DE69712611T2 - Verfahren und vorrichtung zur verteilung von dämpfen oder gasen zu jedem zylinder einer mehrzylinderbrennkraftmaschine - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur verteilung von dämpfen oder gasen zu jedem zylinder einer mehrzylinderbrennkraftmaschineInfo
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Description
- Moderne Kraftfahrzeugmotoren sind oftmals so ausgeführt, daß verschiedene als Nebenprodukt des Motorbetriebs erzeugte Dämpfe und/oder Gase in den Luftstrom im Ansaugkrümmer zurückgesaugt werden, so daß die Nebenproduktdämpfe und/oder -gase dem Ansaugluftstrom beigemischt und so im Motor verbrannt werden. Dies erfolgt zur Verringerung der Schadstoffemissionen, die sonst beim Betrieb des Kraftfahrzeugs auftreten.
- Zum Beispiel wird bewirkt, das Kurbelgehäusedämpfe durch einen externen Schlauch und ein Kurbelgehäuseentlüftungsventil an einer knapp unter der Drosselklappe liegenden Stelle in den Ansaugkrümmer strömen, wo die Dämpfe mit in die Motorzylinder gesaugtem Luftstrom vermischt werden.
- Kraftstoffdampfemissionen aus dem Kraftstofftank während des Tankens und auch während des Motorbetriebs werden derzeit durch Verwendung eines Kraftstoffdampfadsorptionsbehälters eingeschlossen, der zur Aufnahme verdrängter Kraftstoffdämpfe mit dem Kraftstofftank verbunden ist. Der adsorbierte Kraftstoffdampf im Behälter wird in regelmäßigen Abständen aus dem Behälter gespült, indem er über einen externen Schlauch und einen Spülsteuerungselektromagnet in den Ansaugkrümmer gesaugt wird.
- Abgasrückführung ist eine andere Maßnahme zur Reduzierung der Emission von Stickstoffoxiden; ein Teil des Abgases wird in den Ansaugkrümmer zurückgeführt und dort dann dem brennbaren Gemisch zur Ansaugung in die Motorzylinder beigemischt.
- Druckluftunterstützte Kraftstoffeinspritzung ist eine jüngere Innovation, bei der ein Zusatzluftstrom zu den Kraftstoffeinspritzdüsen geleitet und dann zwecks Verbesserung der Zerstäubung des eingespritzten Kraftstoffes von jeder Einspritzdüse in den Kraftstoffstrahl geleitet wird.
- Die Zusatzluft wird derzeit über eine externe Luftschiene zugeführt, die Luftstrom von einer Luftpumpe erhält oder die durch einen Unterdruck vom Ansaugkrümmer angesaugt wird.
- Bei dem Verteilverfahren nach dem Stand der Technik zur Rückführung von Nebenproduktfluiden, wie zum Beispiel Kurbelgehäusedämpfen, Behälterspülkraftstoffdampf und Abgas, wird keine genaue Einheitlichkeit des in jeden einzelnen Zylinder eines Mehrzylindermotors gesaugten Luft-Fluid-Gemisches erzeugt. Dies liegt daran, daß diese Fluide stromaufwärts der Krümmersaugrohre in den Ansaugkrümmer eingeführt werden und aufgrund verschiedenster örtlicher Strömungsbedingungen in jedem Saugrohr ein disproportionaler Strom des hinzugefügten Fluids in den einzelnen Saugrohren auftreten kann.
- Obgleich bei der Ausführung Anstrengungen unternommen werden, um zu gewährleisten, daß diese Fluide dem Krümmerluftstrom gründlich beigemischt werden, treten von Zylinder zu Zylinder unweigerlich Unterschiede des von den verschiedenen Zylindern aufgenommenen Gemisches auf.
