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GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese Erfindung bezieht sich auf
Spendevorrichtungen und insbesondere auf Mehrkolbenvorrichtungen,
die gleichzeitig abgemessene Mengen verschiedener Materialien spenden,
bis der Materialvorrat aufgebraucht ist.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Neue kosmetische Mischungen werden
immer viskoser oder enthalten feste Bestandteile, welche nur schwierig
oder unmöglich
mit existierenden Vorrichtungen gespendet werden können. Gleichzeitig
existiert ein wachsendes Bedürfnis
für kosmetische
Mischungen mit physiologisch aktiven Anteilen. Solche Anteile sind
in Verbraucherprodukten jedoch oft unstabil.
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Eine Lösung des ersten Problems war
es, mechanische Pumpenspender zu konstruieren, die die heutigen
stärker
viskosen Produkte ausgeben können.
Bis heute sind die Ergebnisse nicht ermunternd. Mechanische Mikropumpen
können
von der herkömmlichen
oder so genannten "luftlosen" Art sein und sind
bekannt. Siehe z.B. US-Patente Nummern 3,001,524; 3,452,905; 4,892,232;
4,9303,999; 5,096,097; 5,138,187; 5,566,865.
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Eine Art von Kolbenspendern verwendet
einen luftlosen Mikropumpenmechanismus, um ein fließbares Material
aus einem Reservoir zu befördern.
Bei dem Rückführen des
Pumpmechanismus wird innerhalb des Reservoirs ein Vakuum erzeugt. Durch
den reduzierten Druck innerhalb des Reservoirs bewegt sich ein fließbares Material
von dem Primärbehälter in
das Reservoir und gleichzeitig wird der Kolben in Richtung des Reservoirs
gezogen, wodurch das Volumen zwischen dem Kolben und dem Eingang
des Reservoirs reduziert wird. Mit dieser Art von Vorrichtung und
mit den herkömmlichen
nicht luftlosen Pumpen können
nur vergleichsweise dünne Produkte
ausgegeben werden, da innerhalb des Reservoirs ein nicht ausreichender
negativer Druck erzeugt wird.
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Weiter unterliegen Mikropumpen verschiedenartigen
Ausfällen,
da sie aus vielen kleinen und zierlichen Komponenten zusammengebaut
sind. Die häufigste
von diesen Fehlfunktionen ist wohl ein Lecken. Normalerweise tritt
Lecken über
den Pumpenschaft als Ergebnis einer schlechten Anpassung zwischen
dem Kolben und dem Schaft auf. Ein Lecken um den Pumpenschaft kann
auch als Ergebnis einer schlechten Anpassung zwischen dem Kolben
und dem Gehäuse
auftreten.
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Eine schlechte Anpassung zwischen
den Bauteilen kann aus den Schwierigkeiten des Einhaltens von Toleranzen
bei der Herstellung oder nach der Herstellung aufgrund einer Veränderung
der geformten Komponenten vor der Endmontage einer Baugruppe resultieren.
Eine schlechte Anpassung der Komponenten kann auch aus einer Verschlechterung
der Komponenten als Ergebnis des Aussetuzens an verschiedene Elemente
resultieren, d.h. Hitze, Kälte
und ein chemisches Einwirken des Produkts.
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Bei einer anderen Kolben-Spendevorrichtung
ist hinter dem Kolben ein Bereich mit relativ hohem Druck vorhanden.
Wird das Austrittsventil für das
Produkt geöffnet,
so wird der Kolben durch den Druckgradienten getrieben und das Produkt
wird aus dem offenen Ventil herausgedrückt.
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Die hauptsächlichen Nachteile hier sind
die Gefahren bei der Herstellung, dem Transport, der Lagerung, der
Verwendung und dem Entsorgen von unter Druck bestehenden Behältnissen.
Aufgrund dieser Gefahren bestehen auch Begrenzungen hinsichtlich
der Materialien und des Aufbaus der Behälter.
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Weiter können bei dieser Art von Verpackung die
Leistungseigenschaften nachlassen. Insbesondere verschlechtern sich
die Spendeeigenschaften, da der Druck innerhalb des Behälters mit
der Verwendung abnimmt. Ist der Behälter fast leer, so wird das Produkt
nur langsam und schwach gespendet, wodurch bei dem Verbraucher ein
schlechter Eindruck entsteht. Manchmal geht der gesamte Druck verloren,
bevor die Inhalte des Spenders aufgebraucht sind. Weiter unterliegt
auch diese Art der Verpackung einem Lecken, da ein konstanter Druck
auf die Dichtflächen
der Verpackung wirkt.
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Andere Kolbenspender arbeiten mit
mechanischem Druck, der direkt oder indirekt auf den Kolben wirkt.
US-Patent Nr. 5,513,778 offenbart einen Spender für viskose
Fluidprodukte, welcher durch direkten manuellen Druck auf den Kolben
betätigt
wird, der über
eine Öffnung
auf dem Boden des äußeren Körpers zugänglich ist.
Das französische
Patent Nr. 2,721,907 offenbart einen für kosmetische Produkte vorgesehenen
Spender für
Cremeprodukte, bei dem sich der Kolben auf einer Welle mit Schraubgewinde bewegt,
wenn die Welle gedreht wird. Dies ist ein Beispiel eines durch indirekten
Druck aktivierten Kolbens.
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Der '778-Aufbau ist einfach und weist wenige zusammenwirkende
Teile auf. Die folgenden Nachteile sind darin enthalten: Es werden
zwei Hände
zur Bedienung benötigt;
der Kolben verschwindet in das Gehäuse, wodurch es mühsam wird,
Druck auf den Boden des Kolbens aufzubringen; die auf den Kolben aufgebrachte
Kraft kann zu der unkontrollierten Bewegung des Kolbens führen, wenn
eine statische Reibung plötzlich überwunden
wird, wodurch eine übermäßige Dosierung
erfolgt.
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Auf indirektem Druck basierende Spender, wie
der '907-Aufbau,
sind komplizierter, da ineinander wirkende Mittel vorgesehen werden
müssen,
um den wirkenden Druck durch das Gehäuse an den Kolben zu übertragen.
Diese erhöhte
Komplexität
des Aufbaus ist nachteilig bei der Herstellung, hinsichtlich der
Kosten und der Verwendung. Auch bei dieser Konstruktion werden zwei
Hände zur
Bedienung benötigt.
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Als Lösung des zweiten Problems wurden Systeme
vorgeschlagen, die die Speicherung der aktiven Inhaltsstoffe separat
von dem Rest der Mischung erlauben. Der Verbraucher kann dann die
Inhaltsstoffe kurz vor der Verwendung mischen. Dieses System beruht
darauf, dass der Verbraucher die Inhaltsstoffe mischt und dabei
die richtigen Verhältnisse
einhält.
Benutzerfreundlichere Systeme mischen die Inhaltsstoffe kurz vor
oder bei dem Austreten aus dem Behältnis.
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Bei solch einem typischen Aufbau
werden zwei Mikropumpenvorrichtungen oder zwei unter Druck stehende
Vorrichtungen zusammengefasst und von einem Betätigungselement angesteuert, welches über beide
Ventilschäfte
passt. In der Praxis sind die Ergebnisse nicht befriedigend. Teilweise
liegt dies an Variationen in der ausgegebenen Menge von Mechanismus
zu Mechanismus. In den besten Fällen liegen
die Variationen bei einer Probe von ähnlichen Komponenten, die dasselbe
Produkt ausgeben, bei etwa 20%. Oft ist der Unterschied größer. Dies
bedeutet, dass ungleiche Mengen der beiden Produkte gespendet werden.
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Weiter funktioniert diese Art Mehrfachspender
nicht gut, wenn stark unterschiedliche Viskositäten der unterschiedlichen Produkte
vorliegen. Die selbe Mikropumpe hat unterschiedliche Spendeeigenschaften
für Produkte
mit unterschiedlichen rheologischen Eigenschaften, z.B. der Viskosität. Dieses führt zu einer
zusätzlichen
Variation der relativen Menge der gleichzeitig ausgegebenen Produkte.
Das Problem wird durch das nicht gleichmäßige Aufbringen von Druck auf
das Betätigungselement
verstärkt. Wird
Druck nicht gleichmäßig auf
jeden Ventilschaft übertragen,
so bewegen sich die Kolben nicht gleich weit, wodurch eine ungleiche
Ausgabe der beiden Produkte erfolgt.
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Ein ungleiches Verbrauchen der Produkte
ist aus wenigstens zwei Gründen
ein starker Nachteil. Erstens sind die Produkte zum gleichzeitigen
Verwenden bestimmt, da jedoch ein Produkt vor dem anderen aufgebraucht
wird, wird dies unmöglich.
Aber auch bevor eines der Produkte aufgebraucht ist, ändert sich
die relative Menge jedes Produkts bei jeder Anwendung stark. In
einigen Fällen
führt dieses
zu einem ineffektiven Kombinationsprodukt oder zu nicht gewünschten
Ergebnissen. Dies trifft insbesondere auf Behandlungen zu, in denen
ein Produkt das andere aktiviert oder eine gewünschte Reaktion der ausgegebenen
Produkte erreicht werden soll.
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Ein anderer Mehrfachspender ist in
dem französischen
Patent Nr. 2,721,907 offenbart. Hier passt ein einziger zusammengesetzter
Kolben in einen Zweikammerbehälter
und bewegt sich über
eine sich drehende Welle mit Schraubgewinde entlang beider Kammern,.
um die Produkte auszugeben. Dieser Aufbau ist vergleichsweise kompliziert,
beinhaltet einen Mechanismus mit Schraubgewinde, benötigt zwei
Hände zur
Bedienung und ist auf zwei separate Produktkomponenten begrenzt.
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US-Patent Nr. 5,076,298 offenbar
einen Spender für
Mehrkomponenten-Haarpflegemittel,
bei dem separat gespeicherte Produktkomponenten durch Kapillarbetätigung aus
ihren separaten Behältnissen
in aus absorbierendem Material bestehende Zacken übertragen
werden, wo sich die Komponenten kurz vor der Benutzung vermischen.
Dieser Aufbau ist nur für
dünne,
nicht viskose Produkte geeignet, da er auf dem Kapillareffekt beruht.
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Ein anderer Mehrfachspender ist in
Dokument W09935055 offenbart, worauf der Oberbegriff des Patentanspruchs
1 beruht.
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In dem Markt für persönliche Pflegeprodukte besteht
deshalb ein wachsendes Bedürfnis
für eine Vorrichtung,
die mehrere Komponenten in jedem gewünschten Volumenverhältnis zuverlässig ausgeben kann,
wobei die Komponenten bis kurz vor der Benutzung getrennt gehalten
werden. Weiter wird eine zuverlässige
Spendevorrichtung zum gleichzeitigen Spenden von mehreren Komponenten
benötigt,
deren Viskositäten
zueinander signifikant unterschiedlich sind. Weiter wird eine Vorrichtung
benötigt,
die Produkte einer relativ hohen Viskosität zuverlässig ausgeben kann.
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Bei dieser Erfindung besteht keine
der zuvor angegebenen Beschränkungen.
Diese Erfindung beruht nicht auf unter Druck stehenden Inhalten.
Weiter beruht diese Erfindung nicht auf kleinen zierlichen Komponenten,
um eine Flüssigkeitsbewegung
indirekt über
ein Vakuum zu erzeugen. Es sind keine kleinen zierlichen Teile vorhanden,
die die Arten des zuvor beschriebenen Fehlverhaltens hervorrufen
können.
Die Anzahl der Teile ist vergleichsweise gering. Es ist nur eine
Dichtungsart vorhanden, was bedeutet, dass nur eine Anpassung präzise Toleranzen
benötigt.
Diese Erfindung kann mit einer Hand bedient werden. Die Druckoberfläche verschwindet
nicht in das Gehäuse,
wodurch es schwierig sein würde,
das Produkt auszugeben. Es ist keine versehentliche übermäßige Dosierung
oder ungleichmäßige Dosierung
möglich.
Vour ihrer Verwendung können
mehr als zwei Komponenten getrennt sein. Die Vorrichtung kann ausgelegt
werden, unterschiedliche bestimmte Mengen der verschiedenen Produkte
auszugeben, wodurch die korrekten Zusammensetzungsverhältnisse
jedes Produkts gesichert werden.
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Einige der gerade dargelegten Begrenzungen
werden durch die Verwendung eines Ratschen-Designs vermieden. Dieser
Aufbau erlaubt die Dosierung einer vorher festgesetzten Produktmenge, verhindert
die übermäßige Dosierung
durch Vorsehen eines positiven Anschlags und führt die Druckoberfläche für nachfolgende
Betätigungen
in ihre Ursprungsposition zurück.
Es existieren viele Ratschen-Spender mit unterschiedlichen Bedienungsmechanismen.
Viele weisen verschiedenste Stifte, Federn, Klemmen und Stützelemente
auf. Keiner erfüllt
die Kriterien eines einfachen Aufbaus, des Beinhaltens von wenigenu
Teilen und der Verwendung einer einzigen Ratschen-Stützsäule, um
gleichzeitig mehrere Produkte zu spenden.
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Demzufolge ist es eine der Erfindung
zugrunde liegende Hauptaufgabe, einen verbesserten Mehrfachspender
anzugeben, der die Nachteile von bekannten Mehrfachspendevorrichtungen überwindet,
einen vereinfachten Aufbau aufweist und unproblematisch verwendet
werden kann.
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Eine andere dieser Erfindung zugrunde
liegende Aufgabe ist es, eine verbesserte Spendevorrichtung anzugeben,
die gleichzeitig zwei oder mehr Materialien spenden kann, deren
Viskositäten
sich signifikant voneinander unterscheiden.
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Eine andere dieser Erfindung zugrunde
liegende Aufgabe ist es, eine verbesserte Spendevorrichtung anzugeben,
die gleichzeitig unterschiedliche bestimmte Mengen von zwei oder
mehr Materialien spenden kann.
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Eine andere dieser Erfindung zugrunde
liegende Aufgabe ist es, eine verbesserte Spendevorrichtung anzugeben,
die eine abgemessene Menge von Materialien mit relativ hoher Viskosität spenden kann.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Diese Erfindung ist eine Mehrfachspendevorrichtung
umfassend einen hohlen Körper,
der innen in mindestens zwei Kanäle
unterteilt ist; ein Ratschen-Becher zum Aufbringen von Kraft auf
wenigstens zwei Ratschen-Elemente, wobei jedes Ratschen-Element
in festem Kontakt mit einem von wenigstens zwei Kolben steht, wobei
jeder Kolben innerhalb der Kanäle
angeordnet ist; wenigstens ein Rückstellelement
zum Vorspannen des Ratschen-Bechers weg von den Kolben; Austrittsöffnungen,
die in dem Körper
angeordnet sind; und, optional, Leitmittel zum Ausrichten des gespendeten
Produkts, Abdichtmechanismen zum Verhindern des Austrocknens des Produkts
und ein Betätigungselement.
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Die Bewegung jedes Kolbens ist durch
einen Ratschenaufbau geführt,
welcher die Kolbenbewegung auf diskrete Schritte in einer Richtung
begrenzt. Alle Kolben bewegen sich gleichzeitig, um eine abgemessene
Materialmenge aus jeder jeweiligen Kolbenkammer zu spenden, bis
die Kammern leer sind. Das gespendete Material wird durch die Austrittsöffnungen
aus dem Behältnis
ausgeleitet.
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Jedes Spenden wird durch eine mit
dem Ratschen-Becher durchgeführte
mechanische Aktion initiiert. Dieser mechanische Druck wird direkt
auf die Kolben übertragen.
Die Kolben werden so durch mechanische Kraft bewegt und nicht aufgrund
des Drucks von umgebendem Gas. Der Ratschen-Becher wird durch die
Rückstellelemente
in seine Ruhestellung zurückgeführt.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Diese Erfindung wird durch Betrachtung
der Beschreibung in Zusammenschau mit den beigefügten Zeichnungen weiter vollständiger verstanden.
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1 zeigt
eine Schnittansicht des Spenders nach dieser Erfindung.
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2 zeigt
eine vergrößerte Ansicht
des in der 1 gezeigten
Details A.
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3 zeigt
eine vergrößerte Ansicht
des in der 1 gezeigten
Details B, die eine Ausführungsform
des Halters zeigt.
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4 zeigt
eine Schnittansicht des Körpers.
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5 zeigt
eine perspektivische Ansicht des Körpers.
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6 zeigt
eine perspektivische Ansicht des mit dem Kolben zusammengesetzten
Ratschen-Elements.
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7 zeigt
eine perspektivische Ansicht des Ratschen-Bechers.
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8 zeigt
eine Schnittansicht des mit dem Körper zusammengesetzten Ratschen-Bechers.
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9 zeigt
eine andere Ausführungsform des
Halters.
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10 zeigt
den Leit- und Abdichtmechanismus zusammen mit dem Körper.
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11 zeigt
die erste Ausführungsform
des Betätigungselements.
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12 zeigt
die zweite Ausführungsform des
Betätigungselements.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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In 1 ist
gezeigt, dass der Behälter
einen Körper
(1), wenigstens zwei Kolben (2), einen Ratschen-Becher
(3), Ratschen-Elemente (4) und ein Rückstellelement
(5) umfasst. Optional können
Leitelemente (6), Abdichtelemente (7) oder ein
Betätigungselement
(8, 9) enthalten sein (siehe 10, 11 und 12).
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In 4 und 5 ist der Körper (1)
gezeigt, welcher die Hauptkomponente ist, mit der der Benutzer Kontakt
hat. Der Körper
erlaubt dem Benutzer die Spendevorrichtung anzufassen und erhält das zu spendende
Produkt. Der Körper
nimmt die anderen Elemente der Vorrichtung auf und hält sie.
Der Körper hat
eine Bodenfläche
(1a), welche eine Öffnung
(1b) aufweist, in welche der Ratschen-Becher (3)
passen muss. Die Oberfläche
des Oberteils des Körpers weist
wenigstens zwei Austrittsöffnungen
(1c) auf. Der Körper
weist wenigstens eine innere Abtrennung (1d) auf, die den Raum
innerhalb des Körpers
in wenigstens zwei Kanäle
(1e) unterteilt. Die Form und die Außenseite des Körpers können aufgrund
von ästhetischen
und Verwendungszwecken variieren.
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Die Kanäle (1e) erstrecken
sich von unterhalb des Oberteils des Körpers bis hin zu oberhalb des
Bodens des Körpers.
Die Kanäle
können
ein Produkt aufnehmen und stehen in Fluidverbindung mit den Austrittsöffnungen
(1c). In der bevorzugten Ausführungsform sind die Kanäle durch
Leitungen (1f) mit den Austrittsöffnungen verbunden. Auf diese
Weise werden die Produkte von innerhalb der Kanäle (1e) an die Außenseite
der Spendevorrichtung geleitet. Die Kanäle können verschiedene Querschnittsformen
aufweisen. Z.B. können
die Querschnittsformen der Kanäle
kreisförmig,
halbkreisförmig,
quadratisch, D-förmig,
hexagonal oder oktagonal sein, sie sind jedoch nicht darauf beschränkt. Die
Querschnittsform der Kanäle
ist vorzugsweise kreisförmig.
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Die Querschnittsflächen der
Kanäle
und die Höhe
der Ratschen-Stufen (siehe unten) bestimmen das von jedem Kanal
gespendete Produktvolumen. Durch Variierung der Querschnittsfläche von
jedem Kanal in Bezug auf einen anderen können von jedem Kanal unterschiedliche
vorbestimmte Produktmengen ausgegeben werden.
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Unterhalb der inneren Abtrennung
(1d) des Körpers
und oberhalb der Bodenfläche
(1a) des Körpers
befindet sich ein nicht unterteilter Raum (1g). Dieser
Raum wird im Wesentlichen von dem Ratschen-Becher (3),
den Ratschen-Elementen (4) und den Rückstellelementen (5)
eingenommen. Eine Führungssäule (1i)
steht von dem unteren Ende der inneren Abtrennung in den nicht unterteilten
Raum hinein. Der Zweck der Führungssäule wird
nachfolgend erläutert.
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In 3 ist
gezeigt, dass der Körper
einen Halter (1h) aufweist, welcher verhindert, dass der Ratschen-Becher
nach seinem Einfügen
in den Körper
aus diesem wieder herausfällt.
Vorzugsweise ist der Halter ein integriert geformter hervorgehobener Vorsprung,
der entlang oder nahe der Unterseite der inneren Oberfläche der
Körperwand
angeordnet ist. Der Ratschen-Becher ist etwas größer als die durch den Vorsprung
definierte Öffnung.
Beim Zusammenbau wird der Ratschen-Becher durch diese Öffnung gedrückt und
dort durch den Kontakt mit dem Vorsprung gehalten. Der Querschnitt
des Vorsprungs kann halbkreisförmig,
d.h. ein Wulstrand, viereckig oder dreieckig sein oder eine andere
diesem Zweck genügende
Form aufweisen. Bei dieser Art von Halter steht der Boden des Ratschen-Bechers
nicht aus dem Körper
hervor, d.h. der Boden des Ratschen-Bechers ist entweder bündig mit
dem Boden des Körpers
oder liegt über
diesem.
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In einer Ausführungsform ist entlang der
Unterseite der Seitenwand des Körpers
wenigstens eine Vertiefung (1j) für einen Finger ausgeschnitten.
Dies erlaubt dem Benutzer oder Betätigungselement (siehe unten)
den leichteren Zugriff auf den Ratschen-Becher (3). Vorzugsweise
ist die Position des Ausschnitts so gewählt, dass der aufgebrachte
Druck in Bezug auf die Kolben (2) symmetrisch ist, wodurch eine
gleiche Kraft auf alle Kolben aufgebracht wird und jegliches Verklemmen
des Ratschen-Bechers minimiert wird.
