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DE60031838T2 - Gruppenantenne für mehrere frequenzen - Google Patents

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DE60031838T2
DE60031838T2 DE60031838T DE60031838T DE60031838T2 DE 60031838 T2 DE60031838 T2 DE 60031838T2 DE 60031838 T DE60031838 T DE 60031838T DE 60031838 T DE60031838 T DE 60031838T DE 60031838 T2 DE60031838 T2 DE 60031838T2
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DE
Germany
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frequency
antenna
dipole
operating
cranks
Prior art date
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Application number
DE60031838T
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DE60031838D1 (de
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Kazushi Chiyoda-ku NISHIZAWA
Hiroyuki Chiyoda-ku OHMINE
Toshio Chiyoda-ku NISHIMURA
Takashi Chiyoda-ku KATAGI
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
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Publication date
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Publication of DE60031838T2 publication Critical patent/DE60031838T2/de
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Mehrfrequenz-Arrayantenne, die als eine Basisstationsantenne in einem mobilen Kommunikationssystem verwendet wird, und die gemeinsam für mehrere Frequenzbänder, die gesondert voneinander getrennt sind, verwendet wird.
  • STAND DER TECHNIK
  • Antennen wie Basisstationsantennen zum Implementieren eines mobilen Kommunikationssystems werden gewöhnlich für die jeweiligen Frequenzen ausgebildet, um ihren Spezifikationen zu genügen, und sie werden individuell an ihrem jeweiligen Ort installiert. Die Basisstationsantennen sind auf Dächern, Stahltürmen und dergleichen befestigt, um Kommunikationen mit mobilen Stationen zu ermöglichen. In letzter Zeit wurde es zunehmend schwieriger, die Orte der Basisstationen sicherzustellen, da es zu viele Basisstationen, eine Verstopfung durch mehrere Kommunikationssysteme, ei nen zunehmenden Umfang von Basisstationen usw. gibt. Weiterhin muss, da die Stahltürme zum Installieren von Basisstationsantennen kostenaufwendig sind, die Anzahl von Basisstationen aus dem Gesichtspunkt der Kosteneinsparung sowie der Verhinderung der Verschandelung der Umgebung verhindert werden.
  • Die Basisstationsantennen für mobile Kommunikationen verwenden den Diversity-Empfang, um die Kommunikationsqualität zu verbessern. Obgleich die Raumdiversity am häufigsten als eine Diversity-Zweigkonfiguration verwendet wird, benötigt sie zumindest zwei Antennen, die gesondert um einen vorbestimmten Abstand getrennt sind, wodurch der Antenneninstallationsraum vergrößert wird. Hinsichtlich des Diversity-Zweiges zur Verringerung des Installationsraums ist die Polarisations-Diversity effektiv, die die mehreren Fortpflanzungscharakteristiken zwischen verschiedenen Polarisationen ausnutzt. Dieses Verfahren wird durchführbar durch Verwendung einer Antenne zum Senden und Empfangen der vertikal polarisierten Wellen in Verbindung mit einer Antenne zum Senden und Empfangen der horizontal polarisierten Wellen. Zusätzlich kann die Verwendung sowohl der vertikal als auch der horizontal polarisierten Wellen durch eine Radarantenne, die Polarimetrie zur Identifizierung eines Objekts anhand einer durch die Polarisation bewirkten Differenz zwischen Radarquerschnittsflächen realisieren.
  • Somit ist es, um einen effektiven Gebrauch des Raums zu machen, für eine einzelne Antenne erforderlich, mehrere unterschiedliche Frequenzen auszunutzen, und zusätzlich verbessert der kombinierte Gebrauch der polarisierten Wellen weiterhin ihre Funktion. 1 ist eine Draufsicht, die eine herkömmliche Zweifrequenz-Arrayantenne zeigt, die von Naohisa Goto und Kazukimi Kamiyama in "Element configuration scheme and gain of two-frequency array antenna" (Technical Report A.P81-40 of the Institute of Electronics, Information and Communication Engineers of Japan, 26. Juni 1981) offenbart ist. 2 ist eine Teilansicht der Arrayantenne, gesehen unter Betrachtung normal zu der Linie A-A in 1. In den 1 und 2 bezeichnet die Bezugszahl 101 einen Erdleiter; 102 bezeichnet eine Dipolantenne, die bei einer relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitet; 103 bezeichnet eine Speiseleitung zum Speisen der Dipolantenne 102; 104 bezeichnet eine Dipolantenne, die bei einer relativ hohen Frequenz f2 arbeitet; und 105 bezeichnet eine Speiseleitung der Speisen der Dipolantenne 104. Eine derartige Anordnung der Dipolantenne 102 mit einer Resonanzfrequenz f1 und der Dipolantenne 104 mit einer Resonanzfrequenz f2 auf demselben Erdleiter 101 ermöglicht den Zweifrequenz-Antennen, die Apertur zu teilen. Hier hat, obgleich die Beschreibung ein Beispiel der Zweifrequenz-Arrayantenne aus Gründen der Zweckmäßigkeit nimmt, eine Mehrfrequenz-Arrayantenne, die durch Anordnen von drei oder mehr Dipolantennen mit unterschiedlichen Frequenzcharakteristiken auf demselben Erdleiter gebildet ist, eine analoge Konfiguration.
  • Als Nächstes wird die Arbeitsweise der herkömmlichen Antenne beschrieben.
  • Die Dipolantenne hat eine ziemliche Breitbandcharakteristik mit einer Bandbreite von 10% oder mehr. Um eine derart breite Bandbreite zu erzielen, ist es jedoch erforderlich, dass die Höhe von dem Erdleiter zu der Dipolantenne auf etwa eine viertel Wellenlänge von Funkwellen oder mehr eingestellt wird. Da die Dipolantenne ihren Strahl durch Ausnutzen der Reflexion an dem Erdleiter bildet, hat sie, wenn die Höhe zu der Dipolantenne größer als die viertel Wellenlänge ist, ein Strahlungsmuster, deren Verstärkung an der Vorderseite abgefallen ist. Daher ist es bevorzugt, dass die Höhe von dem Erdleiter zu der Dipolantenne auf etwa ein viertel der Wellenlänge der Zielfunkwellen eingestellt ist. Weiterhin werden als die Speiseleitungen 103 und 105 zum Speisen der Dipolantenne eine Speiseleitung vom Zweileitungstyp oder eine Koaxialleitung üblicherweise verwendet. Die Ausbildung der Dipolantennen unter Verwendung einer gedruckten Schaltungsplatte bestehend aus einer dielektrischen Platte ermöglich, dass die Speiseleitung vom Zweileitungstyp auf der gedruckten Schaltungsplatte gebildet ist, was den Vorteil bietet, in der Lage zu sein, das Löten zu vermeiden und ihre Herstellung zu vereinfachen.
  • Hinsichtlich der vorgenannten Arrayantenne mit den bei den Frequenzen f1 bzw. f2 arbeitenden Dipolantennen 102 und 104 sind die beiden Dipolantennen 102 und 104 in unterschiedlichen Höhen von dem Erdleiter 101 aus angeordnet: die bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne 104 ist näher an dem Erdleiter 101 als die bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitende Dipolantenne 102 angeordnet. Weiterhin ist es erforderlich, dass die Arrayantenne einen derartigen Elementabstand hat, dass er Gitterkeulen bei den jeweiligen Operationsfrequenzen verhindern kann. Da der Elementabstand der bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne 102 sich von dem der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne 104 unterscheidet, sind ihre angrenzenden Elemente so angeordnet, dass sie nicht übereinander liegen, um die Zweifrequenz-Charakteristiken zu erhalten.
  • Bei der vorbeschriebenen Konfiguration hat die herkömmliche Arrayantenne die folgenden Probleme, wenn sie zwei Frequenzen verwendet. Zuerst behindert, da die bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitende Dipolantenne größer als die bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitende Dipolantenne ist, die erstgenannte die Operation der zweitgenannten. Zusätzlich induzieren Funkwellen, die von der Zweitgenannten ausgestrahlt werden, einen Erregungsstrom in der Erstgenannten, wenn sie mit der Erstgenannten gekoppelt sind, wodurch eine Wiederstrahlung bewirkt wird. Somit ein anderes Problem dahingehend auf, dass die Strahlungsrichtungswirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne durch die Wirkung der bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne gestört wird. Hier erscheint die Störung der Strahlungsrichtwirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne periodisch in Abhängigkeit von dem Abstand zwischen den bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantennen. Die periodische Störung bewirkt die Gitterkeulen in der Arraystrahlungs-Richtwirkung, wie in 3 illustriert ist.
  • Es ist möglich, die durch die Wiederstrahlung bewirkte Störung der Strahlungsrichtwirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne herabzusetzen, indem die bei der Frequenz f2 arbeitende Dipolantenne über der bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne angeordnet wird. In diesem Fall tritt jedoch, da die Höhe von dem Erdleiter größer als ein Viertel der Wellenlänge der Funkwellen mit der Arbeitsfrequenz f2 wird, ein anderes Problem dahingehend auf, dass die Verstärkung auf der Vorderseite der Antenne reduziert wird, und dass null Punkte, die durch die Reflexion an dem Erdleiter in Weitwinkelrichtungen gebildet werden, zu einer starken Verzerrung der Strahlungs richtwirkung führen.
