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DE60030829T2 - Schleifmaschine - Google Patents

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Publication number
DE60030829T2
DE60030829T2 DE60030829T DE60030829T DE60030829T2 DE 60030829 T2 DE60030829 T2 DE 60030829T2 DE 60030829 T DE60030829 T DE 60030829T DE 60030829 T DE60030829 T DE 60030829T DE 60030829 T2 DE60030829 T2 DE 60030829T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
head
plate
wafer
holding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60030829T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60030829D1 (de
Inventor
Fujikoshi Machinery Corp. Yasuhide Nagano-shi Denda
Fujikoshi Machinery Corp. Hisato Nagano-shi Kuroiwa
Fujikoshi Machinery Corp. Masanori Nagano-shi Furukawa
Fujikoshi Machinery Corp. Yoshio Nagano-shi Nakamura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujikoshi Machinery Corp
Original Assignee
Fujikoshi Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Fujikoshi Machinery Corp filed Critical Fujikoshi Machinery Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE60030829D1 publication Critical patent/DE60030829D1/de
Publication of DE60030829T2 publication Critical patent/DE60030829T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/27Work carriers
    • B24B37/30Work carriers for single side lapping of plane surfaces
    • H10P52/402

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Treatment Of Semiconductor (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schleifmaschine, die aufweist: eine Halteeinheit zum Halten eines Werkstücks und eine Schleifplatte, die eine Schleiffläche besitzt, mit welcher eine Oberfläche des Werkstücks durch eine Relativbewegung der Schleifplatte gegenüber der Halteeinheit abgeschliffen wird, wobei die Halteeinheit aufweist: einen inneren Kopf, der einen ersten konkaven Bereich besitzt, dessen Öffnungsbereich zur Schleiffläche der Schleifplatte weist; einen äußeren Kopf, der einen zweiten konkaven Bereich besitzt, in dem der innere Kopf vorgesehen ist und dessen Öffnungsbereich zur Schleiffläche der Schleifplatte weist; eine Halteplatte, die in dem ersten konkaven Bereich vorgesehen ist und eine Haltefläche besitzt, auf der das Werkstück gehalten wird; ein elastisches Haltebauteil, das an dem inneren Kopf und an der Halteplatte befestigt ist und es der Halteplatte erlaubt, sich bezüglich des inneren Kopfs zu bewegen, und in dem ersten konkaven Bereich mit der Halteplatte eine erste Kammer bildet, um das Werkstück anzupressen; ein äußeres Umschließungsbauteil, das an dem äußeren Kopf vorgesehen ist und den inneren Kopf umschließt; ein inneres Umschließungsbauteil, das zwischen dem äußeren Umschließungsbauteil und dem inneren Kopf vorgesehen ist und den inneren Kopf umschließt; ein Anpressbauteil zum Andrücken auf die Schleiffläche der Schleifplatte, wobei das Anpressbauteil in einer Ringform ausgebildet ist, die die Halteplatte umschließt; eine erste Druckeinheit, die ein Druckfluid in die erste Kammer einführt, so dass das Werkstück mit der Halteplatte auf die Schleiffläche der Schleifplatte angedrückt wird.
  • Beispielsweise schleift die Schleiffläche eine Oberfläche eines Halbleiterwafers, in welchem Halbleiterchips ausgebildet sind, gleichsam wie eine Spiegelfläche.
  • In jüngerer Vergangenheit hat die Integrationsdichte von Halbleiterbausteinen zugenommen, so dass die Ebenheit und weitere Oberflächenbedingungen von Siliziumwafern usw., welche Substrate von Halbleiterbausteinen darstellen, erheblich verbessert werden müssen. Des Weiteren werden Isolationsschichten und Leiterbahnstrukturen, die auf dem Wafer zur Bildung der Bausteine ausgebildet sind, zu größerer Ebenheit hin geschliffen. Folglich muss eine Schleifmaschine die Oberflächen der Wafer gleich Spiegelflächen mit höherer Genauigkeit schleifen.
  • In einer konventionellen Schleifmaschine wird die gesamte Oberfläche eines Wafers mit Hilfe eines Airbags einer Halteeinheit für den Wafer gleichförmig auf eine Schleiffläche einer Schleifplatte gedrückt.
  • Eine Halteeinheit für Wafer entsprechend einer konventionellen Schleifmaschine wird mit Bezug auf die 9 und 10 erläutert.
  • Gemäß 9 wird eine Schleifplatte 50 um eine vertikale Welle gedreht. Ein Schleifstoff 51 haftet an der oberen Fläche der Schleifplatte 50 an, um die Schleiffläche 52 auszubilden. Die Halteeinheit 60 für den Wafer wird oberhalb der Schleifplatte 50 bereitgestellt. Die Halteeinheit 60 für den Wafer wird dann um eine vertikale Welle gedreht sowie in der vertikalen Richtung bewegt.
  • Die Halteeinheit 60 für den Wafer weist auf: einen Kopf 62 mit einem konkaven Bereich 62a, dessen Öffnungsbereich nach unten ausgerichtet ist; eine Waferhalteplatte 64 mit einer Haltefläche, auf der der Wafer 12 gehalten wird; ein elastisches Bauteil 66, dessen äußerer Rand 66b an einem Umschließungsbereich 62b des Kopfs 62 befestigt ist, und dessen inne rer Rand 66a an einem äußeren Endabschnitt 64a der Waferhalteplatte 64 befestigt ist. Das elastische Bauteil 66 ist als Scheibe ausgebildet und besitzt die Eigenschaft, es der Waferhalteplatte 64 zu ermöglichen, sich innerhalb eines kleinen Abschnitts zu bewegen; und eine luftdicht abgeschlossene Kammer 65, die in dem Kopf 62 durch die Waferhalteplatte 64 und das elastische Bauteil 66 ausgebildet ist.
  • Eine Vakuumeinheit 67 zum Ansaugen und Halten des Wafers 12 wirkt zusammen mit Ansauglöchern 67a, die zur unteren Oberfläche der als Waferhaltefläche wirkenden Waferhalteplatte 64 hin vermittels eines Luftkanals 67b geöffnet sind. Durch den Betrieb der Vakuumeinheit 67 wird der Wafer 12 angesaugt und kann somit auf der Waferhaltefläche der Waferhalteplatte 64 gehalten werden.
  • Eine Druckeinheit 68 liefert ein Druckfluid zu der Kammer 65, um den Wafer 12 mit der Waferhalteplatte 64 an die Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 zu drücken.
  • Eine Druckverringerungseinheit 69 verringert den inneren Druck der Kammer 65.
  • Ein spitz zulaufender männlicher Bereich 70, dessen Außendurchmesser sich in Richtung abwärts allmählich reduziert, steht nach unten gerichtet von einer inneren Deckenfläche des Kopfs 62 hervor; ein spitz zulaufender weiblicher Bereich 72, dessen Innendurchmesser sich nach oben allmählich verjüngt, steht aufwärts gerichtet von einer oberen Fläche der Waferhalteplatte 64 hervor. Bei dieser Struktur passt sich der spitz zulaufende männliche Bereich 70 genau in den spitz zulaufenden weiblichen Bereich 72 ein, sobald die Druckverringerungseinheit 69 den Innendruck der Kammer 65 reduziert.
