-
Hintergrund
der Erfindung
-
Haustiernahrungen,
insbesondere Hunde- und Katzennahrungen, sollen sehr nahrhaft sein.
Dafür verwenden
solche Nahrungen, sowohl trockene als auch feuchte, für die Ernährung geeignete
Materialien im richtigen Verhältnis.
Diese Materialien unterscheiden sich jedoch oft von der natürlichen
Nahrung von fleischfressenden Säugetieren
wie Hunden und Katzen. Im Allgemeinen beträgt der Fleischgehalt dieser
Haustiernahrungen, insbesondere bei Trockennahrungen, nicht mehr
als etwa 25 bis 30 Gew.-% der Nahrung. Nahrungen mit mehr Fleisch
sind infolge solcher Parameter wie Aussehen, Schmackhaftigkeit und
insgesamt Akzeptanz durch das Haustier potentiell vorteilhaft. Solche
Fleischmengen findet man jedoch normalerweise nicht in Haustiernahrungen,
weil das Standardverfahren zur Herstellung dieser Nahrungen, Extrusion
gefolgt von Schneiden in Stücke
(Brocken) und/oder Teilchen mit Standardmesserklingen, eine Nahrung
mit einem wesentlichen höheren
Fleischgehalt, z.B. einem Mindestfleischgehalt von etwa 40 oder
45 Gew.-% der Zusammensetzung, nicht herstellen kann. Ohne an diese
Theorie gebunden sein zu wollen wird angenommen, dass der höhere Wassergehalt,
der mit dem höheren
Fleischgehalt einhergeht, dazu führt,
dass sich die Nahrung in dem Extruder schwierig formen lässt, und
sie auch im Wesentlichen nicht mit einer ökonomisch attraktiven Geschwindigkeit
von Standardmessern nach dem Extruder geschnitten werden kann.
-
Die
EP-A-0 909 536 offenbart ein Haustiertrockenfutter, das 50 Gew.-%
tierisches Protein und 15 Gew.-% Cellulosefaser umfasst. Dieses
Haustierfutter wird ausgehend von trockenen Einsatzmaterialmischungen
hergestellt. Wenn in den Ausführungsbeispielen
tierisches Protein verwendet wird, wird es in Form von Mehlen dieser
Proteinquelle verwendet.
-
In
der US-A-5 045 339 werden Trockenfleischbelohnungshäppchen (Leckerlis)
beschrieben, die Carboxymethylcellulose und 48 Gew.-% Fleisch umfassen.
-
Die
DE-OS 37 01 861 offenbart Haustierfutterzusammensetzungen in Form
von Kroketten und in Form von Trockenfleischstreifen, die mindestens
5 Gew.-% Pektin und mindestens 45 Gew.-% Fleisch umfassen.
-
In
der US-A-4 143 171 werden Zusammensetzungen gelehrt, die Xanthangum,
Carobgum und mindestens 45 Gew.-% Fleisch umfassen.
-
Die
US-A-3 873 736 offenbart eine halbfeuchtes Proteinfutterprodukt
aus fleischigen oder anderen Materialien mit einer elastischen Textur,
die natürlichem
Fleisch entsprechen soll. Dieses Produkt wird durch Zugabe von in
der Hitze koagulierbarem Protein zu einer Mischung von pasteurisierten
Fleischen und wasserlöslichen
Substanzen, Koagulieren des Proteins durch Wärme und Bilden eines festen
Produkts hergestellt.
-
Es
wurde nun gefunden, dass die Probleme wesentlich verbessert oder
gelöst
werden, indem Cellulose oder ein celluloseartiges Material, wie
es nachfolgend definiert ist, zu der Nahrung gegeben wird. Die Anwesenheit
dieses Materials oder dieser Materialien erlaubt es, dass ein Standardextrusions- und Schneideapparat
eine Nahrung mit einem Mindestfleischgehalt von 40 bis 45 Gew.-%
herstellt. Diese Erkenntnis ist insbesondere vorteilhaft, weil der
Bedarf an der Verfügbarkeit
von teurer Fleischstückenbildungs-
und -verarbeitungsausrüstung
entfällt.
Außerdem
fügt dies
auch der Nahrung nahrhaftes Material zu.
