-
Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verfahren zum Betreiben einer Halbleiterspeichervorrichtung,
die eine Vielzahl von Operationsmodi hat, und eine Halbleiterspeichervorrichtung,
die eine Vielzahl von Operationsmodi hat.
-
Halbleiterspeichervorrichtungen wie
etwa DRAMs können
zwei verschiedene Adressensignale von demselben Adressenanschluß jeweilig
zu verschiedenen Zeiten empfangen, um die Anzahl von Anschlüssen zu
reduzieren. Solch eine Halbleiterspeichervorrichtunq, die multiplexierte
Adressensignale empfängt,
kann trotz ihrer großen
Speicherkapazität
in einer kleinen Packung geformt sein.
-
Ein synchroner DRAM (SDRAM)
ist eine andere Halbleiterspeichervorrichtung, die multiplexierte Adressensignale
empfangen kann. Der SDRAM ist eine Speichervorrichtung,
die Eingangs-/Ausgangsschnittstellenschaltungen mit hoher Geschwindigkeit
synchron mit einem Taktsignal betreibt und Daten mit hoher Geschwindigkeit
schreibt und liest.
-
Der SDRAM ist zum Ausführen von
Lese- und Schreiboperationen mit hoher Geschwindigkeit in einer Vielzahl
von Speicherzellen in der Lage, die mit derselben Wortleitung verbunden
sind. In Speicherzellen, die mit verschiedenen Wortleitungen verbunden
sind, müssen
die Wortleitungen jedoch zu einer Zeitlage ähnlich wie bei den zuvor betrachteten DRAMs selektiert
werden. Deshalb ist eine Zugriffszeit bei einem wahlfreien Zugriff
mit jener bei den DRAMs äquivalent.
-
Ein Operationsmodus von SDRAMs wird
beim Eingeben eines Befehls einmal bestimmt; dann führen die SDRAMs den
bestimmten Operationsmodus aus. Auf Grund dessen ist eine Anzahl
von Anschlüssen
zum Empfangen von multiplen Befehlssignalen erforderlich, wie etwa
von einem Chipselektionssignal (/CS), einem Reihenadressen-Strobe-Signal
(/RAS), einem Spaltenadressen-Strobe-Signal (/CAS),
einem Schreibfreigabesignal (/WE) und einem Taktfreigabesignal
(CKE). Da die Sequenz zum Eingeben von Befehlen nicht vorbestimmt
ist, kann zusätzlich
eine Zeitlage zum Ausführen
einer Vorladeoperation einer Bitleitung nicht innerhalb eines Chips
erzeugt werden. Daher muß ein
Vorladen einer Bitleitung ausgeführt
werden, indem ein chipexterner Befehl zugeführt wird.
-
In den letzten Jahren ist ein RAM mit
schnellem Zyklus [fast cycle RAM (FCRAM)] als DRAM entwickelt
worden, dessen Operationszyklus signifikant verkürzt wurde, um Datenlese-/ -schreiboperationen
mit hoher Geschwindigkeit während
des wahlfreien Zugriffs auszuführen.
-
Der FCRAM ist so konstruiert,
daß seine
interne Operation in drei Stufen unterteilt ist. Eine Operation in
jeder Stufe wird automatisch vollendet. Dadurch wird es möglich, eine
Pipeline-Verarbeitung nicht nur für Dateneingabe-/ -ausgabeeinheiten
auszuführen,
sondern auch für
eine Adresse, die eine Operation akzeptiert, und eine Operation
einer Speicherkerneinheit. Der Einsatz von solch einer Pipeline-Verarbeitung
ermöglicht es,
den Operationszyklus zu verkürzen.
Da der FCRAM zusätzlich
so konstruiert ist, um vorrangig das Verkürzen einer Zugriffszeit zu
erreichen, sind Adressenanschlüsse
nicht multiplexiert, und alle Adressensignale werden zu derselben
Zeit der Eingabe eines Befehls zugeführt. Beim Eingeben eines einzelnen
Befehls wird ein Operationsmodus bestimmt, und dann wird der vorbestimmte
Operationsmodus ausgeführt.
-
Die oben beschriebenen SDRAMs haben
den Nachteil, daß sie
eine große
Anzahl von Befehlseingabeanschlüssen
erfordern. Eine Erhöhung
der Anzahl von Befehlseingabeanschlüssen kompliziert eine Konfiguration
der Schaltung, die eine Befehlseingabe steuert, auf gedruckten Verdrahtungsplatten.
-
Die obenerwähnten FCRAMs haben den Nachteil,
daß sie
im Vergleich zu DRAMs und SDRAMs, die gleiche
Speicherkapazitä ten
aufweisen, auf Grund der nichtmultiplexierten Adressierung mehr
Anschlüsse
erfordern. Eine Erhöhung
der Anschlußanzahl
führt zur
Zunahme von zugeordneten Komponenten, wie etwa von Adressenkontaktstellen
und Adresseneingangsschaltungen und anderen, wodurch das Problem
verursacht wird, daß der
Chip größer wird.
Ein anderer Nachteil ist der, daß solch eine Erhöhung der
Anschlußanzahl
bewirken kann, daß die
Packungsgröße ebenfalls
zunimmt. Im besonderen sind im Falle der CSP (chip size
package: Packung in Chipgröße), die
zu einer Hauptströmung
in der Technik geworden ist, Kugeln, die mit einer gedruckten Verdrahtungsplatte
verbunden sind, in Form einer zweidimensionalen Anordnung an ihr
vorgesehen. Dies kann zu einer Zunahme der Packungsgröße in Abhängigkeit
von der Anzahl von Anschlüssen
führen.
-
Deshalb ist es wünschenswert, die Anzahl von
Anschlüssen
zu reduzieren, die zur Eingabe von Befehlen und Adressen benötigt werden.
-
Es ist auch wünschenswert, eine Zunahme der
Größe des Chips
und der Packungsgröße desselben durch
Reduzieren der Anzahl von Anschlüssen
zu verhindern.
-
Weiterhin ist es wünschenswert,
einen Operationszyklus mit hoher Geschwindigkeit beizubehalten, auch
wenn die Anzahl von Anschlüssen
verringert wird.
-
Ferner ist es wünschenswert, ein Signal mit
hoher Geschwindigkeit zu akzeptieren, um einen Operationszyklus
mit hoher Geschwindigkeit beizubehalten.
-
Es kann davon ausgegangen werden,
daß US-5,749,086
ein Verfahren zum Betreiben einer Halbleiterspeichervorrichtung
mit einer Vielzahl von Operationsmodi zum Steuern einer internen
Schaltung umfaßt, welches
Verfahren das sukzessive Holen einer Serie von Befehlen enthält, die
dazu dienen, einen der Operationsmodi zu selektieren, wobei die
Selektion durch jeden sukzessiven Befehl der genannten Serie be schränkt wird,
und die folgenden Schritte umfaßt:
Initiieren einer ersten Operation als Antwort auf einen ersten Befehl in
der Serie von Befehlen; und Fortsetzen der ersten Operation, wenn
ein zweiter Befehl, der dem ersten Befehl in der Serie von Befehlen
folgt, die erste Operation verlangt.
-
Ein Verfahren zum Betreiben einer
Halbleiterspeichervorrichtung gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist gekennzeichnet durch das Beenden der ersten Operation
als Antwort auf den zweiten Befehl, wenn der zweite Befehl nicht
wenigstens die Fortsetzung der ersten Operation verlangt, und ferner
dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Befehl, der die genannte Fortsetzung nicht verlangt, eine
zweite Operation verlangt und die zweite Operation durch den zweiten
Befehl initiiert wird.
-
Da die Informationen, die zur Bestimmung
eines Operationsmodus erforderlich sind, zu einer Vielzahl von Zeiten
akzeptiert werden, kann die Anzahl von Anschlüssen, die zum Eingeben von
Befehlen benötigt
werden, reduziert werden. Im besonderen sind im Falle der Eingabe
von Befehlen an einem dedizierten Anschluß dessen Eingangskontaktstellen,
Eingangsschaltungen oder dergleichen nicht mehr erforderlich, so
daß die Chipgröße verkleinert
werden kann. Bei einem Beispiel können jeweilig vier oder acht
Operationsmodi identifiziert werden, wenn Befehle an zwei Anschlüssen zu
zwei oder drei Zeiten akzeptiert werden. Die Verkleinerung wird
durch das Reduzieren der Anzahl von Anschlüssen erreicht, wodurch der
Packungsgröße Grenzen gesetzt
werden.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, werden
Befehle vorzugsweise zu zwei Zeiten akzeptiert. In diesem Fall wird
die Anzahl von Operationsmodi durch den ersten Befehl eingeschränkt. Dabei
wird ein Teil der Schaltung betrieben, der zum Ausführen eines
vorbestimmten Opera tionsmodus von den eingeschränkten Operationsmodi erforderlich
ist. Dann wird ein Operationsmodus durch den zweiten Befehl bestimmt;
wenn der Operationsmodus ein vorbestimmter Operationsmodus ist,
wird der Rest der Schaltung betrieben. Das Ausführen eines Teils des vorbestimmten Operationsmodus
im voraus ermöglicht
es, die Zugriffszeit auch in dem Fall zu verkürzen, wenn Befehle zu zwei
Zeiten akzeptiert werden.
-
Bei einem Verfahren zum Steuern einer
Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, ist
vorzugsweise ein Modusregistereinstellmodus vorgesehen, der nicht
mit einer internen Operation einhergeht, so daß die Operation innerhalb einer
vorbestimmten Periode vollendet werden kann, auch wenn eine Operation
nach dem Empfang des zweiten Befehls initiiert wird. Ähnlich ist
vorzugsweise ein Datenhaltemodus vorgesehen, der das Eingeben/Ausgeben
von Daten von/nach außen
nicht erfordert, so daß die
Operation innerhalb einer vorbestimmten Periode vollendet werden
kann, auch wenn die Operation nach dem Empfang des zweiten Befehls
initiiert wird.
-
Bei einem Verfahren zum Steuern einer
Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, ist
es vorzugsweise unnötig,
Informationen zum Einstellen des Modusregisters zusammen mit dem ersten
Befehl von einem Adressenanschluß zu akzeptieren. Deshalb ist
es in diesem Fall unnötig,
die Informationen zu halten, bis der zweite Befehl zugeführt wird;
als Resultat ist es möglich,
die Komplikation einer Steuerschaltung zu verhindern.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
die Steuerung, die zum Umstellen auf den Datenhaltemodus erforderlich
ist, vorzugsweise dann ausgeführt,
wenn ein durch den zweiten Befehl bestimmter Operationsmodus ein
Datenhaltemodus ist. Danach wird vorzugsweise die Steuerung zum
Umstellen auf einen Bereitschaftsmodus ausgeführt, wenn ein Signal, das einem
vorbestimmten Anschluß zugeführt wird,
während
des Datenhaltemodus auf einen vorbestimmten Pegel gesetzt wird.
Durch das Überwachen
eines Signals an einem vorbestimmten Anschluß, das nicht durch einen Befehl
erfolgt, ist es möglich,
während
eines vorbestimmten Operationsmodus auf einen anderen Operationsmodus
zu schalten.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
die Steuerung, die zum Umstellen auf einen Selbstauffrischmodus
erforderlich ist, vorzugsweise dann ausgeführt, wenn ein Signal, das einem
vorbestimmten Anschluß zugeführt wird,
während
eines automatischen Auffrischmodus auf einen vorbestimmten Pegel
gesetzt wird. Der Unterschied zwischen dem automatischen Auffrischmodus
und dem Selbstauffrischmodus ist der, daß ersterem eine Auffrischzeitlage
von außen
zugeteilt wird, während
letzterer solch eine Zeitlage selbst erzeugt. Eine identische Schaltung
kann zum Ausführen
sowohl einer Auffrischzähleroperation
als auch einer Auffrischoperation verwendet werden. Deshalb wird
der automatische Auffrischmodus kontinuierlich und reibungslos auf
den Selbstauffrischmodus umgestellt, wodurch die für das Umstellen
erforderliche Zeit verkürzt
wird.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
die Akzeptanz des ersten Befehls vorzugsweise durch ein Signal verhindert,
das einem vorbestimmten Anschluß zugeführt wird,
und die Vorrichtung wird in einen Bereitschaftszustand versetzt.
Wenn ein Signal, das einem anderen vorbestimmten Anschluß zugeführt wird,
in dem Bereitschaftszustand einen vorbestimmten Pegel erreicht,
wird vorzugsweise die Steuerung zur Umstellung auf den Bereitschaftsmodus ausgeführt. Durch
das Überwachen
eines Signals an einem vorbestimmten Anschluß während der Verhinderung der
Eingabe des ersten Befehls ist ein Umstellen auf einen anderen Operationsmodus
möglich,
wobei dies nicht durch einen Befehl erfolgt.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
dann, wenn ein Signal, das einem vorbestimmten Anschluß zugeführt wird,
einen vorbestimmten Pegel erreicht, während die Vorrichtung in dem
Bereitschaftszustand ist, vorzugsweise die Steuerung zum Umstellen
auf einen Modus mit niedrigem Energieverbrauch ausgeführt. In
diesem Modus mit niedrigem Energieverbrauch ist die Vorrichtung
in einem statischen Zustand und steht nicht direkt mit einer Zugriffsoperation in
Verbindung. Die Steuerung zur Umstellung auf den Modus mit niedrigem
Energieverbrauch wird vorzugsweise ausgeführt, indem ein vorbestimmtes
Signal einem Anschluß zugeführt wird,
woraus sich die verbesserte Nutzbarkeit ergibt.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, werden
die ersten und zweiten Befehle vorzugsweise synchron mit einem Taktsignal
akzeptiert. Der zweite Befehl wird vorzugsweise einen halben oder
einen Takt nach der Akzeptanz des ersten Befehls akzeptiert. Daher
sind die Informationen des zweiten Befehls in kurzer Zeit nach der
Akzeptanz des ersten Befehls erhältlich.
Als Resultat kann eine etwaige Verzögerung beim Steuern des zweiten
Befehls minimiert werden, wenn Befehle zu zwei Zeiten akzeptiert
werden.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, werden
ein Schreiboperationsmodus und ein Leseoperationsmodus vorzugsweise
durch den ersten Befehl unterschieden. Mit anderen Worten, die durch
den ersten Befehl einge schränkten
Operationsmodi enthalten nicht sowohl den Schreib- als auch den
Leseoperationsmodus. Nach der Akzeptanz des ersten Befehls initiiert
die Schaltung, die sowohl dem Schreib- als auch dem Leseoperationsmodus
gemeinsam ist, die Operation. Das Starten der Operation von solch
einer Schaltung, die für
die Schreib- und Leseoperationsmodi erforderlich ist, im voraus
macht es möglich,
die Zugriffszeit zu verkürzen.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
ein Signal, das einem Adressenanschluß durch den ersten Befehl zugeführt wird,
vorzugsweise als Teil einer Adresse akzeptiert, die für eine Schreib-
oder Leseoperation erforderlich ist. Wenn ein durch den zweiten
Befehl bestimmter Operationsmodus entweder der Schreib- oder der
Leseoperationsmodus ist, wird ein Signal, das dem Adressenanschluß zugeführt wird,
vorzugsweise als Rest der Adresse akzeptiert, die für die Schreib-
oder die Leseoperation benötigt
wird. Das Akzeptieren der Adresse, die für die Schreib- oder die Leseoperation
erforderlich ist, zu zwei Zeiten führt zu einem signifikanten
Reduzieren der Anzahl von Adressenanschlüssen. Demzufolge wird die Anzahl
von Adressenkontaktstellen, Adresseneingangsschaltungen oder dergleichen
verringert und kann die Chipgröße verkleinert
werden. Die Verkleinerung wird erreicht, indem die Anzahl von Anschlüssen reduziert
wird, wodurch der Packungsgröße Grenzen
gesetzt werden.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
eine Wortleitung vorzugsweise vor dem Empfang des zweiten Befehls
selektiert, um die Zugriffszeit zu verkürzen.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
dann, wenn ein durch den zweiten Befehl bestimmter Operationsmodus
ein automatischer Auffrischmodus ist, eine Wortleitung, die der
zusammen mit dem ersten Befehl akzeptierten Adresse entspricht,
vorzugsweise nicht selektiert. Dann wird vorzugsweise eine Wortleitung
selektiert, die einer intern erzeugten Auffrischadresse entspricht.
Speicherzellen werden durch das Umschalten der Selektion einer Wortleitung
zuverlässig
aufgefrischt.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
vorzugsweise wenigstens eine Subwortleitung gemäß einer Adresse, die zusammen
mit dem ersten Befehl akzeptiert wurde, spezifiziert und selektiert.
Nach der Akzeptanz des ersten Befehls ist es möglich, die Schaltung, die zum
Betreiben von vorbestimmten Speicherzellen erforderlich ist, vor
dem Empfang des zweiten Befehls zu steuern. Daher kann die Zugriffszeit
verkürzt
werden.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
die Aktivierung eines Spaltendecodierers vorzugsweise durch den
ersten Befehl zuerst initiiert. Wenn der durch den zweiten Befehl
bestimmte Operationsmodus entweder ein Schreiboperationsmodus oder ein
Leseoperationsmodus ist, wird vorzugsweise eine akzeptierte Adresse
verwendet, um eine Spaltenselektionsleitung zu selektieren. Die
Zugriffszeit kann verkürzt
werden, da der Spaltendecodierer im voraus vor dem Bestimmen der
Adresse zum Selektieren der Spaltenselektionsleitung aktiviert wird.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
ein Signal, das einem vorbestimmten Anschluß zugeführt wird, vorzugsweise als
Informationen zum Spezifizieren der Länge von Schreibdaten akzeptiert,
wenn der durch den zweiten Befehl bestimmte Operationsmodus der
Schreiboperationsmodus ist. Vorzugsweise wird die Länge von
Schreibdaten auf der Basis der akzeptierten Informationen direkt
gesteuert. Falls eine Vielzahl von Daten in Folge von einem Eingangs-/Ausgangsanschluß (von Eingangs-/Ausgangsanschlüssen) während der
Schreiboperation akzeptiert wird, ist es daher möglich, die Länge von
akzeptierten Daten bei den einfachen Steuerprozeduren zu verändern. In
bezug auf Daten, die nicht geschrieben zu werden brauchen (das heißt, ein
Abschnitt, der länger
als die spezifizierte Datenlänge
ist), ist zusätzlich
keine Schreibsteuerung erforderlich. Dadurch wird Zeit eingespart,
die zum Steuern der Schreiboperation benötigt wird. Daher ist es möglich, eine
Eingabezeitlage des ersten Befehls im nächsten Zyklus früher anzuordnen.
