DE3634094A1 - Hydraulische oder pneumatische arbeits- und kraftmaschine - Google Patents
Hydraulische oder pneumatische arbeits- und kraftmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C3/00—Rotary-piston machines or engines with non-parallel axes of movement of co-operating members
- F01C3/06—Rotary-piston machines or engines with non-parallel axes of movement of co-operating members the axes being arranged otherwise than at an angle of 90 degrees
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Description
Die Erfindung geht aus von einer hydraulischen oder pneu
matischen Arbeits- und Kraftmaschine nach der Gattung des
Hauptanspruchs.
Eine solche Arbeitsmaschine, nämlich ein
Kompressor, ist bekannt (US-PS 41 37 018) und besteht aus
einem in einem umgebenden zylindrischen Gehäuse achspa
rallel versetzt gelagerten Rotor, so daß dessen zylindri
sche Außenwandung mit der Gehäuseinnenbohrung einen si
chelförmigen Raum begrenzt. Im drehangetriebenen Rotor
sind in radialen Schlitzen in der kreisförmigen Kontur
des Rotors Flügel oder Begrenzungsschieber gelagert, wo
bei diese die Schieber aufnehmenden Schlitze längs Sekan
ten im Kreisquerschnitt des Rotors verlaufen. Daher be
grenzen die mit ihrer äußeren Kante an der Innenwandung
des Gehäuses anliegenden Schieber oder Flügel jeweils
Teilräume des sichelförmigen, sich durch die Abstands
bildung zwischen der Gehäuseinnenbohrung und dem dreh
angetriebenen Rotor ergebenden Raums und bei einer ent
sprechenden Rotordrehbewegung verändern diese Räume ihr
Volumen, so daß im Zusammenspiel mit entsprechend an ge
eigneter Position angeordneten Einlaß- und Auslaßöffnun
gen eine Verdrängerwirkung auf ein zunächst angesaugtes
und anschließend komprimiertes und hierdurch ausgescho
benes Medium ausgeübt wird. Dieser bekannte Kompressor
ist besonders geeignet zum Einsatz als Verdichter bei
Kältemaschinen, etwa für Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen
u. dgl. Als problematisch kann bei der bekannten Bauform
jedoch der Umstand angesehen werden, daß auf die in den
Schlitzen aufgenommenen Flügel eine je nach Drehzahl des
Rotors zum Teil erhebliche Fliehkraftwirkung ausgeübt
wird, so daß sich entsprechende Reibleistungen und Ab
nutzungen ergeben. Ferner ist der Bauaufwand erheblich,
und es müssen eine Vielzahl von Gleitteilen zueinander di
mensioniert und ordnungsgemäß eingepaßt werden. Schließ
lich laufen die im Rotor gelagerten Flügel mit ihrer
Außenkante an der in sich selbst wieder eine Krümmung
aufweisenden Innenfläche des Gehäuses ab, so daß Dich
tungsprobleme nicht auszuschließen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine aus nur
wenigen Einzelteilen bestehende und daher unkomplizierte,
leicht zu fertigende und kostengünstige, auf dem Ver
dichterprinzip sich ändernder Arbeitskammervolumen beru
hende Arbeits- und/oder Kraftmaschine zu schaffen, bei
der bei entsprechend geringer Reibleistung keine Flieh
kräfte auf den im Rotor gelagerten Schieber einwirken.
Die erfindungsgemäße Arbeitsmaschine löst diese Aufgabe
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs und
hat den Vorteil, daß nur eine geringe Anzahl von Teilen
erforderlich ist und daher auch nur eine insgesamt ge
ringe Reibleistung resultiert, da wenig zueinander Re
lativbewegungen ausführende Teile auch die gegenseitige
Reibleistung reduzieren, zusätzlich zu der im wesentli
chen reibleistungsfrei, jedenfalls ohne Fliehkraftein
wirkung erfolgenden Stellbewegung auf den Schieber.
Es ist ferner möglich, durch einfache Drehung einer
Stirnplatte, die gleichzeitig auch der Begrenzung des
schrägen Arbeitsraums dient, die Förderleistung stufen
los zwischen null und 100% einzustellen.
In einer bevorzugten Ausführungsform vorliegender Er
findung, bei welcher ein kugelausschnittsförmiger Rotor in einer
entsprechend ausgebildeten Gehäuseausnehmung gleitet, ergeben
sich in allen drei Raumebenen die gleichen Radien, so
daß Fertigungstoleranzen nur von einem Parameter, näm
lich dem Kugelradius, abhängig sind.