  • Aus dem Stand der Technik ( JP 05145324 ) ist auch ein Antennensystem bekannt, bei dem die Interkopplung zwischen Elementantennen, die durch das Resonanzfrequenzband unterschiedlich sind, reduziert ist, und bei dem eine gewünschte Antennenstrahlungs-Richtwirkung erhalten wird. Das System offenbart eine Dipolantenne, die ein Niedrigfrequenzbandelement ist, in welchem ein Strom von einer Mikrostreifenantenne, die eine Hochfrequenzband-Elementantenne ist, induziert wird. Der Strom fließt zu einer Koaxialleitung, wird aber reflektiert in einer Drossel, die ein Hochfrequenzband-Resonanzelement ist, das in der Speiseleitung der Dipolantenne angeordnet ist. Wenn der Abstand zwischen der Dipolantenne und der Drossel ordnungsgemäß ausgewählt ist, wird ein Reflexionsstrom von der Drossel dem Strom der Dipolantenne in einer entgegengesetzten Phase überlagert, was dazu führt, die Reflexion von der Drossel nahe der vollständigen Reflexion ist. JP 05145324 offenbart den Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs 1.
  • Die vorliegende Erfindung wurde gemacht, um die vorgenannten Probleme zu lösen. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Mehrfrequenz-Arrayantenne vorzusehen, die die Verschlechterung der Strahlungsrichtwirkung der Dipolantenne, die bei der relativ hohen Frequenz arbeitet, wenn zwei Frequenzen die Apertur gemeinsam teilen, reduzieren kann durch Schwächen der Wirkung der bei der relativ niedrigen Frequenz arbeitenden Dipolantenne auf die bei der relativ hohen Frequenz arbeitende Dipolantenne.
  • OFFENBART DER ERFINDUNG
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Mehrfrequenz-Arrayantenne enthaltend einen Erdleiter mit einer flachen Oberfläche oder einer gekrümmten Oberfläche, mehreren Linearantennen, die jeweils auf dem Erdleiter befestigt sind, um bei einer Arbeitsfrequenz zu arbeiten, und Speiseleitungen zum Speisen der mehreren Linearantennen, vorgesehen, welche Mehrfrequenz-Arrayantenne aufweist: ein Array, das aus den mehreren Linearantennen durch Kombinieren mehrerer Linearantennengruppen für jeweilige Arbeitsfrequenzen, um bei zumindest zwei Frequenzen zu arbeiten, zusammengesetzt ist, wobei jede der Linearantennengruppen mehrere systematisch angeordnete Linearantennen, die bei einer besonderen Arbeitsfrequenz arbeiten, enthalten; und Kröpfungen, die an den Antennenelementen ausgebildet sind, bilden die Linearantennen, die bei dem Arbeitsfrequenzen arbeiten, die niedriger als eine maximale Frequenz unter den mehreren Arbeitsfrequenzen sind.
  • Dies bietet den Vorteil, in der Lage zu sein, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei einer Frequenz f2 arbeitet, die höher als eine Frequenz f1 ist, die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der Linearantennen, die bei der Frequenz f2 arbeiten, herabzusetzen, da der Erregungsstrom reduziert wird, der in den bei der Frequenz f1 arbeitenden Linearantennen induziert wird durch die Zwischenelementkopplung, wodurch die durch den Erregungsstrom bewirkte Rückstrahlung unterdrückt wird. Zusätzlich bietet dies den Vorteil, in der Lage zu sein, die Größe der bei der Frequenz f1 arbeitenden Linearantennen zu reduzieren im Vergleich mit einer herkömmlichen gewöhnlichen Linearantenne, die bei der Frequenz f1, da die erstgenannte die Resonanzlänge bei der Frequenz f1 durch die Länge enthaltend die Kröpfung aufrechter hält.
  • Hier können die in den bei einer ersten Arbeitsfrequenz arbeitenden Linearantennen gebildeten Kröpfungen eine Höhe einem Viertel einer Wellenlänge von Funkwellen einer zweiten Frequenz, die höher als die erste Frequenz ist, haben.
  • Dies bietet den Vorteil, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der Frequenz f2 arbeitet, in der Lage zu sein, die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der Linearantennen, die bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeiten, scharf zu reduzieren, da der Erregungsstrom, der in den bei der Frequenz f1 arbeitenden Linearantennen durch die Zwischenelementkopplung mit den bei der Frequenz f2 arbeitenden Linearantennen induziert wird, herabgesetzt wird, wodurch die durch den Erregungsstrom bewirkte Rückstrahlung unterdrückt wird, und da jede der bei der Frequenz f1 arbeitenden Linearantennen gesehen werden kann als geteilt in mehrere linear Leiter mit einer Länge, die kürzer als die Resonanzlänge ist, da ihre Kröpfungsstartpunkte und der Speisungspunkt als offen bei der Arbeitsfrequenz f2 angenommen werden, und daher kann der durch die Zwischenelementkopplung bewirkte Erregungsstrom bei der Frequenz f2 effizienter reduziert werden.
  • Die Positionen der Kröpfungen bei den Antennenelementen der bei einer relativ niedrigen Frequenz arbeitenden Linearantennen können einstellbar sein in Übereinstimmung mit Positionsbeziehungen mit den bei einer relativ hohen Frequenz arbeitenden Linearantennen.
  • Dies bietet den Vorteil, wenn die Mehrfrequenz- Arrayantenne bei der Frequenz f2 betrieben wird, in der Lage zu sein, die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Linearantennen scharf zu reduzieren, da der Anregungsstrom reduziert ist, der in den bei der Frequenz f1 arbeitenden Linearantennen durch die Zwischenelementkopplung induziert wird, wodurch die durch den Erregungsstrom bewirkte Rückstrahlung unterdrückt wird, und da der durch die Zwischenelementkopplung bewirkte Erregungsstrom wirksam unterdrückt werden kann, weil der Erregungsstrom an Positionen, an denen die Erregungsstromverteilung den maximalen Wert annimmt, gelöscht wird.
  • Jedes der Antennenelemente, die eine der Linearantennen bilden, kann mehrere Kröpfungen aufweisen, die an jedem der Antennenelemente gebildet sind.
  • Dies bietet den Vorteil, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der Frequenz f2 arbeitet, in der Lage zu sein, die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Linearantennen weiter zu reduzieren, da der Erregungsstrom, der in den bei der Frequenz f1 arbeitenden Linearantennen durch die Zwischenelementkopplung induziert wird, an den Positionen der Kröpfungen gelöscht wird, wodurch die durch den Erregungsstrom bewirkte Rückstrahlung unterdrückt wird.
  • Jede der mehreren bei jedem der Antennenelemente, die die bei einer ersten Arbeitsfrequenz arbeitende erste Linearantenne bilden, gebildeten Kröpfungen können eine Länge gleich einer viertel Wellenlänge von Funkwellen von irgendeiner von Arbeitsfrequenzen haben, die höher als die erste Arbeitsfrequenz sind.
  • Dies bietet den Vorteil, in der Lage zu sein, die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der bei den relativ hohen Frequenzen arbeitenden Linearantennen bemerkenswert zu reduzieren, da die Antennenelemente als bei den relativ hohen Frequenzen geteilt gesehen werden können, und daher kann der durch die Zwischenelementkopplung bewirkte Erregungsstrom bei den relativ hohen Arbeitsfrequenzen reduziert werden, indem die individuellen Längen der unterteilten linearen Leiter gleich oder kürzer als ein Viertel der Wellenlängen der Funkwellen bei den Arbeitsfrequenzen gemacht werden.
  • Jede der Linearantennen mit den Kröpfungen, die bei einer Frequenz arbeitet, die niedriger als eine maximale Frequenz von mehreren Arbeitsfrequenzen ist, kann eine von einer Λ-geformten Linearantenne und einer V-geformten Linearantenne sein, wobei die Λ-geformte Linearantenne Antennenelemente hat, die einen Winkel von weniger als 180 Grad auf der Speiseleitungsseite bilden, und die V-geformte Linearantenne hat Antennenelemente, die einen Winkel von mehr als 180 Grad auf der Speiseleitungsseite bilden.
  • Dies bietet den Vorteil, in der Lage zu sein, die Strahlungsrichtungswirkung bei der Arbeitsfrequenz bei f1 einzustellen, indem die Form der Linearantennen in Übereinstimmung mit einem Anwendungszweck geändert wird, da die Λ-geformten Linearantennen die Strahlungsrichtungswirkung eines breiten Strahls an der Vorderseite der Antenne bei der Arbeitsfrequenz f1 implementieren, während die V-geformten Linearantennen die Strahlungsrichtungswirkung eines engen Strahls an der Vorderseite der Antenne bei der Arbeitsfrequenz f1 implementieren.
  • Jedes der Antennenelemente der Linearantennen mit den Kröpfungen, welche Linearantennen bei einer Frequenz arbeiten, die niedriger als eine maximale Frequenz aus mehreren Arbeitsfrequenzen ist, können lineare Leiter, die sich von Verbindungspunkten der Kröpfungen erstrecken, und einen linearen Abschnitt des Antennenelements in einer Richtung entgegengesetzt einer Richtung der Kröpfungen aufweisen.
  • Dies bietet den Vorteil, in der Lage zu sein, eine Impedanzanpassung der Linearantennen mit Kröpfungen, die bei der Frequenz f1 arbeiten, durchzuführen, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der Frequenz f1 arbeitet.