Die Länge
von Schreibdaten kann nur durch die Steuerung der Eingangs-/Ausgangsschaltungen
verändert
werden, so daß die
Steuerung durch das Akzeptieren von Informationen zusammen mit dem
zweiten Befehl zuverlässig
ausgeführt
werden kann.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
ein Signal, das einem vorbestimmten Anschluß zugeführt wird, vorzugsweise als
Maskierungsinformationen akzeptiert, die einen Teil von Schreibdaten
ungültig
machen, die in Folge zugeführt
werden, wenn der durch den zweiten Befehl bestimmte Operationsmodus
der Schreiboperationsmodus ist. Ein Teil der Schreibdaten wird vorzugsweise
auf der Basis der akzeptierten Maskierungsinformationen maskiert.
Um die Maskierungsinformationen durch einen dedizierten Anschluß zu steuern,
müssen
die Informationen von dem dedizierten Anschluß immer dann akzeptiert werden,
wenn die Schreiboperation ausgeführt
wird, und dadurch wird die Steuerprozedur kompliziert. Das Akzeptieren
der Maskierungsinformationen zusammen mit dem zweiten Befehl ermöglicht ein
einfaches Steuern der Maskierung von Schreibdaten.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
ein Signal, das einem vorbestimmten Anschluß zugeführt wird, vorzugsweise als
Informationen zum Spezifizieren der Länge von Lesedaten akzeptiert,
wenn der durch den zweiten Befehl bestimmte Operationsmodus der
Leseoperationsmodus ist. Vorzugsweise wird die Länge von Lesedaten auf der Basis der
akzeptierten Informationen direkt gesteuert. Falls eine Vielzahl
von Daten von einem Eingangs-/Ausgangsanschluß (von Eingangs- und Ausgangsanschlüssen) während der
Leseoperation in Folge akzeptiert wird, ist es daher möglich, die
Länge von
akzeptierten Daten bei der einfachen Steuerprozedur zu verändern. In
bezug auf Daten, die zum Lesen nicht benötigt werden (das heißt, ein
Abschnitt, der länger
als die Länge
von spezifizierten Daten ist), ist zusätzlich keine Ausgangssteuerung
erforderlich. Dadurch wird Zeit eingespart, die zum Steuern der
Leseoperation benötigt
wird. Daher ist es möglich,
eine Eingabezeitlage des ersten Befehls in dem nächsten Zyklus früher anzuordnen.
Die Länge
von Lesedaten kann nur durch die Steuerung der Eingangs-/Ausgangsschaltungen
verändert
werden, so daß die
Steuerung zuverlässig
ausgeführt
wird, indem Informationen zusammen mit dem zweiten Befehl akzeptiert
werden.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
ein Signal, das einem vorbestimmten Anschluß zugeführt wird, vorzugsweise als
Maskierungsinformationen akzeptiert, die einen Teil von Lesedaten,
die in Folge zugeführt
werden, ungültig
machen, wenn der durch den zweiten Befehl bestimmte Operationsmodus
der Leseoperationsmodus ist. Vorzugsweise wird ein Teil der Lesedaten
auf der Basis der akzeptierten Maskierungsinformationen maskiert.
Um die Maskierungsinformationen durch einen dedizierten Anschluß zu steuern,
müssen
die Informationen immer dann, wenn die Schreiboperation ausgeführt wird,
von dem dedizierten Anschluß akzeptiert
werden, und dadurch wird die Steuerprozedur kompliziert. Das Akzeptieren
der Maskierungsinformationen zusammen mit dem zweiten Befehl macht
es möglich,
die Maskierung von Schreibdaten leicht zu steuern.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, werden
in dem Fall, wenn die Operationsmodi, die dem ersten Befehl entsprechen,
den Schreiboperationsmodus enthalten, vorzugsweise die Schreibdaten
und die Adressen verwendet, die in dem vorhergehenden Schreiboperationsmodus
akzeptiert wurden, um die Schreiboperation auszuführen. Dadurch
wird es möglich,
den Schreibzyklus früh
zu vollenden. Falls eine Leseoperation nach einer Schreiboperation
ausgeführt
wird, ist es möglich,
die Leseoperation früh
zu initiieren.
-
Bei einem Verfahren zum Betreiben
einer Halbleiterspeichervorrichtung, das die vorliegende Erfindung verkörpert, wird
in dem Fall, wenn die Operationsmodi, die eingeschränkt werden,
bei der Eingabe des ersten Befehls einen Schreiboperationsmodus
enthalten, vorzugsweise ein Teil der Schaltung betrieben, der zum Ausführen einer
Schreiboperation erforderlich ist. Wenn der durch die Eingabe des
zweiten Befehls bestimmte Operationsmodus ein automatischer Auffrischmodus
ist, wird vorzugsweise eine Auffrischoperation nach Ausführung der
Schreiboperation ausgeführt.
Daher ist es möglich,
die Schreiboperation effektiv auszuführen, indem die Schaltung genutzt
wird, die ihre Operation durch die Eingabe des ersten Befehls initiiert
hat.
-
Gemäß einem anderen Aspekt der
vorliegenden Erfindung ist eine Halbleiterspeichervorrichtung vorgesehen,
mit einer Vielzahl von Operationsmodi zum Steuern einer internen
Schaltung, welche Vorrichtung eine Steuerschaltung zum sukzessiven
Holen einer Serie von Befehlen umfaßt, die dazu dienen, einen
der Operationsmodi zu bestimmen, wobei die Selektion durch jeden
sukzessiven Befehl von der Serie beschränkt wird und die Steuerschaltung
betriebsfähig
ist, um: eine erste Operation als Antwort auf einen ersten Befehl
in der Serie von Befehlen zu initiieren; und die erste Operation
fortzusetzen, wenn ein zweiter Befehl, der dem ersten Befehl in
der Serie von Befehlen folgt, die erste Operation verlangte gekennzeichnet
durch das Beenden der ersten Operation als Antwort auf den zweiten
Befehl, wenn der zweite Befehl nicht wenigstens die Fortsetzung
der ersten Operation verlangte und ferner dadurch gekennzeichnet,
daß der
zweite Befehl, der die genannte Fortsetzung nicht verlangt, eine
zweite Operation verlangt und die zweite Operation durch den zweiten Befehl
initiiert wird.
-
Da die Informationen, die zum Bestimmen
des Operationsmodus erforderlich sind, zu einer Vielzahl von Zeiten
akzeptiert werden, kann die Anzahl von Anschlüssen reduziert werden, die
zur Eingabe von Befehlen benötigt
werden. Im besonderen sind in dem Fall, wenn Befehle an einem dedizierten
Anschluß eingegeben
werden, dessen Eingangskontaktstellen, Eingangsschaltungen oder
dergleichen nicht mehr erforderlich, so daß die Chipgröße verkleinert
werden kann. Die Verkleinerung wird durch das Reduzieren der Anzahl
von Anschlüssen
erreicht, wodurch der Packungsgröße Grenzen
gesetzt werden. Bei einem Beispiel können jeweilig vier oder acht
Operationsmodi identifiziert werden, wenn Befehle an zwei Anschlüssen zu
zwei oder drei Zeiten akzeptiert werden.
-
In einer Halbleiterspeichervorrichtung,
die die vorliegende Erfindung verkörpert, akzeptiert die Befehlssteuerschaltung
vorzugsweise Befehle zu zwei Zeiten, schränkt eine Vielzahl von Operationsmodi
durch den ersten Befehl ein und betreibt einen Teil der Schaltung,
der zum Ausführen
eines vorbestimmten Operationsmodus von den eingeschränkten Operationsmodi
erforderlich ist. Die Befehlssteuerschaltung bestimmt einen Operationsmodus
vorzugsweise durch den zweiten Befehl. Wenn der Operationsmodus
ein vorbestimmter Operationsmodus ist, wird vorzugsweise der Rest
der Schaltung betrieben.
-
Die Anzahl von Anschlüssen, die
zum Akzeptieren von Befehlen benötigt
werden, kann reduziert werden, da die Informationen, die zum Bestimmen
eines Operationsmodus erforderlich sind, zu einer Vielzahl von Zeiten
akzeptiert werden. Falls Befehle an einem dedizierten Anschluß eingegeben
werden, sind im besonderen dessen Eingangskontaktstellen, Eingangsschaltungen
oder dergleichen nicht mehr erforderlich, so daß die Chipgröße verkleinert
werden kann. Die Verkleinerung wird durch das Reduzieren der Anzahl
von Anschlüssen erreicht,
wodurch der Packungsgröße Grenzen
gesetzt werden. Das Ausführen
eines Teils des vorbestimmten Operationsmodus im voraus macht es
möglich,
die Zugriffszeit zu verkürzen,
auch wenn Befehle zu zwei Zeiten akzeptiert werden.
-
In einer Halbleiterspeichervorrichtung,
die die vorliegende Erfindung verkörpert, umfaßt die Befehlssteuerschaltung
vorzugsweise eine Vielzahl von Akzeptanzschaltungen. Jede der Akzeptanzschaltungen
akzeptiert jeweilig Signale, die jeweils zu einer Vielzahl von Zeiten
zugeführt
werden. Mit anderen Worten, gemäß der Zeitlage
der Signalzuführung
wird jeweilig eine verschiedene Akzeptanzschaltung betrieben und
die interne Schaltung gesteuert. Daher kann eine Be fehlssteuerschaltung
ohne weiteres auch in der Halbleiterspeichervorrichtung konstruiert
werden, die eine komplizierte Befehlskombination hat. Demzufolge
kann die Verifizierung der Konstruktion erleichtert werden.
-
In einer Halbleiterspeichervorrichtung,
die die vorliegende Erfindung verkörpert, akzeptiert jede der Akzeptanzschaltungen
vorzugsweise Signale synchron mit den verschiedenen Flanken eines
Taktsignals. Auf Grund des direkten Akzeptierens der Signale durch
dasselbe Taktsignal wird die Geschwindigkeit der Akzeptanzprozedur
erhöht.
Dadurch wird es möglich,
eine Operation der internen Schaltung früh zu initiieren und die Zugriffszeit
zu verkürzen.
-
In einer Halbleiterspeichervorrichtung,
die die vorliegende Erfindung verkörpert, ist vorzugsweise ein Zeitlagengenerator
vorgesehen, der eine Vielzahl von Akzeptanzsignalen auf der Basis
eines Taktsignals erzeugt. Jede der Akzeptanzschaltungen akzeptiert
jeweilig Signale synchron mit den Akzeptanzsignalen. Es ist nicht
mehr erforderlich, das Taktsignal mit der Vielzahl von Akzeptanzschaltungen
zu verdrahten, da die Signale unter Verwendung der Akzeptanzsignale
akzeptiert werden, die aus dem Taktsignal erzeugt werden. Selbst
wenn Signale, die zugeführt
werden, und die Akzeptanzschaltungen eine beachtliche Anzahl haben, können die
Signale als Resultat akzeptiert werden, ohne die Belastung des Taktsignals
zu erhöhen.
-
Als Beispiel wird nun Bezug auf die
beiliegenden Zeichnungen genommen, in denen:
-
1 ein
Flußdiagramm
ist, welches das Grundprinzip der ersten Ausführungsform bei dem Verfahren zum
Betreiben der Halbleiterspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
-
2 ein
Blockdiagramm ist, das die Grundprinzipien der ersten Ausführungsform
der Halbleiterspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
-
3 ein
Zustandsübergangsdiagramm
ist, das eine Ausführungsform
des Verfahrens zum Betreiben der Halbleiterspeichervorrichtung und
die Halbleiterspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
-
4 ein
Diagramm der gesamten Konfiguration eines Chips in der ersten Ausführungsform
des Verfahrens zum Betreiben der Halbleiterspeichervorrichtung und
der Halbleiterspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
ist;
-
5 ein
Blockdiagramm ist, das die Details einer Decodiereinheit von 4 zeigt;
-
6 ein
schematisches Diagramm ist, das die Details eines Modusregisters
von 5 zeigt
-
7 ein
Blockdiagramm ist, das die Details einer Speicheroperationseinheit
von 4 zeigt;
-
8 ein
Schaltungsdiagramm ist, das die Details eines Spaltendecodierers
von 7 zeigt;
-
9 ein
Blockdiagramm ist, das die Details einer Speicherkerneinheit von 7 zeigt;
-
10 ein
Blockdiagramm ist, das die Details einer Eingabe-/Ausgabeeinheit
von 4 zeigt;
-
11 ein
Zeitlagendiagramm ist, welches das Verfahren zum Betreiben der Halbleiterspeichervorrichtung
und eine Leseoperation in der ersten Ausführungsform der Halbleiterspeichervorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
-
12 ein
Blockdiagramm ist, das ein anderes Beispiel für die Konfiguration der Speicheroperationseinheit
zeigt;
-
13 ein
Blockdiagramm ist, das die zweite Ausführungsform der Halbleiterspeichervorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
-
14 ein
Blockdiagramm ist, das die Details eines Puffers und eines Befehlsdecodierers
zeigt;
-
15 ein
Blockdiagramm ist, das die dritte Ausführungsform der Halbleiterspeichervorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
-
16 ein
Diagramm der gesamten Konfiguration eines Chips in der zweiten Ausführungsform
des Verfahrens zum Betreiben einer Halbleiterspeichervorrichtung
und auch in der vierten Ausführungsform
der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
-
17 ein
Blockdiagramm ist, das die Details eines Decodierers und einer Eingabe-/Ausgabeeinheit von 16 zeigt;
-
18 ein
Blockdiagramm ist, das die Details einer Speichersteuereinheit und
einer Speicheroperationseinheit von 16 zeigt;
-
19 ein
Zeitlagendiagramm ist, das Leseoperationen der Halbleiterspeichervorrichtung
von 16 zeigt;
-
20 ein
Zeitlagendiagramm ist, das Schreiboperationen der Halbleiterspeichervorrichtung
von 16 zeigt;
-
21 ein
Diagramm der gesamten Konfiguration eines Chips in der dritten Ausführungsform
des Verfahrens zum Betreiben einer Halbleiterspeichervorrichtung
und auch in der fünften
Ausführungsform
der Halbleitervorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
-
22 ein
Blockdiagramm ist, das die Details einer Speichersteuereinheit und
einer Speicheroperationseinheit von 16 zeigt;
-
23 ein
Zeitlagendiagramm ist, das Leseoperationen der Halbleiterspeichervorrichtung
von 21 zeigt; und
-
24 ein
Zeitlagendiagramm ist, das Schreiboperationen der Halbleiterspeichervorrichtung
von 21 zeigt.
-
Unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen werden nun einige bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung eingehend erläutert.
-
1 ist
ein Flußdiagramm,
welches das Grundprinzip der ersten Ausführungsform in dem Verfahren zum
Betreiben der Halbleiterspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt.
-
In dieser Ausführungsform werden zuerst eine
Befehlseingabe und eine Adressenakzeptanz ausgeführt und wird die Anzahl von
Operationsmodi eingeschränkt.
Der Ausdruck "Einschränken
der Anzahl von Operationsmodi" kann sich zum Beispiel darauf beziehen,
ob es eine Möglichkeit
zum Ausführen
eines Schreiboperationsmodus oder eines Leseoperationsmodus gibt.
Danach wird ein Teil von Schaltungen in der Speichervorrichtung
betrieben und der nächste
Befehl eingegeben. Ein Operationsmodus wird durch diesen Befehl bestimmt,
wobei dadurch der Rest der Schaltungen zu arbeiten beginnen kann.
Wenn der bestimmte Operationsmodus entweder die Schreiboperation
oder die Leseoperation ist, werden Adressen akzeptiert.
-
2 ist
ein Blockdiagramm, welches das Grundprinzip der ersten Ausführungsform
in der Halbleiterspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt.
-
Die Halbleiterspeichervorrichtung
umfaßt
Befehlssteuerschaltungen 39, 41. Die Befehlssteuerschaltungen 39, 41 akzeptieren
Signale, die von einem vorbestimmten Anschluß zugeführt werden, als Befehle zu einer
Vielzahl von Zeiten und schränken
die Anzahl von Operationsmodi auf der Basis des jeweiligen Befehls sequentiell
ein und steuern eine interne Schaltung gemäß dem eingeschränkten Operationsmodus.
Zum Beispiel akzeptieren die Befehlssteuerschaltungen 39, 41 Signale,
die von dem vorbestimmten Anschluß zugeführt werden, als Befehle zu
zwei Zeiten. Die Befehlssteuerschaltun gen 39, 41 schränken die
Anzahl von Operationsmodi zu der Zeit der Eingabe des ersten Befehls
ein und betreiben einen Teil von Schaltungen, der zum Ausführen eines
vorbestimmten Operationsmodus von den eingeschränkten Operationsmodi erforderlich
ist. Die Befehlssteuerschaltungen 39, 41 bestimmen
dann einen Operationsmodus zu der Zeit der Eingabe des zweiten Befehls
und betreiben den Rest der Schaltungen, wenn der bestimmte Operationsmodus
der vorbestimmte Operationsmodus ist.
-
3 zeigt
ein Zustandsübergangsdiagramm
in den ersten Ausführungsformen
des Verfahrens zum Betreiben einer Halbleiterspeichervorrichtung
und einer Halbleiterspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
-
Die Halbleiterspeichervorrichtung
dieser Ausführungsform
ist als dynamischer Speicher mit wahlfreiem Zugriff (DRAM) gebildet,
wobei dessen interne Schaltung in drei Stufen unterteilt ist, und
funktioniert so, daß jede
von ihnen eine Pipeline-Operation ausführen kann.
-
Der DRAM hat sechs verschiedene
Operationsmodi und drei Operationszustände. Die Operationsmodi umfassen
einen Modus mit niedrigem Energieverbrauch, einen Modusregistereinstellmodus,
einen Leseoperationsmodus, einen Schreiboperationsmodus, einen automatischen
Auffrischmodus und einen Selbstauffrischmodus. Die Operationszustände enthalten
einen Bereitschaftszustand, einen Aktivierungszustand R und einen
Aktivierungszustand W.
-
Jeder der Operationsmodi und Operationszustände wird
in einen anderen versetzt, wenn irgendeiner von einem RDA-Befehl, einem WRA-Befehl,
einem DESL-Befehl, einem MRS-Befehl,
einem LAL-Befehl, einem REF-Befehl, einem SELFN-Befehl, einem SELFX-Befehl, einem PDEX-Befehl
und einem PDEN-Befehl empfangen wird. Pfeile werden zum Bezeichnen
der Richtungen verwendet.
-
Der RDA-Befehl, der WRA-Befehl, der
DESL-Befehl, der MRS-Befehl, der LAL-Befehl und der REF-Befehl sind
durch ein Chipselektionssignal /CS und ein Funktionssignal FN bestimmbar,
wie es später
beschrieben ist. Der RDA-Befehl, der WRA-Befehl und der DESL-Befehl, die in der
Zeichnung durch dicke durchgehende Linien gekennzeichnet sind, werden
als erste Befehle bezeichnet, die im Bereitschaftszustand akzeptabel
sind. Der MRS-Befehl, der LAL-Befehl und der REF-Befehl, die durch
dicke unterbrochene Linien gekennzeichnet sind, werden als zweite
Befehle bezeichnet, die in dem Aktivierungszustand R oder
dem Aktivierungszustand W akzeptabel sind. Mit anderen
Worten, die zweiten Befehle können
akzeptiert werden, nachdem die ersten Befehle empfangen worden sind.
Demzufolge erfolgt das Umstellen auf den Leseoperationsmodus, den
Schreiboperationsmodus, den Modusregistereinstellmodus und den automatischen
Auffrischmodus durch das Empfangen des zweiten Befehls, nachdem
der erste Befehl empfangen worden ist. Zusätzlich ist der Aktivierungszustand R ein
Zustand mit einer Möglichkeit
zum Umstellen auf den Leseoperationsmodus nach Empfang des zweiten
Befehls. Der Aktivierungszustand W ist ein Zustand mit
einer Möglichkeit
zum Umstellen auf den Schreiboperationsmodus nach Empfang des zweiten
Befehls.
-
Der SELFN-Befehl, der SELFX-Befehl,
der PDEN-Befehl und der PDEX-Befehl, die durch dünne durchgehende Linien gekennzeichnet
sind, werden in Abhängigkeit
davon bestimmt, ob ein Energieabschaltsignal PD, das später beschrieben
ist, auf seinem hohen Pegel oder niedrigen Pegel ist. Genauer gesagt,
wenn das Energieabschaltsignal PD in dem automatischen
Auffrischmodus auf L schaltet, tritt die Vorrichtung in
den Selbstauffrischmodus ein (SELFN-Befehl). Wenn das Energieabschaltsignal PD in
dem Selbstauffrischmodus auf H schaltet, wird die Vorrichtung in
den Bereitschaftszustand versetzt (SELFX-Befehl). Wenn das Energieabschaltsignal PD im
Bereitschaftszustand auf L schaltet, tritt die Vorrichtung
in den Modus mit niedrigem Energieverbrauch ein (PDEN-Befehl). Wenn
das Energieabschaltsignal PD in dem Modus mit niedrigem
Energieverbrauch auf H schaltet, wird die Vorrichtung in
den Bereitschaftszustand versetzt (PDEX-Befehl).
-
Die dünnen unterbrochenen Linien
geben an, daß das
Umstellen auf den Bereitschaftszustand nach dem Ausführen der
Operationsmodi automatisch erfolgt. Nach der Leseoperation, der
Schreiboperation, der Modusregistereinstelloperation oder der automatischen
Auffrischoperation erreicht die Vorrichtung den Bereitschaftszustand.
-
-
Tabelle 1 zeigt mehrere Zustände von
Signalen bei dem ersten Befehl. In dieser Tabelle bezeichnet das
Symbol "L–H"
eine Veränderung
von dem niedrigen Pegel auf den hohen Pegel; bezeichnet "H"
den hohen Pegel; bezeichnet "L" den niedrigen Pegel; "X"
den hohen oder niedrigen Pegel; "BA" eine spezifizierte
Bankadresse; "UA" eine spezifizierte höhere Adresse.
-
Der DESL-Befehl kann bei der ansteigenden
Flanke eines Taktsignals CLK empfangen werden, wenn das
Chipselektions signal /CS auf dem hohen Pegel ist. Nach
Empfang des DESL-Befehls
wird die Vorrichtung wieder in den Bereitschaftszustand versetzt.
Der DESL-Befehl hält
den Nichtselektionszustand der Vorrichtung.
-
Der ADA-Befehl kann bei der ansteigenden
Flanke des Taktsignals CLK empfangen werden, wenn das Chipselektionssignal
/CS auf dem niedrigen Pegel ist und das Funktionssignal FN auf
dem hohen Pegel ist. Zu derselben Zeit, zu der der ADA-Befehl empfangen
wird, werden Bankadressensignale BA1, BA0 als Bankadressen
akzeptiert und Adressensignale A14–A0 als höhere Adressen
(z. B. Reihenadressen) akzeptiert. Die Vorrichtung wird bei Empfang
des ADA-Befehls in den Aktivierungszustand R versetzt.
-
Der WRA-Befehl kann bei der ansteigenden
Flanke des Taktsignals CLK empfangen werden, wenn das Chipselektionssignal
/CS auf dem niedrigen Pegel ist und das Funktionssignal FN auf
dem niedrigen Pegel ist. Zu derselben Zeit, zu der der WRA-Befehl
empfangen wird, werden die Bankadressensignale BA1, BA0 als
Bankadressen akzeptiert und die Adressensignale A14–A0 als
höhere
Adressen (z. B. Reihenadressen) akzeptiert. Die Vorrichtung wird
bei Empfang des WRA-Befehls in den Aktivierungszustand W versetzt.
-
Tabelle 2 zeigt einige Zustände von
Signalen für
die Akzeptanz der zweiten Befehle. In dieser Tabelle bezeichnen
die Symbole "V", "WBLO" und "WBL1" entweder
einen hohen Pegel oder einen niedrigen Pegel, und das Symbol "LA"
bezeichnet die spezifizierte niedrigere Adresse.
-
Der LAL-Befehl wird bei der ansteigenden
Flanke des Taktsignals CLK empfangen, wenn das Chipselektionssignal
/CS auf dem hohen Pegel ist. Zu derselben Zeit, zu der
der LAL-Befehl empfangen
wird, werden Bankadressensignale BA1, BA0 als
Bankadressen akzeptiert und wird ein Adressensignal A14 als
Bit WBLO geladen, wird ein Adressensignal A13 als
Bit WBL1 akzeptiert und werden Adressensignale A12–A0 als
niedrigere Adressen (z. B. Spaltenadressen) akzeptiert. Bei Empfang
des LAL-Befehls im Aktivierungszustand R tritt die Vorrichtung
in den Leseoperationsmodus zum Ausführen der Leseoperation ein.
Bei Empfang des LAL-Befehls im Aktivierungszustand W tritt
die Vorrichtung in den Schreiboperationsmodus zum Ausführen der
Schreiboperation ein. Genauer gesagt, auf der Basis des bereits
empfangenen Befehls (RDA- oder WRA-Befehl)
wird die Anzahl von Operationsmodi als Antwort auf den neu empfangenen
LAL-Befehl eingeschränkt.
Mit anderen Worten, durch den LAL-Befehl allein werden keine Operationsmodi
bestimmt.
-
Der MRS-Befehl wird bei der ansteigenden
Flanke des Taktsignals CLK empfangen, wenn das Chipselektionssignal
/CS auf dem niedrigen Pegel ist. Zu der Zeit, wenn der
MRS-Befehl empfangen
wird, werden die niedrigen Pegel der Bankadressensignale BA1, BA0 und
Adressensignale A14–A13 akzeptiert
und wird der spezifizierte Wert von den Adressensignalen A12–A0 akzeptiert.
Die Werte von solchen Adressensignalen A12–A0 werden verwendet,
um ein Modusregister 49 einzustellen, wie es später beschrieben
ist.
-
-
Der REF-Befehl wird bei der ansteigenden
Flanke des Taktsignals CLK empfangen, wenn das Chipselektionssignal
/CS auf dem niedrigen Pegel ist. Bei Empfang des REF-Befehls
tritt die Vorrichtung in den automatischen Auffrischmodus zum Ausführen einer
automatischen Auffrischoperation ein.
-
Der LAL-Befehl wird gewöhnlich zum
Ausführen
der Schreib- oder der Leseoperation verwendet. Ob die Schreiboperation
oder die Leseoperation ausgeführt
wird, hängt
von dem ersten Befehl nach dem LAL-Befehl ab. Zusätzlich sind
der MRS-Befehl und der REF-Befehl akzeptabel, wenn das Chipselektionssignal
/CS auf dem niedrigen Pegel ist.
-
Deshalb kann ein DRAM, der
diese Erfindung verkörpert,
irgendeines von der Leseoperation, der Schreiboperation, der Modusregistereinstellung
und der automatischen Auffrischoperation selektiv ausführen, indem
lediglich das Chipselektionssignal /CS und das Funktionssignal FN als
Befehlssignale verwendet werden. Zusätzlich ist es unnötig, Lese-/Schreibanschlüsse wie
etwa /WE oder dergleichen zum Ausführen der Lese- und Schreiboperationen
zu steuern.
-
Tabelle 3 zeigt die Einzelheiten
des Bits WBL0 und des Bits WBL1, so wie sie mit den LAL-Befehlen, die
in Tabelle 2 gezeigt sind, eingestellt werden. Das Bit WBL0 und
das Bit WBL1 werden verwendet, um eine Anzahl von Schreibdaten
bei der Schreiboperation einzustellen, die später beschrieben wird. Die Burst-Länge BL kann
die Anzahl von Datensignalen bezeichnen, die während einer einzelnen Schreib-
oder Leseoperation eingegeben und ausgegeben werden kann.
-
-
Falls die Burst-Länge BL auf "2"
eingestellt ist, wird die Schreiboperation aller Datenbits ausgeführt, wenn
das Bit WBL0 auf dem niedrigen Pegel ist. Wenn das Bit WBL0 auf
dem hohen Pegel ist, wird nur das erste Datum geschrieben.
-
Falls die Burst-Länge BL auf "4"
eingestellt ist, wird die Schreiboperation aller Datenbits ausgeführt, wenn
das Bit WBL0 auf dem hohen Pegel ist und das Bit WBL1 auf
dem niedrigen Pegel ist. Wenn das Bit WBL0 auf dem niedrigen
Pegel ist und das Bit WBL1 auf dem hohen Pegel ist, werden
nur die ersten zwei Daten geschrieben. Wenn sowohl das Bit WBL0 als
auch das Bit WBL1 auf dem hohen Pegel ist, wird nur das erste
Datum geschrieben.
-
Falls die Burst-Länge BL auf "r"
eingestellt ist, wird die Schreiboperation aller Daten ausgeführt, wenn das
Bit WBL0 und das Bit WBL1 beide auf dem niedrigen
Pegel sind. Wenn das Bit WBL0 auf dem hohen Pegel ist und
das Bit WBL1 auf dem niedrigen Pegel ist, werden nur die
ersten vier Datenbits dem Schreiben unterzogen. Wenn das Bit WBL0 auf
dem niedrigen Pegel ist und WBL1 auf dem hohen Pegel ist,
werden nur die ersten zwei Daten geschrieben. Wenn die beiden Bits WBL0 und WBL1 auf
dem hohen Pegel sind, wird nur das erste Datum geschrieben.
-
Nach der Schreiboperation entsprechend
der eingestellten Anzahl der Schreibdatenbits geht die Vorrichtung
von dem Schreiboperationsmodus sofort in den Bereitschaftszustand über. Auf
Grund dessen führt das
Verhindern jeglicher unnötigen
Schreiboperationen zur Verkürzung
der Zeit, die für
einen Schreibzyklus benötigt
wird.
-
Tabelle 4 zeigt einige Zustände von
Signalen in dem Modus mit niedrigem Energieverbrauch und dem Selbstauffrischmodus.
-
Die Umstellung auf den Modus mit
niedrigem Energieverbrauch erfolgt dann, wenn in dem Bereitschaftszustand
das Energieabschaltsignal PD von seinem hohen Pegel auf
den niedrigen Pegel wechselt, während
das Chipselektionssignal /CS auf dem hohen Pegel bleibt
(PDEN-Befehl). Der Modus mit niedrigem Energieverbrauch wird beibehalten,
indem das Energieabschaltsignal PD auf dem niedrigen Pegel
gehalten wird. Alle Schaltungen außer einem Eingabepuffer zum
Empfangen des Energieabschaltsignals PD werden inaktiviert,
wie es später
beschrieben ist. Der Modus mit niedrigem Energieverbrauch wird freigegeben,
wenn das Energieabschaltsignal PD potentiell von dem niedrigen
Pegel auf den hohen Pegel wechselt, während das Chipselektionssignal
/CS auf dem hohen Pegel bleibt (PDEX-Befehl).
-
Die Umstellung auf den Selbstauffrischmodus
erfolgt dann, wenn sich das Energieabschaltsignal PD in
dem automatischen Auffrischmodus von seinem hohen Pegel auf den
niedrigen Pegel verändert,
während das
Chipselektionssignal /CS auf dem niedrigen Pegel ist (SELFN-Befehl).
Der Zustand des Selbstauffrischmodus wird beibehalten, indem das
Energieabschaltsignal PD auf dem niedrigen Pegel gehalten
wird. Zu dieser Zeit wird die Selbstauffrischoperation kontinuierlich
ausgeführt.
Der Selbstauffrischmodus wird gesperrt, wenn das Energieabschaltsignal PD von
dem niedrigen Pegel auf den hohen Pegel wechselt, während das Chipselektionssignal
/CS auf dem hohen Pegel bleibt (SELFX-Befehl).
-
4 zeigt
die gesamte Konfiguration eines DRAM, der auf eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angewendet wird.
-
Der DRAM umfaßt eine Decodierereinheit 21,
vier separate Speicheroperationseinheiten 23 und eine Eingabe-/Ausgabeeinheit 25.
Die Decodierereinheit 21 ist ein Schaltungsblock zum Steuern
der ersten Stufe. Die Speicheroperationseinheiten 23 sind
Blöcke
zum Steuern der zweiten Stufe. Die Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 ist
ein Block zum Steuern der dritten Stufe. Jeder von diesen drei Blöcken hat
unabhängig
voneinander eine Funktion zum Ausführen einer Pipeline-Operation. Jede Speicheroperationseinheit 23 enthält eine
Speicherkerneinheit 27.
-
-
Die Decodierereinheit 21 empfängt jeweilig
das Taktsignal CLK, das Energieabschaltsignal PD,
das Chipselektions- signal
/CS, das Funktionssignal FN, die Bankadressensignale BA1, BA0 und
Adressensignale A14–A0 über einen
Taktanschluß CLK,
einen Energieabschaltanschluß PD,
einen Chipselektionsanschluß /CS,
einen Funktionsanschluß FN, über Bankadressenanschlüsse BA1, BA0 und über Adressenanschlüsse A14–A0 von
außen.
Die Decodierereinheit 21 gibt Aktivierungssignale ACT,
Bankadressensignale B-ADD, ein internes Taktsignal CLKIN,
Steuersignale CNT1 und ein Modussteuersignal MD aus.
-
Jede der Speicheroperationseinheiten 23 empfängt die
Aktivierungssignale ACT und die Bankadressensignale B-ADD.
-
Jede Speicheroperationseinheit 23 gibt
Steuersignale CNT2, ein Vordecodiersignal PDECC und
Lesedatensignale RDATA an die Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 aus
und empfängt
Schreibdatensignale WDATA von der Eingabe-/Ausgabeeinheit 25.
-
Die Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 empfängt Dateneingangs-/
-ausgangssignale DQ15–DQ0 über Dateneingangs-/-ausgangsanschlüsse DQ15–DQ0 von
außen.
Die Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 empfängt von der Decodierereinheit 21 die
Steuersignale CNT1, das interne Taktsignal CLKIN und
das Modussteuersignal MD.
-
Die dicken durchgehenden Linien in
der Zeichnung bezeichnen eine Vielzahl von Signalleitungen. Es sei
erwähnt,
daß zum
Vereinfachen der Erläuterung
das Taktsignal CLK beispielsweise einfach als "CLK-Signal"
bezeichnet wird ähnlich
wird der Kürze
halber das Chipselektionssignal /CS als "/CS-Signal" bezeichnet.
-
5 zeigt
die Einzelheiten der Decodierereinheit 21 von 4. Die Decodierereinheit 21 ist
ein Block, dessen Hauptfunktion das Empfangen und Decodieren von
Befehlen und Adressen ist. Nachdem die Signale decodiert sind, wird
die Decodierereinheit 21 automatisch zurückgesetzt
und ist sie zum Empfang der nächsten
Befehle und Adressen bereit.
-
Die Decodierereinheit 21 enthält einen
Taktpuffer 29, einen Steuersignalpuffer 31, eine
Energieabschaltsignalverriegelung 33, einen Reihenadressenpuffer 35,
einen Spaltenadressenpuffer 37, einen Befehlsdecodierer 39,
eine Befehlsverriegelung 41, einen Auffrischzähler 43,
eine Reihenadressenverriegelung 45, eine Spaltenadressenverriegelung 47,
ein Modusregister 49 und eine Modussteuerschaltung 51.
-
Der Taktpuffer 29 empfängt das
Taktsignal CLK und gibt das interne Taktsignal CLKIN aus.
Der Steuersignalpuffer 31 akzeptiert das Chipselektionssignal
/CS und das Funktionssignal FN synchron mit dem
internen Taktsignal CLKIN und gibt solche empfangenen Signale
jeweilig an den Befehlsdecodierer 39 als interne Signale CIN aus.
Die Energieabschaltsignalverriegelung 33 akzeptiert das
Energieabschaltsignal PD synchron mit dem internen Taktsignal CLKIN und
gibt dann das akzeptierte Signal an den Befehlsdecodierer 39 als
internes Energieabschaltsignal PDIN aus. Der Reihenadressenpuffer 35 akzeptiert
die Bankadressensignale BA1–BA0 und
Adressensignale A14–A0 synchron
mit dem internen Taktsignal CLKIN und gibt solche akzeptierten
Signale an die Reihenadressenverriegelung 45 und das Modusregister 49 als
interne Reihenadressensignale ADRIN aus. Der Spaltenadressenpuffer 37 akzeptiert
Adressensignale A8–A0 synchron
mit dem internen Taktsignal CLKIN und gibt die akzeptierten
Signale an die Spaltenadressenverriegelung 47 und das Modusregister 49 als
interne Spaltenadressensignale ADCIN aus. Jedes der Steuersignale CNT1,
das dem Reihenadressenpuffer 35 und dem Spaltenadressenpuffer 37 zugeführt wird,
wird zum jeweiligen Inaktivieren des Reihenadressenpuffers 35 und
des Spaltenadressenpuffers 37 in dem Modus mit niedrigem
Energieverbrauch verwendet.
-
Der Befehlsdecodierer 39 decodiert
Befehle bei Empfang des internen Taktsignals CLKIN, der
internen Signale CIN und des internen Energieabschaltsignals PDIN und
erzeugt die Steuersignale CNT1 zum Steuern anderer Schaltungen
und Aktivierungssignale ACT, um die Speicheroperationseinheiten 23 zu
steuern. Die Steuersignale CNT1 können eine Vielzahl von Signalen
zum Steuern jeder der Schaltungen umfassen. Der Befehlsdecodierer 39 gibt
den akzeptierten ersten Befehl an die Befehlsverriegelung 41 als
Befehlssignal CMD1 aus. Der Befehlsdecodierer 39 empfängt die
Informationen des ersten Befehls, der in der Befehlsverriegelung 41 verriegelt
wurde, durch ein Befehlssignal CMD2. Die Befehlsverriegelung 41 hat
eine Funktion zum Verriegeln der Informationen des ersten Befehls
und zum Speichern des Zustandes der Vorrichtung, der entweder der
Aktivierungszustand R oder der Aktivierungszustand W ist,
der in 3 gezeigt ist.
-
Der Auffrischzähler 43 empfängt das
spezifizierte Steuersignal CNT1 und gibt seine intern erzeugten Auffrischadressensignale ADREF aus,
wenn ein gegenwärtiger
Operationsmodus entweder der automatische Auffrischmodus oder der
Selbstauffrischmodus ist.
-
Die Reihenadressenverriegelung 45 gibt
entweder die internen Reihenadressensignale ADRIN oder die
Ruffrischadressen ADREF als Bankadressensignale B-ADD aus.
Die Spaltenadressenverriegelung 47 gibt entweder die internen
Spaltenadressensignale ADCIN oder die Auffrischadressen ADREF als
Bankadressensignale B-ADD aus.
-
Das Modusregister 49 ist
ein Register zum Einstellen eines Operationszustandes der Vorrichtung.
Das Modusregister 49 empfängt die internen Reihenadressensignale ADRIN,
die internen Spaltenadressensignale ADCIN und ein spezifiziertes
Steuersignal CNT1 und gibt dann ein Moduseinstellsignal MSET aus.
-
Die Modussteuerschaltung 51 empfängt die
im Modusregister 49 eingestellten Informationen (wie etwa
eine Daten latenz DL, einen Burst-Typ BT, eine
Burst-Länge BL,
wie später
eingehend beschrieben) durch das Moduseinstellsignal MSET und gibt
ein Modussteuersignal MD aus.
-
6 zeigt
Bitinhalte des Modusregisters 49. Das Modusregister 49 umfaßt fünfzehn (15)
Bits, die in der Anzahl den Bankadressensignalen BA1, BA0 und
den Adressensignalen A12–A0 entsprechen.
8 Bits von ihnen, die den Bankadressensignalen BA1, BA0 und
den Adressensignalen A12– A7 entsprechen,
sind dafür bestimmt,
um die Signale immer mit niedrigem Pegel zu schreiben. Weitere 3 Bits,
die den Adressensignalen A6–A4 entsprechen,
werden zum Einstellen der Datenlatenz DL entweder auf "2"
oder auf "3" verwendet, welche Latenz zum Bestimmen einer
Eingabe-/Ausgabezeitlage eines Datensignals dient. Ein Bit, das
dem Adressensignal A3 entspricht, wird zum Einstellen des
Burst-Typs BT, der eine Sequenz der Eingabe/Ausgabe von Datensignalen
angibt, entweder auf "sequentiell" oder "verschachtelt" verwendet.
Die übrigen
3 Bits, die den Adressensignalen A2–A0 entsprechen, werden
zum Einstellen der Burst-Länge
BL entweder auf "2", "4" oder "8" verwendet.
-
7 zeigt
die Einzelheiten der Speicheroperationseinheiten 23. Die
Speicheroperationseinheit 23 enthält einen RAS-Generator 53,
einen Vorladegenerator 55, eine erste Steuerschaltung 57,
Vordecodierer 59a, 59b, einen Blockdecodierer 61,
einen Wortdecodierer 63, einen Viertel-(1/4)-Decodierer 65,
einen BLT-Decodierer 67, einen Leseverstärkergenerator 69,
einen Spaltendecodierer 71, eine zweite Steuerschaltung 73 und
einen Lese-/Schreibpuffer 75.
-
Der RRS-Generator 53 empfängt das
Aktivierungssignal ACT, um ein Vorladesteuersignal PRE und ein
Wortleitungsselektionssignal RASZ an die erste Steuerschaltung 57 auszugeben.
Der RAS-Generator 53 gibt an den Vorladegenerator 55 auch
ein Steuersignal P1 aus, das im wesentlichen die selbe Zeitlage
wie das Wortleitungsselektionssignal RASZ hat, und empfängt ein
Steuersignal P2 von dem Vorladegenerator 55. Der Vorladegenerator 55 gibt
das Steuersignal P2 eine vorbestimmte Zeit nach Empfang
des Steuersignals P1 aus.
-
Die erste Steuerschaltung 57 empfängt das
Vorladesteuersignal PRE und das Wortleitungsselektionssignal RASZ und
gibt die Steuersignale CNT2 aus. Das Steuersignal CNT2 umfaßt eine
Vielzahl von Signalen, die dem Wortdecodierer 63, dem 1/4-Decodierer 65,
dem BLT-Decodierer 67, den Vordecodierern 59a, 59b, dem
Leseverstärkergenerator 69,
dem Spaltendecodierer 71, der zweiten Steuerschaltung 73 bzw.
der Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 von 5 zugeführt werden. Zwei Steuersignale CNT2 werden
der Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 zugeführt.
-
Der Vordecodierer 59a empfängt das
spezifizierte Steuersignal CNT2 und die Bankadressen B-ADD und
gibt Vordecodiersignale PDECB und ein Vordecodiersignal PDECB aus.
Der Vordecodierer 59b empfängt das spezifizierte Steuersignal CNT2 und
Bankadressen B-ADD und gibt Vordecodiersignale PDECC aus.
-
Der Blockdecodierer 61 empfängt das
Vordecodiersignal PDECB von dem Vordecodierer 59a und
gibt Decodiersignale DECB aus.
-
Der Wortdecodierer 63 empfängt das
spezifizierte Steuersignal CNT2, die Decodiersignale DECB und die
Vordecodiersignale PDECR und gibt an die Speicherkerneinheit 27 Hauptwortleitungsdecodiersignale WDEC aus.
-
Der 1/4-Decodierer 65 empfängt das
spezifizierte Steuersignal CNT2 und die Vordecodiersignale PDECR, PDECC und
gibt Subwortleitungsdecodiersignale 1/4DEC an die Speicherkerneinheit 27 aus.
Die Subwortleitungsdecodiersignale 1/4DEC dienen zum Selektieren
irgendeiner der vier Subwort leitungen, die von einer selektierten
Hauptwortleitung abzweigen.
-
Der BLT-Decodierer 67 empfängt das
spezifizierte Steuersignal CNT2, die Decodiersignale DECB und die
Vordecodiersignale PDECR und gibt Bitleitungsübertragungsdecodiersignale BLT an
die Speicherkerneinheit 27 aus.
-
Der Leseverstärkergenerator 69 empfängt das
spezifizierte Steuersignal CNT2, die Decodiersignale DECB und
die Vordecodiersignale PDECR, PDECC und gibt Leseverstärkeraktivierungssignale MW, SW an die
Speicherkerneinheit 27 aus.
-
Der Spaltendecodierer 71 empfängt das
spezifizierte Steuersignal CNT2 und die Vordecodiersignale PDECC und
gibt an die Speicherkerneinheit 27 Spaltenleitungsselektionssignale
CL zum Selektieren einer Spaltenselektionsleitung (nicht gezeigt)
aus. Der Spaltendecodierer 71 ist, wie in 8 gezeigt, aus einer Vielzahl von Decodierschaltungen 71a konfiguriert.
Jede Decodierschaltung 71a umfaßt NAND-Gatter 71b, 71c, die
durch einen Inverter kaskadiert sind, und eine Vielzahl von Invertern.
Das NAND-Gatter 71b auf der Eingangsseite empfängt die
Vordecodiersignale PDECC(a), PDECC(b), PDECC(c).
Das NAND-Gatter 71c auf der Ausgangsseite empfängt ein
Ausgangssignal des NAND-Gatters 71b und das Steuersignal CNT2.
-
Die in 7 gezeigte
zweite Steuerschaltung 73 empfängt das spezifizierte Steuersignal CNT2 und die
Vordecodiersignale PDECC und gibt ein Steuersignal CNT3 zur
Steuerung des Lese-/Schreibpuffers 75 aus.
-
Der Lese-/Schreibpuffer 75 arbeitet
unter der Steuerung des Steuersignals CNT3, so daß dieser
Puffer Schreibdatensignale WDATA, die von der Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 gesendet
werden, während
der Schreiboperation zu der Speicherkerneinheit 27 überträgt; während der
Leseoperation überträgt er Lesedatensignale RDATA,
die von der Speicherkerneinheit 27 ausgegeben wurden, zu
der Eingabe-/Ausgabeeinheit 25.
-
9 gibt
einen kleinen Überblick über die
Speicherkerneinheiten 27 von 4.
Die Speicherkerneinheit 27 enthält Hauptwortdecodierer 27a,
1/4-Wortselektoren 27b, Subwortleitungstreiber 27c,
Subwortdecodierer 27d, Leseverstärker 27e und Speicherzellen
MC, die alle mehrfach angeordnet sind.
-
Jeder der Hauptwortdecodierer 27a empfängt das
Hauptwortleitungsdecodiersignal WDEC und selektiert die
spezifizierte Hauptwortleitung MWL. Die 1/4-Wortselektoren 27c,
die Subwortleitungstreiber 27b und die Subwortdecodierer 27d empfangen
das Subwortleitungsdecodiersignal 1/4DEC und selektieren die spezifizierte
Subwortleitung SWL. Zum Beispiel werden die Hauptwortleitung MWL und
die Subwortleitung SWL, wie es durch dicke Linien gekennzeichnet
ist, in einem einzelnen Leseoperationsvorgang selektiert. Daten
werden von den Speicherzellen MC ausgegeben, die mit der selektierten
Hauptwortleitung MWL und der Subwortleitung SWL verbunden
sind.
-
Der Leseverstärker 27e verstärkt Daten,
wie sie während
der Leseoperation von den Speicherzellen MC ausgegeben
werden, und schreibt die verstärkten
Daten in den Speicherzellen um.
-
10 zeigt
die Einzelheiten der Eingabe-/Ausgabeeinheit 25. Die Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 enthält einen
Datenkonverter 77 zur Leseoperation, einen Datenkonverter 79 zur
Schreiboperation, einen Datenausgabepuffer 81, einen Dateneingabepuffer 83 und
eine Schreibdatenlängensteuerschaltung 85.
-
Der Datenkonverter 77 konvertiert
parallele Lesedatensignale RDATA, die von dem Lese-/Schreibpuffer 75 von 7 zugeführt werden, in serielle Datensignale
und gibt die konvertierten Daten DOUT an den Datenausgabepuffer 81 aus.
Der Datenkonverter 79 konvertiert serielle Lesedaten DIN,
die von dem Dateneingabepuffer 83 zugeführt werden, in parallele Daten
und gibt die konvertierten Schreibdatensignale WDATA an
den Lese-/Schreibpuffer 75 von 7 aus. Die Datenkonverter 77, 79 empfangen
die spezifizierten Steuersignale CNT1, CNT2, die
Vordecodiersignale PDECC, das Modussteuersignal MD mit
den Informationen über
die Datenlatenz DL bzw. das interne Taktsignal CLKIN.
-
Die Schreibdatenlängensteuerschaltung 85 empfängt das
spezifizierte Steuersignal CNT1 und gibt an den Datenkonverter 79 ein
Steuersignal CNT3 zum Steuern der Datenlänge während der
Schreiboperation aus. Die Schreibdatenlänge wird durch die Bits WBL0, WBL1,
wie sie von den Adressenanschlüssen A14–A13 zugeführt werden,
beim Eingeben eines LAL-Befehls während der Schreiboperation
spezifiziert (siehe Tabelle 3).
-
Unten wird eine Leseoperation als
typische Operation des DRAM erläutert.
-
Wie in 3 gezeigt,
wird die Leseoperation so ausgeführt,
daß die
Vorrichtung durch den LAL-Befehl (zweiter Befehl) in den Leseoperationsmodus
eintritt, nachdem die Vorrichtung ausgehend von dem Bereitschaftsmodus
durch einen RDA-Befehl (erster Befehl) den Aktivierungszustand R einnimmt.
-
11 zeigt
die Zeitlagen von einigen Hauptsignalen während der Leseoperation.
-
Zuerst akzeptiert der Steuersignalpuffer 31 von 5 den ersten Befehl synchron
mit der ansteigenden Flanke des CLK-Signals (11(a)).
Der Befehlsdecodierer 39 empfängt ein internes Signal CIN,
das durch den Steuersignalpuffer 31 akzeptiert wurde, und
verändert
dann den Pegel des ACT- Signals
für eine
vorbestimmte Periode auf einen hohen Pegel (11(b)).
-
Der Reihenadressenpuffer 35 von 5 akzeptiert zu derselben
Zeit, zu der der erste Befehl akzeptiert wird, Adressen von den
Signalen BA1–BA0 und
den Signalen A14–A0.
Die Reihenadressenverriegelung 45 gibt die internen Reihenadressensignale ADRIN,
die von dem Reihenadressenpuffer 35 ausgegeben wurden,
als Bankadressen B-ADD aus (11(c)).
-
Als Antwort auf den RDA-Befehl geht
die Vorrichtung in den Aktivierungszustand R über. Die
Leseoperation und die Schreiboperation sind zu dieser Zeit voneinander
unterscheidbar, da der Aktivierungszustand R nie in den
Schreiboperationsmodus eintritt. Mit anderen Worten, die Anzahl
von Operationsmodi wird als Antwort auf die Akzeptanz des ersten
Befehls eingeschränkt.
-
Bei Empfang eines ACT-Signals verändert der
RAS-Generator 53 von 7 den
Pegel des Wortleitungsselektionssignals RASZ für eine vorbestimmte
Periode auf den hohen Pegel und jenen des Vorladesteuersignals PRE
auf den niedrigen Pegel (11(d)). Danach
ist das Vorladen der Bitleitungen beendet. Ferner werden die spezifizierte
Hauptwortleitung MWL und die Subwortleitung SWL selektiert,
ohne den zweiten Befehl zu empfangen. In dem Zustand, wenn der erste
Befehl akzeptiert worden ist, beginnt die Steuerung der zweiten
Stufe, das heißt,
die Speicheroperationseinheit 23 wird zur Operation aktiv
gemacht.
-
An diesem Punkt empfängt der
Spaltendecodierer 71 ein Steuersignal CNT2 an
dem NAND-Gatter 71c vor dem Empfang der Vordecodiersignale PDECC(a), PDECC(b) und PDECC(c),
wie in 8 gezeigt. Der
Spaltendecodierer 71 tritt zum Empfangen der Vordecodiersignale PDECC(a), PDECC(b) und PDECC(c) in
den Bereitschaftszustand ein, so daß die Geschwindigkeit der Operation
erhöht
wird.
-
Der Steuersignalpuffer 31 von 5 akzeptiert den zweiten
Befehl bei der ansteigenden Flanke des CLK-Signals, die jener des
ersten Befehls am nächsten
ist (11(e)). Deshalb werden die Informationen,
die erhalten werden, wenn der zweite Befehl eingegeben wird, in
der Steuerung in kurzer Zeit nach Eingabe des ersten Befehls widergespiegelt.
