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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Verlader zum Transportieren
von Materialien zwischen einem Materialtransporter auf einem Frachttransporter
wie beispielsweise einem Lastkraftwagen mit einem solchen Verlader
und einem Materialbestimmungsort, sowie ein Verfahren zum Liefern
von Waren an einem schwer zugänglichen,
belebten Bestimmungsort, wie beispielsweise einer belebten Einkaufsstraße.
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Ein
immer größeres Problem
ist die Lieferung von Waren zu Geschäften, die in Einkaufsstraßen gelegen
und mit einem Lastkraftwagen schwierig zu erreichen sind, und die
nicht mit ausreichenden Park- und Lade/Entladebereichen versehen
sind.
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Das
US-Patent 4,613,272 offenbart einen motorisierten Bodenwagen, der
eine Last auf einer erhöhten
Flächen
platzieren und sich selbst auf diese erhöhte Fläche erhöhen kann. Zusammen mit einer Tragkonstruktion
ist dieser Wagen in der Lage, sich selbst in einen Materialtransporter
oder einen Lastkraftwagen zu heben. Dies ermöglicht den Transport des motorisierten
Bodenwagens durch den Materialtransporter oder Lastkraftwagen. Ein
Nachteil dieser Konstruktion besteht darin, dass der motorisierte
Bodenwagen und die Tragkonstruktion während des Transports von Waren
in dem Lastkraftwagen Raum benötigen.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, dieses Problem zu beseitigen.
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Ein
erster Aspekt der vorliegenden Erfindung sieht einen Materialtransporter
mit einem Verlader zum Transportieren von Material zwischen dem
Materialtransporter wie beispielsweise einem Lastkraftwagen und
einem Materialbestimmungsort, zum Beispiel ein an einem belebten
Ort gelegenes Geschäft, das
schwierig zu erreichen ist, vor, wobei der Verlader aufweist:
- – ein
Rahmenteil,
- – eine
Tragplattform, die nach oben und unten relativ zu dem Rahmenteil
zwischen einer erhöhten Stellung
und einer abgesenkten Stellung verschiebbar ist,
- dadurch gekennzeichnet,
- – dass
ein Boden des Materialtransporters mit einer Ausnehmung versehen
ist, die im Wesentlichen vertikal zugänglich ist, und
- – dass
die Tragplattform einem Umfangsprofil der Ausnehmung entspricht,
sodass wenigstens ein Teil der Oberfläche der Tragplattform als ein
Teil des Bodens des Materialtransporters dient.
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Eine
Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
bietet einen optimierten Laderaum des Materialtransporters.
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Ein
mit einem Verlader gemäß der vorliegenden
Erfindung versehener Lastkraftwagen muss daher während des Be- und Entladens
nicht länger
vor der Tür
eines Geschäfts
mit schwierigem Zugang stehen, was zusätzlich zu dem Problem des Erreichens des
Geschäfts
und des Findens eines Parkplatzes häufig einen Verkehrsstau verursacht.
Der Lastkraftwagen kann nun in einen normalen Parkbereich parken,
woraufhin der Verlader mit Waren beladen und dann von dem Lastkraftwagen
getrennt werden kann, und die Waren können auf dem Verlader selbst
zu dem Endbestimmungsort gebracht werden.
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Die
Plattform des Verladers ist vorzugsweise mit einem oder mehreren
Rädern
versehen, die an dem Verlader so montiert sind, dass sie zwischen
einer Aufbewahrungs- und Nichtgebrauchsstellung und einer Gebrauchsstellung
klappbar sind.
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Da
die Plattform mit Rädern
versehen ist, ist sie einfach zu handhaben und zu bedienen.
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Die
Plattform hat bevorzugt eine solche Form, dass sie in eine Ausnehmung
eines Bodens eines größeren Materialtransporters,
wie beispielsweise eines Lastkraftwagens passen kann, wobei die Plattform
als ein Teil des Bodens des Transporters dienen kann, wenn sie daran
befestigt ist.
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Da
die Plattform als ein Teil des Bodens eines Lastkraftwagens dienen
kann, ist es sehr einfach, Waren von dem Lastkraftwagen auf die
Plattform zu transportieren.
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Die
Tragplattform kann eine solche Form annehmen, dass sie in eine Palettenöffnung passen und
daraus entfernt werden kann, wodurch ein Be- und Entladen der auf
der Palette platzierten Waren vereinfacht ist.
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Weitere
Merkmale der vorliegenden Erfindung sind in den Ansprüchen 5 bis
12 angegeben.
