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DE60005681T2 - Reifenaufbautrommel - Google Patents

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DE60005681T2
DE60005681T2 DE60005681T DE60005681T DE60005681T2 DE 60005681 T2 DE60005681 T2 DE 60005681T2 DE 60005681 T DE60005681 T DE 60005681T DE 60005681 T DE60005681 T DE 60005681T DE 60005681 T2 DE60005681 T2 DE 60005681T2
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DE
Germany
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drum
radial
geometric axis
support
axially
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60005681T
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English (en)
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DE60005681D1 (de
Inventor
Adamo Sala
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pirelli and C SpA
Pirelli Tyre SpA
Original Assignee
Pirelli Pneumatici SpA
Pirelli SpA
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Publication date
Application filed by Pirelli Pneumatici SpA, Pirelli SpA filed Critical Pirelli Pneumatici SpA
Publication of DE60005681D1 publication Critical patent/DE60005681D1/de
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Publication of DE60005681T2 publication Critical patent/DE60005681T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
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    • B29D30/20Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
    • B29D30/24Drums
    • B29D30/244Drums for manufacturing substantially cylindrical tyre components with cores or beads, e.g. carcasses
    • B29D30/245Drums for the single stage building process, i.e. the building-up of the cylindrical carcass and the toroidal expansion of it are realised on the same drum
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    • B29D2030/3214Locking the beads on the drum; details of the drum in the bead locking areas, e.g. drum shoulders
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    • B29D30/20Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
    • B29D30/32Fitting the bead-rings or bead-cores; Folding the textile layers around the rings or cores
    • B29D2030/3221Folding over means, e.g. bladders or rigid arms
    • B29D2030/3264Folding over means, e.g. bladders or rigid arms using radially expandable, contractible mechanical means, e.g. circumferentially spaced arms, spring rollers, cages

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Reifenmontagevorrichtung,
    • – mit einer Montagetrommel, die eine erste Hälfte und eine zweite Hälfte hat, die einander längs einer geometrischen Achse der Trommel axial gegenüberliegen und von denen jede eine Vielzahl von am Umfang verteilten radialen Sektoren aufweist,
    • – mit Radialbewegungsvorrichtungen, die jeder der Hälften zugeordnet sind, um die entsprechenden Sektoren zwischen einem eingezogenen Zustand, in dem sie näher an der geometrischen Achse der Trommel angeordnet sind, und einem ausgefahrenen Zustand, in dem sie im Abstand von der geometrischen Achse der Trommel angeordnet sind, selektiv zu verschieben, und
    • – mit wenigstens einer Axialbewegungs-Betätigungseinrichtung zum Verschieben der Hälften bezüglich einander zwischen einem Zustand, in dem sie nahe zueinander bewegt sind, und einem Zustand, in dem sie längs der geometrischen Achse der Trommel voneinander wegbewegt sind.
  • Soweit es die Reifenherstellung für Fahrzeugräder betrifft, wird zuerst eine so genannte Karkassenhülse gemacht, die durch Aufwickeln von einer oder mehreren Karkassenlagen auf einer zylindrischen Trommel gebildet wird.
  • An die Seitenränder der Karkassenlage oder der Karkassenlagen, die in einer zylindrischen Form angeordnet sind, sind jeweils ringförmige Verankerungsaufbauten angebracht, von denen jede gewöhnlich aus einem so genannten "Wulstdraht" hergestellt ist, der mit einem elastomeren Füller verbunden und für den Einschluss in Bereiche vorgesehen ist, die gewöhnlich als "Wulste" bezeichnet und durch eine Umfaltaktion gebildet werden, die an den Seitenrändern der Lagen um die Verankerungsaufbauten herum ausgeführt wird.
  • Zur Reifenherstellung gehört auch die Ausbildung eines so genannten Gurtpakets mit einer oder mehreren Gurtlagen aus textilem und/oder metallischem Material, mit dem an einer radial äußeren Position von ihm ein Laufflächenband verbunden ist. Das Gurtpaket mit dem Laufflächenband wird um die Karkassenhülse herum koaxial angeordnet, und danach wird die Karkassenlage oder werden die Karkassenlagen in eine toroidförmige Gestalt durch gegenseitiges axiales Annähern der Reifenwulste und durch gleichzeitiges Zuführen von Druckfluid zur Innenseite der Karkassenhülse so geformt, dass das Anbringen des Gurtpa kets und des Laufflächenbands an dem Reifenkarkassenaufbau an dessen radial äußerer Position bestimmt wird.
  • Zur wenigstens teilweisen Ausführung der oben beschriebenen Vorgänge hat man mehrere unterschiedliche Vorrichtungen entwickelt und vorgeschlagen.
  • Beispielsweise beschreibt die italienische Patentanmeldung Nr. 25594 A/81 im Namen der gleichen Anmelderin eine Vorrichtung mit einer Montagetrommel, die aus einer Vielzahl von radial ausfahrbaren Sektoren hergestellt ist, um eine solche Expansion an die Karkassenhülse anzulegen, dass der Eingriff der Wulstdrähte an den Karkassenlagen herbeigeführt wird. Jeder Sektor hat zwei Seitenabschnitte, die axial bezüglich eines zentralen Abschnitts bewegbar und in der Lage sind, es den Korden zu ermöglichen, die Karkassenlage oder die Karkassenlagen so zu bilden, dass sie geeigneterweise um den radial inneren Abschnitt eines jeden Wulstdrahtes herum geformt werden. Die so hergestellte Karkassenhülse lässt sich zu einer zweiten Montagetrommel überführen, wo das Umklappen der Seitenränder der Karkassenlagen um die ringförmigen Verankerungsaufbauten sowie das Aufbringen des Gurtpakets mit dem Laufflächenband ausgeführt wird.
  • In dem Dokument US 4,362.592 ist vorgesehen, dass die Seitenränder der auf der Montagetrommel ausgebildeten Karkassenhülse in kragarmartiger Weise von den Trommelseitenrändern vorstehen. In der Nähe der gegenüberliegenden Seiten der Trommel befindet sich ein Paar von Umklappvorrichtungen, von denen jede eine Vielzahl von Hebeln aufweist, die am Umfang um die geometrische Achse der Trommel herum verteilt und zu letzterer hin bewegbar sind, um das Umschlagen der Seitenränder der Karkassenhülse um die Verankerungsaufbauten zu den Wulsten auszuführen. Die Hebel einer jeden Umklappvorrichtung sind insbesondere axial zu der Trommel hin bewegbar, ausgehend von einem Ruhezustand, in dem sie eine Ausrichtung haben, die zu der geometrischen Achse der Trommel hin konvergiert. In einem Ausgangsschritt der Bewegung wird durch die Wirkung einer Führungsfläche mit Kegelstumpfform, die auf Federlagerrollen wirkt, die den Hebeln an einem Mittelpunkt ihrer Längserstreckung zugeordnet sind, ein Wegspreizen der Hebel verursacht. Bei einem zweiten Verschiebeschritt wirkt jeder Hebel durch sein freies Ende auf den Seitenrand der Hülse ein, wodurch diese umgeschlagen wird. Die Hebelwirkung an dem Seitenrand erfolgt durch eine Feder, die sich auf einer geschlossenen Linie erstreckt, die durch die freien Enden der Hebel hindurchgeht. Eine zweite, die Hebel in einer Mittelebene ihrer Längserstreckung umgebende Feder gewährleistet ihr Zurückkommen in die Ruhestellung. Die so hergestellte Hülse muss zu einer weiteren Vorrichtung überführt werden, wo das Aufbringen des Gurtpakets und des Laufflächenbands ausgeführt wird.
  • Die italienische Patentanmeldung Nr. 20467 A/82 im Namen der gleichen Anmelderin, die hier als ein Beispiel des nächstgelegenen Standes der Technik erwähnt wird, zieht die Verwendung einer Montagetrommel in Betracht, die erste und zweite Hälften für eine gegenseitige Bewegung nahe zueinander längs der geometrischen Achse der Trommel aufweist. Jede Hälfte hat jeweils radial ausfahrbare Sektoren, von denen jeder ein Halteelement bildet, das aus einem axial inneren Abschnitt und einem axial äußeren Abschnitt für eine Bewegung nahe zueinander in einer Axialrichtung besteht, um einen Eingriffssitz für die Wulstdrähte zu bilden, die der Karkassenhülse zugeordnet sind, die vorher an einer anderen Arbeitsstation ausgebildet worden ist.
  • Wenn der Eingriff eingetreten ist, werden die erste und die zweite Hälfte der Montagetrommel nahe zueinander bewegt, so dass die Karkassenhülse in eine toroidförmige Gestalt gleichzeitig mit dem Einbringen von Luft oder eines anderen Fluids in sie geformt wird.
  • In dem Dokument US 3,887,423 ist eine Reifenherstellungsmaschine beschrieben, die eine Trommel aufweist, die im Wesentlichen von einer Blase gebildet wird, die aus einer ersten Arbeitsstellung, in der sie im Wesentlichen eine zylindrische Form einnimmt, in eine zweite Arbeitsstellung ausdehnbar ist, in der sie eine Toroidform annimmt. Auf die Trommel ist in der ersten Arbeitsstellung eine Karkassenhülse so aufgebracht, dass sie auf gegenüberliegenden Seiten über die Trommel durch ihre Seitenränder vorsteht, die einen Durchmesser haben, der etwas kleiner ist als der maximale Durchmesser der Trommel. Auf der Karkassenhülse werden nahe an den jeweiligen Trommelschultern, die an der diametralen Verengung der Seitenränder der Karkasse gebildet werden, zwei Verankerungsaufbauten für die Wulste angeordnet.
  • Die Seitenränder der Hülse sind so angeordnet, dass sie an entsprechenden elastischen rohrförmigen Membranen anliegen, in denen jeweils eine Vielzahl von am Umfang verteilten Hebeln arbeitet, die axial zu der Trommel zur Herbeiführung des Umschlagens des entsprechenden Seitenrandes um den ringförmigen Verankerungsaufbau herum unter der Einwirkung von Druckrollen bewegbar sind, die auf die Innenfläche der Membran wirken.
  • Wenn das Umklappen vorbei ist, nehmen die Trommel und die Karkassenhülse eine Toroidform ein, und die Hebel werden wieder betätigt, um das Anbringen der Seitenwände zu veranlassen, die vorher an den elastischen Membranen abgelegt wurden.
  • Die US 3,990,931 offenbart eine Reifenmontagetrommel, die mit einem Paar von Schwenkarmen versehen ist, von denen jeder an einem Ende an einer entsprechenden Hälfte der Trommel gelagert ist und die miteinander an einer Schwenkverbindung verbunden sind, die in einer Äquatorialebene liegt. Die Schwenkarme unterliegen einer radialen Expansion im Bereich ihrer gegenseitigen Anlenkung, wenn sich die Hälften einander annähern, um den Karkassenreifen in eine Toroidform zu bringen.
  • Die vorliegende Erfindung geht von der Vorstellung der Anmelderin aus, dass die vorhandenen Vorrichtungen für die Reifenmontage und das zugehörige Montageverfahren weiter verbessert werden können, insbesondere in Verbindung mit der Möglichkeit des Aufbringens weiterer Bauelemente, wie Einlagen aus textilen, metallischen und/oder elastomeren Materialien in dem Bereich der Karkassenhülse zwischen den ringförmigen Verankerungsaufbauten, wobei die Einlagen mit dem mit der Karkassenhülse zu verbindenden Gurtpaket zusammenwirken sollen.
  • Insbesondere kann das Aufbringen der Bauelemente mittels Vorrichtungen ausgeführt werden, die so gebaut sind, dass sie die Bewegung der unterschiedlichen Trommelteile während des Schritts des Formens der Karkassenlage nicht stören, wodurch sie Vorteile für die Qualität des Endprodukts und der Anlagenproduktivität bringen.
  • Im Einzelnen ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Reifenmontagevorrichtung bereitzustellen, bei der jeder der Sektoren ein Halteelement, das einen Eingriffsitz eines ringförmigen Verankerungsaufbaus an dem Wulst bildet, der Teil einer an der Trommel festgelegten Karkassenhülse ist, und ein Abstützelement aufweist, das bezüglich des Halteelements in einer Position axial innerhalb des letzteren angeschlossen und zwischen einem ersten Betriebszustand, in der es von dem Halteelement axial beabstandet ist, um einen Abstützsitz für wenigstens eine Lage zu bilden, die Teil der Karkassenhülse ist, und einem zweiten Betriebszustand bewegbar ist, in dem es axial nahe bei dem Halteelement angeordnet ist, um eine gegenseitige Annäherung der Hälften zu ermöglichen, wobei sich die Vorrichtung dadurch auszeichnet, dass die Abstützelemente, die der ersten Hälfte bzw. der zweiten Hälfte zugeordnet sind, Widerlagerflächen haben, die einander zugewandt und jeweils in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der kleiner ist als der von den Hälften zwischen ihrem Abstandszustand und ihrem Annäherungszustand ausgeführte Hub, wobei die Abstützelemente mit ihren jeweiligen Widerlagerflächen in dem Annäherungszustand aneinander liegen.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorteilhafterweise dafür gesorgt, dass das Abstützelement längs wenigstens einer Führungsstange in einem Gleiteingriff steht, die sich kragarmartig von dem Halteelement aus erstreckt.
  • Im Einzelnen ist zweckmäßigerweise dafür gesorgt, dass sich die Führungsstange parallel zu der geometrischen Achse der Montagetrommel erstreckt. Zusätzlich kann vorteilhafterweise wenigstens ein elastisches Rückführelement vorgesehen werden, das dem Abstützelement funktionsmäßig zugeordnet ist, um das Abstützelement elastisch von dem Halteelement wegzudrücken.
