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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen
Auftrennen einer pflanzlichen Biomasse in eine Flüssigphase
und in eine Feststoffe enthaltende Phase von breiartiger Konsistenz.
Sowohl die Flüssigphase
als auch die Feststoffe enthaltende Phase sind für eine weitere Verwendung vorgesehen,
d. h. sie sind von industriellem Wert. Das Ausgangsmaterial des
Verfahrens ist pflanzliche Biomasse, die im Wesentlichen in einem feuchten
Zustand genommen wird.
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Pflanzliche
Biomasse, auf die das Verfahren der Erfindung angewendet werden
kann, kann entweder in einem natürlich
feuchten Zustand oder in einem industriell verarbeiteten feuchten
Zustand genommen werden.
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Ein
Beispiel für
pflanzliche Biomasse, die in einem industriell verarbeiteten feuchten
Zustand genommen wird, ist verbrauchtes Getreide, genauer verbrauchtes
Getreide, das bei der Herstellung von Bier, Whisky oder dergleichen
verwendet wurde.
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Ein
Beispiel für
pflanzliche Biomasse, die in ihrem natürlich feuchten Zustand aufgenommen wird,
ist frisches Rohmaterial, aus dem Futter hergestellt wird, genauer
Gras von Weideland. Allgemeiner sind Beispiele für Biomasse in einem natürlich feuchten
Zustand, die in Betracht gezogen werden können, frische Pflanzen oder
Teile von Pflanzen mit besonders hohem Proteingehalt und/oder Zuckergehalt und
deren frische Rückstände. Dies
umfasst insbesondere Klee, Luzerne und Gras (wie oben erwähnt), aber
auch Bohnenpflanzen, Sojabohnen, Sorghum, Senf, Grünkohl, Rüben, Bananenblätter, Bagasse, Traubenhäute, Hülsen/Häute, Fruchtrückstände, wie beispielsweise
Rückstände von
Zitrusfrüchten
und verdorbenen Früchten
und ebenso rankende Wasserpflanzen, wie beispielsweise Entengrütze und Wasserhyazinthe,
und viele andere dieser Art.
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Es
ist beispielsweise aus der US-A-3,684,520 und/oder der FR-A-2 294
647 und/oder der FR-A-2 294 648 bekannt, klein gehackte frische
blättrige
Grünpflanzen
oder andere klein gehackte pflanzliche Biomasse, die im Wesentlichen in
ihrem natürlich
feuchten Zustand genommen wird, zunächst in einem Mixer, um gewünschte Additive einzuführen, und
dann in einer Presse zu verarbeiten, um einen Abpresssaft, aus dem
Proteine und/oder Chlorophyll extrahiert werden können, und einen
Pressenkuchen, der ökonomisch
getrocknet werden kann, herzustellen.
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In
der US-A-3,684,520 ist genauer offenbart, dass das Pressen eine
Zerstörung
der natürlichen Pflanzenstruktur
verursacht, was es verschiedenen Substanzen, die normalerweise durch
den strukturellen Aufbau der Pflanze voneinander isoliert sind,
erlaubt, wechselseitig in Kontakt zu kommen, was dazu führt, dass
einige dieser Substanzen einen Abbau erfahren.
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In
der FR-A-2 294 647 und/oder der FR-A-2 294 648 wird genauer offenbart,
dem Mixer Abpresssaft zuzuführen,
der von der Presse zurückgeführt wird,
um dem auszupressenden Material den zurückgeführten Abpresssaft zuzuführen, wobei
der Zweck ist, die Wärme
und, falls vorhanden, die Chemikalien, die in dem zurückgeführten Saft
enthalten sind, zu nutzen. Zu dem Gewicht des jeweils zurückgeführten Pressensafts
wird angegeben, dass es ungefähr
das Dreifache des Trockengewichts der jeweils verarbeiteten Biomasse
ist und dass es auch kleiner als das Gewicht des Abpressafts ist,
der jeweils für
die Produktextraktion ausgegeben wird. Es wird auch offenbart, die
Biomasse vor der Mischoperation einem mechanischen Desintegrationsschritt
zu unterwerfen, wie beispielsweise einer Dilazeration oder dem Brechen
in einer Hammermühle.
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Ein
dem zuvor erwähnten
Stand der Technik in gewisser Weise ähnlicher Prozess ist auch aus
der EP-A-0 213 605
bekannt, bei dem Biomasse aus Zuckerrohr (nicht Bagasse) einer trockenen
Fraktionierung zur Herstellung jeweils einer faserigen und einer nicht
faserigen Fraktionen unterworfen wird, wobei die faserige Fraktion
den Sclerenchyma-Zellen entspricht und Rinden und Fasergefäßbündel aufweist und
die nicht faserige Fraktion den Parenchyma-Zellen entspricht. Stücke von
Zuckerrohr werden zuerst der desintegrierenden Wirkung von Klingen
unterworfen, um zerhacktes Material mit Dimensionen von 2 bis 6
cm zu erhalten, dann getrocknet und anschließend fraktioniert. Die nicht
faserige Fraktion ist ein Feststoffmaterial von hohem Zuckergehalt,
das für das
Füttern
von Tieren oder als Rohmaterial für die Zuckerproduktion geeignet
ist. Faserproduktion ist kein offenbartes Objekt dieses Prozesses.
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In
der GB-A-1 377 438 ist genauer offenbart, die pflanzliche Biomasse,
die in einem natürlich feuchten
Zustand bereitgestellt wird, in einen Behälter einzuführen, der mit rotierenden Klingen
versehen ist, und dazu einen Anteil des wässrigen Safts zurückzuführen, der
von der pflanzlichen Biomasse abgetrennt wurde, um so die Größe des Rohmaterials, das
in dem wässrigen
Saft suspendiert ist, zu reduzieren. Der Prozess weist vier Hauptoperationen
auf: Ausbildung von grünem
Saft; Separation von chloroplastischen Proteinen von dem grünen Saft,
wobei ein Rückstand
verbleibt, der als klarer Saft bezeichnet wird; Abtrennung von zytoplasmischen
Proteinen von dem klaren Saft, wobei ein Rückstand verbleibt, der als
brauner Saft bezeichnet wird; und Konzentration von braunem Saft,
um entweder einen Sirup zu ergeben oder zu der ersten Operation
zurückgeführt zu werden.
Das Gewicht der zurückgeführten Flüssigkeit
beträgt
das Ein- bis Dreifache des Gewichts der pflanzlichen Biomasse (bei
der es sich um Luzerne handelt). Zu dem Prozess wird angegeben,
dass er einen wertvollen Saft und einen Trockenanteil zurücklässt, der
für die
Fütterung
von Tieren geeignet ist. Faserproduktion ist kein offenbartes Objekt
dieses Prozesses.
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In
der US-A-4,468463 wird genauer offenbart, Dung einem Zerkleinerer
zuzuführen
und hierzu einen Anteil des wässrigen
Safts zurückzuführen, der von
dem Dung abgetrennt wurde.
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Um
eine fließende
Suspension von pflanzlicher Biomasse in wässrigem Saft für die Faserproduktion
zu verarbeiten und da die Fasern in der Biomasse Zellwandungen ausbilden,
die wertvolle organische Substanzen, wie beispielsweise Proteine
und andere gewünschte
Produkte in den Zellen einschließen, ist irgendeine zerkleinernde
Aktion erforderlich, um die Zellwandungen zu desintegrieren, um
so die wertvollen organischen Substanzen freizusetzen und ihre Bergung
zu erlauben.
