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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein phasengesteuertes Gruppenantennensystem
mit variabler elektrischer Neigung. Das Antennensystem ist für die Verwendung
in vielen Kommunikationssystemen geeignet, findet aber besonders
Anwendung in zellulären
Mobilfunknetzen, die herkömmlich
als Mobiltelefonnetze bezeichnet werden. Insbesondere, aber ohne
Begrenzung hierauf, kann das Antennensystem nach der Erfindung in
Mobiltelefonnetzen der zweiten Generation (2G), wie etwa im GSM-System,
und in Mobiltelefonnetzen der dritten Generation (3G), wie etwa
im Universellen Mobiltelefonsystem (UMTS, Universal Mobile Telephone System),
verwendet werden.
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Betreiber
von zellulären
Mobilfunknetzwerken setzen im allgemeinen ihre eigenen Basisstationen
ein, von denen jede wenigstens eine Antenne hat. In einem zellulären Mobilfunknetz
sind die Antennen ein primärer Faktor
bei beim Definieren eines Sendegebietes, in dem die Kommunikation
mit der Basisstation stattfinden kann. Das Sendegebiet wird im allgemeinen
in eine Anzahl von überlappenden
Zellen aufgeteilt, von denen jede einer entsprechenden Antenne und
Basisstation zugeordnet ist.
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Jede
Zelle enthält
eine Basisstation zur Kommunikation mit allen mobilen Funkstationen
in dieser Zelle. Die Basisstationen sind durch andere Kommunikationseinrichtungen
miteinander verbunden, gewöhnlich durch
feste terrestrische Leitungsverbindungen, die in einem Netz oder
einer Maschenstruktur angeordnet sind, was es den mobilen Funkstationen
ermöglicht, überall im
Sendegebiet der Zelle miteinander zu kommunizieren, wie auch mit
dem öffentlichen
Telefonnetz außerhalb
des zellulären
Mobilfunknetzes.
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Zelluläre Mobilfunknetze,
die phasengesteuerte Antennengruppen verwenden, sind bekannt: eine
solche Antenne umfasst eine Gruppe (gewöhnlich acht oder mehr) von
Einzelantennenelementen, wie etwa Dipolantennen oder Patch-Antennen.
Die Antenne hat eine Strahlungscharakteristik, die eine Hauptkeule
und Nebenkeulen enthält.
Das Zentrum der Hauptkeule ist die Richtung mit maximaler Empfindlichkeit
der Antenne im Empfangsmodus und die Richtung ihres abgestrahlten
Hauptrichtstrahls im Sendemodus. Es ist eine wohlbekannte Eigenschaft
einer phasengesteuerten Antennengruppe, dass, wenn Signale, die
von den Antennenelementen empfangen werden, mit einer Verzögerung verzögert werden,
die mit die mit dem Abstand der Elemente von einem Ende der Gruppe
variiert, der Hauptrichtstrahl der Antenne in Richtung der ansteigenden Verzögerung gelenkt
wird. Der Winkel zwischen den Zentren von Hauptrichtstrahlen, die
Nullvariation und Variation ungleich Null der Verzögerung entsprechen,
das heißt,
der Neigungswinkel, hängt
vom Maß der
Verzögerungsänderung über dem
Weg entlang der Gruppe ab.
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Die
Verzögerung
kann äquivalent
durch Veränderung
der Signalphase realisiert werden, daher der Ausdruck phasengesteuerte
Gruppe. Der Hauptrichtstrahl der Antennenanordnung kann daher durch
Einstellen der Phasenbeziehung zwischen Signalen verändert werden,
die in die Antennenelemente gespeist werden. Dies ermöglicht,
den Strahl zu lenken, um den Sendebereich der Antenne zu modifizieren.
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Betreiber
von phasengesteuerten Antennengruppen in zellulären Mobilfunknetzen haben einen
Bedarf, die vertikale Richtcharakteristik ihrer Antennen einzustellen,
das heißt
den Querschnitt der Richtcharakteristik in der vertikalen Ebene.
Dies ist erforderlich, um den vertikalen Winkel des Hauptrichtstrahls
der Antenne zu verändern,
auch als die „Neigung" bekannt, um das
Sendegebiet der Antenne einzustellen. Eine solche Einstellung kann
z. B. erforderlich sein, um Änderungen
der Struktur des zellulären
Netzes oder der Anzahl von Basisstationen oder Antennen zu kompensieren.
Die mechanische und elektrische Einstellung des Neigungswinkels
der Antenne sind bekannt, sowohl einzeln, als auch in Kombination.
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Der
Neigungswinkel der Antenne kann mechanisch eingestellt werden, indem
die Antennenelemente oder ihr Gehäuse (Radom) bewegt werden:
dies wird Einstellen des Winkels der „mechanischen Neigung" genannt. Wie zuvor
beschrieben kann der Neigungswinkel der Antenne elektrisch eingestellt
werden, indem die Zeitverzögerung
oder Phase von Signalen verändert
wird, die in alle Antennenelemente der Gruppe (oder jede Gruppe
von Elementen) ohne physikalische Bewegung eingespeist werden oder
von ihnen empfangen werden: dies wird Einstellen des „elektrischen
Neigungswinkels" genannt.
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Wenn
sie in einem zellulären
Mobilfunknetz verwendet wird, unterliegt die vertikale Richtcharakteristik (VRP,
Vertical Radiation Pattern) einer phasengesteuerten Antennengruppe
einer Anzahl von bedeutenden Anforderungen:
- 1.
Hoher Antennengewinn in Wirkrichtung;
- 2. eine erste obere Nebenkeule, die ausreichend gering ist,
um Störung
von mobilen Stationen zu vermeiden, die eine Basisstation in einem
anderen Netzwerk verwenden;
- 3. eine erste untere Nebenkeule, die ausreichend groß ist, um
Kommunikation in der unmittelbaren Nähe der Antenne zu ermöglichen.
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Die
Anforderungen stehen gegenseitig miteinander in Konflikt, z. B.
erhöht
die Steigerung des Antennengewinns in Wirkrichtung die Ausprägung der
Nebenkeulen. Für
einen Wert für
die erste obere Nebenkeule von –18
dB bzgl. des Wertes in Wirkrichtung wurde gefunden, dass dieser
einen günstigen
Kompromiss für
die Leistung des Gesamtsystems bietet.
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Die
Wirkung des Einstellens entweder des mechanischen Neigungswinkels
oder des elektrischen Neigungswinkels dient dazu, die Wirkrichtung
neu zu positionieren, sodass sie für eine Gruppe, die in einer
vertikalen Ebene liegt, entweder über oder unter die Ebene der
Horizontalen zeigt, und folglich das Sendegebiet der Antenne verändert. Es
ist wünschenswert,
die mechanische Neigung als auch die elektrische Neigung der Antenne
einer zellulären
Funkbasisstation variieren zu können:
dies ermöglicht
maximale Flexibilität
bei der Optimierung des Sendegebiets der Zelle, da diese Formen
der Neigung verschiedene Effekte auf das Sendegebiet am Boden und
auch auf andere Antennen in unmittelbarer Nähe der Station haben. Außerdem wird
die Effizienz des Betriebs verbessert, wenn der elektrische Neigungswinkel
von der Antenne entfernt eingestellt werden kann. Während der
mechanische Neigungswinkel der Antenne durch Neupositionierung ihres
Radoms eingestellt werden kann, erfordert die Veränderung
ihres elektrischen Neigungswinkels zusätzliche Schaltkreise, die die
Kosten und die Komplexität
der Antenne erhöhen.
