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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Energieerzeugungsindustrie und
insbesondere das Gebiet der Generatoren und Motoren zur Stromerzeugung.
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Hintergrund
der Erfindung
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In
der Energieerzeugungsindustrie werden oft Hunderte von Ständer-Keilen
(stator wedges) verwendet, welche helfen, die Wicklungen in einem Ständer eines
Stromgenerators oder eines Motors festzuhalten. Die Wicklungen werden
innerhalb von Hohlräumen,
Nuten oder Spalten in den Kernblechen angebracht, und die Ständer-Keile
werden so angeordnet, dass sie über
den Wicklungen liegen. Die Ständer-Keile
werden in Keil-Rillen oder Keil-Schlitzen angebracht, die in den
Rändern
der Kernbleche innerhalb der Wicklungsnuten ausgebildet sind. Die Bleche
sind gewöhnlich
aus beschichtetem Stahlmaterial hergestellt. Die Ständer-Keile
sind gewöhnlich aus
einem mit Epoxidharz laminierten Glasmaterial hergestellt. Da die
Ständerbleche
aus einem beschichtetem Stahlmaterial hergestellt sind, ist es wichtig,
dass diese Keile aus einem nichtleitenden Material hergestellt sind,
so dass kein Kurzschluss erzeugt wird, welcher verschiedene Teile
des Generators beschädigen
könnte.
Außerdem
tritt bei diesen herkömmlichen
Ständer-Keilen
das Problem auf, dass die Keile während des Einbaus des Keils
das Ständereisen
beschädigen
und dass die Keile nach dem Einbau die Bleche beschädigen, zum
Beispiel durch Schwingungen, welche während des Betriebs des Generators
auftreten. Obwohl einige dieser Keile gleitend in die erforderliche
Position geschoben werden können,
werden viele von der Seite her unter Kraftanwendung in eine Nut
getrieben, etwa mit einem Holzhammer, einem Hammer oder einer Ramme.
Dementsprechend ist es auch wichtig, dass diese Keile eine ausreichende
Konstruktionsfestigkeit aufweisen, so dass sie dieser beim Einbau
oder Auswechseln zum Treiben angewendeten Kraft standhalten und
die Wicklungen ordnungsgemäß in ihrer
Position festhalten.
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Um
diese mit möglichen
Beschädigungen zusammenhängenden
Probleme zu lösen,
wurden Ständer-Keile
aus einem Glasmaterial hergestellt, das eine Deckschicht aufweist,
die aus einer aromatischen Polyamid-Matte oder Kevlar oder Naturfasern wie
etwa Baumwollmaterial besteht. Beispiele solcher Keile werden im
US-Patent Nr.
4.200.818 von Ruffing et
al. mit dem Titel "Resin
Impregnated Aromatic Polyamide Covered Glass Based Slot Wedge For
Large Dynamoelectric Machines" (Mit
harzgetränktem
aromatischem Polyamid beschichteter Nuten-Keil auf Glasbasis für große dynamoelektrische Maschinen)
und im US-Patent Nr.
4.607.183 von
Rieber et al. mit dem Titel "Dynamoelectric
Machine Slot Wedges With Abrasion Resistant Layer" (Nuten-Keile für dynamoelektrische
Maschinen mit abriebfester Schicht) aufgezeigt. Diese Keile sind
oft so geformt, dass das Glas- und das Matten-Material innig miteinander
verbunden sind, so dass eine einzige Keil-Einheit gebildet wird.
Obwohl diese Keile im Allgemeinen gute Eigenschaften aufweisen,
kann ihre Herstellung kompliziert, teuer und sehr zeitaufwendig
sein.
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Zusammenfassung der Erfindung
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In
Anbetracht des Vorhergehenden werden mit der vorliegenden Erfindung
auf vorteilhafte Weise ein Ständer-Keil
und Verfahren zur Herstellung desselben bereitgestellt, welche relativ
einfach und kostengünstiger
sind und bei denen bedeutend weniger Zeit für die Herstellung benötigt wird.
Mit der vorliegenden Erfindung werden außerdem auf vorteilhafte Weise
ein eine robuste Konstruktion aufweisender Ständer-Keil und ein Verfahren
zum Einbau eines Ständer-Keils
bereitgestellt, so dass der Ständer-Keil in
die erforderliche Position in den Kernblechen getrieben werden kann,
um die Ständerwicklungen
in ihrer Position in den Ständerwicklungs-Nuten festzuhalten,
und so dass der Ständer-Keil
und der Einbau desselben die Beschädigung des Ständereisens während des
Einbaus sowie der Kernbleche während des
Betriebs erheblich verringern. Mit der vorliegenden Erfindung wird
ferner auf vorteilhafte Weise ein nichtleitender Ständer-Keil
bereitgestellt, welcher im Wesentlichen abriebfeste und korrosionsbeständige Oberflächen aufweist,
so dass die Möglichkeit
einer Beschädigung
der Ständerbleche
durch den Keil während
des Betriebs verringert wird.
