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Diese
Erfindung betrifft einen Druckregler zum Zuführen eines gasförmigen Brennstoffs,
der aus einem zugeordneten Tank entnommen wird, zu einer Brennkraftmaschine.
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Wie
dem Fachmann gut bekannt ist, ist der Druckregler ein wesentliches
Element eines Einspritzsystems für
eine Brennkraftmaschine, die mit gasförmigen Brennstoffen versorgt
wird. Der Druckregler muss die Abgabe des gasförmigen Brennstoffs in der erforderlichen
Menge und bei dem erforderlichen Druck sicherstellen. Insbesondere
muss er:
- – die
schrittweisen Veränderungen
ausgleichen, die in dem Eingangsdruck für den Druckregler als eine
Folge des langsamen Entleerens des Brennstofftanks entstehen (wobei
der Maximaldruck nach seiner Füllung
beispielsweise 220 bar ist und dann schrittweise bis zur nächsten Füllung sinkt);
- – den
Ausgangsdruck aus dem Druckregler heraus sowohl bei stufenweisen
Eingangsdruck-Veränderungen
von dem vorher festgelegten Wert als auch bei plötzlichen Veränderungen
konstant halten;
- – die
Brennstoffabgabe in der Art eines Absperrventils blockieren, wenn
es keinen Brennstoffbedarf durch die Maschine gibt.
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Die
Empfindlichkeit und Genauigkeit eines Druckreglers sind grundlegend
für den
einwandfreien Betrieb des Versorgungssystems einer Brennkraftmaschine
des Einspritztyps, bei der es erforderlich ist, den Brennstoff für die Maschine
genau abzumessen.
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Sogenannte
Zweistufen-Druckregler sind bekannt, die eine erste Stufe mit einer
ersten Kammer haben, die über
ein erstes Ventil in Verbindung mit dem Tank für den gasförmigen Brennstoff steht, wobei
ein Teil der inneren Oberfläche
der ersten Kammer durch eine erste elastische Membran (oder möglicherweise
durch einen Kolben) gebildet ist, deren äußere Seite auf Atmosphärendruck
ist, wobei auf die erste Membran dort ebenfalls eine voreingestellte Feder
wirkt. Die Verformung der ersten Membran steuert das erste Ventil über eine
koaxiale Stange, deren eines Ende an dem Mittelpunkt der Membran befestigt
ist, während
deren anderes Ende an dem Ventilelement des ersten Ventils befestigt
ist, was ermöglicht,
den Brennstoffstrom in die erste Kammer zu regulieren, wobei sich
das Ventilelement des ersten Ventils in seine geöffnete Stellung in zu dem Strom
des gasförmigen
Brennstoffs, der durch das erste Ventil eintritt, entgegengesetzter
Richtung bewegt. Die erste Kammer steht in Verbindung mit einer einen
Teil der zweiten Stufe bildenden zweiten Kammer über ein zweites Ventil, das über eine
zweite elastische Membran (oder einen zweiten Kolben), die einen
Teil der inneren Oberfläche
der zweiten Kammer bilden, gesteuert wird (ähnlich zu dem ersten Ventil).
Die zweite Kammer ist durch eine starre Scheibe in zwei Teile aufgeteilt,
wobei der erste Teil direkt mit dem Ausgang des Druckreglers in
Verbindung steht und über
das zweite Ventil mit der ersten Kammer. Die äußere Seite der zweiten elastischen Membran
ist auf Atmosphärendruck
oder ist mit dem Motorverteiler verbunden (wobei in diesem Fall
der Minderer als kompensiert bezeichnet wird). Eine voreingestellte
Feder wirkt ebenfalls auf die zweite Membran. Die zwei Teile der
zweiten Kammer sind miteinander über
eine Bohrung, die in der steifen Scheibe, die sie aufteilt und die
einen Lufttrichter bildet, vorgesehen ist, verbunden.
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Mit
dem zuvor beschriebenen bekannten zweistufigen Druckregler wird
ein Ausgangsdruck erhalten, der für herkömmliche Maschinen hinreichend konstant
ist, während
sich der Druck in dem Tank in der Folge seines schrittweisen Entleerens
verändert. Wegen
der Anforderungen moderner Einspritz-Brennkraftmaschinen und möglichen
plötzlichen
Veränderungen
des Stromes aufgrund von plötzlichen
Veränderungen
in dem Brennstoffbedarf durch die Maschine ist der Ausgangsdruck
der bekannten zweistufigen Druckregler jedoch immer noch zu variabel.
