-
Die
Erfindung betrifft Verbindungen, die Poly-(ADP-Ribose)-Polymerasen
hemmen, wodurch die Reparatur von beschädigten DNA-Strängen verzögert wird,
und Methoden zur Herstellung solcher Verbindungen. Die Erfindung
betrifft auch die Verwendung solcher Verbindungen in pharmazeutischen
Zusammensetzungen und therapeutische Behandlungen, die geeignet
sind zur Potenzierung von Antikrebstherapien, zur Hemmung von Neurotoxizität nach einem
Schlaganfall, Kopftrauma und neurodegenerativen Krankheiten und
zur Verhütung
von insulinabhängigem
Diabetes.
-
Poly-(ADP-Ribose)-Polymerasen
(PARPs), Kernenzyme, die in fast allen eukaryotischen Zellen zu
finden sind, katalysieren den Transfer von ADP-Riboseeinheiten von
Nicotinamidadenindinucleotid (NAD+) auf Kernakzeptorproteine
und sind verantwortlich für
die Bildung von proteingebundenen linearen und verzweigten Homo-ADP-Ribosepolymeren.
Die Aktivierung von PARP und die dadurch entstehende Bildung von
Poly-(ADP-Ribose)
werden durch DNA-Strangbrüche
induziert, z.B. nach Kontakt mit Chemotherapie, ionisierender Strahlung,
freien Sauerstoffradikalen oder Stickoxid (NO). Die Akzeptorproteine
für Poly-(ADP-Ribose), einschließlich Histonen,
Topoisomerasen, DNA- und RNA-Polymerasen, DNA-Ligasen und Ca2–-
und Mg2+-abhängigen Endonucleasen sind an
der Aufrechterhaltung der Integrität der DNA beteiligt.
-
Da
dieser zelluläre
ADP-Ribosetransferpross mit der Reparatur von DNA-Strangbrüchen als
Reaktion auf eine DNA-Schädigung,
die durch Radiotherapie oder Chemotherapie verursacht wurde, verbunden
ist, kann er zu der Resistenz beitragen, die oft bei verschiedenen
Arten von Krebstherapien entwickelt wird. Demzufolge kann die Hemmung
von PARP die intrazelluläre
DNA-Reparatur hemmen und die Antitumorwirkungen der Krebstherapie
verbessern. Tatsächlich
zeigen in-vitro- und in-vivo-Daten, dass viele PARP-Inhibitoren
die Wirkungen von ionisierender Strahlung oder von cytotoxischen
Wirkstoffen, wie DNA-Methylierungsmitteln, potenzieren. Somit sind
Inhibitoren des PARP-Enzyms nützlich
als begleitende Krebschemotherapeutika.
-
PARP-Inhibitoren
sind außerdem
nützlich
zur Therapie von kardiovaskulären
Krankheiten. Ischämie, ein
Mangel an Sauerstoff und Glucose in einem Teil des Körpers, kann
durch eine Einengung eines Blutgefäßes verursacht werden, das
den Bereich versorgt, oder durch eine massive Blutung. Zwei schwere
Formen, Herzanfall und Schlaganfall, sind Haupttodesursachen in
der entwickelten Welt. Der Zelltod entsteht direkt und tritt auch
auf, wenn der verarmte Bereich reperfundiert wird. PARP-Inhibitoren
werden entwickelt, um Ischämie/Reperfusionsschäden zu behandeln.
Siehe z.B. Zhang, "PARP
inhibition: a novel approach to treat ischemia/reperfusion and inflammation-related
injuries", Emerging
Drugs: The Prospect for Improved Medicines (1999), Ashley Publications
Ltd. Es wurde gezeigt, dass die Hemmung von PARP gegen Myokardischämie und Reperfusionsschäden schützt (Zingarelli
et al., "Protection
against myocardial ischemia and reperfusion injury by 3-aminobenzamide,
an inhibitor of poly(ADP-ribose)synthetase", Cardiovascular Research (1997), 36:205–215).
-
Inhibitoren
des PARP-Enzyms sind auch nützliche
Inhibitoren der Neurotoxizität
nach Schlaganfall, Kopftrauma und neurodegenerativen Krankheiten.
Nach Hirnischämie
entspricht die Verteilung von Zellen mit einer Ansammlung von Poly-(ADP-Ribose),
d.h. Bereiche, wo PARP aktiviert wurde, den Bereichen einer ischämischen
Schädigung
(Love et al., "Neuronal
accumulation of poly(ADP-ribose) after brain ischaemia", Neuropathology
and Applied Neurobiology (1999), 25:98–103). Es wurde gezeigt, dass
die Hemmung von PARP die Resistenz gegen Hirnschäden nach Schlaganfall fördert (Endres
et al., "Ischemic
Brain Injury is Mediated by the Activation of Poly(ADP-Ribose)Polymerase", J. Cerebral Blood
Flow Metab. (1997), 17:1143–1151; Zhang, "PARP Inhibition Results
in Substantial Neuroprotection in Cerebral Ischemia", Cambridge Healthtech Institute's Conference on Acute
Neuronal Injury: New Thernpeutic Opportunities, Sept. 18–24, 1998,
Las Vegas, Nevada).
-
Es
wird angenommen, dass die Aktivierung von PARP durch DNA-Schäden eine
Rolle spielt beim Zelltod nach Kopftrauma und neurodegenerativen
Krankheiten ebenso wie Schlaganfall. DNA wird durch übermäßige Mengen
an NO geschädigt,
die erzeugt werden, wenn das NO-Synthaseenzym aktiviert wird als
Ergebnis einer Reihe von Ereignissen, die durch die Freisetzung
des Neurotransmitters Glutamat aus depolarisierten Nervenenden gestartet
werden (Cosi et al., "Poly(ADP-Ribose)Polymerase
Revisited: A New Role for an Old Enzyme: PARP Involvement in Neurodegeneration
and PARP Inhibitors as Possible Neuroprotective Agents", Ann. N. Y. Acad.
Sci. (1997), 825:366–379).
Es wird angenommen, dass der Zelltod auftritt als Ergebnis einer Energieabreicherung,
wenn NAD+ durch enzymkatalysierte PARP-Reaktion
verbraucht wird.
-
Parkinson-Krankheit
ist ein Beispiel eines neurodegenerativen Zustandes, dessen Fortschreiten
durch PARP-Hemmung verhindert werden kann. Mandir et al. haben gezeigt,
dass Mäuse,
denen das Gen für
PARP fehlte, "dramatisch" vor den Wirkungen
des Kontakts mit 1-Methyl-4-phenyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin (MPTP), einem
Neurotoxin, das Parkinsonismus bei Menschen und Tieren verursacht,
verschont werden (Mandir et al., "Poly(ADP-ribose)polymerase activation
mediates 1-methyl-4-phenyl-1,2,3,6-tetrahydropyridine (MPTP)-induced parkinsonism", Proc. Natl. Acad.
Sci. USA (1999), 96:5774–5779).
PARP wird durch MPTP stark aktiviert, exklusiv in dopaminhaltigen
Neuronen der Substanzia nigra, dem Teil des Gehirns, dessen Degeneration
an der Entwicklung von Parkinsonismus beteiligt ist. Somit können potente
PARP-Inhibitoren das Einsetzen und die Entwicklung dieses verkrüppelnden
Zustandes verlangsamen.
-
Weiterhin
sollte die Hemmung von PARP durch die Rolle von PARP bei der Signalgebung
einer DNA-Schädigung ein
geeigneter Ansatz sein zur Behandlung von Zuständen oder Krankheiten, die
mit zellulärer
Seneszenz verbunden sind, wie Hautalterung. Siehe z.B. U.S.-Patent
Nr. 5 589 483.
-
Die
PARP-Hemmung wird auch auf klinischer Ebene untersucht, um eine
Entwicklung von insulinabhängigem
Diabetes mellitus bei dafür
empfänglichen
Personen zu verhüten
(Saldeen et al., "Nicotinamide-induced
apoptosis in insulin producing cells is associated with cleavage
of poly(ADP-ribose)polymerase",
Mol. Cellular Endocrinol. (1998), 139:99–107). Bei Modellen von Diabetes
Typ I, der durch Toxine, wie Streptozokin und Alloxan induziert
wird, die Pankreasinselzellen zerstören, wurde gezeigt, dass Knock-out-Mäuse, denen PARP
fehlt, gegen Zellzerstörung
und Diabetesentwicklung resistent sind (Pieper et al., "Poly(ADP-ribose)polymerase,
nitric oxide, and cell death",
Trends Pharmacolog. Sci. (1999), 20:171–181; Burkart et al., "Mice lacking the
poly(ADP-ribose)polymerase gene are resistant to pancreatic beta-cell
destruction and diabetes development induced by streptozocin", Nature Medicine
(1999), 5:314–319).
Die Verabreichung von Nicotinamid, einem schwachen PARP-Inhibitor
und Radikalfänger
verhütet
die Entwicklung von Diabetes bei einem Modell der spontanen Autoimmundiabetes,
der nicht fettsüchtigen
diabetischen Maus (Pieper et al., siehe dort). Somit können potente
und spezifische PARP-Inhibitoren nützlich sein als Therapeutika
zur Verhütung
von Diabetes.
-
Die
PARP-Hemmung ist auch ein Ansatz zur Behandlung von entzündlichen
Zuständen,
wie Arthritis (Szabo et al., "Protective
effect of an inhibitor of poly(ADP-ribose)synthetase in collagen-induced
arthritis", Portland
Press Proc. (1998), 15:280–281;
Szabo, "Role of
Poly(ADP-ribose) Synthetase in Inflammation", Eur. J. Biochem. (1998), 350(1):1–19; Szabo
et al., "Protection
Against Peroxynitrite-induced Fibroblast Injury and Arthritis Development
by Inhibition of Poly(ADP-ribose) Synthetase", Proc. Natl. Acad. Sci. USA (1998), 95(7):3867–72).
-
Die
PARP-Familie der Enzyme ist zahlreich. Es wurde kürzlich gezeigt,
dass Tankyrasen, die an das telomere Protein TRF-1 binden, einen
negativen Regulator der Telomerlängenerhaltung,
eine katalytische Domäne
aufweisen, die erstaunlich homolog zu PARP ist und es wurde gezeigt,
dass sie in-vitro-PARP-Aktivität haben.
Es wurde vorgeschlagen, dass die Telomerfunktion in menschlichen
Zellen durch Poly-(ADP-Ribosyl)iei-ung reguliert wird. PARP-Inhibitoren
haben Nützlichkeit
als Mittel, um diese Funktion zu untersuchen. Als Konsequenz der
Regulierung der Telomeraseaktivität durch Tankyrase sollten PARP-Inhibitoren
weiterhin auch einen Nutzen haben als Mittel zur Regulierung der
Zelllebensdauer, z.B. für
die Verwendung bei der Krebstherapie, um die Lebensdauer von Tumorzellen
zu verkürzen
oder als Antialterungstherapeutika, da angenommen wird, dass die
Telomerlänge
mit der Zellseneszenz zusammenhängt.
-
Verschiedene
kompetitive Inhibitoren von PARP wurden beschrieben. Z.B. untersuchten
Banasik et al. ("Specific
Inhibitors of Poly(ADP-Ribose) Synthetase and Mono(ADP-Ribosyl)transferase", J. Biol. Chem. (1992)
267:1569–1575)
die PARP-hemmende Aktivität
von mehr als 100 Verbindungen, von denen die wirksamsten 4-Amino-1,8-naphthalimid,
6(5H)-Phenanthridon, 2-Nitro-6(5H)-phenanthridon und 1,5-Dihydroxyisochinolin
waren. Griffin et al. berichteten über die PARP-hemmende Aktivität bestimmter
Benzamidverbindungen (U.S.-Patent Nr. 5 756 510; siehe auch "Novel Potent Inhibitors
of the DNA Repair Enzyme Poly(ADPribose)polymerase (PARP)", Anti-Cancer Drug
Design (1995), 10:507–514),
Benzimidazolverbindungen (PCT-Schrift
Nr. WO 97/04771) und Chinalozinonverbindungen (PCT-Schrift Nr. WO
98/33802). Suto et al. berichteten über die PARP-Hemmung durch
bestimmte Dihydroisochinolinverbindungen ("Dihydroisoquinolines: The Design and
Synthesis of a New Series of Potent Inhibitors of Poly(ADP-ribose)
Polymerase", Anti-Cancer Drug
Design (1991), 7:107–117).
Griffin et al. berichteten über
andere PARP-Inhibitoren der Chinazolinklasse ("Resistance-Modifying Agents, 5. Synthesis
and Biological Properties of Quinazoline Inhibitors of the DNA Repair
Enzyme Poly(ADP-ribose) Polymerase (PARP)", J. Med. Chem. (1998) 41:5247–5256).
Die PCT-Schriften Nr. WO 99/11622, WO 99/11623, WO 99/11624, WO
99/11628, WO 99/11644, WO 99/11645 und WO 99/11645 beschreiben verschiedene
PARP-hemmende Verbindungen. Weiterhin werden bestimmte tricyclische PARP-Inhibitoren in der
gemeinsamen US Provisional Application Nr. 60/115 431, eingereicht
am 11. Januar 1999 im Namen von Webber et al. beschrieben.
-
Geneste
et al., Eur. J. Med. Chem. – Chim.
Ther. (1978), 13(1), 53–9
beschrieben Untersuchungen an Imidazo[4,5,1-j,k][1,4]benzodiazepin-
und Imidazo[1,5,4-ef][1,5]benzodiazepinderivaten. Breslin et al.
untersuchten die Synthese und anti-HIV-1-Aktivität von 4,5,6,7-Tetrahydro-5-methylimidazo-[4,5,1-j,k][1,4]benzodiazepin-2(1H)-onderivaten
(J. Med. Chem. (1995), 38, 771–793).
-
Nichtsdestotrotz
besteht immer noch ein Bedarf nach Verbindungen mit kleinen Molekülen, die
wirksame PARP-Inhibitoren sind, insbesondere solche, die physikalische,
chemische und pharmakokinetische Eigenschaften haben, die für therapeutische
Anwendungen wünschenswert
sind.
-
Zusammenfassung der Erfindung
-
Eine
Aufgabe der Erfindung besteht darin, kleine PARP-hemmende Verbindungen
aufzufinden. Eine weitere Aufgabe besteht darin, solche Verbindungen
aufzufinden mit Eigenschaften, die für therapeutische Verwendungen
vorteilhaft sind.
-
Die
Verbindungen der allgemeinen Formel I haben sich als wirksame PARP-Inhibitoren
erwiesen:
worin
- X O oder S
ist;
- Y N oder CR3 ist, wobei
- R3 H; Halogen; Cyano; eine Alkyl-, Alkenyl-,
Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe
ist oder
- -C(W)-A20 ist, wobei W O oder S ist
und R20 H; OH; eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-,
Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Aryl-, Heteroaryl-, O-Alkyl- oder
O-Arylgruppe ist oder NR27R28 ist,
wobei R27 und R28 jeweils
unabhängig
H, OH oder eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Aryl- oder Heteroarylgruppe ist;
- -CR29=N-R30,
wobei R29 H oder eine Amino-, Alkyl-, Alkenyl-,
Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Aryl-, Heteroaryl-, S-Alkyl-,
S-Aryl-, O-Alkyl-, O-Arylgruppe ist und R30 H,
OH, eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Aryl-, Heteroaryl-, O-Alkyl- oder O-Arylgruppe ist oder NR31R32, worin R31 und R32 jeweils
unabhängig
H, OH oder eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Aryl- oder Heteroarylgruppe ist;
- R1 Cyano;
- eine Alkylgruppe, die mit einem oder mehreren Substituenten
substituiert ist ausgewählt
aus Halogen, Hydroxy, Cyano, Nitro und Amino und Alkyl-, Alkenyl-,
Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Alkoxy-, Aryl-, Aryloxy-, Heteroaryl-
und Heteroaryloxygruppen, die unsubstituiert sind oder mit einem
oder mehreren Substituenten substituiert sind ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Nitro, Cyano, Amino, C1-C4-Alkoxy, Trifluormethyl und Alkylcarbonyl;
- eine Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Aryl-
oder Heteroarylgruppe, die unsubstituiert ist oder mit einem oder
mehreren Substituenten substituiert ist ausgewählt aus Halogen, Hydroxy, Cyano,
Nitro und Amino und Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Alkoxy-, Aryl-, Aryloxy-, Heteroaryl- und Heteroaryloxygruppen,
die unsubstituiert sind oder mit einem oder mehreren Substi tuenten
substituiert sind ausgewählt
aus Halogen, Hydroxy, Nitro, Cyano, Amino, C1-C4-Alkoxy, Trifluormethyl und Alkylcarbonyl;
- C(O)R12, worin R12 H,
eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Aryl- oder Heteroarylgruppe ist; oder OR19 oder
NR21R22 ist, wobei
R19, R21 und R22 jeweils unabhängig H oder eine Alkyl-, Alkenyl-,
Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe
ist;
- OR13, wobei R13 H,
eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Aryl- oder Heteroarylgruppe ist;
- S(O)nR16, worin
n 0, 1 oder 2 ist und R16 H, eine Alkyl-,
Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe
ist; oder NR23R24,
worin R23 und R24 jeweils
unabhängig
H oder eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Aryl- oder Heteroarylgruppe ist; oder NR17R18 ist, wobei R17 und
R18 jeweils unabhängig H, eine Alkyl-, Alkenyl-,
Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe; C(O)R20, wobei R20 H,
OH, eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl- Heterocycloalkyl,
Aryl-, Heteroaryl-, O-Alkyl-, oder O-Arylgruppe ist, oder NR27R28 ist, wobei
R27 und R28 jeweils
unabhängig
H, OH, eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Aryl- oder Heteroarylgruppe ist; oder S(O)2NR25R26 ist, wobei
R25 und R26 jeweils
unabhängig
H oder eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Aryl- oder Heteroarylgruppe ist;
- R2 H oder Alkyl ist;
- R4 H, Halogen oder Alkyl ist;
- R5, R6, R7 und R8 jeweils
unabhängig
ausgewählt
sind aus:
- H, einer Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Aryl- oder Heteroarylgruppe; und
- -C(O)-R50, wobei R50 H,
eine Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-,
Aryl- oder Heteroarylgruppe ist; oder OR51 oder
NR52R53 ist, wobei
R51, R52 und R53 jeweils unabhängig H oder eine Alkyl-, Alkenyl-,
Alkinyl-, Cycloalkyl-, Heterocycloalkyl-, Aryl- oder Heteroarylgruppe
ist; wobei dann, wenn Y CR3 ist, R1, R2, R3, R4, R5, R6,
R7 und R8 nicht
alle H sind;
- wobei Imidazo[4,5,1-jk][1,4]benzodiazepin-7(4H)-on,9-chlor-5,6-dihydro-2-(phenylmethyl)
(CAPLUS Registry Nr. 66596–59–6) ausgeschlossen
ist.
-
Die
Erfindung ist auch auf pharmazeutisch annehembare Salze und Solvate
der Verbindungen der Formel I gerichtet.
-
Bevorzugt
haben die Verbindungen der Formel I eine PARP-hemmende Aktivität, die einer
Ki von 10 μM oder weniger in dem PARP-Enzymhemmungsassay
entspricht.
-
Die
vorliegende Erfindung ist auch auf pharmazeutische Zusammensetzungen
gerichtet, die jeweils eine wirksam PARP-hemmende Menge eines Mittels
enthalten ausgewählt
aus Verbindungen der Formel I und deren pharmazeutisch annehmbaren
Salzen, Prodrugs, aktiven Metaboliten und Solvaten in Kombination
mit einem pharmazeutisch annehmbaren Träger dafür.
-
Die
vorliegende Erfindung ist auch auf die Verwendung einer Verbindung
der Formel I oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes oder Solvats
davon zur Herstellung eines Arzneimittels zur Hemmung der PARP-Enzymaktivität gerichtet.
Die Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch annehmbaren
Salzes oder Solvats davon ist nützlich
für therapeutische
Methoden, die beinhalten, dass die PARP-Enzymaktivität in dem
relevanten Gewebe eines Patienten gehemmt wird, indem eine Verbindung
der Formel 1 oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz oder Solvat
davon verabreicht wird.
-
Weitere
Ausführungsformen,
Gegenstände
und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden detaillierten
Beschreibung.
-
Detaillierte
Beschreibung und bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung PARP-hemmende Mittel
-
Gemäß einer
Konvention, die im Stand der Technik verwendet wird, wird das Symbol
in Strukturformeln verwendet, um die Bindung darzustellen, d.h.
der Anknüpfungspunkt
des Anteils oder Substituenten an der Kern- oder Gerüststruktur.
Gemäß einer
weiteren Konvention sind in einigen Strukturformeln die Kohlenstoffatome
und die daran gebundenen Wasserstoffatome nicht explizit dargestellt,
z.B. bedeutet
eine
Methylgruppe,
-
-
Der
Ausdruck "Alkyl", wie er hier verwendet
wird, bedeutet eine verzweigte oder geradkettige (lineare) paraffinische
Kohlenwasserstoffgruppe (gesättigte
aliphatische Gruppe) mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen in der Kette,
die allgemein durch die Formel CkH2k+1 dargestellt werden kann, wobei k eine
ganze Zahl von 1 bis 10 ist. Beispiele für Alkylgruppen schließen Methyl,
Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, t-Butyl, Pentyl, n-Pentyl, Isopentyl,
Neopentyl und Hexyl und die einfachen aliphatischen Isomere davon
ein.
-
Der
Ausdruck "Alkenyl" bedeutet eine verzweigte
oder geradkettige olefinische Kohlenwasserstoffgruppe (ungesättigte aliphatische
Gruppe mit einer oder mehreren Doppelbindungen), die 2 bis 10 Kohlenstoffatome
in der Kette enthält.
Beispielhafte Alkenyle schließen
Ethenyl, 1-Propenyl, 2-Propenyl, 1-Butenyl, 2-Butenyl, Isobutenyl
und die verschiedenen isomeren Pentenyle und Hexenyle (einschließlich sowohl
der cis- als auch der trans-Isomere) ein.
-
Der
Ausdruck "Alkinyl" bedeutet eine verzweigte
oder geradkettige Kohlenwasserstoffgruppe mit einer oder mehreren
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Dreifachbindungen und mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen
in der Kette. Beispielhafte Alkinyle schließen Ethinyl, Propinyl, 1-Butinyl,
2-Butinyl und 1-Methyl-2-butinyl ein.
-
Der
Ausdruck "Carbocyclus" bezieht sich auf
eine gesättigte,
teilweise gesättigte,
ungesättigte
oder aromatische, monocyclische oder kondensierte oder nicht kondensierte
polycyclische Ringstruktur mit nur Kohlenstoffringatomen (keine
Heteroatome, d.h. Nichtkohlenstoffringatome). Beispielhafte Carbocyclen schließen Cycloalkyl-,
Aryl- und Cycloalkylarylgruppen ein.
-
Der
Ausdruck "Heterocyclus" bezieht sich auf
eine gesättigte,
teilweise gesättigte,
ungesättigte
oder aromatische, monocyclische oder kondensierte oder nicht kondensierte
polycyclische Ringstruktur mit einem oder mehreren Heteroatomen
ausgewählt
aus Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel. Beispielhafte Heterocyclen schließen Heterocycloalkyl-,
Heteroaryl- und Heterocycloalkyl-Heteroarylgruppen ein.
-
Eine "Cycloalkylgruppe" soll eine nicht
aromatische einwertige monocyclische oder kondensierte polycyclische
Ringstruktur mit insgesamt 3 bis 18 Kohlenstoffatomen im Ring (aber
keinen Heteroatomen) bedeuten. Beispielhafte Cycloalkyle schließen Cyclopropyl,
Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclopentenyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl,
Adamantyl, Phenanthrenyl und ähnliche
Gruppen ein.
-
Eine "Heterocycloalkylgruppe" soll eine nicht
aromatische einwertige, monocyclische oder kondensierte polycyclische
Ringstruktur mit insgesamt 3 bis 18 Ringatomen bedeuten, einschließlich 1
bis 5 Heteroatomen ausgewählt
aus Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel. Beispiele für Heterocycloalkylgruppen
schließen
Pyrrolidinyl, Tetrahydrofuryl, Piperidinyl, Piperazinyl, Morpholinyl,
Thiomorpholinyl, Aziridinyl und ähnliche
Gruppen ein.
-
Der
Ausdruck "Aryl" bedeutet eine aromatische
monocyclische oder kondensierte polycyclische Ringstruktur mit insgesamt
4 bis 18 Ringkohlenstoffatomen (keine Heteroatome). Beispielhafte
Arylgruppen schließen
Phenyl, Naphthyl, Anthracenyl und dgl. ein.
-
Eine "Heteroarylgruppe" soll eine aromatische
einwertige, monocyclische oder kondensierte polycyclische Ringstruktur
bedeuten mit 4 bis 18 Ringatomen einschließlich 1 bis 5 Heteroatomen
ausgewählt
aus Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel. Beispiele für Heteroarylgruppen
schließen
Pyrrolyl, Thienyl, Oxazolyl, Pyrazolyl, Thiazolyl, Furyl, Pyridinyl,
Pyrazinyl, Triazolyl, Tetrazolyl, Indolyl, Chinolinyl, Chinoxalinyl
und dgl. ein.
-
Ein "Amin" oder eine "Aminogruppe" soll den Rest -NH2 bedeuten und "gegebenenfalls substituierte" Amine beziehen sich
auf -NH2-Gruppen, in denen kein, ein oder
zwei der Wasserstoffatome durch einen geeigneten Substituenten ersetzt
sind. Disubstituierte Amine können
Substituenten haben, die verbrückend
sind, d.h. eine heterocyclische Ringstruktur bilden, die den Aminstickstoff
einschließt.
Eine "Alkylaminogruppe" soll den Rest -NHRa bedeuten, wobei Ra eine
Alkylgruppe ist. Eine "Dialkylaminogruppe" soll den Rest -NRaRb bedeuten, wobei
Ra und Rb jeweils
unabhängig
eine Alkylgruppe sind.
-
Der
Ausdruck "gegebenenfalls
substituiert" soll
zeigen, dass die spezifische Gruppe unsubstituiert oder mit einem
oder mehreren geeigneten Substituenten Substituiert ist, wenn nicht
die fakultativen Substituenten ausdrücklich angegeben sind, wobei
in diesem Fall der Ausdruck bedeutet, dass die Gruppe unsubstituiert
oder mit den spezifischen Substituenten substituiert ist. Wenn nicht
anders angegeben (z.B. durch Angabe, dass eine spezifische Gruppe
unsubstituiert ist), können
die verschiedenen Gruppen, die oben definiert wurden, allgemein
unsubstituiert oder mit einem oder mehreren geeigneten Substituenten
substituiert sein (d.h. sie sind gegebenenfalls substituiert).
-
Der
Ausdruck "Substituent" oder "geeigneter Substituent" soll jeden Substituenten
für eine
Gruppe bedeuten, der vom Fachmann als pharmazeutisch geeignet erkannt
oder ausgewählt
werden kann, z.B. durch Routinetests. Beispiele für geeignete
Substituenten schließen
Hydroxy, Halogen (F, Cl, I oder Br), Oxo, Alkyl, Acyl, Sulfonyl,
Mercapto, Nitro, Alkylthio, Alkoxy, Cycloalkyl, Heterocycloalkyl,
Aryl, Heteroaryl, Carboxy, Amino (primär, sekundär oder tertiär), Carbamoyl,
Aryloxy, Heteroaryloxy, Arylthio, Heteroarylthio und dgl. ein (z.B. wie
in den hier beschriebenen beispielhaften Verbindungen erläutert).
-
Bevorzugte
fakultative Substituenten für
Alkyl- und Arylgruppen in den Verbindungen der Erfindung schließen Halogene
und Arylgruppen ein. Substituierte Alkylgruppen schließen Perfluor-substituierte
Alkyle ein und fakultative Substituenten für Alkyl- und Aryleinheiten
schließen
Halogen; Niedrigalkyl, gegebenenfalls substituiert mit -OH, -NO2 oder Halogen; -OH; -NO2;
-CN; -CO2H; O-Niedrigalkyl; Aryl; -O-Aryl;
Arylniedrigalkyl; -OCHF2; -CF3;
-OCF3; -CO2Ra, -CONRaRb, -OCH2CONRaRb, -NRaRb, -SO2RaRb, wobei Ra und Rb jeweils unabhängig H, Niedrigalkyl oder Aryl
ist, und dgl. ein. Aryleinheiten können auch gegebenenfalls mit
zwei Substituenten substituiert sein, die eine Brücke bilden,
z.B. -O-(CH2)z-O-,
wobei z eine ganze Zahl von 1, 2 oder 3 ist.
-
Ein "Prodrug" soll eine Verbindung
bedeuten, die unter physiologischen Bedingungen oder durch Solvolyse
oder metabolisch in eine spezifische Verbindung, die pharmazeutisch
aktiv ist, umgewandelt wird.
-
Ein "aktiver Metabolit" soll ein pharmakologisch
aktives Produkt bedeuten, das durch Metabolismus im Körper aus
einer spezifischen Verbindung erzeugt wird. Metabolische Produkte
einer gegebenen Verbindung können
identifiziert werden unter Verwendung von Techniken, die allgemein
im Stand der Technik bekannt sind zur Bestimmung von Metaboliten
und zum Testen ihrer Aktivität
unter Verwendung von Techniken, wie sie unten beschrieben werden.
-
Prodrugs
und aktive Metaboliten einer Verbindung können identifiziert werden unter
Verwendung von Routinetechniken, die im Stand der Technik bekannt
sind. Siehe z.B. G. Bertolini et al., J. Med. Chem., 40, 2011-2016 (1997); D. Shan.
et al., J. Pharm. Sci., 86 (7), 765–767; K. Bagshawe, Drug Dev.
Res., 34, 220–230 (1995);
N. Bodor, Advances in Drug Res., 13, 224–331 (1984); H. Bundgaard,
Design of Prodrugs (Elsevier Press 1985); I.K. Larsen, Design and
Application of Prodrugs, Drug Design and Development (Krogsgaard-Larsen
et al., Herausgeber, Harwood Academic Publishers, 1991).
-
Ein "Solvat" soll eine pharmazeutisch
annehmbare Solvatform einer spezifischen Verbindung bedeuten, die
die biologische Wirksamkeit der Verbindung behält. Beispiele für Solvate
schließen
Verbindungen der Erfindung in Kombination mit Wasser, Isopropanol,
Ethanol, Methanol, DMSO, Ethylacetat, Essigsäure oder Ethanolamin ein.
-
Ein "pharmazeutisch annehmbares
Salz" soll ein Salz
bedeuten, das die biologische Wirksamkeit der freien Säure- oder
Baseform der spezifischen Verbindung erhält und pharmazeutisch geeignet
ist. Beispiele für
pharmazeutisch annemmbare Salze schließen Sulfate, Pyrosulfate, Bisulfate,
Sulfite, Bisulfite, Phosphate, Monohydrogenphosphate, Dihydrogenphosphate,
Metaphosphate, Pyrophosphate, Chloride, Bromide, Iodide, Acetate,
Propionate, Decanoate, Caprylate, Acrylate, Formiate, Isobutyrate,
Caproate, Heptanoate, Propiolate, Oxalate, Malonate, Succinate,
Suberate, Sebacate, Fumarate, Maleate, Butin-1,4-dioate, Hexin-1,6-dioate, Benzoate,
Chlorbenzoate, Methylbenzoate, Dinitrobenzoate, Hydroxybenzoate,
Methoxybenzoate, Phthalate, Sulfonate, Xylolsulfonate, Phenylacetate,
Phenylpropionate, Phenylbutyrate, Citrate, Lactate, γ-Hydroxybutyrate,
Glycolate, Tartrate, Methansulfonate, Propansulfonate, Naphthalin-1-sulfonate,
Naphthalin-2-sulfonate und Mandelate ein.
-
Wenn
eine erfinderische Verbindung eine Base ist, kann ein gewünschtes
Salz mit irgendeiner geeigneten Methode, die im Stand der Technik
bekannt ist, hergestellt werden, einschließlich der Behandlung der freien
Base mit einer anorganischen Säure,
wie Salzsäure,
Bromwasserstoffsäure,
Schwefelsäure,
Salpetersäure,
Phosphorsäure
und dgl. oder mit einer organischen Säure, wie Essigsäure, Maleinsäure, Bernsteinsäure, Mandelsäure, Fumarsäure, Malonsäure, Brenztraubensäure, Oxalsäure, Glycolsäure, Salicylsäure, Pyranosidylsäure, wie
Glucu ronsäure
oder Galacturonsäure; α-Hydroxysäure, wie
Citronensäure
oder Weinsäure; Aminosäure, wie
Asparaginsäure
oder Glutaminsäure;
aromatische Säure,
wie Benzoesäure
oder Zimtsäure; Sulfonsäure, wie
p-Toluolsulfonsäure oder
Ethansulfonsäure
oder dgl.
-
Wenn
eine erfinderische Verbindung eine Säure ist, kann ein gewünschtes
Salz hergestellt werden mit jeder geeigneten Methode, die im Stand
der Technik bekannt ist, einschließlich der Behandlung der freien
Säure mit
einer anorganischen oder organischen Base, wie einem Amin (primär, sekundär oder tertiär), einem
Alkali- oder Erdalkalihydroxid
oder dgl. Beispiele für
geeignete Salze schließen
ein: organische Salze, die von Aminosäuren, wie Glycin und Arginin
abgeleitet sind; Ammoniak; primäre,
sekundäre
und tertiäre
Amine und cyclische Amine, wie Piperidin, Morpholin und Piperazin
ebenso wie anorganische Salze, die von Natrium, Calcium, Kalium,
Magnesium, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Aluminium und Lithium abgeleitet
sind.
-
Im
Fall von Verbindungen, Salzen oder Solvaten, die Feststoffe sind,
versteht es sich für
den Fachmann auf diesem Gebiet, dass die erfinderischen Verbindungen,
Salze und Solvate in verschiedenen kristallinen oder polymorphen
Formen vorliegen können,
die alle im Schutzbereich der vorliegenden Erfindung und der spezifizierten
Formeln liegen.
-
In
einigen Fällen
haben die erfinderischen Verbindungen chirale Zentren. Wenn chirale
Zentren vorhanden sind, können
die erfinderischen Verbindungen als einzelne Stereoisomere, Racemate
und/oder Mischungen von Enantiomeren und/oder Diastereomeren vorliegen.
Alle solche einzelnen Stereoisomeren, Racemate und Mischungen davon
sollen in dem breiten Schutzbereich der allgemeinen Strukturformeln
liegen (wenn nicht anders angegeben). Bevorzugt werden die erfindungsgemäßen Verbindungen
jedoch in im Wesentlichen optisch reiner Form (wie allgemein vom
Fachmann auf diesem Gebiet verstanden, ist eine optisch reine Verbindung
eine die enantiomer rein ist) eingesetzt. Bevorzugt sind die erfindungsgemäßen Verbindungen
zu mindestens 90% das gewünschte
einzelne Isomer (80% enantiomerer Überschuss), bevorzugter mindestens
95% (90% e.e.), noch bevorzugter mindestens 97,5% (95% e.e.) und
am meisten bevorzugt mindestens 99% (98% e.e.).
-
Die
tautomeren Formen der Verbindungen der Formel I sollen auch von
der abgebildeten allgemeinen Formel abgedeckt werden. Wenn z.B.
R1 OH oder SH ist und Y N ist, sind die
tautomeren Formen der Formel I erhältlich.
-
Bevorzugte
Gruppen R1 für Verbindungen der Formel I
schließen
unsubstituierte, einfach substituierte und disubstituierte Aryl-
und Heteroarylgruppen und Alkylgruppen, die mit gegebenenfalls substituierten
Aryl- oder Heteroarylgruppen substituiert sind, ein. Bevorzugt sind
auch Verbindungen, bei denen R1: C(O)R12, wobei R12 Alkyl
oder NR21R22 ist;
oder S(O)nR16 ist,
wobei R16 H oder Alkyl ist und n 0, 1 oder
2 ist (das Schwefelatom ist teilweise oder vollständig oxidiert).
R2 ist bevorzugt H oder Niedrigalkyl. R4 ist bevorzugt H oder Halogen. R5, R6, R7 und
R8 sind jeweils bevorzugt H oder eine Alkyl-
oder Acylgruppe.
-
In
anderen bevorzugten Ausführungsformen
der Formel I ist R1 gegebenenfalls substituiertes
Aryl oder Heteroaryl; R2 ist H; R4 ist H oder Halogen; R5,
R6, R7 und R8 sind jeweils H und X ist Sauerstoff.
-
In
anderen bevorzugten Ausführungsformen
der Formel I ist R1 OH oder SH und Y ist
N. Bevorzugter sind solche Verbindungen Tautomere der Formel I,
die in Formel II dargestellt sind, wobei Z O oder S ist, R2 Alkyl ist, R9 H
oder Alkyl ist und alle anderen Variablen die oben angegebenen Definitionen
haben:
-
-
In
bevorzugten Ausführungsformen
der Formel II ist R2 Methyl und R9 ist unabhängig H oder Methyl, R4 ist H oder Halogen, R5,
R6, R7 und R8 sind jeweils H und X ist Sauerstoff.
-
In
weiteren bevorzugten Ausführungsformen
sind die PARP-hemmenden Verbindungen dargestellt durch Formel III:
worin
- Y wie oben
definiert ist;
- R11 eine Aryl- oder Heteroarylgruppe
ist, die unsubstituiert oder mit einem oder mehreren Substituenten
substituiert ist, die ausgewählt
sind aus Halogen, Hydroxy, Nitro und Amino und Alkyl-, Aryl-, Heteroaryl-,
Alkoxy-, Aryloxy- und Heteroaryloxygruppen, die unsubstituiert oder
mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sind, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Niedrigalkoxy, Cyano, Nitro und Amino und
- R14 H oder Halogen ist.
-
In
bevorzugten Ausführungsformen
der Formel III ist R11 ein einfach oder
zweifach substituiertes Phenyl. Bevorzugte Molekülarten der Erfindung schließen ein:
-
-
Besonders
bevorzugte Molekülarten
werden in den Beispielen beschrieben, z.B. in den Beispielen 2, 6,
8, 14, 34, 37, 58, 59, 75, 82, 98, 99, 119, 129, 130, 132, 134,
137, 141, 142, 148, 149, 170, 171, 177, 184, 186, 197, 203, 207,
210, 211, 212, 223, 233, 245 und 246.
-
Pharmazeutische Methoden
und Zusammensetzungen
-
Die
Erfindung ist auch auf die Verwendung einer Verbindung der Formeln
I, II oder III oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes oder
Solvats davon (insgesamt "Mittel") zur Herstellung
eines Arzneimittels zur Hemmung der PARP-Enzymaktivität gerichtet.
Z.B. kann die PARP-Aktivität
in Säugetiergewebe
gehemmt werden durch Verabreichung eines solchen Mittels.
-
"Behandeln" oder "Behandlung" soll die Linderung
einer Schädigung
oder eines Krankheitszustandes bei einem Säugetier, wie einem Menschen,
bedeuten, die/der durch Hemmung der PARP-Aktivität vermittelt wird, z.B. durch
Potenzierung von Antikrebstherapien oder Hemmung der Neurotoxizität nach einem
Schlaganfall, Kopftrauma und neurodegenerativen Krankheiten. Arten
der Behandlung schließen
ein: (a) eine prophylaktische Verwendung bei einem Säugetier,
insbesondere wenn das Säugetier
eine Prädisposition
für diesen Krankheitszustand
aufweist, der aber bis jetzt noch nicht diagnostiziert wurde; (b)
Hemmung des Krankheitszustandes und/oder (c) Linderung des Krankheitszustandes
insgesamt oder teilweise.
-
Die
Erfindung liefert auch therapeutische Interventionen, die für Krankheiten
und Zustände
geeignet sind, bei denen die PARP-Aktivität für einen Patienten schädlich ist.
Z.B. sind die tricyclischen Verbindungen der Erfindung nützlich zur
Behandlung von Krebs, Entzündung,
den Wirkungen einer Herzattacke, von Schlaganfall, Kopftrauma und
neurodegenerativen Krankheiten und Diabetes.
-
Eine
Behandlungsmethode beinhaltet, dass die Wirksamkeit eines cytotoxischen
Wirkstoffs und/oder von Radiotherapie, die einem Säugetier
im Verlauf einer therapeutischen Behandlung verabreicht wird, verbessert
wird, die die Verabreichung einer wirksamen Menge eines PARP-hemmenden
Mittels (Verbindung, pharmazeutisch annehmbares Salz, Prodrug, aktiver
Metabolit oder Solvat) zusammen mit der Verabreichung des cytotoxischen
Wirkstoffs (z.B. Topotecan, Irinotecan, Temozolimid) und/oder Radiotherapie
an ein Säugetier
umfasst. Die Mittel der Erfindung haben bevorzugt eine Cytotoxizitätspotenzierungsaktivität, die einer
PF50 von mehr als 1 in dem Cytotoxizitätspotenzierungsassay
entspricht.
-
Die
PARP-hemmenden Mittel können
auch vorteilhaft in einer Methode zur Reduzierung der Neurotoxizität nach einem
Schlaganfall, Kopftrauma und neurodegenerativen Krankheiten bei
einem Säugetier
verwendet werden, indem eine therapeutisch wirksame Menge eines
erfindungsgemäßen Mittels
dem Säugetier verabreicht
wird.
-
Die
PARP-hemmenden Mittel der Erfindung können auch in einer Methode
zur Verzögerung
des Einsetzens der Zellseneszenz, die mit der Hautalterung verbunden
ist, bei einem Menschen verwendet werden, was beinhaltet, dass an
Fibroblastenzellen bei Menschen eine wirksame PARP-hemmende Menge
eines Mittels verabreicht wird.
-
Weiterhin
können
die Mittel auch bei einer Methode verwendet werden, um die Entwicklung
eines insulinabhängigen
Diabetes mellitus bei einer dafür
empfänglichen
Person zu verhindern, was die Verabreichung einer therapeutisch
wirksamen Menge eines Mittels beinhaltet.
-
Zusätzlich können die
Mittel auch angewendet werden für
eine Methode zur Behandlung eines entzündlichen Zustands bei einem
Säugetier,
was beinhaltet, dass eine therapeutisch wirksame Menge eines Mittels
dem Säugetier
verabreicht wird.
-
Weiterhin
können
die Mittel auch für
eine Methode zur Behandlung einer kardiovaskulären Krankheit bei einem Säugetier
verwendet werden, was beinhaltet, dass dem Säugetier eine therapeutisch
wirksame Menge eines PARP-hemmenden Mittels verabreicht wird. Genauer
besteht eine therapeutische Interventionsmethode, die erfindungsgemäß bereitgestellt
wird, in einer kardiovaskulären
therapeutischen Methode zum Schutz gegen Myokardischämie und
Reperfusionsschäden
bei einem Säugetier,
was beinhaltet, dass dem Säugetier
eine wirksame Menge einer Verbindung der Formeln I, II oder III
oder eines pharmazeutisch annehmbares Salzes, eines Prodrug, eines
aktiven Metaboliten oder Solvats davon verabreicht wird.
-
Die
Aktivität
der erfindungsgemäßen Mittel
als Inhibitoren der PARP-Aktivität
kann mit irgendeiner der geeigneten Methoden, die im Stand der Technik
bekannt oder verfügbar
sind, gemessen werden, was in-vivo- und in-vitro-Assays einschließt. Ein
Beispiel für
einen geeigneten Assay für
Aktivitätsmessungen
ist der hier beschriebene PARP-Enzymhemmungsassay.
-
Die
Verabreichung von Verbindungen der Formel I, II oder III und von
deren pharmazeutisch annehmbaren Prodrugs, Salzen, aktiven Metaboliten
und Solvaten kann nach einer der allgemein anerkannten Arten von
Verabreichung, die im Stand der Technik verfügbar sind, durchgeführt werden.
Erläuternde
Beispiele für geeignete
Verabreichungsarten schließen
intravenöse,
orale, nasale, parenterale, topische, transdermale und rektale Abgabe
ein. Orale und intravenöse
Abgabe sind bevorzugt.
-
Ein
erfindungsgemäßes Mittel
kann als pharmazeutische Zusammensetzung in irgendeiner pharmazeutischen
Form verabreicht werden, die für
den Fachmann als geeignet anerkannt ist. Geeignete pharmazeutische
Formen schließen
feste, halbfeste, flüssige
oder lyophilisierte Formulierungen, wie Tabletten, Pulver. Kapseln,
Zäpfchen,
Suspensionen, Liposomen und Aerosole ein. Pharmazeutische Zusammensetzungen
der Erfindung können
auch geeignete Hilfsstoffe, Verdünnungsmittel
und Träger
ebenso wie andere pharmazeutisch aktive Mittel einschließen (einschließlich anderer
PARP-hemmender Mittel) abhängig
von der vorgesehenen Verwendung.
-
Annehmbare
Methoden zur Herstellung geeigneter pharmazeutischer Formen der
Zusammensetzungen sind allgemein bekannt oder können routinemäßig vom
Fachmann auf diesem Gebiet bestimmt werden. Pharmazeutische Präparate können z.B.
mit üblichen
Techniken der pharmazeutischen Chemie hergestellt werden, was Stufen
beinhaltet, wie Vermischen, Granulieren und Komprimieren, wenn notwendig,
für Tablettenformen,
oder je nach Bedarf, Mischen, Füllen
und Lösen
der Inhaltsstoffe, was die gewünschten
Produkte für
intravenöse,
orale, parenterale, topische, intravaginale, intranasale, intrabronchiale,
intraokulare, intraaurale und/oder rektale Verabreichung ergibt.
-
Feste
oder flüssige
pharmazeutisch annehmbare Träger,
Verdünnungsmittel,
Vehikel oder Hilfsstoffe können
in pharmazeutischen Zusammensetzungen angewendet werden. Beispielhafte
feste Träger
schließen Stärke, Lactose,
Calciumsulfatdihydrat, Terra alba, Saccharose, Talk, Gelatine, Pektin,
Gummi arabicum, Magnesiumstearat und Stearinsäure ein. Beispielhafte flüssige Träger schließen Sirup,
Erdnussöl,
Olivenöl, Kochsalzlösung und
Wasser ein. Der Träger
oder das Verdünnungsmittel
kann ein geeignetes Material für
längere
Freisetzung einschließen,
wie Glycerylmonostearat oder Glyceryldistearat, allein oder mit
einem Wachs. Wenn ein flüssiger
Träger
verwendet wird, kann das Präparat
in Form eines Sirups, Elixiers, einer Emulsion, einer Weichgelatinekapsel,
steril injizierbaren Flüssigkeit
(z.B. Lösung)
oder nicht wässrigen
oder wässrigen flüssigen Suspension
sein.
