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DE598229C - Rollkolbenmaschine mit schraeger Lagerung des doppelkegelfoermigen Kolbens - Google Patents

Rollkolbenmaschine mit schraeger Lagerung des doppelkegelfoermigen Kolbens

Info

Publication number
DE598229C
DE598229C DES108365D DES0108365D DE598229C DE 598229 C DE598229 C DE 598229C DE S108365 D DES108365 D DE S108365D DE S0108365 D DES0108365 D DE S0108365D DE 598229 C DE598229 C DE 598229C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
partition
machine according
slot
angle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES108365D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SPHAERO GmbH
Original Assignee
SPHAERO GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SPHAERO GmbH filed Critical SPHAERO GmbH
Priority to DES108365D priority Critical patent/DE598229C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE598229C publication Critical patent/DE598229C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C9/00Oscillating-piston machines or pumps
    • F04C9/005Oscillating-piston machines or pumps the piston oscillating in the space, e.g. around a fixed point

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Rollkolbenmaschine mit schräger Lagerung des doppelkegelförmigen Kolbens Die Erfindung bezieht sich auf eine Rollkolbenmaschine mit schräger Lagerung eines doppelkegelförmigen Kolbens in einem Kugelgehäuse und besteht insbesondere darin, daß der Kolben durch eine Kugel, die einerseits in eine quer über den Kolben angeordnete Rille und andererseits in eine axial im Gehäuse angeordnete Rille eingreift, die der Trennwand zwischen Saug- und Druckraum gegenüberliegt, an der Umdrehung gehindert wird.
  • Des weiteren bezieht sich die Erfindung darauf, daß der Kolbenscheibenschlitz des durch die Kugelführung an der Umdrehung gehinderten Kolbens breiter als die Stärke der Trennwand ist, so daß die Schlitzwandungen die zwischen Saug- und Druckseite der Maschine liegende Trennwand bei der Bewegung des Kolbens nicht berühren. Die Trennwand kann daher beliebig dünn gehalten werden, da sie nur durch die Druckdifferenz zwischen Saug- und Druckseite belastet ist und ein Verschleiß in keiner Form eintreten kann.
  • Es ist bereits bekannt, die Umdrehung des Kolbens durch die Trennwand selbst, die zwischen Saug- und Druckstutzen der Maschine liegt, zu verhindern. Es träten hierbei große reibende Kräfte auf, die einen vorzeitigen Verschleiß der Materialien nach sich zogen, so daß die Stärke der Trennwand sehr groß gewählt werden mußte und daher der Maschinenraum nicht voll ausgenutzt werden konnte. Bei der Einrichtung nach der Erfindung ist die Trennwand vollkommen entlastet, und die Schlitzwandungen berühren die Trennwand nicht, so, daß diese sehr dünn gehalten werden kann. Es kann demzufolge nahezu 36o° des Maschinenraumes zur Förderung ausgenutzt werden.
  • Die Führung des Kolbens durch eine Kugel bringt gleichzeitig den Vorteil einer rollenden Reibung gegenüber einer gleitenden Reibung. Die Kugel nimmt die im Betriebe auftretenden Umfangskräfte auf und überträgt sie auf das Gehäuse.
  • Eine derartige Ausbildung bedingt naturgemäß einen verhältnismäßig breiten Kolben, damit die Kugel entsprechend dem Schwenkwinkel des Kolbens in den entsprechenden Führungen des Kolbens bzw. des Gehäuses abrollen kann. Würden nun die Mittelachsen der wirkenden kegelförmigen Kolbenflächen mit der Kolbenachse zusammenfallen, d: h. der Kolben wäre zentrisch ausgebildet, dann wäre der Kolbenschlitz (Kolbenbreite) sehr lang, und es würden bei der Bewegung des Kolbens zwischen Kolbenschlitzwandung und der Trennwand zwischen Saug- und Druckraum in den äußersten Lagen des Kolbens große schädliche Räume entstehen, die für die Förderung überhaupt nicht ausgenutzt werden könnten.
  • Um dieses zu verhindern, liegen die Mittelachsen der wirkenden Kolbenflächen in einem Winkel zur Kolbenmittelachse, so daß der Kolben an der Kugelführung seine größte, durch diese Kugelführung bedingte Breite und an der Trennwand zwischen Saug- und Druckseite seine geringste Stärke aufweist, die sich nur nach den Umfangskräften, die beim Fördern hervorgerufen werden, zu richten braucht, da zusätzliche Beanspruchungen nicht auftreten. Entsprechend diesen Kegelflächen des Kolbens ist der Maschinenraum seitlich durch Kegelflächen abgeschlossen, deren Mittelachsen in demselben Winkel zur Wellenachse liegen wie die Mittelachsen der Kegelflächen des Kolbens zur Kolbenachse.
