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DE1059172B - Vorrichtung zum Waschen von Gegenstaenden mit gekruemmten Oberflaechen, insbesondere der gebogenen Glasscheiben von Verbundglas vor ihrem Aufeinanderlegen - Google Patents

Vorrichtung zum Waschen von Gegenstaenden mit gekruemmten Oberflaechen, insbesondere der gebogenen Glasscheiben von Verbundglas vor ihrem Aufeinanderlegen

Info

Publication number
DE1059172B
DE1059172B DEP13223A DEP0013223A DE1059172B DE 1059172 B DE1059172 B DE 1059172B DE P13223 A DEP13223 A DE P13223A DE P0013223 A DEP0013223 A DE P0013223A DE 1059172 B DE1059172 B DE 1059172B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brushes
conveyor
pairs
brush
objects
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP13223A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl J Cochran
Martin Neuhausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PPG Industries Inc
Original Assignee
Pittsburgh Plate Glass Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pittsburgh Plate Glass Co filed Critical Pittsburgh Plate Glass Co
Priority to DEP13223A priority Critical patent/DE1059172B/de
Publication of DE1059172B publication Critical patent/DE1059172B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B11/00Cleaning flexible or delicate articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B11/04Cleaning flexible or delicate articles by methods or apparatus specially adapted thereto specially adapted for plate glass, e.g. prior to manufacture of windshields
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/22Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of indefinite length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Waschen von Gegenständen mit gekrümmten Oberflächen, insbesondere der gebogenen Glasscheiben von Verbundglas vor ihrem Aufeinanderlegen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Waschen von Gegenständen mit gekrümmt ten Oberflächen, insbesondere von Windschutzscheiben-Verbundglas, denn für die Herstellung gebogner Kraftwagen-Windschutzscheiben durchVereinigung mehrerer gesonderter Glasscheiben mit andersartigen Zwischenschichten zu einer mehrschichtigen, nicht splitternden Scheibe müssen zuvor beide Flächen jeder Glasscheibe gründlich gewaschen und getrocknet werden. Es ist jedoch zu bemerken, daß einige der wesentlichen Kennzeichen der Erfindung auch bei anderen Vorrichtungen vorliegen können, die sich zum Waschen von Gegenständen mit gekrümmten Oberflächen eignen, wobei man eine Anzahl untereinander gleicher derartiger Gegenstände, z. B. in Fabriken mit Massenproduktion, durch solche Vorrichtungen hindurchführt.
  • Die Vorrichtung zum Waschen von Gegenständen mit gekrümmten Oberflächen nach derErfindung insbesondere von gekrümmten Glasscheiben, besteht aus einer Fördereinrichtung, auf der die Gegenstände hintereinander weiterwandern, wobei verschiedene Oberflächenbereiche der Gegenstände in verschiedener Höhe quer zu der Fördereinrichtung liegen, und aus in Förderrichtung hintereinander angeordneten Bürstenpaaren aus je zwei senkrecht übereinanderliegenden, die Ober- und Unterfläche des Gegenstandes bestreichenden, um ihre senkrecht zur Förderrichtung liegende Achse drehbaren Bürsten, die sich nur über einen Teil der Breite der Fördereinrichtung und der darauf befindlichen Gegenstände erstreclçen, sowie aus Zuführungsleitungen in der Nähe der Bürsten, um die Gegenstände mit Reinigungsflüssigkeit zu besprühen. Das Erfinderische liegt hierbei darin, daß die Bürstenpaare gegeneinander quer zur Förderrichtung versetzt und in verschiedenen Höhen angebracht sind und sich ureter verschiedenen, der Krümmung des Gegenstandes angepaßten Winlçeln gegenüber der Förderrichtung drehen, derart, daß sie die in verschiedenen Höhen liegenden Oberflächenbereiche jedes der aufeinanderfolgenden Gegenstänåe nacheinander bestreichen, während dieser auf der Fördereinrichtung weiterwandert. Vorzugsweise verjüngt sich bei einigen der Bürstenpaare die eine in ihrer Längsrichtung, und die gegenüberliegende Bürste verjüngt sich komplementär dazu in der umgekehrten Längsrichtung. Es können gesonderte Rahmen vorgesehen sein, die wenigstens einige der zusammenbCehorenden Bürstenpaare oder Einzelbürsten tragen, sowie Einrichtungen zum winkligen Einstellen dieser Rahmen in solcher Weise, daß die Winkelstellungen der Bürstenpaare oder Einzelbürsten entsprechend der verschiedenen Krümmungen der zu hehandelnden Gegenstände verändert werden können. Zum Antrieb derBürstenpåare sindvorzúgsweise Motoren derart angebracht, daß sie eines der zusammengehörigen Bürstenpaare antreiben, wobei der Motor für jedes Bürstenpaar von demselben verstellbaren Rahmen wie die Bürsten getragen wird.
  • Hierbei sind zweckmäßig die von dem Rahmen getragenen Motoren die desjenigen zusammengehörigen Bürstenpaares, das die stärkste Neigarig gegenüber der Fördereinrichtung hat, und es ist ein gemelnsamer Motor zum Antrieb der übrigen zusammen gehörigen Bürstenpaare vorgesehen, die eine geringere Neigung gegenüber der Fördereinrichtung haben. Vorzugsweise liegen die aufeinanderliegenden Bürstenpaare in der Förderrichtung immer niedriger.