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Insbesondere
wird durch die vorliegende Erfindung auf vorteilhafte Weise ein
Ständer-Keil
zur Anbringung in einer Wicklungsnut zum Festhalten der Wicklungen
eines Ständers
eines Stromgenerators bereitgestellt. Der Ständer-Keil weist vorzugsweise
ein langgestrecktes, nichtleitendes und im Wesentlichen starres
Rumpfelement auf. Das Rumpfelement besitzt vorzugsweise eine relativ
ebene Unterseite und eine relativ ebene Oberseite. Die Oberseite hat
eine kleinere Fläche
als die Unterseite. Das Rumpfelement weist außerdem wenigstens ein Paar seitliche
Randflächen
auf, die sich von den Rändern der
eine größere Fläche besitzenden
Unterseite schräg
nach oben zu den Rändern
der eine kleinere Fläche
besitzenden Oberseite erstrecken und dadurch wenigstens ein Paar
winklige Seiten definieren. Das Rumpfelement enthält ferner
eine einen Dünnfilm
(eine Dünnschicht)
bildende, abriebfeste, nichtleitende Überzugsschicht, die auf den
oberen Flächen
wenigstens des Paares winkliger Seiten ausgebildet ist.
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Durch
die vorliegende Erfindung wird außerdem ein Ständer-Keilverbindungssystem
für einen Stromgenerator
bereitgestellt. Das System umfasst vorzugsweise eine Vielzahl von
aus einem Metall hergestellten Kernblechen, wenigstens eine in der Vielzahl
von Kernblechen ausgebildete Wicklungsnut, wenigstens ein Paar Keil-Rillen (Keil-Aufnahmenuten),
die an einander gegenüberliegenden
Seitenwänden
der Wicklungsnut angeordnet sind, wenigstens eine Wicklung, die
in der Wicklungsnut angeordnet ist, und einen Ständer-Keil, der in den Keil-Rillen der Wicklungsnut
angeordnet ist, um während
des Betriebs des Stromgenerators die Wicklungen in der Wicklungsnut
festzuhalten. Der Ständer-Keil
umfasst vorzugsweise ein nichtleitendes und im Wesentlichen starres
Rumpfelement. Das Rumpfelement weist vorzugsweise wenigstens ein
Paar seitliche Randflächen
auf, die sich von den Rändern
einer Unterseite schräg
nach oben zu den Rändern
einer Oberseite erstrecken und dadurch wenigstens ein Paar winklige Seiten
definieren. Das Rumpfelement weist ferner eine einen Dünnfilm bildende,
abriebfeste, nichtleitende Überzugsschicht
auf, die auf den oberen Flächen
wenigstens des Paares winkliger Seiten ausgebildet ist. Die Überzugsschicht
stößt vorzugsweise stumpf
an die äußere Fläche des
Paares von Keil-Rillen.
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Durch
die vorliegende Erfindung wird außerdem ein Verfahren zur Herstellung
eines Ständer-Keils
bereitgestellt. Das Verfahren beinhaltet vorzugsweise das Formen
eines langgestreckten, nichtleitenden und im Wesentlichen starren
Rumpfelements aus einem mit Epoxidharz laminierten Glasmaterial.