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Die
US 2,940,462 beschreibt
eine andere Art eines Druckregelungsventils aus dem Stand der Technik.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen zweistufigen Druckregler
bereitzustellen, der ermöglicht,
stromabwärts
einen Druck eines gasförmigen
Brennstoffs zu erhalten, der für
die Zwecke des Ergebnisses, das erhalten wird, wenn er verwendet
wird, um moderne Einspritz-Brennkraftmaschinen zu versorgen, tatsächlich als
konstant angesehen werden kann, wobei dieser Druck sich in jedem Fall
entscheidend geringer verändert
als der, der auftritt, wenn bekannte zweistufige Regler verwendet werden,
sowohl in dem Fall von plötzlichen
Veränderungen
in dem Brennstoffbedarf durch die Maschine als auch in dem Fall
der schrittweisen Tankentleerung.
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Eine
weitere Aufgabe ist es, einen Druckminderer des zuvor beschriebenen
Typs bereitzustellen, der besonders kompakt ist, d.h. eine geringere
Gesamtgröße hat als
die bekannten zweistufigen Druckregler.
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Die
zuerst oben genannte Aufgabe wird durch den zweistufigen Druckregler
gemäß der vorliegenden
Erfindung gelöst,
der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verbindung zwischen den
zwei Teilen der zweiten Kammer durch ein Rohr gebildet ist, das
sich von der Wand, durch die die zwei Teile getrennt sind, zu einer
Position erstreckt, die der kreisförmigen Austrittsöffnung des
Reglers entspricht, wobei das zugeordnete freie Ende des Rohres
einen äußeren Durchmesser
hat, der kleiner als der innere Durchmesser der Austrittsöffnung ist;
wobei das erste Ventil sich in Richtung des Brennstoffstroms öffnet, während sich
das zweite Ventil in zu dem Brennstoffstrom entgegengesetzter Richtung öffnet.
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Die
Verbindung zwischen den zwei Teilen der zweiten Kammer wird daher
nicht, wie in bekannten zweistufigen Druckreglern, durch eine einzige
kleine Bohrung in der Wand, die diese zwei Teile trennt, hergestellt,
sondern mittels des Rohres, dessen freies Ende eine Position erreicht,
die der Öffnung
entspricht, aus der der gasförmige
Brennstoff den Druckregler verlässt,
sodass deren freie Fläche
wesentlich verengt wird, um einen Venturi-Effekt zu erzeugen. Weiterhin
trägt die
besondere Weise des Öffnens
der zwei Ventile weiter zur Stabilisierung des Ausgangsdrucks aus
dem Druckminderer bei.
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Es
ist bestätigt
worden, dass ein sprungartiges Anwachsen des inneren Durchmessers
des Rohres- in Richtung auf sein freies Ende zu einer weiteren Verbesserung
der Stabilisierung des Ausgangsdruckes beiträgt.
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Um
die zweite vorgenannte Aufgabe zu lösen, sind in dem Druckregler
gemäß der Erfindung die
erste und die zweite Membran einander überdeckend angeordnet und liegen
in entsprechenden im Wesentlichen parallelen Ebenen, wobei die erste
und die zweite Kammer in dem Raum zwischen den Ebenen der zwei Membrane
angeordnet sind, wobei die zugeordnete voreingestellte elastische
Einrichtung außerhalb
dieser Ebenen angeordnet ist, wobei das erste Ventil, dessen Ventilelement
in einer Richtung, die im Wesentlichen parallel zu den Ebenen der
zwei Membrane ist beweglich ist, in dem Raum zwischen den zwei Ebenen
liegt.
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Aufgrund
dieser letzteren Merkmale wird ein wirklich kompakter Druckregler
erreicht, was hiernach zu sehen sein wird.
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Die
Erfindung wird aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels davon, was
hiernach wiedergegeben wird, deutlicher. In dieser Beschreibung wird
auf die angefügten
Zeichnungen Bezug genommen, in denen
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1 eine
isometrische Ansicht eines Druckreglers gemäß der Erfindung mit einigen
Zusatzteilen ist,
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2 ein
vertikaler Schnitt entlang der Linie 2-2 aus 1 dadurch
ist und
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3 ein
vertikaler Schnitt entlang der Linie 3-3 in 1 dadurch
ist.
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Wie
in den 1 und 3 zu sehen ist, ist an dem zweistufigen
Druckregler ein herkömmliches Magnetventil 12 angebracht,
das erlaubt, die Zuführung
des gasförmigem
Brennstoffs zu dem Druckregler zu unterbrechen und wiederherzustellen.
