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DE60001010T2 - Druckplattenwaschvorrichtung - Google Patents

Druckplattenwaschvorrichtung

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DE60001010T2
DE60001010T2 DE60001010T DE60001010T DE60001010T2 DE 60001010 T2 DE60001010 T2 DE 60001010T2 DE 60001010 T DE60001010 T DE 60001010T DE 60001010 T DE60001010 T DE 60001010T DE 60001010 T2 DE60001010 T2 DE 60001010T2
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Germany
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brushes
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washing
brush
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HB EL SERVICE V HENNING BONDE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • B41F35/001Devices for cleaning parts removed from the printing machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2235/00Cleaning
    • B41P2235/10Cleaning characterised by the methods or devices
    • B41P2235/20Wiping devices
    • B41P2235/23Brushes

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Cell Separators (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

    Stand der Technik
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Druckplattenwaschvorrichtung mit einer Waschsektion mit mehreren drehbaren Bürsten zum Abschrubben der Seiten von Druckplatten unter Verwendung einer Spülflüssigkeit, mit einer Trocknungssektion zum Trocknen der Platten und mit einem Förderer zum Transportieren der Platten durch die Wasch- und die Trocknungssektionen der Vorrichtung, wobei die Platten in einer im wesentlichen vertikalen Stellung und unter weitgehend ebenen Bedingungen angeordnet sind.
  • Im vorliegenden Zusammenhang ist der Begriff "Druckplatten" als Gattungsbegriff für Druckplatten verschiedenster Art definiert, welche die Form einer Platte haben oder auf einfache Weise als Platte abgeflacht werden können, insbesondere Platten aus Gummi oder Kunststoffmaterial und zum Drucken relativ großer Oberflächen, wie auf Pappschachteln für Verpackungen, wobei die Platten erhabene oder abgesenkte Bereiche zur Bildung des Druckmusters aufweisen.
  • Heutzutage werden weiche Druckplatten aus Gummi oder Kunststoffmaterial, wie sie zuvor beschrieben wurden, nach ihrem Druckeinsatz unter Verwendung einer Bürste und Seifenwasser von Hand gereinigt. Hierbei handelt es sich um eine harte und zeitaufwendige Tätigkeit, die ein wesentliches Maß an Arbeitskraft erfordert und somit kostenaufwendig ist.
  • Eine Waschvorrichtung, wie sie in der Einleitung angegeben wurde, die insbesondere für starre, flache Platten gedacht ist, ist in der DE 196 05 058 A1 beschrieben. Die Platten werden an ihrer Unterkante getragen und durch eine Waschsektion mit langen, zylindrischen Bürsten, die sich um ihre Zylinderachsen drehen, bewegt. Die Spülflüssigkeit ist auf Wasserbasis. Anschließend werden die Platten getrocknet, indem sie lediglich für eine gewisse Zeit in vertikaler Position stehengelassen werden. Dieser Stand der Technik hat den Nachteil, dass die nur in eine Richtung wirkende Bewegung der Bürsten relativ zu den Platten nicht ausreicht, derartige Druckplatten mit erhabenen oder abgesenkten Bereichen zu reinigen, da die Bürstenhaare nicht in alle Ecken des Plattenprofils eindringen, weil die Bürstenhaare bei der Bewegung über die Profilstrukturen über diese Ecken springen. In der US 3 946 454 ist eine Waschvorrichtung für flache, transportierte PC-Karten offenbart. Diese Vorrichtung umfasst Reihen von drehbaren Bürsten mit im wesentlichen ebener Oberfläche.
  • Erläuterung der Erfindung
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
  • Dies wird durch eine Waschvorrichtung der eingangs genannten Art erreicht, bei der besonders ist, dass die Bürstenoberflächen einer Bürste eine im wesentlichen ebene Oberfläche bilden, und dass die Drehachse der Bürste lotrecht zu der Oberfläche verläuft, wobei die Bürsten nebeneinander in Reihen in gemeinsamen parallelen Linien an einer Seite einer sich durch die Vorrichtung hindurch bewegenden Druckplatte angeordnet sind, und wobei mindestens eine Reihe der Bürsten mit einem Antriebsmechanismus versehen ist, welcher dazu eingerichtet ist, die Bürsten in der Reihe oder in den Reihen eine oszillierende Drehbewegung um die Drehachse ausführen zu lassen.
