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DE3875608T2 - Regelung des flachstrahls einer spruehpistole. - Google Patents

Regelung des flachstrahls einer spruehpistole.

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DE3875608T2
DE3875608T2 DE8888301330T DE3875608T DE3875608T2 DE 3875608 T2 DE3875608 T2 DE 3875608T2 DE 8888301330 T DE8888301330 T DE 8888301330T DE 3875608 T DE3875608 T DE 3875608T DE 3875608 T2 DE3875608 T2 DE 3875608T2
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DE
Germany
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air
housing
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jet distributor
paint
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DE8888301330T
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Dennis W. Pontiac Michigan 48084 Toth
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Can Am Engineered Products Inc
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Can Am Engineered Products Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/02Spray pistols; Apparatus for discharge
    • B05B7/08Spray pistols; Apparatus for discharge with separate outlet orifices, e.g. to form parallel jets, i.e. the axis of the jets being parallel, to form intersecting jets, i.e. the axis of the jets converging but not necessarily intersecting at a point
    • B05B7/0807Spray pistols; Apparatus for discharge with separate outlet orifices, e.g. to form parallel jets, i.e. the axis of the jets being parallel, to form intersecting jets, i.e. the axis of the jets converging but not necessarily intersecting at a point to form intersecting jets
    • B05B7/0815Spray pistols; Apparatus for discharge with separate outlet orifices, e.g. to form parallel jets, i.e. the axis of the jets being parallel, to form intersecting jets, i.e. the axis of the jets converging but not necessarily intersecting at a point to form intersecting jets with at least one gas jet intersecting a jet constituted by a liquid or a mixture containing a liquid for controlling the shape of the latter

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  • Nozzles (AREA)
  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)
  • Spray Control Apparatus (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Bei Farbsprühpistolen nach dem Stand der Technik wird ein Farbenstrom unter Druck aus einer relativ kleinen Öffnung in einer Düse ausgestoßen, während Luft unter Druck radial nach innen in den Strom aus einer ringförmigen Öffnung ausgelassen wird, die die Düse nahe benachbart zu der Farbenausstoßöffnung umgibt, um den Farbenstrom in ein Spray aus feinen Partikeln zu atomisieren. Der so erzeugte Sprühnebel bewegt sich von der Sprühpistole in einem sich erweiterndem konischem Muster, dessen Spitze an der Düse liegt, weg.
  • Es wird häufig gewünscht, den kreisförmigen Querschnitt des normalen konischen Sprühnebelmusters zu modifizieren, indem dieses Muster in ein solches mit einem verengten und langgestreckten, im wesentlichen elliptischen Querschnitt transformiert wird, so daß das Sprühnebelmuster mehr einem solchen eines flachseitigen Fächers ähnelt.
  • Bei Sprühpistolen nach dem Stand der Technik wird das Auffächern des Sprühmusters typischerweise dadurch erzielt, daß an der Stirnfläche des Strahlverteilers zwei diametral entgegengesetzte Kanalöffnungen vorgesehen sind, die an gegenüberliegenden Seiten der ringförmigen Luftausstoßöffnung radial nach außen versetzt sind und so orientiert sind, daß sie Luftströme gegen gegenüberliegende Seiten des Sprühnebelmusters an eine Stelle richten, die in einem kurzen Abstand vor der Düsenöffnung liegt. Diese Ströme haben die Wirkung, daß sie die Seiten des konischen Sprühmusters, gegen die sie gerichtet sind, abflachen. Diese Einwirkung transformiert bei jedem beliebigen vorgegebenen Abstand von der Düse den normalerweise kreisförmigen Querschnitt des konischen Sprühnebels in einen im wesentlichen elliptischen Querschnitt, dessen Hauptachse etwas größer als der ursprüngliche Konusdurchmesser und dessen kleine Achse etwas kleiner als der ursprüngliche Konusdurchmesser ist. Die "Abflachung" des elliptischen Querschnitts wird mit einer Erhöhung des Drucks steigen, bei dem die Luft aus den diametral gegenüberliegenden Auffächerungs-Kanalöffnungen ausgestoßen wird.
