DE4110647C2 - Kolbenverdichter - Google Patents
KolbenverdichterInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verdichter
für ein Schmiermittel
enthaltendes Gas gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Ein solcher Verdichter ist bekannt (DE 36 15 459 A1).
Bei dem bekannten Verdichter sind die Kolben mit bestimmten Ein
richtungen, beispielsweise einer Schrägscheibe, versehen, um
eine hin- und hergehende Bewegung eines jeden Kolbens
zwischen axial beabstandeten ersten und zweiten Positionen
(Totpunktpositionen) zu erhalten. Dies hat zur Folge, daß
während einer vollständigen Umdrehung der Schrägscheibe
durch die Bewegung des Kolbens in einer Richtung auf den
ersten Totpunkt zu, in der das Volumen der Kompressions
kammer erhöht wird, Gas in die Kompressionskammern über die
Einlaßventile eingeführt werden kann, während durch die Be
wegung des Kolbens in der entgegengesetzten Richtung auf den
zweiten Totpunkt zu, in der das Volumen der Kompressions
kammer reduziert wird, Gas von den Kompressionskammern über
die Auslaßventile abgeführt werden kann. Bei dieser Art
Verdichter muß der Kolben am zweiten Totpunkt so nahe wie möglich an den Ventil
öffnungsplatten angeordnet sein, um
einen hohen Verdichter
wirkungsgrad zu erreichen.
Durch die Erhöhung des Verdichterwirkungsgrades durch Re
duzierung des Abstandes zwischen den Kolben und den Ventil
platten bis auf einen zulässigen Grenzwert kann jedoch
ein "Über
verdichtungs"-Phänomen auftreten, bei dem der Druck in der
Kompressionskammer deutlich höher wird als der Druck des
abgeführten Gases in den Auslaßkammern, wodurch mit dem
verdichteten Gas gespeiste Einheiten einem übermäßig hohen Druck ausgesetzt werden,
der oft Beschädigungen an diesen verursacht. Des weiteren
werden hierdurch Geräusche erzeugt, wenn das Auslaßventil beim
Öffnen schlagartig in Kontakt mit einem zugeordneten Fänger gebracht wird. Eine
solche Überverdichtung ist auf das Vorhandensein des
Schmiermittelnebels in dem zu verdichtenden Gas zurückzuführen.
In Schließstellung der Lamellen-Auslaßventile
erzeugt zwischen den Auslaßven
tilen und der Ventilöffnungsplatte zurückgehaltenes Schmier
mittel dazwischen eine Haftkraft, die zur Folge hat, daß
die Auslaßventile an der Ventilöffnungsplatte festkleben.
Beim Stand der Technik ist diese Kraft relativ groß, da die
Ventilöffnungsplatte eine sehr glatte Oberfläche mit
geringer Rauhigkeit aufweist,
um die Dichtwirkung zwischen den Auslaßven
tilen und den Ventilöffnungsplatten aufrechtzuerhalten und
eine gewünschte Abdichtung der Kompressionskammern zu er
zielen. Diese große Haftkraft zwischen dem Auslaßventil
und der Ventilöffnungsplatte verursacht Schwierigkeiten beim
Abheben des Auslaßventils von der Ventilöffnungsplatte,
wodurch der Druck in den Kompressionskammern höher wird
als der Druck an der Auslaßöffnung und somit eine Überver
dichtung auftritt.
Durch die Veröffentlichung DE 34 47 194 A1 ist ein Plattenventil
für einen Kolbenverdichter bekannt, bei dem der die Ventilöffnung
umgebende Bereich als glatter Ventilsitz mit einer
vergleichsweise kleinen gemittelten Rauhtiefe ausgebildet
ist. Der übrige von dem Lamellen-Auslaßventil überdeckte Bereich
weist demgegenüber eine höhere gemittelte Rauhtiefe
auf, die im Bereich von 5 µm liegt.
Durch die Veröffentlichung Frenkel, M. I.: Kolbenverdichter,
zweite Auflage, Berlin, VEB-Verlag Technik, 1969, Seiten 414
bis 428, 447 bis 450, ist es bekannt, daß Ventilsitze bzw.
deren Dichtleisten eine möglichst geringe Rauhigkeit haben
sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen
Verdichter dahingehend weiterzubilden, daß ohne Beeinträchtigung
des Verdichterwirkungsgrades die Geräuschentwicklung
verringert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Verdichter mit
den Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst. Dieser zeichnet
sich dadurch aus, daß der gesamte Bereich, in dem das einzelne
Auslaßventil an der Ventilöffnungsplatte anliegt, aufgerauht
ist, und zwar in einem solchen Maße, daß die gemittelte
Rautiefe vergleichsweise hohe Werte von 10 µm bis 25 µm
hat und der mittlere Abstand der Rillenkämme zwischen 50 µm
und 100 µm liegt.
