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DE60030183T2 - Verfahren zur Herstellung einer Membranvorrichtung mit interner Spülung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Membranvorrichtung mit interner Spülung Download PDF

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DE60030183T2
DE60030183T2 DE60030183T DE60030183T DE60030183T2 DE 60030183 T2 DE60030183 T2 DE 60030183T2 DE 60030183 T DE60030183 T DE 60030183T DE 60030183 T DE60030183 T DE 60030183T DE 60030183 T2 DE60030183 T2 DE 60030183T2
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membrane
separation device
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membranes
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Donald Joseph Creve Coeur Stookey
Paul William Ellisville Kramer
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Air Products and Chemicals Inc
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung eines Hohlfaser-Membranmoduls mit interner Spülungs-Erzeugung.
  • Module, die hohle Faser-Membranen enthalten, wurden in einer weiten Vielfalt von Fluid-Trennanwendungen eingesetzt. Ein Fluidgemisch wird mit einer Seite der hohlen Faser-Membranen in Kontakt gebracht, wobei eine Druckdifferenz über der Membran aufrechterhalten wird, wodurch die permeable Fluid-Komponente unter dem Partialdruck-Gradient zur anderen Seite der Membran gelangt. Um diese teilweise Druckdifferenz über der Membran aufrechtzuerhalten, wird häufig ein Spül-Fluid verwendet, das hilft, das permierende Fluid zu entfernen. Dies ist besonders wichtig bei Anwendungen, in denen nur kleine Fluid-Mengen vom Fluid-Gemisch getrennt werden sollen, wie bei Dehydrierungs-Anwendungen.
  • Das US Patent 5 169 412 offenbart ein integriertes System, das ein Luftzerlegungs-Membransystem und einen Membrantrockner aufweist. Bei diesem System werden Ab- oder Rücklaufströme von der Luftzerlegungsmembran als Durchspülung im Membrantrockner verwendet. Das US Patent 5 205 842 offenbart einen Zweischritt-Membrantrockner mit einer ersten oder "Grob-"Stufe und einer zweiten oder "Polier-"Stufe. Die zweite Stufe verwendet einen Teil des getrockneten Produktgases als Rückflussspülung, um die Permeat-Seite der Membran zu reinigen bzw. zu spülen. Die europäische Patentanmeldung EP 0 702 995 A1 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trennen von Komponenten eines Gasstroms einschließlich der Entfernung von Wasserdampf, d. h. dem Trocknen, wobei darin enthalten ist, ein Speisegas mit einer semi-permeablen Membran in Kontakt zu bringen und einen leichten Unterdruck an der Permeat-Seite der Membran aufrechtzuerhalten. Es kann entweder ein trockenes Produktgas oder ein externer Spülstrom als die Permeat-Spülung verwendet werden.
  • Das US Patent 5 259 869 offenbart ein Verfahren zum Entfernen von Wasserdampf aus einem Gasstrom, wobei ein Teil des getrockneten Produktgases im Druck verringert und zur Permeat-Seite der Membran zurückgeführt wird, um als ein Spülgas zu wirken. Das getrocknete Spülgas wird dann zusammen mit dem Permeat-Gas aufgefangen und zum Einspeisungssystem zurückgeführt, so dass kein getrocknetes Produktgas verloren geht.
  • Das US Patent 5 411 662 offenbart eine Fluid-Trennvorrichtung mit einer Hohlfaser-Membran. Es werden Rohrböden zur Verfügung gestellt, um beide Enden des hohlen Faser-Membranbündels einzukapseln und die Einspeisungs-/Nicht-Permeat-Seite von der Spül-/Permeat-Seite des Membranbündels zu trennen. Wenigstens einer der Rohrböden ist so gesichert, dass die Spülfluid-Öffnung mit der Permeat-Seite des hohlen Faser-Membranbündels in Fluid-Verbindung steht.
