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Die
Erfindung bezweckt einen Sprühkopf
insbesondere für
Hochdruckspritzpistolen mit einem in einem Mittelteil eingebrachten
und von einem Kanal durchquerten Drehelement mit einer Sprühöffnung und
einer Dichtung für
die Dichtigkeit zwischen dem Drehelement und der Pistole.
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Das
Drehelement weist einen runden Mittelteil mit der in eine seitliche Öffnung des
Mittelstücks
eingefügten
Düse auf.
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Ein
Sprühkopf
dieses Typs ist aus dem Dokument US-A-4 516724 bekannt.
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Die
Patentanmeldung PCT/CH97/00316 zeigt einen Sprühkopf für Hochdruck-Spritzpistole mit einem
Element zylindrischer Form, drehend in ein Mittelstück eingebaut
und von einer Hauptleitung durchquert, an deren Ende eine Sprühdüse angebracht
ist, die einen Hochdruck-Flüssigkeitsstrahl
in Spindelform abgibt, wobei zwei druckbasierte Luftkanäle von Mittelstück ausgehend
im Innern des zylinderförmigen
Elements beiderseits des Mittelkanals der Düse verlaufen und die Ausgangsöffnungen
der Luftstrahlen im zylinderförmigen
Element in Bezug auf die Eingangsöffnungen in Verbindung mit
den Kanälen
des Mittelstücks
versetzt sind.
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Die
Patentanmeldung PCT/CH98/00104 zeigt einen Sprühkopf für Hochdruck-Spritzpistole mit einem
Element zylindrischer Form mit einem in ein Mittelstück eingebrachtes
Drehelement und von einem Kanal durchquert mit einer Sprühöffnung und
einer Dichtung für
die Dichtigkeit zwischen dem Drehelement und der Pistole, wobei
das Drehelement in seinem Mittelteil eine Kugelform aufweist, die
zum Zusammenwirken mit der im Innern des Mittelstücks angebrachten
Dichtung in der Lage ist, und zwei Rundsitze beiderseits des Kugelteils
auf den beiderseits des Mittelstücks
angebrachten Sitzen aufliegen.
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Die
nach altem Stand der Technik bekannten Sprühkopfe weisen den Nachteil
auf, den Schlitz der Düse
weitgehend auf der Höhe
der Spitze des Sprühkopfs
oder darunter liegend zu haben, was am Ausgang des Flüssigkeitsstrahls
immer zu Beeinträchtigungen
führt.
Ausserdem läuft,
wenn man die Arbeit unterbricht, die Flüssigkeit, welche die Pistole
nicht hat verlassen können,
aus der Düse
heraus, und der Anwender ist demnach ständig verpflichtet, sie zu reinigen,
um eine Ansammlung von trockener Farbe um den Schlitz der Düse und an
der Spitze des Sprühkopfs
zu vermeiden. Das Problem spitzt sich noch zu, wenn man Sprühköpfe für Strahlen
mit Zusatzluft verwendet, da diese Luftstrahlen Turbulenzen entwickeln,
welche Sedimentablagerungen von Flüssigkeit an der Spitze des
Kopfes verursachen. Diese Ablagerungen sind besonders störend, da
sie Tröpfchen bilden,
welche auf die zu behandelnden Objekte geschleudert werden können.
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Das
Ziel dieser Erfindung ist es, diese Nachteile zu beheben und einen
Sprühkopf
insbesondere für
Hochdruckspritzpistolen vorzuschlagen mit einem in ein Mittelstück eingebrachten
und von einer Sprühdüse durchquerten
Drehelement mit einer Dichtung, um die Dichtigkeit zwischen dem
Drehelement und der Pistole zu gewährleisten, wobei das Drehelement einen
runden Mittelteil mit der in eine seitliche Öffnung des Mittelstücks eingefügten Düse aufweist, dadurch
gekennzeichnet, dass der runde Mittelteil mit einer Versetzung nach
oben zum Mittelstück
in eine Arbeitsposition gegen mindestens einen an der Spitze des
Mittelstücks
gelegenen inneren Anschlag gebracht wird und die Arbeitsposition
der in den kreisförmigen
Teil des Drehelements eingebrachten Düse über der Spitze des Mittelstücks liegt.