-
Eine
Dosis der pharmazeutischen Zusammensetzung enthält mindestens eine therapeutisch
wirksame Menge eines PARP-hemmenden Mittels (d.h. eine Verbindung
der Formel I, II oder III oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz,
ein Prodrug, einen aktiven Metaboliten oder Solvat davon) und enthält bevorzugt
eine oder mehrere pharmazeutische Dosierungseinheiten. Die ausgewählte Dosis
kann an ein Säugetier,
z.B. einen mensch lichen Patienten, der die Behandlung eines Zustandes
benötigt,
der durch Hemmung der PARP-Aktivität vermittelt wird, auf irgendeinem
bekannten oder geeigneten Weg zur Verabreichung der Dosis verabreicht werden,
einschließlich:
topisch z.B. als Salbe oder Creme; oral; rektal, z.B. als Zäpfchen;
parenteral durch Injektion oder kontinuierlich durch intravaginale,
intranasale, intrabronchiale, intraaurale oder intraokulare Infusion.
Eine "therapeutisch
wirksame Menge" soll
die Menge eines Mittels bedeuten, die dann, wenn sie an ein Säugetier,
das Bedarf daran hat, verabreicht wird, ausreicht, um eine Behandlung
der Schädigung
oder des Krankheitszustandes zu bewirken, die durch Hemmung der
PARP-Aktivität
vermittelt wird. Die Menge eines gegebenen Mittels der Erfindung,
die therapeutisch wirksam ist, variiert abhängig von Faktoren, wie dem
jeweiligen Mittel, dem Krankheitszustand und dem Schweregrad, der
Art des Säugetiers,
das es benötigt,
wobei die Menge routinemäßig von
Fachleuten bestimmt werden kann.
-
Es
versteht sich, dass die tatsächlichen
Dosierungen der PARP-hemmenden Mittel, die in den pharmazeutischen
Zusammensetzungen der Erfindung verwendet werden, je nach den Eigenschaften
des jeweils verwendeten Mittels, der jeweils formulierten Zusammensetzung,
der Art der Verabreichung und der jeweiligen Stelle und dem Wirt
und dem zu behandelnden Zustand ausgewählt werden. Optimale Dosierungen
für den jeweiligen
Zustand können
vom Fachmann auf diesem Gebiet sichergestellt werden unter Verwendung üblicher
Dosierungswirkungstests. Für
die orale Verabreichung ist z.B. eine Dosis, die angewendet werden
kann, etwa 0,001 bis etwa 1000 mg/kg Körpergewicht, wobei die Behandlung
in geeigneten Intervallen wiederholt werden kann.
-
Syntheseverfahren
-
Die
PARP-hemmenden Mittel der Erfindung können mit den unten beschriebenen
Verfahren synthetisiert werden, z.B. einem der folgenden allgemeinen
Verfahren.
-
-
Bei
diesem Prozess oder Verfahren wird ein ortho-substituiertes Anilin
(Ia) zu einem N-substituierten Zwischenprodukt (IIa) alkyliert,
das weiter in ein cyclisches Keton (IIIa) umgewandelt werden kann.
Das Keton (IIIa) kann in eine Verbindung der Formel I über alternative
Wege umgewandelt werden. Wenn Q eine Nitrogruppe ist, kann sie zu
dem entsprechenden Amin reduziert werden und weiter in einer Reaktion
mit einem Säurechlorid
verwendet werden, was ein tricyclisches Ketonzwischenprodukt (IVa)
liefert. Die Ringexpansion von (IVa) liefert ein tricyclisches Amid
der Formel I (Y = N, X = O), das weiter derivatisiert werden kann.
Ein bevorzugterer und alternativer Weg zur Umwandlung eines Ketons
(IIIa) in I (Y = N) oder II (Z = O, S) beinhaltet, dass zuerst die
Ringexpansionsstufe durchgeführt
wird, was das Amid (Va) als Zwischenprodukt liefert, und anschließend die
Nitrogruppe reduziert und mit einem Säurechlorid, Aldehyd oder irgendeinem
Reagenz, das verwendet wird, um einen Harnstoff oder Thioharnstoff
zu bilden, cyclisiert wird. Das gebildete Produkt kann auch weiter
derivatisiert werden. Zwischenprodukt (IIIa) kann jedoch, wenn Q
eine geeignete Abgangsgruppe ist, in ein Acetylenderivat (Va) überführt werden,
wobei Q C≡C-R1 ist, das weiter in I umgewandelt wird (Y
= CH). Das gebildete Produkt kann auch weiter derivatisiert werden.
-
-
Bei
diesem Reaktionsschema wird ein Indolin (Ib) zu dem N-substituierten
Zwischenprodukt (IIb) alkyliert, das weiter in ein tricyclisches
Keton (IIIb) umgewandelt wird. Das tricyclische Keton (IIIb) wird
Bedingungen zu einer Ringexpansion ausgesetzt und oxidiert, was
Verbindungen der Formel I (Y = CH) liefert, die weiter derivatisiert
werden können.
-
-
Bei
diesem Prozess wird eine Nitroanthranilsäure (Ic) oder ein Nitroisatosäureanhydrid
(IIc) in ein Aminoacylbenzamid (IIIc) als Zwischenprodukt überführt. Dieses
Zwischenprodukt wird weiter in ein cyclisches ortho-Nitroimin (IVc) umgewandelt.
Die Imin- und Nitrofunktionen werden gleichzeitig reduziert und
anschließend mit
einem Säurechlorid,
Aldehyd oder Reagenz, das verwendet wird, um einen Harnstoff oder
Thioharnstoff zu bilden, cyclisiert, was Verbindungen der Formel
I (Y = N) oder II (Z = O, S) liefert.
-
-
Verbindungen
der Formel I (Y = N) oder II (Z = O, S) können auch über einen alternativen Weg
aus Zwischenprodukt Va (Q = NO2) hergestellt
werden. Die Nitroanthranilsäure
(Ic) wird zuerst in einen Nitrobenzoesäureester (Id) umgewandelt,
wobei X ein Halogenid oder eine geeignete Abgangsgruppe ist, und
anschließend
zu Va mit einem geeigneten Ethylendiamin cyclisiert.
-
Genauer
sind die folgenden Reaktionsschemata geeignet zur Herstellung der
dargestellten erfindungsgemäßen Verbindungen.
-
-
Bei
diesem Schema wird 2-Nitroanilin A (R40 =
H, F) mit Acrylnitril N-alkyliert, was B liefert. Die Nitrilgruppe
von B wird zur Carbonsäure
C hydrolysiert, die intramolekularen Cyclisierungsbedingungen vom
Friedel-Crafts-Typ unterzogen wird, um Keton D zu bilden. Das Nitroketon
D wird zu dem Diaminoketon G reduziert, das eine Cyclisierung zu
H (R1 = Aryl, Alkyl) durchläuft, wenn
es einem Säurechlorid
oder Aldehyd ausgesetzt wird. Das tricyclische Keton H kann über eine
Schmidt-Reaktion mit NaN3 und Säure in das
tricyclische Lactam I umgewandelt werden. Alternativ und bevorzugt
wird Nitroketon D zuerst in ein tricyclisches Lactam E über die
Schmidt-Reaktion überführt, zu
dem Diaminolactam F reduziert und weiter einem Säurechlorid, Aldehyd, CS2, Thiophosgen, Thiocarbonyldümazol oder
einem äquivalenten
Reagenz ausgesetzt, um I zu bilden (R1 =
Aryl, Alkyl, SH). Das Diaminolactam F kann auch in ein tricyclisches
Lactam J umgewandelt werden, wenn es Phosgen, Carbonyldiimidazol
oder einem äquivalenten
Reagenz ausgesetzt wird. In allen Fällen kann 1 gegebenenfalls
an R1 modifiziert sein.
-
Schema
Ia: Alternativer Weg zu Zwischenprodukt E
-
In
diesem Schema wird 3-Nitroanthranilsäure Z (R40 =
H) in den Methylester FF (R40 = H) umgewandelt.
Die Diazotisierung der Aminogruppe von FF (R40 =
H) und die Halogenierung überführt es in
das Bromid GG (R40 = H). Das cyclische Lactam
E (R40 = H) wird gebildet durch Verdrängung des
Bromids und anschließende
Cyclisierung mit Ethylendiamin.
-
-
Hier
wird 2-Iodanilin K mit β-Propiolacton
N-alkyliert, was L liefert, das intramolekularen Cyclisierungsbedingungen
vom Friedel-Crafts-Typ unterzogen wird, um Keton M zu bilden. Das
Iodketon M wird in das Iodlactam N über eine Schmidt-Reaktion mit
NaN3 und Säure überführt. Das Zwischenprodukt N
wird in das ent sprechende substituierte Acetylen O umgewandelt,
wobei R1 Aryl, Alkyl, H oder -Si(Alkyl)3 ist unter Verwendung einer metallkatalysierten
Reaktion, typischerweise unter Anwendung sowohl von Palladium als
auch Kupfer (I). Das tricyclische Lactam P wird gebildet, indem
Acetylen O weiter einer metallkatalysierten Reaktion ausgesetzt
wird, typischerweise unter Verwendung von Palladium. P ist gegebenenfalls
an R1 und R10 modifiziert.
-
-
Bei
diesem Schema wird das Indolin Q mit Acrylnitril N-alkyliert, was
R liefert. Die Nitrilgruppe von R wird zur Carbonsäure S hydrolysiert,
die intramolekularen Cyclisierungsbedingungen vom Friedel-Crafts-Typ unterzogen
wird, um Keton T zu bilden. Das tricyclische Keton T wird Ringexpansionsreaktionsbedingungen mit
NaN3 und Säure vom Schmidt-Typ ausgesetzt,
um das tricyclische Lactam U zu bilden. Das Zwischenprodukt U wird
oxidiert, was V erzeugt, das dann weiter modifiziert werden kann.
Z.B. kann V zu W halogeniert oder formyliert werden, wobei R10 = I, CHO. In allen Fällen ist W gegebenenfalls an
R10 modifiziert. Das Produkt W kann auch
zu Produkt X halogeniert werden, wobei die Variable X in der Formel
Iod ist. Das Produkt X kann über
eine metallkatalysierte Reaktion (typischerweise mit Palladium als
Katalysator) in eine Anzahl verschiedener tricyclischer Lactame
P überführt werden,
wobei R1 Aryl etc. ist. P kann gegebenenfalls
an R1 und R10 modifiziert
sein.
-
-
Bei
diesem Schema wird 3-Nitroanthranilsäure Z (R40 =
H) aufeinander folgend in das Zwischenprodukt Amid AA und das cyclische
Imin BB umgewandelt, das gewöhnlich
nicht isoliert wird, sondern weiter einer Hydrierung unterzogen
wird, um das cyclische Diaminolactam CC zu bilden, wobei R7 oder R8 H, Alkyl
oder Aryl ist. Wenn CC (einer der Reste R7 und
R8 muss H sein) weiter einem Säurechlorid,
Aldehyd, CS2, Thiophosgen, Thiocarbonyldiimidazol
oder einem äquivalenten
Reagenz ausgesetzt wird, wird das tricyclische Lactam DD gebildet
(R1 = Aryl, Alkyl, SH; R7 oder
R8 = H, Alkyl oder Aryl). Das Diaminolactam
CC kann auch in das tricyclische Lactam EE umgewandelt werden, wenn
es Phosgen, Carbonyldümidazol
oder einem äquivalenten
Reagenz ausgesetzt wird. In allen Fällen sind DD und EE gegebenenfalls
an R1, R7 und/oder
R8 modifiziert.
-
Beispiele
-
Die
Erfindung wird weiter durch Bezugnahme auf die folgenden spezifischen
Beispiele erläutert.
Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich alle Prozentangaben und
Teile auf Gewicht und alle Temperaturen sind in °C angegeben. In den folgenden
Beispielen wurden die Strukturen der Verbindungen durch eine oder
mehrere der folgenden Methoden bestätigt: kernmagnetische Resonanzspektroskopie,
Infrarotspektroskopie, Elementarmikroanalyse, Massenspektrometrie,
Dünnschichtchromatographie,
Hochleistungsflüssigchromatographie
und Schmelzpunkt.
-
Die
kernmagnetischen Resonanz-(1H-NMR)-Spektren
wurden bestimmt unter Verwendung eines 300 MHz Tech-Mag, Bruker
Avance 300DPX oder Bruker Avance 500 DRX Spektrometers, das mit
einer Feldstärke
von 300 oder 500 Megahertz (MHz) betrieben wird. Die chemischen
Verschiebungen sind angegeben in Teile pro Million (ppm, δ) feldabwärts von
einem inneren Tetramethylsilanstandard. Alternativ wurden 1H-NMR-Spektren auch auf verbleibende protische
Lösungsmittelsignale
wie folgt bezogen: CHCl3 = 7,26 ppm; DMSO
= 2,49 ppm; C6HD5 =
7,15 ppm. Peakvervielfältigungen
sind wie folgt angegeben: s = Singulett, d = Dublett, dd = Dublett
von Dubletts; t = Triplett; q = Quartett; br = breite Resonanz und
m = Multiplett. Kupplungskonstanten sind in Hertz (Hz) angegeben.
Die Infrarotabsorptions-(IR)-Spektren wurden erhalten unter Verwendung
eines Spektrometers der Reihe Perkin Elmer 1600 oder eines Midac
Corporation FTIR-Spektrometers. Die Elementarmikroanalysen wurden
durchgeführt
von Atlantic Microlab. Inc. (Norcross, GA) oder Galbraith Laboratories
(Nashville, TN) und lieferten Ergebnisse für die angegebenen Elemente
innerhalb ± 0,4%
der Theoriewerte. Flash-Säulenchromatographie
wurde durchgeführt
unter Verwendung von Silicagel 60 (Merck Art. 9385). Analytische
Dünnschichtchromatographie
(DC) wurde durchgeführt
unter Verwendung von vorbeschichteten Folien von Silica 60 F254 (Merck Art. 5719). Analytische HPLC wurde
durchgeführt
unter Verwendung eines quaternären
Systems der Reihe 1100 von Hewlett Packard (HP), das mit einem HP
1100-Detektor mit variabler Wellenlänge, der auf 254 nm eingestellt
war, ausgestattet war; Empfindlichkeit 0,02 bis 50 AUFS. Eine Pheomenex
Prodigy 5 ODS (3) Säule
(250 mm × 4,6
mm; 5 μm)
wurde verwendet. Typischerweise wurde eine mobile Phase mit Gradient
verwendet beginnend mit 90% H2O mit 0,1%
TFA, 10% CH3CN mit 0,1% TFA bis 20 Minuten
(nun), dann 35% H2O mit 0,1% TFA, 65% CH3CN mit 0,1% TFA bis zu 25 Minuten, danach 10%
H2O mit 0,1% TFA, 90% CH3CN
mit 0,1% TFA. Durchflussrate = 1 ml/min. Präparative HPLC wurde durchgeführt unter
Verwendung eines Gilson Modell 806 Manometermoduls, das mit einem
dynamischen Mischer Gilson 811c, zwei Pumpen Gilson Modell 306,
einer Flüssigkeitsabgabevorrichtung,
Gilson 215 und einem Detektor für
UV/sichtbares Licht Gilson Modell 119, der auf 214 oder 220 und
254 nm eingestellt war, ausgestattet war; Empfindlichkeit 0,02 bis
50 AUFS. Eine Metasil AQ C18-Säule
(250 mm × 212
mm; 10 μm)
wurde verwendet. Typischerweise wurde eine mobile Phase mit Gradient
verwendet, beginnend mit 90% H2O mit 0,1% TFA,
10% CH3CN mit 0,1%TFA bis 2 Minuten, die
dann nach 22 Minuten 35% H2O mit 0,1% TFA,
65% CH3CN mit 0,1% TFA erreichte oder 90%
0,1 M NH4OAc, 10% CH3CN
bis zu 2 Minuten, wobei dann nach 22 Minuten 100% CH3CN
erreicht wurden. Durchflussrate = 25 ml/min. Schmelzpunkte (Schmp.)
wurden an einer MelTemp-Vorrichtung bestimmt und sind unkorrigiert.
Alle Reaktionen wurden in mit Septum verschlossenen Kolben unter
leicht positivem Argondruck durchgeführt, wenn nicht anders angegeben.
Alle im Handel erhältlichen Lösungsmittel
hatten Reagenzienqualität
oder besser und wurden verwendet, wie sie geliefert wurden.
-
Die
folgenden Abkürzungen
können
hier verwendet werden: Et2O (Diethylether);
DMF (N,N-Dimethylformamid);
DMSO (Dimethylsulfoxid); MeOH (Methanol); EtOH (Ethanol); EtOAc
(Ethylacetat); THF (Tetrahydrofuran); Ac (Acetyl); Me (Methyl);
Et (Ethyl) und Ph (Phenyl).
-
Beispiel
1: 1-Phenyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) Zwischenprodukt a
- 3-(2-Nitrophenylamino)propionitril (Maryanoff et al., J. Med.
Chem. 38, 16 1995
-
2-Nitroanilin
(22,4 g, 159 mmol) wurde in 1,4-Dioxan (160 ml) gelöst. Acrylnitril
(12,68 ml, 190 mmol) wurde dem Reaktionskolben zugegeben und anschließend 0,50
ml Benzyltrimethylammoniumhydroxid, 40 Gew.-% Lösung in Methanol (Triton B).
Die leicht exotherme Reaktion wurde 1 Stunde lang rühren gelassen, wonach
das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt wurde. Der rohe Feststoff wurde mit Et
2O verrieben, was etwas von der dunklen Farbe
entfernte. Das Produkt wurde aus EtOAc umkristallisiert, was 24,07
g (79% Ausbeute) eines orangen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 112–115°C (Lit. 109–112°C) (Kamenka
et al., J. Heterocycl. Chem. 10, 459 (1973); Deutsche Patentschrift
DE 2056215 ));
R
f = 0,18 (30% EtOAc/Hexan);
1H-NMR (CDCl
3) δ 2,77 (t,
2H, J = 7,0 Hz), 3,76 (q, 2H, J = 6,8 Hz), 6,78–6,81 (m, 1H), 6,88 (d, 1H,
J = 8,5 Hz), 7,52–7,55
(m, 1H), 8,21 (br, 1H), 8,25 (dd, 1H, J = 8,6, 1,5 Hz).
-
(b) Zwischenprodukt b
- 3-(2-Nitrophenylamino)propionsäure
(Kamenka et al., J. Heterocycl. Chem. 10, 459 (1973))
-
3-(2-Nitrophenylamino)propionitril
a (25,45 g, 133,12 mmol) wurde in MeOH (250 ml) gelöst. Eine 10%ige
Lösung
von NaOH (250 ml) wurde zugegeben und die Reaktionsmischung 3,5
Stunden lang am Rückfluss
erhitzt. Das MeOH wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand
in H2O gelöst und auf einen pH von 2 bis
3 mit 10% HCl angesäuert.
Der entstehende Niederschlag wurde abfiltriert und mit H2O gewaschen und über Nacht im Vakuum getrocknet.
Das Produkt (26,47 g, 95%) wurde als gelber Feststoff erhalten:
Schmelzpunkt
= 146–147°C (Lit. =
144–145°C);
1H-NMR (CDCl3) δ 2,81 (t,
2H, J = 6,7 Hz), 3,69–3,72
(m, 2H), 6,70–6,73
(m, 1H), 6,91 (d, 1H, J = 8,6 Hz), 7,48–7,51 (m, 1H), 8,21 (dd, 1H,
J = 8,6, 1,5 Hz).
-
(c) Zwischenprodukt c
- 8-Nitro-2,3-dihydro-1H-chinolin-4-on (Kamenka et al., J. Heterocycl.
Chem. 10, 459 (1973))
-
3-(2-Nitrophenylamino)propionsäure b (26,89
g, 127,93 mmol) wurde in einen Kolben gegeben, der gerührtes Eaton's Reagenz (P2O5, 7,5 Gew.-% in
Methansulfonsäure)
(562 g, 375 ml) enthielt. Die Reaktionsmischung wurde 1,5 Stunden
lang auf 70 bis 80°C
erhitzt und dann auf Umgebungstemperatur gekühlt, wonach Eis zugegeben wurde.
Das Produkt wurde mit EtOAc extrahiert und die organische Phase
mit H2O und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
(MgSO4) und eingeengt. Der Rückstand
wurde in heißem
Benzol gelöst
und durch Papier filtriert, um weiße Feststoffe zu entfernen.
Das Volumen des Lösungsmittels
wurde reduziert, bis das Produkt zu kristallisieren begann. Die
Feststoffe wurden filtriert und mit Et2O
gewaschen, was 11,41 g (46%) lieferte:
Schmelzpunkt = 150–152°C (Lit. =
144–145°C);
Rf = 0,26 (30% EtOAc/Hexan);
1H-NMR (CDCl3) δ 2,83 (t,
2H, J = 7,0 Hz), 3,80–3,85
(m, 2H), 6,76–6,81
(m, 1H), 8,21–8,24
(m, 1H), 8,35 (br, 1H), 8,41 (dd, 1H, J = 8,4, 1,5 Hz).
-
(d) Zwischenprodukt d
- N-(4-Oxo-1,2,3,4-tetrahydrochinolin-8-yl)benzamid
-
8-Nitro-2,3-dihydro-1H-chinolin-4-on
c (0,39 g, 2,05 mmol) wurde in THF (5 ml) und MeOH (13 ml) gelöst und unter
Argonatmosphäre
gebracht. Zu dieser Lösung
wurde 10% Pd/C (0,06 g) zugegeben und der Kolben evakuiert und zweimal
unter Wasserstoffatmosphäre
gegeben. Die Reaktionsmischung wurde bei Umgebungstemperatur über Nacht
gerührt.
Der Katalysator wurde abfiltriert und das Lösungsmittel im Vakuum entfernt.
Der Rückstand
wurde in 1,4-Dioxan (15 ml) gelöst
und eine Lösung
von 4 M HCl/Dioxan (1,07 ml) wurde zugegeben und 5 Minuten lang
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und die restlichen Feststoffe mit Et2O verrieben. Diese Feststoffe wurden abfiltriert
und mit weiterem Et2O gewaschen, was 0,44
g (92%) des Diaminzwischenprodukts ergab, das ohne weitere Reinigung
verwendet wurde. Das Diamin (0,41 g, 1,76 mmol) wurde in Pyridin
(9 ml) gelöst
und 4-Dimethylaminopyridin (0,02 g, 0,18 mmol) wurden zugegeben
und anschließend
Benzoylchlorid (0,23 ml, 1,94 mmol). Die Reaktionsmischung wurde
bei Raumtemperatur (RT) über
Nacht gerührt,
wonach das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt wurde. Toluol wurde zugegeben und die Lösung wieder
im Vakuum eingeengt, um jegliches restliche Pyridin zu entfernen.
Der feste Rückstand wurde
in CH2Cl2 gelöst und mit
Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen und anschließend über MgSO4 getrocknet. Die Filtration und Entfernung
des Lösungsmittels
ergaben das rohe Produkt, das mit Flash-Silicagelchromatographie
(30 bis 70% EtOAc/Hexan) gereinigt wurde, was 0,28 g (59%) eines
goldfarbigen Feststoffs lieferte. Eine kleine analytische Probe
wurde umkristallisiert (MeOH/EtOAc):
Schmelzpunkt = 232–234°C;
Rf = 0,13 (50% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1657, 1607, 1516 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,51–2,59 (m, 2H), 3,44–3,49 (m,
2H), 6,42 (br, 1H), 6,63–6,68
(m, 1H), 7,34–7,37
(m, 1H), 7,50–7,63
(m, 4H), 8,02–8,05
(m, 2H), 9,72 (s, 1H);
LRMS (M+H) 267.
-
(e) Zwischenprodukt e
- 2-Phenyl-4,5-dihydroimidazo-[4,5,1-ij]chinolin-6-on
-
Das
Anilidzwischenprodukt d (0,032 g, 0,12 mmol) wurde in EtOH (2,5
ml) gelöst.
Konzentrierte H2SO4 (0,13
ml) wurde zugegeben und die Reaktionsmischung 45 Minuten lang am
Rückfluss
gerührt.
Die Mischung wurde in eine EtOAc/sat. NaHCO3-Lösung gegossen.
Die organische Phase wurde abgetrennt und mit H2O und
Kochsalzlösung
gewaschen, über
MgSO4 getrocknet, filtriert und im Vakuum
eingeengt. Der Rückstand wurde
mit Flash-Silicagelchromatographie (3 bis 10% EtOAc/Hexan) gereinigt,
was 0,23 g (77%) eines weißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 114–118°C;
Rf = 0,16 (30% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1690, 1609, 1457 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,10 (t, 2H, J = 6,9 Hz), 4,78
(t, 2H, J = 6,9 Hz), 7,36–7,38
(m, 1H), 7,58–7,61
(m, 4H), 7,96–7,98
(m, 3H).
LRMS (M+) 248.
-
(f) Herstellung der Titelverbindung
-
Methansulfonsäure (5 ml)
wurde in einen Kolben gegeben, der Zwischenprodukt e (0,14 g, 0,55
mmol) bei 0°C
enthielt. Das Eisbad wurde entfernt und NaN3 (0,05
g, 0,72 mmol) wurde portionsweise zugegeben, wobei vorsichtig die
Stickstoffgasentwicklung unter Kontrolle gehalten wurde. Die Reaktionsmischung
wurde bei RT 1 Stunde lang gerührt
und danach auf Eis gegossen. Der pH der Lösung wurde mit 10% wässriger
(aq) NaOH auf 8,5 gebracht. Das Produkt wurde dreimal mit EtOAc
extrahiert, die organischen Phasen wurden vereinigt und getrocknet
(MgSO4) und das Lösungsmittel entfernt. Das Produkt
wurde mit Flash-Silicagelchromatographie (50 bis 75% EtOAc/Hexan)
gereinigt, was 0,108 g (75%) eines weißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 255–257°C;
Rf = 0,13 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1661, 1478 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m,
2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,34–7,37
(m, 1H), 7,57–7,60
(m, 3H), 7,85-7,91 (m,
4H), 8,43 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C16H13N3O:
263,1059 (M+), gefunden 263,1068;
Analyse
(C16H13N3O) C, H, N.
-
Beispiel
2: 1-(4-Fluorphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) Zwischenprodukt f
- 9-Nitro-1,2,3,4-tetrahydro-benzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Zwischenprodukt
c, 8-Nitro-2,3-dihydro-1H-chinolin-4-on (1,96 g, 10,2 mmol), wurde
portionsweise in einen Kolben gegeben, der gerührte Methansulfonsäure (50
ml) enthielt, wobei die Temperatur mit einem Wasserbad unter 40°C gehalten
wurde. NaN3 (0,86 g, 13,24 mmol) wurde vorsichtig
in kleinen Anteilen zugegeben, wobei die Temperatur unter 40°C gehalten
wurde und die Stickstoffgasentwicklung unter Kontrolle gehalten wurde.
Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur eine weitere Stunde
lang gerührt
und dann auf Eis gegossen. Der pH-Wert der Mischung wurde mit 10%
wässriger
NaOH auf 10 eingestellt und die entstehenden Feststoffe wurden abfiltriert
und mit H2O gewaschen, was 1,46 g rohes
Produkt ergab. Die wässrige
Phase wurde zweimal mit EtOAc extrahiert und die organischen Phasen
wurden vereinigt, getrocknet (MgSO,) und filtriert und das Lösungsmittel
wurde entfernt, was weitere 0,57 g rohes Produkt lieferte. Das vereinigte
Material wurde mit Flash-Silicagelchromatographie (20% EtOAc/CHCl3) gereinigt, was 1,80 g (86%) eines orangen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 190–192°C;
Rf = 0,11 (40% EtOAc/CHCl3);
IR
(KBr) 1653, 1603, 1262 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,33–3,35 (m, 2H), 3,61–3,64 (m,
2H), 6,72–6,75
(m, 1H), 8,12–8,14
(m, 1H), 8,20-8,22 (m,
1H), 8,38 (s, 1H), 8,68 (s, 1H);
LRMS (M+)
207;
Anal. (C9H9N3O3) C, H, N.
-
(b) Titelverbindung
-
In
einer Parr-Schüttelflasche
wurde Zwischenprodukt f, 9-Nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on (3,0 g, 14 mmol)
in EtOAc (70 ml) und Eisessig (30 ml) gelöst. Zu dieser Lösung wurde
10% Pd/C (0,60 g) zugegeben und die Reaktionsmischung in eine Parr-Hydriervorrichtung
unter einer Wasserstoffatmosphäre
bei 50 psi gestellt. Nach 12-stündigem
Schütteln
wurde der Katalysator abfiltriert und mit AcOH und EtOAc gewaschen.
Die Lösungsmittel
wurden im Vakuum entfernt. EtOAc wurde zu dem Rückstand zugegeben und das Produkt
ausgefällt.
Die Feststoffe wurden mit EtOAc gewaschen. Eine zweite Ernte wurde
aus den EtOAc-Waschlösungen erhalten.
Die entstehenden Feststoffe wurden filtriert und getrocknet, was
2,24 g (87%) des Diaminzwischenprodukts g (9-Amino-1,2,3-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on)
als braunen Feststoff ergab, der ohne weitere Reinigung verwendet
wurde. Das Diamin g (0,22 g, 1,27 mmol) wurde in Pyridin (7 ml)
gelöst
und 4-Fluorbenzoylchlorid (0,17 ml, 1,40 mmol) wurde zugegeben.
Die Reaktionsmischung wurde bei RT 3 Tage lang gerührt, wonach
das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt wurde. Der entstehende Rückstand wurde einer Flash-Silicagelchromatographie
unterzogen (60 bis 90% EtOAc/Hexan), was 0,12 g (33%) eines weißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 264–266°C;
Rf = 0,13 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1653, 1601, 1480, 1223 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m, 2H), 4,43–4,44 (m,
2H), 7,34–7,37
(m, 1H), 7,41–7,44
(m, 2H), 7,86-7,93 (m,
4H), 8,44 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C16H12N3OF
281,0964 (M+), gefunden 281,0963;
Analyse
(C16H12N3OF) C, H, N.
-
Alternative
Methode zur Herstellung von Zwischenprodukt f
-
(c) Zwischenprodukt a' - 2-Amino-3-nitrobenzoesäuremethylester
-
2-Amino-3-nitrobenzoesäure (6,30
g, 34,6 mmol) wurde in das entsprechende Säurechlorid umgewandelt, indem
sie in reinem Thionylchlorid am Rückfluss erhitzt wurde. Nach
Entfernen von überschüssigem Thionylchlorid
und Trocknen im Vakuum wurde das rohe Säurechlorid in 100 ml CH2Cl2 suspendiert
und auf 0°C gekühlt. Eine
Lösung
von 20 ml MeOH in 20 ml CH2Cl2 wurde
langsam über
einen Zugabetrichter zugegeben. Die Reaktion wurde über Nacht
rühren
gelassen, wobei sie sich auf RT erwärmte. Die Lösung wurde dann eingeengt und
mit Säulenchromatographie
gereinigt, was 5,40 g (78%) des Produkts als gelben Feststoff ergab (eine
alternative Methode beinhaltet eine Fischer-Veresterung. Die Säure kann
in einer geeigneten Menge MeOH gelöst werden, auf 0°C gekühlt werden
und mit HCl-Gas gesättigt
werden. Der Ansatz wird dann am Rückfluss erhitzt, bis der Ester
gebildet ist.)
-
-
(d) Zwischenprodukt b' - 2-Brom-3-nitrobenzoesäuremethylester
-
2-Amino-3-nitrobenzoesäuremethylester
(5,00 g, 25,5 mmol) und Kupfer(II)bromid (6,80 g, 30,5 mmol) wurden
in 125 ml Acetonitril bei 0°C
gelöst.
Zu dieser Lösung
wurden 4,5 ml tert.-Butylnitrit (37,8 mmol) zugegeben. Der Ansatz
wurde nach Rühren über Nacht
und Erwärmen
auf 23°C
in 200 ml 10% HCl gegossen und viermal mit Et2O
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit 10% HCl,
Wasser, gesättigter Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4), filtriert und im Vakuum
eingeengt, was 6,00 g (90%) des Produkts als hellgelben Feststoff
ergab, der ohne weitere Reinigung verwendet wurde:
IR (KBr)
1736, 1529, 1429, 1363, 1292, 1275, 1211, 1138, 1035, 976, 885,
814, 767, 733, 706 cm–1;
1H-NMR
(CDCl3) δ 3,98
(s, 3H), 7,53 (t, 1H, J = 7,7 Hz), 7,77 (d, 1H, J = 7,7 Hz), 7,86
(d, 1H, J = 7,7 Hz);
Analyse (C8H6BrNO4) C, H, N.
-
-
(e) 9-Nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
(Zwischenprodukt f)
-
2-Brom-3-nitrobenzoesäuremethylester
(0,50 g, 1,92 mmol) und 1,2-Ethylendiamin (250 μl, 3,74 mmol) wurden in 5 ml
DMA gelöst.
Die Lösung
wurde über
Nacht auf 100°C
erhitzt. Der Ansatz wurde dann auf Raumtemperatur gekühlt und
in 200 ml 1 M NaH2PO4 gegossen
und 4 Stunden lang in einen Gefrierschrank gestellt. Der entstehende
orange-rote Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, was 256
mg (1,23 mmol, 64% Ausbeute) des Produkts ergab. Die wässrige Phase
war immer noch stark gefärbt
und die Gegenwart des Produktes wurde durch HPLC bestätigt. Diese
Lösung
wurde dann mit CH2Cl2 (3 × 150 ml)
extrahiert. Die organischen Phasen wurden getrocknet (MgSO4), filtriert, eingeengt und mit Säulenchromatographie
gereinigt unter Verwendung eines Gradienten von 2,5% bis 5% MeOH/CH2Cl2 als Elutionsmittel,
was weitere 125 mg (0,60 mmol, 31% Ausbeute) an Produkt ergab.
-
Beispiel
3: 1-Pyridin-4-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Diaminzwischenprodukt g (0,088 g, 0,50 mmol), das oben beschrieben
wurde, wurde in Pyridin (5 ml) gelöst. Isonicotinoylchloridhydrochlorid
(0,093 g, 0,50 mmol) wurde zugegeben und die Reaktionsmischung über Nacht
bei RT gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt. Toluol wurde zu dem Rückstand zugegeben und im Vakuum
eingeengt; dies wurde wiederholt, um Spuren von Pyridin zu entfernen.
Der Rückstand
wurde in 4:1 CHCl3/iPrOH gelöst und mit
0,5 n Na2CO3 gewaschen.
Die wässrige
Phase wurde abgetrennt und wieder dreimal mit 4:1 CHCl3/iPrOH
extrahiert und die organischen Phasen wurden vereinigt, getrocknet
(MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde einer Silicagelchromatographie (5 bis 10% MeOH/EtOAc) unterzogen,
was 0,055 g (42%) eines lohfarbenen Feststoffs lieferte:
Schmelzpunkt
= 269°C
(Zers.);
Rf = 0,13 (20% MeOH/EtOAc);
IR
(KBr) 1653, 1609, 1472 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ: 3,54–3,55 (m, 2H), 4,51–4,52 (m,
2H), 7,38–7,42
(m, 1H), 7,86–7,87
(m, 2H), 7,91–7,93 (m,
1H), 7,95–7,97
(m, 1H), 8,47 (t, 1H, J = 5,6 Hz), 8,79–8,80 (m, 2H);
HRMS berechnet
für C15H12N4O
264,2022 (M+), gefunden 264,1008;
Anal.
(C15H12N4O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Die
Verbindungen der Beispiele 4 bis 6, 8 bis 11, 14 und 66 bis 68,
die unten beschrieben werden, wurden aus Zwischenprodukt g und dem
geeigneten Säurechlorid
in analoger Weise synthetisiert, wie oben in Beispiel 2 für die Herstellung
von 1-(4-Fluorphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
beschrieben. Die Verbindungen der Beispiele 7, 12 und 15 bis 17
wurden aus Zwischenprodukt g und dem geeigneten Säurechlorid
auf gleiche Weise synthetisiert, wie oben in Beispiel 3 für die Herstellung
von 1-Pyridin-4-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
beschrieben.
-
Beispiel
4 1-(3,4-Difluorphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur (RT) durchgeführt; die Reaktionszeit war
72 Stunden, was einen weißen
Feststoff lieferte (55%):
Schmelzpunkt = 245–247°C;
Rf = 0,18 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1665, 1497 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,53–3,54 (m,
2H), 4,46–4,47
(m, 2H), 7,36–7,39
(m, 1H), 7,64–7,68
(m, 1H), 7,70-7,73 (m,
1H), 7,88–7,92
(m, 2H), 7,94–7,98
(m, 1H), 8,46 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS berechnet für C16H11N3OF2 299,0870 (M+),
gefunden 299,0857;
Anal. (C16H11N3OF2)
C, H, N.
-
Beispiel
5: 1-(2-Chlorphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktionstemperatur wurde auf 75°C
gehalten; die Reaktionszeit war 72 Stunden, was einen weißen Feststoff
lieferte (50%):
Schmelzpunkt = 253–255°C;
Rf =
0,16 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1665, 1468, 1389 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,54–3,58 (m,
2H), 4,09–4,12
(m, 2H), 7,36–7,42
(m, 1H), 7,52–7,72
(m, 4H), 7,91-7,95 (m,
2H), 8,43 (t, 1H, J = 5,5 Hz);
HRMS berechnet für C16H12N3OCl
297,0668 (M+), gefunden 297,0677;
Anal.
(C16H12N3OCl·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
6: 1-(3-Phenoxyphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 3-Phenoxybenzoylchlorid
-
Diese
Verbindung wurde hergestellt, wie allgemein in der Patentschrift
Nr. GB 1052390 beschrieben. Zu 3-Phenoxybenzoesäure (1,95 g, 9,10 mmol) gelöst in CH2Cl2 (45 ml) wurde
Oxalylchlorid (0,89 ml, 10,01 mmol) zugegeben und anschließend 1 Tropfen
DMF. Die Reaktionsmischung wurde über Nacht bei RT gerührt und
das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde in Et2O aufgenommen und die Flüssigkeit vorsichtig
von dem verbleibenden Feststoff abdekantiert. Das Et2O
wurde verdampft und das entstehende rohe Produkt wurde mit Kurzvakuumdestillation
gereinigt (Siedepunkt = 139°C/3
mm Hg), was 1,12 g (53%) einer klaren Flüssigkeit ergab:
IR (rein)
1755, 1584 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) δ 7,02–7,05 (m,
2H), 7,16–7,21
(m, 1H), 7,29–7,33
(m, 1H), 7,37–7,49
(m, 3H), 7,70-7,71
(m, 1H), 7,84–7,87
(m, 1H).
-
(b) Titelverbindung
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; Reaktionszeit war 72 Stunden,
was einen cremefarbenen Feststoff lieferte (49%):
Schmelzpunkt
= 216–219°C;
Rf = 0,29 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1661, 1456, 1219 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m, 2H), 4,45–4,47 (m,
2H), 7,11–7,13
(m, 2H), 7,18–7,22
(m, 2H), 7,33-7,36 (m,
1H), 7,42–7,45
(m, 3H), 7,57–7,61
(m, 2H), 7,85–7,89
(m, 2H), 8,43 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS berechnet für C22H12N3O2 355,1321 (M+),
gefunden 355,1308;
Anal. (C22H17N3O2)
C, H, N.
-
Beispiel
7: 1-Pyridin-3-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; Reaktionszeit war 72 Stunden,
was einen cremefarbenen Feststoff lieferte (67%):
Schmelzpunkt
= 250°C
(Zers.);
Rf = 0,16 (20% MeOH/EtOAc);
IR
(KBr) 1663, 1385, 1310 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,54–3,56 (m, 2H), 4,48–4,49 (m,
2H), 7,39 (t, 1H, J = 7,7 Hz), 7,62 (dd, 1H, J = 8,1, 5,0 Hz), 7,90
(dd, 1H, J = 7,8, 1,0 Hz), 7,94 (dd, 1H, J = 7,9, 1,9 Hz), 8,28
(dt, 1H, J = 7,9, 1,9 Hz), 8,46 (t, 1H, J = 5,7 Hz), 8,75 (dd, 1H,
J = 4,9, 1,3 Hz), 9,05 (d, 1H, J = 1,9 Hz).
HRMS berechnet
für C15H12N4O
264,1011 (M+), gefunden 264,1013;
Anal.
(C15H12N4O·0,4
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
8: 1-Thiophen-2-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; die Reaktionszeit war
72 Stunden, was einen weißen
Feststoff lieferte (63%):
Schmelzpunkt = 247–250°C;
Rf = 0,21 (5% MeOH/CHCl3);
IR
(KBr) 1661, 1474, 737 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,59–3,60 (m, 2H), 4,56–4,57 (m,
2H), 7,29 (dd, 1H, J = 5,0, 3,8 Hz), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,72
(d, 1H), J = 3,7 Hz), 7,84–7,87
(m, 3H), 8,45 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C14H11N3OS
269,0622 (M+), gefunden 269,0627;
Anal.
(C14H11N3OS) C, H, N.
-
Beispiel
9: 1-Naphthalin-1-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktion wurde bei 70°C
durchgeführt;
die Reaktionszeit war 72 Stunden, was einen weißen Feststoff lieferte (53%):
Schmelzpunkt
= 223–225°C (Zers.);
Rf = 0,18 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1659, 1464, 1312 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,52–3,54 (m, 2H), 4,11–4,12 (m,
2H), 7,41 (t, 1H; J = 7,8 Hz), 7,53–7,64 (m, 2H), 7,67–7,72 (m,
1H), 7,81 (dd, 1H, J = 7,1, 1,2 Hz), 7,89 (d, 1H, J = 8,3 Hz), 7,96
(dt, 2H; J = 7,7, 1,0 Hz), 8,06-8,09
(m, 1H), 8,17 (d, 1H, J = 8,2 Hz), 8,40 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS
berechnet für
C20H15N3O
313,1215 (M+), gefunden 313,1204;
Anal.
(C20H15N3O) C, H, N.
-
Beispiel
10: 1-(3-Trifluormethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; die Reaktionszeit war
72 Stunden, was einen hellgrauen Feststoff lieferte (53%):
Schmelzpunkt
= 250–252°C;
Rf = 0,18 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1669, 1393, 1325 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,53–3,54 (m, 2H), 4,48–4,49 (m,
2H), 7,34 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,80–7,86 (m, 1H), 7,92 (ddd, 1H,
J = 8,5, 8,0, 1,1 Hz), 7,94–7,95
(m, 1H), 7,96–7,97
(m, 1H), 8,16–8,19
(m, 2H), 8,47 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS berechnet für C17H12N3OF3 331,0932 (M+),
gefunden 331,0944;
Anal. (C17H12N3OF3)
C, H, N.
-
Beispiel
11: 1-Naphthalin-2-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; die Reaktionszeit war
72 Stunden, was einen weißen
Feststoff lieferte (32%):
Schmelzpunkt = 259–261 °C;
Rf = 0,16 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1659, 1466, 1395, 1308 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,55–3,57 (m, 2H), 4,57–4,59 (m,
2H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,62–7,65 (m, 2H), 7,89 (dd, 1H,
J = 7,7, 1,1 Hz), 7,94 (dd, 1H, J = 7,9, 1,1 Hz), 7,99–8,05 (m,
2H), 8,08–8,13
(m, 2H), 8,45–8,46
(m, 1H), 8,49 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS berechnet für C20H15N3O
313,1215 (M+), gefunden 313,1221;
Anal.
(C20H15N3O·0,15
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
12: 1-Pyridin-2-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; die Reaktionszeit war
72 Stunden, was einen lohfarbenen Feststoff lieferte (52%):
Schmelzpunkt
= 249–250°C;
Rf = 0,26 (10% MeOH/EtOAc);
IR (KBr)
1659, 1605, 1443 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,57–3,62 (m, 2H), 4,60–5,20 (br,
2H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,55 (ddd, 1H, J = 7,7, 4,9, 1,2
Hz), 7,92–7,96
(m, 2H), 8,03 (dt, 1H, J = 7,7, 1,8 Hz), 8,29–8,32 (m, 1H), 8,45 (t, 1H,
J = 5,5 Hz). 8,75–8,77
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C15H12N4O
264,1011 (M+), gefunden 264,1001;
Anal.
(C15H12N4O) C, H, N.
-
Beispiel
13: 1-Isoxazol-5-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; die Reaktionszeit war
72 Stunden, was einen weißen
Feststoff lieferte (21%):
Schmelzpunkt = 226°C (Zers.);
Rf = 0,08 (5% MeOH/CHCl3);
IR
(KBr) 1661, 1466, 1379 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,61–3,66 (m, 2H), 4,65–4,67 (m,
2H), 7,28 (d, 1H, J = 2,0 Hz), 7,41–7,46 (m, 1H), 7,95–7,97 (m,
1H), 7,98–7,80
(m, 1H), 8,50 (t, 1H, J = 5,7 Hz), 8,90 (d, 1H, J = 2,0 Hz);
HRMS
berechnet für
C13H10N4O2 254,0804 (M+),
gefunden 254,0798;
Anal. (C13H10N4O2)
C, H, N.
-
Beispiel
14: 1-(4-Chlorphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; die Reaktionszeit war
72 Stunden, was einen grauweißen
Feststoff lieferte (47%):
Schmelzpunkt = 272–274°C;
Rf = 0,26 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1663, 1597, 1464, 1408 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,52–3,54 (m, 2H), 4,44–4,46 (m,
2H), 7,37 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,64–7,66 (m, 2H), 7,86–7,92 (m,
4H), 8,44–8,47
(m, 1H); HRMS berechnet für
C16H12N3OC1297,0669
(M+), gefunden 297,0667;
Anal. (C16H12N3OCl)
C, H, N.
-
Beispiel
15: 1-(2-Chlorpyridin-4-yl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; die Reaktionszeit war
72 Stunden, was einen gelben Feststoff lieferte (47%):
Schmelzpunkt
= 265°C
(Zers.);
Rf = 0,20 (5% MeOH/EtOAc);
IR
(KBr) 1661, 1607, 1464, 1399 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,35–3,39 (m,
2H), 3,54–3,55
(m, 2H), 7,39–7,44
(m, 1H), 7,89–7,98
(m, 4H), 8,50 (t, 1H, J = 5,8 Hz), 8,63 (d, 1H, J = 5,2 Hz);
HRMS
berechnet für
C15H11N4OCl
298,0621 (M+), gefunden 298,0617;
Anal.
(C15H11N4OCl·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
16: 1-[3-(Pyridin-3-yloxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 3-(Pyridin-3-yloxy)benzoesäurehydrochloridsalz
-
Eine
Lösung
von 3-(Pyridin-3-yloxy)benzoesäuremethylester
(Butler et al., J. Med. Chem. 24, 346 (1981), 0,229 g, 1,0 mmol)
in 6 n HCl (2 ml) wurde 18 Stunden lang am Rückfluss erhitzt. Die Lösung wurde im
Hochvakuum eingeengt und bei 60°C
im Vakuum getrocknet, was 0,244 g (97%) eines lohfarbenen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 208–210°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 7,46 (m,
1H), 7,60 (m, 2H), 7,83 (m, 2H), 7,98 (m, 1H), 8,60 (dd, 1H, J =
5,1, 0,9 Hz), 8,70 (d, 1H, J = 2,6 Hz), 9,30–11,90 (br, 2H);
Anal.
(C12H10NO3Cl) C, H, N.
