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DE969128C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

Info

Publication number
DE969128C
DE969128C DEM14490A DEM0014490A DE969128C DE 969128 C DE969128 C DE 969128C DE M14490 A DEM14490 A DE M14490A DE M0014490 A DEM0014490 A DE M0014490A DE 969128 C DE969128 C DE 969128C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
decade
voter
relay
selector
lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM14490A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Heyduck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Elektrik AG
Original Assignee
Standard Elektrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik AG filed Critical Standard Elektrik AG
Priority to DEM14490A priority Critical patent/DE969128C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE969128C publication Critical patent/DE969128C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM
8. MAI 1958
M 14490 Villa/21 a3
ist als Erfinder genannt worden
In Fernsprechnebenstellenanlagen ist es bekannt, den Vermittlungsplatz über sogenannte Meldeleitungen anzurufen. Diese Meldeleitungen werden in der Regel an eine Dekade eines Gruppenwählers angeschlossen, um sie durch Wahl möglichst einer nur einstelligen Kennziffer ansteuern zu können. Da die Zahl der Meldeleitungen meistens sehr klein ist, häufig sogar nur eine Meldeleitung vorgesehen ist, wird die betreffende Dekade des Wählers schlecht ausgenutzt. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es bekannt, die Meldeleitung bzw. Meldeleitungen an die Dekade des Wählers anzuschließen, über die auch die Amtsleitungen erreicht werden. Amts- und Meldeleitungen liegen demgemäß hintereinander innerhalb einer Dekade, so daß Vorkehrungen getroffen werden müssen, die es ermöglichen, nur die jeweils gewünschte Verkehrsrichtung anzusteuern bzw. die nicht gewünschte Verkehrsrichtung auszuscheiden.
Bei einer bekannten Anordnung sind eine Meldeleitung und mehrere Amtsleitungen hintereinanderliegend an eine zusätzliche elfte Dekade eines als Heb-Dreh-Wähler ausgebildeten Leitungswählers angeschlossen. Da die Schaltarme in der Ruhelage des Wählers bereits vor der zusätzlichen Dekade stehen, macht es keine Schwierigkeiten, durch eine unterschiedliche Kennziffer entweder auf die Meldeleitung oder auf die erste Amtsleitung hinzusteuern, von der aus dann die weiteren Amtsleitungen in freier Wahl erreicht werden können. Diese Lösung läßt sich indessen nur bei Wählern mit zusätzlicher Dekade anwenden, weil bei Benutzung einer anderen Dekade für Meldeleitung und Amtsleitungen eine Ausscheidung
809 505/36
der beiden Richtungen durch nur eine Schaltmaßnahme nicht möglich ist.
Dies wird an Hand einer anderen bekannten Anordnung deutlich, bei der ein sogenannter Drehgruppenwähler verwendet ist,bei dem die verschiedenen Dekaden nicht übereinander, sondern hintereinander in einer Ebene Hegen. Bei dieser bekannten Anordnung sind in der zehnten Dekade sowohl Fern- als auch Ouerverbindungsleitungen angeschlossen. Wird diese ίο Dekade durch Wahl der Kennziffer Null angesteuert, so belegt der Wähler in jedem Fall eine freie Umsteuerübertragung, also auch dann, wenn der Anrufende nicht eine Fernleitung, sondern eine Querverbindungsleitung haben will. Wenn der Anrufende durch weitere Wahl von Kennziffern zu erkennen gegeben hat, daß er in die andere Richtung will, so wird die Belegung der Umsteuerübertragung aufgehoben und der Drehgruppenwähler bis zur ersten freien Querverbindungsleitung weitergeschaltet. Diese Anordnung erfordert somit zur Ausscheidung der nicht gewünschten ersten Verkehrsrichtung mehrere Schaltmaßnahmen sowie eine Blindbelegung der ersten Verkehrsrichtung, falls die zweite Verkehrsrichtung gewünscht wird.
Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit auch für die Herstellung von Verbindungen zu Nebenstellenteilnehmern vorgesehenen Sprechwegwählern, an die in einer bestimmten, durch eine Schaltmaßnahme des Anrufenden erreichbaren Dekade hintereinanderliegend Amts- und Meldeleitungen angeschlossen sind. Sie bezweckt, ohne Erfordernis einer zusätzlichen Dekade am Wähler die Auswahl der jeweils gewünschten Richtung (Amts- oder Meldeleitung) nur durch eine einzige Schaltmaßnahme seitens des Anrufenden durchzuführen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in Abhängigkeit davon, ob die Einstellung des Wählers auf die bestimmte Dekade durch Betätigung der Erdungstaste seitens einer bevorzugt berechtigten Stelle oder durch Kennziffernwahl seitens einer beliebig berechtigten Stelle erfolgt, Schaltmittel des Wählers den Prüfstromkreis in unterschiedlicher Weise derart beeinflussen, daß der Wähler ohne weiteres Zutun der anrufenden Stelle innerhalb der bestimmten Dekade in dem einen Fall (Einstellung durch Erdungstaste) eine freie Amtsleitung auswählt und im anderen Fall (Einstellung durch Kennziffernwahl) nach Überlaufen der Amtsleitungen eine Meldeleitung belegt. Bei einer solchen Anordnung entscheidet somit die Schaltmaßnahme, die den Wähler in die bestimmte Dekade bringt, gleichzeitig, welche der beiden Richtungen belegt wird, so daß keine Blindbelegung der nicht gewünschten Richtung stattfindet und auch keine weitere Schaltmaßnahme des Anrufenden erforderlich ist.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung überläuft der Wähler bei seiner Einstellung in die bestimmte Dekade durch Betätigung der Erdungstaste seitens einer nicht bevorzugt berechtigten Stelle ohne Prüfung Amts- und Meldeleitungen und kehrt unter Auflösung der Verbindung zur vorgeordneten Wahlstufe in die Ruhelage zurück, von der aus die der anrufenden Stelle zugeordnete Überwachungslampe am Vermittlungsplatz eingeschaltet wird. Durch eine solche Ausbildung der Erfindung wird der weitere Vorteil erreicht, daß amts- und halbamtsberechtigte Stellen in bezug auf die Abgabe des Amtskennzeichens die gleiche Bedienungsweise haben, so daß sie auch im Falle der vorübergehenden Umschaltung ihrer Berechtigungsart zum Ziel gelangen, indem sie entweder automatisch oder unter Vermittlung der Beamtin eine Amtsleitung erhalten.
Die Erfindung soll mit ihren Einzelheiten nunmehr an Hand eines in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispieles näher beschrieben werden. Fig. ι zeigt eine Vorwählerschaltung, Fig. 2 die Schaltung des Gruppenwählers und Fig. 3 die Schaltung eines Meldeleitungs-Platzwählers.
Die Wirkungsweise der Schaltung ist folgende: Ein amtsberechtigter Teilnehmer belegt über den Vorwähler VW den Gruppenwähler GW. Will er eine Amtsleitung erhalten, so betätigt er seine ihm zugeordnete Erdtaste-ET. Dadurch wird der Gruppenwähler gezwungen, sich auf die Amtsdekade einzustellen. In dieser Dekade prüft er auf eine freie Amtsleitung AL auf. Sind sämtliche Amtsleitungen belegt, so dreht der Wähler durch und kehrt in die Ruhelage zurück. Die Verbindung zur vorgeordneten Wahlstufe wird aufgehoben und von dieser aus eine dem Teilnehmer zugeordnete individuelle Lampe zum Aufleuchten gebracht. Die Vermittlungsperson kann auf diese Weise den Teilnehmer nach seinen Wünschen abfragen und eventuell ihm eine Amtsleitung zuteilen.
Will der Teilnehmer von vornherein eine Amtsleitung zugeteilt haben oder die Vermittlungsperson sprechen, so betätigt er seinen Nummernschalter, wodurch in gleicher Weise dieselbe Amtsdekade erreicht wird. Jedoch werden in diesem Falle die Amtsleitungen von dem Wähler überlaufen. Erst wenn dieser auf die in der gleichen Dekade angeschaltete Meldeleitung, die dem letzten Schritt zugeordnet ist, aufläuft, wird er stillgesetzt. Die Meldeleitung ML führt zu einem Meldeleitungs-Platzwähler, der anrufsucherartig auf die belegte Meldeleitung gesteuert wird. An diesem Meldeleitungs-Platzwähler ist der Handapparat der Vermittlungsperson angeschaltet. Diese nimmt den Wunsch des Teilnehmers entgegen und stellt beispielsweise von sich aus die vom Teilnehmer gewünschte Amtsverbindung her.
