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DE60007024T2 - Vorschubvorrichtung für eine Nähmaschine - Google Patents

Vorschubvorrichtung für eine Nähmaschine Download PDF

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DE60007024T2
DE60007024T2 DE60007024T DE60007024T DE60007024T2 DE 60007024 T2 DE60007024 T2 DE 60007024T2 DE 60007024 T DE60007024 T DE 60007024T DE 60007024 T DE60007024 T DE 60007024T DE 60007024 T2 DE60007024 T2 DE 60007024T2
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DE
Germany
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tape feeder
tape
role
sewing machine
wave
Prior art date
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DE60007024T
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English (en)
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Meir Azulay
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R M D Robotics Ltd
Original Assignee
R M D Robotics Ltd
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Publication date
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Publication of DE60007024T2 publication Critical patent/DE60007024T2/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/06Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for attaching bands, ribbons, strips, or tapes or for binding
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2303/00Applied objects or articles
    • D05D2303/02Tape
    • D05D2303/04Tape elastic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)
  • Unwinding Webs (AREA)

Description

  • SACHGEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen von elastischem Band zu einem textilen Teil in einer Nähmaschine, insbesondere auf eine solche Vorrichtung, die dazu angepasst ist, Band dazu in entweder einer vertikalen Zuführung oder einer horizontalen Zuführung zuzuführen. Nachfolgend werden in der Beschreibung und in den Ansprüchen die Ausdrücke "Heften" bzw. "Steppen" und "Nähen" gegeneinander austauschbar verwendet.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Zuführvorrichtungen für elastische Bänder aus einem Material, das zum Aufnähen auf ein Basismaterial geeignet ist, sind ausreichend bekannt. In einigen Anwendungen wird eine Nähmaschine zum Vernähen von elastischen Bändern verwendet, die über kreisförmige Teile von Kleidungsstücken, wie zum Beispiel die Taillen- bzw. Bund- oder Beinöffnungen von Unterhosen oder Miederhosen, vorgefaltet werden. Eine Bandzuführeinrichtung wird dazu verwendet, das elastische Band zu der Nähmaschine in einer kontrollierten Art und Weise zuzuführen, um so selektiv und differenziell die kreisförmigen Teile so elastisch zu gestalten, wie dies erwünscht ist. Es wird allerdings ersichtlich werden, dass die Erfindung nicht auf das Nähen kreisförmiger Teile beschränkt ist.
  • Dabei sind viele Nähmaschinen bekannt, in denen eine Zuführeinrichtung für ein elastisches Band montiert ist, wie, zum Beispiel, die Yamato VF2429S-140S-1/AU20/AEF-1, bei der die Bandzuführeinrichtung einen Spannmechanismus aufweist, der vertikal in Bezug auf das Bett und den Andrückfuß der Maschine angeordnet ist. Der Spannmechanismus weist eine Zuführrolle auf, die durch einen Servomotor, wie beispielsweise einen Schrittmotor, zum Beispiel, angetrieben ist, und eine parallele Halterolle, wobei die Rollen ihre Drehachsen in einer horizontalen, parallelen Anordnung haben. Elastisches Band wird von einer Spule vertikal oberhalb des Spannmechanismus zugeführt und zwischen der Zuführrolle und der Halterolle eingefädelt. Das Band wird dann zu einer horizontalen Faltungsvorrichtung geführt, die das elastische Band über einen Teil des kreisförmigen Teils des textilen Teils oder der Unterhose, die miteinander vernäht werden sollen, faltet.
  • Die Länge eines elastischen Bands zwischen dem Spannmechanismus und dem Teil der Unterhose, der vernäht werden soll, wird auf Spannung gehalten. Die Größe der Spannung wird durch Ändern der Zuführrate des elastischen Bands durch den Spannmechanismus mittels des Schrittmotors, relativ zu der Zuführrate des gefalteten elastischen Bands auf der Unterhose an der Nähstation, kontrolliert. Der Schrittmotor wird typischerweise durch einen Computer gesteuert. Der Umfang der Spannung in dem Band bestimmt den Umfang einer Dehnung davon, und, deshalb, den Grad eines Plissierens oder eines Kräuselns des Materials, auf dem das Band angenäht wird, wenn einmal die Spannung weggenommen ist und das Band zu seinem entlasteten Zustand zurückkehrt.
  • Allerdings leidet dieses System unter einer Anzahl von Problemen. Zum Beispiel beeinflusst, wenn der Schrittmotor seine Geschwindigkeit ändert, die sich ergebende Beschleunigung und Verzögerung die Spannung des elastischen Bands. Diese Änderung in der Spannung muss kompensiert werden, da ansonsten die Stichdichte, und deshalb der Grad einer Elastizität (und deshalb eines Plissierens oder Kräuselns) jedes Bereichs des kreisförmigen Teils der kreisförmigen Unterhose, gegenüber dem, was erwünscht ist, unterschiedlich sein wird. Eine Kompensation der sich variierenden Spannung wird gewöhnlich manuell unter Verwendung eines Iterationsverfahrens durchgeführt, das ein periodisches Prüfen der Nähdichte über eine bestimmte, rohrförmige Komponente einer Unterhose und Durchführen einer Korrektur bei der nächsten Unterhose einsetzt.
