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DE60012740T2 - Sprühkopf - Google Patents

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Publication number
DE60012740T2
DE60012740T2 DE60012740T DE60012740T DE60012740T2 DE 60012740 T2 DE60012740 T2 DE 60012740T2 DE 60012740 T DE60012740 T DE 60012740T DE 60012740 T DE60012740 T DE 60012740T DE 60012740 T2 DE60012740 T2 DE 60012740T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary element
nozzle
spray head
head according
seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60012740T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60012740D1 (de
Inventor
Marcel Leisi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE60012740D1 publication Critical patent/DE60012740D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60012740T2 publication Critical patent/DE60012740T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/50Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter
    • B05B15/52Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter for removal of clogging particles
    • B05B15/531Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter for removal of clogging particles using backflow
    • B05B15/534Arrangements for cleaning; Arrangements for preventing deposits, drying-out or blockage; Arrangements for detecting improper discharge caused by the presence of foreign matter for removal of clogging particles using backflow by reversing the nozzle relative to the supply conduit

Landscapes

  • Nozzles (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Particle Formation And Scattering Control In Inkjet Printers (AREA)
  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezweckt einen Sprühkopf insbesondere für Hochdruckspritzpistolen mit einem in einem Mittelteil eingebrachten und von einem Kanal durchquerten Drehelement mit einer Sprühöffnung und einer Dichtung für die Dichtigkeit zwischen dem Drehelement und der Pistole.
  • Das Drehelement weist einen runden Mittelteil mit der in eine seitliche Öffnung des Mittelstücks eingefügten Düse auf.
  • Ein Sprühkopf dieses Typs ist aus dem Dokument US-A-4 516724 bekannt.
  • Die Patentanmeldung PCT/CH97/00316 zeigt einen Sprühkopf für Hochdruck-Spritzpistole mit einem Element zylindrischer Form, drehend in ein Mittelstück eingebaut und von einer Hauptleitung durchquert, an deren Ende eine Sprühdüse angebracht ist, die einen Hochdruck-Flüssigkeitsstrahl in Spindelform abgibt, wobei zwei druckbasierte Luftkanäle von Mittelstück ausgehend im Innern des zylinderförmigen Elements beiderseits des Mittelkanals der Düse verlaufen und die Ausgangsöffnungen der Luftstrahlen im zylinderförmigen Element in Bezug auf die Eingangsöffnungen in Verbindung mit den Kanälen des Mittelstücks versetzt sind.
  • Die Patentanmeldung PCT/CH98/00104 zeigt einen Sprühkopf für Hochdruck-Spritzpistole mit einem Element zylindrischer Form mit einem in ein Mittelstück eingebrachtes Drehelement und von einem Kanal durchquert mit einer Sprühöffnung und einer Dichtung für die Dichtigkeit zwischen dem Drehelement und der Pistole, wobei das Drehelement in seinem Mittelteil eine Kugelform aufweist, die zum Zusammenwirken mit der im Innern des Mittelstücks angebrachten Dichtung in der Lage ist, und zwei Rundsitze beiderseits des Kugelteils auf den beiderseits des Mittelstücks angebrachten Sitzen aufliegen.
  • Die nach altem Stand der Technik bekannten Sprühkopfe weisen den Nachteil auf, den Schlitz der Düse weitgehend auf der Höhe der Spitze des Sprühkopfs oder darunter liegend zu haben, was am Ausgang des Flüssigkeitsstrahls immer zu Beeinträchtigungen führt. Ausserdem läuft, wenn man die Arbeit unterbricht, die Flüssigkeit, welche die Pistole nicht hat verlassen können, aus der Düse heraus, und der Anwender ist demnach ständig verpflichtet, sie zu reinigen, um eine Ansammlung von trockener Farbe um den Schlitz der Düse und an der Spitze des Sprühkopfs zu vermeiden. Das Problem spitzt sich noch zu, wenn man Sprühköpfe für Strahlen mit Zusatzluft verwendet, da diese Luftstrahlen Turbulenzen entwickeln, welche Sedimentablagerungen von Flüssigkeit an der Spitze des Kopfes verursachen. Diese Ablagerungen sind besonders störend, da sie Tröpfchen bilden, welche auf die zu behandelnden Objekte geschleudert werden können.