Betätigt ein halbamtsberechtigter Teilnehmer seine Erdtaste, so wird der Gruppenwähler ebenfalls auf die Amtsdekade eingestellt, überläuft jedoch diese und auch die Kontaktlamellen, an denen die Meldeleitung liegt, ohne aufzuprüfen. Der Wähler kehrt in die Ruhelage zurück, wobei die Verbindung zur vorgeordneten Wahlstufe unterbrochen wird. Es leuchtet in der Vermittlung ebenfalls eine dem Teilnehmer zugeordnete individuelle Lampe ÜL auf. Die Vermittlungsperson kann den Teilnehmer nach seinen Wünschen abfragen. Wählt der Teilnehmer die Amtsdekade durch eine Kennziffer an, so sind die Vorgänge die gleichen wie bei einem vollamtsberechtigten Teilnehmer, d. h., er bekommt die Meldeleitung zum Platz.
Die Schaltungsvorgänge sollen nunmehr im einzelnen beschrieben werden.
i. Ein amtsberechtigter Teilnehmer steuert
die Amtsdekade durch Erdtastendruck an,
in welcher der Wähler eine freie Amtsleitung findet
Der Teilnehmer Tl (Fig. i) hebt seinen Handapparat ab, schließt damit seine Teilnehmerschleife und bewirkt dadurch in bekannter Weise das Anlaufen ίο und Aufprüfen des Vorwählers VW auf einen freien Gruppenwähler GH7 (Fig. 2). Bei Belegung des Gruppenwählers spricht über die Prüf ader c das Relais A an:
-, (VW), Schaltarm d, till, T(I), c-Arm, c-Ader,
Relais A bringt mit dem Kontakt«I das Relais V zum Ansprechen:
Wi ' '·■■">
·">
Über den KontakteIV wird die Leitungsschleife zum Teilnehmer durchgeschaltet und der Teilnehmer über die Relais A, X gespeist:
-, Z(I), A (II), £111, wIV, «-Ader, «-Arm (VWin Fig. τ), ti, Tl, tll, δ-Arm, δ-Ader, ρIV (GW in Fig. 2), »3II, ZII, +.
Ein weiterer Kontakt ν III des Relais V schließt den Stromkreis für ein Relais F3:
+, »III, kll, xl, F3I, -.
Dieses Relais spricht verzögert an, da seine Wicklung F3 (II) kurzgeschlossen ist.
Betätigt der Teilnehmer seine Erdungstaste ET, so wird im Gruppenwähler die Wicklung II des RelaisZ kurzgeschlossen. Das Relais X spricht an und wird unabhängig vom Tastendruck in der Leitungsschleife gehalten:
+ (GW), xlU, A (III), £IV, δ-Ader, δ-Arm (VW), tll, Tl, ti, «-Arm, «-Ader, »IV (GW), pill, A (U), X(I), -.
Sobald das Relais Z angesprochen hat, kommt folgender Stromkreis für den Hebmagneten des Wählers zustande:
+, »3IV, «IV, vV, »3III, will, H, -.
Ein weiterer Kontakt xl öffnet den Stromkreis für das Relais V3. Dieses fällt ab, wodurch eine Umschaltung des Hebmagneten auf den Drehmagneten folgt. Der Wähler dreht in der Dekade ein:
+ (WK), V3IV, xlV, vV, V3Ul, pV, D, -.
Der Wähler dreht nun so lange, bis er eine freie Leitung gefunden hat, d. h. bis sein Relais P zum Ansprechen kommt. Der Prüfstromkreis verläuft folgendermaßen :
+, »III, wan, flV, »31, P(I, II), Prüfarm des Wählers, — (nachgeordnete Verbindungseinrichtung).
