gekühlte Ozon-Wasser-Lösung zu
der Abfallaufbereitung zu leiten und ein Drei-Wege-Ventil 32,
um die erhitzte Ozon-Wasser-Lösung zu
der Abfallaufbereitung zu leiten. In einigen Ausführungsformen
können
eines oder beide dieser Ventile weggelassen werden. In den meisten
gezeigten Ausführungsformen
wird ein Wärmetauscher 28 als
das Point-of-Use-Heizgerät gezeigt.
In allen Fällen
gilt zu beachten, dass ein Point-of-Use-Heizgerät 29 anstatt eines
Wärmetauschers 28 verwendet
werden kann. In vielen Ausführungsformen
werden typische Werte für
Prozessparameter angegeben. In vielen Fällen können die Prozessparameter außerhalb
des Bereichs der aufgeführten
Parameter liegen. Kann zum Beispiel das Mittel für das Aufbringen der mit Ozon
versetzten Wasserlösung
auf den Wafer eine höhere
Massentransportgeschwindigkeit M bereitstellen, dann liegt auch
die Temperatur, bei der die Ätzgeschwindigkeit
durch den Massentransport beschränkt
ist, höher.
In einigen Fällen
wurde ein Temperaturbereich um einen Nennwert herum (zum Beispiel
40 bis 60 Grad Celsius) als typische Temperatur an dem Applikationspunkt
gezeigt. Dies ist ein Nennwert für
eine bestimmte Zeitdauer für
das Erhitzen und die Massentransportbedingungen. Werden die Massentransportbedingungen
verbessert, dann kann die Ätzgeschwindigkeit
mit einer weiteren Temperaturerhöhung
gesteigert werden. In einigen Konfigurationen kann es sein, dass
die Ätzgeschwindigkeit
nicht durch den Massentransport verringert wird, bis die Temperatur auf
einen höhern
Wert eingestellt wird, wie etwa 90 bis 95 Grad Celsius zum Beispiel.
Obwohl besondere Merkmale der bevorzugten Ausführungsformen in einigen Zeichnungen
gezeigt wurden und in anderen nicht, dient dies lediglich der Vereinfachung,
da viele Merkmale mit beliebigen oder allen anderen Merkmalen kombiniert werden
können.
-
Besondere
Erwähnung
sollen Bedingungen in Bezug auf das Herstellen von Halbleiterwafern,
insbesondere die Entfernung von Photolack, nach dem Ätzen verbleibenden
Photolacken und weiteren organischen Materialien von Halbleiterwafern
finden. Besondere Erwähnung
sollen Bedingungen in Bezug auf das Sterilisieren oder Desinfizieren
von medizinischen Instrumenten, medizinischen Geräten finden.
Jedoch können
Aspekte der vorliegenden Erfindung in anderen Anwendungen angewendet
werden. Die Inhalte der vorangehenden Diskussion und die Zeichnungen
werden lediglich exemplarisch dargestellt und sollten nicht als
den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung einschränkend verstanden
werden.