Das Rumpfelement besitzt vorzugsweise eine relativ ebene Unterseite
und eine relativ ebene Oberseite. Das Verfahren beinhaltet außerdem das Formen
eines Paares winkliger Seiten am Rumpfelement, so dass die Oberseite
eine kleinere Fläche
als die Unterseite aufweist. Das Paar winkliger Seiten wird vorzugsweise
von wenigstens einem Paar seitlicher Randflächen des Rumpfelements definiert,
die sich von den Rändern
der Unterseite schräg
nach oben zu den Rändern
der Oberseite erstrecken. Das Verfahren beinhaltet ferner das Aufbringen
einer einen Dünnfilm
bildenden, abriebfesten, nichtleitenden Schicht auf den oberen Flächen wenigstens
des Paares winkliger Seiten.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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Einige
der Merkmale, Vorteile und Nutzeffekte der vorliegenden Erfindung
wurden bereits dargelegt; andere werden aus der nachfolgenden Beschreibung
in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen ersichtlich, wobei:
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1 eine perspektivische Ansicht
eines Ständer-Keilverbindungssystems
ist, das einen Ständer-Keil
mit einem abriebfesten Rand gemäß der vorliegenden
Erfindung aufweist;
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2 eine perspektivische Ansicht
eines Ständer-Keils
mit einem abriebfesten Rand gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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3 eine Schnittansicht entlang
Linie 3-3 von 2 eines
Ständer-Keils
mit einem abriebfesten Rand gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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4 eine vergrößerte Teil-Perspektivansicht
eines Ständer-Keils
ist, welche die Herstellung einer Überzugsschicht mittels einer
Pulverbeschichtungs-Technologie gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
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5 eine perspektivische Ansicht
einer anderen Ausführungsform
des einen abriebfesten Rand aufweisenden Ständer-Keils gemäß der vorliegenden Erfindung
ist;
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6 eine perspektivische Ansicht
einer weiteren Ausführungsform
eines einen abriebfesten Rand aufweisenden Ständer-Keils gemäß der vorliegenden Erfindung
ist; und
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7 eine Teil-Vorderansicht
eines Ständer-Keils
ist, der abriebfeste Ränder
aufweist und in Keil-Rillen der Ränder einer Ständerwicklungsnut von
Kernblechen gemäß der vorliegenden
Erfindung eingepasst ist.
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Ausführliche
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
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Die
vorliegende Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die
beigefügten
Zeichnungen, in welchen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
dargestellt sind, ausführlicher
beschrieben. Diese Erfindung kann jedoch in vielen unterschiedlichen
Formen ausgeführt
werden und darf nicht als auf die hier beschriebenen und dargestellten
Ausführungsformen
begrenzt ausgelegt werden.
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Gleiche
Elemente sind durchgehend mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet,
und wenn mit einem oder zwei Strichen versehene Bezugszahlen verwendet
werden, so bezeichnen sie ähnliche
Elemente in verschiedenen möglichen
Ausführungsformen.
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1 zeigt einen in einer Wicklungsnut 40 von
Kernblechen 43 angebrachten Ständer-Keil 30 zum Festhalten
von Wicklungen 48 eines Ständers eines Stromgenerators
in der Wicklungsnut 40, wenn der Stromgenerator in Betrieb
ist. Wie dargestellt, umfasst ein Ständer-Keilverbindungssystem 20 vorzugsweise
eine Vielzahl von Kernblechen 43, die aus einem metallischen
Werkstoff, z. B. beschichtetem Stahl, hergestellt sind, wenigstens
eine in der Vielzahl von Kernblechen 43 ausgebildete Wicklungsnut 40,
wenigstens ein Paar Keil-Rillen (Keil-Aufnahmenuten) 41, 47,
die an einander gegenüberliegenden Seitenwänden der
Wicklungsnut 40 angeordnet sind, wenigstens eine Wicklung 48,
die in der Wicklungsnut 40 angeordnet ist, und einen Ständer-Keil 30,
der in den Keil-Rillen 41, 47 der Wicklungsnut 40 angeordnet
ist, um während
des Betriebs des Stromgenerators die Wicklungen 48 in der
Wicklungsnut 40 festzuhalten (siehe auch 7). Die Keil-Rillen 41, 47 haben
vorzugsweise eine Form, wie sie in den Abbildungen dargestellt ist,
z. B. mit einem Schwalbenschwanzprofil, oder eine andere Form, welche
die dazu komplementäre
Form der Ränder
des Ständer-Keils 30 passgenau
aufnimmt.
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Wie
vielleicht in den 2–3 am besten dargestellt ist,
weist der Ständer-Keil 30 vorzugsweise
ein langgestrecktes, nichtleitendes und im Wesentlichen starres
Rumpfelement 36 auf, das z. B. vorzugsweise aus einem mit
Epoxidharz laminierten Glasmaterial oder Melaminmaterial als Basis
oder Kern des Rumpfelements hergestellt ist. Die Steifigkeit des
Materials ist wichtig, da der Keil 30 in vielen Anwendungen
entlang der Keil-Rillen nach innen in die erforderliche Position
getrieben wird (siehe Pfeil in 1)
und in der Lage sein sollte, der Kraft wie z. B. der durch die Schläge eines
Holzhammers, eines Hammers oder einer Ramme ausgeübten Kraft standzuhalten,
die erforderlich ist, um den Keil 30 in die erforderliche
Position zu treiben, wobei diese keine Beschädigung oder nur eine sehr geringfügige Beschädigung des
Ständereisens
oder der Ständerbleche 43 zur
Folge haben darf. Das Rumpfelement 36 gemäß der Erfindung
ist außerdem
vorzugsweise aus einem Material hergestellt, welches einen Abrieb der
Kernbleche verursacht, wie etwa Glas- oder Melaminmaterial. Das
Rumpfelement 36 besitzt vorzugsweise eine relativ ebene
Unterseite 35 und eine relativ ebene Oberseite 33.