  • Das Ziel dieser Erfindung ist es, diese Nachteile zu beheben und einen Sprühkopf insbesondere für Hochdruckspritzpistolen vorzuschlagen mit einem in ein Mittelstück eingebrachten und von einer Sprühdüse durchquerten Drehelement mit einer Dichtung, um die Dichtigkeit zwischen dem Drehelement und der Pistole zu gewährleisten, wobei das Drehelement einen runden Mittelteil mit der in eine seitliche Öffnung des Mittelstücks eingefügten Düse aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der runde Mittelteil mit einer Versetzung nach oben zum Mittelstück in eine Arbeitsposition gegen mindestens einen an der Spitze des Mittelstücks gelegenen inneren Anschlag gebracht wird und die Arbeitsposition der in den kreisförmigen Teil des Drehelements eingebrachten Düse über der Spitze des Mittelstücks liegt.
  • Mit der Möglichkeit, den runden Mittelteil mit einer Versetzung nach oben zum Kopf zu bringen, kann die auf dem Mittelteil angebrachte Düse angehoben werden und aus der Spitze des Kopfes herauskommen. Somit wird eine Ansammlung von Farbe an dem Gerät bei seiner Verwendung ebenso wie die Ablagerung von Flüssigkeitsresten, welche die zu bespritzenden oder zu bedeckenden Teile verunreinigen könnten, begrenzt.
  • Mit der der Erfindung nach vorgeschlagenen Anordnung könnte die Düse selbst über die Höhe der Spitze des Kopfes mit einem Abstand von 1 bis 5 mm gebracht werden.
  • Einer vorgezogenen Ausführungsform zufolge weist der Mittelteil des Drehelements mindestens eine seitliche Schulter mit der Form einer Achse auf, welche mit einer Verlängerung mit der Form einer Rille in der seitlichen Öffnung des Mittelstücks zusammenwirkt, wobei die Rille des Mittelstücks es nach dem Einfügen des Drehelements ins Innere des Mittelstücks ermöglicht, das Drehelement nach oben zum Mittelstück zu versetzen, bis die Schulter auf dem inneren Anschlag der Spitze des Mittelstücks aufliegen kommt.
  • Nach dieser Ausführungsform weist der Mittelteil des Drehelements eine zweite, zur ersten entgegengesetzte Schulter des Mittelteils und ebenfalls mit der Form einer Achse auf, wobei die zweite Schulter mit einer in der anderen Seite des Mittelstücks vorgesehenen Rille zusammenwirkt. Die die Dichtigkeit zwischen dem Mittelstück und der Pistole versichernde Dichtung gleitet in einer in die Achse und den Unterbereich des Mittelteils eingefügten Ausbohrung, um gegen den runden Mittelteil des Drehelements anzuliegen.
  • Auch dieser Ausführungsform zufolge hat der runde Mittelteil des Drehelements die Form einer Kugel, welche mit der Dichtung im Innern des Mittelstücks zusammenwirkt.
  • In diesem Falle kann die Dichtung vorzugsweise einen Einschnitt aufweisen, damit der Mittelteil des Drehelements mit der Form einer Kugel auf den beiden Kanten des Einschnitts aufliegt.
  • In einer anderen Ausführungsform weist der runde Mittelteil des Drehelements die Form eines Zylinders auf, der mit der Dichtung im Innern des Mittelstücks zusammenwirkt.
  • Das Mittelstück wird vorzugsweise von einer Serie von Kanälen durchquert, welche den Luftdurchlass mit niedrigem Druck ermöglichen, der den Öffnungswinkel des Flüssigkeitsstrahls regelt, der aus der Düse kommt, während diese Kanäle beiderseits der Düse angeordnet sind und an ihrem Ausgang einen spitzen Winkel mit dem Mittelkanal der Düse bilden.
  • Das Mittelstück weist in seinem oberen Teil zwei genau entgegengesetzte Vorsprünge auf, wobei das Mittelstück von zwei zusätzlichen Kanälen durchquert wird, die ins Innere der besagten Vorsprünge mit Ausgangsöffnungen führen und einen Tiefdruck-Luftstrom weitgehend rechtwinklig zum Schlitz der Düse gegen die aus der Düse kommende Flüssigkeitsspindel unter Druck leiten, um die Zerstäubung des besagten Flüssigkeitsstrahls zu bewirken.
