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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung,
die in einer Abgasrückführungsleitung
eines Verbrennungsmotors für
z.B. ein Automobil angeordnet ist.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
EP 1 156 246 A ,
die unter Art. 54(3) EPÜ fällt, offenbart
eine Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
vom selben Erfinder wie die vorliegende Erfindung, welche mit einem
Motor versehen ist, der ein Ventil mit eine Ventilstange in eine Öffnungs-
oder eine Schließrichtung
antreibt. Eine kreisförmige
Nut ist zwischen einem Motorhauptgehäuse und einem Motorhalter ausgebildet.
Der Motorhalter weist einen Vorsprung auf, der in die kreisförmige Nut
passt. Ein flüssiges
Dichtungsmittel, das zwischen die kreisförmige Nut und den Vorsprung
aufgebracht ist, ist nicht offenbart.
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Die
US 5,769,390 A ,
die den nächsten
Stand der Technik darstellt, beschreibt ein Abgasrückführungsventil,
das mit einem Motor versehen ist, der ein Ventil mit einer Ventilstange
in einer Öffnungs-
oder einer Schließrichtung
antreibt, wodurch das Ventil ohne die Einwirkung einer Feder geschlossen
werden kann, wenn eine Federkraft nicht an dem Ventil im Ventilsitz
sitzen kann.
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1 ist
eine Querschnittsdarstellung, die den inneren Aufbau einer herkömmlichen
Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
zeigt. In der Figur weist das Ventilgehäuse 1 einen Einlassanschluss 2, der
mit einem Abgassystem (nicht gezeigt) eines Motors, der ein Verbrennungsmotor
ist, in Verbindung steht, einen Auslassanschluss 3, der
mit einem Lufteinlasssystem (nicht gezeigt) des Motors in Verbindung
steht, und eine Leitung 4 zwischen dem Auslassanschluss 3 und
dem Einlassanschluss 2 auf. Ein Ventilsitz 5 ist
in die Leitung 4 pressgepasst. Bezugsziffer 6 ist
eine Ventilstange, die durch eine Buchse 7 führt. Ein
Ventil 8 ist am unteren Ende der Ventilstange 6 angebracht,
um sich von dem Ventilsitz 5 zu trennen oder daran anzuliegen.
Bezugsziffer 9 ist ein Halter, um die Ablagerung von Substanzen
in der Buchse 7 zu verhindern. Bezugsziffer 10 ist
ein Federhalter, der von einer Spiralfeder 11 nach oben
gedrückt
wird. Ein Durchloch 12 ist im mittleren Abschnitt der Federhalterung 11 gebildet.
Die Spitze 6a des Ventilstabs 6 ist durch Bördeln durch
das Durchloch 12 fixiert. Die Ventilstange 6 und
die Federhalterung 10 sind durch Bördeln integriert und das Ventil 8,
das am unteren Abschnitt der Ventilstange 6 angebracht
ist, wird von der Spiralfeder 11 normal in eine geschlossene
Position in Bezug auf den Ventilsitz 5 gedrückt. Bezugsziffer 13 ist
eine Kühlwasserleitung zur
Kühlung
des im Folgenden beschriebenen Motors und des Ventilkörpers.
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Bezugsziffer 20 ist
ein Schrittmotor-Hauptgehäuse,
das als Statoranordnung in Bezug auf den im Folgenden diskutierten
Rotorabschnitt dient. Ein Motorhalter 21 ist im unteren
Abschnitt des Schrittmotor-Hauptkörpers 20 von einer
Klemmschraube 23 durch einen O-Ring 22 fixiert,
um den Eintritt von Wasser in den Schrittmotor-Hauptkörper 20 zu
verhindern. Eine Motorbürste 25 ist
angeordnet, um die Motorwelle 24 in einer mittleren Öffnung des
Motorhalters 21 zu halten. Der untere Abschnitt der Motorwelle 24 ist
durch Bördeln
am Federhalter 26 und an einem Anschlussstück 27 befestigt.
Bezugsziffer 28 ist eine Feder, die zwischen dem Motorhalter 21 und der
Federhalterung 26 angeordnet ist und die die Motorwelle 24 in
einer Öffnungsrichtung
des Ventils drückt.
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Bezugsziffer 30 sind
Spulenkörper,
um welche Spulen 31 gewickelt sind. Bezugsziffern 32 und 33 sind
Joche. Ein Magnetweg wird durch den äußeren Rand der Joche 32 und 33 gebildet.