  • Beispielsweise kann dieses elastische Rückführelement wenigstens eine Rückführfeder aufweisen, die der Führungsstange zugeordnet ist.
  • In diesem Fall kann jedes Halteelement zu dem entsprechenden Halteelement aufgrund einer Schubwirkung gegen wenigstens eines der Abstützelemente verschoben werden, das mit der anderen Hälfte während der gegenseitigen axialen Annäherung der Hälften zugeordnet ist.
  • Vorteilhafterweise sind die Führungsstangen der Abstützelemente, die der ersten Hälfte zugeordnet sind, im Winkel bezüglich der Führungsstangen der Halteelemente versetzt, die der zweiten Hälfte zugeordnet sind, so dass eine gegenseitige Störung der Stangen vermieden wird, wenn die erste und die zweite Hälfte nahe zueinander bewegt werden.
  • Entsprechend einem weiteren bevorzugten Merkmal der vorliegenden Erfindung bilden die jeder der Hälften zugeordneten Abstützelemente in einem radial ausgefahrenen Zustand eine im Wesentlichen durchgehende zylindrische Oberfläche.
  • Für diesen Zweck ist vorzugsweise vorgesehen, dass jedes der Abstützelemente Endschlitze hat, die Endvorsprünge gleitend verschiebbar aufnehmen, die an den am Umfang anschließenden Abstützelementen vorgesehen sind.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung hat jedes der Halteelemente einen axial inneren Abschnitt und einen axial äußeren Abschnitt, die unabhängig voneinander selektiv unter der Wirkung der Radial-Bewegungsvorrichtungen bewegbar sind.
  • Die Radial-Bewegungsvorrichtungen weisen vorzugsweise für jede der Hälften der Montagetrommel eine zur geometrischen Achse der Trommel koaxiale Abstütznabe, die in einem Gleitverschiebungseingriff mit den Halteelementen der entsprechenden Sektoren in einer Radialrichtung der geometrischen Achse steht, wenigstens eine Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung, die funktionsmäßig in Eingriff mit der Abstütznabe steht und axial bezüglich dieser bewegbar ist, sowie Transmissionsverbindungsstangen auf, von denen jede funktionsmäßig zwischen der Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung und dem Halteelement eines der radialen Sektoren eingreift, um eine Radialbewegung des Halteelements aufgrund einer Axialbewegung herbeizuführen, die von der Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung übertragen wird.
  • Insbesondere können die Radialbewegungsvorrichtungen vorteilhafterweise so vorgesehen sein, dass sie für jede der Montagetrommelhälften eine zur geometrischen Achse der Trommel koaxiale Abstütznabe, erste Führungselemente für einen Gleiteingriff der axial inneren Teile der Halteelemente mit der Abstütznabe in einer radialen Richtung zur geometrischen Achse, wenigstens eine erste Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung, die funktionsmäßig in Eingriff mit der Abstütznabe steht und axial bezüglich dieser bewegbar ist, erste Transmissionsverbindungsstangen, von denen jede funktionsmäßig zwischen der ersten Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung und einem der axial inneren Teile eingreift, um eine Radialbewegung des einen radial inneren Teils aufgrund einer Axialbewegung herbeizuführen, die von der ersten Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung übertragen wird, zweite Führungselemente für einen Gleiteingriff der axial äußeren Teile der Halteelemente mit der Abstütznabe in einer radialen Richtung zur geometrischen Achse, wenigstens eine zweite Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung, die funktionsmäßig in Eingriff mit der Abstütznabe steht und axial bezüglich dieser bewegbar ist, und zweite Transmissionsverbindungsstangen aufweist, von denen jede funktionsmäßig zwischen die zweite Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung und einer der axial äußeren Teile eingreift, um eine Radialbewegung des einen axialen äußeren Teils aufgrund einer Axialbewegung herbeizuführen, die von der zweiten Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung übertragen wird.
  • Vorteilhafterweise kann auch vorgesehen sein, dass in den radialen Sektoren der ersten Hälfte und der zweiten Hälfte axial innere Treibabschnitte, die von den Radialbewegungsvorrichtungen betätigt werden, und axial innere angetriebene Abschnitte vorhanden sind, die bei der Radialbewegung der axial inneren Treibabschnitte mitgezogen werden.
  • In Übereinstimmung mit einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist wenigstens eine Klappvorrichtung vorteilhafterweise für eine Zuordnung zu der ersten und der zweiten Hälfte vorgesehen, um den Seitenrand der Karkassenhülse um den entsprechenden ringförmigen Verankerungsaufbau umzuklappen. Vorteilhafterweise hat jede Umklappvor richtung eine Vielzahl von Umklapphebeln, die am Umfang um die geometrische Achse der Trommel herum verteilt sind und von denen jeder ein der Trommel zugewandtes Druckelement trägt, wenigstens ein Treibelement, das drehbar an jedem der Umklapphebel an einem Punkt angreift, der von dem Druckelement beabstandet ist, und Betätigungsvorrichtungen zur axialen Verschiebung des Treibelements zwischen einer Ruhestellung, in der es sich in einem axialen Abstand von den radialen Sektoren befindet, und einer Arbeitsstellung, in der es nahe bei den radialen Sektoren angeordnet ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung hat der Gelenkpunkt jeder der Umklapphebel an dem Treibelement bezogen auf die geometrische Achse der Trommel einen radialen Abstand, der kleiner ist als der radiale Abstand, der an dem entsprechenden Druckelement messbar ist, wenn sich das Treibelement in seiner Ruhestellung befindet.
  • Zusätzlich ist jedes Halteelement eines jeden Sektors vorteilhafterweise so vorgesehen, dass es an einer axial äußeren Position bezogen auf die Trommel eine Einführfläche hat, die zu der geometrischen Achse der Trommel konvergiert, dem Druckelement zugewandt ist, das von wenigstens einem der Umklapphebel gehalten ist.
  • Vorzugsweise hat jede Umklappvorrichtung weiterhin wenigstens ein elastisches Element, das sich um die geometrische Achse der Trommel herum erstreckt und an den Umklapphebeln so arbeitet, dass auf letztere eine Radialschubwirkung zu der geometrischen Achse der Trommel hin übertragen wird.