  • Es empfiehlt sich ferner, daß bei der Anordnung mehrerer hintereinanderliegender Gruppen von Bürstenpaaren die Zuführungsleitungen der ersten Bürstengruppe Reinigungsflüssigkeit zum Reinigen der Gegenstände und die übrigen Leitungen Spülflüssigkeit für die Gegenstände im Zusammenwirken mit den anderen Bürstengruppen zuführen, die so angebracht sind, daß sie die Gegenstände während deren Vorwärtsbewegung über die Fördereinrichturlg noch fertigreinigen.
  • Von den BürstenlDaaren können dabei je zwei einen ersten Biirstensatz bildende Burstenpaare spiegelbildlich sckräg zurFördereiliri:fung in seitlichem Abstand davon und in solcher Stellung angebracht ;ein, daß sie die äußeren, nicht auf der Fördereinrichtung aufliegenden Teile der Gegenstände bestrei-Höhen, während diese mit ihren mittleren Teilen auf 1er Förderrichtung entlanglaufen. Dabei sind dahinter, quer nach der Mitte versetzt, je zwei weitere minen zweiten Bürstensatz bildende- Bürstenpaare ;piegelbildlich schräg zur Fördereinrichtung und im hinteren Abstand davon in solcher Richtung angebracht, daß sie die weiter nach innen liegenden, sonst luf der Fördereinrichtung aufliegenden Teile der Gegenstände während ihrer Weiterbewegung bestreichen, und dahinter ist ein in der Quermitte liegendes, einen dritten Biirstensatz bildendes Bürstenpaar in solcher Stellung angebracht, daß es denjenigen Teil des Gegenstandes bestreicht, der zwischen den vorhergehend bestrichenen Teilen des Gegenstandes liegt.
  • Bei der letzten Ausführungsart ist vorzugsweise in der Fördereinrichtung eine Lücke vorgesehen, die jedoch kürzer ist als die auf der Fördereinrichtung zu bewegenden Gegenstände, so daß die Gegenstände während ihrer Vorwärtsbewegung auf der Fördereinrichtung iiber diese Lücke hinweglaufen können, und in dieser Liicke sind die den zweiten Bürstensatz bildenden Bürstenpaare angebracht, die die sonst auf der Fördereinrichtung ruhenden Teile der Gegenstände reinigen sollen.
  • Die Fördereinrichtung kann aus hintereinanderfolgenden Paaren endIoser Förderbänder bestehen, die vorzugsweise parallel laufen und in der Bewegungsrichtung so weit voneinander entfernt sind, daß sie die erwähnte Lücke zwischen sich bilden.
  • Es ist zwar schon eine Maschine zum Waschen von Glasscheiben oder anderen plattenförmigen Gegenständen bekanntgeworden, bei der ebenfalls Bürstenwalzenpaare zusammen mit einer Fördereinrichtung angeordnet sind, die die Platten von oben und unten bestreichen, Hierbei liegen die Bürstenwalzen jedoch nur quer zur Bewegungsbahn der Scheiben, und beiderseits eines Bürstenpaares befinden sich dabei die Förderrollen. Wenn man eine gebogene Glasscheibe durch eine solche Vorrichtung laufen lassen wollte, müßte man den Förderrollen sowohl wie den Bürstenrollen etwa dieselbe Krümmung geben, wie sie die Scheibe hat, wenn die Scheibe durch diese Vorrichtung in Richtung parallel zur Achse ihrer Krümmung bewegt werden soll. Ein bloßes Anheben oder Senken einiger oder aller Rollen oder Bürsten würde noch nicht genügen, um die Einrichtung zur Aufnahme der gebogenen Scheibe brauchbar zu machen. Eine Hindurchführung der gebogenen Scheiben durch die Führung wäre aber nicht möglich, wenn die Krümmungsachse quer zur Bewegungsrichtung läge und wenn dabei während der Reinigung die Förderrollen in ihrer Lage unverändert blieben.
  • Man müßte also in diesem Falle schon die Glasscheiben während ihres Durchganges durch die Vorrich tung kippen, was sehr umständlich wäre.
  • Vor allem werden aber bei dieser bekanntgewordenen Vorrichtung keine solchen Bürstenwalzenpaare verwendet, die nicht in einer Ebene quer zur Fördereinrichtung liegen, und erst recht nicht solche Bürstenpaare, die in der Bewegungsrichtung der Scheiben in verschiedener Höhe liegen. Der besondere Vorteil dieser Auhringungsart der Biirsten in verschiedener Höhe liegt darin, daß sie verschiedene Bereiche des gekrümmten Glases nacheinander bestreichen, während es auf der Fördereinrichtung weiterwandert.
  • Weiterhin ist es von besonderer Wichtigkeit, daß man die erfindungsgemäße Vorrichtung leicht umstellen kann, wenn es darauf ankommt, gebogene Glasscheiben verschiedener Art nacheinander zu reinigen, ohne daß man dabei das Fördersystem ändern muß. Dies war mit der bekanntgewordenen Vorrichtung nicht möglich.