-
Zusammenfassung
der Erfindung
-
Erfindungsgemäß wird eine
Haustiertrockennahrung bereitgestellt, die mit einem Verfahren hergestellt wird,
bei dem eine Fleisch enthaltende Zusammensetzung, die 40 bis 65
Gew.-%, bezogen auf die Haustiertrockennahrung, Quelle für Rohfleischprotein,
die 25 bis 30 Gew.-% Protein, einen Feuchtigkeitsgehalt von 35 bis
42 Gew.-% und einen Fettgehalt von 8 bis 12 Gew.-% besitzt, und
5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die Haustiertrockennahrung, Ballaststoffmaterial
(Fasermaterial) ausgewählt
aus Cellulosefasern, anderen Pflanzenfasern und faserigen mikrobiellen
Polysacchariden umfasst, extrudiert und geschnitten wird.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
dieses Verfahrens macht das Fleisch mindestens 45 Gew.-%, bezogen
auf die Haustiertrockennahrung, der Zusammensetzung aus.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
dieses Verfahrens beträgt
die Fleischhöchstmenge
60 Gew.-%, bezogen auf die Haustiertrockennahrung.
-
Die
hergestellte Zusammensetzung kann z.B. in Form von Kroketten oder
Trockenfleischstreifen vorliegen.
-
Vorzugsweise
ist das verwendete unlösliche
Ballaststoffmaterial Cellulose.
-
In
einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung
einer Haustierfeuchtnahrung, bei dem einzelne Teilchen gemäß dem oben
beschriebenen Verfahren hergestellt werden, gefolgt von der Zugabe
wässriger
Bratensoßenflüssigkeit
zu diesen einzelnen Teilchen.
-
Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
-
Das übliche Verfahren
zur Herstellung von Haustierfuttern, insbesondere für Hunde
und Katzen, ist im Allgemeinen gut bekannt. Bei Trockennahrungen
werden die Komponenten in einem Vorkonditionierer kombiniert und
dann in einen Extruder eingespeist, wo sie gemischt, erhitzt (gekocht)
und expandiert werden. Das Extrudat wird dann aus dem Extruder abgegeben
und unter Verwendung von Standardmesserklingen zu geeignet größenbemessenen
Teilchen zum Verpacken geschnitten. Diese Nahrungskomponenten schließen Fleisch,
Getreide, Kohlenhydrat, verschiedene Hilfsstoffe wie Vitamine und
Mineralien als auch Feuchtigkeit und dergleichen ein. Feuchte Nahrungen
werden auf die gleiche Weise hergestellt und das fleischige "Stückchen", das ein Stückchen oder
eine Scheibe ist, das ein einzelnes fleischiges Teilchen ist, was
zu Bratensoßenflüssigkeit
zum Verpacken gegeben wird, wird in dem Extruder hergestellt und
geschnitten oder weiter behandelt, um vor dem Mischen mit der Bratensoße die gewünschte Größe zu erhalten.
-
Fleisch
soll jedes proteinhaltige oder proteinartige Material einschließen, das
aus einer tierischen Quelle erhalten wird. Fleisch schließt Rindfleisch,
Schweinefleisch, Lamm, Fisch, Huhn, Truthahn, Kalb und dergleichen
und Mischungen davon ein. Gemäß der Lehre
der vorliegenden Erfindung macht Fleisch mindestens 40 Gew.-% der
Haustiertrockennahrungszusammensetzung aus, insbesondere der für Hunde
und Katzen. Gewünschtenfalls
kann es mehr als 45 oder 50 Gew.-% sein. Die Obergrenze für Fleisch
in der Trockennahrung hängt
von den Nahrungsanforderungen, denen die Komponenten der Nahrung
entsprechen, als auch der Menge an Cellulosematerialien, wie sie
nachfolgend definiert sind, die in der Nahrung vorhanden sind, der Schmackhaftigkeit
der Nahrung und der Verarbeitbarkeit der Nahrung als auch den Kosten
der Nahrung ab. Im Allgemeinen werden Mengen von mehr als 65 Gew.-%
nicht eingesetzt, ge wünschtenfalls
können
60, 55 oder 50 Gew.-% ein Höchstwert
sein. Wenn es in einer Feuchtnahrung verwendet wird, macht das Fleisch
in dem "Brocken" selbst mindestens
40, 45 oder 50 Gew.-% des Brockens aus, wobei 65, 60, 55 oder 50
Gew.-% des "Brockens" der Höchstwert
sind.