  • Bei Sprühpistolen nach dem Stand der Technik wird die Einstellung der Auffächerung des Sprühnebels typischerweise durch drehbare Einstellung des Strahlverteilers durchgeführt. Diese Einstellung übt eine Ventilwirkung aus, die einen maximalen Luftstrom herstellt, wenn die sich diametral gegenüberliegenden Ventilöffnungen entweder in einer vertikalen, die Düsenachse enthaltenden Ebene oder in einer horizontalen, die Düsenachse enthaltenden Ebene liegen. Der Strom aus den Auffächerungsöffnungen wird reduziert, wenn der Strahlverteiler gedreht wird, um Null zu werden, wenn die Auffächerungsöffnungen in der Mitte zwischen der horizontalen und der vertikalen Position, auf die oben Bezug genommen wurde, liegen. Wenn die Auffächerungsöffnung sich in dieser mittleren Position befinden, nimmt der Sprühnebel seine ursprünglich konische Form an.
  • Während die zuvor beschriebene Anordnung zur Einstellung der Auffächerung des Sprühnebels vorgesehen ist, hängt diese Einstellung von der gedrehten Stellung des Strahlverteilers um die Düsenachse herum ab. Die Einstellung der Fächerbreite (kleine Achse des elliptischen Querschnitts der Auffächerung) auf eine Breite zwischen maximalem oder nichtmodifiziertem konischen Sprühnebel und minimaler Breite verlangt, daß der Strahlverteiler seine Öffnungen in einer allgemeinen, zu der vertikalen geneigten Ebene aufweist. Diese Neigung der Auffächerungsöffnungen bestimmt den Winkel, den die große oder Hauptachse der elliptischen Konfiguration in bezug auf die Vertikale annehmen wird, eine Situation, die für die Bedienperson unbequem ist, die vorziehen würde, daß diese Hauptachse entweder vertikal oder horizontal für alle Auffächerungsgrade ist.
  • Die US-A-2 626 122 offenbart eine Sprühpistole, bei der die Auffächerung des Sprühnebels durch ein auf ein Ventilschaft befestigtes Ventil gesteuert wird. Die Öffnung des Ventils wird durch eine longitudinale Translation des Schaftes gesteuert, die mittels eines an dem Schaft befestigten Daumenknopfes erreicht wird.
  • Die vorliegende Erfindung ist auf eine Sprühpistole gerichtet, bei der die Auffächerung vollständig unabhängig von der Drehstellung des Sprühverteilers gesteuert werden kann.
  • Entsprechend sieht die Erfindung eine Farbsprühpistole vor mit einem Gehäuse, einem ringförmigen Strahlverteiler, der am vorderen Ende des Gehäuses angebracht ist, wobei der Strahlverteiler eine mittige Luftausstoßöffnung aufweist, die sich koaxial durch ihn hindurcherstreckt, einer Düse, die an dem Gehäuse koaxial zu der Luftausstoßöffnung befestigt ist, wobei die Düse an ihrem vorderen Ende eine Farbausstoßöffnung zum Ausstoßen von Farbe unter Druck in einem nach vorne gerichteten Strom koaxial zu der Luftausstoßöffnung aufweist, einem ersten Durchgang in dem Gehäuse, um unter Druck stehende Farbe an die Außstoßöffnung zu liefern, einem zweiten Durchgang in dem Gehäuse, um Luft unter Druck an die Luftausstoßöffnung zu liefern, damit die aus der Öffnung ausgestoßene Farbe in einen Sprühnebel zerstäubt wird, einem dritten Durchgang in dem Strahlverteiler, der mit dem zweiten Durchgang zum Ausstoßen von Luft aus diametral entgegenstehenden Auslässen in dem Strahlverteiler in Verbindung steht, um die Auffächerung des Sprühnebels zu steuern, einer Ventileinrichtung, die in dem Gehäuse vorgesehen ist und einstellbar zwischen einer vollgeöffneten und einer vollgeschlossenen Stellung bewegbar ist, um den Luftstrom von dem zweiten Durchgang an den dritten Durchgang einzustellen, und manuell unabhängig von dem Strahlverteiler betätigbaren Mitteln zum einstellbaren Positionieren der Ventileinrichtung, wobei die Farbsprühpistole dadurch gekennzeichnet ist, daß die zerstäubende Luft und die Luft für die Auffächerung aus einer einzigen Kammer ausgelassen werden, die in dem Strahlverteiler vor der Ventileinrichtung angeordnet ist, bevor sie jeweils in den zweiten und den dritten Durchgang strömen.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung umfaßt eine Farbsprühpistole ein Hauptgehäuse, von dem eine hohles rohrförmiges Element nach vorn herausragt. Die Farbsprühdüse mit bekannter Konstruktion ist einschraubbar an dem vorderen Ende dieses rohrförmigen Elementes befestigt, dessen Inneres mit einer Anordnung in dem Gehäuse in Verbindung steht, an dem eine Farbversorgung unter Druck befestigt ist.