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Mit
der Möglichkeit,
den runden Mittelteil mit einer Versetzung nach oben zum Kopf zu
bringen, kann die auf dem Mittelteil angebrachte Düse angehoben
werden und aus der Spitze des Kopfes herauskommen. Somit wird eine
Ansammlung von Farbe an dem Gerät
bei seiner Verwendung ebenso wie die Ablagerung von Flüssigkeitsresten,
welche die zu bespritzenden oder zu bedeckenden Teile verunreinigen
könnten,
begrenzt.
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Mit
der der Erfindung nach vorgeschlagenen Anordnung könnte die
Düse selbst über die
Höhe der Spitze
des Kopfes mit einem Abstand von 1 bis 5 mm gebracht werden.
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Einer
vorgezogenen Ausführungsform
zufolge weist der Mittelteil des Drehelements mindestens eine seitliche
Schulter mit der Form einer Achse auf, welche mit einer Verlängerung
mit der Form einer Rille in der seitlichen Öffnung des Mittelstücks zusammenwirkt,
wobei die Rille des Mittelstücks
es nach dem Einfügen
des Drehelements ins Innere des Mittelstücks ermöglicht, das Drehelement nach
oben zum Mittelstück
zu versetzen, bis die Schulter auf dem inneren Anschlag der Spitze
des Mittelstücks aufliegen
kommt.
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Nach
dieser Ausführungsform
weist der Mittelteil des Drehelements eine zweite, zur ersten entgegengesetzte
Schulter des Mittelteils und ebenfalls mit der Form einer Achse
auf, wobei die zweite Schulter mit einer in der anderen Seite des
Mittelstücks
vorgesehenen Rille zusammenwirkt. Die die Dichtigkeit zwischen dem
Mittelstück
und der Pistole versichernde Dichtung gleitet in einer in die Achse und
den Unterbereich des Mittelteils eingefügten Ausbohrung, um gegen den
runden Mittelteil des Drehelements anzuliegen.
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Auch
dieser Ausführungsform
zufolge hat der runde Mittelteil des Drehelements die Form einer Kugel,
welche mit der Dichtung im Innern des Mittelstücks zusammenwirkt.
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In
diesem Falle kann die Dichtung vorzugsweise einen Einschnitt aufweisen,
damit der Mittelteil des Drehelements mit der Form einer Kugel auf
den beiden Kanten des Einschnitts aufliegt.
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In
einer anderen Ausführungsform
weist der runde Mittelteil des Drehelements die Form eines Zylinders
auf, der mit der Dichtung im Innern des Mittelstücks zusammenwirkt.
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Das
Mittelstück
wird vorzugsweise von einer Serie von Kanälen durchquert, welche den
Luftdurchlass mit niedrigem Druck ermöglichen, der den Öffnungswinkel
des Flüssigkeitsstrahls
regelt, der aus der Düse
kommt, während
diese Kanäle
beiderseits der Düse
angeordnet sind und an ihrem Ausgang einen spitzen Winkel mit dem
Mittelkanal der Düse
bilden.
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Das
Mittelstück
weist in seinem oberen Teil zwei genau entgegengesetzte Vorsprünge auf,
wobei das Mittelstück
von zwei zusätzlichen
Kanälen
durchquert wird, die ins Innere der besagten Vorsprünge mit
Ausgangsöffnungen
führen
und einen Tiefdruck-Luftstrom weitgehend rechtwinklig zum Schlitz der
Düse gegen
die aus der Düse
kommende Flüssigkeitsspindel
unter Druck leiten, um die Zerstäubung
des besagten Flüssigkeitsstrahls
zu bewirken.
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Das
Drehelement weist einen Bolzen auf, der gegen zwei Ränder des
Mittelstücks
anschlägt,
um zwei Positionen einzunehmen, die den Arbeits- und Reinigungskonfigurationen
der Düse
entsprechen. Das Drehelement ist mit einem Griff verbunden, welcher
das Drehen um 180° zwischen
den jeweiligen beiden Arbeits- und Reinigungspositionen ermöglicht.
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Der
vorgezogenen Ausführungsform
zufolge ist das Drehelement aus Stahl, Edelstahl oder Chromstahl
mit auf jeden Fall einer Wärmebehandlung
zur Verhärtung
seiner Fläche;
die Düse
ist aus Hartmetall, z. B. Wolframkarbid; das Mittelstück ist aus
Eloxalaluminium, Stahl oder aus einem mit Kohlenstofffasern verstärkten Kunststoff,
und die zylinderförmige
Dichtung ist aus eisenhaltigem oder nicht eisenhaltigem Metall oder
aus verstärktem
Verbundwerkstoff.