  • Somit sieht die Erfindung an jeder Seite einer Druckplatte mehrere stirnseitige Bürsten vor, wodurch jeder Punkt auf der Plattenoberfläche mindestens einer bidirektionalen Bürstenbewegung ausgesetzt ist, wenn sich die Platte an jeder Bürstenreihe vorbei bewegt. Wenn die Bürstenreihen in Bewegungsrichtung der Platte gesehen gestaffelt angeordnet sind, werden die Plattenoberflächen vier oder mehr verschiedenen Bürstenrichtungen ausgesetzt. Hierdurch wird eine effektive Reinigung von Ecken und komplizierten Details des Plattenprofils ausgeführt.
  • Die Anordnung und Aufhängung der Bürsten erfolgt vorzugsweise, indem die Bürsten an Kunststoff-Zahnrädern vorgesehen sind, welche in jeder Reihe wechselseitig miteinander kämmen. Da Kunststoff-Zahnräder beispielsweise aus Polyoxymethylen oder Polyethylen mit Wasser geschmiert werden können, wird durch diese Ausführungsform die Vorrichtung vereinfacht, wenn Seifenwasser als Spülflüssigkeit verwendet wird, so dass die Flüssigkeit auch als Schmierstoff für die Zähne und Aufhängungen der Zahnräder dient.
  • Eine einfache Art, die Zahnräder aufzuhängen, ist in Anspruch 3 angegeben. Hierdurch können Lagerzapfen und Lager für jedes Bürstenrad vermieden werden.
  • Wie in Anspruch 4 angegeben, können die Bürsten in zumindest einer Reihe unmittelbar in die Flachseite eines jeden Zahnrads eingebettet sein, wobei die Bürstenbereiche bis zu den Zähnen der Zahnräder verlängert sind. Hierdurch werden einander überlappende Bürstenbereiche an unmittelbar benachbarten Bürsten gebildet.
  • Als alternative oder ergänzende Ausführungsform für die Bürstenanordnung weist die Vorrichtung verlängerte Bürsten dort auf, wo unmittelbar nebeneinander, getrennt drehbare Bürsten angeordnet sind, um überlappende Bereiche zu bürsten. Die Bürsten können entweder diametral/radial verlaufend oder als Sehnen/Tangenten des rotierenden Rades verlaufend angeordnet sein. Bei einer radialen Anordnung können an jedem Rad zwei oder mehr verlängerte Bürsten vorgesehen sein. Auch hierdurch kann ein sicheres Überlappen zwischen einander benachbarten Bürsten, welche die Plattenoberfläche überstreichen, auf einfache Weise erzielt werden. Des weiteren sind die Bürstenkomponenten selbst relativ kostengünstig zu erhalten, da es sich bei verlängerten, rechteckigen Bürsten um Standardprodukte in der Bürstenindustrie handelt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eine Reihe mit verlängernden Bürsten ausgestattet, welche länger sind als der Abstand zwischen unmittelbar zueinander benachbarten Drehachsen der Bürsten, während ein Antriebsmechanismus angeordnet ist, der bewirkt, dass die verlängerten Bürsten in der Reihe eine oszillierende Drehbewegung um eine Mittelposition ausführen, in welcher die Bürsten in der Reihe nacheinander wechselseitig parallel und versetzt zueinander angeordnet sind. Die winkelförmige Verlagerung während der oszillierenden drehenden Bewegung ist so gering, dass die Bürstenhaare sich nur über eine geringe Strecke auf der Plattenoberfläche bewegen, bevor sie umkehren; üblicherweise sind die winkelförmigen Verlagerungen geringer als 50º. Am Umkehrpunkt ändert sich die Lage der Haare aus einer auf der Plattenoberfläche liegenden gebogenen Richtung in eine entgegengesetzte Richtung, wobei die Haare, sobald sie sich entgegengesetzt bewegen, aufrichten und großen Druck auf die Oberfläche ausüben. Hierdurch haben die Bürstenhaare die Möglichkeit, in die Ecken und verwinkelt gestaltete Details der erhabenen oder abgesenkten Bereiche der Oberfläche einzudringen, wobei der Reinigungseffekt der Bürsten deutlich verbessert ist.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, so wie sie in Anspruch 7 angegeben ist, hat zwei Bürstenreihen, welche einander gegenüber und einander zugewandt zum Waschen beider Seiten einer Druckplatte dem Eingangsende der Waschsektion am nächsten angeordnet sind, wobei die Waschsektion an einer Seite mit aufeinander folgenden Reihen von Bürsten eingerichtet ist, um nur die Druckseite einer Druckplatte zu waschen, während die den aufeinander folgenden Reihen von Bürsten gegenüber angeordnete zweite Seite mit einer flachen, im wesentlichen vertikalen Oberfläche zum Abstützen der Druckplatte versehen ist. Die einander gegenüber angeordneten zwei Bürstenreihen können dann beide Seiten der Platte reinigen, während die nachfolgenden Reihen auf einer Seite der sich vorbei bewegenden Platten die weiter erforderliche Behandlung zur Entfernung der verbleibenden Tinte von der profilierten und unebenen Druckoberfläche der Platte ausführen. Die Stützplatte wirkt dem Druck der Bürsten an der gegenüberliegenden Seite entgegen.