  • Bei der herkömmlichen Schleifmaschine ist die zu schleifende Oberfläche 12a des Wafers 12 in der Lage, sich schnell der Neigung usw. der Schleiffläche 52 aufgrund der Airbag-Funktion des elastischen Bauteils 66, beispielsweise einer Gummiplatte, anzupassen. Infolgedessen kann die gesamte Oberfläche 12a des Wafers 12 gleichförmig auf die Schleiffläche 52 gepresst werden, und zwar sogar dann, wenn die Schleiffläche 52 selbst geneigt ist. Durch diese Wirkung kann die gesamte Oberfläche 12a gleichförmig geschliffen oder wie eine Spiegelfläche poliert werden.
  • Durch Einpassen des spitz zulaufenden männlichen Bereichs 70 in den spitz zulaufenden weiblichen Bereich 72 kann die Waferhalteplatte 64 präzise positioniert werden, so dass der Wafer 12 an der korrekten Position positioniert oder angehaftet werden kann. Folglich werden die Schleifgenauigkeit und die Schleifeffizienz verbessert, und es können die Schritte des Schleifens automatisiert durchgeführt werden.
  • Jedoch wird bei der konventionellen Schleifmaschine die Oberfläche 12a des Wafers 12 auf die Schleiffläche 52 des an der Schleifplatte 50 anhaftenden Schleifstoffs 51 gedrückt, während das Schleifen oder Polieren des Wafers 12 durchgeführt wird. Ein Teil des Schleifstoffs 51, auf den der Wafer 12 gedrückt wird, sinkt dadurch im Vergleich zu anderen Teilen etwas nach unten ein, so dass ein konkaver Abschnitt 51a (siehe 10) ausgebildet wird. Außerdem kontaktiert eine untere Außenkante 12b des Wafers 12 eine innere Fläche des konkaven Abschnitts 51a und wird dadurch erodiert.
  • Wenn die untere Außenkante 12b des Wafers 12 durch die Innenfläche des konkaven Abschnitts 51a des Schleifstoffs 51 erodiert wird, wellt sich die Schleiffläche 52 und wird dadurch geschädigt, so dass die erzielbare Ebenheit der geschliffenen Oberfläche 12a des Wafers 12 verschlechtert wird.
  • Die Schleiffläche 52 des Schleifstoffs 51, der gewellt und schädigend erodiert wurde, kann mit Hilfe eines Wiederherstellungsmittels wiederhergestellt werden. Zum Beispiel wird bei der herkömmlichen Schleifmaschine das Wiederherstellungsmittel, bei dem es sich um einen Dummy-Wafer oder eine Keramikplatte handeln kann, an der Waferhalteplatte 64 der Halteeinheit 60 angebracht, wonach das Wiederherstellungsmittel auf die Schleiffläche 52 gepresst wird, um die bisher geschädigte Schleiffläche 52 wiederherzustellen. Im Fall eines neuen Schleifstoffs 51 werden die Oberflächenbedingungen des neuen Schleifstoffs 51 durch ein solches Wiederherstellungsmittel vereinheitlicht.
  • Der Schritt des Wiederherstellens des Schleifstoffs 51 kann nicht gleichzeitig mit dem Schleifschritt durchgeführt werden. Wenn der Wiederherstellungsschritt vor oder nach dem Schleifschritt durchgeführt wird, muss die benötigte Zeit für den Schleifschritt und für den Wiederherstellungsschritt länger ausfallen, wodurch die Arbeitseffizienz nicht verbessert werden kann.
  • Bedingungen, wie etwa die Andruckkraft oder die Rotationsgeschwindigkeit der Waferhalteplatte 64 usw. sind bezüglich des Schleifschritts verschieden von jenen in dem Wiederherstellungsschritt, jedoch wird die Waferhalteplatte 64 in beiden Schritten verwendet. Daher müssen die Rotationsgeschwindigkeit der Waferhalteplatte 64 und die Andruckkraft, die auf die Waferhalteplatte 64 ausgeübt wird (der Innendruck der Kammer 65), neu eingestellt werden, wenn der Schleifschritt oder der Wiederherstellungsschritt ausgeführt werden. Die Änderung der Bedingungen ist mühsam, so dass die Verarbeitungs- und die Herstellungseffizienz nicht verbessert werden können.
  • Die Druckschrift US 5 857 899 offenbart eine Waferpoliervorrichtung, die eine Waferhalterung aufweist, welche von einem ringförmigen Konditionierelement für das Polierkissen umgeben ist. Entsprechende Stellglieder für das Fluid richten die Halterung und das Konditionierelement in Bezug auf ein Gehäuse aus. Druckschrift JP-A-09254020 zeigt ebenfalls ein Konditionierelement, das eine Waferhalterung umgibt. Beide sind unabhängig voneinander drehbar.
  • Es wäre daher wünschenswert, eine Schleifmaschine bereitzustellen, die in der Lage ist, der Deformation und der schädigenden Erosion des Schleifstoffs vorzubeugen, während sie die Ebenheit der Schleiffläche der Schleifplatte erhält und die Schleifgenauigkeit verbessert.
  • Die Druckschrift JP 04-343658 A zeigt eine Schleifmaschine, die umfasst:
    eine Halteeinheit zum Halten eines Werkstücks; und
    eine Schleifplatte mit einer Schleiffläche, die eine Oberfläche des Werkstücks durch ein Bewegen der Schleifplatte relativ zur Halteeinheit schleift,
    wobei die Halteeinheit aufweist:
    einen inneren Kopf mit einem ersten konkaven Bereich, dessen Öffnung zu der Schleiffläche der Schleifplatte hin gerichtet ist;
    einen äußeren Kopf mit einem zweiten konkaven Bereich, innerhalb dessen der innere Kopf vorgesehen ist, und dessen Öffnung zu der Schleiffläche der Schleifplatte hin gerichtet ist;
    eine Halteplatte, die in dem ersten konkaven Bereich vorgesehen ist und eine Haltefläche aufweist, auf welcher das Werkstück gehalten wird;
    ein elastisches Haltebauteil, das an dem inneren Kopf und an der Halteplatte befestigt ist, wobei es die Halteplatte in die Lage versetzt, sich in Bezug auf den inneren Kopf zu be wegen, und welcher eine erste Kammer zum Andrücken des Werkstücks in dem ersten konkaven Bereich mit der Halteplatte ausbildet;
    ein äußeres Umschließungsbauteil, das an dem äußeren Kopf vorgesehen ist und den inneren Kopf umschließt;
    ein inneres Umschließungsbauteil, das zwischen dem äußeren Umschließungsbauteil und dem inneren Kopf vorgesehen ist und den inneren Kopf umschließt;
    ein Anpressbauteil zum Pressen auf die Schleiffläche der Schleifplatte, wobei das Anpressbauteil in einer Ringform ausgebildet ist, die die Halteplatte umschließt;
    und eine erste Druckeinheit, die ein Druckfluid in die erste Kammer einführt, so dass das Werkstück mit der Halteplatte auf die Schleiffläche der Schleifplatte angepresst wird.
  • Eine Maschine entsprechend der vorliegenden Erfindung ist in Anspruch 1 angegeben.
  • Bei der Schleifmaschine entsprechend der vorliegenden Erfindung wird das Druckfluid in die erste Kammer des inneren Kopfs eingeführt, so dass das durch die Halteplatte gehaltene Werkstück auf die Schleiffläche der Schleifplatte angepresst werden kann. Ferner kann das Anpressbauteil auf die Schleiffläche der Schleifplatte durch einen Druckaufbau in der zweiten Kammer angepresst werden. Durch diesen Vorgang kann das Anpressbauteil auf die Schleiffläche der Schleifplatte angepresst werden, während die Oberfläche des Werkstücks geschliffen wird, so dass die Ebenheit der Schleiffläche erhalten werden kann, und so dass außerdem die Verarbeitungseffizienz und die Schleifgenauigkeit der Schleifmaschine verbessert werden kann.