Vorteilhaft ist ferner in allen Ausführungsformen und
bei allen, erfolgenden Gleitbewegungen die Bildung flä
chenhafter Spalte zwischen den einzelnen Komponenten,
also einmal Schieber und Arbeitsgehäuse sowie Rotor und
Arbeitsgehäuse, wobei der Schieber in einen Mitten
schlitz des Rotors symmetrisch aufgenommen ist und sich
mit gleichen Teilen zu beiden Seiten der zentralen
Drehachse erstreckt, Fliehkräfte also auf den Schieber
nicht zur Auswirkung kommen können und der Dichtbereich
zwischen dem Schieber und dem Arbeitsgehäuse längs einer
axialen Frontfläche verläuft.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
der im Hauptanspruch angegebenen Arbeitsmaschine mög
lich. Besonders vorteilhaft ist bei halbkugelförmiger
Ausbildung vom Gehäuse und entsprechendem Rotor die zwangsweise Führung
des Schiebers, so daß stets eine einwandfreie Abdichtung
der sich in ihrem Volumen verändernden Arbeitsräume si
chergestellt ist. Ferner ist es möglich, die Halbkugel
form des Rotors in einen breiten Kegel oder Konus aus
laufen zu lassen, wobei der Winkel der Kegelfläche sich
aus der allgemeinen Schräglage der äußeren Arbeitsraum-
Abschlußfläche bestimmt. Hierdurch ergibt sich eine wirk
same Abdichtung der Arbeitsräume, die zu der Abdicht
wirkung des Drehschiebers hinzutritt, diese unterstützt
und den Wirkungsgrad der Maschine verbessert.
Es ist ferner möglich, im Rotor mehrere, sich stets beid
seitig über die gesamte Rotorstirnfläche erstreckende
Drehschieber, jeweils um gleiche Winkelgrade zueinander
versetzt, anzuordnen, so daß sich mehrere, in ihrem Vo
lumen verändernde Arbeitskammern bei jeweils einer Ro
torumdrehung ergeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 stark schematisiert eine erste mögliche Ausfüh
rungsform einer erfindungsgemäßen Arbeitsmaschi
ne im Längsschnitt und
Fig. 1a die Arbeitsmaschine der Fig. 1 in einem Schnitt
längs der Linie Ia-Ia der Fig. 1;
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Arbeitsmaschine, ebenfalls im
Längsschnitt mit teilweise unterschiedlich ge
schnitten dargestellten Bereichen, längs der Linie II-II von Fig. 3
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III der in
Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der Erfin
dung;
Fig. 4 eine mögliche Ausführungsform des Rotors in drei
verschiedenen Ansichten a), b) und c), mit Aus
bildung des Rotors für die Aufnahme von zwei in
einandergreifenden, einteiligen Schiebern und
Fig. 5 in einer perspektivischen Darstellung ein mögli
ches Ausführungsbeispiel von zwei, einen Winkel
von 90° zueinander aufweisenden einteiligen
Schiebern in ineinandergreifender Form;
Fig. 6 eine bevorzugte Ausgestaltung des Schiebers mit
der Möglichkeit, an diesem einen Dicht- oder
Gleitkörper anzubringen, beide in perspektivi
scher Darstellung;
Fig. 7 eine alternative Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Arbeitsmaschine in einer schematisierten
Längsschnittdarstellung bei a) mit Antrieb von
Seiten einer den Arbeitsraum begrenzenden Stirn
platte, einer Ansicht des Rotors von unten bei
b) und einer Schnittdarstellung des Rotors bei c),
längs der Linie VIIb-VIIb der Darstellung Fig. 7 bei b)
Fig. 8 einen für die Ausführungsform der Fig. 7 geeig
neten Schieber in einer Ansicht von unten bei a)
und in einer Draufsicht bei b);
Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsge
mäßen Arbeitsmaschine mit zweiseitiger Lagerung
schematisiert im Längsschnitt;
Fig. 10 ebenfalls schematisiert im Längsschnitt ein wei
teres Ausführungsbeispiel mit einer zentralen La
gerungsmöglichkeit im Arbeitsraum für Rotor und
Schieber und
Fig. 11 in ebenfalls schematisierter Längsschnittdarstel
lung ein Ausführungsbeispiel zur Axialspielein
stellung des Rotors.
Der Grundgedanke vorliegender Erfindung besteht darin,
durch axiale Begrenzungsflächen von relativ zueinander
verdrehbaren und insofern zueinander konzentrisch ange
ordneten Teilen eine Arbeitskammer zu bilden, wobei eine
der axialen Front- oder Stirnflächen zur anderen einen
Winkel einschließt, so daß sich ein schräger Arbeitsraum
ergibt, der kreisförmig ausgebildet ist, durch den sich
insofern ergebenden schrägen Zylinderschnitt aber auf
einer Seite höher als auf der anderen ist. Dabei nimmt
das innere Drehteil, welches im folgenden als Rotor be
zeichnet wird, mindestens ein Dichtelement, einen Dicht
flügel oder einen Schieber mit, wie er im folgenden le
diglich noch bezeichnet wird, der dabei so gelagert und
geführt ist, daß seine nach außen vortretende Randkante
in jeder Drehposition an der gegenüberliegenden Stirn
fläche anliegt. Wegen der Schrägstellung der beiden den
Arbeitsraum axial begrenzenden Stirnflächen zueinander
muß notwendigerweise der Schieber in seiner Lagerung im
Rotor eine Kippbewegung durchführen, wenn er stets auf
der anderen Stirnfläche gleiten will.