  • Weiterhin ist schon eine Maschine zum Reinigen von Flaschen vorgeschlagen worden, bei der paarweise übereinander angebrachte, sich drehende Bürsten die Flaschen von innen und außen reinigen, und zwar in der Weise, daß jeweils eine Flasche in radialer Richtung hin- und herbewegt wird, d. h. parallel zu den Achsen der beiden zusammengehörigen Bürsten. Hierbei wird durch Kurvenbahnen eine Relativbewegung der Flaschen gegenüber den Bürstenpaaren erzeugt. Auch hierdurch ist nicht der Gedanke der vorliegenden Erfindung bekanntgeworden, zur Reinigung flacher Gegenstände übereinanderliegende, in verschiedener Höhe angeordnete Bürstenpaare nacheinander auf die in waagerechter Richtung bewegten Platten einwirken zu lassen.
  • Bei einer anderen Vorrichtung zum Reinigen von Flaschen werden die Flaschen aufrechtstehend mit dem Hals nach unten zwischen fest stehenden, die Außenseite der Flaschen bestreichenden Bürsten unter Drehen vorbeigeführt, während im Innern sich eine weitere Bürste dreht. Wenn auch hierbei die außen angreifenden Bürsten versetzt zueinander liegen, so besteht doch insofern ein Unterschied gegenüber der erfindungsgemäßen Vorrichtung, als die äußeren Bürsten nicht drehbar sind. Selbst wenn man sie aber drehbar machen würde, so wären ihre Drehachsen doch sämtlich zueinander parallel und nicht wie im vorliegenden Falle geneigt zueinander. Der Gedanke, zur Reinigung gekrümmter Glasscheiben die Drehachsen der Bürsten nicht nur geneigt zueinander, sondern auch in verschiedenen Höhen zum Bestreichen verschiedener Bereiche derselben Oberfläche einer Glasscheibe anzuordnen, ist durch diese Flaschenreinigungsmaschine ebenfalls noch nicht bekanntgeworden.
  • Demgegenüber bietet die geneigte Anordnung der Bürstenpaare, vorzugsweise zusammen mit deren verjüngter Gestaltung, den besonderen Vorteil, daß die auf die Glasscheiben wirkenden Kräfte sich im wesentlichen ausgleichen und kein besonderer Mechanismus erforderlich ist, um die Scheiben gegen seitliche Verschiebung auf der Fördereinrichtung zu sichern. Hierzu kommt als weiterer sehr wichtiger Vorteil die Möglichkeit einer weitgehenden Verstellbarkeit der Bürstenpaare gegeneinander, so daß man praktisch mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung alle in Frage kommenden gekrümmten Platten, insbesondere Glasscheiben, sehr gründlich und in einfacher Weise reinigen kann.
  • In der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellenden Zeichnung bedeuten gleiche Bezugszeichen gleiche Teile.
  • Fig. la und lb sind schematische seitliche Aufrisse der erfindungsgemäßen Waschvorrichtung; Fig. 2 ist eine vergrößerte Draufsicht eines Teils der in Fig. 1 a gezeigten Vorrichtung; Fig. 3 ist ein seitlicher Aufriß des in Fig. 2 gezeigten Vorrichtungsteils; Fig. 4 und 5 sind Schnitte entlang den Linien 4-4 und 5-5 der Fig. 3; Fig. 6 ist eine Endansicht des in Fig. 3 gezeigten Vorrichtungsteils, jedoch ohne den ersten Bürstensatz, der sich in dem hinteren Teil befinden würde.
  • Die Waschvorrichtung enthält einen ziemlich langen Hauptrahmen 10, der durch die in Abständen vorgesehenen Stützen 11, die auf dem Boden 12 des Fabrikraums oder einer anderen Stelle stehen, getragen wird. Auf dem Rahmen 10 befindet sich eine Fördereinrichtung 14, die bei dem in der Zeichnung abgebildeten Ausführungsbeispiel aus vier verschiedenen Abschnitten besteht.
  • Es sind drei Gruppen von Bürstensätzen vorhanden, nämlich erst eine Gruppe 16 mit drei Bürstensätzen, dann eine gleiche Gruppe 18, die in einem gewissen Abstand von der ersten Gruppe 16 auf der Fördereinrichtung 14 angeordnet ist, und eine ebensolche dritte entsprechende Gruppe 20 hinter der mittleren Gruppe 18 und nahe dem Ende der Fördereinrichtung. Da diese verschiedenen Gruppen von Bürstensätzen von gleicher Bauart sind, wird hier nur eine ausführlicher beschrieben.
  • Die Fördereinrichtung 14 hat einen ersten Abschnitt 21, der zusammen mit einer auf ihm liegenden gekrümmten, zur Herstellung einer Windschutzscheibe vorgesehenen Glasscheibe 22 gezeigt wird.
