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DE60008666T2 - Verfahren zur Herstellung von Dialkyl-, Diaryl- und Arylalkylaminoschwefel-Trifluoriden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dialkyl-, Diaryl- und Arylalkylaminoschwefel-Trifluoriden Download PDF

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solvent
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Air Products and Chemicals Inc
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Air Products and Chemicals Inc
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C381/00Compounds containing carbon and sulfur and having functional groups not covered by groups C07C301/00 - C07C337/00

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Verfahren zur Synthese von Aminoschwefeltrifluoriden im Allgemeinen und insbesondere Verfahren zur Synthese von Dialkyl-, Diaryl- und Arylalkylaminoschwefeltrifluoriden.
  • Angesichts der Bedeutung von Organofluorverbindungen in der pharmazeutischen und agrochemischen Industrie hat man sich in den letzten Jahren besonders bemüht, einfache, sichere und effiziente Verfahren zu ihrer Synthese zu entwickeln. Die Umwandlung von Kohlenstoff-Sauerstoff- zu Kohlenstoff-Fluor-Bindungen durch nucleophile Fluorierungsquellen (Desoxofluorierung) stellt eine solche Technik dar, die verbreitet für die selektive Einleitung von Fluor in organische Moleküle eingesetzt wurde. Diese Umwandlung wurde routinemäßig mit Dialkylaminoschwefeltrifluoriden, wie DAST (NEt2SF3) und in jüngerer Zeit mit bis(2-Methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid erreicht.
  • Middleton beschreibt in 40(5) "J. Org. Chem.", 574 (1975) ein Verfahren zur Herstellung von Dialkylaminoschwefeltrifluoriden, wie DAST, in einem Zwei-Stufen-Verfahren, das von einem sekundären Amin ausgeht. Das Amin wird mit Trimethylsilylchlorid oder Hexamethyldisilazan silyliert. Nach dem Isolieren wird das silylierte Amin mit Schwefeltetrafluorid umgesetzt, um das Trifluorid herzustellen.
  • Als Zwei-Stufen-Verfahren wird der Middleton-Prozess typischerweise in zwei Reaktionsgefäßen durchgeführt. Außerdem muss bei dem Verfahren ein reines Zwischenprodukt isoliert werden, was das Verfahren komplexer und kostspieliger macht.
  • SU-A-433 136 (Anmelde-Nr. 1 864 289, Markowskii et al.) beschreibt ein kürzeres Verfahren zur Herstellung von Dialkylaminoschwefeltrifluoriden sowie eines Arylalkylaminoschwefeltrifluorids. Markowskii et al. stellten in einer Ein-Stufen-Reaktion Aminoschwefeltrifluoride her, indem sie das entsprechende, sekundäre Amin in Gegenwart einer Aminbase, die ein festes Amin-HF-Addukt erzeugt, mit Schwefeltetrafluorid umsetzten.
  • EP-A-0 908 448 beschreibt die Verwendung des Verfahrens nach Markowskii et al. zur Herstellung bestimmter Diaryl-, Dialkoxyalkyl-, Alkylalkoxyalkyl-, Arylalkoxyalkyl- und cyclischer Aminoschwefeltrifluoride mit verbesserter Wärmebeständigkeit durch die Reaktion des entsprechenden, sekundären Amins mit Schwefeltetrafluorid in einem nichtwässrigen Lösungsmittel in Gegenwart eines tertiären Amins, das unter den Reaktionsbedingungen ein Amin-HF-Addukt bildet. Beispielhafte, tertiäre Amine sind Triethylamin, N-Methylpiperidin, Chinuclidin und Triethylendiamin.
  • Bei dem Verfahren von Markowskii et al. wird das Addukt filtriert, um das Trifluorid in der Reaktionslösung zu erhalten. Leider ist es schwierig, das feste Amin-HF-Addukt sauber aus dem Produkt zu entfernen, weil kleine Teilchen des Addukts aus dem Filter entweichen können. Außerdem ist eine kleine Menge Addukt im Reaktionslösungsmittel löslich und wird nach dem Filtrieren und dem Verdampfen des Lösungsmittels im Produkt zurückgehalten.
  • Folglich soll ein Verfahren zur Herstellung von Aminoschwefeltrifluoriden bereitgestellt werden, das die vorstehend beschriebenen Mängel der Verfahren des Standes der Technik nicht aufweist.