Wie dargestellt weist die Oberseite 33 vorzugsweise eine
kleinere Fläche
auf als die Unterseite 35. Das Rumpfelement 36 weist außerdem wenigstens
ein Paar seitliche Randflächen
auf, die sich von den Rändern
der eine größere Fläche besitzenden
Unterseite 35 schräg
nach oben zu den Rändern
der eine kleinere Fläche
besitzenden Oberseite 33 erstrecken und dadurch wenigstens
ein Paar winklige Seiten 31, 37 definieren. Das
Rumpfelement 36 enthält
ferner eine einen Dünnfilm
bildende, abriebfeste, nichtleitende Überzugsschicht 32, die
auf den oberen Flächen
wenigstens des Paares winkliger Seiten 31, 37 ausgebildet
ist. Durch die Verwendung eines Dünnfilms mit einer Dicke von
weniger als 0,003 Zoll (0,076 mm) und vorzugsweise zwischen 0,0005
Zoll (0,013 mm) und 0,003 Zoll (0,076 mm) unterscheidet sich die
Erfindung besonders von Mattenmaterial, welches normalerweise eine
wesentlich größere Dicke
aufweist. Dieses Paar winkliger Seiten 31, 37 mit
der darauf befindlichen Überzugsschicht 32 bildet
im Wesentlichen die abriebfesten Ränder des Keils 30.
Die Überzugsschicht 32 wird vorzugsweise
auf eine den Fachleuten bekannte Art und Weise mittels der Pulverbeschichtungs-Technologie hergestellt
(siehe 4). Zum Beispiel
ist das Pulver vorzugsweise elektrisch geladen, z. B. positiv oder
negativ, und das starre Rumpfelement ist entgegengesetzt geladen,
z. B. negativ oder positiv, und das Pulver wird dann auf dem Rumpfelement 36 eingebrannt.
Wie den Fachleuten bekannt ist, können auch andere Verfahren
angewendet werden, um die einen Dünnfilm bildende Überzugsschicht
herzustellen. Zum Beispiel ein Wirbelbett, wobei das Rumpfelement 36 erhitzt
wird und in ein Bett aus dem Dünnfilm-Überzugsmaterial eingetaucht
wird und anschließend
das Überzugsmaterial
auf den gewünschten winkligen
Flächen
eingebrannt wird. Die Überzugsschicht 32 ist
ebenso wie andere Teile des Rumpfelements 36 vorzugsweise
aus nichtleitenden Werkstoffen hergestellt, so dass der Keil 30 nicht
dadurch, dass die Kernbleche 43 aus einem metallischen
Material hergestellt sind, einen Kurzschluss verursacht.
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Die
Unterseite 35 des Ständer-Keils
und die Neigung der winkligen Seiten von den Rändern der Unterseite 35 nach
oben zu den Rändern
der Oberseite 33 definieren vorzugsweise einen vorgegebenen
Winkel 39 (siehe x in 3).
Insbesondere kann dieser Winkel direkt von der Unterseite 35 aus gebildet
werden, oder es kann sich eine wesentlich schmalere seitliche Randfläche (wie
abgebildet) über ein
kurzes Stück
im Wesentlichen senkrecht zur Unterseite 35 erstrecken,
bevor sie nach innen abgewinkelt wird oder sich nach innen neigt,
zur Oberseite 33 hin. Die wesentlich schmalere seitliche
Randfläche kann
sich ebenso gut auch nach außen
neigen oder nach außen
abgewinkelt sein und sich anschließend unter dem vorgegebenen
Winkel gemäß der vorliegenden
Erfindung nach innen und nach oben neigen. Der vorgegebene Winkel 39 liegt
vorzugsweise im Bereich zwischen 45 Grad und 75 Grad und bei der am
meisten bevorzugten Ausführungsform
bei etwa 60 Grad (siehe 2–3). Die Überzugsschicht 32 besteht
vorzugsweise aus korrosionsbeständigem, nicht
faserigem, nicht mattenförmigem
Material und ist aus wenigstens einem der folgenden Werkstoffe hergestellt:
einem Teflon-Material, z. B. einem Teflon-Antihaft-Duroplast, einem
polymeren Material, z. B. einem duroplastischen Epoxidharzlack,
oder einem keramischen Werkstoff. In Abhängigkeit von dem gewünschten
Material und der gewünschten Herstellungsart
kann die Überzugsschicht 32 auch vorteilhafterweise
eine teilweise selbstverzehrende Schicht sein, falls dies gewünscht wird.