  • Dieser Abschnitt der Fördereinrichtung ist verhältnismäßig kurz und trägt mehrere Förderbänder, die um die an den beiden entgegengesetzten Enden des Abschnittes befindlichen Rollen laufen. Diese Bänder sind parallel angeordnet, und die Glasscheibe 22 wird so über sie gelegt, daß nur eine kleine Fläche ihrer Unterseite auf den Förderbändern ruht. Der Abschnitt 21 der Fördereinrichtung hat in der Mitte eine Stützwalze26 unter jedem Band und außerdem je eine einstellbare Spannwalze 28 für jedes der Bänder.
  • Wenn die Glasscheibe 22 auf der Fördereinrichtung 14 läuft, gelangt jeder der äußeren Randteile oder Enden der Scheibe 22 zwischen die darüber und darunter angeordneten, sich drehenden Bürsten 30 und 31 des ersten Bürstensatzes 32. Ein eine der Zuführungsleitungen bildendes oberes Sprührohr33 erstreckt sich über die volle Breite der Glasscheibe 22 und hat Düsenauslässe, die so angeordnet sind, daß sie die Oberseiten der Enden der Scheibe besprühen.
  • Ein unteres Sprührohr 34 ist unter der oberen Bahn des Abschnittes 21 der Fördereinrichtung angebracht und hat Diisenauslässe, die so angeordnet sind, daß sie die Unterseite der Scheibe in den Bereichen besprühen, mit denen sie mit den Bürsten 31 in Berührung kommt.
  • Hinter dem Abschnitt 21 der Fördereinrichtung ist eine kurze Lücke vor dem Beginn des zweiten Abschnittes 36. Innerhalb dieser Lücke liegt ein weiterer Bürstensatz mit den oberen und unteren Bürsten 39 und 40, die mit denjenigen Teilen der Glasscheibe 22 in Berührung kommen, die in der Mitte zwischen den bereits von den Bürsten des ersten Bürstensatzes 32 gewaschenen äußeren Randteilen liegen; Die Bürsten dieses zweiten Bürstensatzes 38 kommen mit denjenigen Teilen der Scheibenflächen in Berührung, die auf den Bändern der Fördereinrichtung liegen; oben und unten sind Sprührohre 41 und 42 so angebracht, daß sie die Waschflüssigkeit gegen die oberen und unteren Flächen in den Bereichen versprühen, mit denen die Bürsten 39 und 40 in Berührung kommen.
  • Um den Übergang einer jeden Glasscheibe über die Lücke zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt der Fördereinrichtung zu ermöglichen, ohne daß die Scheibe ihre Lage auf der Fördereinrichtung ändert, ist eine obere Walze 44 vorgesehen, die die Scheiben gegen die unter ihnen laufenden Förderbänder drückt, bis die volle Länge einer jeden Scheibe das Ende des ersten Abschnittes der Fördereinrichtung erreicht hat. Eine gleiche Walze 46 dient dazu, die Scheiben mit dem zweiten Abschnitt 36 der Fördereinrichtung von dem Augenblick an in Berührung zu bringn, in dem der vordere Rand der Scheiben erstmalig auf diesen zweiten Abschnitt gelangt.
  • Nahe dem vorderen Ende des Abschnittes 36 der Fördereinrichtung liegt ein dritter Bürstensatz 47 mit Bürsten, die den mittleren Bereich einer jeden Glasscheibe 22 säubern. Unmittelbar vor dem Bürstensatz 47 sind obere und untere Sprührohre 48 und 49 angeordnet, um Waschflüssigkeit gegen diejenigen Obrflächenbereiche zu sprühen, mit denen die Bürsten des Bürstensatzes 47 in Berührung kommen. Die Bürsten dieses dritten Bürstensatzes sind mit 53 und 54 bezeichnet. Bei der bevorzugten Arbeitsweise der Waschvorrichtung wird durch alle Sprührohre 33, 34, 41, 42, 48 und 49 für die erste Gruppe der Bürstensätze ein Gemisch aus Wasser und einem Reinigungsmittel, z. B. gepulvertem Bimsstein, zum Scheuern der Ober- und Unterseiten über den gesamten Bereich des Glases gesprüht, wenn die Scheiben nacheinander zwischen den Bürsten dieser ersten Gruppe 16 hindurchlaufen.
  • Der zweite Abschnitt 36 der Fördereinrichtung hat an den gegenüberliegenden Enden seiner Bänder Rollen 50 und in der Mitte des- Abschnitts 36 auf derselben Welle Stützrollen 51 für aufeinanderfolgende Bänder dieses Abschnitts der Fördereinrichtung. In der Mitte sind Rollen 26 zur Führung der oberen Bahn der Förderbänder des zweiten Abschnitts 36 vorgesehen, und die Spannung dieser Förderbänder kann dadurch geregelt werden, daß man die verstellbaren Spannrollen 28 auf- oder abwärts bewegt, um die Spannung der Bänder zu erhöhen oder zu verringern.
  • Die Bürstensätze und die Bürsten der zweiten Gruppe 18 sind von derselben Art wie die der ersten Gruppe 16, die bereits beschrieben wurde; die entsprechenden Bürstensätze und ihre Teile sind in Gruppe 18 und 20 genauso wie in der Bürstengruppe 16 bezeichnet. Die Anordnung der oberen und unteren Sprührohre für die zweite Gruppe 18 der Bürstensätze entspricht ebenfalls derjenigen der ersten Gruppe 16; jedoch versprüht man vorzugsweise in diesem Abschnitt der Vorrichtung klares Wasser ohne Scheuerpulver oder sonstige Zusätze aus allen zu der zweiten Gruppe der Bürstensätze gehörenden Sprührohren.