  • Bei der Schleifmaschine wird das Druckfluid in die erste Kammer durch eine erste Druckeinheit eingeführt. Ferner kann das Druckfluid durch eine zweite Druckeinheit in die zweite Kam mer eingeführt werden. Durch diesen Aufbau kann das Anpressbauteil mit einer Druckkraft auf den Schleifstoff gepresst werden, welche der Druckkraft zum Anpressen des Werkstücks auf die Schleiffläche entspricht. Folglich kann das Werkstück mit höherer Schleifgenauigkeit geschliffen werden.
  • Die Schleifmaschine kann ferner aufweisen:
    eine Antriebseinheit für den inneren Kopf, um den inneren Kopf um eine Welle zu rotieren, die senkrecht zur Oberfläche des durch die Halteplatte gehaltenen Werkstücks angeordnet ist; und
    eine Antriebseinheit für den äußeren Kopf, um den äußeren Kopf um eine weitere Welle zu rotieren, die senkrecht zu der Oberfläche des durch die Halteplatte gehaltenen Werkstücks angeordnet ist. Durch diesen Aufbau können die Rotationsgeschwindigkeiten des Werkstücks und des Anpressbauteils jeweils unabhängig voneinander und in angemessen Weise gesteuert werden, so dass die Schleifgenauigkeit verbessert wird.
  • Bei dieser Schleifmaschine ist das innere Umschließungsbauteil trennbar von dem äußeren Kopf mit diesem durch das elastische Ringbauteil verbunden, um dann gemeinsam mit dem äußeren Kopf bewegt zu werden. Ferner ist das innere Umschließungsbauteil durch ein Lager drehbar durch den inneren Kopf gehalten. Durch diesen Aufbau können der innere Kopf und der äußere Kopf einschließlich des inneren Umschließungsbauteils unabhängig voneinander gedreht und in geeigneter Weise positioniert werden.
  • Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden im folgenden anhand von Beispielen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
  • 1 eine Querschnittsansicht einer Halteeinheit einer Schleifmaschine entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Querschnittsansicht der Halteeinheit gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, wobei darin komprimierte Luft eingeführt wird;
  • 3 eine erläuternde Darstellung, die einen Zustand zeigt, in dem eine Schleiffläche eines Schleifstoffs, welcher in der Schleifmaschine entsprechend den 1 und 2 verwendet wird, durch ein Anpressbauteil gepresst wird;
  • 4 eine Ansicht der Grundfläche eines Anpressbauteils von unten, die gerade den Schleifstoff kontaktiert;
  • 5 einen Antriebsmechanismus der Schleifmaschine gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
  • 6 eine Querschnittsansicht der Halteeinheit einer Schleifmaschine gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
  • 7 eine Querschnittsansicht der Halteeinheit gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei komprimierte Luft darin eingeführt wird;
  • 8 eine Querschnittsansicht der Halteeinheit der Schleifmaschine gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel, die nicht Teil der Erfindung ist;
  • 9 eine Querschnittsansicht einer Waferhalteeinheit einer herkömmlichen Schleifmaschine; und
  • 10 eine erläuternde Darstellung, die den Zustand zeigt, in welchem die Schleiffläche des Schleifstoffs, der bei der konventionellen Schleifmaschine gemäß 9 verwendet wird, durch einen Wafer gepresst wird.
  • (Erstes Ausführungsbeispiel)
  • 1 zeigt eine Querschnittsansicht einer Halteeinheit einer Schleifmaschine gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel; 2 zeigt eine Querschnittsansicht einer Halteeinheit, bei welcher komprimierte Luft in die Halteeinheit eingeführt wird; 3 zeigt eine erläuternde Darstellung mit einem Zustand, in welchem die Schleiffläche des Schleifstoffs durch ein Anpressbauteil gedrückt wird; 4 zeigt eine Ansicht einer Grundfläche eines Anpressbauteils von unten, welches einen Schleifstoff kontaktiert; und 5 zeigt einen Antriebsmechanismus der Schleifmaschine.
  • Bei dem ersten Ausführungsbeispiel schleift oder poliert die Schleifmaschine die Oberfläche eines Siliziumwafers (eines Werkstücks). Die Schleifmaschine umfasst eine Halteeinheit 10 zum Halten des Wafers 12 und eine Schleifplatte 50 mit einer Schleiffläche 52, welche die Oberfläche 12a des Wafers 12 durch eine Relativbewegung der Schleifplatte 50 in Bezug auf die Halteeinheit 10 schleift. Die Oberfläche 12a des Wafers 12 kann wie eine Spiegelfläche poliert werden.
  • Die Halteeinheit 10 weist folgendes auf: einen inneren Kopf 20 mit einem ersten konkaven Bereich 21, dessen Öffnungsbereich zu der Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 hin gerichtet ist; und einen äußeren Kopf 30 mit einem zweiten konkaven Bereich 31, in welchem der innere Kopf 20 vorgesehen ist, und dessen Öffnungsbereich ebenfalls zu der Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 hin gerichtet ist.
  • Der innere Kopf 20 weist folgendes auf: eine Waferhalteplatte eine Halteplatte) 22, die in dem ersten konkaven Bereich 21 vorgesehen ist und eine Haltefläche 22a umfasst, auf welcher der Wafer 12 gehalten wird; und ein elastisches Haltebauteil 24, das an dem inneren Kopf 20 und an der Halteplatte 22 befestigt ist, und welches es der Halteplatte 22 erlaubt, sich in vertikaler Richtung usw. in Bezug auf den inneren Kopf 20 zu bewegen, und das zusammen mit der Halteplatte 22 eine ers te Kammer 25 zum Anpressen des Wafers 12 in dem ersten konkaven Bereich 21 ausbildet.
  • Details des inneren Kopfs 20 und peripherer Bauteile werden nun erläutert.
  • Der innere Kopf 20 bildet einen Grundbaustein der Halteeinheit 10, die den Wafer 12 hält. Wie eingangs beschrieben, weist der innere Kopf 20 einen ersten konkaven Bereich 21 auf, dessen Öffnungsbereich nach unten gerichtet ist.
  • Eine Grundfläche 22a der Halteplatte 22 bildet eine Haltefläche, die den Wafer 12 hält. Die Halteplatte 22 ist in dem inneren Kopf 20 vorgesehen und wird von einem äußeren Kantenbereich 20a umschlossen. Die Haltefläche 22a befindet sich unterhalb einer Grundfläche des äußeren Kantenbereichs 20a.
  • In dem ersten Ausführungsbeispiel haftet der Wafer 12 an der Haltefläche 22a der Halteplatte 22 vermittels Wassers an. Ein Anhaftbauteil (nicht dargestellt) ist an der Haltefläche 22a angebracht. Das Anhaftbauteil besitzt eine Oberfläche mit hoher Adsorption, so dass der Wafer 12 daran sicher durch Oberflächenspannung und Viskosität einer Flüssigkeit, wie etwa Wasser, anhaften kann.