Wenn darüber
hinaus eine einzelne Antenne von mehreren Betreibern gemeinsam verwendet
wird, ist es vorteilhaft, verschiedene elektrische Neigungswinkel für jeden
Betreiber bereitzustellen.
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Die
Forderung nach einem individuellen elektrischen Neigungswinkel einer
gemeinsamen Antenne hat bisher zu Kompromissen bei der Leistungsfähigkeit
der Antenne geführt.
Der Antennengewinn in Wirkrichtung sinkt proportional zum Kosinus
des Neigungswinkels wegen einer Verringerung der effektiven Apertur
der Antenne (dies ist un vermeidlich und geschieht bei allen Antennenauslegungen).
Weitere Verringerungen des Antennengewinns in Wirkrichtung können sich
als Konsequenz des Verfahrens ergeben, das verwendet wird, um den
Neigungswinkel zu verändern.
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R.
C. Johnson, Antenna Engineers Handbook, 3rd Ed
1993, Mc Graw Hill, ISBN 0-07-032381-X, Ch 20, 20-2 veröffentlicht
ein bekanntes Verfahren zur lokalen oder ferngesteuerten Einstellung
eines elektrischen Neigungswinkels einer phasengesteuerten Gruppenantenne.
Bei diesem Verfahren wird ein Hochfrequenz (RF, Radio Frequency)-Trägersignal
eines Senders in die Antenne gespeist und auf die abstrahlenden Elemente
der Antenne verteilt. Jedem Antennenelement ist ein entsprechender
Phasenschieber zugeordnet, sodass die Signalphase als Funktion des
Abstands entlang der Antenne eingestellt werden kann, um den Winkel
der elektrischen Neigung der Antenne zu variieren. Die Verteilung
von Leistung an die einzelnen Elemente wird, wenn die Antenne nicht
geneigt ist, derart durchgeführt,
dass die Ausprägung
der Nebenkeulen und der Antennengewinn in Wirkrichtung eingestellt
werden. Die optimale Steuerung des Neigungswinkels erhält man, wenn
die Wellenfront für
alle Neigungswinkel derart gesteuert wird, dass die Ausprägung der
Nebenkeulen über
den Bereich der Neigung nicht erhöht wird. Der Winkel der elektrischen
Neigung kann mit einem Servo-Mechanismus, der die Phasenschieber
steuert, ferngesteuert eingestellt werden, wenn erforderlich.
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Diese
Antenne nach einem Verfahren nach dem Stand der Technik hat eine
Anzahl von Nachteilen. Für
jedes Antennenelement ist ein Phasenschieber erforderlich. Die Kosten
der Antenne sind wegen der Anzahl der erforderlichen Phasenschieber
hoch. Kostenreduktion, indem Verzögerungseinrichtungen auf Gruppen
von Antennenelemen ten statt auf einzelne Elemente angewendet werden,
erhöht
die Ausprägung
der Nebenkeule. Mechanische Kopplung von Verzögerungseinrichtungen wird verwendet,
um Verzögerungen
einzustellen, es ist jedoch schwierig, dies richtig auszuführen, darüber hinaus
sind mechanische Verbindungen und Mechanismen erforderlich, was
zu einer nicht-optimalen Verteilung von Verzögerungen führt. Die Ausprägung der
oberen Nebenkeule steigt, wenn die Antenne nach unten geneigt wird,
was folglich eine potenzielle Quelle für Störungen von mobilen Stationen,
die andere Basisstationen verwenden, entstehen lässt. Wenn die Antenne von mehreren
Betreibern geteilt wird, haben die Betreiber einen gemeinsamen elektrischen
Neigungswinkel statt verschiedener Winkel. Wenn schließlich die
Antenne in einem Kommunikationssystem verwendet wird, das (wie e
s üblich
ist) die Verbindung stromaufwärts
und die Verbindung stromabwärts
auf verschiedenen Frequenzen betreibt (Frequenzmultiplex-Duplexsystem),
ist der elektrische Neigungswinkel beim Senden von dem beim Empfangen
verschieden.
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Die
internationalen Patentanmeldungen mit den Nummern WO 03/36756 und
WO 03/43127 beschreiben das lokale oder ferngesteuerte Einstellen
des elektrischen Neigungswinkels einer Antenne durch eine Phasendifferenz
zwischen einem Paar von Speisesignalen, die mit der Antenne verbunden
sind. Die internationale Patentanmeldungsnummer WO 01/29926 veröffentlicht
eine Antenne, die mit mobilen Kommunikationseinrichtungen kommuniziert.
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Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist es, eine alternative Form von phasengesteuerten
Gruppenantennensystem zu schaffen.
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Die
vorliegende Erfindung schafft ein phasengesteuertes Gruppenantennensystem
mit variabler elektrischer Neigung und enthält eine Gruppe von Antennenelementen,
einen Aufteiler zum Aufteilen eines Hochfrequenz (RF, Radio Frequency)-Trägersignals
in ein erstes und ein zweites Signal und einen variablen Phasenschieber
zum Einbringen einer variablen relativen Phasenverschiebung zwischen
dem ersten und dem zweiten Signal, dadurch gekennzeichnet, dass
das System folgendes umfasst:
- a) einen Phase-in-Leistung-Wandler
zum Wandeln des ersten und zweiten relativ zueinander phasenverschobenen
Signals in Signale, deren Leistungen eine Funktion der relativen
Phasenverschiebung sind,
- b) einen ersten und einen zweiten Leistungsaufteiler zum Aufteilen
der gewandelten Signale in wenigstens zwei Sätze von aufgeteilten Signalen,
wobei die Gesamtanzahl von aufgeteilten Signalen in den Sätzen wenigstens
gleich der Anzahl von Antennenelementen in der Gruppe ist,
- c) zwei Leistung-in-Phase-Wandler zum Überlagern von Paaren von aufgeteilten
Signalen aus verschiedenen Leistungsaufteilern, um Anteile mit Vektorsumme
und -differenz mit geeigneter Phase für die Versorgung von entsprechenden
Paaren von einzelnen Elementen zu erzeugen, die in gleichen Abständen bezüglich einem
Antennenzentrum angeordnet sind.
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In
ihren verschiedenen Ausführungen
kann die Erfindung dazu eingerichtet werden, eine Vielzahl von Vorteilen
zu bieten, im Einzelnen:
- a) erfordert sie nur
einen Phasenschieber oder eine Zeitverzögerungseinrichtung pro Betreiber,
um den elektrischen Neigungswinkel einzustellen;
- b) kann sie einen guten Grad an Unterdrückung der Nebenkeule bieten;
- c) hat sie eine kontrollierte Ausprägung der oberen Nebenkeule,
wenn sie nach unten geneigt wird,
- d) kann sie verschiedene Neigungswinkel für verschiedene Betreiber bereitstellen,
wenn sie als gemeinsame Antenne verwendet wird;
- e) kann sie entweder lokale oder fernbediente Steuerung des
elektrischen Neigungswinkels bieten;
- f) kann sie mit geringeren Kosten realisiert werden als zeitgenössische
Antennen mit ähnlichem
Leistungsgrad; und
- g) sie kann einen elektrischen Neigungswinkel bei allen Sendefrequenzen
aufweisen, der entweder derselbe wie der elektrische Neigungswinkel
bei Empfangsfrequenzen oder davon verschieden ist, je nach Wahl des
Betreibers.