  • Eine im allgemeinen zylindrische Gehäuseerweiterung ist an dem Gehäuse in koaxialer umgebender Beziehung zu dem rohrförmigen Element befestigt und ein Strahlverteiler ist über ein Gewinde an dem vorderen Ende dieser rohrförmigen Erweiterung befestigt, um eine interne ringförmige Luftkammer in der Erweiterung zu bestimmen, die das rohrförmige, Farben tragende Element umgibt. Der Strahlverteiler ist mit einer zentralen Luftausstoßöffnung versehen, durch die Luft zum Zerstäuben von Farbe ausgestoßen wird, die unter Druck aus einer Düsenöffnung in einen Sprühnebel ausgestoßen wird.
  • Die hintere oder innere Seite des Strahlverteilers ist mit einer sich nach hinten öffnenden Bohrung ausgebildet, die eine glatte Verlängerung der inneren Seitenwand der Erstreckung an dem Gehäuse definiert. Die Bohrung in dem Strahlverteiler endet an einer radialen nach innen vorspringenden Schulter und Durchgänge erstrecken sich durch den Strahlverteiler von diametral entgegengesetzten Einlässen an der Verbindungsstelle der Schulter und der Bohrung zu diametral entgegengesetzten Auffächerungsöffnungen, die so ausgerichtet sind, daß sie die Luft gegen gegenüberliegende Seiten des Farbsprühkonus richten. Ein zylindrisches Ventilelement ist gleitend in der Bohrung aufgenommen und mit einem ringförmigen radialen Rand an seinem vorderen Ende versehen, der die Einlaßöffnungen der Durchgänge in dem Strahlverteiler, die zu den Auffächerungsöffnungen führen, abdichten wird, wenn er an der radialen Schulter in dem Strahlvertei- 1er anliegt. Der Rand begrenzt eine zentrale Öffnung durch das vordere Ende des Luftzylinders, die einen Durchmesser aufweist, der wesentlich größer ist als das rohrförmige Gehäuseelement, so daß Luft zu jeder Zeit aus dem Inneren des zylindrischen Luftzylinders zu der zentralen Luftausstoßöffnung des Strahlverteilers gelangen kann. Ein Bereich der Wand des Zylinders ist mit einer Öffnung versehen, so daß Luft durch eine Halterung an dem Gehäuse in das Innere der Gehäuseerweiterung und somit durch die Öffnung in das Innere des Luftzylinders gelangen kann. Das hintere Ende des Luftzylinders ist mit einer Öffnung ausgebildet, das gleitend auf dem rohrförmigen Farbdurchgangselement des Gehäuses aufgenommen ist. Eine Steuerstange ist mit dem hinteren Ende des Luftzylinders gekoppelt und erstreckt sich von dem hinteren Ende des Gehäuses nach hinten, an dem ein manuell betätigbares Einstellglied befestigt ist, das einschraubbar in dem Gehäuse aufgenommen ist. Durch Schrauben des Einstellgliedes in oder aus dem Gehäuse kann die Position des radialen Randes des Luftzylinders relativ zu der radialen Schulter des Strahlverteilers nach Wunsch teilweise oder vollständig verändert werden, um die Einlässe zu den zu den Auffächerungsöffnungen führenden Strahlverteilerdurchgängen zu öffnen oder zu schließen.