-
Die
in der Nahrung verwendete Cellulosefaserkomponente sind Cellulosefasern
und andere Pflanzenfasern oder faserige mikrobielle Polysaccharide.
Beispiele für
solche letztgenannten Materialien schließen Hemicellulose und Lignine
ein, wie sie natürlich
in der Haltestruktur von Samen tragenden Pflanzen gefunden werden.
Die Teilchengröße dieser
Materialien kann diejenige sein, wie sie normalerweise hergestellt
wird, d.h. Pulverform oder größer. Obwohl
sie kleiner sein können,
haben diese Teilchen im Allgemeinen Teilchenmindestgrößen von
mindestens 5 μm
(Micron), vorzugsweise mindestens 10 μm (Micron) und insbesondere
mindestens 20 μm
(Micron). Die Höchstgröße ist diejenige,
die vernünftig
verarbeitet werden kann und der erhöhten Fleischmenge in der Nahrungszusammensetzung
Verarbeitbarkeit verleiht. Im Allgemeinen muss eine Teilchengröße von etwa
5000 μm
(Micron) nicht überschritten
werden, vorzugsweise werden 2000 oder 1000 μm (Micron) nicht überschritten.
Die Menge des Cellulosefasergehalts ist eine ausreichende Menge,
um einer geformten Zusammensetzung Extrudierbarkeit und der Zusammensetzung
nach dem Extruder Schneidbarkeit mit Standardmesserausrüstungen
zu verleihen, wobei die Zusammensetzung einen Mindestfleischgehalt
von 40 Gew.-% besitzt. Der Mindestgehalt an Cellulosefasern beträgt 5 oder
6 Gew.-% der Nahrungszusammensetzung, bevorzugt ist ein Mindestgehalt
von 7, 8 oder 9 Gew.-%. Die Höchstmenge
Cellulosefasern ist die Menge, die mit der Nahrung, Schmackhaftigkeit
für das
Säugetier,
im Allgemeinen Hund oder Katze, kompatibel ist und mit den Nahrungsanforderungen
und -komponenten des Rests der Nahrung im Einklang steht. Der Höchstwert überschreitet
20 Gew.-% der Nahrung nicht.
-
Das
erfindungsgemäße Verfahren
ist vorteilhaft, weil übliche
Extruderausrüstung
eingesetzt werden kann. Eine längere
als eine übliche
Extrudertrommel zum Umstrukturieren, um Protein zu koagulieren,
der im Allgemeinen ein längere
Steglänge
als normale Düsen,
um das Extrudat zu kühlen,
folgt, sind nicht notwendig. Beispiele für solche üblichen Extruder schließen kommerziell
hergestellte Einzelschneckenextruder, Doppelschneckenextruder wie
ein Wenger TS-52TM-Doppelschneckenextrudersystem und Clexpral® Bc45
V ein.
-
Trockennahrungen,
im Allgemeinen solche mit nicht mehr als etwa 30 Gew.-% Wasser,
werden durch das erfindungsgemäße Verfahren
einfach hergestellt. Ein solches Verfahren stellt einen im Wesentlichen
homogenen Strang her, der mit einem Standardmesser geschnitten wird.
Beispiele für
solche Messer schließen Rotationsdüsenplattenmesser,
Rotationstrommelmesser und Guillotinenmesser ein. Dies unterscheidet
sich von den Feuchtnahrungen des Typs "Brocken und Bratensoße", bei der das Fleisch in einzelnen "Brocken" ist und in einer
verdickten flüssigen "Bratensoße" eingesetzt wird.
Im Allgemeinen hat die letztgenannte Feuchtnahrung einen Wassergehalt
von mindestens 35 bis 40 Gew.-%.
-
Die
Brocken einer Feuchtnahrung können
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
hergestellt werden. Ein solches Verfahren hat den zusätzlichen
Vorteil, die übliche
Ausrüstung
nicht zu erfordern, die notwendig ist, um einen "Brocken" herzustellen. Der Begriff "Brocken" wird hier unter
Bezug auf jedweden Typ von fleischigem Teilchen verwendet, der dem
Haustier in einer einzelnen Form in einer Flüssigkeit vom Bratensoßentyp angeboten
wird. Solche Haustierfutterzusammensetzungen schließen Brocken-
und Bratensoßen-Nahrungen,
Scheiben, die etwas länglich
sind, flache einzelne Teilchen, die einen hohen Fleisch gehalt haben,
Trockenfleischstreifen und dergleichen ein. Das erfindungsgemäße Verfahren
wird nun weiter beschrieben.
