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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von Benzimidazolen
und Imidazopyridinen mit antiviraler Aktivität, die insbesondere eine hemmende
Aktivität
auf die Replikation des respiratorischen Syncytialvirus ausüben.
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Menschliches
RSV oder respiratorisches Syncytialvirus ist ein großes RNA-Virus
und zusammen mit dem Rinder-RSV-Virus Mitglied der Familie der Paramyxoviridae,
Unterfamilie Pneumovirinae. Menschliches RSV ist für ein Spektrum
an Erkrankungen des Atemtrakts bei Menschen allen Alters auf der
ganzen Welt verantwortlich. Es ist die Hauptursache für eine Erkrankung
des unteren Atemtrakts im Säuglings-
und Kindesalter. Mehr als die Hälfte
aller Kinder haben in ihrem ersten Lebensjahr und fast alle in ihren
ersten zwei Jahren mit RSV Kontakt. Die Infektion bei kleinen Kindern
kann eine Lungenschädigung
hervorrufen, die für
Jahre bestehen bleibt und zu chronischer Lungenkrankheit im späteren Leben
(chronisches Giemen, Asthma) beitragen kann. Größere Kinder und Erwachsene
erleiden nach RSV-Infektion oft einen (schlimmen) gewöhnlichen Schnupfen.
Im Alter nimmt die Empfindlichkeit wieder zu, und RSV wurde bei
einer Reihe von Pneumonieausbrüchen
bei Älteren,
die zu signifikanter Mortalität
führten,
impliziert.
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Eine
Infektion mit einem Virus aus einer gegebenen Subgruppe schützt nicht
gegen eine anschließende
Infektion mit einem RSV-Isolat aus der gleichen Subgruppe im der
nächsten
Wintersaison. Eine Reinfektion mit RSV ist somit, trotz der Existenz
von nur zwei Subtypen, A und B, üblich.
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Heutzutage
sind nur drei Arzneimittel zur Verwendung gegen eine RSV-Infektion
zugelassen. Ribavirin, ein Nucleosidanalogon, stellt eine Aerosolbehandlung
für schwerwiegende
RSV-Infektion bei hospitalisierten Kindern bereit. Der Aerosol-Verabreichungsweg,
die Toxizität
(Risiko von Teratogenität),
die Kosten und die sehr variable Effizienz beschränken seine
Verwendung. Die anderen Arzneimittel, RespiGam® und
Palivizumab, polyklonale und monoklonale Antikörper-Immunstimulantien, sollen
vorbeugend verwendet werden.
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Andere
Versuche, einen sicheren und wirksamen RSV-Impfstoff zu entwickeln, sind bisher
sämtlich fehlgeschlagen.
Inaktivierte Impfstoffe schützten
nicht gegen Erkrankung und verstärkten
tatsächlich
in einigen Fällen
die Erkrankung während
anschließender
Infektion. Lebend attenuierte Impfstoffe wurden mit beschränktem Erfolg
ausprobiert. Es besteht eindeutig ein Bedarf an einem wirksamen,
nichttoxischen und leicht zu verabreichenden Arzneimittel gegen
RSV-Replikation.
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EP-A-0,005,318,
EP-A-0,099,139, EP-A-0,145,037, EP-A-0,144,101, EP-A-0,151,826, EP-A-0,151,824,
EP-A-0,232,937,
EP-A-0,295,742,
EP 0,297,661 ,
EP-A-0,307,014,
WO 92 01697 beschreiben Benzimidazol- und Imidazopyridin-substituierte
Piperidin- und Piperazinderivate als Antihistaminika, Antiallergika
oder Serotoninantagonisten.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung einer Verbindung zur
Herstellung eines Medikaments zur Behandlung viraler Infektionen,
wobei die Verbindung eine Verbindung der Formel
deren N-Oxid, Additionssalz,
quarternäres
Amin und stereochemisch isomere Form ist, worin
-a
1=a
2-a
3=a
4-
für einen
zweiwertigen Rest der Formel
-CH=CH-CH=CH- (a-1);
-N=CH-CH=CH-
(a-2);
-CH=N-CH=CH- (a-3);
-CH=CH-N=CH- (a-4); oder
-CH=CH-CH=N-
(a-5)
steht; wobei jedes Wasserstoffatom in den Resten (a-1),
(a-2), (a-3), (a-4) und (a-5) gegebenenfalls ersetzt werden kann
durch Halogen, C
1-6-Alkyl, Nitro, Amino,
Hydroxy, C
1-6-Alkyloxy, Polyhalogen-C
1-6-Alkyl, Carboxyl, Amino-C
1-6-Alkyl,
Mono- oder Di-(C
1-4-Alkyl)amino-C
1-6-Alkyl,
C
1-6-Alkyloxycarbonyl, Hydroxy-C
1-6-Alkyl
oder einen Rest der Formel
in welcher =Z für =O, =CH-C(=O)-NR
5aR
5b, =CH
2, =CH-C
1-6-Alkyl, =N-OH oder =N-O-C
1-6-Alkyl
steht;
Q für
einen Rest der Formel
steht,
in welcher Alk für
C
1-6-Alkandiyl steht;
Y
1 für einen
zweiwertigen Rest der Formel -NR
2- oder
-CH(NR
2R
4)- steht;
X
1 für
NR
4, S, S(=O), S (=O)
2,
O, CH
2, C(=O), C(=CH
2),
CH(OH), CH(CH
3), CH(OCH
3),
CH(SCH
3), CH(NR
5aR
5b) CH
2-NR
4 oder NR
4-CH
2 steht;
X
2 für eine direkte
Bindung, CH
2, C(=O), NR
4,
C
1-4-Alkyl-NR
4, NR
4-C
1-4-Alkyl
steht;
t für
2, 3, 4 oder 5 steht;
u für
1, 2, 3, 4 oder 5 steht;
v für 2 oder 3 steht; und
wobei
jedes Wasserstoffatom in Alk und den in den Resten (b-3), (b-4),
(b-5), (b-6), (b-7) und (b-8) definierten Carbocyclen und Heterocyclen
gegebenenfalls durch R
3 ersetzt sein kann;
mit der Maßgabe,
dass, wenn R
3 für Hydroxy oder C
1-6-Alkyloxy
steht, R
3 kein Wasserstoffatom in der α-Position
bezogen auf ein Stickstoffatom ersetzen kann;
G für eine direkte
Bindung oder C
1-10-Alkandiyl steht;
R
1 für
einen monocyclischen Heterocyclus steht, der aus Piperidinyl, Piperazinyl,
Pyridyl, Pyrazinyl, Pyridazinyl, Pyrimidinyl, Pyrrolyl, Furanyl,
Tetrahydrofuranyl, Thienyl, Oxazolyl, Thiazolyl, Imidazolyl, Pyrazolyl,
Isoxazolyl, Oxadiazolyl und Isothiazolyl ausgewählt ist; und jeder Heterocyclus
gegebenenfalls mit 1 oder wenn möglich
mehreren, wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert sein kann,
die aus Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C
1-6-Alkyl,
C
1-6-Alkyloxy,
C
1-6-Alkylthio, C
1-6-Alkyloxy-C
1-6-Alkyl, Aryl, Aryl-C
1-6-Alkyl,
Aryl-C
1-6-Alkyloxy, Hydroxy-C
1-6-Alkyl,
Mono- oder Di(C
1-6-Alkyl)amino, Mono- oder
Di(C
1-6-Alkyl)amino-C
1-6-Alkyl, Polyhalogen-C
1-6-Alkyl,
C
1-6-Alkylcarbonylamino,
C
1-6-Alkyl-SO
2-NR
5c-, Aryl-SO
2-NR
5c-, C
1-6-Alkyloxycarbonyl, -C(=O)-NR
5cR
5d, HO(-CH
2-CH
2-O)
n-,
Halogen (-CH
2-CH
2-O)
n-, C
1-6-Alkyloxy(-CH
2-CH
2-O)
n-,
Aryl-C
1-6-Alkyloxy(-CH
2-CH
2-O)
n-
und Mono- oder Di(C
1-6-Alkyl)amino(-CH
2-CH
2-O)
n- ausgewählt sind;
jedes
n unabhängig
für 1,
2, 3 oder 4 steht;
R
2 für Wasserstoff,
Formyl, C
1-6-Alkylcarbonyl, Hetcarbonyl,
Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Homopiperidinyl, mit N(R
6)
2 substituiertes C
3-7-Cycloalkyl oder mit
N(R
6)
2 und gegebenenfalls
mit einem zweiten, dritten oder vierten Substituenten ausgewählt aus
Amino, Hydroxy, C
3-7-Cycloalkyl, C
2-5-Alkandiyl, Piperidinyl, Mono- oder Di(C
1-6-Alkyl)amino, C
1-6-Alkyloxycarbonylamino,
Aryl und Aryloxy substituiertes C
1-10-Alkyl
steht;
R
3 für Wasserstoff, Hydroxy, C
1-6-Alkyl, C
1-6-Alkyloxy, Aryl-C
1-6-Alkyl oder Aryl-C
1-6-Alkyloxy
steht;
R
4 für Wasserstoff, C
1-6-Alkyl
oder Aryl-C
1-6-Alkyl steht;
jedes R
5a, R
5b, R
5c und R
5d unabhängig für Wasserstoff
oder C
1-6-Alkyl steht; oder
R
5a und R
5b oder R
5c und R
5d zusammengenommen
einen zweiwertigen Rest der Formel -(CH
2)
s- bilden,
worin s für 4 oder 5 steht;
R
6 für
Wasserstoff, C
1-4-Alkyl, Formyl, Hydroxy-C
1-6-Alkyl,
C
1-6-Alkylcarbonyl oder C
1-6-Alkyloxycarbonyl
steht;
Aryl für
Phenyl oder Phenyl, substituiert mit 1 oder mehreren, wie 2, 3 oder
4, Substituenten ausgewählt
aus Halogen, Hydroxy, C
1-6-Alkyl, Hydroxy-C
1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C
1-6-Alkyl und C
1-6-Alkyloxy,
steht;
Het für
Pyridyl, Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Pyridazinyl steht.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ferner die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen
für die Verwendung
als ein Medikament zur Behandlung warmblütiger Tiere, die an viralen
Infektionen, insbesondere RSV-Infektion, leiden oder dafür empfänglich sind.
Die Verwendung umfasst die Verabreichung einer therapeutisch wirksamen
Menge einer Verbindung der Formel (I) oder eines Prodrugs davon,
einer N-Oxid-Form, eines pharmazeutisch verträglichen Säure- oder Basenadditionssalzes,
eines quarternären
Amins, eines Metallkomplexes oder einer stereochemisch isomeren
Form davon in einer Beimischung mit einem pharmazeutischen Träger.
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Eine
weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst die Verwendung von Verbindungen der
deren N-Oxiden, Additionssalzen,
quarternären
Aminen und stereochemisch isomeren Form, worin
-a
1=a
2-a
3=a
4-
für einen
zweiwertigen Rest der Formel
-CH=CH-CH=CH- (a-1);
-N=CH-CH=CH-
(a-2);
-CH=N-CH=CH- (a-3);
-CH=CH-N=CH- (a-4); oder
-CH=CH-CH=N-
(a-5)
steht; wobei jedes Wasserstoffatom in den Resten (a-1),
(a-2), (a-3), (a-4) und (a-5) gegebenenfalls ersetzt werden kann
durch Halogen, C
1-6-Alkyl, Nitro, Amino,
Hydroxy, C
1-6-Alkyloxy, Polyhalogen-C
1-6-Alkyl, Carboxyl, Amino-C
1-6-Alkyl,
Mono- oder Di-(C
1-4-Alkyl) amino-C
1-6-Alkyl,
C
1-6-Alkyloxycarbonyl, Hydroxy-C
1-6-Alkyl
oder einen Rest der Formel
in welcher =Z für =O, =CH-C(=O)-NR
5aR
5b, =CH
2, =CH-C
1-6-Alkyl, =N-OH oder =N-O-C
1-6-Alkyl
steht;
Q für
einen Rest der Formel
steht,
in welcher Alk für
C
1-6-Alkandiyl steht;
Y
1 für einen
zweiwertigen Rest der Formel -NR
2- oder
-CH(NR
2R
4)- steht;
X
1 für
NR
4, S, S(=O), S(=O)
2,
O, CH
2, C(=O), C(=CH
2),
CH(OH), CH(CH
3), CH(OCH
3),
CH(SCH
3), CH(NR
5aR
5b) CH
2-NR
4 oder NR
4-CH
2 steht;
X
2 für eine direkte
Bindung, CH
2, C(=O), NR
4,
C
1-4-Alkyl-NR
4, NR
4-C
1-4-Alkyl
steht;
t für
2, 3, 4 oder 5 steht;
u für
1, 2, 3, 4 oder 5 steht;
v für 2 oder 3 steht; und
wobei
jedes Wasserstoffatom in Alk und den in den Resten (b-3), (b-4),
(b-5), (b-6), (b-7) und (b-8) definierten Carbocyclen und Heterocyclen
gegebenenfalls durch R
3 ersetzt sein kann;
mit der Maßgabe,
dass, wenn R
3 für Hydroxy oder C
1-6-Alkyloxy
steht, R
3 kein Wasserstoffatom in der α-Position
bezogen auf ein Stickstoffatom ersetzen kann;
G für eine direkte
Bindung oder C
1-10-Alkandiyl steht;
R
1 für
einen monocyclischen Heterocyclus steht, der aus Pyridyl, Pyrazinyl,
Pyridazinyl, Pyrimidinyl, Pyrrolyl, Imidazolyl und Pyrazolyl ausgewählt ist;
und jeder Heterocyclus gegebenenfalls mit 1 oder wenn möglich mehreren,
wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert sein kann, die aus Halogen,
Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C
1-6-Alkyl,
C
1-6-Alkyloxy, C
1-6-Alkylthio, C
1-6-Alkyloxy-C
1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C
1-6-Alkyl, Aryl-C
1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C
1-6-Alkyl, Mono- oder Di(C
1-6-Alkyl)amino, Mono- oder Di(C
1-6-Alkyl)amino-C
1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C
1-6-Alkyl, C
1-6-Alkylcarbonylamino,
C
1-6-Alkyl-SO
2-NR
5c-, Aryl-SO
2-NR
5c-, C
1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR
5cR
5d, HO(-CH
2-CH
2-O)
n-,
Halogen(-CH
2-CH
2-O)
n-, C
1-6-Alkyloxy(-CH
2-CH
2-O)
n-,
Aryl-C
1-6-Alkyloxy
(-CH
2-CH
2-O)
n- und Mono- oder Di(C
1-6-Alkyl)amino(-CH
2-CH
2-O)
n-
ausgewählt
sind;
jedes n unabhängig
für 1,
2, 3 oder 4 steht;
R
2 für Wasserstoff,
Formyl, Pyrrolidinyl, Piperidinyl, Homopiperidinyl, mit N(R
6)
2 substituiertes
C
3-7-Cycloalkyl oder mit N(R
6)
2 substituiertes C
1-10-Alkyl
und gegebenenfalls mit einem zweiten, dritten oder vierten Substituenten
ausgewählt
aus Amino, Hydroxy, C
3-7-Cycloalkyl, C
2-5-Alkandiyl,
Piperidinyl, Mono- oder Di(C
1-6-Alkyl)amino,
C
1-6-Alkyloxycarbonylamino, Aryl und Aryloxy
steht;
R
3 für Wasserstoff, Hydroxy, C
1-6-Alkyl, C
1-6-Alkyloxy, Aryl-C
1-6-Alkyl oder Aryl-C
1-6-Alkyloxy
steht;
R
4 für Wasserstoff, C
1-6-Alkyl
oder Aryl-C
1-6-Alkyl steht;
jedes R
5a, R
5b, R
5c und R
5d unabhängig für Wasserstoff
oder C
1-6-Alkyl steht; oder
R
5a und R
5b oder R
5c und R
5d zusammengenommen
einen zweiwertigen Rest der Formel -(CH
2)
s- bilden,
worin s für 4 oder 5 steht;
R
6 für
Wasserstoff, C
1-4-Alkyl, Formyl, Hydroxy-C
1-6-Alkyl,
C
1-6-Alkylcarbonyl oder C
1-6-Alkyloxycarbonyl
steht;
Aryl für
Phenyl oder Phenyl, substituiert mit 1 oder mehreren, wie 2, 3 oder
4, Substituenten ausgewählt
aus Halogen, Hydroxy, C
1-6-Alkyl, Hydroxy-C
1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C
1-6-Alkyl und C
1-6-Alkyloxy,
steht;
mit der Maßgabe,
dass, wenn G für
Methylen steht und R
1 für 2-Pyridyl, 3-Pyridyl, 6-Methyl-2-pyridyl,
2-Pyrazinyl oder
5-Methylimidazol-4-yl steht, und -a
1=a
2-a
3=a
4- für -CH=CH-CH=CH-
oder -N=CH-CH=CH- steht, Q nicht für
steht.
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Noch
eine weitere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst die Verwendung der folgenden
Gruppe von Verbindungen
2-[[2-[[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]amino]-5-chlor-7-methyl-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinoltetrahydrochloridtetrahydrat;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[(2,4-dimethyl-5-oxazolyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amin;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[(2,5-dimethyl-4-oxazolyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-aminetrihydrochloridmonohydrat;
4-[[3-[[5-(Methoxymethyl)-2-furanyl]methyl]-3H-imidazo[4,5-b]pyridin-2-yl]methyl]-1-piperidinethanamin;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[(5-methyl-3-isoxazolyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amintrihydrochloridmonohydrat;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[(2-methyl-5-oxazolyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-aminmonohydrat;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[(2-methyl-5-oxazolyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amintrihydrochloridmonohydrat;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-3-[(2,4-dimethyl-5-oxazolyl)methyl]-3H-imidazo-[4,5-b]pyridin-2-amin;
4-[[3-[(2-Methyl-5-oxazolyl)methyl]-3H-imidazo[4,5-b]pyridin-2-yl]methyl]-1-piperazinethanamin;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-(4-thiazolylmethyl)-1H-benzimidazol-2-amin;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[(5-phenyl-1,2,4-oxadiazol-3-yl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amintrihydrochlorid;
5-[[2-[[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]amino-1H-benzimidazol-1-yl]methyl-2-oxazolmethanoltetrahydrochloriddihydrat;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[(3-methyl-5-isoxazolyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amintrihydrochloridmonohydrat;
4-[[1-[[2-(Dimethylamino)-4-thiaozlyl]methyl]-1H-benzimidazol-2-yl]methyl]-1-piperidinethanamintetrahydrochloridmonohydrat-2-propanolat
(1:1);
Ethyl-5-[[2-[[1-[2-[[(1,1-Dimethylethoxy)carbonyl]amino]ethyl]-4-piperidinyl]amino]1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-2-methyl-4-oxazolcarboxylat;
4-[[1-[(2-Methyl-4-thiazolyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-yl]methyl]-1piperidinethanamin;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[(2-methyl-3-furanyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amin;
Ethyl-4-[[3-[(3-hydroxy-6-methyl-2-pyridinyl)methyl]-7-methyl-3H-imidazo-[4,5b]-pyridin-2-yl]amino]-1-piperidincarboxylat;
1,1-Dimethylethyl-4-[[1-[[3-[2-(dimethylamino)ethoxy]
6-methyl-2-pyridinyl]methyl]-1H-benzimidazol-2-yl]amino-1-piperidincarboxylat;
Ethyl-4-[[1-[(3-amino-2-pyridinyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidincarboxylat
and
N-[1-(6-Methyl-2-pyridinyl)-1H-benzimidazol-2-yl]-1-(3-pyridinylcarbonyl)-4-piperidinamin,
N-Oxide,
Additionssalze, quarternäre
Amine und stereochemisch isomere Formen davon.
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Diese
Gruppe von Verbindungen wird nachstehend als Verbindungen der Gruppe
(I'') bezeichnet.