Ein den Rotor 12 der Arbeitsmaschine 10 aufnehmendes Ge
häuse 11 ist in Fig. 1, welches das einfachste Ausfüh
rungsbeispiel darstellt, topfförmig ausgebildet und weist
eine untere Abschlußplatte 13 auf, die bei dem darge
stellten Ausführungsbeispiel den inneren Hohlraum des
Gehäuses 11 durch eine schräge Fläche 14 begrenzt. Der
im Hohlraum des Gehäuses 11 drehangetrieben gelagerte
Rotor 12 kann dann eine normale zylindrische Form auf
weisen (einfachste Ausführung), wobei die Höhe des Ro
tors 12 so bemessen sein kann, daß dieser bei 15 in der
Darstellung der Fig. 1 bis an die obere Kante der Ab
schlußplatte 13 heranreicht. Abschlußplatte 13 im Ge
häuse und der Rotor 12 begrenzen daher einen in der
Schnittdarstellung der Fig. 1 keilförmigen Arbeitsraum
16 zwischen sich, der insgesamt kreisförmig ist, wie
die Schnittdarstellung der Fig. 1a zeigt und der weder
seine Form noch seine Lage bei einer Drehbewegung des
Rotors 12 verändert. Im Rotor 12 ist jedoch ein Trenn
oder Dichtschieber 17 in einer Schlitzaufnahme gela
gert. Der Trennschieber 17 weist eine untere Randkante
17 a auf, die flach auf der gegenüberliegenden Stirn
fläche 14 der Platte 13 aufliegt,und ist mit seinem
Rückenteil jedenfalls teilweise in der Schlitzführung
12 a des Rotors 12 gehalten. Um immer abdichtend an der
gegenüberliegenden Stirnfläche 14 anliegen zu können,
kann der Rotor, wie bei der Darstellung der Fig. 1 ge
zeigt, bei diesem Ausführungsbeispiel über zusätzlich in
der Schlitzführung des Rotors 12 noch angeordnete Fe
dern 18 in dieser Richtung vorgespannt sein. Die Rückflä
che 17 b des Trennschiebers 17 ist buckelförmig oder
einem Kreisausschnitt folgend ausgebildet, denn wenn
der Rotor 12 eine Drehbewegung, beispielsweise entspre
chend dem Pfeil A ausführt, dann wird der Trennschieber
17 notwendigerweise in seiner Rotorschlitzführung 12 a
eine Kippbewegung gegen den Druck der Vorspannungsfedern
18 ausführen, wenn seine untere Stirnkante 17 a stets bün
dig und bei jeder Winkelposition an der gegenüberliegen
den schrägen Stirnfläche 14 der Platte 13 anliegen soll.
Gleichzeitig begrenzt aber der Trennschieber 17 durch
seine zentrale Positionierung in einem Mittenschlitz des
Rotors 12 zwei Teilarbeitsräume 19 a, 19 b, die sich in
ihrem Volumen notwendigerweise verändern müssen, da bei
einer Rotordrehbewegung, aus welcher sich der Trennschie
ber 17 aus seiner in der Fig. 1a durchgezogenen Posi
tion beispielsweise in die gestrichelt dargestellte Po
sition 17′ verdreht, die beiden jetzt entstandenen Ar
beitsteilräume gegenüber der ursprünglich symmetrischen
Volumenaufteilung nunmehr ungleich viel Volumen einschlie
ßen, was auf die Schrägstellung der Frontfläche 14 der
Abschlußplatte 13 zurückzuführen ist, wie ohne weiteres
einzusehen. Diese Volumenveränderung über den Drehwin
kel des Rotors 12, die hier lediglich qualitativ an
einem ersten, hauptsächlich dem besseren Verständnis
dienenden Ausführungsbeispiel zu betrachten ist, kann
dann in der für sich gesehen üblichen Weise zur Durch
führung beispielsweise von Verdichtungsarbeit ausgenutzt
werden, indem an geeigneter Stelle ein Mediumseinlaß 20
sowie ein Mediumsauslaß 21 angeordnet werden.
Genauer ist die Erfindung, auch in Verbindung mit wei
teren Ausgestaltungen, im folgenden anhand der Darstel
lungen der Fig. 2 bis 12 erläutert.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist das
Gehäuse 11′ halbkugelschalig oder kalottenförmig ausge
bildet und weist eine die Gehäuseöffnung abschließende
untere Stirnplatte 13′ auf, die bei diesem Ausführungs
beispiel flach scheibenartig (also ohne eine schräg
verlaufende Überhöhung) ausgebildet ist mit einer eige
nen Stellachse 22, da hier die Stirnplatte 13′ gegenüber
dem Gehäuse 11 verdrehbar ist. Sie sitzt in einer von
einer Ringabschulterung 23 gebildeten Aufnahme und ist
am Gehäuse gehalten von einer Ringplatte 24, die mit
der Gehäuseendfläche über den Umfang verteilt verschraubt
sein kann. Zwischen dem Gehäuse und der Stirnplatte 13′
können Dichtungen 25 vorgesehen sein.