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Das
System nach der Erfindung kann eine ungerade Anzahl von Antennenelementen
haben, die ein zentrales Antennenelement umfassen, das zentral zu
jedem gleich weit entfernten Paar von Antennenelementen angeordnet
ist. Es kann einen dritten Leistungsaufteiler umfassen, der zwischen
dem Phase-in-Leistung-Wandler und einem der ersten und zweiten Leistungsaufteiler
angeschlossen ist, und dazu eingerichtet ist, einen Anteil der Leistung
von dem Phase-in-Leistung-Wandler
zu dem Zentralelement umzuleiten.
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Der
Phase-in-Leistung- und der Leistung-in-Phase-Wandler können Kombinationen
von Phasenschiebern und 90- oder 180-Grad- Hybridkopplern sein. Der Aufteiler,
Phasenschieber, Phase-in-Leistung-
und die Leistung-in-Phase-Wandler und Leistungsaufteiler können zusammen
mit der Gruppe von Antennenelementen als eine Antennenbaugruppe
angeordnet werden, und die Antennenbaugruppe kann eine einzelne
Speiseleitung mit Hochfrequenzeingangsleistung aus einer entfernten
Quelle haben.
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Der
Aufteiler und der Phasenschieber können alternativ entfernt von
den Phase-in-Leistung- und Leistung-in-Phase-Wandlern, den Leistungsaufteilern
und der Gruppe von Antennenelementen, die zusammen als eine Antennenbaugruppe
angeordnet sind, angeordnet sein, und die Baugruppe kann eine doppelte
Speiseleitung mit Hochfrequenzeingangsleistung aus einer entfernten
Quelle haben. Sie können
für die
Verwendung zum Variieren des elektrischen Neigungswinkels durch
einen Betreiber zusammen mit der entfernten Quelle angeordnet sein.
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Das
System kann Duplexgeräte
enthalten, um durchlaufende Signale von verschiedenen Betreibern, die
das Gruppenantennensystem gemeinsam verwenden, zu überlagern
oder Signale, die zu verschiedenen Betreibern durchlaufen, aufzuteilen.
Die Leistungsaufteiler können
dazu eingerichtet sein, bezüglich
der Antennenelemente dafür
zu sorgen, dass sie Ansteuerspannungen empfangen, die von einem
Maximum im Zentrum der Antennengruppe zu einem Minimum an den Enden
der Gruppe abfallen.
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Ein
Leistungsaufteiler kann dazu eingerichtet sein, einen Satz von Spannungen
zu liefern, die von einem Minimum bis zu einem Maximum ansteigen,
die jeweils dem Zentrum der Antennengruppe beziehungsweise ihren
Enden zugeordnet sind, die dazu geeignet sind, eine progressive
Wellenfront entlang der Antennengruppe aufzubauen, wobei die Wellenfront
im wesentlichen linear ist, wenn ein Neigungswinkel in einem Arbeitsbereich
der Neigung erhöht
wird, wie es für
einen akzeptablen Antennengewinn in Wirkrichtung und Unterdrükkung von
Nebenkeulen erforderlich ist.
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In
einem alternativen Aspekt schafft die vorliegende Erfindung ein
Verfahren zur Bereitstellung von variabler elektrischer Neigung
in einem phasengesteuerten Gruppenantennensystem, das eine Gruppe
von Antennenelementen aufweist, wobei das Verfahren das Aufteilen
eines Hochfrequenz-Trägersignals
in ein erstes und ein zweites Signal und das Einbringen einer variablen
relativen Phasenverschiebung zwischen dem ersten und dem zweiten
Signal enthält,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren folgendes umfasst:
- a) Wandeln der relativ phasenverschobenen ersten
und zweiten Signale in Signale, deren Leistung eine Funktion der
relativen Phasenverschiebung ist,
- b) Verwenden von Leistungsaufteilern, um die gewandelten Signale
in wenigstens zwei Sätze
von aufgeteilten Signalen aufzuteilen, wobei die Gesamtanzahl von
aufgeteilten Signalen in den Sätzen
wenigstens gleich der Anzahl von Antennenelementen in der Gruppe
ist,
- c) Überlagern
von Paaren von aufgeteilten Signalen aus verschiedenen Leistungsaufteilern,
um Anteile mit Vektorsumme und -differenz mit geeigneter Phase bereitzustellen
und die Anteile an entsprechende Paare von Antennenelementen zu
liefern, die bezüglich
einem Zentrum der Gruppe in gleichen Abständen angeordnet sind.
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Die
Antenne kann eine ungerade Anzahl von Antennenelementen (E0 bis
E7L) haben, einschließlich eines
zentralen Antennenelementes (E0), das zentral zu jedem Paar von
gleich weit entfernten Antennenelementen angeordnet ist. Das phasengesteuerte
Gruppenantennensystem kann einem dritten Leistungsaufteiler enthalten,
der angeschlossen ist, um eines der Signale zu empfangen, deren
Leistung eine Funktion der relativen Phasenverschiebung ist, und
das Verfahren umfasst die Verwendung eines solchen Aufteilers, um
einen Teil der Leistung in einem solchen Signal zu dem zentralen
Antennenelement umzuleiten.
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Das
Wandeln der relativ phasenverschobenen ersten und zweiten Signale
und die Überlagerung
von Paaren von aufgeteilten Signalen kann jeweils mit Phase-in-Leistung-
und Leistung-in-Phase-Wandlern realisiert werden, die 90- oder 180-Grad-Hybridkoppler
enthalten.
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Die
Schritte a) bis e) des Verfahrens können mit Komponenten realisiert
werden, die zusammen mit der Gruppe von Antennenelementen angeordnet
sind, die eine Antennenbaugruppe mit Eingangssignal aus einer einzelnen
Speiseleitung mit Hochfrequenzleistung aus einer entfernten Quelle
bilden. Alternativ können die
Schritte a) und b) mit Komponenten realisiert werden, die von der
Gruppe von Antennenelementen entfernt angeordnet sind, wobei die
Schritte c) bis e) mit Komponenten realisiert werden, die zusammen
mit der Gruppe angeordnet sind und damit eine Antennenbaugruppe
bilden, die eine doppelte Speiseleitung mit Hochfrequenzleistung
aus einer entfernten Quelle hat. Schritt b) kann das Variieren der
relativen Phasenverschiebung umfassen, um den elektrischen Neigungswinkel
zu variieren.
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Das
Verfahren kann die Überlagerung
von Signalen, die von verschiedenen Betreibern durchlaufen, die
das Antennensystem gemeinsam verwenden, oder das Aufteilen von Signalen
umfassen, die zu verschiedenen Betreibern durchlaufen. Es kann umfassen,
bezüglich
der Antennenelemente dafür
zu sorgen, dass sie Ansteuerspannungen empfangen, die von einem
Maximum im Zentrum der Antennengruppe zu einem Minimum am Ende der
Gruppe abfallen.