  • Weitere Merkmale und Vorteile werden aus der ins Einzelne gehenden Beschreibung einer bevorzugten, jedoch nicht ausschließlichen Ausgestaltung einer Reifenmontagevorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ersichtlich. Die Beschreibung erfolgt nachstehend unter Bezug auf die als nicht beschränkendes Beispiel angegebenen beiliegenden Zeichnungen, in denen
  • 1 ein Axialhalbschnitt der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung unter Ruhebedingungen ist,
  • 2 die Vorrichtung von 1 im Arbeitszustand zeigt, in dem eine Karkassenhülse koaxial auf die Montagetrommel aufgepasst ist,
  • 3 ein Teilschnitt der Vorrichtung im Arbeitszustand ist, in dem die axial inneren Abschnitte der Halteelemente, die Teil der Trommelsektoren sind, radial voneinander im Abstand angeordnet sind, um an der Karkassenhülse anzugreifen,
  • 4 die Vorrichtung bei einem auf 3 folgenden Schritt zeigt, bei dem der Eingriff der Karkassenhülse nach der radialen Expansion der axial äußeren Abschnitte der Trommelsektoren abgeschlossen und das Ablegen der Untergurtbänder auf der Karkassenhülse ausgeführt worden ist,
  • 5 einen weiteren Arbeitsschritt zeigt, in dem die Karkassenhülse eine Toroidform nach der gegenseitigen Annäherung der Verankerungsaufbauten zu den Wulsten erhalten hat und die Verbindung zwischen einem Gurtpaket mit einem Laufflächenband auf der Karkassenhülse ausgeführt worden ist,
  • 6 einen Arbeitsschritt zeigt, in dem das Umklappen der Seitenwände und der Seitenränder der Karkassenhülse um die ringförmigen Verankerungsaufbauten zu den Wulsten ausgeführt worden ist,
  • 7 in einem teilweise unterbrochenen Diametralschnitt die axial inneren Teile der Halteelemente der Sektoren eines der Trommelabschnitte in einem zurückgezogenen Zustand zeigt,
  • 8 die axial inneren Abschnitte der Halteelemente in einem ausgefahrenen Zustand zeigt,
  • 9 in einem Axialschnitt die Abstützteile zeigt, die den Radialsektoren der Trommel zugeordnet sind, wobei die Trommelhälften voneinander beabstandet sind,
  • 10 die Abstützabschnitte von 8 zeigt, wobei sich die Trommelhälften in einem gegenseitigen Annäherungszustand befinden, und
  • 11 eine Teilseitenansicht ist, die den gegenseitigen Eingriff zwischen am Umfang fortlaufenden Halteelementen zeigt, die Teil der radialen Sektoren der Montagetrommel sind.
  • Bezug nehmend auf die erwähnten Zeichnungen wurde eine Reifenmontagevorrichtung nach der Erfindung insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet.
  • Die Vorrichtung 1 hat eine Montagetrommel 2 mit einer ersten und einer zweiten Hälfte 3a, 3b, die auf einer geometrischen Achse X der Trommel axial gegenüberliegend angeordnet und gleichzeitig längs der geometrischen Achse X zwischen einem Zustand mit gegenseitigem Abstand, der beispielsweise in 1 und 2 gezeigt ist, und einem Zustand mit gegenseitiger Annäherung, der beispielsweise in 5 und 6 gezeigt ist, auf Befehl wenigstens einer Axialbewegungs-Betätigungseinrichtung 4 verschiebbar sind.
  • Jede der Hälften 3a, 3b hat eine Vielzahl von radialen Sektoren 5, die am Umfang um die geometrische Achse X herum verteilt und auf Befehl von insgesamt mit dem Bezugszeichen 6 bezeichneten Radialbewegungsvorrichtungen zwischen einem eingezogenen Zustand, in dem sie, wie in 1 gezeigt ist, der geometrischen Achse X angenähert sind, und einem ausgefahrenen Zustand verschiebbar sind, in dem, wie beispielsweise in 4d gezeigt ist, sie radial von der geometrischen Achse beabstandet sind.
  • Die Montagetrommel 2 ist für die Aufnahme einer Karkassenhülse 7 ausgelegt, die vorher während eines vorhergehenden Arbeitsschritts in eine zylindrische Form gebracht worden ist. Diese Karkassenhülse 7 kann beispielsweise eine oder mehrere Karkassenlagen 9 aufweisen, die in zylindrischer Form angeordnet sind, sowie ein Paar von Verankerungsaufbauten für Wulste 10, von denen jeder im Wesentlichen wenigstens einen so genannten Wulstdraht 11 aufweist, der mit einem elastomeren Füller 12 an einer radial äußeren Position bezüglich des Wulstdrahtes 11 angeordnet ist.
  • Auf die Innenfläche der Karkassenlage oder der Karkassenlagen 9 können zusätzliche Komponenten vorher aufgebracht werden, beispielsweise wenigstens eine Lage aus Rohelastomermaterial, das beispielsweise eine so genannte "Auskleidung" bildet und sich bis nahe an die ringförmigen Verankerungsbauten 10 erstreckt, ein Paar von Bändern aus elastomerem Material, die die Reifenseitenwände 13 bilden und auf entsprechende Seitenränder 7a, 7b der Hülse 8 aufgebracht werden, sowie mögliche textile oder metallische Verstärkungsstreifen, die an dem Überlappungsbereich zwischen der Auskleidung und jeder der oben erwähnten Seitenwände angeordnet werden.
  • Wie in 2 gezeigt ist, kann die Karkassenhülse 7, die an der Außenfläche des ersten Überführungsrings (nicht gezeigt) angreift, was als Überführung des ersten Schritts technisch definiert ist, koaxial auf die Montagetrommel 2 aufgepasst werden, die kragarmartig an einer zentralen Welle 8 gehalten und so angeordnet ist, dass die Hälften 3a und 3b vonein ander beabstandet sind und sich die radialen Sektoren 5, wie in 1 gezeigt, im eingezogenen Zustand befinden.
  • Wenn die Positionierung der Karkassenhülse 7 auf der Montagetrommel 2 einmal ausgeführt worden ist, werden die radialen Sektoren 5 der letzteren in den ausgefahrenen Zustand gebracht, so dass sie die Hülse nahe an den ringförmigen Verankerungsaufbauten 10 (3) festhalten.
  • Im Einzelnen hat für diesen Zweck jeder radiale Sektor 5 ein Halteelement 14, 15 (2), das einen Sitz für einen Eingriff der Hülse 7 nahe an einem der Verankerungsaufbauten 10 bildet. Dieses Halteelement 14, 15 hat vorzugsweise einen axial inneren Teil 14 und einen axial äußeren Teil 15, die wahlweise unabhängig voneinander unter der Wirkung der Radialbewegungsvorrichtungen 6 bewegbar sind.
  • Für diesen Zweck haben die Radialbewegungsvorrichtungen 6 vorteilhafterweise erste und zweite Führungselemente 16, 17 (2), mittels derer der axial innere Teil 14 und der axial äußere Teil 15 in eine Richtung radial zur geometrischen Achse X mit einer zur geometrischen Achse koaxialen Abstütznabe 18 gleitend verschiebbar in Eingriff stehen. In die Abstütznabe 18 greift funktionsmäßig wenigstens eine erste und eine zweite Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung 19, 20 (2), beispielsweise mit Ringform, ein, die axial bezüglich der Nabe unter der Wirkung eines Arbeitsfluids bewegbar sind, das den entsprechenden Ringkammern 19a, 20a zugeführt wird.