  • Auch wird das elastische Band in Längsrichtung in zwei gefaltet, und ausgangsseitig davon wird der Teil der Unterhose, der mit dem gefalteten, elastischen Band vernäht werden soll, horizontal zu dem Andrückfuß an der Nähstation zugeführt. In den vorstehend angegebenen Maschinen nach dem Stand der Technik; wird das elastische Band vertikal zu dem Spannmechanismus zugeführt und muss durch zwei Drehungen von 90° hindurchgeführt werden, um geeignet zu den Faltungs- und Nähstationen zugeführt zu werden. Um diese zwei Drehungen zu erreichen, ist der Abstand zwischen dem Spannmechanismus und der Nähstation traditionell groß gewesen.
  • Weiterhin ist eine Wartung der Bandzuführeinrichtung aufgrund einer geringen Zugänglichkeit dazu schwierig, und typischerweise muss die gesamte Bandzuführeinrichtungsanordnung abgeschraubt und von der Nähmaschine abgenommen werden. Weiterhin ist ein Zugang zu der Fußteilzone (zum Beispiel zum Einsetzen eines Fadens, usw.) und eine Wartung des Andrückfußes oder der Faltungsvorrichtung noch schwieriger, da diese Komponenten durch die Zuführeinrichtung blockiert werden, die deshalb von der Nähmaschine abgenommen werden muss, um eine solche Wartung vorzunehmen.
  • Die US 5,222,989 für Hyca offenbart eine Bandzuführeinrichtung, die eine mittels Motor angetriebene Rolle und eine parallele Andruckrolle aufweist. In einem Betriebsmodus werden diese zwei Rollen zusammengebracht und das Band, das dazwischen eingeklemmt ist, kann zu der Nähstation vorgeschoben werden, und sie können demzufolge als ein Spannmechanismus wirken. Die US 5,269 257 für Yamazaki ist auf das Problem der Überlappungslänge des nachlaufenden Bandendes auf dem vorderen Nähbereich gerichtet. Eine Bandzuführeinrichtung ist als Teil der Maschine, die darin beschrieben ist, offenbart. Die Bandzuführeinrichtung weist eine Zuführrolle, die durch einen Motor gedreht wird, und eine Halterolle auf. Das Band, das zwischen diesen zwei Rollen eingeklemmt ist, kann zu der Nähstation vorgeschoben werden, und sie wirken demzufolge als ein Spannmechanismus.
  • Die US 4,020,776 offenbart eine vertikale Zuführeinrichtung, die parallele Rollen aufweist, und die Zuführeinrichtung ist auf einem schwenkbaren Träger getragen, der verriegelbar an der Basis der Nähmaschine befestigt ist.
  • Keines dieser Patente wendet sich den Problemen zu, die hier angegeben sind.
  • Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die die vorstehenden Einschränkungen von Bandzuführvorrichtungen nach dem Stand der Technik beseitigt oder wesentlich verringert. Insbesondere ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine vielseitig verwendbare Bandzuführeinrichtung zu schaffen, die ermöglicht, dass der Abstand zwischen dem Spannmechanismus und der Nähstation wesentlich verringert wird, und wobei sie um 90° durch einen einfachen Vorgang gedreht werden kann, um zu ermöglichen, dass das elastische Band horizontal oder vertikal, von einer Spule, zugeführt werden kann. Die vorliegende Erfindung weist auch eine Einrichtung zum Wegschwingen des Spannmechanismus von der Nähmaschine für einen einfachen Zugang durch den Bediener dazu und zu dem Andrückfuß und der Faltungsvorrichtung auf.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Bandzuführeinrichtung zum Zuführen eines elastischen Bands zu einer Nähmaschine, angepasst zum Aufnähen des elastischen Bands auf ein textiles Teil, geschaffen, wobei die Bandzuführeinrichtung aufweist:
    eine Spannanordnung, die aufweist:
    eine Getriebeanordnung, die eine erste Welle und eine zweite Welle, im Wesentlichen orthogonal zueinander und drehbar miteinander über einen geeigneten Kopplungsmechanismus gekoppelt, aufweist;
    eine erste Rolle, drehbar befestigt an der Getriebeanordnung und koaxial mit der ersten Welle gekoppelt;
    einen Pressmechanismus, der eine zweite Rolle, drehbar befestigt an einem axialen Ende davon an einem Träger, lösbar befestigt an der Getriebeanordnung, aufweist, so dass die erste und die zweite Rolle im Wesentlichen parallel zueinander beibehalten werden und die zweite Rolle zu der ersten Rolle hin vorgespannt ist;
    wobei die erste und die zweite Rolle so angepasst sind, um greifend das elastische Band dazwischen in Abhängigkeit einer Drehung entweder der ersten oder der zweiten Rolle hindurchzuführen;
    wobei entweder die erste oder die zweite Welle ein freies Ende besitzt, angepasst so, um sich selektiv mit einem geeigneten Antriebselement für eine Drehung damit zu koppeln;
    eine Befestigungsstruktur, befestigbar an der Nähmaschine, wobei die Befestigungsstruktur für ein Tragen der Getriebeanordnung in entweder einer ersten Position oder einer zweiten Position, die im Wesentlichen in einer orthogonalen Beziehung zueinander stehen, angepasst ist, wobei an der ersten Position und den zweiten Positionen die Achse mindestens der ersten Rolle im Wesentlichen horizontal und vertikal, jeweils, orientiert ist.
  • Mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Bandzuführvorrichtung bei existierenden Nähmaschinen des Typs, der betroffen ist, nachrüstbar.
  • Die Vorrichtung ist mechanisch relativ einfach und ist einfach zu installieren und ist demzufolge ökonomisch herzustellen ebenso wie zu warten.
  • Das Design der Vorrichtung ist so, dass die sich entgegengesetzt drehenden, parallelen Rollen von kurzen, axialen Längen sind, was einen Zugang der Vorrichtung so nahe wie möglich zu der Nähe des Fußes der Nähmaschine ermöglicht.
  • Der Spannmechanismus ist durch einen frei aufgehängten Tragearm gehalten, der auf der Nähmaschine an einer einer Mehrzahl von möglichen Stellen montiert werden kann, was demzufolge ermöglicht, dass der gesamte Abstand zwischen dieser Kompo nenten und der Nähstation weiter verringert wird, und was ermöglicht, einfach verschoben zu werden, um einen Zugang für eine Fadenführung und eine Wartung zu ermöglichen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Um die Erfindung zu verstehen und um zu sehen, wie sie in der Praxis ausgeführt werden kann, wird nun eine bevorzugte Ausführungsform, anhand eines nicht einschränkenden Beispiels, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, beschrieben.
  • 1 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenaufrissansicht, die eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt, montiert an einer Nähmaschine und zum Zuführen eines Bands vertikal angepasst;
  • 2 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenaufrissansicht, die eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt, befestigt an einer Nähmaschine und für ein horizontales Zuführen eines Bands angepasst;
  • 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des Getriebekastens der Ausführungsform, dargestellt in den 1 und 2; und
  • 4 stellt, in einer perspektivischen Ansicht, den Getriebekasten der 2 mit der Andruckvorrichtung an einer Fläche davon befestigt dar.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG EINER SPEZIFISCHEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bandzuführvorrichtung zum Zufüh ren eines elastischen Bands zu einer Stepp- oder Nähmaschine, die zum Aufnähen eines elastischen Bands auf ein textiles Teil angepasst ist. Typischerweise ist die Maschine zum Aufnähen eines textilen Bands auf eine kreisförmige Kante, wie beispielsweise die Bund- oder Beinöffnung, eines rohrförmigen, textilen Teils, wie beispielsweise Unterhosen, Miederhosen und Schwimmkleidungsstücke, zum Beispiel, angepasst. Allerdings kann die Bandzuführeinrichtung der vorliegenden Erfindung zum Zuführen eines nicht-textilen und eines nicht-elastischen Bands verwendet werden, wie zum Beispiel ein Kunststoff- oder Lederband, ebenso wie zum Zuführen eines elastischen Bands zu Nähmaschinen, verwendet zum Aufnähen eines Bands an anderen, nicht rohrförmigen, textilen Teilen, wie, zum Beispiel, Kragen und Manschetten von Kleidungsstücken, oder Ränder von Vorhän- gen, usw. In dem Fall eines nicht-elastischen Bands wird die Geschwindigkeit des Schrittmotors an die Zuführrate des Teils an der Nähstation angepasst.
  • Die 1 und 2 stellen eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar, aufgebaut zum Zuführen eines Bands oder eines Streifens vertikal oder hori zontal, jeweils. Die Vorrichtung, die allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist, weist eine Befestigungsstruktur auf, die allgemein mit dem Bezugszeichen 20 bezeichnet ist, und einen Spannmechanismus, der allgemein mit dem Bezugszeichen 50 bezeichnet ist. Der Spannmechanismus 50 ist auswählbar in einer von zwei, im Wesentlichen orthogonalen, Positionen in Bezug auf die Befestigungsstruktur 20 befestigbar, um so zu ermöglichen, dass das Band oder der Streifen 100 vertikal oder horizontal zu einem textilen Teil, das geeignet in der Nähmaschine 200 gehalten ist, zuzuführen, wie dies jeweils in den 1 und 2 dargestellt ist.
  • Die Nähmaschine weist typischerweise einen Andrückfuß (nicht dargestellt) ausgangsseitig der Bandzuführvorrichtung 10 auf, mit einer Näh- oder Steppnadel, die sich nach oben und nach unten bewegt, um das Band 100 auf dem Teil, getragen auf dem Bett 280 der Nähmaschine 200, oder nahe dazu, zu vernähen.