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Innerhalb jedes Kanals (1e)
des Körpers
(1) ist ein Kolben (2) angeordnet. Jeder Kolben
weist einen Boden (2a) und eine oder mehrere Umfangsoberflächen (2b)
auf. Vorzugsweise ist aus nachfolgend erläuterten Gründen jeder Kolben an der Oberseite
offen. Die Querschnittsform der Kolben ist komplementär zu der
der Kanäle
(1e) designed. Hier und in der restlichen Beschreibung
bedeutet der Ausdruck "komplementär", dass die beiden
Querschnittsformen dieselbe Form aufweisen und dass ein Element
gleitend in das andere Element passt, so dass zwischen den beiden
Elementen ein Gleitkontakt besteht.
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Die Umfangsoberflächen (2b) der Kolben muss
in nennenswertem Kontakt mit den Umfangsoberflächen (1k) der Kanäle stehen,
so dass kein signifikantes Lecken der fließbaren Masse in den Bereich
hinter dem Kolben (2) auftreten kann. Jedoch ist der gewünschte Kontakt
zwischen jedem Kolben (2) und seinem dazugehörigen Kanal
(1e) so, dass die glatte Bewegung des Kolbens innerhalb
des Kanals erlaubt wird. Diese Bedürfnisse werden nach dem Stand
der Technik typischerweise erreicht, indem der Kolben mit Dichtlippen
versehen wird, nach außen gerichtete
Umschläge,
die entlang der oberen und/ oder unteren Kante der Umfangsoberflächen integral geformt
sind. Die Dichtlippen (2c) sind flexibel genug, um in den
Kanal gequetscht zu werden, aber aufgrund des nach außen gerichteten
Umschlags behält der
Kolben einen dichtenden Kontakt mit der Kanalwand.
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Der Boden (2a) jedes Kolbens
befindet sich in Kontakt mit der in dem zugehörigen Kanal (1e) enthaltenen
fließbaren
Masse. Bei der Verwendung verschiebt der Kolben (2) eine
abgemessene Menge des Fluids zu dem Oberteil des Körpers (1)
und drückt dieses
durch die Austrittsöffnung
(1c) und aus der Vorrichtung.
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Der Ratschen-Becher (3)
ist in den nicht unterteilten Raum (1g) des Körpers eingefügt. Der
Ratschen-Becher ist umfangsmäßig und
in der Höhe
begrenzt. Vorzugsweise ist der Querschnitt des Ratschen-Bechers
komplementär
zu dem des nicht unterteilten Raums (1g) des Körpers. "Komplementär" ist gemäß obiger
Definition definiert, so dass die äußere Umfangsoberfläche (3a)
des Ratschen-Bechers in
Gleitkontakt mit der inneren Umfangsoberfläche (1l) des Körpers steht.
Der Gleitkontakt erlaubt eine freie Bewegung des Ratschen-Bechers
innerhalb des Körpers,
während
er sichert, dass der Ratschen-Becher nicht verkantet, wenn er sein
Bewegungsende erreicht. Dies reduziert eine ungleiche Dosierung
aus verschiedenen Kanälen
aufgrund einer Verkantung des Ratschen-Bechers. Diese Erfindung
hängt jedoch
nicht davon ab, dass der Ratschen-Becher und der nicht unterteilte
Raum des Körpers
komplementäre
Querschnittsformen aufweisen. Demzufolge können die Formen dieser beiden Strukturen
wie benötigt
abweichen.
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Die innere Umfangsoberfläche (3b)
des Ratschen-Bechers umfasst einen offenen Raum. Dieser offene Raum
ist weiter durch den Boden des Ratschen-Bechers (3c) begrenzt.
Ein Querelement (3d) erstreckt sich von einer Seite des
Bechers zu der anderen (siehe 7).
In dem Querelement ist eine Führung
(3e) vorgesehen und angeordnet, die Führungssäule (1i) des Körpers aufzunehmen.
Vorzugsweise ist der Querschnitt der Führung komplementär zu dem
der Führungssäule. Einmal
zusammengebaut, gleitet das Querelement des Ratschen-Bechers bei
der normalen Benutzung entlang der Führungssäule des Körpers. Diese Konfiguration
begrenzt weiter jegliches Verkanten des Ratschen-Bechers und reduziert
die Möglichkeit
einer ungleichen Dosierung aus unterschiedlichen Kanälen.
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Die Führung (3e) weist einen
Boden (3f) auf (siehe 2).
Bei der Benutzung stößt der Boden der
Führung
gegen die Unterseite der Führungssäule (1i)
und begrenzt den Weg des Ratschen-Bechers nach oben. Der Boden der
Führung
erzeugt so einen Anschlag für
den Weg des Ratschen-Bechers nach oben. Die Bewegungsgrenzen des
Ratschen-Bechers (3) sind auf diese Weise durch den Halter
(1h) des Körpers
und den Boden (3f) der Führung definiert. Alternativ
kann der Anschlag eine Einstufung (1m) sein, die an der
Innenseite der Seitenwände
des Körpers
integriert geformt ist und so angeordnet ist, sich mit der Oberkante
des Ratschen-Bechers zu verschränken,
nachdem der Ratschen-Becher eine bestimmte Entfernung zurückgelegt
hat (siehe 8).
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Aus der inneren Umfangsoberfläche (3b) des
Ratschen-Bechers stehen gleichmäßige beabstandete
Ratschen-Stufen (3g) in den offenen Raum hervor (siehe 7). Die obere Oberfläche jeder
Stufe, auf der ein Ratschen-Element (4) angeordnet wird,
dehnt sich senkrecht von der inneren Umfangsoberfläche des
Ratschen-Bechers aus. Die Stufen (3d) sind so ausgelegt,
die Bewegung der Ratschen-Elemente zu dem Oberteil des Körpers (1)
zu erlauben, aber nicht zu dem Boden des Körpers. Aus diesem Grund ist
es vorzuziehen, dass die Stufen so abgestuft sind, dass die Oberseite
jeder Stufe weiter in den offenen Raum hervorsteht, als das Unterteil der
Stufe. Die spezifische Form der Ratschen-Stufen kann sich abhängig von
Formgrenzen und der Form des Ratschen-Bechers, aus dem die Stufen
hervorstehen, variieren. Z.B. kann die obere Oberfläche der Ratschen-Stufe
ringförmig
sein, wenn der Ratschen-Becher zylindrisch ist.
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Wie zuvor angegeben sind die Bewegungsgrenzen
des Ratschen-Bechers (3) durch den Halter (1h)
des Körpers
und den Boden (3f) der Führung definiert. Die Länge dieser
Bewegung muss gleich oder größer als
die Höhe
der höchsten
Ratschenstufe (3g) sein. Vorzugsweise ist die Länge dieser
Bewegung gleich zu der Höhe
der höchsten
Ratschen-Stufe.
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9 zeigt
eine andere Ausführungsform des
Halters. Die Führung
(3e) des Querelements kann auf ihrer inneren Oberfläche mit
einem eines Paares von in Wechselwirkung stehenden hervorstehenden
Vorsprüngen
(3h) versehen sein. Wird dies gemacht, so wird ein anderer
Vorsprung (1n) auf der Führungssäule (1i) nahe dem
Ende der Führungssäule angeordnet.
Der Querschnitt der Vorsprünge kann
halbkreisförmig,
d.h. ein Wutstrand, viereckig oder dreieckig sein oder eine jegliche
andere für
diesen Zweck geeignete Form aufweisen. Bei normaler Verwendung der Erfindung
kann die Führungssäule auf
diese Art aufgrund der in Wechselwirkung stehenden Vorsprünge nach
dem Drücken
der Führungssäule durch
die Führung
nicht aus dem Querelement herauskommen. Bei dieser Art von Halter kann
der Boden des Ratschen-Bechers aus dem Boden des Körpers hervorstehen
oder nicht.
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Optional weist die äußere Bodenfläche des Ratschen-Bechers
eine Vertiefung zur komfortablen Aufnahme des Fingers eines Benutzers
und zur Führung
der Platzierung des Fingers des Benutzers auf. Vorzugsweise ist
die Position der Vertiefung so gewählt, dass der von dem Finger
aufgebrachte Druck in Bezug auf die Kolben symmetrisch ist und so
auf alle Kolben eine gleiche Kraft wirkt und ein Verkanten des Ratschen-Bechers
minimiert wird.
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Jedes Ratschen-Element (4)
ist in seiner initialen Position vor der ersten Verwendung vorzugsweise
in dem offenen Raum des Ratschen-Bechers (3) angeordnet.
Jedes Ratschen-Element (4) weist zwei Enden auf (siehe 1). Ein Ende steht in Kontakt
mit einem dazugehörigen
Kolben (2) und das andere Ende steht in Kontakt mit den
Ratschen-Stufen (3f). Eine oder beide dieser Verbindungen
muss flexibel sein, um der Unterseite des Ratschen-Elements die
umfangsmäßige Ablenkung
zu erlauben, wenn diese entlang der Seite einer Stufe und auf die
nächste
höhere
Stufe gleitet.
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In der bevorzugten Ausführungsform
ist die Verbindung zwischen dem Kolben und dem Ratschen-Element
flexibel, während
der untere Bereich des Ratschen-Elements in einer Dicke geformt
ist, die keine gewünschte
Verformung erlaubt. Diese Anordnung ist vorzuziehen, da geringere
Drehmomente auf den Kolben wirken, wenn der flexible Bereich des Ratschen-Elements
näher an
dem Kolben liegt. Um eine flexible Verbindung zwischen dem Kolben
und dem Ratschen-Element zu erzeugen, kann das Ratschen-Element
drehbar an dem Boden des Kolbens befestigt sein und über eine
Feder an diesen gedrückt
werden. Oder vorzugsweise kann es integriert so mit der Basis des
Kolbens geformt sein, dass das Ratschen-Element flexibel ist. Dies
kann erreicht werden, indem die Dicke des zur Bildung des Ratschen-Elements
verwendeten Materials dort variiert wird, wo das Ratschen-Element
mit dem Kolben verbunden ist. Wenn das Ratschen-Element und der Kolben
integriert geformt sind, ist es vorzuziehen, den Kolben so zu formen,
dass er an seiner Oberseite offen ist (wie z.B. in 6 gezeigt). Die Ausführung mit offener Oberseite
erlaubt das integrierte Formen und leichte Entfernen dieser Elemente
aus der Form.