  • Zum vorherigen Aufweichen eingetrockneter Tinte auf der Druckplatte kann es bevorzugt sein, die Vorrichtung wie in Anspruch 8 angegeben, auszuführen, wobei den Bürstenreihen in der Waschsektion in Richtung der Förderbewegung gesehen, Düsen vorgeordnet sind, welche zum Abspritzen einer sich vorbei bewegenden Platte mit Spülflüssigkeit dienen.
  • Um Tropfen der Spülflüssigkeit wegzublasen, folgt der Waschsektion eine Trocknungssektion, die mit Düsen zum Zuführen von Druckluft auf beide Seiten einer sich vorbei bewegenden Platte versehen ist. Hierdurch wird die Platte ausreichend von Flüssigkeit befreit, so dass sie in dem Zeitraum vor der Einlagerung oder nachfolgend in einem Lagerraum lufttrocknen kann.
  • Für einen einfachen Transport weicher Druckplatten ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Hängeförderer mit Befestigungsstellen ausgestattet, welche zum Einhängen einer Druckplatte mit ihren Kanten dienen. Entlang einer Kante der Druckplatte vorgesehene Befestigungsmittel oder spezielle Befestigungsmittel mit Klammern können dann für das Einhängen der Platten verwendet werden.
  • Die Zeichnung
  • Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Waschvorrichtung wird nachfolgend detaillierter unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, in der
  • Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Wascheinrichtung mit einer erfindungsgemäßen Waschvorrichtung ist,
  • Fig. 2 eine schematische Seitenansicht der Waschvorrichtung nach Fig. 1 ist,
  • Fig. 3 die Aufhängung eines Zahnrades mit einer Bürste im Schnitt zeigt,
  • Fig. 4 ein Ausschnitt einer Seitenansicht einer Reihe von Zahnrädern mit Bürsten mit Aufhängemitteln ist,
  • Fig. 5a bis 5b zwei unterschiedliche Endstellung oszillierender Zahnräder mit Bürsten zeigen,
  • Fig. 6a bis 6c drei unterschiedliche Zustände einer Bürstenhaarposition eines oszillierenden Rades relativ zur Druckplattenoberfläche zeigen, und
  • Fig. 7 ein horizontaler Schnitt durch die Trocknungssektion der Waschvorrichtung ist.
  • Beschreibung der erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele
  • Die schematische Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel in Fig. 1 zeigt eine Wascheinrichtung für weiche Druckplatten aus Gummi oder Kunststoff. Die Einrichtung umfasst eine Waschvorrichtung 3 und einen umlaufenden Hängeförderer 1 mit nicht dargestellten Befestigungsmitteln zum Einhängen der Platten während des Transportes und der Behandlung in der Einrichtung. Die Bewegungsrichtung des Förderers 1 ist mit dem Pfeil 2 angedeutet. Die Höhe des Förderers 1 ist so gewählt, dass die Vorrichtung Platten mit einer vertikalen Abmessung von bis zu 160 cm behandeln kann.
  • Die Waschvorrichtung 3 ist untergliedert in eine Voreinweichsektion 5, eine Schrubb- oder Waschsektion 7 und eine Trocknungssektion 9. Die Vorrichtung ist in einer Verkleidung 11 angeordnet, um ein Verteilen von Sprühnebel und Tropfen in die Umgebung zu verhindern. An jedem Ende der Vorrichtung ist ein Einlass 13 und ein Auslass 15 für die sich bewegenden Druckplatten angeordnet. Schließvorrichtungen 16 in Form flexibler Mittel, beispielsweise in Form sich unter einem Winkel treffender Haarreihen, sind an dem Einlass 13, dem Auslass 15 und der Trennwand 17 zwischen der Waschsektion 7 und der Trocknungssektion 9 vorgesehen, wobei die Schließvorrichtungen. 16 in der Lage sind, ausgelenkt zu werden, wenn eine Druckplatte 10 durch sie hindurchtritt, gleichwohl jedoch verhindern, dass in der Luft entstandener Sprühnebel oder entstandene Tröpfchen hindurchtreten. Siehe hierzu auch Fig. 2.