-
(b) 3-(Pyridin-3-yloxy)benzoylchlorid
-
Dieses
Säurechlorid
wurde aus dem HCl-Salz von 3-(Pyridin-3-yloxy)benzoesäure, wie
oben für 3-Phenoxybenzoylchlorid
beschrieben, hergestellt, außer
dass das Produkt nicht gereinigt wurde (99%, weißer Feststoff):
IR (KBr)
1751 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) δ 7,45–7,49 (m,
1H), 7,66–7,72
(m, 1H), 7,86–7,92
(m, 2H), 7,97–8,01
(m, 1H), 8,12-8,1
(m, 1H), 8,39–8,40
(m, 1H), 8,53–8,55
(m, 1H).
-
(c) Titelverbindung
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; die Reaktionszeit war
72 Stunden, was einen weißen
Feststoff lieferte (55%):
Schmelzpunkt = 223–225°C;
Rf = 0,18 (10% MeOH/EtOAc); IR (KBr) 1665,
1571, 1460 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) δ 3,52–3,53 (m,
2H), 4,454,48 (m, 2H), 7,27–7,38
(m, 2H), 7,44–7,68
(m, 5H), 7,85-7,91
(m, 2H), 8,41–8,48
(m, 3H);
HRMS berechnet für
C21H16N4O2 356,1273 (M+),
gefunden 356,1263;
Anal. (C21H16N4O·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
17: 1-[3-(Pyridin-4-yloxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 3-(Pyridin-4-yloxy)benzoesäuremethylester
(Butler et al., J. Chem. Med. 14, 575 (1971)
-
Eine
Lösung
von 4-[3-Trifluormethyl)phenoxy]pyridin1 (1,89
g, 7,9 mmol) wurde in konzentrierter H2SO4 (5,4 ml) 16 Stunden lang auf 120°C erhitzt.
Die Reaktionsmischung wurde auf RT gekühlt und vorsichtig in MeOH
(200 ml) gegossen. Diese Lösung
wurde 2 Stunden lang am Rückfluss
erhitzt. Die Lösung
wurde dann im Vakuum auf die Hälfte
ihres Volumens eingeengt und mit 350 ml Et2O
verdünnt.
Ein großer Überschuss
an festem NaHCO3 wurde portionsweise unter
Rühren
zugegeben und anschließend
festes Na2CO3. Diese
Suspension wurde mehrere Stunden lang gerührt, bis der pH-Wert nicht
mehr sauer war. Die Salze wurden mithilfe von Celite filtriert und
die Lösung
eingeengt. Der trübe
Rückstand
wurde in CH2Cl2 aufgenommen, getrocknet
(Na2SO4), filtriert
und wieder eingeengt, was 1,62 (89%) rohes Produkt als fahlbraunes Öl ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,84 (s,
3H), 6,96 (d, 2H, J = 6,3 Hz), 7,49 (dd, 1H, J = 8,1, 2,5 Hz), 7,64
(m, 2H), 7,87 (d, 1H, J = 7,7 Hz), 8,49 (d, 2H, J = 6,0 Hz).
-
(b) 3-(Pyridin-4-yloxy)benzoesäurehydrochloridsalz
-
Eine
Lösung
von 3-(Pyridin-4-yloxy)benzoesäuremethylester
(0,229 g, 1,0 mmol) in 6 n HCl (2 ml) wurde 18 Stunden lang am Rückfluss
erhitzt. Die Lösung
wurde unter Hochvakuum eingeengt und bei 60°C im Vakuum getrocknet, was
0,25 g (99%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 230–233°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 7,48 (d, 2H, J = 6,9 Hz), 7,63
(m, 1H), 7,73 (t, 1H, J = 8,0 Hz), 7,82 (s, 1H), 7,99 (d, 1H, J
= 7,8 Hz), 8,80 (d, 2H, J = 7,2 Hz), 12,8–14,1 (br, 2H);
Anal.
(C12H10NO3Cl) C, H, N.
-
(c) 3-(Pyridin-4-yloxy)benzoylchlorid
-
Dieses
Säurechlorid
wurde aus dem HCl-Salz von 3-(Pyridin-4-yloxy)benzoesäure hergestellt,
wie oben für
3-Phenoxybenzoylchlorid beschrieben, außer dass das Produkt nicht
gereinigt wurde (99%, weißer Feststoff):
IR
(KBr) 1736, 1709, 1501 cm–1;
1H-NMR
(CDCl3) δ 7,29–7,32 (m,
2H), 7,52–7,54
(m, 1H), 7,73–7,78
(m, 1H), 7,94 (s, 1H), 8,20–8,22
(m, 1H), 8,68–8,70
(m, 2H).
-
(d) Titelverbindung
-
Die
Reaktion wurde bei Raumtemperatur durchgeführt; die Reaktionszeit war
72 Stunden, was einen weißen
Feststoff lieferte (52%):
Schmelzpunkt = 245–247°C;
Rf = 0,24 (15% MeOH/EtOAc);
IR (KBr)
1661, 1576, 1264 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,53–3,55 (m, 2H), 4,48–4,49 (m,
2H), 7,03 (d, 2H, J = 6,2 Hz), 7,33–7,42 (m, 2H), 7,66–7,72 (m,
2H), 7,78–7,80
(m, 1H), 7,86–7,92
(m, 2H), 8,43–8,47
(m, 1H), 8,50 (d, 2H, J = 6,2 Hz);
HRMS berechnet für C21H16N4O2 356,1273 (M+),
gefunden 356,1264;
Anal. (C21H16N4O2)
C, H, N.
-
Beispiel
18: 4-Fluor-1-(4-fluorphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) Zwischenprodukt h
- 3-(4-Fluor-2-nitrophenylamino)propionitril
-
Unter
Verwendung des zur Herstellung von Zwischenprodukt a beschriebenen
Verfahrens wurde 3-(4-Fluor-2-nitrophenylamino)propionitril
in einer Ausbeute von 88% aus 4-Fluor-2-nitroanilin (3,17 g, 19,68 mmol),
Acrylnitril (1,57 ml, 23,61 mmol) und Triton B (0,2 ml) als brauner
kristalliner Feststoff hergestellt:
Schmelzpunkt = 140–142°C;
Rf = 0,16 (30% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
3380, 3117, 2955, 2251, 1526 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) δ 2,73–2,76 (m,
2H), 3,693,73 (m, 2H), 6,83–6,86
(m, 1H), 7,30–7,34
(m, 1H), 7,95 (dd, 1H, J = 8,9, 3,0 Hz), 8,05 (br, 1H);
Anal.
(C9H8N3O2F) C, H, N.
-
(b) Zwischenprodukt i
- 3-(4-Fluor-2-nitrophenylamino)propionsäure
-
Die
gewünschte
Verbindung wurde hergestellt, indem das Verfahren zur Herstellung
von Zwischenprodukt b unter Verwendung von Zwischenprodukt h, 3-(4-Fluor-2-nitrophenylamino)propionitril),
befolgt wurde, was 0,94 g (69%) eines orange-braunen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 154–155°C;
IR
(KBr) 3391, 1721, 1526 cm–1;
1H-NMR
(CDCl3) δ 2,76–2,79 (m,
2H), 3,64–3,68
(m, 2H), 6,85–6,88
(m, 1H), 7,28–7,30
(m, 1H), 7,91 (dd, 1H, J = 9,0, 2,9 Hz), 8,07 (br, 1H);
Anal.
(C9H9N2O4) C, H, N.
-
(c) Zwischenprodukt j
- 6-Fluor-8-nitro-2,3-dihydro-1H-chinolin-4-on
-
Zwischenprodukt
i (0,65 g, 2,84 mmol) wurde in einen Kolben gegeben, der rührendes
Eaton-Reagenz (P2O5,
7,5 Gew.-% in Methansulfonsäure)
(11 ml) enthielt. Die Reaktionsmischung wurde 3,5 Stunden lang auf 60°C erhitzt,
dann auf RT gekühlt,
wonach Eis in den Kolben gegeben wurde. Die Reaktionsmischung wurde dann
in Wasser gegossen und das feste Produkt filtriert und mit mehr
Wasser gewaschen. Das Produkt wurde mit Flash-Silicagelchromatographie
(5 bis 10% EtOAc/Hexan) gereinigt, was 0,38 g (64%) eines orangen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 155–157°C;
Rf =
0,26 (30% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 3389, 3057, 1692, 1514 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) δ 2,82 (t,
2H, J = 7,1 Hz), 3,76–3,81
(m, 2H), 7,96 (dd, 1H, J = 7,6, 3,2 Hz), 8,13 (dd, 1H, J = 8,3,
3,2 Hz), 8,15 (br, 1H);
Anal. (C9H7N2O3)
C, H, N.
-
(d) Zwischenprodukt k
- 7-Fluor-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Das
gewünschte
Produkt wurde hergestellt, indem das Verfahren zur Synthese von
Zwischenprodukt f befolgt wurde unter Verwendung von Zwischenprodukt
j, 6-Fluor-8-nitro-2,3-dihydro-1H-chinolin-4-on, was 0,33 g (82%)
eines rotbraunen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 215–217°C;
Rf = 0,11 (40% EtOAc/CHCl3);
IR
(KBr) 1651, 1514, 1258, 1161 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,29–3,36 (m,
2H), 3,59–3,63
(m, 2H), 7,98 (dd, 1H, J = 9,5, 3,4 Hz), 8,10 (dd, 1H, J = 8,4,
3,4 Hz), 8,52–8,56
(m, 2H);
Anal. (C9H8N3O3F) C, H, N.
-
(e) Titelverbindung
-
Unter
Verrwendung des oben zur Herstellung von Zwischenprodukt g (Beispiel
2) beschriebenen Verfahrens wurde Zwischenprodukt 1 in einer Ausbeute
von 68% aus Zwischenprodukt k hergestellt. Die Titelverbindung wurde
dann aus Zwischenprodukt 1 und 4-Fluorbenzoylchlorid hergestellt
unter Verwendung des Verfahrens von Beispiel 2, was 0,096 g (62%)
eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 284–287°C;
Rf =0,13
(90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1661, 1603, 1485 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6)
6δ 3,54–3,57 (m,
2H), 4,43–4,45
(m, 2H), 7,41–7,47
(m, 2H), 7,60 (dd, 1H, J = 10,6, 2,6 Hz), 7,76 (dd, 1H, J = 9,0,
2,6 Hz), 7,89–7,94
(m, 2H), 8,61 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C16H11N3OF2 299,0870 (M+),
gefunden 299,0858;
Anal. (C16H11N3OF2)
C, H, N.
-
Beispiel
19: 1-Phenylethyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt unter Verwendung eines allgemein
bereits beschriebenen Verfahrens (Higgins et al., J. Polym. Sci.
Teil A–I
(1970), 8:171–177;
Imai et al., Synthesis (1981), 35–36). Das Diaminzwischenprodukt
g (0,048 g, 0,27 mmol) wurde in Dimethylacetamid (DMA) (1,50 ml)
gelöst.
Hydrozimtaldehyd (90%, 0,039 ml, 0,27 mmol) wurde zu der DMA-Lösung zugegeben
und anschließend
Natriumbisulfit (0,042 g, 0,40 mmol). Die Reaktionsmischung wurde
1 Stunde lang auf 100°C
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand in EtOAc/H2O
gelöst.
Die organische Phase wurde abgetrennt, mit Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und eingeengt. Der Rückstand
wurde mit Flash-Silicagelchromatographie (0 bis 1% MeOH/EtOAc) gereinigt,
was 0,055 g (71%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 225–226°C;
Rf =
0,26 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1655, 1603, 1505, 1468 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,07–3,18 (m,
4H), 3,48–3,49
(m, 2H), 4,15–4,30
(m, 2H), 7,18–7,23
(m, 1H), 7,26-7,28 (m,
5H), 7,76–7,81
(m, 2H), 8,31 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C18H17N3O
291,1372 (M+), gefunden 291,1368;
Anal.
(C18H17N3O·0,10
H2O) C, H, N.
-
Die
Verbindungen der Beispiele 20 bis 24, 30, 55 bis 57, 61 bis 65,
68, 73 bis 74 und 78 bis 80 wurden aus Zwischenprodukt g und dem
geeigneten Aldehyd auf gleiche Weise, wie oben in Beispiel 4 zur
Herstellung von 1-Phenylethyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9a-triazabenzo[cd]azulen-6-on
beschrieben, synthetisiert.
-
Beispiel
20: 1-Furan-2-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde in einer Ausbeute von 74% als weißer Feststoff
isoliert:
Schmelzpunkt = 278–279°C;
Rf =
0,13 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1655, 1464, 1437, 746 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,58–3,63 (m,
2H), 4,59–4,62
(m, 2H), 6,79 (dd, 1H, J = 3,5, 1,7 Hz), 7,25 (dd, 1H, J = 3,5,
0,6 Hz), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 8,02 (dd, 1H, J = 1,7, 0,6 Hz),
8,45 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C14H11N3O2 253,0851
(M+), gefunden 253,0852;
Anal. (C14H11N3O2) C, H, N.
-
Beispiel
21: 1-Benzyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde in einer Ausbeute von 47% als weißer Feststoff
isoliert:
Schmelzpunkt = 226–228°C;
Rf =
0,13 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1661, 1468, 1316 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) δ 3,65–3,67 (m,
2H), 4,13–4,25
(m, 2H), 4,36 (s, 2H), 6,61–6,68
(m, 1H), 7,18–7,41
(m, 6H), 7,95–7,98
(m, 1H), 8,08–8,10
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C17H15N3O
277,1215 (M+), gefunden 277,1203;
Anal.
(C17H15N3O) C, H, N.
-
Beispiel
22: 1-tert.-Butyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde in einer Ausbeute von 36% als weißer Feststoff
isoliert:
Schmelzpunkt = 246–248°C;
Rf =
0,13 (EtOAc);
IR (KBr) 1634, 1464, 1360 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,47 (s,
9H), 3,57–3,59
(m, 2H), 4,35–4,70
(br, 2H), 7,25 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,77 (dd, 1H, J = 7,9, 1,1 Hz),
7,82 (dd, 1H, J = 7,7, 1,1 Hz), 8,37 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS
berechnet für
C14H11N3O
243,1372 (M+), gefunden 243,1371;
Anal.
(C14H17N3O) C, H, N.
-
Beispiel
23: 1-Isobutyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde in einer Ausbeute von 51% als weißer Feststoff
isoliert:
Schmelzpunkt = 211–212°C;
Rf =
0,19 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1659, 1474, 1404 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 0,96 (d,
6H, J = 6,6 Hz), 2,15–2,18
(m, 1H), 2,73 (d, 2H, J = 7,1 Hz), 3,54–3,58 (m, 2H), 4,35–4,40 (m,
2H), 7,25 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,75–7,80 (m, 2H), 8,33 (t, 1H,
J = 5,5 Hz);
HRMS berechnet für C14H17N3O 243,1372 (M+), gefunden 243,1382;
Anal. (C14H17N3O)
C, H, N.
-
Beispiel
24: 1-Cyclohexyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde in einer Ausbeute von 63% als grauweißer Feststoff
isoliert:
Schmelzpunkt = 265–266°C;
Rf =
0,30 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1657, 1462, 756 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,22–1,96 (m,
10H), 2,88–2,97
(m, 1H), 3,55–3,57
(m, 2H), 4,30–4,50
(m, 2H), 7,21–7,27 (m,
1H), 7,74–7,80
(m, 2H), 8,32 (t, 1H, J = 5,5 Hz);
HRMS berechnet für C16H19N3O
269,1528 (M+), gefunden 269,1531;
Anal.
(C16H19N3O·0,1
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
25: 1-Phenyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-thion
-
1-Phenyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 1, 0,068 g, 0,26 mmol) wurde in Toluol (3 ml) suspendiert
und Lawesson's Reagenz
(0,054 g, 0,13 mmol) zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde 1 Stunde
lang am Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und das rohe Produkt einer Flash-Silicagelchromatographie
(20 bis 50% EtOAc/Hexan) unterzogen, was 0,057 g (79%) eines gelben Feststoffs
lieferte:
Schmelzpunkt = 224°C
(Zers.);
Rf = 0,21 (50%EtOAc/Hexan);
IR
(KBr) 1508, 1476, 1381, 1273 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,65–3,72 (m,
2H), 4,45–4,55
(m, 2H), 7,33–7,36
(m, 1H), 7,57–7,59
(m, 3H), 7,87-7,92 (m,
3H), 8,31–8,32
(m, 1H), 10,84 (t, 1H, J = 5,9 Hz);
HRMS berechnet für C16H13N3S
279,0830 (M+), gefunden 279,0835;
Anal.
(C16H13N3S·0,5
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
26: 8,9-Dihydro-2H,7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1,6-dion
-
Das
Diaminzwischenprodukt g (0,052 g, 0,29 mmol) wurde in DMF (3 ml)
gelöst
und 1,1'-Carbonyldiimidazol
(0,058 g, 0,36 mmol) zugegeben. Die gerührte Reaktionsmischung wurde
24 Stunden lang auf 100°C erhitzt.
Weitere 0,048 g Carbonyldiimidazol wurden unter kontinuierlichem
Erwärmen
weitere 24 Stunden lang zugegeben. Das DMF wurde im Vakuum entfernt
und der Rückstand
in EtOAc verrieben und gelöst.
Die organische Phase wurde mit 10 ml 10% wässrigem HCl gewaschen und abgetrennt.
Die wässrige
Phase wurde viermal mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten Extrakte
wurden getrocknet (MgSO4) und filtriert
und das Lösungsmittel
entfernt. Das Produkt wurde mit Flash-Silicagelchromatographie (1%
MeOH/EtOAc) gereinigt, was 0,014 g (24%) eines weißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 308–309°C (Zers.);
Rf = 0,42 (20% MeOH/EtOAc);
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,44–3,49 (m, 2H), 3,86–3,89 (m,
2H), 7,05 (t, 1H, J = 7,7 Hz), 7,14 (dd, 1H, J = 7,6, 1,3 Hz), 7,55
(dd, 1H, J = 7,9, 1,3 Hz), 8,29 (t, 1H, J = 5,5 Hz), 11,12 (s, 1H);
HRMS
berechnet für
C10H9N3O2 203,0695 (M+),
gefunden 203,0697;
Anal. (C10H9N3O2·0,2 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
27: 7-Methyl-1-naphthalin-1-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Natriumhydrid
(60% in Mineralöl,
0,005 g, 0,13 mmol) mit Hexan von Mineralöl freigewaschen, wurde in DMF
(1 ml) suspendiert. 1-Naphthalin-1-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 9, 0,035 g, 0,11 mmol) wurde zugegeben und die Reaktionsmischung
15 Minuten lang gerührt,
bis die Gasentwicklung aufhörte.
Iodmethan (0,008 ml, 0,13 mmol) wurde zugegeben und der Ansatz bei
RT 1 Stunde lang gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand mit Flash-Silicagelchromatographie (50%
EtO-Ac/Hexan) gereinigt,
was 0,035 g (95%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 126°C (Zers.);
Rf =
0,30 (90% EtOAc/Hexan);
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,14
(s, 3H), 3,75–3,76
(m, 2H), 4,15–4,26
(m, 2H), 7,39–7,44
(m, 1H), 7,54–7,64
(m, 2H), 7,67–7,72
(m, 1H), 7,82–7,84
(m, 1H), 7,92–8,00
(m, 3H), 8,07–8,09
(m, 1H), 8,16–8,18
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C21H17N3O
(M-H) 326,1293, gefunden 326,1303;
Anal. (C21H17N3O·0,2 H21O) C, H, N.
-
Beispiel
28: 1-Mercapto-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Diaminzwischenprodukt g (0,024 g, 0,13 mmol) wurde in DMF (0,5 ml)
gelöst.
Schwefelkohlenstoff (1,0 ml) wurde zugegeben und der Ansatz 3,5
Stunden lang auf 40°C
erhitzt. Die Lösungsmittel
wurden im Vakuum entfernt, was die Titelverbindung ergab (0,025
g, 86%):
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,54–3,55 (m,
2H), 3,80–4,80
(br, 2H), 7,25–7,30
(m, 1H), 7,35–7,37
(m, 1H), 7,74-7,76 (m,
1H), 8,44–8,48
(m, 1H), 13,08 (s, 1H);
HRMS berechnet für C10H9N3OS 219,0466 (M+), gefunden 219,0469.
-
Vergleichsbeispiel
29: 1-Benzylsulfanyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Zu
1-Mercapto-8,9-dihydro-7N-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(0,026 g, 0,12 mmol, aus Beispiel 28 ohne weitere Reinigung) suspendiert
in DMF (1,0 ml) wurde Diisopropylethylamin (0,022 ml, 0,13 mmol) und
anschließend
Benzylbromid (0,014 ml, 0,13 mmol) tropfenweise zugegeben. Die Reaktionsmischung
wurde nach und nach homogen, als das Rühren über Nacht bei Raumtemperatur
fortgesetzt wurde. Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand mit Flash-Silicagelchromatographie
(50 bis 60% EtOAc/Hexan) gereinigt, was 0,023 g (61%) eines weißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 189–191°C;
Rf = 0,23 (75% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1651, 1462, 1445, 1356 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,53–3,54 (m, 2H), 4,14–4,15 (m,
2H), 4,61 (s, 2H), 7,25–7,34
(m, 4H), 7,45–7,47
(m, 2H), 7,76–7,80
(m, 2H), 8,36 (t, 1H, J = 5,5 Hz);
HRMS berechnet für C17H15N3OS
309,0936 (M+), gefunden 309,0933;
Anal.
(C17H15N3OS·0,3
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
30 1-(3-[1,3]-Dioxan-2-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde aus 2-(3-Formylphenyl)-1,3-dioxan hergestellt
(Ackerley et al., J. Med. Chem. (1995), 38:1608), was 0,20 g (52%)
eines hellgrauen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 247°C (Zers.);
Rf = 0,22 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 2361,
1653, 1472 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,32–1,50 (m,
1H), 1,95–2,08
(m, 1H), 3,52–3,53
(m, 2H), 3,97 (ddd, 2H, J = 12,1, 12,1, 2,1 Hz), 4,17 (dd, 2H, J
= 11,0, 5,1 Hz), 4,43–4,45
(m, 2H), 5,63 (s, 1H), 7,33–7,39
(m, 1H), 7,54–7,60
(m, 2H), 7,82–7,91
(m, 4H), 8,44 (t, 1H, J = 5,5 Hz);
Anal. (C20H19N3O3)
C, H, N.
-
Beispiel
31: 3-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
-
Das
Dioxolan von Beispiel 30 (1,96 g, 5,84 mmol) wurde in MeOH (58 ml)
und Wasser (58 ml) gelöst. Konzentrierte
Schwefelsäure
(1 ml) wurde zugegeben und die Reaktionsmischung 5 Stunden lang
zum Rückfließen gebracht.
Die Reaktion wurde auf RT gekühlt
und MeOH im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde mit gesättigtem
wässrigen
NaHCO3 verdünnt, wonach das Produkt als
Gummi aus der Lösung
kam. Die wässrige Lösung wurde
abdekantiert und der Rückstand
mit Wasser verrieben. Das Wasser wurde dekantiert und der Rückstand
mit CHCl3 verrieben. Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt, wonach das Produkt sich verfestigte. Die
Feststoffe wurden mit EtOAc verrieben, filtriert, mit EtOAc gewaschen
und über
Nacht getrocknet, was 1,23 g eines weißen kristallinen Feststoffs
ergab. Weitere 0,14 g Produkt kristallisierten aus der wässrigen Phase
aus beim Stehen über
Nacht und wurden isoliert, was eine Gesamtausbeute von 81% des Aldehyds ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,54–3,55 (m,
2H), 4,49–4,51
(m, 2H), 7,36–7,41
(m, 1H), 7,82 (t, 1H, J = 7,6 Hz), 7,88–7,95 (m, 2H), 8,08–8,10 (m,
1H), 8,19–8,21
(m, 1H), 8,41 (s, 1H), 8,46–8,49
(m, 1H), 10,14 (s, 1H).
-
-
1-(3-Dimethoxymethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(31a) wurde während
der Flash-Silicagelsäulenchromatographie
als Nebenprodukt in Form eines weißen Feststoffs isoliert:
Schmelzpunkt
= 182–185°C;
Rf = 0,15 (5% MeOH/CHCl3);
IR
(KBr) 2361, 1653, 1458, 1091, 1046 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,31 (s,
6H), 3,52–3,54
(m, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 5,50 (s, 1H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,58–7,60 (m,
2H), 7,81–7,92
(m, 4H), 8,43–8,45
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C19H19N3O3 337,1426 (M+),
gefunden 337,1415;
Anal. (C19H19N3O3)
C, H, N, O.
-
Beispiel
32: 1-(3-Dimethylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
3-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
(aus Beispiel 31 ohne weitere Reinigung, 0,24 g, 0,84 mmol) wurde
in MeOH (40 ml) suspendiert. Dimethylamin (2 M in MeOH, 3,60 ml,
7,2 mmol) wurde zugegeben, wonach sich das Ausgangsmaterial löste. Zu
dieser Lösung
wurde eine Lösung
von NaBH3CN (0,061 g, 0,92 mmol) und ZnCl2 (0,063 g, 0,46 mmol) in MeOH (10 ml) zugegeben.
Der pH-Wert der Reaktionsmischung wurde mit 2 M HCl/MeOH (2,5 ml)
auf 6 eingestellt und die Mischung bei RT 3 Stunden lang gerührt. Konzentrierte
HCl (0,25 ml) wurde zugegeben und das MeOH im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde mit H2O verdünnt und der pH-Wert mit 10%
NaOH auf 10 bis 11 eingestellt. Das Produkt wurde dreimal mit CHCl3 extrahiert. Die organischen Phasen wurden
vereinigt, mit H2O und Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und dann im Vakuum eingeengt.
Der Rückstand
wurde mit Säulenchromatographie
(5% Me-OH/CHCl3) gereinigt, bis das erste Produkt, das
Benzylalkoholnebenprodukt, eluierte. Das Produkt wurde dann mit
5% methanolischem Ammoniak/CHCl3 eluiert,
was 0,20 g (75%) der Verbindung 32 als weißen Feststoff lieferte.
Schmelzpunkt
= 192–194°C (Zers.);
Rf = 0,10 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1651, 1464 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,19 (s,
6H), 3,50 (s, 2H), 3,52–3,53
(m, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,33–7,38
(m, 1H), 7,47–7,56
(m, 2H), 7,72–7,74
(m, 1H), 7,78 (s, 1H), 7,85–7,91
(m, 2H), 8,44 (t, 1H, J = 5,5 Hz).
HRMS berechnet für C19H21N4O
321,1715 (M + H), gefunden 321,1703;
Anal. (C19H20N4O·0,5 H2O) C, H, N.
-
1-(3-Hydroxymethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(32a) wurde als Nebenprodukt isoliert, was einen weißen Feststoff
ergab (0,013 g, 5,5%):
Schmelzpunkt = 275–278°C;
Rf =
0,26 (10% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1649,
1599, 1466, 1053 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,46–3,53 (m, 2H), 4,44–4,46 (m,
2H), 4,61 (d, 2H, J = 5,7 Hz), 5,32–5,36 (m, 1H), 7,33–7,38 (m,
1H), 7,51–7,56
(m, 2H), 7,70–7,72
(m, 1H), 7,81 (s, 1H), 7,85–7,91
(m, 2H), 8,43–8,47
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C17H15N3O2 293,1164 (M+),
gefunden 293,1168;
Anal. (C17H15N3O2·0,5 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
33: 6-Phenyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
(a) Zwischenprodukt m
- 8-Iod-2,3-dihydro-1H-chinolin-4-on
-
Eine
Mischung von 3-(2-Iodphenylamino)propionsäure (0,103 g, 0,354 mmol),
die durch Kondensation von β-Propiolacton
und 2-Iodanilin gemäß dem Verfahren
von Bradley et al. (JCS PI, 2019 (1972)) hergestellt worden war,
in Eaton's Reagenz
(2 ml) wurde 3 Stunden lang auf 60 bis 70°C erhitzt. Nach Abkühlen der
Reaktionsmischung auf RT wurde eiskaltes Wasser zugegeben. Die Lösung wurde
mit 50 Gew.-% NaOH basisch gemacht (pH 12) und mit EtOAc mehrere
Male extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet und eingeengt, was 0,070
g (72%) des Produkts ergab, das in der nächsten Stufe ohne weitere Reinigung
verwendet wurde:
1H-NMR (CDCl3) δ 2,71
(t, 2H, J = 6,0 Hz), 3,65 (t, 2H, J = 6,0 Hz), 4,86 (bs, 1H), 6,50
(t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,79 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 7,85 (d, 1H, J =
9,0 Hz).
-
(b) Zwischenprodukt n
- 9-Iod-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Zu
einer Lösung
des Ketonzwischenprodukts m (3,47 g, 12,7 mmol) in CH3SO3H (50 mmol), das auf RT gehalten wurde,
wurde vorsichtig und langsam NaN3 (1,074
g, 16,5 mmol) in Anteilen zugegeben. Die Reakti onsmischung wurde
bei RT 30 Minuten lang gerührt.
Nach Abschluss der Reaktion (was durch DC gezeigt wurde), wurde
eiskaltes Wasser zugegeben und die Mischung basisch gemacht (pH
13) unter Verwendung einer 50 gew.-%igen Lösung von NaOH, wonach das Produkt
(3,05 g, 83%) ausfiel. Die Feststoffe wurden filtriert, mit Wasser
gewaschen und getrocknet:
Schmelzpunkt 182–184°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,25–3,27 (m, 2H), 3,48 (bs, 2H),
5,43 (bs, 1H), 6,41 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,73 (d, 1H, J = 6,0 Hz),
7,80 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,15 (bs, 1H);
LRMS (M+)
288.
-
(c) Zwischenprodukt o
- 9-Phenylethinyl-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Eine
Mischung aus dem Iodidzwischenprodukt n (0,144 g, 0,5 mmol), Phenylacetylen
(0,055 ml, 0,5 mmol), Tetrakisphenylphosphinpalladium(0) (6 mg,
0,005 mmol), CuI (2 mg, 0,01 mmol), Diethylamin (4 ml) und DMF (2
ml) wurde bei RT 2 Stunden lang gerührt. Das Lösungsmittel wurde zur Trockene
eingeengt und der Rückstand
in Wasser aufgenommen und mit EtOAc extrahiert. Der organische Extrakt
wurde über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet, filtriert
und eingeengt. Die rohe Mischung wurde mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt,
wobei mit einem Gradienten von 0 bis 3% MeOH in CHCl3 eluiert
wurde, was 0,102 g (78%) des gewünschten
Produkts ergab:
IR (KBr) 3400, 3190, 3051, 1641, 1589, 1518,
1446, 1250, 756, 690 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,27–3,29 (m, 2H), 3,53–3,56 (m,
2H), 6,26 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 6,61 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,40–7,47 (m,
4H), 7,62–7,65
(m, 2H), 7,80 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,13 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
LRMS
(M+) 262.
-
(d) Titelverbindung
-
Zu
einer klaren Lösung
des Acetylenzwischenprodukts o (0,08 g, 0,305 mmol) in CH3CN (10 ml) wurde PdCl2 (0,003
g, 0,0153 mmol) bei RT zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde 3,5
Stunden lang auf eine Temperatur zwischen 70 und 80°C erhitzt.
Bei Abschluss der Reaktion (was durch DC gezeigt wurde) wurde das
Lösungsmittel
zur Trockene eingedampft. Die rohe Mischung wurde mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt,
wobei mit einem Gradienten von 0 bis 3% MeOH in CHCl3 eluiert
wurde, was 0,058 g (73%) des gewünschten
Produkts ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,46–3,51 (m,
2H), 4,31–4,33
(m, 2H), 6,71 (s, 1H), 7,17 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,42-7,55 (m, 3H), 7,60–7,63 (m,
2H), 7,78 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 7,82 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,38 (t,
1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für C17H14N2O 262,1106 (M+), gefunden 262,1109;
Anal. (C17H14N5O·0,1 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
34: 6-(4-Chlorphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
(a) Zwischenprodukt p
- 9-(4-Chlorphenylethinyl)-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Unter
Verwendung des oben für
die Herstellung von Zwischenprodukt o beschriebenen Verfahrens wurden
1-Chlor-4-ethinylbenzol und Zwischenprodukt n, 9-Iod-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on verwendet,
um das Zwischenprodukt p zu synthetisieren (87%) in Form eines gelben
Feststoffs:
Schmelzpunkt = 178–180°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,27–3,30 (m, 2H), 3,52–3,55 (m,
2H), 6,31 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 6,61 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,45 (d,
1H, J = 6,0 Hz), 7,50 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 7,67 (d, 2H, J = 9,0
Hz), 7,82 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,13 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
LRMS
296 (M+).
-
(b) 6-(4-Chlorphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Unter
Verwendung des oben zur Herstellung von 6-Phenyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,1-hi]indol-1-on (Beispiel 33)
beschriebenen Verfahrens wurde die Titelverbindung aus dem Zwischenprodukt
p in einer Ausbeute von 69% als fahlgelber Feststoff synthetisiert.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,47–3,50 (m,
2H), 4,29–4,32
(m, 2H), 6,74 (s, 1H), 7,18 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,53 (d, 2H, J
= 9,0 Hz), 7,65 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 7,80 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 7,83
(d, 2H, J = 9,0 Hz), 8,39 (t, 1H, J = 4,5 Hz);
HRMS berechnet
für C17H13N2Cl(M+) 296,0716, gefunden 296,0715;
Anal.
(C17H13N2OCl) C, H, N.
-
Beispiel
35: 6-(4-Methoxyphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
(a) Zwischenprodukt q
- 9-(4-Methoxyphenylethinyl)-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Unter
Verwendung des oben zur Herstellung von Zwischenprodukt o beschriebenen
Verfahrens wurden 1-Methoxy-4-ethinylbenzol
und Zwischenprodukt n, 9-Iod-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on verwendet,
um das Zwischenprodukt q in einer Ausbeute von 80% als gelben Feststoff
zu synthetisieren:
Schmelzpunkt 193–195°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,27–3,29 (m, 2H), 3,53–3,55 (m,
2H), 3,81 (s, 3H), 6,20 (br s, 1H), 6,60 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 6,98
(d, 2H, J = 9,0 Hz), 7,41 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,57 (d, 2H, J =
9,0 Hz), 7,79 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,11 (t, 1 H, J = 6,0 Hz);
LRMS
292 (M+).
-
(b) 6-(4-Methoxyphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Unter
Verwendung des oben zur Herstellung von 6-Phenyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,1-hi]indol-1-on (Beispiel 33)
beschriebenen Verfahrens wurde die Titelverbindung aus Zwischenprodukt
q in einer Ausbeute von 84% als fahlgelber Feststoff synthetisiert:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,48–3,50 (m,
2H), 4,27–4,30
(m, 2H), 6,60 (s, 1H), 7,07 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 7,15 (t, 1H, J
= 6,0 Hz), 7,54 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 7,75 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,79
(d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,36 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet
für C18H16N2O2 (M+) 292,1212,
gefunden 292,1218;
Anal. (C18H16N2O2·0,1 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
36: 6-Phenethyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
(a) Zwischenprodukt r
- 9-(4-Phenylbutinyl)-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Unter
Verwendung des oben zur Herstellung von Zwischenprodukt o beschriebenen
Verfahrens wurden 4-Phenyl-1-butin
und Zwischenprodukt n, 9-Iod-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
verwendet, um das Zwischenprodukt r zu synthetisieren, das in einer
Ausbeute von 83% als fahlbrauner Feststoff erhalten wurde: Schmelzpunkt
= 133–135°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,76–2,81 (m,
2H), 2,86–2,90
(m, 2H), 3,23–3,25
(m, 2H), 3,39–3,41
(m, 2H), 5,70 (bs, 1H), 6,53 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,23 (d, 1H, J
= 6,0 Hz), 7,31–7,35
(m, 5H), 7,69 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,07 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
LRMS
(M+) 290.
-
(b) 6-Phenethyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Unter
Verwendung des oben zur Herstellung von 6-Phenyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,1-hi]indol-1-on (Beispiel 33)
beschriebenen Verfahrens wurde die Titelverbindung aus dem Zwischenprodukt
r in einer Ausbeute von 70% als fahlgelber Feststoff synthetisiert:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,96–3,06 (m,
4H), 3,49–3,50
(m, 2H), 4,21 (bs, 2H), 6,37 (s, 1H), 7,07 (t, 1H, J = 6,0 Hz),
7,18–7,29
(m, 5H), 7,65 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,74 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,26
(t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für C19H18N2O (M+)
290,1419, gefunden 290,1421;
Anal. (C19H18N2O) C, H, N.
-
Beispiel
37: 6-(4-Fluorphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
(a) Zwischenprodukt s
- 9-(4-Fluorphenylethinyl)-,1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Unter
Verwendung des oben zur Herstellung von Zwischenprodukt o beschriebenen
Verfahrens wurden 1-Fluor-4-ethinylbenzol
und Zwischenprodukt n, 9-Iod-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on,
verwendet, um das Zwischenprodukt s zu synthetisieren, das in einer
Ausbeute von 89% als gelber Feststoff erhalten wurde:
Schmelzpunkt
= 160–162°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,27–3,30 (m,
2H), 3,52–3,55
(m, 2H), 6,27 (bs, 1H), 6,61 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,27 (t, 2H, J
= 9,0 Hz), 7,44 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,67–7,72 (m, 2H), 7,80 (d, 1H,
J = 6,0 Hz), 8,13 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
LRMS (M+)
280;
Anal. (C17H13N2OF·0,1
H2O) C H, N.
-
(b) Titelverbindung
-
Unter
Verwendung eines Verfahrens, wie dem oben für die Herstellung von 6-Phenyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
(Beispiel 33) beschriebenen Verfahren, wurde die Titelverbindung
aus dem Zwischenprodukt s in einer Ausbeute von 79% als fahlgelber
Feststoff synthetisiert:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,48–3,50 (m,
2H), 4,28–4,30
(m, 2H), 6,70 (s, 1H), 7,15 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,33-7,39 (m, 2H), 7,65
(d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,68 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,78 (d, 1H, J =
6,0 Hz), 7,82 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,38 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS
berechnet für
C17H13N2OF
(M+) 280,1012, gefunden 280,1002;
Anal.
(C17H13N2OF) C, H, N.
-
Beispiel
38: 6-(4-Chlorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carboxaldehyd
-
POCl3 (0,3 ml, 3,19 mmol) wurde langsam zu DMF
(3 ml) bei 0°C
zugegeben. Die Mischung wurde 15 Minuten lang gerührt und
dann mit einer Lösung
von 6-Phenyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on (Beispiel
33, 0,070 g, 0,236 mmol) in DMF (2 ml) versetzt. Die Reaktionsmischung
wurde auf RT erwärmt
und 4 Stunden lang gerührt.
Nach Entfernen des gesamten Lösungsmittels
wurde der Rückstand
in H2O aufgenommen, unter Verwendung von
50%iger wässriger
NaOH basisch gemacht (pH 12 bis 14), wonach das Produkt ausfiel.
Das Produkt wurde filtriert, mehrere Male mit Wasser gewaschen und
getrocknet, was 0,077 g (99%) eines fahlgelben Feststoffs lieferte:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,41–3,52 (m,
2H), 4,20–4,22
(m, 2H), 7,43 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,68 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 7,74
(d, 2H, J = 9,0 Hz), 8,00 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,47 (d, 1H, 7 =
6,0 Hz), 8,51 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 9,65 (s, 1H);
HRMS berechnet
für C18H13N2O2Cl(M+) 324,0665,
gefunden 324,0668;
Anal. (C18H13N2O2Cl·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
39: 6-(4-Chlorphenol)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carboxaldehydoxim
-
NH2OH·HCl
(0,027 g, 0,385 mmol) und NaOH (0,016 g, 0,385 mmol) wurden zu einer
Suspension des Aldehyds 6-(4-Chlorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carboxaldehyd
(Beispiel 38, 0,050 g, 0,154 mmol) in EtOH (5 ml) und H2O
(0,5 ml) zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde 3 Stunden lang auf
80 bis 85°C
erwärmt,
auf RT gekühlt
und zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde in eiskaltem
H2O aufgenommen, wonach ein fahlgelber Feststoff
ausfiel. Der Feststoff wurde filtriert, mit H2O
gewaschen und dann mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt,
wobei mit einem Gradienten von 0 bis 5% MeOH in CHCl; eluiert wurde,
was 0,035 g (67%) des Oxims ergab:
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,40 (bs, 2H), 4,0–4,1 (m,
2H), 7,30 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,55 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 7,64 (d, 2H,
J = 9,0 Hz), 7,90 (s, 1H), 7,94 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,34 (d, 1H,
7 = 9,0 Hz), 8,41 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 10,83 (s, 1H);
HRMS
berechnet für
C18H14N3O2Cl(M+ + H) 340,0853,
gefunden 340,0862;
Anal. (C18H14N3O2Cl·0,75 CH2Cl2) C, H, N.
-
Beispiel
40: 6-Pyridin-2-yl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
(a)
Zwischenprodukt t - 9-Pyridin-2-ylethinyl-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
Unter Verwendung des oben zur Herstellung des Zwischenprodukts o
beschriebenen Verfahrens wurden 2-Ethinylpyridin und Zwischenprodukt
n, 9-Iod-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on verwendet,
um das Zwischenprodukt t in einer Ausbeute von 67% zu synthetisieren,
was einen braunen Feststoff lieferte:
Schmelzpunkt = 173–175°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,20–3,24 (m,
2H), 3,54–3,56
(m, 2H), 6,29 (6, 1H, J = 6,0 Hz), 6,64 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,37–7,41 (m,
1H), 7,50 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,77 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 7,82–7,88 (m,
2H), 8,15 (t, 1H, 7 = 6,0 Hz), 8,59 (d, 1H, J = 6,0 Hz);
LRMS
(M+) 263.
-
(b) Titelverbindung
-
Zu
einer Lösung
des Acetylenzwischenprodukts t (0,050 g, 0,190 mmol) in DMF (6 ml)
wurde CuI (0,003 g, 0,012 mmol) und PdCl2 (0,005
g, 0,029 mmol) bei RT zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde 4 Stunden
lang auf 80 bis 85°C
erwärmt.
Nach Abschluss der Reaktion (was durch DC gezeigt wurde) wurde das
Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der rohe Rückstand mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei mit einem Gradienten von 0 bis 3% MeOH in CHCl3 eluiert wurde, was 0,010 g (20%) des Produkts
ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,38–3,55 (m,
2H), 4,64 (bs, 2H), 7,06 (s, 1H), 7,19 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,37–7,41 (m, 1H),
7,82–7,96
(m, 4H), 8,38 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 8,70 (d, 1H, J = 3,0 Hz);
HRMS
berechnet für
C16H13N3O
(M+) 263,1059, gefunden 263,1062;
Anal.
(C16H13N3O·0,8
H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
41: 3,4,6,7-Tetrahydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Diese
bekannte Verbindung wurde hergestellt gemäß dem Literaturverfahren von
Hester et al. und den darin zitierten Literaturstellen (Hester et
al., J. Med. Chem. 13, 827 (1970)):
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,92 (t, 2H, J = 7,5 Hz), 3,29–3,31 (m,
4H), 3,47 (t, 2H, J = 7,5 Hz), 6,49 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,04 (d,
1H, J = 7,5 Hz), 7,49 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 7,86 (bs, 1H);
HRMS
berechnet für
C11H12N2O
(M+) 188,0950, gefunden 188,0957;
Anal.
(C11H,2N2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
42: 3,4-Dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Diese
bekannte Verbindung wurde aus 3,4,6,7-Tetrahydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
(Beispiel 41) nach dem allgemeinen Verfahren von Hester et al. und
den darin zitierten Literaturstellen hergestellt (Hester et al.,
J. Med. Chem. 13, 827 (1970)):
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,52–3,56 (m, 2H), 4,31–4,36 (m,
2H), 6,53 (d, 1H, J = 3,0 Hz), 7,11 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,38 (d,
1H, J = 3,0 Hz), 7,70 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,80 (d, 1H, J = 6,0
Hz), 8,30 (bs, 1H);
LRMS (M+) 186;
Anal.
(C11H10N2O·0,05
H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
43: 7-Iod-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Zu
einer fahlgelben Lösung
von 3,4-Dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on (Beispiel
42, 0,051 g, 0,274 mmol) in 5 ml DMF wurde KOH (0,058 g, 1,03 mmol)
und Iod (0,139 g, 0,548 mmol) bei RT zugegeben. Die Reaktionsmischung
wurde bei RT über
Nacht gerührt,
wonach das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt wur de. Der Rückstand
wurde in EtOAc aufgenommen und mit 0,1% wässrigem Natriumbisulfit, H2O und Kochsalzlösung gewaschen. Die organische
Phase wurde über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet, filtriert
und eingeengt, was 0,078 g (92%) eines fahlgelben Feststoffs ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,56–3,59 (m,
2H), 4,40 (m, 2H), 7,26 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,52 (d, 1H, J = 7,5
Hz), 7,67 (s, 1H), 7,93 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,37 (t, 1H, J = 5,3
Hz);
HRMS berechnet für
C11H9N2OI
(M+) 311,9761, gefunden 311,9776;
Anal.
(C11H9N2OI)
C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
44: 1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbonsäuremethylester
-
Triethylamin
(0,11 ml, 0,747 mmol) wurde zu einer Mischung von 7-Iod-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,1-hi]indol-1-on
(aus Beispiel 43 ohne weitere Reinigung, 0,074 g, 0,37 mmol) und
Bistriphenylphosphinpalladiumchlorid (8,4 mg, 0,012 mmol) in 8 ml
MeOH und 3 ml DMF bei RT zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde
18 Stunden lang unter CO-Atmosphäre
auf 50 bis 55°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand in EtOAc aufgenommen
und mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet, filtriert und eingeengt,
was einen gelben Feststoff ergab, der mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten von 0 bis 3% MeOH in
CHCl3 gereinigt wurde, was 0,025 g (28%)
eines weißen
Feststoffs ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,34–3,60 (m,
2H), 3,83 (s, 3H), 4,46 (bs, 2H), 7,36 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,95
(d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,23 (s, 1H), 8,27 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,40–8,50 (m
1H);
HRMS berechnet für
C13H12N2O3 (M+) 244,0848,
gefunden 244,0850;
Anal. (C13H12N2O3·0,25 H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
45: 1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbaldehyd
-
POCl3 (16,37 g, 106,76 mmol) wurde langsam zu
DMF (225 ml) bei 0°C
zugegeben. Die Mischung wurde 15 Minuten lang gerührt und
dann mit einer Lösung
von 3,4-Dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on (Beispiel
42, 1,46 g, 7,85 mmol) in DMF (10 ml) versetzt. Die Reaktionsmischung
wurde auf RT erwärmt
und 17 Stunden lang gerührt.
Nach Entfernung des gesamten Lösungsmittels
wurde der Rückstand
in H2O aufgenommen, unter Verwendung von
50%iger wässriger
NaOH basisch gemacht (pH 12 bis 14) und mit EtOAc mehrere Male extrahiert.
Die organische Phase wurde über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet, filtriert und
eingeengt, was 1,6 g (95%) eines fahlgelben Feststoffs ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,58–3,61 (m,
2H), 4,48 (bs, 2H), 7,37 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,97 (d, 1H, J = 7,5
Hz), 8,33–8,35
(m, 2H), 8,43–8,45
(m, 1H), 9,95 (s, 1H);
HRMS berechnet für C12H10N2O2 (M+) 214,0742, gefunden 214,0737;
Anal.