  • In der bevorzugten Ausführungsform ist die Befestigungsstruktur 20 an irgendeinem erwünschten Teil der Nähmaschine 200 frei aufgehängt und weist eine Basisplatte 22, schwenkbar befestigt an einem Befestigungsträger 24 durch irgendeine geeignete Schwenkeinrichtung 26, wie beispielsweise eine Schwenkschraube, ein Gelenk, oder dergleichen, auf. Der Befestigungsträger 24 ist lösbar und befestigbar an einer Seite der Nähmaschine 200 durch eine geeignete Einrichtung, wie beispielsweise Schrauben oder Bolzen 28, anbringbar. Die Basisplatte 22 ist lösbar verriegelbar in Bezug auf den Befestigungsträger 24 mittels irgendwelcher geeigneter Mittel, die, zum Beispiel, eine schnell lösbare Flügelschraube, eine Flügelmutter oder einen Klemmhebel 25, befestigt an der Basisplatte 22, und in einem gebogenen Schlitz (nicht zu sehen) arbeitend, der in dem Befestigungsträger 24 vorhanden ist, umfassen. Durch Lösen des Hebels 25 kann die Basisplatte 22 um das Gelenk 26 im Wesentlichen oberhalb einer horizontalen Ebene geschwenkt werden, um so den Nähbereich 250 der Maschine 200 freizugeben und einen Zugang zu dem Andrückfuß der Nähmaschine ebenso wie zu der Seite der Bandzuführeinrichtung 10, die zu der Nähmaschine 200 hinweist, auch zum Warten, zu schaffen. Ein geeigneter Adapter 21 ist an der Unterseite der Basisplatte 22 zum Befestigen daran des Spannmechanismus 50 befestigt, wie in weiterem Detail nachfolgend beschrieben werden wird, obwohl der Spannmechanismus 50 direkt an der Basisplatte 22 befestigt werden kann, falls dies erwünscht ist.
  • Der Spannmechanismus 50 weist einen Zahnrad- bzw. Getriebekasten auf, der allgemein mit 30 bezeichnet ist, und eine Andrückvorrichtung, die allgemein mit 60 bezeichnet ist, wie in weiterem Detail in 4 zu sehen ist. Der Getriebekasten 30 besitzt einen U-förmigen Träger 32, der einen Stabbereich 35 und zwei parallele Arme 37, die sich orthogonal davon erstrecken, besitzt, wobei der Träger 32 eine erste Welle 34 und eine zweite Welle 36, drehbar befestigt darin, durch irgendeine geeignete Einrichtung, wie beispielsweise Lager (nicht dargestellt), besitzt. Die erste Welle 34 ist über die Arme 37 des Trägers 32 nahe der freien Enden der Arme 37 befestigt und die zweite Welle 36 ist im Wesentlichen senkrecht zu dem Stab 35 des U-förmigen Trägers 32 befestigt. Die erste Welle 34 ist drehbar mit der zweiten Welle 36 über eine geeignete erste Kupplungseinrichtung 38, im Wesentlichen in einer orthogonalen Anordnung dazu, verbunden. Mit anderen Worten ist der Träger 32 so, dass er der ersten Welle 34 ermöglicht, drehend mit der zweiten Welle 36 befestigt zu werden, wobei die Achsen der ersten und der zweiten Welle unter 90° zueinander liegen.
  • Die erste Kopplungs- bzw. Verbindungseinrichtung 38 weist ein erstes und ein zweites Kegelzahnrad, geeignet befestigt an der ersten und der zweiten Welle 34, 36, oder integral dazu, jeweils, auf, wobei das erste Kegelzahnrad so angepasst ist, um mit dem zweiten Kegelzahnrad in Eingriff zu treten. Alternativ weist die erste Kopplungseinrichtung 38 ein Ritzel und einen Zahnkranz, geeignet befestigt mit der ersten und der zweiten Welle 34 und 36 jeweils, oder integral damit ausgebildet, oder mit der zweiten und der ersten Welle, 36 und 34, jeweils, auf, wobei das Zahnradritze) für einen Eingriff mit dem Zahnkranz angepasst ist.
  • In der bevorzugten Ausführungsform weisen die erste Welle 34 und die zweite Welle 36 jeweils ein freies Ende, 44 und 46, auf, die von dem Träger 32 heraus vorstehen, wobei die erste Welle 34 weiterhin ein zweites, freies Ende 42 aufweist, das auch von dem Träger 32 heraus vorsteht. Alternativ kann irgendeines der freien Enden 44, 46 und 42 so konfiguriert sein, um nicht von dem Träger 32 vorzustehen.