- Ausgeklügelte Motorsteuerungen verlassen sich auf einen O&sub2;-Sensor, der den Sauerstoffgehalt des Abgases erfaßt, um ein konstantes optimales Luft/Kraftstoff-Verhältnis zu erzeugen, indem das Volumen des durch die Kraftstoffeinspritzdüsen eingespritzten Kraftstoffes geändert wird, wenn die O&sub2;-Sensor-Signale eine Verschiebung des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses anzeigen. Diese Steuerung minimiert dadurch Motorabgase, daß sie zu jedem Zeitpunkt so nahe wie möglich am gewünschten Luft/Kraftstoff-Verhältnis arbeitet. Der O&sub2;-Sensor erfaßt den durchschnittlichen Sauerstoffgehalt in den Abgasen. Aufgrund von immer strenger werdenden Emissionsstandards ist es wünschenswert, daß so weit wie möglich ein genaues Luft/Kraftstoff-Verhältnis aufrechterhalten wird. Das ungleiche Volumen der in jeden Zylinder eingeführten Nebenproduktdämpfe und -gase führt dazu, daß sich das tatsächliche Luft/Kraftstoff-Verhältnis aufgrund der Wirkung der Verteilung von Kurbelgehäusedämpfen, Spüldämpfen und Abgasen von Zylinder zu Zylinder stark unterscheidet, so daß sich wahrscheinlich höhere Emissionspegel ergeben.
- Ein zusätzlicher Nachteil von Systemen mit Druckluftunterstützung nach dem Stand der Technik besteht darin, daß eine umfassende externe Leitungsinstallation zum Leiten des Hilfsluftstroms zu den Einspritzdüsen erforderlich ist, wodurch der Motor teurer und komplexer wird.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Zusatzstromverteilsystems, das für eine verbesserte Verteilung des Volumens der in die Zylinder eines Mehrzylindermotors gesaugten Nebenproduktfluide von Zylinder zu Zylinder sorgt.
- Eine andere Aufgabe besteht in der Bereitstellung eines solchen Zusatzstromverteilsystems, das auch in der Lage ist, bei minimalen Kosten und minimaler Komplexität einen Hilfsluftstrom zu jeder Kraftstoffeinspritzdüse zu leiten.
- Noch eine andere Aufgabe ist die Bereitstellung solch eines kostengünstigen, vereinfachten Fluidverteilsystems in Kombination mit einem Motoransaugkrümmer.
- Die EP-A-0576729 beschreibt einen Ansaugkrümmer, der mindestens ein Ansaugrohr mit einem Ansaugflansch zur Befestigung am Zylinderkopf sowie eine Bypassleitung zur Einspeisung eines sekundären Gases in die Ansaugöffnung enthält.
- Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor folgendes: eine Sammelkammer zur Aufnahme eines Luftstroms; mehrere Saugrohre, die sich von der Sammelkammer aus erstrecken und jeweils ein in einer Saugrohröffnung mündendes Ende aufweisen, die mit einem zugehörigen Saugrohrdurchgang in Verbindung steht, der auf eine jeweilige einer Reihe von Einlaßöffnungen in einem Motorzylinderkopf ausgerichtet ist, wobei der Ansaugkrümmer am Zylinderkopf angebracht ist; einen integral mit den Saugrohröffnungen ausgebildeten Montageflansch mit einer Montagefläche, die so ausgeführt ist, daß sie am Zylinderkopf mit dem daran angebrachten Ansaugkrümmer anstößt; ein Zusatzfluidverteilsystem, das aus einer Sekundärfluideintrittsöffnung im Flansch und einem Netz von Strömungsnuten besteht, die in der Flanschmontagefläche ausgespart sind und sich von der Einlaßöffnung zu jeder Saugrohröffnung erstrecken, wodurch ein in die Flanscheintrittsöffnung eingeleitetes Fluid über die Strömungsnuten zu jeder Zylinderkopfeinlaßöffnung verteilt wird, wobei die Strömungsnuten in dem Netz so konfiguriert sind, daß sie einen im wesentlichen