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DE60023087T2 - Vakuumpumpe mit eigenantrieb - Google Patents

Vakuumpumpe mit eigenantrieb Download PDF

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DE60023087T2
DE60023087T2 DE60023087T DE60023087T DE60023087T2 DE 60023087 T2 DE60023087 T2 DE 60023087T2 DE 60023087 T DE60023087 T DE 60023087T DE 60023087 T DE60023087 T DE 60023087T DE 60023087 T2 DE60023087 T2 DE 60023087T2
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DE
Germany
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vacuum pump
vacuum
stages
gas turbine
gas
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DE60023087T
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Marsbed Hablanian
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Varian Inc
Original Assignee
Varian Inc
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00Pumping installations or systems
    • F04D25/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D25/04Units comprising pumps and their driving means the pump being fluid-driven
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D19/00Axial-flow pumps
    • F04D19/02Multi-stage pumps
    • F04D19/04Multi-stage pumps specially adapted to the production of a high vacuum, e.g. molecular pumps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Positive Displacement Air Blowers (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft Hochvakuumpumpen, die zum Auspumpen einer abgeschlossenen Vakuumkammer verwendet werden, und insbesondere kompakte, kostengünstige Vakuumpumpen. Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Vakuumpumpen des Standes der Technik der Art, die einen Elektromotor beinhalten, wie beispielsweise Turbomolekularpumpen, Molekularvakuumpumpen und Mischpumpen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Herkömmliche Turbomolekular-Vakuumpumpen umfassen ein Gehäuse mit einer Einlassöffnung, einer inneren Kammer, die eine Vielzahl von axialen Pumpstufen enthält, und einer Auslassöffnung. Die Auslassöffnung ist typischerweise an einer Grobvakuumpumpe angebracht. Jede axiale Pumpstufe umfasst einen Stator mit geneigten Schaufeln und einen Rotor mit geneigten Schaufeln. Die Rotor- und die Statorschaufeln sind in entgegengesetzten Richtungen geneigt. Die Rotorschaufeln werden durch einen Motor mit hoher Drehzahl gedreht, um Gas zwischen der Einlassöffnung und der Auslassöffnung zu pumpen. Eine typische Turbomolekular-Vakuumpumpe kann neun bis zwölf axiale Pumpstufen umfassen.
  • Variationen der herkömmlichen Turbomolekular-Vakuumpumpe sind auf dem Fachgebiet bekannt. Bei einer Konfiguration des Standes der Technik sind eine oder mehrere der axialen Pumpstufen gegen Scheiben ausgetauscht, die sich mit hoher Drehzahl drehen und als Molekularvakuumstufen funktionieren. Diese Konfiguration ist im US-Patent Nr. 5 238 362, herausgegeben am 24. August 1993 an Casaro et al., offenbart. Eine Turbomolekular-Vakuumpumpe mit einem axialen Turbomolekular-Kompressor und einem Molekularvakuum-Kompressor in einem gemeinsamen Gehäuse wird von Varian Associates, Inc. unter dem Modell Nr. 969-9007 vertrieben. Turbomolekular-Vakuumpumpen, die Molekularvakuumscheiben und Regenerationsflügelräder verwenden, sind im deutschen Patent Nr. 3 919 529, veröffentlicht am 18. Januar 1990, offenbart.
  • Molekularvakuum-Kompressoren umfassen eine rotierende Scheibe und einen Stator. Der Stator legt einen tangentialen Durchflusskanal und einen Einlass und einen Auslass für den tangentialen Durchflusskanal fest. Ein feststehendes Baffle, das häufig Abstreifer genannt wird und das im tangentialen Durchflusskanal angeordnet ist, trennt den Einlass und den Auslass. Wie auf dem Fachgebiet bekannt ist, wird das Moment der rotierenden Scheibe auf Gasmoleküle innerhalb des tangentialen Durchflusskanals übertragen, wodurch die Moleküle in Richtung des Auslasses geleitet werden.