  • In dem Fall, dass der Wafer 12 an die Haltefläche 22a durch Wasser angehaftet wird, wird eine ringförmige Schablone (nicht dargestellt), die in er Lage ist, den Wafer 12 zu umschließen, an der Haltefläche 22a angebracht, um den Wafer 12 vor einem seitwärtigen Weggleiten zu schützen. Ein innerer Durchmesser der Schablone beträgt 1 mm oder weniger, zum Beispiel 0,3 mm. Dies ist größer als ein äußerer Durchmesser des Wafers 12. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt der äußere Durchmesser des Wafers 12 ungefähr 300 mm. Wie eingangs beschrieben, ist die Differenz zwischen dem inneren Durchmesser der Schablone und dem äußeren Durchmesser des Wafers 12 sehr gering in Bezug auf den äußeren Durchmesser des Wafers 12. Die Dicke der Schablone ist geringer als diejenige des Wafers 12.
  • Ein Gleiten des Wafers 12 auf der Haltefläche 22a kann auch durch andere Mittel als die Schablone vermieden werden. Zum Beispiel kann der äußere Durchmesser der Haltefläche 22a gleich derjenigen des Wafers 12 gewählt werden, wobei die Gleitbewegung des Wafers 12 durch ein ringförmiges Anpressbauteil 36 vermieden werden kann. Durch Verwendung des Anpressbauteils 36 kann einem Überschleifen der äußeren Kante 12b (siehe 10) des Wafers 12 vorgebeugt werden. Insbesondere presst das Anpressbauteil 36 den Schleifstoff 51 in einer Umgebung der äußeren Kante 12b des Wafers 12, so dass der Schleifstoff 51, der die äußere Kante 12b des Wafers 12 umgibt, nach unten gedrückt wird. Durch diesen Vorgang wird die Reibung zwischen der äußeren Kante 12b des Wafers 12 und dem Schleifstoff 51 verringert, so dass ein Überschleifen vermieden werden kann.
  • Das elastische Haltebauteil 24 ist aus einem elastischen Material hergestellt und als Scheibe ausgebildet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das elastische Haltebauteil 24 aus einem Hartgummi in der Form gleich eines Krapfens mit innerem Loch (englisch: doughnut) ausgebildet, zum Beispiel aus einem Stoff einschließenden Nitrilgummi.
  • Eine äußerer Rand 24b des elastischen Haltebauteils 24 ist an dem äußeren Kantenbereich 20a des inneren Kopfs 20 befestigt; ein innerer Rand 24a des elastischen Haltebauteils 24 ist an der oberen Fläche im bereich der Außenkante der Halteplatte 22 befestigt. Das heißt, der äußere Rand 24b des elastischen Haltebauteils 24 ist durch Bauteile, welche den äußeren Kantenbereich 20a des inneren Kopfs 20 aufbauen, vertikal einge spannt und mittels nicht dargestellter Schrauben oder Bolzen befestigt. Auf der anderen Seite ist der innere Rand 24a des elastischen Haltebauteils 24 vertikal durch die Halteplatte 22 und ein Anpressbauteil 23 eingespannt und durch nicht dargestellte Schrauben oder Bolzen befestigt.
  • Bei diesem Aufbau hält das elastische Haltebauteil 24 die Halteplatte 22 und versetzt es in die Lage, sich in horizontaler und vertikaler Richtung in Bezug auf den inneren Kopf 20 zu bewegen.
  • Die erste Kammer 25 zum Andrücken des Wafers 12 ist in dem inneren Kopf 20 durch die Halteplatte 22 und das elastische Haltebauteil 24 ausgebildet. Ein Druckfluid wie beispielsweise komprimierte Luft wird durch eine Druckeinheit 28 in die erste Kammer 25 eingeführt. Durch Anheben des inneren Drucks in der ersten Kammer 25 durch die Druckeinheit 28 kann der Wafer 12 mit der Halteplatte 22 an die Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 angedrückt werden, so dass die Oberfläche 12a des Wafers 12 geeignet geschliffen oder poliert werden kann.
  • Es ist anzumerken, dass die Druckeinheit 28 einen nicht dargestellten Druckregulator zum Anpassen des inneren Drucks der ersten Kammer 25 aufweist.
  • Der äußere Kopf 30 weist folgendes auf: ein äußeres Umschließungsbauteil 30a, das den inneren Kopf 20 umschließt; und ein inneres Umschließungsbauteil 33, das zwischen dem äußeren Umschließungsbauteil 30a und dem inneren Kopf 20 vorgesehen ist und den inneren Kopf 20 umschließt; das Anpressbauteil 36, das eine L-Querschnittsform besitzt, und das zum Umschließen der Halteplatte 22 ringförmig ausgebildet ist und auf die Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 gedrückt wird; und ein elastisches Ringbauteil 34, das an dem äußeren Umschließungs bauteil 30a und dem inneren Umschließungsbauteil 33 befestigt ist, und welches das Anpressbauteil 36 hält, wobei es das Anpressbauteil 36 in die Lage versetzt, sich in Bezug auf den äußeren Kopf 30 in vertikaler und horizontaler Richtung zu bewegen, wobei es eine zweite Kammer 35 in dem äußeren Kopf 30 ausbildet.
  • Als nächstes werden Details des äußeren Kopfs 30 erläutert.
  • Der äußere Kopf 30 bildet einen äußeren Grundbaustein der Halteeinheit 10, die den Wafer 12 hält. Ein oberer Abschnitt 30b, der wie eine Scheibe ausgebildet ist, sowie das ringförmige äußere Umschließungsbauteil 30a sind integral miteinander in dem äußeren Kopf 30 verbunden. Der zweite konkave Bereich 31, dessen Öffnungsbereich nach unten geöffnet ist, ist innerhalb des inneren Umschließungsbauteils 33 ausgebildet.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das innere Umschließungsbauteil 33 abnehmbar an dem äußeren Kopf 30 angebracht. Das elastische Ringbauteil 34 verbindet das innere Umschließungsbauteil 33 mit dem äußeren Kopf 30. Durch diesen Aufbau wird das innere Umschließungsbauteil 33 gemeinsam mit dem äußeren Kopf 30 bewegt. Ferner ist das innere Umschließungsbauteil 33 mittels eines Lagers 40 drehbar durch den inneren Kopf 20 gehalten.
  • Das innere Umschließungsbauteil 33 ist als umgedrehte Glocke ausgebildet und weist im Zentralbereich ein Durchgangsloch auf. Ein Dichtungsring 41 ist an die Innenkante des inneren Umschließungsbauteils 33 eingepasst, so dass er einen Zwischenraum zwischen dem inneren Kopf 20 und dem inneren Umschließungsbauteil 33 luftdicht abschließt. Folglich kann die zweite Kammer 35 luftdicht abgeschlossen werden.
  • Durch Verwendung des Lagers 40 und des Dichtungsrings 41 kann die zweite Kammer 35 luftdicht abgeschlossen werden. Der innere Kopf 20 und der äußere Kopf 30, welcher das innere Umschließungsbauteil 33 aufweist, können unabhängig voneinander rotiert werden.
  • Das elastische Ringbauteil 34 ist aus elastischem Material hergestellt und als Ringscheibe ausgebildet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das elastische Ringbauteil 34 aus einem krapfenförmigen Hartgummi (englisch: doughnut), wie etwa einem Nitrilgummi, das Stoff mit einschließt, gebildet.