Durch die Anordnung der aufgerauhten Bereiche mit der definierten gemittelten
Rauhtiefe und dem definierten mittleren Abstand der Rillenkämme
auf der Ober
fläche der Ventilöffnungsplatte, die den Auslaßventilen
zugewandt ist, um die entsprechenden Auslaßöffnungen herum
wird die Haftkraft zwischen den Auslaßventilen und der Ven
tilöffnungsplatte herabgesetzt und dadurch eine Uberver
dichtung unterdrückt. Dies hat zur Folge, daß entsprechende
Geräusche im Verdichter herabgesetzt werden, ohne daß dessen
Verdichterwirkungsgrad verringert wird.
Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbei
spielen in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläu
tert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt durch einen
Verdichter
gemäß einer ersten
Ausführungsform;
Fig. 2 einen Schnitt entlang Linie II-II in
Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht entlang Linie III-III
in Fig. 1;
Fig. 4 ein Schnittprofil des
um eine Auslaßöffnung herum ausgebildeten aufgerauhten Bereiches an einer
Ventilöffnungsplatte;
Fig. 5a die Beziehung zwischen dem mittleren
Abstand und dem volumetrischen
Wirkungsgrad;
Fig. 5b die Beziehung zwischen dem mittleren
Abstand und dem Geräuschpegel
des Verdichters;
Fig. 6a die Beziehung zwischen der gemittelten
Rauhtiefe Rz und dem volumetrischen Wir
kungsgrad;
Fig. 6b die Beziehung zwischen der gemittelten
Rauhtiefe Rz und dem Geräuschpegel des
Verdichters;
Fig. 7a die Beziehung zwischen dem Drehwinkel
einer Antriebswelle und dem Druck während
eines vollständigen Zyklus des Ver
dichterbetriebes;
Fig. 7b die Betriebsweise eines Auslaßventiles
während eines vollständigen Zyklus des
Verdichterbetriebes;
Fig. 7c die Betriebsweise eines Einlaßventiles
während eines vollständigen Zyklus
des Verdichterbetriebes; und
Fig. 8 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2,
in der jedoch eine zweite Ausführungs
form dar
gestellt ist.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist der Verdichter mit einem Paar
von axial voneinander getrennten Zylinderblöcken 1 und 2
versehen, die zwischen einem vorderen und einem hinteren
Gehäuse 11 und 7 angeordnet sind. Die Gehäuse 11 und 7 und
die Zylinderblöcke 2 und 1 sind mit winklig voneinander
beabstandeten, ausgerichteten Bohrungen 50, 52, 54 und 55
versehen, in die Bolzen 56 frei eingesetzt sind. Das Gehäuse
7 weist ausgerichtete Gewindebohrungen 57 auf, in die die
entsprechenden Bolzen 56 geschraubt sind, wodurch die Zylin
derblöcke 1 und 2 und die Gehäuse 7 und 11 fest miteinander
verbunden sind.
Eine Welle 58 ist konzentrisch zu den Zylinderblöcken 1 mon
tiert und über axial voneinander beabstandete radiale Nadel
lagereinheiten 60 und 62 darin drehbar gelagert. Ein Ende
58-1 der Welle 58 erstreckt sich vom vorderen Gehäuse 11 an
dessen vorspringendem Abschnitt 11-1 nach außen und steht
mit einer nicht gezeigten Antriebseinrichtung, beispiels
weise der Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine, in Verbin
dung, um auf diese Weise die Drehung der Antriebseinrichtung
auf die Antriebswelle 58 zu übertragen. Ein Dichtungsele
ment 66 ist innerhalb des vorspringenden Abschnittes 11-1
vorgesehen, so daß sich die Antriebswelle 58 drehen kann,
während der Raum innerhalb des Verdichters abgedichtet wird.
Die Zylinderblöcke 1 und 2 sind mit fünf Paaren von unter
gleichen Winkeln beabstandeten und ausgerichteten Zylinder
bohrungen 1a und 2a versehen, die sich axial durch die
Zylinderblöcke erstrecken. Ein Kolben 5 mit zwei Köpfen ist
gleitend in jeder der paarweise ausgerichteten Zylinder
bohrungen 1a und 2a angeordnet, so daß er sich gleitend
parallel zur Längsachse der Welle 58 zwischen axial von
einander beabstandeten Totpunktpositionen bewegen kann.
Kompressionskammern 68a und 68b sind an den axial beab
standeten Enden 5a und 5b eines jeden Kolbens 5 in den ent
sprechenden Zylinderbohrungen 1a und 2a ausgebildet.
Die Zylinderblöcke 1 und 2 weisen axial gegenüberliegende
Ausnehmungen 1-1 und 2-1 auf, um einen Raum 70 zwischen den
Zylinderblöcken 1 und 2 auszubilden. In diesem Raum ist eine
Schrägscheibe 3 angeordnet. Die Antriebswelle 58 ist mit
einem runden vorstehenden Abschnitt 3-1 der Schrägscheibe 3
derart verbunden, daß durch eine Drehung der Antriebswelle
58 eine Drehung der Schrägscheibe 3 im Raum 70 bewirkt wird.