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Wie
hier verwendet, definiert C1-3-Alkyl als
Gruppe oder Teil einer Gruppe gerade oder verzweigtkettige gesättigte Kohlenwasserstoffreste
mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Ethyl, Propyl, 1-Methylethyl und dergleichen;
C1-4-Alkyl als Gruppe oder Teil einer Gruppe
definiert gerade oder verzweigtkettige gesättigte Kohlenwasserstoffreste
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie die für C1-3-Alkyl
definierte Gruppe und Butyl und dergleichen; C2-4-Alkyl
definiert als Gruppe oder Teil einer Gruppe gerade oder verzweigtkettige
gesättigte
Kohlenwasserstoffreste mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie Ethyl,
Propyl, 1-Methylethyl,
Butyl und dergleichen; C1-6-Alkyl definiert
als Gruppe oder Teil einer Gruppe gerade oder verzweigtkettige gesättigte Kohlenwasserstoffreste
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie die für C1-4-Alkyl
definierten Gruppen und Pentyl, Hexyl, 2-Methylbutyl und dergleichen;
C1-9-Alkyl definiert als Gruppe oder Teil
einer Gruppe gerade oder verzweigtkettige gesättigte Kohlenwasserstoffreste
mit 1 bis 9 Kohlenstoffatomen, wie die für C1-6-Alkyl
definierten Gruppen und Heptyl, Octyl, Nonyl, 2-Methylhexyl, 2-Methylheptyl und
dergleichen; C1-10-Alkyl definiert als Gruppe
oder Teil einer Gruppe gerade oder verzweigtkettige gesättigte Kohlenwasserstoffreste
mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie die für C1-9-Alkyl
definierten Gruppen und Decyl, 2-Methylnonyl und dergleichen; C3-7-Cycloalkyl ist generisch für Cyclopropyl,
Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl und Cycloheptyl; C2-5-Alkandiyl
definiert zweiwertige gerade und verzweigtkettige gesättigte Kohlenwasserstoffreste
mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise 1,2-Ethandiyl, 1,3-Propandiyl,
1,4-Butandiyl, 1,2- Propandiyl,
2,3-Butandiyl, 1,5-Pentandiyl und dergleichen, C2-5-Alkandiyl
ist substituiert an C1-10-Alkyl, wie in der
Definition von R2 vorgesehen, bedeutet,
dass es an einem Kohlenstoffatom substituiert ist und somit eine
Spiroeinheit bildet; C1-4-Alkandiyl definiert
zweiwertige gerade und verzweigtkettige gesättigte Kohlenwasserstoffreste
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Methylen, 1,2-Ethandiyl, 1,3-Propandiyl,
1,4-Butandiyl und dergleichen; C1-6-Alkandiyl
soll C1-4-Alkandiyl und die höheren Homologe
davon mit 5 bis 6 Kohlenstoffatomen umfassen, wie beispielsweise
1,5-Pentandiyl, 1,6-Hexandiyl
und dergleichen; C1-10-Alkandiyl soll C1-6-Alkandiyl
und die höheren
Homologe davon mit von 7 bis 10 Kohlenstoffatomen umfassen, wie
beispielsweise 1,7-Heptandiyl,
1,8-Outandiyl, 1,9-Nonandiyl, 1,10-Decandiyl und dergleichen.
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Wie
hier vorstehend verwendet, bildet der Begriff (=O) eine Carbonyleinheit,
wenn er an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, eine Sulfoxideinheit,
wenn er an ein Schwefelatom gebunden ist, und eine Sulfonyleinheit,
wenn zwei dieser Begriffe an ein Schwefelatom gebunden sind. Der
Begriff (=N-OH) bildet eine Hydroxylimineinheit, wenn er an ein
Kohlenstoffatom gebunden ist.
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Der
Begriff Halogen ist generisch für
Fluor, Chlor, Brom und Iod. Wie vor- und nachstehend verwendet, ist
Polyhalogen-C1-6-Alkyl als Gruppe oder Teil
einer Gruppe definiert als mono- oder polyhalogensubstituiertes C1-6-Alkyl, insbesondere Methyl mit einem
oder zwei Fluoratomen, zum Beispiel Difluormethyl oder Trifluormethyl.
Falls mehr als ein Halogenatom an den Alkylrest innerhalb der Definition
von Polyhalogen-C1-4-Alkyl gebunden ist,
können
sie gleich oder verschieden sein.
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Wenn
eine Variable (z.B. Aryl, R2, R3,
R4, R5a, R5b usw.) mehr als ein Mal in einem Bestandteil
auftaucht, ist die Definition jeweils unabhängig.
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Es
ist ersichtlich, dass einige der Verbindungen der Formel (I), (I') oder der Verbindungen
der Gruppe (I'') und ihre N-Oxide,
Additionssalze, quarternären
Amine und stereochemisch isomeren Formen ein oder mehrere Chiralitätszentren
enthalten und als stereoisomere Formen vorliegen können.
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Der
Begriff "stereochemisch
isomere Formen",
wie hier vorstehend verwendet, definiert alle möglichen stereoisomeren Formen,
welche die Verbindungen der Formel (I), (I') oder die Verbindungen der Gruppe (I'') und ihre Prodrugs, N-Oxide, Additionssalze,
quarternären
Amine Metallkomplexe oder physiologisch funktionellen Derivate besitzen
können.
Wenn nicht anderweitig erwähnt
oder angegeben, bezeichnet die chemische Bezeichnung von Verbindungen
das Gemisch aller möglicher
stereochemisch isomerer Formen, wobei diese Gemische alle Diastereomere
und Enantiomere der grundlegenden Molekülstruktur enthalten, sowie
jede der einzelnen isomeren Formen der Formel (I), (I') oder der Verbindungen
der Gruppe (I'') und ihrer N-Oxide,
Salze, Solvate, quarternären
Amine im Wesentlichen frei, d.h. mit weniger als 10%, vorzugsweise
weniger als 5%, insbesondere weniger als 2% und am stärksten bevorzugt
weniger als 1% der anderen Isomere assoziiert. Stereochemisch isomere
Formen der Verbindungen der Formel (I), (I') oder der Verbindungen der Gruppe (I'') sollen offensichtlich im Umfang dieser
Erfindung mitumfasst sein.
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Wie
hier nachstehend verwendet, sind die Begriffe trans, cis, R oder
S dem Fachmann wohlbekannt.
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Für einige
der Verbindungen der Formel (I), (I') oder der Verbindungen der Gruppe (I''), ihre N-Oxide, Salze, Solvate, quarternären Amine
und die zu ihrer Herstellung verwendeten Zwischenprodukte wurde
die absolute sterochemische Konfiguration nicht experimentell bestimmt.
In diesen Fällen
wurde die stereoisomere Form, die zuerst isoliert wurde, als "A" und die zweite als "B" bezeichnet,
ohne weiter auf die tatsächliche
stereochemische Struktur Bezug zu nehmen.
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Diese
stereoisomeren Formen "A" und "B" können
jedoch beispielsweise durch ihre optische Drehung, falls zwischen "A" und "B" eine
enantiomere Beziehung vorliegt, unzweideutig charakterisiert werden.
Ein Fachmann kann die absolute Konfiguration solcher Verbindungen
unter Verwendung von im Stand der Technik bekannten Verfahren, wie
beispielsweise Röntgenbeugung,
bestimmen. Falls "A" und "B" Stereoisomerengemische sind, können sie
weiter getrennt werden, wobei die jeweiligen zuerst isolierten Fraktionen
als "A1" und "B1" und die zweiten
als "A2" und "B2" bezeichnet werden,
ohne weiter auf die tatsächliche
stereochemische Konfiguration Bezug zu nehmen.
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Zur
therapeutischen Verwendung sind Salze der Verbindungen der Formel
(I), (I') oder der
Verbindungen der Gruppe (I'') solche, bei denen
das Gegenion pharmazeutisch annehmbar ist. Salze von Säuren und Basen,
die nicht pharmazeutisch annehmbar sind, können jedoch ebenfalls Anwendung
finden, beispielsweise zur Herstellung oder Reinigung einer pharmazeutisch
annehmbaren Verbindung. Alle Salze, ob pharmazeutisch annehmbar
oder nicht, sind im Umfang der vorliegenden Erfindung umfasst.
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Die
pharmazeutisch annehmbaren Säure-
und Basenadditionssalze, wie hier vorstehend erwähnt, sollen die therapeutisch
wirksamen, nichttoxischen Säure-
und Basenadditionssalzformen umfassen, welche die Verbindungen der
Formel (I), (I')
oder der Verbindungen der Gruppe (I'')
bilden können.
Die pharmazeutisch annehmbaren Säureadditionssalze
können
geeigneterweise durch Behandeln der Basenform mit einer geeigneten
Säure erhalten
werden. Geeignete Säuren
umfassen beispielsweise anorganische Säuren, wie Halogenwasserstoffsäuren, z.B.
Salz- oder Bromwasserstoffsäure,
Schwefel-, Salpeter-, Phosphor- und ähnliche Säuren; oder
organische Säuren,
wie beispielsweise Essig-, Propan-, Hydroxyessig-, Milch, Brenztrauben-, Oxal-
(d.h. Ethandi-), Malon-, Bernstein- (d.h. Butandisäure), Malein-,
Fumar-, Äpfel- (d.h.
Hydroxybutandisäure),
Wein-, Citronen-, Methansulfon-, Ethansulfon-, Benzolsulfon-, p-Toluolsulfon-, Cyclam-,
Salicyl-, p-Aminosalicyl-, Pamoa- und ähnliche Säuren.
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Umgekehrt
gesagt, können
diese Salzformen durch Behandlung mit einer geeigneten Base in die
freie Basenform umgewandelt werden.
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Die
Verbindungen der Formel (I), (I')
oder der Verbindungen der Gruppe (I''),
die ein saures Proton enthalten, können durch Behandlung mit geeigneten
organischen und anorganischen Basen auch in ihre nichttoxischen
Metall- oder Aminadditionssalzformen umgewandelt werden. Geeignete
Basensalzformen umfassen zum Beispiel die Ammoniumsalze, die Alkali-
und Erdalkalimetallsalze, z.B. die Lithium-, Natrium-, Kalium-, Magnesium-,
Calciumsalze und dergleichen, Salze mit organischen Basen, z.B.
die Benzathin-, N-Methyl-D-glucamin-,
Hydrabaminsalze, und Salze mit Aminosäuren, wie beispielsweise Arginin,
Lysin und dergleichen.
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Der
Begriff Additionssalze, wie hier vorstehend verwendet, umfasst auch
die Solvate, welche die Verbindungen der Formel (I), (I') oder die Verbindungen
der Gruppe (I'') sowie deren Salze
bilden können.
Solche Solvate sind beispielsweise Hydrate, Alkoholate und dergleichen.
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Der
Begriff "quarternäres Amin", wie hier vorstehend
verwendet, definiert die quarternären Ammoniumsalze, welche die
Verbindungen der Formel (I), (I')
oder die Verbindungen der Gruppe (I'')
durch Umsetzung zwischen einem basischen Stickstoff einer Verbindung
der Formel (I), (I')
oder der Verbindungen der Gruppe (I'')
und einem geeigneten Quarternisierungsmittel, wie beispielsweise
einem gegebenenfalls substituierten Alkylhalognid, Arylhalogenid
oder Arylalkylhalogenid, z.B. Methyliodid oder Benzyliodid, bilden
können.
Andere Reaktanten mit guten Abgangsgruppen können ebenfalls verwendet werden,
wie Alkyltrifluormethansulfonate, Alkylmethansulfonate und Alkyl-p-toluolsulfonate.
Ein quarternäres
Amin hat einen positiv geladenen Stickstoff. Pharmazeutisch annehmbare
Gegenionen umfassen Chlor, Brom, Iod, Trifluoracetat und Acetat.
Das Gegenion der Wahl kann unter Verwendung von Ionenaustauschharzen
eingeführt
werden.
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Einige
der Verbindungen der Formel (I), (I') oder der Verbindungen der Gruppe (I'') können
auch in ihren tautomeren Formen vorliegen. Solche Formen sollen,
auch wenn es in der vorstehenden Formel nicht ausdrücklich angegeben
ist, im Umfang der vorliegenden Erfindung enthalten sein.
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Eine
spezielle Gruppe sind solche Verbindungen der Formel (I) oder (I'), wobei eine oder
mehrere der folgenden Beschränkungen
gilt:
-Q ist ein Rest der Formel (b-1), (b-3), (b-4), (b-5),
(b-6), (b-7) oder (b-8);
-X2 ist eine
direkte Bindung, CH2 oder C(=O);
-R1 ist ein monocyclischer Heterocyclus, der
aus Pyridyl, Pyrazinyl, Pyridazinyl, Pyrimidinyl, Pyrrolyl, Imidazolyl und
Pyrazolyl ausgewählt
ist; und jeder Heterocyclus kann gegebenenfalls mit 1 oder wenn
möglich
mehreren, wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert sein, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl,
C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, ArylC1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-alkyl)amino, Mono- oder Di-(C1-6-alkyl)amino-C1-6-Alkyl, Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d, HO(-CH2-CH2-O)n-,
Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-,
Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-;
-R2 ist Wasserstoff, Pyrrolidinyl, Piperidinyl,
Homopiperidinyl, C3-7-Cycloalkyl, das mit
NHR6 substituiert ist, oder C1-10-Alkyl,
das mit NHR6 und gegebenenfalls mit einem
zweiten, dritten oder vierten Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Amino, Hydroxy, C3-7-Cycloalkyl, C2-5-Alkandiyl, Piperidinyl, Mono- oder Di
(C1-6-Alkyl)amino, C1-6-Alkyloxycarbonylamino,
Aryl und Aryloxy;
-R3 ist Wasserstoff,
Hydroxy, C1-6-Alkyl, C1-6-Alkyloxy
oder Aryl-C1-6-Alkyl;
-R6 ist
Wasserstoff, C1-4-Alkyl, Formyl, C1-6-Alkylcarbonyl
oder C1-6-Alkyloxycarbonyl.
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Eine
spezielle Gruppe von Verbindungen sind solche Verbindungen der Formel
(I'), wobei die
folgenden Beschränkungen
gelten:
ist, wobei X
1 für NR
4, O, S, S(=O), S(=O)
2,
CH
2, C(=O), C(=CH
2)
oder CH(CH
3) steht, dann ist R
1 nicht
Pyridyl, mit C
1-6-Alkyl substituiertes Pyridyl,
Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Imidazolyl und mit C
1-6-Alkyl
substituiertes Imidazolyl;
ist, wobei X
1 für NR
4, O, S, S(=O), S(=O)
2,
CH
2, C(=O), C(=CH
2)
oder CH(CH
3) steht, dann ist R
1 nicht
Pyridyl, mit C
1-6-Alkyl substituiertes Pyridyl,
mit 1 oder 2 C
1-6-Alkyloxyresten substituiertes Pyridyl,
Pyrazinyl, Pyrrolyl, mit C
1-6-Alkyl substituiertes
Pyrrolyl, Imidazolyl und mit C
1-6-Alkyl
substituiertes Imidazolyl;
ist, wobei X
1 für NR
4, O, S, S(=O), S(=O)
2,
CH
2, C(=O), C(=CH
2)
oder CH(CH
3) steht, dann ist R
1 nicht
Pyridyl, mit C
1-6-Alkyl substituiertes Pyridyl,
Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Imidazolyl und mit C
1-6-Alkyl
substituiertes Imidazolyl;
ist, dann ist R
1 nicht
Pyridyl, Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Imidazolyl und mit C
1-6-Alkyl
substituiertes Imidazolyl;
ist, wobei X
2 für CH
2 oder eine direkte Bindung steht, dann ist
R
1 nicht Pyridyl, mit C
1-6-Alkyl
substituiertes Pyridyl, Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Imidazolyl und mit
C
1-6-Alkyl substituiertes Imidazolyl.
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Oder
eine spezielle Gruppe von Verbindungen sind solche Verbindungen
der Formel (I'),
wobei eines der Folgenden gilt:
Q ist ein Rest der Formel (b-1);
(b-2); (b-3); (b-5);
(b-6); (b-7); (b-8); (b-4), wobei u 1, 3, 4 oder 5 ist; oder (b-4), wobei
u 2 ist, wobei Y1-CH(NR2R4)- ist, wobei X1 CH(OH),
CH(OCH3), CH(SCH3),
CH(NR5aR5b), CH2-NR4 oder NR4-CH2 ist und wobei
R1 Pyridyl oder Imidazolyl ist, jeder der
Heterocyclen mit 1 oder wenn möglich
mehreren, wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyloxy,
C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl, Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl,
Aryl-C1-6-Alkyloxy, Hydroxy-C1-6-alkyl, Mono-
oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl, -C(=O)-NR5cR5d, HO(-CH2-CH2-O)n-, Halogen(-CH2-CH2-O)n-,
C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-,
Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und Mono-
oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-, oder jeder
der Heterocyclen mit wenn möglich
2, 3 oder 4 C1-6-Alkylresten substituiert ist; oder wobei
R1 Pyrimidinyl oder Pyrazinyl ist, jeder
der Heterocyclen mit 1 oder wenn möglich mehreren, wie 2, 3 oder
4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus Halogen, Hydroxy, Amino,
Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl, C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl, Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy, Hydroxy-C1-6-Alkyl,
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder
Di-(C1-6-Alkyl
) amino-C1-6-Alkyl, Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d,
HO(-CH2-CH2-O)n-, Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-, Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-
und Mono- oder Di- (C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-; oder wobei
R1 Pyrrolyl oder Pyrazolyl ist, wobei jeder
der Heterocyclen gegebenenfalls mit 1 oder wenn möglich mehreren,
wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl, C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio,
C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino,
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl) amino-C1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d, HO(-CH2-CH2-O)n-,
Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-,
Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-; oder
Q
ist ein Rest der Formel (b-1); (b-2); (b-3); (b-4); (b-6); (b-7); (b-8); (b-5), wobei
v 3 ist; oder (b-5),
wobei v 2 ist, wobei Y1 -CH(NR2R4)- ist, wobei X1 CH(OH),
CH(OCH3), CH(SCH3),
CH(NR5aR5b), CH2-NR4 oder NR4-CH2 ist und wobei R1 Pyrrolyl
oder Imidazolyl ist, wobei jeder der Heterocyclen mit 1 oder wenn
möglich
mehreren, wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyloxy,
C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl) amino, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl) amino-C1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d, HO(-CH2-CH2-O)n-,
Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-,
Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und Mono-
oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-, oder jeder
der Heterocyclen mit wenn möglich
2, 3 oder 4 C1-6-Alkylresten substituiert ist; oder wobei
R1 Pyridyl ist, das mit 1 oder wenn möglich mehreren,
wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkylthio,
C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl, Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl,
Aryl-C1-6-Alkyloxy, Hydroxy-C1-6-Alkyl,
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6- Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl, -C(=O)-NR5cR5d, HO(-CH2-CH2-O)n-, Halogen(-CH2-CH2-O)n-,
C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-,
Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und Mono-
oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-, oder Pyridyl
ist, das mit 2, 3 oder 4 C1-6-Alkylresten
oder 3 oder 4 C1-6-Alkyloxyresten substituiert
ist; oder wobei
R1 Pyrazinyl ist, das
mit 1 oder wenn möglich
mehreren, wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl,
C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio,
C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl, Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d,
HO(-CH2-CH2-O)n-, Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-, Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-; oder wobei
R1 Pyridazinyl, Pyrimidinyl oder Pyrazolyl
ist, wobei jeder der Heterocyclen gegebenenfalls mit 1 oder wenn
möglich
mehreren, wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl,
C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl) amino-C1-6-Alkyl, Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d,
HO(-CH2-CH2-O)n-, Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-, Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-
und Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-; oder
Q
ist ein Rest der Formel (b-1); (b-2); (b-3); (b-4); (b-6); (b-7); (b-8); (b-5), wobei
v 2 ist; oder (b-5),
wobei v 3 ist, wobei Y1 -CH(NR2R4)- ist, wobei X1 CH(OH),
CH(OCH3), CH(SCH3),
CH(NR5aR5b), CH2-NR4 oder NR4-CH2 ist und wobei R1 Pyridyl
oder Imidazolyl ist, wobei jeder der Heterocyclen mit 1 oder wenn
möglich
mehreren, wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyloxy,
C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d, HO(-CH2-CH2-O)n-,
Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-,
Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und Mono-
oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-, oder jeder
der Heterocyclen mit wenn möglich
2, 3 oder 4 C1-6-Alkylresten substituiert ist; oder wobei
R1 Pyrimidinyl oder Pyrazinyl ist, wobei
jeder der Heterocyclen mit 1 oder wenn möglich mehreren, wie 2, 3 oder
4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus Halogen, Hydroxy, Amino,
Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl, C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl, Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl,
Aryl-C1-6-Alkyloxy, Hydroxy-C1-6-Alkyl,
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder
Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-Alkyl, Polyhalogen-C1-6-Alkyl,
C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d,
HO(-CH2-CH2-O)n-, Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-, Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-
und Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-; oder wobei
R1 Pyrrolyl oder Pyrazolyl ist, wobei jeder
der Heterocyclen gegebenenfalls mit 1 oder wenn möglich mehreren,
wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl, C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio,
C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino,
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d, HO(-CH2-CH2-O)n-,
Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-,
Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-; oder
Q
ist ein Rest der Formel (b-1); (b-2); (b-3); (b-4); (b-5); (b-7); (b-8); (b-6), wobei
v 3 ist; oder (b-6),
wobei v 2 ist, wobei Y1 -CH(NR2R4)- ist, wobei X2 eine
direkte Bindung oder C(=O) ist oder X2 eine
direkte Bindung, C(=O), NR4, C1-4-Alkyl-NR4, NR4-C1-4-Alkyl
ist, wobei R1 Pyridyl, Pyrimidinyl oder
Pyrazinyl ist, wobei jeder der Heterocyclen mit 1 oder wenn möglich mehreren,
wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl,
C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio,
C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl, Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl,
Aryl-C1-6-Alkyloxy, Hydroxy-C1-6-Alkyl,
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl, -C(=O)-NR5cR5d, HO(-CH2-CH2-O)n-, Halogen(-CH2-CH2-O)n-,
C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-,
Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und Mono-
oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-; oder wobei
R1 Imidazolyl ist, das mit 1 oder wenn möglich mehreren,
wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyloxy,
C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d,
HO(-CH2-CH2-O)n-, Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-, Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-, oder Imidazolyl
ist, das mit 2 oder 3 C1-6-Alkylresten substituiert
ist; oder wobei R1 Pyridazinyl, Pyrrolyl
oder Pyrazolyl ist, wobei jeder der Heterocyclen gegebenenfalls
mit 1 oder wenn möglich
mehreren, wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl,
C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl) amino-C1-6- Alkyl, Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d,
HO(-CH2-CH2-O)n-, Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-, Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-
und Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-; oder
Q
ist ein Rest der Formel (b-1); (b-2); (b-3); (b-4); (b-5); (b-7); (b-8); (b-6), wobei
v 2 ist; oder (b-6),
wobei v 3 ist, wobei Y1 -CH(NR2R4)- ist, wobei X2 C(=O)
ist oder X2 C(=O), NR4,
C1-4-Alkyl-NR4,
NR4-C1-4-Alkyl ist und wobei
R1 Pyridyl oder Imidazolyl ist, wobei jeder
der Heterocyclen mit 1 oder wenn möglich mehreren, wie 2, 3 oder
4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus Halogen, Hydroxy, Amino,
Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d,
HO(-CH2-CH2-O)n-, Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-, Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n- und Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-, oder jeder
dieser Heterocyclen mit wenn möglich
2, 3 oder 4 C1-6-Alkylresten substituiert ist; oder wobei
R1 Pyrimidinyl oder Pyrazinyl ist, wobei
jeder der Heterocyclen mit 1 oder wenn möglich mehreren, wie 2, 3 oder
4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus Halogen, Hydroxy, Amino,
Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl, C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl, Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl,
Aryl-C1-6-Alkyloxy, Hydroxy-C1-6-Alkyl,
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino, Mono- oder
Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-Alkyl, Polyhalogen-C1-6-Alkyl,
C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl, -C(=O)-NR5cR5d, HO(-CH2-CH2-O)n-,
Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-,
Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-
und Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-; oder wobei
R1 Pyrrolyl oder Pyrazolyl ist, wobei jeder
der Heterocyclen gegebenenfalls mit 1 oder wenn möglich mehreren,
wie 2, 3 oder 4, Substituenten substituiert ist, ausgewählt aus
Halogen, Hydroxy, Amino, Cyano, Carboxy, C1-6-Alkyl,
C1-6-Alkyloxy, C1-6-Alkylthio,
C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl,
Aryl, Aryl-C1-6-Alkyl, Aryl-C1-6-Alkyloxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl, Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino,
Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino-C1-6-Alkyl,
Polyhalogen-C1-6-Alkyl, C1-6-Alkylcarbonylamino,
C1-6-Alkyl-SO2-NR5c-, Aryl-SO2-NR5c-, C1-6-Alkyloxycarbonyl,
-C(=O)-NR5cR5d,HO(-CH2-CH2-O)n-,
Halogen(-CH2-CH2-O)n-, C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-,
Aryl-C1-6-Alkyloxy(-CH2-CH2-O)n-
und Mono- oder Di-(C1-6-Alkyl)amino(-CH2-CH2-O)n-.