  • Jede der Linearantennen, die bei einer Frequenz arbeiten, die niedriger als eine maximale Frequenz aus mehreren Arbeitsfrequenzen ist, kann ein Antennenelement, eine erste Hälfte einer Speiseleitung und eine Kröpfung aufweisen, die sämtlich auf einer oberen Oberfläche einer dielektrischen Platte gebildet sind, und sie kann ein Antennenelement, eine zweite Hälfte der Speiseleitung und eine Kröpfung, die sämtlich auf einer unteren Oberfläche der dielektrischen Platte gebildeten sind, aufweisen.
  • Dies bietet den Vorteil, in der Lage zu sein, die Linearantennen leicht und genau herzustellen, da die Linearantennen gebildet werden durch Drucken von diesen auf die dielektrische Platte durch den Ätzprozess. Insbesondere ist die Herstellung durch den Ätzprozess effektiv für eine eine große Anzahl von Antennen benötigende Arrayantenne.
  • Die Mehrfrequenz-Arrayantenne kann weiterhin einen Kröpfungslängen-Einstellleiter aufweisen, der auf ei nem oberen Bereich eines Vorsprungs vorgesehen ist, der jede auf dem Antennenelement gebildete Kröpfung bildet.
  • Dies bildet den Vorteil, in der Lage zu sein, eine Feineinstellung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Linearantennen durchzuführen, da die Feineinstellung der durch den Erregungsstrom bewirkten Rückstrahlung durch Einstellen des in den Linearantennen mit den Kröpfungen erregten Stroms erfolgt.
  • Jede der Kröpfungen kann Vorsprünge aufweisen, die symmetrisch mit Bezug auf einen linearen Abschnitt des jede der Linearantennen bildenden Antennenelements ausgebildet sind.
  • Die bietet den Vorteil, in der Lage zu sein, die Impedanzcharakteristiken der Linearantennen mit den Kröpfungen bei der relativ hohen Frequenz f2 einzustellen aufgrund der zunehmenden Anzahl der Kröpfungsvorsprünge.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Draufsicht, die eine herkömmliche Zweifrequenz-Arrayantenne zeigt;
  • 2 ist eine Teilansicht der Arrayantenne, gesehen aus einer Richtung senkrecht zu der Linie A-A in 1;
  • 3 ist ein Diagramm, das Gitterkeulen illustriert, die in der Dipolantennen-Strahlungsrichtungswirkung stattfinden;
  • 4 ist eine Draufsicht, die eine Konfiguration eines Ausführungsbeispiels 1 der Zweifrequenz-Arrayantenne gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 5 ist eine Teilansicht der Arrayantenne, gesehen aus einer Richtung senkrecht zu der Linie A-A in 4;
  • 6 ist ein Diagramm, das den Fluss eines in einer Dipolantenne durch Zwischenelementkopplung erregten Stroms zeigt;
  • 7 ist ein Diagramm, das eine Stromverteilung bei der Dipolantenne mit Kröpfungen illustriert;
  • 8 ist ein Diagramm, das eine Stromverteilung bei einer gewöhnlichen Dipolantenne illustriert;
  • 9 ist ein Diagramm, das die Strahlungsrichtungswirkung einer Dipolantenne illustriert;
  • 10 sind Diagramme, die die Strahlungsrichtungswirkung einer Dipolantenne illustrieren;
  • 11 ist eine Draufsicht, die eine Konfiguration einer Richtungsantenne mit angeordneten Kreuzpolarisationsantennen zeigt;
  • 12 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer Dipolantenne zeigt, die bei einer relativ niedrigen Frequenz arbeitet, ge mäß einem Ausführungsbeispiel 2 der vorliegenden Erfindung;
  • 13 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer Dipolantenne zeigt, die bei einer relativ niedrigen Frequenz arbeitet, gemäß einem Ausführungsbeispiel 3 der vorliegenden Erfindung;
  • 14 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer Dipolantenne zeigt, die bei einer relativ niedrigen Frequenz arbeitet, gemäß einem Ausführungsbeispiel 4 der vorliegenden Erfindung;
  • 15 ist ein Diagramm, das eine andere Konfiguration der Dipolantenne zeigt, die bei der relativ niedrigen Frequenz des Ausführungsbeispiels 4 gemäß der vorliegenden Erfindung arbeitet;
  • 16 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer Dipolantenne zeigt, die bei einer relativ niedrigen Frequenz arbeitet, gemäß einem Ausführungsbeispiel 5 der vorliegenden Erfindung;
  • 17 ist ein Diagramm, das eine andere Konfiguration der Dipolantenne zeigt, die bei der relativ niedrigen Frequenz des Ausführungsbeispiels 5 gemäß der vorliegenden Erfindung arbeitet;
  • 18 ist ein Diagramm, das noch eine andere Konfiguration der Dipolantenne zeigt, die bei der relativ niedrigen Frequenz des Ausführungsbeispiels 5 gemäß der vorliegenden Erfindung arbeitet;
  • 19 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer Dipolantenne zeigt, die bei einer relativ niedrigen Frequenz arbeitet, gemäß einem Ausführungsbeispiel 6 der vorliegenden Erfindung;
  • 20 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer Dipolantenne zeigt, die bei einer relativ niedrigen Frequenz arbeitet, gemäß einem Ausführungsbeispiel 7 der vorliegenden Erfindung;
  • 21 ist eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie B-B in 20 genommen ist;
  • 22 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer Dipolantenne zeigt, die bei einer relativ niedrigen Frequenz arbeitet, gemäß einem Ausführungsbeispiel 8 der vorliegenden Erfindung;
  • 23 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer Dipolantenne zeigt, die bei einer relativ niedrigen Frequenz arbeitet, gemäß einem Ausführungsbeispiel 9 der vorliegenden Erfindung; und
  • 24 ist ein Diagramm, das eine andere Konfiguration der Dipolantenne zeigt, die bei der relativ niedrigen Frequenz des Ausführungsbeispiels 9 gemäß der vorliegenden Erfindung arbeitet.
  • BESTE ART DER AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • Die beste Art der Ausführung der Erfindung wird nun mit Bezug auf begleitende Zeichnungen beschrieben, um die vorliegende Erfindung im Einzelnen zu erläutern.
  • AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 1
  • 4 ist eine Draufsicht, die eine Konfiguration einer Zweifrequenz-Arrayantenne gemäß einem Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung zeigt; und 5 ist eine Teilansicht der Arrayantenne, gesehen aus einer Richtung senkrecht zu der Linie A-A in 4. In diesen Figuren bezeichnet die Bezugszahl 1 einen Erdleiter mit einer flachen Oberfläche oder gekrümmten Oberfläche; 2 bezeichnet eine Dipolantenne (Linearantenne), aufweisend rechte und linke Dipolelemente (Antennenelement), die bei einer relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitet, 3 bezeichnet eine Speiseleitung zum Speisen der Dipolantenne 2; 4 bezeichnet eine Kröpfung, die etwa in der Mitte jeweils des rechten und linken Dipolelements der Dipolantenne 2 auf beiden Seiten der Speiseleitung 3 vorsteht; 5 bezeichnet eine Dipolantenne, die bei der Frequenz f2, die höher als die Frequenz f1 ist, arbeitet; und 6 bezeichnet eine Speiseleitung zum Speisen der Dipolantenne 5.
  • Als Nächstes wird die Arbeitsweise des vorliegenden Ausführungsbeispiels beschrieben.
  • Wenn eine gewöhnlich Dipolantenne zwei Frequenzbänder gemeinsam durch dieselbe Apertur teilt, blockiert die bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitende Dipolantenne, die bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitende Dipolantenne. Zusätzlich bewirkt die gegenseitige Kopplung zwischen den beiden Dipolantennen, dass die bei der Frequenz f1 arbeitende Dipolantenne den Erregungsstrom und die Rückstrahlung erzeugt, wodurch die Strahlungsrichtungswirkung der Dipolantenne mit der Frequenz f2 verschlechtert wird.
  • Um die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne ohne Änderung der Höhen der Dipolantennen, die bei den jeweiligen Frequenzen arbeiten, von dem Erdleiter aus zu verhindern, sind die vorstehenden Kröpfungen 4 in der Dipolantenne 2, die bei der Frequenz f1 arbeitet, ausgebildet, wie in 5 gezeigt.
  • Wenn die Zweifrequenz-Arrayantenne nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 1 gemäß der vorliegenden Erfindung bei der Frequenz f1 arbeitet, arbeiten die durch die Speiseleitungen 3 erregten Dipolantennen 2 als eine gewöhnliche Dipolantenne, da sie eine Länge von etwa der Hälfte der Wellenlängen der Funkwellen bei der Frequenz f1 haben und daher in Resonanz sind. Somit wirkt die Zweifrequenz-Arrayantenne in ihrer Gesamtheit wie ein gewöhnliches Dipolarray. Wenn andererseits die Zweifrequenz-Arrayantenne, bei der Frequenz f2 arbeitet, sind, obgleich die Dipolantennen 5, die durch die Speiseleitungen 6 erregt werden, als eine gewöhnliche Dipolantenne arbeiten, ein Teil der Strahlungswellen mit den Dipolantennen 2, die größer als die Dipolantennen 5 sind, gekoppelt, wodurch ein Erregungsstrom in den Dipolantennen 2 erzeugt wird. Da jedoch die in den Dipolantennen 2 gebildeten Kröpfungen 4 die Größe des Erregungsstroms unterdrücken, wird die Störung der Strahlungsrichtungswirkung herabgesetzt.