  • Eine erste, gerändelte Rolle 41 ist drehbar an einem axialen Ende davon auf dem Getriebekasten 30 befestigt, wobei die erste Rolle 41 drehbar mit dem freien Ende 42 der ersten Welle 34 befestigt ist, und zwar im Wesentlichen koaxial in Bezug dazu. Vorzugsweise ist die erste Rolle 41 integral mit dem zweiten, freien Ende 42, für eine Drehung zusammen damit, ausgebildet. Alternativ kann die erste Rolle 41 drehbar an dem Träger 32 in einer koaxialen, allerdings nebeneinander liegenden, Beziehung zu der Welle 34 befestigt sein und kann drehbar damit durch irgendein geeignetes Mittel, wie beispielsweise einen geeigneten Zahnradzug oder einen Bandantrieb, zum Beispiel, gekoppelt sein.
  • Weiterhin wird die Aufmerksamkeit auch nun auf die 3 und 4 gerichtet. Der Träger 32 des Getriebekastens 30 besitzt gegenüberliegende erste und zweite Flächen 43 und 45 im Wesentlichen parallel zu der Ebene, die die Drehachsen 310, 320 der ersten und der zweiten Welle 34, 36, jeweils, aufweist. Die Andrückvorrichtung 60 (4) weist einen Befestigungsblock 62 auf, der lösbar an einer der Flächen 43 oder 45, beispielsweise der ersten Fläche 43, wie dies in 4 dargestellt ist, durch irgendwelche geeigneten Mittel, wie beispielsweise eine Schraube 63, z. B., befestigbar ist. Der Befestigungsblock 62 weist einen geeigneten Träger 64, schwenkbar befestigt daran um eine Achse 330 in einer im Wesentlichen parallelen Anordnung zu der Achse 320 der ersten Welle 34, auf. Der Träger 64 trägt eine zweite, gerändelte Rolle 61, die drehbar an einem freien, axialen Ende davon mit der Basis des Trägers 64 in einer parallelen Orientierung in Bezug auf die Achse 330, und zwar durch irgendwelche geeigneten Mittel, wie beispielsweise Gelenke oder Lager, befestigt ist. Die Drehachse 340 der zweiten Rolle 61 befindet sich in einer im Wesentlichen parallelen Anordnung in Bezug auf die Achse 320 der ersten Welle 34 und deshalb auch zu der Schwenkachse 330 des Trägers 64.
  • Der Befestigungsblock 62 ist zu dem Getriebekasten 30 mittels einer Anordnung auf einer Schiene oder Rippe 72 und einer komplementären Nut 74 ausgerichtet, so dass die zweite Rolle 61 in Bezug auf die erste Rolle 41 nebeneinanderliegt, wie in 4 dargestellt ist. Demzufolge wird, wenn der Träger 64 alternierend in Uhrzeigerrichtung und Gegenuhrzeigerrichtung um die Schwenkachse 330 geschwenkt wird, die zweite Rolle 61 jeweils lateral in Kontakt mit der ersten Rolle 41 gebracht und davon getrennt. Der Träger 64 weist mindestens einen Arm 65 auf, der sich ungefähr senkrecht zu der Schwenkachse 330 und von der Richtung der Achse 340 der zweiten Rolle 61 weg erstreckt. Eine geeignete, vorkomprimierte Feder 66, die zwischen dem Arm 65 und einer Vertiefung 73, umfassend die erste Fläche 43, aufgenommen ist, drückt den Arm 65 positiv von der ersten Fläche 43 weg, was demzufolge die zweite Rolle 61 in einen drückenden, tangentialen Kontakt mit der ersten Rolle 41 vorspannt.
  • Vorzugsweise sind, wie in den 1 und 2 dargestellt ist, mindestens zwei parallele Stifte 76 an dem Befestigungsblock 62 in einer parallelen Anordnung in Bezug auf die er ste Rolle 41 und die zweite Rolle 61 für ein Ausrichten eines Bands 100 dazu befestigt. Jeder Stift 76 weist optional bewegbare Anschläge 78 zum Begrenzen einer seitlichen Verschiebung des Bands 100 auf. Optional ist die Drückvorrichtung 60 integral mit dem Getriebekasten 50 ausgebildet und insbesondere ist der Befestigungsblock 62 integral mit einer der Flächen 43 oder 45 des Trägers 32 ausgebildet.
  • Wie vorstehend erwähnt ist, ist die zweite Fläche 45 mit einer Nut 74 und einer Vertiefung 73 ausgebildet, und, alternativ, kann die Andrückvorrichtung 60 auf der zweiten Fläche 45 des Trägers 32 befestigt sein, wie dies in angedeuteten Linien, dargestellt in 4, gezeigt ist, und zwar in einer ähnlichen Art und Weise zu derjenigen, die in Bezug auf die erste Fläche 43, mutatis mutandis, beschrieben ist. In einem solchen Fall können die präzisen Formen des Trägers 64 und des Befestigungsblocks 62, erforderlich für die zweite Fläche 45, entsprechende Spiegelbilder solcher, die für die erste Fläche 43 erforderlich sind, sein.