  • Die aufeinanderfolgenden Glasscheiben werden dann über einen dritten Abschnitt 56 der Fördereinrichtung, der von derselben Art wie der Abschnitt 36 ist, durch den letzten Bürstensatz der Gruppe 18 geführt. Dieser dritte Abschnitt 56 der Fördereinrichtung führt die Glasscheiben zu der dritten Gruppe 20 der Bürstensätze, die den anderen Gruppen 16 und 18 entspricht. Die Sprührohre für diese dritte Gruppe von Bürstensätzen werden vorzugsweise nur mit klarem Wasser gespeist, um die Oberflächen der Scheiben abzuspülen. Der letzte Abschnitt 58 der Fördereinrichtung ist gleich dem ersten Abschnitt21, verläuft jedoch in umgekehrter Richtung, und es ist ein letztes Paar Sprührohre 61 und 62 vorgesehen, das klares Wasser gegen die Ober- und Unterseite der Scheiben über ihre ganze Breite sprüht, bevor die Scheiben zur Überführung in eine Trocknungszone den letzten Abschnitt der Fördereinrichtung der Waschvorrichtung verlassen.
  • Die meisten der bewegten Abschnitte der Fördereinrichtung werden von einem einzigen Motor 64 angetrieben. Dieser Motor treibt eine Welle 65 über eine Verbindung 66 mit Kette und Ritzel. Obgleich Ketten einen sicheren Antrieb gewährleisten, kann man auch ebensogut Riemen, insbesondere Keilriemen, zur Kraftübertragung benutzen.
  • Auf der Welle 65 sitzt ein Ritzel 68 (Fig. 6), von lem eine Kette 69 zu einem Ritzel 70 führt, das sich iuf einer Welle derselben Art wie für die Endrollen am am entgegengesetzten Ende der Fördereinrichtung befindet Die Welle 65 überträgt auch die Kraft zum Antrieb der anderen Abschnitte der Fördereinrichtung and zum Antrieb der meisten Bürsten der Waschvorrichtung. Diese Kraft wird iiber ein Ritzel 72 iibertragen, das eine lange Kette 73 treibt, wie es am besten aus den Fig. la und lb ersichtlich ist. Die Kette 73 erstreckt sich über die ganze Länge der Vorrichtung und treibt die Wellen 75, 76 und 77 an. In Abständen über die Länge der Kette verteilt sind Spannrollen 78 angeordnet.
  • Für jeden der mittleren Bürstensätze ist eine Welle 75 vorgesehen, die über eine Kette und ein Ritzel 79 mit einer Achse 83 der unteren Bürste 40 in Verbindung steht. Die obere Bürste 39 eines jeden mittleren Bürstensatzes 38 wird durch eine mit der unteren Bürste über Kette und Ritzel hergestellte Verbindung auf eine Weise angetrieben, die an Hand der Zeichnung nachstehend noch ausführlicher beschrieben wird.
  • Die Bürsten des letzten Bürstensatzes 47 einer jeden Bürstensatzgruppe werden von der Achse 83 aus über eine durch Kette und Ritzel hergestellte Verbindung 85 angetrieben.
  • Die Wellen 76 stehen durch Ketten und Ritzel mit der angetriebenen Welle 51 in Verbindung, auf der die Antriebsräder für den Abschnitt 56 der Fördereinrichtung sitzen. Die Welle 77 auf der Eingangsseite der Vorrichtung entspricht der Welle 65 am Ausgang der Maschine.
  • Fig. 4 zeigt die Bauart eines der ersten Bürstensätze 32. Jedes Paar Bürsten besteht aus der oberen Bürste 30 und der unteren Biirste 31, und jedes Paar Bürsten dieser ersten Bürstensätze in jeder Gruppe wird durch einen besonderen Motor angetrieben. Die Bürsten 30 und 31 haben Achsen 94. die sich in den in einem Rahmen 96 befindlichen Lagern drehen.
  • Jeder eine Bürste haltende Rahmen 96 wird von dem Hauptrahmen 10 der Vorrichtung durch Verbindungsstücke getragen, die innerhalb eines weiten Bereiches verstellbar sind, um die Bürsten den Biegungen der Glasscheiben 22 anzupassen, die verschieden gekrümmt sein können. Die Bürsten 30 und 31 kommen mit den äußeren Randteilen der Glasscheiben 22 in Berührung, und es kann erforderlich sein, die Bürsten zur Einstellung eines größeren oder kleineren Neigungswinkels, als hier gezeigt, zu verstellen.
  • Der Rahmen 96 ist auf dem Hauptrahmen 10 durch einen Klemmhebl oder eine Schraube 98 befestigt die nach oben durch den Hauptrahmen 10 führt. Am unteren Ende dieser Schraube 98 befindet sich eine Öse, die mit dem Rahmen 96 durch einen Drehzapfen 100 verbunden ist. Das Innenstück des Rahmens 96 wird durch Einstellen der Muttern 101 gehoben oder gesenkt, wobei die Muttern auf die Schraube 98 oben auf den Rahmen 10, durch den die Schraube 98 führt, aufgeschraubt werden. Unterhalb des Rahmens befindet sich auf der Schraube 98 eine Gegenmutter.