Der von der inneren Halbkugel- oder Kalottenform des Ge
häuses 11′ aufgenommene Rotor 12′ ist ebenfalls, dieser
Halbkugelform folgend, halbkugelförmig oder kugelaus
schnittsförmig ausgebildet und weist eine einstückige
oder an ihm befestigte, seinem Drehantrieb dienende,
durch eine Austrittsöffnung 26 in der Gehäuseform ge
führte Antriebswelle 27 auf. In diesem Fall ist noch auf
eine Besonderheit des Rotors 12′ hinzuweisen; auf die
zugewandte Fläche der Stirnplatte 13′ gerichtet geht
der Kugelabschnitt des Gehäuses 12′ in eine einstückige,
flache Kegelform oder in einen Konus 28 über, der durch
eine lediglich dem besseren Verständnis dienende ge
strichelte Trennlinie zwischen dem Kugelabschnitt und
dem Konus kenntlich gemacht ist; da darüber hinaus der
Rotor 11′ zur (raumfesten) Zentralachse X 1 von Gehäuse
11′ und Stirnplatte 13′ versetzt, und zwar um den Win
kel α schräg im Gehäuse angeordnet bzw. von diesem auf
genommen ist, so daß sich für den Rotor 12′ selbst die
(raumfeste) Drehachse X ergibt, ergibt sich auch hier
wieder ein schräger Arbeitsraum 19, der begrenzt ist
von der inneren Fläche der Abschlußstirnplatte 13′, von
der Mantelfläche des Konus 28 des Rotors 12′ und ring
förmig herumgezogen, von Flächenteilen des halbkugel
förmigen inneren Gehäuseraums. Bei der in der Fig. 2
dargestellten Schnittdarstellung liegt die Stirnplatte
mit ihrer inneren Fläche schräg auf einer Konusmantel
linie 28 a auf, so daß sich hier ein linienförmiger eng
ster Spaltabstand mit beliebigen Abdichtmöglichkeiten
zusätzlich zu der Wirkung des einteiligen Schiebers 17′
ergibt.
Die hier gewählte Form des Schiebers 17′ ergibt sich am
besten aus der Darstellung der Fig. 6, wo der Schieber
perspektivisch gezeigt ist; die bei 29 gezeigte, einge
zogene Randform kann an sich beliebig ausgebildet sein;
sie dient nicht der Führung des Schiebers in dem Auf
nahmeschlitz des Rotors 12′, der in diesem Bereich le
diglich einen nach innen gerichteten Vorsprung 30 auf
weist, der in den Aufnahmeschlitz für den Schieber 17′
ragt. Präzise geführt wird der Schieber bei diesem Aus
führungsbeispiel der Fig. 2 durch seine beiden äußeren,
der inneren Halbkugelform des Gehäuses 11′ folgenden,
daher kreisausschnittförmig verlaufenden Seitenkanten
31 a, 31 b, mit denen der Schieber 17′ innen an der Halb
kugelform des Gehäuses 11′ anliegt und, an dieser ent
langgleitend, notwendigerweise so bei einer Drehbewegung
des Rotors 12′ zwangsgeführt wird, daß seine untere
Dicht- oder Trennkante 32 stets in Anlage an die ihm
zugewandte Fläche 14′ der Stirnplatte 13′ verbleibt.
Daher ist der mindestens eine vorgesehene Schieber 17′
- weiter unten werden Ausführungsformen mit mehreren
Schiebern erläutert - der Form des Arbeitsraums und der
Rotorschlitze angepaßt, mit gerader Stirn-Dichtkante 32
zur Stirnplatte 13′ hin und halbkreisscheibenähnlich zum
Arbeitsgehäuse hin, so daß die Schwing- oder Kippbewe
gungen der Schiebersymmetrieachse bei Drehbewegung des Rotors 12′
durch das Anliegen an der Stirnplattenfläche 14′ und
an der inneren Gehäusefläche zwangsläufig und völlig un
abhängig zu Fliehkraftwirkungen erfolgt, daher auch dreh
zahlunabhängig ist.
Die Drehlagerung und Positionierung des Rotors 12′ im
Gehäuse 11′ erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel am
besten so, daß im Durchführungsbereich der Welle 27 ein
geeignetes Lager, beispielsweise Nadellager oder Rollenlager 33
angeordnet ist, so daß der Rotor 12′ sich nicht über die un
mittelbar an die innere Stirnplattenfläche angrenzende
Konusmantellinie 28 a an der Stirnplatte abstützen muß.
Möglich ist dies allerdings, wodurch sich dann auch
gleich eine entsprechende Abdichtwirkung, zusätzlich
zu der Trennung der Teilarbeitsräume durch den Schie
ber, ergeben würde.
Zur Erläuterung der Grundfunktion bei diesem Ausführungs
beispiel wird davon ausgegangen, daß der Schieber sich
in einer Stellung befindet, die in der Darstellung der
Fig. 2 und 3 gezeigt ist und in welcher er mit sei
ner Dichtrandkante 32 über der die Berührungslinie zwi
schen dem Rotor 12′ und der inneren Stirnplattenfläche
bildenden Konusmantellinie 28 a steht. Diese Schieber
position ist in Fig. 3 gestrichelt bei 34 dargestellt.