  • Ferner sind erste Transmissionsverbindungsstangen 21, von denen jede zwischen die erste Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung 19 und einen der axial inneren Teile 14 eingreift, sowie zweite Transmissionsverbindungsstangen 22 vorgesehen, von denen jede zwischen der Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung 20 und einem der axial äußeren Teile 15 eingreift. Jede der ersten und zweiten Transmissionsverbindungsstangen 21, 22 sorgt für eine Radialbewegung des axial inneren Teils 14 bzw. des axial äußeren Teils 15, nachdem eine Axialbewegung von der ersten bzw. zweiten Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung 19, 20 übertragen worden ist.
  • Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass in der Vielzahl von axial inneren Teilen 14 der radialen Sektoren 5, die zu jeder der Hälften 3a und 3b der Trommel 2 gehören, axial innere Treibteile und axial innere angetriebene Teile längs der Umfangserstreckung der Trommel abwechselnd aufeinander folgen. Die axial inneren Treibteile und angetriebenen Teile sind mit 14a bzw. 14b in 1, 7 und 8 bezeichnet. Wie in 1 gezeigt ist, sind die axial inne ren Treibteile 14a direkt der Wirkung der Radialbewegungsvorrichtungen 6 mittels der jeweiligen ersten Transmissionsverbindungsstangen 21 unterworfen, während die axial inneren angetriebenen Teile 14b bei der Radialbewegung mitgezogen werden, die auf die betätigten axial inneren Teile 14b ausgeübt wird. Die Mitnahmewirkung erfolgt vorzugsweise über zueinander passende Gleitflächen, die jeweils den axial inneren Treibteilen 14a bzw. angetriebenen Teilen 14b zugeordnet sind, was deutlich in 7 und 8 gezeigt ist.
  • Die Arbeitssequenz für den Eingriff an der Hülse 2 mittels der Halteelemente 14, 15 zieht zuerst die Betätigung der ersten Radialbewegungs-Betätigungseinrichtungen 19 in Betracht, um die radiale Expansion der axial inneren Teile 14 jedes Sektors 5 herbeizuführen. In diesem Fall greifen, wie in 3 gezeigt ist, die radial inneren Teile 14 an der Karkassenhülse 7 nahe an den axial inneren Bereichen der ringförmigen Verankerungsaufbauten 10 an. Es kann dafür gesorgt werden, dass auf die radiale Expansion der radial inneren Teile 14 ein leichtes Voneinander-Wegbewegen der Hälften 3 oder der Wirkung der Axialbewegungs-Betätigungseinrichtung 4 folgt, um ein geeignetes Spannen der Karkassenlagen 9 an dem Abschnitt zwischen den ringförmigen Verankerungsaufbauten 10 zu erreichen. Als Nächstes werden die zweiten Radialbewegungs-Betätigungseinrichtungen 20 betätigt, um die radiale Expansion der radial äußeren Teile 15 herbeizuführen, wodurch der Eingriff der Karkassenhülse 7 durch radiale Sektoren 5 nahe an beiden ringförmigen Verankerungsaufbauten 10, wie in 4 gezeigt ist, abgeschlossen wird.
  • Vorteilhafterweise sind entsprechende Abstützelemente 23 den radialen Sektoren 5 zugeordnet, wobei die Abstützelemente an einer axial inneren Position bezogen auf die entsprechenden Halteelemente 14, 15 angeordnet werden. Diese Abstützelemente 23 bilden, wenn sich die Sektoren 5 in einem radial ausgefahrenen Zustand befinden, wenigstens eine im Wesentlichen durchgehende zylindrische Oberfläche, wodurch ein Tragsitz für die Karkassenlage oder die Karkassenlagen 9 an den Bereichen zwischen den ringförmigen Verankerungsaufbauten 10 vorgesehen wird.
  • Insbesondere ist jedes Abstützelement 23 funktionsmäßig mit den Halteelementen 14, 15 des entsprechenden Sektors 5 verbunden und zwischen einem ersten Arbeitszustand, in dem, wie in 1 bis 4 gezeigt ist, es axial im Abstand von dem Halteelement zur Schaffung eines Tragsitzes für die Karkassenlage 9 angeordnet ist, und einem zweiten Arbeitszustand bewegbar, in dem, wie in 5 und 6 gezeigt ist, es axial an das Halteelement 14, 15 angenähert ist, um ein gegenseitiges Annähern der Hälften 3a und 3b der Trommel 2 zu ermöglichen. Vorzugsweise greift das Abstützelement 13 gleitend verschiebbar längs wenigs tens einer Führungsstange 24 an, die sich kragarmartig von dem entsprechenden Halteelement 14, 15 aus parallel zur geometrischen Achse X der Montagetrommel 2 erstreckt.
  • Dem Abstützelement 23 ist ein elastisches Rückführelement oder sind mehrere elastische Rückführelemente zugeordnet, die das Element 23 konstant in einen Zustand im Abstand von dem entsprechenden Halteelement 14, 15 drücken. Im Einzelnen ist bei dem gezeigten Beispiel eine Rückführfeder 25 (nur teilweise gezeigt) für diesen Zweck vorgesehen, wobei die Feder auf der Führungsstange 24 koaxial angeordnet ist. Die Abstützung für die Karkassenlage oder die Karkassenlagen 9 durch die Abstützelemente 23 macht es vorteilhafterweise möglich, an den Bereich zwischen den ringförmigen Verankerungsaufbauten 10 der Karkassenhülse 7, die sich zu einer zylindrischen Form erstrecken, ein oder mehrere zusätzliche Elemente anzubringen, die in den Reifenaufbau zu integrieren sind. Diese zusätzlichen Elemente können Füll- und/oder verstärkende Bandelemente 26, beispielsweise die so genannten "Untergurtstreifen" (4) sein, die unter den Seitenrändern des Gurtpakets nahe an den Reifenschultern eingeschlossen werden sollen. Insbesondere ist es möglich, das Aufbringen dieser bandartigen Elemente durch einen Wickelvorgang und einen gleichzeitigen Rollvorgang um die geometrische Achse X der Trommel 2 auszuführen, während die letztere in Drehung versetzt wird, ohne dass die Gefahr besteht, dass Spannungen und/oder anomale Verformungen an den Karkassenlagen erzeugt werden.
  • Um eine Karkassenlage oder Karkassenlagen 9 mit einer Abstützfläche, die so weit wie möglich durchgehend und homogen ist, bereitzustellen, ist jedes der Abstützelemente 23 vorteilhafterweise mit einem Endschlitz 27 versehen, der gleitend verschiebbar Endvorsprünge 28 aufnimmt, die in die Schlitze passen und an am Umfang benachbarten Abstützelementen 23 vorgesehen sind, was deutlich in 11 gezeigt ist.
