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DE2504249A1 - Verfahren zur herstellung proteinreicher produkte pflanzlicher herkunft - Google Patents

Verfahren zur herstellung proteinreicher produkte pflanzlicher herkunft

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Publication number
DE2504249A1
DE2504249A1 DE19752504249 DE2504249A DE2504249A1 DE 2504249 A1 DE2504249 A1 DE 2504249A1 DE 19752504249 DE19752504249 DE 19752504249 DE 2504249 A DE2504249 A DE 2504249A DE 2504249 A1 DE2504249 A1 DE 2504249A1
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DE
Germany
Prior art keywords
protein
separated
ultrafiltration
juice
advantageously
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19752504249
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Dipl Ing Kohlheb
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Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2504249A1 publication Critical patent/DE2504249A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23JPROTEIN COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS; WORKING-UP PROTEINS FOR FOODSTUFFS; PHOSPHATIDE COMPOSITIONS FOR FOODSTUFFS
    • A23J1/00Obtaining protein compositions for foodstuffs; Bulk opening of eggs and separation of yolks from whites
    • A23J1/006Obtaining protein compositions for foodstuffs; Bulk opening of eggs and separation of yolks from whites from vegetable materials
    • A23J1/007Obtaining protein compositions for foodstuffs; Bulk opening of eggs and separation of yolks from whites from vegetable materials from leafy vegetables, e.g. alfalfa, clover, grass

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur pflanzlicher Herkunft Mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfahrens wurden solche, in den letzten Jahren besonders aktuell gewordene Abtrennungsaufgaben gelöst, die eine relativ billige und ohne Stoffbeschädigung verlaufende Ab trennung einiger in kolloidalen Lösungen befindlicher Phasen von aufgeschlossenen Materialien - besonders pflanzlicher Herkunft - dadurch ermöglichen, dass nach dem erfindungsgemässen Verfahren durch eine dem Aufschliessungsvorgang folgende in zwei Arbeitsschritten, vorzugsweise in einem Drehfeld durchgeführte Filtration das Material in mehrere Phasen getrennt, und die wertvolle Phase, z.B. die konzentrierte Lösung abgetrocknet wird.
  • Es ist bekannt, dass einige Pflanzen sehr proteinreich sind. Diese Proteine können wegen ihres hohen biolowischen und nutritiven Wertes in verschiedenen normen als Futter- bzw. Nahrungsmittel dienen. Für die Extrahierung, Konzentrierung und Verarbeitung für die gewünschten Zwecke sind bereits mehrere Verfahren bekannt und patentiert. So werden pflanzliche Proteine nach dem Brit. Patent Nr. 705.365 ohne vorherige Zerkleinerung durch Auspressen der Ausgangsstoffe und anschliessende thermische Koagulation gewonnen.
  • Laut U.S. Patent Nr. 600.9o3 werden die Proteine durch alkalische und anschliessende thermische Behandlung des ausgepressten Luzernensaftes zur Koagulation gebracht.
  • Nach einem anderen Verfahren (C.H. Hartmann: J. Agr.
  • Food Chem. 1967,74-9) werden die Pflanzensäfte einem Sprühtrockenverfahren unterworfen, um die Proteinkonzentrate zu isolieren.
  • Das in dem unga-rischen Patent HO-1202 (DOS. 2.038.258) beschriebene Verfahren besteht aus dem Auspressen der zerkleinerten Ausgangsstoffe, Koagulation bei 80-850C und Separierung des Koagulates. In die abgetrennte flüssige Phase, die noch wichtige stickstoffhaltige und andere Nahrungsstoffe enthält, wird eine Hefekultur eingeimpft und die nach der Progeneration gewonnene Hefemilch thermolysiert und zusammen mit dem vorher separierten Koagulat (grüner Schlamm") sprühgetrocknet.