  • Demzufolge kann eine Länge des Bands 100 zwischen der ersten Rolle 41 und der zweiten Rolle 61 durch zuerst Drücken des Arms 65 gegen die Vorspannung der Feder 66, Schwenken des Trägers 64 und Trennen der zweiten Rolle 61 von der ersten Rolle 41, eingesetzt werden. Eine Freigabe des Arms 65 führt dazu, dass das Band 100 greifend zwischen der ersten Rolle 41 und der zweiten Rolle 61 gehalten ist. Dieses Band 100 kann dann durch die Rollen durch Drehen entweder der einen oder beider der ersten Rolle 41 und der zweiten Rolle 61 zugeführt werden.
  • Vorzugsweise ist der Spannmechanismus 50 an einem geeigneten Adapter 21 (siehe 1 und 2) befestigt, der wiederum an der Unterseite der Basisplatte 22 befestigt ist. Die präzise Form des Adapters 21 muss nicht dieselbe sein, wenn der Spannmechanismus 50 für ein vertikales Zuführen des Bands 100 verwendet wird, so, wie er für ein horizontales Zuführen des Bands 100 verwendet wird, und tatsächlich können unterschiedliche Adapter 21 entsprechend den spezifischen Anforderungen verwendet werden. Demzufolge kann, wie in 1 anhand eines Beispiels dargestellt ist, der Adapter 21 eine vertikale Fläche 21a zum Befestigen einer der Arme 37 des Getriebekastens 30 daran mittels irgendwelcher geeigneter Mittel, wie beispielsweise Schrauben, aufweisen.
  • Allerdings kann, wenn die Vorrichtung 100 in einem horizontalen Zuführmodus verwendet wird, ein unterschiedlicher Adapter 21 verwendet werden, der eine horizontale Schulter 21b aufweist, die eine horizontale Fläche zum Befestigen einer der Arme 37 des Getriebekastens 30 daran mittels geeigneter Mittel, wie beispielsweise Schrauben, wie dies in 2 dargestellt ist, besitzt. Weiterhin kann es in einigen Anwendungen notwendig sein, den Getriebekasten 30, und demzufolge die Rollen 41 und 61, unter variierenden, horizontalen und/oder vertikalen Abständen von dem Nähbereich 250 der Maschine 200 zu haben, und dies kann durch Vorsehen einer Reihe von Trägern 21, angepasst so, um die geeigneten Verschiebungen in Bezug auf die Basisplatte 22 zu erzielen, die wiederum vorzugsweise an der Maschine 200 an derselben Stelle mittels eines Befestigungsträgers 24 befestigt gehalten wird, erreicht werden. Alternativ können der Getriebekasten 30 und der Adapter 21 so konfiguriert sein, um zueinander in zwei orthogonalen Richtungen kompatibel zu sein, und demzufolge zu ermöglichen, dass der Getriebekasten 30 an demselben Adapter 21 in entweder einem vertikalen oder einem horizontalen Zuführungsmodus oder einer -position befestigt zu werden.
  • Das Band 100 wird mittels der ersten Rolle 41 und der zweiten Rolle 61 vorgeschoben. Die erste Rolle 41 wird direkt oder indirekt durch einen geeigneten Motor 300 angetrieben, der typischerweise ein Servomotor und vorzugsweise ein Schrittmotor ist. Die zweite Rolle 41 dreht sich entgegengesetzt zu der ersten Rolle 41 aufgrund eines tangentialen Kontakts dazu direkt oder indirekt über das Band 100, das dazwischen zugeführt wird, und zwar als eine Folge von Reibungskräften, die sich dazwischen entwickeln.
  • Der Motor 300 wird durch eine geeignete Steuereinrichtung (nicht dargestellt) gesteuert, wie beispielsweise einen Mikroprozessor, und wird vorzugsweise elektrisch angetrieben. Der Motor 300 kann demzufolge unter einer Rate entsprechend zu oder schneller als, oder langsamer als, die Geschwindigkeit der Nähmaschine, die das Teil vorschiebt, angetrieben werden, und es kann demzufolge erreichen, dass die erforderliche Vorspannung für jeden Abschnitt des Bands 100 erzielt wird, wenn es die Rollen 41, 61 verlässt und auf dem Teil aufgenäht wird.
  • Vorzugsweise ist der Motor 300 auch an der Befestigungsstruktur 20, insbesondere dem Adapter 21, befestigt, so dass die Antriebswelle 350 des Motors 300 direkt durch eine geeignete, zweite Kopplungseinrichtung 80 an der ersten Welle 34 oder an der zweiten Welle 36 verbunden werden kann, wie dies in den 1 und 2 jeweils dargestellt ist. Die zweite Kopplungseinrichtung 80 kann, zum Beispiel, eine Oldham-Kopplung, irgendeine geeignete axiale Kopplungseinrichtung, oder ein Universalgelenk, aufweisen.
  • Alternativ kann der Motor 300 direkt an der Basisplatte 22, oder an dem Befestigungsträger 24, befestigt sein, oder kann in der Nähmaschine 200 selbst enthalten sein oder kann betriebsmäßig mit der ersten Welle 34, oder der zweiten Welle 36 über irgendeine geeignete Einrichtung, wie, zum Beispiel, einen flexiblen Antrieb, und der zweiten Kopplungseinrichtung 80, verbunden sein.