  • Wenn das Aufbringen der bandförmigen Elemente 26 abgeschlossen ist, wird die Montagetrommel 2 in eine andere Arbeitsstation zum Formen und Vollenden des Reifenkarkassenaufbaus bewegt. Während dieser Verschiebung beginnt die Toroidformbildung der Karkassenhülse 7 durch gegenseitigen Annähern der Hälften 3a und 3b gleichzeitig mit einer Zuführung von Luft und einem Arbeitsfluid zum Inneren der Karkassenhülse 7 derart, dass die Hülse eine Toroidform mit zunehmend anwachsendem Durchmesser annimmt. Wenn die Hülse einmal in der Arbeitsstation positioniert ist, erhält sie ein so genanntes Gurtpaket 29, das mit einem Laufflächenband 30 verbunden ist, das an einer radial äußeren Position des Gurtpakets 29 angeordnet ist. Das Gurtpaket 29 mit einer oder mehreren Gurtlagen aus textilem und/oder metallischem Material sowie einem Laufflächenband 30, wird auf einer weiteren Trommel (nicht gezeigt) in einer anderen Station der Fertigungsmaschine erhalten und auf der Karkassenhülse 7 mit Hilfe eines zweiten Überführungsrings (nicht gezeigt) positioniert, der koaxial an der Trommel angebracht ist. Diese weitere Trommel und der zweite Überführungsring werden im Einzelnen nicht beschrieben, da sie nicht Teil der vorliegenden Erfindung sind. Das Gurtpaket 29 und das Laufflächenband 30 sind an einer zentrierten Stelle um die Karkassenhülse 7 durch axiales Einführen auf die Montagetrommel 2 durch den zweiten Überführungsring positioniert, der mit Griffelementen versehen ist, die auf die Außenfläche des Laufflächenbandes wirken. Die Formanpassung geht so weit, bis die radial äußere Fläche der Karkassenhülse an der radial inneren Fläche des Gurtpakets 29 anhaftet (wie in 5 und 6 gezeigt ist). Zu diesem Zeitpunkt werden die Greifelemente des zweiten Überführungsrings von der Laufflächenbandoberfläche gelöst, und der Überführungsring wird wegbewegt.
  • Die der ersten Hälfte 3a bzw. der zweiten Hälfte 3b zugeordneten Abstützelemente 23 haben Widerlagerflächen 23a, die einander zugewandt sind und jeweils voneinander weg um eine Größe bewegt werden, die kleiner ist als der Hub, der von den Hälften durchgeführt wird, wenn sie aus ihrem Zustand im gegenseitigen Abstand zueinander in ihren Zustand mit gegenseitiger Annäherung verschoben werden.
  • Als Konsequenz liegen während der Verschiebung der Hälften 3a und 3b zu dem Zustand mit gegenseitiger Annäherung hin die Abstützelemente 23 aneinander mit ihren entsprechenden Widerlagerflächen 23a an. Wenn die axiale gegenseitige Annäherung der Hälften 3a und 3b weitergeht, bewegt sich jedes der Abstützelemente 23 zu dem entsprechenden Halteelement 14, 15 hin und setzt die Feder 25, die auf die Führungsstange 24 aufgepasst ist, aufgrund der Schubwirkung unter Druck, die gegenseitig mit einem oder mehreren Abstützelementen 23 ausgetauscht wird, die der anderen Hälfte zugeordnet sind.
  • Vorteilhafterweise sind die Führungsstangen 24 der Abstützelemente 23, die der ersten Hälfte 3a zugeordnet sind, bezüglich der Führungsstangen 24 der Abstützelemente 23, die der anderen Hälfte 3b zugeordnet sind, im Winkel versetzt. D.h. mit anderen Worten, dass die Führungsstangen 24 der Abstützelemente 23, die der einen bzw. der anderen Hälfte 3a bzw. 3b zugeordnet sind, im Winkel bezüglich einander um die geometrische Achse X herum versetzt sind. Dadurch wird jede Möglichkeit einer gegenseitigen Störung zwischen den Führungsstangen 24 ausgeschlossen, wenn die Hälften 3a und 3b in eine gegenseitige Annäherungsbeziehung gebracht werden.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung sind vorteilhafterweise der ersten Hälfte 3a und der zweiten Hälfte 3b Umklappvorrichtungen 31 zugeordnet, unter de ren Einwirkung die Seitenränder 7a, 7b der Karkassenhülse 7 um entsprechende ringförmige Verankerungsaufbauten 10 herumgeklappt werden, und insbesondere um Wulstdrähte 11 der Aufbauten, um die Reifenfertigung abzuschließen.
  • Jede Umklappvorrichtung 31 hat eine Vielzahl von Umklapphebeln 32, die am Umfang um die geometrische Achse X der Trommel 2 verteilt sind. In den beiliegenden Zeichnungen ist ein Umklapphebel 32 allein für jede der Umklappvorrichtungen 31 gezeigt.
  • Jeder Umklapphebel 32 liegt im Wesentlichen in einer diametralen Ebene, die die geometrische Achse X enthält und trägt an seinem freien Ende wenigstens ein Druckelement 33, beispielsweise mit einer Rolle, die der Mittelebene der Trommel 2 zugewandt ist, wobei die Drehachse des Druckelements 33 parallel zur Mittelebene und senkrecht zur diametralen Ebene angeordnet ist. Insbesondere ist jedes Druckelement 33 nahe an einem der Radialsektoren 5 an einer axial äußeren Position bezüglich des Halteelements 14, 15, das Teil des Sektors ist, angeordnet.
  • Jede Umklappvorrichtung 31 hat weiterhin wenigstens ein treibendes Element 34, das drehbar an jeden der Umklapphebel 32 an seinem zweitem Ende oder an einem anderen Gelenkpunkt 35 angreift, der sich im Abstand von dem Druckelement 33 befindet. Das treibende Element 34 kann durch eine Betätigungsvorrichtung aktiviert werden, die beispielsweise eine fluidbetriebene Betätigungseinrichtung aufweist, die koaxial in der Trommel 2 aufgenommen und nicht gezeigt ist, da sie in jeder geeigneten Weise hergestellt werden kann, wobei die Betätigungseinrichtung das treibende Element zu einer axialen Verschiebung aus einer Ruhestellung, in der, wie in 1 bis 5 gezeigt ist, es sich im Abstand von den radialen Sektoren 5 befindet, die zu der entsprechenden Hälfte gehören, in eine Arbeitsstellung bringt, in der, wie in 6 gezeigt ist, sie axial nahe an den radialen Sektoren angeordnet ist.
  • Wie deutlich in 6 gezeigt ist, sind nach der Verschiebung der treibenden Elemente 34 in die Arbeitsstellung die Umklapphebel 32 fortlaufend schräg, während sie sich um ihre Gelenkpunkte 35 drehen, wobei die jeweiligen Druckelemente 33 das Umschlagen der Seitenränder 7a, 7b um die Verankerungsaufbauten 10 herbeiführen, die radial längs der Seitenwände 13 weg von der geometrischen Achse X laufen, bis sie das Laufflächenband 30 erreichen.