  • Laut U.S. Patentanmeldung Nr. 147.947 (DOS. 2.224.790) werden Carotinoide, Xantophylle und Ohlorophyll durch die Änderung des pH-Wertes und anschliessendes Erwärmen auf So0C eliminiert. Die Proteine, die nach einer solchen Behandlung auch bereits für die menschliche Ernährung geeignet sind, werden jedoch durch thermische Behandlung bei 80°C und Abtrennen des Koagulates gewonnen.
  • Die bisherigen Verfahren weisen jedoch auch einige Mängel auf; so lassen sie ausser acht, dass Grünpflanzen - besonders die proteinreichen - während der Periode des maximalen Eiweissgehaltes gewöhnlich sehr viel Wasser enthalten (65-9o°», durchschnittlich 80%), d.h. in dieser Periode ist die Möglichkeit der Wertminderung der Rohstoffe grösser.
  • Der Transport der Rohstoffe, die thermischen Behandlungen der wasserreichen Pflanzensäfte, Wasserverdampfungen, Flüssigkeitsbeförderungen sind sehr energieintensive und aufwendige Operationen; der Grad der Proteinextraktion der aufzuarbeitenden Rohstoffe wird wesentlich durch die Dauer der Zufahrt und Lagerung beeinträchtigt. Die oben erwähnten Verfahren streben nicht nach jener Möglichkeit der Proteingewinnung, die das Verfahren der Saftvorbereitung als entscheidenden Faktor beinhaltet, die Menge des anfallenden Produktes wesentlich steigert und in den weiteren Arbeitsphasen eine bestimmende Rolle spielt.
  • Nach den bisher bekannten Verfahren wird der nach der Zerkleinerung und Auspressen der Pflanzen gewonnene Presssaft thermisch behandelt, worauf die Proteine koagulieren.
  • Eine derart erwirkte Koagulation hat eine schädliche Wirkung auf die Eigenschaften der gefällten-Proteine, dabei erfolgt ausserdem auch eine Abnahme ihres biologischen Wertes.
  • Die nach den bisher bekannten Verfahren durchgeführte Aufschliessung des Pflanzengewebes, Separation der Zellflüssigkeiten, Koagulation und anschliessendes Eindampfen, d.h. thermische Wasserentfernung, oder mit einem Wort, Proteingewinnung, zeichnen sich durch hohe Investition-und Betriebskosten aus; der hohe Energieaufwand, die Wertminderung der wasserreichen Rohstoffe durch Lagerung und Transportkosten, sind, bezogen auf den Grad der Proteingewinnung, nicht real.
  • Gegenstand dieser Erfindung ist ein Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine maximale Gewinnung der die Proteine hauptsächlich enthaltenden Zellflüssigkeiten, eine Konzentrierung des eiweißhaltigen Extraktes und eine geringe Beschädigung, bzw. Wertminderung der Stoffe durch Reduzierung ihrer Verweilzeiten, wirtschaftlich und auf praktische Art ermöglicht wird.
  • Das nach der obigen Erfindung erarbeitete Verfahren beruht auf der Erkenntniß, dass der Wassergehalt der eiweißhaltigen, in Form von kolloidalen Lösungen auftretenden grünen Zellflüssigkeiten, die durch kontinuierlich wirkende ultrafrequente Kompression - Expansion aufgeschlossen und von den Pasern der pflanzlichen Rohstoffe durch kontinuierlich und mit grossem Effekt wirkende Zentrifugierung abgetrennt sind, stetig und auf einfache Weise in relativ hohem Maße optimal (aber auch beliebig) durch Ultrafiltration herabsetzbar ist, wobei der dazu notwendige Druck auch durch zentrifugale Kraft erreichbar ist. Die derart gewonnenen, wenig Wasser enthaltenden Proteinsuspensionen sind als Halbhauptprodukt leicht transportierbar, und die auf die Rohstoffmenge bezogenen Trocknungs- und Aufarbeitungskosten sind relativ niedrig.