  • Der äußere Teil des Rahmens 96 wird in seiner Stellung durch die Ösenschrauben 102 gehalten, die durch einen Teil des Rahmens 10 gehen und von denen jede durch einen Drehzapfen 103 an dem Rahmen 96 angelenkt ist. Um dem Rahmen 96 eine größere Stabilität zu geben, nachdem er eingestellt ist, sind an ihm Klemmhebel 105 vorgesehen, die durch die Schlitze 106 im Rahmen 10 und durch einen weiteren Schlitz 107 in den Verlängerungen 108 des Rahmens 96 innerhalb des Querteils des Hauptrahmens hindurchgehen, an dem der Rahmen hängt.
  • Wenn die Klemmhebel 105 gelöst werden, kann man den Rahmen 96 einstellen, da sich die Hebel frei in den einander schneidenden Schlitzen 106 und 107 bewegen können. Wenn man dann den Rahmen 96 in die richtige Stellung gebracht hat, zieht man die Klemmhebel 105 fest.
  • Die obere Bürste 30 wird über ein Untersetzungsgetriebe 111 und einen Ritzel- und Kettenantrieb 112 von einem Motor 110 angetrieben und die untere Bürste 31 von der Welle 94 der oberen Bürste aus über einen Kettenantrieb 113. Der Motor 110 ist starr an dem Rahmen 96 befestigt, so daß sich sämtliche Antriebsverbindungen für die Bürsten 30 und 31 als Einheit mit dem Rahmen 96 bewegen, wenn dieser in irgendeiner Lage eingestellt wird.
  • Die Bürsten 30 und 31 auf beiden Seiten der Vorrichtung sind gleich, jedoch sind sie in umgekehrter Stellung angebracht, um sie der rechten und linken Seite der Vorrichtung anzupassen.
  • Die oberen Bürsten 30 sind so verjüngt, daß ihr Durchmesser in Richtung nach ihren Enden hin zunimmt; die unteren Bürsten 31 zeigen eine umgekehrte Verjüngung, d. h., ihr Durchmesser nimmt in Richtung nach ihren inneren Enden hin ab.
  • Die Verjüngungen verlaufen zwar entgegengesetzt, sind aber vorzugsweise gleich groß, so daß sie sich ausgleichen und die Bürsten in ihrer vollen Breite miteinander in Berührung kommen können. Es ist nicht notwendig, daß die Bürsten 30 und 31 gekrümmt sind, um mit den Glasscheiben 22 genau übereinzustimmen, denn die Borsten der Bürsten sind lang und biegsam genug, um sich der Krümmung der Scheiben anzupassen. Da die Umlaufgeschwindigkeit aller Teile der beiden Bürsten 30 und 31 dieselbe ist und da ihre Durchmesser in verschiedenen Bereichen infolge ihrer Verjüngung verschieden sind, liegt es auf der Hand, daß die Borsten mit verschiedenen Geschwindigkeiten über die Oberflächen der Glasscheiben hinwegstreichen. Dies ergibt eine bessere Scheuerwirkung der Bürsten auf der Glasoberfläche.
  • Die Achsen 94 der Bürsten 30 und 31 sind an ihren inneren Enden durch die Schrauben 115 zur Regulierung ihrer parallelen Stellung gegeneinander verstellbar. Die Lager am anderen Ende der Achsen sind dabei so eingerichtet, daß sie eine begrenzte Kippbewegung zulassen.
  • In Fig. 5 ist die Bauart eines der zweiten Bürstensätze gezeigt. Die oberen Bürsten 39 haben Achsen 119, die sich in Lagern 120 drehen, die in einem verstellbaren Rahmen 121 getragen werden, der am Hauptrahmen 10 durch die Schrauben 123 gehalten wird. Diese Schrauben gehen durch den Hauptrahmen hindurch und tragen an ihren unteren Enden Ösen, die mit dem verstellbaren Rahmen 121 durch Drehzapfen 125 verbunden sind. Auf den Schrauben 123 sind Muttern aufgeschraubt, die zum Heben und Senken des Rahmens 121 und der vom Rahmen getragenen Bürsten 39 verstellbar sind.
  • Die Achsen 119 bilden miteinander einen Winkel und sind an ihren inneren Enden durch ein Universalgelenk 127 miteinander verbunden. Die linke Achse 119 wird durch ein Kettengetriebe 129 von einer Welle 130 angetrieben, die durch die Lager 131 auf dem Hauptrahmen 10 in einer zur Achse 119 der linken Bürste 39 parallelen Stellung getragen wird.
  • Die Welle 130 wird von einer anderen Welle 133 aus über ein Universalgelenk 134 angetrieben, und diese Welle 133 erhält ihre Kraft von der Zwischenwelle 83 über den Kettenantrieb 136.