(C12H10N2O2·0,1 H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
46: 1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbaldehydoxim
-
Zu
einer Mischung des Aldehyds 1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbaldehyd (aus
Beispiel 45 ohne weitere Reinigung, 0,050 g, 0,233 mmol) in EtOH
(5 ml) und H2O (0,5 ml) wurde NH2OH·HCl
(0,041 g, 0,583 mmol) und NaOH (0,024 g, 0,583 mmol) bei RT zugegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 2 Tage lang auf 80 bis 85°C erwärmt. Die
entstehende Suspension wurde filtriert und der verbleibende weiße Feststoff
(0,047 g, 88%) mit Wasser gewaschen und getrocknet:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,56 (bs,
2H), 4,36 (bs, 2H), 7,23 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,68 (s, 1H), 7,90
(d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,21 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,26 (s, 1H), 8,33–8,35 (m,
1H), 10,66 (s, 1H);
HRMS berechnet für C12H11N3O2 (M+) 229,0851, gefunden 229,0843;
Anal.
(C12H11N3O2) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
47: (Z)- und (E)-1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbaldehyd-O-methyloxim
-
Eine
Lösung
von 1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbaldehyd
(Beispiel 45, 0,050 g, 0,234 mmol) und MeONH2·HCl (0,020
g, 0,242 mmol) in EtOH (5 ml) und Pyridin (5 ml) wurde 20 Stunden
lang am Rückfluss
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde dann zur Trockene eingeengt
und der Rückstand in
H2O aufgenommen und mit EtOAc mehrere Male
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet, filtriert und eingeengt.
Der Rückstand
wurde mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt, wobei mit einem
Gradienten von 0 bis 1% MeOH in CHCl3 eluiert
wurde, was 0,036 g (63%) des (E)- und 0,013 g (23%) des (Z)-Isomers
ergab.
(Z)-Isomer: 1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,54–3,58 (m,
2H), 3,96 (s, 3H), 4,43 (bs, 2H), 7,27 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,89–7,92 (m,
2H), 8,14 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,21 (s, 1H), 8,35–8,39 (m,
1H);
HRMS berechnet für
C13H13N3O2 (M+) 243,1008,
gefunden 243,1020;
Anal. (C13H13N3O2·0,1 H2O·0,1
EtOAc) C, H, N.
(E)-Isomer: 1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,55 (bs, 2H), 3,87 (s, 3H),
4,37 (bs, 2H), 7,27 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,75 (s, 1H), 7,91 (d,
1H, J = 7,5 Hz), 8,24 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,34–8,38 (m, 2H);
HRMS berechnet
für C13H13N3O2 (M+) 243,1008,
gefunden 243,1016;
Anal. (C13H13N3O·0,25 H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
48: 7-Hydroxymethyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Natriumborhydrid
(0,018 g, 0,466 mmol) wurde zu einer Suspension von 1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,1-hi]indol-7-carbaldehyd
(Beispiel 45, 0,050 g, 0,233 mmol) in 15 ml EtOH zugegeben. Die
Reaktionsmischung wurde 1,5 Stunden lang am Rückfluss erhitzt, auf RT gekühlt und
das Lösungsmit tel verdampft.
Der Rückstand
wurde zwischen 1% wässr.
NaOH und EtOAC aufgetrennt. Der organische Extrakt wurde über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet, filtriert und eingeengt,
was einen fahlgelben Feststoff ergab ( 88%):
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,52–3,55 (m, 2H), 4,31 (bs, 2H),
4,63 (d, 2H, J = 5,0 Hz), 4,84 (t, 1H, J = 5,0 Hz), 7,12 (t, 1H,
J = 7,5 Hz), 7,29 (s, 1H), 7,80–7,83
(m, 2H), 8,24–8,26
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C12H12N2O2 (M+) 216,0899,
gefunden 216,0908;
Anal. (C12H12N2O2·0,2 H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
49: 7-Methyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
(a) Essigsäure-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-ylmethylester
-
Zu
einer Lösung
des Alkohols 7-Hydroxymethy1-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]lindol-1-on (Beispiel
48, 1,007 g, 4,66 mmol) in Essigsäureanhydrid (1,1 ml, 11,65
mmol) und Pyridin (25 ml) wurde 4-Dimethylaminopyridin (0,057 g, 0,466
mmol) zugegeben. Die Mischung wurde 15 Stunden lang bei RT gerührt und
dann im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt, wobei mit einem
Gradienten von 0 bis 3% MeOH in CHCl3 eluiert
wurde, was 0,925 g (77%) des Acetatprodukts ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,0 (s,
3H), 3,42–3,44
(bs, 2H), 4,23–4,25
(bs, 2H), 5,30 (s, 2H), 9,10 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,50 (s, 1H),
7,75 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 7,85 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,30 (m, 1H).
-
(b) Titelverbindung
-
Essigsäure-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-ylmethylester
(0,508 g, 1,97 mmol) wurde in MeOH (70 ml) und Eisessig AcOH (30
ml) gelöst.
Zu der Lösung
wurde 10% Pd/C (0,076 g) zugegeben und die Suspension unter einer
Atmosphäre
von H2 4,5 Stunden lang bei RT gerührt. Die
schwarze Suspension wurde filtriert und das Filtrat eingeengt, was
einen weißen
Feststoff ergab, der mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt
wurde, wobei mit einem Gradienten von 0 bis 1% MeOH in CHCl3 eluiert wurde, was 0,296 g (75%) der Titelverbindung
ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,52 (s,
3H), 3,51–3,54
(m, 2H), 4,27–4,28
(m, 2H), 7,11 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,15 (s, 1H), 7,69 (d, 1H, J
= 7,5 Hz), 7,81 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,22–8,24 (m, 1H);
HRMS berechnet
für C12H12N2O
(M+) 200,0950, gefunden 200,0955;
Anal.
(C12H12N2O) C, H, N.
-
Beispiel
50: 6-(4-Fluorphenyl)-7-methyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
(a) 6-Iod-7-methyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepinb[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Zu
einer Lösung
von 7-Methyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on (Beispiel
49, 0,030 g, 0,150 mmol) in CH2Cl2 (5 ml) wurde Iod (0,038 g, 0,150 mmol)
und Bistrifluoracetoxyiodbenzol (0,077 g, 0,180 mmol) zugegeben.
Die Reaktionsmischung wurde bei RT 5 Minuten lang gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde mit CH2Cl2 verdünnt
und mit 10% Na2SO3 gewaschen.
Die organische Phase wurde über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet, filtriert
und eingeengt. Der Rückstand
wurde mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt, wobei mit einem
Gradienten von 0 bis 1% MeOH in CHCl3 eluiert
wurde, was 0,026 g (53%) eines fahlgelben Feststoffs ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,20 (s,
3H), 3,33–3,35
(bs, 2H), 4,32–4,35
(bs, 2H), 7,10 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,60 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 7,80
(d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,30 (bs, 1H).
-
(b) Titelverbindung
-
Zu
einer Lösung
von 6-Iod-7-methyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
(0,061 g, 0,187 mmol) in DMF (5 ml) wurde bei RT 4-Fluorbenzolboronsäure (0,029
g, 0,206 mol), Na2CO3 (0,050
g, 0,468 mmol) gelöst
in einer minimalen Menge H2O, LiCl (0,024
g, 0,561 mmol) und Tetrakistriphenylphosphinpalladium (0,011 g,
0,0094 mmol) zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde 19 Stunden lang
bei 80 bis 90°C
gerührt,
wonach das Lösungsmittel
im Vakuum verdampft wurde. Der Rückstand
wurde in H2O aufgenommen und mit EtOAc mehrere
Male extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über wasserfreiem MgSO4 getrocknet, filtriert und eingeengt, was
einen braunen Feststoff ergab. Dieser Feststoff wurde einer Flash-Silicagelchromatographie
unterzogen, wobei mit einem Gradienten von 0 bis 1% MeOH in CHCl3 eluiert wurde, was 0,044 g (73%) des Produkts
als grauweißen
Feststoff ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,77
(s, 3H), 3,74 (bs, 2H), 3,39–4,37
(m, 2H), 7,45 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,63–7,67 (m, 2H), 7,81–7,83 (m,
2H), 8,04 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,12 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,57–8,59 (m,
1H);
HRMS berechnet für
C18H15N2OF
(M+) 294,1168, gefunden 294,1175;
Anal.
(C18H15N2OF·0,1
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
51: 6-Phenyl-7-methyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 50(b) beschriebenen Verfahrens wurde
die Titelverbindung aus 6-Iod-7-methyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
(Beispiel 50(a)) und Phenylboronsäure synthetisiert, was einen
weißen
Feststoff in einer Ausbeute von 70% ergab:
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,23 (s, 3H), 3,46 (bs, 2H),
4,13 (bs, 2H), 7,17 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,45–7,56 (m, 5H), 7,76 (d, 1H,
J = 7,5 Hz), 7,84 (d, 1H, J = 7,5 Hz), 8,29–8,31 (m, 1H);
LRMS (M+) 276;
Anal. (C18H16N2O·0,4 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
52: 6-(3-Trifluormethylphenyl)-7-methyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 50(b) beschriebenen Verfahrens wurde
die Titelverbindung aus 6-Iod-7-methyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
(Beispiel 50(a)) und 3-Trifluormethylphenylboronsäure in einer
Ausbeute von 81% nach Reinigung mit präparativer HPLC synthetisiert.
Eine mobile Gradientenphase, beginnend mit 90% 0,1 M NH4OAc,
10% CH3CN bis 2 Minuten und dann bis 100%
CH3CN nach 22 Minuten wurde verwendet. Rf = 17,59 min. Die Titelverbindung wurde
in Form eines weißen
Feststoffs erhalten:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,25
(s, 3H), 3,44–3,48
(m, 2H), 4,13–4,16
(m, 2H), 7,19 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,77-7,88 (m, 6H), 8,32–8,36 (m, 1H);
HRMS berechnet
für C19H15N2OF3 (M+) 344,136; gefunden
344,1136;
Anal. HPLC Rf = 14,9 min.
-
Vergleichsbeispiel
53: (RS)-(±)-9-(4-Methoxyphenyl)-8,9-dihydro-2H,7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1,6-dion
-
(a) Zwischenprodukt u
- (RS)-(+)-9-Amino-2-(4-methoxylphenyl)-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Dieses
Zwischenprodukt wurde hergestellt mit dem Verfahren von Breslin
et al., J. Med. Chem. (1995 ), 38:771–792. Das aus 505 mg 2-Amino-3-nitrobenzoesäure (2,77
mmol) erzeugte Säurechlorid
wurde mit 558 mg 2-Amino-4'-methoxyacetophenonhydrochlorid
(2,77 mmol) und 715 ml Et3N (5,54 mmol)
bei 0°C
in CH2Cl2 versetzt.
Nach Rühren über Nacht
und Erwärmen
auf Raumtemperatur wurde der Ansatz mit CH2Cl2 verdünnt
und mit gesättigtem
NaHCO3, Wasser und 1 n HCl gewaschen. Die
organische Phase wurde getrocknet (MgSO4),
filtriert und eingeengt, was einen gelben Feststoff ergab. Das rohe
Material wurde in 150 ml EtOH, das 500 mg 10% Pd/C enthielt, suspendiert.
Diese Suspension wurde einer Hydrierung unter H2 bei
60 psi für
48 Stunden unterzogen. Ein weiterer Anteil 10% Pd/C wurde nach 24
Stunden zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde dann durch ein Kissen
aus Celite filtriert und eingeengt. Die Reinigung mit Flash-Silicagelchromatographie
unter Verwendung eines Lösungsmittelsystems
(40 bis 50% CH3CN/CH2Cl2) ergab 140 mg (17%) eines gelborangen Feststoffs:
1H-NMR (CDCl3) δ 3,35 (bs,
2H), 3,49–3,54
(m, 2H), 3,80 (s, 3H), 4,15 (bs, 1H), 4,70–4,75 (m, 1H), 6,58 (bt, 1H,
J = 6,0 Hz), 6,81 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 6,85–6,93 (m, 3H), 7,24–7,30 (m,
2H), 7,44 (dd, 1H, J = 1,7, 7,8 Hz).
-
(b) Titelverbindung
-
Eine
Lösung,
die 35 mg des Zwischenprodukts u (0,12 mmol) und 40 mg Carbonyldiimidazol
in 3 ml THF enthielt, wurde 6 Stunden lang am Rückfluss erhitzt. Die Reaktionsmischung
wurde auf Raumtemperatur gekühlt,
eingeengt und mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt unter
Verwendung eines Gradientenlösungsmittelsystems
(2,5 bis 5% MeOH/CH2Cl2),
was 27 mg (73%) eines gelben Feststoffs ergab:
IR (KBr) 3261,
2927, 1706, 1648, 1624, 1514, 1473, 1386, 1339, 1296, 1249, 1178,
1111, 1045, 1030, 756 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,67–3,78 (m, 1H), 3,74 (s, 3H),
3,87–3,98
(m, 1H), 5,68 (d, 1H, J = 3,7 Hz), 6,13-6,18 (m, 1H), 6,83 (d, 2H, J = 8,7 Hz),
7,03 (d, 2H, J = 8,7 Hz), 7,18–7,29
(m, 2H), 7,88 (dd, 1H, J = 1,4, 7,8 Hz), 9,37 (bs, 1H);
LRMS
berechnet für
C17H15N3O3 + H 310, gefunden 310.
-
Vergleichsbeispiel
54: (RS)-(±)-1-(4-Chlorphenyl)-9-(4-methoxyphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Gemäß einem
angegebenen Verfahren (Higgins et al., J. Polym. Sci. Teil A–I (1970),
8:171–177;
Imai et al., Synthesis (1981), 35–36) wurde eine Lösung, die
92 mg des Zwischenprodukts u (0,32 mmol), 54 mg 4-Chlorbenzaldehyd
(0,38 mmol) und 48 mg Natriumbisulfit (0,46 mmol) in 3 ml DMA enthielt,
10 Stunden lang auf 150°C
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur gekühlt und
in 200 ml Wasser gegossen. Der entstehende Feststoff wurde abfiltriert
und mit Wasser gewaschen, was 98 mg (76%) des Produkts als gelben
Feststoff ergab:
IR (KBr) 3206, 3094, 2836, 1651, 1689, 1596,
1513, 1474, 1441, 1403, 1370, 1252, 1178, 1092, 1032, 1015, 1002,
843, 817, 755 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,70–3,76 (m, 1H), 3,80 (s, 3H),
3,92–3,99
(m, 1H), 5,64 (d, 1H, J = 4,3 Hz), 6,01-6,06 (m, 1H), 6,87–7,00 (m, 4H), 7,32–7,55 (m,
5H), 8,09 (d, 1H, J = 1,0, 8,0 Hz), 8,16 (d, 1H, J = 1,0, 7,8 Hz);
1C-NMR (DMSO-d6) δ 46,90, 55,41,
61,82, 114,99, 116,92, 123,16, 124,52, 127,17, 127,42, 127,52, 129,03, 130,58,
131,01, 132,61, 137,00, 143,27, 153,62, 159,70, 168,76;
LRMS
berechnet für
C23H18ClN3O2 (M + H) 404,
gefunden 404;
Anal. (C23H18ClN3O2·0,2 H2O) C, H, N, Cl.
-
Beispiel
55: (3-[1,3]Dioxolan-2-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Titelprodukt wurde hergestellt aus dem Diamin g und 3-[1,3]Dioxolan-2-ylbenzaldehyd
(Marx et al., Liebigs Annalen der Chemie 3 (1992), 183) unter Verwendung
von CH2Cl2, wie
in Beispiel 19 beschrieben, außer
dass CH2Cl2 als
Aufarbeitungslösungsmittel
verwendet wurde, was 3,10 g (81%) eines grauweißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 223–225°C;
Rf = 0,23 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 2361,
1653, 1635, 1458 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m, 2H), 3,96–4,12 (m,
4H), 4,45–4,46
(m, 2H), 5,85 (s, 1H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,58–7,65 (m,
2H), 7,86–7,93
(m, 4H), 8,45 (m, 1H);
HRMS berechnet für C19H17N3O3 335,1270
(M+), gefunden 335,1278;
Anal. (C19H17N3O3) C, H, N.
-
Beispiel
56: 1-(4-Diethoxmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Titelprodukt wurde auf gleiche Weise, wie für Beispiel 55 beschrieben,
aus Terephthaldehydmonodiethylacetal hergestellt, was 1,19 g (77%)
eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 213–215°C;
Rf =0,21
(90%EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1660, 1605, 1481, 1307, 1055 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,18 (t,
6H, J = 7,0 Hz), 3,48–3,63
(m, 6H), 4,45–4,47
(m, 2H), 5,59 (s, 1H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,59 (d, 2H, J
= 8,2 Hz), 7,85–7,92
(m, 4H), 8,45 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS berechnet für C21H23N3O3 365,1739 (M+),
gefunden 365,1749;
Anal. (C21H23N3O3)
C, H, N.
-
Beispiel
57: 4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
-
1-(3-Diethoxymethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(0,79 g, 2,18 mmol) wurde in EtOH (22 ml) und Wasser (22 ml) gelöst. Konzentrierte
Schwefelsäure
(0,5 ml) wurde zugegeben und der Ansatz 5 Stunden lang zum Rückfließen gebracht.
Die Reaktionsmischung wurde auf RT gekühlt und das EtOH im Vakuum
entfernt. Der Rückstand
wurde mit gesättigtem
NaHCO3 verdünnt und die entstehenden Feststoffe
wurden filtriert und mit Wasser gewaschen, dann im Vakuum über Nacht
getrocknet, was 0,47 g (74%) eines weißen Feststoffs lieferte:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,54–3,55 (m,
2H), 4,50–4,51
(m, 2H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,88–7,96 (m, 2H), 8,09–8,10 (m,
4H), 8,46–8,50
(m, 1H), 10,13 (s, 1H).
-
Beispiel
58: 1-(4-Dimethylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen Vorgehens wurden 0,37
g (71%) 1-(4-Dimethylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(58) aus 4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9a-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)-benzaldehyd
als weißer
Feststoff hergestellt:
Schmelzpunkt = 227–230°C;
Rf =
0,16 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR
(KBr) 1663, 1603, 1478, 1308 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,19 (s,
6H), 3,49 (s, 2H), 3,52–3,53
(m, 2H), 4,45–4,47
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,49 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,81–7,90 (m,
4H), 8,43–8,47
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C19H20N4O
320,1637 (M+), gefunden 320,1639;
Anal.
(C19H20N4O) C, H, N.
-
Wie
in Beispiel 32 beschrieben, wurden 0,33 g (19%) 1-(4-Hydroxymethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(58a) als Nebenprodukt bei der Herstellung von 1-(4-Dimethylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
als weißer
Feststoff isoliert:
Schmelzpunkt = 262–264°C;
Rf =
0,32 (10% MecOH/CHCl3);
IR (KBr) 1651,
1470, 1310 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m,
2H), 4,44–4,46
(m, 2H), 4,60 (d, 2H, J = 5,7 Hz), 5,33–5,37 (m, 1H), 7,35 (t, 1H,
J = 7,8 Hz), 7,51 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,82 (d, 2H, J = 8,2 Hz),
7,84–7,91
(m, 2H), 8,45 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS berechnet für C17H15N3O2 293,1164 (M+),
gefunden 293,1153;
Anal. (C17H15N3O2)
C, H, N.
-
Beispiel
59: 1-(3-Methylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen Verfahrens wurden 0,12
g (23%) 1-(3-Methylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
hergestellt aus 3-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
und Methylamin als amorpher weißer
Feststoff:
Schmelzpunkt = 110°C (Zers.);
Rf =
0,08 (10% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR
(KBr) 1655, 1464, 1381, 1308 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,31 (s,
3H), 3,52–3,53
(m, 2H), 3,79 (s, 2H), 4,45–4,47
(m, 2H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,52–7,53 (m, 2H), 7,71–7,75 (m,
1H), 7,83–7,91
(m, 3H), 8,46 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS berechnet für C18H17N4O
305,1402 (M – H)+, gefunden 305,1416;
Anal. (C18H18N4O·0,75 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
60: 1-(3-Pyrrolidin-1-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen Verfahrens wurden 0,46
g (78%) 1-(3-Pyrrolidin-1-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
aus 3-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
und Pyrrolidin als amorpher grauweißer Feststoff hergestellt:
Schmelzpunkt
= 92°C (Zers.);
Rf = 0,21 (10% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1659, 1464, 1379, 1308
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,69–1,71 (m,
4H), 2,47–2,50
(m, 4H), 3,52–3,53
(m, 2H), 3,68 (s, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,48–7,55 (m, 2H), 7,70–7,73 (m,
1H), 7,79 (s, 1H), 7,85–7,91
(m, 2H), 8,42-8,46 (m,
1H);
HRMS berechnet für
C21H21N4O
345,1715 (M – H)+, gefunden 345,1719;
Anal. (C21H22NO·0,2 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
61: 1-[3-(3-Trifluormethylphenoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt, wie in Beispiel 55 beschrieben,
aus 3-[3-(Trifluormethyl)-phenoxyl]benzaldehyd,
was 0,089 g (48%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 121–122°C;
Rf =
0,21 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1661, 1580, 1445, 1327, 1126
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m,
2H), 4,46–4,48
(m, 2H), 7,29–7,44
(m, 4H), 7,53–7,56
(m, 2H), 7,61-7,71 (m,
3H), 7,85–7,91
(m, 2H), 8,45 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C23H17N3O2F3 424,1273 (M +
H)+, gefunden 424,1277;
Anal. (C23H16N3O2F3·1,0 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
62: 1-[3-(4-Chlorphenoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt, wie in Beispiel 55 beschrieben,
aus 3-(4-Chlorphenoxy)benzaldehyd, was 0,114 g (66%) eines weißen Feststoffs
lieferte:
Schmelzpunkt = 211–212°C;
Rf =
0,16 (75% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1659, 1578, 1483, 1462, 1233
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m,
2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,11–7,17
(m, 2H), 7,22–7,26
(m, 1H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,45–7,50 (m, 3H), 7,58–7,66 (m,
2H), 7,85–7,91
(m, 2H), 8,43–8,47
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C22H16N3O2Cl 389,0931 (M+),
gefunden 389,0948;
Anal. (C22H16N3O2Cl·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
63: 1-[3-(3,4-Dichlorphenoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde analog zu Beispiel 55 hergestellt aus 3-(3,4-Dichlorphenoxy)benzaldehyd, was
0,084 g (45%) eines weißen
amorphen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 252–254°C (Zers.);
Rf =0,13 (75% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1657, 1578, 1468, 1263 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m, 2H), 4,45–4,47 (m,
2H), 7,11 (dd, 1H, J = 8,9, 2,8 Hz), 7,28–7,32 (m, 1H), 7,36 (t, 1H,
J = 7,8 Hz), 7,43 (d, 1H, J = 2,8 Hz), 7,54–7,55 (m, 1H); 7,60–7,71 (m,
3H), 7,85–7,91
(m, 2H), 8,43–8,47
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C22H15N3O2Cl2 423,0541 (M+), gefunden 423,0538;
Anal. (C22H15N3O2Cl2·0,3 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
64: 1-[3-(4-Methoxyphenoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt, wie in Beispiel 55 beschrieben,
aus 3-(4-Methoxyphenoxy)-benzaldehyd,
was 0,13 g (84%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 196–198°C;
Rf =0,21
(90%EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1660, 1505, 1462, 1215 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m,
2H), 3,76 (s, 3H), 4,43–4,46
(m, 2H), 7,00 (d, 2H, J = 9,2 Hz), 7,10 (d, 2H, J = 9,2 Hz), 7,07–7,15 (m,
1H), 7,32–7,37
(m, 2H), 7,52–7,58
(m, 2H), 7,84–7,89
(m, 2H), 8,43–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C23H19N3O3 385,1341 (M+),
gefunden 385,1442;
Anal. (C23H19N3O3·0,4 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
65: 1-[3-(3,5-Dichlorphenoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt, wie in Beispiel 55 beschrieben,
aus 3-(3,5-Dichlorphenoxy)benzaldehyd, was 0,14 g (86%) eines weißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 258–259°C (Zers.);
Rf =0,13 (75% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1663, 1576, 1431, 1250 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,53–3,54 (m, 2H), 4,47–4,49 (m,
2H), 7,18 (d, 2H, J = 1,8 Hz), 7,31–7,42 (m, 3H), 7,58–7,74 (m,
3H), 7,86–7,92
(m, 2H), 8,46 (m, 1H);
HRMS berechnet für C22H15N3O2Cl2 423,0549 (M+),
gefunden 423,0549;
Anal. (C22H15N3O2Cl2·0,2
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
66: 1-(3-Benzoylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt, wie in Beispiel 2 beschrieben,
aus 3-Benzoylbenzoylchlorid (Ito et al., J. Org. Chem. (1985), 50:2893).
Die Reaktionszeit war 72 Stunden bei RT unter Verwendung von CH2Cl2 als Aufarbeitungslösungsmittel,
was 0,12 g (65%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schrmelzpunkt = 237–238°C (Zers.);
Rf =
0,13 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1659, 1464, 1312 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,53–3,55 (m,
2H), 4,48–4,49
(m, 2H), 7,37 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,57–7,62 (m, 2H), 7,69–7,94 (m,
7H), 8,15–8,18
(m, 2H), 8,46 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C23H17N3O2 367,1321 (M+),
gefunden 367,1306;
Anal. (C23H17N3O2)
C, H, N.
-
Beispiel
67: 1-(3-Benzylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt, wie in Beispiel 2 beschrieben,
aus 3-Benzylbenzoylchlorid (Norris und Ware, J. Amer. Chem. Soc.
(1939), 61:1418). Die Reaktionszeit war 72 Stunden bei Raumtemperatur unter
Verwendung von CH2Cl2 als
Aufarbeitungslösungsmittel,
was 0,13 g (68%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 205–208°C;
Rf =
0,18 (75% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1655, 1464, 1381, 1310 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,50–3,51 (m,
2H), 4,06 (s, 2H), 4,43–4,44
(m, 2H), 7,16–7,22
(m, 1H), 7,26–7,37
(m, 5H), 7,43–7,52
(m, 2H), 7,66–7,68
(m, 1H), 7,74–7,75
(m, 1H), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,44 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C23H19N3O
353,1528 (M+), gefunden 353,1527;
Anal.
(C23H19N3O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
68: 1-(3-[1,3]Dioxolan-2-ylphenyl)-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt, wie in Beispiel 55 beschrieben,
aus dem Zwischenprodukt 1 (Beispiel 18) anstelle des Zwischenprodukts
g, was 0,60 g (54%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 262–264°C (Zers.);
Rf =
0,11 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1667, 1487, 1460, 1389 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,54–3,55 (m,
2H), 3,96–4,12
(m, 4H), 4,45–4,46
(m, 2H), 5,85 (s, 1H), 7,58–7,66
(m, 3H), 7,75–7,79
(m, 1H), 7,85–7,88
(m, 1H), 7,92 (s, 1H), 8,59–8,63
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C19H16N3O3F 353,1176 (M+),
gefunden 353,1183;
Anal. (C19H16N3O3F·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
69: 3-(4-Fluor-6-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
-
Unter
Verwendung des Verfahrens zur Abspaltung der Schutzgruppen, wie
in Beispiel 31 beschrieben, wurden 0,43 g (89%) 3-(4-Fluor-6-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
als weißer
Feststoff erzeugt:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,56–3,58 (m,
2H), 4,50–4,51
(m, 2H); 7,61–7,65
(m, 1H), 7,78–7,85
(m, 2H), 8,09-8,11 (m,
1H), 8,17–8,21
(m, 1H), 8,39–8,40
(m, 1H), 8,64 (t, 1H, J = 5,6 Hz), 10,14 (s, 1H).
-
Beispiel
70: 1-(3-Dimethylaminomethylphenyl)-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen reduktiven Aminierungsverfahrens
wurden 0,067 g (31%) 1-(3-Dimethylaminomethylphenyl)-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
hergestellt aus 3-(4-Fluor-6-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
als weißer
Feststoff hergestellt:
Schmelzpunkt = 215–217°C (Zers.);
Rf =
0,11 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR
(KBr) 1663, 1485, 1383 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,19 (s, 6H), 3,50 (s, 2H),
3,54–3,55
(m, 2H), 4,45–4,47
(m, 2H), 7,48–7,62
(m, 3H), 7,72–7,78
(m, 3H), 8,61 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS berechnet für C19H18N4OF
337,1465 (M – H),
gefunden 337,1464;
Anal. (C19H19N4OF·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
71: 1-(2-Dimethylaminopyridin-4-yl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt von Beispiel 15 (0,087 g, 0,29 mmol) wurde in EtOH (4 ml)
in einem abgeschlossenen Röhrenreaktionsgefäß, das mit
einem Magnetrührstab
ausgestattet war, suspendiert. Dimethylamin (2 M/MeOH, 4,37 ml,
8,75 mmol) wurde zugegeben und das Gefäß verschlossen, gerührt und
6 Stunden lang auf 110°C
erhitzt. Zusätzliche
Dimethylaminlösung
(2 ml) wurde zugegeben und der Ansatz über Nacht bei 110°C gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und das Produkt mit Säulenchromatographie gereinigt (0
bis 5% Me-OH/EtOAc),
was 0,051 g (57%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 266–268°C;
Rf =0,16
(5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1657, 1611, 1510 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m,
2H), 4,49–4,50
(m, 2H), 6,96–6,99
(m, 2H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,89 (dd, 1H, J = 1,0, 7,7 Hz),
7,93 (dd, 1H, J = 1,0, 8,0 Hz), 8,26 (d, 1H, J = 5,1 Hz), 8,47 (t,
1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C17H17N5O 307,1433 (M+), gefunden 307,1431;
Anal. (C17H17N5O)
C, H, N.
-
Beispiel
72: 1-(3-Methylaminomethylphenyl)-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen reduktiven Aminierungsverfahrens
wurden 0,037 g (18%) 1-(3-Methylaminomethylphenyl)-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
aus Methylamin (2 M/MeOH) und 3-(4-Fluor-6-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd alsweißer Feststoff
hergestellt:
Schmelzpunkt = 196–198°C;
Rf =
0,03 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR
(KBr) 1655, 1487, 1466, 1134 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,29 (s,
3H), 3,54–3,57
(m, 2H), 3,74 (s, 2H), 4,45–4,47
(m, 2H), 7,51–7,53
(m, 2H), 7,57–7,62
(m, 1H), 7,68–7,77
(m, 2H), 7,80 (s, 1H), 8,62 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet
für C18H17N4OF
323,1308 (M+), gefunden 323,1305;
Anal.
(C18H17N4OF·0,3
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
73: 3-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzonitril
-
Die
Titelverbindung wurde wie in Beispiel 55 beschrieben hergestellt
aus 3-Cyanobenzaldehyd, was 0,143 g (30%) eines weißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 283–284°C (Zers.);
Rf = 0,13 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
2233, 1659, 1462 cm–1;
1H-NMR(DMSO-d6) δ 3,53–3,54 (m,
2H), 4,47–4,49
(m, 2H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 6,66–7,83 (m, 1H); 7,89–7,95 (m,
2H), 8,04–8,06
(m, 1H), 8,19–8,22
(m, 1H), 8,31–8,32
(m, 1H), 8,46–8,50
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C17H12N4O
288,1011 (M+), gefunden 288,1002;
Anal.
(C17H12N4O·0,5
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
74: 6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-carbonsäureethylester
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt, wie in Beispiel 55 beschrieben,
aus Ethylglyoxalat (50% in Toluol), was 0,086 g (28%) eines grauweißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 237–239°C (Zers.);
Rf = 0,20 (5% MeOH/CHCl3);
IR
(KBr) 1719, 1663, 1655 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,36 (t, 3H, J = 7,1 Hz), 3,35–3,36 (m,
2H), 3,58–3,60
(m, 2H), 4,39 (q, 2H, J = 7,1 Hz), 7,45 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,99–8,04 (m,
2H), 8,47–8,50
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C13H13N3O3 259,0957 (M+),
gefunden 259,0965;
Anal. (C13H13N3O3·0,1 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
75: 1-(4-Methylaminomethvlghenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
sUnter
Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen reduktiven Aminierungsverfahrens
wurden 0,44 g (53%) 1-(4-Methylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
aus Methylamin (2 M/MeOH) und 4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
als weißer
Feststoff hergestellt:
Schmelzpunkt = 169–172°C;
Rf =
0,08 (10% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR
(KBr) 1651, 1480, 1308 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,30 (s, 3H), 3,52–3,53 (m,
2H), 3,75 (s, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,52 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,81
(d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,43–8,47
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C18H18N4O
306,1480 (M+), gefunden 306,1486;
Anal.
(C18H18N4O·0,5
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
76: 1-(4-Morpholin-4-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen reduktiven Aminierungsverfahrens
wurden 0,097 g (38%) 1-(4-Morpholin-4-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
aus Morpholin und 4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
als weißer
Feststoff hergestellt:
Schmelzpunkt = 285–286°C (Zers.);
Rf =
0,11 (5% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1661,
1653, 1483, 1113 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,40–2,41 (m, 4H), 3,15–3,17 (m,
2H), 3,26–3,61
(m, 6H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,51 (d, 2H; J = 8,1 Hz), 7,82
(d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,43–8,47
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C21H22N4O2 362,1743 (M+),
gefunden 362,1737;
Anal. (C21H22N4O2)
C, H, N.
-
Beispiel
77: 1-(4-[(2-Methoxyethvlamino)methyl]phenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen reduktiven Aminierungsverfahrens
wurden 0,091 g (38%) der Titelverbindung hergestellt aus 2-Methoxyethylamin
und 4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
als weißer
Feststoff:
Schmelzpunkt = 154–157°C;
Rf =
0,11 (10% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1659,
1483, 1088 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,67 (t,
2H, J = 5,7 Hz), 3,24 (s, 3H), 3,42 (t, 2H, J = 5,7 Hz), 3,52–3,53 (m,
2H), 3,81 (s, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,52 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,80
(d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,84-7,90 (m,
2H), 8,43–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C20H22N4O2 350,1743 (M+),
gefunden 350,1756;
Anal. (C20H22N4O2)
C, H, N.
-
Beispiel
78: 1-(4-Phenoxyphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde, wie in Beispiel 55 beschrieben, aus 4-Phenoxybenzaldehyd
hergestellt, was 0,13 g (67%) eines weißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 259–264°C;
IR
(KBr) 1664, 1591, 1480, 1236 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,53–3,54 (m,
2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,12–7,16
(m, 4H), 7,20–7,25
(m, 1H), 7,32-7,37 (m,
1H), 7,44–7,49
(m, 2H), 7,84–7,89
(m, 4H), 8,43–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C22H17N3O2 355,1321 (M+),
gefunden 355,1321;
Anal. (C22H17N3O2·0,5 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
79: 1-(4-Diethoxymethylphenyl)-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt auf gleiche Weise, wie in Beispiel
55 beschrieben, aus Terephthalaldehydmonodiethylacetal und Zwischenprodukt
1 (Beispiel 18) anstelle von Zwischenprodukt g, was 1,61 g (79%)
eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 219–221 °C;
Rf =
0,39 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1667, 1611, 1464, 1107 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,17 (t,
6H, J = 7,0 Hz), 3,48–3,65
(m, 6H), 4,45–4,47
(m, 2H), 5,59 (s, 1H), 7,58-7,62 (m,
3H), 7,75–7,78
(m, 1H), 7,87 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 8,61 (t, 1H, J = 8,3 Hz);
HRMS
berechnet für
C21H22N3O3 383,1645 (M+),
gefunden 383,1640;
Anal. (C21H22N3O3)
C, H, N.
-
Beispiel
80: 1-(1H-Imidazol-2-yl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde hergestellt mit dem in Beispiel 4 beschriebenen
Verfahren aus Zwischenprodukt g und Imidazol-2-carboxaldehyd, was
0,047 g (33%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 227–228°C (Zers.);
Rf =
0,13 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1645, 1611, 1497, 1402 cm–1 1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,36–3,38 (m,
2H), 3,46–3,50
(m, 2H), 7,21 (s, 1H), 7,35–7,40
(m, 2H), 7,87–7,92
(m, 2H), 8,42–8,45
(m, 1H), 13,34 (s, 1H);
HRMS berechnet für C13H11N5O 253,0964 (M+), gefunden 253,0957;
Anal. (C13H11N5O·0,25 MeOH)
C, H, N.
-
Beispiel
81: 4-(1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-6-yl)benzaldehyd
-
(a) Zwischenprodukt v
- 9-(Trimethylsilanylethinyl)-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Eine
Mischung von Zwischenprodukt n (Beispiel 34) (1,0 g, 3,47 mmol),
(Trimethylsilyl)acetylen (5,0 ml, 34,7 mmol), Tetrakistriphenylphosphinpalladium(0)
(0,04 g, 34,7 μmol),
Cul (0,013 g, 69,4 μmol)
in Diethylamin (10 ml) und DMF (10 ml) wurde 5 Stunden lang bei
RT gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft und der Rückstand
in H2O aufgenommen und mehrere Male mit
EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet und eingeengt. Die rohe
Mischung wurde mit Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit einem Gradienten von 0 bis 5% MeOH in CHCl3 eluiert wurde, was 0,733 g (82%) eines
braunen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 180–182°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 0,25 (s,
9H), 3,25–3,33
(m, 2H), 3,51–3,55
(m, 2H), 5,90 (br s, 1H), 6,57 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,35 (d, 1H,
J = 6,0 Hz), 7,78 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,13 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
LRMS
258 (M+).
-
(b) Zwischenprodukt w
- 9-Ethinyl-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Eine
Mischung von Zwischenprodukt v (0,712 g, 2,76 mmol) und K2CO3 (0,038 g, 0,276
mmol) in MeOH (35 ml) wurde 2,5 Stunden lang bei RT gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde verdampft und der Rückstand in
H2O aufgenommen und mehrere Male mit EtOAc
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet und eingeengt, was 0,50
g (98%) eines braunen Feststoffs ergab, der in der nächsten Stufe
ohne weitere Reinigung verwendet wurde:
Schmelzpunkt = 146–148°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,15–3,23 (m,
2H), 3,48–3,52
(m, 2H), 4,50 (s, 1H), 6,13 (br s, 1H), 6,57 (t, 1H, J 9,0 Hz),
7,37 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 7,79 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,10 (t, 1H,
J = 6,0 Hz);
LRMS 186 (M+).
-
(c) Zwischenprodukt x
- 4-(5-Oxo-2,3,4,5-tetrahydro-1H-benzo[e][1,4]diazepin-9-ylethinyl)benzaldehyd
-
Unter
Verwendung des zur Herstellung von Zwischenprodukt o beschriebenen
Verfahrens wurden Zwischenprodukt w und 4-Iodbenzaldehyd verwendet,
um Zwischenprodukt x in einer Ausbeute von 68% als hellgelben Feststoff
zu synthetisieren:
Schmelzpunkt = 178–180°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,30–3,33 (m, 2H), 3,54–3,57 (m,
2H), 6,39 (br s, 1H), 6,63 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,49 (d, 1H, J =
6,0 Hz), 7,48–7,51
(m, 3H), 7,95 (d, 2H), J = 9,0 Hz), 8,15 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
LRMS
290 (M+).
-
(d) Titelverbindung
-
Unter
Verwendung des zur Herstellung von 6-Phenyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on (Beispiel
33) beschriebenen Verfahrens wurde die Titelverbindung aus Zwischenprodukt
x in einer Ausbeute von 65% als hellgelber Feststoff synthetisiert:
Schmelzpunkt
= 228–230°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,46–3,49 (m,
2H), 4,37–4,40
(m, 2H), 6,89 (s, 1H), 7,20 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,81-7,88 (m, 4H), 8,03
(d, 2H, J = 9,0 Hz), 8,42 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 10,08 (s, 1H);
LRMS
290 (M+).
-
Beispiel
82: 6-(4-Dimethylaminomethylphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
2
M Dimethylamin in Methanol (8,2 ml, 16,34 mmol) wurde zu einer Suspension
von 4-(1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-6-yl)benzaldehyd
(0,55 g, 1,90 mmol) in MeOH (110 ml) bei RT zugegeben. Die Reaktionsmischung
wurde am Rückfluss
erhitzt, bis die Suspension zu einer Lösung wurde. Die Reaktionsmischung
wurde auf RT gekühlt
und eine Lösung
von NaCNBH3 (0,131 g, 2,09 mmol) und ZnCl2 (0,143 g, 1,05 mmol) in MeOH (55 ml) wurde
langsam zugegeben. Der pH-Wert der Reaktionsmischung wurde unter Verwendung
von 2 M HCl-Methanol auf 3 bis 4 eingestellt. Die Reaktionsmischung wurde
bei RT 2,5 Stunden lang gerührt.
Bei Abschluss der Reaktion wurde konzentrierte HCl zugegeben (pH 1)
und das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde mit H2O verdünnt, mit 50% wässrigem NaOH
basisch (pH 12 bis 14) gemacht und mehrere Male mit EtOAc extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen wurden über wasserfreiem MgSO4 getrocknet und eingeengt. Die rohe Mischung
wurde mit Säulenchromatographie
gereinigt, wobei mit einem Gradienten von 0 bis 7% MeOH in CHCl3 und anschließend 3 bis 8% MeOH/NH3 in CHCl3 eluiert
wurde, was 0,52 g (86%) eines fahlgelben Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 140–142°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,18 (s,
6H), 3,45 (s, 2H), 3,47–3,50
(m, 2H), 4,32 (m, 2H), 6,69 (s, 1H), 7,16 (t, 1H, J = 10 Hz), 7,42
(d, 2H, J = 10 Hz), 7,56 (d, 2H), J = 10 Hz), 7,77 (d, 1H, J = 10
Hz), 7,81 (d, 1H, J = 10 Hz), 8,36 (t, 1H, J = 5 Hz);
HRMS
berechnet für
C20H21N3O
319,1685 (M+), gefunden 319,1678;
Anal.
(C20H21N3O·0,3
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
83: 6-(4-Methylaminomethylphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 82 beschriebenen reduktiven Aminierungsverfahrens
wurde die Titelverbindung aus 4-(1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-6-yl)benzaldehyd
und Methylamin in einer Ausbeute von 71 % als fahlgelber Feststoff
synthetisiert:
Schmelzpunkt = 178–180°C; 1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,29 (s, 3H), 3,48 (br s, 2H),
3,70 (s, 2H), 4,30–4,33
(m, 2H), 6,68 (s, 1H), 7,16 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,45 (d, 2H, J
= 6,0 Hz), 7,55 (d, 2H, J = 6,0 Hz), 7,77 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 7,80
(d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,36 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet
für C19H19N3O
305,3828 (M+), gefunden 305,1536;
Anal.
(C19H19N3O·0,1
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
84: 6-(4-Pyrrolidin-1-ylmethylphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 82 beschriebenen reduktiven Aminierungsverfahrens
wurde die Titelverbindung aus 4-(1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-6-yl)benzaldehyd
und Pyrrolidin in einer Ausbeute von 76% als fahlgelber Feststoff
synthetisiert:
Schmelzpunkt = 146–148°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,71 (br s, 4H), 2,49 (br s,
4H), 3,48 (br s, 2H), 3,64 (br s, 2H), 4,30–4,33 (m, 2H), 6,69 (s, 1H),
7,16 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,43 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 7,55 (d, 2H,
J = 9,0 Hz), 7,77 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 7,80 (d, 1H, J = 9,0 Hz),
8,38 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für 345,1841 (M+),
gefunden 345,1835;
Anal. (C22H23N3O·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
85: 3-(1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-6-yl)benzaldehyd
-
(a) Zwischenprodukt y
- 3-(5-Oxo-2,3,4,5-tetrahydro-1H-benzo[e][1,4]diazepin-9-ylethinyl)benzaldehyd
-
Unter
Verwendung des zur Herstellung von Zwischenprodukt o beschriebenen
Verfahrens wurden Zwischenprodukt w, 9-Ethinyl-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
und 3-Iodbenzaldehyd verwendet, um Zwischenprodukt y in einer Ausbeute
von 62% als gelben Feststoff zu synthetisieren:
Schmelzpunkt
= 176–178°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,30–3,33 (m,
2H), 3,54–3,57
(m, 2H), 6,40 (br s, 1H), 6,63 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,49 (d, 1H;
J = 6,0 Hz), 7,66 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,83 (d, 1H, J = 6,0 Hz),
7,90–7,97
(m, 2H), 8,15 (br s, 1H), 8,31 (s, 1H), 10,03 (s, 1H);
LRMS
291 (M+ + H).
-
(b) Titelverbindung
-
Unter
Verwendung des zur Herstellung von 6-Phenyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on (Beispiel
33) beschriebenen Verfahrens wurde die Titelverbindung aus Zwischenprodukt
y synthetisiert und sie wurde in einer Ausbeute von 66% als fahlgelber
Feststoff erhalten:
Schmelzpunkt = 192–194°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,49–3,51 (m, 2H), 4,33–4,36 (m,
2H), 6,83 (s, 1H), 7,19 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,75 (t, 1H, J = 9,0
Hz), 7,80–7,86
(m, 2H), 7,96 (d, 2H, J = 6,0 Hz), 8,15 (s, 1H), 8,41 (t, 1H, J
= 6,0 Hz), 10,11 (s, 1H);
LRMS 290 (M+).
-
Beispiel
86: 6-(3-Dimethylaminomethylphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 82 beschriebenen reduktiven Aminierungsverfahrens
wurde die Titelverbindung aus 3-(1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-6-yl)benzaldehyd
und Dimethylamin in einer Ausbeute von 87% als weißer Feststoff
synthetisiert:
Schmelzpunkt = 98–100°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,18 (s, 6H), 3,47 (br s, 4H),
4,30–4,32
(m, 2H), 6,70 (s, 1H), 7,17 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,35–7,37 (m,
1H), 7,43–7,50
(m, 3H), 7,78 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,81 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,38
(t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für C20H21N3O 319,1685 (M+), gefunden 319,1682;
Anal. (C20H21N3O·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
87: 6-(3-Methylaminomethylphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 82 beschriebenen reduktiven Aminierungsverfahrens
wurde die Titelverbindung aus 3-(1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-6-yl)benzaldehyd
und Methylamin in einer Ausbeute von 94% als fahlgelber Feststoff
synthetisier:
Schmelzpunkt = 128–130°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,29 (s, 3H), 3,48 (br s, 2H),
3,71 (s, 2H), 4,30–4,33
(m, 2H), 6,69 (s, 1H), 7,17 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,38–7,39 (m,
1H), 7,44–7,46
(m, 2H), 7,54 (s, 1H), 7,80 (t, 2H, J = 9,0 Hz), 8,39 (t, 1H, J
= 6,0 Hz);
HRMS berechnet für
C19H19N3O
305,3828 (M+), gefunden 305,1520;
Anal.