  • Das US Patent 5 500 036 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung, um einen mit Sauerstoff angereicherten Gasstrom zur Verfügung zu stellen. Es wird ein Hohlfaser-Membranmodul zur Verfügung gestellt, in dem ein oder mehrere der hohlen Fasern verkürzt sind, so dass das Speisegas, das in diese hohlen Fasern eindringt, auf die Permeat-Seite der Fasern im Modul strömt, wobei dadurch eine Spülung im Gegenstrom zur Permeat-Seite der hohlen Fasern zur Verfügung gestellt wird. Das US Patent 5 525 143 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Dehydrierung von Gasen unter Verwendung von hohlen Faser-Membranen. Die hohlen Faser-Membranen werden in einem Gehäuse positioniert und erstrecken sich von einem ersten Rohrboden in der Nähe des Speisegas-Einlasses zu einem zweiten Rohrboden in der Nähe des Produkt-Auslasses, wobei jedes Ende der hohlen Faser in einem Rohrboden endet und dort eindringt. Der zweite Rohrboden hat wenigstens eine Öffnung, um zu ermöglichen, dass das Nicht-Permeatgas zur Permeat-Seite der Fasern zurückkehrt, um eine Spülung im Gegenstrom zur Verfügung zu stellen.
  • Die US 4 687 578 offenbart Fluid-Trennmembranen und ein Modul, das die Trennmembranen enthält, wobei die Membranen vorher ausgewählte Teile mit einem niedrigeren Trennvermögen für das Einspeisungs-Fluidgemisch haben. Damit ermöglicht es die offenbarte Anordnung, dass die Fluid-Speisegemische die Membranen in gesteuerten Mengen mit der Absicht durchdringen, ausgewähltes Permeat-Fluid von der Nicht-Einspeisungs-Membranfläche wegzuspülen. Ein Verfahren, das verwendet wird, um eine Spülzone zu bilden, ist es, einen unbeschichteten Teil der Membran zur Verfügung zu stellen, so dass der lokale Membranfluss ansteigt. Das Dokument offenbart nicht die Art der Herstellung eines solchen Moduls oder solcher Fluid-Trennmembranen mit unbeschichteten Teilen.
  • Die US 4 588 407 offenbart ein künstliches Organ, das einen Film aus entweder einem fettlöslichen Vitamin oder einem Gemisch aus dem fettlöslichen Vitamin mit an den Oberflächen von Teilen des künstlichen Organs abgelagertem Glycerin hat, der so angepasst ist, dass er mit dem Körper-Fluid bei Behandlung in einer Zone zur Strömung des Körper-Fluides in dem künstlichen Organ in Kontakt kommt. Ferner wird ein Verfahren zu dessen Herstellung offenbart. Das künstliche Organ nutzt ein Filterelement mit Membranen von der Art der Hohlfaser-Membran. Um zu verhindern, dass dem Lebenssystem sekundäre Auswirkungen wie Leukopenie zugefügt werden, lehrt die US 4 588 407 , die Oberfläche der Körper-Fluid durchlassenden Membran wenigstens teilweise zu beschichten. Dieses Dokument lehrt oder schlägt keinen ausdrücklichen Weg vor, um eine Membranvorrichtung mit einer internen Spülung, die eine vorher bestimmte Spülgasrate hat, herzustellen.
  • KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine intern gespülte Membran-Trennvorrichtung wird durch Aufbringen einer Deckschicht auf eine ansonsten nicht selektive Membran in einer gesteuerten Weise hergestellt, wie im Anspruch 1 dargelegt ist. Die Beschichtung wird auf ein Ende, typischerweise das Einspeisungsende, einer Membran in einer vertikal positionierten Membran-Trennvorrichtung aufgebracht, indem die Vorrichtung auf eine gesteuerte Tiefe mit der Membranbeschichtungs- oder Dichtungslösung geflutet wird. Des Weiteren wird nach dieser Erfindung die Tiefe (Höhe) der Beschichtungslösung automatisch einreguliert, um zu gewährleisten, dass eine gleich bleibende, gesteuerte Spülmenge erzeugt wird, wenn die Vorrichtung fertig gestellt und in Betrieb genommen wird. Über die Membranvorrichtung wird ein Gasdruck ausgeübt, während die Vorrichtung mit einer Beschichtungslösung gefüllt wird. Die Tiefe (Höhe) der Beschichtungslösung wird automatisch gesteuert, indem die Vorrichtung gefüllt wird, bis ein vorgeschriebener Gasfluss gemessen wird, wobei zu dem Zeitpunkt das Füllen unterbrochen wird, wodurch der Teil zur Erzeugung der Spülung der Vorrichtung von der Beschichtungslösung unberührt gelassen wird. Das Herstellungsverfahren wird durch Aushärten bzw. Vernetzen der aufgebrachten Deckschicht am Trennabschnitt des Trockners beendet.