  • Die Zwischenwelle 83 dreht sich in den Lagern 138, die auf dem Hauptrahmen 10 angebracht sind. Diese Welle 83 treibt die unteren Bürsten 40 an, deren Achsen 141 etwa parallel zu denAchsenll9 der oberen Bürste 39 liegen. Die Achsen 141 drehen sich in den Lagern 142, die durch die Konsolen 143 starr auf dem Hauptrahmen 10 befestigt sind. Die linke Achse 141 ist mit der Welle 83 durch ein Universalgelenk 145 verbunden, ebenso die beiden Achsen 141 miteinander durch ein Universalgelenk 146.
  • Die Bürsten des in der Fig 5 dargestellten Bürstensatzes verjüngen sich ebenso wie die bereits in Fig. 4 beschriebenen Bürsten, wobei wieder die Verjüngung der oberen und unteren Bürsten eines jeden Paares in entgegengesetzter Richtung verläuft. Zum Antrieb der Bürsten 40 wird von der Welle 75 Kraft nach der Zwischenwelle 83 durch den Kettenantrieb 79 übertragen. Diese Welle 75 wird ebenso, wie in Zusammenhang mit Fig. lb beschrieben, durch die lange Kette 73 angetrieben.
  • Die Bürsten 40 säubern die Unterseiten der Glasscheiben 22, soweit sie auf der Fördereinrichtung liegen. Diese Bürsten sind deshalb, wie oben erwähnt, in einer Lücke zwischen zwei Abschnitten der Fördereinrichtung untergebracht, und hierin liegt der Grund dafür, daß die Fördereinrichtung nicht in Fig. 5 zu sehen ist.
  • Fig. 6 zeigt eine Endansicht der Vorrichtung, und zwar mit dem dritten Bürstensatz 47 der letzten Bürstengruppe. Dieser Bürstensatz besteht aus einer oberen Bürste 53 und einer unteren Bürste 54. Die obere Bürste 53 ist in ihrer ganzen Breite konvex geformt; die untere Bürste 54 hat eine entsprechende konkave Krümmung. Diese Krümmung der Bürsten entspricht vorzugsweise der Krümmung der Glasscheiben 22, aber die Borsten der Bürsten sind lang und biegsam genug, um sich an Scheiben von verschiedenartiger Krümmung innerhalb angemessener Grenzen beiderseits der jeweiligen Form anzupassen.
  • Die obere Bürste 53 hat eine Achse 154, die sich in Lagern dreht, die an dem von dem Hauptrahmen 10 der Vorrichtung herabhängenden Rahmen 156 starr angebracht sind. Der die Bürste haltende Rahmen 156 ist mit dem Hauptrahmen der Vorrichtung durch die Schrauben 158 verbunden, die an dem Rahmen 156 durch Drehzapfen 160 befestigt sind.
  • Der Rahmen 156 kann durch die auf der Schraube 158 sitzenden Verstellmuttern gehoben oder gesenkt werden. Der Rahmen wird in jeder eingestellten Stellung durchHalteschrauben 162 befestigt, die durch den Hauptrahmen 10 und durch Schlitze in den Konsolen 164 hindurchgehen. Sie ragen auf beiden Seiten des Rahmens 156 und auf der Vorder- und Rückseite des Querteils des Rahmens 10, an dem die Schrauben 158 hängen, nach oben.
  • Die untere Bürste 54 hat eine Achse 166, die sich in den starr auf dem Hauptrahmen der Vorrichtung angebrachten Lagern 168 dreht. DieAchsel54 der oberen Bürste 53 hat an einem Ende ein Ritzel und wird durch einen Kettenantrieb 170 von einer Kraftwelle 171 aus angetrieben, die sich in den auf dem Hauptrahmen angeordneten Lagern 172 dreht. Diese Welle 171 empfängt ihre Kraft über einen Kettenantrieb 174 von einer unteren Welle 175, die ihrerseits die Achse 166 der unteren Bürste 54 antreibt. Diese untere Welle 175 wird über den Kettenantrieb 85 von der Zwischenwelle 83 des vorherigen Bürstensatzes angetrieben.
  • Das zum Waschen der Glasscheiben gebrauchte Wasser tropft schließlich in eine Pfanne 180, die über die volle Breite des Hauptrahmens 10 und nahezu über die ganze Länge der Vorrichtung reicht. An verschiedenen Stellen der Pfanne180 sind Abflüsse zum Ableiten des benutzten Wasser aus der Pfanne.

Claims (10)

  1. PATENTANsPRÜcHE: 1. Vorrichtung zum Waschen von Gegenständen mit gekrümmten Oberflächen, insbesondere der gebogenen Glasscheiben von Verbundglas vor ihrem Aufeinanderlegen, bestehend aus einer Fördereinrichtung, auf der die Gegenstände hintereinander weiterwandern, wobei verschiedene Oberflächenbereiche der Gegenstände in verschiedener Höhe quer zu der Fördereinrichtung liegen, und aus in Förderrichtung hintereinander angeordneten Bürstenpaaren aus je zwei senkrecht übereinanderliegenden, die Ober- und Unterfläche des Gegenstandes bestreichenden, um ihre senkrecht zur Förderrichtung liegenden Achsen drehbaren Bürsten, die sich nur über einen Teil der Breite der Fördereinrichtung und der darauf befindlichen Gegenstände erstrecken, sowie aus Zuführungsleitungen in der Nähe der Bürsten, um die Gegenstände mit Reinigungsflüssigkeit zu besprühen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenpaare (30, 31; 39, 40; 53, 54) gegeneinander quer zur Förderrichtung versetzt und in verschiedenen Höhen angebracht sind und sich unter verschiedenen, der Krümmung des Gegenstandes (22) angepaßten Winkeln gegenüber der Fördereinrichtung (14) drehen, derart, daß sie die in verschiedenenHöhen liegendenOberflächenbereiche jedes der aufeinanderfolgenden Gegenstände (22) nacheinander bestreichen, während dieser auf der Fördereinrichtung (14) weiterwandert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einigen der Bürstenpaare (30, 31; 39, 40) die eine Bürste (30; 39) sich in ihrer Längsrichtung und die gegenüberliegende Bürste (31; 40) sich in der umgekehrten Längsrichtung komplementär verjüngt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch gesonderte Rahmen (96, 121, 156), die wenigstens einige der zusammengehörigen Bürstenpaare (30, 31) oder Einzelbürsten (39, 53) tragen, und durch Einrichtungen (98, 123, 158) zum winkligen Einstellen der Rahmen (96, 121, 156), um die Winkelstellungen der Bürstenpaare (30, 31) oder Einzelbürsten (39, 53) entsprechend den verschiedenen Krümmungen des Gegenstandes (22) verändern zu können.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Motoren (110), um eines der zusammengehörigen Bürstenpaare (30,31) anzutreiben, wobei der Motor (110) für jedes Bürstenpaar (30, 31) von demselben verstellbaren Rahmen (96) wie die Bürstenpaare (30, 31) getragen wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Rahmen (96) getragenen Motoren (110) die desjenigen zusammengehörigen Bürstenpaares (30, 31) sind, das die stärkste Neigung gegenüber der Fördereinrichtung (14) hat, und daß ein gemeinsamer Motor (64) zum Antrieb der übrigen zusammengehörigen Bürstenpaare (39, 40; 53, 54) vorgesehen ist, die eine geringere Neigung gegenüber der Fördereinrichtung (14) haben.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Bürstenpaare (30, 31; 39, 40; 53,54) in der Förderrichtung immer niedriger liegen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch mehrere hintereinanderliegende Gruppen (16, 18, 20) von Bürstenpaaren (30, 31; 39, 40; 53, 54), wobei die Zuführungsleitungen (33, 34, 41, 42, 48, 49) der ersten Bürstengruppe (16) Reinigungsflüssigkeit zum Reinigen der Gegenstände (22) und die iibrigen Spülflüssigkeit für die Gegenstände (22) im Zusammenwirken mit den anderen Bürstengruppen (18, 20) zuführen, die so angebracht sind, daß sie die Gegenstände (22) während deren Vorwärtsbewegung über die Fördereinrichtung (14) noch fertigreinigen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß von den Bürstenpaaren je zwei einen ersten Bürstensatz (32) bildende Bürstenpaare (30, 31) spiegelbildlich schräg zur Fördereinrichtung (14) im seitlichen Abstand davon und in solcher Stellung angebracht sind, daß sie die äußeren, nicht auf der Fördereinrichtung (14) aufliegenden Teile der Gegenstände (22) bestreichen, während diese mit ihren mittleren Teilen auf der Fördereinrichtung (14) entlanglaufen, daß dahinter, quer nach der Mitte versetzt, je zwei weitere, einen zweiten Bürstensatz (38) bildende Bürstenpaare (39, 40) spiegelbildlich schräg zur Fördereinrichtung (14) und im hinteren Abstand davon in solcher Stellung angebracht sind, daß sie die weiter nach innen liegenden, sonst auf der Fördereinrich- tung (14) aufliegenden Teile der Gegenstände (22) während ihrer Weiterbewegung bestreichen, und daß dahinter ein in der Quermitte liegendes, einen dritten Bürstensatz (47) bildendes Bürstenpaar (53, 54) in solcher Stellung angebracht ist, daß es denjenigen Teil des Gegenstandes (22) bestreicht, der zwischen den vorhergehend bestrichenenTeilen des Gegenstandes (22) liegt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lücke in der Fördereinrichtung (14) vorgesehen ist, wobei diese Lücke kürzer ist als die auf der Fördereinrichtung (14) zu bewegenden Gegenstände (22), so daß die Gegenstände (22) während ihrer Vorwärtsbewegung auf -der Fördereinrichtung (14) über die Lücke hinweglaufen können, und daß in der Lücke die den zweiten Bürstensatz (38) bildenden Bürstenpaare (39, 40) angebracht sind, welche die sonst auf der Fördereinrichtung (14) ruhenden Teile der Gegenstände (22) reinigen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (14) aus hintereinanderfolgenden Paaren endloser Förderbänder besteht, wobei diese Paare von Förderbändern parallel laufen und hintereinander so weit entfernt sind, daß sie die Lücke zwischen sich bilden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 230 561, 523 299, 814 840.
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