  • Eine weitere Art von Molekularvakuum-Kompressor umfasst eine zylindrische Trommel, die sich innerhalb eines Gehäuses mit einer zylindrischen Innenwand in unmittelbarer Nähe zur rotierenden Trommel dreht. Die Augenfläche der zylindrischen Trommel ist mit einer schraubenförmigen Nut versehen. wenn sich die Trommel dreht, wird Gas durch ein Molekularvakuum durch die Nut gepumpt.
  • Eine Hochvakuumpumpe des Standes der Technik ist in 4 gezeigt. Ein Gehäuse 10 legt eine innere Kammer 12 mit einer Einlassöffnung 14 und einer Auslassöffnung 16 fest. Das Gehäuse 10 umfasst einen Vakuumflansch 18 zum Abdichten der Einlassöffnung an einer auszupumpende Vakuumkammer (nicht dargestellt). Die Auslassöffnung 16 ist typischerweise mit einer Grobvakuumpumpe (nicht dargestellt) verbunden. In Fällen, in denen die Vakuumpumpe in der Lage ist, auf Atmosphärendruck auszulassen, ist die Grobpumpe nicht erforderlich. Innerhalb des Gehäuses 10 sind ein axialer Turbomolekular-Kompressor 20, der typischerweise mehrere axiale Turbomolekularstufen umfasst, und ein Molekularvakuum-Kompressor 22, der typischerweise mehrere Molekularvakuumstufen umfasst, angeordnet. Jede Stufe des axialen Turbomolekular-Kompressors 20 umfasst einen Rotor 24 und einen Stator 26. Jeder Rotor und jeder Stator weist geneigte Schaufeln auf, wie es auf dem Fachgebiet bekannt ist. Jede Stufe des Molekularvakuum-Kompressors 22 umfasst eine Rotorscheibe 30 und einen Stator 32. Der Rotor 24 von jeder Turbomolekularstufe und der Rotor 30 von jeder Molekularvakuumstufe sind an einer Antriebswelle 34 befestigt. Die Antriebswelle 34 wird durch einen Motor, der sich in einem Motorgehäuse 38 befindet, mit hoher Drehzahl gedreht.
  • Turbomolekular-Vakuumpumpen und verwandte Arten von Vakuumpumpen werden in einer breiten Vielfalt von Anwendungen verwendet. In vielen Anwendungen ist die physikalische Größe der Vakuumpumpe eine wichtige Systemkonstruktionserwägung. Vakuumpumpen werden beispielsweise häufig in einer Halbleiterbearbeitungsanlage verwendet, die sich in oder benachbart zu Reinraumeinrichtungen befindet, und der Größe der Anlage werden strenge Begrenzungen auferlegt. Eine weitere Anwendung, die eine kleine Größe erfordert, sind tragbare Instrumente wie z.B. Miniatur-Massenspektrometer. In solchen Anwendungen trägt der Elektromotor signifikant zur Größe, zum Gewicht und zu den Kosten der Vakuumpumpe bei.
  • Eine Turbomolekularpumpe des Standes der Technik mit großer Kapazität, die aus JP 01262399 bekannt ist, siehe auch DE 3826710 , und dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 17 entspricht, wurde durch eine Gasturbine angetrieben, die wiederum von einem Luftkompressor angetrieben wurde. Aufgrund des Bedarfs für einen Luftkompressor war die Pumpe des Standes der Technik teuer und erforderte eine dichte Drehdichtung zwischen der Pumpe und den Turbinenabschnitten.
  • Folglich besteht ein Bedarf für Vakuumpumpen, die kompakt sind, die kostengünstig sind und die einfach herzustellen sind.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Vakuumpumpe bereitgestellt. Die Vakuumpumpe umfasst ein Gehäuse mit einer Einlassöffnung und einer Auslassöffnung zum Koppeln mit einer Vorpumpe, eine oder mehrere Vakuumpumpstufen, die im Gehäuse angeordnet sind, wobei jede der Vakuumpumpstufen ein feststehendes Element und ein rotierendes Element umfasst, und eine Gasturbine. Die Gasturbine umfasst einen Gaseinlass, einen Gasauslass, der mit der Auslassöffnung gekoppelt ist, und einen Rotor, der mit den rotierenden Elementen der Vakuumpumpstufen gekoppelt ist. Ein von der Vorpumpe erzeugter Gasstrom durch die Gasturbine bewirkt, dass sich der Rotor und die rotierenden Elemente der Vakuumpumpstufen drehen, wobei Gas durch die Vakuumpumpstufen von der Einlassöffnung zur Auslassöffnung gepumpt wird.