gleichen Strömungswiderstand gegenüber dem in den Strömungsnuten strömenden Fluid erzeugen, wodurch ein zu jeder Einlaßöffnung geleiteter Fluidausgleichsstrom erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugkrümmer weiterhin folgendes umfaßt: eine weitere Öffnung im Flansch, mehrere Einspritzdüsenöffnungen, ein weiteres Netz von Strömungsnuten, die jeweils zu einer jeweiligen Kraftstoffeinspritzdüse verlaufen und in der Flanschmontagefläche ausgespart sind, wodurch von der weiteren Öffnung über das weitere Netz von Strömungsnuten zu den Einspritzdüsenöffnungen verteilte Luft bei minimalen Kosten und minimaler Komplexität einen Zusatzhilfsluftstrom zu den Kraftstoffeinspritzdüsen bildet.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Einleiten eines als Nebenprodukt des Betriebs eines Mehrzylindermotors erzeugten Nebenproduktfluids in den Motor zwecks Verbrennung in durch die Zylinder des Motors definierten Brennkammern, mit den folgenden Schritten bereitgestellt: Leiten eines Stroms des Nebenproduktfluids durch ein Netz von einzelnen Strömungsdurchgängen, die jeweils zu einer neben einem jeweiligen Motorzylinder liegenden Stelle führen und in einer Montagefläche eines Krümmermontageflansches ausgesparte Nuten enthalten, und Ausgleichen der Strömung in jedem Durchgang, so daß ein gleiches Nebenproduktfluidströmungsvolumen in jeden Zylinder geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren weiterhin den Schritt des Leitens eines Hilfsluftstroms zu jeder einer Reihe von Kraftstoffeinspritzdüsen über ein weiteres Netz von Strömungsdurchgängen, die getrennt von den anderen Netzen in der Flanschmontagefläche ausgespart sind, umfaßt.
- Der Ansaugkrümmer selbst ist vorzugsweise eine geformte Verbundkunststoffkonstruktion, wobei die Nuten dann bei der Herstellung des Krümmers in die Flanschfläche eingeformt werden.
- Jedes der Netze ist mit einer jeweiligen Einlaßöffnung zum Empfang der Gas- oder Dampfströme versehen. Diese können eines oder mehrere als Nebenprodukt des Motorbetriebs erzeugte Fluide, wie zum Beispiel rückgeführtes Abgas, Kurbelgehäusedämpfe und Verdampfungsspüldämpfe von einem Adsorptionsbehälter, umfassen.
- Die Nuten in den jeweiligen Netzen können mittels Dichtungen voneinander abgedichtet sein, die in entlang jeder Seite der jeweiligen Strömungsdurchgangsnuten verlaufenden Nuten in der Krümmerflanschfläche angeordnet sind. Die zu den bestimmten Motorzylindern führenden verschiedenen Nuten weisen verschieden große Querschnittsflächen auf, die sich im Verhältnis zu ihrer jeweiligen Länge vergrößern, um zu jedem Zylinder eine ausgeglichene Strömung zu erzeugen.
- Das sich ergebende Strömungsverteilmuster gewährleistet gleichförmige jeweilige Gas- oder Dampfvolumen für jeden Motorzylinder, wobei die Kosten und Komplexität eines großen Teils der sonst erforderlichen Leitungsinstallation entfallen.
- Bei der bevorzugten Form des Verteilsystems werden die Kurbelgehäusedämpfe und Verdampfungsbehälterspüldämpfe vorteilhafterweise zu einem einzigen Strömungsnetz kombiniert, da sie kompatibel sind und eine komplementäre Wirkung dahingehend besitzen, die Nuten von Schmierölschlamm freizuhalten, da die Kraftstoffdämpfe die schwereren Ölablagerungen in den Nuten weitgehend herausspülen.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Ansaugkrümmers mit einem Zusatzstromdurchgangsnetz gemäß der Erfindung.