Der Brennstoff wird in einem geeigneten Tank (nicht dargestellt)
unter Druck aufbewahrt. Die Zuführung
erfolgt durch eine Einlassdüse,
die in 1 mit 14 bezeichnet ist. Das Magnetventil 12 ist
in diesem speziellen Fall teilweise vorgesteuert (aus Gründen, die später angegeben
werden). Es ist in 3 in seinem geschlossenen Zustand
dargestellt (wobei Brennstoff nicht zu dem Druckregler 10 zugeführt wird),
wobei das Ventilelement 16 des Magnetventils 12 die
Verbindung zwischen dem Ringraum 18, der mit der Einlassdüse 14 verbunden
ist, und dem Kanal 20 des Reglers 10 unterbricht,
wobei das Ventilelement 16 in der Lage ist, die Öffnung des
Kanals 20 zu schließen. Das
andere Ende des Kanals 20 kann durch ein erstes Ventil 22 des
Reglers geschlossen werden, dessen Ventilelement 24, wenn
das Ventil 22 geschlossen wird, gegen den Ausgang des Kanals 20 gepresst
wird.
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Wie
aus 3 zu sehen ist, wird das Ventilelement 24 des
Ventils 22 durch ein einstellbares Hebelsystem gesteuert,
das insgesamt mit 26 bezeichnet ist und eine Verbindungsstange 28 aufweist,
die um einen Stift 30 rotieren kann, der an dem Körper des
Reglers 10 befestigt ist. Die Verbindungsstange 28 hat
einen Schaft 32, der in eine entsprechende Öffnung 34 eingesetzt
ist, die in einem Verbindungselement 36 vorgesehen ist,
deren eines Ende an dem Mittelpunkt einer ersten elastischen Membran 38 befestigt.
Obwohl der Schaft 32 in der Öffnung 34 des Verbindungselements 36 gehalten
ist kann er jedoch um einen vorbestimmten Winkel um dieses Letztere rotieren.
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Auf
der anderen Seite der elastischen Membran 28 wirkt eine
elastische Feder 40, die von einer zylindrischen Abdeckung 42 umgeben
ist, in der aufgrund der Tatsache, dass eine koaxiale Bohrung 44 darin
vorgesehen ist, die eine Verbindung mit dem Äußeren herstellt, Atmosphärendruck
herrscht.
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Der
Verbindungsstab 28 hat ein mit einem Gebinde versehenes
Sackloch 46, in das eine Schraube 48 geschraubt
ist, deren Kopf in Kontakt mit einem Vorsprung 50 steht,
der sich von dem Ventilelement 24 des ersten Ventils 22 erstreckt.
Die Öffnung
des Ventils 22 kann durch Drehen der Schraube 48 in
das Loch 46 mit einem größeren oder kleineren Ausmaß eingestellt
werden.
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Das
Hebelsystem 26 ist von einer ersten Kammer 52 umgeben,
die teilweise durch die elastische Membran 38 begrenzt
ist. Der Umfang von dieser Letzteren ist zwischen die Abdeckung 42 und dem
Körper
des Reglers 10 geklemmt.
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Auf
der gegenüberliegenden
Seite der ersten Kammer 52 ist koaxial mit der ersten Membran 38 und
der zugeordneten Feder 40 ein zweites Ventil 54 vorgesehen
(das in 3 in seinem geschlossenen Zustand
gezeigt ist), wobei dessen Ventilelement 56 die Verbindung
zwischen der ersten Kammer 52 und einer zweiten Kammer 58 schließen kann.
Diese Letztere ist durch eine steife Scheibe 60 in zwei
Teile getrennt, die durch 62 bzw. 64 gekennzeichnet
sind. Wie in 2 zu sehen ist, sind die zwei
Teile 62 und 64 der zweiten Kammer 58 miteinander über ein
Rohr 66 miteinander verbunden, dessen freies Ende sich in
einer Position befindet, die der Ausgangsdüse 68 des Reglers 10 entspricht.