  • Eine äußerer Rand 34b des elastischen Ringbauteils 34 ist an dem äußeren Umschließungsbauteil 30a des äußeren Kopfs 30 angebracht. Eine innerer Rand 34a des elastischen Ringbauteils 34 ist an dem inneren Umschließungsbauteil 33 befestigt, welches gemeinsam mit dem äußeren Kopf 30 gedreht wird. Insbesondere ist der äußere Rand 34b des elastischen Ringbauteils 34 vertikal durch Bauteile eingespannt, welche das äußere Umschließungsbauteil 30a zusammensetzen und welche durch Schrauben oder Bolzen (nicht dargestellt) befestigt sind. Auf der anderen Seite ist der innere Rand 34a des elastischen Ringbauteils 34 vertikal durch Bauteile eingespannt, welche das innere Umschließungsbauteil 33 zusammensetzen und welche durch Bolzen oder Schrauben (nicht dargestellt) befestigt sind. Das Anpressbauteil 36, dessen Druckfläche zu der Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 hin ausgerichtet ist, ist an dem elastischen Ringbauteil 34 befestigt.
  • Mit diesem Aufbau hält das elastische Ringbauteil 34 das Anpressbauteil 36 und erlaubt es diesem, sich in horizontaler und in vertikaler Richtung in Bezug auf den inneren Kopf 20 zu bewegen.
  • Die zweite Kammer 35 zum Andrücken des Anpressbauteils 36 wird in dem äußeren Kopf 30 durch das elastische Ringbauteil 34 ausgebildet. Das Druckfluid, bei dem es sich um komprimierte Luft handeln kann, wird in die zweite Kammer 35 durch die Druckeinheit 28 eingeführt. Durch ein Anheben des inneren Drucks in der zweiten Kammer 35 durch die Druckeinheit 28 kann das Anpressbauteil 36 auf die Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 angedrückt werden, so dass die Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 in geeigneter Weise gedrückt wird. Details dieses Vorgangs werden später genauer erläutert.
  • Es ist anzumerken, dass die Druckeinheit 28 die komprimierte Luft zu der ersten und der zweiten Kammer 25 und 35 zuführt. Insbesondere wird, wie in 2 dargestellt ist, die komprimierte Luft über einen Luftzufuhrweg 27a zugeführt. Danach wird die komprimierte Luft in die erste Kammer 25 und simultan in die zweite Kammer 35 über die Durchgangslöcher 26 eines oberen Abschnitts 20b des inneren Kopfs 20 eingeführt. In 2 sind die mit komprimierter Luft angefüllten Räume durch Schraffur angedeutet. Bei diesem Aufbau werden der Wafer 12 und das Anpressbauteil simultan auf die Schleiffläche 52 angedrückt.
  • Die Wirkung des Anpressbauteils 36 wird mit Bezug auf 3 näher erläutert. Darin ist ein Zustand gezeigt, in welchem das Anpressbauteil 36 auf den Schleifstoff 51 angedrückt wird. Die in die erste Kammer 25 eingeführte komprimierte Luft drückt die Oberfläche 12a des Wafers 12 auf die Schleiffläche 52 des Schleifstoffs 51 mit vorbestimmter Kraft. Gleichzeitig drückt die komprimierte Luft, die in die zweite Kammer 35 eingeführt wurde, die Grundfläche des Anpressbauteils 36 auf die Schleiffläche 52 des Schleifstoffs 51, wobei die Grundfläche des Anpressbauteils 36 parallel zur Schleiffläche 52 eingerichtet ist. Durch Andrücken des Anpressbauteils 36 auf die Schleiffläche 52 wird ein Teil des Schleif stoffs 51, welcher der Grundfläche des Anpressbauteils 36 entspricht und die unteren Außenkanten 12b (s. 10) des Wafers 12 umschließt, nach unten gedrückt. Bei der herkömmlichen Schleifmaschine gemäß 10 kontaktiert die untere Außenkante 12b des Wafers 12 die Innenfläche des konkaven Abschnitts 51a, und das Kontaktstück des Schleifstoffs 51 wird dadurch konzentriert beschädigt, so dass die Schleiffläche 52 gewellt und schädigend erodiert. Demgegenüber ist bei dem ersten Ausführungsbeispiel die Reibung nicht auf die untere Außenkante 12b des Wafers 12 (s. 3) konzentriert, so dass der Schleifstoff 51 auch nicht konzentriert beschädigt wird und eine Wellung bzw. ein schädigendes Erodieren des Schleifstoffs 51 vermieden wird. Ferner kann die Anzahl der Wiederherstellungsvorgänge des Schleifstoffs 51 reduziert werden.
  • Das Anpressbauteil 36 setzt sich beispielsweise aus einer ringförmigen Metallscheibe oder einer netzartigen Scheibe zusammen. Ferner können Diamantkörner in die Grundfläche des Anpressbauteils 36 aufgenommen sein, und die Grundfläche kann auch mit einem Diamant-CVD-Film überzogen sein. Wenn das Anpressbauteil 36 aus abgelagertem Schleifstein oder einer Keramik mit angemessen rauer Oberfläche gebildet ist, kann die Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 effizient konditioniert werden. Folglich kann ein Konditionierelement als Anpressbauelement 36 eingesetzt werden.
  • Das Anpressbauteil 36 entsprechend dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ringförmig ausgebildet und an dem elastischen Ringbauteil 34 befestigt. Um das Anpressbauteil 36 in geeigneter Weise an dem elastischen Ringbauteil 34 zu befestigen, weist es einen dickeren Bereich 36a auf. Das elastische Ringbauteil 34 wird dann durch den dickeren Bereich 36a und ein Ringbauteil 36b eingespannt, welche durch (nicht dargestellte) Schrauben oder Bolzen mit dem elastischen Ringbau teil 34 integriert werden. Dadurch wird das Anpressbauteil 36 an dem elastischen Ringbauteil 34 befestigt.
  • Die Anpressfläche 36c (die Grundfläche) des Anpressbauteils 36 erstreckt sich von einem unteren Ende des dicken Bereichs 36a einwärts. Eine Innenkante der Anpressfläche 36c erstreckt sich bis nahe zu einer äußeren Kante der Halteplatte 22. Das Anpressbauteil 36 erstreckt sich und überdeckt die Grundflächen jeweils des inneren Umschließungsbauteils 33 und des äußeren Kantenbereichs 20a. Bei diesem Aufbau ist die Anpressfläche 36c des Anpressbauteils 36 hochwirksam positioniert.
  • Wenn das Anpressbauteil 36 eine äußere, umlaufende Kante des Wafers 12 vollständig umschließt, wird es schwierig, den Schleifschlamm zum Schleifen des Wafers 12 der Schleiffläche 52 des Schleifstoffs 51 zuzuführen.
  • Um diesen Nachteil zu überwinden, sind Führungsnuten 36d, in denen der Schleifschlamm zu der Schleiffläche 52 zugeführt wird, in der Grundfläche des Anpressbauteils 36 wie in 4 gezeigt ausgebildet.
  • Die Führungsnuten 36d sind jeweils in Richtungen entsprechend der Drehrichtung "R" des Anpressbauteils 36 gebogen. Bei diesem Aufbau kann der Schleifschlamm in geeigneter Weise in den Innenraum des Anpressbauteils 36 über die Führungsnuten 36d eingeführt werden. Eine der Flussrichtungen des Schleifschlamms ist als Pfeil "S" dargestellt. Eine Querschnittsform einer Führungsnut 36d kann durch eine V-Form, eine U-Form, usw. repräsentiert sein.