  • Die Bandzuführeinrichtung 10 kann demzufolge an einer Nähmaschine 200 mittels eines Befestigungsträgers 24 an irgendeiner geeigneten Stelle daran montiert sein, vorzugsweise so nahe wie möglich zu dem Bett 280 und zu dem Nähbereich 250 der Maschine 200. Die Bandzuführvorrichtung 10 kann demzufolge als ein nachträglich befestigbares Element angesehen werden, und zwar in Bezug auf existierende Nähmaschinen, ebenso wie als eine integrale Komponente von neuen Nähmaschinen. Der Getriebekasten 30 kann an dem Adapter 21 in einer von zwei zueinander orthogonalen Positionen befestigt sein:
    • (1) Vertikale Zuführposition – in der die erste Welle 34 in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung orientiert ist und mit der Motorwelle 350 mittels der zweiten Kopplungseinrichtung 80 direkt verbunden ist; oder
    • (2) Horizontale Zuführposition – in der die erste Welle 34 in einer im Wesentlichen vertikalen Richtung orientiert ist und indirekt mit der Motorwelle 350 mittels der ersten Kopplungseinrichtung 38, der zweiten Welle 36 und der zweiten Kopplungseinrichtung 80 verbunden ist.
  • Die Drückvorrichtung 60 wird dann an dem Getriebekasten 30 befestigt, und zwar auf der Fläche 43 oder 45, welche auch immer passender ist. Die Form des Adapters 21 kann auch in jedem Fall so ausgewählt werden, um den Abstand zwischen den Rollen 41, 61 und dem Nähbereich 250 zu minimieren, oder einfach, in einem gewissen Umfang, zu modifizieren. Demzufolge ist der Benutzer in der Lage, für irgendeine gegebene Anwendung, die Richtung einer Zuführung des Bands 100, entweder horizontal oder vertikal, ebenso wie den Abstand zwischen den Rollen 41, 61 und dem Bereich des Teils, das genäht werden soll, auszuwählen. Auf diese Art und Weise kann die Spannung in der Länge des Bands 100 zwischen den Rollen 41, 61 und diesem Bereich des Teils präzise in Bezug auf die Geschwindigkeit des Motors 300 kontrolliert werden. Zu jedem Zeitpunkt ermöglicht die Befestigungsstruktur 20, dass die Basisplatte 22, zusammen mit der Spannanordnung 50 und dem Motor 300, von dem Nähbereich 250 um die Schwenkein richtung 26, durch Lösen oder Öffnen des Hebels 25, weggeschwenkt werden kann, um dadurch einen Zugang zu dem Nähbereich 250 zu ermöglichen, und um auch zu ermöglichen, dass der Getriebekasten 30 in einem unterschiedlichen Zuführmodus oder einer -position, falls dies erforderlich ist, gelöst und wieder befestigt werden kann.
  • Während die vorstehende Beschreibung im Detail nur ein paar spezifische Ausführungsformen der Erfindung beschreibt, wird für Fachleute auf dem betreffenden Fachgebiet ersichtlich werden, dass die Erfindung nicht darauf beschränkt ist, und dass andere Variationen in Form und Detail möglich sein können, ohne den Schutzumfang der Erfindung, wie er hier offenbart ist, zu verlassen.

Claims (16)

  1. Bandzuführeinrichtung 10 zum Zuführen von elastischem Band 100 zu einer Nähmaschine 200, die zum Nähen des elastischen Bands 100 auf einem textilen Teil angepasst ist, wobei die Bandzuführeinrichtung 10 aufweist: eine Spannanordnung 50, die aufweist: eine Getriebeanordnung 30, die eine erste Welle 34 und eine zweite Welle 36, im Wesentlichen orthogonal zueinander und drehbar miteinander über einen geeigneten Kopplungsmechanismus 38 gekoppelt, aufweist; eine erste Rolle 41, drehbar befestigt an der Getriebeanordnung 30 und koaxial mit der ersten Welle 34 gekoppelt; einen Pressmechanismus 60, der eine zweite Rolle 61, drehbar befestigt an einem axialen Ende davon an einem Träger 64, lösbar befestigt an der Getriebeanordnung 30, aufweist, so dass die erste und die zweite Rolle 41; 61 im Wesentlichen parallel zueinander beibehalten werden und die zweite Rolle 61 zu der ersten Rolle 41 hin vorgespannt ist; wobei die erste und die zweite Rolle 41; 61 so angepasst sind, um greifend das elastische Band 100 dazwischen in Abhängigkeit einer Drehung entweder der ersten oder der zweiten Rolle 41; 61 hindurchzuführen; wobei eine der ersten und der zweiten Welle 34, 36 ein freies Ende 44; 46 besitzt, angepasst so, um sich selektiv mit einem geeigneten Antriebselement 300 für eine Drehung damit zu koppeln; eine Befestigungsstruktur 20, befestigbar an der Nähmaschine 200, wobei die Befestigungsstruktur 20 für ein Tragen der Getriebeanordnung 30 in entweder einer ersten Position oder einer zweiten Position, die im Wesentlichen in einer orthogonalen Beziehung zueinander stehen, angepasst ist, wobei an der ersten Position und den zweiten Positionen die Achse 320 mindestens der ersten Rolle 41 im Wesentlichen horizontal und vertikal, jeweils, orientiert ist.