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Schritt
d) kann umfassen, dafür
zu sorgen, dass ein Satz der aufgeteilten Signale von einem Minimum zu
einem Maximum ansteigt, das dem Zentrum der Antennengruppe beziehungsweise
ihren Enden zugeordnet ist, wie es geeignet ist, eine progressive
Wellenfront über
die Antennengruppe aufzubauen, wobei die Wellenfront im Wesentlichen
linear ist, wenn ein Neigungswinkel in einem Arbeitsbereich der
Neigung erhöht
wird, wie es für
angemessenen Antennengewinn in Wirkrichtung und Unterdrückung der
Nebenkeule erforderlich ist.
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Damit
die Erfindung vollständiger
verstanden werden kann, werden nun Ausführungen davon, nur als Beispiel,
mit Bezug auf die Zeichnungen im Anhang beschrieben, in denen:
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1 die
vertikale Richtcharakteristik (VRP, Vertical Radiation Pattern)
mit Neigungswinkeln gleich Null und ungleich Null zeigt;
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2 eine
phasengesteuerte Antenne nach dem Stand der Technik mit einstellbarem
elektrischem Neigungswinkel zeigt;
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3 ein
Blockdiagramm eines phasengesteuerten Gruppenantennensystems nach
der Erfindung in einer Anwendung mit einfacher Speiseleitung ist;
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4 die
Beziehungen zwischen den Spannungsausgängen und der eingegebenen Phasendifferenz in
einem Phase-in-Leistung-Wandler zeigt, der in dem System in 3 verwendet
wird;
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5 zu 4 äquivalent
ist, wobei die Leistung durch Spannung ersetzt ist;
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6 Beispiele
von möglichen
Spannungsverteilungen an Ausgängen
von einem Spannungsaufteiler angibt, der in dem System in 3 verwendet
wird;
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7 ein
Blockdiagramm eines Teils eines weiteren phasengesteuerten Gruppenantennensystems nach
der Erfindung ist und Phasenverschiebung, Phase-in-Leistung-Wandlung
und Leistungsaufteilung darstellt,
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8 ein
Blockdiagramm des Rests des phasengesteuerten Gruppenantennensystems
in 7 ist und Leistung-in-Phase-Wandlung, Phasenverschiebung
und Antennenelemente zeigt;
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9 Anordnung,
Abstand und Phase des Ansteuersignals von Antennenelementen in dem
System in 7 zeigt;
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10 ein
Blockdiagramm eines Teils noch eines weiteren phasengesteuerten
Gruppenantennensystems nach der Erfindung ist und eine Ausführung mit
doppelter Versorgung zeigt, die Phasenverschiebung, Phase-in-Leistung-Wandlung
und Leistungsaufteilung mit Erzeugung eines zusätzlichen Signals für ein zentrales
Antennenelement verwendet,
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11 den
Rest des phasengesteuerten Gruppenantennensystems in 10 darstellt
und eine Antennengruppe mit einem einzelnen zentralen Antennenelement
zeigt (der Abstand der Elemente ist nicht maßstäblich);
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12 die
Verwendung der Erfindung mit einer einzelnen Speiseleitung darstellt;
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13 eine
Modifikation der Erfindung zeigt, die ermöglicht, dass der Winkel der
elektrischen Neigung im Sendemodus von dem im Empfangsmodus verschieden
ist; und
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14 ein
Blockdiagramm eines anderen phasengesteuerten Gruppenantennensystems
nach der Erfindung ist, das die gemeinsame Verwendung der Antenne
von mehreren Benutzern mit doppelter Speiseleitung und integrierter
Sende-/Empfangsfunktion darstellt.
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In 1 sind
vertikale Richtcharakteristiken (VRP, Vertical Radiation Pattern) 10a und 10b einer
Antenne 12 gezeigt, die eine phasengesteuerte Gruppe aus
einzelnen Antennenelementen (nicht gezeigt) ist. Die Antenne 12 ist
planar, hat ein Zentrum 14 und erstreckt sich senkrecht
zur Zeichenebene. Die VRPs 10a und 10b entsprechen
einer Variation gleich Null beziehungsweise ungleich Null der Verzögerung oder
Phase der Signale der einzelnen Elemente mit dem Abstand der Gruppenelemente über die
Antenne 12 von einem Ende der Gruppe aus. Sie haben entsprechende
Hauptkeulen 16a und 16b mit Zentrallinien oder „Wirkrichtungen" 18a und 18b,
ersten oberen Nebenkeulen 20a und 20b und ersten
unteren Nebenkeulen 22a und 22b; 18c bezeichnet
die Wirkrichtung für
Variation der Verzögerung
gleich Null im Vergleich zum Äquivalent 18b ungleich
Null. Wenn sich darauf ohne das Suffix a oder b bezogen wird, z.
B. Nebenkeule 20, wird sich auf jedes der relevanten Paare
von Elementen ohne Unterscheidung bezogen. Die VRP 10b ist
relativ zu VRP 10a verkippt (nach unten, wie dargestellt),
das heißt
es gibt einen Winkel – den
Neigungswinkel – zwischen
den Zentrallinien des Hauptstrahls 18b und 18c,
der eine Größe hat,
die von dem Maß abhängt, mit
dem die Verzögerung
mit dem Abstand entlang der Antenne 12 variiert.
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Die
VRP muss einer Anzahl von Kriterien genügen: a) hoher Antennengewinn
in Wirkrichtung; b) die erste oberen Nebenkeule 20 soll
auf eine Ausprägung
haben, die gering genug ist, um zu vermeiden, dass Störungen von
mobilen Stationen verursacht werden, die eine andere Basisstation
verwenden; und die erste untere Nebenkeule 22 sollte eine
Ausprägung
haben, die ausreicht, um Kommunikation in unmittelbarer Nähe der Antenne 12 zu
ermöglichen.
Diese Anforderungen stehen miteinander in Konflikt, z. B. vergrößert die
Maximierung des Antennengewinns in Wirkrichtung die Nebenkeulen 20 und 22.
Für eine
Ausprägung
der ersten oberen Nebenkeule von –18 dB relativ zu dem Wert
der Wirkrichtung (Länge
des Hauptstrahls 16) wurde festgestellt, dass dies einen
günstigen
Kompromiss für
die Leistung des Gesamtsystems ergibt. Der Antennengewinn in Wirkrichtung
sinkt wegen der Verringerung der effektiven Apertur der Antenne
proportional zum Kosinus des Neigungswinkels. Weitere Verringerungen
des Antennengewinns in Wirkrichtung können sich in Abhängigkeit
davon ergeben, wie der Neigungswinkel verändert wird.
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Die
Wirkung des Einstellens entweder des mechanischen Neigungswinkels
oder des elektrischen Neigungswinkels dient dazu, die Wirkrichtung
neu zu positionieren, sodass sie für eine Gruppe, die in einer
vertikalen Ebene liegt, entweder über oder unter die Ebene der
Horizontalen zeigt, und folglich das Sendegebiet der Antenne einstellt.
