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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein aufblasbare Rückhaltesysteme
für Fahrzeuge
und insbesondere ein Energie aufnehmendes Airbagmodul für ein Airbagsystem
an einem Fahrzeug.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Es
ist bekannt, ein aufblasbares Rückhaltesystem
in einem Fahrzeug vorzusehen, um den traditionellerweise durch die
Verwendung von Sicherheitsgurten gebotenen Schutz von Fahrzeuginsassen
zu erhöhen.
In einigen Fahrzeugen kann das aufblasbare Rückhaltesystem ein Airbagsystem
sein, das innerhalb einer Fahrgastzelle in dem Fahrzeug in unmittelbarer
Nähe zu
entweder einem Fahrer oder einem oder mehreren Fahrgästen angeordnet
sein kann. Typischerweise umfasst das Airbagsystem ein Airbagmodul,
das an der Fahrzeugstruktur angebracht ist, mit einem innerhalb
des Airbagmoduls angeordneten Airbag. Der Airbag wird durch eine Öffnung in
einem Abdeckungsabschnitt des Airbagmoduls entfaltet, so dass er
sich beim Auftreten einer vorbestimmten Bedingung in eine Fahrgastzelle
des Fahrzeuges erstreckt. Ein Beispiel einer vorbestimmten Bedingung
ist eine Kraft mit minimaler Größe und aus
einer bestimmten Richtung, die auf das Fahrzeug aufgebracht wird,
wie z. B. eine von einem Aufprall eines Objekts resultierende aufgebrachte
Kraft. Als Ergebnis des Auftretens der vorbestimmten Bedingung wird
der Airbag entfaltet und hält
eine Bewegung des Fahrgastes zurück,
um den Schutz des Fahrgastes vor einem kräftigen Auftreffen auf Teilen
des Fahrzeuges zu erhöhen.
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Obwohl
das obige Airbagsystem gut funktioniert hat, ist es wünschenswert,
einen zusätzlichen Schutz
für einen
nicht zurückgehaltenen
Insassen in einem Fahrzeug bereitzustellen, unabhängig davon, ob
die aufgebrachte Kraft die vorbestimmte Bedingung zum Entfalten
des Airbags erfüllt.
Somit besteht im Stand der Technik ein Bedarf, ein Airbagmodul mit einem
Energie aufnehmenden Mechanismus bereitzustellen, um jegliche potenzielle
von einem nicht zurückgehaltenen
auf das Airbagmodul auftreffenden Insassen wahrgenommene Anpresskraft
zu verringern.
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Die
US-A-5 813 692 beschreibt ein Airbagmodul umfassend ein Airbagmodul
mit einem Behälter
und einem Airbag, der mit dem Behälter verbunden ist. Ein Führungselement
ist für
eine Bewegung mit dem Behälter
befestigt. Ein Stift erstreckt sich durch einen Schlitz in einem
Führungselement.
Die US-A-4 943 027 beschreibt einen Airbag mit einer Grundplatte,
die eine Anzahl von Laschen umfasst, die jeweils ein Schraubenloch
und eine Vielzahl von Öffnungen
entlang eines Flanschabschnitts des Hauptkörpers aufweisen. Die US-A-5
295 707 beschreibt eine Airbagvorrichtung mit einem Behälter und
einem darin gefalteten Airbag. Die vordere Öffnung des Behälters ist
mit einem Deckel abgedeckt und ihre Hinterseite ist mit einem Gasgenerator
ausgerüstet.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Energie aufnehmendes
Airbagmodul für ein
Airbagsystem an einem Fahrzeug bereitzustellen.
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Es
ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Energie aufnehmendes
Airbagmodul für ein
Airbagsystem an einem Fahrzeug bereitzustellen, das einen Energie
aufnehmenden Mechanismus zur Verringerung einer Anpresskraft aufweist,
die von einem auf das Airbagmodul auftref fenden Insassen wahrgenommen
wird, unabhängig
davon, ob die aufgebrachte Kraft eine vorbestimmte Bedingung zur Entfaltung
des Airbags erfüllt.
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Die
vorliegende Erfindung ist ein Energie aufnehmendes Airbagmodul für ein Airbagsystem
an einem Fahrzeug, um die vorstehenden Ziele zu erreichen. Das Airbagmodul
umfasst ein Gehäuse
und ein mit dem Gehäuse
einteiliges Befestigungselement zum Anbringen des Gehäuses an
einem Strukturabschnitt des Fahrzeuges. Das Energie aufnehmende Airbagmodul
umfasst auch einen mit dem Befestigungselement einteiligen Energie
aufnehmenden Mechanismus, wobei sich der Energie aufnehmende Mechanismus
verformt, wenn eine Anpresskraft auf das Energie aufnehmende Airbagmodul
trifft, um Energie aufzunehmen und sich von der Anpresskraft weg
zu bewegen.
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Ein
Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass ein verbessertes
Energie aufnehmendes Airbagmodul für ein Fahrzeug bereitgestellt wird.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass
das Energie aufnehmende Airbagmodul ein Gehäuse und einen Energie aufnehmenden
Mechanismus umfasst, der zulässt,
dass das Gehäuse
sich verformt, wenn ein Objekt das Airbagmodul trifft. Ein noch
weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass
das Energie aufnehmende Airbagmodul auf gesteuerte Art und Weise
weg brechen kann, so dass ein weiterer Abschnitt des Fahrzeuges
die Energie von einem auf das Airbagmodul treffenden Objekt aufnehmen
kann, unabhängig
davon, ob eine vorbestimmte Bedingung zur Entfaltung des Airbags
zutrifft. Ein noch weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht
darin, dass der Energie aufnehmende Mechanismus die Entfaltung eines
Airbags des Energie aufnehmenden Airbagmoduls nicht beeinträchtigt,
wenn die vorbestimmte Bedingung zur Entfaltung des Airbags zutrifft.
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Weitere
Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus
der nachfolgenden Beschreibung zusammen mit den beiliegenden Zeichnungen
besser verständlich
und geschätzt.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine perspektivische Vorderansicht eines Energie aufnehmenden Airbagmoduls
gemäß der vorliegenden
Erfindung, veranschaulicht in wirksamer Beziehung mit einem Armaturenbrettträger.
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2 ist
eine perspektivische Rückansicht des
Energie aufnehmenden Airbagmoduls von 1.
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3 ist eine perspektivische Vorderansicht eines
Energie aufnehmenden Mechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung
des Energie aufnehmenden Airbagmoduls von 1.
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4 ist
eine Ansicht ähnlich 3 und veranschaulicht eine weitere Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung des Energie aufnehmenden Mechanismus.
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5 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie 5 – 5 von 4.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht einer noch weiteren Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung des Energie aufnehmenden Mechanismus für das Energie aufnehmende Airbagmodul
von 2.
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7 ist
eine Seitenansicht des Energie aufnehmenden Mechanismus von 6.
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8 ist
eine Ansicht ähnlich 7,
die eine noch weitere Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung des Energie aufnehmenden Mechanismus veranschaulicht.
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9 ist
eine Ansicht ähnlich 3, die den Energie aufnehmenden Mechanismus
von 4 und 8 darstellt, nach einer Anpresskraft
an dem Energie aufnehmenden Airbagmodul.
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10 ist
eine fragmentarische Seitenansicht, die eine weitere Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung des Energie aufnehmenden Mechanismus veranschaulicht.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere auf die 1 und 2 ist
eine Ausführungsform
eines Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung für
ein Airbagsystem (nicht gezeigt) dargestellt, das in einem Fahrzeug
(nicht gezeigt) auf eine zu beschreibende Art befestigt ist. Es
sollte einzusehen sein, dass das Fahrzeug und das Airbagsystem herkömmlich und
im Stand der Technik bekannt sind.
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Unter
Bezugnahme auf die 1 bis 3 umfasst
das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 ein Gehäuse, allgemein
bei 12 bezeichnet, für
Gehäusekomponenten
des Airbagsystems. Das Gehäuse 12 umfasst
einen Airbagbehälter 14,
der einen Airbag (nicht gezeigt) beherbergt. Wie im Stand der Technik bekannt
ist der Airbag derart konstruiert, dass er sich beim Auftreten einer
vorbestimmten Bedingung zwischen einem Abschnitt des Fahrzeuges
und einem Insassen (nicht gezeigt) entfaltet und aufbläst. In dieser
Ausführungsform
ist die vorbestimmte Bedingung eine aufgebrachte Kraft von einer
minimalen Größe, die
in Richtung eines vorderen Abschnitts des Fahrzeuges gerichtet ist
und das Airbagsystem ist ein fahrgastseitiges Airbagsystem für einen
in dem Fahrzeug sitzenden Fahrgast. Wenn die vorbestimmte Bedingung
nicht erfüllt
ist, wird sich der Airbag jedoch nicht entfalten. Ein nicht zurückgehaltener
Insasse kann sich jedoch in einer Fahrgastzelle des Fahrzeugs potenziell
umherbewegen und direkt oder indirekt mit einer Anpresskraft infolge
der aufgebrachten Kraft auf das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 treffen.
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Der
Airbagbehälter 14 ist
im Allgemeinen von rechteckiger Form und weist zumindest eine zentral angeordnete
Aufblasöffnung
(nicht gezeigt) in einem unteren Abschnitt 16 des Airbagbehälters 14 auf.
Ein oberer Abschnitt 18 des Airbagbehälters 14 umfasst eine
entfernbare Abdeckung oder Entfaltungsklappe (nicht gezeigt), die
den Airbagbehälter 14 einschließt, während der
Airbag darin aufbewahrt ist. Es sollte einzusehen sein, dass die
Abdeckung von dekorativem Aussehen sein kann.
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Das
Gehäuse 12 umfasst
auch einen Gaserzeuger- oder Gasgeneratorbehälter 20. Der Gasgeneratorbehälter 20 ist
unterhalb des unteren Abschnitts 16 des Airbagbehälters 14 angeordnet,
so dass zumindest eine Gasgeneratoröffnung mit dem Gasgeneratorbehälter 20 in
Verbindung steht. Der Gasgeneratorbehälter 20 ist zylindrisch
geformt und beherbergt einen Gasgenerator (nicht gezeigt), der verwendet
wird, um ein Aufblasfluid wie z. B. Stickstoffgas in den Airbag
hinein zu leiten, um dadurch den Airbag beim Auftreten der zuvor
beschriebenen vorbestimmten Bedingung aufzublasen. Der Gasgenerator
ist durch Leitungen (nicht gezeigt) mit einer Energiequelle (nicht
gezeigt) zur Aktivierung des Gasgenerators ver bunden. Es sollte
einzusehen sein, dass der Gasgenerator durch die Energiequelle aktiviert
wird, um das Gas auszustoßen.
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Das
Energie aufnehmende Airbagmodul 10 ist an einem Abschnitt
der Fahrzeugstruktur befestigt, der in dieser Ausführungsform
ein Armaturenbrettträger 22 des
Fahrzeuges ist. Es sollte einzusehen sein, dass der Armaturenbrettträger 22 eine strukturelle
Steifigkeit für
das Armaturenbrett (nicht gezeigt) und eine Befestigungsfläche für das Energie aufnehmende
Airbagmodul 10 bereitstellt.
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Das
Energie aufnehmende Airbagmodul 10 umfasst ein allgemein
mit 24 angegebenes Befestigungselement zum Anbringen des
Gehäuses 12 des Energie
aufnehmenden Airbagmoduls 12 an dem Armaturenbrettträger 22.
In dieser Ausführungsform umfasst
das Befestigungselement 24 ein erstes Befestigungselement 26 und
ein zweites Befestigungselement 36. Das erste Befestigungselement 26 ist
ein Typ für
eine starre Befestigung und weist einen ersten ebenen Abschnitt 28 auf,
der sich radial von dem Gasgeneratorbehälter 20 erstreckt.
