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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Vertikal-Lager, und insbesondere
ein automatisiertes Vertikal-Lager des Typs mit einer Regalstruktur,
die eine Anzahl von horizontalen Regalböden aufweist, die in verschiedenen
Höhen angeordnet
sind und jeweilige Schubfächer
für das
Material zur Lagerung tragen.
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Um
die Schubfächer
zu kontrollieren, weisen bekannte Lager des oben genannten Typs
normalerweise eine Auflagefläche
und ein Beförderungsmittel zum
Bewegen der Schubfächer
horizontal auf die Auflagefläche
und von dieser auf .
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Das
Beförderungsmittel
ist ein Kettentyp, der normalerweise zwei seitliche Ketten mit jeweiligen Paaren
von vorstehenden Zähnen
für den
Eingriff von Sitzen, die in den Schubfächern ausgebildet sind, und
für das
Schieben und Ziehen der Schubfächer
aufweist.
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Obwohl
weit verwendet, sind Vertikal-Lager des oben genannten Typs (siehe
z.B. Dokument
US-A-4361411 )
ziemlich unbefriedigend.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Vertikal-Lager zu schaffen,
das zum Optimieren der Zeit gestaltet ist, die zum Bewegen der Schubfächer für die Kontrolle
in Anspruch genommen wird.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist ein automatisiertes Vertikal-Lager vorgesehen, aufweisend
eine Hubvorrichtung, die ihrerseits eine Auflagefläche zum
Tragen zumindest eines Behälters
und erste Beförderungsmittel
aufweist, die beim Betrieb mit dem Behälter zusammenwirken, um den
Behälter parallel
zur Auflagefläche
auf die Auflagefläche
und von dieser zu bewegen; eine Kontrollstation zum Kontrollieren
des Behälters
und aufweisend zweite Beförderungsmittel;
und eine Vorkontrollstation, die in einer Zwischenposition zwischen
der Kontrollstation und der Hubvorrichtung angeordnet ist; gekennzeichnet
durch ferner aufweisend Tragmittel zum Tragen des Behälters und
permanenten Kuppeln mit dem zweiten Beförderungsmittel, um sich zwischen einer
Vorkontrollposition, in der die Tragmittel an der Vorkontrollstation
angeordnet sind, um den Behälter auf
die Auflagefläche
und von dieser zu bewegen, und einer Kontrollposition zu bewegen,
in der die Tragmittel an der Kontrollstation angeordnet sind, um den
Behälter
zu kontrollieren.
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Eine
nicht beschränkende
Ausführungsform der
Erfindung wird anhand eines Beispiels mit Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben, in welchen:
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1 eine Seitenansicht mit
zur Übersichtlichkeit
entfernten Teilen einer bevorzugten Ausführungsform des Vertikal-Lagers
gemäß der vorliegenden
Erfindung im Verlauf einer ersten Stufe der Bewegung eines gelagerten
Schubfaches für
die Kontrolle zeigt;
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2 und 3 ähnlich
der 1 sind und das Lager
aus 1 im Verlauf einer
zweiten bzw. dritten Stufe im Verlauf der Bewegung des Schubfaches
für die
Kontrolle zeigen. Nummer 1 in den beigefügten Zeichnungen bezeichnet
als Ganzes ein automatisiertes Vertikal-Lager mit einer bekannten
Regalstruktur 2 (teilweise gezeigt), die eine Anzahl von
horizontalen Regalböden
(nicht gezeigt) aufweist, die in verschiedenen Höhen und zum Tragen jeweiliger Schubfächer für das Material
zur Lagerung angeordnet sind.
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Jedes
Schubfach ist von dem jeweiligen Regalboden mittels einer bekannten
angetriebenen Hubvorrichtung 4 entfernbar, die einen Teil
des Lagers 1 bildet, längsseits
der Regalstruktur 2 liegt und eine vertikal bewegbare Plattform 6 und
ein Betätigungselement
(nicht gezeigt) zum Heben und Senken der Plattform 6 in
Position längsseits
der Regalböden
aufweist.
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Die
Plattform 6 ist durch eine horizontale obere Auflagefläche 7 zum
Tragen eines durch ein Schubfach 8 definierten Behälters für die Kontrolle definiert
und weist eine verlängerte
Führung 10 auf, die
sich in einer horizontalen Bewegungsrichtung 12 des Schubfaches 8 erstreckt
und in gleitender Weise mit dem Schubfach 8 zusammenwirkt
(1).
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Die
Plattform 6 weist auch zwei angetriebene seitliche Kettenförderer 14 (schematisch
gezeigt) zum Bewegen des Schubfaches 8 zurück und vor
in Richtung 12 auf die Fläche 7 und von dieser
auf, die ihrerseits jeweilige Ketten 16 (in den Zeichnungen
ist nur eine durch die strichpunktierte Linie gezeigt) aufweisen,
die sich einander zugewandt und parallel zueinander entlang jeweiliger
verlängerter
ringförmiger Bahnen
in Richtung 12 erstrecken.