In dieser Stellung wird der Gesamtarbeitsraum in zwei
Teilarbeitsräume 19 a′ und 19 b′ (Fig. 3) getrennt, die
bei dieser Schieberposition, wie ohne weiteres ersicht
lich, in etwa gleich groß sind.
Der in der Darstellung der Fig. 3 linke Arbeitsraum 19 a′
steht über eine hier im an die Stirnplatte 13′ angrenzenden
unteren Gehäusebereich angeordneten Einlaß 35 und einem
noch vorgesehenen, einen radial halbkreisförmig umlau
fenden inneren Einschnitt im Gehäuse 11′ bildenden Ka
nal 36 mit der Saugseite (oder Atmosphäre) in Verbindung.
Der rechte Teilarbeitsraum 19 b′ wurde bei der durch den
Pfeil A angedeuteten Drehrichtung des Rotors 12′ soeben
von der Saugseite getrennt und steht über eine etwa auf
gleicher Höhe im Gehäuse angeordneten Auslaßöffnung 37
mit der Druckseite des Systems in Verbindung. Bei Drehung
des Rotors im Uhrzeigersinn und der ständigen Dichtanla
ge der unteren Trennschieberkante 32 an der inneren Flä
che der Stirnplatte 13′ wird das Medium, welches sich
in dem rechten Arbeitsteilraum 19 b′ (Fig. 3) befindet,
eingeschlossen, aufgrund des mit der Drehung des Rotors
12′ zunehmend kleiner werdenden Kammervolumens verdichtet
und über den Auslaß 37 schließlich mit entsprechendem
Druckaufbau herausgefördert, bis der Schieber wieder die
in Fig. 3 gezeigte Position annimmt, also den Auslaß 37
soeben überlaufen hat. Daher wird mit jeder halben Um
drehung des Rotors 12′ der Inhalt eines Teilarbeitsraums
verdichtet und herausbefördert, wobei gleichzeitig bei
diesem Verdichtungsteilhub der jeweils andere Teilar
beitsraum (in der Darstellung der Fig. 3 mit 19 a′ be
zeichnet) sein Volumen vergrößert, da dieser Teilar
beitsraum durch die Trennwirkung des Schiebers 17′ sich
in Richtung auf den größtmöglichen Abstand zwischen der
Konusform des Rotors 12′ und der inneren Stirnplatten
fläche verdreht.
Eine bevorzugte Ausgestaltung vorliegender Erfindung be
steht darin, daß eine stufenlos verstellbare Förderlei
stung realisiert werden kann, und zwar dadurch, daß in
der dem Rotor 12′ zugewandten Fläche der Stirnplatte 13′
eine kreisförmig verlaufende, kanalförmige Ausnehmung 38
angeordnet ist, die sich bis über eine halbe Kreisfläche
in der Stirnplatte 13′ erstrecken kann. Aufgrund der über
den Zapfen 22 drehbaren Stirnplatte 13′ ist es möglich,
diesen Ausgleichs- oder Reduzierkanal 38, wie er im fol
genden noch bezeichnet wird, je nach Wunsch mehr oder
weniger weit in die in der Fig. 3 dargestellte rechte
Hälfte des Arbeitsraums, also in den Teilarbeitsraum 19 b′
hineinzudrehen, wie auch gestrichelt bei 38′ angedeutet,
so daß der rechte Teilarbeitsraum erst dann abgeschlos
sen ist, wenn die untere Schieberrandkante die Abschluß
kante 38 a des Reduzierkanals 38 überschritten hat. Hier
durch wird das geometrische Kammervolumen kleiner und
die Förderleistung der Arbeitsmaschine sinkt, und zwar
in Abhängigkeit des Verstellwinkels der Stirnplatte 13′,
so daß durch eine einfache Verdrehung eine kontinuier
liche Förderleistungsverstellung möglich ist. Verdreht
man die Stirnplatte 13′ in Gegenrichtung, also gegen
den Uhrzeigersinn, dann ergibt sich durch den Kanal 38
eine Verbindung zwischen Druck- und Saugseite, und die
Förderleistung der Arbeitsmaschine wird zu Null.
Es versteht sich, daß die endgültige Dimensionierung
und die Winkelbereiche, über die sich der radiale Saug
kanal 36, die Drehbewegung der Stirnplatte 13′ und der
Reduzierkanal 38 erstrecken, je nach den Erfordernissen
bei der Anwendung der Arbeitsmaschine zu bemessen und
daher am sinnvollsten empirisch festzulegen sind.
Im folgenden wird noch auf einige besondere Ausgestal
tungen vorliegender Erfindung eingegangen. Die in Fig. 4
schematisiert vereinfachte Ausführungsform eines Rotors
12′′ ist mit zwei zueinander senkrechten Aufnahmeschlit
zen 40 a, 40 b für zwei ineinandergreifende, einteilige
Schieber 41 a, 41 b versehen, so daß der Gesamtarbeits
raum hier in insgesamt vier Teilarbeitsräume unterteilt
wird und die in entsprechender Weise geleistete Ver
dichtungsarbeit geringere Mediumspulsationen aufweist.