  • Die Vorweichsektion 5 umfasst zwei parallel zueinander verlaufende Rohre 19 an jeder Seite einer sich vorbei bewegenden Druckplatte 10, durch die in dem Prozeß verwendete Spülflüssigkeit strömt, bei der es sich in diesem Ausführungsbeispiel um Seifenwasser handelt. An gleichmäßig zueinander beabstandeten Stellen sind an den Leitungen 19 Auslassöffnungen oder Düsen vorgesehen, welche in Richtung der Platte 10 gerichtet sind.
  • In der Waschsektion 7 wird die Platte 10 gleichzeitig auf beiden Seiten mit Hilfe von stirnseitigen Bürsten 24 geschrubbt, welche in Reihen 23 um horizontal angeordnete Achsen rotieren. Die Bürsten 24 sind in Zahnräder integriert, welche durch Verzahnungen 34 (siehe Fig. 3) am umlaufenden Rand jedes Rades zum Antrieb miteinander verbunden sind. Bei der dem Betrachter von Fig. 2 zugewandten Seite der Platte 10, der Vorderseite, handelt es sich um eine Oberfläche mit profilierten Abschnitten, während die entgegengesetzte Seite, die Rückseite, leer und vollständig eben ist. Die Rückseite der Platte 10 muss deshalb nicht mehr geschrubbt werden, so dass im nachfolgenden Abschnitt der Waschsektion 7 für die Rückseite keine Bürsten mehr vorgesehen sind, sondern statt dessen eine Stützplatte 25 vorgesehen ist.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die drei Bürstenreihen 27, 28, 29, welche der ersten Reihe 23 folgen, alle mit verlängerten, rechteckigen Standardbürsten 31 versehen, welche an den Zahnrädern 33 befestigt sind, siehe Fig. 3. In Bewegungsrichtung der Platten 10 gesehen sind die Bürsten 31 in der ersten und der dritten Reihe 27, 29 diametral verlaufend an den Rädern 33 vorgesehen, wodurch die Rotationsachse durch einen Teil der Bürste 31 selbst verläuft, und sich die Räder 33 in diesen Reihen 27, 29, wie in der Reihe 23, kontinuierlich drehen. Die Bürsten 31 überlappen den Bereich, der durch benachbarte Räder bestrichen wird, und sind winkelmäßig bezüglich benachbarter Räder 33 versetzt angeordnet, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Die am weitesten unten angeordneten Räder 33a bzw. 23a werden durch nicht dargestellte Elektromotoren angetrieben.
  • Dem Waschvorgang wird Seifenwasser durch an parallel zu den Reihen 23, 27, 28, 29 verlaufenden Leitungen 22 verteilten Düsen zugeführt, siehe Fig. 1. Als geeignetes Reinigungsmittel für Drucktinte wird mit einem die Schaumbildung verhindernden Agens versetztes Seifenwasser verwendet.
  • Die Aufhängung der Zahn- und Bürstenräder in den Reihen 23, 27, 28, 29 ist in den Fig. 3 und 4 gezeigt, in denen beispielhaft die Anordnung in den Reihen 27 und 29 dargestellt ist, wobei das Prinzip der Aufhängung auch bei den Reihen 23 und 28 angewandt wird. An dem nicht dargestellten Rahmen der Vorrichtung werden zwei Schienen 41 befestigt, die in Längsrichtung verlaufende, einander zugewandte Schlitze aufweisen, in welche ringförmige, an den Zahnrädern 33 seitlich nach außen abstehende Bunde 43 aufgenommen sind. Alle Räder sind aus Hartpolyethylen gefertigt, das einen sehr geringen Reibungskoeffizient besitzt, wenn es mit Wasser oder Seifenwasser gespült wird. Das Seifenwasser wird über die Räder derart verteilt, dass die Verzahnungen 34 und die miteinander in Eingriff stehenden Oberflächen der Schlitze und Bunde 43 geschmiert sind.