  • Die Erfindung löst die vorstehend beschriebenen Probleme des Standes der Technik dadurch, dass sie ein Verfahren zur Synthese von Aminoschwefeltrifluoriden zur Verfügung stellt, bei dem ein sekundäres Amin unter solchen Bedingungen mit SF4 umgesetzt wird, dass das Aminoschwefeltrifluorid und ein flüssiges Amin-HF-Addukt erzeugt werden. Im Wesentlichen entsteht in der einstufigen Reaktion des Verfahrens kein festes Amin-HF-Addukt. Die Reaktion wird in einem, tertiäres Amin enthaltenden Reaktionslösungsmittel durchgeführt. Das Verfahren erzeugt Aminoschwefeltrifluoride, wie Dialkyl-, Diaryl- und Arylalkylaminoschwefeltrifluoride in hohen Ausbeuten.
  • Die Erfindung stellt ein Verfahren zur Synthese von Aminoschwefeltrifluoriden, wie z.B. Dialkyl-, Diaryl- und Arylalkylaminoschwefeltrifluoriden, zur Verfügung. Bei dem Verfahren wird ein sekundäres Amin in Gegenwart eines tertiären Amins mit SF4 umgesetzt, um das Aminoschwefeltrifluorid und ein flüssiges Amin-HF-Addukt, das mit der, das Aminoschwefeltrifluorid enthaltenden Reaktionslösung nicht mischbar ist, herzustellen. Das Addukt trennt sich als schwere Schicht ab, so dass es leicht vom Reaktionsproduktgemisch abgetrennt werden kann.
  • Im Gegensatz zu bestimmten Verfahren des Standes der Technik können Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens in einem Reaktionsgefäß durchgeführt werden, was es praktischer und preiswerter für die industrielle Anwendung macht. Ein weiterer, wirtschaftlicher Vorteil liegt darin, dass bei diesem Verfahren kein reines Zwischenprodukt isoliert werden muss. Außerdem erhält man eine höhere Produktausbeute, weil ein flüssiges Amin-HF-Addukt anstelle eines festen HF-Addukts erzeugt wird. Dies liegt daran, dass es im Verfahren des Standes der Technik schwierig ist, das feste HF-Addukt vom Produkt zu entfernen, weil kleine Teilchen des Addukts zurückgehalten werden, die aus dem Filter entweichen können. Außerdem ist eine kleine Menge Addukt im Reaktionslösungsmittel löslich und wird nach dem Filtrieren und dem Verdampfen des Lösungsmittels im Produkt zurückgehalten.
  • Im erfindungsgemäßen Verfahren wird das sekundäre Amin in einem, das tertiäre Amin enthaltenden Lösungsmittel mit SFq umgesetzt. Die unlösliche Flüssigkeit wird abgetrennt. Nach der Entfernung des Lösungsmittels (vorzugsweise durch Destillation) wird das Produkt vorzugsweise in einem weniger polaren Extraktionslösungsmittel erneut gelöst, um das restliche Amin-HF-Addukt zu entfernen. Dessen Abtrennung und die anschließende Destillation ergeben das reine Aminoschwefeltrifluorid.
  • Bevorzugte, sekundäre Amine umfassen Dialkyl-, Diaryl- und Arylalkylamine.
  • Geeignete, tertiäre Amine erzeugen ein flüssiges Amin-HF-Addukt bei einer Temperatur im Bereich von –78°C bis zum Siedepunkt des Reaktionslösungsmittels. Bevorzugte, tertiäre Amine umfassen Trimethylamin, Ethyldimethylamin, N-Methylpyrrolidin, Tripropylamin, Tributylamin, Tripentylamin, Trihexylamin, N-Methyl-N-propyl-N-butylamin und N-Methyl-N-isopropyl-N-butylamin.
  • Das Reaktionslösungsmittel ist jedes beliebige Lösungsmittel, das nicht mit SF4 oder dem Aminoschwefeltrifluoridprodukt aus dem Verfahren reagiert und das Amin-HF-Addukt nicht löst. Bevorzugte Reaktionslösungsmittel umfassen organische Substanzen, wie Dialkylether, Kohlenwasserstoffe und halogenierte Koh lenwasserstoffe. Ein besonders bevorzugtes Reaktionslösungsmittel ist Methyl-t-butylether (MTBE).
  • Das zur Extraktion verwendete Extraktionslösungsmittel ist jedes Lösungsmittel, das das Trifluorid gegenüber dem Amin-HF-Addukt selektiv löst, z.B. organische Verbindungen, wie Alkane und Alkene. Bevorzugte Extraktionslösungsmittel umfassen Pentan und Hexan.
  • Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele näher veranschaulicht, ist jedoch selbstverständlich nicht darauf beschränkt.
