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DE60013501T2 - Verfahren zur Signalisierung der Anwesenheit von Beute in Ungetierfallen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Signalisierung der Anwesenheit von Beute in Ungetierfallen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Download PDF

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DE60013501T2
DE60013501T2 DE60013501T DE60013501T DE60013501T2 DE 60013501 T2 DE60013501 T2 DE 60013501T2 DE 60013501 T DE60013501 T DE 60013501T DE 60013501 T DE60013501 T DE 60013501T DE 60013501 T2 DE60013501 T2 DE 60013501T2
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DE
Germany
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trap
prey
traps
detecting
vermin
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DE60013501T
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Gilberto Cristofori
Ugo Gianchecchi
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/02Collecting-traps
    • A01M23/04Collecting-traps with tipping platforms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Control Of High-Frequency Heating Circuits (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Ungezieferbekämpfung, und genauer betrifft sie ein Verfahren, um das Vorhandensein von Beutetieren in Fallen für Ungeziefer zu melden.
  • Außerdem betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren in Fallen mit Mitteln, die das Vorhandensein von Beute darin melden.
  • Allgemeiner Stand der Technik
  • Das Problem der Ungezieferbekämpfung an Orten, die mit menschlichen Aktivitäten in Verbindung stehen, um sie von Ungeziefer zu befreien, tritt ständig sowohl in Wohnungen auf dem Land wie auch in der Stadt, als auch in Fabriken auf.
  • Die Bekämpfung von Nagern wie beispielsweise Mäusen und Ratten ist für Wohnungen häufig und lästig, für Firmen, die sich mit Lebensmitteln oder anderen Gebrauchsgütern befassen, kann sie jedoch besonders nachteilig sein.
  • Faktisch sind die Sicherheits- und Hygienevorschriften (UNI, ISO, EN), an welche Herstellung und geschäftliche Belange gebunden sind, streng, insbesondere bezüglich der Arbeitsumgebungsqualität.
  • Die Qualität der von Unternehmen gelieferten Produkte und Dienstleistungen wird von Zertifizierungsbehörden in Übereinstimmung mit strengen internationalen Normen überprüft, und dies zwingt zu Investitionen, um diese Anforderungen zu erfüllen.
  • Für die Beseitigung von kleinen Nagern wie beispielsweise von Mäusen sind viele Systeme bekannt, die auf beköderten Fallen beruhen. Beispielsweise sind die folgenden Mittel bekannt, um sie zu fangen und zu beseitigen: giftiges Futter, Klebstoffe, die an dem Tier kleben bleiben, zuschnappende Fallen und kastenförmige Fallen, in welche Nager durch Einweg-Durchtritte eintreten können.
  • Verfahren, die sich durch giftige Substanzen auszeichnen, können an Orten, an denen Nahrungsmittel verkauft oder gelagert werden, nicht benutzt werden, da das Ungeziefer diese vergiften könnte, bevor es verendet.
  • Zuschnappende Fallen haben den Nachteil, dass sie jeweils nur ein einziges Tier fangen können und der Mechanismus von Mäusen ohne weiteres erkannt werden kann. Außerdem können sie nicht an öffentlichen Orten benutzt werden.
  • Hingegen haben kastenförmige Fallen den Vorteil, dass sie viel Ungeziefer gleichzeitig fangen können und hygienisch sind, da das Ungeziefer im Wesentlichen von der Umgebung isoliert ist.
  • Ein Problem, das die Verwendung derartiger kastenförmiger Fallen einschränkt, ist, dass die Fallen an weniger zugänglichen Stellen aufgestellt und dann häufig kontrolliert werden müssen, um das Vorhandensein von möglicherweise in ihnen gefangenen Nagern zu prüfen.
  • Wenn die Schädlingsbekämpfung in großen Räumen erfolgen soll, beispielsweise in Lagern oder Supermärkten, werden viele Fallen verwendet, die verteilt an versteckten Stellen aufgestellt werden, wodurch ein häufiges, regelmäßiges Prüfen aller Fallen teuer und schwierig ist. Außerdem müssen die Fallen, um das Vorhandensein von Ungeziefer zu prüfen, geöffnet werden, wobei dieser Schritt wegen dem möglichen Vorhandensein von lebendem schädlichem Ungeziefer im Inneren von Fachpersonal ausgeführt werden muss. Schließlich stört ein häufiges Prüfen der Fallen das Ungeziefer, so dass es gegenüber einem Hineingehen argwöhnisch wird.