  • Das Drehelement weist einen Bolzen auf, der gegen zwei Ränder des Mittelstücks anschlägt, um zwei Positionen einzunehmen, die den Arbeits- und Reinigungskonfigurationen der Düse entsprechen. Das Drehelement ist mit einem Griff verbunden, welcher das Drehen um 180° zwischen den jeweiligen beiden Arbeits- und Reinigungspositionen ermöglicht.
  • Der vorgezogenen Ausführungsform zufolge ist das Drehelement aus Stahl, Edelstahl oder Chromstahl mit auf jeden Fall einer Wärmebehandlung zur Verhärtung seiner Fläche; die Düse ist aus Hartmetall, z. B. Wolframkarbid; das Mittelstück ist aus Eloxalaluminium, Stahl oder aus einem mit Kohlenstofffasern verstärkten Kunststoff, und die zylinderförmige Dichtung ist aus eisenhaltigem oder nicht eisenhaltigem Metall oder aus verstärktem Verbundwerkstoff.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel einen der Erfindung entsprechenden Sprühkopf.
  • In der Zeichnung zeigt 1 eine Ansicht eines Sprühkopfes nach einer Ausführungsform des Kopfes im Teilschnitt mit allen ihn zusammenstellenden Elementen,
  • 2 zeigt eine Draufsicht eines Drehelements des Kopfes,
  • 3 zeigt eine Seitenansicht des Drehelements der 2 mit einem Schnitt seines Mittelteils,
  • 4 zeigt eine Seitenansicht des Mittelstücks,
  • 5 zeigt einen Schnitt des Mittelstücks der 1,
  • 6 zeigt eine Draufsicht des Mittelstücks mit im Innern einer Sprühdüse,
  • 7 zeigt einen Detailschnitt des Mittelstücks entlang der Linie VII-VII der 6,
  • 8 ist eine Draufsicht einer Variante des in den 1 bis 7 dargestellten Kopfes,
  • 9 ist eine Schnittansicht entlang der Linie IX-IX der 8,
  • 10 ist eine Schnittansicht entlang der Linie X-X der 8, und
  • 11 ist eine Schnittansicht entlang der Linie XI-XI der 8.
  • Der in der Zeichnung dargestellte Sprühkopf 1 enthält ein von einem Drehelement 3 durchquertes Mittelstück 2. Eine zylinderförmige Dichtung 4 wird in eine in das Mittelstück eingebrachte axiale Ausbohrung 4a eingebracht, um in der besagten Ausbohrung frei gleiten zu können. Das untere Ende der Dichtung 4 weist eine Aushöhlung 5a auf, in die sich eine Enddichtung 5 einfügt, welche eine mittlere Öffnung 7a aufweist, die zu einer in die zylinderförmige Dichtung 4 eingefügten mittleren Ausbohrung 7 führt. Die Dichtung weist an ihrer Grundfläche eine kreisförmige äussere Rille 6a auf, in die sich eine „O-Ring-Dichtung" 6 einfügt, um die Dichtigkeit zwischen der zylinderförmigen Dichtung 4 und der Ausbohrung 4a des Mittelstücks 2 zu versichern. Die mittlere Ausbohrung 7 der Dichtung 4 vergrössert sich mit der Form eines Trichters 8 an ihrem oberen Teil, um wie hiervor erklärt gegen das Drehelement 3 anzuliegen.
  • Das Drehelement 3 enthält einen Mittelteil 31 mit der Form einer Kugel und zwei Schultern 32 respektive 32a mit der Form einer Achse (siehe auch 3). Die Schultern 32 respektive 32a weisen an ihrem freien Ende eine begrenzte Platte 33 respektive eine Platte 35 auf. Die begrenzte Platte 33 enthält einen Bolzen 36, der mit einer in das Mittelstück 2 eingefügten Aussparung 34a zusammenarbeitet und als Anschlag dient. Ein Stift 36 reicht ausgehend von der Platte 33 nach aussen, erstreckt sich entlang einer zur Schulter 32 selben Achse und erhält an seinem freien Ende einen mit einem Bolzen befestigten Griff 63a. Alternativ kann der Griff 36a aus verstärktem synthetischem Werkstoff abgeformt sein.