  • Diese wenig Wasser enthaltenden dicken Säfte werden indirekt auf 30 bis 80 0C erwärmt, und durch das Vakuumfluid, bzw. nach der herkömmlichen Art getrocknet.
  • Aus dem Ultrafiltrat können die Carotinoide, Xanthophylle und Chlorophylle durch die Anwendung geeigneter Methoden extrahiert werden, wobei das abgetrennte Wasser auf die Felder zurückgesprüht werden und somit eine fördernde Wirkung auf das weitere Wachstum der Vegetation haben kann.
  • Die faserhaltigen Pflanzenrückstände können auf verschiedene Weise je nach Wunsch weiterverarbeitet werden und Verwendung finden - als Mengenvergrösserer für konzentrierte Produkte; eventuell zurückgemischter Zusatz in proteinreiche Flüssigkeitskonzentrate (Halbprodukt) - als Grünfutter durch Zermahlen zu Mehl oder durch Pelletieren - als Rohstoffe für die Zellulosenindustrie - als natürliche Düngemittel Das Verfahren ermöglicht eine vorteilhafte Durchführung der zwei Hauptoperationen (Abtrennung Trocknung) an zwei verschiedenen Standorten. Derart kann man die sehr wasserreichen pflanzlichen Rohstoffe mit Hilfe mehrerer kleinerer beweglicher Einrichtungen nach der in dem ersten Teil des Verfahrens beschriebenen Weise direkt am Standort der Ernte durch Ausnutzung der kürzesten Transportwege aufarbeiten.
  • Die gewonnenen, bereits stark konzentrierten Halbprodukte werden in einer zentralen Trocknungsanlage kontinuierlich aufgearbeitet.
  • Mit dieser Lösung steigert sich die Flexibilität des Verfahrens, seine Anwendbarkeit ist auch unter extremsten Verhältnissen möglich.
  • Folgendes Schema dient zur Erläuterung des Verfahrens.
  • 0 1 2 0.1 o.2 0.3 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 o) Ernte 0.1 Mähen 0.2 Häckseln 0.3 Transport 1) Separieren 1.1 Aufgeben 1.2 Materialzufuhr 1.3 Aufschliessung 1.4 Entfaserung 1.5 Wasserabtrennung 1.6 Transport 2) Trocknung 2.1 Lagerung 2.2 Aufbereitung 2.3 Wasserverdampfung 2.4 Pulverabtrennung 2.5 Lagerung 2.6 Transport Das Rohmaterial (in diesem Fall die grünen Pflanzen) wird während seines maximalen Proteingehaltes mit Hilfe eines Mähhäckslers geerntet und pneumatisch in ein Transportmittel befördert.
  • Die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens ist durch die Erntemöglichkeiten, sowie die Entfernung der Erntefelder zur Aufarbeitungsanlage bedingt. Daher ist eine solche Lösung des Problems anzustreben, dass auch entfernte Erntegebiete ausgenutzt werden können.
  • Bei dem erfindungsgemässen Verfahren ist dieses Problem dadurch gelöst, dass bei dem Verfahrensschritt - 1 Separieren - eine oder mehrere bewegliche Vorrichtungen eingesetzt werden. Die Erfindung befasst sich nicht mit der Frage ob die Einrichtungen solcher Art direkt mit Hilfe eines Verbrennungsmotors mechanisch, hydrodynamisch oder elektrisch (provisorisches Fernkabei oder vorteilhatterweise ein durch einen Diesel-Motor betriebener Generator) betrieben werden sollten.
  • Aufgrund von Berechnungen und Erfahrungen wäre der benötigte spezielle Energiebedarf im Falle einer beweglichen Anlage etwa 8 - 12 Kwh je Tonne eingesetzten Rohmaterials.
  • Falls die örtlichen Gegebenheiten es erlauben, besteht auch die Möglichkeit des Aufbaus eines Separierungsblocks grösserer Kapazität neben der Trocknungsanlage. Das Prinzip des Verfahrens für beide Lösungen ist.gleich.