  • Als Nächstes wird das Prinzip der Art beschrieben, in der die Kröpfungen die Größe des Erregungsstroms unterdrücken. 6 ist ein Diagramm, das den in der mit der relativ niedrigen Frequenz arbeitenden Dipolantenne durch Zwischenelementkopplung mit der bei der relativ hohen Frequenz arbeitenden Dipolantenne erregten Stromfluss zeigt; 7 ist ein Diagramm, das die Stromverteilung in der Dipolantenne mit den Kröpfungen illustriert; und 8 ist ein Diagramm, das die Stromverteilung in einer gewöhnlichen Dipolantenne illustriert. In diesen Figuren bezeichnen die Pfeile 7a, 7b, 7c und 7d den Fluss des Erregungsstroms, und die Bezugszahlen 8a und 8b bezeichnen jeweils die Stromverteilung in der Dipolantenne. Hier befinden sich die Kröpfungen jeweils an einer Position, an der die Stromverteilung des Erregungsstroms nahezu das Maximum in der Dipolantenne wird. Demgemäß werden bei der Zweifrequenz-Arrayantenne nach dem Ausführungsbeispiel 1 der vorliegenden Erfindung die Kröpfungen in der Mitte der Dipolelemente der Dipolantenne gebildet. Wie in 6 gezeigt ist, löschen, da der Strom 7b und der Strom 7c in jeder Kröpfung in der entgegengesetzten Richtung fließen, diese einander aus. Somit ermöglicht die Ausbildung der Kröpfungen an Positionen, an denen die Stromverteilung 8b ein Maximum wird, wie in 8 gezeigt ist, dass die Größe des Erregungsstroms unterdrückt wird, da eine beträchtliche Größe des Stroms ausgelöscht wird, wodurch die in 7 gezeigte Stromverteilung 8a gebildet wird. Wie vorstehend beschrieben ist, kann die Größe der Rückstrahlung von der Dipolantenne 2 verringert werden durch Unterdrücken der Größe des Erregungsstroms. Hier ist es möglich, dass die Dipolantennen mit den Kröpfungen, die bei der Frequenz f1 arbeiten, die Charakteristiken ähnlich denjenigen der gewöhnlichen Dipolantenne erzielen. In diesem Fall wird die Länge der Dipolantenne, die in Resonanz mit den Funkwellen der Frequenz f1 ist, gleich der Länge der Dipole enthaltend die Länge der Kröpfungen.
  • 9 sind Diagramme, die die Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Dipolantennen zeigen, wenn die gewöhnlichen Dipolantennen, die bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeiten, verwendet werden; und 10 ist ein Diagramm, das die Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Dipolantennen zeigt, wenn die Dipolantennen mit den Kröpfungen, die bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeiten, verwendet werden. In diesen Figuren stellen die strichlierten Linien die Strahlungsrichtungswirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantennen für den Fall dar, dass nur die bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantennen installiert sind. Wie deutlich aus den 9 und 10 ersichtlich ist, kann die Anordnung der Dipolantennen mit den Kröpfungen, die bei der Frequenz f1 arbeiten, ihre nachteilige Wirkung auf die Strahlungsrichtungswirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantennen reduzieren.
  • Obgleich die Mehrfrequenz-Arrayantenne nach dem Ausführungsbeispiel 1 gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben wird unter Annahme eines Beispiels der Dipolantennen mit einer Grundform, ist die vorliegende Erfindung anwendbar auf verschiedene Typen von Dipolantennen wie Dipolen mit großer Breite und Schmetterlingsantennen mit breiten Enden, indem ihre Formen modifiziert werden.
  • Als Nächstes ist 11 eine Draufsicht, die eine Konfiguration einer Arrayantenne enthaltend Kreuzpolarisationsantennen zeigt. In dieser Figur bezeichnen dieselben Bezugszahlen dieselben oder gleiche Teile wie diejenigen in 4, und deren Beschreibung wird hier weggelassen. In 11 bezeichnet die Bezugszahl 9 eine Dipolantenne, die bei der Frequenz f1 arbeitet, um mit Bezug auf die Dipolantenne 2 orthogonal polarisierte Funkwellen zu senden und zu empfangen, und die Kröpfungen wie die Dipolantenne 2 hat; und 10 bezeichnet eine Dipolantenne, die bei der Frequenz f2 zum Senden und Empfangen von mit Bezug auf die Dipolantenne 50 orthogonal polarisierten Funkwellen arbeitet. Wie in 11 gezeigt ist, kann, da die Dipolantennen für die beiden orthogonal polarisierten Wellen angeordnet sind, die Apertur gemeinsam für die orthogonal polarisierten Wellen verwendet werden. Die Arrayantenne nach 11, deren bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantennen 2 und 9 die Kröpfungen wie die in 4 gezeigte Arrayantenne haben, kann auch die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der Dipolantennen 5 und 10 herabsetzen.
  • Obgleich das in 11 gezeigte Ausführungsbeispiel die Dipolantennen zum Senden und Empfangen der vertikal polarisierten Wellen und die Dipolantennen zum Senden und Empfangen der horizontal polarisierten Wellen derart, dass sie einander senkrecht kreuzen, aufweist, ist dies nicht wesentlich. Beispielsweise ist es möglich, dass die Dipolantennen für die vertikal polarisierten Wellen und die Dipolantennen für die horizontal polarisierten Wellen voneinander getrennt gesondert angeordnet werden, um durch die orthogonal polarisierten Wellen erregt zu werden. Alternativ ist es auch möglich, dass sie sich nur für eine der Frequenzen f1 und f2 kreuzen. Hinsichtlich der Anordnung der Dipolantennen können diese, obgleich 11 eine dreieckige Konfiguration zeigt, in einer gitterartigen rechteckigen Konfiguration angeordnet sein. Somit ist die vorliegende Erfindung unabhängig von den Konfigurationen anwendbar.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, haben gemäß dem Ausführungsbeispiel 1 die bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitenden Dipolantennen die Kröpfungen derart, dass, wenn die Zweifrequenz-Arrayantenne bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitet, diese den in der bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne aufgrund der Zwischenelementkopplung erzeugten Erregungsstrom unterdrücken, wodurch die Rückstrahlung aufgrund des Erregungsstroms reduziert wird. Als eine Folge bietet das vorliegende Ausführungsbeispiel 1 den Vorteil, in der Lage zu sein, die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne zu reduzieren.
  • Weiterhin bieten, da die Dipolantennen mit den Kröpfungen, die bei der Frequenz f1 arbeiten, die Resonanzlänge bei der Frequenz f1 aufrechterhalten, diese den Vorteil, in der Lage zu sein, ihre Größe im Vergleich mit den herkömmlichen, bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantennen herabzusetzen.
  • Für die Arrayantenne nach dem Ausführungsbeispiel 1 ist, obgleich die Zweifrequenz-Arrayantenne zur Vereinfachung der Erläuterung beschrieben ist, die vorliegende Erfindung auch anwendbar auf die Arrayantennen für drei oder mehr Frequenzen. Bei einer derartigen Mehrfrequenz-Arrayantenne haben die Dipolantennen, die bei Frequenzen arbeiten, die niedriger als die maximale Frequenz der mehreren Arbeitsfrequenzen sind, die Kröpfungen zum Reduzieren der Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der Dipolanten nen, die bei Frequenzen arbeiten, die höher als die Resonanzfrequenzen der Dipolantennen sind. Demgemäß können, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei einer bestimmten Arbeitsfrequenz arbeitet, die Kröpfungen, die für die Dipolantennen, die bei Frequenzen arbeiten, die niedriger als die bestimmte Arbeitsfrequenz sind, vorgesehen sind, die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung, der bei der bestimmten Arbeitsfrequenz arbeitenden Dipolantennen herabsetzen. Weiterhin können, obgleich die folgenden Ausführungsbeispiele unter Annahme von Beispielen für die Zweifrequenz-Arrayantenne aus Gründen der Einfachheit beschrieben sind, diese auf Mehrfrequenz-Arrayantennen für drei oder mehr Arbeitsfrequenzen erweitert werden.
  • AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 2
  • 12 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer Dipolantenne zeigt, die bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitet, gemäß dem Ausführungsbeispiel 2 der vorliegenden Erfindung. In dieser Figur bezeichnen dieselben Bezugszahlen dieselben oder gleiche Teile wie diejenigen in 6, und daher wird deren Beschreibung hier weggelassen. In 12 bezeichnet die Bezugszahl 11 den Spalt an dem Speisepunkt zu dem Dipol; 12 bezeichnet einen Startpunkt der Kröpfung 4; 13 bezeichnet den Endpunkt der Kröpfung 4; und 14 bezeichnet einen linearen Leiter, der erhalten ist durch die Annahme, dass die Dipolantenne bei einer bestimmten Frequenz geteilt ist. Das vorliegende Ausführungsbeispiel 2 unterscheidet sich von dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel 1 dadurch, dass die Länge der Kröpfungen, die sich an den Positionen nahe der Mitte der Dipolelemente der Dipolantenne, die bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitet, befinden, begrenzt ist. Insbesondere ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 2 die Kröpfungslänge gleich einem Viertel der Wellenlänge der Funkwelle mit der relativ hohen Frequenz f2 gemacht.