  • Die zylinderförmige Dichtung 4 weist an ihrer Innenfläche einen v-förmigen Einschnitt 41 in Kontakt mit dem Drehelement 3 auf, welches auf den beiden Kanten des Einschnitts 41 aufliegt. Dieser Einschnitt kann im Schnitt die Form eines V oder eines U haben. Alternativ kann sie durch eine Runddichtung 41a ersetzt werden, die vorzugsweise aus Metall oder Verbundwerkstoff ist.
  • Im Innern des Mittelteils 31 (3) des Drehelements 3 befindet sich ein Einsatzteil oder eine Sprühdüse aus Wolframkarbid 37 und eine Hohlschraube 39 zum Anschrauben des Einsatzteils 37 mittels einer Runddichtung 38, welche zwischen der Düse und der Schraube angebracht ist, die eine nicht dargestellte mittlere Ausbohrung aufweist und mit Hilfe eines Sechskantschlüssels angezogen wird. Der Schlitz des Einsatzteils 37 ist in der Achsrichtung des Drehelements 3 angeordnet.
  • Das Mittelstück 2 (4 und 5) weist eine seitliche Öffnung 21 auf, die sich entlang einer Rille 22 nach oben erstreckt, wobei sich eine zweite seitliche Öffnung 21a kleinerer Abmessung auf der zur ersten gegenüberliegenden Seite befindet und sich genau wie im Falle der seitlichen Öffnung 21 entlang einer Rille erstreckt. Es sind zwei Vorsprünge 23 auf die Spitze des Mittelstücks gebracht, von denen jeder eine Ausgangsöffnung 25 in Richtung der Achse des Mittelstücks und zu diesem weitgehend rechtwinklig aufweist. Diese Öffnungen 25 stehen mit zwei Kanälen 24 in Verbindung, welche die Wand des Mittelstücks in Richtung seiner Achse durchqueren und zu den Ausgangsöffnungen 25 weitgehend rechtwinklig sind. Diese Kanäle 24 sind zum Leiten eines Luftstroms an die Spitze des Zerstäuberteils 37 zum Ansatz des Strahls bestimmt. Ihre Ausgangsöffnungen 25 können durch Schlitze ersetzt werden. Es durchqueren andere Kanäle 28 die Wände des Mittelstücks 2 in Richtung seiner Achse, um zu den jeweiligen Ausgangsöffnungen 29 (6 und 7) zu gelangen, die an der Spitze des Mittelstücks liegen und mit der Spindel, die aus dem Düsenschlitz kommt, einen spitzen Winkel bilden. Diese vier Öffnungen 29 sind dazu bestimmt, einen Luftstrom abzugeben, welcher die Änderung des Zerstäubungswinkels ermöglicht. Im Innern jedes dieser Kanäle 28 und in seinem unteren Bereich ist ein Gewinde 28a vorgesehen, welches das Einfügen der Schrauben 28b, die als Luftverengungen verwendet werden, mit einem Sechskantschlüssel ermöglichen. Sie haben die Form von Hohlschrauben mit verschiedenen Ausbohrungsdurchmessern mit dem Ziel, den Luftstrom zu verändern. Alle Schrauben 28b eines selben Satzes haben denselben Ausbohrungsdurchmesser. Selbstverständlich können auch die Kanäle 24 mit Hohlschrauben 28b zum Einstellen des Luftstromes versehen werden.
  • Im seinem unteren Teil weist Mittelstück 2 eine Rille in der Form einer runden Krone 27 auf, die zur Verbindung mit der Pistole beiträgt und den Durchlass der Luft mit niedrigem Druck zu den Kanälen 24, 28 ermöglicht. Generell weisen die in Verbindung mit der soeben beschriebenen Sprühdüse verwendeten Pistolen eine Einstellung der Druckluft auf, welche in die kreisförmige Rille 27 eingelassen wird. Die Einstellung des Druckluftstroms der Öffnungen 25 respektive 28 wird über die Wahl der Ausbohrungen der Hohlschrauben 28b vorgenommen. Es gibt im Handel Pistolenmodelle mit zwei verschiedenen Lufteinstellungen. In diesem Falle ist es möglich, die Kanäle 24 und die Öffnungen, die zu den Vorsprüngen führen, sowie die anderen Kanäle 28 und ihre respektiven Öffnungen 29, gesondert zu versorgen.