  • 1) Separieren 1.1 Das zur Vorrichtung transportierte Rohmaterial gelangt in die Aufgabeeinheit, wo die verschiedenen festen Verunreinigungen, insbesondere die Eisen- und Metallverunreinigungen durch einen Elektromagnet oder eventuell auch durch Gravitationsabtrennung entfernt werden.
  • 1.2 Das Material wird mit Hilfe eines Luftabscheiders in einen Mehrschneckenförderer transportiert, der zwei Funktionen hat. Die erste ist die Zufuhr einer relativ dünnen gleichmässigen Materialschicht, die zweite die Verhinderung des Eindringens eventuell nicht zurückgehaltener unerwünschter fester Verunreinigungen (Häufigkeitsgrad 1-2), wodurch gleichzeitig ein sofortiger Stillstand des Mehrschneckenförderers bewirkt wird. Dadurch kommt es ebenfalls automatisch zum Stillstand der diese Einrichtung bedienenden Aufgabeeinheit.
  • 1.3 Das radial zugeführte Rohmaterial wird dadurch in die Aufschliessungsvorrichtung befördert. Diese besteht aus einem geschlossenen Rotor mit grossem Trägheitsmoment, der mehrere, vorteilhafterweise sechs oder acht gleich schwere und lange, keilförmig profilierte Messer enthält, wobei zwecks leichter Montage und' Wartung alle Dreh- und Verbindungselemente mit Hilfe der zentrifugalen Kraft gesichert sind.
  • Der Stator der Aufschliessungsvorrichtung besteht aus einer Reihe schräg gerillter Einsatzkränze, die paarweise, proportional voneinander entfernt, in Richtung der Materialfortbewegung verschoben und zueinander spiegelsymmetrisch verlegt sind. (Diese Einsatzkränze können aus einem zähen, abriebfesten Stahl hergestellt werden). Dadurch kommt eine schlangenlinienartige Fortbewegung des Materials an den Begegnungsstellen der verschobenen Rillen zustande. Durch diese technische Lösung wird die Möglichkeit einer Verstopfung der Anlage, die leicht durch die faserigen, feuchten Pflanzenteile hervorgerufen werden könnte, praktisch ausgeschlossen. Die in den vielzähligen Rillen des Stators zustande gekommene kurzzeitige Expansionswirkung, sowie die bei den den Rillen folgenden Mündungen zustande gekommene ebenfalls kurzzeitige stoßartige, aber verhältnismässig hochgradige Kompression, die sich abhängig von der Materialfortbewegung 10.000 bis 90.000 mal pro Sekunde wiederholen, stellen eigentlich eine optimale Ermüdung dar, gegen deren Wirkung selbst die zähesten Pflanzenfasern, bzw. Zellenwände widerstandsunfähig werden.
  • 1.4 Das aufgeschlossene Material wird dadurch in die Entfaserungseinheit befördert. Diese besteht vorteilhafterweise aus einer kontinuierlich arbeitenden, in Form einer unendlichen Schnecke ausgebildeten kegelförmigen Feststoff-Flüssigkeit Filterzentrifuge. Die Drehzahl der die Materialbewegung regulierenden oberen Schneckentrommel ist auf die Filtertrommel bezogen variierbar. Zwecks Erhöhung des Wirkungsgrades der Zentrifuge ist das aufgeschlossene Material mit dem während der Filtration zurückzirkulierten Wasser kontinuierlich durchwaschbar.
  • 1.5 Der von den Pflanzenfasern abgetrennte proteinhaltige Saft gelangt kontinuierlich in eine Ultrafiltrationsapparatur, vorteilhafterweise in eine kontinuierliche Ultrafilter-Zentrifuge, in der der durch den Druck des Saftes zustande gekommene auf die der von der inneren Querhülle nach innen mit kleinem Abstand verlegten Ultrafiltrationsschicht, bzw. Ultrafiltrationsschichten, ausgeübte Druckunterschied variierbar ist.