Bezugsziffer 34 sind Anschlüsse, die elektrisch mit den
Spulen 31 verbunden sind. Die Anschlüsse 34 und ein Motorgehäuse 35 bilden
einen Verbinder. 36 ist eine Platte, die die beiden Spulenabschnitte
magnetisch abschirmt. Bezugsziffer 37 ist eine Platte,
die verhindert, dass Harz in den inneren Spulenabschnitt fließt, wenn
das Motorgehäuse 35 von
außen
geformt wird.
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Bezugsziffer 40 ist
ein Magnet. Bezugsziffer 41 ist ein einen Magneten haltender
Rotor. Ein Magnet 41 weist einen mit Gewinde versehenen
Abschnitt 41a, der über
Gewinde mit einem Gewindeabschnitt 24a der Motorwelle 24 an
einem inneren Rand angebracht ist, und einen axialen Anschlag 41b der Motorwelle 24 auf.
Bezugsziffer 42 sind Lager, die an beiden Enden des Rotors 41 angebracht
sind. Bezugsziffer 43 ist ein Anschlagsstift, der auf die
Motorwelle 24 pressgepasst ist.
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Diese
Art von Schrittmotor-Hauptkörper 20 hält einen
wasserdichten Aufbau aufrecht, da der Motorhalter 21 am
unteren Abschnitt des Schrittmotor-Hauptkörpers 20 befestigt
ist, und ist am optischen Abschnitt des Ventilgehäuses 1 angebracht, so
dass die axialen Mitten von einer Befestigungsschraube 44 ausgerichtet
werden.
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Der
Betrieb wird im Folgenden beschrieben.
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Wenn
der Motor gestartet wird und das Ventil vollständig geschlossen ist, dreht
sich zuerst der Rotor 41, der einen Magneten 40 enthält, auf
schrittartige Weise in einer Richtung der Ventilöffnung aufgrund einer pulsierten
Spannung, die von der Steuereinheit (nicht gezeigt) während der
Ventilöffnungsbetätigung an
die Anschlüsse 34 gesendet
wird. Die schrittweise Drehung wird vom Gewindeabschnitt 41a des
Rotors 41 und vom Gewindeabschnitt 24a der Motorwelle 24 in
eine lineare Bewegung umgewandelt und die Motorwelle 24 verschiebt
sich in einer Richtung der Ventilöffnung (nach unten). Während die
Verschiebung fortfährt,
wird in dem Moment, in welchem die obere Fläche der Spitze 6a des
Ventilstabs 6 in der Nähe
des Ventilgehäuses 1 mit
der unteren Fläche
der Motorwelle 24 in der Nähe des Motorgehäuses 35 in
Berührung
kommt, der Ventilstab 6 von der Antriebskraft der Motorwelle 24 gegen eine
nach oben drückende
Kraft der Spiralfeder 11 hinabgedrückt. Auch das Ventil 8,
das am unteren Abschnitt der Ventilstange 6 angebracht
ist, wird abgesenkt und öffnet
sich in Bezug auf den Ventilsitz 5, und der Einlassanschluss 2 und
der Auslassanschluss 3 werden durch die Leitung 4 verbunden.
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Während des
Ventilschließvorgangs
dreht sich der Rotor 41, der einen Magneten 40 enthält, auf schrittartige
Weise in einer Richtung des Ventilschließens, da eine gepulste Spannung
von der Steuereinheit (nicht gezeigt) an die Anschlüsse 34 gesendet wird,
und zwar bei einem Vorgang, der dem oben genannten entgegengesetzt
abläuft.
Die Motorwelle 24 verschiebt sich aufgrund der Drehung
in einer Richtung des Ventilschließens (nach oben). Zusätzlich zur
Drehung wird die Ventilstange 6 durch die nach oben drückende Kraft
der Spiralfeder 11 angehoben und das Ventil 8 deckt
die Öffnung
des Ventilsitzes 5 ab.
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Der
wasserdichte Aufbau des Schrittmotor-Hauptkörpers 20 in dieser
Art von Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
wird realisiert, indem ein Motorhalter 21 von einem O-Ring 22 auf
den unteren Abschnitt des Schrittmotor-Hauptkörpers 20 gedrückt wird
und indem der Raum zwischen dem Schrittmotor-Hauptkörper 20 und dem Motorhalter 21 mit
einer Klemmschraube 23 abgedeckt und verschlossen wird,
wenn der O-Ring komprimiert wird.