  • Die oben beschriebene Bewegung erfolgt entgegen der Wirkung wenigstens eines elastischen Elements 36, das beispielsweise aus einem elastomeren Ring besteht, der sich um die geometrische Achse X erstreckt und auf die Umklapphebel 32 so einwirkt, dass auf die Hebel eine radiale Schubwirkung zu der geometrischen Achse hin übertragen wird. Aufgrund des Vorhandenseins dieses elastischen Elements 36 wird eine homogene Schubwirkung der Druckelemente 33 gegen die jeweilige Reifenseitenwand 13 gewährleistet und eine gleichzeitige Bewegung der Hebel während sowohl des Ganghubs als auch des Rückwärtshubs in die Ruhestellung begünstigt.
  • In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass, wenn das treibende Element 34 sich in der Ruhestellung befindet, sich die Umklapphebel 32 vorzugsweise in Form einer gestrichelten Linie erstrecken, die im Wesentlichen von der geometrischen Achse X aus an radialen Sektoren 5, wie in 1 bis 5 gezeigt, divergiert. Der Gelenkpunkt 35 jedes Umklapphebels 32 hat demzufolge einen radialen Abstand bezogen auf die geometrische Achse X, der kleiner ist als der radiale Abstand gemessen an dem entsprechenden Druckelement 33.
  • Vorzugsweise ist auch vorgesehen, dass radiale Sektoren 5 an einer axial äußeren Position mit ihren jeweiligen Einführflächen 37 zur geometrischen Achse X hin konvergieren und den Druckelementen 33 zugewandt sind. Im Einzelnen werden die Einführflächen 37 vorzugsweise an den axial äußeren Positionen der Halteelemente 14, 15 ausgebildet, die Teil der jeweiligen radialen Sektoren 5 sind.
  • Eine Ausrichtung der Umklapphebel 32 sowie das Vorhandensein der Einführflächen 37 sind für das Erreichen einer ausgezeichneten Steuerung der Bewegungen am Umklapphebel 32 günstig, vor allem zu Beginn der Verschiebung der treibenden Elemente 37 aus der Ruhestellung. Insbesondere kann eine geringe Verschiebung der treibenden Elemente aus der Ruhestellung herbeigeführt werden, bevor der Schritt der gegenseitigen Annäherung der Hälften 3a und 3b der Trommel 2 beginnt. In diesem Fall werden die Druckelemente 33 in eine radial äußere Position bezüglich der Einführfläche 37 gebracht, was zu einem anfänglichen Umklappen der Seitenränder 7a, 7b um die Wulstdrähte 11 führt. Auf diese Weise ist die Gefahr beseitigt, dass die die Karkassenlage oder die Karkassenlagen 9 bildenden Korde unerwünschten Verschiebungen und/oder anomalen Spannungen während der gegenseitigen Annäherung der Hälften 3a, 3b unterliegen, wodurch die Toroidform der Hülse 7 entsteht.
  • Die vorliegende Erfindung erreicht bedeutende Vorteile.
  • Tatsächlich ermöglichen es die durch die Erfindung vorgeschlagenen Maßnahmen, dass die Abstützelemente 23 angeordnet werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass durch das Vorhandensein der Elemente eine korrekte Bewegung jeder der Hälften 3a und 3b der Trommel 2 behindert wird, insbesondere während des Schritts der gegenseitigen Annäherung der Hälften, um der Karkassenhülse 7 eine Toroidform zu geben.
  • Zu vermerken ist auch, dass trotz des Vorhandenseins der Abstützelemente 23 die Vorrichtung 1 eine große bauliche Einfachheit hat, was zu Vorteilen hinsichtlich leichter Wartung und Einstellung führt.
  • Darüber hinaus erlaubt die geneigte Ausrichtung der Umklapphebel 32 auch in ihrer Ruheposition zusätzlich zu den oben beschriebenen Vorteilen, dass die axialen Größen der Vorrichtung 2 als Ganzes in vorteilhafter Weise reduziert werden. Man sieht auch, dass, weil die Umklapphebel die gestrichelt gezeigte Form haben, die Gefahr, dass sie in unerwünschter Weise in Kontakt mit dem Reifen vor allem an den Schulterbereichen kommen, beseitigt ist, wenn die Druckelemente 33 auf das Laufflächenband 30 wirken.
  • Zusätzlich begünstigen die Einführflächen 37 den Beginn des Kontakts der Druckelemente 33 mit der Karkassenseite, wodurch die Elemente längs der Seite gleichförmig und ohne Diskontinuität gleiten können.

Claims (18)

  1. Reifenmontagevorrichtung – mit einer Montagetrommel (2), die eine erste Hälfte (3a) und eine zweite Hälfte (3b) hat, die einander längs einer geometrischen Achse (X) der Trommel axial gegenüber liegen und von denen jede eine Vielzahl von am Umfang verteilten radialen Sektoren (5) aufweist, – mit Radialbewegungsvorrichtungen (6), die jeder der Hälften (3a, 3b) zugeordnet sind, um die entsprechenden Sektoren (5) zwischen einem eingezogenen Zustand, in dem sie näher an der geometrischen Achse (X) der Trommel (2) angeordnet sind, und einem ausgefahrenen Zustand, in dem sie im Abstand von der geometrischen Achse (X) der Trommel (2) angeordnet sind, selektiv zu verschieben, – mit wenigstens einer Axialbewegungs-Betätigungseinrichtung (4) zum Verschieben der Hälften (3a, 3b) bezüglich einander zwischen einem Annäherungszustand, in dem sie sich nahe beieinander befinden, und einem Abstandszustand, in dem sie voneinander längs der geometrischen Achse (X) der Trommel (2) beabstandet sind, – wobei jeder der Sektoren (5) – ein Haltelement (14, 15), das einen Eingriffssitz eines ringförmigen Verankerungsaufbaus an dem Wulst (10) bildet, der Teil einer an der Trommel (2) festgelegten Karkassenhülse (2) ist, und – ein Abstützelement (23) aufweist, das bezüglich des Halteelements (14, 15) in einer Position axial innerhalb des letzteren angeschlossen und zwischen einem ersten Betriebszustand, in der es von dem Halteelement axial beanstandet ist, um einen Abstützsitz für wenigstens eine Lage zu bilden, die Teil der Karkassenhülse (7) ist, und einem zweiten Betriebszustand bewegbar ist, in dem es axial nahe bei dem Halteelement angeordnet ist, um eine gegenseitige Annäherung der Hälften (3a, 3b) zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, – dass die Abstützelemente (23), die der ersten Hälfte (3a) beziehungsweise der zweiten Hälfte (3b) zugeordnet sind, Widerlagerflächen (23a) haben, die einander zugewandt und jeweils in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der kleiner ist als der von den Hälften zwischen ihrem Abstandszustand und ihrem Annäherungszustand ausgeführte Hub, – wobei die Abstützelemente (23) mit ihren jeweiligen Widerlagerflächen (23a) in dem Annäherungszustand aneinander anliegen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher das Abstützelement (23) längs wenigstens einer Führungsstange (24) in einem Gleiteingriff steht, die sich tragarmartig von dem Halteelement (14, 15) aus erstreckt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher sich die Führungsstange (24) parallel zu der geometrischen Achse (X) der Montagetrommel (2) erstreckt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit wenigstens einem elastischen Rückführelement (25), das dem Abstützelement (23) funktionsmäßig zugeordnet ist, um es elastisch von dem Halteelement (14, 15) wegzudrücken.