  • Die eventuelle Regenerierung der Ultrafiltrationsschicht, bzw. Schichten kann während des Arbeitsprozesses, bzw. beim Stillstand durchgeführt werden.
  • 1.6 Die bei der Entfaserung anfallenaen Pflanz~enCelten stellen ein noch verwendbares Material dar, das wegen des zurückgebliebenen Proteingehaltes (o,5-1,5 bezogen auf das eingesetzte Ausgangsmaterial) und geringen Wassergehaltes vorteilhaft und wirtschaftlich in einer herkömmlichen Anlage auf einfache Weise durch Trocknen oder Pelletieren weiter verarbeitet werden kann. Das gewonnene Produkt ist ein geeigneter Futtergrundstoff für Wiederkäuer.
  • Falls eine derartige Verwendung nicht angestrebt wird, ermöglicht das niedrige Schuttgewicht des Produktes eine leichte und schnelle Transportierung zu verschiedenen anderen Verarbeitungsorten (z.B.
  • Zellulosenindustrie, Gründüngen, etc.).
  • Das abgeschiedene Wasser ist wegen seiner Reinheit ohne jede weitere Behandlung, Reinigung, kontinuierlich ableitbar, d.h. man kann es bei den bei den Rohstofftransporten bisher nicht ausgenutzten Rückfahrten zurücktransportieren und wieder auf die elder sprühen.
  • Der als Hauptprodukt gewonnene, relativ wenig Wasser enthaltende grüne Saft wird als Konzentrat in die zentrale Trocknungsanlage transportiert.
  • 2) Trocknung 2.1 - 2.2 Der konzentrierte, für die Flüssigkeitsbeförderung noch geeignete Saft, dessen neutraler pH-Wert beachtet werden muss, wird zur optimalen Trocknungsausnutzung in einer mit einem indirekten Rückzirkulierungsvorwärmer versehenen Trocknungsvorrichtung auf 5o bis 8000 vorgewärmt. Die Zirkulierung (Homogenisierung) des Saftes erfolgt durch eine mit einer Förderschneck versehenen Pumpe, danach gelangt er in die Puffereinheit, wo der abweichende Trockensubstanzgehalt des Materials auf optimale Weise, eventuell durch Membranfiltration zwecks Erreichung eines optimalen Trocknungsgrades auf einen maximalen konstanten Wert einstellbar ist.
  • 2.3 - 2.6 Das vorgewärmte, einen neutralen pH-Wert und einen konstanten Trockensubstanzgehalt aufweisende Material gelangt zwecks Einstellung des Enatrockensubstanzgehaltes kontinuierlich in eine Vakuumfluidtrocknungsanlage, eventuell in einen Vakuumschaufeltrockner, Vakuumtellertrockner, oder auf herkömmliche Weise pulverisiert in einen Wirbelschicattrockner. Das gewonnene Pulver wird durch einen Zyklonenstäuber abgeschieden. Das abgewogene Hauptprodukt wird in wasserdichte Säcke gefüllt, gelagert und eventuell in Containern transportiert.
  • Das Verfahren weist nach dem heutigen Stand der Technik folgende Vorteile auf: - die Möglichkeit zur mobilen Ausführung des ersten Teiles (Separieren) der das Verfahren repräsentierenden Anlage - Transport kleinerer Materialmengen - eine schnelle, effektive Aufschliessung des faserigen Materials bei relativ geringem Energieaufwand - die kontinuierliche -Durchführung der Wasserabscheidung des kolloidalen Pflanzensaftes in einer Anlage, die einen relativ kleinen Platz benötigt.