Dies führt
zum Minimieren der Verzögerung
bei der Steuerprozedur, die dem zweiten Befehl entspricht, wenn
Befehle zu zwei Zeiten eingegeben werden. Die obenerwähnte Steuerprozedur
ist auch auf den WRA-Befehl anwendbar.
-
Der Befehlsdecodierer 39 empfängt das
interne Signal CIN und decodiert dann den eingegebenen Befehl als
LAL-Befehl. Der
Zustand der Vorrichtung geht durch den LAL-Befehl in den Leseoperationsmodus über. Mit
anderen Worten, der Operationsmodus wird bestimmt, indem Befehle
zu zwei Zeiten eingegeben werden. Da die Anzahl von Operationsmodi
sequentiell eingeschränkt
wird, werden die Anschlüsse,
die für
die Befehlseingaben erforderlich sind, in der Anzahl reduziert.
-
Der Spaltenadressenpuffer 37 akzeptiert
die Adressen als Signale A8–A0 zu
derselben Zeit, zu der der zweite Befehl akzeptiert wird. Die Spaltenadressenverriegelung 47 gibt
interne Spaltenadressensignale ADCIN, die von dem Spaltenadressenpuffer 37 ausgegeben
wurden, als Bankadressen B-ADD aus (11(f)).
Da die Adressen, die zum Ausführen
der Leseoperation erforderlich sind, zu zwei Zeiten akzeptiert werden,
werden die Adressenanschlüsse
in der Anzahl signifikant reduziert. Dies führt zu einer Verringerung der
Anzahl von Adressenkontaktstellen, Adresseneingangsschaltungen oder
dergleichen, wodurch die Chipgröße entsprechend
verkleinert wird. Diese Verkleinerung wird durch Verringerung der
Anzahl von Anschlüssen
erreicht, wodurch der Pakkungsgröße Grenzen
gesetzt werden.
-
Es sei erwähnt, daß die Speicheroperationseinheit 23 nach
Empfang des ersten Befehls weiterarbeitet. Lesedaten werden von
den Speicherzellen MC, die mit der selektierten Subwortleitung
SWL verbunden sind, an eine Bitleitung (nicht gezeigt) ausgegeben
(11(g)).
-
Der BLT-Decodierer 67 von 7 empfängt das Signal CNT2 und die
spezifizierte Adresse zum Verändern
des Pegels des Signals BLT auf den niedrigen Pegel (11(h)). Der Leseverstärkergenerator 69 empfängt das
Signal CNT2 und die spezifizierte Adresse und verändert den
Pegel der Leseverstärkeraktivierungssignale
MW, SW auf den hohen Pegel ( 11(j)).
-
Auf Grund des hohen Pegels der Leseverstärkeraktivierungssignale MW, SW wird
der Leseverstärker aktiviert
(bei "ACTV" in 11),
und der Signalpegel einer Bitleitung wird verstärkt (11(k)).
-
Der Spaltendecodierer 71 empfängt das
Signal CNT2 und die Vordecodiersignale PDECC und
verändert
den Pegel des Spaltenleitungsselektionssignals CL auf den
hohen Pegel (11(1)). Auf Grund des hohen
Pegels des CL-Signals werden die Datensignale DATA von
der Speicherkerneinheit 27 an den Lese-/Schreibpuffer 75 ausgegeben
(11(m)).
-
Der Lese-/Schreibpuffer 75 gibt
die Datensignale DATA als Lesedatensignale RDATA an
den Datenkonverter 77 von 10 aus.
Der Datenkonverter 77 wendet eine Parallel-Seriell-Konvertierung auf
die Lesedatensignale RDATA an und gibt die konvertierten
Signale als Dateneingangs-/-ausgangssignale DQ15–DQ0 durch
den Datenausgabepuffer 81 aus (11(n)).
-
Der RAS-Generator 53 von 7 empfängt das Ausgangssignal P2 von
dem Vorladegenerator 55 und verändert den Pegel des PRE-Signals
auf den hohen Pegel (11(o)). Auf Grund
des niedrigen Pegels des PRE-Signals gibt die erste Steuerschaltung 57 Steuersignale CNT2 jeweilig
an den BLT- Decodierer 67 und
den Leseverstärkergenerator 69 aus.
Der BLT-Decodierer 67 verändert den Pegel des BLT-Signals
auf den hohen Pegel und beendet das Ausgeben von Daten von dem (den)
Leseverstärker(n)
(11(p)). Der Leseverstärkergenerator 69 verändert die
Pegel des MW-Signals und des SW-Signals
auf den niedrigen Pegel (11(q)) und
inaktiviert die Leseverstärker
("RESET" von 11).
-
Des weiteren wird bei dem vierten
Taktsignal nach Akzeptanz des ersten Befehls der erste Befehl für die nächste Leseoperation
akzeptiert. Das ACT-Signal bleibt für eine vorbestimmte Periode
bei Empfang des Eingangsbefehls auf dem hohen Pegel (11(r)). Auf Grund des hohen Pegels des
ACT-Signals verändert sich
der Pegel des PRE-Signals auf L, wodurch das Vorladen der
Bitleitung ausgeführt
wird ( 11(s)). Mit anderen Worten,
die Vorladeoperation wird im Inneren der Vorrichtung als Antwort
auf den ersten Befehl in dem nächsten
Zyklus automatisch ausgeführt.
-
Zu dieser Zeit führen die Speicheroperationseinheit 23 und
die Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 die Leseoperation in dem
ersten Lesezyklus aus. Solch eine Pipeline-Operation ist deshalb
erreichbar, weil die Decodierereinheit 21, die Speicheroperationseinheit 23 und
die Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 unabhängig voneinander betriebsfähig sind.
Danach erfolgt die Akzeptanz des ersten Befehls bei der nächsten Leseoperation
in Intervallen von vier Taktsignalen.
-
In dem in 11 gezeigten Zeitlagendiagramm ist eine
Operation von einer von vier Bänken
gezeigt. In der Praxis können
Lesedaten synchron mit jedem Taktimpuls ohne Intervalle durch alternierendes
Vorsehen eines Zugriffs zu zwei Zeiten Bänke in Intervallen von zwei
Takten ausgegeben werden.
-
Als nächstes wird unten eine Schreiboperation
erläutert.
-
Die Schreiboperation ist im wesentlichen
dieselbe wie die oben beschriebene Leseoperation bis zu der Adressenakzeptanz
auf der Basis des zweiten Befehls.
-
Zuerst geht die Vorrichtung, wie
in 3 gezeigt, wenn der
WRA-Befehl als erster Befehl im Bereitschaftszustand empfangen wird,
in den Aktivierungszustand W über. Gleichzeitig werden die
oberen Schreibadressen (BA1–BA0, A14–A0)
akzeptiert.
-
Bei Empfang des LAL-Befehls als zweiten
Befehl geht die Vorrichtung danach in den Schreiboperationsmodus über. Gleichzeitig
werden die unteren Schreibadressen (A8–A0) und die Schreibdatenlängen (WBL0
, WBL1)
akzeptiert. Zusätzlich
werden synchron mit dem CLK-Signal die Schreibdaten (DQ15– DQ0) sukzessive
akzeptiert.
-
Die Anzahl von Ereignissen zum Akzeptieren
von Schreibdaten ist bestimmbar, wenn die in dem Modusregister eingestellte
Burst-Länge
deren Maximalanzahl ist. Bei der tatsächlichen Akzeptanz wird die
Anzahl von Ereignissen in Abhängigkeit
von der Länge
von Schreibdaten bestimmt, so wie sie gleichzeitig mit dem zweiten
Befehl akzeptiert werden. Wenn die Burst-Länge zum Beispiel auf "4"
eingestellt ist, ist dann, wenn , WBL1, die als
Schreibdatenlängen
akzeptiert werden, auf dem niedrigen Pegel bzw. dem hohen Pegel
sind, die Anzahl von Ereignissen zum Akzeptieren der Schreibdaten
so wie in Tabelle 3 gezeigt. Auf der Basis der Schreibdatenlänge, die
zusammen mit dem zweiten Befehl zu derselben Zeit akzeptiert wird,
wird die Anzahl von Ereignissen für das Akzeptieren direkt durch
die Schreibdatenlängensteuerschaltung 85 gesteuert;
demnach kann dann, wenn eine Vielzahl von Datenbits sukzessive akzeptiert
wird, die Schreibdatenlänge
ohne weiteres gesteuert werden. Da es möglich ist, die Schreibdatenlänge nur
durch die Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 zu
steuern, wird die Schreibdatenlänge, so
wie sie beim Eingeben des zweiten Befehls akzeptiert wird, zur Steuerung
von solch einer Schreiboperation mit Toleranz verwendet.
-
Die sukzessive akzeptierten Schreibdaten
werden durch den Dateneingabepuffer 83, der in 10 gezeigt ist, sequentiell
dem Datenkonverter 79 zugeführt. Der Datenkonverter 79 konvertiert
solche seriellen Daten in parallele Daten. Der Datenkonverter 79 gibt
auch die konvertierten Daten an die Speicheroperationseinheit 23 als
Schreibdaten WDATA aus. Die Speicheroperationseinheit 23 schreibt
die Daten in spezifizierte Speicherzellen.
-
Hier arbeiten die Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 und
die Speicheroperationseinheit 23 mit der eingestellten
Anzahl von Ereignissen für
die Akzeptanz. Nach diesen Operationen ist der Schreiboperationsmodus
vollendet und tritt die Vorrichtung in den Bereitschaftszustand
ein. Kurz gesagt, Daten, die nicht geschrieben werden müssen (ein
Teil, der länger
als die spezifizierte Datenlänge
ist), werden nicht gesteuert, so daß die für die Schreiboperation benötigte Zeit
eingespart werden kann. Als Resultat wird die Eingabezeitlage des
ersten Befehls im nächsten
Zyklus bestimmt.
-
Als nächstes wird unten der Modusregistereinstellmodus
erläutert.
-
Die Umstellung auf den Modusregistereinstellmodus
erfolgt bei Empfang des MRS-Befehls als zweiten Befehl, während die
Vorrichtung im Aktivierungszustand R ist. Wenn auf den
Modusregistereinstellmodus zu derselben Zeit umgestellt wird, zu
der der MRS-Befehl akzeptiert wird, werden die Signale BA0–BA1 und
die Signale A14–A0 akzeptiert,
um einen Wert des Modusregisters einzustellen. Der Modusregistereinstellmodus, der
mit keiner internen Operation einhergeht, kann den spezifizierten
Wert innerhalb einer vorbestimmten Periode einstellen, auch wenn
solch eine Steuerprozedur nach Empfang des zweiten Befehls beginnt.
Zu der Zeit der Eingabe des ersten Befehls ist es nicht erforderlich,
den spezifizierten Wert des Modusregisters einzustellen, so daß der Einstellwert
nicht mehr gehalten zu werden braucht, bis der zweite Befehl eingegeben
wird. Als Resultat ist es möglich,
die Komplikation der Steuerschaltung zu verhindern.
-
Unten wird als nächstes der automatische Auffrischmodus
erläutert.
-
Die Umstellung auf den automatischen
Auffrischmodus erfolgt bei Empfang des REF-Befehls als zweiten Befehl,
während
die Vorrichtung im Aktivierungszustand W ist. Da es während des
automatischen Auffrischmodus nicht erforderlich ist, Daten von und
nach außen
einzugeben/auszugeben, kann der automatische Auffrischmodus den
spezifizierten Wert innerhalb einer vorbestimmten Periode einstellen,
auch wenn solch eine Steuerprozedur nach Empfang des zweiten Befehls
als Eingabe dafür
beginnt.
-
Nach Empfang des REF-Befehls selektiert
die Vorrichtung die Hauptwortleitung MWL und die Subwortleitung
SWL nicht, die durch Eingabe des ersten Befehls selektiert worden
sind. Danach selektiert die Vorrichtung die Hauptwortleitung MWL und
die Subwortleitung SWL, die Adressen entsprechen, wie sie durch
den Auffrischzähler
von 5 erzeugt wurden.
Auf Grund dessen kann die Auffrischoperation mit Zuverlässigkeit ausgeführt werden.
-
Unten wird als nächstes der Selbstauffrischmodus
erläutert.
-
Die Umstellung auf den Selbstauffrischmodus
erfolgt, wenn sich der Pegel eines PD-Signals im automatischen Auffrischmodus
auf einen niedrigen Pegel verändert.
Mit anderen Worten, das Überwachen
solch eines PD-Signals, das nicht durch Befehlseingabe erfolgt,
macht es möglich,
daß die Vorrichtung
während
des automatischen Auffrischmodus auf den Selbstauffrischmodus umgestellt
werden kann.
-
Ein Unterschied zwischen dem automatischen
Auffrischen und dem Selbstauffrischen ist der, daß ersterem
eine Auffrischzeitlage von außen
zugeteilt wird, während
letzteres die Zeitlage selbst erzeugt. Für das Betreiben des Auffrischzählers 43 sowie
das Ausführen
einer Auffrischoperation wird eine identische Schaltung verwendet.
Daher erfolgt die Umstellung von dem automatischen Auffrischmodus
auf den Selbstauffrischmodus kontinuierlich und reibungslos, wodurch
es möglich
wird, die für
die Umstellung benötigte
Zeit zu verkürzen.
-
Unten wird der Modus mit niedrigem
Energieverbrauch erläutert.
-
Die Umstellung auf den Modus mit
niedrigem Energieverbrauch erfolgt, wenn der Pegel des PD-Signals
im Bereitschaftszustand auf einen niedrigen Pegel verändert wird.
Genauer gesagt, das Überwachen
des PD-Signals, das nicht durch Befehlseingabe erfolgt, gestattet
den Eintritt der Vorrichtung in den Modus mit niedrigem Energieverbrauch
während
des Bereitschaftszustandes. Der Modus mit niedrigem Energieverbrauch
ist einer der Zustände
der Vorrichtung und von der Zugriffsoperation direkt unabhängig. Die
Umstellung auf den Modus mit niedrigem Energieverbrauch wird durch
den Empfang des PD-Signals im Bereitschaftszustand gesteuert. Als
Resultat wird die Nutzbarkeit verbessert.
-
Bei dem Verfahren zum Betreiben der
Halbleiterspeichervorrichtung und bei der Halbleiterspeichervorrichtung
gemäß der oben
beschriebenen Ausführungsform
werden die Informationen, die zum Bestimmen des Operationsmodus
erforderlich sind, zu zwei Zeiten akzeptiert. Daher ist es möglich, die
Anschlußanzahl,
die zum Eingeben von Befehlen benötigt wird, zu reduzieren. In
dieser Ausführungsform
können
die fünf verschiedenen
Modi (nämlich
der Bereitschaftsmodus, der Leseoperationsmodus, der Schreiboperationsmodus,
der Modusregistereinstellmodus und der automatische Auffrischmodus)
durch das Chipselektionssignal /CS und das Funktionssignal
FN gesteuert werden. Falls ein dedizierter Anschluß zur Befehlseingabe
vorgesehen ist, kann die notwendige Anschlußanzahl weiter reduziert werden.
Dadurch wird es möglich,
zugeordnete Eingangskontaktstellen, Schaltungen oder dergleichen
zu reduzieren, wodurch die Chipgröße verkleinert wird. Die Verkleinerung
wird durch die Verringerung der Anzahl von Anschlüssen erreicht,
wodurch der Packungsgröße Grenzen
gesetzt werden.
-
Bei Eingabe des ersten Befehls wird
die Anzahl der Operationsmodi eingeschränkt, während die Schreib- und Leseoperationsmodi
unterschieden werden. Nach Vollendung der Eingabe des ersten Befehls wird
eine Schaltung initiiert, die den Schreib- und Leseoperationsmodi
gemeinsam ist. Daher ist es möglich, die
Schaltung zu aktivieren, die sowohl für die Schreib- als auch für die Leseoperationen
benötigt
wird, um dadurch die Zugriffszeit zu verkürzen.
-
Bei Eingabe des ersten Befehls wird
ein Teil von Adressen, der zum Ausführen der Schreib- oder Leseoperation
erforderlich ist, akzeptiert, wenn der durch den zweiten Befehl
bestimmte Operationsmodus entweder der Schreib- oder der Leseoperationsmodus
ist. Da die für
die Schreib- oder Leseoperation benötigten Adressen zu zwei Zeiten
akzeptiert werden können,
kann daher die Anzahl von Adressenanschlüssen signifikant reduziert
werden. Dadurch wird es möglich,
Adresseneingangskontaktstellen, Adresseneingangsschaltungen oder
dergleichen zu reduzieren, wodurch die Chipgröße verkleinert wird.
-
Wenn der REF-Befehl als zweiter Befehl
während
des Aktivierungszustandes W empfangen wird, erfolgt die
Umstellung auf den automatischen Auffrischmodus. Da der automatische
Auffrischmodus nicht das Eingeben/Ausgeben von Daten von und nach
außen
erfordert, kann erden spezifizierten Wert innerhalb der vorbestimmten
Periode einstellen, auch wenn solch eine Steuerprozedur nach Empfang
des zweiten Befehls beginnt.
-
Bei Empfang des MRS-Befehls als zweiten
Befehl während
des Aktivierungszustandes R erfolgt die Umstellung auf
den Modusregistereinstellmodus. Da der Modusregistereinstellmodus
keine internen Operationen begleitet, kann er den spezifizierten
Wert innerhalb der vorbestimmten Periode einstellen, selbst wenn solch
eine Steuerprozedur nach Empfang des zweiten Befehls beginnt.
-
Da es nicht erforderlich ist, den
zum Einstellen des Modusregisters 49 akzeptierten Wert
zu halten, ist es möglich,
die Komplikation der Steuerschaltung zu verhindern.
-
Die Umstellung der Operationsmodi
erfolgt bei der Steuerung durch das Überwachen des PD-Signals, das
keine Befehlseingabe darstellt. Daher erfolgt zum Beispiel die Umstellung
auf den Selbstauffrischmodus während
des automatischen Auffrischmodus, und die Umstellung auf den Modus
mit niedrigem Energieverbrauch erfolgt während des Bereitschaftsmodus.
-
Wenn der niedrige Pegel des PD-Signals
während
des automatischen Auffrischmodus empfangen wird, erfolgt die Umstellung
auf den Selbstauffrischmodus. Deshalb wird die Umstellung von dem
automatischen Auffrischmodus auf den Selbstauffrischmodus kontinuierlich
und reibungslos ausgeführt,
wodurch es als Resultat möglich
ist, die Zeit zu verkürzen,
die für
die Umstellung benötigt
wird.
-
Wenn der hohe Pegel des PD-Signals
im Bereitschaftszustand empfangen wird, wird der Bereitschaftszustand
gehalten. Daher ermöglicht
das Überwachen
des niedrigen Pegels des PD-Signals die Umstellung auf einen anderen
Operationsmodus, ohne während
des Bereitschaftszustandes irgendeinen Befehl zu empfangen.
-
Wenn der niedrige Pegel des PD-Signals
im Bereitschaftszustand empfangen wird, erfolgt die Umstellung auf
den Modus mit niedrigem Energieverbrauch. Daher kann die Umstellung
auf solch einen Modus mit niedrigem Energieverbrauch direkt ohne
Beziehung zur Zugriffsoperation einfach ausgeführt werden, woraus sich eine
Verbesserung der Nutzbarkeit ergibt.
-
Zu derselben Zeit, zu der der erste
Befehl akzeptiert wird, werden die Adressen akzeptiert, die zum Selektieren
der Hauptwortleitung MWL und der Subwortleitung SWL benötigt werden.
Dadurch wird es möglich,
die Speicheroperationseinheit 23 nach Akzeptanz des ersten
Befehls zu betreiben, ohne den zweiten Befehl zu empfangen, und
die vorbestimmte Hauptwortleitung MWL und die Subwortleitung
SWL zu selektieren. Während
der Leseoperation ermöglicht
daher lediglich das Akzeptieren des ersten Befehls das Übertragen
von Daten, die in der spezifizierten Speicherzelle gespeichert sind,
im voraus zu der Bitleitung, wodurch eine Zugriffszeit verkürzt wird.
Während
der Schreiboperation ermöglicht
die bloße
Akzeptanz des ersten Befehls das Verbinden der Speicherzelle, die
beschrieben werden soll, mit der Bitleitung, wodurch eine Zugriffszeit
verkürzt wird.
-
Die Hauptwortleitung MWL und
die Subwortleitung SWL, die durch den ersten Befehl selektiert worden sind,
werden nicht selektiert, wenn die Umstellung auf den automatischen
Auffrischmodus erfolgt. Es werden die Hauptwortleitung MWL und
die Subwortleitung SWL selektiert, die einer Adresse entsprechen,
die durch den Auffrischzähler 43 erzeugt
wurde. Deshalb kann die Auffrischoperation zuverlässig ausgeführt werden.
-
Der Steuersignalpuffer 31 akzeptiert
den zweiten Befehl bei der nächsten
ansteigenden Flanke des CLK-Signals, die nach der Akzeptanz des
ersten Befehls auftritt. Dadurch können sich die Informationen,
die bei Eingabe des zweiten Befehls erhältlich sind, in der Steuerung
in kurzer Zeit nach Eingabe des ersten Befehls widerspiegeln. Als
Resultat ist es möglich,
eine Verzögerung
der Steuerung zu minimieren, die dem zweiten Befehl entspricht,
wenn Befehle zu zwei Zeiten eingegeben werden.
-
Nach dem Akzeptieren des ersten Befehls
empfängt
der Spaltendecodierer 71 das Steuersignal CNT2 vor
dem Empfang der Vordecodiersignale PDECC, wie sie durch
die Eingabe des zweiten Befehls erzeugt werden, und aktiviert dann
das NAND-Gatter 71c.
Dies ermöglicht,
daß der
Spaltendecodierer 71 mit hoher Geschwindigkeit arbeiten
kann.
-
Die Schreibdatensteuerschaltung 85 steuert
während
des Schreibens von Daten direkt die Anzahl von Ereignissen zum Akzeptieren
von Daten entsprechend der Länge
von zu schreibenden Daten. Dadurch wird es möglich, nur Schreibdaten zu
akzeptieren, ohne irgendwelche komplizierten Steuerprozeduren auszuführen, wenn
eine Vielzahl von Daten sukzessive akzeptiert wird. Da die Schreibdatenlänge nur
durch die Eingabe-/Ausgabeeinheit 25 steuerbar ist, kann
die Steuerung durch bloßes
Akzeptieren der Informationen bei Eingabe des zweiten Befehls zuverlässig ausgeführt werden.
-
Zusätzlich zeigt 12 eine andere typische Konfiguration
der Speicheroperationseinheit 23.
-
Diese Speicheroperationseinheit 23 enthält einen
Schreibpuffer 87 und die Schreibadressenpuffer 89a, 89b.
Die übrigen
Schaltungen sind dieselben wie jene von 7. Der Schreibpuffer 87 empfängt die Schreibdaten WDATA,
hält temporär die Daten
gemäß dem spezifizierten
Steuersignal CNT2 und gibt sie an den Lese-/Schreibpuffer 75 aus.
Die Schreibadressenpuffer 89a, 89b empfangen das
spezifizierte Steuersignal CNT2 zum Steuern von Vordecodierern 59a, 59b.
Die Puffer 89a, 89b halten temporär Bankadressen B-ADD,
die von außen
zuzuführen
sind.
-
Die in 12 gezeigte
Speicheroperationseinheit 23 kann die Schreiboperation
unter Verwendung der Schreibdaten und der Schreibadresse ausführen, die
in dem vorherigen Schreiboperationsmodus akzeptiert worden sind.
In diesem Fall ist der Schreibzyklus früh vollendet, da die Schreiboperation
während
des Schreiboperationsmodus unter Verwendung der zuvor akzeptierten
Schreibadresse und der Schreibdaten beginnt. Deshalb ist es möglich, den
Beginn der Schaltungsoperation des Lesezyklus zu beschleunigen,
falls die Leseoperation nach der Schreiboperation ausgeführt wird.
-
13 zeigt
eine Halbleiterspeichervorrichtung der zweiten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Schaltungen, die dieselben wie jene der ersten Ausführungsform
sind, sind mit identischen Bezugszeichen versehen, und ihre Beschreibung
wird hier weggelassen.
-
Diese Ausführungsform unterscheidet sich
von der ersten Ausführungsform
in einer Decodierereinheit 91. Der übrige Teil dieser Ausführungsform
ist derselbe wie in der ersten Ausführungsform.
-
Die Decodierereinheit 91 enthält einen
Taktpuffer 29, eine Akzeptanzsteuerschaltung 92,
einen Steuersignalpuffer 31a, eine Energieabschaltsignalverriegelung 33,
einen Reihenadressenpuffer 35a, einen Spaltenadressenpuffer 37a,
einen Befehlsdecodierer 93, einen Auffrischzähler 43,
eine Reihenadressenverriegelung 45, eine Spaltenadressenverriegelung 47,
ein Modusregister 49 und eine Modussteuerschaltung 51.
-
Anders als bei der ersten Ausführungsform
empfangen der Steuersignalpuffer 31a, der Reihenadressenpuffer 35a und
der Spaltenadressenpuffer 37a jeweilige Signale asynchron
mit dem internen Taktsignal CLKIN. Die Akzeptanzsteuerschaltung 92 empfängt das
interne Taktsignal CLKIN zusammen mit einem Rückkopplungssignal FB von
dem Befehlsdecodierer 93 und gibt dann Akzeptanzsteuersignale ACON1, ACON2 aus.
Der Befehlsdecodierer 93 empfängt das interne Taktsignal CLKIN,
akzeptiert die Steuersignale ACON1, ACON2, die
internen Signale CIN, das interne Energieabschaltsignal PDIN und
das interne Reihenadressensignal ADRINO, decodiert den
Operationsbefehl und gibt das Steuersignal CNT1 und die
Aktivierungssignale ACT1, ACT2 zum Steuern von
anderen Schaltungen aus. Die Schaltungskonfiguration und ihre Zwischenverbindung
sind dieselben wie in der ersten Ausführungsform, obiges ausgenommen.
-
14 zeigt
die Einzelheiten des Steuersignalpuffers 31a, des Reihenadressenpuffers 35a und
des Befehlsdecodierers 93.
-
Der Steuersignalpuffer 31a und
der Reihenadressenpuffer 35a enthalten eine Vielzahl von
Eingangsschaltungen 31b, 35b zum jeweiligen Empfangen
von ankommenden Signalen. Interne Signale CIN und das interne
Reihenadressensignal ADRINO, die von den Eingangsschaltungen 31b, 35b ausgegeben
werden, werden an Akzeptanzschaltungen 94a und Akzeptanzschaltungen 94b ausgegeben,
die jeweilig den Aktivierungssignalen ACT1, ACT2 des
Befehlsdecodierers 93 entsprechen.
-
Der Befehlsdecodierer 93 enthält drei
Akzeptanzschaltungen 94a und eine Decodierschaltung 95a,
die Aktivierungssignalen ACT1 entsprechen, und ferner drei
Akzeptanzschaltungen 94b und eine Decodierschaltung 95b,
die Aktivierungssignalen ACT2 entsprechen. Jede Akzeptanzschaltung 94a wird
bei Aktivierung des Akzeptanzsteuersignals ACON1 aktiviert
und akzeptiert entweder das interne Signal CIN oder das
interne Reihenadressensignal ADRINO synchron mit dem inter nen
Taktsignal CLKIN und gibt dann die akzeptierten Signale
an die Decodierschaltung 95a aus. Jede Akzeptanzschaltung 94b wird
bei Aktivierung des Akzeptanzsteuersignals ACON2 aktiviert
und akzeptiert entweder das interne Signal CIN oder das
interne Reihenadressensignal ADRINO synchron mit dem internen
Taktsignal CLKIN und gibt dann die akzeptierten Signale
an die Decodierschaltung 95b aus. Die Decodierschaltungen 95a, 95b geben
decodierte Resultate als Aktivierungssignale ACT1, ACT2 aus.
Die Decodierschaltung 95a gibt das Rückkopplungssignal FB an die
Akzeptanzsteuerschaltung 92 aus.
-
In der Halbleiterspeichervorrichtung
dieser Ausführungsform
aktiviert die Akzeptanzschaltung 92 zuerst in ihrem Inaktivierungszustand
das Akzeptanzsteuersignal ACON1 und inaktiviert das Akzeptanzsteuersignal ACON2,
das als Antwort auf die Inaktivierung des Rückkopplungssignals FB inaktiviert
wird.
-
Bei Eingabe des ersten Befehls aktiviert
der Befehlsdecodierer 93 dann die Akzeptanzschaltung 94a als
Antwort auf das Akzeptanzsteuersignal ACON1 und gibt die
decodierten Resultate an eine vorbestimmte Schaltung als Aktivierungssignal ACT1 aus.
Zu dieser Zeit wird die Akzeptanzschaltung 94b inaktiviert.
Mit anderen Worten, das Chipselektionssignal /CS, das Funktionssignal FN und
das Reihenadressensignal A0, die dem ersten Befehl entsprechen,
werden durch die Decodierschaltung 95a decodiert. Die Decodierschaltung 95a aktiviert
das Rückkopplungssignal FB im
wesentlichen zu derselben Zeitlage wie jener zum Ausgeben des Aktivierungssignals ACT1.
-
Die Akzeptanzsteuerschaltung 92 aktiviert
das Akzeptanzsteuersignal ACON2 und inaktiviert das Steuersignal ACON1 als
Antwort auf die Aktivierung des Rückkopplungssignals FB.
Der Befehlsdecodierer 93 aktiviert die Akzep tanzschaltung 94b als
Antwort auf die Aktivierung des Akzeptanzsteuersignals ACON2 und gibt
decodierte Resultate an eine vorbestimmte Schaltung als Aktivierungssignal ACT2 aus.
Zu dieser Zeit ist die Akzeptanzschaltung 94a inaktiviert.
Mit anderen Worten, das Chipselektionssignal /CS, das Funktionssignal FN und
das Reihenadressensignal A0, die dem nächsten Befehl entsprechen,
werden durch die Decodierschaltung 95b decodiert. Die Akzeptanzschaltungen 94a, 94b akzeptieren
jeweilige Signale synchron mit den Impulsflanken des internen Taktsignals CLKIN zu
verschiedenen Zeitlagen.
-
In dieser Ausführungsform sind die Akzeptanzschaltungen 93a, 93b und
die Decodierschaltungen 93c, 93d gemäß den Aktivierungssignalen ACT1, ACT2 separat
konfiguriert. Dadurch wird es möglich,
die Befehlssteuerschaltung auch in den Halbleiterspeichervorrichtungen
mit komplizierten Befehlskombinationen einfach zu konstruieren.
Demzufolge ist es auch möglich,
die Verifizierung der Schaltungskonstruktion zu erleichtern.
-
Auf Grund der direkten Akzeptanz
von Signalen synchron mit demselben Taktsignal wird die Geschwindigkeit
der Akzeptanzprozeduren erhöht.
Als Resultat ist es möglich,
eine Operation der internen Schaltung früh zu initiieren und die Zugriffszeit
zu verkürzen.
-
Das Umschalten von Befehlen wird
nicht direkt durch das Taktsignal gesteuert, sondern es erfolgt durch
den Akzeptanzteil dicht bei der Steuerschaltung, der eine Speicheroperation
innerhalb des Chips ausführt.
Dies führt
auch in den Halbleiterspeichervorrichtungen, die mit hoher Frequenz
arbeiten, zum leichten Umschalten von Befehlen.
-
Zusätzlich wird das interne Taktsignal CLKIN,
das ein gemeinsames Triggersignal der Akzeptanzschaltungen 94a, 94b ist,
durch den Taktpuffer 29 direkt von außen zugeführt. Da der Taktpuffer 29 nicht
durch irgendwelche anderen Steuer signale gesteuert wird, wird eine
Verzögerung
des internen Taktsignals CLKIN bezüglich des Taktsignals CLK minimiert.
Als Resultat ist es möglich,
die Akzeptanzprozeduren der Akzeptanzschaltungen 94a, 94b zu
beschleunigen und die Operationen des Befehlsdecodierers 93 und
der internen Schaltung zu initiieren. Somit kann die Zugriffszeit
verkürzt
werden.
-
15 zeigt
die Einzelheiten einer Decodiereinheit in der Halbleiterspeichervorrichtung
der dritten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Schaltungen, die dieselben wie jene der ersten und zweiten
Ausführungsformen
sind, sind mit identischen Bezugszeichen versehen, und ihre Beschreibung
wird hier weggelassen.
-
Diese Ausführungsform unterscheidet sich
von der zweiten Ausführungsform
in einem Taktpuffer 96 und einem Befehlsdecodierer 97.
Der übrige
Teil dieser Ausführungsform
ist derselbe wie in der zweiten Ausführungsform.
-
Der Taktpuffer 96 empfängt das
Taktsignal CLK von außen,
gibt dann das empfangene Taktsignal CLK als Akzeptanzsignal ACLK1 bei
Aktivierung des Rückkopplungssignals FB aus
und gibt ein Akzeptanzsignal ACLK2 bei Inaktivierung des
Rückkopplungssignals FB aus.
Das Akzeptanzsignal ACLK1 wird bei Inaktivierung des Rückkopplungssignals FB nicht
ausgegeben. Ähnlich
wird das Akzeptanzsignal ACLK2 bei Aktivierung des Rückkopplungssignals FB nicht
ausgegeben.
-
Der Befehlsdecodierer 97 enthält drei
Akzeptanzschaltungen 98a, die jeweils das Akzeptanzsignal ACLK1 empfangen,
und die Decodierschaltung 95a und ferner drei Akzeptanzschaltungen 98b,
die jeweils das Akzeptanzsignal ACLK2 empfangen, das Aktivierungssignalen ACT2 entspricht,
und die Decodierschaltung 95b. Die Akzeptanzschaltungen 98a und
die Decodierschaltung 95a sind entsprechend den Aktivierungssignalen RCT1 gebildet.
Die Akzeptanzschaltungen 98b und die Decodierschaltung 95b sind
entsprechend den Aktivierungssignalen ACT2 gebildet. Jede
Akzeptanzschaltung 98a akzeptiert entweder das interne
Signal CIN oder das interne Reihenadressensignal ADRINO synchron
mit dem Akzeptanzsignal ACLK1 und gibt dann das akzeptierte
Signal an die Decodierschaltung 95a aus. Jede Akzeptanzschaltung 98b akzeptiert
entweder das interne Signal CIN oder das interne Reihenadressensignal ADRINO synchron
mit dem Akzeptanzsignal ACLK2 und gibt dann das akzeptierte
Signal an die Decodierschaltung 95b aus. Die Decodierschaltungen 95a, 95b sind
dieselben wie jene, die in der zweiten Ausführungsform verwendet wurden.
-
In dieser Ausführungsform akzeptieren die
Akzeptanzschaltungen 98a, 98b, die den Aktivierungssignalen ACT1, ACT2 entsprechen,
die Signale synchron mit jeweiligen verschiedenen Akzeptanzsignalen ACLK1, ACLK2.
Jeweilige Akzeptanzsignale ACLK1, ACLK2 werden
nur den Akzeptanzschaltungen 98a, 98b zum Akzeptieren
von jeweiligen Signalen zugeführt,
die dazu dienen, die Last (parasitäre Kapazität) von Verdrahtungen der Signale
zu minimieren.