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In
dem oben erwähnten
Stand der Technik wird diese zerkleinernde Aktion durch Pressen,
Zerdrücken
und/oder Zerhaken erreicht, was dazu führt, dass die Fasern ungeregelt
zerkleinert werden. Darüber
hinaus trennt diese Art von Behandlung nicht die Fasern voneinander
und vereinzelt sie nicht. Außerdem
ist vom Pressen bekannt, dass es eine eher ineffiziente Methode
zum Trocknen ist, wenn es auf pflanzliches Material angewandt wird,
das einen erheblichen Prozentsatz an vollständigen Zellen mit unzerstörten Zellwandungen
aufweist.
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Ein
bekannter Typ von Zerkleinerungsvorrichtung ist verwendbar, um Zellwandungen
zu desintegrieren und Fasern von kleinem Durchmesser voneinander
zu trennen, während
die Faserlänge
zumindest im Wesentlichen beibehalten wird. Zerkleinerungsvorrichtungen
dieses speziellen Typs sind z. B. in dem veröffentlichten Patentdokumenten
bzw. Patentanmeldungsdokumenten bzw. Gebrauchsmusterdokumenten DE-A-2
338 964, DE-B-3 231 168, DE-A-3 533 255, EP-B-0 134 697, DE-U-78-19825 und
DE-U-78-08695 offenbart,
und derartige Verkleinerungsvorrichtungen können z. B. von der Siefer Maschinenfabrik
GmbH & Co. KG,
D-42551 Velbert (Deutschland) gekauft werden, siehe z. B. (unter
anderem) deren industrieller Anwendung TRIGONAL® Typ
SM 290. Im Wesentlichen ist eine Zerkleinerungsvorrichtung dieses
speziellen Typs eine Rotationszerkleinerungsvorrichtung mit mindestens
einer Zerkleinerungsstufe, die aus einander zugeordneten Stator-
und Rotorelementen besteht, wobei diese über einen zugehörigen aktiven
Spalt der Stufe voneinander beabstandete aktive Oberflächen aufweisen,
wobei die Oberflächen
einander über
den zugehörigen
aktiven Spalt gegenüberliegend
angeordnet sind, wobei jede der Oberflächen mit Schneidelementen versehen
ist, die in den zugehörigen
aktiven Spalt gerichtet sind und darin mit einer Schneidkante enden,
wobei ein effektiver Scherspalt der Zerkleinerungsstufe als der
kleinste Annäherungsabstand
zwischen den jeweiligen Schneidkanten der einen und der anderen
aktiven Oberflächen
in dem zugehörigen aktiven
Spalt der jeweiligen Stufe beim Betrieb der Zerkleinerungsvorrichtung
definiert ist.
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Konventionell
wird einer Zerkleinerungsvorrichtung dieses speziellen Typs eine
Suspension des zu zerkleinernden Produkts in irgendeiner Trägerflüssigkeit
oder irgendeinem Trägermedium
zugeführt. Soweit
es pflanzliche Biomasse betrifft, erfordert dies, dass irgendeine
wässrige
Flüssigkeit
zugesetzt wird, da die natürliche
Feuchtigkeit der pflanzlichen Biomasse nicht ausreichend sein wird,
um die benötigte
Suspension bereitzustellen, da durch die zerkleinernde Wirkung eine
Paste herstellt würde,
die dazu neigen würde,
die Zerkleinerungsvorrichtung zu verstopfen. Aus offensichtlichen ökonomischen Gründen wird
die Menge der zugegebenen wässrigen
Flüssigkeit
günstiger
Weise so klein, wie es technisch für die ordnungsgemäße Operation
der Zerkleinerungsvorrichtung möglich
ist, gehalten werden, d. h. nicht mehr, als für die ordnungsgemäße Handhabung
des Materials erforderlich ist, betragen, was bedeutet, dass die
pflanzliche Biomasse der Zerkleinerungsvorrichtung als recht konzentrierte
Suspension der pflanzlichen Biomasse in einem wässrigen Fluid zugeführt wird,
s. beispielsweise die Lehre der oben erwähnten GB-A-1 377 438, bei der
das Gewicht der zurückgeführten Flüssigkeit
ein- bis dreimal so groß wie
das Gewicht der pflanzlichen Biomasse ist. So wird die Zerkleinerungsvorrichtung
einen Brei von zerkleinertem Biomassematerial suspendiert in wässrigem
Saft erzeugen. Dieser Brei wird anschließend in wässrigen Saft und breiartige
Masse aufgetrennt, von denen beide anschließend im bestmöglichen
Umfang verwendet werden.
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Überraschenderweise
ist herausgefunden worden, dass dann, wenn die Betriebsweise einer Zerkleinerungsvorrichtung
des oben beschriebenen Typs so modifiziert wird, dass wesentliche
mehr zugesetztes wässriges
Fluid verwendet wird, als für eine
ordnungsgemäße Handhabung
des Materials, d. h. für
einen ordnungsgemäßen Betrieb
der Zerkleinerungsvorrichtung nötig
ist, diese Modifikation, d. h. die Verwendung von viel mehr zugesetztem
wässrigen
Fluid die Kapazität
der Zerkleinerungsvorrichtung verbessert, Fasern von kleinem Durchmesser voneinander
zu vereinzeln, aber dennoch die Faserlänge in dem resultierenden Brei
beizubehalten, und auch auf die Zellen der pflanzlichen Biomasse
einzuwirken, um sie zu öffnen,
und um es ihrem Inhalt zu erlauben, in den wässrigen Saft freigesetzt zu
werden.
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Um
diese Effekte zu erreichen, weist eine letzte Zerkleinerungsstufe
der Zerkleinerungsvorrichtung einen effektiven Scherspalt auf, dessen
Weite größer als
etwa das Zehnfache einer vorbestimmten maximalen Faserdicke ist,
die herzustellen ist, um in der Feststoffe enthaltenden Phase zu
enden.
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Diese überraschenden
Effekte scheinen durch die Erzeugung eines Gradienten der Strömungsgeschwindigkeit
innerhalb der fließenden
Suspension hervorgebracht zu werden, wobei der Gradient ausreichend
ist, um einen Schereffekt zu verursachen, der so auf die Zellen
in der pflanzlichen Biomasse einwirkt, dass er sie öffnet und
es ihrem Inhalt erlaubt, in den wässrigen Saft freigesetzt zu
werden, was einen Rückstand
zurücklässt, der
im Wesentlichen aus Fasern besteht. Es wird geglaubt, dass der Schereffekt
die Fasern dazu bringt, in der Strömungsrichtung ausgerichtet
zu werden, und sie so daran hindert, quer zu ihrer Längserstreckungsrichtung
in der Zerkleinerungsvorrichtung geschnitten zu werden.
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Ähnliche überraschende
Effekte treten jedoch auch in einem Scherapparat auf, der frei von jeglichen
Schneidelementen ist. Solche ein Scherapparat weist mindestens eine
Scherstufe auf, die aus jeweiligen Stator- und Rotorelementen besteht,
welche einander zugeordnet sind und jeweilige Scherflächen aufweisen,
die voneinander über
einen zugeordneten effektiven Scherspalt der Stufe beabstandet sind,
wobei die scherenden Oberflächen
angeordnet sind, um einander über
den zugehörigen
effektiven Scherspalt gegenüber
zu liegen.