  • Als Nächstes wird die Arbeitsweise des vorliegenden Ausführungsbeispiels 2 beschrieben.
  • Da die Arbeitsweise der Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der Frequenz f1 dieselbe wie die des Ausführungsbeispiels 1 ist, wird deren Beschreibung hier weggelassen. Andererseits bewirkt, wenn bei der Frequenz f2 gearbeitet wird, die Zwischenelementkopplung mit der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne, dass der Erregungsstrom durch die bei der Frequenz f1 arbeitende Dipolantenne fließt, wie in 12 gezeigt ist. Jedoch können die in der Dipolantenne 2 vorgesehenen Kröpfungen 4 den Erregungsstrom auslöschen, wodurch die Rückstrahlungsgröße unterdrückt wird. Durch Einstellen der Kröpfungslänge auf etwa ein Viertel der Wellenlänge von Funkwellen mit einer bestimmten Frequenz (hier Frequenz f2) und unter Berücksichtigung, dass die Kröpfungsendpunkte 13 kurzgeschlossen sind, können die Kröpfungen 4 als Äquivalent einer Speiseleitung vom Zweileitungstyp mit einem Viertel der Wellenlänge, deren Enden kurzgeschlossen sind, betrachtet werden. Dies bedeutet, dass die Kröpfungen jeweils an ihren Startpunkten 12 für die Funkwellen der Frequenz f2 offen sind, so dass die Dipolantenne mit den Kröpfungen wie in 12 gezeigt als Äquivalent dem linearen Leiter 14 enthaltend vier Unterteilungen, wie im unteren Teil von 12 gezeigt ist, bei der Frequenz f2 angesehen werden kann. In diesem Fall kann, da der Speisepunkt für die Dipole den Spalt 11 hat, der Speisepunkt für die Dipole ebenfalls als an diesem Punkt offen angesehen werden. Da her wird, wenn die Unterteilungen des geteilten linearen Leiters 14 kürzer als die Resonanzlänge der Funkwellen mit der Frequenz f2 sind, die Erzeugung des Erregungsstroms weiter unterdrückt. Wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel 1 können, selbst wenn sie die Kröpfungen haben, die bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantennen die Charakteristiken, die denen der gewöhnlichen Mehrfrequenzantenne ähnlich sind, erzielen.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, ist das vorliegende Ausführungsbeispiel so konfiguriert, dass bei der relativen niedrigen Frequenz f1 arbeitende Dipolantenne die Kröpfungen mit einer Länge von einem Viertel der Wellenlänge von Funkwellen mit der relativ hohen Frequenz f2 aufweist. Demgemäß kann, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der Frequenz f2 arbeitet, das vorliegende Ausführungsbeispiel 2 den durch die Zwischenelementkopplung mit den bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantennen bewirkten Erregungsstrom unterdrücken und die Rückstrahlung aufgrund des Erregungsstroms unterdrücken. Weiterhin sind, da die Kröpfungsstartpunkte und die Speisepunkte der Dipole als offen angesehen werden, die Dipolantennen jeweils in mehrere lineare Leiter mit einer Länge, die kürzer als die Resonanzlänge bei der bestimmten Frequenz (hier die relativ hohe Arbeitsfrequenz f2 der Mehrfrequenz-Arrayantenne) ist, geteilt. Als eine Folge bietet das vorliegende Ausführungsbeispiel 2 den Vorteil, in der Lage zu sein, den durch die Zwischenelementkopplung bei der bestimmten Frequenz bewirkten Erregungsstroms zu unterdrücken und die Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne scharf zu reduzieren.
  • AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 3
  • 13 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne nach dem Ausführungsbeispiel 3 der vorliegenden Erfindung zeigt. In dieser Figur bezeichnen dieselben Bezugszahlen dieselben oder gleiche Teile wie diejenigen in 6, und deren Beschreibung wird hier weggelassen. Das vorliegende Ausführungsbeispiel 3 unterscheidet sich von den vorhergehenden Ausführungsbeispielen 1 und 2 dadurch, dass sich seine Kröpfungen an beliebigen Positionen in dem rechten und linken Dipolelement der Dipolantenne anstatt an den Positionen nahe ihrer Mitten befinden. Die Positionen der Kröpfungen in den Dipolelementen sind definiert durch den Abstand L1 von der Speiseleitung 3 zu der Mitte der Kröpfung 4 und den Abstand L2 von der Mitte der Kröpfung 4 zu dem Ende des Dipolelements.
  • Als Nächstes wird die Arbeitsweise des vorliegenden Ausführungsbeispiels 3 beschrieben.
  • Bezüglich der Arbeitsweise der Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der relativ niedrigen Frequenz f1 wird die Beschreibung, da sie dieselbe ist wie die für das Ausführungsbeispiel 1, hier weggelassen. Andererseits induziert, wenn sie bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitet, die Zwischenelementkopplung mit den bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantennen den Erregungsstrom in den bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantennen, wie in 13 illustriert ist. Jedoch löschen die in der Dipolantenne 2 vorgesehenen Kröpfungen 4 den Erregungsstrom aus, wodurch die Rückstrahlungsgröße unterdrückt wird. Weiterhin variieren in der Mehrfrequenz-Arrayantenne, da die Zwischenelementkopplung zwischen den bei der Frequenz f2 arbei tenden Dipolantennen und den Dipolantennen mit den Kröpfungen in Abhängigkeit von den Positionsbeziehungen zwischen den Dipolantennen mit den Kröpfungen und den bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantennen variiert, die Erregungsstrom-Verteilungsprofile (maximale Positionen der Stromverteilung) in den Dipolantennen mit den Kröpfungen mit den Dipolelementen. Wenn beispielsweise die bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantennen direkt unter den Dipolantennen mit den Kröpfungen angeordnet sind, werden die Maximalwerte der Erregungsstromverteilung in den Dipolantennen mit den Kröpfungen zu der Speiseleitung 3 hin verschoben. Demgemäß ermöglicht die Verschiebungen der Positionen der Kröpfungen 4 zu der Speiseleitung 3 hin, wie in 13 illustriert ist, dass die Erregungsströme mit der entgegengesetzten Phase an den Positionen, an denen die Erregungsstromverteilung den maximalen Wert annimmt, ausgelöscht werden. Hier kann wie bei dem Ausführungsbeispiel 1 die Dipolantenne mit den Kröpfungen, die bei der Frequenz f1 arbeitet, dieselben Charakteristiken wie die gewöhnliche Antenne ohne die Kröpfungen erzielen. Obgleich die Kröpfungen in 13 an den Positionen ausgebildet sind, die mit Bezug auf den Mittelpunkt der Dipolantenne symmetrisch sind, können sie an asymmetrischen Positionen ausgebildet sein.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, ist das Ausführungsbeispiel 3 so ausgebildet, dass die Positionen der Kröpfungen in den bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantennen in Übereinstimmung mit den Positionen der Dipolantennen mit den Kröpfungen innerhalb der Mehrfrequenz-Arrayantenne eingestellt werden. Demgemäß kann, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der Frequenz f2 arbeitet, das vorliegende Ausführungsbeispiel 3 den Erregungsstrom, der in den bei der Fre quenz f1 arbeitenden Dipolantennen durch die Zwischenelementkopplung induziert wird, und die durch den Erregungsstrom bewirkte Rückstrahlung unterdrücken. Weiterhin bietet, da der durch die Zwischenelementkopplung induzierte Erregungsstrom wirksam unterdrückt werden kann durch Auslöschen des Erregungsstroms an den Positionen, an denen die Erregungsstromverteilung die Maximalwerte annimmt, das vorliegende Ausführungsbeispiel 3 den Vorteil, in der Lage zu sein, die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne scharf herabzusetzen.
  • Zusätzlich kann die Einstellung der Positionen der Kröpfungen in jeder bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne in der Mehrfrequenz-Arrayantenne wirksam die Wirkung des Erregungsstroms auf die Strahlungsrichtungswirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne verringern. Somit bietet das vorliegende Ausführungsbeispiel 3 den Vorteil, in der Lage zu sein, die Gitterkeulen zu unterdrücken, die in die Periodizität der Aperturverteilung einbezogen sind, auf der Grundlange der Konfiguration der Dipolantennen, die unterschiedliche Arbeitsfrequenzen haben und auf dem Erdleiter befestigt sind.
  • AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 4
  • 14 ist ein Diagramm, dass eine Konfiguration einer bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne nach dem Ausführungsbeispiel 4 der vorliegenden Erfindung zeigt. In dieser Figur bezeichnen dieselben Bezugszahlen dieselben oder gleiche Teile wie diejenigen in 6, und deren Beschreibung wird hier weggelassen. In dieser Figur bezeichnen die Bezugszahlen 4a und 4b Kröpfungen, die jeweils in dem rechten und dem linken Dipolelement, die zusammen mit der Speiseleitung 3 die bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitende Dipolantenne 2 bilden, ausgebildet sind. Das vorliegende Ausführungsbeispiel 4 unterscheidet sich von den vorhergehenden Ausführungsbeispielen 1 bis 3 dadurch, dass die mehreren Kröpfungen in jedem von dem rechten und linken Dipolelement um die Speiseleitung 3 herum gebildet sind. Anders als bei den in der Dipolantenne nach den vorhergehenden Ausführungsbeispielen 1 bis 3 ausgebildeten Kröpfungen sind die Kröpfungen nach 14 von den Dipolelementen aus abwärts ausgebildet. Jedoch ergibt dies dieselben Ergebnisse, als wenn sie aufwärts ausgebildet wären.