  • Die Ausbildung der Führungsnuten 36d ist nützlich im Falle der Verwendung einer sehr großen Schleifplatte 50, deren Durchmesser viel größer als derjenige des Wafers 12 ist. Auf der anderen Seite können in dem Fall, dass eine Schleifplatte 50 mit einem Durchmesser, welcher gleich oder nur etwas größer als derjenige des Wafers 12 ist, verwendet wird, Durchgangslöcher in der Schleifplatte 50 und dem Schleifstoff 51 ausgebildet werden, um den Schleifschlamm auf die Schleiffläche 52 über die Durchgangslöcher von einer unteren Seite her zuzugeben. Im Fall einer kleinen Schleifplatte 50 wird es schwierig, den Schleifschlamm von außen auf die gesamte Oberfläche 12a des Wafers 12 in effizienter Weise zu geben.
  • Durch das Andrücken des Anpressbauteils 36 können das Schleifen des Wafers 12 und das Andrücken der Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 gleichzeitig ausgeführt werden. Aufgrund dessen wird einer Deformation und einer schädigenden Abschleifung der Schleiffläche 52 wirksam vorgebeugt. Die Effizienz der Verarbeitung wird dadurch verbessert. Ferner werden die Wafer stets durch eine hochwertige Schleiffläche 52 geschliffen, wobei eine höhere Schleif- oder Poliergenauigkeit erzielt wird.
  • Wenn das Konditionierelement zum Andrücken der Schleiffläche 52 eingesetzt wird, und wenn der Konditionierschritt getrennt von dem Schleifschritt durchgeführt wird, kann die Häufigkeit des Ausführens des Konditionierschritts reduziert werden, so dass die Verarbeitungs- bzw. Herstellungseffizienz verbessert werden kann.
  • Ein Mechanismus jeweils für den Drehantrieb und für den Vertikalantrieb des inneren Kopfs 20 und des äußeren Kopfs 30 wird nun erläutert.
  • Ein inneres Lager 42 ist zwischen einer äußeren umlaufenden Oberfläche einer inneren Welle 27, die integral mit dem inneren Kopf 20 ausgebildet ist, und einer inneren umlaufenden Oberfläche einer äußeren Welle 37, die integral mit dem äußeren Kopf 30 ausgeführt ist, vorgesehen. Bei diesem Aufbau können der innere Kopf 20 und der äußere Kopf 30 mit verschiedenen Geschwindigkeiten rotiert werden.
  • Ein innerer Dichtungsring 43 schließt einen Zwischenraum zwischen der äußeren umlaufenden Oberfläche der inneren Welle 27 und der inneren umlaufenden Oberfläche der äußeren Welle 37 luftdicht ab.
  • Eine Antriebseinheit 44 für den inneren Kopf dreht den inneren Kopf 20 um eine Welle, die an der Halteplatte 22 vorgesehen und senkrecht zur Oberfläche 12a des durch die Halteplatte 22 gehaltenen Wafers 12 angeordnet ist.
  • Wie in 5 gezeigt ist, dreht ein Motor 45 den inneren Kopf 20. Ein Zahnradgetriebe 45a ist an der Ausgangswelle des Motors 45 befestigt.
  • Ein angetriebenes Zahnrad 46 ist an einem oberen Ende der inneren Welle 27 befestigt und wirkt zusammen mit dem Zahnradgetriebe 45a.
  • Ein oberes Lager 47 versetzt die innere Welle 27 in die Lage, sanft in Bezug auf die äußere Welle 37 rotiert zu werden.
  • Bei dieser Struktur kann der an dem unteren Ende der langen inneren Welle 27 befestigte innere Kopf 20 durch den Rotor 45 gedreht werden. Ferner kann der Wafer 12, der durch die Halteplatte 22 gehalten wird, gemeinsam mit dem inneren Kopf 20 um eine Achse gedreht werden, die senkrecht zu der Oberfläche 12a des Wafers 12 steht.
  • Eine Antriebseinheit 54 für den äußeren Kopf dreht den äußeren Kopf 30 um eine Welle, die an der Halteplatte 22 vorgesehen und die senkrecht zur Oberfläche 12a des Wafers 12, der durch die Halteplatte 22 gehalten wird, angeordnet ist.
  • Wie in 5 dargestellt ist, dreht ein Motor 55 den äußeren Kopf 30. Ein Zahnradgetriebe 55a ist an der Ausgangswelle des Motors 55 befestigt.
  • Ein angetriebenes Zahnrad 56 ist an der äußeren Welle 37 befestigt und wirkt zusammen mit dem Zahnradgetriebe 55a.
  • Vertikal angeordnete Lager 58 erlauben es der Ausgangswelle 37, sich in Bezug auf einen Grundkörper 14 sanft zu drehen.
  • Bei dieser Struktur wird der an einem unteren Ende der langen Ausgangswelle 37 befestigte äußere Kopf 30 durch den Motor 55 gedreht. Ferner kann das mit dem äußeren Kopf 30 durch das elastische Ringbauteil 34 verbundene Anpressbauteil 36 gemeinsam mit dem äußeren Kopf 30 um eine Achse gedreht werden, die senkrecht zur Oberfläche 12a des Wafers 12 angeordnet ist.
  • Weil die Antriebseinheit 44 des inneren Kopfs und die Antriebseinheit 54 des äußeren Kopfs getrennt voneinander eingerichtet sind, können die Rotationsgeschwindigkeit des Wafers 12 und diejenige des Anpressbauelements 36 getrennt voneinander in geeignet Weise gesteuert werden. Folglich können die Schleifbedingungen angemessen definiert und die Schleifgenauigkeit verbessert werden.
  • In 5 bewegt eine Zylindereinheit 74 einen Kopfbereich in vertikaler Richtung. Der Kopfbereich schließt den inneren Kopf 20, die innere Welle 27 und die äußere Welle 37 ein.
  • Ein rückwärtiges Ende 74a der Zylindereinheit 74 ist an dem Grundkörper 14 befestigt; ein vorderes Ende eines Zylinderstabs 74b der Zylindereinheit 74 ist an einem Hebebauelement 76 mittels eines Anschlussstücks 75 befestigt.
  • Es ist anzumerken, dass der Motor 45 zum Drehen des inneren Kopfs 20 an dem Hebebauelement 76 befestigt ist.
  • Die äußere Welle 37 wird in Bezug auf das Hebebauelement 76 nicht in vertikaler Richtung bewegt. Jedoch wird die äußere Welle 37 durch ein Lager 77 drehbar gehalten, welches in der Lage ist, eine Last in axialer Druckrichtung aufzunehmen.
  • An dem oberen Ende der inneren Welle 27 ist ein Anschlag 79 vorgesehen, so dass die innere Welle 27 in Bezug auf die äußere Welle 37 in vertikaler Richtung nicht bewegt wird. Jedoch wird die innere Welle 27 durch Lager 42 und 47 drehbar gehalten. Bei diesem Aufbau wird die innere Welle 27 durch das Hebebauelement 76 ebenfalls drehbar gehalten, so dass es nicht nach unten fällt.
  • Ein Zylinderabschnitt 14a erstreckt sich von dem Grundkörper 14 nach oben. Die äußere Welle 37 tritt durch den Zylinderabschnitt 14a hindurch. Die äußere Welle 37 wird darin vertikal bewegt sowie rotiert. Ein inneres Zylinderbauteil 78 ist mit der äußeren Welle 37 mittels eines Schlüssels 16 integriert ausgeführt, so dass das innere zylindrische Bauteil 78 gemeinsam mit der äußeren Welle 37 gedreht werden kann. Das angetriebene Zahnrad 56 deckt das innere zylindrische Bauteil 78 ab und ist daran befestigt. Das Zahnradgetriebe 55a des Motors 55 steht mit dem angetriebenen Zahnrad 56 im Eingriff. Es ist anzumerken, dass der Motor 55 zum Drehen des äußeren Kopfs 30 an dem Grundkörper 14 befestigt ist.