Schubnadellagereinheiten 72 und 74 sind zwischen dem runden
vorspringenden Abschnitt 3-1 der Schrägscheibe 3 und dem
Zylinderblock 1 und dem runden vorstehenden Abschnitt 3-1
und dem Zylinderblock 2 angeordnet. Die Schrägscheibe 3 ist
an ihrem Umfang über entsprechende Paare von Schuhen 6 mit
den Kolben 5 verbunden. Die Schuhe 6 in jedem Paar sind mit
gegenüberliegenden ebenen parallelen Flächen 6-1 versehen,
die relativ zur gegenüberliegenden Fläche der Schrägscheibe
3 gleiten können, und mit halbkugelförmigen Flächen 6-2, die
relativ zu der gegenüberliegenden halbkugelförmigen Aus
nehmung in den Kolben 5 gleiten können. Folglich wird durch
die Drehung der Schrägscheibe 3 eine axiale Hin- und Herbe
wegung der Kolben 5 in den entsprechenden Paaren der Zylin
derbohrungen 1a und 2a verursacht.
Eine Ventilöffnungsplatte 8 erstreckt sich quer zur Achse
der Antriebswelle 58 und ist zwischen dem Zylinderblock 1
und dem hinteren Gehäuse 7 fixiert. Eine innere Ventil
platte 9, die aus einem elastischen dünnen
Metallblech besteht, ist fest zwischen der Ventilöffnungs
platte 8 und dem Zylinderblock 1 angebracht. Eine Ventil
fängerplatte 10 ist zwischen der Ventilöffnungsplatte 8
und dem hinteren Gehäuse 7 fixiert. Eine äußere Ventil
platte 15, die aus einem dünnen elastischen Material
besteht, ist zwischen der Ventilöffnungsplatte 8 und der
Ventilfängerplatte 10 angeordnet. An entsprechenden
Winkelstellen in den entsprechenden Kompressionskammern 68a
besitzt die Ventilöffnungsplatte 8 Einlaßöffnungen 8a und
Auslaßöffnungen 8b. An der Ventilplatte 9 sind im
gleichen Winkelabstand angeordnete Einlaßventile
9a in Form von elastischen Lamellen angeformt. An der Ventilplatte 15 sind im gleichen Win
kelabstand angeordnete Auslaßventile 15a in Form elastischer Lamellen angeformt. Die
Einlaß- und Auslaßventile 9a und 15a werden durch ihre
eigene Elastizität in Kontakt mit der Ventilöffnungsplatte 8
gedrückt, um die Einlaß- und Auslaßöffnungen 8a und 8b zu
schließen. Das hintere Gehäuse 7 bildet eine äußere Trenn
wand 7-1 und eine innere Trennwand 7-2, die axial in
Richtung auf die Ventilöffnungsplatte 8 vorstehen, so daß
die Wände 7-1 und 7-2 mit der Ventilplatte 15 in Kontakt
stehen, wodurch eine ringförmige Einlaßkammer 7a im hinte
ren Gehäuse 7 außerhalb der Trennwand 7-1 und eine ringför
mige Auslaßkammer 7b im hinteren Gehäuse 7 innerhalb der
Trennwand 7-1 ausgebildet werden. Die Einlaßkammer 7a steht
über die entsprechenden Einlaßöffnungen 8a mit den Kompres
sionskammern 68a in Verbindung, wenn das entsprechende Ein
laßventil 9a offen ist, und die Kompressionskammern 68a
stehen mit der Auslaßkammer 7b über die entsprechenden
Auslaßöffnungen 8b in Verbindung, wenn die entsprechenden
Auslaßventile 15a offen sind. Hinter den Auslaßventilen
15a weist die Ventilfängerplatte 10 teilweise erhabene
Abschnitte als Fänger 10a auf, die eine zu starke Auslenkung der ent
sprechenden Auslaßventile 15a verhindern. Die Einlaßventile
9a schließen üblicherweise die Ein
laßöffnungen 8a und werden durch Herabsetzung des Drucks
in den Kompressionskammern 68a ausgelenkt, so daß Gas
aus der Einlaßkammer 7a eingesaugt und verdichtet werden kann. Wie Fig. 2
zeigt, sind die Auslaßventile 15d einstückig an der Ventilplatte 15 ausgebildet
und sie erstrecken sich von einem mittleren ringförmigen Ab
schnitt in Radialrichtung. Wie ebenfalls in Fig. 2 gezeigt
ist, ist das Gehäuse 7 mit einer Auslaßöffnung 7-4 versehen,
um das verdichtete Gas einer hiervon Gebrauch machenden Vor
richtung, beispielsweise einer Klimaanlage eines Fahrzeuges,
zuzuführen.
Eine Ventilöffnungsplatte 12 erstreckt sich quer zur Achse
der Antriebswelle 58 und ist zwischen dem Zylinderblock 2
und dem vorderen Gehäuse 11 fixiert. Eine innere Ventilform
platte 13 ist zwischen der Innenseite der Ventilöffnungs
platte 12 und dem Zylinderblock 2 fest angebracht, und eine
Ventilfängerplatte 14 ist zwischen der Außenseite der
Ventilöffnungsplatte 12 und dem vorderen Gehäuse 11 fixiert.
