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1. Gebiet
der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Einlasssystem für
eine Brennkraftmaschine mit einer Mehrzahl von Zylindern, umfassend
hauptsächlich
einen Dieselmotor.
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2. Beschreibung der verwandten
Technik
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Herkömmlicherweise ist als ein Einlasssystem
dieses Typs ein Einlasssystem bekannt, in dem für jeden Zylinder mindestens
zwei unterschiedliche Konfigurationen aufweisende Einlassanschlüsse in einem
Zylinderkopf ausgebildet sind, in dem eine zum Kommunizieren mit
einem Einlassanschluss jedes Zylinders geeignete Sammelkammer und
eine zum Kommunizieren mit dem anderen Einlassanschluss jedes Zylinders
geeignete Sammelkammer in einem Einlasskrümmer ausgebildet sind und in dem
an einem Einlass einer Sammelkammer ein Öffnungs-/Schließventil
angebracht ist, das zum Kommunizieren mit einem gemeinsamen Einlassdurchgang
stromaufwärts
des Einlasskrümmers
geeignet ist, wodurch das Wirbelverhältnis in Erwiderung auf die
Betriebsbedingung des Motors durch Steuern der Öffnung des Öffnungs-/Schließventils
verändert
werden kann (siehe JP-A-5-18254).
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Außerdem mündet in diesem Einlasssystem ein
Abgasrückflussgas-
Einlassanschluss in die eine Sammelkammer mit dem Öffnungs-/Schließventil
an deren Einlass.
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Selbst wenn versucht wird, das Ansaugen von
Einlassluft über
den einen mit der einen Sammelkammer kommunizierenden Einlassanschluss
durch Schließen
des Öffnungs-/Schließventils
zu stoppen, kann in dem Einlasssystem des herkömmlichen Typs ein erforderliches
Wirbelverhältnis
nicht erreicht werden, da während
des Rückflusses
von Abgas über den
einen Einlassanschluss Abgasrückfluss
eingelassen wird. Aufgrund dessen kann, wenn das Öffnungs-/Schließventil
geschlossen ist, der Rückfluss des
Abgases nicht durchgeführt
werden, was dem Abgasrückflusstiming
nachteiligerweise eine Beschränkung
auferlegt.
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Wenn in einem Fall, wo versucht wird,
Kurbelgehäuseentlüftungsgas
(im Folgenden Blow-by-Gas) in den Einlassdurchgang einzulassen, in
Blow-by-Gas enthaltenes Öl
in die Nähe
des Abgasrückflussgas-Einlassanschlusses
fließt,
vermischt sich außerdem
in dem Abgasrückfluss
enthaltener Kohlenstoff mit dem Öl,
das dann in eine teerartige Substanz umgewandelt wird. Da das so
umgewandelte teerartige Öl
an der Umgebung des Abgasrückflussgas-Einlassanschlusses
haftet, besteht möglicherweise
ein Risiko, dass ein Sollwert der Abgasrückflussrate nicht erreicht
werden kann.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die Erfindung wurde in Anbetracht
der obigen Probleme gemacht und ein Ziel davon ist die Bereitstellung
eines Einlasssystems für
eine Brennkraftmaschine, das den Freiheitsgrad, mit dem das Abgasrückflusstiming
ausgelegt ist, verbessern und den Fluss des Öls zu der Umgebung des Abgasrückflussgas-Einlassanschlusses
verhindern kann.