  • - die in dem ersten Teil des Verfahrens durchgeführte Wasserabscheidung ist ein kontinuierlicher Vorgang, der durcn relativ geringen Energieaufwand unter Aussohliessung der Wärme energie gelöst ist - die Herstellung der Konzentrate bei niedrigeren, den thermischen Abbau der Proteine vermeidenden Temparaturen - die relativ kurzen Verweilzeiten des Materials in der Anlage gewährleisten eine wesentliche Herabsetzung des Beschädigungsgrades.
  • - wesentlich geringere Investitions-, Produktions-und Instandhaltungskosten Abgesehen von den vorgenannten Vorteilen unterscheidet sich das Verfahren von anderen weiterhin daaurch, dass das Problem der Erstellung eines modernen landwirt schaftlich-che;nisch-technologischen Betriebes für die Herstellung von Proteinen, eine große Frage unserer Zeit, derart gelöst wird, dass sie in einer sehr kurzen Zeit realisierbar ist, und dass der Charakter des Betriebes, was die verschiedenen landwirtschaftlichen Bedingungen und Gegebenheiten anbelangt, wegen der eventuellen Beweglichkeit sehr flexibel ist.
  • Das Verfahren unterscheidet sich von den bisher bekannten weiterhin dadurch, dass es die Entfaserung des in einer inaividuellen Vorrichtung hochgradig aufgeschlossenen grünen Pflanzenbreies in einer speziell für diesen Zweck konstruierten Filterzentrifuge, sowie die Einführung eines neuen Arbeitsschrittes, der Ultrafiltration, vorteilhafterweise der Ultrafiltrationszentrifugierung, ermöglicht, wodurch der Wassergehalt der kolloidalen Lösungen leicht abscheidbar wird. Das Verfahren ermöglicht in der weiteren Phase der Entwässerung zwecks Verbesserung der Qualität der Produkte den Einsatz eines modifizierten, bei niedrigen Temperaturen arbeitenden Vakuumtrockners.
  • Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung des Verfahrens, wobei das erste Beispiel nach den bisher bekannten Verfahren durchgeführt wurde, das zweite jedoch nach dem erfindungsgemässen Verfahren: Beispiel 1 loo N während des maximalen Proteingehaltes geerntete grob zerkleinerte Luzerne wurden zercuetscht und anschliessend in einer Presse ausgepresst, wobei 52 N Grünsaft und 48 N Presskuchen gewonnen wurden. Die flüssige Phase wurde mit Wasserdarripf direkt auf 80°C erhitzt, wobei ein grünes, schlammartiges Koagulat ausschied. Nach der Abscheidung des Koagulats und anschliessender Trocknung erhielt man 3,2 N eines grünen, pulverförmigen Produktes, das folgende Zusammensetzung hatte: Rohmaterial Produkt Wasser 78,90 N o,11 N RohDrotein+ 4,71 N 1,24 N Fasern 5,26 N o,31 N Stickstoffreier Extrakt 7,96 N 1,35 N ,Xineralstoffe 3,17 N o,39 N +Stickstoffgehalt x 6,25 Se'ispiel 2 100 N während des maximalen Proteingehaltes geernteter Luzerne wurden in gehäckselter Form in dem oben beschriebenen Apparat mechanisch aufgeschlossen. Es verblieb ein Brei, der folgende Zusammensetzung hatte: Wasser 78,96 N Trockensubstanz 21,o4 N bestehend aus Rohprotein+ (X.p.) 4,68 N Fasern (F) 5,21 N Stickstoffreier Extrakt (N.f.Ex) 8,o2 N Mineralstoffe (M.s.) 3,13 N +N-Gehalt x 6,25 Nach der Aufschliessung wurde der Brei in einer Xegelschnecken-Filterzentrifuge in zwei Komponenten getrennt: 21,76 N faserhaltiger Rückstand und Verlust und 78,24 N Kolloidlösung mit folgender Zusammensetzung: Wasser 