  • Aus allen diesen Gründen besteht ein Bedarf an einem Verfahren, das das Vorhandensein von Beute in Fallen für Ungeziefer wie beispielsweise für kleine Nager und Mäuse meldet, das praktisch und preiswert anzuwenden ist und das eine einfache und schnelle Kontrolle einer Falle oder mehrerer Fallen gleichzeitig ermöglicht.
  • Es sind Vorrichtungen bekannt, die das Prüfen der Funktion einer Falle erleichtern.
  • GB 2 293 956 beschreibt eine Tierfalle mit einer Eintrittsöffnung, die zu einer drehbar gelagerten, rechteckigen Plattform führt, die vorgespannt auf einem Drehzapfen ruht. An jedem Ende der Plattform sind magnetische Schließhaken angebracht, so dass, wenn ein Tier eintritt, die Plattform ausgehend von einer Ruheposition schwenkt und die Vorspannung überwunden wird, derart, dass die Enden in Richtung der Magnete gekippt werden und die Schließhaken zusammenwirken, um die Plattform in einer zugesprungenen Position zu verriegeln. Die Falle enthält einen Alarmmelder, der durch den Wechsel vom Ruhezustand in den zugesprungenen Zustand aktiviert wird. Der Alarm könnte entfernt erfasst werden. Dieses Dokument offenbart keine Ausführungsformen des Alarmmelders und berichtet nur theoretisch über sie. Die Falle kann nur jeweils ein Tier fangen. Wenn die Magnete die Plattform verriegeln, können nämlich weitere Tiere nicht in die Falle gelangen, da die Plattform geschwenkt worden ist.
  • US 5 477 635 offenbart eine Meldevorrichtung, die anzeigt, wenn eine Einweg-Tierfalle ausgelöst worden ist. Die Vorrichtung erfasst eine Bewegung des Köders, die anzeigt, dass die Falle ausgelöst worden ist. Es wird ein sichtbarer oder hörbarer Alarm verwendet, um den Anwender zu benachrichtigen. Dies ermöglicht, die Falle wieder einzurichten, falls der Köder weg ist, oder zu ersetzen, falls ein Tier in die Falle gegangen ist. Diese Falle ist vom Federtyp, und die Beute kann gut gesehen werden. Der Alarm hat nur die Funktion zu melden, dass der Köder wieder zu positionieren oder die Feder wieder zu spannen ist. Es kann nur jeweils ein Beutetier gefangen werden.
  • US 5 184 416 offenbart eine Mausefallenvorrichtung, die so beschaffen ist, dass sie mehrere Kontakthöcker enthält, die fest an einer Basis der Mausefallen-Baueinheit angebracht sind, woraufhin ein Wegbewegen des Mausefallenköders eine elektrische Verbindung zwischen den Mausefallen-Kontakthöckerelementen bewirkt, die einen Hinweis auf einen Mausefallenköder in einer veränderten Orientierung in Bezug auf die Mausefallen-Baueinheit liefert. Auch diese Falle ist vom Federtyp, und die Beute kann gut gesehen werden.
  • Der Alarm hat nur die Funktion zu melden, dass der Köder wieder zu positionieren oder die Feder wieder zu spannen ist. Es kann nur jeweils ein Beutetier gefangen werden.
  • Diese Lösungen haben zum Ziel, einem Anwender das Prüfen zu ermöglichen, ob ein Tier in die Falle gegangen ist oder ob die Fallen erneut zu spannen sind. In allen drei Fällen können die Fallen nur jeweils ein Beutetier fangen, und der Alarm wird sofort mit der Bewegung der Feder oder dem Schwenken der Plattform ausgelöst. Der Alarm könnte weitere Tiere bei der Annäherung an die Falle stören, wobei dies jedoch dem vollen Erfolg der Wirkungsweise nicht abträglich ist, da keine weiteren Tiere gefangen werden können.
  • Kurzdarstellung der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren in Fallen schaffen, die verwendet werden, um Ungeziefer zu fangen, wie beispielsweise kleine Nager, das praktisch und preiswert anzuwenden ist und das ein schnelles Kontrollieren jeder Falle oder mehrerer Fallen gleichzeitig ermöglicht.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist zu ermöglichen, dass mehrere Tiere, die vorhanden sein könnten, in die Falle gelangen können, bevor diese von einer Bedienperson geprüft wird.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist, eine Vorrichtung zu schaffen, die für die Ausführung dieses Verfahrens verwendet werden kann.