Für die
maximale Flexibilität
bei der Verwendung hat eine zel luläre Funkbasisstation vorzugsweise
sowohl mechanische Neigung als auch elektrische Neigung zur Verfügung, da
jede einen anderen Effekt auf das Sendegebiet und auch auf andere
Antennen in unmittelbarer Nähe
hat. Es ist auch günstig, wenn
die elektrische Neigung einer Antenne von der Antenne entfernt eingestellt
werden kann. Wenn darüber hinaus
eine einzelne Antenne von einer Anzahl von Betreibern gemeinsam
verwendet wird, wird bevorzugt, verschiedene elektrische Neigungswinkel
für jeden
Betreiber bereitzustellen, obwohl dies der Leistungsfähigkeit
der Antenne nach dem Stand der Technik schadet.
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In 2 ist
ein phasengesteuertes Gruppenantennensystem 30 nach dem
Stand der Technik gezeigt, bei dem der elektrischen Neigungswinkel
eingestellt werden kann. Das System 30 enthält einen
Eingang 32 für
ein Hochfrequenz (RF, Radio Frequency)-Trägersignal des Senders wobei
der Eingang mit einem Leistungsverteilungsnetz 34 verbunden
ist. Das Netz 34 ist über
Phasenschieber Phi.E0, Phi.E1L bis Phi.E[n]L und Phi.E1U bis Phi.E[n]U
mit den entsprechenden abstrahlenden Antennenelementen E0, E1L bis
E[n]L beziehungsweise E1U bis E[n]U des phasengesteuerten Gruppenantennensystems 30 verbunden:
hier bedeuten die Suffixe U und L obere (Upper) beziehungsweise
untere (Lower), n ist eine beliebige positive ganze Zahl größer als
der Einheitswert, die die Größe der phasengesteuerten
Gruppe definiert, und die gestrichelten Linien, wie etwa 36,
die das relevante Element anzeigen, können reproduziert oder entfernt
werden, wie es für eine
beliebige gewünschte
Größe der Gruppe
erforderlich ist.
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Das
phasengesteuerte Gruppenantennensystem 30 arbeitet wie
folgt. Ein Hochfrequenz-Trägersignal des
Senders wird über
den Eingang 32 in das Leistungverteilungsnetz 34 gespeist:
das Netz 34 teilt dieses Cstimmt werden. Die Phase ϕu[i]
des Signals, das in das i-te obere Element 60U[i] gespeist
wird, wird angegeben durch:
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Die
Phasenverschiebung ϕI[i] des Signals, das in das i-te untere
Element 60L[i] gespeist wird, wird angegeben durch:
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Die
Gleichungen (1) und (2) zeigen, dass die Phase des Ansteuersignals,
das an das i-te obere Antennenelement 60U[i] angelegt wird,
in entgegengesetzter Richtung zu der von dem Ansteuersignal liegt,
das an das i-te untere Antennenelement 60L[i] angelegt
wird. Nun werden die Spannungen, die aus dem zweiten Aufteiler 54 ausgegeben
werden, derart ausgewählt,
dass sie von Vb1 bis Vb[n] ansteigen, das heißt, Vb[n] > ... Vb[i] > ... Vb2 > Vb1: folglich wird aus den Gleichungen
(1) und (2) eine progressive Wellenfront über die Antenne 60 aufgebaut,
die bewirkt, dass sie einen elektrischen Neigungswinkel ungleich
Null hat. Darüber
hinaus verbleibt die Wellenfront im wesentlichen linear, wenn der
Neigungswinkel erhöht
wird, was folglich den Antennengewinn in Wirkrichtung und die Unterdrückung der
Nebenkeule aufrechterhält.
Aus den Gleichungen (1) und (2) kann man ersehen, dass die Empfindlichkeit
der Neigung durch die Leistung bestimmt wird, die von dem zweiten
Aufteiler 54 geliefert wird. Wenn es auf diese Weise realisiert
wird, hat das phasengesteuerte Gruppenantennensystem 40 eine
Neigungsempfindlichkeit, die typischerweise 1 Grad elektrische Neigung
pro 10 Grad Phasendrehung beträgt.
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Das
Antennensystem 40 kann als ein System mit einzelner Speiseleitung
oder als ein System mit doppelter Speiseleitung (in jedem Fall pro
Betreiber) realisiert werden. In einem System mit einzelner Speiseleitung
liefert eine einzelne Signalzuführung 42 ein
Signal Vin an die Antennengruppe 60, die auf einem Mast befestigt
sein kann, und die anderen Elemente 44 bis 64 in 3 sind
mit der Antennengruppe befestigt. Dies hat den Vorteil, dass nur
eine Signalzuführung
gebraucht wird, die von einem entfernten Benutzer zu dem Antennensystem
weitergeleitet werden muss, aber Gegensatz dazu kann ein entfernter
Betreiber den elektrischen Neigungswinkel ohne Zugang zu dem Antennensystem
nicht einstellen. Außerdem
haben alle Betreiber, die eine einzelne Antenne gemeinsam benutzen,
denselben elektrischen Neigungswinkel.
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In
einem System mit doppelter Speiseleitung werden zwei Signale V2a
und V2b in eine Antennengruppe gespeist: die Elemente 42 bis 48 (Neigungssteuerkomponenten)
in 3 können
bei einem Benutzer, entfernt von der Antennengruppe 60,
angeordnet sein, und die Bauteile 50 bis 64 sind
bei der Antennengruppe angeordnet. Der Benutzer kann nun direkten
Zugang zu dem Phasenschieber 46 haben, um den elektrischen Neigungswinkel
einzustellen. Es ist auch günstig,
die Neigungsempfindlichkeit zu verringern, um die Effekte von Phasenabweichungen
der zwischen den Zuführungen
und folglich Abweichungen zwischen dem elektrischen Neigungswinkel,
der von dem Betreiber gebraucht wird, und dem an der Antenne zu
verringern. Mit einem jeweiligen Satz von Neigungssteuerkomponenten 42 bis 48,
die bei jedem Betreiber und auf der Eingangsseite eines frequenzselektiven Überlagerers
angeordnet sind, der an der Basisstation des Betreibers angeordnet
ist, ist es möglich,
ein gemeinsam benutztes Antennensystem mit individuellem Neigungswinkel
für jeden
Betreiber zu realisieren.
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Um
die Effekte von Variationen der Amplitude und Phase zwischen den
zwei Zuführungen
in einem System mit zwei Zuführungen
nach der Erfindung zu verringern, kann die Neigungsempfindlichkeit
verringert werden, indem die Leistung aus dem zweiten Aufteiler 54 verringert
wird, der für
die elektrische Neigung verwendet wird. Die Neigungsleistung aus
dem zweiten Aufteiler 54 kann durch (a) Speisen von etwas
der Leistung aus dem Aufteiler 54 in ein zusätzliches
Antennenelement, dessen Phasenverschiebung konstant ist, und das
im Zentrum der Antenne positioniert ist, oder durch (b) Umleiten
von etwas dieser Leistung in einen Leitungsabschluss oder (c) eine
Kombination von (a) und (b) verringert werden.