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Jedoch
ist der Stückpreis
von O-Ringen relativ hoch, und somit ist es nötig, den wasserdichten Aufbau
des Schrittmotor-Hauptkörpers 20 ohne
Verwendung eine O-Rings 22 beizubehalten, wenn man die
Gesamtkosten der Abgasrückführ-Ventilvorrichtung
verringern will.
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Die
vorliegende Erfindung wird vorgeschlagen, um die obigen Probleme
zu lösen,
und hat die Aufgabe, eine Abgasrückführ-Ventilvorrichtung
bereitzustellen, die einen wasserdichten Aufbau im Schrittmotor-Hauptkörper 20 beibehält, ohne
einen O-Ring 22 zu verwenden.
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DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Abgasrückführ-Ventilvorrichtung
entsprechend der vorliegenden Erfindung ist mit einem Motorhauptgehäuse versehen,
das einen Motor aufweist, der ein Ventil mit einer Ventilstange
in eine Öffnungs-
oder eine Schließrichtung
antreibt, und ist mit einem Motorhalter versehen, der die untere Öffnung des
Motorhauptgehäuses
abdeckt. Entweder die untere Öffnung
des Motorhauptgehäuses
oder der obere Abschnitt des Motorhalters sind als kreisförmige Nut
ausgebildet, und die jeweils andere von der unteren Öffnung des
Motorhauptgehäuses
und des oberen Abschnitts des Motorhalters ist in Form eines Vorsprungs
ausgebildet, der in die kreisförmige
Nut passt. Ein flüssiges
Dichtungsmittel ist zwischen die Oberseite des Vorsprungs und die
der Oberseite des Vorsprungs zugewandte Unterseite der kreisförmigen Nut
aufgebracht. Auf diese Weise ist es, im Gegensatz zum Stand der
Technik, nicht notwendig, einen O-Ring zu verwenden, der einen relativ
hohen Stückpreis
hat, und somit ist es möglich,
die Gesamtherstellungskosten der Abgasrückführ-Ventilvorrichtung zu senken. Weiter
ist es möglich,
das Beibehalten des wasserdichten Aufbaus des Motorhauptgehäuses ohne
einen mit Gewinde versehenen Anschlag sicherzustellen, da ein flüssiges Dichtungsmittel
verwendet wird, das sich leicht an die Oberflächenstruktur des Abschnitts
anpasst, an dem das Dichtungsmittel aufgebracht wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist mit einer kreisförmigen Nut, die einen Boden
und einen dem Boden benachbarten, innersten kreisförmigen Rand
aufweist, und einem Vorsprung versehen, der eine Oberseite und einen
der Oberseite benachbarten, innersten kreisförmigen Rand aufweist. Die vorliegende
Erfindung ist so angepasst, dass die Oberseite des Vorsprungs und
der Boden der kreisförmigen
Nut durch das flüssige
Dichtmittel in Kontakt gebracht werden, wobei der innerste Rand
des Vorsprungs mit dem innersten Rand der kreisförmigen Nut eingepasst ist. Somit
wird überschüssiges Dichtmittel,
das sich zwischen dem Boden der kreisförmigen Nut und der Oberseite
des Vorsprungs befindet, durch einen Passabschnitt mit der kreisförmigen Nut
und dem Vorsprung daran gehindert, in das Motorhauptgehäuse zu strömen. Daher
ist es möglich,
unerwartete Defekte beim Motorbetrieb aufgrund des flüssigen Dichtmittels
zu verhindern.
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Da
die vorliegende Erfindung einen Abschnitt des äußersten Randes der kreisförmigen Nut durch
Bördeln
am äußersten
Rand des Vorsprungs befestigt, ist es möglich, den Motorhalter und
das Motorhauptgehäuse
zu fixieren, während
der Raum zum Führen
des überschüssigen Dichtmittels
beibehalten wird, und somit einen wasserdichten Aufbau im Motorgehäuse sicherzustellen.
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Da
die vorliegende Erfindung geeignet ist, einen Abstand zwischen dem äußersten
Rand der kreisförmigen
Nut und dem äußersten
Rand zugewandten äußersten
Rand des Vorsprungs zu bilden, der größer als der Abstand zwischen
dem innersten Rand einer kreisförmigen
Nut und dem innersten Rand des Vorsprungs ist, ist es auf diese
Weise möglich,
einen Raum zum Speichern von überschüssigem flüssigem Dichtmittel
zwischen den jeweiligen äußersten
Rändern
der kreisförmigen
Nut und des Vorsprungs zu bilden.