  • Andere Ziele und Merkmale der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen ersichtlich, in denen
  • Fig. 1 eine Seitenansicht der Farbsprühpistole nach der vorliegenden Erfindung,
  • Fig. 2 einen detaillierten Querschnitt längs einer zentralen vertikalen Ebene durch einen vorderen Bereich der Pistole nach Fig. 1,
  • Fig. 3 eine detaillierte Seitenansicht eines hinteren Bereiches der Pistole nach Fig. 1, wobei bestimmte Teile weggebrochen sind oder im Schnitt gezeigt sind,
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Luftzylinders und eines Bereichs einer Steuerstange der Pistole nach Fig. 1, und
  • Fig. 5 eine Vorderansicht einer Düse der Pistole nach Fig. 1
  • zeigen.
  • Es sei zuerst auf die Fign. 1 und 2 Bezug genommen, bei denen eine Sprühpistole nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein pistolenähnliches Gehäuse umfaßt, das allgemein mit 10 bezeichnet ist und eine im wesentlichen zylindrische Verlängerung 12 aufweist, die fest an seinem vorderen Ende befestigt ist. Ein Luftstrahlverteiler 14 ist fest an dem vorderen Ende der Verlängerung 12 durch einen innengeschraubten ringförmigen Ring 16 angeordnet, der an seinem vorderen Ende mit einem sich radial nach innen erstreckenden Flansch 18 (Fig. 2) ausgebildet ist, der axial an dem Hauptkörper des Strahlverteilers durch einen in einer umlaufenden Nut 22 elastisch gelagerten C-Ring 20 arretiert ist. Der Randbereich 16 ist relativ zu dem Hauptkörper des Strahlverteilers 14 frei drehbar. Eine Düse 24 erstreckt sich koaxial durch eine zentrale Öffnung 26 (Fig. 2) in dem vorderen Ende des Strahlverteilers 14.
  • Die Düse 24 ist von üblichem Aufbau und, wie am besten aus Fig. 2 zu erkennen ist, mit einer nach vorn konvergierenden spitz zulaufenden Bohrung 28 ausgebildet, die in einer Öffnung 30 am vorderen Ende der Düse endet. Die Düse 24 ist mit einem schraubbaren Schaft 32 ausgebildet, der schraubbar in dem vorderen Ende eines sich nach vorn erstreckenden hohlen rohrförmigen Elementes 34 aufgenommen ist, das integral mit dem Hauptgehäuse 10 geformt ist. Farbe unter Druck wird einem sich durch das rohrförmige Element 34 erstreckenden Durchgang 36 über einen Anschluß 38 zugeführt, der einschraubbar in dem Gehäuse 10 aufgenommen ist und einen mittleren Durchgang 40 in Verbindung mit dem Durchgang 36 aufweist. Das hintere oder rechte Ende des Durchgangs 36 nach Fig. 2 ist durch einen geschraubten Abschluß 42 geschlossen, der auch gleitend ein langgestrecktes, stangenförmiges Nadelventil 44 lagert und führt, das ein spitz zulaufendes vorderes Ende 46 aufweist, das in der konischen Bohrung 28 der Düse 24 seinen Sitz haben kann, um die Öffnung 30 zu schließen.
  • Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ein Abzugshebel 47 schwenkbar an dem Gehäuse 10 befestigt, um mit einem Bereich 48 vergrößerten Durchmessers des Nadelventils 44 in Eingriff zu stehen, wodurch das Ventil entsprechend den Fign. 1 und 2 nach rechts zu ziehen, wenn der Abzugshebel 47 gedrückt wird. Die Stange 44 erstreckt sich hinten an dem Abzugshebel vorbei und der Bereich 48 vergrößerten Durchmessers setzt sich durch das Gehäuse 10 fort und ist mit einem Einstellknopf 50 gekoppelt, der in das Gehäuse geschraubt ist.
  • Die Kopplung zwischen dem Nadelventil 44 und dem Einstellknopf 50 ist eine federbelastete Kopplung nach bekannter Konstruktion, die kontinuierlich wirkt, um das Nadelventil 44 nach links entsprechend den Fign. 1 und 2 in ihre geschlossene, in der Düse 24 sitzenden Stellung vorzuspannen. Der Einstellknopf 50 bestimmt im Grunde genommen die Grenze der Bewegung des Nadelventils 44 nach rechts entsprechend den Fign. 1 und 2, um eine maximale Öffnung der Düse 24 zu erstellen, wenn der Abzugshebel 47 vollständig gedrückt ist. Diese Anordnung zur Steuerung des Farbenstroms unter Druck aus der Öffnung 30 ist allgemein bekannt.