  • Die Auslassöffnung der Vakuumpumpe kann zum direkten Koppeln mit einer Vorpumpe ausgelegt sein oder kann zum Koppeln mit einem zentralisierten Vakuumsystem mit einer entfernt angeordneten Vorpumpe ausgelegt sein.
  • Die Gasturbine kann ein Ventil zum Steuern des Gasstroms durch die Gasturbine umfassen. Die Gasturbine kann eine Düse zum Richten des Gasstroms zum Rotor der Gasturbine umfassen. Der Düseneinlass kann bei oder unterhalb Atmosphärendruck arbeiten.
  • Die Gasturbine kann benachbart zu einer letzten Stufe der Vakuumpumpstufen angeordnet sein und kann in demselben Gehäuse mit den Vakuumpumpstufen angeordnet sein. Der Rotor der Gasturbine und die rotierenden Elemente der Vakuumpumpstufen können mit einer gemeinsamen welle gekoppelt sein.
  • Bei einem ersten Ausführungsbeispiel umfasst mindestens eine der Vakuumpumpstufen eine axiale Turbomolekularstufe, wobei das rotierende Element und das feststehende Element geneigte Schaufeln aufweisen. Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel umfasst mindestens eine der Vakuumpumpstufen eine Molekularvakuumstufe mit einem feststehenden Element, das mit einem tangentialen Durchflusskanal mit einem Einlass und einem Auslass, die durch ein feststehendes Baffle getrennt sind, versehen ist, und einem rotierenden Element mit einer Scheibe. Bei einem dritten Ausführungsbeispiel umfasst mindestens eine der Vakuumpumpstufen eine Regenerationsstufe. Bei einem vierten Ausführungsbeispiel umfassen die Vakuumpumpstufen ein oder mehrere axiale Turbomolekularstufen und eine oder mehrere Molekularvakuumstufen.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Vakuumpumpsystem bereitgestellt. Das Vakuumpumpsystem umfasst eine Vakuumpumpe mit einem Gehäuse mit einer Einlassöffnung und einer Auslassöffnung, eine oder mehrere Vakuumpumpstufen, die im Gehäuse angeordnet sind, wobei jede der Vakuumpumpstufen ein feststehendes Element und ein rotierendes Element aufweist, und eine Gasturbine. Die Gasturbine umfasst einen Gaseinlass, einen Gasauslass, der mit der Auslassöffnung gekoppelt ist, und einen Rotor, der mit den rotierenden Elementen der Vakuumpumpstufen gekoppelt ist. Das Vakuumpumpsystem umfasst ferner eine Vorpumpe, die mit der Auslassöffnung der Vakuumpumpe gekoppelt ist, wobei ein von der Vorpumpe erzeugter Gasstrom durch die Gasturbine bewirkt, dass sich der Rotor und die rotierenden Elemente der Vakuumpumpstufen drehen, wobei Gas durch die Vakuumpumpstufen von der Einlassöffnung zur Auslassöffnung gepumpt wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Für ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung wird auf die zugehörigen Zeichnungen Bezug genommen, in denen gilt:
  • 1 ist ein Blockdiagramm eines Vakuumpumpsystems, das eine Vakuumpumpe mit Eigenantrieb beinhaltet, gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 2 ist eine Seitenansicht, teilweise im Querschnitt, von einer Vakuumpumpe mit Eigenantrieb gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 3 ist eine vereinfachte Draufsicht auf ein Beispiel der in der Vakuumpumpe von 2 verwendeten Gasturbine; und
  • 4 ist eine Seitenansicht, teilweise im Querschnitt, von einer Vakuumpumpe des Standes der Technik.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Ein Blockdiagramm eines Vakuumpumpsystems gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in 1 gezeigt. Eine Vakuumpumpe 110 umfasst eine Einlassöffnung 112 und eine Auslassöffnung 114. Bei der Verwendung wird die Einlassöffnung 112 an einer auszupumpenden Vakuumkammer (nicht dargestellt) abgedichtet. Die Auslassöffnung 114 wird durch eine geeignete Leitung mit einer Vorpumpe 120 verbunden. Die Vorpumpe 120 kann eine Grobvakuumpumpe sein, die zum Betrieb auf einem relativ niedrigen Vakuumpegel, d.h. nahe einem Zehntel des Atmosphärendrucks, ausgelegt ist.
  • Die Vakuumpumpe 110 umfasst eine oder mehrere Vakuumpumpstufen, die jeweils ein feststehendes Element und ein rotierendes Element aufweisen, wie nachstehend beschrieben. Beispiele von solchen Vakuumpumpen umfassen Turbomolekularpumpen, Molekularvakuumpumpen und Mischpumpen. Die Vakuumpumpe 110 umfasst ferner eine Gasturbine 130, die benachbart zur Auslassöffnung 114 angeordnet ist. Die Gasturbine 130 umfasst einen Gaseinlass 132, einen mit der Auslassöffnung 114 gekoppelten Gasauslass und einen Rotor (in 1 nicht dargestellt), der mit den rotierenden Elementen der Vakuumpumpstufen gekoppelt ist.
  • Im Betrieb pumpt die Vorpumpe 120 Luft durch die Gasturbine 130 vom Gaseinlass 132 zur Auslassöffnung 114, wodurch bewirkt wird, dass sich der Rotor der Gasturbine 130 dreht. Die durch die Vorpumpe 120 erzeugte Drehung bewirkt wiederum eine Drehung der rotierenden Elemente der Vakuumpumpe 110, so dass Gas durch die Vakuumpumpstufen von der Einlassöffnung 112 zur Auslassöffnung 114 gepumpt wird. Folglich arbeitet die Vakuumpumpe 110 ohne Elektromotor.
  • Die Vorpumpe 120 kann einen beliebigen zweckmäßigen Ort bezüglich der Vakuumpumpe 110 aufweisen. Somit kann sich die Vorpumpe 120 in unmittelbarer Nähe zur Vakuumpumpe 110 befinden oder kann sich an einem entfernten Ort befinden. Die Auslassöffnung 114 der Vakuumpumpe 110 kann beispielsweise mit einem zentralisierten Vakuumsystem in einem Krankenhaus, einem Labor oder einer anderen Einrichtung verbunden sein. Das zentralisierte Vakuumsystem kann durch eine Vorpumpe angetrieben werden, die durch geeignete Leitungen mit verschiedenen Stellen in der Einrichtung verbunden ist.
  • Ein Beispiel einer Ausführung der Vakuumpumpe 110 ist in 2 gezeigt. Ein Gehäuse 210 legt eine innere Kammer 212 mit einer Einlassöffnung 112 und einer Auslassöffnung 114 fest. Das Gehäuse 210 umfasst einen Vakuumflansch 214 zum Abdichten der Einlassöffnung 112 an einer auszupumpenden Vakuumkammer (nicht dargestellt). Die Auslassöffnung 114 ist zum Koppeln mit einer Vorpumpe, wie in 1 gezeigt und vorstehend beschrieben, ausgelegt. Innerhalb des Gehäuses 210 befinden sich ein axialer Turbomolekular-Kompressor 220, der typischerweise mehrere axiale Turbomolekularstufen umfasst, und ein Molekularvakuum-Kompressor 222, der typischerweise mehrere Molekularvakuumstufen umfasst. Jede Stufe des axialen Turbomolekular-Kompressors 220 umfasst einen Rotor 224 und einen Stator 226. Jeder Rotor und jeder Stator weist geneigte Schaufeln auf, wie es auf dem Fachgebiet bekannt ist. Jede Stufe des Molekularvakuum-Kompressors 222 umfasst eine Rotorscheibe 230 und einen Stator 232. Der Rotor 224 jeder Turbomolekularstufe und die Rotorscheibe 230 von jeder Molekularvakuumstufe sind an einer Antriebswelle 234 befestigt. Die Antriebswelle 234 wird durch eine Gasturbine 130 mit hoher Drehzahl gedreht. Ein Lagergehäuse 240 kann Lager zum Abstützen der Antriebswelle 234 enthalten.
  • Die Gasturbine 130 ist in 2 und 3 beispielhaft dargestellt. Die Gasturbine 130 umfasst einen Gaseinlass 132, einen Rotor 250 und einen Gasauslass, der mit der Auslassöffnung 114 gekoppelt ist. Der Rotor 250 ist mit der Antriebswelle 234 gekoppelt und umfasst einen Rotorkörper 252 und Umfangsschaufeln 254. Der Rotor 250 kann innerhalb des Gehäuses 210 angeordnet sein. Der Gaseinlass 132 kann über ein Ventil 260, das als Durchflussdrossel dient, mit einer Düse 262 gekoppelt sein.
  • Im Betrieb erzeugt die mit der Auslassöffnung 114 verbundene Vorpumpe einen Luftstrom durch den Gaseinlass 132, das Ventil 260, die Düse 262 und das Innere des Gehäuses 210. Der Luftstrom wird durch die Düse 262 gegen die Schaufeln 254 gerichtet, was die Drehung des Rotors 250 bewirkt. Da der Rotor 250 mit der Antriebswelle 234 verbunden ist, drehen sich die Rotoren 224 des Turbomolekular-Kompressors 220 und die Rotorscheiben 230 des Molekularvakuum-Kompressors 222. Die Drehung der rotierenden Elemente des Turbomolekular-Kompressors 220 und des Molekularvakuum-Kompressors 222 bewirkt, dass Gas durch die Vakuumpumpstufen von der Einlassöffnung 112 zur Auslassöffnung 114 gepumpt wird. Daher wird die Vakuumpumpe 110 durch die Gasturbine 130 angetrieben und ein Elektromotor ist nicht erforderlich.
  • Die Gasturbine 130 befindet sich vorzugsweise innerhalb des Gehäuses 210 benachbart zu einer letzten Vakuumpumpstufe vor der Auslassöffnung 114 und befindet sich vorzugsweise nahe der Auslassöffnung 114. Die Gasturbine 130 kann in Abhängigkeit von Konstruktionserwägungen innerhalb der inneren Kammer 212 des Gehäuses 210 mit den Vakuumpumpstufen angeordnet sein oder kann in einem separaten Abschnitt angeordnet sein. In jedem Fall weisen jedoch die Vakuumpumpe und die Gasturbine eine gemeinsame Verbindung mit der Vorpumpe 120 auf.
  • Wie vorstehend beschrieben, ist der Gasauslass der Gasturbine 130 mit der Auslassöffnung 114 gekoppelt. Die letzte Stufe der Vakuumpumpe 110, der Gasauslass der Gasturbine 130 und der Einlass in die Vorpumpe 120 sind miteinander verbunden und müssen kompatible Betriebsdruckpegel aufweisen. Der Druckpegel an der Auslassöffnung 114 liegt vorzugsweise in einem Bereich von etwa 1,33 bis 13,3 kPa (10 Torr bis 100 Torr). Die Gasturbine 130 dreht die rotierenden Elemente der Vakuumpumpe 110 mit einer Drehzahl, die für den Betrieb der Vakuumpumpe erforderlich ist, typischerweise in einem Bereich von etwa 20000 bis 100000 U/min.
  • Die Gasturbine 130 kann eine Vielzahl von verschiedenen Konfigurationen innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung aufweisen. Verschiedene Konfigurationen des Rotors 250 sind Fachleuten bekannt. Die Gasturbine kann eine oder mehrere Düsen zum Ausrichten von Luft auf den Rotor 250 oder keine Düse umfassen. Das Ventil 260 ist wahlfrei und kann eine dauerhafte Einstellung aufweisen oder kann gemäß Betriebsbedingungen manuell einstellbar oder elektrisch programmierbar sein. Folglich liegt der Einlass 132 der Gasturbine 130 auf Atmosphärendruck und der Einlass in die Düse 262 liegt in Abhängigkeit von der Einstellung des Ventils 260 auf oder unterhalb Atmosphärendruck.
  • Als Beispiel soll angenommen werden, dass die Vorpumpe eine Pumpgeschwindigkeit von 5 Litern pro Sekunde (ungefähr 11 Kubikfuß pro Minute) aufweist und mit einem Druck von 6,7 kPa (50 Torr) arbeitet. Der Luftstrom in die Vorpumpe ist 6,7 kPa (50 Torr) × 5 Liter pro Sekunde = 33,3 kPa Liter pro Sekunde (250 Torr Liter pro Sekunde). Dieser Luftstrom kann direkt in Leistungseinheiten umgewandelt werden, was 33 Watt ergibt. Unter der Annahme eines Wirkungsgrades von 60 % stehen 20 Watt zum Antreiben der Vakuumpumpe zur Verfügung.
  • Die in 2 gezeigte und vorstehend beschriebene Vakuumpumpe 110 ist eine Hybridpumpe, die sowohl axiale Turbomolekularstufen als auch Molekularvakuumstufen umfasst. Die vorliegende Erfindung, bei der die Vakuumpumpstufen vielmehr durch eine Gasturbine als einen Elektromotor angetrieben werden, kann auf eine beliebige Vakuumpumpe angewendet werden, die ein oder mehrere rotierende Elemente aufweist.
  • Bei einem ersten Beispiel sind die Vakuumpumpstufen axiale Turbomolekularstufen. Jede axiale Turbomolekularstufe umfasst ein rotierendes Element und ein feststehendes Element. Jedes rotierende Element und jedes feststehende Element weist geneigte Schaufeln auf, wobei die Schaufeln der rotierenden und feststehenden Elemente in entgegengesetzten Richtungen geneigt sind. Die Schaufeln der rotierenden Elemente werden mit hoher Drehzahl gedreht, um Gas zu pumpen. Die Konstruktion der axialen Turbomolekularstufen ist Fachleuten auf dem Vakuumpumpenfachgebiet gut bekannt.
  • Bei einem zweiten Beispiel kann jede der Vakuumpumpstufen eine Molekularvakuumstufe umfassen, die eine rotierende Scheibe und ein feststehendes Element umfasst. Das feststehende Element ist mit einem oder mehreren tangentialen Durchflusskanälen versehen. Jeder tangentiale Durchflusskanal weist einen Einlass und einen Auslass auf, die durch ein feststehendes Baffle getrennt sind. Wenn die rotierende Scheibe mit hoher Drehzahl gedreht wird, wird Gas durch ein Molekularvakuum, das durch die rotierende Scheibe erzeugt wird, durch den tangentialen Durchflusskanal gepumpt.
  • Bei einem dritten Beispiel umfasst die Vakuumpumpe einen Molekularvakuum-Kompressor, wobei das rotierende Element eine zylindrische Trommel umfasst und das feststehende Element eine zylindrische Innenwand in eng beabstandeter Beziehung zur zylindrischen Trommel aufweist. Das rotierende Element kann mit einer schraubenförmigen Nut auf seiner Außenfläche versehen sein. Wenn die Trommel gedreht wird, wird Gas durch ein Molekularvakuum durch die Nut gepumpt.
  • Bei einem vierten Beispiel kann eine oder mehrere der Vakuumpumpstufen eine Regenerations-Vakuumpumpstufe umfassen, die ein Regenerationsflügelrad und ein feststehendes Element umfasst. Das Regenerationsflügelrad ist als Scheibe mit beabstandeten radialen Rippen an oder nahe ihrem äußeren Umfang ausgestaltet. Das feststehende Element ist mit einem tangentialen Durchflusskanal versehen, der einen Einlass und einen Auslass aufweist, die durch ein feststehendes Baffle getrennt sind. Wenn das Regenerationsflügelrad mit hoher Drehzahl gedreht wird, wird Gas durch die Drehung der Scheibe und der radialen Rippen durch den tangentialen Durchflusskanal gepumpt. Zusätzliche Details hinsichtlich der axialen Turbomolekularstufen und Regenerationsstufen sind im US-Patent Nr. 5 358 373, herausgegeben am 25. Oktober 1994 an Hablanian, offenbart, das hiermit durch den Hinweis aufgenommen wird.
  • Bei einem fünften Beispiel umfasst die Vakuumpumpe eine Kombination von zwei oder mehr Arten von Vakuumpumpstufen. Die Vakuumpumpe kann beispielsweise axiale Turbomolekularstufen und Molekularvakuumstufen umfassen, wie in 2 gezeigt und vorstehend beschrieben. In jedem Fall ist das rotierende Element jeder Vakuumpumpstufe durch die Antriebswelle 234 an der Gasturbine 130 befestigt.
  • Ein Vorteil des in 13 gezeigten und vorstehend beschriebenen Vakuumpumpsystems besteht darin, dass die Vakuumpumpe sehr kompakt ist. Die Pumpenlänge kann auf die Länge, die für die Vakuumpumpstufen erforderlich ist, und eine beliebige Länge, die für die Gasturbine 130 und das Lagergehäuse 240 erforderlich ist, begrenzt werden. Außerdem werden die Kosten der Vakuumpumpe durch die Beseitigung des Elektromotors im Vergleich zu Vakuumpumpen des Standes der Technik verringert. Die Erfindung ist in kleinen und Miniatur-Vakuumpumpen, bei denen die Größe und das Gewicht signifikante Faktoren sind und bei denen die Kosten des Elektromotors ein signifikanter Bruchteil der Gesamtkosten der Vakuumpumpe sein können, besonders vorteilhaft.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Luftstrom zum Antreiben der Gasturbine 130 durch den Raum, in dem die Pumpenlager angeordnet sind, und/oder durch die feststehenden Elemente der Vakuumpumpe zum Kühlen geführt werden, bevor er zur Gasturbine gerichtet wird.
  • Obwohl das gezeigt und beschrieben wurde, was derzeit als bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung betrachtet wird, ist es für Fachleute offensichtlich, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen darin vorgenommen werden können, ohne vom Schutzbereich der Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche definiert, abzuweichen.

Claims (24)

  1. Vakuumpumpe (110) mit: einem Gehäuse (210), das eine Einlassöffnung (112) und eine Auslassöffnung (114) aufweist; einer oder mehreren in dem Gehäuse angeordneten Vakuumpumpstufen, wobei jede der Vakuumpumpstufen ein feststehendes Element (226) und ein rotierendes Element (224) aufweist; und einer Gasturbine (130), die einen Gaseinlass (132), einen Gasauslass und einen mit den rotierenden Elementen (224) der Vakuumpumpstufen gekoppelten Rotor (230) aufweist, wobei ein Gasstrom durch die Gasturbine (130) dazu führt, dass der Rotor (230) und die rotierenden Elemente (224) der Vakuumpumpstufen rotieren, wobei durch die Vakuumpumpstufen Gas von der Einlassöffnung (112) zur Auslassöffnung (114) gepumpt wird; dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassöffnung (114) zum Koppeln mit einer Vorpumpe (120) vorgesehen ist; der Gasauslass der Gasturbine (130) mit der Auslassöffnung (114) gekoppelt ist, so dass durch die Vorpumpe der Gasstrom durch die Gasturbine (130) erzeugt werden kann.
  2. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei zumindest eine der Vakuumpumpstufen eine axiale Turbomolekularstufe (220) aufweist, wobei das rotierende Element (224) und das feststehende Element (226) geneigte Schaufeln aufweisen.
  3. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei zumindest eine der Vakuumpumpstufen eine Molekularvakuumstufe (222) aufweist, die ein feststehendes Element (232) mit einem tangentialen Durchflusskanal, der einen durch ein feststehendes Baffle getrennten Einlass und Auslass aufweist, und ein rotierendes Element (230) mit einer Scheibe aufweist.
  4. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei die Vakuumpumpstufen eine oder mehrere axiale Turbomolekularstufen (220) und eine oder mehrere Molekularvakuumstufen (222) aufweisen.
  5. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei zumindest eine der Vakuumpumpstufen eine Regenerationsstufe aufweist.
  6. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei die Auslassöffnung (114) zum Koppeln mit einer entfernt angeordneten Vorpumpe (120) angepasst ist.
  7. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei die Gasturbine (130) ein Ventil (260) zum Steuern des Gasstroms durch die Gasturbine (130) aufweist.
  8. Vakuumpumpe nach Anspruch 7, wobei das Ventil (260) manuell einstellbar ist.
  9. Vakuumpumpe nach Anspruch 7, wobei das Ventil (260) elektrisch programmierbar ist.
  10. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei die Gasturbine (130) eine Düse (262) zum Ausrichten des Gasstroms vom Einlass (132) zum Rotor (250) der Gasturbine aufweist.
  11. Vakuumpumpe nach Anspruch 10, wobei der Einlass (132) der Gasturbine bei atmosphärischem Druck arbeitet.
  12. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei die Auslassöffnung (114) bei einem Druck im Bereich von ungefähr 1,33 kPa bis 13,3 kPa (10 torr oder 100 torr) arbeitet.
  13. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei die Gasturbine (130) benachbart zur letzten Stufe der einen oder mehreren Vakuumpumpstufen angeordnet ist.
  14. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei der Rotor (250) der Gasturbine (130) und die rotierenden Elemente (224) der Vakuumpumpstufen mit einer gemeinsamen Welle (234) gekoppelt sind.
  15. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei der Rotor (250) der Gasturbine (130) innerhalb des Gehäuses (210) angeordnet ist.
  16. Vakuumpumpe nach Anspruch 1, wobei der Gasstrom zum Kühlen der Vakuumpumpe (110) geführt wird.
  17. Vakuumpumpsystem mit: einer Vakuumpumpe (110), die ein Gehäuse (210) mit einer Einlassöffnung (112) und einer Auslassöffnung (114) aufweist; einer oder mehreren im Gehäuse (210) angeordneten Vakuumpumpstufen, wobei jede der Vakuumpumpstufen ein feststehendes Element (226) und ein rotierendes Element (224) aufweist; und einer Gasturbine (130) mit einem Gaseinlass (132), einem Gasauslass und einem mit den rotierenden Elementen der Vakuumpumpstufen gekoppelten Rotor (250); dadurch gekennzeichnet, dass der Gasauslass mit der Auslassöffnung gekoppelt ist; und das Pumpsystem weiterhin aufweist: eine mit der Auslassöffnung gekoppelte Vorpumpe, wobei ein durch die Vorpumpe erzeugter Gasstrom durch die Gasturbine dafür sorgt, dass der Rotor und die rotierenden Elemente (224) der Vakuumpumpstufen rotieren, wobei durch die Vakuumpumpstufen Gas von der Einlassöffnung (112) zur Auslassöffnung (114) gepumpt wird.
  18. Vakuumpumpsystem nach Anspruch 17, wobei die Vakuumpumpstufen eine oder mehrere Turbomolekularstufen (220) und eine oder mehrere Molekularvakuumstufen (222) aufweisen.
  19. Vakuumpumpsystem nach Anspruch 17, wobei zumindest eine der Vakuumpumpstufen eine Regenerationsstufe aufweist.
  20. Vakuumpumpsystem nach Anspruch 17, wobei die Gasturbine (130) ein Ventil (260) zum Steuern des Gasstroms durch die Gasturbine (130) aufweist.
  21. Vakuumpumpsystem nach Anspruch 17, wobei die Gasturbine (130) eine Düse (262) zum Ausrichten des Gasstroms vom Einlass (132) zum Rotor der Gasturbine (130) aufweist.
  22. Vakuumpumpsystem nach Anspruch 17, wobei der Rotor (250) der Gasturbine (130) und die rotierenden Elemente (224) der Vakuumpumpstufen mit einer gemeinsamen Welle (234) gekoppelt sind.
  23. Vakuumpumpsystem nach Anspruch 17, wobei der Rotor (250) der Gasturbine (130) innerhalb des Gehäuses (210) angeordnet ist.
  24. Vakuumpumpsystem nach Anspruch 17, wobei der Gasstrom zum Kühlen der Vakuumpumpe (110) geführt wird.
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