-
Genauer gesagt, in den Fällen, wo
in dieser Ausführungsform
viele Akzeptanzschaltungen 98a, 98b verwendet
werden, ist es möglich,
die Last (parasitäre
Kapazität)
von jeder Taktsignalverdrahtung durch das Verwenden einer Vielzahl
von Taktsignalen für
Akzeptanzsignale zu reduzieren. Dies ist besonders in den Fällen effektiv,
wenn eine große
Anzahl von Befehlseingangsanschlüssen
verwendet wird.
-
Als nächstes folgt eine Erläuterung
der zweiten Ausführungsform
des Verfahrens zum Betreiben einer Halbleiterspeichervorrichtung
der vorliegenden Erfindung und der vierten Ausführungsform der Halbleiterspeichervorrichtung
der vorliegenden Erfindung. Die Schaltungen und Signale, die jenen
der obenerwähnten
Ausführungsformen
entsprechen, sind mit identischen Bezugszeichen versehen, und ihre
eingehende Beschreibung wird hier weggelassen.
-
Die Halbleiterspeichervorrichtung
dieser Ausführungsform
ist als FCRAM gebildet, wobei dessen interne Schaltung
in drei Stufen unterteilt ist, und funktioniert so, daß jede von
ihnen eine Pipeline-Operation ausführen kann. Das Zustandsübergangsdiagramm
von diesem FCRAM ist dasselbe wie in 3. Genauer gesagt, der FCRAM geht
in einen Aktivierungszustand R über, wenn ein RDA-Befehl als
erster Befehl empfangen wird; er geht in einen Aktivierungszustand W über, wenn
ein WRA-Befehl als erster Befehl empfangen wird. Wenn ein LAL-Befehl
und ein MRS-Befehl als zweiter Befehl im Aktivierungszustand R empfangen
werden, tritt der FCRAM in einen Leseoperationsmodus bzw.
einen Modusregistereinstellmodus ein. Wenn der LAL-Befehl und ein
REF-Befehl als zweiter Befehl im Aktivierungszustand W empfangen
werden, tritt der FCRAM in einen Schreiboperationsmodus
bzw. einen automatischen Auffrischmodus ein.
-
16 zeigt
die gesamte Konfiguration des FCRAM, auf den eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung angewendet wird.
-
Der FCRAM enthält eine
Decodierereinheit 100, eine Speichersteuereinheit 102,
vier Speicheroperationseinheiten 104 und eine Eingabe-/Ausgabeeinheit 106.
Die Speicheroperationseinheiten 104 werden allgemein als
"Bänke"
bezeichnet, von denen jede ihre Speicherkerneinheit 27 hat,
die dieselbe wie jene in der ersten Ausführungsform ist. Die dicken
Pfeile in der Zeichnung bezeichnen eine Vielzahl von Signalleitungen.
-
Die Decodierereinheit 100 empfängt ein
Taktsignal CLK, Befehlssignale CMD, Reihenadressensignale RAD und
Spaltenadressensignale CAD und gibt dann an die Speichersteuereinheit 102 Aktivierungssignale RDACT, WRACT, LALACT, REFACT, MRACT
sowie interne Reihenadressensignale IRAD und interne Spaltenadressensignale ICAD aus,
die dem RDA-Befehl, dem WRA-Befehl, dem LAL-Befehl, dem REF-Befehl bzw.
einem MRS-Befehl
entsprechen. Die Speichersteuereinheit 102 empfängt Signale
von der Decodierereinheit 100 und gibt an die Speicheroperationseinheiten 104 Aktivierungssignale ACT2,
interne Reihenadressensignale IRAD2 und interne Spaltenadressensignale ICAD2 aus.
Zusätzlich
gibt die Speichersteuereinheit 102 ein Ausgabeverhinderungssignal IODIS an
die Eingabe-/Ausgabeeinheit 106 aus. Die Eingabe-/Ausgabeeinheit 106 nimmt
von außerhalb
der Vorrichtung Dateneingangs-/ -ausgangssignale DQ auf
und gibt diese nach außen
aus, während
Datensignale DATA von den Speicheroperationseinheiten 104 aufgenommen
und an diese ausgegeben werden.
-
17 zeigt
die Einzelheiten der Decodierereinheit 100 und der Eingabe-/Ausgabeeinheit 106.
-
Die Decodierereinheit 100 umfaßt einen
Taktpuffer 96, eine Befehlsverriegelung 108, den
ersten Befehlsdetektor 110, den zweiten Befehlsdetektor 112,
einen Reihenadressenpuffer 114, einen Spaltenadressenpuffer 116,
eine Reihenadressenverriegelung 118 und eine Spaltenadressenverriegelung 120.
Die Eingabe-/Ausgabeeinheit 106 enthält einen Eingabe-/Ausgabepuffer 122 und
eine Eingabe-/Ausgabedatenverriegelung 124.
-
Der Taktpuffer 96 ist dieselbe
Schaltung wie jene von 15.
Der Taktpuffer 96 wird durch ein Rückkopplungssignal FB gesteuert
und gibt ein Akzeptanzsignal ACLK1 bei Eingabe des ersten
Befehls aus, während
ein Akzeptanzsignal ACLK2 bei Eingabe des zweiten Befehls
ausgegeben wird. Die Befehlsverriegelung 108 empfängt Befehlssignale CMD und
gibt dann die empfangenen Signale als interne Befehlssignale ICMD aus.
Der erste Befehlsdetektor 110 enthält einen Lesebefehl-Detektionsteil 110a und
einen Schreibbefehl-Detektionsteil
110b. Der Lesebefehl-Detektionsteil 110a akzeptiert
das interne Befehlssignal ICMD synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK1 und
aktiviert das Aktivierungssignal RDACT, wenn das akzeptierte
Signal der RDA-Befehl ist. Der Schreibbefehl-Detektionsteil 110b akzeptiert
das interne Befehlssignal ICMD synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK1 und
aktiviert das Aktivierungssignal WRACT, wenn das akzeptierte
Signal der WDA-Befehl ist.
-
Der zweite Befehlsdetektor 112 enthält einen
Operationsbefehl-Detektionsteil 112a, einen Auffrischbefehl-Detektionsteil 112b und
einen Modusregisterbefehl-Detektionsteil 112c. Der Operationsbefehl-Detektionsteil 112a akzeptiert
interne Befehlssignale ICMD synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK2 und
aktiviert das Aktivierungssignal LALACT, wenn das akzeptierte
Signal der LAL-Befehl ist. Der Auffrischbefehl-Detektionsteil 112b akzeptiert
die internen Befehlssignale ICMD synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK2 und
aktiviert das Aktivierungssignal REFACT, wenn das akzeptierte
Signal der REF-Befehl ist. Der Modusregisterbefehl-Detektionsteil 112c akzeptiert
die internen Befehlssignale ICMD synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK2 und
aktiviert das Aktivierungssignal MRACT, wenn das akzeptierte
Signal der MRS-Befehl
ist.
-
Der Reihenadressenpuffer 114 empfängt Reihenadressensignale RAD und
gibt die empfangenen Signale an die Reihenadressenverriegelung 118 aus.
Die Reihenadressenverriegelung 118 akzeptiert die Adressensignale
synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK1 und gibt die akzeptierten
Signale als interne Reihenadressensignale IRAD aus. Die
Spaltenadressenverriegelung 116 empfängt Spaltenadressensignale CAD und gibt
die empfangenen Signale an die Spaltenadressenverriegelung 120 aus.
Die Spaltenadressenverriegelung 120 akzeptiert die Adressensignale
synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK2 und gibt die akzeptierten
Signale als interne Reihenadressensignale ICAD aus.
-
Der Eingabe-/Ausgabepuffer 122 nimmt
Dateneingangs-/ -ausgangssignale DQ von außerhalb
der Vorrichtung auf und gibt sie nach außerhalb aus, während diese
Signale gleichzeitig bezüglich
der Eingabe-/Ausgabedatenverriegelung 124 aufgenommen und ausgegeben
werden. Die Eingabe-/Ausgabedatenverriegelung 124 funktioniert
so, um serielle Daten, die von dem Eingabe-/Ausgabepuffer 122 zugeführt werden, in
parallele Daten zu konvertieren und auch um parallele Datensignale DATA,
die von den Speicheroperationseinheiten 104 zugeführt werden,
in serielle Daten zu konvertieren. Die Eingabe-/Ausgabedatenverriegelung 124 ist
so, daß dann,
wenn ein Ausgabeverhinderungssignal IODIS empfangen wird,
die Datenverriegelung das Ausgeben von Datensignalen an den Eingabe-/Ausgabepuffer 122 beendet.
-
18 zeigt
die Einzelheiten der Speichersteuereinheit 102 und der
Speicheroperationseinheiten 104.
-
Die Speichersteuereinheit 102 enthält einen
RAS-Generator 126, eine Auffrischsteuerschaltung 128, einen
Auffrischzähler 43,
ein Modusregister 130 und ihre zugeordnete Steuerschaltung 132,
einen Reihenadressenschalter 134, einen Spaltenadressenschalter 136 und
einen Datenschalter 138. Die Speicheroperationseinheiten 104 enthalten
jeweils die erste Steuerschaltung 140, einen Blockdecodierer 142,
eine Reihenadressenverriegelung 144, eine Spaltenadressenverriegelung 146,
Vordecodierer 148, 150, die zweite Steuerschaltung 152,
einen Lese-/Schreibpuffer 154, einen Wortdecodierer 63,
einen 1/4-Decodierer 65, einen BLT-Decodierer 67,
einen Leseverstärkergenerator 69,
einen Spaltendecodierer 71 und eine Speicherkerneinheit 27.
-
Der RAS-Generator 126 empfängt Aktivierungssignale RDACT, WRACT, LALACT und
gibt Steuersignale an die Auf frischsteuerschaltung 128,
den Auffrischzähler 43,
das Modusregister 130, die Steuerschaltung 132 bzw,
die erste Steuerschaltung 140 aus, die später beschrieben
sind. Der RAS-Generator 126 ist hinsichtlich der Funktion
derselbe wie der RAS-Generator 53 von 7.
-
Die Auffrischsteuerschaltung 128 empfängt das
Steuersignal von dem RAS-Generator 126 zusammen mit dem
Aktivierungssignal REFACT und gibt ein Steuersignal an
den RAS-Generator 126 aus.
Mit anderen Worten, die Auffrischsteuerschaltung 128 steuert
den RAS-Generator 126, wenn das Aktivierungssignal REFACT aktiviert
wird (in einem automatischen Auffrischmodus).
-
Der Auffrischzähler 43 zählt bei
Empfang des Steuersignals von dem RAS-Generator 126 aufwärts und
gibt Auffrischadressen REFADD aus, die der Wert solch eines
Zählers
sind.
-
Das Modusregister 130 und
die Steuerschaltung 132 empfangen ein Steuersignal von
dem RAS-Generator 126 zusammen mit dem Aktivierungssignal MRACT und
geben ein Ausgabeverhinderungssignal IODIS aus, wenn das
Aktivierungssignal MRACT aktiviert wird. Das Modusregister 130 ist
mit einer Datensignalleitung verbunden, die in der Zeichnung nicht
gezeigt ist; das Modusregister 130 wird durch ein Datensignal eingerichtet,
das durch die Datensignalleitung zugeführt wird.
-
Der Reihenadressenschalter 134 gibt
an die Reihenadressenverriegelung 144 die internen Reihenadressensignale IRAD und
die Auffrischadressen REFADD aus. Der Spaltenadressenschalter 136 empfängt die
internen Reihenadressensignale ICAD und gibt die empfangenen
Signale an die Spaltenadressenverriegelung 146 aus. Zusätzlich werden
auf Grund einer Schaltoperation des Reihenadressenschalters 134 und des
Spaltenadressenschalters 136 die Adressensignale irgendeiner der
vier separaten Speicheroperationseinheiten 104 zugeführt.
-
Der Datenschalter 138 ist
eine Schaltung, die arbeitet, um Datensignale (DATA) von
irgendeiner der vier Speicheroperationseinheiten 104 aufzunehmen
und an sie auszugeben.
-
Die erste Steuerschaltung 140 empfängt die
Steuersignale von dem RAS-Generator 126 und steuert den
Wortdecodierer 63 und dergleichen. Die erste Steuerschaltung 140 ist
hinsichtlich der Funktion dieselbe wie die erste Steuerschaltung 57 von 7.
-
Die Reihenadressenverriegelung 144 und
die Spaltenadressenverriegelung 146 sind die Schaltung, die
Adressensignale bezüglich
jeder der Speicheroperationseinheiten 104 verriegelt.
-
Der Blockdecodierer 142,
die Vordecodierer 148, 150, die zweite Steuerschaltung 152 und
der Lese-/Schreibpuffer 154 sind hinsichtlich der Funktion
dieselben wie der Blockdecodierer 61, die Vordecodierer 59a, 59b,
die zweite Steuerschaltung 73 und der Lese-/Schreibpuffer 75 von 7. Der Wortdecodierer 63, der
1/4-Decodierer 65, der BLT-Decodierer 67, der
Leseverstärkergenerator 69,
der Spaltendecodierer 71 und die Speicherkerneinheit 27 sind
dieselben wie jene von 7.
-
19 zeigt
die Zeitlagen von einigen Hauptsignalen während Leseoperationen. Es sei
erwähnt,
daß eine
Erläuterung
bezüglich
derselben Operation wie jener von 11 weggelassen
wird. Bei diesem Beispiel werden Leseoperationen und Modusregistereinstelloperationen
alternierend ausgeführt.
-
Zuerst akzeptiert die Befehlsverriegelung 108 von 17 den RDA-Befehl als ersten
Befehl. Die Reihenadressensignale RAD werden dann synchron
mit der Akzeptanz des ersten Befehls akzeptiert. Der RDA-Befehl
wird als interne Befehlssignale ICMD dem ersten Befehlsdetektor 110 und
dem zweiten Befehlsdetektor 112 zugeführt. Bei Akzeptanz des ersten
Befehls wird hier das Akzeptanzsignal RCLK1 ausgegeben, während die
Ausgabe des Akzeptanzsignals ACLK2 verhindert wird. Dadurch
wird gewährleistet,
daß der zweite
Befehlsdetektor 112 die internen Befehlssignale ICMD nicht
akzeptiert.
-
Der Lesebefehl-Detektionsteil 110a und
der Schreibbefehl-Detektionsteil 110b des ersten Befehlsdetektors 110 akzeptieren
die internen Befehlssignale ICMD (RDA-Befehl) synchron
mit dem Akzeptanzsignal ACLK1. Der Lesebefehl-Detektionsteil 110a detektiert,
daß der
RDA-Befehl zugeführt
worden ist, wodurch das Aktivierungssignal RDACT aktiviert
wird (19(a)). Da der Schreibbefehl-Detektionsteil 110a die
Zufuhr des WDA-Befehls nicht detektieren kann, hält er den Inaktivierungszustand
des Rktivierungssignals WRACT. Danach empfangen die Speichersteuereinheit 102 und
die Speicheroperationseinheiten 104 das Aktivierungssignal RDACT und
arbeiten dann auf dieselbe Weise wie in 11. Genauer gesagt, bei Zufuhr des ersten
Befehls wird das Wortleitungsselektionssignal RASZ aktiviert,
während
das Vorladesteuersignal PRE inaktiviert wird.
-
Als nächstes akzeptiert die Befehlsverriegelung 108 den
LAL-Befehl als zweiten Befehl. Die Spaltenadressensignale CAD werden
synchron mit der Akzeptanz des ersten Befehls akzeptiert. Der LAL-Befehl
wird dann als interne Befehlssignale ICMD dem ersten Befehlsdetektor 110 und
dem zweiten Befehlsdetektor 112 zugeführt. Bei Akzeptanz des zweiten
Befehls wird hier das Akzeptanzsignal ACLK2 ausgegeben,
während die
Ausgabe des Akzeptanzsignals ACLK1 verhindert wird. Auf
Grund dessen akzeptiert der erste Befehlsdetektor 110 die
internen Befehle ICMD nicht mehr.
-
Der Operationsbefehl-Detektionsteil 112a,
der Auffrischbefehl-Detektionsteil 112b und der Modusregisterbefehl-Detektionsteil 112c des
zweiten Befehlsdetektors 112 akzeptieren die internen Befehlssignale ICMD (LAL-Befehl)
synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK2. Der Operationsbefehl-Detektionsteil 112a detektiert,
daß der
LAL-Befehl zugeführt
worden ist, und aktiviert dann das Aktivierungssignal LRLACT (19(b)). Da der Auffrischbefehl-Detektionsteil 112b und
der Modusregisterbefehl-Detektionsteil 112c die Zufuhr
des REF-Befehls und des MRS-Befehls nicht detektieren können, halten
diese Einheiten die Inaktivierungszustände der Aktivierungssignale REFACT, MRACT.
Danach arbeiten die Speichersteuereinheit 102 und die Speicheroperationseinheiten 104 genauso
wie in 11, wodurch eine
Leseoperation ausgeführt
wird.
-
Ferner akzeptiert die Befehlsverriegelung 108 den
RDA-Befehl als ersten
Befehl bei dem vierten Takt, wobei ab dem Akzeptanzereignis des
anfänglichen
ersten Befehls gezählt
wird. Eine Operation, die nach Akzeptanz des ersten Befehls auszuführen ist,
ist dieselbe wie oben beschrieben.
-
Als nächstes akzeptiert die Befehlsverriegelung 108 den
MRS-Befehl als zweiten Befehl. Der Modusregisterbefehl-Detektionsteil 112c des
zweiten Befehlsdetektors 112 akzeptiert die internen Befehlssignale ICMD (MRS-Befehl)
synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK2 und aktiviert dann
das Aktivierungssignal MRACT (19(c)).