Des weiteren befindet sich eine äußere Ventilplatte 16
zwischen der Ventilöffnungsplatte 12 und der Ventilfängerplatte 14.
An entsprechenden Winkelpositionen in den ent
sprechenden Kompressionskammern 68b sieht die Ventil
öffnungsplatte 12 Einlaßöffnungen 12a und Auslaßöffnungen
12b vor, bildet die Ventilplatte 13 Einlaßventile
13a und die Ventilformplatte 16 Auslaßventile
16a. Das vordere Gehäuse 11 besitzt eine äußere
Trennwand 11-2 und eine innere Trennwand 11-3, die axial in
Richtung auf die Ventilöffnungsplatte 12 so vorstehen, daß
sie sich mit der Ventilfängerplatte 14 in Kontakt befinden, wodurch
eine ringförmige Einlaßkammer 11a im vorderen Gehäuse 11
außerhalb der Trennwand 11-2 und eine ringförmige Auslaß
kammer 11b im vorderen Gehäuse 11 innerhalb der Trennwand
11-2 gebildet werden. Die Einlaßkammer 11a steht über die
entsprechenden Einlaßöffnungen 12a mit den Kompressionskam
mern 68b in Verbindung, wenn das entsprechende Einlaßventil
13a geöffnet ist, und die Kompressionskammern 68b stehen mit
der Auslaßkammer 11b über die entsprechenden Auslaßöffnungen
12b in Verbindung, wenn die entsprechenden Auslaßventile 16a
geöffnet sind. Hinter den Auslaßventilen 16a bildet
die Ventilfängerplatte 14 Fänger 14a, die eine zu starke Auslenkung der ent
sprechenden Auslaßventile 16a verhindern. An der Ventil
platte 13 sind elastische Lamellen angeformt, die die Einlaßventile
13a bilden.
Die Drehung der Schrägscheibe 3 über die Drehung der An
triebswelle 58 bewirkt eine axiale Hin- und Herbewegung der
mit zwei Köpfen versehenen Kolben 5. Wenn sich der
Kolben 5 in Fig. 1 nach links bewegt, wird das Volumen der
entsprechenden Kompressionskammer 68a auf der Seite des Kolbenendes 5a
erhöht und der Druck in der entsprechenden Kompressionskammer 68a
erniedrigt, wodurch das entsprechende Einlaßventil 9a
geöffnet und das Auslaßventil 15a geschlossen wird.
Folglich wird das zu verdichtende Gas von der Einlaßkammer
7a über die entsprechende Einlaßöffnung 8a in die Kompressionskammer
68a geführt. Zur gleichen Zeit bewirkt eine Bewegung der
Kolben 5 nach links, daß das Volumen der entsprechenden Kompressions
kammern 68b an den gegenüberliegenden Kolbenenden 5b
reduziert und der Druck in den entsprechenden Kompressionskammern 68b
erhöht wird, wodurch die entsprechenden Auslaßventile 16a
geöffnet und Einlaßventile 13a geschlossen werden. Somit
wird das verdichtete Gas in den Kompressionskammern 68b über die ent
sprechenden Auslaßöffnungen 12b in die Auslaßkammer 11b
abgeführt.
Wenn sich umgekehrt dazu die Kolben 5 in Fig. 1 nach rechts
bewegen, wird das Volumen der entsprechenden Kompressionskammern 68a an
den Kolbenenden 5a reduziert und der Druck in den ent
sprechenden Kompressionskammern 68a erhöht, wodurch die entsprechenden
Auslaßventile 15a geöffnet und Einlaßventile 9a geschlossen
werden. Somit wird das verdichtete Gas in den Kompressions
kammern 68a über die entsprechenden Auslaßöffnungen 8b in
die Auslaßkammer 7b abgeführt. Zur gleichen Zeit bewirkt
eine Bewegung der Kolben 5 nach rechts, daß das Volumen der
entsprechenden Kompressionskammern 68b an den gegenüberliegenden Kolben
enden 5b erhöht und der Druck in den entsprechenden Kompressionskammern
68b erniedrigt wird, wodurch die entsprechenden Einlaßven
tile 13a geöffnet und Auslaßventile 16a geschlossen werden.
Somit wird das zu verdichtende Gas aus der Einlaßkammer 11a über
die entsprechenden Einlaßöffnungen 12a in die Kompressions
kammern 68b eingeführt.