  • Diese und weitere Aufgaben werden durch das Verfahren zum Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren in Fallen gemäß der vorliegenden Erfindung gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es die Schritte umfasst:
    • – selbsttätiges Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren in derartigen Fallen;
    • – mittels Licht und/oder Ton melden und/oder Fernmelden, dass wenigstens ein Beutetier gefangen worden ist;
    • – wobei der Schritt des Meldens mit einer im Voraus festgelegten Verzögerungszeit in Bezug auf den Schritt des Erfassens des Vorhandenseins der Beutetiere ausgeführt wird, so dass weiteres Ungeziefer nicht gestört wird und von der Falle angezogen wird, um sie zu füllen, bevor die Bedienperson sie alsbald prüft.
  • Die Vorrichtung, die verwendet wird, um dieses Verfahren auszuführen, umfasst:
    • – Mittel zum selbsttätigen Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren in den Fallen;
    • – Licht- und/oder Ton- und/oder Fernmeldemittel, die auf die Mittel zum Erfassen reagieren, um zu melden, dass wenigstens ein Beutetier gefangen worden ist, wobei die Mittel zum Melden einen Zeitgeber umfassen, der nach einer im Voraus festgelegten Verzögerungszeit meldet, dass wenigstens ein Beutetier gefangen worden ist.
  • Diese Vorrichtung kann vorteilhaft an kastenförmigen Fallen angebracht werden, die wenigstens eine Einlassöffnung mit beispielsweise einem Einwegsystem, das eine schwenkbare Plattform, die auf einem mittigen Stift drehbar gelagert ist, und einen schwenkbaren Flügel, der auf einem seitlichen Stift gelagert ist, umfasst. Die Plattform wird von dem in die Falle eintretenden Ungeziefer bedient, wobei sie nach vorn geschwenkt wird; diese Bewegung hebt den Flügel an, der seinerseits verhindert, dass das Ungeziefer aus der Falle entkommt, und bringt das System wieder in die Ausgangsposition zurück, sobald das Beutetier drinnen ist.
  • In einer ersten Ausführungsform können die Mittel zum Erfassen einen Tastschalter umfassen, der durch das Senken wenigstens eines der oben beschriebenen schwenkbaren Elemente betätigt wird.
  • Alternativ kann auch das Schwenken an dem Drehgelenk der schwenkbaren Elemente ausgenutzt werden, um den Eintritt des Ungeziefers in die Falle zu erfassen; in diesem Fall können die Mittel zum Erfassen einen Schalter umfassen, der durch das Drehen wenigstens eines der Stifte, um welche die Flügel gelenkig angebracht sind, betätigt wird.
  • Eine dritte Ausführungsform der Mittel zum Erfassen sieht die Verwendung eines oder mehrerer Stangen- oder Schnurelemente vor, die von dem Ungeziefer in der Falle bewegt werden. Derartige Elemente können sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung angeordnet sein. Im ersteren Fall ist ein Ende mit der Abdeckung der der Falle verbunden, während das andere so angeordnet ist, dass es über dem Boden hängt, um durch die Bewegung des Ungeziefers betätigt zu werden. Im zweiten Fall ist ein Ende mit dem Rand der Falle verbunden, während das andere im mittleren Bereich ebenfalls so positioniert ist, dass es auf einer Höhe ist, die ermöglicht, dass es durch die Beutetiere bewegt wird.
  • In einer vierten Ausführungsform können die Mittel zum Erfassen eine Fotozelle oder einen Objektsensor umfassen, die bzw, der in dem Kasten der Falle ist.
  • Vorzugsweise können die Mittel zum Melden eine Licht- und/oder Schallvorrichtung umfassen, die entweder auf der Falle oder auf einer entfernten Trägereinrichtung angeordnet sind. Im ersteren Fall kann die Verbindung zu dem System zum Erfassen durch ein Stromkabel erfolgen, wohingegen im zweiten über das Stromkabel hinausgehend die Verwendung eines Empfängers von Funk- oder Infrarotsignalen, die von einem mit den Erfassungsvorrichtungen verbundenen Sender gesendet werden, vorgesehen sein kann.
  • Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht die gleichzeitige Überwachung mehrerer Fallen, da sie Meldesysteme vorsieht, die für die Anzeige des Vorhandenseins der Beutetiere in einer oder mehreren der Fallen eine Überwachungstafel vorsehen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Die Erfindung wird deutlicher mit der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform davon, die beispielhaft und nicht einschränkend in Bezug auf die beigefügte Zeichnung gegeben ist, worin:
  • 1 eine Perspektivansicht einer Falle zeigt, die das Verfahren zum Melden des Vorhandenseins von Beutetieren und die Vorrichtung, um es auszuführen, gemäß der vorliegenden Erfindung verkörpert;
  • – die 2A, 2B, 2C eine Querschnittansicht der Funktionsweise einer Einlassöffnung der Falle von 1 mit einer schematischen Darstellung einer möglichen Anordnung der Sensoren für die Erfassung zeigen;
  • 3 eine perspektivische Seitenansicht einer Einlassöffnung der Falle von 1 mit Angabe der möglichen Anordnung der Sensoren für die Erfassung zeigt;
  • 4 eine Querschnittansicht der möglichen Anordnung der Sensoren für die Erfassung zeigt, die verwendet werden, um das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung auszuführen;
  • – die 5A, 5B, 5C eine schematische Darstellung der möglichen Verbindungen zwischen dem System zum Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren und dem Meldesystem bei dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zeigen;
  • – die 6A und 6B den Körper einer Ausführungsform der Falle gemäß der Erfindung zeigen, wobei die Einheit zum Melden von dem Block der Falle abnehmbar ist.
  • Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
  • Wie aus 1 ersichtlich ist, umfasst eine Falle 1, auf die das Verfahren und die Vorrichtung zum Erfassen von Beutetieren gemäß der vorliegenden Erfindung angewendet werden kann, einen kastenförmigen Körper 2, zwei Einlassöffnungen 3 und eine Abdeckung 4, die am Ende um zwei Stifte 5, von denen nur einer gezeigt ist, schwenkbar gelagert ist.
  • In den 2A bis 2C und 3 ist die Einlassöffnung 3 mit einem Einweg-Mechanismus ausgestattet, der eine schwenkbare Plattform 6, die um einen mittigen Stift 7 schwenkbar gelagert ist, einen schwenkbaren Flügel 8, der um einen seitlichen Stift 9 schwenkbar gelagert ist, und Anschläge 10 und 11 besitzt.
  • In den 2A bis 2C ist die Funktionsweise des Mechanismus schematisch dargestellt: Ein Tier, das entsprechend der Richtung 12 in 2A eintritt, bewirkt, wenn es den mittigen Stift 7 passiert hat, das Schwenken 13 der Plattform 6, wobei der Flügel 8 entsprechend dem Pfeil 14 angehoben wird und den Anschlag 11 berührt.
  • Das Tier bewirkt dann, dass die Plattform 6 vollständig herumschwenkt, wie in 2C gezeigt ist, wobei sie durch das Gewicht des Flügels wieder in die Ausgangsposition zurückkehrt, nachdem das Tier vorbeigelaufen ist.
  • Gemäß einem Hauptaspekt der vorliegenden Erfindung wird zum Melden des Vorhandenseins von Ungeziefer in der Falle 1 der obige Mechanismus mit einem Tastschalter 15 verwendet, der in dieser Ausführungsform durch das Absenken der schwenkbaren Plattform 6 betätigt wird.
  • In einer zweiten Ausführungsform kann zum Erfassen des Eintritts des Ungeziefers in die Falle das Schwenken der schwenkbaren Plattform oder der schwenkbaren Flügel ausgenutzt werden. In diesem Fall umfassen die Mittel zum Erfassen einen Schalter 16, der durch das Drehen des Stifts 7 betätigt wird. Dies gilt offensichtlich auch für den Flügel 8 und für den entsprechenden Stift 9. In 3 sind die Schritte zum Anbringen des Schalters 16 mittels zweier Streifen 17 gezeigt, die sich gemeinsam mit dem Flügel 7 bewegen.
  • Wie in den 4A und 4B gezeigt ist, sieht eine dritte Ausführungsform der Mittel zum Erfassen die Verwendung eines oder mehrere lang gestreckter Elemente 18 vor, die durch die Bewegung des Ungeziefers in der Falle betätigt werden. Derartige Elemente können sowohl vertikal, wie in dem Fall von 4A, als auch horizontal, 4B, angeordnet sein.