-
Im
Allgemeinen werden unter Verwendung eines normalen Extruders, wie
eines Wenger X20-Einzelschneckenextruders, eine Quelle für Fleischprotein
und ein Getreidegemisch mit Vitaminen und Mineralien in einen Vorkonditionierer
des Extruders eingebracht, um die formulierte Fleischemulsion zu
mischen und zu vorkonditionieren (z.B. leicht zu dämpfen und
zu befeuchten). Die Extrudertrommeln und die Schnecke darin mischen,
erhitzen, koagulieren, expandieren und scheren die formulierte Fleischemulsion
dann zu einer fleischartigen Masse, die dann mit verschiedenen Typen
von Düsenplatten
zu einer unterschiedlichen Form geformt und am Extruderausgang durch
Standardmesser zu unterschiedlicher Dicke geschnitten wird.
-
Eine
Quelle für
Rohfleischprotein, wie geschnittene Teile vom Rind, ist ein Fleischgemisch,
das aus entweder frischen oder aufgetauten gefrorenen Fleischblöcken, wie
Fleisch oder Fleischnebenprodukten, hergestellt ist. Fleischmaterialien
können
tierisches Proteinmuskel- oder -schabefleisch von Säugetieren,
Fisch, Geflügel,
oder Fleischnebenprodukte wie Herz, Leber, Lunge, Milz, Zunge und
dergleichen sein. Die Quelle für Fleischprotein
wird durch eine kleine Gitterplatte, im Allgemeinen etwa 3 mm (1/8''), zerkleinert und dann emulgiert, um
Teilchengröße und Knochenfragmente
zu reduzieren. Im Allgemeinen wird Fett als Öl oder Talg zugesetzt, in Abhängigkeit
von den Ernährungsanforderungen.
Die Quelle für
Fleischprotein wird dann auf etwa 28°C erhitzt. Die Quelle für Fleischprotein
umfasst 25 bis 30% Protein mit einem Feuchtigkeitsgehalt im Bereich
von 35 bis 42 Gew.-% und einem Fettgehalt von 8 bis 12%.
-
Ein
Korngemisch mit Vitaminen und Mineralien umfasst proteinhaltige
Materialien (z.B. Weizengluten, Sojaproteinkonzen trat, Trockenblutplasma),
trockene Kohlenhydratmaterialien (z.B. Kartoffelstärke, Cellulose oder
celluloseartige Materialien), Salz, Gewürze, Würze, Vitamine, Mineralien,
Aroma, Farbstoffe und dergleichen. Die Menge dieser Additivmischung
hängt von
den Nahrungsanforderungen für
verschiedene Lebensabschnitte eines Tieres ab, basierend auf den
Bestimmungen des Association of American Feed Control Official's (AAFCO).
-
Diese
zwei Hauptkomponenten werden in den Vorkonditionierer mit einer
Rate im Bereich von 40 bis 52% der Quelle für Fleischprotein, vorzugsweise
etwa 48%, eindosiert. Eine ausreichende Menge Dampf wird in den
Vorkonditionierer eingebracht, um die formulierte Fleischemulsion
anzufeuchten und zu erwärmen,
um das Mischen mit der Kornmischung zu fördern. Die eingebrachte Dampfmenge
beträgt
3 bis 10 Gew.-% des Extrudergesamtdurchsatzes.
-
Die
formulierte Fleischemulsion tritt dann in den Extruder ein, der
mit einer Zylinderdrehgeschwindigkeit von 200 bis 450 UpM mit einer
Extruderlast von 25 bis 60% der Gesamtkapazität des Extruders läuft. Bei diesen
Bedingungen wird die Fleischemulsion weitergemischt, durch Hitze
koaguliert, expandiert und geschert, um eine fleischartige Textur
zu simulieren, die von der Temperatur der Extruderzylinder abhängig sein kann.
-
Letztendlich
wird das Extrudat durch eine Düsenplatte
gepresst, die dem Strang eine Querschnittsform gibt, und dann mit
Messern bei einer bestimmten Geschwindigkeit auf eine bestimmte
Länge geschnitten.