Wie in Fig. 2 gezeigt, besitzt die Ventilöffnungsplatte 8
ringförmige aufgerauhte Bereiche S um die Ränder
der entsprechenden Auslaßöffnungen 8b herum auf der Oberfläche
der Ventilöffnungsplatte 8, die den entsprechenden Auslaßventilen 15a zugewandt
ist. Diese aufgerauhten Bereiche werden
vorzugsweise durch Kugelstrahlen herge
stellt. In entsprechender Weise besitzt die Ventilöffnungs
platte 12 ringförmige aufgerauhte Bereiche um die
Ränder der entsprechenden Auslaßöffnungen 12b herum, die den
entsprechenden Auslaßventilen 16a zugewandt sind. Ein
Schnittprofil der aufgerauhten Bereiche S ist in Fig. 4
schematisch in vergrößertem Maßstab dargestellt. Der aufge
rauhte Bereich S besteht abwechselnd aus ver
tieften Rillen 90 und vorstehenden Rillenkämmen 91.
Die Tiefe der Rillen 90 relativ zum benachbarten Rillenkamm
91 wird durch die Rauhtiefe Rz ausgedrückt, und die
gemittelte Rauhtiefe z
ist ein Maß für die Rauhigkeit der Oberfläche. Des weite
ren stellt der mittlere Abstand , d. h., der Mittelwert der Abstände L zwischen
benachbarten Rillenkämmen 91 einen wichtigen Parameter in
bezug auf die aufgerauhten Bereiche S dar.
Das zu verdichtende Gas enthält ein Schmiermittel zur
Schmierung der Gleitabschnitte des Verdichters. Dieses
Schmiermittel gelangt zwischen die Ventilplatte
15 und die Ventilöffnungsplatte 8 und zwischen die
Ventilplatte 16 und die Ventilöffnungsplatte 12 und
erzeugt oft aufgrund seiner Oberflächenspannung eine Haft
kraft, die einer Trennung der Auslaßventile 15a und 16a von
den entsprechenden Ventilöffnungsplatten 8 und 12 entgegen
wirkt, so daß die vorstehend erwähnte Überverdichtung auf
treten kann. Durch die aufgerauhten Bereiche S
wird das Auftreten einer derartigen Überverdichtung verhin
dert. Je größer die Rauhigkeit ist,
desto einfacher kann das Gas in den Spalt zwischen der Ven
tilöffnungsplatte 8 und der Ventilplatte 15 oder
zwischen der Ventilöffnungsplatte 12 und der Ventil
platte 16 eingeführt werden, wodurch die dazwischen auftre
tende Haftkraft verringert wird.
Die aufgerauhten
Bereiche S sind zusätzlich zu der vorstehend erwähnten gemittelten Rauhtiefe
z durch den mittleren Abstand
charakterisiert. Je größer der mittlere
Abstand ist, desto leichter wird es, das Gas in den Spalt
zwischen der Ventilöffnungsplatte 8 und der Ventilplatte
15 oder zwischen der Ventilöffnungsplatte 12 und der Ventil
platte 16 einzuführen, wenn die Ventilplatten 15 und
16 an den entsprechenden Ventilöffnungsplatten 8 und 12 auf
grund des dazwischen befindlichen Schmiermittels haften.
Wie vorstehend erläutert, kann der aufgerauhte Bereich S
durch Kugelstrahlen hergestellt werden, wobei feine Partikel
auf die zu behandelnde Oberfläche mit
Hilfe von Druckluft gestrahlt werden. Die kinematische
Energie der Partikel, d. h. die Strömungsgeschwindigkeit der
Druckluft, kann gesteuert werden, um eine gewünschte
mittlere Rauhtiefe z zu erhalten. Des weite
ren kann die Form der Partikel verändert werden, um einen
gewünschten Wert des mittleren Abstandes zu
erhalten. Beispielsweise können feine Partikel mit stabför
miger Gestalt eingesetzt werden, um einen großen mittleren
Abstand zu erzielen. Umgekehrt können
feine Partikel mit eckiger Form verwendet werden, um einen
kleinen mittleren Abstand zu erreichen.
Fig. 5a zeigt die Beziehungen C1, C2 und C3 zwischen dem
mittleren Abstand (µm) und dem volumetrischen
Wirkungsgrad (%) für die Zylinderbohrung 1a oder 2a des
Verdichters, während Fig. 5b die Bezeichungen D₁, D₂ und D₃
zwischen dem mittleren Abstand (µm) und dem
Geräuschpegel (dB) zeigt (der volumetrische Wirkungsgrad
ist das Verhältnis aus dem Volumen des je Arbeitsspiel ausgestoßenen Gases,
gemessen im Normalzustand, zum
Volumen der Kompressionskammer). Diese Kurven C₁, C₂ und C₃,
D₁, D₂ und D₃ zusammen mit den Kurven C₄ und C₅ wurden unter
Bedingungen erhalten, bei denen die Drehzahl des Verdichters
1000 UpM, der Auslaßdruck des Gases in der Auslaßkammer
14,72 bar und der Einlaßdruck an der Einlaßkammer 1,96 bar
betrugen. Die Kurven C1 und D1 zeigen den volumetrischen
Wirkungsgrad und den Geräuschpegel, wenn die gemittelte
Rauhtiefe z 10 µm beträgt, die Kurven C2 und D2 zeigen den
volumetrischen Wirkungsgrad und den Geräuschpegel, wenn die
gemittelte Rauhtiefe z 20 µm beträgt, und die Kurven C₃
und D₃ zeigen den volumetrischen Wirkungsgrad und den Ge
räuschpegel, wenn die gemittelte Rauhtiefe z 25 µm
beträgt. Wie aus den Kurven C₁, C₂ und C₃ deutlich wird,
sinkt der Wert des volumetrischen Wirkungsgrades ab, wenn
der mittlere Abstand auf einen Wert
größer als 100 µm erhöht wird. Wie die Kurven D1, D2 und D₃ zeigen,
steigt der Geräuschpegel an, wenn der
mittlere Abstand auf einen Wert kleiner als 50 µm herabgesetzt wird. Daher
soll der mittlere Abstandes
im Bereich zwischen 50 µm und 100 µm liegen.