Das Rohr 66 besteht aus zwei Bereichen, wobei der erste
Bereich 70 gerade und koaxial mit der Ausgangsdüse 68 verläuft und
einen äußeren Durchmesser
hat, der kleiner als der innere Durchmesser der Ausgangsdüse 68 ist
(was einen Venturi-Effekt ermöglicht,
der auf den gasförmigen
Brennstoff ausgeübt
wird, wenn er den Regler 10 verlässt) und einen vorbestimmten
inneren Durchmesser. Der zweite Bereich 72 des inneren
Rohres 66 hat einen inneren Durchmesser, der entscheidend kleiner
als der des ersten Bereichs 70 ist. Die Veränderung
in dem inneren Durchmesser des Rohres 66 bildet tatsächlich einen
zweiten Lufttrichter.
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Die
zweite Kammer 58 hat einen Wandteil, der durch eine zweite
elastische Membran 74 gebildet ist, an deren Mittelpunkt
ein koaxialer Stift befestigt ist, der das Ventilelement 56 für das zweite
Ventil 54 trägt.
An der anderen Seite der Membran 74 wirkt eine zweite voreingestellte
koaxiale Spiralfeder 76, die in einer zugeordneten zylindrischen
Abdeckung 78 aufgenommen ist, deren Inneres über die
Düse 86 mit
dem Motorverteiler (nicht dargestellt) in Verbindung steht, (um
daher die vorher erwähnte
Kompensation zu liefern).
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Die
Wirkung, die die zweite Feder 76 auf die zweite Membran 74 ausübt, kann,
nachdem die Kappe 80 entfernt worden ist, über eine
koaxiale Schraube 82 eingestellt werden, an der eine mit
einem Gewinde versehende Scheibe 84 angeschraubt ist, an deren äußerem Ende
die Feder 76 aufliegt.
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Aus 1 ist
ersichtlich, dass ein Druckwandler 88 an dem Druckregler 10 angebracht
ist. Der Druckregler 10 ist ebenfalls mit einem herkömmlichen
Sicherheitsventil 90 versehen, das, wenn ein Überdruck
einen voreingestellten Sicherheitswert überschreitet, die erste Kammer 52 mit
der Umgebung verbindet.
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Um
die Bildung von Kondensat und/oder Eis in dem Druckminderer 10 zu
verhindern, – verursacht durch
Abkühlung
des sich ausdehnenden Brennstoffs (Joule-Thompson-Effekt) – ist ein
herkömmlicher
Heizkreis vorgesehen (der keinen Teil der vorliegenden Erfindung
bildet und mit Ausnahme einer Anschlussdüse 92, die in 1 sichtbar
ist, nicht dargestellt ist), der normalerweise die Kühlflüssigkeit
der Maschine verwendet. Der Heizkreis ist offensichtlich so nahe
wie möglich
an dem Bereich des Minderers angeordnet, der den größten Druckverlust
verursacht, um einen effizienteren Wärmeübergang zu ermöglichen.
Um den gasförmigen
Brennstoff daran zu hindern, zu hohe Temperaturen zu erreichen,
kann dieser Kreis durch herkömmliche
Thermostatventile geregelt werden, die, wie gut bekannt, in zwei
Versionen erhältlich
sind:
- – Wachsversion,
die durch die Temperatur der Heizflüssigkeit, die den Druckminderer
verlässt, betrieben
wird;
- – elektronische
Version, die auf der Grundlage der Temperatur des gasförmigen Brennstoffs,
das den Druckminderer verlässt,
geregelt wird.
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Die
Betriebsweise des zuvor beschriebenen Druckreglers 10 wird
nun kurz beschrieben.
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Innerhalb
des Druckreglers 10 enthält der Ringraum 10 (3),
der mit der Eingangsdüse 14 (1)
und daher mit dem Tank verbunden ist, gasförmigen Brennstoff bei demselben
Druck wie in dem Tank. Wenn das Magnetventil 12 mit Energie
versorgt wird, so dass sein Ventilelement 16 die Öffnung des Kanals 20 nicht
verschließt,
tritt gasförmiger
Brennstoff in diesen Kanal mit demselben Druck wie in dem Tank ein.