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Die
Zeichnung zeigt als Beispiel einen der Erfindung entsprechenden
Sprühkopf.
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In
der Zeichnung zeigt 1 eine Ansicht eines Sprühkopfes
nach einer Ausführungsform
des Kopfes im Teilschnitt mit allen ihn zusammenstellenden Elementen,
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2 zeigt
eine Draufsicht eines Drehelements des Kopfes,
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3 zeigt
eine Seitenansicht des Drehelements der 2 mit einem
Schnitt seines Mittelteils,
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4 zeigt
eine Seitenansicht des Mittelstücks,
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5 zeigt
einen Schnitt des Mittelstücks der 1,
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6 zeigt
eine Draufsicht des Mittelstücks mit
im Innern einer Sprühdüse,
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7 zeigt
einen Detailschnitt des Mittelstücks
entlang der Linie VII-VII der 6,
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8 ist
eine Draufsicht einer Variante des in den 1 bis 7 dargestellten
Kopfes,
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9 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie IX-IX der 8,
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10 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie X-X der 8,
und
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11 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie XI-XI der 8.
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Der
in der Zeichnung dargestellte Sprühkopf 1 enthält ein von
einem Drehelement 3 durchquertes Mittelstück 2.
Eine zylinderförmige
Dichtung 4 wird in eine in das Mittelstück eingebrachte axiale Ausbohrung 4a eingebracht,
um in der besagten Ausbohrung frei gleiten zu können. Das untere Ende der Dichtung 4 weist
eine Aushöhlung 5a auf,
in die sich eine Enddichtung 5 einfügt, welche eine mittlere Öffnung 7a aufweist,
die zu einer in die zylinderförmige
Dichtung 4 eingefügten
mittleren Ausbohrung 7 führt. Die Dichtung weist an
ihrer Grundfläche
eine kreisförmige äussere Rille 6a auf,
in die sich eine „O-Ring-Dichtung" 6 einfügt, um die
Dichtigkeit zwischen der zylinderförmigen Dichtung 4 und
der Ausbohrung 4a des Mittelstücks 2 zu versichern.
Die mittlere Ausbohrung 7 der Dichtung 4 vergrössert sich
mit der Form eines Trichters 8 an ihrem oberen Teil, um
wie hiervor erklärt
gegen das Drehelement 3 anzuliegen.
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Das
Drehelement 3 enthält
einen Mittelteil 31 mit der Form einer Kugel und zwei Schultern 32 respektive 32a mit
der Form einer Achse (siehe auch 3). Die
Schultern 32 respektive 32a weisen an ihrem freien
Ende eine begrenzte Platte 33 respektive eine Platte 35 auf.
Die begrenzte Platte 33 enthält einen Bolzen 36,
der mit einer in das Mittelstück 2 eingefügten Aussparung 34a zusammenarbeitet
und als Anschlag dient. Ein Stift 36 reicht ausgehend von der
Platte 33 nach aussen, erstreckt sich entlang einer zur
Schulter 32 selben Achse und erhält an seinem freien Ende einen
mit einem Bolzen befestigten Griff 63a. Alternativ kann
der Griff 36a aus verstärktem
synthetischem Werkstoff abgeformt sein.
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Die
zylinderförmige
Dichtung 4 weist an ihrer Innenfläche einen v-förmigen Einschnitt 41 in
Kontakt mit dem Drehelement 3 auf, welches auf den beiden Kanten
des Einschnitts 41 aufliegt. Dieser Einschnitt kann im
Schnitt die Form eines V oder eines U haben. Alternativ kann sie
durch eine Runddichtung 41a ersetzt werden, die vorzugsweise
aus Metall oder Verbundwerkstoff ist.
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Im
Innern des Mittelteils 31 (3) des Drehelements 3 befindet
sich ein Einsatzteil oder eine Sprühdüse aus Wolframkarbid 37 und
eine Hohlschraube 39 zum Anschrauben des Einsatzteils 37 mittels
einer Runddichtung 38, welche zwischen der Düse und der
Schraube angebracht ist, die eine nicht dargestellte mittlere Ausbohrung
aufweist und mit Hilfe eines Sechskantschlüssels angezogen wird. Der Schlitz
des Einsatzteils 37 ist in der Achsrichtung des Drehelements 3 angeordnet.