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Die
vorliegende Erfindung ist geeignet, um einen Hohlraum zu bilden,
um das überschüssige flüssige Dichtmittel
auf der Oberseite des äußersten Rands
des Vorsprungs aufzunehmen. Auf solche Weise ist es möglich, das überschüssige flüssige Dichtmittel
in dem Hohlraum effektiv unterzubringen.
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Die
vorliegende Erfindung ist geeignet, um einen Abstand zwischen dem
Boden der kreisförmigen
Nut und der Oberseite des dem Boden der kreisförmigen Nut zugewandten Vorsprungs
zu bilden, der größer als
der Abstand zwischen dem Rand des Vorsprungs ist. Auf solche Weise
ist es möglich,
einen Raum zu bilden, um überschüssiges flüssiges Dichtmittel
zwischen den jeweiligen äußersten
Rändern der
kreisförmigen
Nut und des Vorsprungs zu bilden.
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Die
vorliegende Erfindung ist geeignet, um einen Hohlraum zu bilden,
um überschüssiges flüssiges Dichtmittel
im Boden des äußersten
Randes kreisförmigen
Nut unterzubringen. Auf solche Weise ist es möglich, überschüssiges flüssiges Dichtmittel effektiv
in dem Hohlraum unterzubringen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Querschnittsansicht, die den inneren Aufbau einer herkömmlichen
Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
zeigt.
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2 ist
eine Querschnittsansicht, die den inneren Aufbau einer Abgasrückführ-Ventilvorrichtung
entsprechend einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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3 ist
eine Querschnittsansicht, die eine Vergrößerung eines wasserdichten
Abschnitts A einer Abgasrückführ-Ventilvorrichtung
nach 2 zeigt.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht entlang der Linie B-B in 2.
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5 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie C-C in 4.
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6 ist
eine Querschnittsansicht, die einen wasserdichten Abschnitt A einer
Abgasrückführ-Ventilvorrichtung
entsprechend einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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7 ist
eine Querschnittsansicht, die einen wasserdichten Abschnitt A einer
Abgasrückführ-Ventilvorrichtung
entsprechend einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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8 ist
eine Querschnittsansicht des inneren Aufbaus einer Abgasrückführ-Ventilvorrichtung entsprechend
einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER
ERFINDUNG
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Um
die Erfindung mit größerem Detail
zu beschreiben, werden bevorzugten Ausführungsformen im Folgenden mit
Bezug auf die beigefügten
Figuren umrissen.
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Ausführungsform 1
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2 ist
eine Querschnittsansicht, die den inneren Aufbau einer Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
entsprechend einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt. 3 ist eine Querschnittsansicht,
die eine Vergrößerung eines wasserabdichtenden
Abschnitts A einer in 2 gezeigten Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
zeigt. 4 ist eine perspektivische Ansicht entlang der
Linie B-B in 2. 5 ist eine
Querschnittsansicht entlang der Linie C-C in 4. Jene
Komponenten der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die dieselben wie bei der in 1 gezeigten, herkömmlichen
Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
sind, werden mit denselben Bezugsziffern bezeichnet und eine weitere
Beschreibung wird weggelassen. In 2 bezeichnet
Bezugsziffer 45 eine Wellenbuchse, die auf der Oberseite
des Rotors 41 angebracht ist, und Bezugsziffer 46 bezeichnet
ein Lager für
die Wellenbuchse 45.
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In
Ausführungsform
1 wird der in 2 gezeigte wasserabdichtende
Abschnitt A schematisch von einer kreisförmigen Nut 50, die
mit einem rechteckigen Querschnitt an einem unteren Abschnitt des Motorgehäuses 35,
wie in 3 gezeigt gebildet ist, von einem Vorsprung 60,
der rechteckig im Querschnitt ist und der an einem oberen Abschnitt
des Motorhalters 21 gebildet ist, um in die kreisförmige Nut 50 zu
passen, und von einer flüssigen
Dichtmittelschicht 70, die zwischen die die Oberseite des
Vorsprungs 60 bildende obere Fläche und die die Unterseite
der kreisförmigen
Nut 50 bildende untere Fläche 50a zwischengestellt
ist, gebildet. 50b und 50c bezeichnen die innere
Randfläche
und die äußere Randfläche der
kreisförmigen
Nut 50.
