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DE597601C - Verfahren zur Herstellung radioaktiver Gummifaeden fuer Bekleidungsstuecke und Bandagen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung radioaktiver Gummifaeden fuer Bekleidungsstuecke und Bandagen

Info

Publication number
DE597601C
DE597601C DEK122578D DEK0122578D DE597601C DE 597601 C DE597601 C DE 597601C DE K122578 D DEK122578 D DE K122578D DE K0122578 D DEK0122578 D DE K0122578D DE 597601 C DE597601 C DE 597601C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
radioactive
threads
production
bandages
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK122578D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JULIUS ROEMPLER AKT GES
Original Assignee
JULIUS ROEMPLER AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JULIUS ROEMPLER AKT GES filed Critical JULIUS ROEMPLER AKT GES
Priority to DEK122578D priority Critical patent/DE597601C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE597601C publication Critical patent/DE597601C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K51/00Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo
    • A61K51/12Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo characterised by a special physical form, e.g. emulsion, microcapsules, liposomes, characterized by a special physical form, e.g. emulsions, dispersions, microcapsules
    • A61K51/1279Plasters, bandages, dressings, patches or adhesives
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K2121/00Preparations for use in therapy

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung radioaktiver Gummifäden für Bekleidungsstücke und Bandagen nach Patent 552 774 Gegenstand der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung radioaktiver Gummifäden, wie sie für Bekleidungsstücke und Bandagen nach Patent 552774 verwendet werden sollen. Nach dem Hauptpatent sollen die radioaktiven Stoffe den Gummifäden einverleibt werden. Hierbei ist zu beachten, daß die radioaktiven Stoffe nicht als mineralische Körper in fein zerkleinerter Form in den Gummifaden gebracht werden können, wenn die Fäden sehr fein ausgeführt werden müssen. Die feinsten Körnchen des radioaktiven Stoffes verringern den Fadenquerschnitt des Gummis, so daß die mechanischen Eigenschaften beeinträchtigt werden. Hinzu kommt noch, daß jede kornförmige Anhäufung der radioaktiven Substanz leicht zu örtlichen Schädigungen der Haut führen kann.
  • Es ist vorgeschlagen worden, in den sogenannten geräucherten Kautschuk - ein Zwischenprodukt, welches aus Kautschukmilch oder Latex erzeugt ist - radioaktive Stoffe einzubringen. Dieser ist nur in Benzin erweich- und lösbar, so daß man die radiLunhaltigen Salze nur in Pulverform mechanisch in die Kautschukmasse einarbeiten kann. Aus dieser gemischten Masse werden dann Gummiplatten gewalzt, aus denen man Fäden schneiden könnte. Abgesehen davon, daß man hierbei nur Fäden von größerer Stärke schneiden kann, haben diese Fäden die obenerwähnten Mängel.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Mängel, indem die radioaktiven Stoffe dem Urstoff der Gummifäden (Latex) vor ihrer Herstellung beigemischt werden. Diese Art der Einfügung hat den Vorteil, daß die radioaktiven Stoffe der Kautschukmilch (Latex) i11 gelöstem Zustande vor dem Ausfällen des Kautschuks zugefügt werden köxmen. Die radioaktiven Stoffe befinden sich also in feinster Verteilung im Kautschuk, so daß sie die mechanischen Eigenschaften der Gummifäden in keiner Weise beeinträchtigen.
  • Das Einbringen der radioaktiven Stoffe in die Kautschukmilch bietet weiter den Vorteil, daß man die radiumhaltigen Salze als wäßr7ge Lösung der Kautschukmilch zusetzen kann. Beim Ausfällen des Kautschuks aus der Milch verbleiben die radioaktiven Stoffe zum größten Teil im KautschulL.
  • Zweckmäßig wird das Verfahren in der Weise ausgeübt, daß nach dem Einmischen der die radioaktiven Stoffe enthaltenden wäßri,gen Lösung der Kautschuk ausgefällt wird. Dabei wird die Ausfällung des Kautschuks so geleitet, daß die sich niederschlagenden Kautschukmoleküle zusammen mit dem Schutzkolloid den größten Teil der in der Kautschukmilch eingebrachten radioaktiven Substanz in homogener Verteilung aufnehmen. Der in der Kautschukmilch verbleibende Rest gelöster bzw. ungelöster radioaktiver Substanzen kanil durch Eindampfen des Restes wiedergewonnen und verwendet werden.
  • Die so hergestellten Gummifäden besitzen infolge der homogenen Verteilung der radio-, aktiven Stoffe ihre normale Haltbarkeit und lassen sich waschen, ohne daß die radioaktive Substanz herausgewaschen wird. Man kann. also eine ,gummielastische Ware, bei der die Gummifäden mit einer Beimischung radiumhaltiger Substanz versehen sind, ohne weiteres beliebig oft waschen, ohne die Radioaktivität zu beeinträchtigen. Die radioaktive Heilwirkung einer solchen Ware überdauert demnach auf alle Fälle .die Gummielastizität der Ware bzw. der Gummifäden.

Claims (1)

  1. PATE1#,TT:INSI'RÜCIiE: i. Verfahren zur Herstellung radioaktiver Gununifäden für Bekleidungsstücke und Bandagen nach Patent 552 774., dadurch gekennzeichnet, daß die radioaktiven Stoffe dem Urstoff der Gummifäden (Latex) vor ihrer Herstellung beigemischt werden. Verfahren zur Herstellung der Gummifäden nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die radioaktiven Stoffe als wäßrige Lösung dem Urstoff des Kautschuks (Latex) zugefügt und beim Ausfällen des Kautschuks in diesen übergeführt werden.
DEK122578D 1931-10-18 1931-10-18 Verfahren zur Herstellung radioaktiver Gummifaeden fuer Bekleidungsstuecke und Bandagen Expired DE597601C (de)

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DE (1) DE597601C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074165B (de) * 1960-01-28 Bonn Dr. Cuno Winkler Vorrichtung zur Behandlung von Körperhöhlen mit Gammastrahlen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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