- Fig. 2 ist eine Vorderansicht des Montageflansches des in Fig. 1 gezeigten Ansaugkrümmers, die die Einzelheiten des Zusatzstromdurchgangsnetzes zeigt.
- Fig. 3A und 3B sind eine schematische End- und Seitenansicht eines Motors mit einem Ansaugkrümmer, der ein Zusatzstromdurchgangsnetz zur Aufnahme von Kurbelgehäuse- und Behälterdämpfen und Leitung eines Stroms aus beiden Dämpfen zu jedem einzelnen Zylinder bereitstellt.
- Fig. 4 ist eine schematische Darstellung eines Ansaugkrümmerflansches mit einer Mehrfachflanschdurchgangsnetzversion gemäß der vorliegenden Erfindung.
- In der folgenden ausführlichen Beschreibung wird der Übersichtlichkeit halber und für eine gemäß den Anforderungen nach 35 USC 112 beschriebene bestimmte Ausführungsform eine gewisse spezifische Terminologie verwendet, es versteht sich jedoch, daß diese nicht einschränkend sein soll und nicht so ausgelegt werden sollte, da die Erfindung innerhalb des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche viele Formen und Variationen annehmen kann.
- Auf die Zeichnungen Bezug nehmend, stellt die vorliegende Erfindung ein Verteilsystem bereit, das aus einem oder mehreren Zusatzstromdurchgangsnetzen besteht, die in den Montageflansch eines Ansaugkrümmers 12 integriert sind. Diese Netze sind zur Verteilung eines oder mehrerer als ein Nebenprodukt des Motorbetriebs erzeugter Fluide, wie zum Beispiel Kurbelgehäusesdämpfe, im Adsorptionsbehälter enthaltener Kraftstoffdampf oder Abgas, vorgesehen. Es kann auch ein Netz zur Verteilung eines Hilfsluftstroms zu den Kraftstoffeinspritzdüsen vorgesehen werden, wie unten ausführlicher beschrieben.
- Der Ansaugkrümmer 12 besteht vorzugsweise aus einem geformten Verbundkunststoff, wobei sich eine Reihe von einzelnen Saugrohren 14 von einer Sammelkammer 16 erstreckt. Die Sammelkammer 16 erhält einen Luftstrom, der zur Strömung in einen am Flansch 20 angebrachten Drosselklappenstutzen 18 (Fig. 3B) mit einer in die Sammelkammer 16 mündenden Öffnung 22 eingeleitet wird. Ein Kanal 19 ist mit einem abgesetzt angeordneten Luftreiniger 17 verbunden.
- Jedes Saugrohr 14 weist einen inneren Durchgang auf, der in einer in einem Krümmermontageflansch 10 ausgesparten individuellen Krümmeröffnung 24 mündet, wobei jede Krümmeröffnung 24 auf eine jeweilige einer Reihe von entlang dem Zylinderkopf 28 ausgebildeten Zylindereinlaßöffnungen 26 ausgerichtet ist und jede Zylinderkopföffnung 26 wiederum auf einen Motorzylinder 30 ausgerichtet ist (Fig. 3B).
- Eine Kraftstoffeinspritzdüsentasche 25 liegt neben jeder Öffnung 24 und gestattet somit, daß eine (nicht gezeigte) Kraftstoffeinspritzdüse in zeitlich festgelegten Abständen eine Kraftstoffladung in den Luftstrom spritzt. Es sei darauf hingewiesen, daß die Kraftstoffeinspritzdüsentaschen bei alternativen Ausführungen auch im Zylinderkopf ausgebildet sein könnten.
- Der Ansaugkrümmermontageflansch 10 weist eine Montagefläche 32 auf, die durch eine Reihe von zum Anstoßen an eine Zylinderkopfmontagefläche 34 ausgeführten erhabenen Rippen definiert wird. Eine Reihe von Montagelöchern 36 mit Metalleinsätzen nehmen (nicht gezeigte) Zapfen auf, um eine Befestigung des Krümmers an der Zylinderkopffläche 34 zu gestatten.