Fig. 6a zeigt die Beziehung C₄ zwischen der gemittelten
Rauhtiefe z (µm) und dem volumetrischen Wirkungsgrad (%)
für die Zylinderbohrung 1a oder 2a des Verdichters. Die Kurve
C₄ wurde erhalten, als der mittlere Abstand am
rauhigkeit z (µm) und dem volumetrischen Wirkungsgrad (%)
an der Zylinderbohrung 1a oder 2a des Verdichters. Die Kurve
C₄ wurde erhalten, als der durchschnittliche Abstand am
oberen Grenzwert 100 µm des vorstehend erwähnten
Bereiches (50 µm<<100 µm) gehalten wurde. Der volu
metrische Wirkungsgrad sinkt ab, wenn die mittlere Rauhtiefe z
größer ist als 25 µm. Wenn der mittlere Abstand
kleiner ist als der obere Grenzwert 100 µm des genannten
Bereichs (50 µm<<100 µm), wird
die Gasleckage zwischen den Auslaßventilformplatten
15 und 16 und den Ventilöffnungsplatten 8 und 12, die anein
anderhaften, ohnehin geringer, so daß somit Werte
des volumetrischen Wirkungsgrades erhalten werden,
die größer sind als die der Kurve C4.
Fig. 6b zeigt die Beziehung D₄ zwischen der gemittelten
Rauhtiefe z (µm) und dem Geräuschpegel (dB), als der
mittlere Abstand am unteren Grenzwert von 50 µm
des vorstehend erwähnten Bereiches (50 µm<< 100 µm)
gehalten wurde. Wenn der Wert der gemittelten
Rauhtiefe z (µm) niedriger ist als 10 µm, nimmt der Ge
räuschpegel zu. Wenn der Wert des mittleren Ab
standes größer ist als der untere Grenzwert 50 µm des
vorstehend erwähnten Bereiches (50 µm<<100 µm),
wird der Durchtritt des Gases in die Spalte
zwischen den Auslaßventilplatten 15 und 16 und den
Ventilöffnungsplatten 8 und 12, die aneinanderhaften,
erleichtert, so daß auf diese Weise Geräuschpegel erhalten
werden, die unter denen der Kurve D4 liegen. Daher
soll die gemittelte Rauhtiefe z (µm)
im Bereich zwischen 10 µm und 25 µm liegen.
Wie aus vorstehendem deutlich wird, sind
aufgerauhte Bereiche S auf denjenigen Oberflächen der
Ventilöffnungsplatten 8 und 12, die den Ventil
platten 15 und 16 zugewandt sind, um die Auslaßöffnun
gen 8b und 12b herum vorgesehen. Die gemittelte Rauhtiefe
z dieser Bereiche S wird zwischen 10 µm und 25 µm und der
mittlere Abstand zwischen 50 µm und 100 µm gehal
ten. Auf diese Weise wird ein niedrigerer Geräuschpegel
ohne Absinken des volumetrischen Wirkungsgrades erzielt.
Fig. 7 zeigt die Beziehung zwischen dem Drehwinkel der
Antriebswelle 58 und dem Druck in den Kompressionskammern
68a oder 68b während eines vollständigen Zyklus bzw. Arbeitsspiels des Ver
dichterbetriebes. Während der Bewegung eines jeden Kolbens 5
in einer Richtung, in der das Volumen der Kompressions
kammern 68a und 68b verringert wird,
übersteigt der Druck in den Kompressionskammern 68a und 68b zu einer Zeit t1 ein erstes
Niveau x (der Druck an den Einlaßöffnungen 8a oder 12a), so
daß auf diese Weise die Einlaßventile 9a und 13a die Einlaß
öffnungen 8a und 12a schließen. Wenn sich der Kolben seinem
Totpunkt nähert, wird der Druck in den Kompressionskammern 68a und 68b
erhöht, und zur Zeit t2 übersteigt der Druck darin einen
zweiten Druckwert Y, der gleich dem Druck an den Auslaßöffnungen 8b oder
12b ist, wonach er aufgrund der Haftkraft wegen des zwischen den Ein
laßventilen 9a und 13a und den Ventilöffnungsplatten 8 und
12 vorhandenen Schmiermittels weiter ansteigt, so daß auf diese Weise die
Auslaßventile 15a und 16a geöffnet werden, um das ver
dichtete Gas in die Auslaßkammern 7b und 11b abzuführen.
Nach dem Erreichen des Totpunktes wird die Bewegung der
Kolben 5 umgekehrt, und zur Zeit t3 wird der Druck in den
Kompressionskammern 68a oder 68b niedriger als Y, so daß auf
diese Weise die Ventile 15a und 16a geschlossen werden. Zur
Zeit t4 fällt dann der Druck unter den Wert X ab, so daß
somit die Einlaßventile 9a und 13a die Einlaßöffnungen 8a
und 12a öffnen, damit zu verdichtende Luft in die Kompressionskammern
68a und 68b aus den Einlaßkammern 7a und 11a eingeführt
werden kann. Mit Hilfe der beschriebenen Konstruktion,
gemäß der die aufgerauhten Bereiche S um die
Auslaßöffnungen 8b und 12b auf der Ventilöffnungsplatte 8,
12 herum auf der der Ventilplatte 15 und 16
zugewandten Fläche vorgesehen sind, wird die Kurve E
erhalten. Die gestrichelt angedeutete Kurve E1 wird bei Ver
wendung einer Konstruktion erhal
ten, bei der keine aufgerauhten Bereiche S vorgesehen sind,
so daß eine große Haftkraft erzeugt wird, die dem Öffnen der
Auslaßventile 15a und 16a entgegenwirkt. Somit wird der
Druck in den Kompressionskammern 68a und 68b deutlich größer als in
den Auslaßöffnungen 8b und 12b. Eine Überverdichtung wird
als Zustand definiert, bei dem der Druck größer als der
Auslaßdruck Y (14,72 bar) ist. Somit liegt gemäß der Kurve E1
eine starke Überverdichtung vor.
Diese Überverdichtung tritt bei jedem Arbeitsspiel in jedem
Zylinder auf,
so daß beim schlagartigen Öffnen der Auslaßventile eine große Ge
räuschentwicklung auftritt. Wie aus der Kurve E deutlich
wird, wird bei der hier beschriebenen Lösung das Ausmaß der
Überverdichtung durch die Anordnung der aufgerauhten Be
reiche S herabgesetzt, so daß die Geräuschentwicklung
reduziert wird.
Fig. 8 zeigt eine modifizierte Ausführungsform, bei der ein
vollständiger ringförmiger Bereich S′, der in der gleichen
Weise wie bei der ersten Ausführungsform aufgerauht ist, an
den Ventilöffnungsplatten
vorgesehen ist, wobei der Bereich S′ die
gesamte Zone um die Auslaßöffnungen 8b herum, die mit den
entsprechenden Auslaßventilen 15a in Kontakt gebracht werden,
umfaßt. Der gleiche ringförmige aufgerauhte Bereich ist
für die Ventilöffnungsplatte 12 vorgesehen. Der ringförmige
Bereich S′ ist so ausgebildet, daß er keine Leckprobleme des
Gases zwischen dem Niederdruckbereich und dem Hochdruckbe
reich des Verdichters hervorruft.
Anstelle des Kugelstrahlens kann auch ein anderes Ver
fahren, wie beispielsweise Schleifen oder Rändeln, An
wendung finden, um die aufgerauhten Bereiche S an der
Ventilöffnungsplatte um die Ventilöffnungen herum aus
zubilden.
Die Anordnung der äußeren Einlaßkammer und der inneren
Einlaßkammer kann umgedreht werden.
Die vorliegende Erfindung
kann beispielsweise auch bei einem Taumelscheiben-
Verdichter Anwendung finden.