  • Es wird nun insbesondere Bezug genommen auf die Fign. 2 und 5, wobei aus Fig. 5 erkannt werden kann, daß die Düse 24 mit einer Mehrzahl von sich radial erstreckenden Flügeln 52 versehen ist, deren radial äußere Enden auf einer koaxial mit der Achse der Düse 24 liegenden zylindrischen Oberfläche angeordnet sind. Die hintere Seite des Strahlverteilers 14 ist mit einer Gegenbohrung 54 eines solchen Durchmessers, daß die äußeren Enden der Flügel 52 der Düse gleitend in der Bohrung 54 aufgenommen werden können, ausgebildet. An seinem inneren Ende geht die Gegenbohrung 44 in eine geneigte konische Bohrung 56 über, die sich von der Gegenbohrung 54 erstreckt und die Vorderseite des Strahlverteilers 14 durchstößt, um eine Ausstoßöffnung 26 zu bilden, die die vordere Spitze der Düse 24 umgibt. Die Neigung der Wand der konischen Bohrung 56 und die Neigung der vorderen Seite der Düse 24, wie bei 58, und die axialen Abmessungen des Strahlverteilers und der Düse sind derart gewählt, daß ein Luftdurchgang vorgesehen wird, wenn die Düse und der Strahlverteiler in der Pistole zusammengesetzt sind, und zwar zwischen der Ausstoßöffnung 26 und einer Kammer 60, die durch eine Bohrung vergrößerten Durchmessers an der Rückseite des Strahlverteilers 14 gebildet wird. Dieser Durchgang erstreckt sich von der Öffnung 26 durch den Raum zwischen den gegenüberliegenden geneigten Oberflächen 56 des Strahlverteilers und 58 der Düse und somit durch die Räume zwischen den benachbarten Flügeln 52 der Düse.
  • Die Gehäuseverlängerung 12 ist mit einer Bohrung 64 in ihrem vorderen Ende mit dem gleichen Durchmesser wie die passende Gegenbohrung 62 in dem Strahlvertei- 1er 14 versehen und die Bohrungen 62 und 64 nehmen gleitend das vordere Ende eines hohlen zylindrischen Luftzylinders 66 auf. Der Zylinder 66 ist in seiner vorderen Stirnwand 70 mit einer Bohrung 68 ausgebildet, die einen größeren Durchmesser als der äußere Durchmesser des ringförmigen Elementes 34 des Hauptgehäuses aufweist, so daß die Kammer 60 in dem Strahlverteiler 14 immer mit dem hohlen Inneren des Luftzylinders 66 in Verbindung steht. Der Innenraum des Luftzylinders 66 seinerseits steht über einen ausgeschnittenen Bereich 74 in dem Luftzylinder in ständiger Verbindung mit einer in der Verlängerung 12 ausgebildeten Luftkammer 72. Luft unter Druck kann über einen in die Verlängerung 12 eingeschraubten und einen Luftversorgungsdurchgang 78 aufweisenden Anschluß 76 der Kammer 72 zugeführt werden.
  • Die hintere Wand 80 des Zylinders 66 ist mit einer Bohrung 82 versehen, die gleitend das rohrförmige Element 34 des Hauptgehäuses aufnimmt.
  • An der oberen Seite des Zylinders 66 nahe seiner hinteren Wand ist ein T-förmiger Schlitz 84 ausgebildet, der das Ende einer Betätigungsstange 86 aufnimmt. Wie am besten aus Fig. 4 zu erkennen ist, sind in entgegengesetzten Seiten des vorderen Endes der Stange 86 Einschnitte 88 geformt, so daß, wenn das Ende der Stange in dem T-Schlitz 84 gelagert ist, die Stange und der Zylinder miteinander für eine gleichzeitige axiale Bewegung in jeder Richtung gekoppelt sind.