  • Die Reaktionstemperatur kann im Bereich von –78°C bis zum Siedepunkt des Lösungsmittels liegen. Tabelle 1 fasst die unter Einsatz dieses Verfahrens erhaltenen Produkte zusammen.
  • Beispiel 1
  • Diethylaminoschwefeltrifluorid unter Verwendung von N-Methylpyrrolidin als HF-Fänger
  • Eine Lösung von N-Methylpyrrolidin (12,77 g, 150 mMol) in Methyl-t-butylether (100 ml) wurde in einen 300-ml-Parr-Reaktor eingebracht, der mit einem magnetischen Rührstab ausgerüstet war. Durch eine Gelenkverbindung wurde ein Stutzen an einen 100-ml-Tropftrichter mit ausgeglichenem Druck angeschlossen. Der Reaktor wurde durch ein N2-Einlassrohr und ein SF4-Gaseinlassrohr an ein metallenes Vakuumsammelrohr angeschlossen, das wiederum mit einem SF4-Zylinder, einem 1-Liter-Vorvakuumkessel mit einem Druckmesser, einer Natronkalkfalle und einer Vakuumpumpe verbunden war. Der Reaktor wurde mit einem Trockeneis/Aceton-Bad auf –30°C gekühlt. Der 1-Liter-Vorvakuumkessel im Sammelrohr wurde aus einem Gaszylinder mit SF4 gefüllt, um einen SF4-Druck von 360 kPa, 150 mMol (52,2 psia) zu erzeugen. Der Reaktor wurde im Vakuum evakuiert und langsam mit SF4 beschickt. Eine Lösung von Diethylamin (10,95 g; 150 mMol) in Methyl-t-butylether (25 ml) aus dem Tropftrichter wurde der Lösung langsam zugesetzt. Nach 30 Minuten Rühren wurde das überschüssige SF4 durch die Natronkalkfalle aus der Lösung gepumpt und der Reaktor ungefähr bis zum atmosphärischen Druck [etwa 100 kPa (15 psi)] mit N2 gefüllt. Die untere Schicht wurde abgetrennt und die Lösung im Vakuum verdampft. Der Rückstand wurde in 20 ml Pentan gelöst und die untere Schicht erneut abgetrennt. Das Lösungsmittel wurde verdampft, so dass 15,2 g (63% Ausbeute) des Produkts erhalten wurden.
  • Beispiel 2
  • Diphenylaminoschwefeltrifluorid unter Verwendung von N-Methylpyrrolidin als HF-Fänger
  • Diphenylaminoschwefeltrifluorid wurde, wie vorstehend beschrieben, hergestellt, indem man Diphenylamin (150 mMol, 25,35 g) in Gegenwart von N-Methylpyrrolidin (12,77 g, 150 mMol) mit SF4 (150 mMol) in Methyl-t-butylether umsetzte. Die Aufbereitung ergab 29,68 g Produkt (77% Ausbeute). H NMR (CDCl3) d 7,5 – 7,3 (m, 10H). F (CDCl3) d 69,5 (d, 2F) 31 (t, 1F).
  • Beispiel 3
  • N-Methyl-N-phenylaminoschwefeltrifluorid unter Verwendung von N-Methylpyrrolidin als HF-Fänger
  • N-Methyl-N-phenylaminoschwefeltrifluorid wurde, wie vorstehend hergestellt, indem man N-Methylanilin (16,05 g, 150 mMol) in Gegenwart von N-Methylpyrrolidin (12,77 g, 150 mMol) mit SF4 (150 mMol) in Methyl-t-butylether umsetzte.
  • Die Aufbereitung ergab 15,60 g Produkt (80% Ausbeute). H NMR (CDCl3) d 7,5 – 7,3 (m, 3H), 7,3 – 7,0 (m, 2H), 3,4 (s, 3H). F (CDCl3) d 64 (d, 2F) 26 (t, 1F).
  • Beispiel 4
  • Bis(2-Methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid unter Verwendung von N-Methylpyrrolidin als HF-Fänger
  • Bis(2-Methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid wurde, wie vorstehend, hergestellt, indem man bis(2-Methoxyethyl)amin (19,95 g, 150 mMol) in Gegenwart von N-Methylpyrrolidin (12,77 g, 150 mMol) mit SF4 (150 mMol) in Methyl-t-butylether umsetzte.