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 ist eine grafische Darstellung einer Vorrichtung, die bei der Ausführung des Verfahrens der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Typische Membran-Trennvorrichtungen, für die die vorliegende Erfindung gut geeignet ist, bestehen aus einem lang gestreckten Gehäuse mit einem Einspeisungsgas-Einlass und einem Auslass für das Nicht-Permeat an im Wesentlichen gegenüberliegenden Enden des Gehäuses, und einem entsprechend angeordneten Auslass für das Permeat. Das Gehäuse enthält Hohlfaser-Membranen, die so positioniert sind, dass sie sich von einem ersten Rohrboden in der Nähe des Einspeisungsgas-Einlasses zu einem zweiten Rohrboden in der Nähe des Auslasses für das Nicht-Permeat erstrecken, wobei jedes Ende der hohlen Fasern in einem Rohrboden endet und dort eindringt. Das Speisegas kommt mit den hohlen Faser-Membranen am Speisegas-Einlass in Kontakt. Das Speisegas kommt anfänglich entweder mit den Durchgängen bzw. Bohrungen der Fasern (bohrungsseitige Einspeisung) oder mit dem Äußeren der Fasern (gehäuseseitige Einspeisung) in Kontakt. Abhängig von der Art der Membran und des Beschichtungsmaterials durchdringen ein oder mehrere Komponenten des Speisegases selektiv die hohlen Fasern, wobei dadurch die Komponenten des Speisegases getrennt werden. Wie oben beim Stand der Technik erörtert wurde, stellen viele solcher Membran-Trennvorrichtungen ein Spülgas zur Verfügung, das auf der Permeat-Seite der Membran angewandt wird, um die Triebkraft des Permeats durch die Membran zu erhöhen.
  • Die vorliegende Erfindung ist eine Membran-Trennvorrichtung mit einer internen Spülung und ein Verfahren zur Herstellung solcher Membran-Vorrichtung mit wenigstens zwei Zonen längs des Strömungspfades der Membran, die im Wesentlichen unterschiedliche Membran-Strömungen und Trennvermögen haben. Dies wird durch Aufbringen einer Beschichtung auf nur einen Teil einer Membran wie einem asymmetrischen hohlen Faserbündel ausgeführt. Diese teilweise Beschichtung wird durch Steuerung der Tiefe (d. h. der Höhe) der Beschichtungslösung während des Herstellungsverfahrens erreicht. Die Menge der beschichteten Fasern, d. h. die Tiefe der Beschichtungslösung, wird basierend auf den Eigenschaften der verwendeten hohlen Fasern berechnet. Die nach dieser Erfindung verwendeten, asymmetrischen hohlen Fasern sollten eine ausreichende Oberflächen-Porosität oder einen ausreichenden Permeationsfluss haben, so dass durch den unbeschichteten Spül-Erzeugungsabschnitt der Membranvorrichtung ein adäquater Spülfluss zur Verfügung gestellt werden kann.
  • Es kann bei dieser Erfindung eine breite Vielfalt von permeablen hohlen Fasern verwendet werden, die Fasern, die aus organischen Polymeren sowie Fasern beinhalten, die aus anorganischen Materialien wie keramischen oder Kohlenstofffasern hergestellt sind. Beispiele von geeigneten organischen Fasern beinhalten Polysulfone, Derivate von Polysulfonen, Polyimide, Derivate von Polyimiden, Polyamidimide und dergleichen. Der entscheidende Parameter ist, dass der Typ von gewählten hohlen Fasern mit der ausgewählten Beschichtungslösung kompatibel sein sollte und außerdem ausreichende Permeabilitätseigenschaften aufweist, um ein adäquates Spülvolumen zur Verfügung zu stellen. Die verwendete, spezielle Beschichtungslösung hängt von der Art der Trennung, für die die Trennvorrichtung verwendet werden soll, sowie davon ab, dass sie mit dem Fasermaterial kompatibel ist. Beispiele von Beschichtungsmaterialien beinhalten Silikon-Kautschuk bzw. Gummi, wasserpermeable Polymere, Zellulose-Kunststoffe, Poly(Vinylalkohol) (PVOH), Chitosane, Polyacrylnitril (PAN) und dergleichen. Das Beschichtungsmaterial kann wahlweise entweder auf die Gehäuseseite (d. h. Außenseite) oder auf die Bohrungsseite der hohlen Faser aufgebracht werden. Abhängig vom verwendeten, speziellen Beschichtungsmaterial und der besonderen Anwendung kann die Beschichtung wahlweise gehärtet bzw. vernetzt werden, indem sie einem Aushärt- bzw. Vernetzungsschritt unterworfen wird, nachdem sie auf das Substrat aufgebracht wurde.