-
Bevorzugte
Verbindungen sind
(±)-2-[[2-[[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]amino]-7-methyl-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinoltetrahydrochloridmonohydrat;
2-[[2-[[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]amino]-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-3-pyridinol;
(±)-N-[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]-6-chlor-1-[(1,4-dimethyl-1H-imidazol-5-yl)methyl]-1H-benzimidazol-2-aminmonohydrat;
(±)-N-[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]-6-chlor-1-[(6-methyl-2-pyridinyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amin;
(±)-2-[[2-[(3-Amino-2-hydroxypropyl)amino]-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinol;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[[3-(2-ethoxyethoxy)-6-methyl-2-pyridinyl]methyl]-1H-benzimidazol-2-amintetrahydrochloriddihydrat;
(±)-N-[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]-1-[(2-chlor-1,4-dimethyl-1H-imidazol-5-yl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amin;
(±)-N-[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]-6-chlor-1-[(2-chlor-1,4-dimethyl-1H-imidazol-5-yl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amin;
(±)-N-[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]-6-methyl-1-[(6-methyl-2-pyridinyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amin;
(±)-N-[1-(2-Aminopropyl)-4-piperidinyl]-1-[(3,
5, 6-trimethylpyrazinyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amintetrahydrochloridtrihydrat;
(±)-N-[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]-1-[(3,5,6-trimethylpyrazinyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amin;
N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[[3-(2-chlorethoxy)-6-methyl-2-pyridinyl]methyl]-1H-benzimidazol-2-amintrihydrochloriddihydrat;
(±)-N-[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]-1-[3-amino-2-pyridinyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amintetrahydrochloridtrihydrat;
deren
N-Oxide, Additionssalze, quarternäre Amine und stereochemisch
isomere Formen.
-
Am
stärksten
bevorzugt sind
2-[[2-[[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]amino]-4-methyl-1H-benzimidazol-l-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinoltetrahydrochlorid;
(±)-2-[[2-[[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]amino]-7-methyl-3H-imidazo[4,5b]pyridin-3-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinol;
2-[[2-[[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]amino]-6-chlor-4-methyl-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinoltetrahydrochlorid-2-propanolat
(1:1);
(±)-2-[[2-[[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]amino]-4-methyl-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinol;
(±)-2-[[2-[[1-(2-Aminopropyl)-4-piperidinyl]amino]-4-methyl-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinoltetrahydrochloridtrihydrat;
2-[[2-[[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]amino]-7-methyl-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinoltetrahydrochloriddihydrat;
2-[[2-[[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]amino]-6-brom-4-methyl-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinoltetrahydrochlorid;
2-[[2-[[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]amino]-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinoltetrahydrochloridmonohydrat;
(±)-2-[[2-[[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]amino]-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-6-methyl-3-pyridinol und
(±)-N-[1-(2-Amino-3-methylbutyl)-4-piperidinyl]-4-methyl-1-[(6-methyl-2-pyridinyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amin,
deren
N-Oxide, Additionssalze, quarternären Amine und stereochemisch
isomere Formen.
-
Gewöhnlich können Verbindungen
der Formel (I')
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (II-a) oder (II-b),
wobei P für
eine Schutzgruppe steht, wie beispielsweise C1-4-Alkyloxycarbonyl
oder die in Kapitel 7 von "Protective
Groups in Organic Synthesis" von
T. Greene und P. Wuyts (John Wiley & Sons Inc., 1991) erwähnten Schutzgruppen,
mit einem Zwischenprodukt der Formel (III), wobei W1 eine
geeignete Abgangsgruppe ist, wie ein Halogenatom, z.B. Chlor, Brom,
in Gegenwart einer geeigneten Base, wie z.B. Natriumhydrid, Dinatriumcarbonat,
hergestellt werden. Diese Umsetzung kann in einem für die Umsetzung
inerten Lösungsmittel,
wie N,N-Dimethylformamid, durchgeführt werden.
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei in der Definition von Q R2 oder mindestens
ein R6-Substituent Wasserstoff ist, wobei
Q durch H-Q1 dargestellt wird und die Verbindungen
durch die Formel (I'-a)
dargestellt werden, können
durch Entfernen der Schutzgruppe von einem Zwischenprodukt der Formel
(IV), wobei P für eine
Schutzgruppe steht, beispielsweise C1-4- Alkyloxycarbonyl,
Benzyl oder die in Kapitel 7 von "Protective Groups in Organic Synthesis" von T. Greene und
P. Wuyts (John Wiley & Sons
Inc., 1991) erwähnten
Schutzgruppen, hergestellt werden.
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-
Wenn
P beispielsweise für
C1-4-Alkyloxycarbonyl steht, kann die Umsetzung
zur Entfernung der Schutzgruppe beispielsweise durch saure Hydrolyse
in Gegenwart einer geeigneten Säure,
wie Bromwasserstoff-, Salz-, Schwefel-, Essig- oder Trifluoressigsäure, oder
eines Gemischs dieser Säuren
oder durch alkalische Hydrolyse in Gegenwart einer geeigneten Base,
wie beispielsweise Kaliumhydroxid, in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie Wasser, Alkohol, einem Gemisch von Wasser-Alkohol, Methylenchlorid,
durchgeführt
werden. Geeignete Alkohole sind Methanol, Ethanol, 2-Propanol, 1-Butanol
und dergleichen. Um die Umsetzungsrate zu erhöhen, ist es vorteilhaft, das
Reaktionsgemisch zu erhitzen, insbesondere bis auf Rückflusstemperatur.
Alternativ kann, wenn P beispielsweise für Benzyl steht, die Umsetzung
zur Entfernung der Schutzgruppe durch katalytische Hydrierung in
Gegenwart von Wasserstoff und einem geeigneten Katalysator in einem für die Umsetzung
inerten Lösungsmittel
durchgeführt
werden. Ein geeigneter Katalysator in der vorstehenden Umsetzung
ist beispielsweise Platin-auf-Kohle, Palladium-auf-Kohle und dergleichen.
Ein geeignetes, für
die Umsetzung inertes Lösungsmittel
für diese
Umsetzung ist beispielsweise ein Alkohol, z.B. Methanol, Ethanol, 2-Propanol
und dergleichen, ein Ester, z.B. Essigsäureethylester und dergleichen,
eine Säure,
z.B. Essigsäure und
dergleichen.
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Die
vorstehend beschriebene katalytische Hydrierungsreaktion kann auch
zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I'-a) durch Entfernen der Schutzgruppe
und Reduzieren eines Zwischenprodukts der Formel (IV), wobei Q1 eine ungesättigte Bindung umfasst, wobei
Q1 durch Q1a(CH=CH)
dargestellt wird und das Zwischenprodukt durch die Formel (IV-a)
dargestellt wird, verwendet werden.
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei in der Definition von Q beide R6-Substituenten
Wasserstoff sind oder R2 und R4 beide
Wasserstoff sind, wobei Q durch H2N-Q2 dargestellt wird und die Verbindungen durch
die Formel (I'-a-1)
dargestellt werden, können
auch durch Entfernen der Schutzgruppe von einem Zwischenprodukt
der Formel (V) hergestellt werden.
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Diese
Reaktion zur Entfernung der Schutzgruppe kann in Gegenwart einer
geeigneten Base, wie beispielsweise Hydrazin, oder in Gegenwart
einer geeigneten Säure,
wie Salzsäure
und dergleichen, in einem geeigneten Lösungsmittel, wie einem Alkohol,
Essigsäure
und dergleichen, durchgeführt
werden.
-
Verbindungen
der Formel (I'-a-1)
können
auch durch Entfernung der Schutzgruppe von einem Zwischenprodukt
der Formel (VI) gemäß dem zur
Herstellung von Verbindungen der Formel (I'-a) beschriebenen Verfahren hergestellt
werden.
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Verbindungen
der Formel (I'-a)
oder (I'-a-1), wobei
Q1 oder Q2 einen
Hydroxysubstituenten umfassen, wobei Q1 oder
Q2 durch Q1(OH)
oder Q2(OH) dargestellt werden und die Verbindungen
durch die Formel (I'-a-2) oder
(I'-a-1-1) dargestellt
werden, können
durch Entfernen der Schutzgruppe von einem Zwischenprodukt der Formel
(VII) oder (VIII), wie hier vorstehend für die Herstellung von Verbindungen
der Formel (I'-a)
beschrieben, hergestellt werden.
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei in der Definition von Q beide R6-Substituenten
Wasserstoff sind oder R2 und R4 beide
Wasserstoff sind und das Kohlenstoffatom neben dem Stickstoff, der
die R6- oder R2-
und R4-Substituenten trägt, mindestens ein Wasserstoffatom
trägt,
wobei Q durch H2N-Q3H
dargestellt wird und die Verbindungen durch die Formel (I'-a-1-2) dargestellt
werden, können
auch durch reduktive Aminierung der Zwischenprodukte der Formel
(IX) in Gegenwart eines geeigneten Aminierungsreagenzes, wie beispielsweise Ammoniak,
Hydroxyamin oder Benzylamin, und in Gegenwart eines geeigneten Reduktionsmittels,
z.B. Wasserstoff, und eines entsprechenden Katalysators erhalten
werden. Ein geeigneter Katalysator in der vorstehenden Umsetzung
ist beispielsweise Platin-auf-Kohle,
Palladium-auf-Kohle, Rhodium-auf-Al2O3 und dergleichen, gegebenenfalls in Gegenwart
eines Katalysatorgifts, wie einer Thiophenlösung. Ein geeignetes, für die Umsetzung
inertes Lösungsmittel
für die,
vorstehende Reaktion ist beispielsweise ein Alkohol, z.B. Methanol,
Ethanol, 2-Propanol und dergleichen.
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-
Verbindungen
der Formel (I'),
wobei Q eine Einheit -CH2NH2 umfasst,
wobei Q durch H2N-CH2-Q4 dargestellt wird und die Verbindungen durch
die Formel (I'-a-1-3)
dargestellt werden, können
durch Reduzieren eines Zwischenprodukts der Formel (X) hergestellt
werden.
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-
Diese
Reduktion kann mit einem geeigneten Reduktionsmittel, wie Lithiumaluminiumhydrid
oder Wasserstoff, gegebenenfalls in Gegenwart eines geeigneten Katalysators,
wie Raney-Nickel, durchgeführt
werden. Ein geeignetes Lösungsmittel
für die
vorstehende Umsetzung ist beispielsweise Tetrahydrofuran oder eine
Lösung
von Ammoniak in einem Alkohol. Geeignete Alkohole sind Methanol,
Ethanol, 2-Propanol
und dergleichen. Die Reduktionsreaktion, die in einer Lösung von
Ammoniak in einem Alkohol durchgeführt wird, kann auch zur Herstellung
von Verbindungen der Formel (I'-a-1-3),
wobei R1 mit C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl substituiert ist, wobei R1 durch R1'-C1-6-Alkyloxy-C1-6-Alkyl dargestellt wird und die Verbindungen
durch die Formel (I'-a-1-3-1)
dargestellt werden, ausgehend von einem Zwischenprodukt der Formel
(X-a) verwendet werden.
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei Q eine Einheit -CH2-CHOH-CH2-NH2 umfasst, wobei
Q durch H2N-CH2-CHOH-CH2-Q4 dargestellt wird und die Verbindungen durch
die Formel (I'-a-1-3-2)
dargestellt werden, können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XI) mit Ammoniak
in Gegenwart eines geeigneten, für
die Umsetzung inerten Lösungsmittels,
wie eines Alkohols, z.B. Methanol, hergestellt werden.
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei in der Definition von Q R2 oder ein
R6-Substituent Formyl ist, wobei Q durch
H-C(=O)-Q1 dargestellt wird und die Verbindungen
durch die Formel (I'-b)
dargestellt werden, können durch
Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XII) mit Ameisensäure, Formamid
und Ammoniak hergestellt werden.
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei in der Definition von Q R2 nicht Wasserstoff
ist, wobei R2 durch R2a dargestellt
wird, R4 Wasserstoff ist und das Kohlenstoffatom
neben dem Stickstoffatom, das die R2- und R4-Substituenten trägt, ferner mindestens ein Wasserstoffatom
trägt,
wobei Q durch R2a-NH-HQ5 dargestellt wird
und die Verbindungen durch die Formel (I'-c) dargestellt werden, können durch
reduktive Aminierung eines Zwischenprodukts der Formel (XIII) mit
einem Zwischenprodukt der Formel (XIV) in Gegenwart eines geeigneten
Reduktionsmittels, wie Wasserstoff, und eines entsprechenden Katalysators,
wie Palladium-auf-Kohle,
Platin-auf-Kohle und dergleichen hergestellt werden. Ein geeignetes,
für die
Umsetzung inertes Lösungsmittel
für die
vorstehende Reaktion ist beispielsweise ein Alkohol, z.B. Methanol,
Ethanol, 2-Propanol
und dergleichen.
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Verbindungen
der Formel (I'-c),
wobei R2a für mit N(R6)2 und mit Hydroxy substituiertes C1-10-Alkyl steht und das Kohlenstoffatom,
das die Hydroxygruppe trägt,
auch zwei Wasserstoffatome trägt,
wobei R2a durch [(C1-9-Alkyl)CH2OH]-N(R6)2 dargestellt wird
und die Verbindungen durch die Formel (I'-c-1) dargestellt werden, können durch
Reduzieren eines Zwischenprodukts der Formel (XV) in Gegenwart eines
geeigneten Reduktionsmittels, wie Lithiumaluminiumhydrid, in einem
geeigneten, für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran, hergestellt werden.
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei in der Definition von Q R2 oder ein
R6-Substituent Wasserstoff ist, wobei Q
durch H-Q1 dargestellt wird und wobei R1 ein monocyclischer Heterocyclus ist, der
mit 1 oder mehreren Substituenten substituiert ist, die aus Hydroxy,
Hydroxy-C1-6-Alkyl oder HO(-CH2-CH2-O)n- ausgewählt sind, wobei
diese Substituenten durch die Formel A-OH dargestellt werden, wobei
R1 durch R1a-(A-OH)w dargestellt wird,
wobei w, die Menge der Substituenten an R1a,
im Bereich von 1 bis 4 liegt und die Substituenten durch die Formel
(I'-d) dargestellt
werden, können
durch Entfernen der Schutzgruppe von einem Zwischenprodukt der Formel
(XVI) mit einer geeigneten Säure,
wie Salzsäure
und dergleichen, gegebenenfalls in Gegenwart eines geeigneten Lösungsmittels,
wie eines Alkohols, hergestellt werden. Geeignete Alkohole sind
Methanol, Ethanol, 2-Propanol und dergleichen.
-
Alternativ
kann eine Schutzgruppe auch mehr als einen Substituenten von R1a schützen,
wobei die Schutzgruppe durch P1, wie durch
Formel (XVI-a) dargestellt, dargestellt wird. Die zwei Weisen zum
Schützen der
Substituenten von R1a, d.h. mit einer getrennten,
wie in Formel (XVI), oder einer kombinierten, wie in Formel (XVI-a),
Schutzgruppe, können
auch im gleichen Zwischenprodukt kombiniert werden, wie durch Formel (XVI-b)
dargestellt.
-
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei Q ein Rest der Formel (b-2) ist, wobei diese Verbindungen
durch die Formel (I'-e)
dargestellt werden, können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XVII) mit einem
Zwischenprodukt der Formel (XVIII) in Gegenwart von Natriumcyanid
und eines geeigneten, für
die Umsetzung inerten Lösungsmittels,
wie einem Alkohol, z.B. Methanol und dergleichen, hergestellt werden.
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei in der Definition von Q X2 für C2-4-Alkyl-NR4 steht,
wobei Q durch Q6N-CH2-C1-3-Alkyl-NR4 dargestellt
wird und die Verbindungen durch die Formel (I'-p) dargestellt werden, können durch
Umsetzung eines Zwischenprodukts der Formel (XIX) mit einem Zwischenprodukt
der Formel (XX) in Gegenwart von Isopropyltitanat (IV) und einem
geeigneten Reduktionsmittel, wie NaBH3CN,
und in Gegenwart eines geeigneten, für die Umsetzung inerten Lösungsmittels,
wie Methylenchlorid oder eines Alkohols, z.B. Ethanol, hergestellt
werden.
-
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Verbindungen
der Formel (I')
können
gemäß im Stand
der Technik bekannter Reaktionen zur Umwandlung funktioneller Gruppen,
welche die hier nachstehend beschriebenen umfassen, ineinander umgewandelt
werden.
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Die
Verbindungen der Formel (I')
können
in die entsprechenden N-Oxid-Formen gemäß im Stand der Technik bekannter
Reaktionen zur Umwandlung eines dreiwertigen Stickstoffs in seine
N-Oxid-Form umgewandelt werden. Diese N-Oxidationsreaktion kann
in der Regel durch Umsetzen des Ausgangsmaterials der Formel (I') mit einem geeigneten
organischen oder anorganischen Peroxid durchgeführt werden. Geeignete anorganische
Peroxide umfassen beispielsweise Wasserstoffperoxid, Alkalimetall-
oder Erdalkalimetallperoxide, z.B. Natriumperoxid, Kaliumperoxid;
geeignete organische Peroxide können
Peroxysäuren
umfassen, wie beispielsweise Benzolcarboper-oxosäure oder halogensubstituierte
Benzolcarboperoxo-säure,
z.B. 3-Chlorbenzolcarboperoxosäure, Peroxoalkan-säuren, z.B.
Peroxoessigsäure,
Alkylhydroperoxide, z.B. t-Butylhydroperoxid.