69,69 N Trockensubstanz 8,55 N R.p. 3,31 N F. o,15 N N.f.Ex 3,56 N M.s. 1,53 N Die Lösung wurde mit Hilfe eines Membranfilters in weitere zwei Phasen aufgetrennt, und zwar: 62,18 N Ultrafiltrat und Verlust (dünne Flüssigkeit, T.S. 2,7jo) und 16,o6 N Konzentrat (konzentrierte Lösung, T.S. 42,9), das auf 4500 vorgewärmt und danach abgetrocknet wurde, wobei man 7,18 N eines pulverförmigen Endproduktes mit der folgenden Zusaemensetzung erhielt: Wasser 0,31 N Trockensubstanz 6,87 N R.p. 3,18 N F. o,14 N i.f.Ex 3,13 N M.s. o,42 N

Claims (15)

  1. Patentansprüche O Verfahren zur Herstellung proteinreicher Produkte pflanzlicher Herkunft dadurch gekennzeichnet, dass die während des maximalen Proteingehaltes geernteten grob zerkleinerten pflanzlichen Teile mit Hilfe eines Mehrschneckenförderers senkrecht zu der Achse in dünner Schicht und kontinuierlich der Aufschliessungsvorrichtung zugeführt werden, die nach dem Prinzip der Kompression - Expansion im Bereich der hohen Frequenzen arbeitet. Das aufgeschlossene breiförmige Material gelangt in eine Filterzentrifuge, wobei die Drehzahlen der Schneckentrommel und der Filtriertrommel unterschiedlich sind; dadurch wird das Material in dem Drehfeld in zwei Phasen, in eine feste und eine flüssige, abgetrennt. Die flüssige Phase wird mit Hilfe eines oder mehrerer, je nach den Molekulargewichten der abzutrennenden Proteine gewählten Ultrafiltrationsschichten, vorteilhafterweise in einem Drehfeld abgeschieden. Die konzentrierte proteinreiche i'lüssigkeit wird vorgewärmt und in der Trocknungsvorrichtung,vorteilhafterweise in einem Vakuumtrockner getrocknet.
  2. 2) Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Verfahrensschritte Materialzufuhr, Abtrennung der Fasern und Wasserabscheidung in einer kompakten Anlage, vorteilhafterweise in einer mobilen Anlage, auf dem Lrntefeld direkt durchgeführt werden.
  3. 3) Verfahren nach Anspruch 1 - 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Aufschliessung des grob zerkleinerten Materials in einer sehr kurzen Zeit mit einer Frequenz von 1o.ooo bis 9o.ooo erreicht wird, und zwar in der Aufschliessungsvorrichtung, die aus je einem Rotor und Stator besteht. Der einen grossen Trägheitsmoment aufweisende geschlossene Rotor enthält mehrere gleich schwere und lange auf dem Zylindermantel in hchsrichtung angebrachte, keilförmig profilierte, mit Hilfe der Zentrifugalkraft fixierte messer, wobei das Verhältnis zwischen dem Durchmesser und der Leitgeradenrichtung des Rotors c 1 beträgt. Der Stator besteht aus einer Reihe in Richtung der Materialfortbewegung verschobener schräg gerillter, paarweise proportional voneinander entfernter, zueinander spiegelsymmetrisch verlegter zäher und abriebfester Sinsatzkränze. Eine solche Lösung des Stators und Rotors ermöglicht eine schlangenlinienartige, in einer zu 1,5 t Bogenmass gehörenden Bahn auf aktive Weise erfolgende Materialfortbewegung, wobei die Aufschliessung durch die Kompression und Expansion an der rillenförmigen Oberfläche entsteht.
  4. 4) Verfahren nach Anspruch 1 - 3 dadurch gekennzeichnet, das die Entfaserung in einem Rotationsfeld erfolgt, wobei das Verhältnis zwischen dem Durchmesser und der axialen Längenabmessung der Vorrichtung C 1 beträgt.