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Wie
in 4 und 5 gezeigt, ist eine äußere Nut 51,
die mit der kreisförmigen
Nut 50 konzentrisch ist, auf der äußeren Seite der kreisförmigen Nut 50 gebildet.
Eine Vielzahl von Bördellöchern 52 (in der
Figur sind vier gezeigt) sind in ungefähr gleich entfernten Abständen an
der äußeren Nut 51 gebildet.
Wandflächen
der Bördellöcher 52,
die sich in der Nähe
der kreisförmigen
Nut 50 und des Vorsprungs 60 befinden, werden
durch Wärmeverbördeln oder mechanisches
Verbördeln
in einer Richtung verformt, die einen Abschnitt des Vorsprungs 60 abdeckt.
Dieses Verbördeln
erlaubt die sichere Befestigung des Motorhalters 21 am
unteren Abschnitt des Motorgehäuses 35.
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Das
flüssige
Dichtmittel, das eine flüssige Dichtmittelschicht 70 bildet,
wird Flüssigpackung oder
Flüssigdichtung
genannt. Das flüssige
Dichtmittel wird in flüssiger
Form aufgebracht und verfestigt sich bei Berührung mit der Luft nach dessen
Anbringung. Zum Beispiel ist es bevorzugt, ein Dichtmittel wie z.B.
Silikon zu verwenden. Es ist bevorzugt, dass das flüssige Dichtmittel
gleichförmig
in einer festen Menge z.B. von der Spitze eines Robotermanipulators
an die obere Oberfläche 61 des
Vorsprungs 60 oder die untere Fläche 50a der kreisförmigen Nut 50 oder
beide gleichförmig
aufgebracht wird. Selbst wenn die Passung der Dichtfläche zwischen
der oberen Fläche 61 des
Vorsprungs 60 und der unteren Fläche 50a der kreisförmigen Nut 50 gestört wird,
ist das flüssige
Dichtmittel daher für
die Passung geeignet und kann somit eine flexible wasserdichte Struktur
in Bezug auf die Oberflächenstruktur
der abgedichteten Fläche
beibehalten.
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Wie
oben gezeigt, verwendet die in 1 gezeigte
herkömmliche
Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
einen Oberfläche 22,
um die wasserdichte Struktur aufrecht zu erhalten. Selbst wenn der O-Ring 22 komprimiert
wird, muss ein Raum in einer ziemlich zusammengedrückten Richtung
vorgesehen werden. Jedoch ist in der Ausführungsform 1 ein geringfügiger Abstand
ausreichend, um eine Abdichtung mit einer flüssigen Dichtmittelschicht 70 zu
erlauben, die es somit ermöglicht,
die Gesamtgröße der Vorrichtung
zu verringern.
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Diese
Art von flüssiger
Dichtmittelschicht 70 ist extrem dünn im Vergleich mit einem O-Ring 22 und
kann an die Form der Dichtfläche
angepasst werden. Somit ist es möglich,
eine äußere Form
des Vorsprungs 60 zu bilden, die der inneren Form der kreisförmigen Nut 50 entspricht.
Weiter wird das Formen der Motorhalters 21 und des Motorgehäuses 35 vereinfacht
und die Konzipierung wird erleichtert.
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In
Ausführungsform
1 ist eine kreisförmige Nut
am Motorgehäuse 35 gebildet
und ein Vorsprung ist am Motorhalter 21 gebildet. Jedoch
ist es möglich, die
kreisförmige
Nut am Motorhalter 21 zu bilden und den Vorsprung am Motorgehäuse 35.
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Das
flüssige
Dichtmittel, das in Ausführungsform
1 verwendet wird, war eine Flüssigkeit,
die beim Anwenden fließt,
und wurde bei Berührung
mit Luft gehärtet.
Somit besteht die Möglichkeit
einer Fehlfunktion des Motorantriebs, wenn das flüssige Dichtmittel
in den drehenden Abschnitt im Motorgehäuse 35 eintritt. Die
Ausführungsform
2 und die Ausführungsform
3 unten beziehen sich auf Verbesserungen, um das unerwartete Erstellen
dieser Art von Problemen zu verhindern.