Geeignete Lösungsmittel
sind zum Beispiel Wasser niedere Alkohole, z.B. Ethanol und dergleichen, Kohlenwasserstoffe,
z.B. Toluol, Ketone, z.B. 2-Butanon, halogenierte Kohlenwasserstoffe,
z.B. Dichlormethan, und Gemische solcher Lösungsmittel.
-
Verbindungen
der Formel (I'),
wobei R1 ein monocyclischer Heterocyclus
ist, der mit C1-6-Alkyloxycarbonyl substituiert ist, wobei
R1 durch R1'-C(=O)OC1-6-Alkyl
dargestellt wird und die Verbindungen durch die Formel (I'-f) dargestellt werden,
können
durch Veresterung einer Verbindung der Formel (I'-g) in Gegenwart eines geeigneten Alkohols,
z.B. Methanol, Ethanol, Propanol, Butanol, Pentanol, Hexanol und
dergleichen, und in Gegenwart einer geeigneten Säure, wie Salzsäure und
dergleichen, hergestellt werden.
-
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Verbindungen
der Formel (I'-a)
können
in Verbindungen der Formel (I'),
wobei in der Definition von Q R2 oder mindestens
ein R6-Substituent nicht Wasserstoff ist,
wobei R2 oder R6 durch
Z1 dargestellt wird, wobei Q durch Z1-Q1 dargestellt
wird und die Verbindungen durch die Formel (I'-h) dargestellt werden, durch Umsetzung
mit einem Reagenz der Formel (XXI), wobei W2 eine
geeignete Abgangsgruppe ist, wie ein Halogenatom, z.B. Brom, oder
4-Methylbenzolsulfonat,
in Gegenwart einer geeigneten Base, wie beispielsweise Dinatriumcarbonat,
Dikaliumcarbonat, Natriumhydroxid und dergleichen, in einem für die Umsetzung
inerten Lösungsmittel,
z.B. 3-Methyl-2-butanon,
Acetonitril, N,N-Dimethylformamid, umgewandelt werden.
-
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Verbindungen
der Formel (I'-h),
wobei in der Definition von Z1 R2 für
mit N(R6)2 substituiertes CH2-C1-6-Alkyl steht, wobei
die Verbindungen durch die Formel (I'-h-1) dargestellt werden, können auch
durch Umsetzung einer Verbindung der Formel (I'-a), wobei in der Definition von H-Q1 R2 für Wasserstoff
steht, wobei H-Q1 durch H-Q1b dargestellt
wird und die Verbindungen durch die Formel (I'-a-3) dargestellt werden, mit einem Zwischenprodukt
der Formel (XXII) in Gegenwart eines geeigneten Reduktionsmittels,
wie Natriumcyanoborhydrid, in einem geeigneten, für die Umsetzung
inerten Lösungsmittel,
wie einem Alkohol, hergestellt werden.
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Verbindungen
der Formel (I'-h),
wobei Z1 Formyl, C1-6-Alkylcarbonyl
oder C1-6-Alkyloxycarbonyl umfasst, wobei
Z1 durch Z1a dargestellt
wird und die Verbindungen durch die Formel (I'-h-2) dargestellt werden, können in
Verbindungen der Formel (I'-a)
durch saure Hydrolyse in Gegenwart einer geeigneten Säure, wie Bromwasserstoff-,
Salz-, Schwefel-, Essig- oder Trifluoressigsäure oder ein Gemisch dieser
Säuren,
oder durch alkalische Hydrolyse in Gegenwart einer geeigneten Base,
wie beispielsweise Kaliumhydroxid, in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie Wasser, Alkohol, einem Gemisch von Wasser-Alkohol, Methylenchlorid,
umgewandelt werden. Geeignete Alkohole sind Methanol, Ethanol, 2-Propanol,
1-Butanol, sek.-Butanol und dergleichen. Um die Umsetzungsrate zu
erhöhen,
ist es vorteilhaft, bei erhöhten
Temperaturen zu arbeiten.
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Verbindungen
der Formel (I'-b)
können
durch Umsetzen einer Verbindung der Formel (I'-a) mit Ameisensäure hergestellt werden.
-
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei R1 ein monocyclischer Heterocyclus
ist, der mit Hydroxy substituiert ist, wobei R1 durch
HO-R1' dargestellt
wird und die Verbindungen durch die Formel (I'-i) dargestellt werden, können durch
Entfernen der Schutzgruppe von einer Verbindung der Formel (I'-j), wobei R1 ein monocyclischer Heterocyclus ist, der
mit C1-6-Alkyloxy oder Aryl-C1-6-Alkyoxy
substituiert ist, wobei C1-6-Alkyl oder
Aryl-C1-6-Alkyl durch Z2 dargestellt
werden und R1 durch Z2-O-R1' dargestellt
wird, hergestellt werden. Die Entfernung der Schutzgruppe kann in
einem für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Methylenchlorid, in Gegenwart eines geeigneten
Mittels zum Entfernen von Schutzgruppen, z.B. Tribromboran, durchgeführt werden.
-
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei R1 ein monocyclischer Heterocyclus
ist, der mit Halogen(-CH2-CH2-O)n substituiert ist, wobei die Verbindungen
durch die Formel (I'-k)
dargestellt werden, können in
eine Verbindung der Formel (I'-1-1)
oder (I'-1-2) durch
Umsetzung mit dem geeigneten Amin der Formel (XXIII) oder (XXIV)
in einem geeigneten, für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. Tetrahydrofuran, umgewandelt werden.
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei R1 ein monocyclischer Heterocyclus
ist, der mit Halogen substituiert ist, wobei die Verbindungen durch
die Formel (I'-m)
dargestellt werden, können
in Verbindungen der Formel (I')
durch Umsetzung mit 1-Butanthiol
in Gegenwart von Palladium-auf-Kohle und Cao in einem geeigneten,
für die
Umsetzung inerten Lösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran, umgewandelt werden.
-
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Verbindungen
der Formel (I'),
wobei ein Wasserstoffatom in den Resten der Formel (a-1), (a-2),
(a-3), (a-4) oder (a-5) durch Nitro ersetzt ist, wobei die Verbindungen
durch die Formel (I'-n)
dargestellt werden, können
zu einer Verbindung der Formel (I'-o) in Gegenwart eines geeigneten Reduktionsmittels,
wie Wasserstoff, in Gegenwart eines geeigneten Katalysators, wie
Platin-auf-Kohle, und gegebenenfalls in Gegenwart eines geeigneten
Katalysatorgifts, z.B. einer Thiophenlösung, reduziert werden. Die
Umsetzung kann in einem geeigneten, für die Reaktion inerten Lösungsmittel,
wie einem Alkohol, durchgeführt
werden.
-
-
Die
hier vorstehend beschriebenen Umsetzungen zur Herstellung der Verbindungen
der Formel (I') können auch
zur Herstellung der Verbindungen der Gruppe (I'')
verwendet werden.
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In
den folgenden Abschnitten sind mehrere Verfahren zur Herstellung
der Zwischenprodukte in den vorstehenden Herstellungen beschrieben.
Eine Reihe von Zwischenprodukten und Ausgangsmaterialien ist kommerziell
erhältlich
oder es handelt sich um bekannte Verbindungen, die gemäß üblicher
Reaktionsverfahren, die im Stand der Technik allgemein bekannt sind
oder zu den in EP-A-0,005,318, EP-A-0,099,139, EP-A-0,151,824, EP-A-0,151,826,
EP-A-0,232,937, EP-A-0,295,742, EP-A-0,297,661, EP-A-0,539,420, EP-A-0,539,421,
US 4,634,704 ,
US 4,695,569 beschriebenen Verfahren
analog sind, hergestellt werden können.
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In
den vorstehenden und nachstehenden Herstellungen wird das Reaktionsgemisch
gemäß im Stand der
Technik bekannter Verfahren aufgearbeitet, und das Reaktionsprodukt
wird isoliert und, wenn nötig,
weiter gereinigt.
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Zwischenprodukte
der Formel (III) können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XXV) mit einem
geeigneten eine Abgangsgruppe, d.h. W1,
einführenden
Mittel, z.B. 1-Halogen-2,5-pyrrolidindion, in Gegenart von Dibenzoylperoxid,
in einem für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. Tetrachlormethan, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XXV), wobei R1 ein mit Chlor
substituierter monocyclischer Heterocyclus ist, wobei R1 durch
C1-R1' dargestellt
wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (XXV-a) dargestellt werden,
können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XXVI), wobei (O=)R1bH als ein Carbonylderivat von R1' definiert
ist, wobei ein Kohlenstoff- oder Stickstoffatom neben der Carbonylgruppe
mindestens ein Wasserstoffatom trägt, mit Phosphoroxychlorid
hergestellt werden. Zwischenprodukte der Formel (XXVI) können auch
als ihre tautomeren Enolformen reagieren.
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Zwischenprodukte
der Formel (III), wobei W1 für ein Chloratom
steht, das an ein Kohlenstoffatom gebunden ist, das mindestens ein
Wasserstoffatom trägt,
wobei G durch G1H dargestellt wird und die
Zwischenprodukte durch die Formel (III-a) dargestellt werden, können auch
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XXVII) mit Thionylchlorid
in einem für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. Methylenchlorid, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XXVII) können
durch Reduzieren eines Zwischenprodukts der Formel (XXVIII) in einem
für die
Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. einem Alkohol, in Gegenwart eines geeigneten Reduktionsmittels,
z.B. Natriumborhydrid, hergestellt
Alternativ können Zwischenprodukte
der Formel (XXVII) auch durch Entfernen der Schutzgruppe von einem Zwischenprodukt
der Formel (XXIX), wobei P eine geeignete Schutzgruppe ist, z.B.
C
1-4 Alkylcarbonyl, in einem für die Umsetzung
inerten Lösungsmittel,
wie einem Alkohol, in Gegenwart einer geeigneten Base, z.B. Natriumhydroxid,
hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XXVIII), wobei G1(=O) für CH(=O)
steht, wobei die Zwischenprodukte durch die Formel (XXVIII-a) dargestellt
werden, können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XXX), wobei W3 eine geeignete Abgangsgruppe ist, wie ein
Halogenatom, z.B. Brom, mit N,N-Dimethylformamid in Gegenwart von
Butyllithium in einem für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. Tetrahydrofuran, Diethylether oder einem Gemisch davon, hergestellt
werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IV) können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XXXI-a) oder (XXXI-b),
wobei P eine geeignete Schutzgruppe ist, z.B. C1-4-Alkylcarbonyl,
mit einem Zwischenprodukt der Formel (III) gemäß der für die allgemeine Herstellung
von Verbindungen der Formel (I')
beschriebenen Umsetzung hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IV) können
auch durch Umsetzung eines Zwischenprodukts der Formel (XXXI-a)
mit einem Zwischenprodukt der Formel (XXXII), das mit Methansulfonylchlorid
umgesetzt wurde, in Gegenwart einer geeigneten Base, wie Natriumhydrid,
und in Gegenwart eines geeigneten, für die Umsetzung inerten Lösungsmittels,
z.B. N,N-Dimethylformamid, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IV) können
auch durch eine Cyclisierungsreaktion eines Zwischenprodukts der
Formel (XXXIII) in einem für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. einem Alkohol oder N,N-Dimethylformamid,
in Gegenwart von Quecksilberoxid und Schwefel hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IV), wobei Q1 eine ungesättigte Bindung
umfasst, wobei Q1 durch Q1a(CH=CH)
dargestellt wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (IV-a)
dargestellt werden, können durch
Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XXXIV) mit einem Zwischenprodukt
der Formel (III) in Gegenwart einer geeigneten Base, wie Dikaliumcarbonat,
hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IV), wobei in der Definition von Q1 die
Einheiten X1 oder X2 in
den Resten der Formel (b-1) bis (b-8) für NH stehen, wobei Q1 durch Q1c-NH dargestellt
wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (IV-b) dargestellt
werden, können
auch durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XXXV) mit
einem Zwischenprodukt der Formel (XXXVI) hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IV), wobei R1 ein mit Amino
oder Mono- oder Di(C1-6-Alkyl)amino substituierter
monocyclischer Heterocyclus ist, wobei R1 durch
R5aR5bN-R1' dargestellt
wird, wobei R5a und R5b wie hier
vorstehend beschrieben definiert sind und die Zwischenprodukte durch
die Formel (IV-c) dargestellt werden, können durch Umsetzen eines Zwischenprodukts
der Formel (XXXVII) mit einem geeigneten Amin, das durch die Formel
(XXXVIII) dargestellt wird, in Gegenwart eines geeigneten Katalysators,
z.B. Palladium, und von (R)-(+)-2,2'-Bis(diphenylphosphino)- 1,1'-binaphthyl in einem
geeigneten für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. Tetrahydrofuran, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IV), wobei R1 ein mit C(=O)-NR5aR5b substituierter
monocyclischer Heterocyclus ist, wobei R5a und
R5b wie hier vorstehend beschrieben definiert
sind, wobei R1 durch R5aR5bN-C(=O)-R1' dargestellt
wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (IV-d) dargestellt
werden, können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XXXVII) mit einem
geeigneten Amin, das durch die Formel (XXXVIII) dargestellt wird,
unter einer Atmosphäre
von Kohlenmonoxid in Gegenwart eines geeigneten Katalysators, z.B.
Palladium(II)acetat, und von 1,3-Bis(diphenylphosphin)propan
in einem geeigneten, für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. Tetrahydrofuran, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IV), wobei P-Q1 mit NR6-P substituiertes C1-10-Alkyl
oder C3-7-Cycloalkyl umfasst, wobei C1-10-Alkyl oder C3-7-Cycloalkyl
durch Z3 dargestellt wird, wobei P-Q1 durch P-NR6-Z3-Q1b dargestellt
wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (IV-e) dargestellt
werden, können
durch Umsetzung einer Verbindung der Formel (I'-a-3) mit einem Zwischenprodukt der
Formel (XXXIX), wobei W4 eine geeignete Abgangsgruppe
darstellt, wie p- Toluolsulfonat,
hergestellt werden. Die Umsetzung kann in einem für die Umsetzung
inerten Lösungsmittel,
z.B. Acetonitril, in Gegenwart einer geeigneten Base, z.B. Dikaliumcarbonat, durchgeführt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IV-e), wobei R6 Hydroxy-C1-6-Alkyl ist, wobei die Zwischenprodukte durch
die Formel (IV-e-1) dargestellt werden, können durch Umsetzen eines Zwischenprodukts
der Formel (XL) mit einem Zwischenprodukt der Formel (XLI) in Gegenwart
einer geeigneten Base, z.B. Dikaliumcarbonat, in einem geeigneten
Lösungsmittel,
z.B. Acetonitril, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XXXI-a) oder (XXXI-b) können durch Schützen eines
Zwischenprodukts der Formel (XLII) mit einer geeigneten Schutzgruppe,
wie beispielsweise C1-6-Alkyloxycarbonyl,
in einem für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
wie Methylenchlorid oder ein Alkohol, z.B. Methanol, Ethanol, 2-Propanol
und dergleichen, in Gegenwart eines geeigneten Reagenzes, z.B. Di-C1-6-Alkyldicarbonat, und gegebenenfalls in
Gegenwart einer geeigneten Base, z.B. Natriumacetat, hergestellt
werden.
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Alternativ
können
Zwischenprodukte der Formel (XXXI-a) oder (XXXI-b) in ein Zwischenprodukt
der Formel (XLII) durch Umsetzten mit einer geeigneten Säure, wie
Salzsäure
oder Bromwasserstoffsäure
und dergleichen oder Gemischen davon, in Gegenwart eines geeigneten
Lösungsmittels,
z.B. Wasser, umgewandelt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XXXI-a) oder (XXXI-b),
wobei in der Definition von Q1 die Einheiten
X1 oder X2 in den
Resten der Formel (b-1) bis (b-8) für NH stehen, wobei Q1 durch Q1c-NH dargestellt
wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (XXXI-a-1) oder (XXXI-b-1)
dargestellt werden, können
durch Umsetzung eines Zwischenprodukts der Formel (XLIII-a) oder
(XLIII-b), wobei WS eine geeignete Abgangsgruppe
dargestellt, wie zum Beispiel ein Halogenatom, z.B. Chlor, mit einem
Zwischenprodukt der Formel (XLIV) hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XLIII-a) oder (XLIII-b)
können
durch Umsetzung eines Zwischenprodukts der Formel (XLV-a) oder (XLV-b)
mit H2P(=O) (W5)3 in Gegenwart einer geeigneten Säure, z.B.
Salzsäure,
hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XLV-a) oder (XLV-b) können durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der
Formel (XLVI-a) oder (XLVI-b) mit einem Zwischenprodukt der Formel
(XLVII) hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XXXI-a) können
auch durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XLVI-a) mit P-Q1-C(=NH)-O-CHz-CH3 in
einem für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
wie einem Alkohol, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XXXIII) können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (XLVIII) mit einem
Zwischenprodukt der Formel P-Q
1=C=S, das
gemäß den in
EP 0005318 beschriebenen
Verfahren synthetisiert wird, in einem für die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
wie einem Alkohol, z.B. Ethanol, hergestellt werden. Zur Erhöhung der
Reaktionsrate kann die Umsetzung bei erhöhter Temperatur durchgeführt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XLVIII) können
durch Reduzieren eines Zwischenprodukts der Formel (IL) in einem
für die
Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. einem Alkohol, in Gegenwart eines geeigneten Reduktionsmittels,
z.B. Wasserstoff, und eines geeigneten Katalysators, z.B. Raney-Nickel,
erhalten werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IL) können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (L) mit einem Zwischenprodukt
der Formel (LI), wobei W6 für eine geeignete
Abgangsgruppe steht, wie ein Halogenatom, z.B. Chlor, hergestellt
werden. Die Umsetzung kann in einem für die Reaktion inerten Lösungsmittel, z.B.
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Acetonitril,
in Gegenwart einer geeigneten Base, z.B. Dikaliumcarbonat, durchgeführt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (L) können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (LII) mit einer
geeigneten Säure,
wie Salzsäure,
in Gegenwart eines geeigneten Lösungsmittels,
z.B. eines Alkohols, z.B. Ethanol, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (LII) können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (III) mit NaN[C(=O)H]2 hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IL) können
auch durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (LI) mit einem
Zwischenprodukt der Formel (LIII) (J. Org. Chem. 25, S. 1138, 1960)
in einem für
die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. N,N-Dimethylformamid, in Gegenwart einer geeigneten Base, z.B.
Natriumhydrid, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XXXIV) können
durch Dehydratisieren eines Zwischenprodukts der Formel (LIV) mit
einer geeigneten Säure,
wie Schwefelsäure,
hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (LIV), wobei in der Definition von Q1a die
Einheiten X1 oder X2 für CH2 stehen, wobei Q1a durch
Q1a, dargestellt wird und die Zwischenprodukte
durch die Formel (LIV-a) dargestellt werden, können durch Umsetzen einer Carbonyleinheit
der Formel (LV) mit einem Zwischenprodukt der Formel (LVI) in Gegenwart
von N,N-Diisopropylamin und Butyllithium in einem geeigneten, für die Umsetzung
inerten Lösungsmittel,
z.B. Tetrahydrofuran, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (V) können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (LVII) mit 1H-Isoindol-1,3-(2H)dion
in Gegenwart von Triphenylphosphin und Diethylazodicarboxylat hergestellt
werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (V) können
auch durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (LVIII) mit 1H-Isoindol-1,3-(2H)-dion
in Gegenwart einer geeigneten Base, wie Natriumhydrid, und eines
geeigneten Lösungsmittels,
wie N,N-Dimethylformamid, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (LVIII) können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (LVII) mit einem
Zwischenprodukt der Formel (LIX), wobei W7 eine
geeignete Abgangsgruppe darstellt, wie ein Halogenatom, z.B. Chlor,
in Gegenwart einer geeigneten Base, wie N,N-Diethylethanamin, und
eines geeigneten Lösungsmittels,
wie Methylenchlorid, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (V), wobei in der Definition von Q2 R2 für
C1-10-Alkyl steht, wobei Q2 durch C1-10-Alkyl-Q1b dargestellt
wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (V-a) dargestellt
werden, können durch
Umsetzen einer Verbindung der Formel (I'-a-3) mit einem Zwischenprodukt der
Formel (LX), wobei W8 eine geeignete Abgangsgruppe
ist, wie ein Halogenatom, z.B. Chlor, in Gegenwart einer geeigneten
Base, wie Dikaliumcarbonat, und eines geeigneten Lösungsmittels,
wie Acetonitril, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (LVII), wobei in der Definition von Q2 das
Kohlenstoffatom, das die Hydroxygruppe trägt, auch zwei Wasserstoffatome
trägt,
wobei HO-Q2 durch HO-CH2-Q2, dargestellt wird und die Zwischenprodukte
durch die Formel (LVII-a) dargestellt werden, können durch Umsetzung eines
Zwischenprodukts der Formel (LXI) in Gegenwart eines geeigneten
Reduktionsmittels, wie Lithiumaluminiumhydrid, in einem geeigneten,
für die
Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. Tetrahydrofuran, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (LVII), wobei in der Definition von Q2 das
Kohlenstoffatom, das die Hydroxygruppe trägt, auch mindestens ein Wasserstoffatom
trägt,
wobei HO-Q2 durch HO-Q3H
dargestellt wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (LVII-b)
dargestellt werden, können
durch Reduzieren eines Zwischenprodukts der Formel (IX) mit einem
geeigneten Reduktionsmittel, wie Natriumborhydrid, in einem geeigneten,
für die
Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. einem Alkohol, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (VI), wobei in der Definition von Q2 R2 für
C1-10-Alkyl steht, das mit N(P)2 substituiert
ist, und das Kohlenstoffatom neben dem Stickstoffatom, das den R2-Substituenten trägt, auch mindestens ein Wasserstoffatom
trägt,
wobei Q2 durch (P)2-N-C1-10-Alkyl-NH-Q2aH
dargestellt wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (VI-a)
dargestellt werden, können
durch reduktive Aminierung eines Zwischenprodukts der Formel (LXII)
mit einem Zwischenprodukt der Formel (LXIII) in Gegenwart eines
geeigneten Reduktionsmittels, wie Wasserstoff, und eines geeigneten
Katalysators, wie Palladium-auf-Kohle, Platin-auf-Kohle und dergleichen,
und gegebenenfalls in Gegenwart eines geeigneten Katalysatorgifts,
wie einer Thiophenlösung,
hergestellt werden. Ein geeignetes Lösungsmittel bei dieser Umsetzung
ist ein für
die Reaktion inertes Lösungsmittel,
wie ein Alkohol.