In bekannter Weise wird die Verbindung durch Kurzschließen einer Wicklung des Prüfrelais gegen anderweitige Belegung gesperrt. Kontakte pIII, plV schalten die Sprechadern zur nachgeordneten Verbindungseinrichtung durch, von der aus nun der Teilnehmer seine Speisung erhält.
2. Ein amtsberechtigter Teilnehmer steuert
die Amtsdekade durch Erdtastendruck an,
der Gruppenwähler findet alle Amtsleitungen
besetzt
Wie schon im Abschnitt 1 beschrieben, hat ein amtsberechtigter Teilnehmer den Gruppenwähler GW (Fig. 2) belegt und mittels Erdtastendruck die Amtsdekade angesteuert. Der Wähler hat eingedreht, findet jedoch keine freie Amtsleitung. Der Wähler kann in diesem Fall auch nicht auf der letzten Lamelle der Kontaktbank stehenbleiben, da der Prüfstromkreis durch den Kontakt #11 und einen Wählerkontakt wan unterbrochen ist. Über diese beiden Umschaltkontakte wird Erde an das Relais V angelegt und dieses durch Kurzschluß in nachstehendem Stromkreis zum Abfall gebracht:
+, »III, wan, xll, V, pl, al, fl, +. &5
Durch den Abfall des Relais V wird die Prüfader c zum Vorwähler aufgetrennt. Da der Teilnehmer seinen Handapparat noch abgehoben hat, läuft der Vorwähler auf den elften Schritt und bringt auf folgendem Wege am Vermittlungsplatz ein dem Teilnehmer individuell zugeordnetes Signal:
—, «"-Arm, Kontaktlamelle 11, rill, tV, ÜL, +.
Die Vermittlungsperson kann über die Klinke Kn ihren Handapparat an die Teilnehmerleitung anschalten und diesen nach seinen Wünschen abfragen.
3. Ein halbamtsberechtigter Teilnehmer steuert,
mittels Erdtastendruck die Amtsdekade an
Die halbamtsberechtigten Teilnehmer haben in der Vorwählerschaltung (Fig. 1) einen Zusatz, der aus Kontakten tlV, rlV, Wi besteht. Dieser Zusatz ist durch das mit 1 gestrichelt gezeichnete Rechteck hervorgehoben. Es sei angenommen, daß der Teilnehmer Tl halbamtsberechtigt sei. Hebt er seinen Handapparat ab, so veranlaßt er durch Betätigung des Relais R die Prüfung des Vorwählers auf einen freien nachgeordneten Gruppenwähler GW. Bevor nach dem Ansprechen des Teilnehmerrelais T das Relais R abfällt, wird aus dem Zusatz 1 ein Minusimpuls über die «-Ader zum nachgeordneten Gruppenwähler übertragen. In der Gruppenwählerschaltung (Fig. 2) sind in vorher beschriebener Weise die Relais^, V zum Ansprechen gebracht worden. Bevor das anzugverzögerte Relais V jedoch ansprach, wurde durch den über die «-Ader übertragenen Minusimpuls das Relais F betätigt:
- (Fig. 1), Wi, rIV, UV, «-Arm, «-Ader, »IV lao (Fig. 2), F(I) Erde.
Das Relais F hält sich in Reihe mit dem Relais V:
Betätigt der Teilnehmer nunmehr seine Erdtaste, so wird wiederum das Relais X zum Ansprechen und über die Leitungsschleife zum. Halten gebracht. Der Wähler wird auf die Amtsdekade, wie unter Abschnitt ι beschrieben, gehoben und dreht dort ein. Da durch Kontakt f IV und xll die Prüf ader aufgetrennt ist, kann das Relais P nicht zum Ansprechen gebracht werden. Über einen Wellenkontakt wa ii des Wählers, der bei dem letzten Schritt umgelegt wird, wird das ίο Relais V durch Kurzschluß seiner Wicklung zum Abfall gebracht:
+, »III, wan, xll, V, vll, F(I), +.