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Somit
beruhen die überraschenden
Effekt nicht nur auf einer erhöhten
Strömung
von Trägerflüssigkeit
durch einen Verarbeitungsapparat, der Schneidelemente aufweist,
und auf der gleichzeitigen Verdünnung
des Breis; die gnannten überraschenden
Effekte beruhen, wie oben gesagt, im Wesentlichen auf der Erzeugung
eines Gradienten der Strömungsgeschwindigkeit
innerhalb der Suspension, die durch den Verarbeitungsapparat fließt, wobei der
Gradient einen scherenden Effekt verursacht, der auf die Zellen
der pflanzlichen Biomasse wirkt. Es wird angenommen, dass der starke
scherende Effekt auch die Struktur der Zellen in der Biomasse aufbricht,
was den hohen Prozentsatz an Ausbeute an wertvollen Produkten in
dem wässrigen
Saft des Prozesses, wie beispielsweise Proteinen und/oder Chlorophyll
sowie andere organischer Produkte, die beispielsweise verwendbar
sind, um Fermentationsprodukte oder Biogas zu erzeugen, erklären würde. Dies würde auch
erklären,
warum in der breiartigen Masse, die aus dem Brei hergestellt wird,
der aus dem Verarbeitungsapparat fließt, zum Beispiel durch Abpressen
leicht ein niedriger Wassergehalt erreicht wird – es wird angenommen, dass
die durch Scherung aufgebrochene Struktur der Zellen in den Fasern
dazu führt,
dass die letztgenannten weniger Wasser enthalten und somit leichter
zu trocknen sind, als dies bislang möglich war.
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Soweit
der so behandelte verdünnte
Brei aufgeteilt worden ist, scheinen sowohl der resultierende wässrige Saft
als auch die breiartige Masse Eigenschaften aufzuweisen, die bislang
nicht erreicht wurden und die sie industriell wertvoller machen
als wässriger
Saft und breiartige Masse, die aus einem konzentrierten Brei erhalten
wurden, wie unten detaillierter beschrieben werden wird.
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Entsprechend
ist es ein Objekt der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren der
eingangs beschriebenen Art bereitzustellen, bei dem pflanzliche
Biomasse einem Prozess unterworfen wird, der die Erzeugung eines
Gradienten von Strömungsgeschwindigkeiten
innerhalb der strömenden
Suspension umfasst, wobei der Gradient ausreichend ist, um auf die Zellen
der pflanzlichen Biomasse einzuwirken, um diese Zellen zu öffnen und
um es einem Inhalt derselben zu erlauben, in den wässrigen
Saft freigesetzt zu werden, während
ein Rückstand
zurückbleibt,
der im Wesentlichen aus Fasern besteht und der in der Feststoffe
enthaltenden Phase endet, wobei der so hergestellte wässrige Saft
und die breiartige Masse industriell wertvoller sind, genauer ihre
Verwendung technisch oder ökonomisch
gegenüber
dem bevorzugt ist, was bis jetzt erreicht worden ist.
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Es
ist ein anderes Objekt der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
der eingangs beschriebenen Art bereitzustellen, bei dem der Brei
in eine Feststoffe enthaltende Phase von breiartiger Konsistenz, bei
der es sich um eine Fasern enthaltende Masse handelt, und in eine
Flüssigphase
aufzuteilen, die ein wässriger
Saft ist, wobei die breiartige Masse einen großen Anteil an wertvollen langen
dünnen
Fasern enthält,
die ökonomischer
getrocknet werden können und
die zu interessanteren Verwendungen als bislang in der Lage sind,
wobei der wässrige
Saft eine einfache Abtrennung oder direkte Verwendung von wertvollen
organischen Substanzen, wie beispielsweise Proteinen, Chlorophyll,
fermentierbaren Produkten usw., die aus den Zellen stammen, erlaubt.
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Es
ist noch ein weiteres Objekt der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
der eingangs beschriebenen Art bereitzustellen, bei dem der ökonomische Aspekt
des Umsatzes an Energie, Eingangs- und Ausgangsmaterialien insgesamt
optimiert werden kann, und bei dem laufend signifikant weniger Frischwasser
in das System eingeführt
wird, als es dem Fluss von wässrigem
Fluid durch den den Gradient erzeugenden Verarbeitungsapparat entspricht,
und bei dem alle resultierenden Produkte, d. h. alles von dem wässrigen
Saft und der breiartigen Masse verwendet wird, und es keine nennenswerte
Menge an Abfallprodukten gibt.
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Diese
Objekte werden gemäß der vorliegenden
Erfindung mittels der Kombination der Verfahrensschritte erreicht,
die in dem Patentanspruch 1 definiert sind, wobei bevorzugte Ausführungsformen des
Verfahrens in den abhängigen
Ansprüchen
definiert sind.
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Einige
spezielle Aspekte des Verfahrens gemäß der Erfindung sind die folgenden:
Die
Suspension der Biomasse in der Trägerflüssigkeit wird vorzugsweise
durch mehr als das vierfache der Trägerflüssigkeit, die allein im Hinblick
auf konventionelle technische und ökonomische Betrachtungen erforderlich
wäre, verdünnt. Mit
anderen Worten ist die verwendete Menge an Trägerflüssigkeit viel größer als
gewöhnlich,
vorzugsweise fünfmal
so groß wie
die übliche
Menge.
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Optional
kann die pflanzliche Biomasse, die als Ausgangsmaterial geliefert
wird, vor dem Einführen
in den Verarbeitungsapparat, genauer gesagt bevor sie mit der Trägerflüssigkeit
angemischt wird, zur Reduktion in ihrer Größe vorgeschnitten werden, um ihre
Zuführung
zu erleichtern. Typischerweise besteht das Material nach der Größenreduktion
aus lang gestreckten dünnen
Stücken,
deren Länge
etwa 5 cm nicht übersteigt.
Dieses Vorschneiden kann weggelassen werden, wenn die pflanzliche
Biomasse aus kurzfasrigem Material, wie beispielsweise verbrauchtem
Getreide besteht.
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Um
den Verarbeitungsapparat zu schützen, kann
es jeglichem Begleitmaterial, das dichter als pflanzliche Biomasse
ist und das in dem Ausgangsmaterial enthalten sein mag, beispielsweise
Steinen, Kies, Sand, Staub und anderen ähnlichen Materialien, erlaubt
werden, sich durch Schwerkraft von der Mischung des Ausgangsmaterials
und dem wässrigen
Saft abzusetzen, wobei diese Auftrennung selbstverständlich durch
die hohe Verdünnung
des Ausgangsmaterials in der Mischung erleichtert wird.
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Nach
der Passage durch den Verarbeitungsapparat wird der Brei aus Biomasse
suspendiert in der Trägerflüssigkeit,
der aus dem Verarbeitungsapparat heraus fließt, in wässrigen Saft und breiartige Masse
aufgetrennt, und der wässrige
Saft wird seinerseits in zwei Anteile aufgeteilt. Ein erster dieser Anteile
wird zurückgeführt, um
als Trägerflüssigkeit wieder
in dem Verarbeitungsapparat verwendet zu werden. Der andere oder
zweite Anteil wird z. B. für die
Extraktion von wertvollen Produkten verwendet. Außerdem weist
die Menge dieses zweiten Anteils des wässrigen Safts, der vorgesehen
ist, den Prozess zu verlassen, einen Wassergehalt auf, der ungefähr das Wassergleichgewicht
aufrecht erhält
und der sowohl der Menge des Wassers, das in den Prozess in Form
von Feuchtigkeit, die in der pflanzlichen Biomasse enthalten ist,
welche als Ausgangsmaterial bereitgestellt wird, eintritt, als auch
der Menge an Wasser, das den Prozess in Form von Feuchtigkeit, die
in der breiartigen Masse enthalten ist, verlässt, entspricht.