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Ausführungsform 2
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6 ist
eine Querschnittsansicht, die einen wasserabdichtenden Abschnitt
A einer Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
entsprechend einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Die
Eigenschaften der Ausführungsform
2 beziehen sich auf die folgende Anordnung. Eine innere Randfläche 62,
die der innere Randabschnitt des Vorsprungs 60 der Motorhalters 21 ist,
wird in die innere Randfläche 50b eingepasst,
welche der innere Randabschnitt der kreisförmigen Nut 50 der
Motorgehäuses 35 ist.
Eine flüssige
Dichtmittelschicht 70 wird zwischen die obere Fläche 61 neben
der inneren Randfläche 62 des
Vorsprungs 60 und die untere Fläche 50a neben der
inneren Randfläche 50b der
kreisförmigen
Nut 50 zwischengestellt. Ein Abstand zwischen der äußeren Randfläche 63,
welche der äußerste Randabschnitt
des Vorsprungs 60 ist, und der äußeren Randfläche 50c,
welche der äußerste Randabschnitt
der kreisförmigen
Nut 50 ist, wird so eingestellt, dass er größer als
der Abstand der inneren Randfläche 62 des
Vorsprungs 60 von der inneren Randfläche 50b der kreisförmigen Nut 50 ist. Weiter
ist ein Hohlraum 54 zum Aufnehmen von überschüssigem flüssigem Dichtmittel auf der
unteren Fläche 50a an
der äußersten
Seite der kreisförmigen
Nut 50 vorgesehen.
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In
Ausführungsform
2 ist die innere Randfläche 62,
die der innere Randabschnitt des Vorsprungs 60 des Motorhalters 21 ist,
in die innere Randfläche 50b,
welche der innere Randabschnitt der kreisförmigen Nut 50 des
Motorgehäuses 35 ist,
eingepasst. Der Abstand beider innerer Randflächen wird fast auf Null gesetzt,
was das Durchsickern von überschüssigem flüssigem Dichtmittel,
das die flüssige
Dichtmittelschicht 70 ausmacht, in den drehenden Bereich des
Motorgehäuses 35 verhindert.
Der Abstand zwischen der äußeren Randfläche 50c,
die der äußerste Randabschnitt
der kreisförmigen
Nut 50 ist, und der äußeren Randfläche 63,
die der äußerste Randabschnitt
des Vorsprungs 60 ist, ist größer als der Abstand auf der
Innenseite. Somit ist es möglich, überschüssiges flüssiges Dichtmittel,
das die flüssige Dichtmittelschicht 70 ausmacht,
durch das Vorsehen eines Hohlraums 54 aufzunehmen. Weiter
ist es möglich,
ein Durchsickern des flüssigen
Dichtmittels aus dem Motorgehäuse 35 zu
verhindern.
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Obwohl
die obere Fläche 61 des
Vorsprungs 60 parallel zur unteren Fläche 50a der kreisförmigen Nut 50 in
der Ausführungsform
2 ist, kann die obere Fläche 61 geneigt
sein, so dass der Abstand, der die untere Fläche 50a der kreisförmigen Nut 50 von
der inneren Randfläche 62 trennt,
zur äußeren Randfläche 63 allmählich zunimmt.
Der Abstand zwischen der oberen Fläche 61 und der unteren
Fläche 50a kann
auf eine sich verjüngende
Form gebildet sein. Dies ermöglicht
das effektive Durchsickern von überschüssigem flüssigem Dichtmittel
aus dem Motorgehäuse 35.
Die Verwendung dieser Art von Aufbau für die oberen Fläche 61 in
der Ausführungsform
2, insbesondere die Verwendung des Aufbaus mit einem Hohlraum 54 in
der kreisförmigen
Nut 50, erlaubt es, dass überschüssiges flüssiges Dichtmittel effektiv vom
Eintritt in das Motorgehäuse 35 beabstandet wird.
Somit ist es möglich,
sicherzustellen, dass ein Durchsickern des flüssigen Dichtmittels in das
Motorgehäuse 35 verhindert
wird.