  • Es werden somit die obengenannten großen schädlichen Räume zwischen Kolbenschlitzwandungen und Trennwand vermieden, da nunmehr die Kolbenbreite an der Trennwand auf ein Minimum herabgesetzt ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegznstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen vertikalen Achsschnitt durch die Maschine, Abb. 2 einen Ouerschnitt nach Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 einen Grundriß der Maschine, Abb. 4 einen Teilschnitt nach Linie IV-IV der Abb. i, Abb. 5 einen Grundriß des Rollkolbens, Abb. 6 eine Seitenansicht des Rollkolbens, Abb.7 einen Querschnitt durch den Rollkolben, durch Kolbenschlitz und Kolbenachse gelegt, Abb. 8 eine perspektivische Ansicht des Kolbens.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung besteht aus den beiden kugelförmigen Gehäuseteilen i und 2, die mittels Flanschen 3 zusammengeschraubt werden. In den durch die Gehäuseteile i und 2 gebildeten Hohlraum q. münden zwei Bohrungen 5, von denen die beiden Lagerbuchsen 6 und 7 aufgenommen werden. Diese Lagerbuchsen 6 und 7 laufen zum Hohlraum 4 hin in Kugelschalen aus, an die sich Kegelwände 8 und 9 anschließen, deren Mittelachsen. in einem Winkel zur Wellenachse liegen. Durch die Gehäuseteile 1, 2, die Kegelwände 8, 9 und die Lagerkugel 14 wird der Maschinenraum gebildet. Die Kegelwände 8, 9 weisen an der Stelle, wo ihr Abstand voneinander am kleinsten ist, Schlitzführungen io und i i auf, die zur Aufnahme der Trennwand 12 zwischen Saug-und Druckseite der Maschine liegen.
  • Die Kugel 14 wird durch die Welle 13 in Umdrehung versetzt und ist mit einer doppelkegelförmigen Eindrehung 15 versehen, in der der Rollkolben 16 mit den Lagerflächen ,5a gelagert ist.
  • Quer im Kolben 16, urid zwar in Richtung der Kolbenachse liegend, ist am Umfang eine Schiene 17 mit einer halbkreisförmigen Rille 18 eingelassen, die kreisbogenförmig verläuft. Andererseits ist in dem unteren Gehäuseteil e in Richtung der Wellenachse ebenfalls eine Schiene i9 mit halbkreisförmiger Rille 2o eingelassen, die auch kreisbogenförmig verläuft. In diese beiden Rillen 18, 2o greift je zur Hälfte eine Kugel 21 ein, von der die Umfangskräfte des Kolbens aufgenommen werden und die eine Umdrehung des Kolbens verhindert. Im Betriebe der Maschine ist der Schwenkwinkel der Kugel 2i halb so groß wie der Schwenkwinkel des Kolbens 16.
  • Die wirkenden Kolbenflächen werden durch die Linien 39 und 4o begrenzt (Abb. 7 und 8) und stellen Kegelflächen 36 und 35 dar, deren Mittelachsen 37 durch den Kolbenmittelpunkt verlaufen und in einem Winkel zur Kolbenachse 38 liegen. Es wird also der Kolben 16 an der Kugelführung 17, 18 seine größte Breite haben, die von dem Schwenkwinkel des Kolbens 16 im Gehäuse abhängt und seine kleinste Breite bzw. Stärke an der Trennwand 12, die lediglich von den durch die Förderung hervorgerufenen Druckkräften abhängt. Durch diese Ausbildung der wirkenden Kolbenflächen werden große tote Räume zwischen den Schlitzwandungen 30 des Kolbens 16 und der Trennwand 12 in den äußersten Lagen des Kolbens vermieden.
  • Auf der einen Seite des Gehäuses trägt die Welle 13 eine kreisförmige Scheibe 22, die durch Schraubenmuttern 23 mit der Welle fest verbunden ist. Diese kreisförmige Scheibe 22 läuft gegen die beiden kreisförmigen Scheiben 24 und 25, welche durch die Gehäuse, mittels Scherbolzen 26 und 27 festgehalten werden. Durch diese. Ausbildung wird der Achsschub der Welle aufgefangen, der durch den Flüssigkeitsdruck auf den Kolben 16 erzeugt wird. Auf der anderen Gehäuseseite ist eine Stopfbüchse 28 mit entsprechender Packung 29 vorgesehen.
  • Der Rollkolben wird zweiteilig ausgebildet und durch Flansche 32 mittels Schraubenverbindung 3i zusammengehalten. Die Schlitzwandung 3o, die nach den Seiten zu abgeflacht ist, damit der Kolben bei seiner Bewegung nicht mit der Trennwand 12 vereckt, berührt diese Wandung nicht.