  • Wie am besten aus Fig. 2 zu erkennen ist, erstreckt sich die Stange 86 von dem Zylinder 66 durch eine Bohrung 90 in dem Gehäuse nach hinten. Bezugnehmend auf Fig. 3 ist die Betätigungsstange 66 mit einem Endbereich 92 verringerten Durchmessers an ihrem hinteren Ende ausgebildet, das sich nach hinten durch eine Bohrung 94 in einer Einstellschraube 96 erstreckt. Eine auf das Ende des Abschnitts 92 der Betätigungsstange 86 geschraubte Rändelmutter 98 fixiert die Stange 86 axial an der Einstellschraube 96, während eine Drehbewegung der Schraube 96 relativ zu der Stange 86 zugelassen ist. Die Stange 86 wird durch den Eingriff zwischen den Einschnitten 88 (Fig. 4) in dem vorderen Ende der Stange 86 und den Wänden des T-Schlitzes 84 an einer Drehbewegung gehindert.
  • Die Einstellschraube 96 ist bei 100 in einen Anschluß 102 eingeschraubt, der mit dem Gehäuse 10 verschraubt ist. Das Schrauben der Einstellschraube 96 in oder aus dem Anschluß 102 wird durch Betätigen der Stange 86 an den Luftzylinder 66 axial übertragen, um den Luftzylinder 66 relativ zu dem Strahlverteiler 14 zu verschieben.
  • Zurückgehend auf Fig. 2 sind zwei Steuerdurchgänge 104 für die Auffächerung durch den Strahlverteiler 14 hindurch ausgebildet und erstrecken sich von der Kammer 60 in dem Strahlverteiler zu nach innen geneigten Luftausstoßöffnungen 106.
  • In Fig. 2 wird der Luftzylinder 66 in seiner vollständig geöffneten Stellung gezeigt, bei der von dem Anschluß 76 in die Kammer 60 strömende Luft unter Druck frei zu der zentralen Öffnung 26 des Strahlverteilers 14 gelangen kann, um einen aus der Düse 30 unter Druck austretenden Farbenstrom zu atomisieren und auch frei durch die Durchgänge 104 durchströmen kann, um aus den Öffnungen 106 gegen gegenüberliegende Seiten des konischen Farbensprühnebels aus der Düse 24 ausgestoßen zu werden. Es ist offensichtlich, daß, wenn der Luftzylinder 66 nach links aus seiner Stellung nach Fig. 2 durch Betätigen des Einstellknopfes 96 bewegt wird, die vordere Wand 70 dieses Luftzylinders 66 zu den Einlaßöffnungen 108 der Durchgänge 104 vorbewegt wird und, wenn die Vorderwand 70 des Zylinders 66 in Kontakt mit der radialen Schulter zwischen den Gegenbohrungen 62 und 54 in der Düse kommt, diese Einlaßöffnungen fortschreitend blockiert und eventuell durch die vordere Wand 70 abgedichtet werden. Durch einstellbares Positionieren der vorderen Wand 70 des Luftzylinders 66 ist eine veränderliche Beschränkung des Luftstroms durch die Durchgänge 104 und die Auffächerungsöffnungen 106 erreichbar. Diese Steuerung der Ausbreitung bzw. Auffächerung ist unabhängig von der Drehstellung des Strahlverteilers 14 um die Düsenachse.