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Das
Mittelstück 2 (4 und 5)
weist eine seitliche Öffnung 21 auf,
die sich entlang einer Rille 22 nach oben erstreckt, wobei
sich eine zweite seitliche Öffnung 21a kleinerer
Abmessung auf der zur ersten gegenüberliegenden Seite befindet
und sich genau wie im Falle der seitlichen Öffnung 21 entlang
einer Rille erstreckt. Es sind zwei Vorsprünge 23 auf die Spitze
des Mittelstücks
gebracht, von denen jeder eine Ausgangsöffnung 25 in Richtung
der Achse des Mittelstücks
und zu diesem weitgehend rechtwinklig aufweist. Diese Öffnungen 25 stehen
mit zwei Kanälen 24 in
Verbindung, welche die Wand des Mittelstücks in Richtung seiner Achse
durchqueren und zu den Ausgangsöffnungen 25 weitgehend
rechtwinklig sind. Diese Kanäle 24 sind
zum Leiten eines Luftstroms an die Spitze des Zerstäuberteils 37 zum Ansatz
des Strahls bestimmt. Ihre Ausgangsöffnungen 25 können durch
Schlitze ersetzt werden. Es durchqueren andere Kanäle 28 die
Wände des
Mittelstücks 2 in
Richtung seiner Achse, um zu den jeweiligen Ausgangsöffnungen 29 (6 und 7)
zu gelangen, die an der Spitze des Mittelstücks liegen und mit der Spindel,
die aus dem Düsenschlitz kommt,
einen spitzen Winkel bilden. Diese vier Öffnungen 29 sind dazu
bestimmt, einen Luftstrom abzugeben, welcher die Änderung
des Zerstäubungswinkels
ermöglicht.
Im Innern jedes dieser Kanäle 28 und
in seinem unteren Bereich ist ein Gewinde 28a vorgesehen,
welches das Einfügen
der Schrauben 28b, die als Luftverengungen verwendet werden,
mit einem Sechskantschlüssel
ermöglichen.
Sie haben die Form von Hohlschrauben mit verschiedenen Ausbohrungsdurchmessern
mit dem Ziel, den Luftstrom zu verändern. Alle Schrauben 28b eines
selben Satzes haben denselben Ausbohrungsdurchmesser. Selbstverständlich können auch
die Kanäle 24 mit Hohlschrauben 28b zum
Einstellen des Luftstromes versehen werden.
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Im
seinem unteren Teil weist Mittelstück 2 eine Rille in
der Form einer runden Krone 27 auf, die zur Verbindung
mit der Pistole beiträgt
und den Durchlass der Luft mit niedrigem Druck zu den Kanälen 24, 28 ermöglicht.
Generell weisen die in Verbindung mit der soeben beschriebenen Sprühdüse verwendeten
Pistolen eine Einstellung der Druckluft auf, welche in die kreisförmige Rille 27 eingelassen
wird. Die Einstellung des Druckluftstroms der Öffnungen 25 respektive 28 wird über die
Wahl der Ausbohrungen der Hohlschrauben 28b vorgenommen.
Es gibt im Handel Pistolenmodelle mit zwei verschiedenen Lufteinstellungen.
In diesem Falle ist es möglich,
die Kanäle 24 und
die Öffnungen,
die zu den Vorsprüngen
führen,
sowie die anderen Kanäle 28 und
ihre respektiven Öffnungen 29,
gesondert zu versorgen.
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Beim
Betrieb wird das Drehelement 3 über die Öffnung 21 in das Mittelstück 2 eingegeben,
wobei die begrenzte Platte 33 mit zur Öffnung 21 grösserem Durchmesser
die Position bestimmt, bis zu der das Drehelement 3 eingegeben
werden kann. An der anderen Seite des Mittelstücks 2 kommt die Platte 35 aus
der Öffnung 21a heraus.
Somit können
die Schultern 32, 32a entlang der Rollen 22 voll
nach oben zum Mittelstück 2 gleiten,
bis die besagten Schultern 32 auf den oberen Teil der Aussparungen 22 auftreffen.