Der erste ebene Abschnitt 28 ist allgemein von rechteckiger
Form und umfasst eine Vielzahl von Öffnungen 30, die entlang des
ersten ebenen Abschnitts 28 axial beabstandet sind, um
ein Verbindungselement 32 aufzunehmen und das Gehäuse 12 des
Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 an dem Armaturenbrettträger 22 anzubringen.
In dieser Ausführungsform
umfasst das erste Befestigungselement 26 drei Öffnungen 30.
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Das
erste Befestigungselement 26 umfasst auch eine Vielzahl
von Stützrippen 34,
die axial entlang des ersten ebenen Abschnitts 28 beabstandet sind.
Die Stützrippen 34 sind
im Allgemeinen von dreieckiger Form und erstrecken sich zwischen
dem Gasgeneratorbehälter 20 und
dem ersten ebenen Abschnitt 28. Es sollte einzusehen sein,
dass die Anzahl, Breite und Beabstandung der Stützrippen 34 gewählt werden
können,
um die strukturelle Integrität der
Befestigung des Gehäuses 12 des
Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 an dem Armaturenbrettträger 22 zu
verbessern.
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Wie
in den 2 und 6 gezeigt ist das zweite Befestigungselement 36 vom „Einhänge"-Typ, um eine Drehbewegung
des Gehäuses 12 des
Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 zu verhindern, wenn
es an dem Armaturenbrettträger 22 gesichert ist.
Das zweite Befestigungselement 36 weist einen allgemein
ebenen Mittelabschnitt 38 auf, der sich radial von einem
Seitenabschnitt 19 des Airbagbehälters 14 erstreckt.
Das zweite Befestigungselement 36 ist an dem Armaturenbrettträger 22 durch
ein geeignetes Anbringungsmittel wie z. B. ein Verbindungselement
(nicht gezeigt) gesichert. Der Mittelabschnitt 38 umfasst
eine Öffnung 40 und
das Verbindungselement ist darin angeordnet, um das zweite Befestigungselement 36 an
dem Armaturenbrettträger 22 zu sichern.
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Das
zweite Befestigungselement 36 umfasst auch einen Fuß 42,
der sich genügend
weit von dem Mittelabschnitt 38 nach unten erstreckt. Der
Fuß 42 ist
innerhalb einer den Fuß aufnehmenden
Vertiefung 44 in dem Armaturenbrettträger 22 festgehalten.
Vorzugsweise ist der Fuß 42 allgemein
rechteckig, so dass er innerhalb der den Fuß aufnehmenden Vertiefung 44 in
dem Armaturenbrettträger 22 starr
festgehalten ist.
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Das
zweite Befestigungselement 36 umfasst auch eine Vielzahl
von Stützrippen 46,
die sich zwischen dem Seitenabschnitt 19 des Airbagbehälters 14 und
dem Mittelabschnitt 38 erstrecken. Vorzugsweise sind die
Stützrippen 46 allgemein
von dreieckiger Form und entlang des Mittelabschnitts 38 axial beabstandet.
Es sollte einzusehen sein, dass die Anzahl, Beabstandung und Dicke
der Stützrippen 46 gewählt werden
können,
um die strukturelle Integrität des
Gehäuses 12 des
Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 zu verbessern, wenn
es an dem Armaturenbrettträger 22 befestigt
ist. In dieser Ausführungsform
sind zwei zweite Befestigungselemente 36 axial entlang
des Seitenabschnitts 19 des Airbagbehälters 14 beabstandet.
Es sollte einzusehen sein, dass die Position, Beabstandung und Anzahl
von zweiten Befestigungselementen 36 gemäß den Packaging- und Befestigungskriterien
angepasst werden können.
Es sollte einzusehen sein, dass die „Einhänge"-Befestigung des zweiten Befestigungselements 36 eine
Drehbewegung des Gehäuses 12 des Energie
aufnehmenden Airbagmoduls 10, die aus normalen Fahrtkräften resultiert,
reduziert.