(C19H19N3O·0,6
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
88: 6-(3-Pyrrolidin-1-ylmethylphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 82 beschriebenen reduktiven Aminierungsverfahrens
wurde die Titelverbindung aus 3-(1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-6-yl)benzaldehyd
und Pyrrolidin in einer Ausbeute von 92% als fahlgelber Feststoff
synthetisiert:
Schmelzpunkt = 158–160°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,71 (br s, 4H), 2,49 (br s,
4H), 3,49 (br s, 2H), 3,68 (br s, 2H), 4,30–4,33 (m, 2H), 6,70 (s, 1H),
7,17 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,38–7,52
(m, 4H), 7,79 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 7,82 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,38
(t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für C22H23N3O 345,1841 (M+), gefunden 345,1848;
Anal. (C22H23N3O·0,4 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
89: 6-(4-Fluorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbaldehyd
-
Gemäß dem in
Beispiel 38 beschriebenen Verfahren wurde die Titelverbindung aus
6-(4-Fluorphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
als weißer
Feststoff in einer Ausbeute von 94% synthetisiert:
Schmelzpunkt
= 268–270°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,52–3,54 (m,
2H), 4,19–4,22
(m, 2H), 7,40–7,50
(m, 3H), 7,75 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,78 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,46
(d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,52 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 9,64 (s, 1H);
LRMS
309 (M+ + H).
-
Beispiel
90: 6-(4-Fluorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carabaldehydoxim
-
Hydroxylaminhydrochlorid
(0,10 g, 0,325 mmol) wurde zu einer Lösung von 6-(4-Fluorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbaldehyd
(56,0 mg, 0,813 mmol) in Pyridin (10 ml) zugegeben und 20 Stunden
lang bei RT gerührt.
Bei Verbrauch des Aldehyds, was durch DC gezeigt wurde, wurde das
Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde in 2 n HCl aufgenommen und mehrere Male mit EtO-Ac extrahiert. Die
vereinigten organischen Extrakte wurden über wasserfreiem MgSO4 getrocknet und eingeengt, was 97 mg (92%)
eines fahlgelben Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 277–279°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,50 (br
s, 2H), 4,12–4,14
(m, 2H), 7,30 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,43 (t, 2H, J = 9,0 Hz), 7,57–7,62 (m,
2H), 7,89 (s, 1H), 7,94 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,33 (d, 1H, J = 6,0
Hz), 8,41 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 10,80 (s, 1H);
HRMS berechnet
für C18H14N3O2F 323,1070 (M+),
gefunden 323,1066.
-
Beispiel
91: 6-(4-Fluorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbonitril
-
Thiocarbonyldiimidazol
(0,415 g, 2,33 mmol) wurde zu einer Lösung von 6-(4-Fluorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbaldehydoxim
(0,301 g, 0,932 mmol) in THF (70 ml) bei RT zugegeben und 4 Stunden
lang gerührt.
Bei Verbrauch des Oxims, was durch DC gezeigt wurde, wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde in EtOAc gelöst,
mit 10% HCl und dann mit gesättigtem
NaHOP3 gewaschen. Die organische Phase wurde über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet und zu einem gelben Öl eingeengt,
das mit Säulenchromatographie
gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten von 0 bis 3% MeOH in
CHCl3 eluiert wurde, was 0,268 g (94%) eines
fahlgelben Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 248–250°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,52 (br
s, 2H), 4,29–4,31
(m, 2H), 7,41–7,53
(m, 3H), 7,77 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,80 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,90
(d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,01 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,55 (t, 1H, J =
6,0 Hz);
HRMS berechnet für
C18H12N3OF
305,0964 (M+), gefunden 305,0951;
Anal.
(C18H12N3OF·0,1
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
92: 6-(4-Fluorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbonsäureamid
-
Eine
Suspension von 6-(4-Fluorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbonitril (Beispiel
91) (0,05 g, 0,164 mmol) in 85% H3PO4 (7 ml) wurde 22 Stunden lang auf 90 bis
100°C erhitzt. Bei
Verbrauch des Ausgangsmaterials (was durch DC gezeigt wurde) wurde
die Reaktionsmischung in H2O gegossen und
mehrere Male mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte
wurden über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet und zu einem
pinkfarbenen Öl
eingeengt, das mit Säulenchromatographie
gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten von 0 bis 5% MeOH in
CHCl3 eluiert wurde, was 0,042 g (79%) eines
fahlgelben Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 287–289°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,47 (br
s, 2H), 3,98–4,06
(m, 2H), 6,46 (br s, 1H), 7,09 (br s, 1H), 7,28 (t, 1 H, J = 6,0 Hz),
7,38 (t, 2H, J = 9,0 Hz), 7,56 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,60 (d, 1H,
J = 6,0 Hz), 7,90 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,15 (d, 1H, J = 6,0 Hz),
8,40 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für C18H14N3O2F
323,1070 (M+), gefunden 323,1063;
Anal.
(C18H14N3O2F·0,5 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
93: 7-Acetyl-6-(4-fluorphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
(a) 6-(4-Fluorphenyl)-7-iod-1-oxo-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Mit
dem in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren wurde 6-(4-Fluorphenyl)-7-iod-1-oxo-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
aus 6-(4-Fluorphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
(Beispiel 37) synthetisiert, was einen fahlgelben Feststoff in einer
Ausbeute von 78% lieferte:
Schmelzpunkt = 283–285°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,48 (br
s, 2H), 4,15–4,18
(m, 2H), 7,29 (t, 1H; J = 6,0 Hz), 7,41 (t, 2H, J = 9,0 Hz), 7,58–7,64 (m,
3H), 7,94 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,41 (t, 1H; J = 6,0 Hz);
LRMS
407 (M+ + H).
-
(b) Titelverbindung
-
Eine
Lösung
von 6-(4-Fluorphenyl)-7-iod-1-oxo-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
(0,10 g, 0,246 mmol), Ethoxyvinyltributylzinn (0,11 ml, 0,320 mmol),
Tetrakistriphenylphosphinpalladium (14,0 mg, 0,0123 mmol) und einer
Spur 2,6-Di-tert.-butyl-4-methylphenol in 1,4-Dioxan (20 ml) und
DMF (1 ml) wurde 20 Stunden lang auf 90 bis 95°C erhitzt. Bei Verbrauch des
Ausgangsmaterials (was durch DC gezeigt wurde) wurde das Lösungsmittel
zur Trockene eingedampft. Der Rückstand
wurde in 1 n HCl aufgenommen und mit EtOAc mehrere Male extrahiert.
Die vereinigten organischen Phasen wurden über wasserfreiem MgSO4 getrocknet und zu einem gelben Öl eingeengt,
das mit Säulenchromatographie
gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten von 0 bis 3% MeOH in
CHCl3 eluiert wurde, was 49,0 mg (64% roh)
eines gelben Feststoffs lieferte. Von diesem Feststoff wurden 36,0
mg weiter mit präparativer
HPLC gereinigt. Eine mobile Gradientenphase, beginnend mit 90% H2O mit 0,1% TFA, 10% CH3CN
mit 0,1% TFA 2 Minuten lang, dann bis zu 35% H2O
mit 0,1% TFA, 65% CH3CN mit 0,1% TFA nach
22 Minuten wurde verwendet. Rt = 10,61 nun. Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt und im Vakuum eingeengt, was 15 mg (26%) des reinen
Produkts ergab:
Schmelzpunkt = 275–276°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,86 (s, 3H), 3,45–3,52 (m,
2H), 3,96–3,98
(m, 2H), 7,37 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,45 (t, 2H, J = 9,0 Hz), 7,64
(d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,67 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,96 (d, 1H, J =
6,0 Hz), 8,42 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 8,55 (d, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS
berechnet für
C19H15N2O2F 322,1117 (M+),
gefunden 322,1131;
Anal. HPLC Rf =
8,61 min.
-
Beispiel
94: 1-(Thiazol-2-yl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde mit dem in Beispiel 55 beschriebenen Verfahren
hergestellt aus Zwischenprodukt g und 2-Thiazolcarboxaldehyd, was
0,057 g (37%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 271–276°C;
Rf =
0,31 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1655, 1466, 1379 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,29–3,30 (m,
2H), 3,63–3,68
(m, 2H), 7,39–7,44
(m, 1H), 7,94–7,97
(m, 2H), 8,02-8,03 (m,
1H), 8,11–8,13
(m, 1H), 8,46–8,49
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C13H10N4OS
270,0575 (M+), gefunden 270,0566;
Anal.
(C13H10N4OS) C, H, N.
-
Beispiel
95: 1-(1H-Pyrrol-2-yl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde mit dem in Beispiel 55 beschriebenen Verfahren
hergestellt aus Zwischenprodukt g und Pyrrol-2-carboxaldehyd, was
0,061 g (40%) eines bernsteinfarbenen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 327–332°C (Zers.);
Rf = 0,25 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1651,
1586, 1497, 1470 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,35–3,36 (m, 2H), 4,29–4,30 (m,
2H), 6,04–6,06
(m, 1H), 6,52–6,54
(m, 1H), 6,79-6,81 (m,
1H), 7,07 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,53–7,57 (m, 2H), 8,20 (t, 1H,
J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C14H12N4O 252,1011 (M+), gefunden 252,1008;
Anal. (C14H12N4O·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
96: [1-15-(4-Chlorphenyl)furan-2-yl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde mit dem in Beispiel 55 beschriebenen Verfahren
hergestellt aus Zwischenprodukt g und 5-(4-Chlorphenyl)-2-furaldehyd,
was 0,038 g (22%) eines hellgelben Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 341–344°C;
Rf = 0,31 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1651,
1487, 1381, 1090 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,64–3,66 (m, 2H), 4,70–4,71 (m,
2H), 7,33–7,40
(m, 3H), 7,54–7,58
(m, 2H), 7,86-7,93 (m,
4H), 8,47–8,51
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C20H14N3O2Cl 362,0775 (M+),
gefunden 363,0789;
Anal. (C20H14N3O2Cl·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
97: 4-Fluor-1-(hydroxymethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a)
4-(4-Fluor-6-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
(97a) wurde mit dem in Beispiel 57 beschriebenen Verfahren hergestellt
aus 1-(4-Diethoxymethylphenyl)-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 79), was 1,11 g (88%) eines weißen Feststoffs ergab, der in
der nächsten
Stufe ohne weitere Reinigung verwendet wurde:
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,55–3,56 (m, 2H), 4,50–4,51 (m,
2H), 7,64 (dd, 1H, J = 2,6, 10,6 Hz), 7,41 (dd. 1H, J = 2,6, 8,9
Hz), 8,10 (s, 4H), 8,2–8,66
(m, 1H), 10,13 (s, 1H).
-
(b) Titelverbindung
-
4-(4-Fluor-6-oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzaldehyd
(97a) (0,10 g, 0,33 mmol) wurde in 1:1 THF/MeOH (2 ml) suspendiert.
Natriumborhydrid (0,014 g, 0,36 mmol) wurde portionsweise zugegeben
und der Ansatz 1 Stunde lang bei RT gerührt. Die Lösungsmittel wurden im Vakuum
entfernt und der Rückstand
mit Säulenchromatographie
gereinigt (0 bis 2% MeOH/EtOAc), was 0,073 g (72%) eines weißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 273–275°C;
Rf = 0,18 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1655,
1609, 1470, 1319 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,54–3,55 (m, 2H), 4,44–4,46 (m,
2H), 4,60 (d, 2H, J = 5,7 Hz), 5,36 (t, 1H, J = 5,7 Hz), 7,52 (d,
2H, J = 8,2 Hz), 7,59 (dd, 1H, J = 2,6, 10,6 Hz), 7,75 (dd, 1H,
J = 9,0 Hz), 7,81 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 8,59–8,63 (m, 1H);
HRMS berechnet
für C17H14N3O2F 311,1070 (M+),
gefunden 311,1058;
Anal. (C17H14N3O2F)
C, H, N.
-
Beispiel
98. 4-Fluor-1-(4-methylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde mit dem in Beispiel 32 beschriebenen Verfahren
hergestellt aus Aldehyd 97a und Methylamin (2 M/MeOH), was 0,069
g (42%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 204–208°C (Zers.);
Rf =
0,03 (7% methanolischer Ammoniak/CHl3);
IR
(KBr) 1655, 1609, 1470, 1437 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,30 (s,
3H), 3,54–3,55
(m, 2H), 3,75 (s, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,52 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,57–7,61 (m, 1H), 7,73–7,76 (m,
1H), 7,80 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 8,59–8,63 (m, 1H);
HRMS berechnet
für C18H17N4OF
324,1386 (M+, gefunden 324,1378;
Anal.
(C18H17N4OF·0,3
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
99: 4-Fluor-1-(4-dimethylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Titelverbindung wurde mit dem in Beispiel 32 beschriebenen Verfahren
hergestellt aus Aldehyd 97a und Dimethylamin (2 M/MeOH), was 0,10
g (60%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 240°C (Zers.);
Rf =
0,08 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR
(KBr) 1669, 1607, 1487, 1458 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,20 (s,
6H), 3,51 (s, 2H); 3,54–3,55
(m, 2H), 4,45–4,47
(m, 2H), 7,50 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,57–7,61 (m, 1H), 7,73–7,76 (m,
1H), 7,82 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 8,59–8,63 (m, 1H);
HRMS berechnet
für C19H19N4OF
338,1543 (M+), gefunden 338,1558;
Anal.
(C19H19N3OF·0,2
H2O) C, H, N;
gefunden 412,2124;
Anal.
(C15H25N5O·0,5
H2O, 3,5 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
100: 1-{4-[(2-Ethoxyethylamino)methyl]phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Aldehyd von Beispiel 57 und 2-Ethoxyethylamin
unter Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen Verfahrens hergestellt;
weißer
amorpher Feststoff (77%):
Schmelzpunkt = 138–140°C;
Rf = 0,18 (10% MeOH/CHCl3);
IR
(KBr) 1663, 1483, 1381, 1086 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,10 (t,
3H, J = 7,0 Hz), 2,65–2,69
(m, 2H), 3,38–3,47
(m, 4H), 3,52–3,53
(m, 2H), 3,81 (s, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,52 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,80
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84-7,90 (m,
2H), 8,43–8,47
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C21H24N4O2 364,1899 (M+),
gefunden 364,1906;
Anal. (C21HZ4N4O2·0,2 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
101: 1-(4-Cyclopropylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Aldehyd von Beispiel 57 und Cyclopropylamin
unter Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen Verfahrens hergestellt:
weißer
amorpher Feststoff (71%):
Schmelzpunkt = 84°C (Zers.);
Rf =
0,18 (10% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1655,
1481, 1381, 1308 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 0,25–0,30 (m, 2H), 0,33–0,40 (m,
2H), 2,06–2,10
(m, 1H), 3,52–3,52
(m, 2H), 3,82 (s, 2H), 4,44–4,46
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,52 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,80
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,90 (m,
2H), 8,45 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C20H20N4O
332,1637 (M+), gefunden 332,1644;
Anal.
(C20H20N4O·0,4
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
102: [4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzylamino]acetonitril
-
Die
Verbindung wurde aus dem Aldehyd von Beispiel 57 und Aminoacetonitril
unter Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen Verfahrens hergestellt:
weißer
Feststoff (25%):
Schmelzpunkt = 198–202°C (Zers.);
Rf =
0,16 (10% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1626,
1483, 1464, 1379 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,37–3,39 (m, 2H), 3,64 (s, 2H),
3,86 (s, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,53 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,81–7,91 (m,
2H), 8,43–8,47
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C19H17N5O
331,1433 (M+), gefunden 331,1442;
Anal.
(C19H17N5O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
103: 1-{4-[(2,2,2-Trifluorethylamino)methyl]phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Aldehyd von Beispiel 57 und 2,2,2-Trifluorethylamin
unter Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen Verfahrens hergestellt;
weißer
kristalliner Feststoff (62%):
Schmelzpunkt = 221–223°C;
Rf = 0,08 (5% MeOH/CHCl3);
IR
(KBr) 1655, 1481, 1310, 1271 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,04–3,08 (m,
1H), 3,17–3,28
(m, 2H), 3,52–3,53
(m, 2H), 3,89 (d, 2H, J = 6,1 Hz), 4,45–4,46 (m, 2H), 7,35 (t, 1H,
J = 7,8 Hz), 7,53 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,81–7,91 (m, 4H), 8,43–8,47 (m,
1H);
HRMS berechnet für
C19H17N4OF3 374,1354 (M+),
gefunden 354,1342;
Anal. (C19H17N4OF3)
C, H, N.
-
Beispiel
104: 1-(4-Prop-2-inylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Aldehyd von Beispiel 57 und Propargylamin
unter Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen Verfahrens hergestellt;
weißer
amorpher Feststoff (60%):
Schmelzpunkt = 126°C (Zers.);
Rf = 0,08 (5% MeOH/CHCl3);
IR
(KBr) 1651, 1481, 1464 cm–1;
1H-NMR
(Aceton-d6) δ 2,69–2,71 (m, 1H), 3,42 (d, 2H,
J = 2,4 Hz), 3,77–3,78
(m, 2H), 3,98 (s, 2H), 4,57-4,60 (m,
2H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,58–7,60 (m, 3H), 7,84–7,89 (m,
3H), 7,98 (dd, 1H, J = 7,7, 1,0 Hz);
HRMS berechnet für C20H18N4O
330,1481 (M+), gefunden 330,1472;
Anal.
(C20H18N4O·0,7
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
105: 1-(4-Thiomorpholin-4-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Aldehyd von Beispiel 57 und Thiomorpholin
unter Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen Verfahrens hergestellt;
grauweißer
Feststoff (79%):
Schmelzpunkt = 266°C (Zers.);
Rf =0,18
(5% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1661, 1601,
1483, 1381 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,62–2,66 (m,
8H), 3,52–3,53
(m, 2H), 3,60 (s, 2H), 4,45–4,47
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,49 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,81–7,90 (m,
4H), 8,43–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C21H22N4OS
378,1514 (M+), gefunden 378,1521;
Anal.
(C21H22N4OS·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
106: 1-(2-p-Tolylthiazol-4-yl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 2-p-Tolylthiazol-4-carbonylchlorid
-
Diese
Verbindung wurde hergestellt, wie allgemein für 3-Phenoxybenzoylchlorid in
Beispiel 6 beschrieben, aus 2-(4-Methylphenyl)-1,3-thiazol-4-carbonsäure, was
1,0 g (quantitativ) eines lohfarbenen Feststoffs ergab, der ohne
weitere Reinigung verwendet wurde:
Schmelzpunkt = 92–95°C;
IR
(KBr) 1765, 1470, 1007 cm–1;
1H-NMR
(CDCl3) δ 2,42
(s, 3H), 7,28 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,89 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 8,41
(s, 1H),
-
(b) Titelverbindung
-
Die
Verbindung wurde hergestellt, wie in Beispiel 4 beschrieben, mit
2-p-Tolylthiazol-4-carbonylchlorid und CH2Cl2 als Aufarbeitungslösungsmittel, was 0,055 g (27%)
eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 308–313°C;
Rf =
0,5 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1653, 1487, 1464 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,39 (s,
3H), 3,29–3,30
(m, 2H), 3,65–3,66
(m, 2H), 7,35–7,40
(m, 3H), 7,89–7,92
(m, 2H), 7,98 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 8,46–8,48 (m, 1H), 8,50 (s, 1H);
HRMS
berechnet für
C20H16N4OS
360,1045 (M+), gefunden 360,1037;
Anal.
(C20H16N4OS·0,5
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
107: 1-(3-p-Tolylbenzo[c]isoxazol-5-yl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Diamin g (Beispiel 2) und 3-(4-Methylphenyl)-2,1-benzisoxazol-5-carbaldehyd unter
Verwendung des in Beispiel 19 beschriebenen Verfahrens hergestellt;
gelber Feststoff (18%):
Schmelzpunkt = 297–301 °C (Zers.);
Rf =
0,13 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1653, 1464, 1310 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,43 (s,
3H), 3,54–3,55
(m, 2H), 4,59–4,61
(m, 2H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,47 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,82–7,95 (m,
4H), 8,11 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 8,49–8,52 (m, 2H);
HRMS berechnet
für C24H18N4O2 394,1430 (M+),
gefunden 394,1446;
Anal. (C24H18N4O2·0,5 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
108. 1-[6-(4-Chlorphenylsulfanyl)pyridin-3-yl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Verbindung wurde aus dem Diamin g (Beispiel 2) und 6-[(4-Chlorphenyl)sulfanyl]nicotinaldehyd unter
Verwendung des in Beispiel 19 beschriebenen Verfahrens hergestellt;
gelber Feststoff (61%):
Schmelzpunkt = 280–284°C (Zers.);
Rf =
0,21 (90%EtOAc/Hexan);
IR (KBr) 1669, 1586, 1387, 1013 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,50–3,51 (m,
2H), 4,43–4,45
(m, 2H), 7,21 (d, 1H, J = 8,4 Hz), 7,37 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,60
(d, 2H, J = 8,6 Hz), 7,68 (d, 2H, J = 8,6 Hz), 7,86–7,93 (m,
2H), 8,12–8,16
(m, 1H), 8,45 (t, 1H, J = 5,7 Hz), 8,85 (d, 1H, J = 1,7 Hz);
HRMS
berechnet für
C21H15N4OSCl
406,0655 (M+), gefunden 406,0651;
Anal.
(C21H15N4OSCl·0,2
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
109: 4-[5-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)pyridin-2-yloxy]benzonitril
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Diamin g (Beispiel 2) und 4-[(5-Formyl-2-pyridinyl)oxy]benzolcarbonitril
unter Verwendung des in Beispiel 19 beschriebenen Verfahrens hergestellt;
weißer
Feststoff (95%):
Schmelzpunkt = 281–288°C (Zers.);
Rf =
0,24 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 2228, 1669, 1603, 1258 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,54–3,55 (m,
2H), 4,46–4,47
(m, 2H), 7,35–7,42
(m, 2H), 7,44 (d, 2H, J = 8,8 Hz), 7,86–7,91 (m, 2H), 7,95 (d, 2H,
J = 8,8 Hz), 8,38–8,41
(m, 1H), 8,46 (t, 1H, J = 5,7 Hz), 8,65 (d, 1H, J = 12,0 Hz);
HRMS
berechnet für
C22H15N3O2 381,1226 (M+),
gefunden 381,1211;
Anal. (C22H15N5O2·1,2 H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
110: 6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-carbonsäurebenzylamid
-
6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-carbonsäureethylester
(Beispiel 74) (0,07 g, 0,27 mmol) wurde in 0,9 ml MeOH gelöst. Benzylamin
(0,74 ml, 6,75 mmol) wurde zu dem Ansatz zugegeben und anschließend 0,0013
g (10 Mol-%) Natriumcyanid. Der Ansatz wurde 3 Stunden lang auf
45°C erwärmt. Die Lösungsmittel
wurden im Vakuum verdampft und das rohe Produkt einer Flash-Silicagelchromatographie unterzogen
(1% MeOH/EtOAc), was 0,08 g (92%) eines weißen kristallinen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 247–250°C;
Rf = 0,32 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1680,
1537, 1466, 758 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,58–3,59 (m, 2H), 4,47 (d, 2H,
J = 6,4 Hz), 7,21–7,38
(m, 5H), 7,44 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,94–8,01 (m, 2H), 8,43–8,47 (m,
1H), 9,62 (t, 1H, J = 6,5 Hz);
HRMS berechnet für C18H16N4O2 320,1273 (M+),
gefunden 320,1276;
Anal. (C18H16N4O2·0,2 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
111: 3-[4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzylaminolpropionitril
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Aldehyd von Beispiel 57 und 3-Aminopropionitril
unter Verwendung des in Beispiel 32 beschriebenen Verfahrens hergestellt;
weißer
Feststoff (48%):
Schmelzpunkt = 208–214°C;
Rf =
0,05 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1661, 1601, 1485, 1312 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,61–2,65 (m,
2H), 2,73–2,78
(m, 2H), 3,52–3,52
(m, 2H), 3,82 (s, 2H), 4,45–4,47
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,54 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,82
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,91
(m, 2H), 8,43–8,47 (m,
1H);
HRMS berechnet für
C20H19N5O
345,1590 (M+), gefunden 345,1586;
Anal.
(C20H19N5O·1,6
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
112: 1-Trifluormethyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde aus dem Zwischenprodukt g und Trifluoressigsäureanhydrid
unter Verwendung von CH2Cl2 als
Aufarbeitungslösungsmittel
hergestellt, was 0,26 g (18%) eines weißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 277–281°C (Zers.);
Rf = 0,18 (75% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1671, 1609, 1474, 1123 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,66–3,71 (m, 2H), 4,50–4,51 (m,
2H), 7,50 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 8,03–8,09 (m, 2H), 8,53 (t, 1H,
J = 5,5 Hz);
HRMS berechnet für C11H8N3OF3 255,0619
(M+), gefunden 255,0610;
Anal. (C11H8N3OF3·0,1
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
113: 1-(Morpholin-4-carbonyl)-8,9-dihydro-2,7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde mit dem Verfahren von Beispiel 110 unter Verwendung
von Morpholin und EtOH als Reaktionslösungsmittel hergestellt, was
0,056 g (33%) eines grauweißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 271–274°C (Zers.);
Rf =
0,08 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1657, 1462, 1219, 1111 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,58–3,62 (m,
2H), 3,69–3,70
(m, 6H), 5,74–5,75
(m, 2H), 7,40 (t, 1H, J = 7,8 Hz). 7,92–7,99 (m, 2H), 8,43–8,45 (m,
1H);
HRMS berechnet für
C15H16N4O3 300,1222 (M+),
gefunden 300,1230;
Anal. (C15H16N4O3·0,4 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
114: 1-(1-Benzyl-6-oxo-1,6-dihydropyridin-3-yl)-8,9-dihydro-7H-2,7
9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 1-Benzyl-6-oxo-1,6-dihydropyridin-3-carbonylchlorid
-
Dieses
Säurechlorid
wurde, wie in Beispiel 106 beschrieben, aus 1-Benzyl-6-oxo-1,6-dihydro-3-pyridincarbonsäure in quantitativer
Ausbeute hergestellt. Der weiße
Feststoff wurde ohne weitere Reinigung verwendet:
IR (KBr)
1750, 1671, 1223 cm–1.
-
(b) Titelverbindung
-
Die
Verbindung wurde, wie in Beispiel 4 beschrieben, aus Zwischenprodukt
g und 1-Benzy1-6-oxo-1,6-dihydropyridin-3-carbonylchlorid
(Reaktionszeit = 72 Stunden) unter Verwendung von CH2Cl2 als Aufarbeitungslösungsmittel hergestellt: lohfarbener
Feststoff (36%):
Schmelzpunkt = 265–269°C (Zers.);
Rf =
0,34 (10% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1671,
1618, 1508, 1142 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m, 2H), 4,43–4,44 (m,
2H), 5,23 (s, 2H), 6,70 (d, 1H, J = 9,5 Hz), 7,29-7,40 (m, 6H), 7,81–7,85 (m,
2H), 7,90–7,94
(m, 1H), 8,44–8,47
(m, 2H);
HRMS berechnet für
C22H18N4O2 370,1430 (M+),
gefunden 370,1430;
Anal. (C22H18N4O2·0,4 H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
115: 1-(4-Methylpiperazin-1-carbonyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde mit dem Verfahren von Beispiel 110 unter Verwendung
von 1-Methylpiperazin und EtOH als Reaktionslösungsmittel hergestellt, was
0,09 g (47%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 311–316°C (Zers.);
Rf =
0,08 (10% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1682,
1638, 1508, 1225 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,21 (s, 3H), 2,33–2,36 (m,
2H), 2,39–2,42
(m, 2H), 3,59–3,71
(m, 6H), 4,35–4,45
(m, 2H), 7,40 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,91–7,98 (m, 2H), 8,41–8,45 (m,
1H);
HRMS berechnet für
C16H19N5O2 313,1539 (M+),
gefunden 313,1522;
Anal. (C16H19N5O2·0,3 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
116: 4-[5-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)pyridin-2-yloxy]benzamid
-
4-[5-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)pyridin-2-yloxy]benzonitril
(Beispiel 109) (0,10 g, 0,26 mmol) wurde in EtOH (0,26 ml) gelöst. 30%
H2O2 (0,16 ml) wurden
zugegeben und anschließend
3 n NaHCO3 (0,52 ml). Der Ansatz wurde bei
Raumtemperatur über
Nacht gerührt.
Die Lösungsmittel wurden
bei vermindertem Druck entfernt und die restlichen Feststoffe mit
Wasser gewaschen, was 0,042 g (46%) eines grauweißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 244–248°C (Zers.);
Rf = 0,39 (10% MeOH/EtOAc);
IR (KBr)
1684, 1593, 1462, 1260 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,55–3,56 (m, 2H), 4,46–4,47 (m,
2H), 7,27–7,40
(m, 5H), 7,86–7,99
(m, 5H), 8,34-8,38 (m,
1H), 8,45–8,47
(m, 1H), 8,63–8,64
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C22H17N5O3 399,1331 (M+),
gefunden 399,1312;
Anal. (C22H17N5O3·1,0 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
117: 1-Tricyclo[3.3.1.l]dec-1-yl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde hergestellt mit dem Verfahren unter Verwendung von
Diamin g und 1-Adamantancarbaldehyd', wobei die Reaktionsmischung über Nacht
auf 135°C
erwärmt
wurde, was 0,12 g (62%) eines weißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 304–306°C;
Rf= 0,21 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
2906, 1656, 1491, 1462, 1308 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,72–,95 (m,
6H), 2,07–2,14
(m, 3H), 2,26–2,27
(m, 6H), 3,58–3,66
(m, 2H), 4,80-4,87 (m,
2H), 7,24 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,75–7,83 (m, 2H), 8,34–8,38 (m,
1H);
HRMS berechnet für
C20H23N3O
321,1841 (M+), gefunden 321,1842;
Anal.
(C20H23N3O) C, H, N.
-
Beispiel
118: 1-(6-Chlorpyridin-3-yl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
gewünschte
Produkt wurde hergestellt aus Zwischenprodukt g und 6-Chlornicotinoylchlorid-hydrochlorid, wie
in Beispiel 6 beschrieben, was 0,31 g (32%) eines grauweißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt > 280°C (Zers.);
Rf = 0,24 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1650,
1466, 1399 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,53–3,54 (m,
2H), 4,47–4,49
(m, 2H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,77 (d, 1 H, J = 8,3 Hz), 7,90
(dd, 1H, J = 8,0, 1,0 Hz), 7,95 (dd, 1H, J = 8,0, 1,0 Hz), 8,34
(dd, 1H, J = 8,3, 2,5 Hz), 8,46–8,50
(m, 1H), 8,89 (d, 1H, J = 2,2 Hz);
HRMS berechnet für C15H11N4OCl
298,0621 (M+), gefunden 298,0609;
Anal.
(C15H11N4OCl·0,1
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
119: 1-(4-Imidazol-1-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Diamin g (Beispiel 2) und 4-(1H-Imidazol-1-yl)benzaldehyd
unter Verwendung des in Beispiel 19 beschriebenen Verfahrens hergestellt;
grauweißer
Feststoff (85%):
Schmelzpunkt > 300°C
(Zers.);
Rf = 0,11 (7% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1640, 1487, 1382, 1271,
1061 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,54–3,55 (m,
2H), 4,50–4,51
(m, 2H), 7,16 (s, 1H), 7,35–7,40
(m, 1H), 7,87–7,93
(m, 5H), 8,01 (d, 2H, J = 8,5 Hz), 8,43 (s, 1H), 8,47 (t, 1H, J
= 5,6 Hz);
HRMS berechnet für
C19H15N5O
329,1277 (M+), gefunden 329,1265;
Anal.
(C19H15N5O·0,3
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
120: 1-[4-(2-Hydroxyethoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Diamin g und 4-(2-Hydroxyethoxy)benzaldehyd,
wie in Beispiel 19 beschrieben, hergestellt, außer dass bei Entfernung des
Lösungsmittels
während
der Aufarbeitung der Rückstand
in CH2Cl2/H2O gelöst
wurde. Die wässrige
Phase wurde abgetrennt und das Produkt kristallisierte beim Stehen
aus. Die Feststoffe wurden filtriert und mit Wasser gewaschen und
getrocknet, was 0,89 g (60%) eines gelben faserigen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 253–254°C (Zers.);
Rf = 0,01 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1666,
1481, 1310, 1256 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,52–3,53 (m, 2H), 3,75–3,76 (m,
2H), 4,07–4,11
(m, 2H), 4,43–4,45
(m, 2H), 4,85-4,95 (m,
1H), 7,13 (d, 2H, J = 8,8 Hz), 7,33 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,78–7,87 (m,
4H), 8,40 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HRMS berechnet für C18H17N3O3 323,1270 (M+),
gefunden 323,1268;
Anal. (C18H17N3O3·2,0 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
121: 1-[4-(3-Dimethylaminopropoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Verbindung wurde aus Diamin g und 4-[3-Dimethylamino)propoxy]benzaldehyd,
wie in Beispiel 19 beschrieben, hergestellt unter Verwendung von
CHCl3 als Aufarbeitungslösungsmittel. Weißer amorpher
Feststoff (49%):
Schmelzpunkt = 177–178°C;
Rf =
0,13 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR
(KBr) 1650, 1483, 1380, 1254 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,84–1,93 (m,
2H), 2,18 (s, 6H), 2,38–2,43
(m, 2H), 3,52–3,53
(m, 2H), 4,10 (t, 2H, J = 6,4 Hz), 4,42–4,45 (m, 2H), 7,11 (d, 2H,
J = 8,8 Hz), 7,33 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,79 (d, 2H, J = 8,8 Hz),
7,82-7,87 (m, 2H),
8,38–8,42
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C21H24N4O2 364,1899 (M+),
gefunden 364,1890;
Anal. (C21,H24N4O2·0,1 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
122: 1-[4-(Oxo-1λ
4-thiomorpholin-4-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
1-(4-Thiomorpholin-4-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 105) (0,058 g, 0,15 mmol) wurde in MeOH (3 ml) suspendiert
und auf 0°C
gekühlt.
N-Chlorsuccinmid (0,021 g, 0,15 mmol) wurde zugegeben und der Ansatz
1 Stunde lang bei 0°C
gerührt,
bevor langsam auf Raumtemperatur erwärmt wurde. Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und das rohe Produkt mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei mit 3 bis 10% MeOH/CHCl3 eluiert
wurde, was 0,031 g (53%) eines grauweißen Feststoffs lieferte:
Schmelzpunkt
= 247°C
(Zers.);
Rf = 0,18 (10% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1658, 1481, 1380, 1022
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,66–2,80 (m,
4H), 2,86–2,93
(m, 4H), 3,53–3,54
(m, 2H), 3,67 (s, 2H), 4,45–4,48
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,53 (d, 2H, 7 = 7,8 Hz), 7,82–7,90 (m,
4H), 8,40 (m, 1 H);
HRMS berechnet für C21H22N4O2S
394,1463 (M+), gefunden 394,1463;
Anal.
(C21H22N4O2S·1,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
123: 1-[4-(2-Pyrrolidin-1-ylethoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
1-[4-(2-Hydroxyethoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 120) (0,51 g, 1,59 mmol) wurde in Pyridin (16 ml) gelöst und auf
0°C gekühlt. Methansulfonylchlorid
(0,15 ml, 1,91 mmol) wurde tropfenweise zugegeben und anschließend 0,01
g 4-Dimethylaminopyridin. Die Reaktionsmischung wurde auf RT erwärmt und
5 Stunden lang gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde in CHCl3/Wasser gelöst und die
organische Phase abgetrennt, mit Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
(MgSO4) und eingeengt, was 0,25 g des rohen
Mesylats ergab. Ein Teil des Mesylats (0,11 g, 0,28 mmol) wurde
in Dimethylacetamid (3 ml) gelöst.
Pyrrolidin (0,07 ml, 0,83 mmol) wurde zugegeben und der Ansatz über Nacht
auf 100°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand einer Flash-Silicagelchromatographie
unterzogen, wobei mit 0 bis 5% MeOH/CHCl3 und
dann mit 5% methanolischem Ammoniak/CHCl3 eluiert
wurde, um 0,073 g zu erhalten (24% aus 1-[4-(2-Hydroxyethoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on;
Beispiel 120) als amorpher lohfarbener Feststoff:
Schmelzpunkt
= 172–175°C;
Rf = 0,18 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1627, 1600, 1480, 1252
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,75–1,71 (m,
4H), 2,53–2,54
(m, 4H), 2,83 (t, 2H, J = 5,8 Hz), 3,52–3,53 (m, 2H), 4,17 (t, 2H,
J = 5,8 Hz), 4,43–4,45
(m, 2H), 7,13 (d, 2H, J = 8,8 Hz), 7,33 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,78–7,87 (m,
4H), 8,41 (t, 1 H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C22H24N4O2 376,1899 (M+),
gefunden 376,1913;
Anal. (C22H24N4O2)
C, H, N.
-
Beispiel
124: 1-[4-(2-Dimethylaminoethoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Unter
Verwendung des Verfahrens zur Herstellung von 1-[4-(2-Pyrrolidin-1-ylethoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 123) wurde das Mesylat (0,103 g, 0,26 mmol) mit Dimethylamin
(2 M Lösung
in MeOH, 1,03 ml, 2,05 mmol) in Dimethylacetamid (3 ml) versetzt
und über
Nacht auf 100°C
erwärmt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand einer Flash-Silicagelchromatographie
unterzogen, wobei mit 0 bis 5% MeOH/CHCl3 eluiert
wurde und dann mit 5% ethanolischem Ammoniak/CHCl3,
um 0,051 g (18% aus 1-[4-(2-Hydroxyethoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on;
Beispiel 120) als amorphen weißen
Feststoff zu erhalten:
Schmelzpunkt = 184–186°C;
Rf =
0,26 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR
(KBr) 1627, 1479, 1251, 1180 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,23 (s,
6H), 2,67 (t, 2H, J = 5,8 Hz), 3,52–3,53 (m, 2H), 4,15 (t, 2H,
J = 5,8 Hz),
4,43–4,44
(m, 2H), 7,13 (d, 2H, J = 8,7 Hz), 7,33 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,78–7,87 (m,
4H), 8,40 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C20H22N4O2 350,1743 (M+),
gefunden 350,1756;
Anal. (C20H22N4O2)
C, H, N.
-
Beispiel
125: 1-{4-[2-(Tetrahydropyran-2-yloxy)ethyl]phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde aus Diamin g und 4-[2-(Tetcahydropyran-2-yloxy)ethyl]benzaldehyd[Ackerley
et al., J. Med. Chem. 38, 1608 (1995)], wie in Beispiel 19 beschrieben,
hergestellt, was 0,95 g (76%) eines grauweißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 189–190°C;
Rf = 0,11 (90% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1627, 1482, 1379, 1028 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,42–1,52 (m, 4H), 1,57–1,71 (m,
2H), 2,94 (t, 2H, J = 6,7 Hz), 3,36–3,43 (m, 1H ). 3,50–3,53 (m,
2H), 3,60–3,69
(m, 2H), 3,84–3,92
(m, 1H), 4,43–4,46
(m, 2H), 4,60–4,61
(m, 1H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,46 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,78
(d, 2H, J = 8,1 Ha), 7,85–7,90
(m, 2H), 8,39–8,43
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C23H25N3O3 391,1896 (M+),
gefunden 391,1902;
Anal. (C23H25N3O3)
C, H, N.
-
Beispiel
126: 1-(4-Pyridin-2-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 4-Pyridin-2-ylbenzaldehyd[Bold
et al., J. Med. Chem. 41, 3387 (1998)]
-
2-Brompyridin
(0,50 g, 3,16 mmol) wurden in DME (26 ml) gelöst. Tetrakis(triphenylphosphin)-palladium(0) (0,11
g, 0,09 mmol) wurde zugegeben und der Ansatz 10 Minuten lang bei
Raumtemperatur gerührt. 4-Formylboronsäure (0,55
g, 3,54 mmol) wurde zu dem Ansatz zugegeben und anschließend eine
Lösung
von 0,80 g NaHCO3 in 13 ml Wasser. Der Ansatz
wurde 4,5 Stunden lang am Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel wurde
im Vakuum entfernt und der Rückstand
in EtOAc/H2O gelöst. Die organische Phase wurde
abgetrennt und mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, dann getrocknet
(MgSO4). Das Produkt wurde mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei mit 5 bis 10% EtOAc/Hexan eluiert wurde, was 0,45
g (78%) eines weißen
Feststoffs ergab, dessen NMR-Daten mit der Literatur übereinstimmten:
Schmelzpunkt
= 50–52°C.
-
(b) Titelverbindung
-
Das
Produkt wurde hergestellt gemäß dem Verfahren
von Beispiel 19 aus Diamin g und 4-Pyridin-2-ylbenzaldehyd, was 0,61 g (90%) eines
grauweißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 277–279°C;
Rf =
0,32 (10% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1647, 1466, 1431, 1302 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,56–3,57 (m,
2H), 4,52–4,54
(m, 2H), 7,35–7,43
(m, 2H), 7,87–7,97
(m, 3H), 8,00 (d, 2H, J = 8,4 Hz), 8,09 (d, 1H, J = 8,0 Hz), 8,30
(d, 2H, J = 8,4 Hz), 8,44 (t, 1H, J = 5,8 Hz), 8,72 (d, 1H, J =
3,9 Hz);
HRMS berechnet für
C21H16N4O
340,1324 (M+), gefunden 340,1323;
Anal.
(C21H16N4O·0,5
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
127: 1-[4-(2-Hydroxyethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
1-{4-[2-(Tetrahydropyran-2-yloxy)ethyl]phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on (Beispiel
125) (0,81 g, 2,07 mmol) wurde in MeOH (21 ml) gelöst. 4 M
HCl/Dioxan (0,57 ml, 2,27 mmol) wurde zugegeben und der Ansatz 3
Stunden lang bei RT gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand einer Silicagelchromatographie
unterzogen, wobei mit 3% methanolischem Ammoniak/CHCl3 eluiert
wurde, was 0,59 g (93%) eines weißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 263–265°C;
Rf = 0,08 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1655,
1602, 1482, 1382 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,82 (t, 2H, J = 6,8 Hz), 3,53–3,55 (m,
2H), 3,64–3,71
(m, 2H), 4,44–4,46
(m, 2H), 4,67 (t, 1H, J = 5,2 Hz), 7,34 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,43
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,77 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,90 (m,
2H), 8,39–8,43
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C18H17N3O2 307,1321 (M+),
gefunden 307,1331;
Anal. (C18H17N3O2·0,4 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
128: 1-[4-(2-Pyrrolidin-1-ylethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde mit dem Verfahren, das für 1-[4-(2-Pyrrolidin-1-ylethoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
verwendet worden war (Beispiel 123), aus 1-[4-(2-Hydroxyethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 127) und Pyrrolidin hergestellt, wobei über Nacht
auf 85°C
erwärmt
wurde, was 0,13 g (49%) eines gelben Feststoffs ergab: Schmelzpunkt > 201°C (Zers.);
Rf = 0,08 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1655, 1627, 1481, 1461,
1379 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,70–1,75 (m,
4H), 2,49–2,55
(m, 4H), 2,73–2,75
(m, 2H), 2,83–2,88
(m, 2H), 3,50-3,53 (m,
2H), 4,44–4,46
(m, 2H), 7,34 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,44 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,77
(d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,84-7,90 (m,
2H), 8,41 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C22H25N4O
361,2028 (M + H), gefunden 361,2037;
Anal. (C22H24N4O) C, H, N.
-
Beispiel
129: 1-[4-(2-Dimethylaminoethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde hergestellt mit dem für 1-[4-(2-Pyrrolidin-1-ylethoxy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 123) verwendeten Verfahren aus 1-[4-(2-Hydroxyethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 127) und methanolischem Dimethylamin, wobei über Nacht
auf 85°C
erhitzt wurde, was einen gelben Feststoff in einer Ausbeute von
26% (2 Stufen) ergab:
Schmelzpunkt > 98°C
(Zers.);
Rf = 0,08 (7% methanolischer
Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1653, 1479,
1381, 1307 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,21 (s,
6H), 2,50–2,56
(m, 2H), 2,79–2,84
(m, 2H), 3,52–3,53
(m, 2H), 4,44–4.46
(m, 2H), 7,34 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,43 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,77
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,39–8,43 (m,
1H);
HRMS berechnet für
C20H23N4O
335,1872 (M + H), gefunden 335,1865;
Anal. (C20H22N4O) C, H, N.
-
Beispiel
130: 1-(4-Piperidin-2-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
1-(4-Pyridin-2-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triszabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 126) (1,26 g, 3,72 mmol) wurde in Essigsäure (60
ml) gelöst.
Platinoxid (0,065 g) wurde zugegeben. Der Kolben wurde evakuiert und über Nacht
unter Wasserstoffatmosphäre
bei 50 psi gestellt und auf einer Parr-Vorrichtung geschüttelt. Der
Katalysator wurde abfiltriert und das Lösungsmittel entfernt. Das rohe
Produkt wurde mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt, wobei
mit 1 bis 9% methanolischem Ammoniak/CHCl3 eluiert
wurde, was 1,45 g (85%) eines weißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 263–265°C;
Rf = 0,08 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1662, 1472, 1381, 840 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,34–1,60 (m,
4H), 1,74–1,81
(m, 2H), 2,66–2,73
(m, 1H), 3,07–3,11
(m, 1H), 3,52-3,53 (m,
2H), 3,66–3,69
(m, 1H), 4,44–4,46
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,56 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,80
(d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,39–8,43
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C21H21N4O
345,1715 (M – H),
gefunden 345,1719;
Anal. (C21H22N4O) C, H, N.
-
Beispiel
131: 1-14-(Dimethylamino-N-oxid)methylphenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
1-(4-Dimethylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 58) (0,19 g, 0,60 mmol) wurde in MeOH (10 ml) gelöst. Wasserstoffperoxid
(30% Lösung
in Wasser) wurde zugegeben und der Ansatz 4 Tage lang bei RT gerührt. Die
Lösungsmittel
wurden im Vakuum entfernt, was 0,2 g Rohprodukt ergab. Das rohe
Produkt, 0,05 g, wurde mit präparativer
HPLC gereinigt unter Verwendung einer MetaSil AQ-Säule (10 μl C18 120A
250 × 21,2
mm), wobei mit einer mobilen Gradientenphase eluiert wurde beginnend
mit 95% Wasser/Acetonitril 4 Minuten lang und dann bis zu 40% Wasser/Acetonitril
nach 12 Minuten und schließlich
5% Wasser/Acetonitril nach 15 Minuten bis zu einer Durchlaufzeit
von 20 Minuten (Rf = 12,27 min, Durchflussrate
= 15 ml/min), was 0,03 g (15%) eines hygroskopischen Feststoffs
ergab:
IR (KBr) 1645, 1463, 1382, 1308 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,03 (s,
6H), 3,53–3,54
(m, 2H), 4,41 (s, 2H), 4,47–4,49
(m, 2H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,78 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,86–7,92 (m,
4H), 8,42–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C19H21N4O2 337,1664 (M + H), gefunden 337,1661;
Anal.
(C19H21N4O·2,0
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
132: 1-[4-(1-Methylpiperidin-2-yl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
1-(4-Piperidin-2-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 130) (0,31 g, 0,89 mmol) wurde in MeOH (13 ml) und Essigsäure (0,21
ml, 3,57 mmol) gelöst.