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Zwischenprodukte
der Formel (LXII) können
durch Entfernen der Schutzgruppe von einem Zwischenprodukt der Formel
(LXIV) in Gegenwart einer geeigneten Säure, wie Salzsäure und
dergleichen, in einem geeigneten Lösungsmittel, z.B. Wasser, hergestellt
werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IX) können
durch Entfernen der Schutzgruppe von einem Zwischenprodukt der Formel
(LXV) in Gegenwart einer geeigneten Säure, z.B. Salzsäure und
dergleichen, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (LXV) können
durch Umsetzung eines Zwischenprodukts der Formel (LXVI) mit einem
Zwischenprodukt der Formel (III) in Gegenwart einer geeigneten Base,
z.B. Dikaliumcarbonat, in einem geeigneten, für die Umsetzung inerten Lösungsmittel,
z.B. Acetonitril, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (LXVI), wobei in der Definition von Q3 die
Einheit X1 oder X2 der
Reste der Formel (b-1) bis (b-8) für NH steht, wobei Q3 durch Q3'-NH dargestellt wird
und die Zwischenprodukte durch die Formel (LXVI-a) dargestellt werden,
können
durch Cyclisieren eines Zwischenprodukts der Formel (LXVII) in Gegenwart
von Quecksilberoxid und Schwefel in einem geeigneten, für die Umsetzung
inerten Lösungsmittel,
z.B. einem Alkohol, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (LXVII) können
durch Reduzieren eines Zwischenprodukts der Formel (LXVIII) in Gegenwart
eines geeigneten Reduktionsmittels, wie Wasserstoff, in Gegenwart
eines geeigneten Katalysators, wie Palladium-auf-Kohle, Platin-auf-Kohle
und dergleichen, in einem geeigneten Lösungsmittel, z.B. einem Gemisch
von Ammoniak in Alkohol, hergestellt werden. Geeignete Alkohole
sind Methanol, Ethanol, 2-Propanol
und dergleichen.
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Zwischenprodukte
der Formel (LXVIII) können
durch Umsetzen eines Zwischenprodukts der Formel (LXIX) mit einem
Zwischenprodukt der Formel (LXX) in einem geeigneten, für die Umsetzung
inerten Lösungsmittel,
z.B. Ethanol, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (IX), wobei in der Definition von Q3 R2 für
C1-10-Alkyl steht, wobei Q3 durch
C1-10-Alkyl-Q1b dargestellt
wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (IX-a) dargestellt
werden, können
durch Umsetzung einer Verbindung der Formel (I'-a-3) mit einem Reagenz der Formel (LXXI),
wobei (O=)C1-10-Alkyl für ein Carbonylderivat von C1-10-Alkyl steht und wobei W9 eine
geeignete Abgangsgruppe ist, wie ein Halogenatom, z.B. Brom, in
einem für
die Reaktion inertes Lösungsmittel,
z.B. Acetonitril, in Gegenwart einer geeigneten Base, z.B. Dikaliumcarbonat,
hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (X), wobei Q4 C1-9-Alkyl
umfasst, wobei Q4 durch C1-9-Alkyl-Qlb
dargestellt wird und die Zwischenprodukte durch die Formel (X-a)
dargestellt werden, können
durch Umsetzung einer Verbindung der Formel (I'-a-3) mit einem Reagenz der Formel (LXXII),
wobei W10 eine geeignete Abgangsgruppe darstellt,
wie ein Halogenatom, z.B. Chlor, in einem für die Reaktion inerten Lösungsmittel,
z.B. 3-Methyl-2-butanon,
in Gegenwart einer geeigneten Base, z.B. Dikaliumcarbonat, Natriumbicarbonat
und dergleichen, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (X), wobei NC-Q4 für NC-(C1-9-Alkyl)(R4)N-C(=O)-Alk-X1 steht, wobei die Zwischenprodukte durch
die Formel (X-b) dargestellt werden, können durch Umsetzung eines
Zwischenprodukts der Formel (LXXIII) mit einem Zwischenprodukt der
Formel (LXXIV) in Gegenwart von Di-1H-imidazol-2-yl-methanon, einer geeigneten
Base, wie N,N-Diethylethanamin,
und einem geeigneten Lösungsmittel, wie
Methylenchlorid, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XI), wobei Q4' für Q1b steht,
wobei die Zwischenprodukte durch die Formel (XI-a) dargestellt werden, können durch
Umsetzung einer Verbindung der Formel (I'-a-3) mit einem Zwischenprodukt der
Formel (LXXV), wobei W11 eine geeignete
Abgangsgruppe darstellt, wie ein Halogenatom, z.B. Chlor, in Gegenwart
einer geeigneten Base, z.B. Dinatriumcarbonat, und in Gegenwart
eines geeigneten Lösungsmittels,
wie 3-Methyl-2-butanon, hergestellt werden.
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Zwischenprodukte
der Formel (XIX) können
durch Umsetzung eines Zwischenprodukts der Formel (LXXVI) mit einer
geeigneten Säure,
wie Salzsäure,
hergestellt werden.
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Reine,
stereochemisch isomere Formen der Verbindungen der Formel (I) können durch
Anwendung im Stand der Technik bekannter Verfahren erhalten werden.
Diastereomere können
durch physikalische Verfahren, wie selektive Kristallisation und
Chromatographietechniken, z.B. Gegenstromverteilung, Flüssigkeitschromatographie
und dergleichen, getrennt werden.
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Die
Verbindungen der Formel (I), wie in den hier vorstehend beschriebenen
Verfahren hergestellt, sind gewöhnlich
racemische Gemische von Enantiomeren, die voneinander gemäß im Stand
der Technik bekannter Verfahren getrennt werden können. Die
racemischen Verbindungen der Formel (I), die ausreichend basisch oder
sauer sind, können
in die entsprechenden diastereomeren Salzformen durch Umsetzung
mit einer geeigneten chiralen Säure
bzw. chiralen Base umgewandelt werden.
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Diese
diastereomeren Salzformen werden anschließend beispielsweise durch selektive
oder fraktionierte Kristallisation getrennt und die Enantiomere
daraus durch Alkali oder Säure
freigesetzt. Eine alternative Weise zur Trennung der enantiomeren
Formen der Verbindungen der Formel (I) umfasst Flüssigkeitschromatographie,
insbesondere Flüssigkeitschromatographie
unter Verwendung einer chiralen stationären Phase. Diese reinen, stereochemisch
isomeren Formen können
auch von den entsprechenden reinen, stereochemisch isomeren Formen
der geeigneten Ausgangsmaterialien abgeleitet werden, vorausgesetzt,
dass die Umsetzung stereospezifisch erfolgt. Wenn ein spezifisches
Stereoisomer gewünscht
ist, wird diese Verbindung vorzugsweise durch stereospezifische
Herstellungsverfahren synthetisiert. Diese Verfahren setzen vorteilhafterweise
enantiomer reine Ausgangsmaterialien ein.
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Die
Verbindungen der Formel (I), (I')
oder die Verbindungen der Gruppe (I'')
oder einer Subgruppe davon zeigen antivirale Eigenschaften. Virale
Infektionen, die unter Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen
und Verfahren behandelbar sind, umfassen Infektionen, die durch
Ortho- und Paramyxoviren und insbesondere durch menschliches und
bovines respiratorisches Syncytialvirus (RSV) verursacht werden.
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Die
antivirale In-vitro-Aktivität
gegen RSV der erfindungsgemäßen Verbindungen
wurde in einem Test, wie im experimentellen Teil der Erfindung beschrieben,
getestet und kann auch in einem Virusausbeute-Reduktionstest gezeigt werden. Die antivirale
In-vivo-Aktivität gegen
RSV der erfindungsgemäßen Verbindungen kann
in einem Testmodell unter Verwendung von Baumwollratten, wie in
Wyde et al. (Antiviral Research (1998), 38, 31–42) beschrieben, gezeigt werden.
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Aufgrund
ihrer antiviralen Eigenschaften, insbesondere ihrer Anti-RSV-Eigenschaften,
eignen sich die Verbindungen der Formel (I), (I') oder die Verbindungen der Gruppe (I'') oder einer Subgruppe davon, ihre N-Oxide,
Additionssalze, quarternären
Amine und stereochemisch isomeren Formen zur Behandlung von Patienten,
die an einer Virusinfektion, insbesondere einer RSV-Infektion, leiden,
und zur Prophylaxe dieser Infektionen. Allgemein können die
erfindungsgemäßen Verbindungen
zur Behandlung warmblütiger
Tiere, die mit Viren, insbesondere dem respiratorischen Syncytialvirus,
infiziert sind, geeignet sein.
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Die
Verbindungen der Formel (I')
oder die Verbindungen der Gruppe (I'')
oder einer Subgruppe davon können
deshalb als Medizin eingesetzt werden. Insbesondere können die
Verbindungen der Formel (I), (I') oder
die Verbindungen der Gruppe (I'') zur Herstellung
eines Medikaments zur Behandlung oder Vorbeugung eines Virusinfektion,
insbesondere von RSV-Infektionen,
verwendet werden. Die Verwendung als Medizin oder Behandlungsverfahren
umfasst die systemische Verabreichung an mit Viren infizierte Personen
oder an Personen, die für
Virusinfektionen empfänglich
sind, einer Menge, die wirksam ist, um die Zustände in Verbindung mit der Virusinfektion,
insbesondere der RSV-Infektion, zu bekämpfen.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
oder eine Subgruppe davon können
zu Verabreichungszwecken zu verschiedenen pharmazeutischen Formen
formuliert werden. Als geeignete Zusammensetzungen können alle üblicherweise
zur systemischen Verabreichung von Arzneimitteln eingesetzten Zusammensetzungen
genannt werden. Zur Herstellung der erfindungsgemäßen pharmazeutischen
Zusammensetzungen wird eine wirksame Menge der besonderen Verbindung,
gegebenenfalls in Additionssalzform oder als Metallkomplex, als
Wirkstoff in einer innigen Beimischung mit einem pharmazeutisch
annehmbaren Träger,
wobei der Träger
je nach der für
die Verabreichung gewünschten
Form der Zubereitung eine breite Vielzahl von Formen annehmen kann,
vereinigt. Diese pharmazeutischen Zusammensetzungen haben wünschenswerterweise eine
Einzeldosierungsform, die sich insbesondere zur oralen, rektalen,
perkutanen Verabreichung oder zur Verabreichung durch parenterale
Injektion eignet. Zum Beispiel kann zur Herstellung der Zusammensetzungen in
oraler Dosierungsform jedes der üblichen
pharmazeutischen Medien eingesetzt werden, wie zum Beispiel Wasser,
Glycole, Öle,
Alkohole und dergleichen im Fall oraler flüssiger Zubereitungen, wie Suspensionen,
Sirupen, Elixieren, Emulsionen und Lösungen, oder feste Träger, wie
Stärken,
Zucker, Kaolin, Gleitmittel, Bindemittel, Sprengmittel und dergleichen,
im Fall von Pulvern, Pillen, Kapseln und Tabletten. Aufgrund ihrer
leichten Verabreichung stellen Tabletten und Kapseln die vorteilhaftesten
oralen Einzeldosierungsformen dar, in welchem Fall offensichtlich
feste pharmazeutische Träger
eingesetzt werden. Für
parenterale Zusammensetzungen umfasst der Träger gewöhnlich steriles Wasser, zumindest
zu einem großen
Teil, obwohl andere Inhaltsstoffe hinzugefügt werden können, zum Beispiel um zur Löslichkeit
beizutragen. Injizierbare Lösungen
können beispielsweise
hergestellt werden, worin der Träger
Kochsalzlösung,
Glucoselösung
oder ein Gemisch von Kochsalz- und Glucoselösung umfasst. Injizierbare
Suspensionen können
ebenfalls hergestellt werden, in welchem Fall geeignete flüssige Träger, Suspensionsmittel
und dergleichen eingesetzt werden können. Ebenfalls umfasst sind
Zubereitungen in fester Form, die kurz vor Gebrauch in Zubereitungen
in flüssiger
Form umgewandelt werden sollen. In den zur perkutanen Verabreichung
geeigneten Zusammensetzungen umfasst der Träger gegebenenfalls ein die
Durchdringung verstärkendes
Mittel und/oder ein geeignetes Benetzungsmittel, gegebenenfalls
in Kombination mit geeigneten Zusatzstoffen jeglicher Art in kleineren
Anteilen, wobei die Zusatzstoffe keine signifikante schädliche Wirkung
auf die Haut mit sich bringen.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
auch über
orale Inhalation oder Einblasung oder mithilfe von Verfahren und
Formulierungen, die im Stand der Technik für die Verabreichung über diesen
Weg eingesetzt werden, verabreicht werden. So können allgemein die erfindungsgemäßen Verbindungen
an die Lungen in Form einer Lösung,
einer Suspension oder eines trockenen Pulvers verabreicht werden,
wobei eine Lösung
bevorzugt ist. Jedes zur Zuführung
von Lösungen,
Suspensionen oder trockenen Pulvern über orale Inhalation oder Einblasung
entwickeltes System ist zur Verabreichung der erfindungsgemäßen Verbindungen geeignet.
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Vorzugsweise
werden die erfindungsgemäßen Verbindungen über Inhalation
einer Lösung
in vernebelten oder Aerosoldosen verabreicht.
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Zur
leichten Verabreichung und Gleichmäßigkeit der Dosierung ist es
besonders vorteilhaft, die vorstehend genannten pharmazeutischen
Zusammensetzungen in Einzeldosierungsform zu formulieren. Einzeldosierungsform,
wie hier verwendet, betrifft physikalisch getrennte Einheiten, die
als Einzeldosierungen geeignet sind, wobei jede Einheit eine vorbestimmte
Menge Wirkstoff enthält,
die derart berechnet ist, dass sie die gewünschte therapeutische Wirkung
in Verbindung mit dem erforderlichen pharmazeutischen Träger hervorruft.
Beispiele für
solche Einzeldosierungsformen sind Tabletten (einschließlich eingekerbter
oder überzogener Tabletten),
Kapseln, Pillen, Pulverpakete, Suppositorien, Oblaten, injizierbare
Lösungen
oder Suspensionen und dergleichen sowie abgeteilte Mehrfache davon.
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Im
allgemeinen wird erwogen, das eine antiviral wirksame tägliche Menge
von 0,01 mg/kg bis 500 mg/kg Körpergewicht,
stärker
bevorzugt von 0,1 mg/kg bis 50 mg/kg Körpergewicht beträgt. Es kann
angemessen sein, die erforderliche Dosis als zwei, drei, vier oder
mehr Subdosen in angemessenen Zeitabständen über den Tag zu verabreichen.
Die Subdosen können
als Einzeldosierungsformen formuliert sein, die beispielsweise 1
bis 1000 mg und insbesondere 5 bis 200 mg Wirkstoff pro Einzeldosierungsform
enthalten.
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Es
kann angemessen sein, eine antiviral wirksame tägliche Dosierung als zwei,
drei, vier oder mehr Subdosen in angemessenen Zeitabständen über den
Tag zu verabreichen. Die Subdosen können als Einzeldosierungsformen
formuliert sein.
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Die
genaue Dosierung und Häufigkeit
der Verabreichung hängt
von der besonderen verwendeten Verbindung der Formel (I), (I') oder einer Verbindung
der Gruppe (I''), dem besonderen
behandelten Zustand, der Schwere des behandelten Zustands, dem Alter,
Gewicht, Geschlecht, dem Ausmaß der
Störung
und dem allgemeinen physischen Zustand des besonderen Patienten
sowie anderer Medikation, die der Patient möglicherweise einnimmt, ab,
wie dem Fachmann bekannt ist. Ferner ist offensichtlich, dass die
wirksame tägliche Menge
je nach der Antwort des behandelten Patienten und/oder je nach der
Einschätzung
des Arztes, der die erfindungsgemäßen Verbindungen verschreibt,
gesenkt oder erhöht
werden kann. Die hier vorstehend erwähnten Bereiche für die wirksame
tägliche
Menge sind deshalb nur Richtlinien.
-
Auch
die Kombination von einem anderen antiviralen Mittel und einer Verbindung
der Formel (I), (I') oder
einer Verbindung der Gruppe (I'') kann als Medizin
verwendet werden. Die verschiedenen Arzneimittel können in
einer einzigen Zubereitung zusammen mit pharmazeutisch annehmbaren
Trägern
vereinigt werden.
-
Zum
Beispiel können
die erfindungsgemäßen Verbindungen
mit Interferon-beta oder Tumor-Nekrose-Faktor-alpha kombiniert werden,
um RSV-Infektionen zu behandeln oder zu verhindern.
-
Die
nachstehenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung veranschaulichen.
-
Experimenteller Teil
-
Im
folgenden ist "DMF" als N,N-Dimethylformamid
definiert, "DIPE" ist als Diisopropylether
definiert, "DMSO" ist als Dimethylsulfoxid
definiert, und "THF" ist als Tetrahydrofuran
definiert.
-
Herstellung der Zwischenproduktverbindungen
Beispiel A1
-
a)
NaOCH3 (0,2 mol) wurde zu einem Gemisch
von N-(4-Piperidinyl)-1H-benzimidazol-2-amindihydrobromid
(0,1 mol) in Methanol (389 ml) gegeben, das Gemisch wurde auf einem
Eisbad abgekühlt
und für
2 Stunden gerührt.
Bis(1,1-dimethylethyl)dicarbonat (0,1 mol) wurde zu einem abgekühlten Gemisch
auf einem Eisbad gegeben und dann für 18 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Gemisch wurde eingedampft und in Wasser/DIPE suspendiert. Der
Rückstand
wurde abfiltriert, mit Wasser/DIPE gewaschen und getrocknet. Der
Rückstand
wurde in CH3OH aufgekocht. Ausbeute: 17,46
g 1,1-Dimethylethyl-4-(1H-benzimidazol-2-ylamino)-1-piperidincarboxylat
(55,2%) (Zwischenp. 1).
-
b)
Herstellung von
(Zwischenp.
2)
-
1-Brom-2,5-pyrrolidindion
(0,055 mol) und dann Dibenzoylperoxid (kat. Menge) wurden zu einem
Gemisch von 2,6-Dimethylpyrazin (0,05 mol) in CCl4 (100
ml) gegeben. Das Gemisch wurde für
4 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt, bei Raumtemperatur unter einem N2-Strom über Nacht
gerührt,
auf einem Eisbad abgekühlt
und filtriert. Das Filtrat wurde eingedampft, um Rückstand
1 zu erhalten. NaH (0,04 mol) wurde zu einer Lösung von Zwischenprodukt (1)
(0,04 mol) in DMF (150 ml) gegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
unter einem N2-Strom für 1 Stunde gerührt. Rückstand
1 wurde in DMF (50 ml) gelöst
und tropfenweise zum Gemisch gegeben. Das Gemisch wurde bei 50°C über Nacht
gerührt.
DMF wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in H2O aufgenommen, und das Gemisch
wurde mit CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet, filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH 98/2) gereinigt. Die reinen Fraktionen wurden
gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 6,82 g Zwischenprodukt (2) (32%).