- Die Krümmersammelkammer 16, Saugrohre 14 und Öffnungen 24 definieren das Primärluftverteilsystem zur Versorgung der Motorzylinder auf herkömmliche Weise mit einem brennbaren Gemisch.
- Gemäß dem Konzept der vorliegenden Erfindung ist der Ansaugkrümmer mit einem oder mehreren Zusatzverteilsystemen ausgestattet, die bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform aus einem Netz von Strömungsdurchgängen 40A, 40B, 40C, 40D bestehen, die jeweils in einer jeweiligen Krümmereinlaßöffnung 24 münden. Die Strömungsdurchgänge 40A-40D bestehen aus in der Montagefläche 32 des Krümmermontageflansches 10 ausgesparten Nuten.
- Die Strömungsdurchgänge 40A-40D gehen von einer im Flansch 10 ausgebildeten Eintrittsöffnung 42 aus, in die ein Nebenproduktdampf, wie zum Beispiel Kurbelgehäuse- oder Spüldämpfe, eingeleitet wird. In diesem Fall können beide Dämpfe in das gleiche Strömungsdurchgangsnetz eingeleitet werden, da es sich günstig auswirkt, wenn beide Dämpfe durch das gleiche Verteilnetz strömen.
- Dies wird in den Fig. 3A und 3B schematisch gezeigt. Ein externer Leitungsanschluß 44 von einem Mehrzylinder-Verbrennungsmotor 45 zu einem Adsorptionsbehälter 46 leitet einen Strom von Spüldämpfen nach außen der im Flansch 10 ausgebildeten Eintrittsöffnung 42. Ein vorgegossener Durchgang 48 im Motorblock 50 verläuft vom Inneren der Ölwanne 52 zu einem zweiten vorgegossenen Durchgang 54 im Zylinderkopf 28, dessen Abschluß auf die Eintrittsöffnung der Netzströmungsdurchgänge 40A-40D ausgerichtet ist.
- Die Strömungsdurchgänge 40A-40D sind auf jeder Seite durch eine in einer Dichtungsnut 60 aufgenommene längliche elastomere Dichtung 58, die auch die Einlaßöffnung 24 umgibt und so als eine Hauptdichtung für den Krümmerflansch 10 wirkt, abgedichtet.
- Die Strömungsdurchgänge 40A-40D sind so konfiguriert, daß sie den gleichen Strömungswiderstand aufweisen, das heißt die Querschnittsflächen vergrößern sich im Verhältnis zu ihren jeweiligen Längen, um Fluidströmung zu jeder Einlaßöffnung 24 auszugleichen.
- Obgleich in dem oben beschriebenen Beispiel Kurbelgehäuseentlüftungs- und Verdampfungsspüldämpfe zu den Motorzylindern verteilt werden, können auch andere Nebenproduktfluide, wie zum Beispiel Abgas, auf die gleiche Weise verteilt werden, und zwar entweder als Alternative oder zusätzlich zu den Dämpfen.
- Des weiteren kann der Hilfsluftstrom auf diese Weise zu den Einspritzdüsen verteilt werden.
- In Fig. 4 wird solch ein System schematisch gezeigt, in dem ein Ansaugkrümmer 50 mehrere Saugrohre 62A-62D aufweist, die zu einer entsprechenden Reihe von Zylinderöffnungen 64A-64D am Montageflansch 66 führen. Wie zuvor wird eine Reihe von Einspritzdüsensitzen 68A-68D bereitgestellt.
- Gemäß diesem Aspekt der Erfindung wird eine Reihe von Strömungsdurchgangsnetzen bereitgestellt.
- Ein erstes Netz 70 leitet Kraftstoff und Kurbelgehäusedämpfe von einer Öffnung 72 zu jeder Zylinderöffnung 64A-64D.