Claims (3)
1. Verdichter für ein Schmiermittelnebel enthaltendes
Gas, mit
einer drehbar gelagerten Antriebswelle (58);
einem Zylinderblock (1, 2), in dem mehrere in Axialrichtung der Antriebswelle verlaufende und in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnete Zylinderbohrungen (1a, 2a) ausgebildet sind;
Kolben (5), die in der Axialrichtung verschiebbar in den entsprechenden Zylinderbohrungen (1a, 2a) angeordnet sind;
Einrichtungen zum mechanischen Kuppeln der Antriebswelle (58) mit den Kolben (5) derart, daß die Drehbewegung der Antriebswelle in eine axiale Hin- und Herbewegung der Kolben (5) umgewandelt wird;
mindestens einer Ventilöffnungsplatte (8, 12), die quer zur Achse der Antriebswelle (58) verläuft und derart auf einer Seite des Zylinderblocks (1, 2) angeordnet ist, daß in den Zylinderbohrungen (1a, 2a) Kompressionskammern (68a, 68b) zwischen den einzelnen Kolben (5) und der Ventilöffnungsplatte (8, 12) gebildet sind,
wobei die Ventilöffnungsplatte (8, 12) eine Einlaßöffnung (8a, 12a) und eine Auslaßöffnung (8b, 12b) für jede Kompressionskammer aufweist;
Einlaßkammern (7a, 11a) und Auslaßkammern (7b, 11b) auf der von den Kolben (5) abgewandten Seite der Ventilöffnungsplatte (8, 12), wobei die Einlaßkammern durch die Einlaßöffnungen (8a, 12a) und die Auslaßkammern durch die Auslaßöffnungen (8b, 12b) mit der jeweils zugeordneten Kompressionskammer verbunden sind;
Einlaßventilen (9a, 13a), die als dünne elastische Lamellen ausgebildet sind und auf der den Kolben (5) zugewandten Seite der Ventilöffnungsplatte (8, 12) angeordnet sind und die elastisch an der entsprechenden Oberfläche der Ventilöffnungsplatte anliegend die jeweils zugeordnete Einlaßöffnung (8a, 12a) geschlossen halten; und
Auslaßventilen (15a, 16a), die als dünne elastische Lamellen ausgebildet und auf der von den Kolben (5) abgewandten Seite der Ventilöffnungsplatte (8, 12) angeordnet sind und die elastisch an der entsprechenden Oberfläche der Ventilöffnungsplatte anliegend die jeweils zugeordnete Auslaßöffnung (8b, 12b) geschlossen halten,
dadurch gekennzeichnet,
daß der gesamte eine jede Auslaßöffnung (8b, 12b) umgebende Bereich (S, S′) der Oberfläche der Ventilöffnungsplatte (8, 12), an dem das zugeordnete Auslaßventil (15a, 16a) anliegt, aufgerauht ist, wobei die gemittelte Rauhtiefe (z) des aufgerauhten Bereichs zwischen 10 µm und 25 µm und der mittlere Abstand () der Rillenkämme des aufgerauhten Bereichs zwischen 50 µm und 100 µm betragen.
einer drehbar gelagerten Antriebswelle (58);
einem Zylinderblock (1, 2), in dem mehrere in Axialrichtung der Antriebswelle verlaufende und in Umfangsrichtung nebeneinander angeordnete Zylinderbohrungen (1a, 2a) ausgebildet sind;
Kolben (5), die in der Axialrichtung verschiebbar in den entsprechenden Zylinderbohrungen (1a, 2a) angeordnet sind;
Einrichtungen zum mechanischen Kuppeln der Antriebswelle (58) mit den Kolben (5) derart, daß die Drehbewegung der Antriebswelle in eine axiale Hin- und Herbewegung der Kolben (5) umgewandelt wird;
mindestens einer Ventilöffnungsplatte (8, 12), die quer zur Achse der Antriebswelle (58) verläuft und derart auf einer Seite des Zylinderblocks (1, 2) angeordnet ist, daß in den Zylinderbohrungen (1a, 2a) Kompressionskammern (68a, 68b) zwischen den einzelnen Kolben (5) und der Ventilöffnungsplatte (8, 12) gebildet sind,
wobei die Ventilöffnungsplatte (8, 12) eine Einlaßöffnung (8a, 12a) und eine Auslaßöffnung (8b, 12b) für jede Kompressionskammer aufweist;
Einlaßkammern (7a, 11a) und Auslaßkammern (7b, 11b) auf der von den Kolben (5) abgewandten Seite der Ventilöffnungsplatte (8, 12), wobei die Einlaßkammern durch die Einlaßöffnungen (8a, 12a) und die Auslaßkammern durch die Auslaßöffnungen (8b, 12b) mit der jeweils zugeordneten Kompressionskammer verbunden sind;
Einlaßventilen (9a, 13a), die als dünne elastische Lamellen ausgebildet sind und auf der den Kolben (5) zugewandten Seite der Ventilöffnungsplatte (8, 12) angeordnet sind und die elastisch an der entsprechenden Oberfläche der Ventilöffnungsplatte anliegend die jeweils zugeordnete Einlaßöffnung (8a, 12a) geschlossen halten; und
Auslaßventilen (15a, 16a), die als dünne elastische Lamellen ausgebildet und auf der von den Kolben (5) abgewandten Seite der Ventilöffnungsplatte (8, 12) angeordnet sind und die elastisch an der entsprechenden Oberfläche der Ventilöffnungsplatte anliegend die jeweils zugeordnete Auslaßöffnung (8b, 12b) geschlossen halten,
dadurch gekennzeichnet,
daß der gesamte eine jede Auslaßöffnung (8b, 12b) umgebende Bereich (S, S′) der Oberfläche der Ventilöffnungsplatte (8, 12), an dem das zugeordnete Auslaßventil (15a, 16a) anliegt, aufgerauht ist, wobei die gemittelte Rauhtiefe (z) des aufgerauhten Bereichs zwischen 10 µm und 25 µm und der mittlere Abstand () der Rillenkämme des aufgerauhten Bereichs zwischen 50 µm und 100 µm betragen.
2. Verdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder aufgerauhte Bereich (S) ringförmig nur um die
entsprechende Auslaßöffnung (8b, 12b) herum ausgebildet
ist.
3. Verdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die aufgerauhten Bereiche (S′) zusammen eine geschlossene
ringförmige Zone um die Achse der Antriebswelle
(58) herum bilden.
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