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Um
eine unangemessene Verringerung des Maximalwertes des Antennengewinns
in Wirkrichtung zu vermeiden, wird es bevorzugt, etwas der Leistung
aus dem zweiten Aufteiler in eine zusätzliches zentrales Antennenelement
umzuleiten. Wenn die Hälfte
der Gesamtleistung aus dem zweiten Aufteiler in ein zentrales Antennenelement
gespeist wird, ist die Neigungsempfindlichkeit typischerweise 20
Grad Phasenverschiebung pro 1 Grad elektrischer Neigung. Wenn die
Neigung durch Null läuft,
verändert
sich die Phasenverschiebung in dem zentralen Antennenelement um
180 Grad. Dies hat den Effekt, dass zwischen den Ausprägungen der oberen
und unteren Nebenkeulen Asymmetrie entsteht, anders als in 1,
wo diese Keulen symmetrisch sind. Insbesondere unterdrückt diese
Asymmetrie die obere Nebenkeule (entsprechend 20a), um
die Möglichkeit
von Störungen
von Mobiltelefonen, die andere Basisstationen verwenden, weiter
zu verringern.
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Die
Ausführung 40 der
Erfindung bietet eine Anzahl von Vorteilen:
- 1.
die Neigung wird mit einer einzelnen variablen Zeitverzögerungseinrichtung
oder Phasenschieber pro Benutzer statt pro Antennenelement realisiert;
- 2. Phasen- und Amplitudenabnahme bleiben im wesentlichen konstant über einen
Neigungsbereich (4 Grad bis 6 Grad, in Abhängigkeit der Frequenz); hier
bedeutet „Abnahme" Amplituden- oder
Phasenprofil entlang Antennenelementen;
- 3. Unterdrückung
von Nebenkeulen bleibt über
den Neigungsbereich wirksam und kann auf weniger als 18 dB unter
den Wert der Wirkrichtung gesteuert werden;
- 4. die Neigungsempfindlichkeit kann auf ein Optimum eingestellt
werden;
- 5. individuelle Neigungswinkel sind für die gemeinsame Benutzung
einer Antenne durch mehrere Benutzer verfügbar;
- 6. der Neigungswinkel im Sendemodus kann entweder der selbe
oder verschieben von dem Neigungswinkel im Empfangsmodus sein, obwohl
diese Modi verschiedene Frequenzen haben, wie später beschrieben wird; und
- 7. man kann asymmetrische Ausprägungen von Nebenkeulen erhalten
werden, um das Potenzial für
Störungen
von mobilen Stationen zu verringern, die andere Basisstation benutzen.
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Nun
ist in 7 ein Schaltkreis 80 für die Phase-in-Leistung-Wandlung und Spannungsteilung
gezeigt, der dem oberen Abschnitt von 3 ähnelt. Es
werden nur Unterschiede beschrieben. Die Unterschiede in Vergleich
zu 3 sind, dass ein fester Phasenschieber 82 seriell
(statt parallel) mit einem variablen Phasenschieber 84 verbunden
ist, ein Beispiel eines Phase-in-Leistung-Wandlers ist angegeben,
und zwei Aufteiler 88a und 88b teilen jeweils
in sieben Ausgangssignale Va1/Vb1 usw. auf. Signale laufen von dem
festen und dem variablen Phasenschieber 82 und 84 zu
einem Quadratur-Hybridrichtkoppler
(„Quadratur-Hybrid"), der vier Anschlüsse A, B,
C, und D hat. Pfade zwischen Eingang und Ausgangs für Paare
von Anschlüssen
A bis D werden durch gekrümmte
Linien wie 92 angegeben. Phase-in-Leistung-Wandlung wird
aus der Kombination von dem festen Phasenschieber 82 und
dem Koppler 86 erhalten. Wie durch die Markierungen –90 oder –180 angegeben
wird, schiebt der Quadratur-Hybrid 86 die Phase seiner
Eingangssignale um –90
oder –180,
davon abhängig,
wo solche Signale ein- und ausgegeben werden: Signal V2a aus dem
variablen Phasenschieber 84 wird in Anschluss B eingegeben
und an den Anschlüssen
A und C zu den Aufteilern 88a und 88b mit Phasenverschiebungen
von –90
bzw. –180
Grad ausgegeben. Ebenso wird das Signal V2b in den Anschluss D eingegeben
und an den Anschlüssen
A und C zu den Aufteilern 88a und 88b mit Phasenverschiebungen –180 Grad
beziehungsweise –90
Grad ausgegeben. Die Aufteiler 88a und 88b liefern
allgemein gesprochen Leistungsaufteilung wie zuvor beschrieben.
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Wie
schon gesagt ist in 7 Phase-in-Leistung-Wandlung
gezeigt, die mit Quadratur-Hybrids realisiert wird, die auch als
90-Grad-Hybrids
bekannt sind, die auch Leistung-in-Phase-Wandlung leisten können. Darüber hinaus
können
sowohl Phase-in-Leistung- als auch Leistung-in-Phase-Wandlung auch
mit 180-Grad Hybrids realisiert werden, die auch als Summen- und
Differenzhybrids bekannt sind, wenn sie geeigneten festen Phasenschiebern
zugeordnet sind, um die erforderliche Gesamtfunktion zu leisten.
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Nun
ist auch mit Bezug auf 8 eine phasengesteuerte Gruppe 94 mit
dem Schaltkreis 80 verbunden (nicht gezeigt) und umfasst
14 Antennenelemente 96E1U bis 96E7U und 96E1L bis 96E7L,
die in Paaren aus oberen/unteren wie etwa 96E1U und 96E1L gezeigt
sind. 8 zeigt das elektrische Anschlussschema in einer
Darstellung nach herkömmlicher
Art und Weise mit Paaren von Elementen Rükken an Rücken, aber in der Praxis sind
die Antennenelemente 96E1U usw. in einer geraden Linie
angeordnet, und alle zeigen in dieselbe Richtung. Die oberen Antennenelemente 96E1U bis 96E7U sind über entsprechende
voreingestellte Phasenschieber 98U1 bis 98U7 und
feste –90
Grad Phasenschieber 99U1 bis 99U7 an Quadratur-Hybridrichtkoppler 100C1 bis 100C7 angeschlossen.
Die unteren Antennenelemente 96E1L bis 96E7L sind über entsprechende
voreingestellte Phasenschieber 98L1 bis 98L7 auch
mit den Kopplern 100C1 bis 100C7 verbunden, wobei
es einen jeweiligen Koppler 100Ci für jedes obere/untere Paar von
Elementen 96EUi/96ELi (i = 1, 2, ..., 7) gibt.
Die voreingestellten Phasenschieber 98L1 bis 98L7 sind
optional: sie geben der Antennengruppe 96 eine voreingestellte
Wirkrichtung, die elektrischer Neigung gleich Null entspricht und
die Unterdrückung
der Nebenkeulen über
den Neigungsbereich optimiert.
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Jeder
Koppler 100C1 usw. empfängt
ein jeweiliges Paar von Eingangssignalen von den Aufteilern 88a und 88b,
das heißt,
der i-te Koppler 100Ci empfängt Eingangssignale Vai und
Vbi, wobei i wie zuvor Werte von 1 bis 7 annimmt. Jeder Koppler 100C1 usw.
entspricht dem Koppler 86, der oben erwähnt wurde, das heißt, jeder
hat vier Anschlüsse
A bis D mit Pfaden zwischen Eingängen
und Ausgängen,
die durch gebogene Linien wie etwa 102 gezeigt sind. Der
Koppler 100C1 empfängt
die Eingangssignale Va1 und Vb2 an B beziehungsweise D und erzeugt
um –90
Grad und –180
Grad phasenverschobene Versionen von jedem: der Ausgang A empfängt Va1
um –90
Grad phasenverschoben und Vb2 um –180 Grad phasenverschoben,
und der Ausgang C empfängt
Va1 um –180
Grad phasenverschoben und Vb2 um –90 Grad phasenverschoben.
Der Ausgang A ist über
einen –90-Grad-Phasenschieber 99U1 und
einen voreingestellten Phasenschieber 98U1 mit dem Antennenelement 96E1U verbunden,
und der Ausgang C ist über
einen voreingestellten Phasenschieber 98L1 mit dem Antennenelement 96E1L verbunden. Ähnliche
Anordnungen werden für
die Leistungseinspeisungen in die anderen oberen/unteren Paare von
Antennenelementen 96E2U/96E2L bis 96E7U/96E7L eingesetzt. Der
i-te Quadratur-Hybridrichtkoppler 1000i und der –90-Grad-Phasenschieber 99Ui liefern
in Kombination Leistung-in-Phase-Wandlung, wie sie in 56 in 3 gezeigt
ist.
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Nun
ist auch mit Bezug auf 9 die phasengesteuerte Gruppe 96 in
ihrer tatsächlichen
linearen Form gezeigt, wobei jedes Antennenelement 96E1U usw.
auf der linken Seite zusammen mit einem entsprechenden Vektordiagramm 110U1 bis 110L7 auf
seiner rechten Seite gezeigt ist. Das Vektordiagramm 110U1 zeigt
einen resultierenden Pfeil 112, der aus der Vektoraddition
der Vektoren a1 und b1 entsteht, und der die Summe der Signale Va1
und Vb1 darstellt, die an das Antennenelement 96E1U nach
verschiedenen Phasenverschiebungen, wie oben beschrieben wurde,
angelegt wird. Ähnliche
Anmerkungen gelten für
andere Antennenelemente. Das i-te obere Antennenelement 96EiU empfängt die
Vektorsumme ai + bi und das i-te untere Antennenelement 96EiL empfängt die
Vektordifferenz ai – bi.
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Die
Spannungs- und Leistungsverhältnisse
für den
ersten Aufteiler 88a in 7 sind in
Tabelle 1 unten gezeigt. Für
die Zweckmäßigkeit
der Darstellung sind die Leistungsniveaus normiert, sodass die Gesamtleistung,
die aus dem Aufteiler 88a austritt, 1 Watt beträgt.
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Die
Spannungen sind die Quadratwurzeln der Leistungen, folglich sind
auch sie relative Werte. Die Spannungsniveaus der einzelnen Elemente
haben Kosinus-Quadrat-Verteilung. Sie ist ähnlich der Kurve 74 in 6,
außer
dass die Kurve 74 genau gesprochen binomial und kein Kosinus
ist, und Krümmungen
voneinander abweichen.
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Die
Spannungs- und Leistungsverhältnisse
für den
zweiten Aufteiler 88b in 7 sind in
Tabelle 2 gezeigt und auf die gleiche Weise wie die in Tabelle 1
als relative Werte oder Verhältnisse
ausgedrückt.
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Nun
ist mit Bezug auf die 10 und 11 eine
Modifikation der Ausführung
gezeigt, die mit Bezug auf die 7 bis 9 beschrieben
wurde, und Teile, die oben beschrieben wurden, haben die gleichen
Bezugsnummern. Sie ist insbesondere für eine Realisierung der Erfindung
mit doppelter Speiseleitung geeignet, wobei bevorzugt wird, die
Neigungsempfindlichkeit zu verringern, um mögliche Neigungsfehler wegen
des Effektes von Phasendifferenzen zwischen den Signalen auf den
Speiseleitungen zu verringern. Es gibt zwei Modifikationen: die
erste Modifikation ist, einen zusätzlicher Aufteiler 120 – einen
Zwei-Wege-Aufteiler – zwischen Ausgang
C des Kopplers 86 und dem zweiten Aufteiler 88b einzusetzen.
Dies ermöglicht,
dass etwas von der Leistung, die bisher in den zweiten Aufteiler 88b gespeist
wurde, umgeleitet wird, was ein anderes Signal Vb0 liefert. Wie
in 11 gezeigt ist, ist die Gruppe 94 durch
die Einführung
eines zusätzlichen
Antennenelementes 122 modifiziert, das das Signal Vb0 über einen
festen 180-Grad-Phasenschieber 124 empfängt. Das zusätzliche
Antennenelement 122 ist zentral in der Gruppe 94 angeordnet,
die ansonsten unverändert
ist; das heißt, das
Element 122 ist in einem Abstand S/2 von jedem der Antennenelemente 96E1U und 96E1L positioniert, wobei
S der Abstand zwischen allen anderen an einandergrenzenden Paaren
von Antennenelementen wie etwa 96E1U und 96E2U ist.
Es sei bemerkt, dass für
die Zweckmäßigkeit
der Darstellung der Abstand zwischen dem zusätzlichen Antennenelement 122 als
gleich mit den anderen Abständen
S gezeigt, aber als S/2 bezeichnet ist.
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11 ist äquivalent
zu 9, wobei das Antennenelement 122 und
der Phasenschieber 124 hinzugefügt sind: wie durch das Vektordiagramm 126 angezeigt
empfängt
dieses Element 122 das Signal Vb0 ohne Subtraktion irgend
eines anderen Vektorsignals aus dem Aufteiler 88a. Die
Spannungs- und Leistungsverhältnisse
für den
Aufteiler 88b sind in Tabelle 3 unten gezeigt. Wie zuvor
sind die Leistungspegel normiert, sodass die Gesamtleistung, die
aus dem Aufteiler 88b austritt, 1 Watt beträgt. Die
entsprechenden Werte für
den Aufteiler 88a verhalten sich wie in Tabelle 1 oben.
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Die
Richtung des maximalen Antennengewinns einer phasengesteuerten Gruppenantenne
wird durch die Phasen und Amplituden der Spannungen auf ihren Antennenelementen
bestimmt. Wenn es erforderlich ist, dass die Leistungsfähigkeit
der Antenne über
ein Fre quenzband im Wesentlichen gleich bleibt, dann sollten die
Phasen und Amplituden der Signale, die in die Elemente gespeist
werden, gleich bleiben, wenn die Frequenz verändert wird. Ein Stück einer Übertragungsleitung
hat eine Verzögerung,
die konstant und frequenzunabhängig
ist, und folglich steigt die Phasenverschiebung mit der Frequenz,
die sie in ein Signal einbringt, das auf ihr entlang läuft. Folglich
hat eine phasengesteuerte Antennengruppe, die Übertragungsleitungen als Verzögerungselemente
nutzt, eine Leistung, die sich mit der Frequenz ändert. Ein Breitband-Richtkoppler
hat die Eigenschaft, dass die Phasenbeziehungen an seinen Anschlüssen über seinen
Frequenz-Arbeitsbereich konstant bleibt. Wenn folglich Richtkoppler
als Verzögerungselemente
in einer phasengesteuerten Gruppenantennen verwendet werden, bleibt
die Leistung über
der Frequenz konstant. Es kann auch vorteilhaft sein, als Kompensationseinrichtung
für Änderungen
der Ausprägung
der Nebenkeule über
dem elektrischen Neigungswinkel die Verwendung von Übertragungsleitungen
als Verzögerungselement
beizubehalten. Maximale Flexibilität der Auslegung ergibt sich,
wenn eine Kombination aus einer Übertragungsleitung
und einem Richtkoppler zum Zwecke der Verzögerung/Phasenverschiebung verwendet
wird.