- Ein zweites Netz 74 leitet einen Abgasstrom von einer Öffnung zu jeder Zylinderöffnung 64A-64D, wobei das Abgas von einem Kanal 78 vom Abgasrückführventil 80 empfangen wird.
- Ein drittes Netz 82 leitet einen Hilfsluftstrom zu jeder Einspritzdüsenöffnung 68A-68D, wobei die Luft von einer Öffnung 86 aus verteilt wird.
- Jedes Netz 70, 74, 82 umfaßt einen Satz von Nuten in den Flanschen 68, die voneinander abgedichtet sind. Kleine Abschnitte von Durchgängen 88, die unter der Flanschfläche verlaufen, sind erforderlich, um Querströmungen an den Stellen zu vermeiden, wo sich die Nuten der Netze 70-74 kreuzen.
- Somit wird durch eine relativ kostengünstige Konstruktion eine gleichmäßige Verteilung jedes der Fluide und Dämpfe bereitgestellt.
Claims (13)
1. Ansaugkrümmer (12) für einen Verbrennungsmotor,
der folgendes umfaßt:
eine Sammelkammer (16) zur Aufnahme eines
Luftstroms;
mehrere Saugrohre (14), die sich von der
Sammelkammer (16) aus erstrecken und jeweils ein
in einer Saugrohröffnung (24) mündendes Ende
aufweisen, die mit einem zugehörigen
Saugrohrdurchgang in Verbindung steht, der auf
eine jeweilige einer Reihe von Einlaßöffnungen
(26) in einem Motorzylinderkopf (28) ausgerichtet
ist, wobei der Ansaugkrümmer am Zylinderkopf
angebracht ist;
einen integral mit den Saugrohröffnungen
ausgebildeten Montageflansch (10) mit einer
Montagefläche (32), die so ausgeführt ist, daß sie
am Zylinderkopf (28) mit dem daran angebrachten
Ansaugkrümmer (12) anstößt;
ein Zusatzfluidverteilsystem, das aus einer
Sekundärfluideintrittsöffnung (42) im Flansch und
einem Netz von Strömungsnuten (40A-40D) besteht,
die in der Flanschmontagefläche (32) ausgespart
sind und sich von der Eintrittsöffnung zu jeder
Saugrohröffnung erstrecken, wodurch ein in die
Flanscheintrittsöffnung eingeleitetes Fluid über
die Strömungsnuten zu jeder
Zylinderkopfeinlaßöffnung verteilt wird, wobei die Strömungsnuten
in dem Netz so konfiguriert sind, daß sie einen im
wesentlichen gleichen Strömungswiderstand
gegenüber dem in den Strömungsnuten strömenden
Fluid erzeugen, wodurch ein zu jeder Einlaßöffnung
geleiteter Fluidausgleichsstrom erzeugt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugkrümmer
weiterhin folgendes umfaßt:
eine weitere Öffnung (86) im Flansch,
mehrere Einspritzdüsenöffnungen (68A-68D),
ein weiteres Netz von Strömungsnuten (82), die
jeweils zu einer jeweiligen
Kraftstoffeinspritzdüse verlaufen und in der
Flanschmontagefläche ausgespart sind, wodurch von der
weiteren Öffnung (86) über das weitere Netz von
Strömungsnuten (82) zu den Einspritzdüsenöffnungen
verteilte Luft bei minimalen Kosten und minimaler
Komplexität einen Zusatzhilfsluftstrom zu den
Kraftstoffeinspritzdüsen bildet.
2. Ansaugkrümmer nach Anspruch 1, weiterhin mit einer
auf jeder Seite jeder der Strömungsnuten
(40A-40D) und/oder der weiteren Strömungsnuten
(68A-68D) verlaufenden Dichtungsnut (60) und
einem in jeder der Dichtungsnuten aufgenommenen
Dichtungsmittel (58).