Der Darstellung der Fig. 4 bei a) läßt sich auch beson
ders gut die sich an die untere plane Fläche der Kugel
ausschnittform 42 anschließende Kegel- oder Konusform
28 des Rotors 12′′ entnehmen.
Die in Fig. 5 gezeigten beiden einteiligen Schieber 41 a,
41 b greifen so ineinander, daß in einem der Schieber
ein entsprechend und unter Berücksichtigung des Winkels
α tolerierter Aufnahmeschlitz mittig gebildet ist, in
den der andere, nicht geschlitzte Schieber eingreift.
Bei der Darstellung der Fig. 6 ist noch von Bedeutung,
daß es natürlich möglich ist, die jeweiligen, Gleit
flächen bildenden Randkanten des Schiebers 17′ in ge
eigneter Weise mit Gleit-Dichtelementen zu versehen, die
ähnlich einem Kolbenring bei einem Arbeitszylinder in
entsprechende Außennuten 43 des Schiebers aufgenommen
werden und, wie ebenfalls in Fig. 6 bei 44 dargestellt,
aus beliebigen, auch federnden Materialien mit guten
Gleit- und Reibeigenschaften bestehen können.
Das schematisierte Ausführungsbeispiel der Fig. 7 zeigt
bei a), daß der Antrieb des Rotors 12′′′ auch von der
Stirnplattenseite möglich ist, indem bei eigener Schräg
lage der Abschlußstirnplatte 13′′ zum Gehäuse 11′′ eine
in diesem Fall schräge Durchführungsöffnung 45 für die
Antriebswelle 46 des Rotors in der Abschlußstirnplatte
13′′ angeordnet ist, die mit einem halbkreisförmigen Ein
griffteil 47 (s. auch bei c) der Fig. 7) in eine
entsprechend geformte, zugewandte Aufnahmeöffnung 48
im Konusteil des Rotors 11′′ eingreift, so daß dieser
seine Drehbewegung wie schon mit Bezug auf die Darstel
lung der Fig. 2 erläutert, durchführen kann. Die Ver
drehung der Stirnplatte 13′′ relativ zum Gehäuse 11′ zur
gegebenenfalls gewünschten Förderleistungsverstellung
kann dann in der weiter vorn schon erläuterten Weise er
folgen, wobei die die Verdrehung der Stirnplatte erlau
benden Befestigungsmittel am Gehäuse in beliebiger Form
ausgebildet sein können.
Bei a) der Fig. 7 ist noch gezeigt, daß die Auslaß- und
Einlaßöffnungen in die Arbeitsräume auch in der Stirn
platte angeordnet sein können, was für den Auslaß bei
37′ gezeigt ist.
Ein für den Rotor der Fig. 7 geeigneter Schieber ist bei
17′′ in Fig. 8 gezeigt, mit einem zentralen Ausschnitt
49, damit das Antriebselement 47 aufgenommen werden kann.
Das stark schematisierte Ausführungsbeispiel der Fig. 9
zeigt, daß der Rotor 50 auch beidseitig im Gehäuse 51
gelagert werden kann, nämlich einmal mittels eines er
sten Lagers 52 in der Halbkugelform des Gehäuses und
mittels eines zweiten Lagers 53 (welches dann schräg zur
Ebene der Stirnplatte 54 verläuft) in der Stirnplatte 54.
Bei der Darstellung der Fig. 10 wird auf das durch die
Stirnplatte 54 durchgeführte Lager verzichtet; es ist
aber ein Gleit- und/oder Druckaufnahmeteil 55 vorgesehen,
welches als auf der dem Rotor 50′ zugewandten Seite der
Stirnplatte 54′ angeordnete Kugel oder Halbkugel ausge
bildet ist und in eine entsprechende Ausnehmung zentral
im Konus des Rotors 50′ eingreift.
Schließlich zeigt die Darstellung der Fig. 11, daß es
mit einer in die Gehäusedurchbrechung eingeschraubten
Lagerbuchse 56 mit bei 57 gezeigter Gegenmutter möglich
ist, eine Axialspieleinstellung des Rotors 50′′ vorzuneh
men, wobei die Lagerbuchse 56 mit einem Nadellager 33′
die durchgeführte Rotorantriebswelle 27′ aufnimmt und
gleichzeitig mit ihrer inneren Fläche 58 auf Gleitkör
per 59 am zugewandten, abgeflachten Teil des Rotors
drückt.