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Kurz
gesagt wird in dem erfindungsgemäßen Verfahren
(a) ungefähr
dieselbe Menge an Fluid (hauptsächlich
Wasser) jeweils in den Prozess in Form von Feuchtigkeit, die in
der pflanzlichen Biomasse, welche als Ausgangsmaterial bereitgestellt wird,
enthalten ist, eintreten und den Prozess in Form von wässrigem
Flüssigkeitsrückstand
der Extraktion von wertvollen Produkten aus dem wässrigen
Saft und in der Form von Feuchtigkeit, die in der breiartigen Masse
enthalten ist, verlassen; und (b) eine viel größere Menge an Fluid gleichzeitig
durch den Verarbeitungsapparat strömen als gleichzeitig in den
Prozess eintreten und diesen verlassen, wie oben gesagt wurde.
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Konkret
wird die Menge an Fluid, das zum Fließen durch den Verarbeitungsapparat
gebracht werden wird, von dem Feststoffgehalt der bereitgestellten
pflanzlichen Biomasse abhängen,
d. h. dem gelieferten Ausgangsmaterial, das jeweils in den Prozess
eintritt, und sie wird auf Werte vom etwa 20- bis etwa 500-fachen, vorzugsweise
vom etwa 50- bis etwa 200-fachen (Gewicht/Gewicht) des Trockengehalts
des Materials eingestellt werden. So wird die Menge des Fluids,
das zum Strömen
durch den Verarbeitungsapparat gebracht wird, viel größer sein
als die ungefähr
gleich großen
Fluidmengen, die in den Prozess eintreten bzw. diesen verlassen.
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Egal,
ob nun der Verarbeitungsapparat als rotierende Zerkleinerungsvorrichtung
oder als scherender Apparat der oben beschriebenen Art ausgebildet
ist, macht es die große
Menge des Fluids, das dazu gebracht wird, in dem Verarbeitungsapparat
zu zirkulieren, möglich,
dass der letztere so konstruiert und eingestellt werden kann, dass
er eine Endstufe mit einem recht großen effektiven Scherspalt aufweist.
Konkret wird der effektive Scherspalt nach einer Anzahl von Parametern
optimiert werden, die die Art der pflanzlichen Biomasse, die als
geliefertes Ausgangsmaterial verwendet wird, die Art des verwendeten
Verarbeitungsapparats, die Rotationsgeschwindigkeit des letzteren
und die wechselseitige Anordnung seiner aktiven Oberflächen umfassen, aber
nicht auf diese beschränkt
sind. Der effektive Scherspalt wird typischerweise so eingestellt
werden, dass er eine Weite aufweist, die größer als etwa das 10-fache einer
vorbestimmten maximalen Faserbreite ist, die herzustellen ist, um
in der Feststoff enthaltenden Phase zu enden, und vorzugsweise weist der
effektive Scherspalt in jeder Stufe des verarbeitenden Apparats
eine Weite auf, die größer als
etwa 1 mm ist.
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Durch
Berücksichtigung
der Fluidströmung und
des Gradienten der Strömungsgeschwindigkeiten
innerhalb der fließenden
Suspension stellt selbst ein solch recht großer effektiver Scherspalt eine
starke scherende Wirkung auf das Biomaskenmaterial bereit, das in
dem wässrigen
Saft suspendiert ist, was in die Herstellung von Fasern aus dem
Biomassematerial von beibehaltener Faserlänge und z. B. von langen dünnen Fasern
von typischerweise einigen cm Länge
und bis zu ein paar Zehntelmillimeter im Durchmesser resultiert.
Bis jetzt konnten solche dünnen
Fasern aus Biomassematerial nicht ökonomisch aus Biomassematerial
in einer Zerkleinerungsvorrichtung hergestellt werden, und es war
nicht bekannt, dass sie überhaupt
in einem Scherapparat hergestellt werden könnten.
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Die
langen dünnen
Fasern, die jetzt aus dem Biomassematerial mittels der Erfindung
hergestellt werden können,
machen es möglich,
den Faseranteil des Biomassematerials in neuen Weisen und für neue Produkte
zu nutzen, die anders sind als bislang. Beispielsweise ist es jetzt
möglich, über die übliche Produktion
von kleinen biokompatiblen Pellets, wie beispielsweise Futterpellets
hinauszugehen und größere biokompatible
Produkte von hoher Festigkeit für den
Gartenbau, den Hausbau und ähnliche
Zwecke herzustellen, beispielsweise Matten, Vliese, Platten, Pressteile
und extrudierte Teile.
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Die
Erfindung wird jetzt unten in größerem Detail
und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben
und beispielhaft belegt werden, wobei
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1 einen
Längsschnitte
durch eine zerkleinernde Stufe einer Rotationszerkleinerungsvorrichtung
gemäß der Offenbarung
der EP-B-0 134 697 zum Zweck der Illustrierung des Stands der Technik zeigt;
und
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2 ein
Blockdiagramm ist, das schematisch die Verfahrensschritte der vorliegenden
Erfindung illustriert.
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In 1 ist
ein beispielhafter Verarbeitungsapparat in Form einer Rotationszerkleinerungsvorrichtung
des Stands der Technik gemäß der Offenbarung
der EP-B-0 134 697 gezeigt, die allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehen
ist. Es ist ein Längsschnitt
durch einen Teil der Rotationszerkleinerungsvorrichtung 1 gezeigt,
der einer Zerkleinerungsstufe entspricht, die allgemein mit dem
Bezugszeichen 2 versehen ist. In dieser Zerkleinerungsstufe 2 sind
ein Statorelement 3 und ein Rotorelement 4 einander
zugeordnet und weisen jeweilige aktive Oberflächen 5 und 6 auf,
die voneinander durch einen zugehörigen aktiven Spalt 7 der
Stufe 2 beabstandet sind, wobei die aktiven Oberflächen 5 und 6 einander über den zugehörigen aktiven
Spalt 7 gegenüberliegend
angeordnet sind. Die aktiven Oberflächen 5 und 6 sind
jeweils mit zugehörigen
Schneidelementen 8 und 9 ausgerüstet, die
in den zugehörigen
aktiven Spalt 7 gerichtet sind und die darin jeweils mit
entsprechenden Schneidkanten 10 und 11 enden.
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Wenn
die Rotationszerkleinerungsvorrichtung 1 betrieben wird,
verursacht dies eine Variation der Distanz zwischen den Schneidkanten 10 und 11, die
an dem Stator 3 bzw. dem Rotor 4 angeordnet sind,
und die dementsprechend an der einen oder anderen aktiven Oberfläche 5 und 6 angeordnet
sind. So kann ein effektiver Scherspalt als kleinster Annäherungsabstand
zwischen den letzteren Schneidkanten 10 und 11 innerhalb
des zugehörigen
aktiven Spalts 7 der Zerkleinerungsstufe 2 definiert
werden. Dieser effektive Scherspalt hat eine in 2 mittels von
zwei Hilfslinien illustrierte Weite, die parallel zueinander als
Verlängerung
der jeweiligen Schneidkanten 10 und 11 gezogen
sind und die voneinander durch einen mit dem Bezugszeichen x versehenen Abstand
beabstandet sind; somit sollte verstanden werden, dass der effektive
Scherspalt durch das Bezugszeichen x bezeichnet wird, und die Weite
des effektiven Scherspalts den Wert oder das Maß von x hat.
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Ein
anderer beispielhafter Verarbeitungsapparat, der jedoch nicht in
den Zeichnungen gezeigt ist, ist als Scherapparat der oben beschriebenen
Art ausgeführt,
zu dem Daten unten im Beispiel 4 gefunden werden können.
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In 2 sind
die Verfahrensschritte der vorliegenden Erfindung mit Hilfe eines
Blockdiagramms illustriert.
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Es
sollte verstanden werden, dass im Folgenden die Verfahrensschritte
der vorliegenden Erfindung der Reihe nach beschrieben werden, aber das
Verfahren der vorliegenden Erfindung ist so gemeint, dass es kontinuierlich
ausgeführt
wird, und somit laufen im kontinuierlichen Betrieb die Verfahrensschritte
zusammen und gleichzeitig ab, und die angegebenen Mengen müssen als
Strömungsmengen verstanden
werden, wobei die Strömungsraten
derselben miteinander verglichen werden können, beispielsweise durch
Gewicht pro Zeiteinheit.
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Es
sollte verstanden werden, dass im Folgenden die Verfahrensschritte
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf einen Verarbeitungsapparat
beschrieben werden, der als eine Zerkleinerungsvorrichtung des oben
beschriebenen Typs ausgeführt
ist und unter Bezugnahme auf 1 beschrieben
ist, dass dies aber nur ein Beispiel ist, und ein anderes Beispiel
einer Ausführungsform
des Verarbeitungsapparats ein Scherapparat des oben offenbarten
Typs sein kann.
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Block 21 illustriert
ein geliefertes Ausgangsmaterial, das letztendlich den Verfahrensschritten
der vorliegenden Erfindung unterworfen wird und aus pflanzlicher
Biomasse besteht, die im Wesentlichen in ihrem natürlichen
Feuchtezustand genommen wird.
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Zum
Zwecke des Beispiels kann dieses gelieferte Ausgangsmaterial z.
B. Gras von Weideland sein. In diesem Fall illustriert Pfeil 22,
dass das gelieferte Ausgangsmaterial einer Schneidemaschine 23 irgendeines
bekannten und geeigneten Typs zugeführt wird, um darin einer Vorschneideoperation
unterworfen zu werden, um in der Größe reduziert zu werden, wie
es notwendig sein kann, um die nachfolgenden Verfahrensschritte
durchzuführen.
Typischerweise besteht das vorgeschnittene Grasmaterial nach der
Reduktion in der Größe aus zerschnittenen
Grasblättern,
deren Länge
beispielsweise etwa 5 cm nicht überschreitet.
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Das
vorgeschnittene Material, das aus der Schneidemaschine 23 austritt,
wird durch einen Pfeil 24 als einem Konditionierbehälter zuzuführen gezeigt,
der allgemein mit 25 bezeichnet ist. Wie 2 schematisch
illustriert ist, weist der Konditionierbehälters 25 angeordnet
in seinem oberen Teil eine Mischzone 26 auf, die mit Rührmitteln 27 ausgestattet
ist, und der Konditionierbehälter 25 weist
auch eine Absetzzone 28 auf, die unterhalb der Mischzone 26 angeordnet
ist.
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Genauer
gesagt wird das vorgeschnittene Material, das aus der Schneidemaschine 23 austritt, wie
durch den Pfeil 24 gezeigt ist, der Mischzone 26 des
Konditionierbehälters 25 zugeführt. Wie
durch einen Pfeil 29 gezeigt ist, wird zu dieser Mischzone 26 auch
ein wässriger
Saft zugeführt,
der durch einen Block 30 illustriert ist. Wie unten beschrieben
werden wird, wird dieser wässrige
Saft zu der Mischzone 26 des Konditionierbehälters 25 aus
einem nachfolgenden Schritt des Verfahrens zurückgeführt. Mit Hilfe der Rührmittel 27 werden
das Material und der wässrige
Saft, die der Mischzone 26 des Konditionierbehälters 25,
wie durch die Pfeile 24 bzw. 29 gezeigt ist, zugeführt wurden,
miteinander verrührt,
um daraus innerhalb der Mischzone 26 des Konditionierbehälters 25 eine
Mischung herzustellen. Bei dem Gras von Weideland, das zu Beispielszwecken
als Ausgangsmaterial genommen wurde, ist dieses Vermischen durch
die Vorschneideoperation möglich
gemacht worden, die zuvor, wie oben beschrieben wurde, in der Schneidemaschine 23 stattgefunden
hat.
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Wenn
aus dem Grund eines weiteren Beispiels ein Ausgangsmaterial genommen
wird, das natürlich
aus kurzfaserigem Material besteht, z. B. wenn das Ausgangsmaterial
verbrauchtes Getreide ist, kann die Vorschneideoperation und die
Schneidemaschine 23 weggelassen werden. So wird in diesem
Fall der Pfeil 22 direkt in den Pfeil 24 übergehen, d.
h. das gelieferte Ausgangsmaterial 21 wird direkt in die
Mischzone 26 des Konditionierbehälters 25 zugeführt werden.
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Einige
Fremdmaterialien, wie beispielsweise Steine, Kies, Sand, Staub und
andere ähnliche
Materialien können
zusammen mit dem gelieferten Ausgangsmaterial 21 in den
Konditionierbehälter 25 eingetreten
sein. Solches Begleitmaterial ist allgemein dichter als pflanzliche
Biomasse und wird sich durch Schwerkraft von der Masse des Ausgangsmaterials und
des wässrigen
Safts trennen, während
das Mischen fortschreitet. Das abgetrennte Fremdmaterial wird dann
aus der Mischzone 26 des Konditionierbehälters 25 zu
der Absetzzone 28 des Konditionierbehälters 25 absinken,
um darin gesammelt zu werden und anschließend entladen und entsorgt
zu werden, wie es durch Pfeil 31 illustriert ist.
-
Die
Mischung des Ausgangsmaterials und des wässrigen Safts, von der das
Fremdmaterial entfernt worden ist, wird aus der Mischzone 26 des
Konditionierbehälters 25 einer
Zerkleinerungsvorrichtung 33 zugeführt, wie durch einen Pfeil 32 illustriert
ist, während
die Zerkleinerungsvorrichtung 33 betrieben wird. Die Zerkleinerungsvorrichtung 33 kann
von demselben Typ wie die Rotationszerkleinerungsvorrichtung 1 sein,
die oben unter Bezugnahme auf 1 beschrieben
wurde, oder sie kann irgendein Äquivalent
davon sein, z. B. kann sie ähnlich
einem Scheibenrefiner sein, der in der Papierindustrie gemeinhin
verwendet wird.
-
Die
Operation der Zerkleinerungsvorrichtung 33 auf die Mischung
des Ausgangsmaterials und des wässrigen
Safts, die ihr zugeführt
wird, erzeugt letztlich einen Brei aus zerkleinertem Biomassematerial suspendiert
in wässrigem
Saft.
-
Dieser
Brei wird dann von der Zerkleinerungsvorrichtung 33 einem
Separator 35 zugeführt, wie
durch einen Pfeil 34 illustriert ist. In diesem Separator 35 wird
der Brei in einen wässrigen
Saft, wie durch einen Pfeil 36 illustriert ist, und breiartige
Masse, wie durch einen Pfeil 37 illustriert ist, aufgetrennt. Diese
breiartige Masse weist eine breiartige Konsistenz auf und wird letztendlich
von dem Separator 35 für
eine weitere Verwendung entfernt, wie durch einen Block 38 illustriert
ist, zu dem der Pfeil 37 führt.
-
Typischerweise
gilt für
Gras von Weideland, das in dieser Beschreibung zu Beispielszwecken
als geliefertes Ausgangsmaterial dient, aber auch für viele
andere Ausgangsmaterialien, dass die entfernte breiartige Masse 38 als
rohes nasses Faserausgangsmaterial von breiartiger Konsistenz für die Herstellung
von Faserprodukten mit hoher Festigkeit dank der darin enthaltenen
langen dünnen
Fasern verwendet wird. Wie oben erwähnt wurde, sind solche Produkte
biokompatibel und können
in vorteilhafter Weise groß ausgebildet
werden, so dass sie für verschiedene
Gartenbau-, Hausbau- oder andere Zwecke verwendet werden können, z.
B. bei der Herstellung von Matten, Vliesen, Platten, Pressteilen
und extrudierten Teilen.
-
Optional
können
andere organische Produkte auch aus der entfernten breiartigen Masse 38,
z. B. durch Fermentation und/oder Enzymabbau des rohen nassen Faserausgangsmaterials
extrahiert werden.
-
Der
wässrige
Saft, der von dem Separator 35 entfernt wird, wie durch
Pfeil 36 illustriert ist, wird an einem Verzweigungspunkt 39 in
zwei ungleiche Anteile aufgeteilt, einen Hauptanteil, der durch
einen Pfeil 40 illustriert ist, und einen Nebenanteil,
der durch einen Pfeil 41 illustriert ist. Im kontinuierlichen Betrieb
und somit als pro Zeiteinheit zu verstehen, wird das Gewichtsverhältnis des
Hauptanteils des wässrigen
Safts (Pfeil 40) zu dem Nebenanteil des wässrigen
Safts (Pfeil 41) so gewählt,
dass eine ungefähre
Gewichtsbalance zwischen dem Wasser auf der einen Seite, das sowohl
in dem wässrigen
Saft des Nebenanteils (Pfeil 41) als auch in Form von Feuchtigkeit
in der entfernten breiartigen Masse (Pfeil 37) enthalten
ist, und dem Wasser auf der anderen Seite, das in Form von Feuchtigkeit
in der pflanzlichen Biomasse, die als Ausgangsmaterial zu verarbeiten
ist (Pfeil 22 und/oder Pfeil 24) enthalten ist,
bereitgestellt wird.
-
Der
Hauptanteil des wässrigen
Safts, der von dem Separator 35 entfernt wird, wird zu
der Mischzone 26 des Konditionierbehälters 25 zurückgeführt (Pfeil 40).
Für den
Fall, dass bei dem Prozess eine Temperatursteuerung erforderlich
ist, ist es möglich, den
zurückgeführten wässrigen
Saft zur Steuerung der Temperatur zu verwenden.
-
Der
Nebenanteil des wässrigen
Safts wird von dem Separator 35 für die nachfolgende Verwendung
entfernt (Pfeil 41), zu der unten ein Beispiel beschrieben
werden wird.
-
Typischerweise
gilt für
Gras von Weideland, das zu Beispielszwecken in dieser Beschreibung
als geliefertes Ausgangsmaterial verwendet wird, aber auch für viele
Ausgangsmaterialien, dass zum Erreichen der gewünschten sehr starken Scher-
und Zerkleinerungswirkung und zum Herstellen der gewünschten
langen dünnen
Fasern aus dem Biomassematerial, das Gewichtsverhältnis (pro
Zeiteinheit) des Hauptanteils des wässrigen Safts zu dem Nebenanteil
des wässrigen
Safts vorzugsweise auf größer als
4:1 eingestellt wird, d. h. die Strömungsrate des Hauptanteils
des wässrigen
Safts (Pfeil 40) wird mehr als viermal so schwer wie die
Nebenrate des wässrigen
Safts (Pfeil 41) sein.
-
Außerdem gilt
typischerweise für
Gras von Weideland, das zu Beispielszwecken in dieser Beschreibung
als geliefertes Ausgangsmaterial verwendet wird, aber auch für viele
andere Ausgangsmaterialien, das die Zerkleinerungsvorrichtung 33 vorzugsweise
in solcher Weise konstruiert und betrieben werden kann, dass eine
letzte Zerkleinerungsstufe derselben einen effektiven Scherspalt
aufweist, dessen Weite (die in 1 als x
bezeichnet ist) so eingestellt wird, dass sie größer als etwa 1 mm ist.
-
Die
Verwendung des Nebenanteils des wässrigen Safts, der von dem
Separator 35 entfernt wird, kann beispielsweise mit einer
Verarbeitung beginnen, die durch einen Block 42 illustriert
ist, zu dem ein Pfeil 41 führt, und die z. B. Operationen
so wie Erhitzen, pH-Einstellung, Absetzen und dgl. umfasst, um organische
Produkte, wie beispielsweise Proteinprodukte, auszufällen. Die
verarbeitete Mischung wird dann, wie durch Pfeil 43 illustriert
ist, einem Separator, wie beispielsweise einem Dekanter, einem Filter,
einer Zentrifuge oder dgl. zugeführt,
die durch Block 44 illustriert ist, um die ausgefällten organischen
Produkte von dem Restfluid zu separieren.
-
Die
separierten organischen Produkte werden dann, wie durch Pfeil 45 illustriert
ist, für
eine nachfolgende Verwendung entfernt. Die entfernten organischen
Produkte werden allgemein durch einen Block 46 illustriert
und letztlich solchen Operationen, wie Trocknen durch Wärme und
nachfolgender Extraktion von organischen Produkten und Wiedergewinnen
der Wärme
unterworfen.
-
Seinerseits
enthält
das Restfluid immer noch lösliche
organische Produkte. So wird das Restfluid, wie durch einen Pfeil 47 illustriert
ist, einem Behälter für die anaerobe
Fermentation, der durch einen Block 48 illustriert ist,
zugeführt,
um wie in konventionellen Queranlagen durch Fermentation Biogas,
dessen Entfernung und Abförderung
durch einen Pfeil 49 illustrierte ist, und geklärtes Wasser,
dessen Entfernung und Abförderung
durch Pfeil 51 illustriert ist, zu produzieren. Das entfernte
Biogas wird allgemein durch einen Block 50 illustriert
und kann zur Produktion von Verbrennungswärme verwendet werden, die dann,
z. B. zur Temperatursteuerung des zurückgeführten wässrigen Safts (Pfeil 40)
und/oder zum Trocknen der extrahierten organischen Produkte (Block 46)
und/oder zum Trocknen der entfernten breiartigen Masse 38 und/oder
der hieraus hergestellten Faserprodukte, zu dem Prozess zurückgeführt wird.
Das entfernte geklärte
Wasser, wird allgemein durch einen Block 52 illustriert
und kann abgeführt
und/oder zu dem Prozess zurückgeführt werden,
wie es sinnvoll ist.
-
Alternativ
können
einige Fälle
der Extraktion von organischen Produkten, die voranstehend diskutiert
wurden, Enzymabbau und gleichzeitige Produktion von Enzymabbauprodukten
umfassen.