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Mit der Absicht, das Ziel zu erreichen,
wird gemäß der Erfindung
ein Lufteinlasssystem bereitgestellt für eine Brennkraftmaschine mit
einer Mehrzahl von Zylindern, in der für jeden Zylinder mindestens zwei
unterschiedliche Konfigurationen aufweisende Einlassanschlüsse in einem
Zylinderkopf ausgebildet sind, eine zum Kommunizieren mit einem
Einlassanschluss jedes Zylinders geeignete Sammelkammer und eine
zum Kommunizieren mit dem anderen Einlassanschluss jedes Zylinders
geeignete Sammelkammer, die in einem Einlasskrümmer ausgebildet sind und in
dem an einem Einlass einer Sammelkammer ein Öffnungs-/Schließventil
angebracht ist, das zum Kommunizieren mit einem gemeinsamen Einlassdurchgang
stromaufwärts
des Einlasskrümmers geeignet
ist, wobei das Einlasssystem dadurch gekennzeichnet ist, dass ein
Einlassanschluss für Blow-by-Gas
in den Einlassdurchgang mündet
und dass die andere Sammelkammer in senkrechter Richtung oberhalb
der einen Sammelkammer angeordnet ist und ein Abgasrückflussgas-Einlassanschluss
nur in die andere Sammelkammer mündet.
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Gemäß der Erfindung wird Abgasrückflussgas
in die andere Sammelkammer eingeleitet, die unterschiedlich von
der einen Sammelkammer ist, in der an einer Öffnung von dieser das Öffnungs-/Schließventil
angebracht ist. Selbst wenn der Abgasrückfluss bei geschlossenem Öffnungs-/Schließventil
ausgeführt
wird, wird aufgrund dessen Abgasrückflussgas nur von den mit
der anderen Sammelkammer kommunizierenden Einlassanschlüssen eingelassen,
um dadurch das erforderliche Wirbelverhältnis zu erreichen. Folglich
kann Abgasrückfluss
selbst bei geschlossenem Öffnungs-/Schließventil
ausgeführt
werden, was den Freiheitsgrad, mit dem das Abgasrückflusstiming ausgelegt
ist, erhöht.
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Da das spezifische Gewicht von in Blow-by-Gas
enthaltenem Öl
groß ist,
fließt
außerdem
das meiste des so enthaltenen Öls
in die eine tiefer angeordnete Sammelkammer. Somit wird es dem Öl schwer
gemacht, zu der Umgebung des Abgasrückflussgas-Einlassanschlusses,
der in die andere obenauf angeordnete Sammelkammer mündet, zu
fließen,
weshalb es möglich
ist, das teerartige Öl, in
das daß Öl umgewandelt
wird, wenn es sich mit Kohlenstoff vermischt, am Anhaften an der
Umgebung des Abgasrückflussgas-Einlassanschlusses
zu hindern.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
ein Systemdiagramm, das die Konstruktion eines Dieselmotors und
eines Einlasssystems zeigt, die ein Beispiel eines Einlasssystems
gemäß der Erfindung
zeigen;
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2A ist
der vergrößerte Grundriss
eines entlang der Linie IIA – IIA
von 1 der Länge nach genommenen
Querschnitts;
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2B ist
der vergrößerte Grundriss
eines entlang der Linie IIB – IIB
von 1 der Länge nach genommenen
Querschnitts; und
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3 ist
die Ansicht eines entlang der Linie III – III von 2B der Länge nach genommenen senkrechten
Querschnitts.