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Ein
zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft einen Frachttransporter
mit dem obigen Verlader gemäß den Ansprüchen 13
bis 15.
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Mit
einem solchen Frachttransporter können größere Ladungsmengen zu einem
Parkraum transportiert werden, woraufhin die Ladung mittels des Verladers
zwischen dem Parkraum und dem mit einem Lastkraftwagen schwer zugänglichen
Geschäft verschoben
werden können.
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Ein
dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren
zum Liefern von Waren mittels des obigen Frachttransporters, mit
den Schritten des Fahrens des Frachttransporters zu einem für den Zweck
geeigneten Parkbereich, des Platzierens der zu entladenden Waren
auf die Plattform des Verladers, des Verschiebens der Gabelelemente
des Verladers nach unten, bis sie mit dem Boden in Kontakt kommen,
des Entfernens des Verladers von der Transporteröffnung, des Verschiebens der
Verladerplattform nach unten und des Ausklappens dessen Räder in ihre
Gebrauchstellung, woraufhin der Verlader und die Waren zu dem gewünschten
Ort gebracht werden können.
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Ein
weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren
zum Transportieren mit einem Materialtransporter wie beispielsweise
einem Lastkraftwagen, einem beschriebenen Verlader und einer dritten
Transporteinrichtung wie beispielsweise einem Handhubwagen, wobei
die Ladung aus einem Laderaum des Transporters auf die Plattform
des Verladers gefahren wird, woraufhin der Verlader mit der Ladung
und die dritte Transporteinrichtung verschoben werden, woraufhin
die Ladung mit der dritten Transporteinrichtung von der Plattform
gefahren wird, und umgekehrt.
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Die
dritte Transporteinrichtung und/oder der Verlader können ferner
mit Sicherheitseinrichtungen versehen sein.
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Im
Fall der Sicherheitseinrichtungen kann die dritte Transporteinrichtung
benutzt werden, um die Ladung an der Rückseite der Plattform zu umschließen, sodass
während
des Gebrauchs des Verladers die Ladung nicht hinten herabfallen
kann.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun auf der Basis der nachfolgenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben. Darin zeigen:
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1 eine
Perspektivansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des Verladers
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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2 eine
Perspektivansicht eines Frachttransporters plus Verlader gemäß der vorliegenden Erfindung;
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3 eine
weitere, teils weggeschnittene Perspektivansicht des Verladers von 1;
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4 und 5 teilweise
weggeschnittene Perspektivansichten des Verladers und des Lastkraftwagens
gemäß der vorliegenden
Erfindung während
des Entladens einer Palette;
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6 eine
Perspektivansicht des an einem Lastkraftwagen befestigten Verladers;
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7 eine
Perspektivansicht eines Frachttransporters plus einem weiteren Ausführungsbeispiel
des Verladers gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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8 und 9 weitere
teils weggeschnittene Perspektivansichten des Verladers, wobei dieser
letztgenannte in einem Lastkraftwagen eingeschlossen ist;
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10 eine
Perspektivansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des Verladers
gemäß der vorliegenden
Erfindung; und 11 und 12 teils weggeschnittene
Perspektivansichten des lösbaren Verriegelungsmechanismus
zum lösbaren
Verriegeln des Verladers an zum Beispiel einem Lastkraftwagen.
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Ein
Verlader gemäß 1 weist
ein Rahmenteil 2, ein Gehäuse 4, in dem ein
Motor (nicht dargestellt) aufgenommen ist, einen vertikal verschiebbaren
Träger 6,
eine Tragplattform 8, die an dem Träger montiert ist, zwei sich
von dem Gehäuse 4 erstreckende
Gabeln 10, die an ihrem vorderen Ende mit Rollen 12 versehen
sind, zwei hintere Räder 14 und eine
Lenksäule 16 auf.
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Die
Plattform 8 ist an einem vorderen Ende mit einer schwenkbaren
Klappe 18 versehen. Die Plattform 8 ist auch mit
2 wegklappbaren Rädern 20 versehen,
die in Radaufhängungen 22 montiert
sind, welche ihrerseits schwenkbar in zwei Längsprofilen 24 unter
der Plattform 8 angeordnet sind.
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Ein
hydraulischer Kolbenstangenmechanismus 26 erstreckt sich
unterhalb der Plattform 8 und ist an einem vorderen Ende
davon unter der Klappe 18 angeordnet.
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Der
Träger 6 ist
in dem Rahmenteil 2 nach oben und unten verschiebbar, wodurch
auch die Plattform 8 nach oben und unten verschiebbar ist.
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In
ihrer abgesenkten Stellung kommt die Plattform 8 mit der
Oberfläche
der Gabeln 10 in Kontakt (siehe 3). In dieser
Stellung sind die Plattformräder 20 weggeklappt.
Falls die Kolbenstange zurückgezogen
ist, wie in 3, kann das vordere Ende der
Klappe 18 den Boden berühren,
um einen einfachen Übergang
zwischen dem Boden und der Plattform 8 vorzusehen.
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In
seiner ausgefahrenen Stellung sichert die Kolbenstange 26,
dass die Klappe 18 mit der Plattform auf einer Linie ist
(siehe 1)
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In
einer nicht dargestellten Stellung können die Plattformräder 20 mit
dem Boden in ihrer nach unten geklappten Stellung in Kontakt kommen,
wenn sich die Plattform in ihrer abgesenkten Stellung befindet,
wobei die Räder 20 als
Vorderräder
des Verladers 1 dienen. In dieser Stellung sind die Rollen 12 der
Gabeln 10 nicht länger
mit dem Boden in Kontakt.
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Die
Plattform 8 und die vordere Klappe 18 haben ein
Profil, das in eine Ausnehmung 26 des Bodens 28 des
Containerraums 30 eines Lastkraftwagens 32 passt
(siehe 2 und 4).
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Der
Verlader kann an der Rückseite
des Lastkraftwagens 32 mittels einer Befestigungseinrichtung
(nicht dargestellt) befestigt werden. In dieser befestigten Stellung
greifen die Plattform 8 und die Gabeln 10 in die
Rückseite 34 des
Lastkraftwagens 32 ein. In diesem befestigten Zustand (6)
ist der Verlader 1 mittels des Lastkraftwagens verfahrbar.
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Die
Containeröffnung
des Lastkraftwagens kann in dieser Situation geschlossen werden
(siehe 6).
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Bei
Gebrauch können
der Lastkraftwagen und der Verlader zu einem Parkbereich gefahren werden.
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Die
Rückseite
des Lastkraftwagens kann dann geöffnet
werden, woraufhin die Gabeln 10, die Hinterräder 14,
das Gehäuse 4,
die Lenksäule 16 und das
Rahmenteil 2 des Verladers 1 abgesenkt werden, sodass
die Hinterräder 14 und
die vorderen Rollen 12 der Gabeln 10 mit dem Boden
in Kontakt kommen (siehe 4). Ein in dem Containerraum 30 des Lastkraftwagens 32 angeordneter
Hubwagen 38 kann dann auf die Plattform 8 des
Verladers gefahren werden.
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Der
Verlader 1 kann dann von dem Lastkraftwagen 32 weg
manövriert
werden (siehe 5), woraufhin die Räder 20 der
Plattform 8 nach unten geklappt werden können, die
Plattform 8 abgesenkt werden kann und der Verlader plus
dem Hubwagen 38 zu ihrem Bestimmungsort gebracht werden
können.
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Das
in 7 gezeigte Ausführungsbeispiel hat zwei obere
Gabeln 50, die getrennt sind. Eine Palette kann so direkt
damit geladen werden. Die schwenkbaren Räder sind hier an den Gabeln 50 montiert,
wobei eine Plattform über
die Gabelteile gedrückt
(und darauf verhakt oder anders befestigt) wird, als ob sie eine
Palette wäre.
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Es
ist dann möglich,
die Plattform und den Verlader getrennt zu nutzen.
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Die
Plattform kann benutzt werden, um die Ausnehmung in dem Ladeboden
des Lastkraftwagens auf dem Bodenniveau zu bedecken, selbst wenn
der Verlader nicht transportiert wird oder wenn der Verlader eine
Palette direkt auf den Gabeln liefert.
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Der
Verlader mit den oberen Gabeln kann von dem Lastkraftwagen getrennt
werden, während die
Plattform in der Ausnehmung des Frachtcontainers bleibt.
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Es
ist möglich,
dass die unteren Gabeln weiter als die Plattform oder die oberen
Gabeln sind (und deshalb nicht genau unter der Plattform angeordnet sein
müssen).
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Es
ist möglich,
dass die unteren Gabeln etwa so weit wie die Außenbreite des Lastkraftwagens sind.
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Es
ist möglich,
dass die Plattform etwa die gleiche Breite wie die Innenbreite des
Lastkraftwagens hat.