  2. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 1, wobei das Antriebselement 300 ein Motor ist, der betriebsmäßig mit einer geeigneten Steuereinheit und einer geeigneten Energieversorgungsquelle verbunden ist, wobei der Motor 300 eine Welle 350; drehbar unter einer kontrollierbaren Winkelgeschwindigkeit, aufweist; wobei die Welle 350 so angepasst ist, um betriebsmäßig mit irgendeinem des freien Endes 44; 46 der ersten Welle 34 oder der zweiten Welle 36 verbindbar zu sein; wobei die Befestigungsstruktur 20 weiterhin so angepasst ist, um den Motor 300 daran zu tragen, so dass dann, wenn die Getriebeanordnung 30 an der Befestigungsstruktur 20 in irgendeiner der ersten Position oder der zweiten Position befestigt ist, die erste Welle 34 oder die zweite Welle 36 jeweils für eine gemeinsame Drehung mit dem Motor 300 über einen zweiten Kopplungsmechanismus 80 gekoppelt ist.
  3. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 1, wobei die Befestigungsstruktur 20 einen ersten Bereich 24, angepasst für ein Befestigen an der Nähmaschine 200, und einen zweiten Bereich 22, angepasst für ein Befestigen der Getriebeanordnung 30 daran, aufweist; wobei der erste Bereich 24 verriegelbar um den zweiten Bereich 22 so schwenkbar ist, dass dann, wenn die Befestigungsstruktur 20 geeignet an der Nähmaschine 200 befestigt ist, der zweite Bereich 22 von der Nähmaschine 200 weg geschwenkt werden kann.
  4. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 3, wobei der zweite Bereich 22 eine Basisplatte und einen Adapter 21, befestigt an der Unterseite davon, aufweist.
  5. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 4, wobei das Antriebselement 300 an dem Adapter 21 der Befestigungsstruktur befestigt ist.
  6. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 1, wobei die Getriebeanordnung 30 einen U-förmig geformten Träger 32 aufweist, der zwei parallele Arme 37 besitzt, die sich orthogonal von einem Verbindungsstab 35 aus erstrecken, wobei die erste Welle 34 über die Arme 37 des Trägers angrenzend an ein freies Ende davon befestigt ist, und die zweite Welle 36 an dem Verbindungsstab 35, im Wesentlichen orthogonal dazu, befestigt ist.
  7. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 1, wobei der Pressmechanismus 60 integral mit der Getriebeanordnung 30 ausgebildet ist.
  8. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 1, wobei der Pressmechanismus 60 eine Vorspannfeder 66 aufweist, um die zweite Rolle 61 zu der ersten Rolle 41 hin in ei ner Richtung orthogonal zu den Achsen 320 der ersten und der zweiten Rolle 41; 61 zu drücken.
  9. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 1, wobei die erste und die zweite Rolle 41; 61 jeweils ein freies Ende 44; 46 aufweisen, wobei die freien Enden im Wesentlichen in einer parallelen Anordnung nebeneinandergelegt sind.
  10. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 1, wobei der erste Kopplungsmechanismus 38 ein erstes Kegelzahnrad und ein zweites Kegelzahnrad, geeignet befestigt an oder integral mit der ersten und der zweiten Welle 34; 36, jeweils, aufweist, wobei das erste Kegelzahnrad so angepasst ist, um mit dem zweiten Kegelzahnrad in Eingriff zu stehen.
  11. Bandzuführeinrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste Kopplungsmechanismus 38 ein Ritzel und einen Zahnkranz aufweist, geeignet befestigt an oder integral mit der ersten und der zweiten Welle 34; 36, jeweils, wobei das Ritzel für ein Eingreifen in den Zahnkranz angepasst ist.
  12. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 1, wobei der zweite Kopplungsmechanismus 80 ein axialer Kopplungsmechanismus ist.
  13. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 12, wobei der zweite Kopplungsmechanismus 80 eine Oldham-Kupplung ist.
  14. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 1, wobei der zweite Kopplungsmechanismus 80 ein Universalgelenk ist.
  15. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 6, die weiterhin eine Ausrichtungsanordnung aufweist, die parallele Stifte 76 besitzt, die sich von der Getriebeanordnung 30 aus erstrecken, wobei die Stifte 76 in einer im Wesentlichen parallelen Anordnung in Bezug auf die Rollen 41; 61 für ein Ausrichten eines Bands 100 dazwischen befestigt sind.
  16. Bandzuführeinrichtung 10 nach Anspruch 1, wobei der Abstand der ersten und der zweiten Rolle 41; 61 von einem Zuführfuß der Nähmaschine 200 nicht ungefähr 40 mm übersteigt.
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