Die Steuerschaltung 132 von 18 empfängt das
Aktivierungssignal MRACT und inaktiviert dann das Ausgabeverhinderungssignal IODIS (dessen
Wellenform in der Zeichnung nicht gezeigt ist). Die Eingabe-/Ausgabedatenverriegelung 124 von 17 empfängt das Ausgabeverhinderungssignal IODIS und
wird dann inaktiv gemacht. Als Resultat dessen wird verhindert,
daß irgendein
Datensignal in dem Modusregistereinstellmodus nach außen ausgegeben
wird (19(d)). Danach wird jedes Bit
des Modusregisters durch Datenleitungen gesetzt, die in der Zeichnung
nicht gezeigt sind.
-
20 zeigt
die Zeitlagen von einigen Hauptsignalen während einer Schreiboperation.
Es sei erwähnt,
daß eine
Erläuterung
bezüglich
derselben Operation wie jener von 19 weggelassen
wird. Bei diesem Beispiel werden eine Schreiboperation und eine
automatische Auffrischoperation alternierend ausgeführt.
-
Zuerst akzeptiert die Befehlsverriegelung 108 von 17 den WRA-Befehl als ersten
Befehl. Die Reihenadressensignale RAD werden dann synchron
mit solch einer Akzeptanz des ersten Befehls akzeptiert. Der Schreibbefehl-Detektionsteil 110b des
ersten Befehlsdetektors 110 akzeptiert die internen Befehlssignale ICMD (WRA-Befehl)
synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK1 und aktiviert dann
das Aktivierungssignal WRACT (20(a)).
-
Als nächstes akzeptiert die Befehlsverriegelung 108 den
LAL-Befehl als zweiten Befehl. Der Operationsbefehl-Detektionsteil 112a des
zweiten Befehlsdetektors 112 akzeptiert die internen Befehlssignale ICMD (LAL-Befehl)
synchron mit dem Akzeptanzsignal ACLK2 und aktiviert das
Aktivierungssignal LALACT (20(b)).
Zusätzlich
werden Schreibsignale synchron mit der ansteigenden Flanke eines
Taktsignals CLK wie bei Akzeptanz durch den zweiten Befehl
und auch mit seiner fortschreitenden Flanke des Taktsignals akzeptiert.
Und die Speichersteuereinheit 102 und die Speicheroperationseinheiten 104 werden
betrieben, um eine Schreiboperation auszuführen.
-
Des weiteren akzeptiert die Befehlsverriegelung 108 den
WRA-Befehl als ersten Befehl bei dem vierten Takt, gezählt ab der
Akzeptanz des anfänglichen
ersten Befehls. Eine Operation, die nach der Akzeptanz des ersten
Befehls auszu führen
ist, ist dieselbe wie die obenerwähnte Operation. Als nächstes akzeptiert
die Befehlsverriegelung 108 den REF-Befehl als zweiten Befehl. Der Auffrischbefehl-Detektionsteil 112b des
zweiten Befehlsdetektors 112 akzeptiert die internen Befehlssignale ICMD (REF-Befehl)
synchron mit dem Akzeptanzsignal RCLK2 und aktiviert das
Aktivierungssignal REFACT (20(c)).
Das Aktivieren des Aktivierungssignals REFACT führt zur
Ausführung
einer automatischen Auffrischoperation. Zusätzlich wird die Aktivierung des
Spaltenselektionssignals CL als Antwort auf die Aktivierung des
Aktivierungssignals REFACT verhindert, wodurch das Schreiben von
irgendwelchen ungültigen
Daten unterdrückt
wird.
-
In dieser Ausführungsform können dieselben
Effekte wie jene in der ersten Ausführungsform erhalten werden.
Im besonderen ist die vorliegende Erfindung so, daß beachtliche
Effekte durch das Anwenden auf einen FCRAM erhalten werden
können,
dessen interne Schaltung in eine Vielzahl von Stufen unterteilt
ist, so daß jede
Stufe eine Pipeline-Verarbeitung ausführen kann, um dadurch Lese-
und Schreiboperationen auszuführen.
-
21 zeigt
die dritte Ausführungsform
des. Verfahrens zum Betreiben einer Halbleiterspeichervorrichtung
und die fünfte
Ausführungsform
der Halbleiterspeichervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Die
Schaltungen und Signale, die dieselben wie jene der obigen Ausführungsformen
sind, sind mit identischen Bezugszeichen versehen, und ihre eingehende
Erläuterung
wird hier weggelassen.
-
In dieser Ausführungsform unterscheiden sich
die Speichersteuereinheit 158 und die Speicheroperationseinheiten 160 von
denen von 16. Die übrigen Teile sind dieselben
wie jene von 16. Zusätzlich hat
der FCRAM dieser Ausführungsform
eine spezifische Funktion, die als "Verzögerungsschreiben" oder "spätes Schreiben"
bezeichnet wird, zum Schreiben von Schreibdaten, die entsprechend
einem Schreibbefehl zugeführt
werden, in eine Speicherzelle zu einer Zeit der Zufuhr des nächsten Schreibbefehls,
um die Nutzungseffektivität
des Datenbusses zu verbessern.
-
22 zeigt
die Einzelheiten der Speichersteuereinheit 158 und der
Speicheroperationseinheiten 160.
-
Die Speichersteuereinheit 158 umfaßt eine
Auffrischsteuerschaltung 162, die sich von jener von 18 unterscheidet. Die Speicheroperationseinheiten 160 enthalten
einen Lese-/Schreibpuffer 164, der sich von dem von 18 unterscheidet. Zusätzlich enthalten
die Speicheroperationseinheiten 160 hier einen E/A-Schalter 166 und
einen Schreibdatenpuffer 168. Es sei erwähnt, daß die Speicheroperationseinheiten 160 hier
einen Schreibadressenpuffer zum Halten einer Schreibadresse haben,
obwohl es in der Zeichnung nicht speziell dargestellt ist.
-
Die Auffrischsteuerschaltung 162 empfängt ein
Steuersignal von dem RAS-Generator 126 und das Aktivierungssignal REFACT zusammen
mit einem Schreibdatenfreigabesignal WEN von dem Schreibdatenpuffer 168 und
gibt ein Steuersignal an den RAS-Generator 126 aus, während ein
Schreibsteuersignal WCON an den Schreibdatenpuffer 168 ausgegeben
wird.
-
Das Schreibdatenfreigabesignal WEN ist
ein Signal, das dann, wenn in dem Schreibdatenpuffer 168 gültige Schreibdaten
sind, die Übertragung
der Informationen (hoher Pegel) zu der Auffrischsteuerschaltung 162 zuläßt. Die
Auffrischsteuerschaltung 162 führt keine Auffrischoperation
aus, wie es später
beschrieben ist, wenn der Auffrischbefehl REF während einer
Periode empfangen wird, in der das Schreibdatenfreigabesignal WEN auf
den hohen Pegel eingestellt ist. Die Auffrischsteuerschaltung 162 führt eine
Auffrischoperation nur dann aus, wenn der Auffrischbefehl REF während einer
Periode empfangen wird, in der das Schreibdatenfreigabesignal WEN auf
den niedrigen Pegel eingestellt ist.
-
Das Schreibsteuersignal WCON ist
ein Signal, das bei Empfang des Auffrischbefehls REF ausgegeben
wird. Der Schreibdatenpuffer 168 ist so, wie es später beschrieben
ist, daß der
Puffer in dem Zustand, wenn gültige
Schreibdaten existieren, die Daten an den Lese-/Schreibpuffer 164 nur
dann ausgibt, wenn das Schreibsteuersignal WCON empfangen
wird. Dann wird eine Schreiboperation ausgeführt.
-
Der E/A-Schalter 166 ist
eine Schaltung zum Übertragen,
während
einer Leseoperation, entweder der Daten, die aus der Speicherkerneinheit 27 ausgelesen
werden, oder der Daten, die in dem Schreibdatenpuffer 168 gespeichert
sind, zu dem Datenschalter 138. Genauer gesagt, falls Schreibdaten
und eine Schreibadresse auf Grund einer Schreiboperation in dem
Schreibdatenpuffer 168 und dem Schreibadressenpuffer (nicht
gezeigt) gespeichert werden und dann eine Leseoperation bezüglich derselben
Adresse unmittelbar nach Vollendung des Schreibens der Daten/Adresse
ausgeführt
wird, werden die in dem Schreibdatenpuffer 168 gespeicherten
Schreibdaten durch den E/A-Schalter 166 und den Datenschalter 138 als
Lesedaten nach außen ausgegeben.
-
23 zeigt
die Zeitlagen von einigen Hauptsignalen während einer Schreiboperation.
Es sei erwähnt,
daß eine
Erläuterung
bezüglich
derselben Operation wie jener von 20 weggelassen
wird. Bei diesem Beispiel wird eine Schreiboperation nach Ausführung von
Schreiboperationen und einer automatischen Auffrischoperation kontinuierlich
ausgeführt.
-
Bei der anfänglichen Schreiboperation werden
die gültigen
Schreibdaten DBUF, wie sie in dem Schreibdatenpuffer 168 gespeichert
sind, in die Speicherkerneinheit 27 geschrieben (23(a)). Zusätzlich akzeptiert der Schreibdatenpuffer 168 neu
zugeführte
Schreibdaten-Eingangs-/Ausgangssignale DQ (23(b)).
Da die Auffrischsteuerschaltung 162 die gültigen Schreibdaten DBUF hält, gibt
sie das Schreibdatenfreigabesignal WEN mit hohem Pegel
aus (23(c)).
-
Als nächstes werden der WRA-Befehl
und der REF-Befehl zugeführt
(23(d)). Die Auffrischsteuerschaltung 162 empfängt das
Aktivierungssignal REFACT zusammen mit dem Schreibdatenfreigabesignal WE mit
hohem Pegel und gibt dann das Schreibsteuersignal WCON aus
(die Wellenform ist in der Zeichnung nicht gezeigt). Der Schreibdatenpuffer 168 empfängt das
Schreibsteuersignal WCON und gibt seine Haltedaten DBUF an
den Lese-/Schreibpuffer 164 aus. Speziell führt in dem
Fall, wenn gültige
Daten DBUF in dem Schreibdatenpuffer 168 existieren, der zuerst
eine Schreiboperation aus, wenn der REF-Befehl empfangen wird.
-
Zusätzlich verändert der Schreibdatenpuffer 168 den
Pegel des Schreibdatenfreigabesignals WEN auf den niedrigen
Pegel (23(e)). Danach wird das RASZ-Signal
bei Empfang des Aktivierungssignals REFACT aktiviert, woraus
sich das Ausführen
einer Auffrischoperation ergibt (23(f)).
In der Zeichnung bezeichnet das Bezugszeichen "W", das
zu Bitleitungen hinzugefügt
ist, eine Schreiboperation, während
"REF" eine Auffrischoperation bezeichnet. Zusätzlich gibt
"(REF)" an, daß eine
Wortleitung auf Grund der Aktivierung des Wortleitungsselektionssignals RASZ selektiert
wird und dann automatisch eine Auffrischoperation ausgeführt wird.
-
Als nächstes werden der WRA-Befehl
und der LAL-Befehl zugeführt.
Zu dieser Zeit speichert der Schreibdatenpuffer 168 keine
gültigen
Schreibdaten (Schreibdatenfreigabesignal WEN = niedriger
Pegel), so daß in
der Speicherkerneinheit 27 nie eine Schreiboperation ausgeführt wird.
Daher wird das Spaltenleitungsselektionssignal CL auf dem
niedrigen Pegel gehalten (23(g)).
Zusätzlich
akzeptiert der Schreibdatenpuffer 168 Schreibdaten-Eingangs-/Ausgangssignale DQ, die
von außen
zugeführt
werden (23(h)), und gibt dann das
WEN-Signal mit hohem Pegel aus (23(i)).
-
Weiterhin werden der WRA-Befehl und
der LAL-Befehl zugeführt,
und dann wird eine Schreiboperation ausgeführt.
-
24 zeigt
ein anderes Beispiel für
die Zeitlagen von Hauptsignalen während einer Schreiboperation.
Es sei erwähnt,
daß eine
Erläuterung
bezüglich
derselben Operation wie jener von 23 weggelassen wird.
Bei diesem Beispiel wird die automatische Auffrischoperation zweimal
in Folge nach Vollendung einer Schreiboperation ausgeführt; danach
wird eine weitere Schreiboperation ausgeführt. Die anfängliche
Schreiboperation und die anfängliche
Auffrischoperation sind dieselben wie jene von 23.
-
Als nächstes werden der WRA-Befehl
und der REF-Befehl zugeführt
(24(a)). Zu dieser Zeit hält der Schreibdatenpuffer 168 keine
gültigen
Daten, so daß er
ein Schreibdatenfreigabesignal WEN mit niedrigem Pegel
ausgibt ( 24(b)). Auf Grund dessen
empfängt
die Auffrischsteuerschaltung 162 das Aktivierungssignal REFRCT und
das Schreibdatenfreigabesignal WEN mit niedrigem Pegel,
wodurch eine Auffrischoperation ausgeführt wird. Zusätzlich inaktiviert
die Auffrischsteuerschaltung 162 das Schreibsteuersignal WCON während der
vorherigen Auffrischoperation (die Wellenform ist in der Zeichnung
nicht gezeigt). Als Resultat empfängt der Schreibdatenpuffer 168 das
inaktivierte Schreibsteuersignal WCON, so daß keine
ungültigen
Schreibdaten DBUF ausgegeben werden, die in dem Schreibdatenpuffer 168 gespeichert
sind (24(c)).
-
Danach werden der WRA-Befehl und
der LAL-Befehl zugeführt
und wird eine Schreiboperation ausgeführt.
-
In dieser Ausführungsform können dieselben
Effekte wie jene in den obigen Ausführungsformen erhalten werden.
Ferner kann die vorliegende Erfindung in dieser Ausführungsform ohne
weiteres auch auf FCRAMs mit einer Verzögerungsschreibfunktion angewendet
werden.
-
Weiterhin werden in dem Fall, wenn
gültige
Daten in dem Schreibdatenpuffer 168 vorhanden sind, wenn
der durch die Eingabe des zweiten Befehls bestimmte Operationsmodus
ein automatischer Auffrischmodus ist, zuerst eine Schreiboperation
und dann eine Auffrischoperation ausgeführt. Das Ausnutzen der Schaltung,
deren Operation durch die Eingabe des ersten Befehls initiiert wird,
ermöglicht
somit die effektive Schreiboperation.
-
Es sei erwähnt, daß in der obigen Ausführungsform
ein spezifisches Beispiel beschrieben worden ist, bei dem die Schreibdatenlängensteuerschaltung 85,
die den Datenkonverter 79 für Schreibdaten steuert, zum Steuern
der Länge
von Schreibdaten vorgesehen ist. Die vorliegende Erfindung sollte
jedoch nicht nur auf solch eine Ausführungsform begrenzt sein.
-
Zum Beispiel kann eine Lesedatenlängensteuerschaltung,
die den Datenkonverter 77 für die Leseoperation steuert,
zum Steuern der Länge
von Lesedaten vorgesehen sein. Wenn der Operationsmodus in diesem
Fall, so wie er beim Eingeben des zweiten Befehls bestimmt wird,
ein Leseoperationsmodus ist, wird ein Signal, das einem vorbestimmten
Anschluß zugeführt wird,
als Informationen zum Spezifizieren der Länge von Lesedaten akzeptiert.
Und die Lesedatenlängensteuerung
erfolgt direkt auf der Basis von solchen akzeptierten Informationen.
Daher ist es möglich,
dann, wenn eine Vielzahl von Daten in Folge ausgegeben wird, die
Länge von
Ausgangsdaten zu verändern,
ohne irgendwelche komplizierten Steuerprozeduren auszuführen. Hinsichtlich
der Daten, die nicht gelesen zu werden brauchen (ein Teil, der länger als
die spezifizierte Datenlänge
ist), braucht zusätzlich
keine Ausgangssteuerung ausgeführt
zu werden, so daß die
Zeit eingespart werden kann, die zum Steuern der Leseoperation benötigt wird.
Die Eingabe des ersten Befehls in dem nächsten Zyklus kann bestimmt
werden.
-
Zusätzlich ist es möglich, die
Steuerung zum Akzeptieren eines Signals, das einem vorbestimmten
Anschluß zugeführt wird,
als Maskierungsinformationen auszuführen, die einen Teil der in
Folge zugeführten Schreibdaten
ungültig
machen, und zum Maskieren eines Teils der Schreibdaten auf der Basis
der Maskierungsinformationen, die akzeptiert werden, wenn der bei
Eingabe des zweiten Befehls bestimmte Operationsmodus der Schreiboperationsmodus
ist. Um die Maskierungsinformationen durch einen dedizierten Anschluß zu steuern,
müssen
die Informationen von solch einem dedizierten Anschluß einmal
zu einer Zeit gemäß der Schreiboperation
akzeptiert werden, was zu einer Komplizierung der Steuerprozeduren
führt.
Solche Maskierungssteuerprozeduren können erleichtert werden, indem
die Maskierungsinformationen bei Eingabe des zweiten Befehls akzeptiert
werden.
-
Die Lesedatenmaskierungssteuerung
kann auf eine Weise ausgeführt
werden, die jener der Schreibdatenmaskierungssteuerung ähnlich ist.
-
Ferner sollte erwähnt werden, daß die obigen
Ausführungsformen
unter der Annahme erläutert
worden sind, daß die
vorliegende Erfindung auf DRAMs angewendet wird. Diese
Erfindung sollte jedoch nicht auf solche Ausführungsformen begrenzt sein.
Zum Beispiel können
dieselben Effekte auch dann erhalten werden, wenn die Erfindung
auf andere Halbleiterspeichervorrichtungen angewendet wird, wie
etwa auf statische Speicher mit wahlfreiem Zugriff (SRAMs)
und Flash-Speicher.
-
Die Erfindung ist nicht auf die obigen
Ausführungsformen
begrenzt, und verschiedene Abwandlungen können vorgenommen werden, ohne
den Schutzumfang der Erfindung zu verlas sen. Jede Verbesserung kann teilweise
an allen Komponenten vorgenommen werden.