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Vorteilhafterweise
sind der Airbagbehälter 14,
der Gasgeneratorbehälter 20,
das erste Befestigungselement 26 und das zweite Befestigungselement 36 einteilig,
einheitlich und als ein Stück
ausgebildet. Eine Außenfläche des
Gehäuses 12 des
Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 kann zusätzliche
Verstärkungsrippen 48 oder
dergleichen umfassen, um seine strukturelle Integrität zu verbessern. Vorzugsweise
ist das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 aus einem dehnungsarmen
Material wie z. B. Nylon hergestellt. Es sollte einzusehen sein,
dass das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 weitere Komponenten
(nicht gezeigt) beherbergen kann, um den Airbag beim Auftreten der
vorbestimmten Bedingung wirksam zu entfalten.
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In
Betrieb befindet sich der Airbag zunächst in einer gefalteten, verstauten
Position innerhalb des Airbagbehälters 14.
Wenn das Fahrzeug eine vorbestimmte Bedingung erfüllt wie
z. B. eine von einem anderen Objekt mit zumindest einem minimalen Schwellenwert
aufgebrachte Kraft, wird der Gasgenerator aktiviert und ein Gas
wird in den Airbag hinein ausgestoßen. Die Entfaltungsklappe
wird von dem Airbagbehälter 14 außer Eingriff
gebracht und der Airbag entfaltet sich innenseitig in eine Fahrgastzelle des
Fahrzeuges zwischen dem Insassen und einem Abschnitt des Fahrzeuges
hinein. Wenn die aufgebrachte Kraft jedoch die vorbestimmte Bedingung nicht
erfüllt,
wird sich der Airbag nicht entfalten. Ein nicht zurückgehaltener
Insasse kann sich in einer Fahrgastzelle potenziell umherbewegen
und direkt oder indirekt eine Anpresskraft in Richtung eines Abschnitts
des Fahrzeuges wie z. B. des Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 ausüben.
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Vorteilhafterweise
umfasst das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 einen Energie
aufnehmenden Mechanismus 50 gemäß der vorliegenden Erfindung,
um Energie aufzunehmen und wegzubewegen und potenziell einen nicht
zurückgehaltenen Insassen,
der das Energie aufnehmende Airbagmodul berührt, zu schützen. Insbesondere sorgt der
Energie aufnehmende Mechanismus 50 für einen Schutz für einen
verletzlichen Teil des nicht zurückgehaltenen
Körpers
des Insassen wie z. B. ein Knie oder den Kopf. Es wird vorweggenommen,
dass die in Richtung des Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 gerichtete
Anpresskraft aus der Bewegung eines nicht zurückgehaltenen Insassen kommen kann,
wie z. B. ein Resultat eines Fahrzeugaufpralls, bei dem die aufgebrachte
Kraft geringer als ein vorbestimmtes Minimum ist, um den Airbag
zu entfalten.
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Wie
in den 1 und 3 gezeigt,
umfasst der Energie aufnehmende Mechanismus 50 ein Abbrechglied 52,
welches zulässt,
dass das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 Energie aufnimmt
und sich von der aufgebrachten Anpresskraft weg zu dem Energie aufnehmenden
Airbagmodul 10 bewegt. Das Abbrechglied 52 ist
in dem ersten Befestigungselement 26 nahe der Öffnung 30 zum
Sichern des ersten Befestigungselements 26 an dem Armaturenbrettträger 22 angeordnet.
Das Abbrechglied 52 ist allgemein rechteckig und ist benachbart
eines allgemein rechteckigen Spalts 54 angeordnet, der
sich durch das erste Befestigungselement 26 hindurch erstreckt.
Vorzugsweise sind drei Abbrechglieder 52 sowohl oberhalb
als auch unterhalb der Öffnung 30 in dem
ersten Befestigungselement 26 angeordnet.
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In
Betrieb wird eine Anpresskraft wie oben beschrieben auf das Energie
aufnehmende Airbagmodul 10 bewirken, dass das Verbindungselement 32 in
dem ersten Befestigungselement 26, welches das Energie
aufnehmende Airbagmodul 10 an dem Armaturenbrettträger 22 sichert,
durch die Abbrechglieder 52 schert. Vorteilhafterweise
wird sich das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 von der
Anpresskraft weg bewegen und die Energie wird von dem Energie aufnehmenden
Airbagmodul 10 und Armaturenbrettträger 22 aufgenommen,
um den nicht zurückgehaltenen
Insassen zu schützen.