NaCNBH3; (0,056 g, 0,89 mmol) wurde zugegeben
und anschließend
eine Lösung
von 37% Formaldehyd in Wasser (0,09 ml) in 5 ml MeOH. Der Ansatz
wurde 1,5 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Die Lösungsmittel wurden im Vakuum
entfernt und der Rückstand
in CH2Cl2/gesättigtem
NaHCO3 gelöst. Die organische Phase wurde
abgetrennt, mit Kochsalzlösung
gewaschen und getrocknet (MgSO4). Das Lösungsmittel
wurde entfernt, was 0,25 g (83%) eines weißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt > 180°C (Zers.);
Rf = 0,21 (10% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1662, 1601, 1479, 1309
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,23–1,78 (m,
6H), 1,94 (s, 3H), 2,02–2,11
(m, 1H), 2,86–2,89
(m, 1H), 2,95–2,99
(m, 1H), 3,53–3,54
(m, 2H), 4,45–4,48
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,49 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,81
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,39–8,43
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C22H24N4O
360,1950 (M+), gefunden 360,1942;
Anal.
(C22H24N4O·0,75
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
133: 1-[4-(2-Methyl-2H-tetrazol-5-yl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde aus Diamin g und 4-(2-Methyl-2H-tetrazol-5-yl)benzaldehyd
[Bold et al., J. Med. Chem. 41, 3387 (1998)] hergestellt unter Verwendung
des in Beispiel 19 beschriebenen Verfahrens, was einen lohfarbenen
Feststoff ergab (50%):
Schmelzpunkt = 280°C (Zers.);
Rf =
0,29 (5% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1667, 1455, 1306 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,55–3,58 (m,
2H), 4,46 (s, 3H), 4,51–4,53
(m, 2H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,88-7,94 (m, 2H), 8,07 (d, 2H, J = 8,5 Hz),
8,24 (d, 2H, J = 8,5 Hz), 8,42–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C18H15N7O
345,1338 (M+), gefunden 345,1340;
Anal.
(C18H15N7O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
134: 1-(4-Pyridin-3-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 4-Pyridin-3-ylbenzaldehyd
-
Dieser
Aldehyd wurde hergestellt unter Verwendung des für 4-Pyridin-2-ylbenzaldehyd
in Beispiel 126 beschriebenen Verfahrens aus 3-Brompyridin und 4-Formylboronsäure, was
einen weißen
kristallinen Feststoff ergab (94%):
Schmelzpunkt = 53–55°C;
Rf = 0,08 (30% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1700, 1605, 1219 cm–1;
1H-NMR
(CDCl3) δ 7,55–7,60 (m,
1H), 7,76–7,79
(m, 2H), 8,01–8,05
(m, 2H), 8,08–8,12
(m, 1H), 8,69-8,71
(m, 1H), 8,94–8,95
(m, 1H), 10,10 (s, 1H);
LRMS 184 (M + H).
-
(b) Titelverbindung
-
Das
Produkt wurde mit dem in Beispiel 19 beschriebenen Verfahren hergestellt
aus Diamin g und 4-Pyridin-3-ylbenzaldehyd,
was einen cremefarbenen Feststoff (97%) ergab:
Schmelzpunkt
= 284–286°C;
Rf = 0,16 (10% MeOH/EtOAc);
IR (KBr)
1656, 1468, 1399, 1306 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,55–3,58 (m, 2H), 4,51–4,54 (m,
2H), 7,37 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,51–7,56 (m, 1H), 7,87–8,02 (m,
6H), 8,17–8,21
(m, 1H), 8,42–8,46
(m, 1H), 8,62 (dd, 1H, J = 1,5, 4,8 Hz), 9,00 (d, 1H, J = 1,8 Hz);
HRMS
berechnet für
C21H16N4O
340,1324 (M+), gefunden 340,1313;
Anal.
(C21H16NaO) C, H,
N.
-
Beispiel
135: 1-(4-Pyridin-4-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 4-Pyridin-4-ylbenzaldehyd
(Patent WO 9919300)
-
Dieser
Aldehyd wurde hergestellt unter Verwendung des in Beispiel 126 für 4-Pyridin-2-ylbenzaldehyd beschriebenen
Verfahrens aus 4-Brompyridinhydrochlorid, Triethylamin und 4-Formylboronsäure, was
einen gelben kristallinen Feststoff ergab (51 %):
Schmelzpunkt
= 90–91 °C;
Rf = 0,08 (30% EtOAc/Hexan);
IR (KBr)
1697, 1595, 1214, 1169, 801 cm–1;
1H-NMR
(CDCl3) δ 7,74
(d, 2H, J = 5,8 Hz), 7,84 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 8,05 (d, 2H, J =
8,1 Hz), 8,77–6,78
(m, 2H), 10,11 (s, 1H);
LRMS 184 (M + H).
-
(b) Titelverbindung
-
Das
Produkt wurde hergestellt gemäß dem Verfahren
von Beispiel 19 aus Diamin g und 4-Pyridin-4-ylbenzaldehyd, was einen gelben Feststoff
(55%) ergab:
Schmelzpunkt = 370–372°C (Zers.);
Rf =
0,13 (10% MeOH/EtOAc);
IR (KBr) 1648, 1596, 1477, 1304 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,55–3,56 (m,
2H), 4,52–4,53
(m, 2H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,81–7,83 (m, 2H), 7,88–7,94 (m,
2H), 8,02 (s, 4H), 8,42–8,46
(m, 1H), 8,69 (d, 2H, J = 5,9 Hz);
HRMS berechnet für C21H16N4O
340,1324 (M+), gefunden 340,1330;
Anal.
(C21H16N4O) C, H, N.
-
Beispiel
136: 1-[4-(2H-Tetrazol-5-yl)henyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Unter
Verwendung des in Beispiel 19 beschriebenen Verfahrens wurde das
Produkt hergestellt unter Verwendung von Diamin g und 4-(2H-Tetrazol-5-yl)benzaldehyd
[Bold et al., J. Med. Chem. 41, 3387 (1998)], was einen gelben Feststoff
(46%) lieferte. Das Material wurde weiter gereinigt, indem es in
10% NaOH gelöst wurde
und der pH mit 10% HCl auf 2 eingestellt wurde. Der entstehende
Niederschlag wurde gesammelt, was einen weißen Feststoff (19%) ergab:
Schmelzpunkt > 290°C (Zers.);
Rf= 0,13 (10% MeOH/0,5% HOAc/CHCl3);
IR
(KBr) 1656, 1482, 1311, 1076 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,55–3,56 (m,
2H), 4,52–4,53
(m, 2H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,88–7,96 (m, 2H), 8,12 (d, 2H,
J = 8,5 Hz), 8,24 (d, 2H, J = 8,5 Hz), 8,47–8,51 (m, 1H);
HRMS berechnet
für C17H14N7O
332,1260 (M + H), gefunden 332,1257;
Anal. (C17H13N7O·0,75 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
137: 1-(4-Piperidin-4-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
1-(4-Pyridin-4-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 135) (0,24 g, 0,71 mmol) wurde in Essigsäure (15
ml) gelöst.
Platinoxid (0,015 g) wurde zugegeben und anschließend 1 Tropfen
konz. HCl. Der Kolben wurde evakuiert und über Nacht wieder mit Wasserstoffatmosphäre auf 50
psi in einer Parr-Vorrichtung gefüllt. Weitere 0,02 g Katalysator
und zwei weitere Tropfen HCl wurden zugegeben und der Ansatz wieder über Nacht
in die Parr-Vorrichtung gestellt. Dieses Verfahren wurde bei einer
Reaktionszeit von insgesamt 3 Tagen wiederholt. Der Katalysator
wurde abfiltriert und das Lösungsmittel
entfernt. Der Rohstoff wurde mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei mit 10 MeOH/CHCl3 eluiert
wurde, dann mit 10% methanolischem Ammoniak/CHCl3,
was 0,091 g (37%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt > 192°C
(Zers.);
Rf = 0,08 (10% methanolischer
Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1653,1601,
1479, 1382 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,54–1,66 (m,
2H), 1,74–1,78
(m, 2H), 2,53–2,75
(m, 2H), 3,06–3,17
(m, 2H), 3,51-3,52 (m,
2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,34 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,43 (d, 2H, J = 7,7 Hz), 7,77
(d, 2H, J = 7,7 Hz), 7,81-7,90 (m,
2H), 8,42–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C21H22N4O
346,1794 (M+), gefunden 346,1778;
Anal.
(C21H22N4O·0,5
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
138: 1-Methylsulfanyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Dieses
Produkt wurde hergestellt mit dem Verfahren für 1-Benzylsulfanyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 29) unter Verwendung von Iodmethan anstelle von Benzylbromid,
was einen weißen
Feststoff (65%) ergab:
Schmelzpunkt = 223–225°C;
Rf =
0,29 (3% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1659,
1468, 1355 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,73 (s,
3H), 3,56–3,61
(m, 2H), 4,17–4,18
(m, 2H), 7,25 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,72-7,77 (m, 2H), 8,35–8,38 (m, 1H);
HRMS berechnet
für C11H11N3OS
233,0623 (M+), gefunden 233,0613;
Anal.
(C11H11N3OS·0,2
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
139: 1-Methansulfinyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
1-Methylsulfanyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 138) (0,29 g, 1,25 mmol) wurde in CH2Cl2 (25 ml) gelöst. m-CPBA (57 bis 86%, 0,25
g, 1 Äquivalent
bei 86%) wurde zugegeben und der Ansatz 1 Stunde lang bei RT gerührt. Weitere
0,02 g m-CPBA wurden bei weiteren 15 Minuten Rühren zugegeben. Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand einer Flash-Silicagelchromatographie
unterzogen, wobei mit 1 bis 3% methanolischem Ammoniak/CHCl3 eluiert wurde, was 0,26 g (85%) eines weißen Feststoffs
ergab:
Schmelzpunkt = 241–242°C (Zers.);
Rf = 0,24 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1645, 1596, 1467, 1358,
1081 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,17 (s,
3H), 3,65–3,66
(m, 2H), 4,55–4,85
(br, 2H), 7,42–7,48
(m, 1H), 7,99–8,02
(m, 2H), 8,50 (t, 1H, J = 5,5 Hz);
HRMS berechnet für C11H11N3O2S 249,0572 (M+),
gefunden 249,0583;
Anal. (C11H11N3O2S)
C, H, N.
-
Beispiel
140: 1-Methansulfonyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
1-Methansulfinyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 139) (0,05 g, 0,20 mmol) wurde teilweise in CH2Cl2 (4 ml) gelöst. m-CPBA
(57 bis 86%, 0,05 g) wurde zugegeben und der Ansatz 3 Stunden lang
bei Raumtemperatur gerührt.
Weitere 0,015 g mCPBA wurden zugegeben und der Ansatz eine weitere
Stunde lang gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und das Produkt mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei mit 2% MeOH/CHCl3 eluiert
wurde, was 0,036 g (66%) eines weißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt > 190°C (Zers.);
Rf = 0,34 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1658, 1474, 1372, 1317
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,61 (s,
3H), 3,66–3,71
(m, 2H), 4,60–4,90
(br, 2H), 7,52 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 8,04-8,11 (m, 2H), 8,52–8,56 (m, 1H);
HRMS berechnet
für C11H11N3O3S 265,0521 (M+),
gefunden 265,0529;
Anal. (C11H11N3O3S)
C, H, N.
-
Beispiel
141: 1-[4-(1-Methylpiperidin-4-yl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde hergestellt aus 1-(4-Piperidin-4-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]-azulen-6-on (Beispiel
137) mit dem Verfahren von Beispiel 132 als weißer Feststoff (77%):
Schmelzpunkt > 240°C (Zers.);
Rf = 0,21 (10% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1662, 1473, 1379, 1304
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,69–1,81 (m,
4H), 2,00–2,07
(m, 2H), 2,23 (s, 3H), 2,53–2,58
(m, 1H), 2,89–2,93
(m, 2H), 3,51–3,52
(m, 2H), 4,45–4,47
(m, 2H), 7,34 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,45 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,79
(d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,44 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C22H24N4O
360,1950 (M+), gefunden 360,1944;
Anal.
(C22H24N4O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
142:1-(4-Piperidin-3-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Verbindung wurde aus Beispiel 134 hergestellt unter Verwendung des
Verfahrens zur Herstellung von Beispiel 137, was einen weißen Feststoff
ergab (71%):
Schmelzpunkt > 230°C (Zers.);
Rf = 0,05 (10% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1655, 1478, 1381, 1307
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,48–1,70 (m,
4H), 1,90–1,93
(m, 1H), 2,54–2,61
(m, 1H), 2,68–2,75
(m, 1H), 2,93-3,04 (m,
2H), 3,50–3,51
(m, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,34 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,44 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,78
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,42–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C21H22N4O
346,1794 (M+), gefunden 346,1788;
Anal.
(C21H22N4O·1,0
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
143: 3-[4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)phenyl]piperidincarbonsäure-t-butylester
-
Beispiel
142 (0,13 g, 0,37 mmol) wurde in THF (4 ml) und CH2Cl2 (3 ml) suspendiert. Triethylamin (0,062
ml, 0,45 mmol) wurde zugegeben und anschließend Di-tert.-butyldicarbonat
(0,10 ml, 0,45 mmol). Der Ansatz wurde 3 Stunden lang bei RT gerührt und
das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt, wobei mit 1
bis 3% MeOH/CHCl3 eluiert wurde, was 0,15
g (91%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 202–203°C;
Rf =
0,21 (7% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1660,
1418, 1308, 1173 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,41 (s, 9H), 1,46–1,48 (m,
1H); 1,69–1,76
(m, 2H), 1,92–1,95
(m, 1H), 2,68–2,82
(m, 3H), 3,51–3,52
(m, 2H), 3,96–4,01
(m, 2H), 4,46–4,47
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,48 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,80–7,91 (m,
4H), 8,42–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C26H30N4O3 446,2318 (M+),
gefunden 446,2311;
Anal. (C26H30N4O3)
C, H, N.
-
Beispiel
144: 1-[4-(Methylpiperidin-3-yl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde hergestellt aus Beispiel 142 gemäß dem Verfahren von Beispiel
132, was einen weißen
Feststoff (58%) ergab:
Schmelzpunkt = 240–242°C;
Rf =
0,32 (10% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR
(KBr) 1628, 1480, 1462, 1380 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,45–2,18 (m,
6H), 2,24 (s, 3H), 2,87–2,90
(m, 3H), 3,45–3,52
(m, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,47 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,79
(d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,42–8,46 (m,
1H);
HRMS berechnet für
C22H24N4O
360,1950 (M+), gefunden 360,1963;
Anal.
(C22H24N4O·0,5
H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
145: 1-Benzylamino-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Sulfoxid
139 (0,10 g, 0,40 mmol) wurde in Benzylamin (4 ml) gelöst und 20
Stunden lang auf 125°C erhitzt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und das Produkt mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei mit 1 bis 5% MeOH/CHl3 eluiert
wurde, was 0,12 g (98%) eines weißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 186°C
(Zers.);
Rf = 0,11 (7% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1644, 1572, 1466, 1368
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,53–3,56 (m,
2H), 4,04–4,05
(m, 2H), 4,59 (d, 2H, J = 5,8 Hz), 7,02 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,20–7,41 (m,
7H), 7,44–7,47
(m, 1H), 8,18–8,22
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C17H16N4O
292,1324 (M+), gefunden 292,1315;
Anal.
(C17H16N4O) C H, N.
-
Beispiel
146: 1-Amino-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-onhydrochlorid
-
Beispiel
145 (0,08 g, 0,27 mmol) wurde in MeOH gelöst. 10% Palladium auf Kohlenstoff
(0,08 g) wurde zugegeben und anschließend Ammoniumformiat (0,09
g, 1,36 mmol). Der Ansatz wurde über
Nacht am Rückfluss
erhitzt. Der Katalysator wurde abfiltriert und das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde in Dioxan (2 ml) und MeOH (2 ml) gelöst und mit 4 M HCl/Dioxan (1
ml) versetzt. Die Lösungsmittel
wurden im Vakuum entfernt und der entstehende Feststoff mit Et2O verrieben und gewaschen, was 0,06 g (98%)
eines gelben Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt > 260°C (Zers.);
IR
(KBr) 1670, 1459, 1379, 754 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,58–3,61 (m, 2H), 4,10–4,11 (m,
2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,58 (dd, 1H, J = 7,9, 1,0 Hz), 7,77
(dd, 1H, J = 7,9, 1,0 Hz), 8,50–8,54
(m, 1H); 8,87 (s, 2H), 13,05 (br, 1H);
HRMS berechnet für C10H10N4O
202,0854 (M+), gefunden 202,0853;
Anal.
(C10H10N4O·HCl·1,5 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
147: 1-[4-(1H-Imidazol-4-yl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 4-(1H-Imidazol-4-yl)benzaldehyd
-
[4-(1H-Imidazol-4-yl)phenyl]methanol
(0,21 g, 1,23 mmol) wurde in DMSO (12 ml) gelöst. o-Iodoxybenzoesäure (Frigerio
et al., J. Org. Chem. 1995, 60, 7272) (1,03 g, 3,70 mmol) wurde
zugegeben und der Ansatz bei Raumtemperatur 3,5 Stunden lang gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand in 4:1 CHCl3/iPrOH gelöst. Die entstehenden Feststoffe
wurden abfiltriert und das Filtrat wiederum mit 5% Na2SO3/5% NaHCO3-Lösung, Wasser
und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4) und das Lösungsmittel
entfernt, was 0,15 g (73%) 4-(1H-Imidazol-4-yl)benzaldehyd als gelben
Feststoff ergab, der ohne weitere Reinigung verwendet wurde.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 7,84–7,79 (m,
2H), 7,87 (d, 2H, J = 8,4 Hz), 7,98 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 9,94 (s,
1H), 12,30–12,50
(br, 1H).
-
(b) Titelverbindung
-
Mit
dem in Beispiel 19 verwendeten Verfahren wurden 4-(1H-Imidazol-4-yl)benzaldehyd
und Diamin g verwendet, um die gewünschte Verbindung als hell-lohfarbenen
Feststoff (69%) herzustellen: Schmelzpunkt > 198°C
(Zers.);
Rf = 0,08 (10% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1647, 1473, 1381, 1309
cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,54–3,55 (m,
2H), 4,49–4,50
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,777,98 (m, 8H), 8,44–8,47 (m,
1H), 12,25–12,40
(br, 1H);
HRMS berechnet für
C19H15N5O
329,1277 (M+), gefunden 329,1280;
Anal.
(C19H15N5O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
148: 1-(4-Pyrrolidin-2-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 3-[1-(4-Bromphenyl)methanoyl]pyrrolidin-2-on
-
Diisopropylamin
(3,75 ml, 26,73 mmol) wurde in THF (70 ml) gelöst und auf –78°C gekühlt. n-Butyllithium (2,5 M/Hexan, 10,69 ml,
26,73 mmol) wurde tropfenweise zugegeben und der Ansatz 15 Minuten
bei dieser Temperatur gerührt.
1-(Trimethylsilyl)-2-pyrrolidinon (Aldrich Chemical Co.) (4,28 ml,
25,67 mmol) wurde tropfenweise zugegeben und wiederum 15 Minuten
lang bei –78°C gerührt. Ethyl-4-brombenzoat
(5,00 g, 3,56 ml, 21,39 mmol) wurde tropfenweise zugegeben. Der
Ansatz wurde auf RT erwärmen
gelassen und über Nacht
gerührt.
THF wurde im Vakuum entfernt. Die Feststoffe wurden wieder in THF
(70 ml) und 10% HOAc (40 ml) aufgelöst. Das THF wurde wiederum
entfernt und durch Wasser ersetzt. Das Produkt wurde mit EtOAc (3×) extrahiert.
Die organischen Phasen wurden vereinigt, mit gesättigtem NaHCO3,
Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen und dann getrocknet (MgSO4). Das
Produkt wurde mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt, wobei
mit 0 bis 2% MeOH/CHCl3 eluiert wurde, was
4,08 g (71%) eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 167–169°C;
Rf =
0,16 (2% MeOH/CHCl3);
IR (KBr) 1699,
1587, 1397, 1273 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,18–2,28 (m, 1H), 2,40–2,51 (m,
1H), 3,24–3,30
(m, 2H), 4,55–4,60
(m, 1H), 7,76 (d, 2H, J = 8,7 Hz), 7,95–7,99 (m, 3H);
LRMS 270
(M + H).
-
(b) 2-(4-Bromphenyl)pyrrolidin
-
3-[1-(4-Bromphenyl)methanoyl]pyrrolidin-2-on
(4,08 g, 15,21 mmol) wurde in 6 n HCl und THF (60 ml) gelöst. Der
Ansatz wurde 2 Tage lang am Rückfluss
erhitzt. Das THF wurde im Vakuum entfernt und die wässrige Phase
mit EtOAc extrahiert und abgetrennt. Das Wasser wurde entfernt,
um einen Sirup zu bilden und dann mit 10% NaOH basisch gemacht.
Das Produkt wurde in Et2O extrahiert, getrocknet
(MgSO4) und eingeengt, was das rohe Pyrrolin
ergab. Dieses wurde in MeOH (50 ml) gelöst. Eine Spur Bromkresolgrün-Indikator wurde
zugegeben und anschließend
NaCNBH3 (1,01 g, 15,37 mmol). 2 M HCl/MeOH,
hergestellt aus konz. HCl und MeOH, wurde nach Bedarf zugegeben,
um eine gelbe Farbe zu erhalten (ungefähr 10 ml) und der Ansatz 3,5
Stunden lang bei RT gerührt.
5 ml konz. HCl wurde tropfenweise zugegeben. Als die Gasentwicklung
aufgehört
hatte, wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
in Wasser gelöst.
Das Wasser wurde mit Et2O gewaschen und
auf pH = 11 mit 50% NaOH basisch gemacht. Das Produkt wurde in Et2O extrahiert, das anschließend mit
Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingeengt
wurde, was 2,54 g (74%) eines Öls
ergab:
Rf = 0,16 (5% methanolischer
Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1485, 1404,
1103, 1070, 1011 cm–1;
1H-NMR
(Benzol-d6) δ 1,23–1,49 (m, 2H), 1,55–1,60 (m,
1H), 1,70–1,81
(m, 1H), 2,55–2,64
(m, 1H), 2,84-2,91 (m,
1H), 3,59–3,64
(m, 1H), 7,03 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,32 (d, 2H, J = 8,3 Hz);
LRMS
226,228 (M + H).
-
(c) 2-(4-Bromphenyl)pyrrolidin-1-carbonsäure-tert.-butyl
-
2-(4-Bromphenyl)pyrrolidin
(0,49 g, 1,77 mmol) wurde in THF (9 ml) gelöst. Triethylamin (0,30 ml,
2,12 mmol) wurde zugegeben und anschließend Di-tert.-butyldicarbonat
(0,49 ml, 2,12 mmol). Der Ansatz wurde 1 Stunde lang gerührt und
das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Das Produkt wurde mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei mit 3 bis 5% EtOAc/Hexan eluiert wurde, was 0,53
g (93%) eines klaren Öls
ergab:
Rf = 0,18 (10% EtOAc/Hexan);
IR
(KBr) 1703, 1487, 1400, 1167, 1117 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) Hauptrotamer δ 1,58 (s,
9H), 1,72–1,92
(m, 3H), 2,28–2,34
(m, 1H), 3,58–3,60
(m, 2H), 4,72 (m, 1H), 7,04 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,42 (d, 2H, J
= 8,3 Hz);
LRMS 350 (M + Na).
-
(d) 4-Formylphenyl)pyrrolidin-1-carbonsäure-tert.-butylester
-
2-(4-Bromphenyl)pyrrolidin-1-carbonsäure-tert.-butylester
(0,43 g, 1,34 mmol) wurde in THF (4 ml) gelöst und auf –78°C gekühlt. n-Butyllithium (2,5 M/Hexan,
0,62 ml, 1,6 mmol) wurde tropfenweise zugegeben. Der Ansatz wurde
bei –78°C 1 Stunde
lang gerührt
und dann DMF (0,13 ml, 1,6 mmol) tropfenweise zugegeben. Der Ansatz
wurde eine weitere Stunde lang bei –78°C gerührt. Gesättigtes NaHCO3 (5
ml) wurde zugegeben und der Ansatz auf 0°C erwärmt. Der Ansatz wurde in EtOAc/Wasser
gegossen. Die organische Phase wurde abgetrennt und mit Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und eingeengt. Das Produkt
wurde mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei mit 5 bis 15% EtOAc/Hexan eluiert wurde, was 0,18
g (50%) eines klaren Öls
ergab:
Rf = 0,13 (20% EtOAc/Hexan);
IR
(KBr) 1696, 1607, 1393, 1165, 1113 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) δ Hauptrotamer
1,58 (s, 9H), 1,78–1,92
(m, 3H), 2,35–2,37
(m, 1H), 3,60–3,66
(m, 2H), 4,82–4,84
(m, 1H), 7,34 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,83 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 9,99
(s, 1H);
LRMS 220 (M – C4H9 + H).
-
(e) Titelverbindung
-
Unter
Verwendung der in Beispiel 19 beschriebenen Methode wurden 2-(4-Formylphenyl)pyrrolidin-1-carbonsäure-tert.-butylester
(0,16 g, 0,59 mmol) und Diamin g (0,11 g, 0,61 mmol) kondensiert.
Das rohe Produkt wurde dann in Dioxan (8 ml) gelöst und mit 4 M HCl/Dioxan (4
ml) versetzt. Der Ansatz wurde 3 Stunden lang bei Raumtemperatur
gerührt,
wonach ein gummiartiger Feststoff erschien, der manuell aufgebrochen wurde,
was einen weißen
Feststoff bildete. Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der restliche Feststoff mit methanolischem Ammoniak
behandelt. Das Produkt wurde dann mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei 3 bis 5% MeOH/CHCl3 und
dann mit 5% methanolischem Ammoniak/CHCl3 eluiert
wurde, was 0,14 g (76%) eines weißen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 220–223°C (Zers.);
Rf = 0,11 (7% methanolischer Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1662, 1472, 1304, 741 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,48–1,57 (m,
1H), 1,72–1,83
(m, 2H), 2,12–2,23
(m, 1H), 2,88–2,96
(m, 1H), 3,00-3,07 (m,
1H), 3,51–3,52
(m, 2H), 4,11–4,16
(m, 1H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,34 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,56 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,79
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,42–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C20H18N4O
330,1481 (M – 2H),
gefunden 330,1480;
Anal. (C20H20N4O) C, H, N.
-
Beispiel
149: 1-[4-(1-Methylpyrrolidin-2-yl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde aus 1-(4-Pyrrolidin-2-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on (Beispiel
148) gemäß dem Verfahren
von Beispiel 132 hergestellt, was einen weißen Feststoff (78%) ergab:
Schmelzpunkt
= 235–238°C (Zers.);
IR
(KBr) 2780, 1472, 1278 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,61–1,70 (m, 1H), 1,76–1,90 (m,
2H), 2,13 (s, 3H), 2,17–2,29
(m, 2H), 3,18–3,29
(m, 2H), 3,52–3,53
(m, 2H), 4,45–4,46
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,52 (d, 2H, J = 7,8 Hz), 7,81–7,90 (m,
4H), 8,42–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C21H22N4O
346,1794 (M+), gefunden 346,1796;
Anal.
(C21H22N4O·0,3
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
150: 1-[4-(1-Cyclopropylmethylpiperidin-2-yl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Das
Produkt wurde mit dem Verfahren von Beispiel 132 hergestellt unter
Verwendung von 1-(4-Piperidin-2-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 130) (0,06 g, 0,19 mmol) und Cyclopropancarboxaldehyd
(0,11 ml, 1,53 mmol) anstelle von Formaldehyd, was 0,054 g (71%)
nach Silicagelchromatographie ergab (0 bis 1,5% MeOH/CHCl3 und anschließend 3% methanolischer Ammoniak/CHCl3) einen weißen Feststoff:
> 150°C (Zers.);
Rf = 0,26 (5% methanolischer Ammoniak/CHCl3)
IR (KBr) 1656, 1479, 1380, 1308 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ (–0,15)–(–0,10) (m,
2H), 0,31–0,42
(m, 2H), 0,78–0,85
(m, 1H), 1,32–1,80
(m, 7H), 2,11–2,19
(m, 1H), 2,26–2,33
(m, 1H), 3,15–3,17
(m, 1H), 3,36–3,37
(m, 1H), 3,52–3,52
(m, 2H), 4,46–4,48
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,50 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,81
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,89
(m, 2H), 8,44 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HRMS berechnet für C25H28N4O
400,2263 (M+), gefunden 400,2256;
Anal.
(C25H28N4O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
151: 1-(4-Isopropylpiperidin-2-yl)phenyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Wie
unter den Bedingungen, die verwendet wurden, um Beispiel 132 herzustellen,
wurde 1-(4-Piperidin-2-ylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(Beispiel 130) (0,077 g, 0,22 mmol) in MeOH (4 ml), Essigsäure (0,05
ml) und Aceton (1 ml) gelöst.
Natriumcyanoborhydrid (0,044 g) wurde zugegeben und der Ansatz bei
Raumtemperatur über
Nacht gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand in CH2Cl2/gesättigtem
NaHCO3 gelöst. Die organische Phase wurde
abgetrennt, mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
(MgSO4) und eingeengt. Das Produkt wurde
mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt, wobei mit 1% methanolischem
Ammoniak/CHCl3 eluiert wurde, was 0,26 g (30%)
eines weißen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt > 260°C
(Zers.);
Rf = 0,34 (7% methanolischer
Ammoniak/CHCl3);
IR (KBr) 1661, 1478,
1382, 1308 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 0,77 (d,
3H, J = 6,3 Hz), 0,96 (d, 3H, J = 6,7 Hz), 1,29–1,52 (m, 3H), 1,64–1,72 (m,
3H), 2,13–2,20
(m, 1H), 2,69–2,76
(m, 1H), 2,92–2,96
(m, 1H), 3,35–3,45
(m, 1H), 3,52–3,53
(m, 2H), 4,46-4,47
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,51 (d, 2H, J = 8,0 Hz), 7,80–7,89 (m,
4H), 8,42–8,46
(m, 1H);
HRMS berechnet für
C24H28N4O
388,2263 (M+), gefunden 388,2253;
Anal.
(C24H28N4O·0,7
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
152: 1-[4-(1H-Imidazol-2-yl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(a) 4-(1N-Imidazol-2-yl)benzoylchloridhydrochlorid
-
4-(1H-Imidazol-2-yl)benzoesäure [J.
Med. Chem. 30, 1342 (1987)] (0,69 g, 3,70 mmol) wurde in CH2Cl2 (20 ml) suspendiert.
Oxalylchlorid (0,39 ml, 4,44 mmol) wurde zugegeben und anschließend 1 Tropfen DMF.
Der Ansatz wurde über
Nacht bei RT gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt, was 0,94 g (quantitativ) des Säurechlorids ergab, das ohne
Reinigung verwendet wurde.
-
(b) 4-(1H-Imidazol-2-yl)-N-(5-oxo-2,3,4,5-tetrahydro-1H-benzo[e][1,4]diazepin-9-yl)benzamid
-
Das
Lösungsmittel
wurde entfernt, was 0,94 g (quantitativ) des Säurechlorids ergab. Diamin g
(0,60 g, 3,40 mmol) wurde in Pyridin (35 ml) gelöst. Das Säurechlorid (0,91 g, 3,74 mmol)
wurde zugegeben und der Ansatz über
Nacht gerührt,
wobei Feststoffe aus der Lösung
ausfielen. Das Pyridin wurde im Vakuum entfernt. Die Feststoffe
wurden in 4:1 CHCl3/iPrOH und Wasser aufgenommen,
lösten
sich aber in keinem von beiden. Sie wurden dann filtriert und mit
Wasser gewaschen, was 0,56 g (47%) 4-(1H-Imidazol-2-yl)-N-(5-oxo-2,3,4,5-tetrahydro-1H-benzo[e][1,4]diazepin-9-yl)benzamid
ergab:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,48–2,50 (m,
2H), 3,41–3,42
(m, 2H), 5,57–5,59
(m, 1H), 6,63 (t, 1H, J = 7,7 Hz), 7,18–7,20 (m, 1H), 7,22 (s, 2H),
7,69 (dd, 1H, J = 8,1, 1,6 Hz), 8,03–8,10 (m, 5H), 9,65 (s, 1H),
12,70–13,00 (br,
1H);
LRMS 348 (M + H).
-
(c) Titelverbindung
-
4-(1H-Imidazol-2-yl)-N-(5-oxo-2,3,4,5-tetrahydro-1H-benzo[e][1,4]diazepin-9-yl)benzamid
(0,53 g, 1,52 mmol) wurde in Essigsäure (15 ml) 1 Stunde lang am
Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand in 4:1 CHCl3/iPrOH und gesättigtem NaHCO3 gelöst. Der
pH-Wert wurde auf 6,5 eingestellt und die organische Phase abgetrennt.
Diese wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
(MgSO4) und eingeengt. Das Produkt wurde
mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt, wobei mit 3 bis 15%
MeOH/CHCl3 eluiert wurde, was 0,32 g (65%)
eines gold-orangen kristallinen Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt > 325°C;
Rf = 0,16 (10% MeOH/CHCl3);
IR
(KBr) 1664, 1479, 1108 cm–1;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,54–3,55 (m, 2H), 4,51–4,52 (m,
2H), 7,09 (s, 1H), 7,33 (s, 1H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,87
(dd, 1H, J = 7,8, 1,1 Hz), 7,91 (dd, 1H, J = 7,8, 1,1 Hz), 7,95
(d, 2H, J = 8,5 Hz), 8,12 (d, 2H, J = 8,5 Hz), 8,45–8,49 (m,
1H), 12,71 (s, 1H);
HRMS berechnet für C19H15N5O 329,1277 (M+), gefunden 329,1291;
Anal. (C19H15N5O·0,6 H2O·0,2
MeOH) C, H, N.
-
Beispiel
153: 6-(4-Fluorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbothiosäureamid
-
H2S-Gas wurde durch eine Lösung von Beispiel 91 (0,5 mmol,
0,153 g) in Et3N (1 ml) und Pyridin (2,4 ml)
bei 0°C
1 Stunde lang in einem abgeschlossenen Röhrchen durchgeblasen. Das Röhrchen wurde
dann verschlossen, auf Raumtemperatur erwärmen gelassen und 4 Tage gerührt. Argongas
wurde durch die dunkelgrüne
Lösung
geblasen, um H2S zu entfernen. Die Reaktionsmischung
wurde mit EtOAc verdünnt
und mit 2 n HCl und dann mit H2O gewaschen.
Die organische Phase wurde über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet und eingeengt,
was einen gelben Feststoff ergab, der mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt wurde, wobei mit einem Gradienten von 0 bis 3% MeOH in
CHCl3 eluiert wurde, was 0,107 g (63%) eines
gelben Feststoffs ergab.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,47
(br s, 2H), 4,01–4,11
(m, 2H), 7,27 (t, 1H, J = 9,0 Hz), 7,37 (t, 2H, J = 9,0 Hz), 7,54–7,58 (m,
2H), 7,88 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,19 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,42 (t,
1H, J = 6,0 Hz), 8,63 (br s, 1H), 9,50 (br s, 1H);
HRMS berechnet
für C18H14N3OSF
(M+) 339,084162, gefunden 339,0833;
Schmelzpunkt
= 238–240°C;
Anal.
(C18H14N3OSF·0,3
H2O·0,3
MeOH) C, H, N.
-
Beispiel
154: 6-(4-Fluorphenyl)-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carboximidothiosäuremethylester
-
Iodmethan
(3,218 mmol, 0,2 ml) wurde zu einer Lösung von Beispiel 152 (0,354
mmol, 0,120 g) in 50 ml THF bei RT zugegeben. Die Reaktionsmischung
wurde 18 Stunden lang bei RT gerührt.
Das Lösungsmittel wurde
entfernt, was einen gelben Feststoff (0,130 g) ergab, der ohne weitere
Reinigung verwendet wurde:
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,63
(s, 3H), 3,51 (br s, 2H), 4,01–4,05
(m, 2H), 7,42–7,53
(m, 3H), 7,62 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,65 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,02
(d, 1H, J = 3,0 Hz), 8,05 (d, 1H, J = 3,0 Hz), 8,57 (t, 1H, J =
6,0 Hz).
-
Beispiel
155: 6-(4-Fluorphenyl)-N-hydroxy-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carboxamidin
-
Hydroxylaminhydrochlorid
(0,852 mmol, 0,059 g) wurde zu einer Lösung von Verbindung 154 (0,142 mmol,
0,05 g) in 5 ml Pyridin bei RT zugegeben. Die Reaktionsmischung
wurde bei RT 15 Minuten lang gerührt.
Bei Abschluss der Reaktion (was durch DC gezeigt wurde) wurde das
Lösungsmittel
entfernt, was ein Öl ergab,
das mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt wurde, wobei mit
einem Gradienten von 0 bis 5% MeOH in CHCl3 anfangs
und anschließend
2 bis 10% MeOH/NH3 in CHCl3 eluiert
wurde, was 0,025 g (52%) eines fahlgelben Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 257–259°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,45–3,47 (m,
2H), 4,10–4,12
(m, 2H), 5,41 (br s, 2H), 7,23 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,34 (t, 2H,
J = 9,0 Hz), 7,57 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,59 (d, 1H, J = 6,0 Hz),
7,88 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 7,93 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,39 (br s,
1H), 9,33 (br s, 1H);
HRMS berechnet für C18H15N4O2F
(M+) 338,1179, gefunden (M+)
338,1182;
Anal. (C18H15N4O2F·0,5 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
156: 7-Formyl-6-(4-fluorphenyl)-1-oxo-3,4-dihydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indolamidrazonhydrochlorid
-
Wasserfreies
Hydrazin (2,92 mmol, 0,092 mmol) wurde zu einer Lösung der
Verbindung 154 (0,139 mmol, 0,049 g) in 25 ml Acetonitril bei RT
zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde bei RT 48 Stunden lang gerührt. Als
die Reaktion vollständig
war (was durch DC gezeigt wurde), wurde das Lösungsmittel entfernt, was ein Öl ergab,
das mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt wurde, wobei mit
einem Gradienten von 0 bis 10% MeOH in CHCl3 anfangs,
und anschließend
2 bis 10% MeOH/NH3 in CHCl3 eluiert
wurde, was 0,028 g (64%) eines weißen kristallinen Feststoffs
ergab. Dieser Feststoff wurde in MeOH, das mit HCl-Gas gesättigt war,
gelöst
und 30 Minuten bei RT gerührt.
Diethylether wurde zu der Lösung
zugegeben und das Lösungsmittel
dann verdampft, was einen orangen Feststoff (9 mg) ergab:
Schmelzpunkt
= 272–274°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,58 (br
s, 2H), 4,22–4,23
(m, 2H), 5,18 (br s, 2H), 7,37–7,46
(m, 3H), 7,54–7,58
(m, 2H), 7,82 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,00 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,55
(t, 1H, J = 6,0 Hz), 8,79 (br s, 1H), 9,08 (br s, 1H), 10,60 (br
s, 1H);
HRMS berechnet für
C18H16N5OF
(M+) 337,1339, gefunden (M+)
337,1326.
-
Beispiel
157: 6-(4-Fluorphenyl)-7-(1-hydroxyethyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
1,5
M Methyllithium (4,87 mmol, 3,25 ml) wurde zu einer Lösung von
Beispiel 89 (0,487 mmol, 0,150 g) in 100 ml THF bei –78°C zugegeben.
Der Ansatz wurde auf RT erwärmt
und 5 Minuten lang gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde in H2O gegossen
und mit EtOAc mehrere Male extrahiert. Die vereinigten organischen
Ex trakte wurden über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet und eingeengt,
was einen fahlgelben Feststoff ergab (0,149 g, 94%), der ohne weitere
Reinigung verwendet wurde:
Schmelzpunkt = 220–222°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,47 (d,
3H, J = 6,0 Hz), 3,45 (br s, 2H), 4,03 (br s, 2H), 4,74–4,77 (m,
1H), 4,96 (d, 1H, J = 3,0 Hz), 7,16 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,38 (t,
2H, J = 9,0 Hz), 7,51–7,55
(m, 2H), 7,84 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,09 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,31
(t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für C19H17N2O2F
(M+) 324,1274, gefunden (M+)
324,1260;
Anal. (C19H17N2O2F·0,1 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
158: 6-(4-Fluorphenyl)-7-(1-hydroxyiminoethyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Das
Produkt wurde aus Beispiel 93 unter Verwendung des Verfahrens zur
Herstellung von Beispiel 90 in einer Ausbeute von 60% als weißer Feststoff
hergestellt:
Schmelzpunkt = 248–250°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,70 (s, 3H), 3,49 (br s, 2H),
4,07–4,09
(m, 2H), 7,21 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,37 (t, 2H, J = 9,0 Hz), 7,51
(d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,55 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,89 (d, 1H, J =
6,0 Hz), 8,09 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,37 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 10,93
(s, 1H);
HRMS berechnet für
C19H16N3O2F (M+) 337,1226,
gefunden (M+) 337,1230;
Anal. für (C19H16N3O2F·0,1
H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
159: 7-[(E)-3-Dimethylaminoallanoyl]-6-(4-fluorphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
N,N'-Dimethylformamiddimethylacetal
(13,88 mmol, 2 ml) wurde zu einer Lösung des Methylketons (0,217
mmol, 0,070 g) in DMF (1 ml) bei RT zugegeben. Die Reaktionsmischung
wurde 18 Stunden lang bei 110 bis 120°C gerührt. Bei Abschluss der Reaktion,
was durch DC gezeigt wurde, wurde das Lösungsmittel im Vakuum entfernt,
was 0,101 g (quantitative Ausbeute) eines orangen Feststoffs ergab,
der ohne weitere Reinigung verwendet wurde:
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,30 (s, 6H), 3,50 (br s, 2H),
3,98–4,05
(m, 2H), 4,61 (d, 1H, J = 12 Hz), 7,26 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,35–7,43 (m,
3H), 7,54–7,58
(m, 2H), 7,89 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,37–8,43 (m, 2H);
LC/MS (M+ + H) 378.
-
Beispiel
160: 6-(4-Fluorphenyl)-7-(2H-pyrazol-3-yl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Hydrazinmonohydrat
(5,14 mmol, 0,26 ml) wurde zu einer Lösung von 7-[(E)-3-Dimethylaminoallanoyl]-6-(4-fluorphenyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
(Beispiel 159) (0,257 mmol, 0,097 g) in 10 ml THF bei RT zugegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 42 Stunden lang gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wurde in 2 n HCl aufgenommen
und mit EtOAc mehrere Male extrahiert. Die vereinigten organischen
Phasen wurden über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet und eingeengt,
was ein gelbes Öl
ergab, das mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt wurde, wobei
mit einem Gradienten von 0 bis 3% MeOH in CHCl3 eluiert
wurde, was 0,020 g (23%) eines gelben Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt
= 173–175°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,45–3,52 (m,
2H), 4,03–4,08
(m, 2H), 5,64 (br s, 1H), 7,23 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,32 (t, 2H,
J = 9,0 Hz), 7,38–7,55
(m, 3H), 7,88 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,36–8,43 (m, 2H), 12,67 (br s,
1H);
HRMS berechnet für
C20H15N4OF
(M+) 346,1221, gefunden (M+)
346,1225;
Anal. für
(C20H15N4OF·1,0
MeOH) C, H, N.
-
Beispiel
161: (E)-5-Methyl-6-(5-oxo-2,3,4,5-tetrahvdro-1H-benzo[e][1,4]diazepin-9-yl)hex-5-ensäuremethylester
-
(a) 6-(5-Oxo-2,3,4,5-tetrahydro-1H-benzo[e][1,4]diazepin-9-yl)hex-5-insäuremethylester
-
Zu
einer Lösung
des Zwischenprodukts n (Beispiel 33) (9,72 mmol, 2,80 g) in 30 ml
DMF und 30 ml Diethylamin wurde Tetrakisphenylphosphinpalladium(0)
(0,194 , 0,224 g) Triphenylphosphin (0,0972 mmol, 0,025 g), Methyl-5-hexinoat
(Fußnote)
(36,94 mmol, 4,66 g) und CuI (0,194 mmol, 0,037 g) bei RT zugegeben. Die
Reaktionsmischung wurde bei Umgebungstemperatur 19 Stunden lang
gerührt.
Bei Abschluss der Reaktion, was durch DC gezeigt wurde, wurde das
Lösungsmittel
im Vakuum entfernt. Der Rückstand
wurde in H2O aufgenommen und mehrere Male
mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet und zu einem rötlich-braunen Öl eingeengt,
das durch Flash-Silicagelchromatographie gereinigt wurde, wobei
mit einem Gradienten von 0 bis 5% MeOH in EtOAc eluiert wurde, was
2,51 g (90%) eines gelben Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt =
74–76°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,78–1,87 (m,
2H), 2,43–2,54
(m, 4H), 3,24–3,28
(m, 2H), 3,48–3,52
(m, 2H), 3,59 (s, 3H), 6,01 (br s, 1H), 6,54 (t, 1H, J = 9,0 Hz),
7,29 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 7,73 (d, 1H, J = 9,0 Hz), 8,04 (t, 1H,
J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für C16H18N2O3 (M+) 286,1317, gefunden (M+)
286,1318.
-
(b) Titelverbindung
-
Palladiumchlorid
(0,418 mmol, 0,074 g) wurde zu einer Lösung von 6-(5-Oxo-2,3,4,5-tetrahydro-1H-benzo[e][1,4]diazepin-9-yl)hex-5-insäuremethylester
(8,36 mmol, 2,39 g) in 50 ml CH3CN zugegeben. Die
Reaktionsmischung wurde 2,5 Stunden lang auf 70 bis 80°C erhitzt.
Das Lösungsmittel
wurde entfernt und der Rückstand
mit Flash-Silicagelchromatographie gereinigt, wobei mit einem Gradienten
von 0 bis 5% MeOH in EtOAc eluiert wurde, was 2,11 g (88%) eines
gelben Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 175–176°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,86–1,98 (m, 2H), 2,43 (t, 2H,
J = 6,0 Hz), 2,75 (t, 2H, J = 6,0 Hz), 3,52–3,54 (m, 2H), 3,57 (s, 3H),
4,21 (br s, 2H), 6,34 (s, 1H), 7,07 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,65 (d,
1H, J = 6,0 Hz), 7,75 (d, 1H, 1 = 6,0 Hz), 8,23 (t, 1H, J = 6,0
Hz);
HRMS berechnet für
C16H18N2O3 (M+) 286,1317,
gefunden (M+) 286,1310;
Anal. (C16H18N2O3·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
162: (E)-5-Methyl-6-(5-oxo-2,3,4,5-tetrahydro-1H-benzo[e][1,4]diazepin-9-yl)hex-5-ensäure
-
Kaliumcarbonat
(43,32 mmol, 5,987 g) wurde zu einer Lösung von Beispiel 161 (7,22
mmol, 2,066 g) in 200 ml MeOH (vorsichtig mit einem Wärmestrahlsystem
erwärmt,
um es in Lösung
zu bringen) und 100 ml H2O zugegeben. Die
Reaktionsmischung wurde 24 Stunden lang bei RT gerührt. Das
MeOH wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand in H2O
aufgenommen und mit EtOAc extrahiert. Die wässrige Phase wurde unter Verwendung
von 2 n HCl sauer gemacht (pH 0 bis 1), wobei das Produkt aus der
Lösung
als weißer
Feststoff ausfiel. Der Feststoff wurde filtriert, mit H2O
gewaschen und getrocknet (1,878 g; 96%). Das Produkt wurde ohne
weitere Reinigung verwendet:
Schmelzpunkt = 257–259°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,83–1,93 (m,
2H), 2,33 (t, 2H, J = 6,0 Hz), 2,75 (t, 2H, J = 6,0 Hz), 3,52–3,56 (m,
2H), 4,22 (br s, 2H), 6,34 (s, 1H), 7,07 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,65
(d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,75 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,23 (t, 1H, J =
6,0 Hz), 11,98 (br s, 1H);
HRMS berechnet für C15H16N2O3 (M+) 272,1161, gefunden (M+)
272,1151.