Durch den Abfall des Relais V wird die Prüfader c zum Vorwähler aufgetrennt. Die über die Wicklung I des Relais A angelegte Erde kann ebenfalls nicht wirksam werden, da durch den Kopfkontakt k I des Wählers der Stromkreis aufgetrennt ist. Der Wähler läuft daher in die Ruhelage zurück und ist für anderweitige Bewegung frei. Der Rücklauf erfolgt auf folgende Weise:
+ (WK), kill, vV, W3III, pV, D, -.
Da der Teilnehmer seinen Handapparat nicht eingehängt hat, läuft der Vorwähler bis auf den elften Schritt und bleibt dort stehen. Gleichzeitig wird auf dem elften Schritt ein individuelles Signal zum Platz der Vermittlung gegeben:
—, d-Arm, 11. Kontakt, rill, tV, ÜL, +.
Die Vermittlung kann sich nun mittels Stöpsels und der dem Teilnehmer zugeordneten Klinke Kn an die Leitung anschalten und den Teilnehmer nach seinen Wünschen abfragen.
4. Amts- und halbamtsberechtigte Teilnehmer
steuern die Amtsdekade durch Nummernwahl an und erhalten die Meldeleitung
Der letzte Schritt der Amtsdekade des Gruppenwählers ist für die Meldeleitung vorgesehen. Während in den vorangegangenen Beispielen diese Kontaktlamelle durch die Schaltarme des Gruppenwählers überfahren wird, bleiben sie bei Nummernwahl nach Überfahren der Amtsleitung auf dem letzten Schritt (elften Schritt) stehen, unabhängig davon, ob der Teilnehmer amts- oder halbamtsberechtigt ist. Wählt ein Amtsteilnehmer die Dekade an, so spielen sich folgende Vorgänge ab. Im Prüfstromkreis zum Vorwähler hat das Relais A über die Wicklung I angesprochen. Über den Kontakt a I ist ferner der Stromkreis für das Relais V geschlossen worden. Das Relais A wird im Speisestromkreis nach dem Ansprechen des Relais V über die Wicklungen II und III weiter gehalten. Wählt der Teilnehmer z. B. die Kennziffer 1, so bringt er kurzzeitig das Relais A zum Abfall und steuert damit den Hebmagneten des Wählers:
+, «III, xlV, vY, «3II, will, H, -.
Relais F3 ist, wie schon vorher beschrieben, über den Kontakt ν III zum Ansprechen gebracht worden. Durch den Kopf kontakt MI wird der Stromkreis für das Relais F3 wieder geöffnet, so daß die Umsteuerung von Heben auf Drehen über den Kontakt 03III erfolgen kann. Da Relais A während des Impulses abgefallen ist, wird ein Relais F mit der Wicklung I in Reihe mit der Wicklung des abfallverzögerten Relais V geschaltet:
-, Wz, al, pi, vll, F(I), +.
Relais V hält sich während des kurzen Abfalls des Relais A. Nachdem Relais A wieder angesprochen hat, wird parallel zur Wicklung des Relais F ein hochohmiger Widerstand W3 geschaltet. Das Relais bleibt also betätigt:
»π, -F(i) ,
pl, al, W^
-,Wz, V,
Das Relais F öffnet mit dem Kontakt flV den Prüfstromkreis, so daß der Wähler die Amtsleitungen überläuft. Erst auf dem elften Schritt wird über einen Wählerkontakt wa 11 Erde an die Prüf ader angelegt:
+, «HI, wan, xll, v$l, P(I,II), Wählerarm Schritt 11, Prüfader zur nachgeordneten Verbindungseinrichtung (ML PW in Fig. 3), txl,
-
In bekannter Weise erfolgt die Sperrung in der Prüfader. Die Speisung des Teilnehmers erfolgt von dem Meldeleitungs-Platzwähler zunächst über das Relais Ri, das mit je einer Wicklung I, II an der a- und δ-Ader hegt. Durch Kontakte des Prüfrelais pill und p IV wird das Speiserelais A im Gruppenwähler von den Sprechadern abgetrennt. Das Relais fällt ab. Damit wird eine Gegenwicklung des Relais F wirksam eingeschaltet.
+, will, All, all, vzlll, wl, fill, F(U), -.