  • Durch das vorliegende Verfahren hergestellte Membranen sind besonders nützlich bei Anwendungen, in denen die Komponente, die vom Fluid-Einspeisungsstrom getrennt werden soll, einen starken Fluss durch die Membran im Vergleich mit den anderen, in der Einspeisung vorhandenen Komponenten hat.
  • Beispiele beinhalten die Herstellung von Membrantrocknern, die verwendet werden, um Wasserdampf aus Gasströmen wie Luft und Erdgas zu entfernen.
  • Während hohle Faser-Membranen für die meisten Anwendungen bestens geeignet sind, für die diese Membran-Trennelemente verwendet werden, d. h. speziell für Dehydrierungsanwendungen, kann dieses Herstellungsverfahren auch für andere Arten von Membranen wie spiralförmig gewickelte, Parallelplatten- oder Flachfolienmembranen verwendet werden.
  • Das vorliegende Verfahren ist dahingehend vorteilhaft, dass es Membran-Trennvorrichtungen mit gleichförmigen und berechenbaren Spülgasraten trotz Abweichungen der hohlen Faserbündel zur Verfügung stellt. Zusätzlich haben die resultierenden Trennelemente eine gesteuerte und vorher festgelegte Spülmenge.
  • Die vorliegende Erfindung kann am besten mit Bezug auf 1 verstanden werden. Der Stickstofffluss durch die unbeschichtete Membran wird durch die Durchführung eines Stickstoffstroms mit niedrigem Druck 2 durch das hohle Faserbündel 4 bestimmt, das in der Trennvorrichtung 6 positioniert ist. Die Strömung des Stickstoffs mit niedrigem Druck 2 wird durch das Ventil 8 gesteuert. Der durch das hohle Faserbündel geführte Stickstoff tritt aus der Trennvorrichtung 6 durch die Leitung 22 als ein Strom 10 aus, der durch ein Ventil 12 geregelt und im Strömungsmesser 14 gemessen wird. Die vom Strömungsmesser 14 gewonnene Messung kann dann auf einen Algorithmus angewandt werden, der die entsprechende Menge der Beschichtungslösung bestimmt, die auf das Faserbündel 4 aufgebracht wird, um die Ziel-Spülrate des Produktes zu erfüllen. Um die Beschichtungslösung aufzubringen, wird Stickstoff mit hohem Druck 16 in einen Behälter 18 eingeführt, der die gewünschte Beschichtungslösung 20 enthält. Der Stickstoff mit hohem Druck 16 drängt die Beschichtungslösung 20 aus dem Behälter 18 über eine Leitung 22. Die Strömung des Beschichtungsmaterials wird durch ein Ventil 24 gesteuert, das durch einen Strömungs-Steuerschalter 26 reguliert wird. Der Strömungs-Steuerschalter 26 ist so programmiert, dass er die Strömung des Beschichtungsmaterials auf der Basis der Strömung des Stickstoffs, die im Strömungsmesser 14 gemessen wurde, reguliert. Das Beschichtungsmaterial tritt in die Trennvorrichtung 6 durch die Leitung 22 ein und füllt die Trennvorrichtung 6 bis zu einem vorher bestimmten Punkt, basierend auf der berechneten, erforderlichen Spülung. Demzufolge wird ein vorher bestimmter Teil des hohlen Faserbündels 4 mit dem Beschichtungsmaterial beschichtet, während ein anderer Teil des Bündels unbeschichtet bleibt. Überschüssiges Beschichtungsmaterial wird dann von der Trennvorrichtung 6 über Leitung 28, wahlweise mit Hilfe eines Vakuums bzw. Unterdrucks, entfernt.