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Ausführliche
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Mit Bezug auf 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen
Dieselmotor, der eine Brennkraftmaschine ist. Wie in 2 gezeigt, ist dieser Motor
mit vier Zylindern 2, wie #1, #2, #3 und #4 Zylinder, ausgestattet
und in einem Zylinderkopf 3 von diesen sind Kraftstoffeinspritzdüsen 4 so
angeordnet, dass eine Kraftstoffeinspritzdüse 4 im Zentrum eines
jeden Zylinders 2 positioniert ist, sind zwei Einlassventile 51 , 52 auf
einer Seite eines jeden Zylinders in einer Richtung, in der die
Zylinder ausgerichtet sind oder einer Zylinderausrichtrichtung,
angeordnet und sind zwei Abgasventile 61 , 62 auf der anderen Seite eines jeden Zylinders 2 in
der Zylinderausrichtrichtung angeordnet. Ferner sind in dem Zylinderkopf 3 zwei
einzelne Einlassanschlüsse 71, 72 für jeden
Zylinder auf eine solche Weise vorgesehen, dass sie sich jeweils
von den zwei Einlassanschlüssen 51 , 52 des
Zylinders 2 aus erstrecken und ist ein Abgasanschluss 8 für jeden
Zylinder 2 auf eine solche Weise vorgesehen, dass er sich
von den zwei Abgasanschlüssen 61 , 62 des
Zylinders 2 aus erstreckt. Dann wird Luft von einem Luftreiniger 9 über einen
Einlassdurchgang 10 und einen Einlasskrümmer 11 den Einlassanschlüssen 71 , 72 zugeführt, während Abgas
von den Abgasanschlüssen 8 über einen
Abgaskrümmer 12 in
einen Abgasdurchgang 13 abgelassen wird.
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Außerdem wird ein Abgasturbolader 14 bereitgestellt
und ein Entlüftungsgas-Einlassanschluss 16a mündet in
eine Position entlang des Einlassdurchgangs 10 stromaufwärts des
Abgasturboladers 14 zur Verbindung mit einem Entlüftungsdurchgang 16,
der sich von einer Kopfabdeckung 15 des Motors 1 aus
erstreckt. Des Weiteren mündet
ein Abgasrückflussgas-Einlassanschluss 17a in
den Einlasskrümmer 11 zur
Verbindung mit einem Abgasrückflussdurchgang 17,
der sich von dem Abgaskrümmer 12 aus
erstreckt. Ein Steuerungsventil 18 ist an einer Position
entlang des Abgasrückflussdurchgangs 17 vorgesehen,
so dass Abgasrückfluss
in Erwiderung auf die Betriebsbedingung des Motors 1 durch
Steuern des Steuerungsventils 18 ausgeführt wird derart, dass es durch
eine Steuerungseinheit 19 geöffnet und geschlossen wird.
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Von den Einlassanschlüssen 71 , 72 sind
die ersten Einlassanschlüsse 71 , die sich von den ersten Einlassventilen 51 aus erstrecken, die von einer Befestigungsan schnittseite
des Einlasskrümmers 11 aus
gesehen näher
an diesem positioniert sind, jeder ein im Wesentlichen linearer
gerader Anschluss in einem in der axialen Richtung des Zylinders
verlaufenden Vorsprung, wie in 2A gezeigt,
während
die zweiten Einlassanschlüsse 72 , die sich von den zweiten Einlassventilen 52 aus erstrecken, die, von der Befestigungsanschnittseite
des Einlasskrümmers 11 aus
gesehen, weiter von diesem entfernt positioniert sind, jeder ein
gekrümmter
Wirbelanschluss in einem in der axialen Richtung des Zylinders verlaufenden Vorsprung
sind, wie in 2B gezeigt.
Die ersten Einlassanschlüsse 71 sind jeder auf das Zentrum des Zylinders
gerichtet, wenn mit den zweiten Einlassanschlüssen 72 verglichen,
und der Wirbelerzeugungseffekt wird in den zweiten Einlassanschlüssen 72 höher
als in den ersten Einlassanschlüssen 71 .
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In dem Einlasskrümmer 11 sind ausgebildet eine
erste Sammelkammer 211 , die in
der Zylinderausrichtrichtung verlängert ist und über erste
Abzweigdurchgänge 201 mit den ersten Einlassanschlüssen 71 der jeweiligen Zylinder 2 kommuniziert, und
eine zweite Sammelkammer 212 , die
in der Zylinderausrichtrichtung verlängert ist und über zweite Abzweigdurchgänge 202 mit den zweiten Einlassanschlüssen 72 kommuniziert, und wie in 3 gezeigt, ist die zweite
Sammelkammer 212 oberhalb der ersten
Sammelkammer 211 angeordnet. Ein Öffnungs-/Schließventil 22 ist
an einem Einlass 211a der ersten
Sammelkammer 211 angebracht, der
mit dem Einlassdurchgang 10 kommuniziert und der Abgasrückflussgas-Einlassanschluss 17a mündet in
einen Einlass 212a der zweiten
Sammelkammer 212 , der mit dem Einlassdurchgang 10 kommuniziert.