  • Bei der mittleren Reihe 28 sind die Bürsten 31 tangential an dem Zahnrad 33 und alternierend derart angeordnet, dass sie einander nicht stören. Der Grund für die tangentiale Anordnung der Bürsten 31 besteht darin, dass nur eine Längsbewegung der Bürstenhaare gewünscht ist, die möglich ist, wenn die Drehachse nicht durch die Bürste 31 selbst verläuft. Bei der Bewegung in der Reihe 28 handelt es sich um eine oszillierende Rotationsbewegung um eine in Fig. 2 gezeigte Mittelposition, so dass die gesamte Oberfläche der Platte 10 geschrubbt wird, wobei die Oszillation durch einen an sich bekannten "Wippen"-Mechanmismus bewirkt wird, welcher prinzipiell durch die Räder 35 und 36, die durch eine Stange 37 miteinander verbunden sind, realisiert ist, bei dem das von einem Motor angetriebene Rad 36 sich kontinuierlich dreht, während das Rad 35 zueinander entgegengesetzt gerichtete Winkelbewegungen ausführt. Hierdurch führen die Bürsten 31 gleichartige Bewegungen aus, deren Endstellungen in den Fig. 5a und 5b gezeigt sind. Die Umkehrung der Drehbewegung der Räder in der Reihe 28 bewirkt, dass die Bürstenhaare ihre Position verändern, so wie es in den Fig. 6a bis 6c gezeigt ist, in denen der Pfeil 45 die Richtung der relativen Bewegung der Bürste 31 angibt. In Fig. 6a werden die Bürstenhaare entlang der Plattenoberfläche gezogen, während sie sich bei erhabenen Abschnitten 47 umbiegen. Fig. 6b zeigt die Situation unmittelbar nach der Umkehr der Bürstenbewegungsrichtung, wobei hier die Haare dazu neigen, sich aufzurichten, einige auch dazu neigen, einzuknicken, während sie stark auf die Plattenoberfläche drücken. Nun haben die Haare die Möglichkeit, in die Ecken am Grund der erhabenen Abschnitte 47 vorzudringen, wodurch die hier noch verbleibende Tinte abgewaschen wird. Fig. 6 zeigt die Situation, wenn die Bürstenbewegung in dieselbe Richtung, wie in Fig. 6b, fortgesetzt wird.
  • Nachdem die Platte 10 durch die Schließvorrichtung 16 hindurchgetreten ist, bewegt sie sich in die Trocknungssektion 9 und zwischen parallel verlaufende Leitungen 79 hindurch, welche Druckluft zuführen und mit einer Anzahl Luftauslässen 51 versehen sind. Die austretende Luft bläst jegliche freiliegende Flüssigkeit und Tropfen von den Plattenoberflächen ab, so dass, nachdem Passieren des Auslasses 15 der Vorrichtung, die Platte ausreichend trocken ist, um gelagert zu werden, insbesondere wenn die Flüssigkeitstemperatur verglichen mit der Lufttemperatur der Umgebung geringfügig höher gehalten wird.
  • Die Waschvorrichtung ist unter den Vorweich- und Waschsektionen 5, 7 mit einem Tank 21 zum Sammeln des benutzten Seifenwassers ausgestattet. In anderen Ausführungsbeispielen kann sich der Tank auch bis unter die Trocknungssektion 9 zum Sammeln des von der Platte 10 abgeblasenen Fluides erstrecken. Das Seifenwasser wird zu den Vorweich- und Waschsektionen durch ein nicht dargestelltes Leitungssystem mit Pumpen zurückgeführt. In der vorliegenden erfindungsgemäßen Anwendung ist ein Filterungssystem nicht notwendig, das Seifenwasser wird lediglich ausgetauscht, wenn es zu schmutzig ist.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind die verschiedenen Einrichtungen zum Behandeln der Platte 10 schräg angeordnet, um das Einführen der vertikal verlaufenden, führenden Kante der Druckplatte in jede Sektion und durch die Schließvorrichtung 16 hindurch zu erleichtern.
  • Die Form und Anordnung der Bürsten 24, 31 kann in anderen erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen variieren. Somit können die scheibenförmigen Bürsten 24 in mehreren oder in allen Reihen in der Waschsektion 7 eingesetzt werden, gleiches gilt auch für die verlängerten Bürsten 31. Die oszillierenden Bürsten in Reihe 28 können gleichfalls als scheibenartiger Typ 24 ausgebildet sein. In der Waschsektion können mehr Reihen oder weniger Reihen verwendet werden, und die Drehmittelpunkte der Bürsten können in zueinander benachbarten Reihen gestaffelt angeordnet sein, um eine gleichförmige Behandlung, welche durch das Bürstenbewegungsmuster verursacht ist, zu vermeiden.