  • Beim Betrieb wird das Drehelement 3 über die Öffnung 21 in das Mittelstück 2 eingegeben, wobei die begrenzte Platte 33 mit zur Öffnung 21 grösserem Durchmesser die Position bestimmt, bis zu der das Drehelement 3 eingegeben werden kann. An der anderen Seite des Mittelstücks 2 kommt die Platte 35 aus der Öffnung 21a heraus. Somit können die Schultern 32, 32a entlang der Rollen 22 voll nach oben zum Mittelstück 2 gleiten, bis die besagten Schultern 32 auf den oberen Teil der Aussparungen 22 auftreffen. Das Drehelement 3 befindet sich nun an der Spitze des Mittelstücks 2, und die Sprühdüse 37 befindet sich über der besagten Spitze. Die Dichtung 4 gleitet im Innern der Ausbohrung 30 des Mittelstücks 2, um die Dichtigkeit zwischen diesem und der auf der Zeichnung nicht dargestellten Pistole zu versichern. Der Einschnitt 41 der zylinderförmigen Dichtung 4 versichert eine grössere Dichtigkeit, da der Mittelteil 31 des Drehelements 3 mit der Form einer Kugel auf der Zeichnung auf den beiden Kanten des Einschnitts 41 aufliegt. Um diese Dichtigkeit besser zu gewährleisten weist die zylinderförmige Dichtung 4 an ihrer Unterseite die Enddichtung 5 aus Polyamidkunststoff (Nylon) auf, mit welcher der Kopf 1 an die Pistole anschliesst, und die „O-Ring-Dichtung" 6 aus Viton, welche mit dem Mittelstück 2 im Innern seiner Ausbohrung 30 zusammenarbeitet.
  • Wenn der Sprühkopf 1 in seiner Arbeitsposition wie auf 1 gezeigt ist, kommt die Hochdruck-Flüssigkeit durch die Ausbohrungen 7a, 7 und setzt ihren Weg durch die Schraube 39 und die Düse 37 fort, die mit dem Runddichtung 38 aus Teflon verbunden sind. Die Flüssigkeit, die dann in Spindelform aus der Sprühdüse 37 kommt, kann dann mit der Hinzufügung von Luft niedrigen Drucks mittels zweier Kanalserien (24, 28) eingestellt werden, die in Richtung der Achse des Mittelstücks und im Innern der Wände verlaufen. Die Luft unter Druck durchströmt die beiden Kanäle 24 aus der Richtung der Rille 27 am Unterteil des Mittelstücks 2 und gelangt an die Ausgangsöffnungen 25, die mit den Kanälen einen weitgehend rechten Winkel bilden, wobei die Luft niedrigen Drucks weitgehend rechtwinklig gegen die Flüssigkeitsspindel unter hohem Druck geblasen wird, der aus dem Schlitz der Düse 37 kommt und mit dieser Luftzufuhr die Zerstäubung der besagten Flüssigkeitsspindel begünstigt. Ebenso gelangt die Luft niedrigen Drucks an die Kanäle 28, die ebenfalls vom Unterteil des besagten Mittelstücks 2 ausgehen, und strömt in die Innenwände des besagten Mittelstücks 2, um an die besagten Öffnungen 29 zu gelangen, die in Bezug auf die Kanäle 28 eine Neigung aufweisen. Die Luft niedrigen Drucks durchströmt die Kanäle 28 und tritt beiderseits der Düse 37 aus, indem sie einen spitzen Winkel mit dem Mittelkanal der Düse 37 bildet, um den Öffnungswinkel des Flüssigkeitsstrahls einstellen zu können, der aus der Düse 37 kommt.
  • Mit Hilfe des Griffs 35 kann das Drehelement um 180° drehen, und die Düse 37 wird dann so angeordnet, dass ihr Schlitz gegen den Ausgang der Ausbohrung 7 kommt, um gereinigt werden zu können. Dieser Vorgang ist sehr einfach, da der Bolzen 34 der Aussparung 34a in den beiden gegenüberliegenden Positionen gegen die Ränder 26 anschlägt und so das Drehelement 3 in jedem Fall präzise in Stellung bringt.