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Jede
Kette 16 ist um ein Paar Rollen 17 herum gewunden
und trägt
ein Paar vorstehende horizontale Stifte 18, welche im Abstand
voneinander entlang der jeweiligen Kette 16 angeordnet
sind, den Stiften 18 an der anderen Kette 16 zugewandt
und sich zu diesen hin erstrecken, und in jeweilige seitliche Sitze 20 eingreifen,
die in dem Schubfach 8 ausgebildet sind, um in das Schubfach 8 eingreifen
und dieses sowohl ziehen als auch schieben. Das Schubfach 8 weist
vier Sitze 20 – einen
für jede
untere Ecke – auf,
die durch jeweilige umgekehrt U-förmige Wände definiert sind und jeweilige
Zugriffsöffnungen
aufweisen, die an dem Boden und seitlich in einer Richtung senkrecht
zur Richtung 12 ausgebildet sind.
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Um
das Schubfach 8 zu kontrollieren, weist das Lager 1 eine
Kontrollstation 22, die an der zur Regalstruktur 2 gegenüberliegenden
Seite der Hubvorrichtung 4 in einer horizontalen Richtung 24 parallel
zur Richtung 12 angeordnet ist; und eine Vorkontrollstation 26 auf,
die in einer mittleren Position zwischen der Station 22 und
der Hubvorrichtung 4 angeordnet ist.
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Die
Station 22 weist zwei angetriebene seitliche Kettenförderer 27 (schematisch
gezeigt); und zwei vertikale blendenartige seitliche Schutzabdeckungen 28 (in 2 ist nur eine teilweise
gezeigt) auf, die an einander gegenüberliegenden Seiten des Förderers 27 und
parallel zur Richtung 24 angeordnet sind, um die Förderer 27 abzuschirmen,
und welche entfernbar sind, um die Förderer 27 zu kontrollieren
und zu reparieren.
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Die
Förderer 27 weisen
jeweilige Ketten 29 (in den Zeichnungen ist nur eine durch
die strichpunktierte Linie gezeigt) auf, die um jeweilige Rollen 30 herum
gewunden sind und sich einander zugewandt und parallel zueinander
entlang jeweiliger verlängerter
ringförmiger
Bahnen in Richtung 24 erstrecken. Jede Kette 29 weist
einen jeweiligen horizontal vorstehenden Stift 32, der
dem Stift 32 der anderen Kette 29 zugewandt ist
und sich zu diesem erstreckt; und einen Zahn 34 auf, der
senkrecht zu dem jeweiligen Stift 32 ist und ein erstes
Ende, das schwenkbar mit dem jeweiligen Stift 32 verbunden
ist, und ein freies gegenüberliegendes
zweites Ende 35 aufweist.
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Die
Stifte 32 sind fest mit einem Schlitten 36 verbunden,
der das Schubfach 8 trägt,
um den Schlitten 36 in Richtung 24 zwischen einer
Vorkontrollposition, in welcher der Schlitten 36 an der
Station 26 angeordnet ist, um das Schubfach 8 auf
die Fläche 7 und
von dieser zu bewegen und die Inhalte der Schubfächer 8 vorzukontrollieren,
und einer Kontrollposition zu bewegen, in welcher der Schlitten 36 an der
Station 22 angeordnet ist, um das Schubfach 8 zu kontrollieren.
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Der
Schlitten 36 ist an der Oberseite durch eine horizontale
Fläche 38 zum
Tragen des Schubfaches 8 definiert und weist einen Bodenabschnitt 40, welcher
entlang flacher koplanarer oberer Flächen 41 und 42 läuft, die
einen Teil der Stationen 26 bzw. 22 bilden, und
einen Endabschnitt 44 auf, der an dem zur Hubvorrichtung 4 gegenüberliegenden
Ende angeordnet und der Station 22 zugewandt ist.
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Der
Endabschnitt 44 weist zwei vertikale Schlitze 45 (in
den Zeichnungen ist nur einer gezeigt) auf, die an einander gegenüberliegenden
Seiten ausgebildet sind und jeweils vertikal und fest in gleitender
Weise mittels eines jeweiligen Stiftes 32 und mittels eines
jeweiligen Zahnes 34 eingreifen, um den Schlitten 36 und
daher das Schubfach 8 zwischen der Kontroll- und der Vorkontrollposition
zu bewegen.
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Beim
wirklichen Betrieb bewegen sich, sobald die Hubvorrichtung 4 auf
die Höhe
des Regalbodens des Schubfaches 8 gesetzt ist, um kontrolliert zu
werden, die Ketten 16 im Uhrzeigersinn in 1, um die Stifte 18 zu bewegen,
in jeweilige Ruhepositionen entlang der Rücklaufzweige der Ketten 16,
so dass zwei einander zugewandte Stifte 18 in die Sitze 20 eingreifen,
um das Schubfach 8 mit der Fläche 7 in Eingriff
zu bringen und auf diese zu ziehen.