-
Resultate,
die durch Durchführen
des Verfahrens und der Verfahrensschritte der Erfindung erhalten
werden, werden im Folgenden beispielhaft belegt, wobei die Rohfaser
gemäß der Weender-Methode
bestimmt ist, d. h. die im Folgenden angegebenen Mengen enthalten
keine Hemizellulose.
-
Beispiel 1
-
7692
kg einer Mischung aus frischem Klee und Gras (früher Schnitt), die 13 % Trockenmasse enthielt,
welche ihrerseits 20,5 % Rohprotein und 16,9 % Rohfasern enthielt,
wurde gemäß dem Verfahren
und den Verfahrensschritten der Erfindung, wie sie im Voranstehenden
offenbart wurden, verarbeitet.
-
Dieses
Ausgangsmaterial wurde dem Prozess innerhalb etwa 2,5 h zugeführt, wobei
während dieser
Zeit etwa 100 m3 wässriger Saft (der Hauptstromanteil
des wässrigen
Safts) dem Konditionierbehälter
zugeführt
und zu diesem rückgeführt wurde, und
etwa 6,2 m3 wässriger Saft (der Nebenstromanteil
des wässrigen
Safts) der nachfolgenden Verwendung zugeführt wurde, was ein Verhältnis von
etwa 16:1 bezogen auf das Gewicht zwischen dem jeweiligen Haupt-
und Nebenanteil des wässrigen
Safts ergibt. Die Ausgabe an geklärtem Wasser betrug etwa 5,7
m3. In der Zerkleinerungsvorrichtung hatte
der effektive Schwerspalt eine Weite von etwa 2 mm, und die mittlere
resultierende Strömungsgeschwindigkeit des
wässrigen
Safts durch den effektiven Scherspalt wurde zu etwa 7 bis 10 m/s
berechnet.
-
Die
geborgenen Produktfraktionen waren wie folgt:
- • 888 kg
Faserprodukt nach Auftrennung und Pressen, das 42 % Trockenmasse
enthielt, die ihrerseits 17,9 % Rohprotein und 31,4 % Rohfasern enthielt.
Trocknen dieses Faserprodukts würde ungefähr 1230
MJ Wärme
erfordern.
- • 75
kg nasses Proteinprodukt, das 32 % Trockenmasse enthielt, die ihrerseits
38,3 % Rohprotein und 6,4 % Rohfasern enthielt. Trocknen dieses Produkts
würde ungefähr 2060
MJ Wärme
erfordern.
- • Etwa
6000 kg Flüssigkeit,
die etwa 5500 kg Wasser, 370 kg wasserlösliche organische Substanz und
72 kg andere Substanzen enthielt. Verarbeiten dieser Flüssigkeit
könnte
185 m3 Biogas produzieren, was mindestens
etwa 4500 kWh an elektrischer Energie und etwa 2250 MJ an Wärmenergie
ergäbe,
die zur Trocknung der oben erwähnten
Produkte zurückgeführt werden
könnte.
-
Es
wird aus den obigen Resultaten deutlich, dass bei diesem Beispiel
das Gewicht des fortlaufend zurückgeführten wässrigen
Safts etwa das 100-fache des Trockengewichts der verarbeiteten pflanzlichen Biomasse
beträgt.
-
Das
Faserprodukt enthielt Fasern mit einer mittleren Länge von
5 bis 30 mm und einem mittleren Durchmesser von weniger als 0,1
mm, was ein Faserprodukt mit vorteilhaften Bindungseigenschaften ergibt.
Ein Kaltpressen des Faserprodukts (bis zu etwa 8 × 105 N/m2) ohne jegliche
Zugabe von Bindemittel erlaubte die Herstellung von Platten von
unterschiedlicher Dicke und Dichte (bis zu 600 kg/m3 nach dem
Trocknen). Solche Platten waren (ggf. nach weiterer Verarbeitung)
für Anwendungen,
wie beispielsweise Konstruktion (Wärme- und Schallisolationsmaterial,
Fußbodenmaterial
zum Halten kleiner Tiere, beispielsweise Kaninchen) und Gartenbau
(Substratmaterial zum Ziehen, Wässern
und Düngen
von Pflanzen) geeignet. Das Faserprodukt ist beispielsweise auch
für die
Herstellung von biologisch abbaubaren Verbundmaterialien, Matten,
Pressteilen, Pflanzentöpfen
und für
die Herstellung von Futter, das insbesondere für Pferde und Kaninchen verwendbar
ist, geeignet.
-
Das
Proteinprodukt enthielt etwa 35 bis 40 % Rohprotein und hatte Eigenschaften,
die es sehr geeignet als Futter für Schweine, Geflügel oder
andere Tiere machten. Außerdem
würde es
eine weitere Verarbeitung dieses Proteinprodukts erlauben, wertvolle organische
Substanzen, wie beispielsweise Chlorophyll, Linolsäuren, Fruktane
usw. abzutrennen und zu konzentrieren.
-
Beispiel 2
-
Ein
Schlag von 3314 kg frisch geschnittener Dauerweide (später Schnitt),
der 18,5 % Trockenmasse enthielt, wurde in einer Weise ähnlich derjenigen
verarbeitet, die in Beispiel 1 beschrieben ist. Die Verarbeitungstemperatur
betrug 60 °C,
und der effektive Scherspalt betrug 2 mm.
-
Das
Ausgangsmaterial wurde innerhalb von etwa 1,5 h mit einem Gesamtflüssigstrom
von etwa 88 m3 (dem Hauptstromanteil des
wässrigen
Safts) verarbeitet. Eine Gesamtmenge von etwa 2,1 m3 des wässrigen
Safts wurde der nachfolgenden Verwendung zugeführt, was ein Verhältnis von
etwa 42:1 bezogen auf das Gewicht zwischen dem jeweiligen Haupt-
und Nebenanteil des wässrigen
Safts ergibt. Die mittlere resultierende Strömungsgeschwindigkeit des wässrigen
Safts durch den effektiven Scherspalt wurde zu etwa 8 bis 10 m/s
berechnet.
-
Die
geborgenen Produktfraktionen (keine Separation von Proteinen) waren
wie folgt:
- • 1167
kg Faserprodukt mit einem Trockengehalt von 33 %.
- • 2,1
m3 wässrigem
Saft, der 135 kg chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) enthielt, welcher
in etwa 70 m3 Biogas umgewandelt werden
könnte.
-
Ein
Waschen der Fasern erlaubte es, den Stickstoffgehalt auf weniger
als 0,7 Gewichts % zu reduzieren und die chemischen Sauerstoffverbraucher,
die für
die Biogasproduktion verfügbar
sind, deutlich zu erhöhen.
Das Gewicht des zurückgeführten Safts
war 153-mal so groß wie
das Trockengewicht der verarbeiteten pflanzlichen Biomasse.
-
Beispiel 3
-
1260
kg frisch verbrauchtes Getreide, das 21 % Trockenmasse enthielt,
die ihrerseits 24,2 % Rohprotein und 14,8 % Rohfasern enthielt,
wurde gemäß dem Verfahren
und den Verfahrensschritten der Erfindung verarbeitet, wie sie voranstehend
offenbart sind.