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Ausführungsform 3
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7 ist
eine Querschnittsansicht, die einen wasserabdichtenden Abschnitt
A einer Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
entsprechend einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Die
charakteristischen Merkmale der Ausführungsform 3 liegen im Bereitstellen
eines Hohlraums 64, der einen ausgehöhlten Abschnitt auf der äußeren Randfläche 63 und
der oberen Fläche 61 des
Vorsprungs 60 bildet. Der Hohlraum 64 stellt einen
Raum sicher, der überschüssiges flüssiges Dichtmittel
in der kreisförmigen
Nut 50 aufnimmt. Im Vergleich mit dem in 3 gezeigten
Aufbau, in welchem z.B. kein Hohlraum 64 auf dem Vorsprung 60 gebildet
ist, erlaubt das Vorsehen des Hohlraums 64 erstens das
Anliegen der Kantenlinie 55 der inneren Randfläche 55b und
der oberen Fläche 61 mit
der inneren Randfläche 50b der
kreisförmigen
Nut 50, wenn der Vorsprung 60 in die kreisförmige Nut 50 eingepasst
wird. Dies findet statt, bevor die untere Fläche 50a der kreisförmigen Nut 50 an
der oberen Fläche 61 des
Vorsprungs 60 anliegt und das flüssige Dichtmittel S zwischen
beide Flächen
eingeführt wird.
Somit ist es möglich,
den Eingang in das Motorgehäuse 35 vom
flüssigen
Dichtmittel S abzuschirmen. Selbst wenn danach das flüssige Dichtmittel
S zwischen beide Flächen
eingeführt
wird, ist es möglich,
sicherzustellen, dass ein Durchsickern des flüssigen Dichtmittels S in das
Motorgehäuse 35 verhindert
wird, indem überschüssiges Dichtmittel
in den Raum zwischen den Hohlraum 64 des Vorsprungs 60 und
die kreisförmige
Nut 50 eingeführt
wird.
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Ausführungsform 4
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8 ist
eine Querschnittsansicht des inneren Aufbaus einer Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
entsprechend einer vierten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
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Im
Gegensatz zu den Ausführungsformen
1, 2 und 3, in denen ein Schrittmotor als Motor im Motorhauptgehäuse 20 verwendet
wird, ist die Ausführungsform
4 durch Verwendung eines Gleichstrommotors gekennzeichnet. Jene
Komponenten der Ausführungsform
4, die den Komponenten der in 2 gezeigten
Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
und der in 1 gezeigten herkömmlichen
Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
gemeinsam sind, werden mit denselben Bezugsziffern bezeichnet und eine
zusätzliche
Beschreibung wird weggelassen. In 8 bezeichnet
Bezugsziffer 80 einen Rotor, 81 einen Magneten
und 82 ein Joch.
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In
Ausführungsform
4 besteht keine Notwendigkeit, einen im herkömmlichen Beispiel gezeigten O-Ring 22 zu
verwenden, da ein flüssiges
Dichtmittel im wasserdichten Aufbau des Motorhauptgehäuses 20 verwendet
wird. Dies ermöglicht
es, die Herstellungskosten und die Anzahl der Komponenten zu verringern.
Da des Weiteren der Kontaktabstand des Motorhalters 21 und
des Motorgehäuses 35 im
Vergleich mit dem Stand der Technik verringert wird, ist es möglich, die
Gesamtgröße der Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
zu verkleinern.
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In
Ausführungsform
4, wie in 3, 6 und 7 gezeigt,
ist es möglich,
das Beibehalten des wasserabdichtenden Aufbaus des Motorhauptgehäuses 20 sicherzustellen,
indem ein Raum bereitgestellt wird, um überschüssiges flüssiges Dichtmittel an eine
vom Eingang in das Motorgehäuse 35 entfernte
Position zu führen.
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INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
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Wie
oben gezeigt, vermeidet im Vergleich zum herkömmlichen Beispiel die Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung
der vorliegenden Erfindung die Notwendigkeit, einen O-Ring zu verwenden,
der einen hohen Stückpreis
aufweist. Somit können
die Gesamtherstellungskosten der Abgasrückführungs-Ventilvorrichtung verringert werden.
Da weiter ein flüssiges
Dichtmittel, das sich der Oberflächenform
des zu behandelnden Abschnitts anpasst, verwendet wird, ist es möglich, eine
wasserdichte Struktur im Motorhauptgehäuse ohne eine Gewindebefestigung
beizubehalten. Es ist möglich,
den Eintritt von überschüssigem flüssigem Dichtmittel
in das Motorhauptgehäuse
zu verhindern, indem ein Raum zwischen dem Motorhauptgehäuse und
dem Motorhalter gemacht wird, um flüssiges Dichtmittel zwischen
den Vorsprung, der in die kreisförmige
Nut passt, und die kreisförmige
Nut einzuführen.