  • Die Variante des auf den 8 bis 11 dargestellten Kopfes enthält ein von einem Drehelement oder Schlüssel, nicht dargestellt und identisch zum Element 3 der Ausführungsform der 1 bis 7, durchquertes Mittelstück 2, versehen mit einer Dichtung, ebenfalls nicht dargestellt und identisch zur Dichtung 4 der 1 bis 7. Auf den 8 bis 11 wurde nur das Mittelstück 2 dargestellt, wobei sich versteht, dass alle das Mittelstück bildenden Elemente sowie alle den Kopf 2 bildenden Elemente, welche zu dessen Funktionstüchtigkeit beitragen, dieselben wie bei der Ausführungsform der 1 bis 7 sind.
  • So findet man auf dem Kopf 2 der 8 bis 11 die seitliche Öffnung 21 wieder, die sich entlang einer Rille 22 nach oben erstreckt und es dem Drehelement oder Schlüssel 3 ermöglicht, in den Kopf 2 eingefügt und über eine Verschiebung in der Rille 22 wie auf 11 dargestellt in die Arbeitsposition gebracht zu werden. Die beiden an der Spitze des Kopfes 2 angebrachten Vorsprünge 23 weisen ebenfalls die Ausgangsöffnung 50 auf, die bei der Variante die Form eines Schlitzes hat, der die zusätzliche Zerstäubungsluft in einem Winkel von annähernd 12° in Bezug auf die Achse dieses Kopfes ausstrahlt. Dieser Winkel von 12° kann selbstverständlich und je nach dem in einer Spanne von 0 bis 20° schwanken, ob man den Strahl am Ausgang der Düse oder etwas höher auftreffen lassen will. Dieser Winkel hängt von der Höhe zwischen der Höhe der Düse und der Spitze des Kopfes ab, welche in einer Spanne von 1 bis 5 mm gelegen ist.
  • Wie bei der Ausführungsform der 1 bis 7 werden die Sprühöffnungen 50 über zu denen der Ausführungsform der 1 bis 7 identische Kanäle 24 versorgt.
  • Und weiterhin wie bei der Ausführungsform der 1 bis 7 stehen die Kanäle 28 (8 und 11) mit den zur Spitze des Kopfes 2 führenden Ausgangsöffnungen 29 in Verbindung. Bei der dargestellten Variante sind die Ausgangsöffnungen 29 Stücker zwei; sie können allerdings auch zahlreicher sein, z. B. 4 oder 6. Diese Ausgangsöffnungen 29 sind wie bei der Ausführungsform der 1 bis 7 für die Zusatzluft bestimmt, um den Kegel des Hauptstrahls mehr oder weniger zu öffnen. Im Falle es 4 Stück sind treten sie beiderseits der XI-XI-Achse des Schnitts der 11 aus. Im Falle es 6 Kanäle gibt werden sie beiderseits der Kanäle 28 der 8 angeordnet. Wie auf 11 dargestellt bilden die Ausgangsöffnungen 29 einen Winkel mit der vertikalen Achse des Kopfes, der innerhalb einer von 45 bis 60° liegenden Spanne variiert. Bei der Variante der 11 beträgt der Winkel 50°.
  • Bei der Variante der 8 bis 11 schliesslich wird das Drehelement oder der Schlüssel 3 in die seitlichen Öffnungen 21 des Kopfes 2 eingegeben, um in Bezug auf die beiden Vorsprünge 23 (X-X-Linie der 8) eine Achse von 45° (IX-IX-Achse des Schnitts der 9) zu bilden. Somit wird die Düse 51 (8) in Bezug auf die Achse des Drehelements oder des Schlüssels 3 in einem Winkel von 45° angeordnet. Diese Anordnung ist deshalb vorteilhaft, da sie eine leichtere Verteilung der zusätzlichen Luftkanäle und somit eine einfachere Herstellung des Kopfes ermöglicht.
  • Die Ausführungsform der 1 bis 7 enthält ebenso wie die Variante der 8 bis 11 ein Drehelement mit der Form einer teilweise in ein trichterförmiges Teil im Innern der Dichtung 4 eingeführten Kugel. Wie weiter oben erwähnt wird ein Einschnitt um den Umkreis des Trichters an der Stelle vorgesehen, wo die kugelförmige Fläche der Kugel 31 in Kontakt mit dem Dichtungsinneren kommt. Oder der Einschnitt 41 kann auch durch eine Bedeckung mit der Form eines kreisrunden Bereichs 4la ersetzt werden, die im Inneren des Kegels verankert wird, wobei der Bereich 41a mit der Kugel des Drehelements in Kontakt ist.
  • Obwohl die hier beschriebene Ausführungsform sowie die Variante alle beide ein Drehelement oder einen Schlüssel 3 mit einer zwischen den beiden Achsen 32 und 32a angeordneten Kugel 31 aufweisen versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf diese Lösung beschränkt ist und dass die Kugel durch einen Zylinder oder eine konkave runde Fläche ersetzt werden kann. Die Dichtung 4 würde dann mit allen dem Fachmann bekannten Mitteln an diese Fläche angepasst werden.
  • Das Mittelstück 2 wird aus eloxiertem Aluminium gefertigt; es kann allerdings auch aus Edelstahl, aus Chromstahl oder aus z. B. mit Kohlenstofffasern verstärktem Kunststoff hergestellt werden.
  • Das Drehelement 3 und die Dichtung 4 könnten aus Metall, verstärktem Kunststoff oder Keramik hergestellt werden.

Claims (24)

  1. Sprühkopf (1) insbesondere für Hochdruckspritzpistolen mit einem in ein Mittelstück (2) eingebrachten und von einer Sprühdüse (37) durchquerten Drehelement (3) mit einer Dichtung (4), um die Dichtigkeit zwischen dem Drehelement (3) und der Pistole zu gewährleisten, wobei das Drehelement (3) einen runden Mittelteil (31) mit der Düse (37) in eine seitliche Öffnung (21) des Mittelstücks (2) eingefügt aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der runde Mittelteil (31) mit einer Versetzung nach oben zum Mittelstück (2) in eine Arbeitsposition gegen mindestens einen an der Spitze des Mittelstücks (2) gelegenen inneren Anschlag gebracht wird und die Arbeitsposition der in den kreisförmigen Teil (31) des Drehelements (3) eingebrachten Düse (37) über der Spitze des Mittelstücks (2) liegt.
  2. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelteil (31) des Drehelements (3) mindestens eine seitliche Schulter (32) mit der Form einer Achse aufweist, welche mit einer Verlängerung mit der Form einer Rille (22) in der seitlichen Öffnung (21) des Mittelstücks (2) zusammenwirkt, wobei die Rille (22) des Mittelstücks (2) es nach dem Einfügen des Drehelements (3) ins Innere des Mittelstücks (2) ermöglicht, das Drehelement (3) nach oben zum Mittelstück (2) zu versetzen, bis die Schulter (32) auf dem inneren Anschlag der Spitze des Mittelstücks (2) aufliegen kommt.
  3. Sprühkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (3) eine zweite, zur ersten (32) entgegengesetzte Schulter (32a) des Mittelteils (3) und ebenfalls mit der Form einer Achse aufweist, wobei die zweite Schulter (32a) mit einer in der anderen Seite des Mittelstücks (2) vorgesehenen Rille zusammenwirkt.
  4. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Dichtigkeit zwischen dem Mittelstück (2) und der Pistole versichernde Dichtung (4) in einer in die Achse und den Unterbereich des Mittelstücks (2) eingefügten Ausbohrung (30) gleitet, um gegen den runden Mittelteil (31) des Drehelements (3) anzuliegen.
  5. Sprühkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der runde Mittelteil (31) des Drehelements (3) die Form einer Kugel, welche mit der Dichtung (4) im Innern des Mittelstücks (2) zusammenwirkt.
  6. Sprühkopf nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (4) einen Einschnitt (41) aufweist, damit der Mittelteil (31) des Drehelements (3) mit der Form einer Kugel auf den beiden Kanten des Einschnitts (41) aufliegt.
  7. Sprühkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der runde Mittelteil (31) des Drehelements (3) die Form eines Zylinders aufweist, der mit der Dichtung (4) im Innern des Mittelstücks (2) zusammenwirkt.