Zu beachten ist, dass der Abgasrückflussgas-Einlassanschluss 17a in
einen anderen Bereich der zweiten Sammelkammer 212 als
den Einlass 212a von dieser hineingebildet
werden kann.
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Das Öffnungs-/Schließventil 22 wird
durch eine Drehklappe gebildet, die durch eine, eine Membrane 23a einschließende Unterdruckstellvorrichtung 23 betätigt wird,
und ein für
die Steuerung durch die Steuerungseinheit 19 geeignetes
Elektromagnetventil 25 wird entlang eines die Unterdruckstellvorrichtung 23 mit
einem Vakuumtank 24 verbindenden Durchgangs dazwischengestellt.
Dann wird ein Öffnungssensor 26 zum
Erfassen der Öffnung
des Öffnungs-/Schließventils 22 bereitgestellt
und der auf die Unterdruckstellvorrichtung 22 angewendete
Unterdruck wird über
das Elektromagnetventil 25 derart feedback-geregelt, dass
die Öffnung
des Öffnungs-/Schließventils 22 eine
erforderliche Öffnung erreicht;
das Öffnungs/Schließventil 22 wird
hauptsächlich
dann vollständig
geschlossen, wenn die Belastung niedrig ist, und die Öffnung des Öffnungs-/Schließventils 22 ist
so konstruiert, dass sie sich bei steigender Belastung vergrößert. Wenn
die Belastung niedrig ist wird gemäß dieser Konstruktion das Ansaugen über die
ersten Einlassanschlüsse 71 gestoppt, während das Ansaugen nur über die
einen höheren
Wirbelerzeugungseffekt aufweisenden zweiten Einlassanschlüsse 72 so ausgeführt wird, dass das Wirbelverhältnis erhöht wird,
wohingegen, wenn die Belastung hoch ist, das Ansaugen auch von den
ersten Einlassanschlüssen 7,
ausgeführt
wird, um das Wirbelverhältnis
zu reduzieren.
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Obwohl es möglich sein kann, den Abgasrückflussgas-Einlassanschluss 17a in
die erste Sammelkammer 211 hineinzubilden,
ist zu beachten, dass, wenn es so gemacht wird, selbst bei geschlossenem Öffnungs-/Schließventil 22 Abgasrückflussgas über die
ersten Einlassanschlüsse 71 eingelassen wird, während Abgasrückfluss
durchgeführt
wird, um dadurch das Wirbelverhältnis
zu senken. Aufgrund dessen kann bei geschlossenem Öffnungs-/Schließventil 22 kein
Abgasrückfluss
durchgeführt
werden, was dem Abgasrückflusstiming
eine Beschränkung
auferlegt. Im Gegensatz dazu besteht gemäß der bisher beschriebenen
Ausführungsform keine
Gefahr, dass das Wirbelverhältnis
verringert wird, selbst wenn versucht wird, den Abgasrückfluss bei
geschlossenem Öffnungs-/Schließventil 22 durchzuführen, da
das Ansaugen nur über
die zweiten Einlassanschlüsse 72 ausgeführt wird. Folglich gestattet
dies selbst bei geschlossenem Öffnungs-/Schließventil 22 die
Durchführung
des Abgasrückflusses,
was den Freiheitsgrad, mit dem das Abgasrückflusstiming ausgelegt ist,
erhöht.