Wenn es sich um eine selbstverzehrende Schicht handelt, können Teile
der Überzugsschicht 32 zerstört, entfernt
oder beschädigt
werden, während
andere Teile nach wie vor die Kernbleche 43 vor einer Beschädigung durch das
abrasive Material des Rumpfelements 36 schützen.
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Neben
der Tatsache, dass ein wesentlich dünneres Material gewünscht wird,
besteht ein weiterer Grund dafür,
dass eine nicht mattenförmige Überzugsschicht 32 wünschenswert
ist, darin, dass Matten oft auf ein anderes Material aufgeformt
oder in ein anderes Material eingebettet werden, was zumindest zu
Beginn hohe Herstellungskosten zur Folge haben kann, z. B. im Zusammenhang
mit dem Kauf und der Formung der Formen; die Anzahl der Keile, die
man herstellen möchte,
beträgt
jedoch nur etwa 500–2000 pro
Generator. Diese für
Formen relativ geringen Mengen erhöhen wiederum die Stückkosten
der einzelnen Ständer-Keile 30,
die auf diese Weise hergestellt werden, deutlich. Im Gegensatz dazu
ermöglicht
es der Ständer-Keil 30 gemäß der vorliegenden Erfindung
auf vorteilhafte Weise, die Überzugsschicht 32 auf
ausgewählte
Flächen
von vorgeformtem oder zugeschnittenem Material aufzubringen, so dass
die Stückkosten
niedriger sind und die Vorbereitungszeiten der Fertigung verkürzt werden
können.
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Bei
anderen Ausführungsformen
kann, wie in den 5–6 am besten dargestellt ist,
das wenigstens eine Paar winkliger Seiten 31', 31'', 37', 37'' des Rumpfelements 36' vorteilhafterweise
eine Vielzahl von in Abständen
voneinander angeordneten Kerben 38, 38' aufweisen,
die in jeder der beiden winkligen Seiten 31', 31'', 37', 37'' ausgebildet sind. Die vielzähligen Kerben 38, 38' jeder Seite 31', 31'', 37', 37'' weisen
vorzugsweise im Wesentlichen denselben Abstand von wenigstens einer
anderen der vielzähligen
Kerben 38, 38' auf.
Da nur die winkligen Seiten 31', 31'', 37', 37'', welche die Keil-Rillen 41, 47 stumpf
anstoßend
berühren,
eine Beschädigung
des Ständereisens
oder der Kernbleche 43 verursachen könnten, ist die Überzugsschicht 32 bei
diesen Ausführungsformen
vorzugsweise nur an den winkligen Seiten 31', 31'', 37', 37'' und nicht an den Seiten innerhalb
der Kerben 38, 38' selbst
hergestellt.
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Wie
in den 1–7 dargestellt ist, können die
Bestandteile/das System der vorliegenden Erfindung außerdem durch
ein Verfahren zur Herstellung eines Ständer-Keils 30 ergänzt werden.
Das Verfahren beinhaltet vorzugsweise das Formen eines langgestreckten,
nichtleitenden und im Wesentlichen starren Rumpfelements 36 aus
einem abrasiven Material, z. B. einem mit Epoxidharz laminierten
Glasmaterial. Der Schritt des Formens des starren Rumpfelements 36 beinhaltet
vorzugsweise das Ablegen/Auftragen und Pressen von Glasmaterial
und Harz auf eine den Fachleuten bekannte Art und Weise in eine
Glasblock-Form, z. B. von 48 Zoll (1,22 m) mal 48 Zoll (1,22 m).
Der Glasblock wird anschließend
vorzugsweise durch maschinelle Bearbeitung, z. B. mit Hilfe eines
Diamantschneiders oder Hartmetallschneidwerkzeugs, auf eine den
Fachleuten ebenfalls bekannte Art und Weise in kleinere Teile aus
Glas zerlegt, welche die gewünschte
Form haben. Das Rumpfelement 36 besitzt vorzugsweise eine
relativ ebene Unterseite 35 und eine relativ ebene Oberseite 33.