  8. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (2) von einer Serie von Kanälen (28) durchquert wird, welche einen Luftdurchlass mit niedrigem Druck ermöglichen, um den Öffnungswinkel des Flüssigkeitsstrahls zu regeln, der aus der Düse (37) kommt, während diese Kanäle (38) beiderseits der Düse (37) in Richtung des Schlitzes angeordnet sind.
  9. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (2) in seinem oberen Teil zwei genau entgegengesetzte Vorsprünge (23) aufweist, wobei das Mittelstück (2) von zwei zusätzlichen Kanälen (24) durchquert wird, die ins Innere der besagten Vorsprünge (23) mit Ausgangsöffnungen (25) führen und einen Tiefdruck-Luftstrom weitgehend rechtwinklig zum Schlitz der Düse (37) gegen die aus der Düse (37) kommende Flüssigkeitsspindel unter Druck leiten, um die Zerstäubung des besagten Flüssigkeitsstrahls zu bewirken.
  10. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern jedes Kanals (24, 28) und in seinem unteren Bereich ein Gewinde (28a) vorgesehen ist, welches das Einfügen einer austauschbaren Hohlschraube (28b) mit verschiedenen Ausbohrungsdurchmessern ermöglicht.
  11. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (3) einen Bolzen (34) aufweist, der gegen zwei Ränder (26) des Mittelstücks anschlägt, um zwei Positionen einzunehmen, die den Arbeits- und Reinigungskonfigurationen der Düse (37) entsprechen.
  12. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (3) mit einem Griff (35) verbunden ist, welcher das Drehen um 180° zwischen den jeweiligen beiden Arbeits- und Reinigungspositionen ermöglicht.
  13. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (3) aus Stahl, Edelstahl oder Chromstahl ist.
  14. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (37) aus Hartmetall, wie z. B. Wolframkarbid gefertigt ist.
  15. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (3) eine aus Teflon gefertigt Runddichtung (38) aufweist, mit welcher die Düse (37) an eine Anziehschraube (39) anschliesst.
  16. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (2) aus Eloxalaluminium, Stahl oder aus einem mit Kohlenstofffasern verstärkten Kunststoff gefertigt ist.
  17. Sprühkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die den Mittelstück (2) durchquerende Dichtung (4) aus Edelstahl oder einem verstärkten Verbundwerkstoff gefertigt ist.
  18. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Dichtung (5) aus Polyamidkunststoff (Nylon) aufweist, um an die Dichtung (4) anzuschliessen, welche das Mittelstück (2) zur Pistole durchquert.
  19. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (4), welche das Mittelstück (2) durchquert, eine Runddichtung (6) aufweist, welche die Dichtigkeit mit dem Mittelstücks (2) versichert.
  20. Sprühkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil der Düse in seiner Arbeitsposition in Bezug auf die Spitze des Kopfes in einem Abstand von 1 bis 5 mm gelegen ist.
  21. Sprühkopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsöffnungen (25, 50) der beiden Vorsprünge (23) angeordnet sind, um die Zusatz-Zerstäubungsluft in Bezug auf die Achse des Kopfes in einem Winkel von 0 bis 20° zu lenken.
  22. Sprühkopf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsöffnungen der Kanäle (28) angeordnet sind, um die Zusatzluft zu lenken, welche das Schliessen und Öffnen des Winkels der Flüssigkeitsspindel in Bezug auf die vertikale Achse des Kopfes in einem Winkel von 45° bis 60° ermöglicht.
  23. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement oder der Schlüssel (3) nach einer Achse in den Kopf eingegeben wird, die rechtwinklig zu der die beiden auf der Spitze des Kopfes (2) angebrachten Vorsprünge (23) verbindenden Linie verläuft, wobei der Schlitz der Düse ebenfalls rechtwinklig zu dieser Linie verläuft (1 bis 7).
  24. Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement oder der Schlüssel (3) nach einer Achse in den Kopf (2) eingegeben wird, die einen Winkel von 45° zu der die beiden auf der Spitze des Kopfes (2) angebrachten Vorsprünge (23) verbindenden Linie bildet, wobei der Schlitz der Düse zu dieser Linie einen rechten Winkel bildet (8 bis 11).
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