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Die Welle 13 mit der Kugel 14 wird durch einen Motor in Umdrehung versetzt, wodurch der Kolben 16 infolge seiner schrägen Lagerung sich in bekannter Weise an den Wandungen 8 und 9 abwälzt. Es wird dabei die Förderflüssigkeit je nach Drehrichtung von dem Saugstutzen 33 durch den Maschinenraum zum Druckstutzen 3¢ bzw. umgekehrt gefördert. Um die Umdrehung des Kolbens 16 zu verhindern, ist die in den kreisförmigen Rillen i8; 2o laufende Kugel 21 vorgesehen, deren Bewegungswinkel dem halben Schwenkwinkel des Kolbens 16 entspricht. Es wird also diese Kugel 21 mit dem Schwenken und Drehen des Kolbens hin und her laufen und die Umfangskräfte des Kolbens aufnehmen. Um auch das Gleiten des Kolbenschlitzes bzw. der Schlitzwandungen 30 an der Platte 12 auszuschalten, berührt der Kolbenschlitz diese Platte nicht. Ein dadurch etwa entstehender Spalt zwischen den Kolbenschlitzwandungen 30 und der Trennplatte 12 hat auf die Förderung bzw. Leistung der Maschine keinen Einfluß, da der statische Flüssigkeitsdruck auf der einen Seite der Trennwand auf beiden Seiten der Kolbenwandung gleich groß ist, auf der anderen Seite der Trennwand der statische Flüssigkeitsunterdruck auf beiden Kolbenseiten ebenfalls der gleiche ist.
  • Zur Erklärung dieser Wirkung sei auf die Abb. 4 hingewiesen. Die Trennwand 1a liegt zwischen dem Saugstutzen 33 und Druckstutzen 34 und verhindert ein direktes Überströmen der Förderflüssigkeit von einem zum anderen Stutzen. Andererseits liegt der Kolben 16 auf beiden Seiten, und zwar diagonal im Gehäuse gegenüberliegend (Abb. i) mit Linienberührung gegen die Seitenwandungen des Gehäuses. Es wird also durch die Trennwand 12 und den mit Linienberührung gegen die Seitenwandungen 8, 9 liegenden Kolben 16 der Maschinenraum in vier Kammern unterteilt. Diese Kammern liegen ober- und unterhalb der Trennwand (bezogen auf die Zeichenebene Abb. q.) und zu beiden Seiten des Kolbens 16, und zwar sind die beiden oberen Kammern (Druckseite der Maschine) Druckkammern, während die beiden unteren Kammern (Saugseite der Maschine) Saugkammern sind. Wird nun der Kolben 16 seine Wälzbewegung ausführen, dann vergrößern sich beide Saugkammern, und beide Druckkammern verkleinern sich, und zwar vergrößern sich die Saugkammern abwechselnd von Null bis zu einem Maximum, und die Druckkammern verkleinern sich von diesem Maximum bis auf Null. Es kann also durch den Spalt, der zwischen der Trennwand 12 und den Schlitzwandungen 3o des Kolbens 16 liegt, keine Flüssigkeit von einer Saugkammer zur anderen Saugkammer bzw. von einer Druckkammer zur anderen Druckkammer überströmen, da die Saug- bzw. Druckhöhe auf beiden Kolbenseiten gleich groß ist. Auch wenn von einer Saugkammer zur anderen bzw. von einer Druckkammer zur anderen etwas Flüssigkeit durch den Spalt überströmen würde, wird dadurch der Wirkungsgrad der Maschine nicht beeinflußt werden können, da nur ein Überströmen von der Saug- zur Druckseite der Maschine schädlich ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:' i. Rollkolbenmaschine mit schräger Lagerung des doppelkegelförmigen Kolbens in einem Kugelgehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kugel (21) einerseits in eine quer über den Kolben (16) angeordnete Rille (18) und andererseits in eine axial im Gehäuse (2) angeordnete Rille (2o) eingreift, die im Gehäuse der Trennwand (12) zwischen Saug- und Druckraum gegenüberliegt.
  2. 2. Rollkolbenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelachsen (37) der wirkenden kegelförmigen Rollkolbenflächen in einem Winkel zur Rollkolbenachse (38) liegen.
  3. 3, Rollkolbenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (1ö) an der Trennwand (12) schmal und an der Kugelführung (17, 18) breit ausgebildet ist und von der Kugelführung bis zum Kolbenschlitz in der Breite bis auf ein den Anforderungen zulässiges Maß abnimmt. q..
  4. Rollkolbenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenraum seitlich durch zwei in einem Winkel zur Wellenachse liegende Kegelköpfe (8, 9) abgegrenzt ist, die ein Ganzes mit den Lagerbüchsen (6, 7) bilden, .wobei dieser Winkel dem Winkel der Kegelachsen (37) des Kolbens (16) zur Kolbenachse (38) entspricht.
  5. 5. Rollkolbenmaschinenach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelköpfe (8, 9) an der Stelle, wo ihr gegenseitiger Abstand am kleinsten ist, je einen Schlitz (i o, i i) besitzen, in die die Trennwand (12) eingeschoben ist.
  6. 6. Rollkolbenmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenscheibenschlitz breiter als die Stärke der Trennwand (12) ist, so daß die Schlitzwandungen (3o) die Trennwand (12) bei der Bewegung des Kolbens nicht berühren.
DES108365D 1933-02-21 1933-02-21 Rollkolbenmaschine mit schraeger Lagerung des doppelkegelfoermigen Kolbens Expired DE598229C (de)

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