3. Ansaugkrümmer nach Anspruch 1, weiterhin mit einer
zweiten Eintrittsöffnung (78) und einem zweiten
Netz von in der Flanschmontagefläche (32)
ausgesparten Nuten (74), die von der zweiten
Eintrittsöffnung zu jeder Saugrohröffnung (24)
verlaufen, wodurch ein zweites Fluid zu jeder
Zylinderkopfeinlaßöffnung verteilt werden kann.
4. Ansaugkrümmer nach Anspruch 3, weiterhin mit einem
Dichtungsmittel, das das erste, das zweite und das
weitere Netz von Dichtungsnuten voneinander
trennt.
5. Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das
Zusatzfluidverteilsystem dahingehend wirkt, als
Nebenprodukt des Motorbetriebs erzeugtes
Nebenproduktfluid in Zylinder des Motors zu
leiten.
6. Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor nach
Anspruch 5, wobei der Motor ein Kurbelgehäuse
aufweist und das Nebenproduktfluid in das erste
Netz von Strömungsdurchgängen (70) gesaugte
Kurbelgehäusedämpfe umfaßt.
7. Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor nach
Anspruch 6, weiterhin mit einem
Kraftstoffdampfadsorptionsbehälter (46) und wobei
Kraftstoffdampf aus dem Behälter gespült wird und
so ein Nebenproduktfluid erzeugt und die
Kraftstoffdämpfe auch in das erste Netz von
Strömungsdurchgängen (70) geleitet werden.
8. Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor nach
Anspruch 5, bei dem ein anderes Nebenproduktfluid
in das zweite Netz von Strömungsdurchgängen (74)
geleitet wird.
9. Ansaugkrümmer für einen Verbrennungsmotor nach
Anspruch 8, bei dem das andere Nebenproduktfluid
in das zweite Netz von Strömungsdurchgängen (74)
geleitetes Abgas umfaßt.
10. Verfahren zum Einleiten eines als Nebenprodukt des
Betriebs eines Mehrzylindermotors (45) erzeugten
Nebenproduktfluids in den Motor zwecks Verbrennung
in durch die Zylinder des Motors definierten
Brennkammern, mit den folgenden Schritten:
Leiten eines Stroms des Nebenproduktfluids durch
ein Netz von einzelnen Strömungsdurchgängen (70),
die jeweils zu einer neben einem jeweiligen
Motorzylinder liegenden Stelle führen und in einer
Montagefläche (32) eines Krümmermontageflansches
(10) ausgesparte Nuten enthalten, und
Ausgleichen der Strömung in jedem Durchgang, so
daß ein gleiches Nebenproduktfluidströmungsvolumen
zu jedem Zylinder geleitet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren
weiterhin den Schritt des Leitens eines
Hilfsluftstroms zu jeder einer Reihe von
Kraftstoffeinspritzdüsen über ein weiteres Netz
von Strömungsdurchgängen (82), die getrennt von
den anderen Netzen (70, 74) in der
Flanschmontagefläche ausgespart sind, umfaßt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem der Motor
Kurbelgehäusedämpfe erzeugt, wobei das Verfahren
den Schritt des Bereitstellens getrennter
Strömungsdurchgänge (70), die jeweils direkt zu
einem der Motorzylinder führen, und des Leitens
der Kurbelgehäusedämpfe in jeden Motorzylinder
über getrennte Strömungsdurchgänge umfaßt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem der Motor des
weiteren einen Adsorptionsbehälter (46) zum
Sammeln von Kraftstoffdämpfen enthält und wobei
die Kraftstoffdämpfe und die Kurbelgehäusedämpfe
durch ein gemeinsames Netz von
Strömungsdurchgängen, einschließlich eines
individuellen Strömungsdurchgangs, der zu jedem
jeweiligen Motorzylinder führt, geschickt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 10, weiterhin mit dem
Schritt des Leitens von rückgeführtem Abgas in die
Motorzylinder über ein getrenntes Netz von
Strömungsdurchgängen (74).
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SIEMENS VDO AUTOMOTIVE INC., CHATHAM, ONTARIO, CA |
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