  • Die Aufbereitung ergab 24,86 g Produkt (75% Ausbeute). H NMR (CDCl3) d 3,5 (t, 4H), 3,15 (t, 4H), 3,05 (s, 6H). F (CDCl3) d 55 (s, br, 2F), 28 (s, br, 1F).
  • Beispiel 5
  • Bis(2-Methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid unter Verwendung von Trimethylamin als HF-Fänger
  • Bis(2-Methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid wurde, wie vorstehend, hergestellt, indem man bis(2-Methoxyethyl)amin (19,95 g, 150 mMol) in Gegenwart von Trimethylamin (8,87 g, 150 mMol) mit SF4 (150 mMol) in Methyl-t-butylether umsetzte.
  • Die Aufbereitung ergab 26,52 g Produkt (80% Ausbeute). H NMR (CDCl3) d 3,5 (t, 4H), 3,15 (t, 4H), 3,05 (s, 6H). F (CDCl3) d 55 (s, br, 2F), 28 (s, br, 1F).
  • Beispiel 6
  • Bis(2-Methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid unter Verwendung von N,N-Dimethylethylamin als HF-Fänger
  • Bis(2-Methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid wurde, wie vorstehend, hergestellt, indem man bis(2-Methoxyethyl)amin (19,95 g, 150 mMol) in Gegenwart von N,N-Dimethylethylamin (10,97 g, 150 mMol) mit SF4 (150 mMol) in Methyl-t-butylether umsetzte.
  • Die Aufbereitung ergab 26,52 g Produkt (80% Ausbeute). H NMR (CDCl3) d 3,5 (t, 4H), 3,15 (t, 4H), 3,05 (s, 6H). F (CDCl3) d 55 (s, br, 2F), 28 (s, br, 1F).
  • Die Beispiele sind in der folgenden Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Tabelle 1 Herstellung von Aminoschwefeltrifluoriden
    Figure 00070001
  • Die Erfindung ist zwar im Detail und anhand spezifischer Beispiele beschrieben worden, doch einem Fachmann wird klar sein, dass daran verschiedene Veränderungen und Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne den in den folgenden Ansprüchen definierten Rahmen zu verlassen.

Claims (12)

  1. Verfahren der Synthese eines Aminoschwefeltrifluorids, das Verfahren umfassend das Umsetzen eines sekundären Amins mit SF4 in einem Reaktionslösungsmittel, enthaltend ein tertiäres Amin, dadurch gekennzeichnet, dass das tertiäre Amin ein flüssiges Amin/HF-Addukt unter den Reaktionsbedingungen bildet, das Lösungsmittel nicht mit dem flüssigen Addukt mischbar ist und das flüssige Addukt von der resultierenden Lösung des Aminoschwefeltrifluorids abgetrennt wird.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, worin das sekundäre Amin ausgewählt ist unter Dialkylamin, Diarylamin und Arylalkylamin.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin das tertiäre Amin ausgewählt ist unter Trimethylamin, Ethyldimethylamin, N-Methylpyrrolidin, Tripropylamin, Tributylamin, Tripentylamin, Trihexylamin, N-Methyl-N-propyl-N-butylamin und N-Methyl-N-isopropyl-N-butylamin.
  4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das Reaktionslösungsmittel ausgewählt ist unter Dialkylethern, Kohlenwasserstoffen und halogenierten Kohlenwasserstoffen.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 4, worin das Lösungsmittel Methyl-t-butylether ist.
  6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, zusätzlich umfassend das Reinigen des Aminoschwefeltrifluorid-Produkts durch Abdestillieren des Lösungsmittels aus der Lösung des Aminoschwefeltrifluorids nach Trennung von dem flüssigen Addukt.
  7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, zusätzlich umfassend das Rücklösen des Aminoschwefeltrifluorid-Produkts in einem Extraktionslösungsmittel, um rückständiges Amin/HF-Addukt zu entfernen, worin das Extraktionslösungsmittel weniger polar als das Reaktionslösungsmittel ist und selektiv das Aminoschwefeltrifluorid gegenüber dem Amin/HF-Addukt löst.
  8. Verfahren gemäß Anspruch 7, worin das Extraktionslösungsmittel ein organisches Lösungsmittel ist.
  9. Verfahren gemäß Anspruch 8, worin das Extraktionslösungsmittel ein Alkan oder ein Alken ist.
  10. Verfahren gemäß Anspruch 9, worin das Extraktionslösungsmittel Pentan ist.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 9, worin das Extraktionslösungsmittel Hexan ist.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, zusätzlich umfassend das Abtrennen rückständigen Amin/HF-Addukts als schwerere Schicht mittels Destillation.
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