  • Durch Antreiben des Motors 55 dreht sich der äußere Kopf 30 gemeinsam mit der äußeren Welle 37. Ferner gleitet durch Antrieb der Zylindereinheit 74 die äußere Welle 37 in dem inneren zylindrischen Bauelement 78, so dass der Kopfbereich in vertikaler Richtung bewegt werden kann.
  • Wie eingangs beschrieben, setzt sich der Antriebsmechanismus zusammen aus: einem Mittel zum vertikalen Bewegen des Wafers 12, um die Oberfläche 12a des Wafers 12 mit der Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 zu kontaktieren; ein Mittel zum Rotieren des Wafers 12 um seine eigene Achse; und einem Mittel zum Rotieren des Anpressbauelements 37 um seine eigene Achse.
  • Ein Einlass 29 ist an dem oberen Ende der inneren Welle 27 vorgesehen und mit der Druckeinheit 28 verbunden. Der Einlass 29 ist ebenfalls mit dem Luftzufuhrweg 27a verbunden, der in der inneren Welle 27 ausgebildet und mit der ersten Kammer 25 verbunden ist. Es ist anzumerken, dass die Druckeinheit 28 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Kompressor ist.
  • Ein (nicht dargestellter) Verteiler ist an dem Einlass 29 vorgesehen, um ein Verdrehen der Luftzufuhrleitungen zu vermeiden, welches ansonsten durch die Drehung eintreten würde.
  • Ferner weist die Schleifmaschine eine Zuführungseinheit für den Schleifschlamm auf (nicht dargestellt).
  • (Zweites Ausführungsbeispiel)
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel wird mit Bezug auf die 6 und 7 erläutert. Den beim ersten Ausführungsbeispiel erläuterten Elementen werden die gleichen Bezugszeichen zugewiesen, und auf eine weitere Erläuterung wird hier verzichtet.
  • 6 zeigt eine Querschnittsdarstellung einer Halteeinheit einer Schleifmaschine gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. Ferner zeigt 7 eine Querschnittsdarstellung der Halteeinheit gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei komprimierte Luft darin eingeführt ist.
  • Merkmale des zweiten Ausführungsbeispiels sind eine erste Druckeinheit 38, die ein Druckfluid in die erste Kammer 25 einführt, um die Oberfläche 12a des Wafers 12, der durch die Halteplatte 22 gehalten wird, auf die Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 zu drücken; ferner eine zweite Druckeinheit, die das Druckfluid in die zweite Kammer 35 einführt, um das Anpressbauteil 36 auf die Schleiffläche 52 der Schleifplatte 50 anzudrücken. Folglich sind zwei Druckeinheiten 38 und 39 getrennt voneinander vorgesehen. Ein Einlass 39a, welchem das Druckfluid wie etwa komprimierte Luft von der zweiten Druckeinheit 39 zum Druckaufbau in der zweiten Kammer 35 zugeführt wird, ist an einer oberen Oberfläche 30b des äußeren Kopfs 30 vorgesehen. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel sind keine Durchgangslöcher 26 (siehe 1) ausgebildet.
  • Beim zweiten Ausführungsbeispiel sind die die erste Kammer 25 einschließenden Räume mit komprimierter Luft von der ersten Druckeinheit 38 gefüllt und werden in den Zeichnungen durch Parallelschraffur angezeigt; die zweite Kammer 35 einschließende Räume werden mit komprimierter Luft von der zweiten Druckeinheit 39 ausgefüllt und werden in den Zeichnungen durch Kreuzschraffur angezeigt (siehe 7).
  • Der Druck der der ersten Kammer 25 zugeführten komprimierten Luft kann verschieden von dem Druck der der zweiten Kammer 35 zugeführten komprimierten Luft sein. Insbesondere können die Druckkraft auf den Wafer 12 und die Druckkraft auf das Anpressbauteil 36 getrennt voneinander gesteuert werden. Bei diesem Aufbau kann das Anpressbauteil 36 auf die Schleiffläche 52 des Schleifstoffs 51 mit einer Andruckkraft gedrückt werden, die der Druckkraft des Wafers 12 auf die Schleiffläche 52 entspricht. Folglich kann der Wafer 12 mit höherer Schleifgenauigkeit geschliffen werden.
  • Es ist anzumerken, dass ein (nicht dargestellter) Druckregulator, der den Druck in der ersten Kammer 25 einstellt, und ein Druckverringerungsregulator (nicht dargestellt), der den Druck in der zweiten Kammer 35 einstellt, eingerichtet sein können. In diesen Fall können der Druck in der ersten und in der zweiten Kammer 25 und 35 sogar dann getrennt voneinander gesteuert werden, wenn die komprimierte Luft von einer gemeinsamen Quelle zugeführt wird.
  • Wenn eine Druckverringerungseinheit (nicht dargestellt) mit der ersten Kammer 25 verbunden ist, kann die Halteplatte 22 nach oben gezogen werden, während die Druckverringerungseinheit angetrieben wird. Bei diesem Aufbau kann auch nur das durch das elastische Ringbauteil 34 gehaltene Anpressbauteil 36 auf die Schleiffläche 52 gedrückt werden, indem die zweite Druckeinheit 39 betrieben wird. In diesen Fall kann, wenn als Anpressbauelement 36 ein Konditionierelement verwendet wird, die Schleiffläche 52 durch das Konditionierelement konditioniert werden.
  • Wenn eine (nicht dargestellte) Druckverringerungseinheit mit der zweiten Kammer 35 verbunden ist, kann das durch das elastische Ringbauteil 34 gehaltene Anpressbauteil 36 nach oben gezogen werden, während die Druckverringerungseinheit angetrieben wird. Bei diesem Aufbau kann auch nur der durch die Halteplatte 22 gehaltene Wafer 12 auf die Schleiffläche 52 mittels eines Betriebs der ersten Druckeinheit 38 angedrückt werden, so dass die Oberfläche 12a des Wafers 12 ohne Andrücken der Schleiffläche 52 durch das Anpressbauteil 36 geschliffen werden kann.
  • (Drittes Ausführungsbeispiel)
  • Bei dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel ist das innere Umschließungsbauteil 33 trennbar von einem Grundkörperab schnitt 32 des äußeren Kopfs 30 ausgebildet, wobei der Grundkörperabschnitt 32 einen oberen Bereich 30b und das äußere Umschließungsbauteil 30a aufweist. Bei dem dritten Ausführungsbeispiel, das nicht Teil der Erfindung ist, wird das innere Umschließungsbauteil 33 integriert mit dem Grundkörperabschnitt 32 des äußeren Kopfs 30 ausgeführt.
  • In dem Fall, dass das innere Umschließungsbauteil 33 integriert mit dem Grundkörperabschnitt 32 des äußeren Kopfs 30 ausgeführt wird, sind komplexe luftdicht abgeschlossene Strukturen in der ersten und zweiten Kammer 25 und 35 nicht erforderlich, wenn die Luftzufuhrwege zum Zuführen komprimierter Luft zu der ersten und zweiten Kammern 25 und 35 getrennt voneinander ausgebildet sind. Die Strukturen werden dadurch vereinfacht. Im Fall der Verwendung der Druckeinheit 28 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel verzweigt sich der Luftzufuhrweg von der Druckeinheit 28, und die verzweigten Wege sind jeweils mit dem Luftzufuhrweg 27a und dem Einlass 39a verbunden. Im Fall der Verwendung der ersten und der zweiten Druckeinheit 38 und 39 des zweiten Ausführungsbeispiel ist die erste Druckeinheit 38 mit dem Luftzufuhrweg 27a und die zweite Druckeinheit 39 mit dem Einlass 39a verbunden.