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Die Verbindung zwischen der Bodenfläche des
Ratschen-Elements und den Ratschen-Stufen (3g) kann starr
oder flexibel sein. Für
ein bestimmtes Material kann dies erreicht werden, indem der untere Bereich
des Ratschen-Elements in einer Dicke geformt wird, die eine gewünschte Verformung
zulässt oder
nicht. Während
das Ratschen-Element so flexibel sein muss, die laterale Bewegung
relativ zu den Ratschen-Stufen zu erlauben, muss es auch genügend starr
sein, den Kolben und die Säule
des Produkts oberhalb des Kolbens zu tragen. Dies wird sowohl durch
die Auswahl der verwendeten Materialien als auch die Form des Ratschen-Elements
erreicht. Das Ratschen-Element kann fingerähnlich oder halbkegelförmig oder
mit jeglicher anderer zu der Kontur der oberen Oberfläche der
Ratschen-Stufen komplementärer
Form ausgebildet sein.
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Zum Rückführen des Ratschen-Bechers (3) in
seine Ruhestellung ist wenigstens ein Rückstellelement (5)
vorgesehen. Das wenigstens eine Rückstellelement ist ein Metall-,
Gummi-, Plastik- oder Elastomerelement, welches gegen den Körper (1) verspannt
ist und von diesem abstößt. Das
andere Ende des Elements kommuniziert im Wesentlichen mit dem Ratschen-Becher,
entweder über
einen direkten Kontakt mit dem Ratschen-Becher oder über ein
Zwischenelement. Die Rückstellelemente
können beliebige
von verschiedenen elastisch kompressiblen oder biegbaren Körpern sein,
wie z.B.: Federn, flexible fingerähnliche Elemente, Anschläge aus Gummi
oder Elastomer.
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In der bevorzugten Ausführungsform
ist eine aus Metall bestehende Schraubenfeder über der Führungssäule (1i) des Körpers so
angeordnet, dass die Feder zwischen der Unterseite der inneren Abtrennung
(1d) des Körpers
und dem Querelement (3d) des Ratschen-Bechers gefangen
ist (siehe 2). Alternativ
kann an Stelle der Feder jeder elastisch zusammenpressbare Körper mit
einem zentralen Loch, das die Führungssäule des
Körpers aufnehmen
kann, verwendet werden.
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Optional kann sich jede Austrittsöffnung (1c) der
oberen Oberfläche
des Körpers
in Kontakt mit einem oder mehreren Leitern (6) befinden,
um das gespendete Fluid von dem Körper (1) der Vorrichtung wegzuleiten
(siehe 10). Der Leiter
kann z.B. eine beliebige kommerziell erhaltbare Düse sein,
die zum Spenden von Cremes und Lotionen bekannt sind und typischerweise
verwendet werden.
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Optional kann jede Austrittsöffnung (1c)
oder jeder Leiter (6) mit einem Abdichtmechanismus (7) versehen
sein. Der Zweck des Abdichtmechnismus' ist es, ein Lecken der Spendevorrichtung
zu verhindern und ein Austrocknen des sich innerhalb der Spendevorrichtung
befindlichen Produkts zu verhindern. Der Abdichtmechanismus kann
eine beliebige bekannte normalerweise für diesen Zweck verwendete Vorrichtung
sein, z.B. ein Stopfen, der reibangepasst oder durch kooperierende
Gewinde eingeschraubt wird.
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Optional ist auf der Außenseite
des Körpers ein
Betätigungselement
(8) vorgesehen. Das optionale Betätigungselement modifiziert
die Art, auf die der Benutzer die Vorrichtung verwendet, indem der Benutzer
geleitet wird, die Vorrichtung auf eine bestimmte Art zu greifen.
Wie bis hier beschrieben, wird die Vorrichtung am besten in einem
invertierten Modus verwendet, bei dem die Austrittsöffnungen
nach unten gerichtet sind. Jedoch kann dieses aus ästhetischen
oder praktischen Gründen
nicht erwünscht sein.
Wird für
die angedachte Benutzung eine andere Ausrichtung vorgezogen, so
wird der Benutzer durch das Design und die Anordnung des Betätigungselements
zu dieser Ausrichtung geleitet. Das Betätigungselement kann auch eine
Hebelwirkung bieten und so zu einem geringeren Kraftaufwand beim Spenden
eines viskosen Produkts führen.
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11 zeigt
ein Beispiel eines nockenförmigen
Betätigungselements.
Das Betätigungselement ist
ein unnachgiebiges zweiteiliges Element. Der obere Abschnitt (8a)
ist länger
als der untere Abschnitt (8b) und ist drehbar an der Außenseite
des Körpers
befestigt. Optional ist die Seitenwand des Körpers mit einem zurückgebildeten
Bereich (1m) versehen, in den das Betätigungselement hineinpasst.
Dies erlaubt einen schlanken Eindruck der Verpackung, ohne dass
das Betätigungselement
aus dem Körper
hervorstehen muss. In seiner Ruhestellung steht der obere Abschnitt
nach unten aus dem Körper
hervor.
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Der untere Abschnitt (8b)
des Betätigungselements
ist mit dem entfernten Ende des oberen Abschnitt verbunden. Das
entfernte Ende des unteren Abschnitt zeigt in die Richtung des Ratschen-Bechers
(3). Der untere Abschnitt weist eine obere Oberfläche (8d)
auf, die eine von dem Ratschen-Becher abstehende Rampe bildet. In
seiner Ruhestellung ist diese obere Oberfläche in Kontakt oder nahezu
in Kontakt mit dem Ratschen-Becher.