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In 12 ist
nun ein Teil von 3 wiederholt und modifiziert,
um Anordnungen mit einzelner Speiseleitung darzustellen. Teile,
die zuvor beschrieben wurden, haben die gleichen Bezugsnummern mit
einem Vorsatz 100, und es werden nur Änderungen beschrieben. Eine
einzelne Signaleinspeisung 165 versorgt den Aufteiler 144 mit
einem einzelnen Hochfrequenz-Trägersignal,
der zusammen mit allen Komponenten von 146 bis einschließlich 160 zusammen
angeordnet ist. Dies erfordert die Einstellung der Neigung der Antennengruppe 160,
die sich auf einem Mast befinden kann.
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13 zeigt
ein phasengesteuertes Gruppenantennensystem 171 nach der
Erfindung, das zu dem in 12 gezeigten
bis auf die Modifikation für
die Verwendung sowohl im Empfangs- als auch im Sendemodus äquivalent
ist. Zuvor beschriebene Teile haben die gleichen Bezugsnummern und
es werden nur Änderungen beschrieben.
Der variable Phasenschieber 146, mit dem die Neigung gesteuert
wird, wird nun nur noch im Sendemodus (Tx) verwendet, und ist in
einem Sendepfad 173 zwischen und in Reihe zu den Bandpassfiltern
(BPF) 175 und 177 angeschlossen. Es gibt außerdem einen ähnlichen
Empfangspfad (Rx) 179 mit variablem Phasenschieber 181 zwischen
und in Reihe zu Bandpassfiltern 183 und 185. Die
Sende- und Empfangsfrequenzen sind normalerweise ausreichend verschieden,
sodass es möglich
ist, sie durch Bandpassfilter 175 usw. voneinander zu trennen.
Alle Elemente 144 bis 160 arbeiten im Empfangsmodus
umgekehrt, wobei zum Beispiel Aufteiler Überlagerer werden. Der einzige
Unterschied zwischen den zwei Modi ist, dass der Aufteiler 165 im
Sendemodus ein Eingangssignal liefert und der Übertragungspfad 173 von
einem Sendesignal von links nach rechts durchlaufen wird, während im
Empfangsmodus der Empfangspfad 179 von einem Empfangssignal von
rechts nach links durchlaufen wird und die Speiseleitung 165 ein
Ausgangssignal liefert. Diese Anordnung ist vorteilhaft, weil sie
ermöglicht,
dass die elektrischen Neigungswinkel sowohl im Sende- als auch im
Empfangsmodus unabhängig
eingestellt und gleich gemacht werden können: normalerweise (und nachteilhaft)
ist dies nicht möglich,
weil die Komponenten frequenzabhängige
Eigenschaften haben, die bei den Sende- und Empfangsfrequenzen voneinander
abweichen.
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In 14 ist
nun ein phasengesteuertes Gruppenantennensystem 200 nach
der Erfindung für
die Verwendung im Sende- und Empfangsmodus durch mehrere (zwei)
Betreiber 201 und 202 einer ein zelnen phasengesteuerten
Antenne 205 gezeigt. Teile, zu den oben beschriebenen äquivalent
sind, haben die gleichen Bezugsnummern mit einem Vorsatz 200.
Die Figur zeigt eine Anzahl von verschiedenen Kanälen: Teile
in verschiedenen Kanälen,
die äquivalent
sind, haben die gleichen Bezugsnummern mit einem oder mehreren Suffixen:
ein Suffix T oder R gibt einen Sende-(Transmit) oder Empfangskanal
(Receive) an, ein Suffix 1 oder 2 zeigt einen ersten oder zweiten
Betreiber 201 oder 202 an, und ein Suffix A oder
B zeigt den Pfad A oder B an.
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Zu
Beginn wird ein Sendekanal 207T1 des ersten Betreiber 201 beschrieben.
Dieser Sendekanal hat einen Hochfrequenzeingangssignal 242,
das einen Aufteiler 244T1 speist, der das Eingangssignal
zwischen variablen und festen Phasenschiebern 246T1A und 248T1B aufteilt.
Signale laufen von den Phasenschiebern 246T1A und 248T1B zu
Bandpassfiltern (BPF) 209T1A und 209T1B in verschiedenen
Duplexgeräten 211A bzw. 211B.
Die Bandpassfilter 209T1A und 209T1B haben Zentren
der Durchlassbänder
bei einer Sendefrequenz des ersten Betreiber 201, wobei
diese Frequenz als Ftx1 bezeichnet ist, wie in der Figur angegeben
ist. Der erste Betreiber 201 hat auch eine Empfangsfrequenz,
die als Frx1 bezeichnet ist, und die Äquivalenten für den zweiten
Betreiber 202 sind Ftx2 und Frx2.
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Das
Sendesignal des ersten Betreibers bei der Frequenz Ftx1, das aus
dem Bandpassfilter 209T1A ganz links ausgegeben wird, wird
von dem ersten Duplexgerät 211A mit
einem gleichartig erzeugten Sendesignal des zweiten Betreibers bei
der Frequenz Ftx2 überlagert,
das von einem daneben angeordneten Bandpassfilter 209T2A ausgegeben
wird. Diese überlagerten
Signale laufen über
eine Speiseleitung 213A zu einem solchen Antennenneigungsnetz 215,
das in vorangehenden Beispielen beschrieben wurde, und dann zu der phasenge steuerten
Antenne 205. Ebenso wird das andere Sendesignal des ersten
Betreibers bei der Frequenz Ftx1, das aus dem Bandpassfilter 209T1B ausgegeben
wird, von dem zweiten Duplexgerät 211B mit einem
gleichartig erzeugten Sendesignal des zweiten Betreibers bei der
Frequenz Ftx2 überlagert,
das von einem daneben angeordneten Bandpassfilter 209T2B ausgegeben
wird. Diese überlagerten
Signale laufen über
einen zweiten Aufteiler 213B über ein Antennenneigungsnetz 215 zu
der phasengesteuerten Gruppenantenne 205. Obwohl dieselbe
phasengesteuerte Gruppenantenne 205 verwendet wird, können die
zwei Betreiber ihre elektrischen Neigungswinkel der Antenne 205 beim
Senden sowohl unabhängig
als auch ferngesteuert durch bloßes Einstellen der variablen
Phasenschieber 246T1A beziehungsweise 246T2A ändern.
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Die
Empfangssignale, die von der Antenne 205 über das
Netzwerk 215 und die Speiseleitungen 213A und 213B zurückkommen,
werden analog von den Duplexgeräten 211A und 211B aufgeteilt.
Diese aufgeteilten Signale werden dann gefiltert, um in Bandpassfiltern 209R1A, 209R2A, 209R1B und 209R2B einzelne Frequenzen
Frx1 und Frx2 zu isolieren, die Signale an variable und feste Phasenschieber 246R1A, 246R2A, 248R1B beziehungsweise 248R2B liefern.
Die elektrischen Neigungswinkel für den Empfang sind dann durch die
Betreiber 201 und 202 unabhängig einstellbar, indem sie
ihre jeweiligen variablen Phasenschieber 246R1A und 246R2A einstellen.