-
Vergleichsbeispiel
163: 7-(1-Hydroxyethyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Gemäß dem Verfahren
zur Herstellung von Beispiel 157 wurde das Produkt synthetisiert
aus 1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbaldehydoxim
(Beispiel 45) in einer Ausbeute von 69%. Gelber Feststoff:
Schmelzpunkt
= 295–297°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,47 (d,
3H, J = 6,0 Hz), 3,50–3,55
(m, 2H), 4,29–4,31
(m, 2H), 4,95 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 4,97–5,03 (m, 1H), 7,10 (t, 1H,
J = 6,0 Hz), 7,25 (s, 1H), 7,81 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,86 (d, 1H,
J = 6,0 Hz), 8,25 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für C13H14N2O2 (M+) 231,1134,
gefunden (M+) 231,1143;
Anal. (C13H14N2O2) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
164: 7-Acetyl-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
o-Iodoxybenzoesäure (Frigerio
et al., J. Org. Chem. 1995, 60, 7272) (2,217 mmol, 0,621 g) wurde
zu einer Lösung
von 7-(1-Hydroxyethyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,1-hi]indo1-1-on
(Beispiel 163) (0,739 mmol, 0,170 g) in DMSO (8 ml) bei RT zugegeben.
Die Reaktionsmischung wurde 2,5 Stunden lang bei RT gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand in EtOAc aufgenommen
und mit 5% Na2S2O3/5% NaHCO3, H2O und Kochsalzlösung gewaschen. Die organische
Phase wurde über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet und eingeengt,
was einen orangen Feststoff ergab. Der Feststoff wurde mit Flash-Silicagelchromatographie
gereinigt und mit einem Gradienten von 0 bis 5% MeOH in CHCl3 eluiert, was 0,094 g (75%) eines fahlpinkfarbenen
Feststoffs ergab:
Schmelzpunkt = 285–287°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,42 (s, 3H), 3,56–3,61 (m,
2H), 4,44 (br s, 2H), 7,32 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,92 (d, 1H, J =
6,0 Hz), 8,40–8,44
(m, 3H);
HRMS berechnet für
C13H12N2O2 (M+) 228,0899,
gefunden (M+) 228,0890;
Anal. (C13H12N2O2) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
165: 7-(1-Hydroxyiminoethyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Das
Produkt wurde aus Beispiel 164 unter Verwendung des Verfahrens zur
Herstellung von Beispiel 90 in einer Ausbeute von 68% als fahlgelber
Feststoff hergestellt:
Schmelzpunkt = 238–240°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,16 (s, 3H), 3,56 (br s, 2H),
4,36 (br s, 2H), 7,19 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,77 (s, 1H), 7,87 (d,
1H, J = 6,0 Hz), 8,33 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 8,38 (d, 1H, J = 6,0
Hz), 10,67 (s, 1H);
HRMS berechnet für C13H13N3O2 (M+) 243,1008, gefunden (M+)
243,0997;
Anal. (C13H13N3O2) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
166: 7-(1-Hydroxy-1-phenylmethyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Gemäß dem Verfahren
zur Herstellung von Beispiel 157, wobei Methyllithium durch Phenyllithium
ersetzt wurde, wurde das Produkt aus 1-Oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-7-carbaldehydoxim (Beispiel
45) in einer Ausbeute von 74% als gelber Feststoff synthetisiert:
Schmelzpunkt
= 178–180°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,51–3,52 (m,
2H), 4,28–4,29
(m, 2H), 5,70 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 5,96 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,05
(t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,14 (s, 1H), 7,17–7,22 (m, 1H), 7,30 (t, 2H,
J = 6,0 Hz), 7,45 (d, 2H, J = 6,0 Hz), 7,72 (d, 1H, J = 6,0 Hz),
7,79 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,24 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet
für C18H16N2O2 (M+) 292,1212,
gefunden (M+) 292,1202;
Anal. (C18H16N2O2·0,25
H2O) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
167: 7-(1-Benzoyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Gemäß dem Verfahren
zur Herstellung von Beispiel 164 wurde das Produkt aus Beispiel
166 in einer Ausbeute von 80% als fahlgelber Feststoff synthetisiert:
Schmelzpunkt
= 229–230°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,58–3,61 (m,
2H), 4,47 (br s, 2H), 7,40 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,52–7,65 (m,
3H), 7,79–7,82 (m,
2H), 7,98 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 8,08 (s, 1H), 8,44 (t, 1H, J = 6,0
Hz), 8,51 (d, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für C18H14N2O2 (M+) 290,1055,
gefunden (M+) 290,1042;
Anal. (C18H14N2O2) C, H, N.
-
Vergleichsbeispiel
168: 7-(1-Hydroxyimino-1-phenylmethyl)-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Das
Produkt wurde aus Beispiel 167 unter Verwendung des Verfahrens zur
Herstellung von Beispiel 90 in einer Ausbeute von 76% als fahlgelber
Feststoff hergestellt:
Schmelzpunkt = 263–265°C;
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,51 (br s, 2H), 3,60 (br s,
2H), 4,29 (br s, 2H), 4,45 (br s, 2H), 6,97–7,04 (m, 3H). 7,24 (t, 1H,
J = 6,0 Hz), 7,34–7,46
(m, 10H), 7,82 (d, 1H, J = 6,0 Hz), 7,89–7,93 (m, 2H), 8,31–8,36 (m,
3H), 10,74 (s, 1H), 11,37 (s, 1H);
HRMS berechnet für C18H15N3O2 (M+) 305,1164,
gefunden (M+) 305,1177;
Anal. (C18H15N3O2·0,1
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
169: 4-(9-Fluor-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-6-yl)benzaldehyd
-
Diese
Verbindung wurde hergestellt unter Verwendung des in den Beispielen
33 und 81 beschriebenen Verfahrens ausgehend von 4-Fluor-2-iodanilin
(Beugelmans et al., Bull. soc. Chim. Fr., 1995, 132, 306).
-
(a) 3-(4-Fluor-2-iodphenylamino)propionsäure
-
- Fahlpurpurfarbener Feststoff (67%);
- Schmelzpunkt = 163–165°C;
- 1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,50–2,54 (m,
2H), 3,27–3,33
(m, 2H), 4,72 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 6,61 (dd, 1H, J = 9,0 Hz, 3,0
Hz), 7,06–7,12
(m, 1H), 7,52 (dd, 1H, J = 9,0 Hz, 3,0 Hz), 12,27 (br s, 1H);
- LCMS (M+ + H) 310.
-
(b) 6-Fluor-8-iod-2,3-dihydro-1H-chinolin-4-o
-
- Gelber Feststoff (88%):
- Schmelzpunkt = 110–112°C;
- 1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,52–2,57 (m,
2H), 3,45–3,51
(m, 2H), 6,04 (br s, 1H), 7,36 (dd, 1H, J = 9,0, 3,0 Hz), 7,82 (dd,
1H, J = 9,0 Hz, 3,0 Hz);
- LCMS (M+ + H) 292.
-
(c) 7-Fluor-9-iod-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
- Hellgelber Feststoff (79%):
- Schmelzpunkt = 138–140°C;
- 1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,22–3,29 (m,
2H), 3,43–3,47
(m, 2H), 5,29 (br s, 1H), 7,50 (dd, 1H, J = 9,0 Hz, 3,0 Hz), 7,75
(dd, 1H, J = 9,0, 3,0 Hz), 8,29 (br s, 1H);
- LCMS (M+ + H) 307.
-
(d) 7-Fluor-9-trimethylsilanylethinyl-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
- Gelber Feststoff (74%);
- Schmelzpunkt = 150–152°C;
- 1H-NMR (DMSO-d6) δ 0,24 (s,
9H), 3,25–3,31
(m, 2H), 3,49–3,53
(m, 2H), 5,83 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,28 (dd, 1H, J = 9,0 Hz, J =
3,0 Hz), 7,54 (dd, 1H, J = 9,0, 3,0 Hz), 8,27 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
- LCMS (M+ + H) 277.
-
(e) 9-Ethinyl-7-fluor-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
- Gelber Feststoff (97%);
- Schmelzpunkt = 142–144°C;
- 1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,24–3,28 (m,
2H), 3,45–3,50
(m, 2H), 4,63 (s, 1H), 6,07 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,32 (dd, 1H, J
= 9,0, 3,0 Hz), 7,54 (dd, 1H, J = 9,0, J = 3,0 Hz), 8,25 (t, 1H,
J = 6,0 Hz);
- LCMS (M+ + H) 205.
-
(f) 4-(7-Fluor-5-oxo-2,3,4,5-tetrahydro-1H-benzo[e][1,4]diazepin-9-ylethinyl)benzaldehyd
-
- Leuchtend gelber Feststoff (84%);
- Schmelzpunkt = 228–230°C;
- 1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,29–3,32 (m,
2H), 3,52–3,54
(m, 2H), 6,31 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 7,45 (dd, 1H, J = 9,0 Hz, J =
3,0 Hz), 7,60 (dd, 1H, J = 9,0 Hz, 3,0 Hz), 7,88 (d, 2H, J = 9,0
Hz), 7,96 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 8,31 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 10,03 (s,
1H);
- LCMS (M+ + H) 309.
-
(g) Titelverbindung
-
- Fahlgelber Feststoff (85%);
- Schmelzpunkt = 212–214°C;
- 1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,48–3,53 (m,
2H), 4,36–4,39
(m, 2H), 6,87 (s, 1H), 7,58 (dd, 1H, J = 9,0, 3,0 Hz), 7,65 (dd,
1H, J = 9,0, 3,0 Hz), 7,86 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 8,03 (d, 2H, J =
9,0 Hz), 8,58 (t, 1H, J = 6,0 Hz), 10,09 (s, 1H);
- LCMS (M+ + H) 309.
-
Beispiel
170: 6-(4-Dimethylaminomethylphenyl)-9-Fuor-3,4-dihydro-2H-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-1-on
-
Diese
Verbindung wurde aus 4-(9-Fluor-1-oxo-1,2,3,4-tetrahydro-[1,4]diazepino[6,7,l-hi]indol-6-yl)benzaldehyd
(Beispiel 169), wie in Beispiel 82 beschrieben, in einer Ausbeute
von 91 % als fahlgelber Feststoff hergestellt.
Schmelzpunkt
= 172–174°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,18 (s,
6H), 3,45 (s, 2H), 3,47–3,52
(m, 2H), 4,30–4,33
(m, 2H), 6,69 (s, 1H), 7,43 (d, 2H, J = 9,0 Hz), 7,51–7,61 (m,
4H), 8,54 (t, 1H, J = 6,0 Hz);
HRMS berechnet für C20H20N3OF
(M+) 337,1590, gefunden (M+)
337,1580;
Anal. (C20H20N3OF) C, H, N.
-
Beispiel
171. 1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(58a) 1-(4-Hydroxymethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Eine
alternative Methode zur Herstellung von Beispiel 58a besteht darin,
das Diaminzwischenprodukt g (aus Beispiel 2) mit 4-Hydroxymethylbenzaldehyd
[hergestellt aus Natriumborhydrid und Terephthalaldehydmonodiethylacetal]
gemäß dem in
Beispiel 19 verwendeten Verfahren umzusetzen.
-
(171a) 1-(4-Chlormethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde hergestellt, indem 500 mg (1,7 mmol) Alkohol 58a,
suspendiert in 25 ml Acetonitril mit 4 Äquivalenten Thionylchlorid
umgesetzt wurden. Nach der vollständigen Umwandlung, was durch HPLC-Analyse
bestimmt wurde, wurde der Ansatz im Vakuum eingeengt und das rohe
Benzylchlorid ohne weitere Reinigung verwendet. HPLC Rt = 3,060
min.
-
(171) Titelverbindung
-
ALLGEMEINES VORGEHEN ZUR
VERDRÄNGUNG
VON BENZYLCHLORID
-
Eine
Lösung,
die 0,34 mmol rohes Benzylchlorid (171a, 2,05 mmol (6 Äquivalente)
von 3-Pyrrolin und 2,05 mmol (6 Äquivalente)
Triethylamin in 2 ml DMSO enthielt, wurde 5 Stunden lang bei RT
gerührt.
Die rohe Reaktionsmischung wurde direkt durch halbpräparative
RP-HPLC gereinigt. Die geeigneten Fraktionen wurden vereinigt und
mit 50% NaOH-Lösung
neutralisiert. Das Produkt wurde mit EtOAc (× 5) extrahiert, was 36,2 mg
(28%) eines grauweißen
Feststoffs ergab. Anschließend
wurden die meisten Verbindungen direkt aus den HPLC-Fraktionen eingeengt,
die einige Anteile an Prozent an TFA enthalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,45–3,58 (m, 6H), 3,88 (s, 2H),
4,43–4,49
(m, 2H), 5,83 (m, 2H), 7,35 (t, 111, J 7,8 Hz), 7,53 (d, 2H, J =
8,1 Hz), 7,81–7,90
(m, 4H), 8,41 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,448 min;
HRMS berechnet
für C21H21N4O
345,1715 (M + H)+, gefunden 345,1699;
Anal.
(C21H20N4O·0,25
EtOAc) C, H, N.
-
Beispiel
172: 4-Fluor-1-[4-(3-hydroxypyrrolidin-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
Alternative
Methode zur Bildung von Zwischenprodukt k (aus Beispiel 18) und
Beispiel 97.
-
(172b) 2-Amino-5-fluor-3-nitrobenzoesäuremethylester
-
Zu
einer Lösung
von Nitrosotetrafluorborat (4,75 g, 35,8 mmol) in 250 ml Nitromethan
wurden bei 0°C 2-Amino-4-fluorbenzoesäuremethylester
(Rodriguez, U.S.-Patentschrift Nr. 3 949 081) (5,50 g, 32,5 mmol)
zugegeben. Der Ansatz wurde bei verminderter Temperatur gerührt, bis
die Reaktion gemäß DC vollständig war. Der
Ansatz wurde dann eingeengt und mit Silicagelchromatographie gereinigt
(10 bis 25% EtOAc/Hex), was 5,05 g Produkt ergab (72%).
1H-NMR (CDCl3) δ 3,95 (s,
3H), 8,04 (dd, 1H, J = 8,4, 3,2 Hz), 8,15 (dd, 1H, J = 8,4, 3,2
Hz), 8,32 (br s, 2H);
LRMS (m/z) 199 (M-CH3).
-
(172c) 2-Brom-5-fluor-3-nitrobenzoesäuremethylester
-
Diese
Verbindung wurde hergestellt aus 2-Amino-5-fluor-3-nitrobenzoesäuremethylester
gemäß dem in
Beispiel 2 für
das Zwischenprodukt b' beschriebenen
Vorgehen. Es wurden 4,02 g (100%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,90 (s, 3H), 7,99 (dd, 1H,
J = 8,3, 3,0 Hz), 8,30 (dd, 1H, J = 7,7, 3,0 Hz);
HPLC Rt =
4,384 min.
-
(k) 7-Fluor-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Diese
Verbindung wurde hergestellt aus 2-Brom-5-fluor-3-nitrobenzoesäuremethylester
gemäß dem in
Beispiel 2 für
das Zwischenprodukt f beschriebenen Vorgehen. Es wurden 2,20 g (68%)
erhalten. Siehe Beispiel 18 bezüglich
der Verbindungscharakterisierung.
-
(97) 4-Fluor-1-(4-hydroxymethylphenyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus 7-Fluor-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on über eine Reduktion
zu Zwischenprodukt I (Beispiel 18) und 4-Hydroxymethylbenzylaldehyd
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
-
Siehe
Beispiel 97 bezüglich
der Kennzeichnung der Verbindung.
-
Herstellung von Beispiel
172
-
(172d) 1-(4-Chlormethylphenyl)-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 97 und Thionylchlorid unter
Verwendung des in Beispiel 171 für
171a beschriebenen Verfahrens hergestellt.
HPLC Rt = 3,260
nun.
-
(172) Titelverbindung
-
Diese
Verbindung wurde aus Benzylchlorid 172d und dem geeigneten Amin,
wie in Beispiel 171 beschrieben, hergestellt, mit der Ausnahme,
dass DIEA Et3N ersetzte. Es wurden 73,3
mg (43%) erhalten.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,48–1,62 (m,
1H), 1,98–2,05
(m, 1H), 2,37–2,39
(m, 1H), 2,48–2,53
(m, 2H), 2,63-2,75 (m,
2H), 3,54–3,74
(m, 2H), 4,16–4,28
(m, 1H), 4,36–4,51
(m, 2H), 4,63–4,72
(m, 1H), 7,51 (d, 2H, J = 8,0 Hz), 7,59 (dd, 1H, J = 10,6, 2,6 Hz),
7,72 (dd, 1H, J = 10,6, 2,6 Hz), 7,81 (d, 2H, J = 8,0 Hz), 8,54–8,58 (m,
1H);
HPLC Rt = 2,532 min;
HRMS berechnet für C21H22FN4O2 381,1727 (M + H)+,
gefunden 381,1717;
Anal. (C21H21FN4O2·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
173: 1-[4-((2R)-2-Hydroxymethylgyrrolidin-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 54,3 mg (41%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,53–1,95 (m, 4H), 2,07–2,33 (m,
1H), 2,55–2,93
(m, 2H), 3,35–3,59
(m, 5H), 4,10-4,31 (m,
1H), 4,42–4,53
(m, 3H), 7,35 (t, 1H, 7 = 7,8 Hz), 7,56–7,71 (m, 2H), 7,80–7,90 (m,
4H), 8,40–8,43
(m, 1 H);
HPLC Rt = 2,401 min;
HRMS berechnet für C22H25N4O2 377,1977 (M + H)+,
gefunden 377,1989;
Anal. (C22H24N4O2·0,25 H2O, 0,40 TFA) C H, N.
-
Beispiel
174: 1-[4-(2-Hydroxypyrrolidin-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es waren 26,1 mg (21%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,55–1,59 (m, 1H), 1,98–2,05 (m,
1H), 2,35–2,39
(m, 1H), 2,59–2,75
(m, 3H), 3,47-3,59 (m,
2H), 3,61–3,72
(m, 2H), 4,19–4,26
(m, 1H), 4,45 (s, 2H), 4,69 (s, 1H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,50
(d, 2H, J = 7,8 Hz), 7,80–7,90
(m, 4H), 8,39–8,43
(m, 1H);
HPLC Rt = 2,281 min;
HRMS berechnet für C21H25N4O2 363,1821 (M + H)+,
gefunden 363,1831;
Anal. (C21H22N4O2·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
175: 1-[4-(3-Hydroxymethylpiperidin-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 57,3 mg (43%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 0,82–0,98 (m, 2H), 1,46–1,65 (m,
5H), 1,82–2,12
(m, 1H), 2,73–2,97
(m, 2H), 3,16-3,32 (m,
2H), 3,48–3,69
(m, 3H), 4,33–4,57
(m, 3H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,46–7,67 (m, 2H), 7,78–7,96 (m,
4H), 8,37–8,41
(m, 1H);
HPLC Rt = 2,496 min;
HRMS berechnet für C23H27N4O2 391,2134 (M + H)+,
gefunden 391,2140;
Anal. (C23H26N4O2·0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
176: 1-(4-{[(2,3-Dihydroxypropyl)methylamino]methyl}phenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 36,2 mg (28%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,2 (s, 3H), 2,33–2,46 (m,
1H), 3,42–3,42
(m, 3H), 3,52–3,78
(m, 5H), 4,33–4,57
(m, 4H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,49–7,62 (m, 2H), 7,78–7,90 (m,
4H), 8,39–8,43
(m, 1H);
HPLC Rt = 2,247 min;
HRMS berechnet für C21H25N4O3 381,1927 (M + H)+,
gefunden 381,1916;
Anal. (C21H24N4O3·0,25 H2O, 0,10 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
177: 1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 172d und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 172 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 50,7 mg (31%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,46–3,64 (m, 6H), 3,81–3,97 (m,
2H), 4,41–1,62
(m, 2H), 5,82 (s, 2H), 7,52–7,62
(m, 3H), 7,74 (dd, 1H, J = 8,2, 2,6 Hz), 7,81 (d, 2H, J = 8,1 Hz),
8,55–8,58
(m, 1H);
HPLC Rt = 3,182 min;
HRMS berechnet für C21H20FN4O
363,1621 (M + H)+, gefunden 363,1624;
Anal.
(C21H19FN4O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
178: 1-[4-(4-Allylpiperazin-1-ylmethyl)phenyl]-2,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 65,8 mg (48%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,27–2,53 (m, 4H), 2,72–3,05 (m,
4H), 3,22–3,35
(m, 2H), 3,48–3,58
(m, 2H), 3,62-3,71 (m,
2H), 4,42–4,59
(m, 2H), 5,36–5,52
(m, 2H), 5,78–5,92
(m, 1H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,48–7,58 (m, 2H), 7,83–7,90 (m,
4H), 8,41–8,45
(m, 1H);
HPLC Rt = 2,506 min;
HRMS berechnet für C24H28N4O
402,2294 (M + H)+, gefunden 402,2288;
Anal.
(C24H27N4O·0,80
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
179: 1-{4-[(Methylphenethylamino)methyl]phenyl}-2,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
AG-014536
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 47,0 mg (34%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,65–3,15 (m, 4H), 3,27–3,38 (m,
5H), 3,55–3,64
(m, 2H), 3,62–3,71
(m, 2H), 4,42-4,59 (m,
2H), 7,23–7,47
(m, 6H), 7,89–8,06
(m, 4H), 8,45–8,53
(m, 1H);
HPLC Rt = 3,075 min;
HRMS berechnet für C26H27N4O
411,2185 (M + H)+, gefunden 411,2188;
Anal.
(C26H26N4O·0,60
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
180: 1-(4-{[Butyl-(2-hydroxyethyl)amino]methyl}phenyl)-2,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 32,3 mg (24%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 0,81–0,94 (m, 3H), 1,16–1,79 (m,
5H), 2,97–3,37
(m, 4H), 3,46–3,83
(m, 4H), 4,24-4,58 (m,
4H), 7,31–7,40
(m, 1H), 7,46–7,66
(m, 2H), 7,77–7,99
(m, 4H), 8,37–8,46
(m, 1H);
HPLC Rt = 2,646 min;
HRMS berechnet für C23H29N4O
393,2290 (M + H)+, gefunden 393,2288;
Anal.
(C23H28N4O·0,60
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
181: 1-[4-((2S)-2-Hydroxymethylpyrrolidin-1-ylmethyl)phenyl]-2,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 31,9 mg (25%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,71–2,20 (m, 4H), 3,13–3,29 (m,
2H), 3,51–3,66
(m, 5H), 4,32–4,51
(m, 3H), 4,58-4,71 (m,
1H), 5,49–5,58
(m, 1H), 7,37 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,68–7,78 (m, 2H), 7,86–7,99 (m,
4H), 8,42–8,48
(m, 1H);
HPLC Rt = 2,443 min;
HRMS berechnet für C22H25NaO2 377,1977
(M + H)+, gefunden 377,1993;
Anal.
(C22H24N4O2·1,0 TFA)
C, H, N.
-
Beispiel
182: 1-[4-(3,6-Dihydro-2H-pyridin-1-ylmethyl)phenyl]-2,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 48 mg (39%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,14–2,45 (m, 2H), 2,95–3,21 (m,
2H), 3,43–3,82
(m, 4H), 4,17–4,63
(m, 4H), 5,61-5,78 (m,
1H), 5,81–6,06
(m, 1H), 7,37 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,62–7,76 (m, 2H), 7,86–7,99 (m,
4H), 8,41–8,48
(m, 1H);
HPLC Rt = 2,610 min;
HRMS berechnet für C22H23N4O
359,1872 (M + H)+, gefunden 359,1886;
Anal.
(C22H22N4O·0,85
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
183: 1-(4-(Phenethylaminomethyl)phenyl]-2,7,8,9-tetrahydro 2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 188 mg (59%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,83–2,96 (m, 2H), 3,09–3,20 (m,
2H), 3,41–3,49
(m, 2H), 4,28–4,37
(m, 2H), 4,41-4,52 (m,
3H), 7,12–7,33
(m, 6H), 7,60–7,76
(m, 2H), 7,79–7,89
(m, 4H), 8,33–8,41
(m, 1H);
HPLC Rt = 2,907 min;
HRMS berechnet für C25H25N4O
397,2028 (M + H)+, gefunden 397,2018;
Anal.
(C25H24N4O·2,0
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
184: 1-(4-{[2-(3-Methoxyphenyl)ethylaminolmethyl}phenyl)-2,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 148,7 mg (45%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,91–1,98 (m, 2H), 2,91–2,28 (m,
2H), 3,52–3,61
(m, 2H), 3,73 (s, 3H), 4,30–4,38
(m, 2H), 4,43–4,50
(m, 2H), 6,80–6,89
(m, 4H), 7,25 (t, 1H, J = 7,7 Hz), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,67
(d, 2H, J = 7,8 Hz), 8,84–8,98
(m, 4H), 8,48 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,970 min;
HRMS berechnet
für C26H27N4O2 427,2134 (M + H)+,
gefunden 427,2117;
Anal. (C26H26N4O2·2,0 TFA)
C, H, N.
-
Beispiel
185: 1-(4-{[2-(4-Fluorphenyl)ethylamino]methyl}phenyl)-2,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 132 mg (45%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,02–3,08 (m, 2H), 3,23–3,33 (m,
2H); 3,58–3,66
(m, 2H), 4,34–4,45
(m, 3H), 4,51-4,59 (m,
2H), 7,22 (t, 1H, J = 7,7 Hz), 7,33–7,48 (m, 4H), 7,74 (d, 2H,
J = 7,7 Hz), 8,93–8,07
(m, 4H), 8,53 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,000 min;
HRMS berechnet
für C25H24FN4O
415,1934 (M + H)+, gefunden 415,1914;
Anal.
(C25H23N4O·1,6
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
186: 1-(4-{[2-(4-Methoxyphenyl)ethylamino]methyl}phenyl)-2,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 163,7 mg (49%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,04–3,13 (m, 2H), 3,28–3,42 (m,
2H), 3,61–3,77
(m, 2H), 3,88 (s, 3H), 4,45–4,52
(m, 3H), 4,61–4,72
(m, 2H), 7,11 (d, 2H, J = 7,7 Hz), 7,35 (d, 2H, J = 7,7 Hz), 7,54
(t, 1H, J = 7,7 Hz), 7,87 (d, 2H, J = 7,7 Hz), 8,06–8,17 (m,
4H), 8,63 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,970 min;
HRMS berechnet
für C26H27N4O2 427,2134 (M + H)+,
gefunden 427,2117;
Anal. (C26H26N4O2·2,0 TFA)
C, H, N.
-
Beispiel
187: 1-(4-{(Isobutylmethylamino)methyl]phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 64,9 mg (26%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 0,88–1,01 (m, 6H), 1,81–1,98 (m,
1H), 2,73–2,84
(m, 3H), 2,85–3,02
(m, 2H), 3,51-3,63 (m,
2H), 4,32–4,55
(m, 4H), 7,37 (t, 1H, J = 7,7 Hz), 7,73 (d, 2H, J = 7,7 Hz), 7,96–8,14 (m,
4H), 8,43 (br s, 1 H);
HPLC Rt = 2,167 min;
HRMS berechnet
für C22H27N4O
363,2185 (M + H)+, gefunden 363,2180;
Anal.
(C22H26N4O·0,75
H2O, 1,0 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
188: 1-(4-Cyclobutylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 58 mg (21%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,71–1,89 (m, 2H), 2,08–2,24 (m,
4H), 3,51–3,62
(m, 2H), 3,67–3,79
(m, 1H), 4,12-4,18 (m,
2H), 4,39–4,50
(m, 2H), 7,37 (t, 1H, J = 7,7 Hz), 7,68 (d, 2H, J = 7,7 Hz), 7,87–7,96 (m,
4H), 8,43 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,531 min;
HRMS berechnet
für C22H27N4O
363,2185 (M + H)+, gefunden 363,2180;
Anal.
(C22H26N4O·0,75
H2O, 1,0 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
189: 1-(4-{[(Thiophen-2-ylmethyl)amino]methyl}phenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 63,2 mg (20%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,51–3,59 (m, 2H), 4,24–4,32 (m,
3H), 4,42–4,51
(m, 4H), 7,11–7,13
(m, 1H), 7,28-7,44 (m,
2H), 7,66–7,70
(m, 3H), 7,78–7,96
(m, 4H), 8,46 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,686 min;
LRMS (m/z)
389 (M + H);
Anal. (C22H20N4OS·2,0
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
190: 1-(4-Dipropylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 56,3 mg (17%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 0,90 (t, 6H, J = 7,5 Hz), 1,67–1,77 (m,
4H), 2,95–3,07
(m, 4H), 3,52–3,62
(m, 2H), 4,41–4,51
(m, 4H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,73 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,89–7,92 (m,
2H), 7,98 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 8,46 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,844
min;
HRMS berechnet für
C23H29N4O
377,2341 (M + H)+, gefunden 377,2336;
Anal.
(C23H28N4O·0,58
H2O, 2,0 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
191: 1-(4-{[(Benzol[1,3]dioxol-5-ylmethyl)amino]methyl}phenyl)-8,9-dihvdro-7H-2,7,9δ-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 154,8 mg (15%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,51–3,59 (m, 2H), 4,11–4,18 (m,
2H), 4,22–4,31
(m, 3H), 4,43–4,50
(m, 2H), 6,06 (s, 2H), 6,99 (s, 2H), 7,09 (s, 1H), 7,39 (t, 1H,
J = 7,8 Hz), 7,67 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,89–7,96 (m, 4H), 8,47 (br s, 1H);
HPLC
Rt = 2,839 min;
HRMS berechnet für C25H23NaO3 477,1770 (M
+ H)+, gefunden 477,1770;
Anal. (C25H22N4O3·2,25
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
192: 1-[4-(Indan-1-ylaminomethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 75 mg (24%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,14–2,24 (m, 1H), 2,34–2,42 (m,
1H), 2,74–2,84
(m, 1H), 2,97–3,07
(m, 1H), 3,36-3,46 (m,
2H), 4,19–4,36
(m, 5H), 4,69–4,81
(m, 1H), 7,16–7,27
(m, 4H), 7,53–7,60
(m, 3H), 7,74–7,83
(m, 4H), 8,33 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,927 min;
HRMS berechnet
für C26H25N4O
409,2028 (M + H)+, gefunden 409,2030;
Anal.
(C26H24N4O·1,9
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
193: 3-{[4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzyl]furan-2-ylmethylamino}propionsäureethylester
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 55,6 mg (16%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,17 (t, 3H, J = 6,9 Hz), 2,53–2,77 (m,
2H), 2,93–3,13
(m, 2H), 3,51–3,59
(m, 2H), 4,06 (q, 2H, J = 8,1 Hz), 4,15–4,47 (m, 6H), 6,53–6,66 (m,
2H), 7,37–7,42
(m, 1H), 7,67–7,92
(m, 7H), 8,45 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,008 min;
HRMS berechnet
für C27H29N4O4 473,2189 (M + H)+,
gefunden 473,2208;
Anal. (C27H28N4O4·1,75 TFA)
C, H, N.
-
Beispiel
194: 1-(4-{[2-(1-Methylpyrrolidin-2-yl)ethylamino]methyl}phenyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 57,9 mg (15%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,53–1,69 (m, 2H), 1,80–2,07 (m,
4H), 2,18–2,34
(m, 2H), 2,82 (s, 3H), 2,97–3,13
(m, 2H), 3,24–3,38
(m, 1H), 3,50–3,64
(m, 3H), 4,23–4,34
(m, 2H), 4,41–4,58
(m, 2H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz). 7,81 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,89–8,02 (m,
4H), 8,47 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,351 min;
HRMS berechnet
für C24H30N5O
404,2450 (M + H)+, gefunden 404,2456;
Anal.
(C24H29N5O·3,25
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
195: 1-(4-{[(5-Methylfuran-2-ylmethyl)amino]methyl}phenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 64,7 mg (24%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,30 (s, 3H), 3,49–3,59 (m,
3H), 4,19–4,33
(m, 4H), 4,41–4,51
(m, 2H), 6,15 (m, 1H), 6,51 (m, 1H), 7,37 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,68
(d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,88–7,95
(m, 4H), 8,46 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,713 min;
HRMS berechnet
für C23H23N4O2 387,1821 (M + H)+,
gefunden 387,1817;
Anal. (C23H22N4O2·1,25 TFA)
C, H, N.
-
Beispiel
196: 1-[4-(Benzylaminomethyl)phenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 73,9 mg (26%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,51–3,59 (m, 2H), 4,20–4,27 (m,
3H), 4,28–4,35
(m, 2H), 4,47–4,50
(m, 2H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,43–7,53 (m, 5H), 7,70 (d, 2H,
J = 8,3 Hz), 7,89–7,96
(m, 4H), 8,46 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,470 min;
HRMS berechnet
für C24H23N4 O383,1866
(M + H)+, gefunden 383,1883;
Anal.
(C24H22N4O·0,5
H2O, 1,5 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
197: 1-[4-(Indan-2-ylaminomethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 138,9 mg (43%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,13–3,21 (m, 2H), 3,33–3,42 (m,
2H), 3,52–3,59
(m, 2H), 4,05–4,17
(m, 2H), 4,34-4,41 (m,
2H), 4,43–4,50
(m, 2H), 7,20–7,31
(m, 4H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,74 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,88–7,93 (m, 2H),
7,97 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 8,47 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,554
min;
HRMS berechnet für
C26H25N4O
409,2023 (M + H)+, gefunden 409,2034;
Anal.
(C26H24N4O·2,0
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
198: 1-[4-(3,4-Dihydro-1H-isochinon-2-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 142,4 mg (44%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,09–3,17 (m, 2H), 3,33–3,46 (m,
1H), 3,51–3,60
(m, 2H), 3,67–3,79
(m, 1H), 4,37-4,44 (m,
2H), 4,47–4,54
(m, 2H), 4,55–4,63
(m, 2H), 7,21–7,31
(m, 4H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,77 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,89–7,94 (m,
2H), 7,99 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 8,47 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,336
min;
HRMS berechnet für
C26H25N4O
409,2023 (M + H)+, gefunden 409,2015;
Anal.
(C26H24N4O·2,0
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
199: 1-[4-Benzylmethylaminomethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 197,6 mg (62%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,61 (s, 3H), 3,52–3,59 (m,
2H), 4,22–4,40
(m, 2H), 4,45–4,62
(m, 4H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,43–7,56 (m, 5H), 7,73 (d, 2H,
J = 8,2 Hz), 7,89–7,93
(m, 2H), 7,97 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 8,47 (br s, 1H);
HPLC Rt
= 2,333 min;
HRMS berechnet für C25H25N4O 397,2023 (M
+ H)+, gefunden 397,2035;
Anal. (C25H24N4O·0,25 H2O, 2,0 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
200: 1-4-[(2-Phenylpropylamino)methyl]phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9a-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 108,2 mg (33%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,28 (s, 3H), 3,14–3,24 (m,
3H), 3,51–3,59
(m, 2H), 4,22–4,30
(m, 2H), 4,42–4,50
(m, 3H), 7,25–7,41
(m, 6H), 7,68 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 7,88–7,96 (m, 4H), 8,47 (br s,
1H);
HPLC Rt = 2,248 min;
HRMS berechnet für C26H27N4O
411,2179 (M + H)+, gefunden 411,2193;
Anal.
(C26H26N4O·2,0
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
201: 1-(4-[(3-Phenylpropylamino)methyl]phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 73,2 mg (22%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,90–2,00 (m, 2H), 2,64–2,69 (m,
2H), 2,93–3,05
(m, 2H), 3,50–3,60
(m, 2H), 4,25-4,31 (m,
2H), 4,40–4,51
(m, 3H), 7,18–7,36
(m, 5H), 7,39 (t, 1H, J = 7,9 Hz), 7,68 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,88–7,96 (m, 4H),
8,47 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,092 min;
HRMS berechnet für C26H27N4O
411,2179 (M + H)+, gefunden 411,2186;
Anal.
(C26H26N4O·2,0
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
202: 1-(4-{[Methyl-(2-pyridin-2-ylethyl)amino]methyl}phenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 16,2 mg (6%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,51 (s, 3H), 3,27–3,46 (m,
4H), 3,55–3,67
(m, 2H), 4,01–4,13
(m, 2H), 4,48–4,59
(m, 2H), 7,37–7,49
(m, 2H), 7,54–7,75
(m, 3H), 7,84–8,11
(m, 6H), 8,50 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,174 min;
HRMS berechnet
für C25H26N5O
412,2132 (M + H)+, gefunden 412,2139;
Anal.
(C25H25N5O·1,0
H2O, 3,0 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
203: 1-(4-{[Ethyl-(2-pyridin-2-ylethyl)amino]methyl}phenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 14 mg (4%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,06–1,23 (m, 3H), 2,62–2,79 (m,
4H), 3,53–3,67
(m, 4H), 3,87–3,98
(m, 2H), 4,46-4,58 (m,
2H), 7,35–7,46
(m, 2H), 7,55–7,67
(m, 3H), 7,82–8,00
(m, 6H), 8,48 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,214 min;
HRMS berechnet
für C26H28N5O
426,2288 (M + H)+, gefunden 426,2285;
Anal.
(C26H27N5O·0,5
H2O, 3,0 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
204: 1-{4-{(2-Pyridin-2-ylethylamino)methyl]phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 15,8 mg (5%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,13–3,21 (m, 2H), 3,34–3,44 (m,
2H), 3,51–3,59
(m, 2H), 4,32–4,39
(m, 3H), 4,44-4,49 (m,
2H), 7,30–7,42
(m, 3H), 7,59 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,67–7,83 (m, 1H), 7,89–7,98 (m,
4H), 8,47 (br s, 1 H), 8,54 (s, 1H);
HPLC Rt = 2,506 min;
HRMS
berechnet für
C24H24N5O
398,1975 (M + H)+, gefunden 398,1969;
Anal.
(C24H23N5O·0,5
H2O, 2,25 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
205: 1-(4-{[Methyl-(2-pyridin-4-ylethyl)amino]methyl}phenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 5,4 mg (5%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,93–3,23 (m, 3H), 3,24–3,87 (m,
8H), 3,88–4,15
(m, 2H), 4,44–4,49
(m, 2H), 7,06-8,01 (m,
9H), 8,54 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,275 nun;
HRMS berechnet
für C25H26N5O
412,2132 (M + H)+, gefunden 412,2124;
Anal.
(C25H25N5O·0,5
H2O, 3,5 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
206: 1-{4-[(2-Pyridin-4-ylethylamino)methyl]phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 11,6 mg (3%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,75–2,89 (m, 4H), 3,48–3,57 (m,
3H), 3,84–3,89
(m, 2H), 4,41–4,50
(m, 2H), 7,24-7,27 (m,
2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,52 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,81 (d,
2H, J = 8,1 Hz), 7,87 (t, 2H, J = 7,6 Hz), 8,38–8,48 (m, 3H);
HPLC Rt
= 2,346 min;
HRMS berechnet für C24H24N5O 398,1975, gefunden
398,1969;
Anal. (C24H23N5O·0,75
H2O, 3,25 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
207: 1-[4-({[2-(1H-Indol-2-yl)ethyl]methylamino}methyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 18,8 mg (5%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,32 (s, 3H), 2,64–2,78 (m,
2H), 2,88–2,97
(m, 2H), 3,49–3,57
(m, 2H), 3,63–3,75
(m, 2H), 4,42–4,49
(m, 2H), 6,93 (t, 1H, J = 6,9 Hz), 7,04 (t, 1H, J = 7,1 Hz), 7,14
(s, 1H), 7,31 (d, 1H, J = 7,2 Hz), 7,31 (d, 1H, J = 7,2 Hz), 7,36
(d, 1H, J = 7,8 Hz), 7,45 (d, 1H, J = 7,8 Hz), 7,49–7,55 (m,
2H), 7,78–7,83
(m, 2H), 7,88 (t, 2H, J = 8,6 Hz), 8,41 (br s, 1H);
HPLC Rt
= 3,170 min;
HRMS berechnet für C28H28N5O 450,2288 (M
+ H)+, gefunden 450,2279;
Anal. (C28H27N5O·1,0 H2O, 2,5 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
208 bis 209: 1-(4-Aminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(208) 1-(4-Azidomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
1-(4-Chlormethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
(0,24 g, 0,77 mmol) wurde in DMF (8 ml) mit Natriumazid (0,050 g,
0,77 mmol) 3 Stunden lang gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde durch Verdampfen entfernt und das Produkt ohne weitere Reinigung
verwendet.
IR (KBr) 3204, 3096, 2229, 1654, 1600, 1603, 1319,
1139 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,50–3,58 (m,
2H), 4,43–4,50
(m, 2H), 4,59 (s, 2H), 7,36 (t, 1H, J = 7,9 Hz), 7,58 (d, 2H, J
= 8,2 Hz), 7,86–7,94
(m, 4H), 8,44 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,059 min.
-
(209) Titelverbindung
-
Das
rohe 1-(4-Azidomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
von oben wurde in 10 ml 9:1 CH3OH/HCl (konz.)
gelöst
und in einen Parr-Schüttler
unter H2-Atmosphäre (60 psi) mit 200 mg 10%
Pd/C gestellt. Nach 2 Stunden wurde die Reaktionsmischung durch
Celite® filtriert,
das Lösungsmittel
vermindert und der Rückstand
mit präparativer
RP-HPLC gereinigt. Es wurden 49,0 mg (19%) erhalten.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,46–3,54 (m,
2H), 4,06–4,15
(m, 2H), 4,36–4,43
(m, 2H), 7,32 (t, 1H, J = 7,5 Hz), 7,60 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,81–7,90 (m,
4H), 8,17 (br s, 2H), 8,40 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,109 min;
HRMS
berechnet für
C17H17N4O
293,1406 (M + H)+, gefunden 293,1397;
Anal.
(C17H16N4O·0,5
H2O, 1,75 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
210: 1-(4-Pyrrolidin-1-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 145,0 mg (41%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,69–1,76 (m, 4H), 2,50–2,55 (m,
4H), 3,50–3,56
(m, 2H), 3,67–3,72
(m, 2H), 4,43-4,48 (m,
2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,51 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,81 (d,
2H, J = 8,1 Hz), 7,85–7,91
(m, 2H), 8,41 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,501 min;
HRMS berechnet
für C21H23N4O
347,1866 (M + H)+, gefunden 347,1877;
Anal.
(C21H22N4O·0,25
EtOAc) C, H, N.
-
Beispiel
211: 4-Fluor-1-(4-pyrrolidin-1-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 172d und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 172 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 180,0 mg (47%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,69–1,75 (m, 4H), 2,44–2,48 (m,
4H), 3,51–3,58
(m, 2H), 3,66–3,69
(m, 2H), 4,43-4,48 (m,
2H), 7,51 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,59 (dd, 1H, J = 10,7, 2,6 Hz),
7,74 (dd, 1H, J = 9,0, 2,6 Hz), 7,80 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 8,57 (br
s, 1H);
HPLC Rt = 2,560 min;
HRMS berechnet für C21H22FN4O
365,1772 (M + H)+, gefunden 365,1759;
Anal.
(C21H21FN4O·0,1
EtOAc) C, H, N.
-
Beispiel
212: 1-[4-(2-Methylpyrrolidin-1-ymethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 155,7 mg (67%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,12 (d, 3H, J = 6 Hz), 1,33–1,39 (m,
1H), 1,58–1,65
(m, 1H), 1,90–1,96
(m, 2H), 2,06–2,11
(m, 1H), 2,41–2,53
(m, 1H), 2,80–2,86
(m, 1H), 3,24 (d, 1H, J = 13,5 Hz), 3,50–3,57 (m, 2H), 4,05 (d, 1H,
J = 13,5 Hz), 4,43–4,49
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,49 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,80
(d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,85–7,90
(m, 2H), 8,41 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,622 min;
LRMS (m/z)
361 (M + H);
Anal. (C22H24N4O) C, H, N.
-
Beispiel
213: 1-(4-Imidazol-1-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 141 mg (26%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,48–3,57 (m, 2H), 3,40–4,48 (m,
2H), 5,55 (s, 2H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,61 (d, 2H, J = 8,1
Hz), 7,72 (m, 1H), 7,85 (m, 1H), 7,88–7,93 (m, 4H), 8,45 (t, 1H,
J = 5,5 Hz), 9,29 (s, 1H);
HPLC Rt = 2,410 min;
HRMS berechnet
für C20H18N5O
344,1506 (M + H)+, gefunden 344,1517;
Anal.
(C20H17N5O·2,0
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
214: 1-[4-(2,5-Dimethylpyrrolidin-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 153,7 mg (43%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 0,98 (s, 3H), 1,00 (s, 3H),
1,28–1,37
(m, 2H), 1,77–1,85
(m, 2H), 2,54–2,73
(m, 2H), 3,49–3,56
(m, 2H), 3,76 (s, 2H), 4,42–4,48
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,51 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,79
(d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,84–,789
(m, 2H), 8,41 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,646 min;
LRMS (m/z)
375 (M + H);
Anal. (C23H26N4O) C, H, N.
-
Beispiel
215: 1-[4-(1,3,3-Trimethyl-6-azabicyclo[3.2.1]oct-6-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 155,3 mg (36%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 0,88 (s, 3H), 1,01 (s, 3H),
1,31 (t, 2H, J = 10,3 Hz), 1,30–1,43
(m, 5H), 1,48–1,59
(m, 1H), 1,61–1,72
(m, 1H), 2,12 (d, 1H, J = 9,4 Hz), 2,91 (d, 1H, J = 9,4 Hz), 3,04
(m, 1H), 3,48–3,57
(m, 2H), 3,75 (d, 1H, J = 14,2 Hz), 3,89 (d, 1H, 7 = 14,2 Hz), 4,42–4,49 (m,
2H), 7,34 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,53 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,80 (d,
2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,41 (br s, 1H)
HPLC Rt = 3,256 min;
LRMS (m/z)
429 (M + H);
Anal. (C27H32N4O·0,5
CH3OH) C, H, N.