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Es
ist möglich,
dass eines oder mehrere der schwenkbaren Räder quer zu den Gabeln ausgerichtet
sind. Während
des Trennens von dem Lastkraftwagen kann der Verlader dann auf den
Rollen zurück gefahren
werden und auf den an der Plattform befestigten schwenkbaren Rädern seitwärts verfahren werden.
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Die
schwenkbaren Räder
können
weggeklappt oder nach unten geklappt werden, während die Plattform geladen
ist. Die Aufgabe der nach unten geklappten Räder ist es, in Kombination
mit dem Vorsehen der Option, dass die Ladung auf der Plattform näher am Boden
transportiert werden kann, bezüglich
des An- und Wegfahrens zum Beispiel eines Handhubwagens Raum zu
sparen.
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Es
ist für
den gesamten Verlader (einschließlich Rahmenteil) ferner möglich, in
einer Ausnehmung in der Kontur des Frachtcontainers befestigt zu sein,
sodass der Verlader überhaupt
nicht aus der Kontur des Frachtcontainers heraus ragt. Wenn der Laderaum
geschlossen ist, liegt der Verlader in diesem Ausführungsbeispiel
vollständig
in dem geschlossenen Laderaum und ist gegen Regen, Diebstahl und
Beschädigung
geschützt.
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Es
ist für
die Plattform möglich,
mit (entfernbaren) (Seiten-)Wänden
versehen zu sein.
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Es
ist für
die Rampe (18) möglich,
in einer vertikalen Stellung verriegelbar zu sein. Dies dient dem
Begrenzen der Größe während des
Gebrauchs als Verlader und/oder dem Einschließen der Ladung.
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Die
Ausnehmung in dem Ladeboden des Lastkraftwagens kann an der Unterseite
geschlossen sein.
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Es
ist wichtig, dass die Oberseite der Plattform oder die oberen Gabeln
vorzugsweise eine im Wesentlichen bündige Verbindung mit der Oberfläche des
Frachtcontainers des Materialtransporters hat.
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Der
gesamte Verlader kann in eine Ausnehmung des (geschlossenen) Laderaums
selbst an der Seite des Laderaums des Lastkraftwagens (siehe 8 und 9)
passen.
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In
einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel
des Verladers 100, wie es in 10 bis 12 dargestellt
ist, sind die unteren Gabeln 110 in einem Rahmenteil 112 mittels
eines Kolbestangenmechanismus 114 nach oben und unten verschiebbar,
welche Kolbenstange 114 an der Unterseite davon an einem
unteren Querträger 115 des
Rahmens 112 und an der Oberseite davon an einem quer liegenden
Oberteil 116 der unteren Gabeln 110 befestigt
ist.
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Die
oberen Gabeln 114, die auch mit Vorderrädern (nicht dargestellt) versehen
sind, erstrecken sich von einem Querträger 118, der nach
oben und unten verschiebbar ist.
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Der
Querträger 118 ist
an seinem Ende mit zwei aufrechten Hülsen 122 versehen,
die über
zwei Seitenarme 126 des Rahmens 112 nach oben
und unten verschiebbar sind.
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Ein
Querrahmenträger 128 erstreckt
sich zwischen den oberen Enden der Seitenarme 126.
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Eine
Kolbenstangenanordnung 130 ist an einem oberen Ende davon
an dem Rahmenträger 128 und
an einem unteren Ende davon mit dem Querträger 118 der oberen
Gabeln 124 befestigt. Die oberen Gabeln 124 sind
auf diese Weise über
den Rahmen 112 nach oben und unten verschiebbar.
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Zwei
Ausnehmungen 132 entsprechend den oberen Gabeln 124 können in
dem Boden 136 des Lastkraftwagens gefunden werden.
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Das
innerste Ende der oberen Gabeln 124 ist mit Löchern oder
Schlitzen 140 versehen (siehe auch 11).
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Der
Verriegelungsmechanismus 142 ist zwischen den Ausnehmungen 132 im
Boden 134 des Lastkraftwagens montiert.
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Der
Verriegelungsmechanismus 142 besitzt zwei gegenüber liegende
Arme 144, die mit Nasenabschnitten 146 versehen
sind.
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Eine
Feder 148 erstreckt sich zwischen den zwei Armen 144.
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Die
Arme 144 sind an einem rechteckigen Körper 150 schwenkbar
befestigt, der an der Vorderseite davon mit einer Stange 152 versehen
ist, welche Stange in einem festen Block 154 verschiebbar befestigt
ist. Dieser Block 154 ist am Boden des Lastkraftwagens
befestigt.