  5. 5) Verfahren nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, das das gewichtsmässige Verhältnis des entfaserten Materials zum zugeführten Rohmaterial o, 6 bis o, 8 beträgt.
  6. 6) Verfahren nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet, das die Konzentrierung des entfaserten, proteinhaltigen Saftes in einer Ultrafiltrationsvorrichtung durchgeführt wird.
  7. 7) Verfahren nach Anspruch 1 - 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentrierung, Wasserabscheidung des entfaserten proteinhaltigen Saftes, vorteilhafterweise in einer kontinuierlichen Ultrafilterzentrifuge erfolgt, wobei der durch den Druck des eindringenden Saftes zustande gekommene auf die von der inneren Querhülle nach innen mit kleinem Abstand verlegte Ultrafiltrationsscnicht, bzw. Ultrafiltrationsschichten ausgeübte Druckunterschied variierbar ist.
  8. 8) Verfahren nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der rotierenden Membranhülle orthogonal zum Radius des rotierenden Feldes steht, und die Teilchen des zu separierenden, d.h. zu konzentrierenden Materials, die sich in einem Raum mit einem noch grösseren Radius als demjenigen der rotierenden Lembranhülle befinden, bewegen sich spiral und in der Richtung der Leitgeraden.
  9. 9) Verfahren nach Anspruch 6 - 7 dadurch gekennzeichnet, dass für die Ultrafiltration des Saftes solche Membranen benutzt werden, die Stoffe mit Molekulargewichten von 500 bis loo.ooo zurückhalten.
  10. lo) Verfahren nach Anspruch 6 - 7 dadurch gekennzeichnet, dass der den Ultrafiltrationsvorgang verursachende auf den beiden Seiten der Membranoberfläche zustande gekommene Druckunterschied auf einen Wert von 104 bis 1o6 Pa in der Funktion des Separierungsgrades einstellbar ist.
  11. 11) Verfahren nach Anspruch 6 - 7 dadurch gekennzeichnet, dass der Trockenmaterialgehalt des separierten, d.h.
    konzentrierten Saftes auf einen Wert von 1o - 90, vorteilhafterweise auf 20 - 50 einstellbar ist.
  12. 12) Verfahren nach Anspruch 1 - 11 dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Saftbereitung bei 3o bis So0C auf einen festgesetzten Trockenmaterialgehalt homogenisierten Säfte auf 3o - 8o0 0 vorgewärmt werden.
  13. 13) Verfahren anch Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die vorgewärmten Säfte zwischen 20 und 2000C, vorteilhafterweise zwischen 30 und 10000 abgetrocknet werden.
  14. 14) Verfahren nach Anspruch 4'7,8'1o dadurch gekennzeichnet, dass die Abscheidung einiger, vorzugsweise in fester, bzw. flüssiger Form auftretender Ballaststoffe, im besonderen Wasser, ohne iiärmeenergiezufuhr und in einem rotierenden Raum durchgeführt wird.
  15. 15) Verfahren nach Anspruch 1 - 13 dadurch gekennzeichnet, dass die Steigerung der proteinreichen, pulverförmigen Konzentratmengen durch die Beimischung der abgatrennten, für Futterzwecke als Ballastmaterial geeigneten faserigen Rückstände, zu dem proteinreichen Flüssigkeitskonzentrat und durch Trocknen und eventuelles Pelletieren des neuen Produktes erreicht wird.
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DE2916296A1 (de) * 1978-05-01 1979-11-08 Ralston Purina Co Verfahren zum entfernen von fremdstoffen aus pflanzlichem proteinhaltigem material
WO1985002323A1 (en) * 1983-11-29 1985-06-06 Holm Christensen Biosystemer Aps A method of feeding ruminants and an enclosure for housing ruminants fed according to the method
WO2019158589A1 (de) * 2018-02-14 2019-08-22 Endeco Gmbh VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM AUFSCHLUß VON HÜLSENFRÜCHTEN

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