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In einem Fall, wo in Blow-by-Gas
enthaltenes Öl
zu der Umgebung des Abgasrückflussgas-Einlassanschlusses 17a fließt, vermischt
sich in dem Abgasrückflussgas
enthaltener Kohlenstoff mit dem Öl, das
dann in eine teerartige Substanz umgewandelt wird und da dieses
teerartige Öl
der Umgebung des Abgasrückflussgas-Einlassanschlusses 17a anhaftet,
kann außerdem
ein Risiko bestehen, dass ein Sollwert der Abgasrückflussrate
nicht erreicht werden kann. Da das spezifische Gewicht des in Blow-by-Gas
enthaltenen Öls
groß ist,
fließt
hierbei das meiste des Öls
in die unterhalb angeordnete erste Sammelkammer 211 und
für das Öl ist es
schwierig, zu der Umgebung des in die zweite Sammelkammer 212 hineingebildeten Abgasrückflussgas-Einlassanschlusses 17a zu
fließen.
Somit wird das teerartige Öl
wirkungsvoll daran gehindert, der Umgebung des Abgasrückflussgas-Einlassanschlusses 17a anzuhaften.
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In der Ausführungsform sind die vier Zylinder 2 in
zwei Gruppen aufgeteilt; eine Gruppe ist in Bezug auf die Zylinderausrichtrichtung
auf einer Seite (auf der linken Seite in 2) und die andere Gruppe in Bezug auf
die Zylinderausrichtrichtung auf der anderen Seite (auf der rechten
Seite in 2) positioniert.
In den als die eine Gruppe auf der einen Seite gruppierten #1 und
#2 Zylindern sind die Einlassventile 51 , 52 auf der linken Seite angeordnet, während die
Abgasventile 61 , 62 auf
der rechten Seite angeordnet sind. Andererseits sind in den als
die andere Gruppe auf der anderen Seite gruppierten #3 und #4 Zylindern
die Einlassventile 51 , 52 auf der rechten Seite angeordnet,
während
die Abgasventile 61 , 62 auf der linken Seite angeordnet sind.
Folglich wird die Positionsbeziehung der ersten Einlassanschlüsse 71 und der zweiten Einlassanschlüsse 72 in Bezug auf die Zylinderausrichtrichtung
zwischen den #1 und #2 Zylindern und den #3 und #4 Zylindern symmetrisch. Zudem
sind die ersten Einlassanschlüsse 71 und die ersten Abzweigdurchgänge 201 der jeweiligen Zylinder 2 und
stromaufwärtige
Bereiche 72a der zweiten Einlassanschlüsse 72 und die zweiten Abzweiganschlüsse 202 der jeweiligen Zylinder 2 so
ausgebildet, dass sie sich in einer schrägen Weise einwärts in Richtung
der ersten bzw. zweiten Sammelkammern 211 , 212 erstrecken. Gemäß dieser Konstruktion kann der
Abstand, mit dem die ersten und zweiten Abzweigdurchgänge 201 , 202 für den in
Bezug auf die Zylinderausrichtrichtung der einen Gruppe einwärts positionierten
#2 Zylinder und die ersten und zweiten Abzweigdurchgänge 201 , 202 für den in
Bezug auf die Zylinderausrichtrichtung für die andere Gruppe einwärts positionierten
#3 Zylinder angeordnet sind, schmaler sein als der Abstand, mit
dem die Zylinder angeordnet sind. Als Folge dessen können die
Längen
der ersten und zweiten Sammelkammern 211 , 212 gekürzt werden, um dadurch den
Einlasskrümmer 11 leicht
an Gewicht und kompakt in Größe zu gestalten.
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In diesem Fall werden die Wirbelrichtung
der #1 und #2 Zylinder 2 der einen Gruppe und jene der #3
und #4 Zylinder 2 der anderen Gruppe einander entgegengesetzt,
wenn aber die ersten Einlassanschlüsse 71 und
die zweiten Einlassanschlüsse 72 jedes Zylinders 2 identisch
oder symmetrisch ausgebildet sind, wird das Wirbelverhältnis der
jeweiligen Zylinder 2 einheitlich und es besteht kein Risiko,
dass die Leistung des Motors 1 beeinflusst wird.