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Der obere Abschnitt ist durch eine
beliebige Kopplung (8e) an dem Äußeren des Körpers befestigt, die eine Drehung
erlaubt, z.B. kann ein Bolzen, Haken, Stift, Scharnier, Kugelverbindung,
etc. verwendet werden. Auf diese Weise wird die obere Oberfläche des
unteren Abschnitts (8b) bei einem auf den oberen Abschnitt
(8a) wirkenden Fingerdruck in einen Kontakt mit der Unterseite
des Ratschen-Bechers (3) gezwungen und drückt den
Ratschen-Becher so lange nach oben, wie der obere Abschnitt bewegt
wird. Die Höhe
der Rampe ist so an die Höhe der
Ratschen-Stufen angepasst, dass ein vollständiges Eindrücken des
Betätigungselements
den Ratschen-Becher eine Stufe nach oben bewegt. Mit diesem Aufbau
kann die Spendevorrichtung in einer beliebigen Position einhändig bedient
werden, wobei von dem Benutzer weniger Kraft benötigt wird. Der obere Abschnitt
ist optional mit Konturen und Griffmerkmalen für den Komfort und die Dosierung
versehen.
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Ein alternatives Betätigungselement
ist hebelförmig
(siehe 12). Ein Hebel
(9) ist drehbar an einer Seitenwand des Körpers befestigt.
Der Hebel ist unterhalb des Ratschen-Bechers angeordnet und erstreckt
sich von dem Drehpunkt (9a) über den nicht unterteilten
Raum des Körpers
aus einem Schlitz (1o) heraus, der sich in der Seitenwand
des Körpers befindet.
Der Abschnitt des Hebels, der aus der Seitenwand des Körpers hervorsteht,
bietet eine Oberfläche
(9b), auf die durch den Verbraucher ein Druck nach oben
aufgebracht werden kann. Der nach oben vorgespannte Hebel hebt den
Ratschen-Becher an, wodurch Produkt gespendet wird. Die Höhe des Schlitzes
ist an die der Ratschen-Stufen so angepasst, dass das Anheben des
Hebels über
die volle Höhe
des Schlitzes den Ratschen-Becher um eine Stufe nach oben bewegt.
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Nachfolgend wird die bevorzugte Form
zur Bedienung der Vorrichtung beschrieben. Ein Fingerdruck wird
auf den oberen Abschnitt des nockenförmigen Betätigungselements (8)
aufgebracht, wodurch das Betätigungselement
weiter in den zurückgebildeten
Bereich des Körpers
gedrückt
wird. Der rampenförmige
untere Abschnitt des Betätigungselements
kontaktiert die äußere untere
Oberfläche
des Ratschen-Bechers (3), um den Ratschen-Becher weiter
in den Körper
(1) vorzuspannen. Die Bewegung des Ratschen-Bechers verursacht
die Bewegung der Ratschen-Elemente (4) in die gleiche Richtung,
wie der Ratschen-Becher. Die Ratschen-Elemente, die sich in starrer
physikalischer Verbindung mit den Kolben (2) befinden,
verursachen eine Bewegung der Kolben in die gleiche Richtung und
so ein setzen so das Fluid innerhalb der kreisförmigen Kanäle (1e) des Körpers unter
Druck. Hierdurch wird das Fluid aus den Kanälen durch die Leitungen (1f) aus
den Austrittsöffnungen
(1c) und durch und aus den Düsen (6) gedrückt.
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Die gleichförmige Bewegung des Ratschen-Bechers
(3), der Ratschen-Elemente (4) und Kolben (2)
hält an,
bis das untere Ende (1i) der Führungssäule den Boden (3f)
der Führung
des Querelements (3d) des Ratschen-Bechers berührt. In
diesem Zustand ist das Federrückstellelement
(5) maximal zusammengedrückt. Wird der Fingerdruck entfernt, so
drückt
das Federrückstellelement
gegen den Boden der inneren Abtrennung (1d) ab und zwingt
den Ratschen-Becher in seine Ruhestellung. Während der Ratschen-Becher rückgestellt
wird, zwingt die Bodenoberfläche
des Ratschen-Bechers den rampenförmigen
unteren Abschnitt des Betätigungselements
(8) nach außen
zu seiner Ruhestellung hin. Diese Bewegung hält an, bis der Ratschen-Becher gegen
den Halter (1h) des Körpers
stößt. Die
Rückstellbewegung
des Ratschen-Bechers (3) verursacht, dass sich die untere
Oberfläche
jedes Ratschen-Elements (4) entlang der abgestuften Oberfläche der Ratschen-Stufe
(3g) bewegt. Dieses verursacht eine Verformung jedes Ratschen-Elements
in dem Bereich, in dem das Ratschen-Element den Kolben trifft. Das
Ratschen-Element wird so lateral verformt, bis die untere Oberfläche des
Ratschen-Elements auf die obere Oberfläche der Ratschen-Stufe gelangt, wenn
das Ratschen-Element aus seiner lateral deformierten Position zurückschnappt.
Die Vorrichtung ist unmittelbar zur erneuten Verwendung bereit.
Dieser Vorgang wiederholt sich, bis die Ratschen-Elemente (4) auf der Ratschen-Stufe
(3f) ruhen, die sich am nächsten zu der Oberseite des
Ratschen-Bechers befinden. Vorzugsweise werden die Kolben (2)
nennenswert nahe an die oberen Enden der Kanäle (1e) gebracht und
im Wesentlichen das gesamte Fluid gespendet.
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Es ist offenbar, dass den Fachleuten
auf diesem Gebiet verschiedene Modifikationen dieser Erfindung geläufig sind.
Demzufolge sind durch die beigefügte
Beschreibung und Zeichnungen keine Begrenzungen dieser Erfindung
gewollt, wie sie nicht in den beigefügten Patentansprüchen definiert
sind.