  • Bei der Ausführung des vorliegenden Verfahrens kann das Beschichtungsmaterial nach oder vorzugsweise gleichzeitig mit der Messung des Stickstoffs im Strömungsmesser und der begleitenden Berechnung des Volumens des Beschichtungsmaterials aufgebracht werden.
  • Obwohl Trennvorrichtungen mit Gegenstrom im Allgemeinen bevorzugt werden, können auch Anordnungen im Gleichstrom und möglicherweise im Querstrom durch ähnliche Verarbeitungsverfahren hergestellt werden. Durch selektives Beschichten erst eines und dann des anderen Endes des Faserbündels entsprechend dem obigen Verfahren, konnte eine Spülzone für den mittleren oder andere Abschnitte längs der Länge des Bündels ausgeführt werden.
  • BEISPIEL 1
  • Es wurden verschiedene Membran-Trennvorrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt, um die Wirkung nachzuweisen, die verschiedene Beschichtungspegel auf das Leistungsverhalten eines Trennelements hat. Die Trennvorrichtungen enthielten hohle Faser-Membranbündel aus Polyimid und wurden auf der Gehäuseseite der Fasern mittels einer Beschichtungslösung durch Tauchbeschichtung gebildet, die aus 1 Gewichtsprozent Sylgard® (Silikon-Kautschuk, gewerblich erhältlich von Dow Corning) in Isopentan besteht. Drei Trennvorrichtungen wurden zunächst durch die Zuführung von feuchter Luft in die Bohrungen der hohlen Fasern und dem Aufzeichnen der Permeat-Strömung und der Depression des Taupunktes des Produktes gekennzeichnet. Sie wurden anschließend jeweils mit einer Tauchbeschichtung versehen, während sie sich in einer vertikalen Position befanden, indem das Gehäuse teilweise mit der Sylgard-Lösung gefüllt wurde. Nachdem die Beschichtung ausgehärtet war, wurde jede Vorrichtung durch Prüfen mit feuchter Luft gekennzeichnet. Jede Vorrichtung wurde nacheinander beschichtet und nach dem Aufbringen von 1000 cm3, 1200 cm3 und 1600 cm3 der Sylgard-Lösung auf die Gehäuseseite geprüft. Die Spülmenge, die als eine Fraktion der Einspeisung ausgewiesen wurde, wurde gemessen und mit der Änderung der Depression des Taupunktes in Wechselbeziehung gebracht. Die Ergebnisse werden in Tabelle 1 unten angegeben und weisen deutlich nach, dass das Herstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung die Steuerung der Spülströmung und der Depression des Taupunktes durch Regulieren des Volumens der verwendeten Beschichtungslösung ermöglicht. Diese genaue Steuerung kann mittels der internen Spülungs-Ausführungen nach dem Stand der Technik nicht erreicht werden.
  • Figure 00090001
  • BEISPIEL 2
  • Es wurden verschiedene Trennvorrichtungen mit dem Apparat hergestellt, wie er in 1 beschrieben ist. Jede Trennvorrichtung enthielt ein axial ausgerichtetes Bündel aus hohlen Fasern, das in einem zylindrischen Gehäuse zusammengesetzt wurde, und hatte Rohrboden-Gussstücke aus Epoxid, um die Fasern am Gehäuse an jedem Ende der Vorrichtung abzudichten. Jede Vorrichtung wurde vertikal in der Beschichtungsvorrichtung montiert. Am oberen Ende der Gehäuseseite des hohlen Faser-Bündels wurde Stickstoff bei einem gesteuerten Druck von 0,158 MPa (20 psig) zugeführt. Der Stickstoff, der durch die hohlen Fasern bei einem ausgeübten Druck gedrungen ist, wurde durch eine Öffnung abgelassen, die mit der Bohrungsseite des obersten Rohrbodens verbunden ist. Die Stickstoffströmung, die aus der Vorrichtung austritt, wurde mit einem Strömungsmesser gemessen, um die Permeabilität der hohlen Faser zu kennzeichnen. Dann wurde die Beschichtungslösung zum unteren Ende der Gehäuseseite eingespeist, während die Stickstoffströmung kontinuierlich überwacht wurde. Wenn die Stickstoffströmung eine vorher bestimmte Geschwindigkeit erreichte, wurde die Strömung der Beschichtungslösung unterbrochen, wobei die Lösung vom Gehäuse abgeleitet wurde. Restliches Isopentan wurde von der Vorrichtung durch Spülen mit Stickstoff verdampft, das in die oberste Gehäuseöffnung eingespeist wurde, und strömte abwechselnd über die untere Gehäuseöffnung und die Öffnung, die mit der Bohrungsseite des obersten Rohrbodens in Verbindung steht, aus. Die so aufgebrachte Sylgard®-Beschichtung konnte über Nacht aushärten. Die Vorrichtungen wurden dann zur Dehydrierung durch Prüfung mit 37,8°C (100 Grad F), 0,79 MPa (100 psig) mit wassergesättigter, komprimierter Luft gekennzeichnet. Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 gezeigt.