Das Verfahren beinhaltet außerdem das
Formen eines Paares winkliger Seiten 31, 37 am Rumpfelement 36,
so dass die Oberseite 33 eine kleinere Fläche als
die Unterseite 35 aufweist. Das Paar winkliger Seiten 31, 37 wird
vorzugsweise von wenigstens einem Paar seitlicher Randflächen des Rumpfelements 36 definiert,
die sich wie dargestellt von den Rändern der Unterseite 35 schräg nach oben
zu den Rändern
der Oberseite 33 erstrecken. Das Verfahren beinhaltet ferner
das Aufbringen einer einen Dünnfilm
bildenden, abriebfesten, nichtleitenden Schicht 32 auf
den oberen Flächen
wenigstens des Paares winkliger Seiten 31, 37.
Der Schritt des Aufbringens der Schicht beinhaltet vorzugsweise
das elektrische Laden eines Pulvers des Dünnfilm-Materials, so dass es
eine erste Polarität
aufweist, das elektrische Laden des Rumpfelements 36, so
dass es eine zweite, entgegengesetzte Polarität hat, das Auftragen des Pulvers
des Dünnfilm-Materials
auf das Paar winkliger Seiten 31, 37 und das Erhitzen
oder Brennen der Kombination, so dass das Pulver auf den Oberflächen der
winkligen Seiten aushärtet
und dadurch die Überzugsschicht 32 bildet.
Das Verfahren kann außerdem
das Vorsehen eines Ständer-Keils 30 umfassen,
welcher die verschiedenen Merkmale und Elemente des Ständer-Keils 30 aufweist,
die weiter oben beschrieben wurden.
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Die
Bestandteile/Systeme der vorliegenden Erfindung können auch
in einem Verfahren zum Festhalten von Ständerwicklungen 48 im
Inneren einer Ständerwicklungsnut 40 eines
Ständers
eines Stromgenerators verwendet werden (siehe 1–6). Das Verfahren beinhaltet
vorzugsweise das Vorsehen einer Vielzahl von aus einem metallischen
Werkstoff hergestellten Kernblechen 43, wenigstens einer
in der Vielzahl von Kernblechen 43 ausgebildete Wicklungsnut 48,
wenigstens eines Paares von Keil-Rillen (Keil-Aufnahmenuten) 41, 47,
die an einander gegenüberliegenden
Seitenwänden
der Wicklungsnut 40 angeordnet sind, und wenigstens einer
Wicklung 48, die in der Wicklungsnut 40 angeordnet
ist. Das Verfahren beinhaltet außerdem das Eintreiben eines Ständer-Keils 30 in
die Keil-Rillen 41, 47 der Wicklungsnut 40,
um während
des Betriebs des Stromgenerators die Wicklungen 48 in der
Wicklungsnut 40 festzuhalten. Der Ständer-Keil 30 umfasst
vorzugsweise ein langgestrecktes, nichtleitendes und im Wesentlichen
starres Rumpfelement 36. Das Rumpfelement 36 weist
wenigstens ein Paar seitliche Randflächen auf, die sich von den
Rändern
einer Unterseite 35 schräg nach oben zu den Rändern einer
Oberseite 33 erstrecken und dadurch wenigstens ein Paar winkliger
Seiten 31, 37 definieren. Das Rumpfelement 36 weist
außerdem
eine einen Dünnfilm
bildende, abriebfeste, nichtleitende Überzugsschicht 32 auf,
die auf den oberen Flächen
wenigstens des Paares winkliger Seiten 31, 37 ausgebildet
ist. Die Überzugsschicht 32 stößt vorzugsweise
stumpf an die äußere Fläche des
Paares von Keil-Rillen 41, 47, um dadurch die
Kernbleche 43, z. B. die Keil-Rillen 41, 47,
vor dem abrasiven und starren Rumpfelement 36 zu schützen. Das
Verfahren kann außerdem
das Vorsehen eines Ständer-Keils 30 umfassen,
welcher die verschiedenen Merkmale und Elemente des Ständer-Keils 30 aufweist,
die weiter oben beschrieben wurden.
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Selbstverständlich ist
die Erfindung nicht auf die offenbarten speziellen Ausführungsformen
beschränkt.
Innerhalb des Geltungsbereiches der beigefügten Ansprüche sind Änderungen und andere Ausführungsformen
möglich.