-
Beispiel
A2 Herstellung
von
(Zwischenp.
3)
-
Umsetzung
unter einem N2-Strom. 60% NaH (0,02 mol)
wurde zu einem Gemisch of (±)-6-Methyl-3-[2-[(tetrahydro-2H-pyran-2-yl)oxy]ethoxy]-2-pyridinmethanol (0,02
mol) in DMF (75 ml) gegeben. Methansulfonylchlorid (0,02 mol) wurde
hinzugefügt.
Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur zu einem Gemisch von Zwischenprodukt
(1) (0,02 mol) und NaH (0,022 mol) in DMF (100 ml), das zuvor bei
40°C für 1 Stunde gerührt wurde,
hinzugefügt.
Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht gerührt. Das
Lösungsmittel wurde
verdampft. Der Rückstand
wurde in H2O und CH2Cl2 aufgenommen. Die organische Schicht wurde
abgetrennt, getrocknet, filtriert, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 97/3) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 3,52 g Zwischenprodukt (3) (31%).
-
Beispiel
A3 Herstellung
von
(Zwischenp.
4)
-
2-Chlor-1-(2-pyridylmethyl)-1H-benzimidazol
(0,0615 mol) und Ethyl-4-aminohexahydro-1H-azepin-1-carboxylat (0,123
mol) wurden bei 160°C
für 3 Stunden
gerührt.
H2O wurde hinzugefügt, und das Gemisch wurde mit
CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet, filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
(13,6 g) wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 98/2/0,1)
gereinigt. Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 10,5 g Zwischenprodukt (4) (43%).
-
Beispiel
A4 a)
Herstellung von
(Zwischenp.
5)
-
Ein
Gemisch von Ethyl-3-amino-4-[[(6-methyl-2-pyridyl)methyl]amino]benzoat (0,166
mol) und 4-Isothiocyanato-1-(phenylmethyl)piperidin
(0,166 mol) in Ethanol (500 ml) wurde für 8 Stunden gerührt unter
Rückfluss
erhitzt und über
Nacht bei Raumtemperatur belassen. Der Niederschlag wurde abfiltriert
und ohne weitere Reinigung verwendet. Ausbeute: Zwischenprodukt
(5).
-
b)
Herstellung von
(Zwischenp.
6)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (5) (0,16 mol), HgO (0,192 mol) und
S (Spatelspitze) in DMF (100 ml) wurde bei 80°C für 4 Stunden gerührt, warm über Dicalite
abfiltriert, mit warmem DMF gewaschen, erneut erhitzt und warm über Dicalite
abfiltriert. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in CH2Cl2 aufgenommen.
Das Gemisch wurde mit H2O gewaschen. Die
organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet (MgSO4),
filtriert, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde mit Toluol co-verdampft. Der Rückstand wurde aus CH3CN kristallisiert. Der Niederschlag wurde
abfiltriert und getrocknet. Ausbeute: 53,5 g Zwischenprodukt (6)
(70%)
-
Beispiel
A5 a)
Herstellung von
(Zwischenp.
7)
-
Ein
Gemisch von N-(1-Methylethyl)-2-propanamin (0,098 mol) in THF (100
ml) wurde bei –40°C unter einem N2-Strom gerührt. BuLi 1,6 M in Hexan (0,098
mol) wurde tropfenweise hinzugefügt.
Das Gemisch wurde bei –40°C für 30 min
gerührt
und auf –70°C abgekühlt. Ein
Gemisch von 1-(Diethoxymethyl)-2-methyl-1H-benzimidazol (0,098 mol)
in THF (50 ml) wurde tropfenweise hinzugefügt, und das Gemisch wurde für 45 Minuten
gerührt.
Ein Gemisch von Hexahydro-1-(phenylmethyl)-4H-azepin-4-on (0,049
mol) in THF (50 ml) wurde tropfenweise bei –70°C hinzugefügt. Das Gemisch was kalt hydrolysiert
und mit EtOAc extrahiert. Die organische Schicht wurde abgetrennt,
getrocknet, filtriert, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH 98/2) gereinigt. Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft (sie ergaben 7,5 g). Ein Teil des Rückstands
(3,5 g) wurde aus EtOAc kristallisiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert
und getrocknet. Ausbeute: 2,3 g Zwischenprodukt (7).
-
b)
Herstellung von
(Zwischenp.
8)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (7) (0,029 mol) in 1,1'-Oxybis[2-methoxyethan]
(300 ml) und konz. H2SO4 (20
ml) wurde bei 160°C
für 24
Stunden gerührt.
Eiswasser wurde hinzugefügt.
Das Gemisch wurde mit KzCO3-Feststoff basisch
gemacht und mit CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet, filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 18 g eines Gemischs von 2 Verbindungen,
von denen eine Verbindung Zwischenprodukt (8) ist (75%).
-
c)
Herstellung von
(Zwischenp.
9)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (8), 2-(Chlormethyl)pyridin (0,047 mol) und
K2CO3 (0,0775 mol)
in Acetonitril (500 ml) wurde für
24 Stunden gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt. H2O wurde hinzugefügt, und
das Gemisch wurde mit CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet, filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 15,4 g eines Gemischs von 2 Verbindungen,
von denen eine Verbindung Zwischenprodukt (9) ist.
-
Beispiel
A6 Herstellung
von
(Zwischenp.
10)
-
N,N-Diethylethamin
(16 ml) und dann 2-Chlormethyl-6-methyl-3-pyridinol
(0,0376 mol) wurden zu einem Gemisch von Ethyl-4-[(3H-imidazo[4,5-b]pyridin-2-yl)amino]-1-piperdincarboxylat
(0,0376 mol) in DMF (550 ml) gegeben. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
für 3 Stunden
und bei 50°C über Nacht
gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in H2O und CH2Cl2 ausgegossen. Die organische Schicht wurde
abgetrennt, getrocknet, filtriert, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Der Rückstand
wurde durch HPLC über
Silicagel (Elutionsmittel: CH2Cl2/C2H5OH
95/5 bis 70/30) gereinigt. Die gewünschte Fraktion wurde gesammelt,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 2,1 g Zwischenprodukt (10).
-
Beispiel
A7 a)
Herstellung von
(Zwischenp.
11)
-
Ein
Gemisch von 1,4-Dioxaspiro[4,5]decan-8-amin (0,28 mol) und 1-Isothiocyanato-2-nitrobenzol (0,28
mol) in Ethanol (300 ml) wurde bei Raumtemperatur für 2 Stunden
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Das Produkt was ohne weitere Reinigung verwendet.
Ausbeute: 90 g Zwischenprodukt (11).
-
b)
Herstellung von
(Zwischenp.
12)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (11) (0,178 mol) in NH3/CH3OH (500 ml) und THF (100 ml) wurde bei Raumtemperatur
unter einem Druck von 3 bar für
24 Stunden mit Pd/C (52 g) als Katalysator hydriert. Nach Aufnahme
von H2 (3 Äquiv.) wurde der Katalysator
durch Celite filtriert, mit CH3OH gewaschen,
und das Filtrat wurde eingedampft. Das Produkt was ohne weitere
Reinigung verwendet. Ausbeute: 44 g Zwischenprodukt (12).
-
c)
Herstellung von
(Zwischenp.
13)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (12) (0,071 mol), HgO (0,142 mol) und
S (0,56 g) in Ethanol (300 ml) wurde für 4 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt, über
Celite filtriert, mit CH2Cl2 gewaschen,
und das Filtrat wurde eingedampft. Die Umsetzung wurde unter Verwendung
der gleichen Mengen erneut durchgeführt. Die Rückstände wurden vereinigt und dann
durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 94/6/0,5;
20–45 μm) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 14,5 g Zwischenprodukt (13) (43%); Schmp. > 260°C.
-
d)
Herstellung von
(Zwischenp.
14)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (13) (0,049 mol), 2-(Chlormethyl)pyridin
(0,0735 mol) und KzCO3 (0,196 mol) in Acetonitril
(325 ml) wurde für
4 Stunden gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur gebracht. Die Umsetzung wurde
unter Verwendung der gleichen Mengen erneut durchgeführt. Die Gemische
wurden vereinigt. H2O wurde hinzugefügt, und
das Gemisch wurde mit EtOAc extrahiert. Die organische Schicht wurde
abgetrennt, getrocknet (MgSO4), filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 98/2/0,1;
20–45 μm) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ein Teil dieser Fraktion (0,6 g) wurde aus Diethylether
kristallisiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet.
Ausbeute: 0,46 g Zwischenprodukt (14); Schmp. 136°C
-
e)
Herstellung von
Zwischenprodukt
(15)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (14) (0,077 mol) in 3 N HCl (350 ml)
wurde für
1 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt, in Eiswasser gegossen, mit K2CO3-Feststoff basisch gemacht und mit CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit H2O
gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ein Teil des Rückstands
(1,5 g) wurde aus CH3CN und Diethylether
kristallisiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet.
Ausbeute: 0,5 g Zwischenprodukt (15); Schmp. 148°C.
-
Beispiel
A8 a)
Herstellung von
(Zwischenp.
16)
-
LiAlH4 (0,023 mol) wurde portionsweise bei 5°C zu einer
Lösung
von (±)-Ethyl-α-ethyl-4[[1-(2-pyridylmethyl)-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidinacetat
(0,021 mol) in THF (100 ml) hinzugefügt. Das Gemisch wurde bei 5°C für 1 Stunde
gerührt.
EtOAc wurde hinzugefügt.
Das Gemisch wurde mit Eiswasser hydrolysiert, über Celite filtriert, mit EtOAc
gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 7,2 g Zwischenprodukt (16) (88%).
-
b)
Herstellung von
(Zwischenp.
17)
-
Diethylazodicarboxylat
(0,028 mol) wurde langsam bei Raumtemperatur zu einer Lösung von
Zwischenprodukt (16) (0,019 mol), 1H-Isoindol-1,3-(2H)-dion (0,028
mol) und Triphenylphosphin (0,028 mol) in THF (200 ml) hinzugefügt. Das
Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 8 Stunden gerührt. Das
Lösungsmittel wurde
bis zur Trockne verdampft. Der Rückstand
wurde in CH2Cl2 gelöst. Die
Lösung
wurde mit 3 N HCl angesäuert,
mit NH4OH basisch gemacht und mit CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet (MgSO4), filtriert, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Der Rückstand
(12 g) was durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 97/3/0,1;
20–45 μm) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 5,5 g Zwischenprodukt (17) (57%).
-
Beispiel
A9 a)
Herstellung von
(Zwischenp.
18)
-
Ein
Gemisch von 8-[[1-[(6-Methyl-2-pyridyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-yl]methyl]-1,4,8-dioxa-8-azaspiro[4.5]decan
(0,0196 mol) in 6 N HCl (55 ml) und H2O
(55 ml) wurde für
6 Stunden gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt. Toluol wurde hinzugefügt.
Das Gemisch wurde auf Eis ausgegossen, mit einer NaOH-Lösung alkalisch gemacht und
mit CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet, filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ein Teil dieser Fraktion wurde in DIPE suspendiert,
abfiltriert und getrocknet. Ausbeute: 0,32 g zwischenprodukt (18)
(91%).
-
b)
Herstellung von
(Zwischenp.
19)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (18) (0,008 mol) und N,N-Dibenzylethylendiamin
(0,01 mol) in Methanol (150 ml) wurde mit 10% Pd/C (1 g) als Katalysator
in Gegenwart von Thiophenlösung
(0,5 ml) hydriert. Nach H2-Aufnahme (1 Äquiv.) wurde
der Katalysator abfiltriert, und das Filtrat wurde eingedampft.
Ausbeute: 5,39 g Zwischenprodukt (19) (quant.).
-
Beispiel
A10 a)
Herstellung von
(Zwischenp.
20)
-
Ein
Gemisch von (±)-N-(4-Piperidinyl)-1-[1-(2-pyridyl)ethyl]-1H-benzimidazol-2-amin
(0,026 mol), 2-Chlorpropannitril
(0,039 mol) und K2CO3 (0,052
mol) in Acetonitril (100 ml) wurde für 8 Stunden gerührt und unter
Rückfluss
erhitzt. H2O wurde hinzugefügt, und
das Gemisch wurde mit EtOAc extrahiert. Die organische Schicht wurde
abgetrennt, getrocknet (MgSO4), filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
(8,5 g) was durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH 96/4; 20–45 μm) gereinigt. Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 4,5 g Zwischenprodukt (20) (46%).
-
b)
Herstellung von
(Zwischenp.
22)
-
Ein
Gemisch von Verbindung 49 (0,0164 mol), 1-Brom-3-methyl-2-butanon (0,03 mol) und
K2CO3 (0,06 mol)
in CH3CN (100 ml) wurde für mehrere
Stunden gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt. H2O wurde hinzugefügt. Das
Lösungsmittel
wurde verdampft. 4-Methyl-2-pentanon wurde hinzugefügt. Die
organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet, filtriert, und
das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 98/2) gereinigt.
Die gewünschten Fraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 2,75 g Zwischenprodukt (22) (40%).
-
Beispiel
A11 Herstellung
von
(Zwischenp.
21)
-
Ein
Gemisch von Verbindung 90 (0,015 mol), (Chlormethyl)oxiran (0,008
mol) und Na2CO3 (1,59
g) in 4-Methyl-2-pentanon (150 ml) wurde langsam auf 100°C (auf 40°C in 1 Stunde,
70°C in
1 Stunde) erhitzt, bei 100°C über Nacht
gerührt,
dann für
20 Stunden gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 95/5) gereinigt.
Zwei Fraktionen wurden gesammelt, und ihre Lösungsmittel wurden verdampft.
Fraktion 1 wurde aus DIPE kristallisiert. Der Niederschlag wurde
abfiltriert und getrocknet. Ausbeute: 0,18 g Zwischenprodukt (21).
-
Beispiel
A12 a)
Herstellung von
(Zwischenp.
23)
-
Methylsulfonylchlorid
(0,0512 mol) wurde tropfenweise bei 0°C unter einem N2-Strom
zu einem Gemisch von 4-[[1-(2-Pyridinylmethyl)-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidinethanol
(0,0256 mol) und N,N-Diethylethanamin
(0,0512 mol) in CH2Cl2 (200
ml) hinzugefügt.
Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur für 90 Minuten gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde bis zur Trockne verdampft. Es wurde erhalten: Zwischenprodukt (23)
-
b)
Herstellung von
(Zwischenp.
24)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (23) (0,028 mol), 2-[(Phenylmethyl)amino]ethanol
(0,034 mol) und K2CO3 (0,112
mol) in CH3CN (200 ml) wurde bei 60°C für 4 Stunden
gerührt.
H2O wurde hinzugefügt, und das Gemisch wurde mit
Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde abgetrennt,
getrocknet (MgSO4), filtriert, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
(13,5 g) was durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 97/3/0,5;
35–70 μm) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 5,5 g Zwischenprodukt (24) (41%).
-
Beispiel
A13 Herstellung
von
(Zwischenp.
25)
-
12
N HCl (165 ml) wurde zu einem Gemisch von
(Zwischenp. 36), das gemäß Beispiel
A7c) hergestellt wurde, (0,049 mol) in H
2O
(165 ml) gegeben. Das Gemisch wurde für 6 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. HBr 48% (320 ml) wurde hinzugefügt. Das Gemisch wurde für 4 Stunden
gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt und dann über
Nacht gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft. 2-Propanol wurde hinzugefügt, und das Lösungsmittel
wurde erneut verdampft. Der Rückstand
wurde in DIPE suspendiert. Das Gemisch wurde dekantiert, in H
2O/DIPE aufgenommen und dann in seine zwei
Schichten aufgetrennt. CH
2Cl
2 wurde
zur wässrigen
Schicht gegeben. Das Gemisch wurde mit NH
4OH
alkalisch gemacht. 2-Propanol
wurde hinzugefügt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet, filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 15 g Zwischenprodukt (25).
-
Beispiel
A14 a)
Herstellung von
(Zwischenp.
26)
-
3,4-Diaminophenyl-(3-fluorphenyl)methanon
(0,056 mol) und Harnstoff (0,084 mol) wurden bei 150 bis 160°C für 4 Stunden
(Schmelze) gerührt
und dann abgekühlt.
Wasser wurde hinzugefügt.
Das Gemisch wurde bei 50°C
für eine
Weile gerührt
und dann abgekühlt.
Der Niederschlag wurde abfiltriert, in 2-Propanon eingerührt und
getrocknet. Ausbeute: 11,4 g Zwischenprodukt (26).
-
b)
Herstellung von
(Zwischenp.
27)
-
Phosphoroxychlorid
(50 ml) wurde vorsichtig to Zwischenprodukt (26) (0,045 mol) hinzugefügt. Das Gemisch
wurde für
24 Stunden gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt, und dann ließ man
es bei Raumtemperatur über
das Wochenende stehen. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in CH2Cl2/Eis/K2CO3-Feststoff aufgenommen.
Das Gemisch wurde in seine Schichten aufgetrennt. Die wässrige Schicht
wurde mit CH2Cl2 extrahiert.
Das ungelöste
Material wurde abfiltriert, um Rückstand
1 zu erhalten. Die vereinigte organische Schicht wurde getrocknet,
filtriert, und das Lösungsmittel
wurde verdampft, um Rückstand
2 zu erhalten. Rückstand
1 und Rückstand
2 wurden vereinigt. Ausbeute: 16,75 g Zwischenprodukt (27) (100%).
-
Beispiel
A15 Herstellung
von
(Zwischenp.
28)
-
Ein
Gemisch von Verbindung (341) (0,0025 mol), die gemäß B25a)
hergestellt wurde, 2-(2-Bromethyl)-1H-isoindol-1,3-(2H)-dion (0, 00275 mol)
und K2CO3 (3 g)
in CH3CN (100 ml) wurde für 24 Stunden
gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in CH2Cl2 gelöst und dann
mit Wasser gewaschen. Die organische Schicht wurde getrocknet (MgSO4), filtriert, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 97/3) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel wurde
verdampft. Ausbeute: Zwischenprodukt (28).
-
Beispiel A16
-
- a) 2,4,5-Trimethyloxazol (0,225 mol) wurde
in CCl4 (500 ml) unter einem N2-Strom
gerührt.
Dann wurden 1-Brom-2,5-pyrrolidindion
(0,225 mol) und Benzoylperoxid (kat. Menge) hinzugefügt. Dieses
Gemisch wurde für
1 Stunde unter einem N2-Strom gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde in einem Eisbad (Eis/Salz) abgekühlt. Das
Gemisch wurde filtriert. Das Filtrat wurde verdampft. Ausbeute: 42,7
g (< 100%) 5-(Brommethyl)-2,4-dimethyloxazol
(Zwischenprodukt 30).
- b) Zwischenprodukt (30) (0,225 mol) wurde in DMF (450 ml) aufgenommen,
Na[N(CH(=O))2] (0,225 mol) wurde portionsweise
hinzugefügt,
und das Gemisch wurde bei 50°C
für 1 Stunde
und bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde eingedampft. Ausbeute: 41 g (100%) of N-[(2,4-Dimethyl-5-oxazolyl)methyl]-N-formylformamid (Zwischenprodukt
31).
- c) Ein Gemisch von Zwischenprodukt (31) (0,225 mol) in 36% HCl
(120 ml) und Ethanol (500 ml) wurde für 1 Stunde unter Rückfluss
erhitzt und über
Nacht gerührt.
Das Gemisch wurde abfiltriert, der Niederschlag wurde mit C2H5OH gewaschen,
und das Filtrat wurde eingedampft. Der Rückstand wurde in Eiswasser
aufgenommen, mit NaOH alkalisch gemacht und mit CH2Cl2 extrahiert. Das Gemisch wurde getrennt,
und die organische Schicht wurde getrocknet und eingedampft. Ausbeute:
28 g (100%) 2,4-Dimethyl-5-oxazolmethanamin
(Zwischenprodukt 32).
- d) 2-Chlor-3-nitropyridin (0,225 mol) und Na2CO3 (0,225 mol) wurden zu einem Gemisch von
Zwischenprodukt (32) (0,225 mol) in Ethanol (500 ml) gegeben, und
das Gemisch wurde für
6 Stunden gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt. Das Gemisch wurde eingedampft, und der Rückstand
wurde in Wasser aufgenommen und mit CH2Cl2 extrahiert. Das Gemisch wurde aufgetrennt,
und die organische Schicht wurde getrocknet, abfiltriert und eingedampft.
Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
gereinigt. Die reinen Fraktionen wurden gesammelt und eingedampft.
Ausbeute: 27 g (48%) N-[(2,4-Dimethyl-5-oxazolyl)methyl]-3-nitro-2-pyridinamin
(Zwischenprodukt 33).
- e) Ein Gemisch von Zwischenprodukt (33) (0,1 mol) wurde in einer
4% Thiophenlösung
(3 ml) und Methanol (400 ml) mit 5% Pd/C (4 g) als Katalysator hydriert.