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Sobald
die Plattform auf eine Höhe
abgesenkt ist, in welcher die Flächen 7 und 38 im
Wesentlichen koplanar (1)
sind, bewegen sich die Ketten 16 wieder im Uhrzeigersinn
in 1, so dass andere
zwei einander zugewandte Stifte 18 das Schubfach 8 in
Richtung 12 zu der Fläche 38 hin
schieben. Wenn die beiden Zugstifte 18 an das Ende des
Förderzweiges
der Ketten 16 gelangen (2),
ist das Schubfach 8 vollständig auf dem Schlitten 36 positioniert,
und die Ketten 16 bewegen sich weiter, um die Zugstifte 18 an
den Rollen 17 vorbei und in die jeweiligen Ruhepositionen
(3) entlang der Rücklaufzweige
der Ketten 16 zu bewegen. Sobald wie die Stifte 18 an
das Ende des Förderzweiges
der Ketten 16 gelangen, werden gleichzeitig mit der weiteren Bewegung
der Ketten 16 die Förderer 27 betätigt, um den
Schlitten 36 von der Vorkontrollposition in die Kontrollposition
zu bewegen (2 und 3).
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Wie
in 2 gezeigt, sind die
Stifte 32, wenn das Schubfach 8 in der Vorkontrollposition
ist, an den unteren Enden der Schlitze 45 in Zwischenpositionen zwischen
den Förder-
und Rücklaufzweigen
angeordnet, wohingegen die Zähne 34 in
jeweilige Schlitze 45 vollständig eingreifen. Sobald wie
sich die Ketten 29 im Uhrzeigersinn in 3 bewegen, beginnen die Stifte 32 den
Schlitten 36 in Richtung 24 zu der Station 22 hin
zu ziehen, bewegen sich anfangs entlang eines Bogens der ringförmigen Bahn
der Ketten 29 um die jeweiligen Rollen 30 herum,
und gleiten vertikal nach oben in die Schlitze 45. Entlang
desselben Abschnitts der Bewegung der Ketten 29 gleiten die
Zähne 34 auch
nach oben in die Schlitze 45 hinein, so dass die Enden 35 von
der Fläche 38 vorstehen
und in die Sitze 20 eingreifen, um eine Referenzposition
des Schubfaches 8 auf der Fläche 38 zu definieren.
Wie in 3 gezeigt, bewegen
sich die Stifte 32 entlang des Förderzweiges der Ketten 29 und ziehen
den Schlitten 36 auf die Fläche 42 in die Kontrollposition
des Schubfaches 8.
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Um
das Schubfach 8 in die Regelstruktur 2 zurückzuführen, bewegen
sich die Ketten 29 und 16 nacheinander entgegengesetzt
zum Uhrzeigersinn in den beigefügten
Zeichnungen, so dass der Schlitten 36 zuerst in die Station 26 bewegt
wird, und das Schubfach 8 wird dann durch die Stifte 18 in
Eingriff gebracht, welche die jeweiligen Ruhepositionen verlassend
in die Sitze 20 eingreifen, um das Schubfach 8 auf
die Fläche 7 zu
ziehen.
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Im
Vergleich zu bekannten Lösungen
schafft das wie beschriebene Vertikal-Lager 1 daher eine schnellere
Bewegung des Schubfaches 8 auf die Station 26 und
von dieser mittels der Stifte 32, die permanent mit dem
Schlitten 36 verbunden sind, und zieht daher den Schlitten 36 und
das Schubfach 8, sobald wie die Ketten 29 sich
zu bewegen beginnen.
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Das
heißt,
im Gegensatz zu bekannten Lösungen,
wird keine Zeit während
der Bewegung der Ketten 29, um eine unbelastete Bewegung
der Stifte 32 aus den Ruhepositionen in die Eingriffspositionen des
Schubfaches 8 durchzuführen,
wegen der Stifte 32 vergeudet, die permanent in die Schlitze 45 eingreifen,
wodurch die Bewegung der Schubfächer
auf die Station 22 und von dieser optimiert wird und somit die
laufenden Kosten des Lagers 1 reduziert werden.
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Darüber hinaus
ermöglichen
die Schlitze 45, dass sich die Stifte 32 vertikal
und daher entlang eines Bogens um die Rollen 30 herum entlang
eines Endabschnitts der Bahn der Ketten 29 bewegen, während die
Zähne 34 einfach
Sicherheitshalteteile zum Rückhalten
des Schubfaches 8 definieren.
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Das
Vorhandensein des Schlittens 36 zwischen der Fläche 41 und
dem Schubfach 8 ermöglicht
auch, dass die Station 22 mit seitlichen Abdeckungen 28 versehen
sein kann, um sicherere Arbeitsbedingungen für die Bedienpersonen des Lagers 1 zu
schaffen.
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Sicher
können
auch Veränderungen
an dem wie hierin beschriebenen Lager 1 durchgeführt werden,
ohne jedoch von dem Bereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
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Insbesondere
können
die Förderer 27 unterschiedlich
mit dem Schlitten 36 verbunden sein, z.B. ohne dass die
Zähne 34 vorgesehen
sind; die Flächen 40 und 41 können jeweilige
Führungen
in Richtung 24 definieren; und/oder die Richtungen 12 und 24 müssen nicht
parallel zueinander sein.