Claims (10)

1. Druckplattenwaschvorrichtung (3) mit einer Waschsektion (7) mit mehreren drehbaren Bürsten (24, 31) zum Abschrubben der Seiten von Druckplatten (10) unter Verwendung einer Spülflüssigkeit, mit einer Trocknungssektion (9) zum Trocknen der Platten und mit einem Förderer (1) zum Transportieren der Platten durch die Wasch- und die Trocknungssektionen (7, 9) der Vorrichtung, wobei die Platten (10) in einer im wesentlichen vertikalen Stellung und unter weitgehend ebenen Bedingungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürstenoberfläche einer Bürste (24, 31) eine im wesentlichen ebene Oberfläche bildet und dass die Drehachse der Bürste (24, 31) lotrecht zu der Oberfläche verläuft, wobei die Bürsten nebeneinander in Reihen (23, 27, 28, 29) in gemeinsamen parallelen Linien an zumindest einer Seite einer sich durch die Vorrichtung hindurchbewegenden Druckplatte (10) angeordnet sind und wobei mindestens eine Reihe (28) der Bürsten (24, 31) mit einem Antriebsmechanismus (35, 36, 37) versehen ist, welcher dazu eingerichtet ist, die Bürsten (24 oder 31) in der Reihe (28) oder in den Reihen eine oszillierende Drehbewegung um die Drehachse ausführen zu lassen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Bürsten (24, 31) an Kunststoff-Zahnrädern (33) vorgesehen sind, welche in jeder Reihe (23, 27, 28, 29) wechselseitig miteinander kämmen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Zahnräder (33) in jeder Reihe (23, 27, 28, 29) von einem seitlich hervorstehenden, ringförmigen Flansch (43) hängen, welcher mit einander gegenüber angeordneten Nuten eines am Rahmen der Vorrichtung (10) befestigten Schienenpaares (41) in Eingriff steht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Bürsten (24) in zumindest einer Reihe (23) unmittelbar in die Flachseite jedes Zahnrades (33) eingebettet sind und die Bürsten bis zu den Zähnen (34) der Zahnräder (33) verlängert sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung (3) verlängerte Bürsten (31) dort aufweist, wo unmittelbar nebeneinander, getrennt drehbare Bürsten angeordnet sind, um sich überlappende Bereiche zu bürsten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, wobei mindestens eine Reihe (28) mit verlängerten Bürsten (31) ausgestattet ist, welche länger sind als der Abstand zwischen unmittelbar zueinander benachbarter Drehachsen der Bürsten, und wobei der Antriebsmechanismus (35, 36, 37) dazu eingerichtet ist, die oszillierende Drehbewegung der verlängerten Bürsten in der Reihe (28) um eine Mittelposition zu bewirken, in welcher die Bürsten in der Reihe (28) nacheinander wechselseitig parallel und versetzt zueinander angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwei Reihen (23) der Bürsten (24) einander gegenüber und einander zugewandt positioniert und angeordnet sind, um beide Seiten einer Druckplatte, welche dem Eingangsende (13) der Waschsektion (7) am nächst ist, zu waschen, und wobei die Waschsektion (7) an einer Seite mit aufeinanderfolgenden Reihen (27, 28, 29) von Bürsten eingerichtet ist, um nur die Druckseite einer Druckplatte (10) zu waschen, während die den aufeinanderfolgenden Reihen (27, 28, 29) von Bürsten gegenüber angeordnete zweite Seite mit einer flachen, im wesentlichen vertikalen Oberfläche (25) zum Abstützen einer Druckplatte versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei den Reihen von Bürsten in der Waschsektion (7) in Richtung der Förderbewegung gesehen Düsen vorgeordnet sind, welche dazu eingerichtet sind, eine sich vorbeibewegende Platte (10) mit einer Spülflüssigkeit abzuspritzen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Waschsektion (7) eine Trocknungssektion (9) folgt, die mit Düsen (51) zum Zuführen von Druckluft auf beide Seiten einer sich vorbeibewegenden Platte (10) versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Förderer (1) ein Hängeförderer mit Befestigungsstellen ist, welche zum Einhängen einer Druckplatte (10) mit ihren Kanten dienen.
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