  • Als Nächstes wird die Arbeitsweise des vorliegenden Ausführungsbeispiels 4 beschrieben.
  • Da die Arbeitsweise der Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der relativ niedrigen Frequenz f1 dieselbe ist wie die bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel 1, wird deren Beschreibung hier weggelassen. Wenn sie andererseits bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitet, induziert die Zwischenelementkopplung mit der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne den Erregungsstrom in der bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne, wie in 14 gezeigt ist. Wenn die Beziehung f2 > 3f1 zwischen der Frequenz f1 und der Frequenz f2 gilt, ist es nicht ausreichend, nur eine Kröpfung jeweils in dem rechten und linken Dipolelement der Dipolantenne vorzusehen, wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen 1 bis 3 beschrieben ist. Dies ergibt sich daraus, dass die Längen der linearen Leiter, die durch Teilen der Dipolelemente erhalten werden, etwa ein Halb der Wellenlänge der Funkwellen der Frequenz f2 werden, und daher können sie nicht ausreichend den Erregungsstrom in der Dipolantenne 2 unterdrücken. Unter Berücksichtigung hiervon weist die Dipolantenne nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 4, wie in 14 gezeigt ist, die mehreren Kröpfungen 4a und 4b, die auf jeder Seite der Dipolelemente gebildet sind, auf. Dies ermöglicht, dass die Länge der linearen Leiter, von denen angenommen wird, dass sie durch Teilen der Dipolantenne 2 bei der Frequenz f2 erhalten werden, wie im unteren Teil von 14 illustriert ist, auf weniger als ein viertel der Wellenlänge der Funkwellen mit der Frequenz f2 reduziert werden, wodurch verhindert wird, dass der Erregungsstrom in der Dipolantenne 2 induziert wird. Zusätzlich ermöglicht, selbst wenn die Frequenz f1 und die Frequenz f2 nicht der Beziehung f2 > 3f1 genügen, eine zunehmende Anzahl der in den Dipolelementen gebildeten Kröpfungen das Auslöschen des Erregungsstroms an den Positionen gleich der Anzahl von Kröpfungen. Somit kann das vorliegende Ausführungsbeispiel 4 den sich aus der Zwischenelementkopplung mit der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne ergebenden Erregungsstrom weiter reduzieren. Hier können wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel 1 die Dipolantennen mit den Kröpfungen, die bei der Frequenz f1 arbeiten, die Charakteristiken erzielen, die ähnlich denjenigen der gewöhnlichen Dipolantennen ohne die Kröpfungen sind.
  • Obgleich die Kröpfungen der Dipolantennen nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 4 dieselbe Länge haben, wie in 14 gezeigt ist, ist dies nicht wesentlich. Beispielsweise kann eine Mehrfrequenzantenne für drei oder mehr Frequenzen ausgebildet werden durch Bilden der Kröpfungen mit unterschiedlichen Längen in den Dipolelementen. 15 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration der Dipolantenne zeigt, die bei der niedrigsten Frequenz f1 in der Mehrfrequenz-Arrayantenne arbeitet. In dieser Figur bezeichnet die Bezugszahl 16 eine Kröpfung zum Auslöschen des durch die Frequenz f2, die höher als die niedrigste Frequenz f1 ist, bewirkten Erregungsstroms; und 17 bezeichnet eine Kröpfung zum Auslöschen des durch eine Frequenz f3, die höher als die Frequenz f2 ist, induzierten Erregungsstroms. Wie in dieser Figur gezeigt ist, wird durch Einstellen der Länge der Kröpfungen in Abhängigkeit von den Arbeitsfrequenzen der Erregungsstrom entsprechend den Arbeitsfrequenzen ausgelöscht. Somit ermöglicht die Ausbildung der Kröpfungen mit unterschiedlicher Größe die Unterdrückung des Erregungsstroms in der Mehrfrequenz-Arrayantenne.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, ist das vorliegende Ausführungsbeispiel 4 so ausgebildet, dass die bei den relativ niedrigen Frequenzen arbeitenden Dipolantennen mehrere Kröpfungen mit einer Länge von einer Viertel Wellenlänge der Funkwellen mit relativ höheren Arbeitsfrequenzen aufweisen. Somit wird, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne mit der relativ hohen Frequenz betrieben wird, der Erregungsstrom, der in der bei der Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne durch die Zwischenelementkopplung induziert wird, an den Positionen der Kröpfungen ausgelöscht, wodurch die durch den Erregungsstrom bewirkte Rückstrahlung unterdrückt wird. Weiterhin ermöglicht die Einstellung der Länge der linearen Leiter, die für die Arbeitsfrequenz durch angenommenes Teilen der Dipolelemente erhalten werden, auf weniger als ein Viertel der Wellenlänge der Funkwellen mit der Arbeitsfrequenz, das der Erregungsstrom aufgrund der Zwischenelementkopplung stärker als bei der Arbeitsfrequenz unterdrückt wird. Als eine Folge bietet das vorliegende Ausfüh rungsbeispiel 4 den Vorteil, in der Lage zu sein, die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz f2 (f3) arbeitenden Dipolantennen scharf zu reduzieren.
  • AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 5
  • 16 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne nach dem Ausführungsbeispiel 5 der vorliegenden Erfindung zeigt. In dieser Figur bezeichnen dieselben Bezugszahlen dieselben oder gleiche Teile wie diejenigen in 6, und daher wird deren Beschreibung hier weggelassen. In dieser Figur bezeichnet die Bezugszahl 18 ein Dipolelement, das die bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitende Dipolantenne 2 bildet. Das Ausführungsbeispiel 5 unterscheidet sich von den vorhergehenden Ausführungsbeispielen 1 bis 4 dadurch, dass sein rechtes und linkes Dipolelement, die die Dipolantenne bilden, nicht 180 Grad bilden.
  • Als Nächstes wird die Arbeitsweise nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 5 beschrieben.
  • Hinsichtlich der Unterdrückung des Erregungsstroms, der durch die Zwischenelementkopplung induziert wird, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitet, wird die Beschreibung hiervon, da sie dieselbe ist, wie diejenige bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel 1, hier weggelassen. Andererseits hat, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der Frequenz f1 arbeitet, da die Dipolantenne 2 Λ-förmig ist, bei der die Dipolelemente auf beiden Seiten der Speiseleitung 3 einen Winkel von weniger als 180 Grad bilden, die Strahlungsrichtungs wirkung der Dipolantenne 2 bei der Arbeitsfrequenz f1 eine Weitstrahlcharakteristik vor der Antenne, wie in 16 gezeigt. Demgegenüber hat, wenn die Dipolantenne 2 V-förmig ist, bei der die Dipolelemente auf beiden Seiten der Speiseleitung 3 einen Winkel gleich oder größer als 180 Grad auf der Speiseleitungsseite bilden, die Strahlungsrichtungswirkung der Dipolantenne 2 bei der Arbeitsfrequenz f1 eine Schmalstrahlcharakteristik vor der Antenne, wie in 16 gezeigt ist. Somit kann die Strahlungsrichtungswirkung zweckmäßig eingestellt werden durch Verändern der Form der Dipolantenne. Die Form der Dipolantenne ist nicht auf die Λ-förmige oder V-förmige Struktur beschränkt. Beispielsweise ist eine Dipolantenne mit einer in 17 oder 18 gezeigten Form ebenfalls möglich.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, hat gemäß dem Ausführungsbeispiel 5 die Dipolantenne mit den Kröpfungen eine Λ-förmige oder V-förmige Struktur. Somit bietet das vorliegende Ausführungsbeispiel 5 den Vorteil, in der Lage zu sein, die Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne zu reduzieren und die Breite des Strahls der bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne gemäß einem Anwendungszweck geeignet einzustellen.
  • AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 6
  • 19 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt. In dieser Figur bezeichnen dieselben Bezugszahlen dieselben oder gleiche Teile wie diejenigen in 6, und deren Beschreibung wird hier weggelassen. In 19 bezeichnen die Bezugszahlen 19a und 19b jeweils einen linearen Leiter mit einer beliebigen Länge, der sich von dem Verbindungspunkt des linearen Abschnitts der Dipolantenne 2 und einer Kröpfung in der Richtung entgegengesetzt zu der Kröpfung erstreckt. Das vorliegende Ausführungsbeispiel 6 unterscheidet von den vorhergehenden Ausführungsbeispielen 1 bis 5 dadurch, dass sich die linearen Leiter von der Unterseite der Kröpfung aus erstrecken.
  • Als Nächstes wird die Arbeitsweise des vorliegenden Ausführungsbeispiels 6 beschrieben.