-
In
Abhängigkeit
von den hergestellten Tierfuttervarianten kann das Extrudat geformt
werden, um Leckerlis vom Rindertrockenfleischstreifentyp herzustellen,
oder geformt werden, um Trockenkroketten mit viel Fleisch oder Brocken
mit hohem Fleischanteil herzustellen. Diese extrudierten Teile werden
dann abkühlen
gelassen und auf unterschiedliche Feuchtigkeitsniveaus getrocknet.
Gewünschtenfalls
werden die gesammelten Brocken einfach zu einem Konservendosenverpackungsverfahren überführt, um
in Konserven gefüllt
zu werden, zusammen mit einer Bratensoße oder Soße, um Brocken- und Bratensoßen-Produkte
für Haustierfutter herzustellen.
-
Nachfolgend
sind erfindungsgemäße Beispiele.
Diese Beispiele dienen zur Veranschaulichung der Breite des erfindungsgemäßen Konzepts
und nicht dazu, die Erfindung unnötig einzuschränken.
-
Beispiel 1
-
(Produkt vom Typ eines
Trockenfleischstreifenleckerlis)
-
Eine
Quelle für
Fleischprotein, die Skelettmuskel von Rind, Schwein, Geflügel oder
Fisch und deren fleischiges Nebenprodukt umfasst, wurde hergestellt.
Sie bestand aus 47,5% emulgiertem Fleisch und fleischigem Nebenprodukt
(die Prozentangabe bezieht sich auf das Gesamtgewicht der fertigen
Formulierungen). Die Fleischmischung wurde zusammen mit 5% flüssiger Molasse
und 0,5% flüssigem
Holzkohlenrauch gut gemischt und auf 28°C erhitzt, um in den "Hals" auf einem Vorkonditionierer
eines Extruders (Wenger X20) eindosiert zu werden. Das fertige Fleischgemisch
macht etwa 53% der Gesamtformulierung aus.
-
Das
Korngemisch bestand aus 10% Sojabohnenschrot, 10% Cellulose, 7%
Weizenmehl, 6% Weizengluten, 5% Sojabohnenmehl und 1% Kartoffelstärke. Das
Feuchthaltemittel mit 5% bestand aus Dextrose und Salz. Kaliumsorbat
mit 0,5% wurde ebenfalls zugegeben, um die Bildung von Hefe und
Schimmel im fertigen Produkt zu verhindern. Der Rest der Formulierung
be stand aus Vitamin- und Mineralvorgemischen mit etwa 2,5%. Diese
Zahlen sind Gew.-% der Endformulierung.
-
Das
Fleischgemisch und das Korngemisch wurden in den "Hals" eines Vorkonditionierers
bei den folgenden Verarbeituntgsbedingungen eindosiert:
-
-
Das
Extrudat, das einen Feuchtigkeitsgehalt von 36 bis 40% hat, der
sich natürlich
in der Kornmischung und dem in den Vorkonditionierer oder den Extruderzylinder
zugesetzten zusätzlichen
Wasser findet, wurde durch eine Düsenplatte mit einem einzigen
Loch gepresst und in Abhängigkeit
von der gewünschten Menge
der Streifen durch ein oder zwei fliegende Messer zu Streifen geschnitten.
Die extrudierten Streifen wurden dann auf einen Endfeuchtewert im
Bereich von 20 bis 23% Feuchtigkeit mit einer Wasseraktivität (Aw) von
0,85 getrocknet. Das fertige Produkt war lagerstabil und kann als
Leckerli für
Hunde oder Katzen verwendet werden.
-
Beispiel 2
-
(Getrocknete Kroketten
für Hunde
und Katzen)
-
Eine
Quelle für
Fleischprotein wurde ähnlich
wie Beispiel 1 unter Verwendung von emulgierten Fleischsorten und
Fleischnebenprodukten von Säugetieren
oder Fisch hergestellt. Das Fleischgemisch bestand aus 45% emulgiertem
Huhn und 5% emulgierter Rinderleber. Das Fleischgemisch wurde weiter
emulgiert, um Teilchengröße und Knochenfragmente
zu vermindern. Das Fleischgemisch wird auf etwa 28°C erwärmt, um
in den "Hals" eines Vorkonditionierers
des Extruders (Wenger X20) eindosiert zu werden. Das fertige Fleischgemisch
machte, sowie es war, etwa 50% der Gesamtformulierung aus.