Es sollte einzusehen sein, dass die Anzahl und die Abmessungseigenschaften
der Abbrechglieder 52, wie z. B. Dicke und Beabstandung
zwischen den Gliedern, gewählt
werden können
und einen vorbestimmten Grad an Anpresskraft reflektieren, der notwendig
ist, bevor das Verbindungselement 32 in der Öffnung 30 durch die
Abbrechglieder 52 scheren wird.
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Vorteilhafterweise
kann jedes/r Abbrechglied 52 oder die Abbrechglieder 52 trennende
Spalt 54 eine unterschiedliche Größe oder Form aufweisen. Nimmt
man z. B. an, das Knie eines Insassen würde auf einen unteren Abschnitt
des Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 und der Kopf des
Insassen auf einen oberen Abschnitt des Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 aufprallen,
so können
die Abbrechglieder 52 unterhalb der Öffnung 40 größer als
die Abbrechglieder 52 oberhalb der Öffnung 30 sein, um das
Energieaufnahmevermögen
und eine relative Bewegung des Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 zu
optimieren.
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Unter
Bezugnahme auf die 4 und 5 ist eine
weitere Ausführungsform 56 gemäß der vorliegenden
Erfindung eines Energie aufnehmenden Mechanismus 50 für das Energie
aufnehmende Airbagmodul 10 veranschaulicht. Der Energie
aufnehmende Mechanismus 56 umfasst eine verjüngte Vertiefung 58,
die benachbart der Öffnung 30 in
dem ersten Befestigungselement 26 angeordnet ist. Die verjüngte Vertiefung 58 weist
im Allgemeinen eine Keilform mit einem fernen Abschnitt 60 auf,
der fortschreitend schmaler und im Querschnittsbereich dünner als
ein naher Abschnitt 62 der Öffnung 30 wird. Als
solches ist der nahe Abschnitt 62 der verjüngten Vertiefung 58 breiter
und tiefer als der ferne Abschnitt 60 der verjüngten Vertiefung 58.
Das erste Befestigungselement 26 umfasst eine Wand 64,
die die Öffnung 30 von
der verjüngten
Vertiefung 58 trennt. Vorteilhafterweise stellt die verjüngte Vertiefung 58 einen
Weg für
das Verbindungselement 32 bereit, so dass es hierdurch
läuft,
wenn eine Anpresskraft wie zuvor beschrieben auf das Energie aufnehmende
Airbagmodul 10 aufgebracht wird.
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Es
sollte einzusehen sein, dass die Positionier- und Abmessungseigenschaften
der verjüngten Vertiefung 58 gewählt werden
können,
um ein Abbrechen zu erreichen. In dieser Ausführungsform gibt es eine obere
verjüngte
Vertiefung 58a, die oberhalb, und eine untere verjüngte Vertiefung 58b,
die unterhalb der Öffnung 30 in
dem ersten Befestigungselement 26 angeordnet sind. Des
Weiteren sind die zwei verjüngten
Vertiefungen 58a, 56b an einer Seite des ersten
Befestigungselements 26 angeordnet. Es wird vorweggenommen,
dass die Anpresskraft an dem oberen Abschnitt des Energie aufnehmenden
Airbagmoduls 10 bewirken wird, dass das Verbindungselement 32,
welches das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 in Position
hält, durch
die Wand 64 und die obere verjüngte Vertiefung 58a schert.
Wenn sich das Verbindungselement 32 durch die obere verjüngte Vertiefung 58a bewegt,
wird der Widerstand gegen seine kontinu ierliche Bewegung zunehmen
und dadurch zulassen, dass das Energie aufnehmenden Airbagmodul 10 Energie
von der Anpresskraft aufnimmt, während
es sich von dieser weg bewegt.
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Auf ähnliche
Weise wird eine Anpresskraft an dem unteren Abschnitt des Energie
aufnehmenden Airbagmoduls 10 bewirken, dass das Verbindungselement 32,
welches das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 in Position
hält, in ähnlicher
Weise durch die obere Wand 64 und die untere verjüngte Vertiefung 58b schert.
Die resultierende Bewegung des Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 wird zulassen,
dass das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 Energie aus
der Anpresskraft aufnimmt, während
es sich von dieser weg bewegt.
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Vorteilhafterweise
kann die untere verjüngte Vertiefung 58b unterschiedliche
Abmessungseigenschaften gegenüber
der obere verjüngten
Vertiefung 58a aufweisen. Zum Beispiel kann der nahe Abschnitt 62 der
unteren verjüngten
Vertiefung 58b eine geringere Tiefe als der nahe Abschnitt 62 der
oberen verjüngten
Vertiefung 58a aufweisen. Daher ist eine größere Anpresskraft
als bei der oberen verjüngten Vertiefung 58a erforderlich,
damit das Verbindungselement 32 durch die untere verjüngte Vertiefung 58b läuft.
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Unter
Bezugnahme auf die 6 und 7 ist eine
noch weitere Ausführungsform 66 gemäß der vorliegenden
Erfindung des Energie aufnehmenden Mechanismus 50 veranschaulicht.
In dieser Ausführungsform
umfasst das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 einen Bruch-Auslöser 68,
der einen Bruch erzeugt, der sich bei der Aufbringung einer Anpresskraft
auf das Energie aufnehmende Airbagmodul 10, wie vorstehend
beschrieben, durch das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 ausbreitet.
In dieser Ausführungsform
ist der Bruch-Auslöser 68 strategisch
in dem zwei ten Befestigungselement 36 angeordnet. Daher
kann das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 von seiner „Einhänge"-Befestigung an dem
Armaturenbrettträger 22 weg
brechen, da der Fuß 42 des
zweiten Befestigungselements 36 die Bewegung des Energie
aufnehmenden Airbagmoduls 10 potentiell beschränken könnte. Die
Einbeziehung eines Bruch-Auslösers 68 in
dem zweiten Befestigungselement 36, vorzugsweise in der
Nähe des
Fußes 42,
wird einen Bruch (nicht gezeigt) auslösen, der sich bei der Aufbringung
einer Anpresskraft auf das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 durch das
zweite Befestigungselement 36 ausbreitet. Vorteihafterweise
wird sich das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 durch
das Wegbrechen von seiner Befestigung an dem Armaturenbrettträger 22 bewegen,
während
es Energie von einer potentiellen Anpresskraft aufnimmt. Es sollte
einzusehen sein, dass die Position und Größe des Bruch-Auslösers 68 optimiert
werden könnten,
so dass der Bruch nur auftritt, wenn die vorbestimmte Bedingung
nicht erfüllt
ist, um den Airbag zu entfalten.
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Der
Bruch-Auslöser 68 umfasst
eine Kerbe 70, die an einem Rand des Mittelabschnitts 38 angeordnet
ist und sich radial in einen unteren Abschnitt der Stützrippe 46 hinein
erstreckt. Der Bruch-Auslöser 68 umfasst
auch einen verdünnten Wandabschnitt 72 aus
einem Material, das sich axial entlang der Stützrippe 46 erstreckt.
Vorzugsweise verläuft
der verdünnte
Wandabschnitt 72 fortlaufend mit der Kerbe 70.
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Das
Aufbringen einer Anpresskraft auf das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 von
einem Objekt wie z. B. einem Insassen erzeugt eine Spannung in dem
strukturellen Bereich, der die Kerbe 70 umgibt. Das fortschreitend
zunehmende Biegemoment einer Belastung auf dem Energie aufnehmenden
Airbagmodul 10 von der Anpresskraft breitet den Bruch durch
das zweite Befestigungselement 36 hindurch aus und die
resultierende Verformung bewirkt, dass das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 von seiner
Befestigung an dem Armaturenbrettträger 22 weg bricht.
Vorteilhafterweise wird das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 etwas
Energie von der Anpresskraft aufnehmen, während es sich gleichzeitig
von dieser weg bewegt.