Claims (4)

1. Farbsprühpistole mit einem Gehäuse (10), einem ringförmigen Strahlverteiler (14), der am vorderen Ende des Gehäuses (10) angebracht ist, wobei der Strahlverteiler (14) eine mittige Luftausstoßöffnung (26) aufweist, die sich koaxial durch ihn hindurch erstreckt, einer Düse (24), die an dem Gehäuse (10) koaxial zu der Luftausstoßöffnung (26) befestigt ist, wobei die Düse (24) an ihrem vorderen Ende eine Farbausstoßöffnung (30) zum Ausstoßen von Farbe unter Druck in einem nach vorne gerichteten Strom koaxial zu der Luftausstoßöffnung (26) aufweist, einem ersten Durchgang (36) in dem Gehäuse (10), um unter Druck stehende Farbe an die Ausstoßöffnung (30) zu liefern, einem zweiten Durchgang (54, 60, 72) in dem Gehäuse (10), um Luft unter Druck an die Luftausstoßöffnung zu liefern, damit die aus der Öffnung ausgestoßene Farbe in einen Sprühnebel zerstäubt wird, einem dritten Durchgang (104) in dem Strahlverteiler (14), der mit dem zweiten Durchgang (54, 60, 72) in Verbindung steht, zum Ausstoßen von Luft aus diametral entgegenstehenden Auslässen (106) in dem Strahlverteiler (14), um die Ausbreitung des Sprühnebels zu steuern, einer Ventileinrichtung (66, 70), die in dem Gehäuse (10) vorgesehen ist und einstellbar zwischen einer vollgeöffneten und einer vollgeschlossenen Stellung bewegbar ist, um den Luftstrom von dem zweiten Durchgang (54, 60, 72) an den dritten Durchgang (104) einzustellen, und manuelle betätigbare Mittel unabhängig von dem Strahlverteiler (14) zum einstellbaren Positionieren der Ventileinrichtung (66, 70) dadurch gekennzeichnet, daß die zerstäubende Luft und die Luft für die Ausbreitung aus einer einzigen Kammer (60, 72) ausgelassen wird, die in dem Strahlverteiler (14) vor der Ventileinrichtung (66, 70) angeordnet ist, bevor sie jeweils in den zweiten (54) und den dritten (104) Durchgang strömt.
2. Farbsprühpistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Durchgang (36) ein hohles rohrförmiges Element (34) umfaßt, das fest an der Düse (24) befestigt ist und sich von dieser koaxial nach hinten erstreckt, und daß der zweite Durchgang (54) Mittel umfaßt, die eine ringförmige, koaxial das rohrförmige Element (34) umgebende Luftkammer (72) begrenzen, wobei die Luftkammer (72) ein Paar von Auslaßöffnungen (108) aufweist, die Einlässe zu dem dritten Durchgang (104) bestimmen und wobei die Ventilvorrichtung (66, 70) ein ringförmiges Ventilelement (66) umfaßt, das für eine axiale Bewegung in der Luftkammer (72) angeordnet ist.
3. Farbsprühpistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Strahlverteiler (14) sich eine nach hinten öffnende Bohrung (60) in seinem hinteren Ende aufweist, die sich koaxial zu seiner Ausstoßöffnung (30) erstreckt und an ihrem inneren Ende an einer nach hinten gekehrten radialen Schulter endet, wobei die Wand der Bohrung (60) und der Schulter Bereiche der Außenseite und Stirnwände der ringförmigen Luftkammer (72) definieren und die Auslaßöffnungen (108) an der Verbindungsstelle zwischen Bohrung (60) und Schulter angeordnet sind, daß das ringförmige Ventilelement (66) eine gleitend in der Bohrung (60) aufgenommene Außenwand, eine ringförmige Stirnwand (70) auf dem Ventilelement (66) die sich von der Außenwand an ihrem vorderen Ende radial nach innen erstreckt und mit der Schulter an dem Strahlverteiler (14) in Eingriff bringbar ist, wenn die Ventilvorrichtung (66, 70) in der geschlossenen Stellung ist, um die Auslaßöffnungen (108) zu bedecken, wobei die Stirnwand (70) eine hindurchgehende zentrale Öffnung (68) mit einem Durchmesser aufweist, der größer ist als der Außendurchmesser des rohrförmigen Elements (34) und Mittel (82) an dem hinteren Ende des Ventilelements (66) einschließt, die gleitend auf dem rohrförmigen Element (34) aufgenommen sind.
4. Farbsprühpistole nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die manuell betätigbaren Mittel (96) eine mit einem Ende mit dem Ventilelement (66) verbundene Stange (86) aufweisen und daß Mittel (102) verstellbar in das Gehäuse (10) geschraubt sind und mit dem entgegengesetzten Ende der Stange (86) verbunden sind, um die Stange (86) relativ zum Gehäuse (10) in einer im wesentlichen axial zu der ringförmigen Luftkammer (72) gerichteten Richtung zu verschließen.
DE8888301330T 1986-11-12 1988-02-17 Regelung des flachstrahls einer spruehpistole. Expired - Fee Related DE3875608T2 (de)

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