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Jeder
Arm 144 ist an seinem oberen Ende mit zwei Seilen 156 versehen,
welche zwei Seile 156 durch ein Dreieckteil 158 geführt sind,
um so als ein Seil 160 am oberen Ende des Dreieckes 158 zusammenzukommen.
Falls das Seil 160 gespannt wird, werden auch die zwei
Seile 156 gespannt und die Nasenabschnitte 146 der
Arme 144 werden nach innen gezogen, wodurch diese Nasen 146 nicht
länger in
den Löchern 140 der
oberen Gabeln 124 bleiben, woraufhin die oberen Gabeln 124 gelöst werden
können.
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Wenn
die Seile 156 gespannt werden, wird der Körper 150 des
Kupplungsmechanismus 142 mittels der Arme 144 nach
unten gedrückt,
wodurch sich die Stange 152 in einer entsprechenden Ausnehmung 162 des
Bodens des Lastkraftwagens erstreckt.
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Wenn
der Verlader 100 an dem Lastkraftwagen montiert ist, drücken die
oberen Gabeln 124 die Nasen 146 der Arme 144 nach
innen, bis die Nasen in die Löcher 140 der
oberen Gabeln 124 fallen, wodurch der Verlader im Boden
des Lastkraftwagens verriegelt ist.
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Nach
dem Verriegeln des Verladers in dem Lastkraftwagenboden kann der
Körper 150 des
Verriegelungsmechanismus 142 relativ zu der Bodenausnehmung
des Lastkraftwagens weiter nach vorne platziert werden, wodurch
der Verlader weiter in den Boden gezogen wird, um eine gute Positionierung
zu bewirken.
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Der
Verlader 100 kann wie folgt an dem Lastkraftwagen verriegelt
und von diesem gelöst
werden.
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Der
Verlader kann sich dem Container des Lastkraftwagens nähern, sodass
die oberen Gabeln 124 grob mit den Ausnehmungen 132 des
Bodens des Lastkraftwagens in Linie kommen.
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Obwohl
es erwünscht
ist, dass die oberen Gabeln 124 die Ausnehmungen 132 in
einer Linie erreichen können,
ist es offensichtlich, dass, falls dies nicht der Fall ist, sich
der Verlader dem Lastkraftwagen „außer Linie" nähern
kann und dass sich die Befestigung dann selbst ausrichten wird.
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Das
Eigengewicht des Verladers unterstützt das Finden des richtigen
Eingriffspunkts in den Bodenausnehmungen 132.
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Wenn
die Stange 117 der Kolbenstangenkombination 114 nach
oben verschoben wird, werden die unteren Gabeln 110 relativ
zu dem Gehäuse 4 in der
Richtung des Bodens heraus gedrückt,
wodurch sich der Verlader 100 insgesamt nach hinten neigt.
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Wenn
die unteren Gabeln 110 relativ zu dem Gehäuse 4 angehoben
werden, wie in 10 dargestellt, wird sich der
Verlader insgesamt nach vorne neigen.
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Unter
Verwendung dieser technischen Möglichkeit
kann der Stützpunkt
des Verladers während des
Koppelns und Ladens auf den Lastkraftwagen von der Stütze am vorderen
Ende der unteren Gabeln 110 zu einem Stützpunkt an den vorderen Enden
der oberen Gabeln 124 verschoben werden. Der Stützpunkt
am vorderen Ende der unteren Gabeln 110 wird somit während des
Ladens zu dem Stützpunkt
am vorderen Ende der oberen Gabeln 124 übertragen. Es ist daher für den Verlader
unmöglich, von
dem Lastkraftwagen abgehängt
zu werden, wenn sie miteinander verriegelt sind.
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Der
Verlader wird dann nach vorne verschoben, bis die oberen Gabeln
in dem Boden des Lastkraftwagens in der oben beschrieben Weise verriegelt
sind.
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Eine
vollständige
Verriegelung wird erzielt, nachdem das Gehäuse und die unteren Gabeln
angehoben sind, wie gemäß 6,
woraufhin der Verlader zum Verfahren mittels des Lastkraftwagens
bereit ist.
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Das
Lösen des
Verladers ist in der umgekehrten Reihenfolge möglich. Der Verlader kann nur gelöst werden,
falls der Körper 150 des
Kupplungsmechanismus 142 zurück bewegt wird (wie in 12 gezeigt)
und die Seile 156 und 160 gespannt werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen bevorzugten
Ausführungsbeispiele
davon beschränkt;
die Rechte sind durch die folgenden Ansprüche definiert, in deren Schutzumfang
viele Modifikationen vorstellbar sind.