-
Erneut
wurde dieses Ausgangsmaterial dem Prozess binnen etwa 16 min. zugeführt, wobei
während
dieser Zeit etwa 13,2 m3 wässriger
Saft (der Hauptstromanteil des wässrigen
Safts) dem Konditionierbehälter
zugeführt
und zu diesem zurückgeführt wurde
und etwa 0,46 m3 wässriger Saft (der Nebenstromanteil
des wässrigen
Safts) der nachfolgenden Verwendung zugeführt wurde, was ein Verhältnis von 28,7:1
bezogen auf das Gewicht zwischen dem jeweiligen Haupt- und Nebenanteil
des wässrigen Safts
ergibt. In der Zerkleinerungsvorrichtung wies der effektive Scherspalt
eine Weite von etwa 2 mm auf, und die mittlere resultierende Strömungsgeschwindigkeit
des wässrigen
Safts durch den effektiven Scherspalt wurde zu etwa 8 bis 10 m/s
berechnet.
-
Die
geborgenen Produktfraktionen waren wie folgt:
- • 536 kg
Faserprodukt, das 28 % Trockenmasse enthielt, die ihrerseits 11,5
% Rohprotein und 20,7 % Rohfasern enthielt.
- • 59
kg nasses Proteinprodukt, das 35 % Trockenmasse enthielt, die ihrerseits
62,0 % Rohprotein und 4,4 % Rohfasern enthielt.
- • Etwa
1800 kg Flüssigkeit,
die 56 kg wasserlösliche
organische Substanzen und Asche enthielt.
-
Es
wird aus den obigen Resultaten deutlich, dass in diesem Beispiel
das Gewicht des fortlaufend zurückgeführten wässrigen
Safts etwa 50-mal so groß wie
das Trockengewicht der verarbeiteten pflanzlichen Biomasse ist.
-
Das
Faserprodukt enthielt Fasern mit einer mittleren Länge von
3 bis 6 mm und einem mittleren Durchmesser von etwa 0,5 mm. Dieses
Faserprodukt war geeignet für
Verwendungen, wie beispielsweise als Substitut für Torf oder für die Verbrennung.
-
Das
Proteinprodukt enthielt etwa 66 % Rohproteine und hatte Eigenschaften,
die es sehr geeignet als Futter oder (nach weiterer Verarbeitung) selbst
für den
menschlichen Verbrauch und auch als Füllstoff in Produkten, wie beispielsweise
biologisch abbaubaren Kunststoffen, machten.
-
Die
obigen Beispiele stellen ein Verständnis des Verfahrens der Erfindung
bereit, wie sie im Vorangehenden offenbart ist. Dennoch sollte verstanden werden,
dass die Zusammensetzung und der Feuchtegehalt des Rohmaterials
sowie die Zusammensetzung, die Ausbeute und der Feuchtegehalt der
resultierenden Produkte einer erheblichen Variation unterworfen
sein können,
die zum Teil auf die Variation der Betriebsbedingungen zurückzuführen sein
kann, beispielsweise auf die Temperatur der Zuführung bei dem Auftrennschritt
oder die Bedingungen, die für das
Entwässern
des Faserprodukts verwendet werden.
-
Beispiel 4
-
In
diesem Beispiel wird ein Scherapparat verwendet, der eine Scherstufe
aufweist, die aus einem Stator und einem Rotor besteht, die beide
eine konische Form mit einem Basisdurchmesser von etwa 20 cm und
einer Höhe
von etwa 10 cm aufweisen (was einen Winkel von etwa 90 ° an der Spitze des
Konus ergibt) und die koaxial einander gegenüber liegend angeordnet sind,
wobei der Rotor in den Stator vorsteht. Die konischen Oberflächen des
Rotors und des Stators sind jeweils mit einer rauen Schicht aus
gegossenem mineralischen Siliziumcarbid von etwa 12 mm Dicke und
etwa 1,8 μm
Faltigkeit bzw. Oberflächenrauheit
bedeckt, und diese rauen Oberflächen
sind voneinander durch einen konischen Scherspalt von jeder gewünschten
Weite bis zu etwa 2 mm, vorzugsweise etwa 5 mm bis etwa 1,5 mm,
am meisten bevorzugt von mindestens etwa 1 mm, entfernt. Der Rotor
wird mit ungefähr
4800 Umdrehungen/min. gedreht. Der Stator ist abgeschnitten, so
dass er eine axiale Öffnung
aufweist, an der der wässrige
Saft axial in den Scherapparat mit etwa 25 m3 pro
Stunde eingeführt
wird, so dass er letztlich radial an der Basis des konischen Spalts
ausgetragen wird.
-
Wenn
diesem Scherapparat ein Brei, der etwa 1 Gewichts-% Trockenmasse
basierend auf einer Mischung aus frischem Klee und Gras (früher Schnitt)
wie in Beispiel 1 oder aus frisch geschnittener Dauerweide (später Schnitt)
wie in Beispiel 2 zugeführt
wird, wird das resultierende Faserprodukt Fasern mit einer mittleren
Länge von
etwa 10 mm bis etwa 40 mm und einem mittleren Durchmesser von weniger
als etwa 0,1 mm enthalten, was ein Faserprodukt mit vorteilhaften
Bindungseigenschaften wie in den Beispielen 1 und 2 ergibt.
-
- x
- Weite
des effektiven Scherspalts
- 1
- Rotationszerkleinerungsvorrichtung
- 2
- Zerkleinerungsstufe
- 3
- Statorelement
- 4
- Rotorelement
- 5
- aktive
Oberfläche
des Statorelements 3
- 6
- aktive
Oberfläche
des Rotorelements 4
- 7
- aktiver
Spalt der Stufe 1
- 8
- Schneidelement
der aktiven Oberfläche 5
-
- des
Stators 3
- 9
- Schneidelement
der aktiven Oberfläche 6
-
- des
Rotors 4
- 10
- Schneidkante
des Schneidelements 8
- 11
- Schneidkante
des Schneidelements 9
- 21
- angeliefertes
Ausgangsmaterial
- 22
- Zuführung von
Ausgangsmaterial
- 23
- Schneidemaschine
- 24
- Zuführung von
vorgeschnittenem Material
- 25
- Konditionierbehälter
- 26
- Mischzone
des Konditionierbehälter
- 27
- Rührmittel
in der Mischzone
- 28
- Absetzzone
des Konditionierbehälters
- 29
- Zuführung von
wässrigem
Saft
- 30
- wässriger
Saft
- 31
- Abfuhr
und Entfernung von Fremdstoff
- 32
- Zuführung einer
Mischung aus der Mischzone
- 33
- Zerkleinerungsvorrichtung
- 34
- Zuführung von
Brei von der Zerkleinerungsvorrichtung
- 35
- Separator
- 36
- wässriger
Saft von dem Separator
- 37
- breiartige
Masse von dem Separator
- 38
- entfernte
breiartige Masse
- 39
- Verzweigungspunkt
- 40
- Hauptströmungsanteil
- 41
- Nebenströmungsanteil
- 42
- Verarbeitung
des wässrigen
Safts
- 43
- Zufuhr
von verarbeitetem wässrigen
Saft
- 44
- Separator
- 45
- Zufuhr
von organischen Produkten
- 46
- Entfernte
organische Produkte
- 47
- Zufuhr
von Restfluid
- 48
- Vorrichtung
zur anaeroben Fermentation
- 49
- Austrag
von Biogas
- 50
- entferntes
Biogas
- 51
- Austrag
von geklärtem
Wasser
- 52
- entferntes
geklärtes
Wasser