-
Beispiel
216: 1-[4-((2S,5S)-2,5-Bismethoxymethylpyrrolidin-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 123 mg (29%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,50–1,63 (m, 2H), 1,82–1,95 (m,
2H), 3,05–3,17
(m, 2H), 3,23–3,37
(m, 10H), 3,49–3,57 (m,
2H), 3,93 (d, 1H, J = 14,9 Hz), 4,05 (d, 1H, J = 14,9 Hz), 4,43–4,49 (m,
2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,53 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,79 (d,
2H, J = 8,1 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,41 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,819 min;
LRMS (m/z)
435 (M + H);
Anal. (C25H30N4O) C, H, N.
-
Beispiel
217: (R)-1-[4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzyl]pyrrolidin-2-carbonsäurebenzylester
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 192,3 mg (41%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,74–1,91 (m, 3H), 2,08–2,15 (m,
1H), 2,42–2,53
(m, 1H), 2,86–2,93
(m, 1H), 3,36-3,43 (m,
1H), 3,47–3,55
(m, 2H), 3,61 (d, 1H, J = 13,5 Hz), 3,98 (d, 1H, J = 13,5 Hz), 4,40–4,48 (m,
2H), 5,11 (s, 2H), 7,29–7,38
(m, 6H), 7,45 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,78 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,85–7,91 (m,
2H), 8,41 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,214 min;
LRMS (m/z)
481 (M + H);
Anal. (C29H28N4O3) C, H, N.
-
Beispiel
218: (R)-1-(4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzyl]pyrrolidin-2-carbonsäure-tert.butylester
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 24,7 mg (5%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,41 (s, 9H), 1,72–1,85 (m,
3H), 1,99–2,10
(m, 1H), 2,36–2,46
(m, 1H), 2,83–2,93
(m, 1H), 3,16–3,26
(m, 1H), 3,48–3,57
(m, 2H), 3,61 (d, 1H, J = 13,6 Hz), 3,98 (d, 1H, J = 13,6 Hz), 4,42–4,50 (m, 2H),
7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,50 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,81 (d, 2H,
J = 8,1 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,41 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,958 min;
HRMS berechnet
für C26H31N4O3 447,2391 (M + H)+,
gefunden 447,2377;
Anal. (C26H30N4O3·0,5 H2O, 0,75 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
219: {1-[4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzyl]pyrrolidin-3-yl}carbaminsäure-tert.-butylester
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 39,8 mg (9%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,36 (s, 9H), 1,54–1,66 (m,
1H), 1,97–2,11
(m, 1H), 2,24–2,33
(m, 1H), 2,52–2,59
(m, 1H), 2,71–2,81
(m, 1H), 3,49–3,57
(m, 2H), 3,65 (s, 2H), 3,86–3,97
(m, 2H), 4,42–4,49
(m, 2H), 6,93 (br s, 1H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,50 (d, 2H,
J = 8,2 Hz), 7,81 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,91 (m, 2H), 8,41 (br s,
1H);
HPLC Rt = 2,968 min;
HRMS berechnet für C26H32N5O3 461,2519 (M + H)+,
gefunden 461,2500;
Anal. (C26H31N5O3·0,5 Aceton)
C, H, N.
-
Beispiel
220: 1-(4-Pyrrol-1-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Zu
einer Lösung
von 1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]-azulen-6-on (32,4
mg, 0,09 mmol, Beispiel 171) in 2 ml CH2Cl2 wurden bei 0°C Iodbenzol (41,4 mg, 0,19 mmol)
und Azidotrimethylsilan (25 μl,
0,19 mmol) zugegeben. Diese Mischung wurde bei Raumtemperatur 1 Stunde
lang gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde abgezogen und der Rückstand
mit präparativer
HPLC gereinigt. Es wurden 20,1 mg (55%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,46–3,54 (m, 2H), 4,40–4,46 (m,
2H), 5,22 (s, 2H), 6,05 (t, 2H, J = 2,1 Hz), 6,87 (t, 2H, J = 2,1
Hz), 7,32–7,37
(m, 3H), 7,81–7,90
(m, 4H), 8,41 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,349 min;
HRMS berechnet
für C21H19N4O
443,1553 (M + H)+, gefunden 443,1558;
Anal.
(C21H18N4O·0,5
Aceton, 0,45 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
221: (S)-1-(4-Dimethylaminomethylphenyl)-8-methyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(221c) (S)-3-Methyl-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Eine
Suspension von 10,1 g des Zwischenprodukts b' (38,4 mmol, Beispiel 2), (S)-(–)-1,2-Diaminopropandihydrochlorid
(5,65 g, 38,4 mmol) und DIEA (22 ml, 126 mmol) in 130 ml DMSO wurden
16 Stunden lang auf 80°C
erhitzt. Die Reaktion wurde dann im Vakuum eingeengt. Zu dem entstehenden
rohen Öl
wurden 200 ml 1,0 M NaHSO4 zugegeben. Die
wässrige
Phase wurde mit CH2Cl2 (2 × 200 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit Wasser
gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und eingeengt. Das Produkt wurde dann mit Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei mit 2 bis 5% MeOH/CH2Cl2 eluiert wurde, was 3,60 g (42%) eines gelb-orangen
Feststoffs ergab.
Schmelzpunkt = 215–216°C;
IR (KBr) 3360, 3179,
3040, 2922, 1654, 1599, 1510, 1451, 1438, 1387, 1263, 1193, 1113,
1092, 891, 740, 647 cm1;
1H-NMR
(CDCl3) δ 1,35
(d, 3H, J = 6,7 Hz), 3,50–3,90
(m, 3H), 6,38 (br s, 1H), 6,77 (t, 1H, J = 8,1 Hz), 8,34–8,46 (m,
2H), 9,04 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,351 min;
LRMS (m/z)
222 (M + H);
Anal. (C10H11N3O3) C, H, N.
-
(221a) (S)-1-(4-Hydroxymethylphenyl)-8-methyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Eine
Probe von (S)-3-Methyl-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
(2,00 g, 9,04 mmol) wurde wie in Beispiel 2 reduziert, außer dass
MeOH als Lösungsmittel
verwendet wurde. Das entstehende Diamin wurde zu Benzylalkohol 221a
cyclisiert, wie in Beispiel 19 beschrieben. Es wurden 2,30 g (82%
Gesamtausbeute) erhalten.
Schmelzpunkt = 268–270°C;
IR
(KBr) 3199, 1654, 1482, 1438, 1389, 1332, 750 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) δ 1,19 (d,
3H, J = 6,1 Hz), 3,80–3,94
(m, 1H), 4,28 (d, 1H, J = 13,0 Hz), 4,45 (dd, 1 H, J = 13,0, 7,8
Hz), 4,61 (d, 2H, J = 5,4 Hz), 5,33 (t, 1H, J = 5,4 Hz), 7,36 (t,
1H, J = 7,7 Hz), 7,52 (d, 2H, J = 7,9 Hz), 7,81 (d, 2H, J = 7,9
Hz), 7,85–7,93
(m, 2H), 8,29 (d, 1H, J = 3,3 Hz);
HPLC Rt = 2,543 min;
LRMS
(m/z) 308 (M + H);
Anal. (C18H17N3O2)
C, H, N.
-
(221b) (S)-1-(4-Chlormethylphenyl)-8-methyl-8
9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Benzylalkohol
221a wurde in rohes Benzylchlorid 221b umgewandelt, wie in Beispiel
171 beschrieben.
HPLC Rt = 3,233 min.
-
(221) Titelverbindung
-
Diese
Verbindung wurde aus Chlorid 221b und dem geeigneten Amin wie in
Beispiel 171 beschrieben synthetisiert. Es wurden 61,7 mg (20%)
erhalten.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,16–1,24 (m,
3H), 2,22 (s, 6H), 3,52 (s, 2H), 3,83–3,89 (m, 1H), 4,27–4,49 (m,
2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,49 (d, 2H, J = 8,1 Hz), 7,81 (d,
2H, J = 8,1 Hz), 7,85–7,89
(m, 2H), 8,28 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,471;
LRMS (m/z)
335 (M + H);
Anal. (C20H22N4O·0,6
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
222: (S)-8-Methyl-1-(4-methylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 221b und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 87,9 mg (35%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,16–1,23 (m, 3H), 2,60–2,65 (m,
3H), 3,81–3,94
(m, 1H), 4,21–4,31
(m, 3H), 4,44-4,51 (m,
2H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,67 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,88–7,95 (m,
4H), 8,33 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,315 min;
LRMS (m/z)
321 (M + H);
Anal. (C19H20N4O·2,0
TFA) C, H, N.
-
Beispiel
223: (S)-1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-8-methyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 221b und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 173 mg (63%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,17–1,24 (m, 3H), 3,84–3,93 (m,
1H), 4,01–4,19
(m, 4H), 4,24–4,53
(m, 2H), 4,57-4,63 (m,
2H), 5,97 (m, 2H), 7,39 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,76 (d, 2H, J = 8,3
Hz), 7,89–7,93
(m, 2H), 7,95 (d, 2H, J = 8,3 Hz), 8,34 (br s, 1H);
HPLC Rt
= 2,554 min;
LRMS (m/z) 359 (M + H);
Anal. (C22H22N4O·0,5 H2O, 2 TFA) C, H, N.
-
Beispiel
224: 1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on-Hydrochloridsalz
-
ALLGEMEINE METHODE ZUR
AMINSALZBILDUNG
-
Zu
einer Lösung
von 1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-yimethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]-azulen-6-on (Beispiel
171) (40 mg, 0,12 mmol) in 5 ml MeOH wurde 0,10 n HCl (1,13 ml,
0,12 mmol) zugegeben. Das Lösungsmittel
wurde abgezogen und der Rückstand
aus Acetonitril und Wasser lyophilisiert. Es wurden 39,4 mg (84%)
erhalten.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,50–3,59 (m,
2H), 3,88–4,12
(m, 4H), 4,42–4,57
(m, 4H), 5,93 (s, 2H), 7,37 (t, 1 H, J = 7,7 Hz), 7,75–7,84 (m,
2H), 7,86–7,98
(m, 4H), 8,45 (br s, 1H), 11,41 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,527
min;
LRMS (m/z) 345 (M + H);
Anal. (C21H20N4O·1,0 HCl,
1,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
225: 1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on-Maleatsalz
-
Die
Verbindung wurde aus 1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
[Beispiel 171] und Maleinsäure
unter Verwendung des in Beispiel 224 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 42,3 mg (75%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,51–3,59 (m, 2H), 3,90–4,07 (m,
4H), 4,43–4,55
(m, 4H), 5,94 (s, 2H), 6,02 (s, 2H), 7,34 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,68–7,75 (m,
2H), 7,86–7,98
(m, 4H), 8,45 (br s, 1H), 10,65 (br s, 2H);
HPLC Rt = 2,521
min;
LRMS (m/z) 345 (M + H);
Anal. (C21H20N4O·1,0 C4H4O4,
1,5 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
226: 1-[4-(25-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on-Methansulfonsäuresalz
-
Diese
Verbindung wurde aus 1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
[Beispiel 171] und Methansulfonsäure
unter Verwendung des in Beispiel 224 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 42,3 mg (75%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,29 (s, 3H), 3,52–3,58 (m,
2H), 3,90–4,14
(m, 4H), 4,43–4,60
(m, 4H), 5,96 (s, 2H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,74 (d, 2H, J
= 8,2 Hz), 7,86–7,92
(m, 2H), 7,96 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 8,45 (br s, 1H), 10,52 (br s,
1H);
HPLC Rt = 2,525 min;
LRMS (m/z) 345 (M + H);
Anal.
(C21H20N4O·1,0
CH4O3S, 1,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
227: 4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)benzonitril
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Diamin-Zwischenprodukt g (von Beispiel
2) und 4-Cyanobenzaldehyd mit dem in Beispiel 19 verwendeten Verfahren
hergestellt. Es wurden 316,7 mg (57%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 3,49–3,58 (m, 2H), 4,44–4,52 (m,
2H), 7,39 (t, 1H, J = 7,9 Hz), 7,89–7,96 (m, 2H), 8,06 (m, 4H),
8,45 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,842 min;
LRMS (m/z) 289 (M
+ H);
Anal. (C17H12N4O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
228 bis 229: 1-{4-[1-(2,5-Dihydropyrrol-1-yl)-3-methylbutyl)phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(228) 1-[4(1-Hydroxy-3-methylbutyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Diamin-Zwischenprodukt g (von Beispiel
2) und 4-(1-Hydroxy-3-methylbutyl)benzaldehyd
[hergestellt aus Isobutylmagnesiumbromid und Terephthalaldehydmonodiethylacetal gemäß dem Verfahren
von Hulin et al., J. Med. Chem. 35, 1853 (1992)] mit dem in Beispiel
19 verwendeten Verfahren hergestellt. Es wurden 8,36 g (91%) erhalten.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 0,89–0,95 (s,
6H), 1,34–1,44
(m, 1H), 1,53–1,64
(m, 1H), 1,66–1,79
(m, 1H), 3,48-3,57 (m,
2H), 4,42–4,49
(m, 2H), 4,64–4,70
(m, 1H), 5,21 (d, 1H, J = 4,9 Hz), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,51
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,81 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,90 (m,
2H), 8,41 (br s, 1H), 10,52 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,171 min;
LRMS
(m/z) 350 (M + H);
Anal. (C21H23N3O2)
C, H, N.
-
(229a) 1-[4-(1-Chlor-3-methylbutyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 228 und Thionylchlorid mit
dem in Beispiel 171 verwendeten Verfahren hergestellt. Es wurden
8,36 g (91%) erhalten.
LRMS (m/z) 368 (M + H).
-
(229) Titelverbindung
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 229a und 6 Äquivalenten 3-Pyrrolin mit
dem in Beispiel 171 beschriebenen Verfahren hergestellt mit der
Ausnahme, dass auf 60°C
erhitzt wurde. Es wurden 83,3 mg (30%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 0,90 (d, 3H, J = 6,6 Hz), 0,91
(d, 3H, J = 6,6 Hz), 1,11–1,25
(m, 1H), 1,59–1,76
(m, 2H), 3,35–3,68
(m, 7H), 4,42–4,52
(m, 2H), 5,77 (s, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,50 (d, 2H, J
= 8,1 Hz), 7,79–7,89 (m,
4H), 8,42 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,034 min;
LRMS (m/z)
401 (M + H);
Anal. (C25H28N4O·0,3
H2O) C H, N.
-
Beispiel
230: 1-[4-(3-Methyl-1-pyrrolidin-1-ylbutyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 229a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 229 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 118 mg (43%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 0,80 (d, 3H, J = 6,6 Hz), 0,88
(d, 3H, J = 6,6 Hz), 1,10–1,25
(m, 1H), 1,57–1,79
(m, 6H), 2,21–2,33
(m, 2H), 2,52–2,57
(m, 2H), 3,32–3,38
(m, 1H), 3,49–3,58
(m, 2H), 4,43–4,51
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,47 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,82
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,85–7,89
(m, 2H), 8,42 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,029 min;
LRMS (m/z)
403 (M + H);
Anal. (C25H30N4O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
231: 1-[4-(Dimethylaminomethylbutyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 229a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 229 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 85,1 mg (33%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 0,85 (d, 3H, J = 6,6 Hz), 0,88
(d, 3H, J = 6,6 Hz), 1,28–1,39
(m, 1H), 1,56–1,67
(m, 1H), 1,69–7,80
(m, 1H), 2,09 (s, 6H), 3,40–3,49
(m, 1H), 3,50–3,58
(m, 2H), 4,44–4,51
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,43 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,83
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,84–7,90
(m, 2H), 8,42 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,869 min;
LRMS (m/z)
377 (M + H);
Anal. (C23H28N4O·0,25
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
232: 1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on-Methansulfonsäuresalz
-
Die
Verbindung wurde aus 1-[4-(2,5-Dihydropyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-4-fluor-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
[Beispiel 177] und Methansulfonsäure
unter Verwendung des in Beispiel 224 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 577,9 mg (90%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,31 (s, 3H), 3,54–3,60 (m,
2H), 4,03–4,15
(m, 4H), 4,44–4,50
(m, 4H), 5,98 (s, 2H), 7,64 (dd, 1H, J = 10,6, 2,6 Hz), 7,75–7,81 (m,
3H), 7,98 (d, 2H), J = 8,3 Hz), 8,63 (br s, 1H), 10,57 (br s, 1H);
HPLC
Rt = 2,813 min;
LRMS (m/z) 363 (M + H);
Anal. (C21H19FN4O·1,0 CH4O3S, 0,25 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
233: (S)-8-Methyl-1-(4-pyrrolidin-1-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Die
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 221b und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt,
mit der Ausnahme, dass Acetonitril als Lösungsmittel verwendet wurde.
Es wurden 50 mg (11 %) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,20 (d, 3H, J = 6,3 Hz), 1,68–1,87 (m,
4H), 2,43–2,57
(m, 4H), 3,69 (s, 2H), 3,81-3,93 (m,
1H), 4,30 (d, 1H, J = 13,2 Hz), 4,46 (dd, 1H, J = 13,2, 7,8 Hz),
7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,51 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,81 (d, 2H,
J = 8,2 Hz), 7,85–7,95
(m, 2H), 8,29 (d, 1H, J = 4,2 Hz);
LRMS (m/z) 361 (M + H);
Anal.
(C22H24N4O·0,2
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
234: (S)-8-Methyl-1-(4-pyrrol-1-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde als Nebenprodukt bei der Bildung von Beispiel 223
isoliert. Es wurden 50 mg (3%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,18 (d, 3H, J = 6,3 Hz), 3,78–3,90 (m,
1H), 4,27 (d, 2H, J = 13,2 Hz), 4,44 (dd, 1H, J = 13,2, 7,8 Hz),
5,22 (s, 2H), 6,06 (t, 1H, J = 2,1 Hz), 6,88 (t, 1H, J = 2,1 Hz),
7,30–7,39
(m, 3H), 7,79–7,92
(m, 4H), 8,29 (d, 1H, J = 4,31 (Hz);
HRMS berechnet für C22H21N4O
357,1710 (M + H)+, gefunden 357,1711.
-
Beispiel
235: (S)-1-(4-Chlorphenyl)-8-methyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus (S)-3-Methyl-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
und 4-Chlorbenzaldehyd
hergestellt über
eine Reduktion und Cyclisierung, wie in Beispiel 221 beschrieben.
Es wurden 35 mg (7%) erhalten.
Schmelzpunkt = 244–246°C;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,20 (d,
3H, J = 4,8 Hz), 3,77–3,93
(m, 1H), 4,29 (d, 1H, J = 12,6 Hz), 4,45 (dd, 1H, J = 13,0, 7,9
Hz), 7,37 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,66 (d, 2H, J = 8,4 Hz), 7,82–7,96 (m,
4H), 8,33 (br s, 1H);
HPLC Rt = 3,217 min;
LRMS (m/z)
312 (M + H);
Anal. (C17H14ClN3O) C, H, Cl, N.
-
Beispiel
236: (R)-1-(4-Chlorphenyl)-8-methyl-8,9-dihvdro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(236a) (R)-3-Methyl-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Diese
Verbindung ist das Enantiomer von Zwischenprodukt 221c von Beispiel
221, hergestellt auf gleiche Weise. Es wurden 2,14 g (29%) erhalten.
HPLC
Rt = 3,379 min.
-
(236) Titelverbindung
-
Diese
Verbindung, das Enantiomer von Beispiel 235, wurde aus (R)-3-Methyl-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
und 4-Chlorbenzaldehyd, wie in Beispiel 235 beschrieben, hergestellt.
Es wurden 210 mg (37%) erhalten.
LRMS (m/z) 312 (M + H);
Anal.
(C17H14ClN3O·0,10
CH2Cl2, 0,05 Hexan)
C, H, Cl, N.
-
Beispiel
237: (R)-1-(4-Chlorphenyl)-8-hydroxymethyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(237a) (R)-3-Benzyloxymethyl-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]diazepin-5-on
-
Eine
Suspension von 2,23 g Zwischenprodukt b' (8,57 mmol, Beispiel 2) ((R)-2-Amino-1-benzyloxymethylethyl)carbaminsäure-tert.-butylester
(2,40 g, 8,56 mmol) und DIEA (2,5 ml, 14,4 mmol) in 50 ml DMA wurde über Nacht
auf 80°C
erhitzt. Zu dem rohen Ansatz wurden 500 ml 1,0 M NaH2PO4 zugegeben und die wässrige Phase mit 1:1 Et2O/Hexan (3 × 250 ml) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden getrocknet (MgSO4),
filtriert und eingeengt. Das Produkt wurde dann mit Silicagelchromatographie
gereinigt, wobei mit 5% t-BuOMe/(1:1 CH2Cl2/Hexan) eluiert wurde, was 3,81 g (97%)
2-((R)-3-Benzyloxy-2-tert.-butoxycarbonylaminopropylamino)-3-nitrobenzoesäuremethylester
als gelbes Öl
lieferte [erstes Zwischenprodukt].
IR (KBr) 3314, 2977, 1715,
1694, 1606, 1531, 1505, 1366, 1348, 1260, 1165, 1120, 741 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) δ 1,41 (s,
9H), 3,08–3,21
(m, 2H), 3,47–3,58
(m, 2H), 3,87 (s, 3H), 3,98 (br s, 1H), 4,43-4,54 (m, 2H), 4,92 (br d, 1H, J = 8,6
Hz), 6,69 (t, 1H, J = 7,9 Hz), 7,24–7,36 (m, 5H), 7,96–8,05 (m,
2H), 8,57 (br s, 1H);
HPLC Rt = 5,030 min;
HRMS berechnet
für C23H29N3NaO7 482,1903 (M + Na)+,
gefunden 482,1901;
Anal. (C10H11N3O3)
C, H, N.
-
Die
Boc-Schutzgruppe wurde entfernt, indem der Ester mit etwa 75 ml
1:1 TFA/CCl4 2 Stunden lang bei Raumtemperatur
behandelt wurde. Der Ansatz wurde dann eingeengt, in 250 ml Phosphatpuffer
mit pH 7 suspendiert und das Amin mit CHCl3 (4 × 100 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden getrocknet
(MgSO4), filtriert und eingeengt, was 3,25
g rohes Amin als hellgelben Feststoff ergab. [HRMS berechnet für C18H22N3O5 360,1559 (M + H)+,
gefunden 360,1557.] Diese Verbindung wurde zum Endprodukt cyclisiert,
indem sie über
Nacht in 150 ml Toluol am Rückfluss
erhitzt wurde. Das Einengen ergab 2,33 g von 237a als rotorangen
Feststoff.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,48 (d,
2H, J = 6,2 Hz), 3,60–3,75
(m, 3H), 4,46–4,56
(m, 2H), 6,76 (t, 1H, J = 8,0 Hz), 7,20–7,36 (m, 5H), 8,21–8,34 (m,
3H), 8,79 (br s, 1H);
HPLC Rt = 4,441 min;
LRMS (m/z)
328 (M + H);
Anal. (C17H17N3O·0,60
H2O) C, H, N.
-
(237b) (R)-8-Benzyloxymethyl-1-(4-chlorphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on AG-14523
-
Diese
Verbindung wurde hergestellt aus (R)-3-Benzyloxymethyl-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]
diazepin-5-on und 4-Chlorbemaldehyd über eine Reduktion und Cyclisierung,
wie in Beispiel 221 beschrieben.
1H-NMR
(CDCl3) δ 3,62
(d, 2H, J = 5,6 Hz), 3,96–4,05
(m, 1H), 4,38 (d, 1H, J = 12,5 Hz), 4,46–4,60 (m, 3H), 6,61 (d, 1H,
J = 4,3 Hz), 7,18–7,39
(m, 5), 7,42 (t, 1H, J = 7,9 Hz), 7,49 (d, 2H, J = 8,5 Hz), 7,70
(d, 2H, J = 8,5 Hz), 7,99 (dd, 1H, J = 8,0, 0,8 Hz), 8,13 (dd, 1H,
J = 7,7, 0,8 Hz);
HPLC Rt = 4,228 min;
HRMS berechnet
für C24H21ClN3O2 418,1322 (M + H)+,
gefunden 418,1334;
Anal. (C24H20ClN3O2)
C, H, Cl, N.
-
(237) Titelverbindung
-
Zu
einer Lösung
des Zwischenprodukts 237b (0,21 g, 0,50 mmol) in 7,5 ml CH2Cl, wurde bei 0°C eine Lösung von Borontribromiddimethylsulfidkomplex
(1,0 M in CH2Cl2,
2,5 ml, 2,5 mmol) tropfenweise über
eine Spritze zugegeben. Der Ansatz wurde über Nacht gerührt unter
Erwärmen
auf Raumtemperatur. Der Ansatz wurde eingeengt und überschüssiges Reagenz
durch Zugabe von 10 ml 1,0 M LiOH, 15 ml Et2O
und 2 ml MeOH abgesättigt.
Nach 3 Stunden wurde die Mischung in 75 ml 1,0 M KH2PO4 gegossen und mit EtOAc (3 × 50 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden getrocknet
(MgSO4), filtriert und eingeengt. Das Produkt
wurde dann mit Silicagelchromatographie gereinigt, wobei mit 2,5
bis 5% MeOH/CH2Cl2,
eluiert wurde, was 70 mg (40%) eines grauweißen Feststoffs ergab.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,30–3,78 (m,
3H), 4,40–4,57
(m, 2H), 5,02 (br s, 1H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 1,67 (d, 2H,
J = 8,3 Hz), 7,85–7,97
(m, 4H), 8,16 (br d, 1H, J = 3,9 Hz);
HPLC Rt = 2,822 min;
HRMS
berechnet für
C17H15ClN3O2 328,0853 (M +
H)+, gefunden 328,0825;
Anal. (C17H14ClN3O2·0,15
CH2Cl2) C, H, Cl,
N.
-
(237c) (R)-8-Bronunethyl-1-(4-chlorphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde als Nebenprodukt bei der Bildung von Beispiel 237
isoliert. Es wurden 80 mg (40%) als grauweißer Feststoff erhalten.
1H-NMR (CDCl3) δ 3,38–3,57 (m,
2H), 4,06–4,17
(m, 1H), 4,50 (dd, 1H, J = 13,3, 1,2 Hz), 4,74 (dd, 1H, J = 13,3, 6,7
Hz), 6,65 (br s, 1H), 7,45 (t, 1H, J = 7,9 Hz), 7,52–7,74 (m,
4H), 8,02 (dd, 1H, J = 8,0, 1,1 Hz), 8,15 (dd, 1H, J = 7,7, 1,1
Hz);
HPLC Rt = 3,506 min;
LRMS (m/z) 390 (M + H).
-
Beispiel
238: (R)-1-(4-Dimethylaminomethylphenyl)-8-hydroxymethyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(238a) R)-B-Benzyloxymethyl-1-(4-hydroxymethylphenyl)-8,9-dihdro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on AG-14536
-
Diese
Verbindung wurde hergestellt aus (R)-3-Benzyloxymethyl-9-nitro-1,2,3,4-tetrahydrobenzo[e][1,4]-diazepin-5-on und
4-Hydroxymethylbenzaldehyd über
eine Reduktion und Cyclisierung, wie in Beispiel 237 beschrieben.
IR
(KBr) 3293, 2925, 1654, 1602, 1482, 1115, 750 cm–1;
1H-NMR (CDCl3) δ 2,09 (br
s, 1H), 3,56–3,66
(m, 2H), 3,95–4,04
(m, 1H), 4,37–4,60
(m, 4H), 4,82 (s, 2H), 6,51 (d, 1H, J = 4,4 Hz), 7,20–7,38 (m,
5H), 7,42 (t, 1H, J = 7,9 Hz), 7,51 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,73 (d,
2H, J = 8,2 Hz), 8,00 (dd, 1H, J = 8,0, 1,0 Hz), 8,12 (dd, 1H, J
= 7,7, 1,0 Hz);
HPLC Rt = 3,330 min;
HRMS berechnet für C25H24N3O3 414,1818 (M + H)+,
gefunden 414,1822.
-
(238b) (R)-8-Benzyloxymethyl-1-(4-chlormethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Benzylalkohol 238a und Thionylchlorid hergestellt,
wie in Beispiel 171 beschrieben.
1H-NMR
(CDCl3) δ 3,60–3,68 (m,
2H), 3,97–4,06
(m, 1H), 4,38–4,60
(m, 2H), 4,52 (s, 2H), 4,67 (s, 2H), 6,52 (d, 1H, J = 4,4 Hz), 7,20–7,40 (m,
5H), 7,42 (t, 1H, J = 7,9 Hz), 7,55 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,76 (d,
2H, J = 8,2 Hz), 8,00 (dd, 1H, J = 8,0, 1,0 Hz), 8,13 (dd, 1H, J
= 7,7, 1,0 Hz);
HPLC Rt = 3,953 min;
HRMS berechnet für C25H22ClN3O2 432,1473 (M + H)+,
gefunden 432,1457;
Anal. (C25H22ClN3O2·0,50 H2O) C, H, N.
-
(238c) (R)-1-(4-Chlormethylphenyl)-8-hydroxymethyl-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Zu
einer Lösung
von Zwischenprodukt 238b (1,35 g, 3,12 mmol) in 75 ml CH2Cl2 bei 0°C wurde fester Borontrichloridimethylsulfidkomplex
(2,75 g, 15,3 mmol) auf einmal zugegeben. Der Ansatz wurde über Nacht gerührt und
auf Raumtemperatur erwärmen
gelassen. Der Ansatz wurde durch Zugabe von 400 ml Phosphatpuffer
mit pH 7 und 200 ml Et2O abgeschreckt. Nach
Rühren über Nacht
wurde die wässrige
Phase mit EtOAc extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden
getrocknet (MgSO4), filtriert und eingeengt.
Das Produkt wurde ohne weitere Reinigung verwendet. Es wurden 680
mg (64%) eines grauweißen
Feststoffs erhalten.
HPLC Rt = 2,904 min;
LRMS (m/z) 342
(M + H).
-
(238) Titelverbindung
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 238c und Dimethylamin unter
Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt,
mit der Ausnahme, dass Acetonitril als Lösungsmittel verwendet wurde.
Es wurden 85,1 mg (33%) erhalten.
1H-NMR
(CDCl3) δ 2,30
(s, 6H), 3,52 (s, 2H), 3,86–3,95
(m, 2H), 3,97–4,08
(m, 1H), 4,48–4,62
(m, 2H), 7,41 (t, 1H, J = 7,9 Hz), 7,50 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,73
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 8,01 (dd, 1H, J = 8,0, 1,0 Hz), 8,07 (dd, 1H, J
= 7,7, 1,0 Hz), 8,60 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,254 min;
HRMS
berechnet für
C20H23N4O2 351,1821 (M + H)+,
gefunden 351,1821.
-
Beispiel
239: (R)-8-Hydroxymethyl-1-{4-[(methylphenethylamino)methyl]phenyl}-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 238c und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 238 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 15,0 mg (15%) erhalten.
1H-NMR
(CDCl3) δ 2,33
(s, 3H), 2,66–2,90
(m, 4H), 3,60 (br s, 1H), 3,64 (s, 2H), 3,84–4,07 (m, 3H), 4,49-4,61 (m, 2H), 7,16–7,33 (m,
5H), 7,42 (t, 1H, J = 7,9 Hz), 7,46 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,70 (d,
2H, J = 8,2 Hz), 8,01 (dd, 1H, J = 8,0, 1,0 Hz), 8,08 (dd, 1H, J
= 7,7, 1,0 Hz), 8,52 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,917 min;
HRMS
berechnet für
C27H29N4O2 441,2285 (M + H)+,
gefunden 441,2286.
-
Beispiel
240: (R)-8-Hydroxymethyl-1-(4-methylaminomethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 238c und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 238 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 31,5 mg (32%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,33 (s, 3H), 3,32–3,77 (m,
3H), 3,77 (s, 2H), 4,45–4,56
(m, 2H), 5,05 (br s, 1H), 7,36 (t, 1H, 7 = 7,8 Hz), 7,53 (d, 2H,
J = 8,0 Hz), 7,82 (d, 2H, J = 8,0 Hz), 7,86–7,95 (m, 2H), 8,16 (d, 1H,
J = 3,5 Hz);
HPLC Rt = 2,119 min;
LRMS (m/z) 328 (M +
H);
Anal. (C19H20N4O2·0,30 CH2Cl2) C, H, N.
-
Beispiel
241: (R)-8-Hydroxymethyl-1-(4-pyrrolidin-1-ylmethylphenyl)-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 238c und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 238 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 78 mg (72%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,73 (s, 4H), 2,50 (s, 4H),
3,30–3,78
(m, 5H), 4,42–4,58
(m, 2H), 5,04 (br s, 1H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,51 (d, 2H,
J = 7,8 Hz), 7,81 (d, 2H, J = 7,8 Hz), 7,89 (d, 2H, J = 7,8 Hz),
8,15 (br s, 1H);
HPLC Rt = 2,375 min;
LRMS (m/z) 377 (M
+ H);
Anal. (C22H24N4O2·0,20 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
242: [4-(6-Oxo-6,7,8,9-tetrahydro-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-1-yl)phenyl]acetonitril
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a, KCN und katalytischem
KI unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens
hergestellt. Es wurden 78 mg (72%) erhalten.
IR (KBr) 3197,
3071, 2932, 2253, 1661, 1600, 1485, 1460, 1390, 1310, 1218, 1088,
824, 760 cm–1;
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,48–3,58 (m,
2H), 4,18 (s, 2H), 4,43–4,52
(m, 2H), 7,37 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,57 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,86–7,95 (m,
4H), 8,43 (t, 1H, J = 5,6 Hz);
HPLC Rt = 2,689 min;
HRMS
berechnet für
C18H15N4O
303,1240 (M + H)+, gefunden 303,1248;
Anal.
(C18H14N4O·0,50
H2O) C, H, N.
-
Beispiel
243: 1-[4-(2,5-Dimethyl-2,5-dihydropyrrol-1-ylmethy)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 171a und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 171 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 80 mg (17%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6, racemische Mischung von cis- und
trans-Isomeren) δ 1,01
(d, 6H, J = 6,2 Hz), 3,50-4,03 (m,
4H), 3,92 (s, 2H), 5,62–5,77
(m, 2H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,50–7,60 (m, 2H), 7,77–7,93 (m,
4H), 8,42 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HPLC Rt = 2,611 min;
LRMS
(m/z) 373 (M + H);
Anal. (C23H24N4O·0,10 H2O) C, H, N.
-
Beispiel
244: 1-[4-(2,5-Dimethylpyrrol-1-ylmethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde als Nebenprodukt bei der Bildung von Beispiel 243
gewonnen. Es wurden 15 mg (3%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 2,11 (s, 6H), 3,47–3,58 (m,
2H), 4,39–4,48
(m, 2H), 5,16 (s, 2H), 5,75 (s, 2H), 7,06 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,35
(t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,78–7,93
(m, 4H), 8,41 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HPLC Rt = 3,613 min;
HRMS
berechnet für
C23H23N4O
371,1866 (M + H)+, gefunden 371,1863.
-
Beispiel
245: 1-[4-(1-Dimethylaminoethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(245a) 1-[4-(1-Hydroxyethyl)phenyl]-8
9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
AG-14657
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Diamin-Zwischenprodukt g (von Beispiel
2) und 4-(1-Hydroxyethyl)-benzaldehyd
[hergestellt aus Methylmagnesiumbromid und Terephthalaldehydmonodiethylacetal
gemäß dem Verfahren
von Hulin et al., J. Med. Chem. 35, 1853 (1992)] gemäß dem in
Beispiel 19 verwendeten Verfahren hergestellt. Es wurden 1,60 g
(42%) erhalten.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,86
(d, 3H, J = 6,7 Hz), 3,48–3,60
(m, 2H), 4,43–4,52
(m, 2H), 4,78–4,89
(m, 1H), 5,30 (d, 1H, J = 4,3 Hz), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,55
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,82 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,85–7,93 (m, 2H),
8,43 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
LRMS (m/z) 308 (M + H);
Anal.
(C18H17N3O2) C, H, N.
-
(245b) 1-[4-(1-Chlorethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 245a und Thionylchlorid mit
dem in Beispiel 171 verwendeten Verfahren hergestellt. Es wurden
0,85 g (70%) erhalten.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 1,38
(d, 3H, J = 6,5 Hz), 3,48–3,60
(m, 2H), 4,42–4,525
(m, 2H), 5,47 (q, 1H, J = 6,7 Hz), 7,40 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,71
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,85–7,97
(m, 4H), 8,46 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HPLC Rt = 3,280 min;
Anal.
(C18H16ClN3O) C, H, Cl, N.
-
(245) Titelverbindung
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 245b und Dimethylamin gemäß dem in
Beispiel 171 beschriebenen Verfahren hergestellt mit der Ausnahme,
dass auf 80°C
erhitzt wurde. Es wurden 69 mg (77%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,32 (d, 3H, J = 6,7 Hz), 2,15
(s, 6H), 3,34–3,44
(m, 1H), 3,47–3,60
(m, 2H); 4,43-4,52 (m,
2H), 7,36 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,50 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,82 (d,
2H, J = 8,2 Hz), 7,85–7,93
(m, 2H), 8,42 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HPLC Rt = 2,461 min;
LRMS
(m/z) 335 (M + H);
Anal. (C20H22N4O) C, H, N.
-
Beispiel
246: 1-[4-(1-Pyrrolidin-1-ylethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 245b und dem geeigneten Amin
unter Verwendung des in Beispiel 245 beschriebenen Verfahrens hergestellt.
Es wurden 118 mg (66%) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,35 (d, 3H, J = 6,5 Hz), 1,63–1,75 (m,
4H), 2,28–2,55
(m, 4H), 3,23–3,38
(m, 3H), 3,47–3,60
(m, 2H), 4,43–4,52
(m, 2H), 7,35 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,51 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,81
(d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,85–7,93
(m, 2H), 8,42 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HPLC Rt = 2,683 min;
LRMS
(m/z) 361 (M + H);
Anal. (C22H24N4O) C, H, N.
-
Beispiel
247: 1-[4-(2-Phenyl-1-pyrrolidin-1-ylethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
(247a) 1-[4-(1-Hydroxy-2-phenylethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus dem Diamin-Zwischenprodukt g (von Beispiel
2) und 4-(1-Hydroxy-2-phenylethyl)benzaldehyd
(Hulin et al., J. Med. Chem. 35, 1853 (1992)] mit dem in Beispiel
19 verwendeten Verfahren hergestellt. Es wurden 9,30 g (96%) erhalten.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 2,95 (d,
2H, J = 6,5 Hz), 3,50–3,60
(m, 2H), 4,40–4,52
(m, 2H), 4,88 (t, 1H, J = 6,5 Hz), 5,43 (br s, 1H), 7,13–7,30 (m,
5H), 7,38 (t, 1H, J = 7,8 Hz), 7,52 (d, 2H, J = 8,2 Hz), 7,80 (d,
2H, J = 8,2 Hz), 7,86–7,94
(m, 2H), 8,45 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HPLC Rt = 3,263 min;
LRMS
(m/z) 384 (M + H);
Anal. (C24H21N3O2·0,50 H2O) C, H, N.
-
(247b) 1-[4-(1-Chlor-2-phenylethyl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 247a und Thionylchlorid mit
dem in Beispiel 171 verwendeten Verfahren hergestellt. Es wurden
3,53 g (75%) erhalten.
HPLC Rt = 3,871 min;
LRMS (m/z)
402 (M + H).
-
(247c) 1-[4-((E)-Styryl)phenyl]-8,9-dihydro-7H-2,7,9α-triazabenzo[cd]azulen-6-on
AG-14660
-
Diese
Verbindung wurde als Nebenprodukt während der Herstellung von Beispiel
247b gebildet.
1H-NMR (DMSO-d6) δ 3,50–3,60 (m,
2H), 4,46–4,57
(m, 2H), 7,28–7,47
(m, 6H), 7,63–7,95
(m, 8H), 8,45 (t, 1H, J = 5,7 Hz);
HPLC Rt = 3,929 min;
LRMS
(m/z) 366 (M + H);
Anal. (C24H19N3O·0,10 H2O) C, H, N.
-
(247) Titelverbindung
-
Diese
Verbindung wurde aus Zwischenprodukt 247b und Pyrrolidin mit dem
in Beispiel 245 beschriebenen Verfahren hergestellt, mit der Ausnahme,
dass Chloroform als Lösungsmittel
verwendet wurde. Es wurden 40 mg (11 %) erhalten.
1H-NMR
(DMSO-d6) δ 1,63–1,76 (m, 4H), 2,34–2,68 (m,
4H), 2,92 (dd, 1H, J = 12,9, 10,0 Hz), 3,30–3,40 (m, 1H), 3,48–3,62 (m,
3H), 4,35–4,46
(m, 2H), 6,93–7,39
(m, 8H), 7,66–7,90
(m, 4H), 8,41 (t, 21H, J = 5,7 Hz);
HPLC Rt = 3,120 min;
LRMS
(m/z) 437 (M + H);
Anal. (C28H28N4O) C, H, N.
-
PARP-Enzymhemmungsassay
-
Die
PARP-Enzym hemmenden Aktivitäten
der Verbindungen wurden untersucht, wie von Simonin et al. (J. Biol.
Chem. (1993), 268:8529–8535)
und Marsischky et al. (J. Biol. Chem. (1995), 270:3247–3254) beschrieben,
mit kleineren Modifikationen wie folgt. Proben (50 μl), die 20
nM gereinigtes PARP-Protein, 10 μg/ml DNAse
I-aktivierte Kälberthymus-DNA
(Sigma), 500 μM
NAD+, 0,5 μCi [32P]NAD+, 2% DMSO und verschiedene Konzentrationen
von Testverbindungen enthielten, wurden in Probepuffer (50 mM Tris
pH 8,0, 10 mM MgCl2, 1 mM Tris(carboxyethyl)phosphin·HCl) bei
25°C 5 Minuten
lang inkubiert. Unter diesen Bedingungen war die Reaktionsrate bis
zu 10 Minuten lang linear. Die Reaktion wurde durch Zugabe eines
gleichen Volumens von eiskalter 40%iger Trichloressigsäure zu den
Proben gestoppt, die dann 15 Minuten auf Eis inkubiert wurden. Die
Proben wurden dann in eine Bio-Dot-Mikrofiltrationsvorrichtung (BioRad) überführt, durch
Whatman-GF/C-Glasfaserfilterpapier
filtriert, dreimal mit 150 μl
Waschpuffer (5% Trichloressigsäure,
1% anorganisches Pyrophosphat) gewaschen und getrocknet. [32P]ADP-Riboseeinbau in das säureunlösliche Material
wurde quantitativ ausgewertet unter Verwendung eines PhosphorImager
(Molecular Dynamics) und von ImageQuant Software. Die Hemmungskonstanten
(Ki) wurden durch nicht lineare Regressionsanalyse
unter Verwendung der Geschwindigkeitsgleichung für kompetitive Hemmung (Segel,
Enzyme Kinetics: Behavior and Analysis of Rapid Equilibrium and
Steady-State Enzyme Systems, John Wiley & Sons, Inc., New York (1975), 100–125) berechnet.
Im Fall von sehr eng bindenden Inhibitoren wurden 5 nM Enzym verwendet
und der Ansatz 25 Minuten bei 25°C
inkubiert. Die Ki-Werte für eng bindende
Inhibitoren wurden berechnet unter den von Sculley et al. beschriebenen
Gleichung (Biochim. Biophys. Acta (1986), 874:44–53).
-
Cytotoxizitätspotenzierungsassay
-
A549-Zellen
(ATCC, Rockville, MD) wurden in 96-Napfzellkulturplatten (Marke
Falcon, Fisher Scientific, Pittsburgh, PA) 16 bis 24 Stunden vor
der Versuchsmanipulation gesät.
Die Zellen wurden dann mit einer Testverbindung (oder einer Kombination
von Testverbindungen, falls angegeben) jeweils in einer Konzentration
von 0,4 μM
entweder 3 Tage oder 5 Tage lang behandelt. Am Ende der Behandlung
wurde die relative Zellzahl bestimmt entweder mit MTT-Assay oder
mit SRB-Assay. Für
den MTT-Assay wurden 0,2 μg/μl MTT (3-(4,5-Dimethylthiazol-2-yl)-2,5-diphenyltetrazoliumbromid)
(Sigma Chemical Co., St. Louis, MO) jedem Napf einer Platte zugegeben
und die Platte in einem Zellkulturinkubator 4 Stunden lang inkubiert.
Metabolisiertes MTT in jedem Napf wurde mit 150 μl DMSO (Sigma Chemical Co.)
unter Schütteln
solubilisiert und mit einem Wallac 1420 Victor-Plattenlesegerät (EG&G Wallac, Gaithersburg,
MD) bei 540 nm quantitativ ausgewertet. Für den SRB-Assay wurden Zellen
mit 10% Trichloressigsäure
(Sigma Chemical Co.) 1 Stunde bei 4°C fixiert. Nach intensivem Waschen
wurden die fixierten Zellen 30 Minuten mit 0,4% Sulforhodamin B
(SRB, Sigma Chemical Co.) in 1% Essigsäure (Sigma Chemical Co.) angefärbt. Ungebundenes
SRB wurde mit 1% Essigsäure
weggewaschen. Dann wurden die Kulturen luftgetrocknet und gebundener
Farbstoff mit 10 mM ungepufferter Tris-Base (Sigma Chemical Co.)
unter Schütteln
solubilisiert. Der gebundene Farbstoff wurde fotometrisch mit dem
Wallac Victor-Plattenlesegerät
bei 515 nm gemessen. Das Verhältnis
des Werts für
die OD (optische Dichte) einer mit Verbindung behandelten Kultur
zu dem OD-Wert einer mit Blindprobe behandelten Kultur ausgedrückt in Prozent
wurde verwendet, um die Cytotoxizität einer Verbindung quantitativ
auszuwerten. Die Konzentration, bei der eine Verbindung 50% Cytotoxizität verursacht,
wird als IC50 bezeichnet. Um die Potenzierung
der Cytotoxizität
von Topotecan oder Temozolomid durch Testverbindungen quantitativ
auszuwerten, wird ein dimensionsloser Parameter, PF50,
verwendet und definiert als Verhältnis
der IC50 von Topotecan oder Temozolomid
allein zu der IC50 von Topotecan oder Temozolomid
in Kombination mit einer Testverbindung. Für die Verbindungen der Erfindung
wurden die PF50-Werte durch Test mit Topotecan
bestimmt.
-
Die
Hemmungskonstanten (Ki-Werte) und Cytotoxizitätspotenzierungsparameter
(PF50-Werte), wie sie für beispielhafte Verbindungen
bestimmt wurden, sind in Tabelle 1 unten dargestellt.
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
- Anmerkung: ND = nicht bestimmt
-
Die
Erfindung wurde unter Bezugnahme auf beispielhafte und bevorzugte
Ausführungsformen
und Beispiele beschrieben, wobei der Fachmann aber erkennt, dass
verschiedene Änderungen
und Modifikationen offensichtlich sind, die sich durch Routineversuche
ohne vom Sinn und Schutzbereich der Erfindung abzuweichen, ergeben.
Die Erfindung sollte daher nicht als durch die vorhergehende detaillierte
Beschreibung beschränkt
angesehen werden, sondern wird durch die beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente
definiert.