Nach Aufnahme von H2 (3 Äq.) wurde der Katalysator abfiltriert.
Der Rückstand
wurde eingedampft und ohne weitere Reinigung verwendet. Ausbeute:
21,8 g (100%) of N2-[(2,4-Dimethyl-5-oxazolyl)methyl]-2,3-pyridindiamin
(Zwischenprodukt 34).
- f) Zwischenprodukt (34) (0,1 mol) wurde in DMF (250 ml) gelöst. Ethyl-4-isothiocyanato-1-piperidincarboxylat
(0,1 mol) wurde hinzugefügt,
und das Gemisch wurde bei 50°C
für 20
Stunden gerührt.
HgO (0,125 mol) und Schwefelpulver (wenige Kristalle) wurden zugegeben,
und das Gemisch wurde bei 75°C
für 3 Stunden
30 Minuten gerührt.
Das Gemisch was über
Dicalite filtriert, und das Filtrat wurde eingedampft. Der Rückstand
wurde in Wasser/CH2Cl2 aufgenommen.
Das Gemisch wurde getrennt, die organische Schicht wurde getrocknet,
abfiltriert und eingedampft. Der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH 95/5) gereinigt. Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt und eingedampft. Der Rückstand wurde aus DIPE kristallisiert
und aus CH3CN umkristallisiert. Ausbeute:
216,6277 g (55,4%) Ethyl-4-[[3-[(2,4-dimethyl-5-oxazolyl)methyl]-3H-imidazo[4,5-b]pyridin-2-yl]amino-1-piperidincarboxylat
(Zwischenprodukt 35).
-
Beispiel A 17
-
Cl-CH2-C(=NH)-O-C2H5 (0, 0625 mol) wurde zu einem Gemisch of
N2-[(2-Methyl-5-oxazolyl)methyl]-2,3-pyridindiamin (0,05
mol) in Essigsäure
(150 ml) gegeben, und das Gemisch wurde für 20 Stunden bei Raumtemperatur
gerührt.
Das Gemisch wurde auf 90°C
erwärmt
und für
10 Minuten bei dieser Temperatur gerührt. Das Gemisch wurde bei < 50°C eingedampft.
Der Rückstand
wurde in Wasser/CH2Cl2 +
Na2CO3 aufgenommen.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, mit CH2Cl2 extrahiert, getrocknet (MgSO4)
und filtriert. Der Rückstand
wurde in DIPE + Aktivkohle aufgenommen und für 1 Stunde gerührt. Das
Gemisch was filtriert und eingedampft, Ausbeute: 13,1 g (100%) 2-(Chlormethyl)-3-[(2-methyl-5-oxazolyl)methyl]-3H-imidazo[4,5-b]pyridin
(Zwischenprodukt 29).
-
Herstellung
der Endverbindungen Beispiel
B1 a)
Herstellung von
(Verbindung
1)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (2) (0,016 mol) in 2-Propanol/HCl (10
ml) und 2-Propanol (100 ml) wurde für 2 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt und dann abgekühlt.
Der Niederschlag wurde abfiltriert, mit DIPE gewaschen und getrocknet.
Der Rückstand
wurde in H2O, NH3 und
CH3OH aufgenommen, und das Gemisch wurde
mit CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet, filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde über
Silicagel auf einem Glasfilter (Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 90/10) gereinigt. Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 1,8 g von Verbindung (1) (35%).
-
b)
Herstellung von
(Verbindung
308)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (10) (0,0054 mol) in 48% HBr (50 ml)
wurde für
5 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in DIPE suspendiert, abfiltriert und aus Ethanol kristallisiert.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft, und die Fraktion wurde durch Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie über RP-Hyperprep
(Elutionsmittel : (0,5% NH4OAc in H2O)/CH3CN von 100/0
bis 0/100) gereinigt. Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und
das Lösungsmittel wurde
verdampft. Ausbeute: 0,188 g von Verbindung (308).
-
Beispiel
B2 a)
Herstellung von
HCl
(1:3); H
2O (1:2) (Verbindung
2)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (3) (0,00622 mol) in 2-Propanol/HCl
(10 ml) und 2-Propanol (100 ml) wurde für 4 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in H2O, Na2CO3 und CH2Cl2 aufgenommen. Die organische Schicht wurde
abgetrennt, getrocknet, filtriert, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Der Rückstand
wurde in 2-Propanol und DIPE gelöst
und mit 2-Propanol/HCl in das Salzsäure-Salz umgewandelt. Der Niederschlag
wurde abfiltriert und getrocknet. Diese Fraktion wurde in die freie
Base umgewandelt und über
Silicagel auf einem Glasfilter (Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 90/10) gereinigt. Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in das Salzsäure-Salz
umgewandelt (1:3). Der Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet.
Ausbeute: 0,65 g von Verbindung (2) (20%).
-
b)
Herstellung von
HCl
(1:3); H
2O (1:2) (Verbindung
3)
-
Ein
Gemisch von 1,1-Dimethylethyl-4-[[1-[[3,5-dihydro-3,3-dimethyl-9-(phenylmethoxy)-1H- [1,3]dioxepino-[5,6-c]pyridin-2-yl]methyl]-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidincarboxylat
(0,00552 mol) in 10 N HCl (200 ml) wurde für 6 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in DIPE suspendiert, abfiltriert und getrocknet. Ausbeute:
0,58 g von Verbindung (3).
-
Beispiel
B3 Herstellung
von
(Verbindung
4)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (4) (0,021 mol) und KOH (0,43 mol) in
2-Propanol (100 ml) wurde über
Nacht gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt. H2O wurde hinzugefügt, und
das Gemisch wurde mit CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet (MgSO4), filtriert, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Ausbeute: 6,9 g von Verbindung (4) (quant.).
-
Beispiel
B4 Herstellung
von
(Verbindung
5)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (6) (0,02 mol) in Ethanol (120 ml) wurde
mit 10% Pd/C (2 g) als Katalysator hydriert. Nach Aufnahme von H2 (1 Äquiv.)
wurde der Katalysator abfiltriert, und das Filtrat wurde verdampft,
was einen Rückstand
von 8 g (100%) ergab. Ein Teil dieser Fraktion (0,7 g) wurde in Ethanol
gelöst und
mit 2-Propanol/HCl in das Salzsäure-Salz umgewandelt
(1:3). DIPE wurde hinzugefügt.
Das Gemisch wurde gerührt.
Der Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet. Ausbeute: 0,65
g von Verbindung (5).
-
Beispiel
B5 Herstellung
von
(Verbindung
6)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (9) (0,035 mol) in Methanol (200 ml)
wurde bei Raumtemperatur unter einem Druck von 3 bar für 48 Stunden
mit Pd/C (1,5 g) als Katalysator hydriert, dann wurde die Hydrierung
bei 40°C
unter einem Druck von 3 bar für
48 Stunden fortgesetzt. Nach Aufnahme von H2 (2 Äquiv.) wurde der
Katalysator durch Celite filtriert, und das Filtrat wurde eingedampft.
Der Rückstand
(12 g) was durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 80/20/3)
gereinigt. Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 3,8 g von Verbindung (6) (34%).
-
Beispiel
B6 Herstellung
von
(Verbindung
7)
-
Ein
Gemisch von 6-[[2-(4-Piperidinylamino)-1H-benzimidazol-1-yl]methyl]-2-pyridincarbonsäure in 36%
HCl (5 ml) und Ethanol (50 ml) wurde über Nacht gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel wurde verdampft.
H2O, NaHCO3 und
CH2Cl2 wurden zugegeben.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet, filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde über
Silicagel auf einem Glasfilter (Elutionsmittel : CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 90/10) gereinigt. Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 0,83 g von Verbindung (7).
-
Beispiel
B7 Herstellung
von
(Verbindung
8)
-
Ein
Gemisch von Verbindung (1) (0,003 mol), 1,1-Dimethylethyl-(2-bromethyl)carbamoat
(0,004 mol) und Na2CO3 (0,004
mol) in 2-Butanon (100 ml) wurde über Nacht gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt, mit Wasser gewaschen,
und die Schichten wurden getrennt. Die organische Phase wurde mit
einer NH4Cl-Lösung gewaschen. Die wässrige Phase
wurde mit CH2Cl2 extrahiert.
Die vereinigten organischen Schichten wurden getrocknet, filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde über
Silicagel auf einem Glasfilter (Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 97/3) gereinigt . Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: ein Rückstand
von 1,18 g von Verbindung (8) (84%).
-
Beispiel
B8 Herstellung
von
(Verbindung
9)
-
Umsetzung
unter einem N2-Strom. NaH (0,01 mol) wurde
zu einem Gemisch of 1,1-Dimethylethyl-[2-[4-(1H-benzimidazol-2-ylamino)-1-piperidinyl]ethyl]carbamat
(0,01 mol) in trockenem DMF p.a. (100 ml) gegeben. Das Gemisch wurde
bei Raumtemperatur für
4 Stunden gerührt.
6-Chlormethyl-2-(1,1-dimethylethyl)-4-pyrimidinol (0,01 mol) in
einer kleinen Menge wasserfreiem DMF p.a. wurde tropfenweise hinzugefügt. Das
Gemisch wurde bei 50°C über Nacht
gerührt
und dann abgekühlt.
H2O (50 ml) wurde hinzugefügt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in CH2Cl2 aufgenommen.
Die organische Lösung
wurde mit H2O/HOAc gewaschen, getrocknet
(MgSO4), filtriert, und das Lösungsmittel
wurde verdampft, um Rückstand
1 zu erhalten. Die wässrige
Schicht wurde in HOAc aufgenommen und mit CH2Cl2 extrahiert. Die organische Schicht wurde
abgetrennt, getrocknet (MgSO4), filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft, um Rückstand
2 zu erhalten. Rückstand
1 und 2 wurden vereinigt und durch Säulenchromatographie über RP 18 BDS
(Elutionsmittel: NH4OAc (0,5% in H2O)/CH3OH/CH3CN 70/15/15, 0/50/50 und 0/0/100) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: Verbindung (9).
-
Beispiel
B9 a)
Herstellung von
(Verbindung
10)
-
Thionylchlorid
(0,03 mol) wurde zu einem Gemisch von (±)-6-Methyl-3-[2-[(tetrahydro-2H-pyran-2-yl)oxy]ethoxy]-2-pyridinmethanol
(0,015 mol) in CH2Cl2 (100
ml) gegeben. Toluol wurde hinzugefügt und erneut verdampft. Der
Rückstand
wurde in DMF (50 ml) aufgenommen und dann zu einem Gemisch of 1,1-Dimethylethyl[2-[4-(1H-benzimidazol-2-ylamino)-1-piperidinyl]ethyl]carbamat
(0,015 mol) und NaH (0,06 mol) in DMF (200 ml) gegeben. Das Gemisch
wurde bei 50°C über Nacht
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in H2O und CH2Cl2 aufgenommen. Die organische Schicht wurde
abgetrennt, getrocknet, filtriert, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Der Rückstand
wurde über
Silicagel auf einem Glasfilter (Elutionsmittel: CH2Cl2 (CH3OH/NH3) 99/1) gereinigt. Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in Petrolether suspendiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert
und getrocknet. Ausbeute: 1,55 g von Verbindung (10) (20%).
-
b)
Herstellung von
(Verbindung
11)
-
Ein
Gemisch von Verbindung (10) (0,00147 mol) und NH(CH3)2-Gas
(20g) in THF (100 ml) wurde bei 125°C für 16 Stunden gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde über
Silicagel auf einem Glasfilter (Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 95/5) gereinigt. Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 0,43 g von Verbindung (11) (53%).
-
Beispiel
B10 a)
Herstellung von
(Verbindung
12)
-
1-Brom-2,5-pyrrolidindion
(0,088 mol) und dann Dibenzoylperoxid (kat. Menge) wurden zu einer
Lösung
von 3-Chlor-6-methylpyridazin (0,08 mol) in CCl4 (Molekularsiebe)
(200 ml) gegeben. Das Gemisch wurde für 6 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt und dann über
Dicalite filtriert. 1-Brom-2,5-pyrrolidindion (0,088 mol) und Dibenzoylperoxid
(kat. Menge) wurden erneut zugegeben. Das Gemisch wurde über Nacht gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt und über
Dicalite filtriert. Das Lösungsmittel
wurde bei einer Temperatur unter 40°C verdampft. Der Rückstand
wurde in DMF (70 ml) gelöst
und zu einem Gemisch of 1,1-Dimethylethyl-[2-[4-(1H-benzimidazol-2-ylamino)-1-piperidinyl]ethyl]carbamat
(0,0214 mol) und NaH (0,0235 mol) in DMF (190 ml), das zuvor bei
Raumtemperatur für
1 Stunde und bei 40°C
für 1 Stunde
gerührt
wurde, gegeben. Das erhaltene Gemisch wurde bei 50°C über Nacht
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft. H2O und CH2Cl2 wurden hinzugefügt. Die organische Schicht
wurde abgetrennt, getrocknet, filtriert, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 97/3) gereinigt
. Die reinen Fraktionen wurden gesammelt und ihre Lösungsmittel
wurden verdampft. Ausbeute: 1,21 g von Verbindung (12).
-
b)
Herstellung von
(Verbindung
13)
-
Ein
Gemisch von Verbindung (12) (0,0025 mol), CaO (2 g) und Pd/C (1
g) in 1-Butanthiol (2 ml) und THF (100 ml) wurde bei Raumtemperatur über das
Wochenende gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 1 g von Verbindung (13) (88%).
-
Beispiel
B11 Herstellung
von
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (15) (0,031 mol) und N-(2-Aminoethyl)acetamid
(0,093 mol) in Methanol (300 ml) wurde bei 30°C unter einem Druck von 3 bar
für 12
Stunden mit Pd/C (5 g) als Katalysator hydriert. Nach Aufnahme von
H2 (1 Äquiv.)
wurde der Katalysator durch Celite filtriert, mit CH3OH
gewaschen, und das Filtrat wurde eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 92/8/0,5;
20–45 μm) gereinigt.
Zwei reine Fraktionen wurden gesammelt, und ihre Lösungsmittel
wurden verdampft, was einen Rückstand
von 2,8 g (22%) und 9 g (71%) ergab. Teile dieser Fraktionen (0,6
g; 0,8 g) wurden aus Diethylether kristallisiert. Der Niederschlag
wurde abfiltriert und getrocknet. Ausbeute: 0,52 g von Verbindung
(14); Schmp. 126°C
und 0,53 g von Verbindung (15); Schmp. 200°C.
-
Beispiel
B12 Herstellung
von
(Verbindung
16)
-
NaBH3CN (0,048 mol) wurde portionsweise bei 5°C zu einer
Lösung
von N-4-Piperidinyl-1-(2-pyridylmethyl)-1H-benzimidazol-2-amindihydrochlorid
(0,032 mol) und 1,1-Dimethylethyl-(1,1-dimethyl-2-oxoethyl)carbamoat
(0,032 mol) in Methanol (100 ml) hinzugefügt. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur
für 8 Stunden
gerührt
und bei 5°C
mit Eiswasser hydrolysiert. Methanol wurde verdampft. Der Rückstand
wurde mit CH2Cl2 extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet (MgSO4), filtriert, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Der Rückstand
(13 g) was durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 95/5/0,1;
20–45 μm) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 2,2 g von Verbindung (16) (14%).
-
Beispiel
B13 Herstellung
von
(Verbindung
17)
-
Ein
Gemisch von 1,1-Dimethylethyl-[2-[4-[[1-[(6-methyl-2-pyridyl)methyl]-6-nitro-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidinyl]ethyl]carbamat
(0,0084 mol) in Methanol (150 ml) wurde bei 50°C mit 5% Pt/C (1 g) als Katalysator
in Gegenwart von Thiophenlösung
(1 ml) hydriert. Nach Aufnahme von H2 (3 Äquiv.) wurde der Katalysator
abfiltriert, und das Filtrat wurde verdampft. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 99/1 bis
97,5/2,5) gereinigt. Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und
das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 3,3 g von Verbindung (17) (82%).
-
Beispiel
B14 Herstellung
von
(Verbindung
18)
-
Ein
Gemisch von N-[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]-1-[(2-pyridyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-amin (0,143 mol)
in HCOOH (50 ml) wurde für
3 Stunden gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel wurde
bis zur Trockne verdampft. Der Rückstand
wurde in CH2Cl2 gelöst. Das
Gemisch wurde mit Na2CO3 basisch
gemacht, filtriert, und das Filtrat wurde bis zur Trockne eingedampft.
Der Rückstand
(4,9 g) wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 92/8/1;
20-45 μm)
gereinigt. Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde aus 2-Propanon kristallisiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert
und getrocknet. Ausbeute: 2,8 g von Verbindung (18) (51%). Schmp.
146°C.
-
Beispiel
B15 Herstellung
von
(Verbindung
19)
-
LiAlH4 (0, 0065 mol) wurde portionsweise bei 5°C zu einer
Lösung
von (±)-1,1-Dimethylethyl-[1-(methoxycarbonyl)-2-[4-[[1-(2-pyridylmethyl]-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidinyl]ethyl]carbamat
(0,0059 mol) in THF (30 ml) gegeben. Das Gemisch wurde für 1 Stunde
bei 5°C
gerührt.
EtOAc wurde zugegeben. Das Gemisch wurde mit Eiswasser hydrolysiert, über Celite
filtriert und mit EtOAc extrahiert. Die organische Schicht wurde
abgetrennt, getrocknet (MgSO4), filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
(2,8 g) was durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 92/8/0,5;
15–40 μm) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 1,55 g von Verbindung (19) (56%).
-
Beispiel
B16 a)
Herstellung von
(Verbindung
290)
-
-
Ein
Gemish von (0,021 mol) in 2-Propanol/HCl (29 ml) und 2-Propanol
(290 ml) wurde für
2 Stunden gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Der Niederschlag wurde
abfiltriert und mit einer analog erhaltenen Fraktion vereinigt.
Der Niederschlag wurde bei Rückfluss
in Ethanol (150 ml) gelöst,
dann ließ man
ihn auskristallisieren. Der Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet
(45°C, 16 Stunden,
dann für
30 Minuten luftgetrocknet). Ausbeute: 8,9 g (70%) von Verbindung
(290). Verbindung (290) wurde gemäß im Stand der Technik bekannter
Verfahren in die freie Base umgewandelt, was zu Verbindung (355)
führte.
-
b)
Herstellung von
(Verbindung
356)
-
und
Herstellung von
(Verbindung
357) Hydroxybutandioat
(1:1) Hydrat (1:2)
-
Verbindung
(355) (0,001 mol) wurde zu Ethanol (6 ml; absoluter Ethanol) gegeben
und auf Rückflusstemperatur
erhitzt, um eine homogene Lösung
(I) zu erhalten. Lösung
(I) wurde mit Butandisäure
(0,118 g, 0,001 mol) behandelt und ergab unmittelbare Salzbildung.
Das Gemisch wurde auf Rückflusstemperatur
erhitzt, wurde homogen, dann ließ man es auf Raumtemperatur
abkühlen.
Der Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet (Vakuum, 50°C, 24 Stunden).
Ausbeute: 0,40 g (78%) von Verbindung (356). Lösung (I) wurde mit Hydroxybutandisäure (0,134
g, 0,001 mol) behandelt, und das Gemisch wurde auf Rückflusstemperatur
erhitzt, wurde homogen, dann ließ man es auf Raumtemperatur
abkühlen.
Der Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet (Vakuum, 50°C, 24 Stunden).
Ausbeute: 0, 46 g (87 %) von Verbindung (357).
-
c)
Herstellung von
(Verbindung
354)
-
Verbindung
(290) (0,000065 mol) wurde in Wasser (3 ml) gelöst. Das Gemisch wurde gerührt und
mit konzentriertem NH4OH (400 μl und 100 μl) alkalisch
gemacht. CHCl3 (20 ml) wurde hinzugefügt. Das
Gemisch wurde für
10 Minuten heftig gerührt.
Mehr konz. NH4OH (100 μl) wurde hinzugefügt, und
das Gemisch wurde für
5 Minuten heftig gerührt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt, dann wurde die alkalische
Schicht ein Mal mit CHCl3 (5 ml) reextrahiert.
Die vereinigten organischen Schichten wurden ein Mal mit gesättigter
wässriger
NaCl-Lösung
gewaschen, dann getrocknet (MgSO4), filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in HCOOH (20 ml) bis zu vollständigem Lösen (= nach 2 Minuten) gerührt. Essigsäureanhydrid
(0,00213 mol) wurde tropfenweise über 1 Minute hinzugefügt, und
das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur gerührt. Nach
24 Stunden wurde mehr Essigsäureanhydrid
(50 μl)
hinzugefügt,
und das Reaktionsgemisch wurde für
15 Minuten gerührt.
Mehr Essigsäureanhydrid
(50 μl)
wurde zum Reaktionsgemisch gegeben. Das Ganze wurde für 2 Stunden
15 Minuten auf einem 60°C-Ölbad gerührt, dann
ließ man
es bei Raumtemperatur über
das Wochenende stehen. Mehr Essigsäureanhydrid (1000 μl) wurde
zum Reaktionsgemisch hinzugefügt.