  • Im ersteren Fall (4A) ist ein Ende 18a mit der Vorrichtung 19 verbunden, die auf der Abdeckung der Falle angeordnet ist, die die Mittel für die Erfassung enthält, während das andere Ende 18b über dem Boden hängend angeordnet ist, um durch die Bewegung des Ungeziefers betätigt zu werden.
  • Im zweiten Fall (4B) ist ein Ende 18a mit dem Rand 20 der Falle verbunden, während das andere Ende in einem mittigen Bereich positioniert ist, wobei es ebenfalls auf einer Höhe ist, die ermöglicht, dass es durch die Bewegung der Beutetiere bewegt wird.
  • In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können die Mittel zum Erfassen eine Fotozelle oder einen Objektsensor umfassen, die bzw. der in dem Kasten der Falle angeordnet ist. Diese Lösung ist nicht in den Figuren gezeigt.
  • Die Mittel zum Melden (5A bis 5C) können sowohl eine Lichtvorrichtung 21 als auch eine Schallvorrichtung 22 umfassen, die entweder auf der Falle (5A) oder auf einer entfernten Trägereinrichtung 23 (5B bis 5C) angeordnet sind. Im zweiten Fall kann die Verbindung zu dem Erfassungssystem mit einem Stromkabel 24 und/oder mit einem Empfänger 25 von Funk- oder Infrarotsignalen erfolgen, die von einem mit den Erfassungsvorrichtungen verbundenen Sender gesendet werden.
  • Gemäß einem Hauptaspekt der Erfindung können die Meldesysteme den Eintritt der Beutetiere in die Falle mit einer im Voraus festgelegten Verzögerungszeit melden, so dass weiteres Ungeziefer, das vorhanden sein könnte, vor dem Eingreifen der Bedienperson in die Falle gehen kann.
  • Die Vorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ermöglicht die gleichzeitige Überwachung mehrerer Fallen, da ein Meldesystem vorgesehen ist, das eine Überwachungstafel für die Anzeige des Vorhandenseins der Beutetiere in einer oder mehreren der Fallen umfassen kann.
  • Vorteilhafterweise sind die Meldemittel in gekapselten Gehäusen in die Falle eingebaut, so dass sie während der Schritte des Waschens und Desinfizierens des Kastens keiner Beschädigung ausgesetzt sind.
  • Alternativ sind die Meldemittel kompakt und leicht abnehmbar, um die Schritte des Waschens und Desinfizierens des Kastens zu erleichtern. In der Ausführungsform von 6A ist in diesem Sinne eine Meldeeinheit 30 gezeigt, die an einer Wand 31 befestigt werden kann. Ein Kabel 32 verbindet die Meldeeinheit 30 mit der Falle 1, in der ein Objektsensor oder ein Schalter angeordnet ist. Die Abdeckung 3 umfasst vorteilhaft ein Gehäuse 33, in dem die Meldeeinheit untergebracht werden kann (6B), um die Falle zu transportieren oder um die Falle 1 kompakt mit der Meldeeinheit 30 zu benutzen.
  • So ist, wenn die Falle an einem verborgenen Ort, d. h. unter einem Möbelstück, verwendet wird, die Meldeeinheit 30 wie in 6A befestigt, während dann, wenn die Falle 1 in einem offenen Raum benutzt wird, die Meldeeinheit 30 wie in 6B im Gehäuse 33 untergebracht ist, und nur bei Bedarf entfernt wird.
  • Die Meldeeinheit 30 könnte ein Tastenfeld für die Programmierung einer elektronischen Steckkarte umfassen (nicht gezeigt). Die Letztere könnte sowohl integrierte Schall- und Lichtmittel 34 und 35 als auch einen Sender, der die Meldung des Vorhandenseins von Ungeziefer in der Falle an eine entfernte Konsole sendet, umfassen.