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 2, welche wenigstens eine Rückführfeder (25) aufweist, die der Führungsstange (24) zugeordnet ist, um das Abstützelement (23) elastisch von dem Halteelement (14, 15) beiseite zu drücken.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher die Führungsstangen (24) der Abstützelemente (23), die der ersten Hälfte (3a) beziehungsweise der zweiten Hälfte (3b) zugeordnet sind, zueinander im Winkel versetzt sind.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Abstützelemente (23) einer jeden Hälfte (3a, 3b) zu den entsprechenden Halteelementen (14, 15) aufgrund einer Schubwirkung gegen die der anderen Hälfte zugeordneten Abstützelemente (23) während der gegenseitigen axialen Annäherung der Hälften verschiebbar sind.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die jeder der Hälften (3a, 3b) zugeordneten Abstützelemente (23) im radial ausgefahrenen Zustand eine im wesentlichen durchgehende zylindrische Abstützfläche bilden.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher jedes der Abstützelemente (23) Endschlitze (27) aufweist, die gleitend verschiebbar Endvorsprünge (28) aufnehmen, die an den am Umfang anschließenden Abstützelementen (23) vorgesehen sind.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher jedes der Halteelemente (14, 15) einen axial inneren Teil (14) und einen axial äußeren Teil (15) hat, die selektiv und unabhängig voneinander unter der Einwirkung der Radialbewegungsvorrichtungen (6) bewegbar sind.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Radialbewegungsvorrichtungen (6) für jede der Hälften (3a, 3b) der Montagetrommel (2) – eine zur geometrischen Achse (X) der Trommel (2) koaxiale Abstütznabe (18), die in einem Gleitverschiebungseingriff mit den Halteelementen (14, 15) der entsprechenden Sektoren (5) in einer Radialrichtung der geometrischen Achse (X), steht, – wenigstens eine Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung (19, 20), die funktionsmäßig in Eingriff mit der Abstütznabe (18) steht und axial bezüglich dieser bewegbar ist, und – Transmissionsverbindungsstangen (21, 22) aufweist, von denen jede funktionsmäßig zwischen der Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung (19, 20) und dem Halteelement (14, 15) eines der radialen Sektoren (5) eingreift, um eine Radialbewegung des Halteelements (14, 15) aufgrund einer Axialbewegung herbeizuführen, die von der Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung (19, 20) übertragen wird.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei welcher die Radialbewegungsvorrichtungen (6) für jede der Hälften (3a, 3b) der Montagetrommel (2) – eine zur geometrischen Achse (X) der Trommel (2) koaxiale Abstütznabe (18), – erste Führungselemente (16) für einen Gleiteingriff der axial inneren Teilen (14) der Haltelemente (14, 15) mit der Abstütznabe (18) in einer radialen Richtung zur geometrischen Achse (X), – wenigstens eine erste Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung (19), die funktionsmäßig in Eingriff mit der Abstütznabe (18) steht und axial bezüglich dieser bewegbar ist, – erste Transmissionsverbindungsstangen (21), von denen jede funktionsmäßig zwischen der ersten Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung (19) und einem der axial inneren Teile (14) eingreift, um eine Radialbewegung des einen radial inneren Teils aufgrund einer Axialbewegung herbeizuführen, die von der ersten Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung (19) übertragen wird, – zweite Führungselemente (17) für einen Gleiteingriff der axial äußeren Teile (15) der Halteelemente (14, 15) mit der Abstütznabe (18) in einer radialen Richtung zur geometrischen Achse (X), – wenigstens eine zweite Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung (20), die funktionsmäßig in Eingriff mit der Abstütznabe (18) steht und axial bezüglich dieser bewegbar ist, und – zweite Transmissionsverbindungsstangen (22) aufweist, von denen jede funktionsmäßig zwischen die zweite Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung (20) und einen der axial äußeren Teile (15) eingreift, um eine Radialbewegung des einen axial äußeren Teils aufgrund einer Axialbewegung herbeizuführen, die von der zweiten Radialbewegungs-Betätigungseinrichtung (20) übertragen wird.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei welcher in den radialen Sektoren (5) der ersten Hälfte (3a) und der zweiten Hälfte (3b) axial innere Treibabschnitte (14a), die von den Radialbewegungsvorrichtungen betätigt werden, und axial innere angetriebene Abschnitte (14b) vorhanden sind, die bei der Radialbewegung der axial inneren Treibabschnitte (14a) mitgezogen werden.
  14. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der ersten Hälfte (3a) und der zweiten Hälfte (3b) wenigstens eine Umklappvorrichtung (31) zugeordnet ist, um einen Seitenrand (7a, 7b) der Karkassenhülse (8) um den jeweiligen ringförmigen Verankerungsaufbau (10) umzuklappen.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, bei welcher jede Umklappvorrichtung (31) – eine Vielzahl von Umklapphebeln (32), die am Umfang um die geometrische Achse (X) der Trommel (2) herum verteilt sind, und von denen jeder ein der Trommel (2) zugewandtes Druckelement (33) trägt, – wenigstens ein Treibelement (34), das drehbar an jedem der Umklapphebel (31) an einem Gelenkpunkt (35) angreift, der von dem Druckelement (33) beabstandet ist, und – Betätigungsvorrichtungen zur axialen Verschiebung des Treibelements (34) zwischen einer Ruhestellung, in der es sich in einem axialen Abstand von den radialen Sektoren (5) befindet, und eine Arbeitsstellung aufweist, in der es nahe bei den radialen Sektoren angeordnet ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, bei welcher der Gelenkpunkt (35) jedes der Umklapphebel (32) an dem Treibelement (34) bezogen auf die geometrische Achse (X) der Trommel (2) einen radialen Abstand hat, der kleiner ist als der radiale Abstand, der an dem entsprechenden Druckelement (33) messbar ist, wenn sich das Treibelement (34) in seiner Ruhestellung befindet.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 15, bei welchem das Halteelement (14, 15) eines jeden radialen Sektors (5) an einer axial äußeren Position eine Einführfläche (37) hat, die zu der geometrischen Achse (X) der Trommel (2) konvergiert und dem Druckelement (33) zugewandt ist, das von wenigstens einem der Umklapphebel (32) gehalten wird.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 15, bei welcher jede der Umklappvorrichtungen (31) wenigstens ein elastisches Element (36) aufweist, das sich um die geometrische Achse (X) der Trommel (2) herum erstreckt und auf den Umklapphebel (32) so arbeitet, dass auf letztere eine Radialschubwirkung zu der geometrischen Achse (X) der Trommel hin übertragen wird.
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