Das Drehelement 3 befindet sich nun an der Spitze des Mittelstücks 2,
und die Sprühdüse 37 befindet
sich über
der besagten Spitze. Die Dichtung 4 gleitet im Innern der
Ausbohrung 30 des Mittelstücks 2, um die Dichtigkeit
zwischen diesem und der auf der Zeichnung nicht dargestellten Pistole
zu versichern. Der Einschnitt 41 der zylinderförmigen Dichtung 4 versichert
eine grössere
Dichtigkeit, da der Mittelteil 31 des Drehelements 3 mit
der Form einer Kugel auf der Zeichnung auf den beiden Kanten des
Einschnitts 41 aufliegt. Um diese Dichtigkeit besser zu
gewährleisten
weist die zylinderförmige
Dichtung 4 an ihrer Unterseite die Enddichtung 5 aus
Polyamidkunststoff (Nylon) auf, mit welcher der Kopf 1 an
die Pistole anschliesst, und die „O-Ring-Dichtung" 6 aus Viton,
welche mit dem Mittelstück 2 im
Innern seiner Ausbohrung 30 zusammenarbeitet.
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Wenn
der Sprühkopf 1 in
seiner Arbeitsposition wie auf 1 gezeigt
ist, kommt die Hochdruck-Flüssigkeit
durch die Ausbohrungen 7a, 7 und setzt ihren Weg
durch die Schraube 39 und die Düse 37 fort, die mit
dem Runddichtung 38 aus Teflon verbunden sind. Die Flüssigkeit,
die dann in Spindelform aus der Sprühdüse 37 kommt, kann
dann mit der Hinzufügung
von Luft niedrigen Drucks mittels zweier Kanalserien (24, 28)
eingestellt werden, die in Richtung der Achse des Mittelstücks und
im Innern der Wände
verlaufen. Die Luft unter Druck durchströmt die beiden Kanäle 24 aus
der Richtung der Rille 27 am Unterteil des Mittelstücks 2 und
gelangt an die Ausgangsöffnungen 25,
die mit den Kanälen
einen weitgehend rechten Winkel bilden, wobei die Luft niedrigen
Drucks weitgehend rechtwinklig gegen die Flüssigkeitsspindel unter hohem
Druck geblasen wird, der aus dem Schlitz der Düse 37 kommt und mit dieser
Luftzufuhr die Zerstäubung
der besagten Flüssigkeitsspindel
begünstigt.
Ebenso gelangt die Luft niedrigen Drucks an die Kanäle 28,
die ebenfalls vom Unterteil des besagten Mittelstücks 2 ausgehen,
und strömt
in die Innenwände
des besagten Mittelstücks 2,
um an die besagten Öffnungen 29 zu
gelangen, die in Bezug auf die Kanäle 28 eine Neigung
aufweisen. Die Luft niedrigen Drucks durchströmt die Kanäle 28 und tritt beiderseits
der Düse 37 aus,
indem sie einen spitzen Winkel mit dem Mittelkanal der Düse 37 bildet,
um den Öffnungswinkel
des Flüssigkeitsstrahls einstellen
zu können,
der aus der Düse 37 kommt.
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Mit
Hilfe des Griffs 35 kann das Drehelement um 180° drehen,
und die Düse 37 wird
dann so angeordnet, dass ihr Schlitz gegen den Ausgang der Ausbohrung 7 kommt,
um gereinigt werden zu können. Dieser
Vorgang ist sehr einfach, da der Bolzen 34 der Aussparung 34a in
den beiden gegenüberliegenden Positionen
gegen die Ränder 26 anschlägt und so das
Drehelement 3 in jedem Fall präzise in Stellung bringt.
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Die
Variante des auf den 8 bis 11 dargestellten
Kopfes enthält
ein von einem Drehelement oder Schlüssel, nicht dargestellt und
identisch zum Element 3 der Ausführungsform der 1 bis 7,
durchquertes Mittelstück 2,
versehen mit einer Dichtung, ebenfalls nicht dargestellt und identisch
zur Dichtung 4 der 1 bis 7.
Auf den 8 bis 11 wurde
nur das Mittelstück 2 dargestellt,
wobei sich versteht, dass alle das Mittelstück bildenden Elemente sowie
alle den Kopf 2 bildenden Elemente, welche zu dessen Funktionstüchtigkeit
beitragen, dieselben wie bei der Ausführungsform der 1 bis 7 sind.