Das Ganze wurde für
30 Minuten auf einem 60–70°C-Ölbad gerührt, dann über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Wiederum wurde das Reaktionsgemisch für 2,5 Stunden bei 60°C gerührt. Mehr
Essigsäureanhydrid
(100 μl)
wurde hinzugefügt,
und das Reaktionsgemisch wurde für
45 Minuten bei 60°C
gerührt,
dann ließ man
es über
Nacht bei Raumtemperatur stehen. Wasser (100 μl) wurde zur Zersetzung von restlichem Essigsäureanhydrid
zugegeben. Das Lösungsmittel
wurde verdampft (unter Vakuum bei 60°C). Toluol wurde zum Rückstand
gegeben, dann wurde erneut verdampft (unter Vakuum, 60°C). Xylol
wurde hinzugefügt,
dann verdampft (unter Vakuum bei 60°C), um (x) zu erhalten. Zu einer
Probe wurde Wasser (3 Tropfen) hinzugefügt. NH4OH
(10 μl)
wurde hinzugefügt.
Wasser (5 Tropfen) wurde hinzugefügt, und das Gemisch wurde heftig
geschüttelt,
um (y) zu erhalten. (x) und (y) wurden in CH2Cl2/CH3OH/ (CH3OH/NH3) 84/12/4
gelöst, dann
durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/ (CH3OH/NH3) 84/12/4) gereinigt. Die Produktfraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Diese Fraktion (0,185 g) wurde in kochendem Ethanol
(± 10
ml) gerührt,
man ließ sie
auf Raumtemperatur abkühlen,
dann wurde Et2O (10 ml) hinzugefügt, und
das Gemisch wurde für
15 Minuten gerührt.
Der Niederschlag wurde unter Absaugen abfiltriert, mit Et2O gespült,
dann für
3 Stunden luftgetrocknet, dann weiter getrocknet (Hochvakuum, 2
Stunden bei Raumtemperatur, dann über Nacht bei Raumtemperatur
luftgetrocknet). Ausbeute: 0,153 g von Verbindung (354).
-
Beispiel
B17 Herstellung
von
H
2O (1:1) (Verbindung
21)
-
Ein
Gemisch von 1,1-Dimethylethyl-[2-[4-[[1-(1,5-dimethyl-1H-pyrrol-2-yl)-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidinyl]ethyl]carbamat
(0,002 mol) und KOH (1 g) in sek. Butanol (25 ml) wurde für 1 Stunde
gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 90/10) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in DIPE suspendiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert und
getrocknet. Ausbeute: 0,57 g von Verbindung (21).
-
Beispiel
B18 Herstellung
von
HCl
(1:4); H
2O (1:2) (Verbindung
22)
-
Ein
Gemisch von 2-[2-[4-[[1-[3-(2-Pyridyl)propyl]-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidinyl]ethyl]-1H-isoindol-1,3-(2H)-dion
(0,005 mol) in 6 N HCl (120 ml) und HOAc (60 ml) wurde für 30 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt und dann auf einem Eisbad abgekühlt. Eine NaOH-Lösung wurde
vorsichtig tropfenweise bis auf pH > 7 hinzugefügt. Das Gemisch wurde mit CH2Cl2 extrahiert und
dann in seine Schichten aufgetrennt. Die wässrige Schicht wurde mit CH2Cl2 extrahiert.
Die vereinigte organische Schicht wurde mit H2O
gewaschen, erneut aufgetrennt, getrocknet (MgSO4),
filtriert, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in einer kleinen Menge 2-Propanol aufgenommen und mit 2-Propanol/6
N HCl in das Salzsäure-Salz
umgewandelt (1:4). DIPE wurde hinzugefügt. Der Niederschlag wurde
abfiltriert, mit DIPE gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 1,95 g
von Verbindung (22) (70%).
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Beispiel
B19 Herstellung
von
(Verbindung
23)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (17) (0,01 mol) in Hydrazin (5 ml) und
Ethanol (50 ml) wurde für
30 Minuten gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in CH2Cl2 gelöst. Die
organische Lösung
wurde mit H2O gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Der Rückstand
(4,8 g) was durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 89/10/1;
15–40 μm) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde aus Diethylether kristallisiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert
und getrocknet. Ausbeute: 51,7 g von Verbindung (23) (45%); Schmp.
112°C.
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Beispiel
B20 Herstellung
von
(Verbindung
24)
-
Ein
Gemisch von 3-Methyl-1-[4-[[1-(2-pyridylmethyl)-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidinyl]-2-butanon
(0,01 mol) und Benzolmethanamin (0,031 mol) in Methanol (50 ml)
wurde bei 40°C
unter einem Druck von 3 bar für
24 Stunden mit Pd/C (0,4 g) als Katalysator hydriert. Nach Aufnahme
von H2 (1 Äquiv.) wurde der Katalysator
durch Celite filtriert, mit CH3OH und CH2Cl2 gewaschen, und
das Filtrat wurde eingedampft. Der Rückstand (5 g) was durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 93/7/1;
15–40 μm) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde aus Pentan kristallisiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert
und getrocknet. Ausbeute: 1 g von Verbindung (24) (21%); Schmp.
115°C.
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Beispiel
B21 Herstellung
von
(Verbindung
25)
-
Umsetzung
unter einer N2-Atmosphäre. Na2CO3 (0,250 g) wurde zu 1,1-Dimethylethyl-[2-[4-(1H-benzimidazol-2-ylamino)-1-piperidinyl]ethyl]carbamat
(0,0028 mol) in DMF (10 ml) gegeben. Das Gemisch wurde für 4 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde in 5 Reaktionsröhrchen verteilt. 2-Chlormethyl-3-chlor-5-trifluoropyridin
(0,100 g) wurde zu jedem Röhrchen
gegeben, und das erhaltene Reaktionsgemisch wurde über Nacht
bei 50°C
gerührt.
Das Gemisch wurde mit HCl/2-Propanol
angesäuert,
dann für
3 Stunden bei 90°C
gerührt.
Das Gemisch wurde mit NH3/CH3OH
alkalisch gemacht, und die gewünschte Verbindung
wurde isoliert und durch Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie über eine
Prochrom-D.A.C.-Säule
mit Hypersil-"BDS"-HS C18 (100 g, 8 μm, 100 Å; Elutionsmittelgradient:
((0,5% NH4OAc in H2O)/CH3OH/CH3CN (0 min)
70/15/15, (10,31 min) 0/50/50, (16,32 min) 0/0/100, (16,33 min-Ende)
70/15/15) gereinigt. Die gewünschten
Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Ausbeute: 0,020 g von Verbindung (25).
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Beispiel
B22 a)
Herstellung von
(Verbindung
26)
-
Ein
Gemisch von 1-[4-[[1-[(3-Hydroxy-6-methyl-2-pyridyl)methyl]-1H-benzimidazol-2-yl]-amino]-1-piperidinyl]-3-methyl-2-butanon
(0,0065 mol) in CH3OH/NH3 (300
ml) wurde bei Raumtemperatur mit Rh/Al2O3 (1 g) als Katalysator in Gegenwart von
CH3OH/NH3 (3 ml
) hydriert. Nach Aufnahme von H2 (1 Äquiv.) wurde der
Katalysator abfiltriert, und das Filtrat wurde eingedampft. Der
Rückstand
wurde über
Silicagel auf einem Glasfilter (Elutionsmittel : CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 95/5 bis 90/10) gereinigt. Die reinen
Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Ausbeute: 1,52 g von Verbindung (26) (55%).
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b)
Herstellung von
(Verbindung
298)
-
Ein
Gemisch (0,6 g) von
(gemäß dem im
Beispiel A10b) beschriebenen Verfahren hergestellt) in NH
3/CH
3OH (100 ml)
wurde für
16 Stunden bei 50°C
mit Rh/C (0,5 g) als Katalysator in Gegenwart von Thiophenlösung (1
ml) hydriert. Nach Aufnahme von H
2 (1 Äquiv.) wurde
der Katalysator abfiltriert, und das Filtrat wurde eingedampft.
Der Rückstand wurde
durch Hochleistungsflüssigkeitschromatographie über Kromasil
C18 (100 A; Elutionsmittel: NH
4OAc 0,5%
H
2O/CH
3CN 75%, 25%
CH
3OH bis CH
3CN
100%) gereinigt. Zwei reine Fraktionsgruppen wurden gesammelt, und
ihr Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 0,165 g von Verbindung 298.
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Beispiel
B23 Herstellung
von
HCl
(1:3); H
2O (1:1) (Verbindung
27)
-
Ein
Gemisch von (±)-1,1,-Dimethylethyl-[2-[4-[[1-[[6-methyl-3-[2-[(tetrahydro-2H-pyran-2yl)oxy]ethoxy]-2-pyridyl]methyl]-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidinyl]ethyl]carbamat
(0,0014 mol) in 2-Propanol/HCl
(5 ml) und 2-Propanol (50 ml) wurde für 4 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt und in H2O, Na2CO3 und CH2Cl2 aufgenommen. Die organische Schicht wurde
abgetrennt. 2-Propanol/HC1 (5 ml) und 2-Propanol (50 ml) wurden
erneut hinzugefügt.
Das Gemisch wurde für
1 Stunde gerührt
und unter Rückfluss
erhitzt und in das Salzsäure-Salz
umgewandelt. Der Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet.
Der Rückstand
wurde über
Silicagel auf einem Glasfilter (Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 90/10) gereinigt. Die reinen Fraktionen
wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in das Salzsäure-Salz umgewandelt.
Der Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet. Ausbeute: 0,18
g von Verbindung (27) (23%).
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Beispiel
B24 Herstellung
von
HCl
(1:1) (Verbindung
28)
-
Ein
Gemisch von 1,1-Dimethylethyl-[2-[4-[[1-[[3,5-dihydro-3,3-dimethyl-9-(phenylmethoxy)-1H-[1,3]-dioxepino[5,6-c]pyridin-2-yl]methyl]-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidinyl]ethyl]carbamat
(0,00213 mol) in 10 N HCl (100 ml) wurde für 4 Stunden gerührt und
unter Rückfluss
erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in DIPE suspendiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert und
getrocknet. Ausbeute: 0,9 g von Verbindung (28).
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Beispiel
B25 a)
Herstellung von
(Verbindung
29)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (19) (0,008 mol) in Methanol (150 ml)
wurde mit Pd/C (1 g) als Katalysator hydriert. Nach Aufnahme von
H2 (1 Äquiv.)
wurde der Katalysator abfiltriert, und das Filtrat wurde eingedampft.
Der Rückstand
wurde über
Silicagel auf einem Glasfilter (Elutionsmittel : CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 95/5, 93/7 bis 90/10) gereinigt. Die reinen
Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel wurde verdampft. Ausbeute:
1,81 g von Verbindung (29) (60%).
-
b)
Herstellung von
(Verbindung
312)
-
Ein
Gemisch von Zwischenprodukt (24) (0,011 mol) in Methanol (100 ml)
wurde bei Raumtemperatur unter einem Druck von 3 bar über Nacht
mit Pd/C (2 g) als Katalysator hydriert. Der Katalysator wurde zurückgewonnen,
und die Hydrierung wurde bei Raumtemperatur unter einem Druck von
3 bar für
2 Stunden mit Pd/C (2 g) als Katalysator fortgesetzt. Nach Aufnahme
von Wasserstoff (1 Äquiv.)
wurde der Katalysator abfiltriert, mit CH3OH
und CH2Cl2 gewaschen,
und das Filtrat wurde eingedampft. Der Rückstand (4,5 g) was durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 85/15/1
und 56/40/4; 15–40 μm) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand wurde
aus 2-Propanol und Diethylether kristallisiert. Der Niederschlag
wurde abfiltriert und getrocknet. Ausbeute: 1,8 g von Verbindung
(312) (40%).
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c)
Herstellung von
(Verbindung
313)
-
Ein
Gemisch von
(0,016 mol), gemäß A5c) hergestellt,
in Methanol (250 ml) wurde mit 10% Pd/C (2 g) als Katalysator hydriert. Nach
Aufnahme von Wasserstoff (3 Äquiv.)
wurde der Katalysator abfiltriert, und das Filtrat wurde eingedampft. Der
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel : CH
2Cl
2/(CH
3OH/NH
3) 90/10) gereinigt.
Die Produktfraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 4,2 g von Verbindung (313).
-
Beispiel
B26 Herstellung
von
(Verbindung
30)
-
LiAlH4 (0,014 mol) wurde portionsweise bei 5°C zu einer
Lösung
von Zwischenprodukt (20) (0,012 mol) in THF (50 ml) hinzugefügt. Man
ließ das
Gemisch sich auf Raumtemperatur erwärmen, und dann wurde es bei
Raumtemperatur für
48 Stunden gerührt.
EtOAc wurde hinzugefügt.
Das Gemisch wurde mit Eiswasser hydrolysiert, über Celite filtriert, mit EtOAc
gewaschen, und das Filtrat wurde mit EtOAc extrahiert. Die organische Schicht
wurde abgetrennt, getrocknet (MgSO4), filtriert,
und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
(3 g) was durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/CH3OH/NH4OH 87/13/1; 15–40 μm) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde aus DIPE kristallisiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert
und getrocknet. Ausbeute: 0,75 g von Verbindung (30) (16%); Schmp.
85°C.
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Beispiel
B27 a)
Herstellung von
(Verbindung
31)
-
Ein
Gemisch von 4-[[1-(2-Pyridylmethyl)-1H-benzimidazol-2-yl]amino]-1-piperidinbutannitril
(0,01 mol) in CH3OH/NH3 (80
ml) wurde bei Raumtemperatur unter einem Druck von 3 bar über Nacht
mit Raney-Nickel (3,8 g) als Katalysator hydriert. Nach Aufnahme
von H2 (2 Äquiv.) wurde der Katalysator
durch Celite filtriert, und das Filtrat wurde eingedampft. Der Rückstand
wurde aus Diethylether kristallisiert. Der Niederschlag wurde abfiltriert
und getrocknet. Ausbeute: 2,9 g von Verbindung (31) (76%); Schmp.
94°C.
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b)
Herstellung von
(Verbindung
314)
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Ein
Gemisch von 5-[[2-[[1-(2-Aminoethyl)-4-piperidinyl]methyl]-3H-imidazo[4,5-b]pyridin-3-yl]methyl]-2-furanmethanol
(0,0068 mol) in CH3OH/NH3 (300
ml) wurde bei 20°C
mit Raney-Nickel (1 g) als Katalysator hydriert. Nach Aufnahme von
H2 (2 Äquiv.)
wurde der Katalysator abfiltriert, und das Filtrat wurde eingedampft.
Der Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) von 95/5
bis 90/10) gereinigt. Die gewünschten
Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel wurde verdampft.
Der Rückstand
wurde erneut durch Säulenchromatographie über Silicagel (Elutionsmittel:
CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 95/5) gereinigt.
Die reinsten Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde in HCl/2-Propanol aufgenommen, und DIPE wurde hinzugefügt. Das
erhaltene Salz wurde abfiltriert und durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 98/2) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Ausbeute: 0,2 g von Verbindung (314).
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Beispiel
B28 Herstellung
von
(Verbindung
303)
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Ein
Gemisch von Zwischenprodukt 21 (0,001 mol) in CH3OH/NH3 (100 ml) wurde bei Raumtemperatur für 20 Stunden
und bei 100°C
für 16
Stunden gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand wurde
durch Säulenchromatographie über Silicagel
(Elutionsmittel: CH2Cl2/(CH3OH/NH3) 90/10) gereinigt.
Die reinen Fraktionen wurden gesammelt, und das Lösungsmittel
wurde verdampft. Der Rückstand
wurde getrocknet. Ausbeute: 0,11 g von Verbindung 303.
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Beispiel
B29 Herstellung
von
(Verbindung
315)
-
Iodmethan
(0,00494 mol) wurde bei Raumtemperatur zu einer Lösung von
Verbindung (328) (0,004491 mol) in 2-Propanon (17 ml) hinzugefügt, und
das Reaktionsgemisch wurde bei Raumtemperatur für 1 Stunde gerührt. Der
Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet. Der Rückstand
(1,6 g) wurde aus 2-Propanon kristallisiert. Der Niederschlag wurde
abfiltriert und getrocknet. Ausbeute: 1,5 g von Verbindung (315) (64%).
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Beispiel
B30 Herstellung
von
Hydrochlorid
(1:3) Hydrat (1:1) (Verbindung
316)
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Verbindung
(317) (0,0027 mol) wurde in Ethanol (50 ml) gelöst. Das Gemisch wurde mit 2-Propanol/HCl
in das Salzsäure-Salz
umgewandelt (1:3). Der Niederschlag wurde abfiltriert und getrocknet.
Ausbeute: 1,68 g von Verbindung (316).
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Die
Tabellen 1 bis 17 führen
die Verbindungen der Formel (I')
und die Verbindungen der Gruppe (I'') auf,
die gemäß einem
der vorstehenden Beispiele hergestellt wurden.
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C. Pharmakologisches Beispiel
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Beispiel C1: In-vitro-Screening
nach Aktivität
gegen respiratorisches Syncytialvirus.
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Der
prozentuale Schutz gegen ein von Viren verursachte Cytopathologie
(antivirale Aktivität
oder IC50), der durch getestete Verbindungen
erzielt wurde, und ihre Cytotoxizität (CC50)
wurden jeweils aus Dosis-Wirkungs-Kurven
berechnet. Die Selektivität
der antiviralen Wirkung wird durch den Selektivitätsindex
(SI) angegeben, der durch Dividieren von CC50 (cytotoxische
Dosis für
50% der Zellen) durch IC50 (antivirale Aktivität für 50% der
Zellen) berechnet wird.
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Automatisierte
kolorimetrische Tests auf Tetrazolium-Basis wurden zur Bestimmung
von IC50 und CC50 der
Testverbindungen verwendet. Kunststoff-Flachboden-Mirkotiter-Platten
mit 96 Vertiefungen wurden mit 180 μl Eagle-Basismedium, das mit
5% FKS (0% FLU) und 20 mM Hepes-Puffer angereichert war, gefüllt. Anschließend wurden
Stammlösungen
(7,8 × Test-Endkonzentration)
der Verbindungen in 45-μl-Volumina
zu einer Reihe von Dreifach-Vertiefungen hinzugefügt, um die
gleichzeitige Untersuchung ihrer Wirkungen auf virus- und scheininfizierte
Zellen zu ermöglichen.
Fünf Fünffachverdünnungen
wurden direkt in den Mikrotiter-Platten
unter Verwendung eines Robotersystems hergestellt. Unbehandelte
Viruskontrollen und HeLa-Zellkontrollen
wurden in jeden Test eingeschlossen. Etwa 100 TCID50 respiratorisches
Syncytialvirus wurden zu zwei dieser drei Reihen in einem Volumen
von 50 μl
zugegeben. Das gleiche Volumen Medium wurde zu der dritten Reihe
gegeben, um die Cytotoxizität
der Verbindungen in den gleichen Konzentrationen, wie sie zur Messung
der antiviralen Aktivität
verwendet wurden, zu messen. Nach zweistündiger Inkubation wurde eine Suspension
(4 × 105 Zellen/ml) von HeLa-Zellen zu allen Vertiefungen
in einem Volumen von 50 μl
hinzugefügt. Die
Kulturen wurden bei 37°C
in einer 5%-CO2-Atmosphäre inkubiert. Sieben Tage nach
Infektion wurden die Cytotoxizität
und die antivirale Aktivität
spektralphotometrisch untersucht. Zu jeder Vertiefung der Mikrotiter-Platte
wurden 25 μl
einer Lösung
von MTT (3-(4,5-Dimethylthiazol-2-yl)-2,5-diphenyltetrazoliumbromid) hinzugefügt. Die
Platten wurden bei 37°C
für 2 Stunden
weiter inkubiert, wonach das Medium aus jeder Vertiefung entfernt
wurde. Solubilisierung der Formazankristalle wurde durch Zugabe
von 100 μl
2-Propanol erzielt. Vollständiges
Lösen der
Formazankristalle wurde erhalten, nachdem die Platten für 10 min
auf einen Plattenschüttler
gestellt wurden. Schließlich
wurden die Extinktionen in einem computergesteuerten Achtkanal-Photometer
(Multiskan MCC, Flow Laboratories) bei zwei Wellenlängen (540
und 690 nm) abgelesen. Die bei 690 nm Extinktion wurde automatisch
von der Extinktion bei 540 nm abgezogen, so dass die Wirkungen von
unspezifischer Absorption beseitigt wurden.
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Besondere
IC50-, CC50- und
SI-Werte sind in der nachstehenden Tabelle 18 aufgelistet.
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