  • Figure 00110001

Claims (19)

  1. Verfahren zur Herstellung einer Membran-Trennvorrichtung mit einer vorher bestimmten Spülgasrate, wobei die Trennvorrichtung (6) eine oder mehrere Membranen aufweist, die axial in einem lang gestreckten Gehäuse angeordnet sind, wobei das Gehäuse einen Einspeisungs-Einlass, einen Auslass für das Permeat und einen Auslass für das Nicht-Permeat aufweist, wobei das Verfahren das vertikal Positionieren der Trennvorrichtung (6) und die Durchführung eines Gasstroms (2) durch die Membran, während die Strömungsrate des Gases durch die Membran gemessen wird, und das Fluten der Vorrichtung auf eine gesteuerte Tiefe mit einer Beschichtungslösung (20) um einen Teil der Membranen, die in der Trennvorrichtung (6) angeordnet sind, zu beschichten, um eine vorher bestimmte Gasströmungsrate durch die Membran zu erreichen, und anschließendes Entfernen der überschüssigen Beschichtungslösung (20) aus der Trennvorrichtung (6) aufweist, um die vorher bestimmte Spülgasrate zu erzielen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Membranen in der Form eines Bündels von hohlen Fasern vorliegen.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Beschichtungslösung (20) mit der Außenseite der hohlen Faser-Membranen in Kontakt gebracht wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die Beschichtungslösung (20) mit den Durchgängen bzw. Bohrungen der hohlen Fasern in Kontakt gebracht wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die beschichtete Membran einem Aushärt- bzw. Vernetzungsschritt unterworfen wird, nachdem die überschüssige Beschichtungslösung (20) entfernt wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Membran aus einem organischen Polymer hergestellt wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei das organische Material aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Polysulfonen, Derivaten von Polysulfonen, Polyimiden, Derivaten von Polyimiden und Polyamidimiden besteht.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Membran aus einem anorganischen Material hergestellt wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei das anorganische Material ein keramischer Werkstoff oder Kohlenstoff ist.
  10. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Beschichtungslösung (20) aus der Gruppe ausgewählt wird, die aus Silikon-Kautschuk bzw. Gummi, wasserdurchlässigen Polymeren, Zellulose-Kunststoffen, Poly(Vinylalkohol), Chitosanen und Polyacrylnitril besteht.
  11. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Membran-Trennvorrichtung (6) ausgelegt wird, um Wasserdampf aus einem Einspeisungsstrom zu entfernen.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Einspeisungsstrom Erdgas und Wasserdampf enthält.
  13. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Einspeisungsstrom Luft ist.
  14. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Beschichtungsmaterial in die Membran-Trennvorrichtung (6) durch den Einspeisungs-Einlass eingeführt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 3, wobei das überschüssige Beschichtungsmaterial aus der Membran-Trennvorrichtung (6) durch dem Permeat-Auslass entfernt wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei ein Unterdruck bzw. Vakuum an den Einspeisungs-Einlass angelegt wird, um die Entfernung des überschüssigen Beschichtungsmaterials zu unterstützen.
  17. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Trennvorrichtung (6) mit einem Beschichtungsmaterial geflutet wird, während der Gasstrom durch die Membranen geführt wird.
  18. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Trennvorrichtung (6) mit einem Beschichtungsmaterial geflutet wird, nachdem der Gasstrom durch die Membranen geführt worden ist.
  19. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Gasstrom, der durch die Membran geführt wird, Stickstoff ist.
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