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So
findet man auf dem Kopf 2 der 8 bis 11 die
seitliche Öffnung 21 wieder,
die sich entlang einer Rille 22 nach oben erstreckt und
es dem Drehelement oder Schlüssel 3 ermöglicht,
in den Kopf 2 eingefügt
und über
eine Verschiebung in der Rille 22 wie auf 11 dargestellt
in die Arbeitsposition gebracht zu werden. Die beiden an der Spitze des
Kopfes 2 angebrachten Vorsprünge 23 weisen ebenfalls
die Ausgangsöffnung 50 auf,
die bei der Variante die Form eines Schlitzes hat, der die zusätzliche
Zerstäubungsluft
in einem Winkel von annähernd 12° in Bezug
auf die Achse dieses Kopfes ausstrahlt. Dieser Winkel von 12° kann selbstverständlich und
je nach dem in einer Spanne von 0 bis 20° schwanken, ob man den Strahl
am Ausgang der Düse
oder etwas höher
auftreffen lassen will. Dieser Winkel hängt von der Höhe zwischen
der Höhe
der Düse
und der Spitze des Kopfes ab, welche in einer Spanne von 1 bis 5
mm gelegen ist.
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Wie
bei der Ausführungsform
der 1 bis 7 werden die Sprühöffnungen 50 über zu denen der
Ausführungsform
der 1 bis 7 identische Kanäle 24 versorgt.
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Und
weiterhin wie bei der Ausführungsform der 1 bis 7 stehen
die Kanäle 28 (8 und 11)
mit den zur Spitze des Kopfes 2 führenden Ausgangsöffnungen 29 in
Verbindung. Bei der dargestellten Variante sind die Ausgangsöffnungen 29 Stücker zwei;
sie können
allerdings auch zahlreicher sein, z. B. 4 oder 6. Diese Ausgangsöffnungen 29 sind
wie bei der Ausführungsform
der 1 bis 7 für die Zusatzluft bestimmt,
um den Kegel des Hauptstrahls mehr oder weniger zu öffnen. Im
Falle es 4 Stück
sind treten sie beiderseits der XI-XI-Achse des Schnitts der 11 aus.
Im Falle es 6 Kanäle gibt
werden sie beiderseits der Kanäle 28 der 8 angeordnet.
Wie auf 11 dargestellt bilden die Ausgangsöffnungen 29 einen
Winkel mit der vertikalen Achse des Kopfes, der innerhalb einer
von 45 bis 60° liegenden
Spanne variiert. Bei der Variante der 11 beträgt der Winkel
50°.
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Bei
der Variante der 8 bis 11 schliesslich
wird das Drehelement oder der Schlüssel 3 in die seitlichen Öffnungen 21 des
Kopfes 2 eingegeben, um in Bezug auf die beiden Vorsprünge 23 (X-X-Linie
der 8) eine Achse von 45° (IX-IX-Achse des Schnitts der 9)
zu bilden. Somit wird die Düse 51 (8)
in Bezug auf die Achse des Drehelements oder des Schlüssels 3 in
einem Winkel von 45° angeordnet.
Diese Anordnung ist deshalb vorteilhaft, da sie eine leichtere Verteilung
der zusätzlichen Luftkanäle und somit
eine einfachere Herstellung des Kopfes ermöglicht.
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Die
Ausführungsform
der 1 bis 7 enthält ebenso wie die Variante
der 8 bis 11 ein Drehelement mit der Form
einer teilweise in ein trichterförmiges
Teil im Innern der Dichtung 4 eingeführten Kugel. Wie weiter oben
erwähnt
wird ein Einschnitt um den Umkreis des Trichters an der Stelle vorgesehen,
wo die kugelförmige
Fläche
der Kugel 31 in Kontakt mit dem Dichtungsinneren kommt. Oder
der Einschnitt 41 kann auch durch eine Bedeckung mit der
Form eines kreisrunden Bereichs 4la ersetzt werden, die
im Inneren des Kegels verankert wird, wobei der Bereich 41a mit
der Kugel des Drehelements in Kontakt ist.
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Obwohl
die hier beschriebene Ausführungsform
sowie die Variante alle beide ein Drehelement oder einen Schlüssel 3 mit
einer zwischen den beiden Achsen 32 und 32a angeordneten
Kugel 31 aufweisen versteht es sich, dass die Erfindung
nicht auf diese Lösung
beschränkt
ist und dass die Kugel durch einen Zylinder oder eine konkave runde
Fläche ersetzt
werden kann. Die Dichtung 4 würde dann mit allen dem Fachmann
bekannten Mitteln an diese Fläche
angepasst werden.
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Das
Mittelstück 2 wird
aus eloxiertem Aluminium gefertigt; es kann allerdings auch aus
Edelstahl, aus Chromstahl oder aus z. B. mit Kohlenstofffasern verstärktem Kunststoff
hergestellt werden.
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Das
Drehelement 3 und die Dichtung 4 könnten aus
Metall, verstärktem
Kunststoff oder Keramik hergestellt werden.