Unter der Wirkung des relativen Drucks bewegt sich das Ventilelement 24 des
ersten Ventils 22 des Reglers 10 (3)
nach rechts (in der Richtung des Brennstoffstroms), wobei das Ausmaß dieser
Bewegung des Ventilelements 24 über das Hebelsystem 26 und
die erste elastische Membran 38 festgesetzt wird durch
den eingestellten Druck, der durch die Feder 40 bestimmt
wird (es sollte angemerkt werden, dass der Atmosphärendruck
in der Abdeckung 42 vorhanden ist). Folglich nimmt die
Membran 38, die der Wirkung der Feder 40, der
des Atmosphärendrucks
in der Abdeckung 42 und der des Brennstoffdrucks in der
ersten Kammer 52 ausgesetzt ist, eine relative Gleichgewichtskonfiguration
an, die einer vorbestimmten geöffneten
Stellung des Ventilelements 24 entspricht. Wenn der Druck
in der ersten Kammer 52 sinkt (zum Beispiel durch einen
Anstieg des Brennstoffbedarfs durch die Maschine), überwiegt
die Kraft der Feder 40 auf die erste Membran 38 und
veranlasst diese Letztere, sich nach unten zu verformen, was (aufgrund
des Hebelsystems 26) äquivalent
mit einem weiteren Öffnen
des ersten Ventils 22 ist (weitere Bewegung nach rechts
von dessen Ventilelement 24) mit einem in der Folge anwachsenden
Brennstoffdurchfluss und daher einem Anwachsen des Drucks in der
ersten Kammer 52, wobei die Membran 38 daher wieder
im Gleichgewicht ist.
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Wenn
im Gegensatz dazu der Druck in der ersten Kammer 52 wächst (um
daher den eingestellten Druck zu überschreiten), verformt sich
die erste Membran 38 nach oben, so dass das Ventil 22 dazu neigt,
als ein Ergebnis der Bewegung seines Ventilelements 24 nach
rechts zu schließen,
so dass der Brennstoffdurchfluss sinkt.
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Die
erste Kammer 52, das erste Ventil 22, das Hebelsystem 26,
die erste Membran 38 und die Feder 40 mit ihrer
zugeordneten Aufnahmeabdeckung 42 bilden zusammen die sogenannte
erste Stufe. Die erste Stufe arbeitet nach dem so genannten "Blow open"-Prinzip, d.h. das
erste Ventil 22 neigt dazu, wegen der Druckdifferenz zwischen
seinem Eingang (18, 20) und der ersten Kammer 52 zu öffnen. Wenn
ein außerordentlicher
Druckanstieg in der ersten Kammer 52 auftritt, löst das Sicherheitsventil 90 aus,
um nach außen
abzublasen, so dass der Druck auf einen Wert leicht höher als
der eingestellte Druck zurückkehrt.
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Der
gasförmige
Brennstoff strömt
dann in die sogenannte zweite Stufe und insbesondere über das zweite
Ventil 54 in die zweite Kammer 58, die statt dessen
vom Direkt-Öffnung-Typ
ist, wobei seine Öffnungsrichtung
entgegengesetzt zur Richtung des Brennstoffflusses ist.
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Wenn
unter Abgabebedingungen das zweite Ventil geöffnet ist (das zugeordnete
Ventilelement 56 ist nach oben bewegt), ergibt sich in
der zweiten Kammer 58 (3) ein Druck,
der dem eingestellten Druck wegen des Gleichgewichts der Kräfte, die
auf die zweite elastische Membran 74 durch die zweite Feder 76 und
durch den Brennstoffdruck in der Kammer 58 ausgeübt werden,
entspricht.
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Wenn
der Druck in der zweiten Kammer 58 sinkt, überwiegt
die Kraft der zweiten Feder 76, was die Membran 74 veranlasst,
sich nach oben zu verformen. Diese Deformation wirkt direkt auf
das zweite Ventil 54, um das Ventilelement 56 nach
oben zu bewegen und damit die Öffnung
des Ventils 54 zu vergrößern. Dieses
erzeugt einen Anstieg der Brennstoffdurchflusses und folglich einen
Druckanstieg in der zweiten Kammer 58, so dass das Gleichgewicht wiederhergestellt
wird.
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Wenn
im Gegensatz dazu der Druck in der zweiten Kammer 58 ansteigt,
neigt das zweite Ventil 54 dazu, zu schließen, was
den Brennstoffdurchfluss und daher den Druck in der zweiten Kammer 58 veranlasst
zu sinken.
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Wie
angegeben, ist die zweite Kammer 58 durch eine Scheibe 63 in
zwei Teile geteilt, wobei der erste Teil 62 mit dem zweiten
Teil 64 über
das Rohr 66 in der Form von zwei aufeinanderfolgenden Bereichen 70 und 72 mit
unterschiedlichem Durchmesser verbunden ist. Der Gasstrom, der durch
die Austrittsdüse 68 austritt
(etwa bei dem freien Ende des Rohres 66, was daher die
Austrittsfläche
wesentlich verengt), erzeugt einen Venturi-Effekt, der in dem zweiten
Teil 64 der zweiten Kammer 58 ein Druck erzeugt, der
geringer als der ist, der in dem ersten Teil 62 existiert.