  • Die vorangehende Beschreibung einer besonderen Ausführungsform wird so die Erfindung unter dem konzeptionellen Gesichtspunkt umfassend offenbaren, so dass andere durch Anwenden des gegenwärtigen Wissens in der Lage sein werden, eine derartige Ausführungsform abzuwandeln und/oder für verschiedene Anwendungen anzupassen, ohne weitere Untersuchungen anzustellen und ohne von der Erfindung abzukommen, weshalb selbstverständlich ist, dass derartige Anpassungen und Abwandlungen als der besonderen Ausführungsform äquivalent angesehen werden müssen. Die Mittel und Materialien, um die hier beschriebenen verschiedenen Funktionen zu verwirklichen, könnten verschiedener Art sein, ohne deshalb vom Geltungsbereich der Erfindung, wie sie durch die Ansprüche definiert ist, abzukommen. Es ist selbstverständlich, dass die hier gebrauchte Ausdrucksweise und Terminologie den Zweck der Beschreibung und nicht der Einschränkung erfüllt.

Claims (10)

  1. Verfahren zum Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren in Fallen, die zum Fangen von Ungeziefer wie beispielsweise kleinen Nagern verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass es die Schritte aufweist: – selbsttätiges Erfassen der Vorhandenseins von Beutetieren in den Fallen; – Licht- und/oder Ton- und/oder Fernmeldemittel zum melden, dass wenigstens ein Beutetier gefangen worden ist, wobei der Schritt des Meldens mittels Licht und/oder Ton und/oder des Fernmeldens mit einer im Voraus festgelegten Verzögerungszeit in Bezug auf den Schritt des Erfassens des Vorhandenseins von Beutetieren ausgeführt wird.
  2. Vorrichtung zum Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren in Fallen, die zum Fangen von Ungeziefer wie beispielsweise kleinen Nagern verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst: – Mittel zum selbsttätigen Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren in den Fallen; – Licht- und/oder Ton- und/oder Fernmeldemittel, um zu melden, dass wenigstens ein Beutetier gefangen worden ist, – wobei die Mittel zum Melden einen Zeitgeber umfassen, der nach einer im Voraus festgelegten Verzögerungszeit meldet, dass wenigstens ein Beutetier gefangen worden ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Fallen kastenförmig sind und wenigstens eine Einlassöffnung aufweisen, die mit einem System ausgestattet ist, das an einem mittigen Stift eine schwenkbare Plattform vorsieht, die von dem in die Fallen eintretenden Ungeziefer betätigt wird, und einen auf einem seitlichen Stift gelagerten schwenkbaren Flügel vorsieht, der seinerseits verhindert, dass das Ungeziefer aus der Falle entkommt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Mittel zum Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren einen Tastschalter oder einen Schalter umfassen, der von wenigstens einem Teil, der schwenkbaren Plattform oder dem schwenkbaren Flügel, betätigt wird.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Mittel zum Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren ein oder mehrere lang gestreckte Elemente umfassen, die hängen oder sich in Richtung der Mitte der Falle erstrecken und durch die Bewegung des Ungeziefers in der Falle betätigt werden.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Mittel zum Erfassen des Vorhandenseins von Beutetieren eine Fotozelle oder einen Objektsensor umfassen, die bzw. der in dem kastenförmigen Körper der Fallen angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei ein Mittel zum Melden vorgesehen ist, das aus der Gruppe aus einer Lichtvorrichtung und/oder einer Schallvorrichtung und/oder einer Sendervorrichtung gewählt ist, und mit den Mitteln zum Erfassen durch ein Stromkabel verbunden auf der Falle angeordnet ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei eine Fernüberwachungstafel vorgesehen ist, die auf das Mittel zum Melden reagiert, um das Vorhandensein von Beutetieren in wenigstens einer Falle anzuzeigen.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Mittel zum Melden kompakt sind und die kastenförmige Falle eine Abdeckung mit einem Gehäuse besitzt, in dem die Mittel zum Melden untergebracht werden können, wodurch ein Waschen und Desinfizieren des Kastens getrennt von den Mitteln zum Melden möglich ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Mittel zum Melden ein Tastenfeld für die Programmierung einer elektronischen Steckkarte umfassen, wobei die Letztere sowohl integrierte Schall- und Lichtmittel als auch einen Sender, der die Meldung des Vorhandenseins von Ungeziefer in der Falle an eine entfernte Konsole sendet, umfasst.
DE60013501T 1999-06-08 2000-06-07 Verfahren zur Signalisierung der Anwesenheit von Beute in Ungetierfallen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Expired - Lifetime DE60013501T2 (de)

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DE60013501T2 true DE60013501T2 (de) 2005-09-08

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