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Unter
Bezugnahme auf die 8 und 9 ist eine
noch weitere Ausführungsform 74 gemäß der vorliegenden
Erfindung des Energie aufnehmenden Mechanismus 50 veranschaulicht.
Das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 umfasst einen Schwingungsdämpfer 76.
Der Schwingungsdämpfer 76 ist ein
allgemein rechteckiges Element aus einem Energie aufnehmenden Material,
das zusammengedrückt werden
kann, wie z. B. ein steifes Schaummaterial hoher Dichte. In dieser
Ausführungsform
ist der Schwingungsdämpfer 76 zwischen
der zweiten Befestigungsfläche 36 und
dem Armaturenbrettträger 22 angeordnet.
Im Speziellen ist der Schwingungsdämpfer 76 von etwa
der gleichen Länge
wie der Mittelabschnitt 38 und umfasst eine Vertiefung 78 zur Aufnahme
des Fußes 42.
Vorzugsweise ist der Schwingungsdämpfer 76 derart gepresst,
dass er um den Fuß 42 herum
passt, und der Fuß 42 kombiniert mit
dem Schwingungsdämpfer 76 passen
in die den Fuß aufnehmende
Vertiefung 44 in dem Armaturenbrettträger 22. Wie in 9 gezeigt,
wird der Schwindungsdämpfer 76 bei
der Aufbringung der Anpresskraft auf das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 zusammengedrückt. Der
Schwingungsdämpfer 76 wird
Energie aufnehmen, während
er eine Bewegung des Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 zulässt. Es
sollte einzusehen sein, dass die Abmessungs- und Materialeigenschaften des Schwingungsdämpfers 76 gewählt werden
können,
um sicherzustellen, dass der Schwingungsdämpfer 76 einen vorbestimmten
Betrag von Energieaufnahme und Bewegung des Energie aufnehmenden
Airbagmoduls 10 erzeugt.
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Unter
Bezugnahme auf 10 ist eine weitere Ausführungsform 80 gemäß der vorliegenden Erfindung
des Energie aufnehmenden Mechanismus 50 veranschaulicht.
Das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 umfasst einen Energie
aufnehmenden Einsatz 82, der zusammenwirkend mit einem
Verbindungsmechanismus wie z. B. einem Verbindungselement 32 verwendet
wird, um das erste Befestigungselement 24 an dem Armaturenbrettträger 22 zu
sichern. Ein Typ eines im Stand der Technik bekannten Energie aufnehmenden
Einsatzes 82 ist eine Durchführung 84. Die Durchführung 84 ist
ein zylindrisch geformtes Element mit einer Bohrung 86,
die sich in Längsrichtung
durch diese erstreckt. Die Durchführung 84 besteht aus
einem Energie aufnehmenden Material wie z.B. Gummi. Es sollte einzusehen
sein, dass das Befestigungselement 32 in die Bohrung 86 der
Durchführung 84 eingesetzt
wird.
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Vorteilhafterweise
nimmt die Durchführung 84 Energie
auf und lässt
eine kleine Bewegung des Befestigungselements 32 und des
Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 zu, die aus einer
Anpresskraft wie vorstehend beschrieben resultiert. Es sollte für den Fachmann
einzusehen sein, dass das Energie aufnehmende Airbagmodul 10 eine
oder mehrere Ausführungsformen
des hierin beschriebenen Energie aufnehmenden Mechanismus nutzen
kann, um das Energieaufnahmevermögen
und eine Bewegung des Energie aufnehmenden Airbagmoduls 10 zu
optimieren.
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Die
vorliegende Erfindung wurde illustrativ beschrieben. Es sollte einzusehen
sein, dass die Terminologie, die verwendet wurde, rein beschreibend und
nicht einschränkend
ist.
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Viele
Abwandlungen und Änderungen
der vorliegenden Erfindung sind im Licht der vorstehenden Lehre
möglich.
Daher kann die vorliegende Erfin dung innerhalb des Umfangs der beiliegenden
Ansprüche
anders angewendet werden als im Speziellen beschrieben.