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Zu beachten ist, dass mit der Absicht,
die Wirbelverhältnisse
der jeweiligen Zylinder einheitlich zu gestalten, die die Wirbelverhältnisse
beeinflussenden zweiten Einlassanschlüsse 72 über alle
Zylinder einschließlich
der zweiten Abzweigdurchgänge 202 auf der stromaufwärtigen Seite im Wesentlichen identisch
oder symmetrisch ausgebildet sein müssen. Andererseits wird bezüglich der
ersten Einlassanschlüsse 7,
deren Leistung durch ihre Konfiguration bestimmt, aber deren Wirbelverhältnis wird
durch die Konfiguration der ersten Abzweigdurchgänge 201 auf
der stromaufwärtigen
Seite wenig beeinflusst und deshalb brauchen die Konfigurationen
der ersten Abzweigdurchgänge 20,
der sämtlichen
Zylinder 2 gar nicht miteinander identisch oder zueinander
symmetrisch ausgebildet werden. Zu diesem Zweck sind in der Ausführungsform
der Erfindung die ersten Abzweigdurchgänge 201 für die #1
und #4 Zylinder der Zylinder 2 der jeweiligen Gruppen auf
der einen oder anderen Seite, die in Bezug auf die Zylinderausrichtrichtung
auswärts
positioniert sind, in Bezug auf die Zylinderausrichtrichtung zum
größten Teil
derart einwärts
gekrümmt,
dass sie auf die erste Sammelkammer 211 gerichtet
sind, wenn verglichen mit den ersten Abzweigdurchgängen 201 für
die #2 und #3 Zylinder, die in Bezug auf die Zylinderausrichtrichtung
einwärts
positioniert sind. Gemäß dieser
Konstruktion kann die Länge
der ersten Sammelkammer 211 so viel
wie möglich
reduziert werden, so dass sie kürzer als
die jene der zweiten Sammelkammer 212 werden kann
und es dadurch möglich
wird, den Einlasskrümmer 11 kompakter
zu gestalten.
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Zu beachten ist, dass während die
erste Sammelkammer 211 in dieser
Ausführungsform
unterhalb der zweiten Sammelkammer 212 angeordnet ist,
sie anders herum angeordnet werden können: In diesem Fall wird das Öffnungs-/Schließventil 22 an einem
Einlass 212a der zweiten Sammelkammer 212 angebracht, die unterhalb anzuordnen
ist, während der
Abgasrückflussgas-Einlassanschluss 17a in
die erste Sammelkammer 211 mündet, die
dann oberhalb anzuordnen ist. Zu beachten ist ferner, dass gemäß dieser
Konstruktion das Wirbelverhältnis
abnimmt, wenn das Öffnungs-/Schließventil 22 geschlossen
ist, wohingegen das Wirbelverhältnis
zunimmt, indem sich die Öffnung
des Öffnungs-/Schließventils 22 vergrößert.
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Wie aus dem bisher Beschriebenen
klar ist, ist es gemäß der Erfindung
möglich,
einen Abgasrückfluss
selbst bei geschlossenem Öffnungs-/Schließventil
durchzuführen,
ohne die Wirbelverhältnisse
zu beeinflussen, wodurch nicht nur der Freiheitsgrad, mit dem das
Abgasrückflusstiming ausgelegt
ist, erhöht
werden kann, sondern auch das Verstopfen des Abgasrückflussgas-Einlassanschlusses 17a unterdrückt werden
kann.
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Während
hierin nur bestimmte Ausführungsformen
der Erfindung speziell beschrieben worden sind, wird klar sein,
dass zahlreiche Modifikationen an dieser vorgenommen werden können, ohne
von dem Rahmen der Erfindung abzuweichen.