-
Das
Korngemisch bestand aus 18% Weizengluten, 4% Sojaproteinkonzentrat,
7% Trockenblutplasma, 4% Trockenei, 4% Kartoffelstärke, 7%
Cellulose, als Gew.-% der Endformulierung. Mineral- und Vitaminvormischungen
machten den Rest der Formulierung aus.
-
Das
Fleischgemisch und das Korngemisch wurden in den Hals des Vorkonditionierers
des Extruders bei den folgenden Verarbeituntgsbedingungen eindosiert:
-
-
Der
Vorkonditionierer war voll mit aufsteigendem Dampf, was andeutete,
dass das Fleisch-und-Korn-Gemisch die Höchsttemperatur und den Höchstfeuchtigkeitsgehalt
erreicht hatte. Das Extrudat besaß einen Feuchtigkeitsgehalt
im Bereich von 32 bis 34%. Das Extrudat wurde schließlich durch
eine Düse
mit einem Loch mit 0,8 cm (0,32'') Durchmesser gepresst,
und mit 2 bis 3 Flugmessern am Ende des Extruders zu Kroketten geschnitten.
-
Die
Extrudate wurden dann im Vakuum auf einem Förderband zu einem Trockner
gebracht und auf eine Endfeuchte von 8 bis 10% Feuchtigkeit getrocknet,
um die Produktstabilität
aufrechtzuerhalten. Die fertigen Kroketten wurden Hunden oder Katzen
unbeschränkt
als normales Haustiertrockenfutter gegeben.
-
Beispiel 3
-
(Fleischbrocken für Brocken
und Bratensoße
in Haustierkonservenfutter)
-
Eine
Quelle für
Fleischprotein wurden ähnlich
Beispielen 1 und 2 unter Verwendung von emulgierten Fleischsorten
und Fleischnebenprodukten von Säugetieren
oder Fisch hergestellt. Das Fleischgemisch bestand aus 24% Schweineleber,
17% Schweinelunge und 9% Hühnerfett.
Das Fleischgemisch wurde emulgiert, um Teilchengröße und Knochenfragmente
zu vermindern. Das Fleischgemisch wurde auf etwa 28°C erwärmt, um
in den Hals eines Vorkonditionierers eines Extruders eindosiert
zu werden. Das fertige Fleischgemisch macht etwa 50% aller Brockenbestandteile
aus.
-
Das
Korngemisch bestand aus 19% Weizengluten, 12% Cellulose, 4% Kartoffelstärke, 5%
Sojaproteinkonzentrat und 4% Trockenblutplasma, als Gew.-% der Endformulierung.
Vitamin- und Mineralvormischungen
machten den Rest aller Brockenbestandteile aus (etwa 6%).
-
Das
Fleischgemisch und das Korngemisch wurden in einen des Vorkonditionierer
des Extruders bei den folgenden Verarbeituntgsbedingungen eindosiert:
-
-
Dampf
wurde zugesetzt, um das Fleisch-und-Korn-Gemisch zu anzufeuchten/zu
erwärmen,
das Extrudat hat einen Feuchtigkeitsgehalt im Bereich von 36 bis
40%. Das Extrudat wurde gegen eine Düsenplatte mit einem einzigen
Loch gepresst und mit 2 Flugmessern zu Brocken (Größe etwa
10 mm) geschnitten. Die Brocken hatten fleischartige Streifenbildung
und eine Größe, die
ein fleischartiges Aussehen simulierten. Die Brocken wurden zum
Eindosen überführt, um
ein Brocken- und -bratensoßenprodukt
herzustellen.
-
Eine
Bratensoße
wurde hergestellt, indem 1% Guargum, 1,5% fruktosereicher Maissirup
und Wasser, was den Rest aller Bratensoßenbestandteile ausmachte,
miteinander vermischt wurden. Die Brocken und die Bratensoße wurden
in einem Gewichtsverhältnis
von Fleischbrocken zu Bratensoße
von 40 : 60 ge mischt. Die Mischung wurde in Dosen gefüllt. Die
Dosen wurden versiegelt und sterilisiert. Das sterilisierte Produkt
stellte Fleischbrocken mit einer Soße dar, die zum Verbrauch durch
Haustiere geeignet waren.