  • Auch im dritten Ausführungsbeispiel kann die Kraft zum Andrücken des Wafers 12 und die Kraft zum Andrücken des Anpressbauteils 36 auf die Schleiffläche 52 entsprechend durch eine Anpassung des Drucks in der ersten und der zweiten Kammer 25 und 35 eingestellt werden. Ferner kann die Drehgeschwindigkeit des Wafers 12 und des Anpressbauteils 36 entsprechend durch Antriebseinheiten 44 und 54 für den inneren und den äußeren Kopf gesteuert werden (siehe 5). Daher können die Wirkungen des ersten und des zweiten Ausführungsbeispiels durch die Schleifmaschine des dritten Ausführungsbeispiels erzielt werden.
  • In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wird der Wafer 12 an der Haltefläche 22a der Halteplatte 22 durch Wasser angehaftet. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt.
  • Beispielsweise kann der Wafer 12 durch Ansaugen an der Haltefläche 22a der Halteplatte 22 gehalten werden. In diesen Fall ist eine Vakuumeinheit mit der Haltefläche 22a der Halteplatte 22 verbunden, um den Wafer 12 durch Luftansaugung hochzuziehen.
  • Der Wafer 12 kann auch auf sichere Weise vermittels eines Adhäsivs an der Halteplatte 22 angehaftet werden.
  • Der spitz zulaufende männliche Bereich 70 und der spitz zulaufende weibliche Bereich 72 der herkömmlichen Schleifmaschine (s. 9) können in der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden. Durch Einpassen des spitz zulaufenden männlichen Bereichs 70 in den spitz zulaufenden weiblichen Bereich 72 kann die Halteplatte 22 präzise positioniert werden, so dass der Wafer 12 an der richtigen Position positioniert bzw. angehaftet werden kann.
  • In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wird der durch die Halteplatte 22 gehaltene Wafer 12 auf die Schleiffläche 52 durch Luftdruck angedrückt. Beispielsweise kann anstatt des Luftdrucks auch ein Flüssigkeitsdruck wie etwa Wasserdruck, Öldruck, usw. verwendet werden.
  • In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wird die Oberfläche 12a eines Siliziumwafers 12 als Werkstück geschliffen oder poliert. Auch können Oberflächen anderer waferförmiger Werkstücke, wie beispielsweise Glasplatten, Kristallplatten usw. in geeigneter Weise geschliffen oder poliert werden.
  • Die Erfindung kann auch in anderen speziellen Ausführungen angewendet werden, ohne vom Umfang der Ansprüche abzuweichen. Die vorliegenden Ausführungsbeispiele sind daher in jeder Hinsicht als beispielhaft und nicht einschränkend anzusehen. Der Schutzbereich der Erfindung wird daher eher durch die beigefügten Ansprüche als durch die vorhergehende Beschreibung umrissen. Folglich werden alle Abwandlungen, die sich innerhalb der Bedeutung der Ansprüche bewegen, als von den Ansprüchen umfasst angesehen.

Claims (3)

  1. Eine Schleifmaschine, aufweisend: eine Halteeinheit (10), um ein Werkstück (12) zu halten; und eine Schleifplatte (50), die eine Schleiffläche (52) besitzt, die eine Oberfläche (12a) des Werkstücks (12) durch ein relatives Bewegen der Schleifplatte (50) bezüglich der Halteeinheit (10) abschleift, wobei die Halteeinheit (10) beinhaltet: einen inneren Kopf (20), der einen ersten konkaven Bereich (21) besitzt, dessen Öffnungsbereich zur Schleiffläche (52) der Schleifplatte (50) weist; einen äußeren Kopf (30), der einen zweiten konkaven Bereich (31) besitzt, in dem der innere Kopf (20) vorgesehen ist und dessen Öffnungsbereich zur Schleiffläche (52) der Schleifplatte (50) weist, eine Halteplatte (22), die in dem ersten konkaven Bereich (21) vorgesehen ist und eine Haltefläche (22a) besitzt, auf der das Werkstück (12) gehalten wird; ein elastisches Haltebauteil (24), das an dem inneren Kopf (20) und an der Halteplatte (22) befestigt ist, es der Halteplatte (22) erlaubt, sich bezüglich des inneren Kopfs (20) zu bewegen, und in dem ersten konkaven Bereich (21) mit der Halteplatte eine erste Kammer (25) bildet, um das Werkstück (12) (22) anzupressen; ein äußeres Umschließungsbauteil (30a), das an dem äußeren Kopf (30) vorgesehen ist und den inneren Kopf (20) umschließt; ein inneres Umschließungsbauteil (33), das zwischen dem äußeren Umschließungsbauteil (30a) und dem inneren Kopf (20) vorgesehen ist und den inneren Kopf (20) umschließt; ein Anpressbauteil (36), um auf die Schleiffläche (52) der Schleifplatte (50) zu pressen, wobei das Anpressbauteil (36) in einer Ringform ausgebildet ist, die die Halteplatte (22) umschließt; eine erste Druckeinheit (28; 38), die ein Druckfluid in die erste Kammer (25) einführt, so dass das Werkstück (12) mit der Halteplatte (22) auf die Schleiffläche (52) der Schleifplatte (50) angepresst wird; gekennzeichnet durch ein an dem äußeren Umschließungsbauteil (30a) und an dem inneren Umschließungsbauteil (33) befestigtes, elastisches Ringbauteil (34), das das Anpressbauteil (36) hält und es ihm erlaubt, sich bezüglich des äußeren Kopfs (30) zu bewegen, und das eine zweite Kammer (35) in dem zweiten konkaven Bereich (31) bildet; und durch eine Druckeinheit (28; 39), die die erste Druckeinheit (28) sein kann, die Fluid in die zweite Kammer (35) einführt, so dass das Anpressbauteil (36) an die Schleiffläche (52) der Schleifplatte (50) gepresst wird; und ferner dadurch gekennzeichnet, dass das innere Umschließungsbauteil (33) von dem äußeren Kopf (30) trennbar ist, mit dem äußeren Kopf (30) über das elastische Ringbauteil (34) verbunden ist, so dass es gemeinsam mit dem äußeren Kopf (30) bewegt wird und durch den inneren Kopf (20) über ein Lager (40) rotierbar gehalten wird.
  2. Die Schleifmaschine gemäß Anspruch 1, wobei das Druckfluid durch eine erste Druckeinheit (38) in die erste Kammer (25) eingeführt wird, und das Druckfluid durch eine zweite Druckeinheit (39) in die zweite Kammer (35) eingeführt wird.
  3. Die Schleifmaschine gemäß Anspruch 1 oder 2, ferner aufweisend: eine Antriebseinheit des inneren Kopfs (44) um den inneren Kopf (20) um eine Welle zu rotieren, die senkrecht zu der O berfläche (12a) des durch die Halteplatte (22) gehaltenen Werkstücks (12) angeordnet ist; und eine Antriebseinheit des äußeren Kopfs (54) um den äußeren Kopf (30) um eine weitere Welle zu rotieren, die senkrecht zu der Oberfläche (12a) des durch die Halteplatte (22) gehaltenen Werkstücks (12) angeordnet ist.
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