Das Relais Vz, welches diesen Stromkreis vorbereitet hatte, wird bis zum Auslösen der Verbindung durch das Relais V weiter gehalten:
+, »ΙΠ, HI, »2II, Vz, -.
Nach Belegung des Meldeleitungs-Platzwählers ML PW stellt sich dieser anrufsucherartig auf die rufende Leitung ein. Über das Anrufrelais R1 und einem Wählerkontakt δ wird der Drehmagnet Dp gesteuert, und zwar so lange, bis in der Prüfader das Trennrelais T gefunden wurde:
+, nicht dargestellte Kontakte, Pi (I, II), Wählarm, riIII, Ri, T, —.
In diesem Stromkreis sprechen die Relais T und P1 an, die die Leitungen durchschalten. Die Speisung des Teilnehmers erfolgt über die Wicklungen I, II des Relais S. Über einen Kontakt piV wird eine Signallampe zum Aufleuchten gebracht. Mittels eines Abfrageschalters ab I, II schaltet sich die Vermittlungsperson an die Leitung an und nimmt die Wünsche des rufenden Teilnehmers entgegen. Die Auslösevorgänge beim Meldeleitungs-Platzwähler und auch beim Gruppenwähler sind bekannt und bedürfen daher keiner weiteren Erläuterung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen mit auch für die Herstellung von Verbindungen zu Nebenstellenteilnehmern vor-
    gesehenen Sprechwegwählern, an die in einer bestimmten, durch eine Schaltmaßnahme des Anrufenden erreichbaren Dekade hintereinanderliegend Amts- und Meldeleitungen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit davon, ob die Einstellung des Wählers (GW) auf die bestimmte Dekade durch Betätigung der Erdungstaste (ET) seitens einer bevorzugt berechtigten Stelle oder durch Kennziffernwahl seitens einer
    ίο beliebig berechtigten Stelle erfolgt, Schaltmittel (X, F, wan) des Wählers den Prüfstromkreis in unterschiedlicher Weise derart beeinflussen, daß der Wähler ohne weiteres Zutun der anrufenden Stelle innerhalb der bestimmten Dekade in dem einen Fall (Einstellung durch Erdungstaste) eine freie Amtsleitung auswählt und im anderen Fall (Einstellung durch Kennziffernwahl) nach Überlaufen der Amtsleitungen eine Meldeleitung belegt.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einstellung des Wählers in die bestimmte Dekade durch Betätigung der Erdungstaste seitens einer bevorzugt berechtigten Stelle der Wähler im Falle des Besetztseins aller Amtsleitungen ohne Prüfung auch die Meldeleitungen überläuft und unter Auflösung der Verbindung zur vorgeordneten Wahlstufe (VW in Fig. 1) in die Ruhelage zurückkehrt, von der aus die der anrufenden Stelle zugeordnete Überwachungslampe (ÜL) am Vermittlungsplatz eingeschaltet wird.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einstellung des Wählers in die bestimmte Dekade durch Betätigung der Erdungstaste seitens einer nicht bevorzugt berechtigten Stelle (halbamtsberechtigte Nebenstelle) der Wähler ohne Prüfung Amts- und Meldeleitungen überläuft und unter Auflösung der Verbindung zur vorgeordneten Wahlstufe (FPF in Fig. 1) in die Ruhelage zurückkehrt, von der aus die der anrufenden Stelle zugeordnete Überwachungslampe (ÜL) am Vermittlungsplatz eingeschaltet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 657 440, 644 396, 529.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © S09 505/36 4.58
DEM14490A 1952-06-21 1952-06-21 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen Expired DE969128C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE644396C (de) * 1934-08-28 1937-05-03 Mix & Genest Akt Ges Schaltung fuer Selbstanschlussanlagen mit Haupt- und Untervermittlungsstellen
DE657440C (de) * 1934-06-30 1938-03-05 Mix & Genest Akt Ges Schaltung fuer Schrittschaltwaehler mit mehreren wahlweise einschaltbaren Schaltarmsaetzen
DE830529C (de) * 1950-08-11 1952-02-04 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen und Waehlern mit nur einer Bewegungsrichtung

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