Dieser Venturi-Effekt wächst
an, wenn der Brennstoffdurchfluss wächst und ermöglicht,
Druckabfälle
in dem Druckminderer 10 zu kompensieren, wobei dieser mit
wachsender Durchflussgeschwindigkeit anwächst. Dies ergibt ein Anwachsen
der Wirkung der zweiten Feder 76 und folglich ein größeres Öffnen des
zweiten Ventils 54. Die Tatsache, dass das Rohr 66 einen
geringeren Durchmesser in dem Bereich davon hat, der zu dem zweiten
Teil 64 der zweiten Kammer zeigt (was tatsächlich einen
zweiten Lufttrichter bildet), verstärkt diese Wirkung.
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Das
Prinzip des Betriebs der zweiten Stufe ist das des "blow closed"-Typs, d.h. das zweite
Ventil neigt dazu, wegen der Druckdifferenz zwischen der ersten
und zweiten Stufe zu schließen.
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Wie
bereits dargelegt, kann die zweite Stufe durch Verbinden des Inneren
der Abdeckung 78 mit dem Maschineneinlassverteiler (nicht
dargestellt) durch den Verbinder 86 passend kompensiert
werden (wie es in dem dargestellten Beispiel der Fall ist), um den
Druckabfall durch die Injektoren konstant zu halten, wenn sich die
Stellung des Maschinenregelventils (nicht dargestellt) verändert. Wie
wiederum bereits dargelegt, ist die zweite Stufe mit einer Schraubenreguliereinrichtung
(80, 82, 84) versehen, die ermöglicht,
den Druck innerhalb eines engen Bereichs fein einzustellen.
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Zusammenfassend
können
die Vorteile des Druckminderers gemäß der vorliegenden Erfindung in
geeigneter Weise hervorgehoben werden.
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Zuerst
führt die
Tatsache, dass der Druckminderer zwei Stufen hat, zu:
- – einer
größeren Genauigkeit
bei der Regelung des Drucks des gasförmigen Brennstoffs;
- – einem
geringeren Einfluss des Brennstoffdrucks in dem Tank.
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Weiterhin
führt die
Tatsache, dass elastische Membrane (statt Kolben) in dem Druckminderer
verwendet werden, zu:
- – einer größeren Sensitivität der zugeordneten Ventile;
- – einer
geringeren Hysterese,
- – einer
geringeren Möglichkeit
von Gasleckagen (die, wenn Kolben verwendet werden, wegen des Verschleißes der
dynamischen Dichtungselemente auftreten können).
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Die
Kombination einer ersten Stufe des "Blow open"-Typs mit einer zweiten Stufe des "Blow closed"-Typs trägt weiter
zu einer Stabilisierung des Ausgangsdrucks aus dem Druckminderer
bei, weil auf diese Weise die zwei Stufen entgegengesetzt durch
den Druck stromaufwärts
von diesen beeinflusst werden.
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Die
Trennung der zweiten Stufe (zweite Kammer) in zwei Teile ermöglicht:
- – den
Venturi-Effekt durch den verengten Querschnitt der Brennstoffausgangsdüse des Druckreglers
zu verwenden;
- – den
gasförmigen
Brennstoff daran zu hindern, direkt die zweite Membran mit einem
turbulenten Strom zu treffen;
- – die
Druckwellen, die durch die Injektoren verursacht werden und die
auf die zweite Membran zulaufen, zu dämpfen, was einen stabilen Betrieb des
Druckminderers erlaubt, wenn er in dem Einspritzsystem angebracht
ist.
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Weiterhin
wird durch geeignete Verwendung eines teilweise vorgesteuerten Magnetventils 12 statt eines
vollständig
vorgesteuerten Magnetventils dessen Öffnung (Bewegung des Ventilelements 16 nach rechts
in 3) nicht nur durch mechanische Wirkung erreicht,
sondern auch durch pneumatische Wirkung, was schnelle Öffnungszeiten
sowohl bei hohem als auch bei niedrigem Brennstoffdruck stromaufwärts des
Magnetventils ergibt.
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Wenn
schließlich
eine Kompensation der zweiten Stufe vorgesehen ist (d.h. Verbindung
des Inneren der Abdeckung 78 mit dem Maschinenverteiler über die
Düse 86),
ermöglicht
dies, den Druckabfall durch die Injektoren konstant zu halten, wenn
die Stellung des Maschinenriegelventils sich verändert.