  • Da die Arbeitsweise der Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der relativ hohen Frequenz f2 zum Unterdrücken des durch die Zwischenelementkopplung bewirkten Erregungsstroms dieselbe ist wie die bei dem Ausführungsbeispiel 1, wird die Beschreibung hiervon hier weggelassen. Andererseits variieren, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitet, die linearen Leiter 19a und 19b, die sich von den Verbindungspunkten des linearen Abschnitts der Dipolantenne 2 und der Kröpfung 4 erstrecken, den Durchgang der Strömung des von der Speiseleitung 3 zugeführten Stroms im Vergleich mit der der Dipolantennen 2 nach dem Ausführungsbeispiel 1, was zu einer Verschiebung der Resonanzfrequenz führt. Somit ermöglicht die Einstellung der Länge der linearen Leiter 19a und 19b die Impedanzanpassung bei der Frequenz f1. Hier haben, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitet, die linearen Leiter 19a und 19b geringe Wirkung auf die Strahlungsrichtungswirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne, da die gegenüberliegende Struktur der linearen Leiter 19a und 19b den durch die Zwischenelementkopplung induzierten Erre gungsstrom auslöschen kann.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, ist das vorliegende Ausführungsbeispiel 6 so ausgebildet, dass die linearen Leiter sich von den Verbindungspunkten der Kröpfungen und des linearen Abschnitts der Dipolantenne mit den Kröpfungen erstrecken. Somit bietet neben den Vorteilen des vorhergehenden Ausführungsbeispiels das vorliegende Ausführungsbeispiel 6 den Vorteil, in der Lage zu sein, die Impedanzanpassung herzustellen, wenn die Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitet.
  • AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 7
  • 20 ist eine Draufsicht, die eine Konfiguration einer bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne nach dem Ausführungsbeispiel 7 der vorliegenden Erfindung zeigt; und 21 ist eine Querschnittsansicht, die entlang der Linie B-B in 20 genommen ist. In diesen Figuren bezeichnet die Bezugszahl 20 eine dielektrische Platte; 21a bezeichnet ein Dipolelement, das auf die obere Oberfläche der dielektrischen Platte 20 geätzt ist; 21b bezeichnet ein Dipolelement, das auf die untere Oberfläche der dielektrischen Platte 20 geätzt ist; 22a bezeichnet eine Speiseleitung, die auf die obere Oberfläche der dielektrischen Platte 20 geätzt ist; 22b bezeichnet eine Speiseleitung, die auf die untere Oberfläche der dielektrischen Platte 20 geätzt ist; 23a bezeichnet eine Kröpfung; die auf die obere Oberfläche der dielektrischen Platte 20 geätzt ist; und 23b bezeichnet eine Kröpfung, die auf die untere Oberfläche der dielektrischen Platte 20 geätzt ist. Hier bilden die Speiseleitung 22a und die Speiseleitung 22 eine Speiseleitung vom Zweileitungstyp, und die Dipolelemente 21a und 21b, die auf der oberen und der unteren Oberfläche der dielektrischen Platte 20 gebildet sind, bilden eine Dipolantenne. Das vorliegende Ausführungsbeispiel 7 unterscheidet sich von den vorhergehenden Ausführungsbeispielen 1 bis 6 dadurch, dass die Dipolantenne aus der auf der dielektrischen Platte gebildeten gedruckten Schaltung anstatt aus dem linearen Leiter gebildet ist.
  • Als Nächstes wird die Arbeitsweise nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 7 beschrieben.
  • Die Dipolantenne wird hergestellt durch integrales Bilden der Dipolelemente 21a und 21b, der Speiseleitungen 22a und 22b sowie der Kröpfungen 23a und 23b auf der dielektrischen Platte (gedruckte Schaltungsplatte) 20 durch den Ätzprozess. Die Kröpfungen 23a und 23b, die auf den Dipolelementen 21a bzw. 21b gebildet sind, können hergestellt werden durch Ausbilden von Vorsprüngen von den Dipolelementen 21a und 21b auf der dielektrischen Platte 20 durch Drucken, gefolgt durch Ausbilden eines Schlitzes in der Mitte jedes der Vorsprünge. Beide Dipolelemente 21a und 21b sind so geformt, dass sie eine Breite W haben, die die Bandbreite der Dipolantenne vergrößerte, wenn sie vergrößert wird. Somit kann die Breitband-Dipolantenne leicht auf der dielektrischen Platte durch Drucken des Dipols gebildet werden. Weiterhin kann die Arrayantenne hergestellt werden durch Ausbilden mehrerer Dipolantennen auf der dielektrischen Platte 20 durch den Druckvorgang.
  • Wenn die Dipolantenne mit den Kröpfungen bei der Arbeitsfrequenz f1 arbeitet, ist sie in gleicher Weise wie die Dipolantenne nach dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel 1 in Resonanz, wodurch sie wie die ge wöhnliche Dipolantenne arbeitet.
  • Wenn sie andererseits bei der Frequenz f2 arbeitet, unterdrückt die Dipolantenne mit den Kröpfungen den Erregungsstrom durch Auslöschen des Stroms in den Kröpfungen, der durch die Zwischenelementkopplung mit der bei der relativ hohen Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne induziert wird, in derselben Weise wie bei der Dipolantenne nach dem Ausführungsbeispiel 1, wodurch die Störung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne reduziert wird. Wie bei dem Ausführungsbeispiel 1 kann die Dipolantenne mit den Kröpfungen, die bei der Frequenz f1 arbeitet, dieselben Charakteristiken wie diejenigen der gewöhnlichen Dipolantenne erzielen.
  • Zusätzlich ermöglicht die Veränderung der Länge des Schlitzes der Kröpfungen 23a und 23b die Einstellung der Kröpfungslänge: Beispielsweise ermöglicht die Einstellung der Kröpfungslänge auf ein Viertel der Wellenlänge der Funkwellen mit der relativ hohen Frequenz f2, dass der Erregungsstrom stärker als bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel 2, bei dem die Kröpfungsstartpunkte für die Funkwellen mit der Frequenz f2 geöffnet werden, reduziert wird. Weiterhin kann eine Verschiebung der Positionen der Kröpfungen 23a und 23b der Dipolelemente 21a und 21b den Erregungsstrom weiter reduzieren als bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel 3, bei dem Erregungsstrom an den Positionen, an denen die Erregungsstromverteilung ein Maximum wird, ausgelöscht wird. Darüber hinaus ermöglicht das Drucken auf die dielektrische Platte 22, dass die mehreren Kröpfungen der Dipolelemente wie bei dem Ausführungsbeispiel 4 gebildet werden, um die Λ-förmige oder V-förmige Dipolantenne wie bei dem Ausführungsbeispiel 5 zu bilden, und die linearen Leiter von der Unterseite der Kröpfungen wie bei dem Ausführungsbeispiel 6 zu erstrecken. In diesen Fällen wird, da ihre Operationen dieselben sind wie die bei den individuellen Ausführungsbeispielen beschriebenen, die Beschreibung hiervon weggelassen.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, hat das Ausführungsbeispiel 7 den Vorteil, zusätzlich zu den Vorteilen der Ausführungsbeispiele 1 bis 6, dass die Dipolantenne leicht und genau hergestellt werden kann durch Drucken der Dipolantenne auf die dielektrische Platte mittels des Ätzprozesses. Insbesondere hat der Ätzprozess für die Arrayantenne, die eine große Anzahl von Antennen benötigt, einen großen Vorteil bei der Herstellung.
  • AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 8
  • 22 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne nach dem Ausführungsbeispiel 8 der vorliegenden Erfindung zeigt. In dieser Figur bezeichnen dieselben Bezugszahlen dieselben oder gleich Teile wie diejenigen in 20, und daher wird deren Beschreibung hier weggelassen. In 22 bezeichnet die Bezugszahl 24 einen Kröpfungslängen-Einstellleiter, der auf der Kröpfung 23a vorgesehen ist. Das vorliegende Ausführungsbeispiel 8 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel 7 dadurch, dass die Länge des Kröpfungsvorsprungs einstellbar ist. Obgleich in 22 nur eine Seite der die Dipolantenne bildenden Dipolelemente gezeigt ist, sind die Kröpfungslängen-Einstellleiter 24 auf beiden Seiten der Dipolelemente gebildet.
  • Als Nächstes wird die Arbeitsweise nach dem vorlie genden Ausführungsbeispiel 8 beschrieben.
  • Da die Arbeitsweise der Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der relativ niedrigen Frequenz f1 dieselbe wie die bei dem Ausführungsbeispiel 1 ist, wird deren Beschreibung hier weggelassen. Wenn andererseits bei der relativ hohen Frequenz f2 gearbeitet wird, hat die bei der Frequenz f1 arbeitende Dipolantenne, wie in 22 gezeigt ist, den durch die Zwischenelementkopplung mit der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne induzierten Erregungsstrom. Jedoch können die Kröpfungen 23a der Dipolantenne den Erregungsstrom auslöschen und daher die Rückstrahlungsmenge unterdrücken. Zusätzlich können die Kröpfungslängen-Einstellleiter 24 an der Spitze der Vorsprünge, die die Kröpfungen 23a bilden, die Feineinstellung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne durchführen. Mit anderen Worten, das Versehen des oberen Bereichs jedes Kröpfungsvorsprungs mit dem Kröpfungslängen-Einstellleiter ermöglicht, den Durchgang des in der Dipolantenne erregten Stroms durch die Kröpfungen einzustellen. Somit kann die Strahlungsrichtungswirkung der bei der Frequenz f2 arbeitenden Dipolantenne, die durch die leichte Rückstrahlung von der Dipolantenne mit den Kröpfungen beeinträchtigt ist, der Feineinstellung unterzogen werden.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, ist das Ausführungsbeispiel 8 so ausgebildet, dass es die Kröpfungslängen-Einstellleiter in den oberen Bereichen der Kröpfungsvorsprünge aufweist. Als eine Folge bietet zusätzlich zu den Vorteilen des Ausführungsbeispiels 7 das vorliegende Ausführungsbeispiel 8 den Vorteil, in der Lage zu sein, die Feineinstellung der Strahlungsrichtungswirkung im Betrieb mit der relativ hohen Frequenz f2 in eine gewünschte Form durchzuführen.
  • AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 9
  • 23 ist ein Diagramm, das eine Konfiguration einer bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne nach dem Ausführungsbeispiel 9 der vorliegenden Erfindung zeigt; und 24 ist ein Diagramm, das eine andere Konfiguration der bei der relativ niedrigen Frequenz f1 arbeitenden Dipolantenne nach dem Ausführungsbeispiel 9 der vorliegenden Erfindung zeigt. In diesen Figuren bezeichnen dieselben Bezugszahlen dieselben oder gleiche Teile wie diejenigen in 20, und deren Beschreibung wird hier weggelassen. In diesen Figuren bezeichnen die Bezugszahlen 25 und 26 jeweils eine Kröpfung mit Vorsprüngen, die symmetrisch mit Bezug auf den linearen Abschnitt der die Dipolantenne bildenden Dipolelemente sind. Das vorliegende Ausführungsbeispiel 9 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel 7 dadurch, dass es aus den Vorsprüngen, die symmetrisch mit Bezug auf den linearen Abschnitt der die Dipolantenne bildenden Dipolelemente sind, bestehenden Kröpfungen aufweist.
  • Als Nächstes wird die Arbeitsweise nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel 9 beschrieben.
  • Da die Arbeitsweise der Mehrfrequenz-Arrayantenne bei der relativ niedrigen Frequenz f1 dieselbe wie die bei dem Ausführungsbeispiel 1 ist, wird deren Beschreibung hier weggelassen. Wenn andererseits bei der relativ hohen Frequenz f2 gearbeitet wird, haben die bei der Frequenz f1 wie in den 23 und 24 gezeigt arbeitenden Dipolantennen den durch die Zwischenelementkopplung mit der bei der Frequenz f2 ar beitenden Dipolantenne erzeugten Erregungsstrom. Jedoch löschen die Kröpfungen 25 und 26 der Dipolantennen den Erregungsstrom aus, wodurch die Rückstrahlungsmenge unterdrückt wird. Zusätzlich kann, da die Vorsprünge, die die Kröpfungen 25 und 26 bilden, symmetrisch mit Bezug auf den linearen Abschnitt der Dipolelemente der Dipolantenne gebildet sind, die Induktivität auf der Basis der Kröpfungen durch die zwei Vorsprünge eingestellt werden. Mit anderen Worten, die Veränderung der Form der Vorsprünge ermöglicht die Einstellung der Impedanzcharakteristiken, und erhöht dadurch den Grad der Flexibilität bei der Einstellung der Impedanzcharakteristiken der Dipolantenne mit den Kröpfungen für das Band der relativ hohen Frequenz f2 durch Erhöhen der Anzahl von Kröpfungsvorsprüngen. In diesem Fall können wie bei dem Ausführungsbeispiel 1 die Dipolantennen mit den Kröpfungen, die bei der Frequenz f1 arbeiten, die Charakteristiken ähnlich denen der gewöhnlichen Dipolantenne ohne die Kröpfungen erzielen.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, wird, da das Ausführungsbeispiel 9 die die Kröpfungen bildenden Vorsprünge in einer solchen Weise aufweist, dass die Vorsprünge symmetrisch mit Bezug auf den linearen Abschnitt der Dipolelemente der Dipolantenne sind, die Anzahl der Kröpfungsvorsprünge erhöht. Somit bietet das vorliegende Ausführungsbeispiel 9 zusätzlich zu den Vorteilen des Ausführungsbeispiels 7 den Vorteil, dass es die Impedanzcharakteristiken der Antenne mit den Kröpfungen für die relative hohe Frequenz f2 einstellen kann.
  • GEWERBLICHE ANWENDBARKEIT
  • Wir vorstehend beschrieben ist, ist die Mehrfrequenz- Arrayantenne gemäß der vorliegenden Erfindung geeignet für die Verringerung der Verschlechterung der Strahlungsrichtungswirkung der bei der relativ hohen Frequenz arbeitenden Dipolantenne, wenn ihre Apertur von zwei oder Frequenzen geteilt wird.

Claims (9)

  1. Mehrfrequenz-Arrayantenne mit einem Erdleiter (1) mit einer flachen Oberfläche oder einer gekrümmten Oberfläche, mehreren Dipolantennengruppen, wobei jede der Dipolantennengruppen mehrere systematisch angeordnete Dipolantennen (2, 5) enthält, die bei einer besonderen Arbeitsfrequenz arbeiten, welche besonderen Arbeitsfrequenzen der Gruppen in der Weise unterschiedlich sind, dass die Mehrfrequenz-Arrayantenne in der Lage ist, bei zumindest zwei unterschiedlichen Frequenzen zu arbeiten, und wobei jede Dipolantenne (2, 5) auf dem Erdleiter (1) befestigt ist, und Zuleitungen (3) zum Speisen der Dipolantennen (2, 5), gekennzeichnet durch Kröpfungen (4), die an Antennenelementen ausgebildet sind, die bei Betriebsfrequenzen arbeitende Dipolantennen (2) bilden, die niedriger sind als die maximale Betriebsfrequenz unter den mehreren Betriebsfrequenzen, wobei die Längen der Kröpfungen (4), die an einer Dipolantenne gebildet sind, die bei einer ersten Betriebsfrequenz arbeitet, die die niedriger als die maximale Betriebsfrequenz ist, gleich einem Viertel einer Wellenlänge von Hochfrequenzwellen einer Betriebsfrequenz, die höher als die erste Betriebsfrequenz ist, ist.
  2. Mehrfrequenz-Arrayantenne nach Anspruch 1, bei der die Kröpfungen (4) an den Antennenelementen der Dipolantennen, die bei einer relativ niedrigen Frequenz arbeiten, an einer Position gemäß Positionsbeziehungen mit den Dipolantennen, die bei einer relativ hohen Frequenz arbeiten, angeordnet sind.
  3. Mehrfrequenz-Arrayantenne nach Anspruch 1, bei der jedes der Antennenelemente, die eine der Dipolantennen bilden, mehrere an jedem der Antennenelemente ausgebildete Kröpfungen (4a, 4b; 16, 17) aufweist.
  4. Mehrfrequenz-Arrayantenne nach Anspruch 3, bei der jede der mehreren Kröpfungen (16, 17), die an jedem der Antennenelemente gebildet sind, die eine bei einer ersten Arbeitsfrequenz arbeitende erste Dipolantenne bilden, eine Länge gleich einer viertel Wellenlänge von Hochfrequenzwellen von einer der Arbeitsfrequenzen, die höher als die erste Arbeitsfrequenz sind, hat.
  5. Mehrfrequenz-Arrayantenne nach Anspruch 1, bei der jede der Dipolantennen mit den Kröpfungen, die bei einer Frequenz arbeitet, die niedriger als eine maximale Frequenz von mehreren Arbeitsfrequenzen ist, eine von einer Dipolantenne mit Antennenelementen, die einen Winkel von weniger als 180 Grad auf der Zuleitungsseite bilden, und einer Dipolantenne mit Antennenelementen, die einen Winkel von mehr als 180 Grad auf der Zuleitungsseite bilden, ist.
  6. Mehrfrequenz-Arrayantenne nach Anspruch 1, bei der jedes der Antennenelemente der Dipolantennen mit den Kröpfungen (4), die bei Frequenzen ar beiten, die niedriger als die maximale Frequenz von den mehreren Arbeitsfrequenzen sind, lineare Leiter (19a, 19b) aufweist, die sich von Verbindungspunkten der Kröpfungen (4) und einem linearen Abschnitt des Antennenelements in einer Richtung entgegengesetzt zu einer Richtung der Kröpfungen erstrecken.
  7. Mehrfrequenz-Arrayantenne nach Anspruch 1, bei der jede der Dipolantennen (2), die bei einer Frequenz arbeiten, die niedriger als eine maximale Frequenz von mehreren Arbeitsfrequenzen ist, ein Antennenelement (21a), eine erste Hälfte einer Zuleitung (22a) und eine Kröpfung (23a) aufweist, die sämtlich auf einer oberen Oberfläche einer dielektrischen Platte (20) gebildet sind, sowie ein Antennenelement (21b), eine zweite Hälfte der Zuleitung (22b) und eine Kröpfung (23b) aufweist, die sämtlich auf einer unteren Oberfläche der dielektrischen Platte gebildet sind.
  8. Mehrfrequenz-Arrayantenne nach Anspruch 7, weiterhin aufweisend einen Kröpfungslängen-Einstellleiter (24), der an einem oberen Bereich eines Vorsprungs, der jede an dem Antennenelement ausgebildete Kröpfung bildet, vorgesehen ist.
  9. Mehrfrequenz-Arrayantenne nach Anspruch 7, bei der jede der Kröpfungen Vorsprünge (25, 26) aufweist, die symmetrisch mit Bezug auf einen linearen Abschnitt des Antennenelements, das jede der Dipolantennen bildet, ausgebildet sind.
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