Weiter vorn ist schon in Verbindung mit der Darstellung
der Fig. 1 darauf hingewiesen worden, daß der Rotor auch
ohne konischen Teil ausgebildet sein kann, also bei
spielsweise lediglich als Kugelabschnitt, was nicht dar
gestellt ist oder wie bei Fig. 1 als Zylinder mit Füh
rungs- und Aufnahmeschlitz für den federvorgespannten
Schieber. In diesem Fall ergibt sich keine Berührungs-
bzw. Trennlinie zwischen dem Rotor und der Stirnplatte,
sondern der Schieber ist der einzige, die Teilarbeits
räume gegeneinander dichtende Teil; schließlich ist es
möglich das Gehäuse nicht als Halbkugel, sondern auch
nur als Kugelabschnitt und dann entsprechend den Schie
ber als Kreisabschnitt, ein- und/oder zweiteilig aus
zubilden.
Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen
und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl
einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander
erfindungswesentlich sein.
Claims (19)
1. Hydraulische oder pneumatische Arbeits- und Kraftma
schine, beispielsweise Pumpe, Verdichter, Hydromotor,
Kompressor u. dgl., mit einem Gehäuse, einem in die
sem angeordneten, drehangetriebenen Rotor und mit
mindestens einem bei der Drehbewegung des Rotors von
diesem mitgenommenen Flügel oder Schieber, der zwi
schen Gehäuse und Rotor sich in ihrem Volumen bei
drehendem Rotor ändernde Arbeitsräume begrenzt, da
durch gekennzeichnet, daß der Rotor (12, 12′, 12′′,
12′′′, 50, 50′, 50′′) mit einer seiner axialen Flächen
einen schrägen Raum begrenzt und der mindestens eine
vom Rotor geführte Schieber (17, 17′, 41 a, 41 b) mit
einer Dichtkante (32) auf einer anderen axialen Ab
schlußfläche (14, 14′) des schrägen Raums unter Durch
führung einer relativ zu seiner Lagerung im Rotor ver
laufenden Kippbewegung gleitet.
2. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schräge
Raum gebildet ist durch die Schrägstellung einer
Abschlußstirnplatte (13) mit ihrer inneren axialen
Abschlußfläche (14) relativ zur im Gehäuse (11) sym
metrisch gelagerten, zugewandten Rotorstirnfläche
(Fig. 1).
3. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schräge
Raum gebildet ist durch die Schrägstellung des Ro
tors (12′, 12′′, 12′′′, 50, 50′, 50′′) relativ zu der
zugewandten axialen Abschlußfläche einer den Gehäuse
hohlraum abschließenden Stirnplatte (13′, 54, 54′)
(Fig. 2, Fig. 3).
4. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schieber (17, 17′, 41 a, 41 b) in seine Kippbewe
gung ermöglichenden Aufnahmeschlitzen (12 a, 40 a, 40 b)
aufgenommen ist.
5. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (11) topfförmig zylindrisch ausgebildet
ist mit einer Abschlußstirnplatte (13) mit entweder
innerer schräger, den Arbeitsraum begrenzenden Ab
schlußfläche oder bei gerader Abschlußfläche mit ent
sprechend geneigter zugewandter Fläche des im Gehäuse
drehangetriebenen Rotors (12), wobei Vorspannungs
mittel (Federn 18) vorgesehen sind, die den minde
stens einen im Rotor gelagerten Schieber (17) mit
seiner unteren Dichtkante (17 a) auf die zugewandte
axiale Abschlußfläche der Stirnplatte (13) pressen (Fig. 1).
6. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (11′, 51, 51′, 51′′) innen halbkugelförmig
oder kugelausschnittsförmig ausgebildet ist und einen
entsprechend halbkugelförmig oder kugelausschnitts
förmig ausgebildeten Rotor (12′, 12′′, 12′′′, 50, 50′,
50′′) aufnimmt, der um einen vorgegebenen Winkel (α)
geneigt zur Gehäuseabschluß-Stirnplatte (13′, 54, 54′)
gelagert ist und mindestens eine eine Durchtrittsöff
nung (26) mit Lager (33) durchsetzende Antriebswelle
(27) aufweist.
7. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor
vorzugsweise einstückig zusammengesetzt ist aus einem
Kugelabschnitt und einer auf die innere Fläche der
Abschlußstirnplatte (13′) gerichteten flachen Kegelform
(28), wobei eine Konusmantellinie (28 a) des Rotors
einen engsten Berührungs- bzw. Trennspalt zur Ab
schlußstirnplatte (13′) bildet.
8. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß
der oder die Aufnahmeschlitz(e) im Rotor (12′, 12′′,
12′′′, 50, 50′, 50′′) für den Schieber (17′) gegen
über der halbkugelförmigen Innenwandung des Gehäuses
(11′) offen ist derart, daß die hierdurch längs der
Gehäusewandkrümmung verlaufenden, entsprechend kreis
förmig ausgebildeten zugewandten Randkanten des
Schiebers dessen Gleitanlage an der zugewandten
Fläche der Stirnplatte (13′) bei jeder Verdrehposi
tion des Rotors durchlaufend sichern.
9. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens ein Mediumseinlaß (35) und ein Mediums
auslaß (37, 37′) in der den schrägen Arbeitsraum be
grenzenden Gehäusewandung und/oder als Durchtritte
in der Abschlußstirnplatte (13, 13′) so angeordnet
sind, daß die aufeinanderfolgenden Ansaug- und Ver
dichtungshübe der durch den mindestens einen Schie
ber geteilten Teilarbeitsräume bei der durch die Dreh
bewegung des Rotors verursachten Volumenänderung mög
lich sind.
10. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abschlußstirnplatte (13′) gegenüber dem Gehäuse
in ihrer Drehung einstellbar gelagert ist und über
einen die sich jeweils bildenden Ansaug- und Verdich
tungsteilarbeitsräume (19 a, 19 b, 19 a′, 19 b′) in vor
gegebenen Drehwinkelpositionen mindestens teilweise
verbindenden Reduzierkanal (38) aufweist derart, daß der mög
liche Drehwinkel des Verdichtungshubs sich durch
die Lage der Vorderkante (38′) des Reduzierka
nals (38) in der verdrehbaren Abschlußstirnplatte
(13′) bestimmt.
11. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Ansaugeinlaß (35) und durch eine innere Ringausneh
mung (36) des Gehäuses gebildete Ansaugkanalform zu
geordnet ist.
12. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rotor zwei zueinander vertikal verlaufende Auf
nahmeschlitze (40 a, 40 b) für zwei ebenfalls zueinan
der senkrecht angeordnete Schieber (41 a, 41 b) auf
weist, wobei der eine Schieber mit seinem Mittenteil
in einer Ausnehmung des anderen gelagert ist und die
sen durchsetzt.
13. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß
die äußeren Gleitkanten (31 a, 31 b, 32) des Schiebers
(17′) mit einem Gleit/Dichtkörper (44) versehen sind.
14. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleit/
Dichtkörper (44) für den Schieber aus einem Basis
steg und aus zwei kreisförmig aufeinanderzu gekrümmten,
an den Basissteg angesetzten Schenkeln besteht, die
die Abdichtung gegenüber der Gehäuseinnenwandung be
wirken.
15. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehantrieb des Rotors bei geschlossener Gehäuse
form von einer die Abschlußstirnplatte (13′′) schräg
durchsetzenden Antriebswelle (45) gebildet ist, die
mit einem Antriebselement (47) in eine Schlitzaus
nehmung (48) im Rotor (12′′′) eingreift, wobei der
zugeordnete Schieber eine zentrale Ausnehmung (49)
für den Durchtritt des Mitnahmeelements (47) der
Antriebswelle (46) aufweist.
16. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rotor (50) beidseitig im Gehäuse gelagert ist,
mit jeweils einem Lager (52, 53) im Gehäuse (51) und
in der Abschlußstirnplatte (54).
17. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß
innen mittig der Abschlußstirnplatte (54′) ein Gleit-
und/oder Druckaufnahmeteil (55) für den eine der äuße
ren Form des Teils entsprechende Ausnehmung aufweisen
den Rotor (50′) angeordnet ist.
18. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleit-
und/oder Druckaufnahmeteil (55) eine Kugel oder Halb
kugel ist.
19. Hydraulische oder pneumatische Arbeitsmaschine nach
einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Einstellung des Axialspiels des Rotors (50′′) im
Bereich der Rotorwellendurchführung eine in die Ge
häuseöffnung einschraubbare Lagerbuchse (56) mit Ge
genmutter (57) angeordnet ist, die mit einer unteren
Gleitfläche (58) auf Gegengleitflächen (59) des Ro
tors drückt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863634094 DE3634094A1 (de) | 1986-10-07 | 1986-10-07 | Hydraulische oder pneumatische arbeits- und kraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863634094 DE3634094A1 (de) | 1986-10-07 | 1986-10-07 | Hydraulische oder pneumatische arbeits- und kraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3634094A1 true DE3634094A1 (de) | 1988-04-14 |
Family
ID=6311207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863634094 Withdrawn DE3634094A1 (de) | 1986-10-07 | 1986-10-07 | Hydraulische oder pneumatische arbeits- und kraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3634094A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0522531A1 (de) * | 1991-07-08 | 1993-01-13 | Sanden Corporation | Rotationsverdichter |
| WO1998016723A1 (en) * | 1996-10-16 | 1998-04-23 | Vladeta Filipovic | Hemispherical engine |
| WO2001040658A1 (en) * | 1999-11-30 | 2001-06-07 | H-Drive International Pty Ltd | Variable flow pump |
| RU2171896C1 (ru) * | 1999-12-23 | 2001-08-10 | Анфисов Валерий Борисович | Роторно-пластинчатый двигатель |
| WO2010045929A3 (de) * | 2008-10-20 | 2011-03-10 | Reinhard Diem | Vorrichtung zum erzeugen eines oszillierenden fluidstroms sowie vorrichtung zum erzeugen eines oszillierenden hubes eines werkzeugs |
-
1986
- 1986-10-07 DE DE19863634094 patent/DE3634094A1/de not_active Withdrawn
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| DE112009003256B4 (de) * | 2008-10-20 | 2015-04-30 | Reinhard Diem | Vorrichtung zum erzeugen eines oszillierenden fluidstroms sowie vorrichtung zum erzeugen eines oszillierenden hubes eines werkzeugs |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |